Indiana Tribüne, Volume 6, Number 43, Indianapolis, Marion County, 31 October 1882 — Page 4

CtatILri IS.

AUGUST. MAI, Uhrmacher u. Juwelier. 33 Süd Illinois Straffe, Npftehlt gin, dtsonders feint gufe 8ta. W Vtvckford Uhren, Springsield Uhren, ' ElginNhren, Waltham Uhr, b. . und srfich?! ,usridnftlld ,dinng, George F. Borst, Denffche Apotheke. Zltttttt werde nack Vorschrift an efertigt. Toiletten - Artikel jeder rt. 44 O Suecl Meridian 8tr JadianapoliS, Ind.. 31. Oktober 1682. Lokales. Stimmgeber aufgepaßt ! Da bekanntlich Jeder, der bei der bevorfiebenden Wabl seine Stimme abgeben will, im Besitzeseiner Bürgerpapiere sein muß, so sollten die deutschen Stimmgeber, die noch nicht im Besitze ihrer Bürgerpaplere sind, unverzüglich die nötbigen Schritte tbun, um stimmberechtigt zu werden. Unentgeltlich zu erlangen jeden Morgen von 9 - 10 Nbr burck daö demokratische Central-Comlte No. 11! N. Meridian Straße. EivilttandSregiNer. Geburten. XU angesäurten Kamen find 11 bei Baten ob bet TOutt.) Iran! Park. Knabe. 30. Oktober. ' Heirathen. Michael Hanney mit Emma L. Bromn. Charles I. Clark mit Millie Hunt. Henry Lampee mit Anna L. HutchinS. George Frice mit Mary Affering. Todesfälle. Oscar W. Goipper. 20 Jahre, 30. Okt. Julia Thomas. 6 Monate, 29. Oktober. rS Typhus No. 26 Summit Straße. kS Heute über acht Tage ist Wahltag. Ughialng Stove Polish, daS beste im Markte. Zu haben bei Jacob Voegtle. Patfle McMahon wurde gestern wegen Tbierquälerei Verhaktet. t Edward PalmerS Testament wurde gestern niedergelegt. 3- Wm. Smith wurde wegen Ver kauss von geistigen Getränken am Sonn tag, bestrast. Männer-Leidcn. Nervöse Schwäche, Unverdaulichkeit.GeschlechtS'UnvermSgen kurirt durch "Well's Health Renewcr". $L Ein Pferdegeschirr, welches dem Bäcker Hoffmann gestohlen' wurde, ist gestern an Waterstrake gefunden worden. cs Wm. H. Herold erlangte einen Bauerlaubnikfchein für ein JramehauS, No. 77 Minerva Straße. kS- Rofa Taylor wurde heute von der Anklage in wilder Ehe (schreckliches Wort) gelebt zu haben, freigesprochen. Catharine Neff erhielt heute auf ihre Gegenklage hin ein .Scheidungö dekret. und ihr Gatte David, wird sich darüber nicht besonders grämen. Black Enamel wird benutzt um .Mantels ö: ateS- wie neu .herzustel. len. Zu haben bei Jacob Voegtle, 101 Ost Washington Straße. tz?' DaS Taubstummen-Jnstitut zog gestern $4,281.51, das Blinden.Jnstitut zog $2,139,53 für die regelmäßigen Aus gaben auS der Staatskasse. D. D. Byfield, ein Angestellter von Haugh's Eisenwerken und No. 45 Madison Ave. wohnhaft, brach gestern ein Bein. Fliegen und Wanzen. Fliegen. Roth äugen, Ameisen, Bettwanzen, Ratten, Mäuse, vertrieben durch "Rough on Rats." 15c. jtr Im Circle Park fand gestern Abend eine demokratische Versammlung statt, bei welcher die Herren A. MeyerS und Gooding und Herr Foram von Cleveland Reden hielten. John Greathause bekannte sich beule imCriminalgerichte dcsSchuh und Kleiderdiebstahls schuldig, und wurde weil rückfällig, zu zweijähriger Haft verdon nert. . SgT Dem Ehepaare, Richard L. Doughty u. Elizabetd A. Doughty mur den gestern die Ebefesseln abgenommen. Eine gleiche Wohlthat wurde dem Ehe paare Lizzie W. und John C. Hegler er zeugt. Der Psälzer'Verein veranstaltet morgen Abend in der Mozart Halle einen Ball, für den die umfassendsten Vordere! tungen getroffen sind. Wir sind über zeugt, daß sich alle Besucher desselben gut amustren werden. - . .Da ich viel an Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit litt, so ließ ich eine Flasche von Dr.August.Könlg's Hamburger Tro tosen von Svracuse kämmen. & fnUn mir und sind seitdem mein bester und bil ä n A. . fc. - . ttgper vausarzi fleiooroen. tolöa ' w . n or itM, Union, vi. y.

