Indiana Tribüne, Volume 6, Number 49, Indianapolis, Marion County, 6 November 1882 — Page 2

ZndimiK Hriönns. Fäglichs- uuö Ssnutazsansgsöe.

Offlcc: ttS S. Dslaware Str. .l?rtere'l &s Eecoriö-class matter &t the t'ostoMc at Indianapolis, Indiana.) - Adsnnemznts-Preise : LSiche Su?$a5e ..12 Ct5. Per Woche. LZTln'.agScuZgaö! 5 EiZ. PerNummer. Vewe zusamuriu'. 15 Cts. Per ?Soche. JT Das Tacz'oUtt etfÄcint leben Nachmit. tag um 4 Uhr. Di? cnsUslattlßat erscheint deS Msrgenö. TribunoFublisliiiig Company. Jnd:anapoliS,Jnd., 4. November 1832. Demokratisches Staats - Tiet. Jfar CtatS-kkretär: SilliarsSt. Mh er e, don Madison. FürStaalS.Auttor: I a m e S H. N e, von Floyd. i5&t Staat. Schmtister: John I. Cooper, von Marion, Tiüt Staats Lchulfuxerirtkndtnt: John W. Holcombt, von Porter. ' ' ' Für GineralAnmalt: F r an eis T. Hör d, von Barthol5mew. Für Eleik dkr Suxremi.Eourt: Simon P. S h e e r i n, ton Caß. ?ür Richt dr Suprem,Court: 1. Distritt-W. E. N i b l a ck, von Knor. 2. , -George V. Howk, von Floyd 8. Allen Zoll r, von Allen. 19. ktcbtA.Ve,irk. Fär Richter: ?l!rxander C. Ayre. Aür S!aatS,Zlnnalt : Frank M. Wright. t:r' Sür Kongreß. 7. XI Unst. ' William E. Ennlish. , Dcmck.'attsHes k5ountyTlkt. Aür Senator. Dr. 25. B. Fletcher. - Neprösentanten: . ' ' Icsse Whttsit, Jow N. Wilson. Elisha I. Howlaud, William D. Bhnun John C. Fe:riter. Count-Commifslre: 1. Diftr'tt Richard Sctzncnr. 2. m' Henry Gimber. 3. . Joseph Lo!tin. eittt: Robert L. McOuat. Sheriff: Daniel A. Lemov. Echatzmeister: Eli Heinry. Äuditor: ThomaS H. Litzenberg. Recorder: Cornelius stellet. Corener: Dr. C.N.Metcalf. " örtmtnal:Nichter: ' txu Norton. . u k.risi'CouN Richter. B. Taylor, z?ha A. Holman, Frederick Heiner. Survezor: ' D. B. Hoiörook. ssttA nssltw. ... i . Der amerikanische Gcneral-Consul in Japan, GeneralThomaS B. VanBuren, ,kam dieser Tage auf seiner Reise nach der Bundeshauptstadt nach . Chicago und sprach sich hier im Freundeskreise über Land und Leute in Japan, woselbst er die Ver. Staaten seit 8j Jahren ver tritt, in - interessanter Weife auS. Wir heben einige Hauptpunkte heraus. .Der Dampfer SlrafcrV auf dem ich mich mit Frau nnd Tochter besand, .haj die Reise von Japan nach San Fran cisco in 13 Tagen 21 Stunden zurückgelegt : das ist die kürzeste Reise, die ie. mals zwischen beiden Häfen -gemacht worden ist. Eingehende Bekanntschaft mit denJapanesen hat mich zu derUeber zeugung gebracht, daö wir in ihnen die Stammväter unserer Indianer vor uns . haben. Innerhalb der letzten fünfzehn Jahre sind wiederholt iapanesifche .Dschunken, die von ihren Mannschasten aufgegeben waren, an . der Küste von Oregon gestrandet, und die Aehnlichkeit zwttchen uniern Rothyäuten ' und den Japanesen ist -noch heute eine so frap panke, oan ich anzunehmen gezwungen vm, in vorge chichtlicher Zett stiert 3a panesen entweder absichtlich. an der Küste oeö Pccrnc gelandet, oder seien unab sichtlich dahin verschlagen 'worden. ' Die körperliche Tleynlichkeit -zwischen - beiden . nailonrn i;i nocy neuie 10 veoeuieno, daß man sie, auf gleiche Art und Weise fn i "i . . . r t gekleidet, nicht von einander unterschei den kann. Japanesen und Indianer sind gutmüthig, ' über rochsüchtig, durch ihre Schnelligkeit und Ausdauer imLau fen gleich ausgezeichnet, und die Frauen beider Nationen tragen ihre Kinder in gleicher Weise aus den Rücken befestigt. Die Thatsache, daß die Japanesen schon vor Jahrtausenden Ackerdauer wa r st. et rn , ten, ayreno uniere Jnvianer von e ..ginn, ihrer Existenz in Amerika an ein Jägerleben geführt haben, ändert an meiner Annahmr nicht. Der Hasen, in dem der erste Handelsvertrag zwischen den Ver. Staaten und Japan abge schloffen wurde, ist Kamagawa, von dem auch der Bertrag datirt ist; die Einvoy , ner v.eryiktten )q jeoca; oorr seyr oaio ' äußerst feindselig gegen Amerikaner und Europäer, und