Indiana Tribüne, Volume 6, Number 50, Indianapolis, Marion County, 7 November 1882 — Page 2
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H V I Vl dwLpZ,J 7, Äcvembcr IsS! Aus SeCota MejiTr Love, der über vier Jahre der Jndiauer-Ägent inChzyenne vorstand, ntreirfr ew düsteresBild von denSiou, die zu jener Agentur gehören. Dieselbe smd sauim: und sonders faules, gleiche giltiges, hcinitückischcs nnd schinuhiges Gesindel, und das Verfahren der Re giernvg ist wenigstens diesem Stimme gcgenübzr nicht geeignetste Civilisirung des letzteren zu fördere. - Unter ihnen lebt eine Anzahl canadischer Franzosen, die durch ihreVerheirath'ng mitSquawS Angehörige des Stammes geworden - sind und von den Männern des letzteren verachtet werden, die eZ aber durch die Viehzucht zu Wohlhabenheit und Reich ihurn gebracht hgen. Diesen Leuten werden für sich und ihre Familien die selben Rationen verabreicht, wie allen übrigen Indianern aus der Reservation. Vor'zn: Jahren hatte das Indianer Departement den Major Love beauf tragt, zur Beschaffung der denJndianern zu liefernden Fleischrationen für $3,000 Rinder anzukaufen. Der Agent kaufte die Rinder von einem solchen Canadier Namens Narcelle, bezahlte dieselben na , türlich baar, und Narcelle nahn, nach dem dieselben geschlachtet worden, die ihm und seiner Familie zukommenden Jleischrationen in Anspruch und mußte solche erhalten. ' Die Sioux mit Acker baugeräthen und Samen' zu versorgen, ist gänzlich erfolglos ; die Pflüge, die Eggen, die Erntemaschinen bilden für dieselben ein paar Tagelang denGegen stand neugieriger Betrachtung.und dann bleiben sie unbenutzt in der Prairie stehen, bis sie zerfallen. Saatgetreide,das den Indianern geliefert wird, werfen dieselben einfach sort,und die zumPflan zen bestimmten Kartoffeln fressen, ie roh. Die Sioux wollen unter allen Um ständen nicht arbeiten und haben dem Agenten wiederholt erklärt, die Arbeit sei nur für die Weiber und die Weißen erfunden. Durch denVertrag,der mit den Indianern zu der Zeit abgeschlossen wurde, als dieselben auf ihre gegenwär tize Reservation gebracht wurden, wer tfctt sie in ihrer Faulheit noch bestärkt. In demselben ist bestimmt, daß die In dianer so lange ausreichende Rationen erhalten sollen, als sie nicht im Stande sind, selbständig für ihren Lebensunter halt zu sorgen, und die Medicinmänner setzen ihren Stammesgenossen täglich auseinander daß sie keine Rationen mehr erhalten werden, fobald sie ,sich dazu hergeben, . das Land zu bebauen und hierdurch zu verdienen, was sie brau chen. Jeder Fortschritt, den die Jndia ner machen, wurde zunächst die Medicin männer schädigen, die lediglich von der -Dummheit der Leute leben.' Herr Love ist der Ansicht, daß die gegenwärtige Reservation der Cheyennes und Sioux in Folge der fortschreitenden Besudelung der Schwarzen Berge" bald aufgeho ben werden muß. , Im Innern von Dakots ist noch ein weites Gebiet vorhanden das seither noch völlig unbekannt war und 'gegen wärtig noch nicht einen einzigen Ansied ler hat. Es ift dies das Thal deö Bad River oder Wapaka Sichi in derSprache der Indianer. Dieser Fluß hat. seinen Namen nicht etwa, wie man früher irrig annahm, davon, daß 'das Land, durch welches er fließt, eine trostlose Einöde ist, sondern lediglich davon, daß sein , Flußbett zum großen Tcheile aus mo , fr , c r n.i Cm rauigem usnir.oe vezieyr, oer es zurcen schen und Thiere gefährlich macht, denselben zu durchwaten. Vor Gründung der- gegenwärtigen JndianerReserva tion hatten dort einzelne, wenig zahlreiche Stämme ihre