Indiana Tribüne, Volume 6, Number 46, Indianapolis, Marion County, 3 November 1882 — Page 2

f r fr t?v vw t w Tägliche- und SonnKgsansgaöe. Offlcc: 62 Delawarc Str. Ki)trcd 8Ccorul-cla?3 matter at the r'oatofRee at Indianapolis, Indlana-l AbonnementSPreise : LKgliche Ausgabe :. . . 12 Et, per Woche. SonntagSa2Sgabe .5 Ctö. perNummer. Veide zusammen.. 15 Et?, per Äsche. t" vaz Tagblatt erscheint jeden Nachmit. tag um 4 Uhr. . Die Sonatagkanszab, erscheint deS Morgen. Tribune Publishing Company. Indianapolis. Ind., 3. November 1332. Demokratisches Stnats - TiSet. ilr Staatl.SekrttSr: ' W i l l i a m R. M y e r , don Madison. Für Staalj.Zludttor: JameS H. R e, von Floyd. Für StatZ.Lchatzmeifter: " . John 3. Co o pe r, 1)0X1 Marion ' Filr tiatiLchulsuxeri-tkndknt: John W. Holeombe, von Porter. Fitr Senkral'Anuatt: Fr an ei T. H o r d, don Bartholomew. Fük Clerk der Suxreme.EouN: Simon P. S h e e r i n, don Caß. Für Richter der Suxreme?ourt: 1. Distrikt W. E.Niblack, von ftnor. 2. , '-George V. Howk, von Flohd. 8. Allen Zoll r, von Allen. l v. K.,zirk Für Richter: Alexander C. Ähre. Zkür CtaatS'Anmal: : Frank M.Wr'ght. Für Tongreg. 7. Dtttrikt. William Z. Snglish. Dtmckrsttscbes lkounty.Ticket. Für. Senaior. Dr. W. V. glctcher. Repräsentanten: Jche Whitsit, Jobn N. Wilson, Elisha I. Howlaud, , William D. Bynun John C. Fetriter. EountqEommiffZre: 1. Distrikt Richard Sehnour. ?. . Henry Gimber. 8. . . Joseph Lostin. Cler:: Robert L. McOuat. Sheriff: Daniel A. Lemon. Schatzmeister: Sli Heiney. Auditor: Thomas .H. Litzenbcrg , Recorder: Cornelius Kelley. Coronet: , . Dr. C.N. Melealf. " ' riminal:Richter: i; : Plerce Norton. u-erisr.Eourt Richter. B. Taylor, John A. Holman, Frederick Heiner. Eurvezor: -D. B. Hotbrook. Gin verzaubertes Cafe. In Dooner'Z Cafehause in Philadelphia lehnte in voriger Woche ein Stammgast an einer der eisernen Säulen, welche hie Decke tragen, und beobachtete das Getümmel der Gäste, die sich in den Tagen des Bicentennial natürlich noch viel zahlreicher eingefunden hatten, als zu Zeiten, in denen dieStadt der Bruderliebe ibr aewöbnlicbeSGewand trügt. Da erhielt der von demFest? 7ruoei Adgesp. plötzlich von hinten inen Schlag; erschreckt drehte er sich uu?, aber gerade die Säule und ihre nächste Umgebung war der einzige Plaj in dem ganzen Etablissement, der völlig leer war. Der Abgespannte dachte, er )t vielleicht im stehen em wenig nge duselt und nahm seine' alte 'bequeme Stelluna wieder ein. Da erbielt er aber einen zweitenScklaa und mal so beftia. daß er vorwärts taumelte und kaum ver-7 mochte, an .rmem Marmortischchen Halt zu gewinnen.. .2öa8 ist denn loSm:t Ä)lr 5' 'fragte, ver äuirtö Wooner, der gerade vorüber kam. seinen freund. .Da, die Säule ist verhext." .Dir steckt wohl die gestrige PcnnBowle noch in oen Vlleoern i Die alte, brave Seele von einer Säule verbert. siebe, wie ich sie umarmet" Da saß HerrDooner X. rx. ...rA". vt . . w... an uuq lajon aui oem .yene, oen vtt?laiur zum Sitzen bestimmt und bei ihm so freigebig -ausgestattet hat, daß das unge wohnt schnelle Niedersitzen keine bedenk lichen Folgen zurückließ. .DaS geht mir über den HelleSpont" stammelte der entsetzte Wirth, und gleichzeitig er scholl am Schanktische der Ruf : .Hilse!' und schmetterte ein Prüsentirteller mit leeren Tassen und Gläsern zu Boden. Ein Gast stand mit einem halbgeleerten Wemglase m der zitternden Rechten,-ve theuerte. daß er, als er eben das GlaS an die Livven fährte, einen sÜrckterllcben Schlag erhalten habe, und ein Kellner, oer leeres Geschirr zurückbrachte, war so gar zu Boden geschleudert worden. i Sämmtliche Gäste standen erstarrt Jeder betrachtete den Anderen mit Miß trauen. Keiner getraute sich einen Schritt zu machen oder etwas zu"berührett ' und Keinem wollte ein Wort über die Zunge. Da trat zufällig ein Mcchanikug in das Cafe, der in der Werkstatt der Electric . Power Co. arbeitete. .Schicken Sie nur nach dem Uomptolr, Herr.Dooner, darni' wird ein . Arbeiter herkommen der schnell den Sitz des Gespenstes auS . findig mächen wird." Ein solcker kam und es dauerte kaum eine Viertelstunde. da hatte er entdeckt, daß in Folge -eine? herauSgefallenen "Schraube der Draht, welcher den elektrischen Strom nach einer Lampe in der Nähe der Säule leitet, mit letzterer in Berührung kam.-. . ; ? DaS Lotsti ist mit Matten - ausgelegt und solche slno am tfufce der Säule durch messinaene Leisten am Boden fcrfeftiat. die bis an den Schanktisch lausen. Bor