diese siedelten daher nach Vokohama über. Von hier nach Tokio wurde die erste Eisenbahn m Japan ge baut. ES war ein ReaierungS'Unter nehmen, in welchem, wie anderöwo auch, viele Leute ihre klebrigen Finger hatten, ' und daher hat ihr Bau $250,000 pro ' englische Meile gekostet. Ein amerika nischer Ingenieur hat später eine Bähn nach den Kohlengruben im Innern der Insel ZZejso gebaut; dieselbe ist 20 Meilen lang, bester und solider construirt, als die erstere Bahn und hat 520.000 pro ' Meile gekostet. Eine weitere Linie ist jeht zwischen Kode nnd Kiota im Bau begriffen, welche Oseka, die blühendste

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i.i ,javai .n iWVW nern, mit dicsen beiden Städten ve?bindet. Von dem Voru:the!le gegen Fremde, das einst die lederen aus Kamagawa vertrieb, ist jetzt keine Spur mehr vorHanden ; die Japanesen sind ein Handel treibendes Volk, das die Vortheile des Verkehrs mit auswärtigen Nationen schnell kennen gelernt hat; dabei sind sie ihrer Naturanlage nach ungemein gast frei. Sie interessiren sich nicht nur sü: ihre eigene Regierung und fassen schon jetzt die Vortheile einer Volksvertretung in'S Auge, welche der Kaiser in 10 Iah. ren einzuführen versprochen hat, sondern ihre Presse, die durch zahlreiche, meist kleine Zeitungen vertreten ist, belehrt sie regelmäßig auch über wichtige Vorgänge in Europa und Amerika. Die größte Schattenseite ihres durch Höflichkeit und Manierlichkeit sich auszeichnenden geselligen Verkehrs ist ihre laxe Auffassung des Familienlebens. Wenn einem jun gen Mädchen selbst in den vornehmsten und gebildetsten Familien ein accident, d'amour passtrr, so wird darüber nicht mehr Ausheben gemacht, als wenn in anderen Ländern ein solider Familienvater ausnahmsweise einmal nach 10 Uhr Abends nach Hause kommt. Der Hauptzweck memer Rme nach Washington ist, eine Umgestaltung un serer Eonsülaraerickte berbekufübren. V 9 Wt Schon in früheren Berichten habe ich darauf aufmerksam gemacht, daß die Con sulariustiz der Ver. Staaten hinter der jenigen aller anderen Nationen aus dem Grunde zurück ist, weil das englische ge meine Necbt vie einnae Quelle der Rechtsprechung für die Consuln bildet. DaS innerhalb der Ver. Staaten gel tende common law ist durch die Bun deögesetzgebung der Natur der Sache nach wenig, durch die staatliche Gesetzge bung dagegen wesentlich modisicirt wor den: iraend welcke Naatlicke Kesekae bung ist aber ohne Einfluß aus die NechtSquelle, aus der die Eonsuln zu schöpfen haben. So kommt es, daß noch RechtSgrundsätze für die Consuln maß gebend sind, welche es den Frauen un möglich machen, Grundeigenthum zu er werben, welche den Richter zwingen, aus Schuldyaft zu erkennen und sonstige Entscheidungen zu fällen, die mit den Anschauungen unserer Zeit im grellsten Widersprüche stehen. DaS Justizco mite deö Senates wird sich demnächst mit der Angelegenheit beschäftigen und ich hoffe, daß daffelbe empsehlen wird, die Gesetzgebung irgend eines unserer Staa ten als maßgebend für die Consuln zu bezeichnen; ich halte die Gesetzgebung des Staates Kalifornien für die geeig netste." Die Schlange im Leibe. Vor Kurzem wurde aemeldet. dafc in einem öosvitale in Chicago eine Qveration an einer Frau Karolina Sperber vorgenommen werden solle, die an der fixen Idee litt, eine Schlange im Leibe zu haben. Wiese Operation ist von den Aerzten Dr. Parks und Dr. Schmidt dieser Tage wirklich ausgeführt worden. Man hat an dem Dünndarm der ope rirten Frau einen schwammartigen Aus wuchs luraoi m der Größe eines Gänseeis vorgefunden. Derselbe wurde denn auch glücklich ausgeschnitten, i . v - je . vi. . .i iav i r jcoooj ur uic feiaiion mi ocn groß ten Schwierigkeiten verbunden und erforderte ein so weites Ausschneiden der Bauchhöhle und Durchwühlen der Emgeweide, daß die Aerzte wenig Hoffnung haben, di: Frau werde den so gewaltigen