Indiana Tribüne, Volume 6, Number 41, Indianapolis, Marion County, 29 October 1882 — Page 3
Jer Man mit den ßHos. ÄonMarkTv ein.
Deutsch an U)o vrazvsgkl.) Arer Fremder mit den traurig Mi! senden Augen! Es war gerade genug Melancholisches in seiner demüthigen Haltung, in seinem müden Blick und in der sckäbiaen Anständialeit seiner Klei der. um daZ in der entleaensten Ecke meines Herzens noch einsam und verlo ren daliegende Senfkorn des Mitleid quellen und treiben zu machen, obgleich ich unter seinem Arm eine Mappe be merkte und sofort zu mir selbst sagte: Und stehe da, der Herr hat seinen Knecht in die Hände eines anderen Canvassers gegeben!" Sei dem, wie ihmwolle,diese Leute be kommen es doch immer wieder fertig, Ei. nen zu interestiren. Ehe ich noch selber recht wußte, wie. war aucü dieser Eine mitten darin, mir seine Geschichte zu er zöhlen, während ich nu? noch ganz Ohr, ganz Aufmerksamkeit und ganz Sympa xhie war. Diese Geschichte aber lautet etwa so : Meine Eltern starben, als ich, ach, noch ein ganz kleines, schuldloses Kind war. Mein Obeim Jthuriel nahm mich an se n er, und in sein SauS und zog mich als seinen eigenen Sohn auf. Er war der einzige Verwandte, den ich in dieser weiten Welt, aber er war im gleich den meisten einzigen Verwandten in . T ei v -v.r-i Der weiten nueii. reim uno cocirnu in. l5r liefe mick im Scbook des LuruS beranwaüsen. und ich kannte keinBedürf. niß, sofern eS durch Geld befriedigt wer 'den konnte. Zur richtigen Zeit erlangte ich meine. Gymnasial und Universitäts'Grade und r sr r r -t r l . -. -! vegav vxxq in eieuiqasi von zwei cm n . rr.i..iz.o ner Dienstmannen meines Sekretärs und meines Kammerdieners, auf die große Tour in's Auttand. Vur lange 5. r . . .. . r Jahre gaukelte der Schmetterling auf sorglosen Schwingen über die üppigen Gartenfluren des fernen europäischen Strandes, Senn Sie diese Redeblume Einem, dessen Zunge immer aus's Poetische gestimmt war.gestatten wollen.. Vier j. r -m . . rr Jayre lang iqmeigle lq in oer amorozi
schen Nahrung, welche die Seele, den Herr, daß im Tonestaris sur oö öle Geist und das Herz gleichmäßig befruch Skala eine, akkumulative ist, wie bei der tet. Aber unter allen Dingen, die ich KaratMä -der Diamanten. Ein ein sah und kennen lernte, war keines, wel- karätiges Echo, wenn ich mich so auS ches meinen angeborenen üsthetischenZn drücken darf, ist nur zehn Dollars über stinkten so sehr entsprach, als die daselbst den Preis des Landes, indem es sich beben reichen Klassen eigene Neigung, findet, werth; ein zweikarätiges oder Sammlungen von eleganten und kostba doppelläufiges Echo kostet dreißig Dol ren Kuriositäten, von zierlichen objets lars; ein sünskarätigeS neunhundert und 6s vertu zu veranstalten, und in einer fünfzig Dollars ; ein zehnkarätiges drei üblen Stunde unternahm ich es, die zehntausend Dollars. Meines Onkels Seele meines Onkels Jthuciel gleichfalls Oregoner Echo, welches er das große auf die geistige Höhe zu heben, welche Pitt-Echo" taufte, war ein Juwel von unerläßlich ist, um dieser erlesenen Be zweiundzwanzig Karat und kostete zweischästigung Geschmack abzugewinnen. malhundertundsechszehntausend Dollars, Ich schrieb und sprach ihm von der wobei sie noch, wie ich bemerken muß,das großartigen . Muschelsammlung eineS Land umsonst in den Kauf mitgaben, da
Herrn; von der nobeln Meerschaum pfeifen'Kollektion eineS Andern ; von der bildenden und veredelnden Samm lung unentzifferbarer Autographen eines Dritten; von dem unschätzbaren chinesi schen Porzellan eines Vierten; von den . - . cn . t . e.i.ti. u. s. w. u. s. n. Bald begannen meine Briefe drückte Siu traaen. Mein Onkel nizuacnocn ijniatin eine uuMtl üna an siü nack EtAaS umseben, woraus auch er sich eine Sammlung an leaen könnte. Sie wissen vielleicht selbst, mit leickt eine solche Neiauna Ueberband nimmt. Die seinige erwuchs -bald zu einem rasenden Fieber obgleich ich selbst noch nichts davon wußte. . Er fing an,' sein großes und blühendes Schwelne geschäft zu vernachlässigen; nicht lange, und er gab es ganz aus, um die dadurch aemannene Muke des:. reichen.Manneö ausschlieklich der leidenschzstlichen Jagd nack meekwürdiaen Dinaen xu widmen.' &tn NermSaen war ein riesiaes. und er kannte kein SvarenZuerst versuchte ir e5 mit Kuhglocken, Er brachte eine Kollektion davon zujammen. welche fünf aroöe Säle füllte, und war auch richtig in Kurzem Besitzer aller nur eriitirenden Kubalocken, mit AuS nähme einer. ' Diese eine ein antikes Eremvlar und das einzig noch vorhandkn in keiner A?t. befand sich in den Händen eines andern Sammlers. Mein Onkel bot enorme Summen dafür, aber der betreffende Herr wsllte es nicht ver kaufen. Sie malen sich selbst bereits auk, was die Folge davon war.. Ein echter Sammler legt keinen Werth 'auf eine Sammlung, welche nicht absolut vollständig ist. Sein Sammlerherz bricht,' und einesTageö verkauft er seineSamm lung und wendet sich mnem Felde zu,' welches noch'nicht überfüllt ist.' ( Auch mein Onkel machte es so. Seine nächste Leidenschaft waren Ziegelsteine, Aw nachdem er eine riesige und UN glaublich intereffante Sammlung ange häuft hatte, trat das schon einmal erlebte Mißgeschick aus's Neue an ihn heran' Auf's Reue brach sein Sammlerherz.und ' . - m . et vttkaufte die Liedlmge seiner feeele an oen vom zeicyasr zururrgezogenen Brauer, velchcr den ihm fehlenden Ziegelstein in seiner Sammlung besaß. Da nach versuchte er es mit den Feuerstein Aexten und anderen Geräthschasten vor V?,nscknnsk5leckter. abtt nur . . st- r n ,,B -.mbm -v.