StthtrtlHT

Vrivüne

solchem ist eine eiserne Stangk ange bracht, die von niedrigen, eisernen Trägern gehalten wird. Die Schläge, die c:r Stammgast und der Wuth erhielten, erklären sich von selbst und der andere Gast, sovie der Kellner waren imSlucjcn blicke getroffen worden, in dein sie inen Fuß aus die Stange vor dem Schank tische setzten. Der ganze Schaden war in ein paar Minuten reparirt. .Mitten wir im Leben sind von dem Tod um geben" meinte ein Quäker, der in dem Besuche eines Cafehauses kein Unrecht sieht, .aber besonders bei elektrischen Leitungen kann man nicht vorsichtig ge nug sein."

England'S ffttislJ Zusnyr. Das soeben veröffentlichte britische Blaubuch weist die Abnahme der Eitt fuhr lebenden Schlachtviehs in England im Jahre 1881 in den endgültig festgestellten Zahlen nach. Die Gesammt Einsuhr an Rindern betrug 322,198 ge gen 386,432 im Jahre 1880 und eö hat sonach eine Abnahme von 60.000 statt gefunden; hierbei ist noch besonders zu berücksichtigen, daß hier alle diejenigen Wochen als zu einem bestimmten Jahre gehörig angesehen werden, die mit einem tzsamflag, der m baS sragnche Jahr saut,! abschließen, und daß daher für - die .hierin Frage kommende Berechnung daS Jahr 1831 eine Woche mehr hat als sein Vorgänger. Unbedeuteud war die Ab nähme ui der Einsuhr von Schafen, 938,054 gegen 942,279 m 1880. Schweme zeigen die wesentlichste Ab nehme ; 1881 importirte England 24, 459, 1877 19,574, 1878 55.589 und itt den beiden folgenden Jahren je annä hernd dieselbe 'Anzahl, i Zur Einfuhr von Rindern trügen die Ver.- Staaten 103,693 oder 51.800 weniger bet. als uu Jahre 1880. Von Canada kamen 44, 389 oder nur ungesähr 4000 weniger als 1880. Die Einsuhr aus Canada betrug sonach 40 Procent der Einfuhr aus den Ver. Staaten. Vom europäischen Festlande importirte England aus Dänemark 61,986 Rinder, den Niederlan den 35,960 Schleöwig.Holstein 23,866, Spanien 16,696, Schweden 15,818, und Portugal 14,082. Von den genannten Ländern ist Schweden das einzige, das eme Zunahme seiner Aussuhr nach Eng land zeigt, und zwar um volle 50 Proz. Alle anderen 'Ländern. zeigen eine Ab nähme ihrer Ausfuhr an Rindern nach England, jedoch, wie die vorstehenden Zahlen zeigen, nicht in annähernd so hohkm Grade als die Ver. Staaten, de ren Abnahme volle 55,000 Stück be trügt. c ch l a u. Zu den nahezu stereotypen Kabelnach richten gehlrt die Meldung, daß das dänische Folkething wieder ' einmal aus gelöst worden, die Neunmhl aber zu Gunsten der Opposition ausgefallen sei. Die Sache ist trotz der Kleinheit des Kd mgmches insofern interessant, als sie einen neuen Beweis für den freiheitli chen Geist liefert, von dem ' die nord germanischen Volksstämme .beseelt sind. Denn daS Folkething kämpft immer nur gegen die Conderdestrebungen derGroß Grundbesitzer an, die im oberen Hause, dem sogenannten Landöthing, die Herr schaft führen, und seine Unterstützung durch daS Volk zeigt zur Genüge, daß dieses die Classenvorrechte zu beseitigen entschloffen ist. Wie s willkürlich die: Regierung zu Gunsten der GroßGrundbesitzer ver führt, erhellt auS folgendem Beispiele: Seit undenklichen Zeiten führten die dä Nischen Bauern schwedisches , Magervieh ein, mästeten es auf ihren reichenMarfch wiesen. und verkauften eS nach England, woraus ihnen ein jährlicher Nutzen von 10 Millionen Kronen erwuchs. Die piehzüchtenden GroßGrundbesttzer aber wollten ihr Vieh zu höheren Preisen los werden und die Negierung kam ihnen u Hülse, indem sie die Einfuhr schwedi scher Rmder verbot.