Eingriff in ihren Oraanismus üderleben. Dazu kommt, daß die Frau unter ihrer fixen Idee offenbar ebenso sehr ae litten bat. als wenn sie wirklick eine Schlange im Leib: gehabt hätte. Daß die Frau einen geradezu übermenschlichen Hunger zu befriedigen hatte, ist durch das Eraebniö der Overation erklärt: solch ungewöhnlicher Hunger findet sich häufig oel Leuten, welche Schmarotzer Auswüchse im Leibe mit zu ernähren ha ben. Auch das .heisere Bellen der Schlangt, das die' Frau zu vernehmen glaubte, ist erklart ;.' das ..Schwammge wächö, welches sich'an den Verdauungs oraanen besand. stellte sich dem Entwei chen.der sich bildenden Gase hindernd entgegen und diese bahnten sich schlick lich mit vernehmlichem Geräusche 'ihren Wea. In ähnlicher Weise ist endlich auch der Glaube der Frau erklär!ich,daß die Schlange sich schlafend in einer Ecke ihres Leibes zusammenrollte. Jedenfalls wird der chirurgisch interessante Vorgang dazu beitragen, den noch viel fach verbreiteten Aberalaubci', man kön ne einen lebenden Molch, eine Eidechse oder eine Schlange im Leibe tragen, aus der Welt zu schassen. Vor zweihundert Jhrer.. Der englische Admiral Sir William Penn hatte bekanntlich seinem großen Sohne eine Äckuldforoeruna an d:e englische Regierung in der Höhe von 16,003 hinterlassen. Gegen diese vchuldsorderuna üderllcß die genannte Regierung dem William Penn den gro ? i fi ' sy. . . nen xano iriaz am ueiaware als zriva:eigenthüm, welcher jetzt. denStaat Penn sylvanien bildet, und rüumte ihm das Recht ein, daselbst unter britischer Ober Hoheit eine beliebige öffentliche Ord nung einzuführen. Penn war nicht nur klug, sondern auch aerechö genug, daß er einsah, er mäste die Gcnehmigung der Indianer zur Besitznahme des an ihn abgetretenen Landstrichs gewinnen und eine seiner dessallstgen Verhandlungen wird von einem amerikanischen yumori sten in folgender Weise dargestellt : Penn stand mehreren indianischen Häuptlingen gegenüber, von dencnEiner durch Vermittlung eines Dolmetschers das Wort führte. Penn: So höre denn mein letztes Wort, mein brauner Bruder ! Die Zci vergeht; Zeit ist Geld und das Geld steht auf 12 Procent. DaS ist also das Aeußerfle, waS ich thun kann. Ich gebe 4W A. . . D . ? t Euch ?ur ven ?taat Pennsylvamen ml allen seinen Rechten und Gerechtigkeiten seinen Nutzungen, Wafferläusen und

sünstiZcn Zub:bZ:unZcn unter an? und! übe: der Erd:, mit der hohe.'?, mittl:r:n ! und niedern Jagd, lurz ir.it was j v: v . t v . i.i I

iutiu nrj L'uran tic idzuu Riei rccel surzcl- und psah'fist j,je ,s Summe von '5500. die ich Zoiort auf dsn l?li't?r hnnr nvJ v.n.hltr, ke?i'Zi Häuptling : 3 ist zu wcnin, schä arsieL Blaßgesicht, unter allen Umstän:n zu wenig." Penn : Ihr wißt, meine Frcunde,daß ch weder schwöre noch siuche ; thäte ich es, so wurdet Ihr mir schon glauben. daß ich nicht mehr gebe und nicht mehr geben kann. Jö) handle bei dem ganzen Geschäfte so -reell, w:e bei einem Pferdekaufe. Ihr solltet doch a::ch bedenken. daß ich sür das Land hier dem Könige über dem großen Wasser 16,000 dcahlt habe und Euch daher nicht meyr geben kann, als $500." Häuptling : .Da eben liegt der Qase m Pfeffer, mein fchr werther Freund. Wie kamst Du denn dazu,, dem Manne über dem grcßenWasfer so viel Geld für unser LanÄ zu bezahlen und uns nur so wenig für dasselbe zu bieten ? Könnten wir nicht ebenso gut jenes ManncsLand verkaufen, wie er das unsrige V Penn : Ihr muht doch immer bcdenen, meine Freunde, daß Ihr über daZ Land, das Ihr das Eure nennt, nichts Schriftliches ln der Hand habt und das mir der König über dem großen vaszer dies Document hier ausgefertigt und besiegelt hat. Ich habe Euch das Papier vorgelesen, der Dolmetscher hat es Euch übersetzt, ich und meine Anhänger, wir haben die Ehrlichkeit gepachtet und uneren Worten könnt Ihr glauben. Häuptling : .Das ist Alles schon recht. wir möchten