, zu bald macytt er oie moeaung, vag ,,fcA' 71 'rv- ; die Fabrik, in welcher diese urzeitlichen S, da& .wsthrend nrern Onkel den ugr Seltenheiten künstlich angefertigt vur w Williamfon Bolivar GarviS ur ürei den.ebenso liebenswürdig andereSamm Millionen zwe,malhunderttausend und le, damit versorgte, wie ihn selbst. Dann funfundachtzig Dollars kaufte, der an kamen aztekische Inschriften und . auöge dere Echo-Sammler Harbison I Bled stopfte Wale an die Reihe aber es gab i ? Pugel für eme Klemigkeit über drei nur eine Wiederholung der alten Nie Millionen erstand. derlage nach dem Aufwand unglaubli Sie bedürfen meiner nicht, um sich sa cher Mühen und Kosten. Als seine bei gen zu können,' was die natürliche Folge den Sammlungen endlich vollständig zu davon fein mußte. ; Die herrlichste und sein schienen, langte ein ausgestopfter erlesenste Sammlung von Echos, welche Walsisch aus Grönland und eine Azte- die Erde je. gesehen, war dazu veru? kenJnschrift aus den CundurangoRe theilt, für immer unvollständig' zu fein, gionen Mittel.AmerikS an, neben wel da sie nur die eine Hälfte des EchoS aller chen alle bisherigen Exemplare zur Un EchoS befaß. Keiner der beiden Sam iedeutendheit herabsanken. Mein Qn- melWütheriche wollte sich' mit diesem kel eilte über. Hals und Kopf, sich den getheilten .Besitzstand begnügen, aber Besitz dieser noblen Kleirode zu sichern, keiner von ihnen wollte auch seine Hälfte Er besass auch richtig den Walsisch, aber dem Andern verkaufen. . Man beneidete der Azteken'Schatz siel in die Hände einander, rieb sich einander, that einaneine? anderen Sammlers. Und eine der alles Mögliche on und verzehrte sich töte Cnndurango ist, wie Sie ja selbst innerlich, bis zuletzt der andere Samm wissen dürfte, ein Besitz von so aller ler mit einer Bosheit, deren nur ein höchster Kostbarkeit, ' daß, wenn einmal Sammler gegen einen .Nebenmenschen ein Sammler seine Hand darauf gelegt fähig ist. daran ging, seinen Hügel abhat, er stch lieber von seiner Familie, als zutragen. Da er nicht das ganze Echo avon, trennt. . Und so verlauste mein haben konnte, wa5 er entschloffen, daß Onkel seine Azteken'Jnschriften und sah eS überhaupt Niemand haben sollte'.' Er
seine Lieblinge nach allen Winden auf Nimnerviedersehen dahingehen. Nach dem Tage, an"velchcN dies geschehen war, wurde sein kohls Harzes 5)aar in
emer emzigen Nacht w.lß. ' Dieses Mal wartete er und überlegte, a5 er jetzt beginnen At. Ei 'wußte : noch eine solche Enttüuschana, und eS ging an sein Leben. Ec var entschlossen, das nächste Mal nur Etwas zu sam mew, das noch vonNiemandem zum Ge o.ensiand einer Kollektion gemacht war den war. Er hielt genaue und eifrige Umschau, deren Resultat darin bestand, l aß er noch ein Mal im Felde erschien, dieses Mal als ein Sammler von Echos, .Von von waö?" unterbrach ich den Erzähler. " ? . J8m Echos, mein Herr.. Sein erster Erwerb bestand in einem Echo im Staat Georgia, welches vier Mal antwortete ; der nächste in einem sechsfachen Echo in Maryland; dann kam ein dreizehnfaches in Maine an die Reihe; hierauf ein neunfaches in Kansas ; danach ein zwölf facheS in Tennessee, welches er, um die Wahrheit zu sagen, spottbillig bekam, da eS in Folge eines Rutsches des Felsen.m dem es sich befand, etwas defekt gewor den war. Er glaubte eS zuerst mit der Auslage von ein paar Tausend Dollars ausbessern, ja seine tonwiedergebende A l " n r js . CW t apazllal ourcy eme lunuucge siuj mauerung der ganzen Anyoye um orn Wiederholungen vermehren zu können. Aber der Architekt, dem er den Austrag ertheilte, hatte noch nie in seinem Leben EchoS gebaut, und so endete seine Arbeit damit, daß er dieses eine vollends rui nirte. Ehe man ' daran herumhantiert h atte, pflegte es,' wie eme Schwiegen mutter zurückzusprechen, jetzt war es nur noch zum. Zeitvertreib (für die Insassen einer Taubstummen Anstalt geeignet. Gleich darnach kaufte er eine ganze Par tie gewöhnlicher kleiner Echos, die über verschiedenen ' .Staaten und Territorien zerstreut waren. Er belam ste, va er U.i ti t !t .w:.!. das Ganze nahm, mit zmänzig Prozent Ravbat. Das nächste Stuck, das er sei ner Sammlung einverleibte, war um so bedeutender. Es war eine vollkommene Mitrailleuse von Echo in Oregon, und ich kann Ihnen sagen, es kostete ein Ver mögen. Sie müssen nämlich wissen, mein es vierhundert Meilen von der nächsten Ansiedelung entfernt war. Was mich selbst anlangt, so war mein LebenSpfad während dieser Zeit mit Ro sen bestreut. Ich war der anerkannte Bewerber der einzigen und lieblichen Töchter eines englischen Earl. von der ich bis zur Raserei geliebt wure. In der Gegenwart dieses