Jagdgründe, machten aber stets weije Umwege, um .bei einer Ver - legung; ihrer Niederlassungen nicht den Bad 'River überschreiten zu müssen. Die User' des geannten Flusses und seiner zahlreichen Zuflüsse sind' mjt ' prachtvollen Wäldern bestanden, derBo den besteht entweder aus dem fruchtbar sten Humus oder au3 unermeßlichen Torsschichten; reiche' Kohlenlager-gehen zu Tage aus u. mannichfaches Wildpret ist im Ueberttusse vorbanden. Dr.'Scott in' Pierre, der dem Thale zutlüchst be pndlichen Niederlassung Weißer, hat auf wiederholten Exkursionen aus beiden Seiten des Bad Rioe?Erzstücke gefüden, die goldhaltig waren, und aus denen er schließt, daß auch relcheGold lager in dem Thale vorhanden sind welches Vrofesior Winchell in Canada in seinen -Sketches on Credtion" mit Unrecht 'mnnuvmscs teri os' genannt hat. Lturmw?lk,tt s An der New Jorke'r Börse mach.i sich bereits Anzeichen einer Krisis bemerkbar, die durch die nvernüntige und schwin delhaste Uebertreibung des Eisenbahn . Baues herbeigeführt zu werden droht. Nie zuvor sind so viele neue .Schienen gelegt, alte Bahnbetten ausgebessert, kostbare Stations und Frachlhäufer errichtet und Betriebsmaterialien ange geschafft worden, wie in der Zeit, die aus die Wiederbelebung nach 04m Krache von 1873 folgte.. Das Capil, das sich sechs Jahre lang scheu verkrochen hatte, floß auf einmal in mächtigen Strömen den EisenbahN'Gründern zu,, und da es noch lange nicht ausreichte, wurden Scheinverthe geschaffen. Durch den hierzulande verfolgten Plan, den i gentlichen Bau nicht durch die Bahnge - sellschast selbst, sondern durch eine Con jtructionSgesellschast betreiben zu lasten, ie sich jede vollendete Meilern Bonds U. Aktien viermal so viel zahlen läßt, als die Arbeit wertö ist, wird die Gpecula lionSwuth außerordentlich begünstigt. Der Constructinsgesellschast und De ven, die hinter rhr stehen, liegt an der Bahn selbst gar nichts. Ob dieselbe nothwendig oder nützlich ist, bleibt sich gleich; ob sie sich je bezahlen wird, kommt gar nicht in Betracht. Sie wird gebaut, damit man Papiere auf sie aus geben kann, deren Schöpser an der Börse mit ihnen recht viel Geld verdie
nen. So &i:b tcnn immer mehr stuf ZigeS Capital in' festes verhandelt, und letzteres bleibt nünig liegen, weil die Mittel und die Gklegenheit? fehlen, es fruchtbringend zu machen. Die Capitasten, die auf Jahre h'nau befruchtend hätten wirken können, sind in' großem Anlagen festgebannt, die dem Lande vor der Ha-.d gar keinen Nutzen bring n. Sind die Bahnen vollendet, fos bleiben sie liegen, und die Tausende, die mittcl bar oder unmittelbar für sie gearbeittt haben, verlieren ihre Beschäftigung. Sie aber auf anderen .Gebieten, zu de schäftigen, dazu fehlen eben die Capita lien, welche diese todten Anlagen ver schlungen hab:n. So viele neue Sicherheiten" sind seit Kurzem an de; Börse aufgetaucht, daß selbst die wildesten Speculanten stutzig wurden und die Preise vieler Schein werthe ganz erheblich fielen. Jay Gould laßt verkünden, daß er von seiner Reise durch das Land mit vermehrtem Ver trauen in die Prosperität desselben zu llickgekehrt sei, doch wird das schwerlich die absteigende Bewegung aushalten kön en können, die bereits im Flusse ist. Nach und nach werden auch die guten Papiere beeinflußt, die endlich erfolgende Abrechnung ruft zahlreiche Bankerotte jervor, (2. reißt den Andern mit sich ,nd endlich werden .sie Alle unter dem t'wstürzcnden Gebäude begraben. Auf den Trümmern lochen di Huptspecu la?.:ki, die dr Vermögen der Verjchüt teten in ihren Tasten hadc::.
