Indiana Tribüne, Volume 6, Number 41, Indianapolis, Marion County, 29 October 1882 — Page 6

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DU 'umgekommenen t?o t , , pejauer. . ; ' IV. Sie 'Mw 1771., 1772 und 1773 Hrsöien die ölp"lunde im Hause btS 04 frtfii.tlX DiomedeS, tn b ip"'" ftirfre in bet Strake vor JJyr Nv 5 c k V f t u lim Sause. Ebenso tote m diesem hatte in einem Hause der zum Herculaner iiore führenden Fonsularstrsbe' sich eine Gruppe von Personen im Keller verborgen.' Am 25. November fand an ihrer zwölf, aber ohne Kostbarkeit Un da schon in frühern Zeiten dort nach gegraben worden war. In dieser Zeit sangen die Ausgra buugsberichte an, zuweilen die Lage der Körpers- od in den Lapilli oder in - der Asche - genauer anzugeben. Ein Skelett in der Gladiatoren-Caserne (S. Sept. 1767) lag zwischen Lapilli und der Asche, eins nahe dern Corridor der Diomedes'Villa (6. Febr. 1773) in der Asche, Diejenigen emes Mannes und ei neS klein: Mädchens, das Perlenohr ringe trug 29. März 1777), in einer der Hauptstraßen unmittelbar über' den Lapilli. Die meisten Angaben entbeh .. t i . v r. ren jeooq einer loiajen 'Jionz uno ve schränken sich auf Herzählen der Kost barkeiten ' und BesttzgegenstSnde : Am 30. Des. 1779 in dem PorticuS hinter dem Theater ein Skelett mit 16 Sttver siligranrlngen in der Faust und zwe: eisernen Schlüsseln neben sich ; am 2. Oct 17S3 drei Skelette mit Ringen und . . -..ri. an." . s Cm 1J I eingewickelten Münzen; vom 6. bis 14. inn 1 ? C . ? i ? C. f I Juni 1734 m der Strafe am .Hause der Vestallnnen. zehn Skelette, wovon zwei über den Lapilli, echt unter Mauer trümmern begraben, neben ihnen ; gol dene Armbänder, Spangen, Ringe und Mümen am 13. Mai 1795 in einer totraKenaoc .oci oen J.oeaiern zwk, V. , . . - Skelette mit 19 Gold und 91 Silber münzen, die innerhalb der Rippen lagen, also wahrscheinlich in einem Gurt oder lM LiQ-us oes scieloes getragen wuroen; . rrt f t ! . i--i!tj I tit ver Jcaye lagen uoeros, in ein iu Leinwand gewickelt, vier goldene Reifen, 14 Ringe und Armbänder, 4 Paar klei ere Spangen mit Perlen, 136 Silber münzen u. a. m. Daß die Körperrefle oft in beträchtli cher Höhe über dem Boden lagen, er klärt Pieteo La Vega, nach seines Bru ders Tode (1804) zum dirigirenden In enieur ernannt, ausdrücklich in einer Denkschrift, durch welche er dem Plane, die Ausgraubngsarbeiten m Accord zu geben, entgegentrat. Eigenthümlicher weise wird m der ganzen Zeit von 1806 1811 kein einziger Skelettfund gemel det, obwohl unter Joseph Bonaparte und Murat im allgemeinen viel für die

- Ausgrabungen gethan wurde.

Am 11. Januar 1812 wird von zwer Körpern berichtet, die 270 Schritte au ßcrhalb des Herculanerthores in der Gräberstraße gesunden wurden. Was eine lag aus dem Geficht, die Füße dem Stadtthore zugekehrt, das andere mit . m r . m . I auzgeoreiieien Armen auf oem uaen, C7 Gold und 121 Silbermünzen lagen . dabei. Im Laufe dieses Jahres kamen -in oereroen srrae nocy is vrettire w . W . TT . W . V -mm rnmw MI. zumVorschein; emes oerselven wrro aus drücklich als das eines KindeS, ein ande ?es als em weibliches' bezeichnet. Bet mw . . . rsr mehreren fand man eingewickelte Mün r - v crn.i "zen. Einen bedeutenden Silberschatz an Löffeln, Bechern, Schalen und an dersn Gesäßen nebst Schmuckjachen und ' 3o6 Gold und Silbermünzen bat eine Zwel Skeletten eilt goldenen Gingen uno . M . . , . ... & Armbändern unter dem Emgangsthore -des Amphitheaters (21. December 1814) sann öi eine ciiuugung oer Slail!u,l ' ' ! ' -. - ange,eyen weroen, vdß oie Pompezaner zur Zeit des Beginnes der Katastrophe deu Arenaspielen zugeschaut haben. Die beiden Frauen dürften unter dem Thor gTwölbe auf daS Ende des Lapilli und CteZnregens geharrt haben. ' Im Cor ridordes Amphitheaters-wurde (S. Jan. 1815) ein Skelett mit einer eingewickel a - on ..r , .!u .aTV.mm n lvnzelllLive, eines . yyiue Münze und anderen Gegenständen ge funden. Daß die rn den Ausgrabungsbertchten erwähnten Skelettfunde hinter der wirk ucheaZahl der Umgekommenen bedeutend zurückbleiben, .kann man u. a. daraus sqiufcen, baß vayrens ver Wauer oer französischen . Herrschast. von 1806 bis 1815 nur etwa 25 solcherFunde erwähnt werden, während in dieser kurzen Zeit eine mindestens ebcn so großeFläche auf öe graben lourde, als in den vorangehen den 68Jahren bourb-onischerVerwaltung, - aus denen über 150 Skelettsunde gemel det werden. Geben schon die letzteren lerWahrscheinlichkeit nach nicht die volle Zahl der vorhanden gewesenen. Körper reste an, sa kann ek keinem Zweifel un rerllegen, baß die französischen Berichte aus lenen neunjährigen Zeitraum bei E2 ! . nl5?.b.ie sämmtlichen Funde auf E u n5l,tt(!,f lst vielleicht die, daß iÄ,18W fVmn.nnVTtV. im" ! .". uSm SÄ5nttiu'; Esmub SS?: i? 'L ? ü wen i denn man sand nur eine einzige Bronze X m, 1 Xm. V iiiuiijc iim. Am 22. October 1822 trat ein Ereig. nik ein, welches leicht die Äabl der vom. Pejanischen Verschütteten um einige neue Exemplare hätte vermehren können. Ks war die furchtbare Vesuv'Eruption, wel che Humboldt m feinen .Ansichten der hoheFeuersäule aus dem Krater desBer ges auf, besten östllcherRand unter furcht barem Getöse einstürzte und der bis zu femem Grunde erbebte. Der Schwefel. ' aeruch und der Aschenregen drangen bis Neapel, und die auszegrabenen Theile Pompejis wurden Fuß hoch mit neuer Asche bedeckt. In den um den Vesuv liegenden, oft von Erdbeben und Lava jlrömen heimgesuchten Ortschaften Herrschte eine gewaltige Panik. DieBe.