- Angeblich geschah dies, weil in Schweden die Viehseuche herrschte, als indeffen nachgewiesen wur de, daß seit 25 Jahren kein einziger Fall einer ansteckenden Viehseuche in Schwe den vorgekommen sei.erklärte die Re gierung, das in , Schweden .kerngesunde Vieh zeige in Dänemark ween 5er ver änderten FütterungSweise die Neigung zur Entwicklung von ansteckenden Krank heilen. Dieses schlaue .Entschuldigung hat jedoch die Bauern' noch mehr erbit tert und der Opposition neue Anhänger zugeführt. Eine radikale, Umgestaltung de? Verfaffung wird sich ' in Dänemark nicht mer lange verzögern lasten. NeersSaum und Sernstelu. - Zu den Artikeln, deren Eir.suhr in stetiger Zunahme begriffen ist, gehören roher' Meerschaum und Bernstein. Früher wurden Pseisen und sonstige Rauchutensilien, die auS den genannten Stoffen hergestellt sind, importirt vnd von- diesen war ein Zoll von 75 Pro zent aä valorem. zu entrichten. Dieser Umstand veranlaßte vor süns Jahren eine New ZZorker. Firma, geschickte Ar beiter aus Wien, wo die besten Meer schavM'Arbeiten geliesert werden, kom men zu lassen, und gleichzeitig rohen Meerschaum 'und Bernstein, die beide zollfrei eingehen, zu importiren, und in kurzer Zeit wurden in New Dort Pseisen undCigarrenspitzen hergestellt, die den Wiener Fabrikante nicht im mindesten mehr nachstehen. Zur Zeit sind in 6 Fabriken- über200 technisch gebildete Arbeiter beschäftigt. - Dieselben haben eS seither verstanden, gewiffe Geheim niste, welche nur-die Wiener Arbeiter kennen,, zu bewahren, und in der Be Handlung. deS Meerschaums sind daher noch heute ausschließlich Arbeiter ange stellt, die ihre Geschicklichkeit in Wien erlangt haben. Dieselben erhalten hier bessere Löhne als in ihrer ursprünglichen Heimath -und gerade die geschicktesten Arbeiter in diesem Fache kommen daher nach NevtBork. Wie einer derselben in der .N. Y. Sun- berichtet, wird der

Meerschaum ausschließlich bei Kiltschick und bei Es! Scheh: gegraben; er kommt schichtenweise ode: blockweise im Serpentin und in Stücken vor, die zwischcn der Größe einer Wallnuß und eines ManneZkopfes schwanken. Der ursprünglich weiche Stoff erhärtet an der Lust schnell und die verschiedenen Qualitäten des Meerschaums kennen zu lernen, erfordert langjährige Uebung. Der Handel mit rohem Meerschaum liegt ausschließlich in den Händen von Armeniern, und diese sind die schlauesten, um nicht zu sagen die betrügerischsten Geschäftsleute der Welt ; die Versül schung und Nachahmung des Meer schaums beginnt schon da, wo derselbe gegraben und für den Handel bearbeitet wird, und die Armenier haben schon ganz andere Kunststücke fertig gebracht, als den Verkauf hölzerner Schinken und Muskatnüsse. Der Werth des Meer schaumö richtet sich nach der Größe der Stücke und darnach, daß derselbe nicht zu sehr und izlcht. zu wenig porös ist. Im ersterenFalle a'bsorbirt er zu viel Ni cotin, im letzteren Falle raucht er sich nicht gleichmäßig an. Den rohen Meer schaumstücken werden zunächst die For men in groben , Umrissen gegeben, zu welchen dieselben verarbeitet werden sol len, sodann werden dieselben in warmes Waffer gelegt, und, 'wenn sie in solchem je nach der Größe der Stücke längere oder kürzere Zeit gelegen haben, auf der Drehbank bearbeitet ; sodann werden sie so lange mit Schmirgel bearbeitet, bis die Außenseite völlig glatt ist und nicht den kleinsten Riß oder Sprung mehr zeigt, woraus pe in heißes Wachs gelegt und sodann polirt werden. An einem Pfeifenkopse oder einer Cigarrenspitze, deren Farbe schwach in's Gelbliche hin überspielt, wird der Raucher in der Re gel seine Freude erleben. Der Bernstein, der bekanntlich an der Küste der Ostsee und im baltischen Meere gefunden wird, geht als .Harz" zollfrei ein; für Pfeifen und Cigarren Spitzen ist der wolkige Bernstein am meisten ge schätzt, weil er die dunkle Rinne, die das Nicotin bildet, verbirgt. Für Schmuck sachen steht der durchsichtige Bernstein höher, und derjenige, deffen Farbe in das Grüne hlnüberspielt, am höchsten im Werthe. Bernstein wird theils nach großen Stürmen, welche den Meeres doden aufwühlen, aufgefischt, theils gegraben.