Anti Pcohibitionö QersaJtWlung.

In der'Männerchorhalle hitte sich ges ternAbend ein zahlreiches deutschesPubli kum eingefundcn, um Herrn Müller von Cleveland und Herrn Detcrmann von EvanSville zu hören. Herr Schmuck eröffnete die Versamm lung mit einigen Worten und stellte da raus Herrn Müller vor. Herr Müller ist ein schon bejahrter Mann und da er thä tigen Antheil an der Campagne in Ohio genommen und sich von den Strapazen derselben noch nicht ganz erholt hatte, strengte ihn daS Sprechen sichtlich an. Der Redner erklärte, daß er bis cor 8 Jahren Republikaner gewesen sei, daß er als solcher 1871 zum Vice Gouvernör und 1873 zum Mitglied der AerfasZungs Convention gewählt worden sei und daß er auf diese Weise einen Einblick in das korrupte Treiben der republikanischen Partei erlangt habe, so daß er .sich veran laßt fühlte, die republikanische Partei zu verlassen und sich der demokratischen Par tei anzuschließen. Er wies dann auf Arthur, Hubbell, Mahone u. f. w. hin, sprach davon, wie HayeS in das weiße HauS hineingezählt wurde, alles Dinge, welche dem demokra tischen Ohr sehr gefielen, welche aber mit der bevorstehenden Wahl in keiner Wer bindung stehen. Und auch zugegeben. daß alle Anklagen gegen die.republikani sche Partei vollständig wahr sind, so ha ben wir uns doch noch, nicht überzeugen können, daß die demokratischen Politiker die reinsten Herrgötter sind. Dagegen stimmen wir mit Herrn Müller vollgän dig darin überein, daß um daS Prohibi tivgefed. welches uns die Heuchler und Pharisäer aufdrängen wollen, loS zu wer den. wir das demokratische Ticket stimmen sollten und zwar von oben bis unten. Auch darin stimmen wir Herrn Müller vollständig bei, daß er sagt, die Parteien müßten die soziale Frage aufnehmen und daß den Monopolen und dem in's Riesige anwachsenden Reichthum Einzelner ein Ziel gesetzt werden sollte. Allein wir vermißten den Nachweis, daß die demokratische Partei in dieser Be ziehung weniger Sünden begangen, als die republikanische und glauben deshalb nicht, daß es am Platze war, zur Zeit schon von Republikanern zu verlangen, daß sie sich auch 1884 den Demokraten anschließen. In der vorliegenden Wahl handelt es sich um Nichts als die Prohibitionsfrage, sie ist das Emzige, was sür deutsche Re publikaner Interesse hat. Wir hallen dafür, daß die Demokraten wegen ihrer Stellung in dieser Frage zur vollständig sten Unterstützung von Seiten der eut sehen berichtigt sind, und