Hun üti .ji geiragen, ciiuc urn u. Hiilchl gezogerl yaven,vls otun 0ieSla0l ln .vur . rrryls , irmanv anlivoittl. I kl'i in Yr Um 'fiAlrhnrft I u:A..t.n..Sl. f,.?.k.rr c...!t I O.5C hrft itV Äftntt S OrttuT.t I

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j"" ww t(vwvyMMt- i lll5UtUUCllüt iU9,Ul3UIUjCit VCiCll9 ivy viin) vv I 'II us gefunden . wurde. Der Fund von eine beträchtliSeöbe ' erreicht batten. ist ja nicht zu Haufe; vergeblich. Ich Sie

völkeruna hatte begreiflicherweise keine

Lust, das Schicksal der altenPompejaner . ' .. . . C P - und Herculanenser zu lyeuen, o oav z. B. von den 16000 Einwohnern Torr; del Grecoö nicht mehr als jechJ an Ort und Stelle bliebe.. ' Wir wollen e5 des halb auch dem Vorsteher der poeiani schea Ausgrabungen nlch allzusehr ver argen, daß ihm, nie er selbst offenherzig gesteht, aller Muth abhanden kam und er gerade wie es die altrönilchen Schild wachen gethan zu haben schienen seinen Posten vorlausig verließ. i,D er bekannte furchtbare Ausbruch des Vesuv erzählt er, der im Beginn der .letztvergangenen Woche eingetreten ist, zwang mich an Mittwoch früh, vonTorre Annunziata zu Fuß nach Neapel zu fliehen, nachdem ich die Nacht deZ Dienstag unter furchtbarem Regen von Steinen, Asche'undLapilli zu?, x. " . c . li. .: cf X. . georacyi gaixe, rccsgaio iqj icinc unyuuc Über die Ausgrabu.igen von Pompeji machen kann. Größern Muth .bemieS, - im r r" v ,5 m . ; ver veraunever, weiqer in Pompeji'blieb und einenTag später melden konnte, , t - - m im daß .der Regen vulcaniZcherSteme,A!He und Lapilli, obwohl er in beträchtlicher Menge dahin gekommen ist, doch keinen andern positivenSchaden angerichtet hat, als daß unter seinem Gewicht zwei Bal. ken einer neu erbautenVedachung sich ge. bogen haben-. Das Ereigniß hat also,, wie es scheint, keine neuen Opfer gesordert; doch sieht man daraus, daß eine Wiederholung derKatastrophe, Pompeji, Herculaneum und Stabiae betroffen hat, durchaus nicht zu denUnmöglichkeiten ge. hört, und daß bei einer längeren Dauer des AlckenreaenS auck emiae. der neuen Bewohner das Schicksal der alten hätten ' . -7 . I theilen können. w en Am 6. November 1823 fand sich in der EumachiaGaffe ein Skelett mit 74 Sil bermünzen, am 20. 1826 in einem Hause der .Schulstraße" südlich vom Forum e!n van der einaestüritn Obermauer des NerMvlS ,ersckmetterter Körvre und bei .r .'V. '-7 Ü.X. I vemielden270Zolö und öUSttbermünttn. Am 7. April kamen in der Nähe dieSke kette eines Mannes und einer ttrau.die gleichfalls von einer Mauer erschlagen waren, und dabei zwei aoldene Armban . . , . 9 . . . I der zumVorschein. Man bewahrte die? mal die Skelette sor gfältig aus. Ein auffälliger Fund wurde am 29. März in emem Souterrain der Theaterstraße ge macht. Es fanden sich sieben menschliche Schädel und eine aroke Zahl von Kost barkeiten,' nämlich 55 Goldkund 987 Silbermünzen, sieben goldene Ringe, ein Paar Ohrnnge mtt Perlen, fünf siloer ne Tasten und ein Gesäßdeckel vonSilber .. . ,!i !A.t.n. rn.xr.Y . . Später wiederholte Nachsuchungen brachten ebendaselbst noch 11 Gold und 73 Silbermünzen zum Vorschein. Der Bericht aibt an. dan daSSouterrain frü her als Ablaaerunasvlak für die Ausgrabungsmasten gedient habe, und daß aus diese Weise die Eeaenstände unver sehenS dort hineinaerathen seien. Dem scheint indessen das Vorbandensein der Schädel sowie die!aroMenae derWertb sachen, die doch unmöglich beimAusgra ben unbemerkt bleiben konnten, zu widersvrecken. und die Annahme bürste nstfier liegen, daß eine AnzahlPersonen mit ih 0 ' . . Äj i Z . . . ' ren Schätzen dort Zuflucht gesucht yade. Am Zi. Qctober 1827 wurden in Ge. genwart der königlichen Herrschasten sünf - . - . . m ' . a. - . Skelette in einemvauseoer Mrcurstraße gefunden, welches daher den ' bis heute neltenden Namen ..Oasa 60 inaus r . . r t v . . IV. ... ' solislet" erhalten bat. Während iene i . vi-c r -, 2,60m übe? demBöden lagen, fanden sich nicht weit davon am 7. Juni des nächsten Jahres sechs andereSkelette in einerHöhe von 3, S0m em deutlicher. Beweis da sür, daß manche, vielleicht viele, mtt der I . . ' I O Es ist klar., daß, als die letzterwähnten Personen dieFluSt ergreifen vollten.die AuSaänae sämmtlicher 52äuier schon ver. I . --.-. " . . CDUUCl ielnmuen,was manzawayreno der Nacht auch zu Stabiae in demHause, ist welchem Plinms aufhielt, vefurq tete. Der letzte - Fund ist außerdem da i je . . . .-in vc cv."ji m . mr M m r mw . mm üuicy ocniciiciiawcuy, uup, reicuusujuu . n.l . llv ' l!. I.. um oericyier wlro,' vie ecys ' orver ,in t vr ' f r?yl r. r ' ctner'iiimeniaisDi ucd oeianoen. oie euren Alluvion fehr verhärtet war also in - r- r . m . r f. demjenigenZustande waren, welcher spä I . . n . rr v . r!.. o.t .."rr. .' jer otf. jpcijicuung oer jip9aogujc er möalicht hat. In dem AuSgrabungsjournal auS der ersten Hälfte des Jahres 1831 fin den wir die Beschreibung ' eines, interes' fanten Skelettsundes' in dem bekannten .Hause des Faun-,' so genannt nach 'der im Oktober deS Borjahres dort ausge grabenen, jetzt in Neapel befindlichen U rübmten Bron,estatuette. 'Auf dem Bö den deS SpeisesaaleS lag der KSrper.'ei ner Frau, vielleicht der Herrin des präch tigen Palastes,' die fich dorthin geflüchtet hatte, nachdem sie, die Unmöglichkeit er kennend, sich aus dem Hause zu retten, ihre Kostbarkeiten auf den Boden' deS Atriums geworfen hatte. Ihre ; Lage bot ein deutliches Bild -deS erschüttern den Vorganges. Unter der wachsenden Last der fallenden Stein und Aschen aste war die Decke des Gemaches ein gesunken, unter der sie Schuh gesucht. Vergebens hatte sie versucht, dieselbe mit Handen von sich ad Theil der Kör kleidung zu erken ' K.pUt Wu ausbohrten " zoei massw goldkNtN ArmbSndkr n Form awunben Schlange, jede, fast ji Psund schwer, s.re.'.in An,'ah'l imge mit geschnittenen steinen von großer Schönheit, mehrere Hundert Sil bermünzen, ein silbernes Gesäß u. a. Da die Gegenstände etwa einen halben Meter über dem Boden lagen, so ergibt n jf. ' v. - f. x. 4:r- o- .-r , ü&i dsk au& diele ft nickt nVi T,5m Beginn des Ausbruchs, fondern erst als der AuSweg abgeschnitten zu werden lt. Sie hat iren können weil sie entweder mit ihrer Last uickt durch die losen Bimssteine zu waten ver mochte, oder weil sie die niederfallenden Steine fürchtete. Unterm 22.März 1835 wird abermals ein Skelettsund toter dem ausdrückt! chen Hinzufügen erwähnt, daffelbe habe einen Palm (0.26m) über den Lapilli, also in der. Asche gelegen, und zwar im Peristyl des Labyrinthhauses, eines gleichfalls sehr vornehmen Gebäudes in