Nüö dem mcxicanischcn Kriege. Zn den Veteranen auS dem Kriege mit Mexico, denen kürzlich Pensionen bewilligt worden sind, gehört der eng lische Schriftsteller Capt. Mayne Reid. der mit einer solchen von monatlich 515 bedacht worden ist. Wenige Veteranen haben während des gedachten Krieges den Ver. Staaten mit solcher Hingebung und Tapferkeit gedient, als Reid, aus deffen kriegerischen Erlebnissen ein frü? herer Kriegskamerad in New Orleans folgendes Abenteuer erzählt, daö seiner Versicherung nach früher noch niemals veröffentlicht worden ist. Anfangs 1847 stand Reid in einem New Borker Freiwilligen-Negimente als Liutenant, welches Quitman's Diviston und sonach der Armee unter, General Scott zugetheilt war. Am 14. Mai hatte Scott Puebla. eingenommen und dort unthätig gestanden,biö die Division, Mitte August Befehl erhielt, nach der Hauptstadt Mexico vorzurücken. Reid war damals mit der Bewachung der Kriegsgefangenen - m der Arrieregarde derArmee beauftragt und hatte sich durch seinen Jähzorn hinreißen lassen, einen widerspenstigen Mexikaner durch einen Säbelhieb dergestalt zu verletzen, daß der Tod des Mannes nach wenigen Stun den eintrat. Der Abmarsch der Armee und die am 19. und 20. August statt sinkenden Kämpse bei Contraras und Cherubusco verhinderten es, daß Reid sofort vor einKriegsgericht gestellt wurde, von? dem er in dem für ihn günstigsten Falle die Ausstoßung aus der Armee zu erwarten gehabt hatte. - Reid war trotz seines etwas brüsken Austretens und seiner Neigung, seine Uniform reicher mit Goldborden zu ver Krämen, als feinem Range zukam, wegen .seines Mutterwitzes er ist Jrländer von Geburt und seiner auch durch die größten Strapazen nicht zu verwüstenden guten Laune bei den Osficieren des Regiments sehr beliebt, und vi seinen besten Freunden gehörte der Lieutenant Wilcox, der damals als Adjutant im Stäbe des Generalmajors Qultman sungirte. Als solcher hatte er Gelegen heit, die Dispositionen der Führer für bevorstehende Kämpfe kennen zu lernen und theilte am Abend vor der Erstur mung von Tchuantepek seinem Freunde mit, sttne Compagnie sei sürden Sturm in die Reserve beordert, er .möge aber den Generalmajor bitten, daß dieser ihm gestatte, sich als Freiwilliger der Sturm eolonne anzuschließen und dann Alles daran setzen, als-einer der Ersten in die Stadt einzudringen. Ueberlebe er den Kamps, so werde seines groben Berge henS gegen die Disciplin ' mit keinem Worte mehr gedacht werden, ri falle er aber, so s ihm dies jedenfalls Ueber, als em schimpfliches Ende ferner Solda tenlausbahn. Neid faßte diesen Wink mit Begeisterung aus, that sich durch seine glänzende Thätigkeit h:rvor und war in der That emer der ersten Käm psrr,öte in Tehuantepek eindrangen. Z-A letzten Stadium des Kampfes erhielt New eine Schußwunde m den Ober schenkel, die ihn für ziemlich zwei Monate in das Lazareth sührte. Nach seiner scheinbaren Genesung trat er wieder in die Armee ein, wurde zum Capltän be fördert, mußte aber bald wegen der wie der ausbrcchcnden Wunde seinen Abschied nehmen. Er ging nach England zurück. machte seinen Namen bald als Schrift steller bekannt und hat jetzt die wohlver diente Pension erhalten, dcren Berechti gunc wir um so lieber hervorhcbcn, a'.s wir rn Pensions Angelkgenbeit'!' selten Gelegenheit haben, iiif.ni;u; zu berichten.

VomzJnlanve. ' Die Stadt Bozeman tn Montana bat der nördlichen Pacistc Tisenbahn-Compagnie ein Cavital von $100,000 sür den Fall offerirt,' daß die selbe ihre MaschinenWttkstättcn na5) Bozeman verlegt. In TcxaS fehlt es so an Arbeitskrästen, daß ein Theil der Baum-woll-Ernte ungcpslüöt auf den Feldern verbleiben wird. Virginia e rn t e t i n d i esem Jahre 2,000,000. Tennessee 500,000 und Nord-Carolina 125,000 Bushel Peanuts. Die Kastanien Ernte in Pennfylvanien ist reicher als jemals vor-her.