ftatfii,e Auffassung. Dem Congrcsse der bischöflichen Kirche in Richmond, Ba., las neulich ein Laie, Herr Lewis L. Dclasteld auS Ncm Jork, ganz gründlich den Text. Auf der Tagesoronung stand das Thema: Chris tenthum und der Verbrecher", und der genannte Redner behauptete mit Recht, daß unsere BeHandlungsweise der Ver breche? mit dem Geiste .deö Christenthums, insofern dasselbe Menschllchkert bedeutet, in argem Widerspruche fleht. ES gilt immer noch von der Gesellschaft, was Goethe den himmlischen Mächten vorwarf, daß sie den Armen schuldig werden lasten, um ihn nachher der Pein zu überantworten. Nichts geschieht, um dem Verbrechen vorzubeugen, aber wenn ks verübt worden ist, wird es grausam und barbarisch bestrast. Dadurch, daß man etwas verbietet, erreicht man noch nicht, daß es nicht gethan wird, denn die Abschreckungsiheorie bewährt sich nur dann, wenn Demjenigen, der- etwas Strafbares zu begehen gedenkt, die Möglichkeit der Entdeckung vorschwebt. Beeinflußt ihn lediglich die Furcht vor der Strafe, schreckt er nicht aus inneren Gründen vor der That zurück, so wird er zumVerbrecher, sobald er sich sicher vor der Polizei wähnt. Die Klicke aber, so meint Herr Delafield, hat noch keine Anstrengungen gemacht, die landläufige mittelalterliche Auffassung oeö Vervre chens zu verbessern. Sie hat serner ein schlechtes Beispiel dadurch gegeben, daß sie geistliche Verbrecher zu schützen ver sucht. Der Reverend- Cowley z. B., der von den Geschworenen in's GefänL iß gezandt wurde, weil er semer Obhut anvertraute Kinder mißhandelte und fast verhungern ließ, wurde nach seiner Ent lassung auö der Strafanstalt wieder als Priester anerkannt, weil ihn das Preö dytcrlum mcht verklagen wollte.' Im Falle des geistlichen Ehebrechers, Ver führerS und Wüstlings Hoffmann auS Bloomington, Jll., hat der kirchliche Ge richtöhof zwar sein Schuldig auögespro chen, die Gemeinde aber den Schurken geschützt. Aehnliche Fälle lasten sich zu Hunderten anführen, und sie alle . liefern den Beweis, daß es den meisten Leuten, die sich Christen nennen, mehr um den äußeren Schein, als um Tugend und Sittlichkeit ZU thun ist. . ... ?.Es wäre interessant, zu erfahren, ob der kühne Sprecher etwa ein Prohibi tionist ist. Unmöglich wäre das nicht, denn die- strenge Logik ist nicht gerade das Steckenpferd unserer amerikanischen Denker. -Ist er kein Zwangstemperenz ler, so hätte er den Dienern deö Herrn noch sagen sollen, . daß ' eö ganz verkehrt und unchristlich ist, die Trunksucht mit Verbots. und Strafgesetzen' zu bekäm pfen, statt ihr. durch ernste maralische Einflüsse entgegen zu wirken. Er hätte sein Verdammungsurtheil über die. so genanntes freien Methodisten auöspre chen , müssen, bti neulich den Grundsat ausstellten, daß Jeder, der Wein, Hopsen öder Tabak auch - nur anpflanze, kein Mitglied-einer christlichen Gemeinde sein dürfe. Denn in jenem Wahrspruche verkörperte sich, sozusagen der Geist, der die Sektenkirchen durchweht, der Geist derAeußerllchkelt und des hohlenScheins. 2n ihren Augen ist der müßige Trinker ein größererVerbrecher, als der unbarm herzige Ausbeuter. Sie haben nichts dagegen einzuwenden, daß arme Kinder in Fabriken körperlich und sittlich ruinirt werden, aber der betreffende Fabrikant darf der Le:be. keinen Wein trinken. Russische Agenten in Amerika. Die russische Regierung hat eine An zahl Agenten in den Ver. Staaten, de ren' Aufgabe eö ist, unsere Verkehrs und Tranöportverhültniste,' unsere Fa briken und unsere Industrie zu studiren und von Zeit zu Zeit , Bericht an das Ministerium des Innern zu erstatten. Einer dieser Agenten, der Ingenieur Bezkrovoff, hält sich zur Zeit in New Vork auf und machte über die Zustände m Rußland intereffante Angaben. - Meine specielle Aufgabe ist es, den hiesigen Eisenbahnverkehr gründlich ken nen zu lernen. In Rußland haben wir ein kostspieliges Canalsystem, welches unsere Seen, das baltische, weiße,' las pische und schwarze Meer untereinander verbindet, große schiffbare Ströme und viele taufende von Wersten Eisenbahn, und trotzdem befindet sich unser ganzer Verkehr noch in dem frühesten und ersten Stadium der Entwicklung. Tausende von Tonnen Getreide gehen lahrlich aus unseren Eisenbahnen zu Grunde, weil