unmittelbarer Nachbarschaft des oben genannt. Auch Hier fanden sich neben den Nörper einige SchmuSsachen. wie

zwei goldene Retten von 10cm uren messer, drei golden Ringe und nn an einem eisernen -'Ringe' Hängendes.,P:i schast mit dem Namen EutySüS Falles in eine Leinwand gewickelt.'? Ebenso fanden sich noch Reste des 'Beutels dei einem am 17September 146 fast 3rn über dem Boden gefundenen. Skelett, neben welchem zwei goldene Schlangen armbänder 47 - Gold und 193 ' kleine ezULv,r,A r. tiiul-.. SMVVltiUIIiil lUllU r . t " j '. : I - yriedrichSruh l -. Ueber das TuSculum- des Fürsten Bismarck .veröffentlicht H. Meißner eine Skizze,- der mir Nachstehendes entnehZNeN V'':' '-' ' i-5 l;:Z3' I Von Hamburg aus erreicht man den Sachsenwald und den 'an feinem' westli chen Rande gelegenenLändsijdeS Neichz. kanzlerS 'vaS ,n ettavgetevenyett . . & a L t. K . A . I ymemgeoenele' rlrorsruy,",n ,emrr Stunde Bahnfahrt. Ueber -Jergedorf, Rembeck. führt .dit Vahn an den Ufern der stillen Ville dahin zwischen kleinen, durch Wassergräben und Kn,ggS ,n regelmäßige. Rechtecke zerlegten Feldern hmdurch. Hinter. Relnbeck Kerkert die Landschaft den Charakter' dermtt zahl, reichen Riedgrasbüfcheln.. bestandenen Ebene. Das Gelände wird hügel-wal. dig; wirbefinden uns im Bereich des Sachfenwaldes. . Prachtvolle Buchen undEichenbepändeziehensich zur Rechten des Bahndammes dahin.' DaS kleine Stationsgebäude von Fnedrichsrüh ist i Clt.? '.Ik 0:nX..X.M Y.n..von hübschen, mit Ziersträuchern bestan denen - Rasenflächen- umgeben,' zwischen welchen sich' 'mit gelbem. Sande belegte Fußweae hlndurchwinden Eine Garten wirthschaft, 'Eigenthum 'des- Kanzlers, vevmysqaltet von emem Pachter, ve berberat in gleicher Weise wie die meisten f.r .. c:" -S.1.. auicr oes nemen uxus -voumzz frifchler die sich größtentheilt'aüsdem nerventödtenden Gewühle Hamburgs, in die Einsamkeit dieses Waldainkels ge renei vaoen. - lcyr.oei vieler vniy r .i 'C ' i r tll yp".i schast Uegt' das 'HauS-der Gutöyerr scyazi vonrttorlqgruy ein ieyr emsa cher. äelblichveik getünchter Bau mit ei nem Erd und ' einem Obergeschoß und ena neben einander lieaenden Fenstern.' Ver anzter ya: es lm Jayre ge kauft. Vor zwei Jahren haben Andras. sy, Cardinal Hohenlohe, Kendell, GierS, Reuß httr aenSchtlgt; allein eS erwies sich denn doch als zu raümbeschrSnkt.I CT" i OamiTi. f a 4 Im 0At(. Stt() Der Kanzler hat daher im Lause dieses Sommers an beiden Seiten tc einen ve scherdenen Anbau vornehmen lasten. '. n oer -unmineivaren viant oes Schlostes befindet sich das Gebäude der C( - ri ..i.VV. tt'! - .4.C! .'. ..d V. jpuji uno ver ACitgrayic, nu ver Kanzler giebt wohl Bruse und Depe schen auch einmal in Person'auf. Daß die Beamten, die auSBerlm nach Fried. richsruh commandirt zu werden pflegen, während der Abwesenheit des Fürsten einen sehr schweren Wien;: yaven, leuch I tet ein. Für biefe mehr als normale Anstrengung entschädigt sie der Fürst ab. I v ' . . fr" .11. v? uno zu ourq eine iniaoung zum r ner. an dem auch der Oberförster Lange theilnimmt. Auch der Lehrer des Ortes I W 19 m W W T . mrr ? V . f . - eryail woyi einmai eine rnlaoung I cn..u...ii.o .: (n..r..x . i Nun galt es, emen Versuch zu machen, die Erlaubniß zum Betreten des Herren I mr 1 Z . . ' yaujes zu erhalten; -man konnte Die )t i . i - n a . w rt-r weniailens waoen. der Kanzler war in Varzin Ein schüchterner Druck auf die ' ' L. . . i re . i i" ' f tL . iinre : vie J.our onneie nm: ,m ireie in den Hausflur. ' Rechts und links Zimmer; vorsichtig poche ich an der er I ' - ' - gehe tn dem fchmalen yausnur nach hmten; eS M Niemand zu sehen. Nie mänd zu hören.' Ein abermaliges Po . v ' -t.!w.- v eve- t.i qen UN oen veiven voruerrn .yuren yai kemen erfolg. Ins rele tretend, das 1 W T RI .... r . - J I T . rL V . Ö"i im uge, veruqe.iry vie .our- oes Miitelbaues zu öffnen,- auch sie ist ver CTaCL.. CTN SA hnn S CUt 1!" vu .v wvm., V. VxItt.M a9 V (nÄd IM9 .aCAaIVi. viuvli, US vcl jku zlttr, wcuyiuc I u . u Ti .C 12 ..V . a V . R jfl . ' V . O rTiff.. .'I CiÜ.Aa v XU C XCf t A f . V V AImV a mn vacuuuüc, ous ututt vus jiuuuc buude ist, fröhlich plauderndl uuue Mi, T v Im v stimmen. ' Es sind em paar kleineMäd ryen y. .vii rx. v ! .1 r j. v - c rn tcns etwa blonden Oberfö sich i im Haufe befindet. Auf . meine Bitte eilt die Kleine davon, um ihn da von in Kenntniß j zu fetzeu,-eö fer em Herr da. der die von der fürstlichen Fa milie bewohnten Zimmer zu sehen.vün sche. Inzwischen, werse ich einen '.Blick in die offenstehende Wagememise. ;Sie r r f n e.n. r ? , , . . enthält fünf. bis fechs feste Gesährte, wie sie etwa. ein begüterterLandwirth benutzt, wenn er auf holperigen Feldwegen .über mr r-k . nm mm 1. . i 7 -v ' v schauen auS dem Obergeschoß desStall aebäudes ; sie bestätigen, daß der Kanz ano . zu sayren var. Jwer agoe ler diese Wagen bei seinen Ausfahrten benutzt. - Schon nach . wenigen Augen . . r 1 . i v r . ri . rr t . ouaen ericykinl oer uaicuun, viw uuci schreiten die Schwelle und stehen, m i nem kleinen schmucklosen Raume, dem n-.t cv k. ?to; v.. mni)lunUCAllilUlV( O1 v 1 vselben steht ein kleines, einfaches, roth . , . ' . . orailN pOllties iC9ucn uiii cict- in wenia aesmwungenen - Vemen. 7 . " m . ' TW. ... 111 mr tm. ri ein Stück von weltgeschichtlicher Bedeu tung. Eine in daffelbe. eingelagene Messingplatte trägt in lateinischen Let tern die Worte: .Auf diesem Tisch ist der Prüliminarfrieden zwischen Deutsch, m m ' land und Frankreich am 26. Februar 4nti ... V.kss. iiHtixtlAint nn. xotx ju '"J1"" den - V ?in die Mitte der viereckigen Platte des Tisches ist ein, kreisrundes Stück grünen Tuches eingelösten. Noch, sind aus diesem Tuche deutlich, zahlreiche runde Talallecke bemerkbar, herrührend von den Kurzen, vie aus oem .i,qe ge standen. Sie stammen auS jenen denk .. e. o:ti.. wttkdiaen 3-anen und Nächten, während welcher de? Kanzler, in Versailles mit V n, rs . s . . w cv v ..-C. OUit3 ijanre uoer ein uncocn utivuu delte. Der Tisch war Eigenthum der Dame, in deren Hause der Kanzler in Versailles wohnte, dieser. hat ihn ange' kauft. BemerkenSwertb in diesem 3un-' mer ist ferner ein Koloffalschrank auS Schnitzarbeit, sowie ein zweiter Schrank der auS dem Holze eines Ahornbaumes aefertlatltt. unter dem der KanUer als fröhlicher Göttinger Musensohn oftmals gesessen. Im zweiten Zimmer, dem