aber doch die Angelegenheit erst noch einmal mit unseren Weibern bespreen und einem Comite zur Berichtcrstatlung überweisen. Penn : Gut, meine Freunde, vertagen wir die tzsacye bis morgen; dann muß sie aber in's Reine kommen, sonst gebe ich nur noch $150. Im Grunde genommen, liegt nur an ccr ganzen Gechichte nichts." ' . Auch eine Reform. Von einer allgemeinen Wehrpflicht kann in Deutschland bekanntlich nur in soweit die Rede sein, als alle körperlich uchtigen Männer zum Kriegsdienst herangezogen werden können. Es gcschicht das aber durchaus nicht, und kann nicht geschehen, weil mehr brauchbare Leute vorhanden sind, als der Staat braucht. Er sucht also nur die Besten heraus und stellt Viele schon wegen I fei ner Fehler zurück, d:e bei einer allgemeinen Volksbewaffnung nicht ins Gewicht fallen würden. Die Zurückgestellten aber genießen doppelte Vortheile, namentllch Diejenigen, welche nur em Jahr hätten zu dienen brauchen und die Ve-amten-Lausbahn betreten. Erstens sparen sie, außer der Zeit, die ihnen allerdings nicht immer kostbar ist, die mit dem freiwilligen Dienste verbundenen Ausgaben, und zweitens rücken sie auf der Altersliste ihren militärischen Calle gen voran. Letztere verlieren entweder als Studenten ein Jahr ihrer Studien zeit, werden also später fertig" und kommen daher auch spater auf die Liste, als die .Unbrauchbaren" ; oder sie müfsen sich em Jahr länger beim Vordere:tungsdienfle für ihre spätere Lausbahn als Richter, Gymnasiallehrer, Bauführer u. dgl. aufhalten. Bei dem fabelhasten Andränge zu den genannten Fächern, der gerade jetzt herrscht, kann nun ein Jahr Unterschied aiq der Altcrslisie viel mehr als zwo! Monate Verlust in der Be ör derung bedeuten. Der Referendar z.B., der sein Staatsexamen bestanden hat. muß warten, bis Alle angestellt find, die vor ldm .ourgelommen" mo. ren das im Laufe des Jahres 500 oder 1000, während nur 250 neue Richter iäbrliÄ gebraucht werden, so muß er eben zwei bis vier Jahre aus die Anstel lung warten. Eine harte Buße für einen patriotischen unglmg, der q zum Kampfe fur's Vaterland vorbereitet und im kalten Winter Wachtposten gestanden hat, während sein kurzsichtiger oder etwas engbrüstiger Commilitone, der ihm jetzt voran ist, am Stammtische lus tig kneipte und sang! Im Großherzogthum Hessen besteht schon feit Jahresfrist die Verordnung, daß den jungen Leuten im Staats- oder Schuldienste die militärische Dlenstz:it auf der Veförderungsliste in Anrechnung gebracht werden soll. Dieselbe E:nnch tung wird jcht sür Preußen befürwortet und dürsie wohl bald im Reiche Plah greisen. Den Mllltäraelste rnuß sich eben in Deutschland Alles unterordnen, selbst das Interesse der Verwaltung und Rechtsprechung. Wie. die Sachen jetzt liegen, wäre d:e neue Verordnung ohne Zweifel gerecht. tlach dem Verichtdes 65 .ssärs der Jndianer-Angelegenhciten &ud die Gesammtzayl der Indianer m den Ver. Staaten aus 262,366 vcran schlagt. Hiervon leben etwa 30,000 in Dakota, 18.000 im Jndianer-Territo-rium, 53,000 innerhalb der fünf civili sirten Stämme daselbst, 28,000 in New Mexico, 14,000 in Arizona, 13,000 im Territorium Washington, 11,000 in Californien, 3000 in Michiaan, 2000 in Minnesota. 7000 in Wisconsin und 7000 in Ncvada. Unter den scchözig Jndlaner'Agenturen stehen 2 16,932 .In dianer. Zu den B e w c 1 1 e n s u r d a s Fortschreiten der Indianer Civilisation gehört, daß der Einfluß der regulären ""v 1 a ? . . & mn Tiocioreu" im nicigcn. icncr ccr nee dizin-Mäaner" im Abnehmen begriffen in rt . t 1. .1 1 v. r riino oie Ulvlllsaiion nicht genügend fortgeschritten zu sew.um noch länger Untclstutzunqe.i in Baarcm . f d ' rv empscyien zu lonncn. 3 :crn tor, Dafc die Ute's aal 4.gc. ihre? Bc.ahluns $2000 sogleich in StUt L.ile City s'Ä Waff.n uih WlMly vprau?gabtcn. Tie Zahlungen sollten lnchk länger in Geld, sondern in Rindern crsolzen.