Al's am vorigen Samstag der Abendzug der Erie-Bahn in Buffalo zur Abfahrt nach Lockport bereit stand, .erhielt der Conducteur des Zuges eine Depesche, in der er dringend ersucht wurde, den Zug so lange als möglich aus Herrn Rev. Furbish von Lockport warten zu lassen, der mit dem letzten Zuge dahin zurückkehren müsse. Kurze Zeit daraus kam .ein dicker Herr, der aussah wie ein Geistlicher, angekeucht, antwortete auf die Frage des Conducteurs ; Sie sind der Herr Pastor V .Ja, und begab sich rn den Wagen. Der Zug setzte sich in Be wegung und als der Conducteur dem Pastor das Billet abnahm, bemerkte er : Herr Pastor Furbl h von Lockport V .Nein, Pastor Fogleson von Burr Oak, Mich." . Zwei Gemeinden waren am solgenden Sonntage ohne Seel sorger. Die Metro polis hat iedt auch einen Crank aus Ostindien.. Bori gen Sonntag betrat ein gewisser Backer steen aus Calcutta in Hindostan die r y . v r. . cr . . . . i. w. ircye ccs Air. Pax:on an oer ö. Ave. Dem Thürsteher fiel da? erregte Aus sehen des Mannes aus und auf dessen höfliches. Befragen erwiderte der Jndier: Ich will und muß gegen Euer Christen thum und gegen Eure Freimaurerei predigen; der BrahmaismuS ist die beste Religion und die muß ich verkün den." Die Polizei nahm sich des Man nes an und stellte ihm die Wahl, ob er sich freiwillig rn einem Irrenhause un terbringen lassen oder in dem Stations Gefängnisse verbleiben wolle, bis Aerzte seinen Geisteszustand untersucht hätten. Backersteen, der seither in New Z)ork mit ostindischen und japanesischen Waaren hausirte, wählte das Letztere. Die Indianer Schule in Carlisle, Pa., welche zur Zeit 350 Zöglinge zählt, hatte im vorigen Som mer 50 Kinder an die Farmer der Umgegend vertheilt, welche dieselben in den Arbeiten des Haushalts und desLlckerbaus unterwiesen und dem Alter der Kinder angemessene Arbeiten von ihnen verrichten ließen. Die Farmer waren mit der Anftelligkeit der Kinder und diese mit dem Leben aus den Farmen so zufrieden, daß auch für den Winter 50 Kinder bei Farmern untergebracht word:n sind, welche während dieser Zeit die. r . . if i . . t . . t .e . r . . . . ' ossenrilozen scyuien oeiucyen. In dem Theater ander Archstraße in Philadelphia hörte das. Auditorium während der vorige Woche stattsindenden Vorstellung des .Baron Nudolph" einen dumpfen Knall hinter den Coulissen und gleich darauf siel der Vorhang. Hr. Knight, der Darsteller der Titelrolle, war in ber Räuberscene durch den Schuß aus einer alten Pistole, die sich zufällig entladen hatte, in , die Seite geschossen worden. Die Wunde erwies sich als eine bloße Fleischwuude und troß seines nicht unbeträchtlichen Blutverlustes war der Künstler im Stande, das Stück zu Ende zu spielen ; das Publicum hatte keine Ahnung, wel che sehr realistische Scene sich vor seinen Äugeln abgespielt hatte. Am Samstage hörte man die Detonation des Geschützes, welches täg lich bei SonnenUntergang aus Gover nors Island, N. B, abgefeuert wird, ganz deutlich in Freehold, eine Entfer nung von 32 Meilen Lustlinie. Ja. CollinS in South Lawrence, Mass.. feiert nächsten 1. De zember seinen 110. Geburtstag. Er kam in seinem 95. Lebensjahre mit seinen 5 Kindern von Irland in die genannte Stadt, sieht und hört noch vortresflch, macht Holz und weite Spaziergänge und raucht den ganzen Tag wie ein Kohlen meiler. ; England ist unser bester Kunde für amerl'anlscheButter undKSse; in diesem Herbste waren jedoch die Wei den in England so ergiebig, daß die Milchereicn bedeutend mehr heimische Butter und Käse producirt haben, als in früheren Jahren. .A n n e c t i r e n werde nunS die Amerikaner, und zwar schon in nicht C O.iL -t ! Jf. i V jt ' cn ' serncr oen, uucc niqi ourcy lyre ao nete. sondern durch ihre allmächtigen Dollars", so schreibt eine Zeitung in der Hauptstadt unserer Schwesterrepu blik. . Eine bedeutende Aus Wanderung von Chinesen nach Mexico vegmnl ncy kemerrvar zu machen ; vor Kurzem wurden in der Stadt Chihua hua zwei große Hotels, die von Chine sen gesührt werden, eröffnet. Als ein Beispiel der Spitz bübereien im amerikanischen Pensions vesen sührt die Neu-Ulmer Post folgen de amtliche .szahlen an : .Nach dem letz ten JahreS.richt des Vensions-Com missärs Dudley existirten am 30. Juni d. I. noch 7134 Nenston benebende Veteranen auS dem Kriege mit England m ven Iah., 1812 bis 1815 und dane bcn 24,561. eSenfalls mit Venstonen be dachte Witt!e.i von Kriegern aus jener V mm . . . Ml. Preuztsche Veteranen, dre an den groben Kricaen aeaen Navoleon von 1813 bis 181S Theil nahmen, wurden dagegen neuertungS, als noch am Leben befindlich, nur 22)3 ermittelt. . - Wenn man nun bedenkt, dan dleabl der vreu ßischen Krieger in den Feldzügen . von 1813 biS 1815 mindestens 400 bis 00