, vie iin v in emer. ae oes ar ovr,i.g imsull:e um, vu,. uiozaul): Sultan vel! ek den TbronNk n ckt. b s cro y iX: ' v !x

ümhertummeln,' Ein hübsches We se een dummeö Thier is die Olle, die aroke Sckaar dieser vornehmen Be Zu&S

' zehn ährigeö. Kind mit langen, - Bor .: Unterlasten Sie all' derglei brere bunkerte.. ibm in ' . "rW"'

Locken -es ist die Tochter des chen Bezeichnungen und theilen Sie uns ZuiZtäiu : ütr ' Ak;. S?4?!S ülZ?"ll c? I0U' ,

rsters-erzähltdaß der Eastellan einfach mit, wie sich die Sache verhalten ii o in mu lutn w ö ge

Speisezimmer'saS ebensoeinsach gehal. Cnzniut ne Falle U, um Ät auS 'n ten ist, wie. das EmpfangSzimmer.Uno Hause 'rauszukriegen, weil-, ick,eskhen wie ühf'ttiAtM nlle fünf ?.mwit ht hnfi ' t fi hrrtnfcnrf nnrhrn t8. . -L

Erdschoffes in Mittelbau, fallen einige Ättche bezw. ein Gemälde in's. Auge.' fr" . . X ' . ir . t gteß" darstellt. Das Gemälde ist eine tressttcb ausaefübrte DarQelluna einer ! Ueber chlvelnmung in Hmtervommeru. , i - ,T . I Das dritte Zimmer.' das Gesellschafts, zimmer, enthält eine Anzahl vonAhnen bildern "der' Blsmarck'schen . Familien Eine Menge, des Baues halber aus an dertn'RSümen hierher gebrachter, dürchi !,kV,.., QCls1tilnnTyT XHtfait t

muiiwiimuyuuii4. )UiUiuiiivi uuiti V(uiv)i " jtu witw y -uuy. ; u j zur Zeit diesen Raum. Da ist die'Chaise , mir sagte, ick sollte -die Dhür vonauslonaue' aus welcker" der . Kanzler sein' ' w'endiz Zumachen, was doch iar. keene