SJceskt wohl, meine Brüder, ich dränge, " ,SW(U Euch nicht mir liezt gar nichts an dem r neuen Einwanderer. Er bezeichnet Kaufe und mehr als Z500 gere ich unter dselb als ßute Seidenraupen-Züch-keinen Umständen - Der Religion naÄ foen allere- .. . rs.tinron 4 r t 1

r.lar,vi D T a a e i vi e w C)ors seraeromncre Dampse: Surretj rcd;ic 30 Armenier, darunter 15 rncli" Ein Dr. Abdullah, der schon estanten sein. Zu Gainekville, Sa., ist der ines Einbruchs angeklagte JritOsborne am ledten Sonntage früh auS dem Gee 1 !.-: . ÄiCfc t- (..u. v; (Jil . ür.gnijjc tuiiuvc v&t yuiu uic dun er seiner zur Zcu bei ihm befindlich' Frau angezogen, und der Aufseher bcrachtete ihn nicht näher, als er sich enternte. Die Frau wurde entlasten. Amtseinführung des erwählten Gouverneurs Alexander H. StephcnL von Georgia ist am 31. v.M. . gefeiert worden, wie noch keine ähnliche. Man darf ihn unbedenklich den beliebteten Mann des ganzen Suden nennen. und keiner kann mehr Einfluß ausbieten. Und da er ohne allen Widerstand von allen Parteien erwählt ist, so wird er hoffentlich, wenn seine schwache Gesundheit es erlaubt, eine wohlthätige Wirung aus den öffentlichen Geist semes Staates und des Südens überhaupt ausüben, umscmehr als er nie ein blinder Partcigänger war. Der Sezession z. B. hat er so lange widerstanden, als er konnte, und daß die sogenannte Neconstruktion in Gcorgia friedlicher von Statten ging als sonst im Suden, ist seinem klugen Rathe zuzuschreiben. Q. W. Smith & Sein 0 m fc stone, Arizona, haben fallirt. Passiva $112,000, Aktiva $110,000. Die Firma war die bedeutendste, im südlichen Arizona. Die Kindcrschuh- Gesellschaft in Rew Bork hat jctzt durchgesetzt. daß Kindern, deren Auftreten auf den Buhnen anständiger Theater sie nicht verhindern konnte, wenigstens das Singen verboten wud. Das Sprechen lst erlaubt, aber das Singen verboten. Wo lebt der Oerindur, der diesen Zwiespalt der Natur zu erklären vermöchte; Die Kinderschutzgesellschysten wirken so viel Segen, daß es zu beklagen ist. daß sie mitunter absolute Thorheiten begehen. Der telegraphisch gemel dete Einsturz von vier Häusern in Philadelphia hatte in den baulichen Aerän derungen seinen Grund, welche diese seit einigen Wochen erfahren hatten. Die fraglichen Gebäude sollten aus WohnHäusern in Geschäftshäuser verwandelt werden. Zu diesem Zwecke waren die Frontmauern herauSgenffen worden und schon hierbei verfuhr man mit unverantwortlichem Leichtstnn. Außerdem wurden noch vier Fuß der Front hcrauögerissen, um einen bereiteren Seitenweg herzustellen, und hierbei wurden nur leichte Stützen verwendet. Dcr Einsturz erfolgte ohne jedes warnende Anzeichen. Verschiedene Familien wohnten in den Häusern, und es muß als ein wahres 0W L W m. C r . xisunccr oezeiaznei weroen, oan lein Menschenleben verloren ging. Die 65 Jahre al'.e Frau Finnen, die gerade im Begriffe war, zu Bette zu gehen, als der Einsturz ersOkate, wurde sehr geZäyrltch verletzt. 12 weitere Personen krochen, nur leicht verwundet, aus den Trum. mcrn ucrvo?. Auf die fünf Welttheile vertheilen sich die Einwanderer, welche seit dem 1. Januar d. I. in New Jork angekommen sind, wie folgt:' Europa 301,428, Asien 297, Afrika 104, Amcrika 1059. Australien und Polynesien 1424. Die Gefammtznser der Ernwan derer beläuft sich auf 3O4.315, davon kamen 378,514 Personen als Zniifchcndeck- und 15,733aks Kajütenpassagie. Darunter waren 206.5 S7Männer, 104,549 Frauen und 83.166 Kinder unter zwölf Jahren. JmJahre 1850 zahlte die Bevölkerung dcs Staates Vermont 314, 000 Seelen, worunter 99.110 Schul linder. Dieses Jahr sind bei 332,000 Seelen Bevölkerung nur 74,000 Schul linder, 'also ein volles Viertel weniger vorhanden, wahrend doch die Ausgaben sur die schulen, zugenommen haben. Wer taalolchul-upenntenvent verlangt eine Untersuchung der Ursachen durch die Legislatur. Der Herr Super intendent könnte und sollte wissen und entrüstet darauf hinweisen, daß man in Vermont 30.000 Kinder in die Faöriken schickt, und Nicht lN dlc Schulen. Die puritanische Ktrchllchkelt der Reu-Ena land-Staaten trägt ähnliche Blüthen und Früchte auf verschicdcnerz Gebieten. Bedauernswerte Eltern. Der bei Monumental FishngGrove in Baltimore County wohnhaste gr.Lem rich Schmidt und seine Gattin, haben letzter Tage Verluste erlitten, die wohl dazu angethan sind, die Herzen liebender Eltern zu brechen ; innerhalb acht Tagen hat ihnen die schrecklicheDiphtheritls vier Kinder geraubt einen Knaben im A! ter von 6 und drei Mädchen, im Alter von 10, 12 und 13 Jahren. DerKnabe und zwei der Mädchen verschieden nach einander innerhalb 24 Stunden. Einen neuen Beweis für die Seetüchtigkeit unserer Panzerschiffe liefert der Bericht des Befehlshabers des .Montauk". Dieser Sohn dcs Vaters unserer Marine", Robcson.kann in zwölf aus einander folgenden Stunden nicht mehr als vier Knoten per Stunde zu rücklegen, d. h. er verhält sich zu wirklich modernen Kriegsschiffen in Bezug aus Beweglichkeit und Verwendbarkeit etwa wie die klassische Phalanx zu unseren in zerstreuter Gefechtsordnung kämvfenden Truppes Die Kcffel sind zu klein sür die Maschinen und die Maschinen zu klein sür das Schiff. In den Palo Pint 0 Bergen in Texas wurden Erzadern entdeckt, die ein Ausbeute. von 171 Unzen Silber auf die Tonne Erz ergaben. Sowohl in Neu-Mexieo als in Arizona bilden sich Compagnien, welche die Minen auszubeuten gedenken.