was die zuküns tige Stellung der Deutschen anbelangt. so wird dieselbe von der zukünftigen Stellung der Parteien abhängen. Wir halten es sür nöthig, die Rede des Herrn Müller von unserem Standpunkte auS zu beurtheilen. Wir sehen das Heil des Landes weder in der Herrschaft der republikanischen noch in der der demokratischen Partei, sondern fühlen kies daS Bedürfniß einer neuen Partei. Der Hinweis auf die Mission des DeutschthumS in Amerika, auf die Noth wendigkeit gemeinschaftlichen Handelns der Deutschen, um den Rtpublikanern eine große Schlappe beizubringen, fand unseren vollsten Beifall. Herr Müller macht den Eindruck eines durch und 'durch überzeugungstreuen Mannes, eines Mannes, der von rein demokratischen Ideen geleitet wird, und ein fühlendes Herz für die Menschheit hat. Der Beifall am Schlüsse seiner Rede gestaltete sich zu einer wahren Ovation und auf die Aufforderung des Vor sitzenden hin dankte die Versammlung dem Redner durch Erheben von den Sitzen. Herr Schmuck stellte daraus Herrn De termann, den Redakteur deö .Evansville Demokrat" als nächsten Redner vor. Herr Determann besitzt ein kräftiges Oe gan, hat eine deutliche Aussprache, be dieut sich einer gewählten Sprache, und ist ganz besonders glücklich in Humorist! schen Ridewendungen. In seiner Rede trat er hauptsächlich den heuchlerischen Behauptungen der Mucker und Pharisäer entgegen, welche uns den Genuß von Bier und Wein auf Grund christlicher Moral verbieten wollen, und welche Behauptun gen darin bestehen, daß dieser Genuß eine Nation zu Grunde richte. Er verglich wahres Christenthum mit diesem heuchlerischen Pharisäerthum und widerlegte mit gut gewählten Bei spielen aus der deutschen Geschichte, auS der Geschichte eines seit Jahrtausenden biertrinkenden Volkes die falsche Be hauptung, daß eine Nation durch Bierund Weingenuß degenerire. Der Schluß der Rede bildete die AuS führung, daß es sich bei der kommenden Wahl nicht um Personen, sondern um ein Prinzip handle und daß deshalb die Deutschen das ganze demokratische Ticket stimmen sollten. - Die Rede des Herrn Determann wurde mit großem Beifall aufgenommen. Zum Schlusie sprach noch Hr. Schmuck ein paar kräftige mahnende Worte, wo nach sich die Versammlung auflöste.t3 Wir machen aus die Anzeige des östlichen Spar und Leih Vereins auf merksam. Um Nickel an Offen oder Silber Messing und Kupser-Waaren zu putzen, benütze man Star Metal Polish. Zu haben bei Jacob Voegtle.