aus iclncr (Sfcltcn S!:ch:r gesorgt ist. In den südlichen PrOvwzen deZ großen RkichcZ ist ein Ihfcttjhlj schen, Fleisch, Gcsiüüi ur.b Cfcji in): Handen, in den nördlichen Prörmzcn ist Mange! an. allen diesen Prcdncten, aber die Kosten der Beförderung sind so hoch, daß die L:u!e im Norden nicht imStaude stnd, die IV bezahlen, di; im ": den ungenutzt umkommen. Und trotz de? höh' n Frachtsätze decken die Einnahmen unsere? Eisenbahnen noch ni.'ht Znmal die Kosten de? Verwaltung. Den, hauptsächlichsten Grund zu diesen Ucd?lständen erblicke ich darin, daß cUt unser:
Bahnen und Cana'e Staatsr.ternchmungen sind, und von der Regierung verwaltet werden. Rächst den Verkchrsanstalten der Ver. Staaten läßt die russische Regiernng noch die hiesigen Bergwerke, das Verfahren bei dem Bohren von Kohlöl, die Getrci deElcvatoren, die Maschinenbau - Anstalten und die Aöerbaugcräthe studiren. Der gegenwärtigen autokratischcn Remerung des russischen Reiches wird es nicht gelingen, wesentliche Vortheile .us der Kenntniß der Einrichtungen einer freien Nation zu ziehen, aber für das russische Volk sind die Bestrebungen der Agenten der Regierung unverlorcn. Der größte Fluch unseres autokratischcn Re gimentes ist der, daß die Regierung, in dem ste alle Anstalten monopolistrt, die der Entwickelung unserer naturlichen Hilfsquellen dienen sollten, jede Energie der PrivatUnternehmer und' des ganzen Volkes lahm legt; dieses System hat unsern Handel und unsere Industrie ruinirl und unsere gegenwärtige Reg'e rung wird selbst bei der gründlichsten Kenntniß der amerikanischen Einrichtun gen nicht im Stande sein, diese U&tU stände zu heben F:n Nkdactlottödttrcnn Eine hübsche junae Dame, elegant in einen Seeottcr-Pelz gekleidet, tritt in die Localredaction einer großen Zeitung, in wclchcr verschiedene Berichterstatter die Bleistifte rasch über das Papier gleiten lasten. Könnte ich mcht den Schreiber tref fen, der de Hochzeiten immer fo schön beschreibt?" Steht Ihre Hochzeit vor der Thüre, mein raulcln r fragte der PolizeiReporter. ' Ach nein, und ich werde überhaupt gar nicht heirathen. Aber ein Mann, der so vielen Sockicitcn beiwobnt und sie so schön beschreibt, muß ein Hcrz haben für die Liebe, und wer für glückliche: Liebe Verständniß hat, der hat es auä für unglückliche, und ich licbe unglücklich und ich habe cm Gedicht gemacht und das wollte ich in die Zeitung setzen und vielleicht würde Ernst es lesen und viel' leicht" Ein Gedicht" siel der Pserderennen Reporter der Dame ins Wort wenu die .Herbstrennen vorüber stnd, so gehören die Gedichte in mein Resort; ob?5 sie muffen sür die Jahreszeit paffen, t'' z. B. : , Kühler wird die Tempcr atur im November. Mein Fräulein, wenn Sie etwa ein Herbpgedicht haben, so werden wir es mit größtem Vergnügen veröffentlichen, wir haben sehr wenig sür den lausenden Monat aus Lager." .Ach nein, ein Herbstgedicht ist es nicht. Es handelt auch vom Sterben, aber nicht von dem der Natur, von einem Sterben, dem eine Wiederkehr folgt, vom Sterben eines brechenden Herzens." Ich bedauere aufrichtig, mein Fräu- . w iein, vle ooeezaue geyoren Nlcyr m mein Departement; aber würden Sie vielleicht so freundlich sein, mir das Ge dicht vorzulesen, vielleicht könnte ich es doch als Stimmungsbild, gebrauchen; Herbst, fallende Blätter' und Sterben, das stimmt ganz gut zusammen." Kein, Stimmungsbild, mein Herr, wenn die Saite gerissen, ist es mit der Stimmung vorbei, aber hören Sie : Und Alles ist vorüber nun, 0 Ernst ! Zu Enoe unsre jugendlichen Träume. Ein Gang zumFriedhos noch, wo schnee' ger Marmor schimmert durch die Bäume. Taseln geknickter Hoffnung ! Und gebro chene Herzen klagen Um die verstorbnen Lieben, die geholfen einst das Leben tragen. Du kehrst zur Welt zurück, 0 Ernst, denn Männerherzcn ja. so selten brechen. Und unter neuen Sternen wohl wirst emer Andren Liebe Du versprechen. Doch ich bleib' einsam hier zurück, denn ..nimmer werd' ich einen Mann so lieben. Wie Dich, der grausam, herzlos mich von seiner Brust in's Elend fortgetrieben. Und dieses ist das End' von Allem nun, 0 Ernst ! Aus ewig müffen wir nun scheiden. Vielleicht ist's bester sür uns Beid', daß wir ein letztes Wiedersehen meiden. Ein ungesprochnes Wort, 0 Ernst, trennt , Leben ost. Du hast es ausge sprachen. Jedoch zu spät, und als es Dir entsiel. war -schon mein armes Herz ge brochcn. - mein armes Herz gebrochen. Rüh rend, in der That, außerordentlich rührend. Wenn Ernst das Gedicht liest, so müßte er mehr als Stein sein, wenn er nicht umgehend zu Ihnen zurück kehrte." Nicht wahr ? Ach, das denke ich ach. und Sie drucken das Gedicht ab V Noch ein Wort. Bedarf es denn ei nes I heroischen Mittels i AIs Pferde rennen Reporter thue ich manchen Blick in die Herzen unserer jungen Damen und Herren. Ernst hat Sie nicht so oft fei nen reizenden nnd angebeteten Engel ge nannt, wie Sie wohl erwarten können. nicht so ost seine kleine Eidechse und seine Sonnenblume, wie Sie es so gern hö ren; Sie haben ihn daraufhin, kalt be handelt und er hat Sie im Zorne verlas