theuren Geschöpfes schwamm ich in einem Meer von Glück. Die Familie war mit unserer Liebe durchaus einverstanden, denn es war all aemein bekannt, daß ich der einzige Erbe eines Onkels war, welcher auf fünfMil klonen Dollars geschätzt wurde. Aber ach, Keinervon uns wußte, daß dieser Onkel ein Sammler geworden war, wenigstens nicht in einer Weise, welche über die bescheidenen Grenzen des nur zu sei ner ästhetischen Zerstreuung daS Sam mein betreibenden Mannes der Muße bmausainae. Und letzt sollten sich die Wolken über meinem ahnungslosen Haupte zusam menziehen. Jenes göttliche Echo, wel ches seitdem unter dem Namen des gro ßen Koh-i'NorEchos oder des Berges der Wiederholungen über die ganzeWelt bekannt geworden ist, wurde entveat. Es war ein fünsundsechSzigkarätiger Gigant seiner Art. Man brauchte' nur das kleinste Wort auszusprechen, und eS sprach, vorausgesetzt, daß es ein ruhiger Tag war, ohne Unterbrechung eine volle Viertelstunde zurück. Und bei dieser Gelegenheit soUte auch gleich noch eine andere Thatsache an den Tag kommen, ES war noch ein zweiter Sammler von EchoS im Felde. Beide stürzten sich auf die große Entdeckung, um den Kauf vhne Gleichen abzuschließen. DaS betreffende Grundeigemhum bestand aus einem paar niedriger Hügel mit einer flachen Thalbuchtung .dazwischen, dort drüben unter den äußersten Ansiedlungen deö Staates New York. Beide Männer erschienen zu gleicher Zeit an Ort und Stelle, aber Keiner wußt', von dem An dern. daß er liuch da var. Was aber das Echo selbst anlangte, so wareS nicht V ' Mitti ta AM9 AA M1AMM M M iaw.yuui wiiusiuwi iui u Einem gewissen Wllnamson Boltvar GarviS gehörte der östliche Hügel, und ein gewisser Harbison I. Bledso war Besitzer deS westlichen Hügels. Die kleine Thalmulde- zwischen den beiden Hügeln bildete die Grenze der Besitz. ' v. m?nn. Unhfft fnrn
wollte 'ftinen Hügel ganz entfernen, so und welches zu den romantischsten Sedak nichts da war. vaL den Schall des. henswürdigkeiten jenes ganzen Staates chos seines Nebenbuhlers zurückwerfen gehört." Ich lasse es Ihnen für"
konnte. Mein Onkel machte ihm ' Vor stellungen und that Einsprache dagegen, aber der unerbittliche Mensch sagte ein fach: Mir gehört das eine Ende dieses EchoS, und ich bin entschlossen, es zu Schanden zu machen. - Sie mögen sehen, wie Sie mit Ihrem Ende fertig wer den!". ) - : Nun wendete sich mein Onkel an's Gericht und erwirkte einen Einhaltsbe fehl gegen den andern Mann. Dieser apptllirte und brachte die Sache vor die zweite Instanz. Von .da gclongte sie zuleßt bis vor das höchste Tribunal der Vereinigten Staaten, das 'OberbundeS gericht in Washington, wo sie zurQuelle endloser Scheerereien wurde. Zwei von den Richtern waren der Ansicht, daß ein Echo ein persönliches Eigenthum sei, weil es weder gesehen noch gesuhlt wer den kann, und doch zlualeich etwas Kauf liches. Verkäufliches und demzufolge auch zu Besteuerndes ist. Zwei andere erklärten ein Echo für eine Art Grund besitz, weil es erwiesenermaßen amGrund und Boden hafte und nicht willkürlich von Platz zu Platz transportirt werden könne. Noch andere von den Richtern sprachen sich dahin aus, daßem Echo überhaupt kein Eigenthum sei. Schließ lich. einigte man sich dahin, daß das streitige Echo doch ein Eigenthum sei; dak die beiden uael Eigenthum seien ; daß die beiden Männer gesonderte und unabhängige Eigenthümer der beiden Hügel, aber gemeinsame Inhaber -des Echo seien, und daß es deshalb dem Be klagten frei stehe, seinen Hügel abzutra gen, da derselbe lhm allem - und aus schließlich gehöre, daß er aber zugleich Bürgschaft im Betrage von drei Millio nen Dollars als Schadloshaltung für alle Entverthungen stellen, müsse, welche die meinem Onkel gehörende Hälfte des Echo etwa erleiden möchte. 1 Die nam liche Entscheidung sprach meinem Onkel, das Recht ab, den Hügel des Verklagten ohne dessen ausdrückliche Erlaubniß zur Produzirung seiner Echohälfte zu be nutzen; er dürse sich dazu nur seines eigenen HugelZ bedienen, und : wenn unter solchen Umständen seme Echobälfte
nicht würde gehen wollen, so würde das irgend welchen Gründen vollständig herallerdings sehr bedauernswerth sein,aber untergekommen.-