(SU iIiVMHUmVIaa ' M AJT k Vam ' rt fYM A M I, s . r . , I , u ii sichtSzüge des CardlnalS Fürsten Hohen lohe lm Gemälde Mit.'goldenem. Rah' men.! Das vierte ' Zimmer ist das ArbeitS zimmer des Fürsten. ' In einem Glas schranke . befindet sich eine kleine Biblio thek zum augenblicklichen: Gebrauche; eme s ranzösisch geschriebene Geschichte

wiyuitijviistuyci . uuuf ucui vuuuuuii, ,iiuuisuii.iiiuj i, mju ibuuuiujw vvu v"9vtt v. -vv"yfcWfc' viui)i Attentate verbrachte. Da '.ist auch der- dieKede von sein kann, da blieb ick al v. Beauvöir und einigen anderen sran Lehnstubl des Fürsten . Mitten aus lerd'in'gZ noch zwee Minuten,' als sie mir zösischen Herren' gab. Er lautet: .Ein. diesen Zimmerausstattungsstücken leuch aber anjrühlte ,Nu aber raus i" un ick gemachtes Obst; Fisch Rogen in süßer ten da? sckürlaörotbe Kleid und die föe, n!ck wukte. ob Ne in in Wutb meine CaramelSallce: Mandeln und Rofi

der FriedenSschlüff , fällt unter Anderem Mprünglich nur der euphemistischen Re 9 ' . mt ' 9 A mm .17 . ' ' '

lvs Auge. Ver 'vcyreivmq oes Mr sten mmmt die Mitte deö( Zimmers ein. ' mmi ' - m. m . S t - . .. . - I Ein ' volirter . Ofenschirm mit allerlei Verzierungen und Figuren ostasiatischen Gepräges ist ein Geschenk der japanischen Gesandt chast in Berlin.. Eine Bronze ftauette in der Höhe' von' ungefähr H Meter, den Großen 'Kurfürsten mit ' dem Feldherrnstab inder,Nechten darstellend, ,ya: ver alser sttnem anzier gewtomer. yn-hin SVflnnfrrnitrtn'itt in:K!rftn

," " -t"rijifcifc, . m! jn vmd weißen' Papieislgeheftet. ' Eretttbält vom ThransibeabhänZenden goldge unn ha QUt ;?ai.nVr strtnh "n? fAS.' Istf.W Z?rH . "?

V a . i , nen,' kräftige zügen die Worte: ".Dem 'Fürsten Bis-1 marck- zu Weihnachten .'1880.-" Unter venzetven velinver ncy em verschlungenes V. Hinterdieser ' Statuette hängt in r :' . rt't i im reimen vsoioraymen an oer.ÄZano vre mm I ' ft. W . . ' I. mTm C Varueuung oer Aklare oer. Varoera goner. aus französische Infanterie " bei MarS la Tour von HünteN.' Die Söhne V-T'f.r rt c '.. TSt uc9 unjici, iöiui ücii unüiu crr!TL , . n v in w u . . . ... Wilbelm. ttnd mitten .darunter' ' DaS' fünfte Zimmer est das Zimmer der Fürstin. Hier hängt das Bild der Gräsin Rantzau, der Fochter des. Reichs kanzlers. Auch die Photographie des Grafen Wilhelm befindet sich.hier, sowie v:.t.u:.. v.s cvr..ni f.rtti u k.- . dieienige des Fürsten selbst in der Uni form der HalberstädterKürasstere. Eben so giebt eine Photographie die Erschei nuna ver ,smmn wieder.' Wie vand blibliothek derselben befindet sich daneben I '!.,. . .r . . ! " i r i. . " m einem 'Vcuranie. .llllie uoer muth" leuchtet es uns in . goldenen Let tern von einer Reihe von Bänden ent gegen. Ein Ofenschirm ist ein Geschenk des Sultans, an den Wänden befinden sich mehrere Bilder von Gentze mit ober baierischen Motiven, ' ' ' Hausfriedensbruch nennen Sie des? I ... ? . . Nun bitte ick mich aber doch eenen Ab lejer von die JerichtSsprache üus. Wie I . K. . A. I . . I j I rann man wai orecyen, war ja? nicg cji stirt. In Wazren's Wohnung war nie mals nich der Frieden zu Hause. Bei I m. m . (VI C a (Wi m w noag und Viacht aDou, dib itenicnicv nick ins amt kauS schlafen konnt und i . r.. rxr.t.U i v jerade deßwejen jing ick rin und sagte zu I crr Lm. . c-?. !tff.i r - ' - vazie: .ie ouer one:, wenn .ie jetzt nicht Ruhe und Frieden halten wer den und Ihre kreuzbraveFraü noch mehr . IvSr n'? V1 'Ilc - u,ü VT T jtlunü Hnnjn tnlrtmn " llnn hf tirtt 5"""' r"- MV: Hausfriedensbruch ? Na, ick danke, .I . . I . . IW.. V M . . et zeyt. 'i,o vie ertykioigung ves Zimmerge ellen darüber, der allerdings thatsächlich bemüht war, den Frieden in I v. cv otv . n.rs oct umuic äüujicciuucucii unu zum oyn' für ieme lrieolievenoe Ablichten I - . . T1 u II C nun unter vie Änliage oes uausme denöbruchs gestellt wurde.-Vors. : Es ist aber doch merkwürdig, daß gerade Frau Wazke. zu deren Gunsten Sie in leroenirl uaoen wouen, gegen le vie n 1 3. ü w v.r 'Vr :iar.uiuJU, erstattet hat. Angekl. : (sieht sich erst I - IT AaCaaaa a.h C t A S mJVÜu . r: j. i : . : rrr . ? H. l.ili i. . i hat. Angekl. : Jotte nee, wat is denn da ville mitzutheilen, ick lsab'et Ihnen doch schon magt; Wazke, wenn er' Ee nen sitzen hat und er kommt nach Hause. denn macht er jedesmal mit seine Olle Radan; deS heeßt, ick weeß es nich je nau, möglich ooch, deß sie zuerst mit ihm I ks , . I. VI. cm.;..ansängt,. Sie kennen ja die Weiber, Herr Jerichtshof, aber det jeht mir jar nischt an, jedensalls giebt es immer gro r ' ry c jr . . . c en aoau uno ooq elirge enge uno den andern Dag loost die Olle mit'n verbundenen Kopp im Hause rum und unsereens kann die janze Nacht keen Oge nich zudhun und da meen ick, hat unser ' u. 7 . - . . 1 eens doch des Recht zu fo 'ne Radauma cker rinwaeben und stü een bisken Rube auszukitten, wo so 'ne Jesellschast keen I m fi sf.ti.m ,1, s,n . m?. l vvv tnin Z 1 m . mmmchen Se man de Dhür von auswendig .... mia!.. s,:. Off. i... :t. ju. unu jat nvu) uit vm, vui iyi i neyme a mir an uno nu jagi c : ,ei I m . m.. . m mr i. i ... & & w zeyt Ihnen jar nicvr Nlcy an, wenn mein Oller mir een bisken verhaut, wenn ick es ihm nur erlobe, denn braucht er von Jhne keene Konzession nich einzuholen ; und wenn et-Jhnen zu laut hier zujeht, I m mm T . Zut, denn brauchen oit x mq n m Cni9 nA(inM (ilitftii iinH nii .itnS nti v ) - . nu nu aber raua r axomit ue in I - V, . ' . an. Vors. : Die Frau be and sich m rn t r i..t v rr t. ? . ihrem vollständigen Necyie, uno es war sehr unklug von Ihnen, den Trunken bald beschwichtigen zu wollen und sich zum ungeladenen Zeugen der Züchtigun I ... m. ... v- s.:. cv . : . . gen zu maqen, vie ncj viz yiuu, wie es scheint,autwilllg gefallen lägt. Angekl.: JutwiUla? Ne. öerr Jerichtshof, da irren Sie sich doch, jutwillig is nich, im I c....-i. 't ' ..c' CT . n 11 is. m a V , otBc,llvcl1 .u .vvr, vmm v manchmal janzjehöria. -Vors.: Aber das gehört ja gar nicht hierher; wir ha ben eö überhaupt bloS mit Ihnen und dem in Rede gebenden speziellen Falle zu thun. Angekl. Ja j?wiß. Herr Jerichtöhof, gehört des nich hierher, und Sie würden ihr wohl ooch kaum die Je Inebmiauna dazu teven. dak leben Ollen hier vertobackt und ooch.in dieBeziehung muß ..ick Ihnen Recht even,. deß