sen. Aber die kleine Lflverä.-'.derung wird seine Lcidenschast schnell wieder in Siedehitze bringen, er, wird reuig zu Jh ren üjtr. zurückkehrn ' Nein, da kennen Sie Ernst nicht, er i't zu radiat." Nun, dann erlaube ich mir einen an dern Rath: Schicken Sie ihm dasGedicht vorenl anonym zu ; er kennt ja doch wobl Ihre Handschrift ?" Bewis), uno das will ich auch gleich thun; sollte das. nicht helfen, dann bleibt, diz Z:ituig immer noch." :x örlcs wird sHon ' helfen, und wenn Sie Hochzeit hoben, so haben' Sie die Güte, cs mich misten zu lasten, - ich werde bei meinem Colligen, dem Hochzeiten Rcpor!cr,dafür sorgen, daß cr von Ihrer Hochzeit dic längste Beschreibung
liefert, die jemals in der Zeitung gestatt' dln hat. Das wäre hübsch, Sie werden eingeladen, Ood bye". ZZranzöfische Arbeiter. Es soll Alles nicht wahr sein, was man über die Lage der französischen Landarbeiter gehört hat. Herr Henü Baudrillard behauptet, . daß sich ihre Lohne seit fünfzig Jahren verdreifacht haben, während der Lebensunterhalt nicht wesentlich theurer geworden ist. Seine untctjuchungen erstrecken stch al erdlngS nur auf den nördlichen und nordöstlichen Theil des Landes, doch soll es in den anderen Theilen nicht anders bestellt sein mit alleiniger Ausnahme derjenigen Districte, deren Weinberge ourch die Reblaus zerstört morden sind. Der niedrigste Lohn betragt nach Herrn Baudrillard 2ö Cts. den Tag, und der Arbeitgeber hat außerdem für die Beköstigung zu sorgen. In der Erntezeit, steigt der Verdienst bis auf $2 täglich Landarbeiter, die für das ganze Jahr angestellt stnd, erhalten von 560 bis $140 in Geld, und die letztere Elaste ist an geblich sähig, $40 jährlich zu sparen, da Wohnung. 'Kleidung u. f. w. außeror dentlich billig sind. Der ungewohnte Luxus" soll hauptsachllch dafür verant wortlich sein, daß die Bevölkerung sich so langsam vermehrt. Es werde jetzt aus dem Lande viel besseres Brot und viel mehr Fleisch genossen als früher. . Auf der anderen Seite werft die Sta tistik der dirccten Steuern eine Ver schlcchterung in der Lage der ärmeren französischen Classen nach.. Die Steuern gehen ein, aber die Gerichtskosten u.s.w., welche zur zwangsweisen Eintreibung nöthig sind, haben im letzten Jahre um 4 Centimes pro tausend Frcs. zugenom men und steigern sich immer noch. Sind daher die Angaben Baudrillard's richtig, so muß die zunehmende Verarmung vorwiegend aus die städtischen Arbeiter sallen. Das ist insosern erklärlich, als die Bevölkerung der Städte in viel ho hercm Grade gewachsen ist, als die Ge sammt-Volkszahl. Somit müsten dem Ackerbau Aibcilskräste entzogen worden sein, und die Verminderung des Ange botes mag die Steigerung der Löhne auf dcm Ladc veranlaßt haben, wäh rcnd die Vermehrung des Angebotes in den Städten das umgekehrte Resultat fcattc. &t-m I lande. . Ein New Yorker Polizist, der einen Eollegen mit d?m tfriüpiul bearbeitet haüe, wurde dieser Tge zu Gc sängnißstrofe vcrurthcilt. Das ist ganz in der Ordnung, denn die New ortcr Polizei sollte doch endlich wis,en, ß sie ihre Knüppel nur geen die Bürger zu gebrauchen hat. I. Minor Taylor in Vir ginia, Nev., besitzt seit 5 Jahren einen jkanarienvogel,' der nie einen Ton gesungen hat Taylor ist ein leidenschastlicher Liebhaber tor Singvögeln und ärgerte stch über die hartnäckigeSchweigsamkeit des im Uebrigen sehr schönen Thieres so, daß er mit einer Flasche Chloroform an den Käsig hinantratm den Vogel zu todten. Da begann die ser zu schmettern und sang so schön, wie Taylor noch nie einen Vogel gehört hat. Seitdem stngt der Vogel , täglich und Stunden lang hintereinander; alle Vv' gel freunde der Stadt haben demselben bereits zugehört und versichern, noch nie von einem Kanarienvogel eine so schöne und seltsame Sangesweise gehört zu h:s ben. Herrn Taylor sind schon $200 für den Sänger geboten worden, dieser erklärt aber, der Vogel sei ihm selbst für eine zehnfache Summe nicht feil. Eine neue Jagd Methode hat der langbeinige Reporter des To ronto Globe eingeführt. Er