der Gerichtshof suhle sich außer Stande, irgend ein AbHülfsmittel dafür zu sin den. In derselben Weise wurde dem r r i rn v - . - Kläger diz enuZung oes yugets vati Nks Onkels zur Produzirung seinerEcho halste ohne memeS OnkelS vorher em geholte Erlaubnch unter agt. .Eine wahr r m . . r v T. I yask großartige ncyeioung oas, mu wahrhaft großartigem Ergebniß. nicht? Keiner der beiden Männer wollte jemals dem Andern seine Erlaubniß ertheilen, uno o war vieles granoioezie uyo er lauchteste aller Echos mit einem Schlage aus der Reihe der Großmächte gestri chen, und daZ Wunderbarste Besitzthum dieser Art zu einem werthlosen, unver käuflichen gemacht ! Unterdezzen war mein Bermählungs tag herangekommen. . Am Vorabend desselben, als ich noch mehr als je vor her im Glück schwamm, und . der Adel von men uno orei: zur Beryerrncyung unsrer ÄeroiNoungs.veierilqieiien zu. ammenurömte, trat die Nachricht vom oor meines znieis em. zuaieilu mii a -l cw f i r w c i rkSft9 r iA M & f jt. & " ujujiin um -..uumctuj,u;iiiyc mich zu semem einzigen Erben einsetzte, Er war dahingegangen, ach! mein theurer Wohlthäter war nicht mehr! Noch heute, nach so langer Zeit,sallt mir oer eoanie uoericqwer aus-s yerz. überreichte das Testament dem Earl, da ich eö, durch meine strömenden Thränen vllnd gemacht, )tiDt Nicht lejen konnte. uer arl las es auzmerliam, ploFttV rief er rurz angebunden aus: Vas nennen &t elchlyum, yerr k Zwei felöohne thun Sie e8 in Ihrem aufge blafenen Lande des HumbugS. Wisten Sie, von was Sie der Universalerbe sind, Herr? Von einer riesigen Samm lung, von Echos, wenn überhaupt Etwas eine Sammlung genannt werden kann, was über die ganze Länge und Breite des amerikanischen Kontinents verstreut und verzettelt ist ! Und das ist och nicht Alles. Herr ! Sie sinddazu auq nocy ms uver die Nhren m fcchul. den. ES ist .nicht ein einziges Echo in dem ganzen Kram, auf welchem rncht eme Hypothek, lastet ! Ich bm kem hart verzlger cann, yerr, aver ich muß aus die Wohlfahrt meines Kindes bedacht ,em. . Wenn l vie noq em einziges ?cho be äßen, welches Sie recht chaffenerWel e Ihr wirkliches Eigenthum nennen könn lkn, wenn ie nur em einziges, ,age cy, hätten, desien Besitztitel so weit frei wäre, daß Sie sich mit meinem Kinde darauf zurückziehen und eS durch spar sameS und fleißiges Wirthschaften der artig kultiviren und in seinem Werth licign icnnien, oa ta einen ro.tiuajen Besitz reprasentnte: dann, wurde ich noch immerhin gesonnen sem, meinWort . l . A Yw. vrrmem rr klärten Bettler kann ich meme Tochter rncht geben ! Begieb Dich von semer Seite hinweg, wem Liebling, und Sie. Herr, gehen Sie uns aus den Augen ! Packen Sle Ihre mit Hypotheken über. u.kten EchoS zusammen, und heben Sle sich für mmer auö unserer Gegen, mnri htriYntn - v 7 7 V . . , ' Meme hochherzige Celestme umschlang ich, in Thränenttusbrechend, mit ihren liebenden Armen und schwur, t wuroe mich gerne, nein, mit Wonne heirathen, ob mir auch, kein Ech? in der ganzen Welt gehöre. Aber eS durste nicht sein. Wir vurdenauseinander gerissen, sie, um hinzuwelken und im Laufe emeS Jahres zu sterben, ich. um memen 2tkMf Ima W , . M a.W . fr . I . !i.. ! ,swta " uv uurm iucu zu schleppen, täglich und stundlich um lene Erlösung betend, welche uns auf'S Neue in iener kenerpn Welt n,?n,,n mr : : V-I'J i . . . ' wo die Schlechten keine Macht mbr ha v . r a. p . . UriM uten zu Mlßhandeln, und nur die Müden einer ewigen tfuhe genießen, Und nun, mein Herr, wenn Sie die Güte haben wollten, ..einen Blick auf die Ansichten und Karten in meiner Mappe hier zu werfen, so bin ich übeeuat. dak ich Ihnen die berühmtesten EchoS für ? nlnrt flsi I ..k lÜnnti (iiiut yiiiyvtin VUUU(U lUtllll 018 vies von ugtno Jemand tn meiner Branche geschehen dürse. Seben Sie nur.diese schönen Stiche, hier ist eines !. c. .,.l.. : ex . . i i jtcu, luri-yt meinem armen sumci vor dreißig Jahren zehn Dollars kostete,
Erlauben Sie. daß ich .Sie nicht weiter sprechen lasse unterbrach ich mei nen Mann. Ich habe heute noch nicht einen Augenblick Ruhe vor Eanvassern gehabt, mein Freund. 'Ich habe bereits eine Nähmaschine gekaust, für welche ich absolut keine Verwendung habe. Ich habe mir eine Landkarte aushängen las sen, welche nicht einen Ort in seiner rich tigen geographischenLage jeigt. Ich habe eine. Uhr erstanden, die schon nach fünf. Minuten zu gehen aushörte.' . Ich habe mir ein Packet Mottenpulver zuge legt, welches die Motten dem kostbarsten Pelzwerk vorziehen. Und ich habe mir ein halbes Dutzend neue . Erfindungen aufschwatzen lassen,von denen eine immer nutzloser ist, als die andere.' Und nun habe ich die TollhauS'Wirthschast satt, Ich würde keines Ihrer Echos da haben wollen, und wenn. , Sie mir's schenken