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Vors.: Wir, können unö hier nicht auf die Untersuchung der Motive.einlassen ; " tvr - . i . i scheint, bestreiten Sie ja auch die Sache nickt, aeben vielmehr u. dak Sie die. ' . 1 . w r - . r , Wel ung, Wazke'S Wohnung zu verlas fen, . gehört . und nicht, besolat haben ; wir können also mohl .von der Verneh muna der Zeuam Abstand. nehmen. Angekl.: Wat sagen Sie da, Herr, Jerichtöh'of,' jck hätte die Ausweisung nich tX 1 i 7 ' 0? n mSvSS T rtO ' ) st III ' kj kl a - . 03 AmO mml l S 9 Ogen meente,. wisse Se,. Herr Jerichts hos, - da' verduftete, ick, schleunigst, un dachte bei mir : j 'Nu man immer zu, sie will et nich besser haben, un nu verneh men Sie ihr , oder ooch nich ick bittmir freizusprechen. ' 7 Und - freigesprochen würde der Anaeklaate auch. ' denn Zeu am mukte iuaesteben dak sie siäi ur denSart: .Maazen Sie die Thür von , auswendig! zu" bedient, also keine Wel . ,. . ; sung, die Wohnung zu verlassen, nach dem Wortlaut deS Gesetzes ertheilt hatte, Der Jukkutz deS Oultans. Der Sultansfußkuß ist eigentlich gar , kein Fußkuß, . sondern ein.chandkuß, an denen Stelle, wett dies dem Sultan an I tJ Xir Out I 14 , W Uf4 j HVIWtVVU l. . .4b V IV findet seit einigen Jahren im Innern des Palastes von DolmaBagd sche statt. Fremden von Distinktion wird zuweilen verstattet, ihr als Augenzeugen beizuwohnen. . So hat der sächsische Re .u- ? - . . ' gierungsraty von Erlegern in emer I ? . W ' a ' . ' . !. . Srttt:WaZ reuz im, Orient , m der er über den, Samariterdienst deut scher evangelischer und katholischer barm I IT1 2 . n... v ' mntL-t yerziaer.Vazweiiern in oen luiianaza - 'I, T . n v reryen annanilnopels wayreno oes leg. ten turkiich-russischen Krieges Bericht er stattete, die . Feierlichkeit -beicheben. Doch irrt er sehr, wenn erbehauplet.'er r ' . ' . ' v !fi. fchamr- bei dieser Handlung gewesen. I kv- : . . ;.. v : v ? cT.t . ' . " )tx oer ' erue Nicylmuyameoanizcye Ju Vielmehr wurde dieselbe bis zur Regie rüngszeit Sultan Abdul Aziz's in der Regel in dem ersten Vorhos deS alten Sultanseralls m Stambul vor dem Thron der Glückseligkeit abgehalten. und hatten die Gesandtschaften der frem den Mächte stets Gelegenheit dem Schau spiel aus emem der klemen Holzhauser am Eingänge ' dieses Vorhofs zuzuschauen. Der Sultan, vön seinen Leib wachen und den höchsten Würdenträgern des Reichs umgeben, denen sich sämmt llche m der Hauptstadt anwesende Pa schas anschlössen, begab sich tn oer A!or (vt . S.ft (Urt!rimfil5 n Kt Crtf UVtlIVUUV VvS VtiltUlllkUU t Vlfc V" ' Moschee Achmetjevon dort in demselben feierlichen Auszüge, zu dem auch jedes mal eine Reche stattlich aufgeschirrter arabischer Prachtrosse auS den kalferli chen Marställen gehörte, zurückgekehrt. I D " ' " li O V e.feu er Nck auf einen aoldllrablenden ... k-k... ;.. i ' " '.. m0n Öcm z-one bina eine reichverzierte lv 7 " r . . OiZr, nnn nriinr e?, fast K ni,s ven Erdboden nieder.' Nachdem dieLeib mt dem Padischah mit vielstimmigem 3"f .tau end Jahre- gewünscht, er I r , . .n -" s.;. lmicn zuerii oer cyelcy ui zsiam uis uiz wt, kZlick, Rklrde. um dem Sul. - "VT) , ' an als Kbalisen zu huldigen. Aber der izunn h, n&t. dak der sick mt Ktirn d.n Nd?n be Ö t . . . . . rührte, geschweige ihm den Fuk kükte. Vielmehr erhob er sich vom Thron und ,.,.n,.,,n s kss, nn I ' ' . ' " . . - nahten die Kadiasker,! die . Säulen des gum-s. nd ht fsimmtiiAfn Svifeen ver Civil und Militärhierarchie der mk.,. fsfmnUn siA f nh I "TlL . . m V. - küßten die Thron chürpe, gleich am ben aum des Kleides des Kbalifen. Der Ueber chinesische Kochkunst sind schon mancherlei Gerüchte zu uns gedrungen, welche abendländischenHauS srauen ie Haare zu Berge stehen machen könnten. Vielleicht interessirt es diese, einmal etwas Näheres über diese sonder bare ttochwelse zu erfahren. 7 Da sind allerlei Gerichte, welche wir nicht kennen. tT L aI VSa TW I a f . stZ. C a yuii w yiucjn inuui tujcPuoomgnoa, einen ivgenannren ro,en Käse; er wird aus ölhaltigen Erbsen, die man auch als Gemüse ißt, und auS denen man eine ziemlich theure Art Oel ... 1 . r.i j. rni.. n.'x.L- . ' gewinn?, verserngi. üicic vDcnajic mer den mit einer Art Gallerte gegeben. welche auS einer Seepflanze zeugt wer. ! d?n. htt Cratelouma fillicina. Kal - , ir ' . lerte, der von dem französischen Chemiker hntatn Vir (Dftrn siMnf ntnthpn inrtr 1 VV ma K K, p m mm w w m iivii ,y tt t m m y r .1 ti i m m rw a M ti um m. juh w vmua ... I fYY - fT ... ' - - & 1 Jtk mmSm. 1 Cff mm flfaliAM aiicr gewahrn unu uuiiy uuzn - an die Sonne und den Thau gebleicht ; danach wird sie m Stucke geschnitten, eine Zeitlang gesotten und in einem le! nenen Tuch kraftig gepreßt. Wle fo er. C 1 mm Z km mm iaV m mm CV jm mm mmm dkm-m jm. Ak BlC u!ilölC u" ti5' hfAffli. tüsl ne in ver onne bis tut ""-7.-'.t:.A : tm 1 " " .... "x. a.roaengcu ociouniici. man gcotuuivi 11 r i rtr v. i iu am am a ma vc aiiaat diese Gallerte zur Bereitung von Gelees, sowie zur Verdickung der Gerichte ; auch schneidet man ' sie in kleine Stucke und legt sie wie geröstetes Brod vor dem Auftragen in die Suppe. Außer dem gewöhnlichen Zucker berei ten die Chinesen auch Zucker aus gekeim tem Weizen und Reis; diese Glucose wird' Gallerte-Zucker genannt und zur I W rtttt nft ti nn (SAprfitn 11t sf u rttihrn 1 w " Süßigkeiten gebraucht; sie gleicht dem Aussehen naq oem canna und viro zu verschiedenen pharmazentischen Präpa. raten verwendet. Mit dieser Glucose, rohem Zucker ,:c. vlffen die chmesen auch eme Nachahmung von Honig h zustellen,, welche die meisten Fremden lauiwr., , Folgendes ist die Art, wie. man ,ffier