Oon? I dieser

C . .- T, , j. .

I n i l d ! ! p h i a i st neue rüimyj öas Nau.kn üi? und in" der. SUcßeRahatjj'jgrn gdrjlichclso auch aus l?a potbeten Plaifoitn, cu? denen es feilher gestaltet oar, Untersagt. Di? Compagnien in Chicago pjiccn dezi-

nechü da? aleichc Vlroo: crlclicn. 1 Cir i,' G in weißer Geist iq c r l f. Macon, Ga., erflart in dem WtLlryau Christian Ndvocale" : Die Kbncianna zwischen der, weißen uud frö;gcn Rsce beruht auf Jnstinc! und nicht hi Lorurthei! ; Weihe und Farbige Kirche:, önd Schulen gemeinschaftlich benutzen zu lassen, gsrcicht b?:dcn zum Nachtheil." Neulich Abend hatte Äerr Oaklcy, ein eifriger Spiritist' ans u "n rn . . ütuunyii, -ji, y., tirt üt' sucht, in die ihm icinc iunce Gattin, die vorher einer Kaffeegesellschaft beiwodnen mußte, später nachfolgen wollte. Herr Oakley !am etwas zu früh und fand in dem ' SiZiunaLiiiNiMer blos eine iunac Än-.e anwesend, die er schon vor seiner Verheiratung sehr geschätzt hatte, und die gegenwärtig ein ausgezeichnete? Me dium ist. Die Freude des Wiedersehens führte zu einer herzlichen. Umarmung. Da trat Frau Oalley ein : Chaeleö, was muß ich seh.en?" w0, Mary, es st meine selige chwester, die ich umarme." clne kcbwe ter. na. da ällt mir ein Stein vom Herzen, ich wollte schon ansangen, eifersüchtig zu ein. Vom Auslande. Einen sünfsachen Mord beging zu Oplonitz in Kärnthen ein aus dem Irrenhause, entsprungener Wahnsinniger. Namens Ludwig Hawranik, der am 26. Dez. v. I. seine Mutier ermordet hatte, aber in Folge gerichtlich sestgestellter Unzurechnungsfähigkeit in die Irrenanstalt gebracht wurde. Von dort entsprang er am 19. Juni, ermordete am 1. Oct. in Samorko den Grundbesitzer Schönwetter und dessen zweijähriges Söhnchen und darauf in der Nacht zum 14. Oct. im Flecken Oplonitz eine aus sünsIersonen bestehende Familie. Wie ist es möglich, daß m einem geordneten Staatswesen em Irrsinniger Monate lang sich behördlicher Nachforschung entziehen und im Lande hcrummorden kann V Aus den italienischen Ueberschwemmungs- Distrikten liegen entsetzliche Nachrichten vor. Seitdem die Etsch auf verschiedenen Stellen von Neuem ausaebrochen ist, flieht die Bevölkerung, von einer unbeschreiblichen Panik ersaßt, gegen Chioagia zn. Um sonst arbeiteten Tausende von Händen Tag und Nacht, um den Durchbruch vom Polesine zu verhindern. Das Element schwemmte die Dämme an fünf Stellen zugleich fort und verwandelte den Dlstritt bis nach Cavarzere hin in eine tiefe Lagune. Da das Meer sehr groß ist und außerdem ein heftiger Ostwind weht. so können die gluthen nicht dleMundung paffiren, sondern stauen sich förmlich, um sich nach dem Lande zu Lust zu suchen. Um die Unglücklichen, welche auf den Dämmen camplren, wenigstens ewiger maßen unterzubringen, schickte man von Venedig 1000 Strohsäcke und 4000 Brotrationen, sowie auch zahlreiche Truppenverstäckunaen. letztere mit der Weisung, sich ausschließlich' dem Net tungsdienst zu widmen. Dessenungeach tet herrscht unter den Bauern, welche das Ungeheuerliche gar nicht zu fassen ver mögen, die bedenklichste Gährung, und in Adria bedürfte eS der ganzen Energie des Präfekten, um ernstlichen Ausfchrel tungen vorzubeugen. Aehnlich lauten die Nachrichten aus Vicenza und Brescia. In Köln ist der seltene Fall zu verzeichnen, daß eine Elernen tarlehrerin nach ihrer Pensionirung in den Stand der Ehe trat. Dieser Fall wurde vor den Stadtverordneten verhandelt, wobei man die Frage stellte, ob die Lehrerin außer Diensten nicht ihrer Penston verlustig zu erklären sei. Die Spitze der städtischen Verwaltung sprach sich dahin auö, daß die Pension für geleistete Dienste sei und nur aus Grund von Verbrechen entzogen werden könne; das Heirathen sei aber kein