würden! Ich würde es, selbst wenn Sie es mir in Wirklichkeit geben wollten. nicht einmal auf meinem Platz hier dul oen Ich habe eme angeborene Jdto synkrasie gegen Leute, die mir Echos an hängen wollen. Sehen Sie dieses e wetzr oa Schön, al o nehmen tzsle Ihre Sammlung und machen Sie sich aus dem Staube ! Lassen Sie unö kem Blutvergießen haben ! Aber er lächelte nur sein trauriges. sansteS Lächeln, und fuhr fort, eme An sicht nach der andern aus seiner Mappe vor ich hinzulegen. Der Leser kann sich das Ende denken ; denn er wem zur Genüge aus eigener Erfahrung, daß Derjenige, der einmal. einen Eanvasser" über seine . Schwelle gelassen, die unheilvollen Folgen zu tra gen und schließlich unterliegen muß... Auch ich ging nach Ablauf einer Pein vollen Stunde mit meinem Manne einen friedlichen Vergleich ein Ich kaufte ihm ein Paar zweuaustge. Echos in guten Exemplaren ab, und. er gab mir eines in den Kauf, von welchem er Mir gestand,daß es unverkäuflich ' sei, weil eS' nur Deutsch spräche. Als er eS mir in die Hand gab, sügte er seufzend hinzu : , ES war em Mal ein vollkommener Poly alott. aber m neuerer Zeit ist er aus Die Kosen des AkisHofs. lEine wahre Geschichte.) .Nun, wie ist die Audienz abgelaufen?" fragte der Kammerdiener des BischosS ' ' 1 emen aus den Gemächern deSKirchenfür sten kommenden Mann. .Hm, so so !" antwortete der Angere dete, seinemAeußern nach ein wohlhaben derLandmann. Seine bi chöflicheGna den Hütten meine langiäbriaen treuen Dienste wohl in nähere Erwägung ziehen dürfen... Ich bin zwanzig Jahre Pächter Seiner Gnaden und das war die erste Gunst um die ich bat, eine so unbedeu tende Gunst, die Abkürzung des Novizen iabreZ meiner Aaneserl. Und abaesüla gen, weil es gegen die gesetzlichenBestim mungen verstoße " .Aber warum besteht Ihr denn so sehr daraus. Euer Agneserl vor der Zeit un ter den Schleier zu bringen ?-fragte der Kammerd ener daoeaen. I . . , , , . . , uos vernevl er nimr, lucusiei er wilderte Jener kurz, .des Mädels wider spenstiger Sinn soll mir gebrochen wer den, und ich habe keine Ruhe, bis die Agneserl Proseß abgelegt hat. Die ehr würdigen Schwestern zu St. Agath mö gen ihr Amt aus dem Fundamente ver stehen, aber daß ste dem Agneserl die Lie beSgedanken aus demKops treiben, glaub' ich deSohngeachtet nicht. , Dazu hat stch der Hungerleider, der Sevberl. ,u fest eingenistet. ' Hat aber die Dirne erst ihr Gelübde abgelegt, so gibt sich Alles von selbst. 's ist aber doch hart von Euch, ein junges Blut so wieder seinen Willen in die dusternttlostermauern zu vergraben! meinte der Kammerdiener. .Schnickschnack'" murrte der Pächter. ..Sa ein (elbscknabel bat keinen Mitten als den des ValerS und der ist felsenfest, Wäre mir so, einen Musje Habenichts in meine Sippschast aufzunehmen, bloß weil ec rothe Backen hat und den Frauenzim mern aefällt. Nein, da soll liebcrSanlt Agath mein Mädel haben. Gehab'. ' Er sich wohl!" Der Pächter ging. Der 'Kammerdie er hatte nicht Zeit, über die despotischen Ocrnntn des Alten leine KloNen ,u . $cn, die Glocke rief ihn in das Zimmer , nti Herrn. Der Bischof wollte aus ! fabren und ,u diesem Zweck sich umklei den. DerKammerdiener brachte die ver langten Kleidungsstücke; während des Anziehens aber platzte die Nacht derBem kleider. .Bringe mir andere und trage 1 m - o . diese zu Agath zur Reparatur l befahl der Kirchensürst. Die erste Hälfte deS Befehls wurde sogleich vollzogen, über die zweite war Monsieur Jean, ein Neuling ri,n i . tnntr Ns,.,,s..:. Sankt Agath' war dasKloster, in das der hartherzige Pächter seine Tochter gesperrt h. Waren die ehrwürdige Nonnen dieLeibscheiderinnen deS Bischs ? Diese Annahmen kam dem ehrlichenBurschen einigermaßen bedenklich vor; .indeß, so r je . t . :i . v. r. . 1905 Cl tvcii, loriitt vt jva)wuioiQit Drusen ist, das Seelenheil der ehrwür digen Schwestern zu überwachen und nö jhigen Fall? zu repariren, warum sollen die ehrwürdigen Schwestern nicht dafür die Pflicht haben, des Hochwürdigsten Beinkleidern mütterlicheSorgsalt zu vid. Mtn? Mit sich selbst über diesenGegen stand imRttnen, nahm er das beschädigte Kleidungsstück und machte sich auj den . v m Weg zum Kloster Sankt Agath. . k to;ix w ffrftnna ,.nK rc Ätzens stand die hochwürdigeAebtissin vor 1 1 .''.'..,' ... r. i'oem unyeitlgcnnieivungsull, oas ncu 10 frnUith in hi bfiiinfn m.... T . ... t 3 un ttiiui' drängt. Keines Wortes mächtig, hatte sie nicht Lust gehabt, dem Ueberbringer den Emvfnagschein mit scharfen Nägeln in's Gesicht zu schreiben, die bessere. Ue Verlegung war jedochSiegerin geblieben, und so batte ste sich damit beanüat. dem Kammerdiener mit einen ZorneSblicke zu I t..V...i.u V - rtf ,!V.. rist -I , ' e ' I UCUCUlCil, UU9 .it IUU 11 jj IUU UU (111(11 e)tl zu legen und stch dann zu entfer nen. . Noch niemals war die Lockwür dige in einer so peinlichen Lage gewesen, I ... , -r. nocy niemals qaue ie !yre zeiesgegen wart, ihre Entschiedenheit imDenken und
Handeln so ganz verkästen. Im Gesühl r r n r ? v ' . ry ..