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Jedes der El er wird einzeln, mit eme? aus Thee, ungelöschtem Klk.Meersalz und Eichniasche bestehenden Paste über zogen, dann in. Reisstrohasche ' , gelegt

und mtt Massen von Nei,. um ue vor arun geworden und das wtitt geron . . s . , . . i . . .. nen; auch geben sie einen starken Schwe selgeruch von sich. Die Wnesen aber halten sie für köstlich ! Nun, wer hat ein Recht, über sie zu lachen etwa Diejenigen, welche rohe Austern, Schnecken, ober halb verfaulten Käse effen? . .. Zum Schluß. sei noch der , Speisezettel eines sogenannten regelmäßigen Man darinen SoüperZ ' mitgetheilt' welche Sir Charles Mucdonell. in Hongkong s. 1 c ti v -rrj . r. nen: .vam Vmnen' in. asuerlsrllaer Sauce ; Kuchen von geronnenem Vlute : gehacktes Hundefleisch mit LotusSauce; VogelneflerSuppe ; Lmensamen'Süp ve; Walsis.Flechsen mit süßer Sauce; Kwai-p0tHingEnten ; - Siörkiemen in Compot ; in Schmalz gebacken Fische und Ratten ; Haifischsett Suppe ;. ge dämpfte Seeschnecken mit Kaulfröschen ; ein süßes Gericht .ins Fischfloffen Obst, Schinken, Mandeln und'Essenzen i als Nachtisch Lotus! undMandelsuppe 'mit versetztem Wein und warmem Arac 1 . Die Mischung Hingt europäischen Oh ren seltsam, allein die Chinesen stehen im Rufe, große Leckermäuler zu sein. Oleirmac)tr'sJe NSthstl. i qyi re n. n . ä. - em Erst e ö ist a mcht die Sonne, Mem Z v e l t e s ist die Wahrheit nicht. l ?'. , Drilln geiVich ost nu trügttt che Wönne Und stets ein ungewisses Licht. " .. . . (,BWqo) .'. , ... i i v . - i. Im E r st e n ruht das Herz, im Z w e t ' ten suchst du Seele,' DaS Ganze klagt nicht drob daß Lew - r : und Fuß ihm fehle. ." ; ; , . ' Cqiiqilnja) ' DaS E r st e glüht' die Sonne, so u,ard es mild und zart, ' Das Zweite glüht" im Feuer und wurde spröd' und hart; Das G a n ze faßt, was neue Gluth Ergießt in Euer Blut. , ('5viöui,W) Blumen geraubt ist die E r st', oft stützt auch Blumen die Z w e i t e; ' Sieh' wie am Weihnachtsbaum still sich das Ganze verzehrt. ,, WQS) Meine letzten Z w ei, ihr Herren Möchten auch die Erste werden, .. Drum begleiten sie sie gerne . . , ' Mit gar zierlichen Geberden, Sind sie so das Ganze worden; Schlimm sieht'S um die Erste aus ! Denn aus ien en b eiden Orden ' O- , rr V r r Treibt man scherzend sie hinaus, ; ' . ( öunllnvzs) Wie Freundschaft gern die Erste reicht beim Scheiden, : Und Frauenknecht entzückt aus Deiner Zweiten trinket: rst empörter Zorn dem Feind daS I Xt s v . u 3 yi. Doch mir, o Freundin, hegst Du milden Sinn, , ' Und wirft des Ganzen willig Dich entkleiden, , Daß froh mein Mund auf D e i n e .Erste sinket. ttnjquoS) An junge D'ame n. Oeffentlich macht ihr das E i n e, Oeffentlich tragt ihr das Z w e i t e. Und das G a n z e giebt Keine Oeffentlich als nur die Bräute. .: ' . (-guvyjctmnzzS) Die E r st e wird gepreßt, die Z w e i i t wird gerollt. (ojui,W) Wohl dem Jüngling, deffen Er ste so sein Zweites ist. Daß er auch des reichste.. Ganzen gern dabei vergißt. Doch die Jungfrau, kommt als Erste sie zu ihrer Zweiten, Laste doch vom Ganzen zierlich sich dorthin begleiten. (-ßocFjznozF) Zum Ersten fügt Schau wem !" eln altes Sprüchwort zu; In vielen Städten steht die Zweite Jedem offen : Vom Ganzen ruf' ich auch Schau wem du'fi niffifl f TMr .1 pftn 7 V . " Wlllst Du nach memem Wunsch em fro I des eben vonen. o -1- , , . . v 7 I ' " . ('lmunvzz) DaS Erste sollst Du sein, das Z w e i teM Du gewesen ' Und durch des Ganzen Macht von aller Noth genesen. 0W2lMl)) i 5TU?f sinVa : on: r":" " LfcWl1; lu Vi"VU I YaXa Um V kItO ' 1 . i . i. i mir iiiii Jrt i r a n i n rnrrrn irv Tode sind wlr's nimmermehr. D i e sind's, die wir zu Grabe bringen, Und eben diese sind'3 nicht mehr. ' Denn weil wir leben, sind wir's eben Von Geist und Angesicht; ... . mr mr mm m uno wen wir uven, sind wlr'S eben Zur Zelt noch nicht. ('u.qnÄQ) Himmlische Tugend, Scheußlicher Mord, Fehler im Kartenspiel Alles ein Wort. - (uzgzw) Mein Erstes ist nicht wenig. Mein Zweites ist nichtsSwer. Mein Ganzes läßt Dich hoffen. Doch hoffe nicht zu sehr. (1HM2)