Tausend, also gewiß das Zehnfache Ut

amerikanischen Armee zu jener Zeit de trug, öle zu höchsiens 50.000 ?)!attn ver anschlagt wird, so tritt ds Mivcrhält nin in der Zahl der ucoerledendcn beider Heere in wahrhaft kolossaler Weise hervor. Hier in den Ver. Staaten so! len von 50.000 Mann noch über 7000. also der 7!e Theil am Leben sein, wüh rcnd in Preuken von 500.000 Mann nur noch 2293 (also nicht einmal der 200ste Th-il) leben; glaube das Erstere wer es will, wir glauben es nicht." Richter Hancock in Galves ion. erhebt Einsprache gegen die Angabe aller giökkren Zeitungen rn Texas, dak die Anzahl der dortigen Schafe sich aus 700,OlO belaufe und bemerkt, man könne die Zahl derielben aus höchstens 400. 000 veranschlagn. Im Jahre 1879 seien 2.554,382, im Jahre 188) 2.811. 256, und im Jahre 1881 3.262,104 Schase vorhanden gewesen, so daß seme Annahme der natürlichenVermehrung der Schashecrden entspreche. Die Zeitun gen machen mit Recht aus die Naivität des Richters aufmerksam, die sich in des sen Schlüssen ausspricht, und bemerken, in Texas wisse jedes Kind, daß die An gaben, welche der Abschätzung des be weglichen Eigenthums in den Ver.Stan ten zu Grunde liegen, überall so niedrig sind, daß man sie nirgends als Nachweis '".r wrlllÄ vorhandenen Vermögens 'oj''(k bi trachten kann. Vorn LZuSlande; Beim russischen Zoll departement wird demnächst eine beson dere Commission eingesetzt werden, wel che die Aufgabe hat, Maßregeln gegen den überhandnehmendenSchmuggel vor zuschlagen. ES wrrd beorgehoben, daß an der russischen Ostgrenze der Schmuggel im Allgemeinen, ganz besow ders aber der des Spiritus, ungeheure Dimensionen errelcht; unter den gegen wältigen Verhältnissen, wo der Preis unterschied zwischen preußischem und russischem Spiritus 4 Rubel pro Wedo von 80 Grad ausmache, beschäftige sich fast die gesummte Grenzbevölkerung, selbst Frauen und Kinder, mit dem Schmuggel, der rncht Diese große Aus dehnung hätte gewinnen- können, wenn kr nicht durch eine überaus mangelhafte Controle' seitens der Grenzwachen be günstigt worden wäre'. E S w a r wohl vorauözu sehey, daß die Führer der englischen Ar mee in Aegypten den zuerst von dem Kriegsberichterstatter der .Kölnischen Zertung" erhobenen Vorwurs,. englische Soldaten hätten wehrlose ügyptlscheVer wundere auf dem Schlachtfelde von Tel :lKebir erschossen und ausgeplündert, nicht ruhig hinnehmen würden. Eine von der .Times" veröffentlichte Zuschrift des Generals, Havelock, welcher das eng lische Hauptquartier während deS ägyp tischen FeldzugS begleitet hatte, bestreitet auf daS Entschiedenste die' Behauptung, die englischen Soldaten hätten nach der Schlacht bet Tel tl Kebtr verwundete ägyptische Soldaten niedergemacht. Drei der fremden Herren, aus deren Autorität hin jene Behauptung aufgestellt worden. seien brs lange nach jener Schlacht weder auf dem Schlachtfelde noch in dessen Nähe gewesen. Hinsichtlich zweier an deren Herren existirten schwerwiegende Gründe, deren Zeugniß mit großer Vor stcht aufzunehmen. Eine strenge Unter suchung habe ergeben, daß viele englische Soldaten aus der Verfolgung innehiel ten, um den verwundeten Aegyptern bei zustehen. - Letztere . Hütten ' auf ihre Wohlthäter geschossen, und. mehrere Os siciere, sowie.Gemeine verwundet. 'Unter diesen Umständen dürfe eö nicht Wunder nehmen, wenn solchen Verwundeten der Garaus gemacht wurde. An dem Cör respondenten der .Kölnischen Zeitung" wird es nun sein, den Beweis der Wahr heit für seine Behauptung zu erbringen. Wie daö Jrkutöker Blatt .Sibirökaja Gaseta", meldet, wurde am 21. September der politische Häftling des Jrkutsker Gefängnisses, Lehkij, wel cher den Gefängniß Ausseher getödtet hatte, zum Tode durch den Strang ver urtheilt und nach, sofort erfolgter Bestä tigung deS Todesurtheils durch den Ge neralgouverneur von WestSibiricn noch an demselben Tage auf einem freien Platze Angesichts aller übrigen politi fchen Häftlinge und. einer