vte er mwaqe oeriei t ot Vqmeern r ' tr tr ' -.. zu emer gemeinsamen Veraiyung uoer daS in diesem Fall einzuschlagende Ver fahren zusammen.' ' Dte SSwestern senkten, chamyast die Blicke zu Boden und falteten in heiliger Entrüstung die Hände, als die Aebtijsin ihnen das Geschehene vortrug und mit ausgestreckter .Hand und weggewandtem Gestcht auf die ungluckiichenUnaussprech lichen hinwies. Es ist ein Sacrilegium sügte sie hinzu, .ausgeübt von einem der oberstenWurdenträger der heiligenKirche. wenn darunter nicht irgend ein Bubenstück verborgen ist ! Welche Verhöhnung unseres ehrwüdlgen, jungsraullchenStan des, welche Beschimpfung unseres Klo sters, wie ste noch niemals hört uor den! 'Dem Feuer sollten wir dies Kleidungsstück überantworten !" Die Schwestern gaben der Erzürnten Recht. Eine aber meinte, man müsse nicht nur ohne Falsch wie die . Tauben, sondern auch klug wie die Schlangen - sein. Der Himmel möge wissen, welchen Be weggrunden diese Handlungsweise des hochwürdigsten Bischofs entsprungen und eö sei wohlgethan. Mit aller Vor und Umsicht in dieser schmierigen Sache zu Werke zu gehen. Am Ende sei eö nur auf eine Prüfung ihres Gehorsames ab gesehen und jedenfalls werde der Bischof eS übel vermerken, wenn das Kloster sei ner allerdings gerechtenEntrüstung freien Lauf lasse. : . ; : . . .Aber keine von uns kann doch das Kleidungsstück berühren, dessen Name. schon einGreuel ist !" wandten dieSchwe stern ein.- . j - . ES wurde lange hm und her gespro. chen. - Allmählig hatte sich die Ansicht festgestellt, das des Bischofs Befehl voll zogen werden müsse und die gelehrtesten unter den 'Schwestern strengten ihr Ge dachtnch an m der (beschichte der Hem gen und Märtyrer analoge Fälle' aufzii finden. ' Keines der aufgefundenen $3eij (Viele wollte recht paszen ; es war noch niemals! dagewesen, daß heilige Kloster lungsrauen emem Blschof dlevosen auö gebessert hätten. ' DieselbeSchwester, die vorhin dieKlugheit der Schlangen ange rathen, wußte auch deiömal Nath ' .ES ist klar sprach ne,dak 'keme'von uns selbst Hand an jeneZKleidungsstück legen darf ; aber find wir denn dazugezwun gen ? Daß man das Kleidungsstück ein fach zu einem Schneider schicke, wie man vorgeschlagen, dagegen muß ich mich fcicr lichst erklären, weil der Mißdeutung und Verläumdung dadurch die reichste Nah rung geboten werden wurde.- Nem, die ganze Angelegenheit muß innerhalb die ser Mauern zu Ende gebracht werden. Haben wir nicht die Novize Agnes? Sie hat die heiligen Gelübde noch nicht abge legt und ist gleichsam noch em halbes Weltkind. Sie soll das Kleidungsstück repariren. So haben wir denWillen deö hochwürdigsten Bischofs erfüllt und den noch unserer Würde keinen Eintrag ge than " Der Vorschlag fand allseitige Zustim mung. Agnes, ein etwa achtzehnjähriges Mädchen mit sehr weltlich blitzenden Au gen, die sie aber jetzt bescheiden nieder schlug, wurde gtrusen und empsing von der Aebtisstn den Besehl, die Beinkleider mit aus ihre Zelle zu nehmen und'die sich vorfinderfden Schädenauszubessern, je densalls aber damit vor Sonnenunter gang zuStande zu kommen, da daöKlei dungsstück nicht über die Nacht innerhalb deö Klosters bleiben dürfe. Agnes hatte längst ihre Aufgabe ae löst und war eben damit beschäftigt, einen angefangenen Brief mit der Unterschnf zu versehen : Deine Dich herzlich lie dende Agnes Nestler, leider Novize zu Sankt Agath. un) ihn zu falten, als die Aebtlssin eintrat. Zum Tod erschrocken. wußte das überraschte Mädchen den un glückseligen Brief, der unter keiner Be dingung in dieHände der strengenOber'm fallen durfte, auf keine andere Weise zu beseitigen, als indem sie ihn rasch m die Tasche der bischöftichenBeinkleider steckte. Sie war aber dabei unklug genug, zu sa gen, daß siVmtt derArbeit fertig sei, wo rauf sie unter Aussicht, der Aebtisstn mi eigenen Händen das Kleidungsstück zu sammenpacken mußte, das nun einem bereits harrenden Boten übergeben wurde, um es dem Bischof zu.