Verbrechen. Die Stadtverordneten pflichteten dieser Auffaffungbei. Die englisch e G e s e tz g ebung scheint mit . der Vorlage zum bes' seren Schutze dcs Publikums gegen die Bierfälschung einen glücklichen Griff gethan zugaben. Nach diesem Gesetz xslren alle Erzeuger oder Äkrkauser von Bier,' welches nicht ausschließlich auS Hopsen und Gerstenmalz- besteht, verpflichtet, oberhalb des Schanktisches oder an anderem augenfälligen Platze des Verkaufslocalö eine Verlautbarung anzuheften, in welche alle in dem Bier enthaltenen Bestandtheile einzeln angeführt sind. Entgegenhandelnde Versallen das erste Mal in eine Geldstrafe von 20 L., jedes folgende Mal in eine Strafe von 50 L. 'Die Ehre, der .Vater" der britischen Armee zu sein, gebührt dem General George Macdonald, der am 10. Octobcr das patriarchalische Alter von 93 Jahren erreichte. Der Veteran trat im September 1805 als Fähnrich in das 27. Regiment, welches er sast unverzüglich aus der Expedition nach Hannover begleitete. Von 1806 bis 1810 diente er in Sizilien, machte die Expedition nach. Neapel mii'und wohnte der Einnähme von Jöchia und Proeida an. 1812 beaab ev sich nach Spanien und machte die Schlacht von Castalla sowie die Belagerung von Tarragcna mit. 1814 schiffte er sich nach Canada ein und nahm an den Operationen vor Plattöbürg Theil, rechtzeitig nach Europa zu rückkehrend, um an dem Feldzuge geaen Napoleon 1815 thellzunetzmen. Inder Schlacht bei Waterloo erhielt er drei Wunden, nämlich am Bein, am Halse und einen Schuß durch den Leib, der die Lungen verletzte. - Von 1841 bis 1845 war Muedonald Gouverneur vonSierra Leone und später eine Zeit lang Gouverneur von Domlngo in West-Jndien. Am 13. tzebruar 1803 . wurde er zum Obersten des 16. (Bedfordshire) Regiments ernannt und am 25. October

r t: otn (ö?5c:iüng. X3Ki VUl,'. A1I Kfc. ipww k ItUllll IUL1 Qe:ctar. erreichte ist um o' bimerkei s rrerter, trenn jrirc bei 23jtedso crh-ilc tencn Wunden und sein langer '.-lusentt . fl" r . ' S.r hf.-n)"h i-TT uau in venr ;oöi:;a;cn iima von. Sierra Leone in Betracht gezogen werden. Ägyptische Samariter. Raü der Eroberung Alexandriens durch die Engländer wurde daselbst der V:r such gemacht, nach dem in Europa !ttg lich bewährten Muster eine freiwillige Krankenpflege zu organisiren. Ra6;!räzlich sind Exemplare eines vn Dr. Maciie gezeichneten diesbezüglichen Aufrufes hierher gelangt, in welchem die Aegypter aufgefordert wurden, Geld und Materialkn zur Pflege und Labung von Vermundeten zu fammeln, damit die berufenen Behörden in der Lage wären, auch für die verwundeten und erkrankten Aegypte: entsprechend sorgen zu lönnen. Dieser Aufruf wurde in englischen und arabischen Zeitungen publizirt, auch Annahmestellen für die Spenden namhaft gemacht, allein nicbt eine rw reinige ANiwori, ge,cywe:ge oenn ein Beitrag erfolgte auf diesen warmherzi g:n Appell. So äußerte sich 'die ögvp tische Humanität! Eine neue Königin weilt in Europa, von deren Dasein di: Wel! keine Ahnung hat, Donna Amalia 1., Königin von Kongo. Sie rcsidirt in Lissabon, verehrt von ihren Unterthanexi,' den in der portugiesischen Hauptstadt wohnenden Negern. Diese haben ihre eigene Herrscherin, wie man sieht, und Donna Amalia ist es, welche seit Kurzem den Thron ziert, den dcr Tod verwais't hatte. Vor wenigen Wochen fand die feierliche Krönung in einer bescheidenen Herberge dcr Calle dc Belle Vista statt. Abends 9 Uhr waren eine Menge Personen, Unterthanen der schwarzen Majestät, wie neugierige Weiße versammelt, als eine mehr als einfache Kutsche vorfuhr, welcher die Herrschasten nebst zwei Hosdamen und einem alten Würdenträgcr entstiegen. Die Königin wurde mit einem prunkenden, flitterhaften Anzüge bekleidet und ihr OrdenLkctte