hatte stch einem Jagdausftuge in den Muskeka District angeschlossen. Die Theilneh mer sorgten abwechselnd für die Zubereitung der Mahlzeiten. Der Reporter hatte, als die Reihe , an ihn kam, nichts gekocht und hatte die Zeit verschlafen. Seine Gesährten, die hungrig und mit leeren Händen von der 'Jagd zurückka men, legten ihm die Strafe auf, daß cr für den Abend frisches Fleisch herbeizu schaffen habe. Der Reporter verließ das Blockhaus, das zurBenutzung für Jagd partieen vor einigen Jahren errichtet worden ist, und war so glücklich, unweit destelben einen Bären anzutreffen. Re Porter sind nicht nur an sich gut zu Fuße, sondern unser Freund war auch noch kurz vorher aus einem Go as you please als Sieger hervorgegangen. Er wars daher mit Steinen nach dem Bären und wandte sich, als dieser aus ihn zukam, zur Flucht. Der Bär verfolgte ihn und der Reporter kam unmittelbar vor dem Bären in das Haus, besten Thür er verschloß; er weckte die schlafenden Jäger, diese kletterten durch ein Loch in dem Dach auf letzteres und erlegten von hier aus durch einige wohl gezielte Schüsse Meister Braun. Hie? habt Ihr frisches Fleisch, aber zubereiten müßt Ihr es selbst.", sagte der Reporter und'legte stch kaltblütig zum Schlafen nieder. , . Ein bemerkenswe r ther Ver. kauf von Stieren aus Montana, welche blos mit Eraö gemästet waren, ist in
Chicago von D. A. G. Ft2.c.'.eb aus ' Helena bewirkt ' worden.- C? ?rielte $57,000 sür 700 Stück vier ur.l fünfjährige, welch: im Durchschnitt Äjund wogen. Dies ist ein .erster An fang mit Rinderzucht in Monrcn. Die Zuchtherde ist zu La?.de ai" Qregon dahin getrieben worden und gedeiht auf dem Büffclgrase, welches die Thäler von Montana bedeckt, ausfällig. Die Indianer der Sten ding Rock Agentur haben di.-ses Jahr 750 Bushc! Weizen, 6,500 Bh?". Ha fer, 5,000 Bushel Kartoffeln und eine Masse anderer Farmprodukte erzizlt. Wieviel Seelen dabei beschäftigt waren, und ob nicht die Squaws dabei die meiste Arbeit verrichtet hoben wie gewöhn lich das hätte hinzugefügt werden sollen. Anknüpfend in Herbert Spencer's freimüthige Ausspl.che über die gegenwärtigen Schattenseiten in der Entwickelung der Vcr.Staaten, sagt die .London Daily News", : .Eine Nation, die, noch im Beginne ihrer Geschichte ste hcnd, stark genug war, die Sclaverei zu brechen und die Union zu erhalten, wird auch stark genug sein,-die Mißstände zu besiegen, an denen gegenwärtig seine Entwickelung krankt." Der Verein zur Unter stützung entlastener weiblicher Strafge fangen in Boston hatte am Schlüsse seines Ende September endigenden Ver valtungsjahres $8,924, die durch frei willige Beiträge aufgebracht waren, ver ausgabt und $33 baar an Hand. Pro visorisches Unterkommen wurde 90 Frauen und 31 Mädchen gewährt. Von diesen wurden 41 Anstellungen verschasst, 12 mußten, weil sie ihnen angebotene Arbeit nicht annahmen, sich selbst über lassen werden, 11 wurden wegen Krank heit in Hospitälern untergebracht und der Rest befand stch noch unter der Ob Hut des Vereins. ' Jm ArbeitS Bureau von Caftle Garden erhielten im verflossenen Monat 2094 Personen Arbeit ; davon waren 651 Frauen, '1517 Landarbeiter und Tagelöhner. Von den Männern waren 146?. Deutsche und 335Jrländer, die übrigen gchörten verschiedenen ande ren Nationen an. Die Löhne für Land arbciter betrugen Z9 per Monat mit Ve köstigung. Der WohlthStigkeits.AuS. schuß verausgabte im letztenMonat an 91 Personen $333.50 an Unterstützungen. V on den, Aerzten des Vereins wurden 76 Patienten behandelt. - Man rechnet, daß in den Ver. Staaten etwa eine halbe Million Ton nen.Holzkohlen im. Jahre bereitet wer den. Da die Holzkohlen leicht durch Steinkohlen und Gas ersetzt werden kön nen, so wäre diese Quelle oer Waldver Wüstung zu verstopfen gerathen. Irland hat durch Kohlenbrenucn fast allen Wald verloren, während ein altes Sprichwort sagt, ein Eichhörnchen könne von Antm bis KerrY von Baum zu Baum hüpfen. In Calisorni en nimmtman allgemein an, daß ein mit Reben be pflanztes Grundstück einen zehnfach hö hcren Nutzen abwirft, als wenn eS mit Weizen bestellt wäre. Die diesjährige Weinernte wird aus 75.500,000 Pfund Trauben geschätzt, die 5,000,000 Gallo nen Wein und 500,000 Gallonen Brandy ergeben. Önkel Rufus Hatch wird in Gemeinschaft mit den HerrenHobart und Douglaß im Z)ellowponeParke ein Monstre-Hotel einrichten und dastelbe durch eine OmnibuS'Linie mit der nächsten Bahnstation verbinden.