überbringen. Die Aebtisstn athmete hoch aus, als dies q fchehen ; der armenAgnes aber siel es ers jetzt schwer auf'S Herz, wie ihr liebeath mender Klagebrief so ganz und gar seine Adrette ver ehlen mußte. Blieb derBne unbeachtet in der Tasche des Bischofs, was noch der glücklichste Fall wär, so konnte ihn Sepherl ja nicht lesen, und sie hatte dem Geliebten in diesem Briefe ihr ganzes Herz ausgeschüttet und ihn be schworen, Himmel und Erde auszubieten. um ste aus ihrer Gefangenschaft zu er lösen. Mehrere Tage vergingen, welcheAgnes rn der peinlichsten Angst verlebte'. Da gerieth eines Morgens dasKloster in eine Aufregung, wie sie auf diesen Schauplatz st'ller Beschaulichkeit nur selten zu finden war. Der Bischof hatte dem Kloster ei nen Besuch abgestattet und die Aebtisstn hatte ihn mit einiger Verlegenheit, aber in pflichtmäßige? Ehrfurcht empfangen. Mit Spannung erwartete sie, daß der Bischof seines so anstößigen Befehls gedenken werde, und sie den Kirchenfür sten fühlen lassen wollte, auf welche harte Probe er ihre christliche Ergebung gesetzt. Aber nicht dergleichen erfolgte. Der Bischof verlangte nur, die Novize Agnes unter vier Augen zu sprechen. . Wie bang und zitternd die Novize vor denKirchenfürsten trat, brauchen wir nicht zu beschreiben. Daß eö aber der men schensreundliche Mann verstand, durch liebreichen Zuspruch daS Herz' des Mäd chenö zu öffnen und daß er ihrVertrauen durch Hoffnungsverheißung erwiderte, war auf ihren freudig gerölheten Wan gen, in ihren leuchtenden Augen zu lesen. Mit einem seltsamen Lächeln, nahm der Bischof von der Aebtisstn Abschied, die sich dies alles nicht zu erklären wußte und vergeblich Bitten , und Drohungen anwandte, AgneS zum Geständniß zu bringen, vaS der hochwürdigste Herr mit ihr verhandelt. . . Schon - am folgenden Tage ' hatte der Pächter Nestler Audienz bei dem Bischof. Er war. nicht venig überrascht, ' als der Kirchensürst in den ganzen Liebeshandel seiner Tochter aus'S Genauesteeingeveiht zu sein schien, waS ihn. nicht verhinderte, rund zu erklären, daß er eben darum seine
i Tochter Nonne werden lasse, um der win
digen Liebelei ein für allemal einEnde zu machen. - - Und weiter babt Ihr an dem jungen Mann nichts ausmseken. als seine Ar mutb und seine Amtlosigkeit fragte der Kirchensürst. - .,:, .-,r .Weiter in der That, nichtS,!5 antwor etc der Pächter. .Der Sevberl ist sonst ein guter Bursche, keinRausboldsund kemi Mauser ; oil auch em , geschickte.? Jäger; skiN.- . t, ' : . . Dan Eure AaneS nicht für, dos Kloster taugt, werdet ihr einsehen.- fubr de: Bischos fort; 'es gibt aber noch ein an deres Mittel, ivr die Liebeleien zu vkr treiben, wie Jhr's nennt. Wie wär'S, wenn Ihr meinem Leibjager die AgneS zur rau gäbet Dem alten vubert V riet der VSSter erschrocken. Jch wette drauf, da geyt die Agneserl doch noch lieber in's Kloster !" Jitcht Der !- lächelte der Kirchensürst. Hubert ißt das Gnadenbrod. Ich hab' emen neuen Leidiaaer. Da lebt idn Der Bischos öffnete die- Thür und Sepherl!- rief der erstaunteVäüter beim Anschauen des stattlichen. jungenMannes, der die bischöflicheLivree trug. - Noch halb widerstrebend gab er seine Einwilligung, van Agnes m die Hand. Sepherls ihr lÄeludoe . adleae. nachdem ne noü em kurzes Noviziat derBrautschast überstand den. . Seinem Kammerdiener aber gab der Bischos dieWeisung. die schadhast gewor denen Beinkeider künftig zu dem Schnei, dermeister Agath, nicht nach dem Kloster tzsanlt Ägaty zu tragen, denn sügte er lächelnd hinzu, die ehrwürdigen Schwe stern ? möchten sonst am . Ende alle ihre Novizen verlieren !" . i L. Köhler.: .E in Mittel, sei'neF r auzu bessern." In 'einer sonst - friedlichen Straße von Paris hat stch jüngst eine ebenso geräuschvolle wie ergötzliche Scene abgespielt. Ein armer Teufel von Kol vorteur schlenderte,, einen Pack, Bro schüren Znter de'mArme diese .Straße entlang und rief : .Kaufen Sie, meine Herren, kaufen Sie! Manier da cor-; riger ,sa iemme", nützlich üz alle Ehemänner und Alle, die es werden wol len ! Zehn Centimes, meine Herren, zwei SouS! Die Broschüren gingen rechend ab. Plötzlich aber näherte stch dem Ver läufer,eine junge Frau .und ohrfeigte ihn ; bald gesellte sich ein halbes Dutzend anderer KorrektionSbedürftiger hin zu und nun bearbeiteten die indignirten Damen den Unglücklichen und dessen Waare m geradezu zämmerlicher Weise. Als sich indessen auch Männer in die Sache mischten, um den Mißhandelten gegen seine. Wedersachermnen beizu stehen, wurde der Wirrwarr- ein allge meiner. Hüte, Kappen, Schürzen und Hauben flogen nach allen Seiten und die Schlacht wahrte elne gute halbe Stunde, bevor eö der Intervention Friedliebender gelang, derselben ein Ende za machen. Wenn auch dem verunglückten Kolpor tcur der erlittene Schaden von Mitleid! gen Männern ersetzt wurde, haben die Frauen ihre Absicht doch erreicht, denn er soll geschworen haben, me und mm mermehr ein Buch feilzubieten, welches den Titel führt : Planier decorriger sa iemrne". I n Prag ist eS abermals vorgekommen, daß g.'gen die Cylinder hüte als deutsches