und die königlichen Jnstgnicn angelegt, alsdann fand aus dem Hose dcs Nachbarhauses die Krönung statt, indem eine der Hofdamen die funkelnde Krone von vergoldeter Pappe und , Diamanten-aus böhmischem Glase auf dos königliche Haupt setzte. Dcr Krönung folgte der Handkuß und die Verleihung von Orden und Titeln an die treuesten der Unterthancn und die a':?gezeichn'etsten der Gäste. Ein Rkdalteur des Dterio de Noticias" wurde zum Marquis de la Alsarroba ernannt. Dann wurde eggemüihlich, cß folgte ein Ball. An der königlichen Quadrille nahmen nur ihre schwarze Mcjcstät und der Hof Theil, später tanzte Alles bis zum frühen Mor acn. Als eine der Letzten verließ die Königin mit ihren Hosamcr. das Lokal. Dcukfche Loeal-NacDNlkten. L ö b a u, i. S., 18. Okt Das seltene Fest der Kroncnhochzcit (e5jähriges Ehejubiläum) beging der frühere Stadt Steuereinnehmer Herr Traugott Dan. Müller. Der Jubelareis steht im 85., die Gattin im 62. Lebensjahre. Hamburg, 19. Okt. In der letzten Vürgerschaflssitzuna erklärte ein Mitglied der Zollcommiffion aus deöknn. evt.tz,ltl V? fstrrt UUlC Ulllf 1.1UIIUII, lUp Ulfc -uvmthuvgen soweit gediehen wären, daß man noch vor Ende dieses Monats glaube mit Anträgen an die Bürgerschast herantreten zu können. Die Lage jener Grundbesitzer, die durch den Zollanschluß cv.ntuell betroffen werden, und deren Häuler rasirt werden müßten, ist allerdings eine traurige. Zu dem bevorstehenden Umzugstcrmine in Hambürg der 1. November sind auf dem in Frage stehenden Terrain (es müssen eirca 20,000 Menschen ihre alten WohnstÄten vcrlaffen) so viel Wohnungen gekündigt, daß zu dieser Zeit nahezu die Hülste aller Wohnungen leer stehen wird. Der Staat kann die Häuser noch nicht erwerben und die Grundbesitzer können sie nicht vermiethen, weil Niemand auf das Ungewisse hin hier ein Quartier behalten wird. Zu manchen Eigenthümlichkeiten, die sich Hamburg noch aus früherer Zeit bewahrt hat, gehört ai.ch die Stelle eines besoldeten Nachrichters mit 3168 M. Gehalt. Dieser Mann, der in den letzten Jahren allerdings drei Mal an der Guillotine in Functron trat, hat auch noch das einträgliche Gcschäst eines Frobns, dem das gefallene Vieh zufällt. Die Einnahmen deö Mannes stellen sich' angeblich aus jährlich ca. 21.000 M. Jci.t ist dem Scharsrichtcr nach einer diLciplinarischen Untersuchung seine einträgliche Stelle zum 1. Januar k. I. gekündigt worden. Erfurt, 14. Okt. Das rälhselhaste Verschwinden des Meisters Sartory des hiesigen Gewehrsabrik ist aufgeklärt; er ist festgestellt, daß derselbe bciKettwig an der Ruhr ermordet worden ist. Sartory m ftfiiAnft X Ct iinH tirrmAifinf IjUllC IUI iuyui U.O v,uivvi)whliehen Urlaub eingetreten .und hatte Straßburg im Elsaß und Verwandte in Kcttwig an der Ruhr besucht, war nach Ablaus seines Urlaubs nach hier nicht zurückgekehrt, sondern spurlos vcrschollen, bis Fischer die Leiche in der Ruhr bei dem Dorfe S,-:Len fanden. V ü r z b ü r g. 20. Oct. Die Weinernte in unserer Gegend gestaltet sich,sast wider Erwarten, günstig; dcr ZuSergehalt ist gansbefricdigend und die Reise normal; Oesterreich sind am weitesten voran, stellenweise mußte eine Vorlese gehalten werden, der rlcn reifen Trauben wegen. In den guten Lagen nimmt man' an, daß in 14. Tagen derMost etwa 80 Grad nach Oechsle wiegen wird. Die Menge ist recht ansehnlich. Wien, 17. Okt. Heute Nachmittag starb der ehemalige Commandirende von Wien, Feldzeugmeister Frhr.v.Maroicic, einer der tüchtigsten österreichischen Generüle, der sich 1848 und 1849 imKriege in Italien auszeichnete und insbesondere 1866 zum Siege von Custozza beitrug. Berlin, 20. Okt. Hier starb vor einigen Tagen em Versicherungsbeamter

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