John H. Smith, einer der zwölf Apostel der Mormonenkirche, ging kürzlich mit dem Dampscr .Arizona" nach Liverpool ab,, um dort als Haupt rer Mormonenklrche m Europa zu sun gircn. Smith ist 30 Jahre alt und der Sohn von Joseph Smith, des Vetters eines der Begründer, der Mormonen kirche. D ie Zerstör ung des' Abbey' schen Theaters am Broadway durch Feuer macht daS 253ste Theater aus, welches seit fünf Jährendem Feuer an heimgefallen ist. Man rechnet an 4500 Todesfälle und an 4000 Verwundungen durch diese Brände zusammen. WaS haben nun alle die furchtbaren Warnun gen geholfen ? 3n Brasilien hat man die elfte Jahresfeier der Abschaffnung der Sklaverei begangen. Da blos Die ner geborenen Neger freigelasten werden, ob wohl ebenso hart.abgeartbeiet, als wörn sie Sklaven, bis sie mündig stnd, so will die Maßregel und ihre Folgen sehr ve nig bedeuten. ' Vom Auslande. . .D i e Biörnarckscheu der Französen , ist beinahe noch größer als ihr Deutschenhaß ; hinter jedem Mißer folg, hint:r jeder Verlegenheit ihrer Regierung wittern sie den heimlichen Ein fluß des Reichskanzlers und unter lassen mitunter daS Vernünftigste auS Furcht vor feinen Intriguen. Die neu este Leistung der Bismarckophobie ist ein Flugblatt von vier Seiten, das von ei nem halbverrückten Pariser Buchhändler, Eugene Lacroix, an seine Kunden gratis vertheilt wird. Der sonderbare Schwär mer nennt sein Opus: .Die Drahtpup pen Biömarcks, eine Tragikomödie in 13 Bildern". In großen Zügen wird, da auseinandergesetzt, wie Frankreich durch Bismarck heimtückisch in die tunesischen Händel verstrickt wurde und nun dem großen Revanchc-Krieg ohne. Bundesge nosten entgegengeht. Rührend ist die Ansprache dcS entfremdeten Rußland an das geliebte Frankreich: Warum ihast du mich in der Krim bekämpft, mich, da deinen Handel, deine. Ingenieure, deie Arbeiter leben licß,. daS deine Sprache sprach, während alle Welt jetzt Franzö stsch .verlernt-, um die Sprache demeS Todfeindes erlernen zu können?- Es kommt zum Kriege und Frankreich wird abermals vernichtet. BiSmarck. im Be sitze von Holland, Belgien, Gallien (bis an die Loire), giebt einen seiner Adju tanten (?) dem übrigen. Frankreich zum
König und berufl alle großen und klei nen Fülsten in die Nottt-Tae-Krche zu Paris, wo Wilhelm I. einsteiler zum Kaiser des Occidents gekrönt wird. Eine ossiciös z Mittheilung aus Paris meldet, daß im Mini sterrcthe beschlossen worden sei, . den Staatsanttalt in Arles zu bcaustragen, gegen die Anordne? der jüngsten legiti mistischen Kundgebungen die gerichtliche Untersuchung einzuleiten. Die Berichte des Präfelten von Marsaille sollen dies als nothwendig darstellen, um die aus geregte republikanische Bevölkerung zu beruhign. Inzwischen hat in NheimS eine anderweitige lcguimistisch-clericalc Kundgebung stattgefundn. Unter dem Vorsitze des Erzbischoss Langenieux,wcl cher nach den Aeußerungen der Redner auf den letzten legitimistischen Banketten bereits das Salböl sür die Krönung des Grasen Chambord bereis hält, ist in Rheims der conros äeszuriseoiiLiil tos catholique8 zusammengetreten. Sehr heftige Reden gegen die Republik wurden aus diesem Congreste gehalten; insbesondere war es der Senator Lucien Brun, welcher die herrschenden Jnstitu tionen aufs heftigste angriff. . Das seiteinigenWochen in Paris herrschende Nervensieber ist in der Zunahme begriffen. Vom 22. bis 23. September starben 57. Personen an dieser Krankheit, ivom 29. Sept. bis 1. Oktober 134 und vom 6. bis 12. Oct. 250. Am 11. Oct. befanden sich in den Pariser Hospitälern allein die Zahl der Kranken, welche in ihren Wohnungenbehandelt werden, kennt man nicht 2,074 Personen, welche daS Nervensiebe? hatten. Am 10. und 11. brachte man in die verschiedenen Hospitäler vonPariS 283, die vom Nervensieber befallen va ren. AusdenWein bauenden Gegenden der Dordogne und der l)ha rentes