(in Trakiätlein.

In der deutschen rcfcrniirtcn Kirche an der -Alabama trafce gegenüber dem Courthause wurde am Sonntag unter den Sonntagsschülern ein Traktätchcn vertheilt welches den Titel sührt : Sonn tagSesetze'und Sonntagssreiheit." Es dürfte für unsere Leser von. Inte resse sein, einige Stellen aus diesem Traktätlein zu lesen. Wir führen daher ei nige an. Aber was sollte wohl aus der Religion des Volkes werden ohne den Segen des Sonntags? . Der große katholische Staatsmann Frankreichs, Graf Monta lambert, sagt sehr treffend; Ohne Sonn tag kein Gottesdienst; ohne Gottesdienst keine Religion !" Und, fügen wir hinzu ohne Religion keine Freiheit ! Der Sonntag ist eine der stärksten Garantien unserer republikanischen Frei heit. Aber, wie ist denn das ? fragst du viel leicht. Nun, die Sache ist ganz einfach. Ein freies Gemeinwesen hat nur Bestand und Dauer wenn die Intelligenz und Tugend der Bürger die .starken Säulen sind, die es tragen. Der Sonntag aber ist der Tag. an welchem die Intelligenz und Tugend der Leute vorzüglich ge pflanzt und gepflegt wird. Ist daher Sonntag? die große Fabrik geschloffen, so muß auch die kleine Werk statt geschloffen sein. Ist die Werkstatt des Schneiders und der Laden des Schuhmachers am Sonntag zu, warum sollte dann das Theater und der Schnappsladen offen stehen? Haben denn die Eigenthümer dieser letzteren mehr Recht, ihr Geschäft zu treiben, als andere Leute? Haben die Untergebenen derselben nicht auch ein Anrecht auf einen Ruhetag in der Woche ? Während kein Grund vorliegt, web halb der SchnappZladen von den Be schränkungen anderer Gesetze ausgenom men werden sollte, so liegt ein sehr trif tiger Grund zur Schließung der Schnapps und Bierläden am Sonn tag in der Reizung zur -Unordentlichkeit und zu Verbrechen, die von diesen Läden ausgehen. Die von ihnen dem Gemein' wesen drohende Gefahr erkennen auch die Gesetze an, welche bkfehl.'N, daß jene Lä den am Wahltag geschloffen werden sollen. Recht naiv ist zu der Behauptung,, daß der Sonntag eine der stärkstenGarantien unserer republikanischen Freiheit, ist. die Fraqe : Aber, wie ist denn das V Drei Schwindler in Sicherheit. ' Schon feit.einigen Tagen ist man eini gen Confidenzlern welche die Eisenbahn züge der Bloomington & Western Rail Road Co. unsicher machten auf der Spur. Die Bursche haben stets ihre Schwindeleien auf der Strecke zwischen hier und Crawfordsville ausge führt, und das in so geschickter Weise, daß man ihrer nie hadhast werden konnte. So berichtete vor einigenTagen ein die derer Vetter vom Lande, daß er auf tU nem Eisenbahnzuge der genannten Bahn um $50 beschwindelt wurde. Gestern Abend gelang es endlich den Polizisten Manning und Wilde kurz nach Ankunst deö Zuges von .Crawfordsville, zwei der Considenzler, nämlich John Har ney und Henry I. Williams im Illinois House festzunehmen. Der dritte, John Mltchell wurde heute Morgen um 2 Uhr verhaftet. Im Besitze Williams fand man einen Pfandschein sür eine goldene Uhr und einen Revolver. Williams ist noch ein junger Mann, während sein Genosse Harney schon ergraut.ist. - Heute Morgen wurden sie dem Mayor vorgeführt und um je $37 und 30!ägiger Haft bestraft. Männerchor! Die Mitglieder deö Mannerchor sind ersucht sich morgen Nachmittag nm ein Nbr in der Mannerchorballe einzusinden, um dem Begräbniß des verstorbenen aktiven Mit gliedeö, Oökar M. Goepper beizuwobuen. Ein neueö Nnternehmeu. Viele von uns haben schon die Schwie rigkeit erfahren, frisch gebrannten Kaffee zu bekommen. Es ist uns deshalb angenehm zu hören, daß unser Freund Herr Edward Goe, der Postosfice gegenüber, in seinem Basement einen Apparat zum Kaffeebrennen in kleinen Quantiäten für seine Kunden aufgestellt hat. Er röstet bloß den b:sten Kaffee und benützt weder einen Tropfen Waffer. noch Stärke noch Zucker, um das Gewicht zu vergrößern. Er benützt bloß etwas gute Butter, gerade wie es Jeder in seiner eigenen Küche ma chen würde. Z&r Nancy A. ReeS hat heute ihre Scheidungsklage gegen John T. Rees zurückgezogen. Dagezen .hat er eine Klage gegen sie eingereicht. Blasen.Katarrb. Stechende Reizung, Entzündung. Nieren und llrrn.Drann Beschwe.den geheilt durch "IJuclrnpaiba". PI. ' Die Polizeimannschast erhielt heute für ihre Dienste während der zwei ten Hälfte des Monats Oktober $2,223 ausbezahlt. Herr Erbrich wird in nächster Zeit hierfelbst'eine dauernde Agentur für das berühmte Lager und Export'Bier der Crescent Brewing Co. in Aurora etabli ren. Herr Erbrich loglrt im Spencer House.

Unser letztes Wort !