r t i Tro t ' rill iTi ii i t i v t- m n ir - ii ri rvnr iipiti T-n ivtt

i iviku ucruui.

ziTIathematifSe Oattade.

Vit tiefer socialxositilcher G rundi.ee. l?s bildeten zwei Winkel Zusammen ein Supplement. , Sie hielten fen ancmanor Und hätten sich nimkiec getrennt. Doch als sie so lange gesessen, , . Und nie sich rührten vom Platz Da sprach der fpihe Winkel s , ' t Zuletzt zum stumpfen : Mein Schatz ! .Nun hab' ich's lange getragen. . .Daß du meinen Nacken gedrückt .Jedoch nicht länger bleib' ich . Uo sklavisch schnöde gebückt, '; ' I . . - ' .1 l .;' . t .Ich will ein Rechter werden, ' . . .Das ist mein Ideal, ' " .Ein halber gestreckter Winkel. .Ich schwör' eö beim Lineal!' . , - i ! 1 i . Da sprach der stumpfe Winkel: .Mein Freund. ' du sprachst nicht schlecht. Auch mir gesiel d'.cse Lage ' Schon lange nicht mehrcht. Ich will ein Gestreckter werden. Das ist mein Ideal." .Gleich zween rechten Winkeln .Ich schwör' es beim Lineal !" , Da streckten sie sich und hoben Sich kräftig in die Höh', ' Sie reckten sich erbärmlich. Der Scheitel that ihnen weh. Sie schleuderten ihre Schenkel Nach Osten und nach West : Doch wie sie's auch begannen. Sie blieben beide fest. - '.. ; .r?l Sie blieben auch serner beisamme. Stets fest und'ungetrennt, ' Und bilden auch noch heute. Wie fönst, :in Supplement. Der Hausfreund. Mein Weib.at einen theuern Freund, Von dem ste .limmer läßt. Was sie alsMädchen ihm vereint, D'ran hält als Frau sie fest, . . ' . ; ' ' ' Ihm widmet sie den ersten Blick, Wenn, morgens sie erwacht. Eh' sie zu Ruh', geht. süßes Glück! Winkt sie ihm gute Nacht. ' Kein Wunder, denn zu jeder Frist Macht er ihr offenbar, Wie schön, wie hold, wie jung sie ist Und was er spricht ist wahr. Er" 'chmeichelt ihrer Eitelkeit. Zeigt ihr der Kleider Pracht, Er theilet mit ihr Freud' und Leid, Und weint mit ihr und lacht. Ein Schlag in wilder Eifersucht, So wär's um ihn gethan Und doch, wie ost ich still geflucht. Ich rühre nicht daran. Ich weiß ja selber ganz genau, Wie. theuer er mir war, D'rum last' ich ihn auch meiner Frau Den Spiegel im Boudoir. Lluösvrüche eines SchoxnsteinfegcrS Rouge et noir M sagte derSchorn steinfegergeselle Ottokar Müller zum er sten Male.-' Da drückte er seine rußigen Lippen auf da? reizende Purpurmäul chen eines wehrlosen LandmadchenS. Jn Esten bin ich zu Hause, und doch kein Schwabe,- sprach er ein zweites Mal. , Da hatte ihn Jemand nach seiner Heimath gefragt. " - Noch einmal kehr' ich, aber dann nicht mehr für Ottokar giebt's keine Wiederkehr !" sprach er ein drittes Mal. Da hatte ihm der. Hausbesitzer Schulze l das übliche Trinkgeld verweigert. . i Guten Tag. Windhorst ' Ich gehöre auch zu den Schwarzen !" sprach er ein viertes Mc.l. Da begrüßte er, aus dem Schornstein hervorlugend, das windum brauste Nest eines Storchenpaares. - Wir beide haben ein ungewaschenes Mau! !" sprach er ein fünftes Mal. .Da sah er unten auf dem Marktplatze einen vielgefeierten Volksredner vorübergehen. Warte, Kerl,. Dir will ich ous's Dach steigen !" sprach er ein sechstes Mal. Da hatte er bei Dr. Klitschke zu fegen.' Das ist ganz u'ein Fall!" sprach er ein siebentes Mal. Da war er vom Schornstein herunter aus den Schweine stall gestürzt. Da macht" sich der Ruß über die ge siederte Welt her !" sprach er ein achtes Mal. Da meinte er nicht den besann ten VoglSchriststeller und besten Zeit schrist, sondern die ausgewirb:'.ten Verbrennungsprodukte, die fich der Tauben schaar am Rande derDachtrause schwärz l'.ch über die hellen Gesichter breiten. Meine Leiter ist nicht so lang, als die des biblischen Jakob sprach er ein neuntes Mal, aber sie sührt in denHim mel." Da war er bei dem lieblichen Stubenmädchen des HerrnCommissionS raths Woühuber eingestiegen.

Ueber Neuseeland. ES ist in letzter Zeit vielfach die Cola nisation Neuseelands von Deutscher Seite angeregt worden. Wir können diesen Vorschlag nur lebhaft unterstützen. Neuseeland ist eine schöne Gegend, hat em angenehmes Clima und eine entzü ckende Vegetation. Die Eingeborenen Und wohlgewachsen und gutmülhig und haben die Angewohnheit, sich unter ein ander auszuesten, so daß in nichi langer Zeit nur noch Einer übrig sein wird, der dann gegen hohes Eintrittsgeld bezeigt werden kann. Sollte inmal der Reichstag oder der Landtag von Berlin wcgverlegt werden, so wäre in Neuseeland der Ört gefun den, wo fortan die genannten beiden par lamentarischen Kökperschasten am Pas sendsten untergebracht wäre?. Und welch ein Versetzungsort wäre 5! u ee land für Beamie, die fern von Berlin darüber nachdenken sollen, wohin der LibciäUömu, sürt. (ttw ?