in Frankreich lausen trostlose Pe richte über die diesjährige .Weinernte ein, welche theils durch die Phvlloxera, theils durch die ungünstige Witterung so gut als vernichtet worden ist. Am trau rigsten steht es in der Umgegend von Cognac aus, wo der Mangel an Trau ben stch in der sast gänzlichen Einstellung der berühmten Branntwein-Destillation äußert. Die dortigen Winzer, sast sämmtlich kleine Grundbesitzer, können sich nur in seltenen Fällen entschließen, die ihnen von der Wistenschast empfoh lenen Mittel anzuwenden, und legen ei nen ebenso großen Widerwillen gegen die vl'len Schweselpräparate, als gegen die Ertränkung der Reblaus durch Un terwastersetzung des Weir.stocks an den Tag, In Oesterreich ist soeben eine militärische Maßnahme vollzogen worden, welche sür die Vertheidigung des Reiches nicht ohne Bedeutung er scheint. Wie verlautet, sollen drei Ge neralate errichtet werden : Das Genera lat Wien, das Generalat Budapest und das Generalat Prag. Damit ist die Eintheilung der bewaffneten Macht Oe sterreich'UngarnS in drei Armeen gege ben. An die Spitze des Wiener Gene ralats soll der vormalige Kriegsminister und jetzige Commandirende in Graz, FZM Kühn, treten, daS Generalat in Budapest würde FZM. EdelSheim, dasjenige in Prag FZM. Philippovich er halten. Ob dabei Erhebungen in den Marsch Israng stattfinden werden, wie ein weiteres Gerücht wissen will, ist noch zweifelhast. Diese Neuerung ist übn gens nur als eine natürliche Folge der vor Kurzem vollzogenen neuen Territo rialeintheilung der Armee zu betrachten. Wien würde das Centrum dieser Neu eintheilung bilden, Budapest und Prag die beiden Flügel. Wie der .North China Herald" meldet, wurde die elektrische Beleuchtung auch in Shanghai eingesührt und von der dortigen Bevölkerung en thusiastisch begrüßt. Die dortige elek irische Gesellschaft" hat ihr bescheidenes Gründungscapital' bedeutend erhöhen müsten,vm die an ste crgangnenAusträge von Geschästsleuten,HotelS undPrivaten zur Ausstellung von elektrischen Lampen ausführen zu können. Wie verhältnißmäßig wenig in England für die Armee geforgt ist, beweist auch die im Uebrigen' schr lobcnswetthe Gründung eines Unter stützungssonds sür dienstunfähige Sol daten, da die gewöhnlich gewährten Pensionen zum Unterhalt lange nicht
(genügen. Zur Gründung eines solchen Fonds hinterließ ein Mr. Woodman be rit8 tinr trnnir 35t ttt Qennt rinn Hl VW VVIIIV JI Vtil itlUI VVf 10.000 Psd. Sterl. und jetzt 'hat die Königin ebenfalls 100 Pfd. Sterl. ge zeichnet. Da das Grüridu,'.ji?comite aus Generälen und anderen cinflußrei chen Persönlichkeiten besteht, so ist an einem Zustandekommen des Fonds nicht zu zweifeln. Die Madrider Ausstel lung sür Mineralogie, Metallurgie und Keramik, welche im vergangenen Flöh jähre hätte stattsinden sollen, aber vcr tagt wurde, wird nunmehr bestimmt im nächsten Frühjahre abgehalten werden. A us dem fernen Osten und den innern Gouvernements langen in Petersburg Nachrichten an, laut wel chen die Revolutionär: daselbst verschic dene Lebenszeichen von stch gegeben. In den inneren Gouvernements und im Süden wurden angeblich eine Menge aushetzender Proklamationen veraus gabt; General Jljaschewitsch, der Gou verneur von Tranbaikalien (Sibirien), wurde von einem Verschickten, dem poll tischen Verbrecker Kovalevöki, durch ei nen Mesterstich schwer verwundet, uud im Gefängniß von Charkow kam'S an geblich zu einer Revolte. In Peters bura erhielten in den lebten Wochen ver i schiedene hochgestellte Personen Droh' bliese, auS Genf dahrt und von emcm gevisten .Korobow", im Namen des Exekutiv Comites- unterzeichnet. Sämmtlichen Empfängern . wurde mit dem Tode gedroht, im Falle ste nicht bald den Kaiser dazu bestimmen sollten, eine Constitution zu geben. Den ersten dieser Briefe empstng eine d-r Großsür stinnen, weitere Brufe die verschiedenen Minister ?c.