großen Volks menge . hingerichtet. Die Hinrichtung dauerte aber, da der Scharfrichter total betrunken. und sehr ungeschickt war, na hezu eine Viertelstunde und, machte ' aus die Zuschauer einen peinlichen Eindruck. Die S t Q d t eW in t e r t h u r, Baden, Lenzburg, Zosingen befinden sich in Folge einer verkehrten Eisenbahnpoli tik in sehr bedrängten Finanzverhältnis sen, welche zum Theil schon in dem Con curs verfahren ihren Anödruck gesunden haben. Die vier Städte 'xsrantirten eine Anleihe der Schweizerische Natio nalbahn, eines Unternehmens, das nur theilweile zur Aussührung . gelangte, nachher aber um ein Billiges von der Schweizerischen Nordostbahn erworben wurde, der eö, ebenso rvie der Schwei zerischen Centralbahn, . Concurrenz zu machen bestimmt war. - Nun 'ist über Baden im Aargau bereits der Concurs eröffnet worden, und die ehedem so reiche Stadt Winterthur, deren Bürger bis da hin keine Steuern bezahlten, wohl aber aus Gemeindegütern nicht unbeträchtli che Naturalnutzungen zogen, muß jetzt, nachdem sie bereits vom gleichnamigen Canton ein Darlehen von einer Million Francs empfangen hat, ihre verschiede nen Besitzungen unter den Hammer brin gen ! Wahrscheinlich werden . durch Zahlung der restlichen 5$ Millionen Francs Obligationen die genannten Städte mehr oder weniger dauernd ver armen, zumal der capitalbesitzende Theil drr Einwohnerschaft voraussichtlich, so weit dies angängig, andere Wohnsitze aussuchen wird. , Die europäischenArchive haben der gelehrten Welt in den letzten Jahren eine Fülle Materials geliefert, um das Bild des frommen Philipp 11. von Spanien richtig zu stellen. Seine innersten Herzensgeschichten, seine heikel

sten Liebeshändel. seine geheimsten. poli tischen Motive wurden aufgedeckt ' Nun kommt nock der Zufall und' zrnt un Philipp II. gar als Falschmünzer., Dieser Tage ließ nämlich ein Einwoh ncr des Dorfes Escorial den Schutt eines verfallenen Gebäudes wegräumen, das unter dem Namen Cam'pco hckannt war. Man legte einea schön gebauten Brunnen, einen Corridor u. andere An zeichen eines srüher herrschaftlichen Sitzes blos. Dies veranlaßte den Eigenthü mer, nachzuforschen, wer daS . Gebäude einst bewohnt hatte, und es wurde fest gestellt, daß dies kein Geringerer' gewe sen, als Philipp N , der von hier au? den Bau seines Lustschlosses E,?co?id überwachte. Wie erstaunte man nun, als man bei weiteren Nachgrabungen im Keller Schmelztiegel, Prägstöcke, falsche Münzen, kurz, den ganzen Apparat ei ncr wohleingerichteten Falschmünzerei vorfand. Die 'Kunde ist also beglau bigt, daß Philipp II.. um die Kosten des Riesenbaues des Ekcortal und .seiner fortwährenden Kriege zu zahlen, am Ende heimlich falsche Münzen vrägen likß. . .Hat Sarah Bernhardt den bösen Blick?" frägt eine Wiener Zeitung. Abergläubische Leute behaup ten, daß sie .uns Unglück gebracht hat. Kaum war das Rauschen ihrer Seiden roben vorüber brannte das Ringtheater nieder.' Als sie dann zum zweiten Male gastirte, kam der .Börsenkrach". Und jetzt sollte sie' den Wienern noch die Theaterkartensteuer als theueres Ver müchtniß hinterlassen. Der Wiener Gemeinderath hatte nämlich beschlossen, aus die Karten zu Theatern, Concerten und Schaustellungen eine Steuer zu le gen, auS welcher ein Armenfond zu bil den wäre. Der Gemeindeausschuß des niederösterreichifchen .Landtages , beern tragte nun bei dem Landtage die An nuöirung dieses Beschlusses, soweit er Concerte und Theater betrifft. Der Landtag wird sicher diesem Beschluffe deö Ausschusses beitreten. Für die Franzosen liegt das Centrum des Interesses zur Zeit tn Afrika, so etwa in der Mitte zwischen Senegal und Congo.'. Mit Zähigkeit gehen sie an Verwirklichung ihres Trau meö vom französischen Indien in Asrika. Ucberall in der Sahara muß die Tri kvlore wehen, in Tumbuktu wird dem nächst Sarah Bernhardt, diese bcrusenste Vorkämpferin nationaler Größe, Civili sation u. f. w., gastiren. Kaum ist de Brazza heimgekehrt, so bereitet sich in Bordeaux bereits eine neue afrikanische Expedition vor, welche bei Tuiebo, der Hauptstadt von : FutähDj ,llön, eine sranzösische Colonie gründen soll. Wahr' scheinlich wird die Expedition gleichzeitig nachsehen, ob die von Brazza ausge pflanzten blauweißrothen Flaggen noch auf den Negerhütten der neuen sranzösi lchen Besitzungen wehen. ' ' DentsSt Local-acSrtSten.