Nachdem die letzte Legislatur ein ProZ.ibitioncAmendcment zur S.aatskonsti tution in Vorschlag gebracht und die BcsürTortcr sich zur Annahme, die Gcg ncr aber sich zur Bekämpfung desselben organistrt haben, war es die Aufgäbe der politischen Partelen geworden, Stellung in der Frage zu nehmen. Dieö hat auch die demokratische Partei erkannt, indem sie offen und entschieden erklärte, sie würde, wenn sie zur Macht stellung gelangte, daö Amendement aus dem Wege räumen. Eine andere Taktik verfolgte die republikanische Partei. Sie erklärte, sie sei weder für noch gegen Prohibition, hingegen verlange sie, daß das Prohibitions'Amendcment auch von der nächsten Legislatur gutgeheißen werde, und zwar aus dem Grunde, damit dem Volke das Recht der Constitutions abänderung in einer Spezialwahl gest chert bliebe. Konnte eine Partei eine feigere, unwürdigere, unehrlichere Stellung einnehmen? Die republikanische Partei weiß nicht, ob Prohibition recht oder unrecht ist, und dennoch verlangt sie, daß da Amendement auch von der näch sten Legislatur angenommen werde. Sie will also nicht die Verantwortlichkeit für ein Prohibitions'Amendcment überneh men, das sie doch geschaffen; sie will nicht als eine ProhiditionSPartci anerkannt sein und denno'ch verlangt sie, daß eine republikanische Legislatur d.'m Volke die Annahme dcö ProhibitionSAmende' ment empfehle. Durch die schlau ersonnene Submis sionS.Jdce sollte , dem Volke die ruhige Prüsung und Diskusston des Prohibi tionSAmendements entzogen werden, und deshalb hat sich die republikanische Partei den Prohibitionifler'. gegenüber verpfliH tet, die Barriere niedetzureißen. die uns vor der Prohibitionsmacht schützt. Hof sen wir, daß dieser Anschlag auf unsere persönliche Freiheit an dem gesunden Sinne deö Volkes scheitert! Täuschen wir uns nicht : Submission heißt Prohi bition ! und Prohibition heißt, daß der Staat Jndiana in seinen ge schädlichen Interessen schwer geschädigt werde; daß dos wohlerworbene Eigenthum von Tausenden unserer Mitbürger ver nichtet werde ; dak Bier und Wein, die zur Förderung der Mäßigkeit mehr beigetragen haben, als die Gesetzgebungen zusammen genom men, verdrängt und der Schnapps in die Familie eingeführt werde;' daß Heuchelei, Gesetzlosigkeit, ein entwürdiger des Spioniersystem erzeugt und gesördert werde; daß der Geist der Intoleranz genährt und zu weiteren Angriffen auf unsere Freiheit ermuntert werde. Das sind die Fragen, die wir am näch sten Dienstag zu beantworten haben. Die republikanische Partei hat sich den Prohibitionislen dienstbar gemacht. Sie muß daher geschlagen werden, um für immer die Prohibition aus der Politik zu treiben. Thue deshalb Jeder am Wahltage seine Pflicht, denn- von der Majorität mit der wir die Republikaner auf der gan zen Linie schlagen, wird es abhängen, ob wir in Zukunst von weitern Ver suchen der ProhiditionsAgitation ver schont bleiben werden. . Das Executiv. Comite der Anti'Prohiditions Liga, Adolph Seidensticker, Präsident. Hermann Lieber. Vice-Präsident.' Philip Rappaport, Sekretär. John P. Frenzel, Schatzmeister.' Theodor Sander. Lorenz Schmidt, Fred. Schmid. Alcx. Metzger. Henry Rüffe, Gabriel Schmuck, George Pfingst, Christ. Hohl, George Reyer, Charles Reese. , Der neue Hospitalanbau Unsere beiden städtischen Behörden, die Councilmen und Aldermen sollten gestern Abend, eine Sitzung haben, aber daö schlechte Wetter hat unseren Herren Stadtvätern jedenfalls dsAusgehen ver leitet, denn die Theilnahme 'war so ge ring, daß keine der-beiden Körperschaften ein Quorum zusammenbrachte. Trotzdem wurden die Versammlungen zur Ordnung gerufen, um wenigstens in Bezug auf die Vergebung des Contrak teS für den Anbau des städtischen Hospi tals, Beschluß zu faffen. Der Contrakt wurde an Peter Routier vergeben, da sein Angebot (N2.000) das niedrigste war. Die Architekten Hübner &i Müller wer. den die Arbeiten leiten. Ein probates Mittel. St. Jakobs Oel ist cin ausgezeichnetes Mittel, wir haben es bei' Zahnweh, Brandwunden, bei Verrenkungen Kopsmeh, u. s. w. an. gewandt. Es war immer von der besten Wirkung, schreibt Herr Anton Mayer, E'- 'Yville, Iowa. - LS- Seinen Verletzungen erlegen. Wir berichteten gestern, daß ein zwölfjäh riger Knabe, Namens Wm. Jifher. sich am Sonntag Nachmittag in Essigke'ö Schlachthaus verbrühte und ins Surgi cal Institut gebracht werden mußte. . Der Knabe ist gestern. Abend doitselbst ge storben. - C2T Der Stislungsball der Schiller Loge D. O. H.. welcher gestern Abend in der Mozart Halle stattfand, war sehr gut besucht und daß sich die Anwesenden auf das Allerbeste amüsirten, bewies der Um stand, daß sie erst zu später Stunde Ver tagung e'mtretek ließen.

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