Dresden. 13. Okt. Ein grauen haster Doppelmord wird aus . Bautzen gemeldet. Ein Löhnsahrer Jäschke, der ein Ehepaar Dittrich von Bautzen auS über? Land gefahren, wurde auf dem Heimwege bei Neubornitz hinterrücks er schössen. Die von dieser Unthat sofort in Kenntniß gesetzten Gendarmen Weidlich auS' Mittel und Kll'5 aus Loga machten sich sofort auf den Weg; als tr " ct.'i w c uiwz orumze nun ciniyc 3111 umuuj beim Gemeindevorstand in Merka in der Schänke saßen, um die Anzeige nieder zuschreiben, fiel plötzlich durch da Fen ster auss Neue ein Schuß, der den Gen darm Weidlich a?ö Leiche zu Boden streckte. Die Kugel des Meuchelmör derS war dem Unglücklichen in den Nü cken und zur, Brust wieder herausge drungen Ueber die Beweggründe die ser die ganze Stadt in die . furchtbarste Aufregung versetzenden- That ist noch nichts bisher bekannt geworden. Man meldet noch, daß als muthmaßlicher Mörder ein Mann aus Birkä, NamenS Wilhelm Bock, verhastet worden sei. A u s A n h a l t, 14. Okt. ' In Roß lau fand der Sängertag des Anhalt!' fchen Sängerbundes statt ; von Koswig, Zerbst,' Dessau waren etwa 180 Theil nehmer erschienen. In Zerbst feiert: man in solenner Weise' das 15jährige Bestehen der dortigen sreiwilligenFeuer wehr. In Gröbzig hat sich der Hand arberter Gutschälk erhängt; es soll brer Geistesstörung zu Grunde liegen. Die neue Kohlengrube bei Plötzkau liefert bereits treffliche, Braunkohle, die olS Brennmaterial in der Gegend lebhast begehrt wird;. in dem fiscalischen Bohr loch' bei dem- benachbarten preußischen Basedau ist man nicht, wie vielfach ver lautete, auf Kalisalze gestoßen, sondern nur auf ältere? Steinsalz. Aus Thüringen, 12. Oktbr. In dem Dorse Ermschwerdt bei Witzenhausen ist der Lehrer Plock dadurch um? Leben gekommen,. daß' er,' als er den Kirchthurm hinausstieg, um die Uhr aus zuziehen,' aus einer defecten Stufe durch brach und auS bedeutender Höhe herabstürzte. Am vergangenen Sonntag hat sich in Gotha ein .zahnärztlicher Verein für Mitteldeutschland" gebildet. In' den Vorstand wurden die praktischen Zahnärzte . Dr. . Härtung Rudolstadt, WittGotha. und HaunErfurt gewählt. Gestern fand auf Friedhof V. zu Gotha die 91. Leichenverbrennung statt und zwar die des 60jährigen Fräulein Au .. n . nr)xri n . guit junuy . . vu vyujyu. ua Schwurgericht zu Meiningen verurtheil te den 19jährigen Tüncher und Hand . t -'-i r c r jt 0 i...tx aiücuet usiar toajcinea aus tsuizccuy wegen Meineids zu 2 Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust,' und ' den Schuhmachergeselle Franz Moritz Liebsch aus Koburg wegen versuchter - Nothzucht zu neun Monaten Gefängniß. - Berlin. 15. Oet. Vorgestern .ist hier der Geh. Negierungsrath ä. D. Ludwig Jacobi am Herzschlage gcstor ben. Der Verewigte war bis zu seiner Versetzung nach Liegnitz im Jahre 186