Abzeichen demonstrirt wurde, indem man dieselben antrieb. Die Czechen wollen dadurch den Deutschen ein Zeichen der Achtung abnöthigen und pe veranlassen, daß sie den Hut vor ih nen abnehmen, um denselben vor Ver nichtung zu bewahren. Physiologisch dogmatische Vorlesung. Profestor. Die Menschen haben eine weiße, schwarze, braune, aelbe Hautkar be, und doch stammen sie alle von einem Menschenpaare her. Wie ist dies mög lich? Gelb und braun sind blos Ueber gänge von weiß und schwarz, also nicht zu beachten ! Wie yauptsrage ist also : Wie können schwarze und weiße Men schen zugleich von einem Menschenpaare abstammen ? Hier haben wir nun ver schieden?, wichtige Ansichten unter den Gelehrten. Die Einen sagen : Adam war schwarz und Eva weiß. , Andere sagen: Adam war weiß und Eva schwarz. Ein dritter Theil der Gelehrten be hauptet: Adam und Eva waren ganz schwarz. ' Ein vierter Theil sagt: Adam und Eva waren ganz weiß. Ein fünfter Theil der Gelehrten ent scheidet sich endlich dafür, daß Adam und Eva gesprenkelt waren. Hier sind zwei abweichende Ansichten rücksichtlich deö Gesprenkelten vei dem ersten Menschen aare. A nr i m . m m m . -. jtx. ine Parier otees sunzren :coeties der GelehrteN'Republik sagt : Wenn Adam und Eva gesprenkelt waren, und Weiß: und Schwarze von ihnen' abstammten, waren sie schwarzweiß. B. Die zweite Partei des fünften Thei leS der GelebrtenRepublik dagegen stellt den Satz auf : Wenn Adam und Eva gesprenkelt waren, konnten ste . nur weiß.schwarz sein. Wir haben somit, meine Herren, alle Meinungen der Gelehrten gründlich er örtert und enthalten uns aller Citate, da sie in Buche stehen. Für welche Meinung sollen wir unö nun entschei den? Waren Adam und Eva ganz schwarz? Ganz weiß? Adam schwarz, Eva weiß? Adam weiß, Eva schwarz? Beide gesprenkelt und zwar entweder a. schvarz-veiß oder d. weiß'shwarz ? Da für jede Meinung eben so triftige Gründe als für die andere, aufgestellt werden können, wie Sie solche in Buche finden, so denke "ich meine Herren, wir lassen einstweilen bis zu den eiteren Fortschritten unserer deutschen Literatur, in welcher Hinsicht wir unsere frohe Hoffnung und Fortschritte niemals aufgeben, die Veite Entscheidung aus stch beruhen. Näthstl. .Warum stößt man nur mit den Weine an. nicht auch mit anderen Ge tränken?"' , Auflösung. .In vino veritas, und mit der Wahrheit stößt man überall an,"
E?fayrung.
ES sitzt ein Knab' gar f-." Bei seinem Mägdssein Und fühlt sich üderßl.!ölich, Allein it ihr zu stin. ' . Sein Antlih übergi.ßet' ' " . . Der.Liebe-holdtr Schein,, 's Zum erstenmal erschließet i Er seines Herze,'s Echrein, - ' . - - -. , CFrlif'sl ifir hi'p'ttt titU : An die Geliebte m?in Er liest ihr die Geschichte, Von seiner Zweisel Pein. - So sitzt er viele Stunden Bei seinem Lieb' ollein. - Bis er das Wort nefunden. Und seufzt: Auf ewig Tein! 'Zuletzt wird er verwegen Und sragt verblümt und sein: .Ob sie ihn auch entgegen ' Wohl liebe treu und rein?' Zu allem nickt sie niedlich Und spricht kein Wort darein, ' - ' Und endlich nickt sie friedlich. . - Bei seinen Versen ein. Otto von Neichkrt. . AusgutemGrun.de. -.Aber warum schickt Ihr denn nicht zum Doktor,- wenn Jbr - so krank seid. Petermüller " V nr mm V X : .I wiu no'. net sterbe, i)err iqui theiß!- ' Moderne Kunst. Aus ' diesen Bildern, welche Farben Pracht! Wer wird dem KlZnNle? rn, N,niunde runa zollen ? Ob er dabei ein Großes sich gedacht, ' Waß groß auch die Beschauer denken. sollen? l Ich glaubt er hat uns nur waZ malen wollen. Schwerlich. Vater: Aber Karl, Deine Faulheit übersteigt alle Grenzen. Ich glaube. wenn Du wirklich einmal ansingst zu arbeiten. Du warst zu saul, um über Haupt wieder aufzuhören. ' Historisches. -Professor (docirend): Von dem Mo ment an, wo Marie Stuart ihren Fuß aus englischen Boden gesetzt hatte, war ihr Tod lediglich noch eine Frage dcr' Zeit. Verunglückt. I. Hausherr (zu seinemStubenmädch:n): Wettn der Herr Hiller kommt, der lang weilige Mnsch,,dann bin ich selbflver ' ständlich vor einer Stunde ausgegangen. Haben Sie's verstanden? . Ja wohl, Herr Doktor. II. Stubenmädchen (an der Thür mit Herrn Hlller) : Sind Sie der Hell Hll ler? , Ja wohl. Stubenmädchen (mit scharser Bctc nung) : Dann ist der Herr Doktor selbstverständlich vor einer Stunde aus- . gegangen. St7engeJustiz. ,Mort Blitz Tonnerwetter, giebt es denn hier keine Sicherheitspolizei?" - ,Ja, die is schon da, gehn's nur mit mir, deXt Sie stnd trotz der sichtbaren Warnungstafel dennoch hier durchge gangen, haben also nach 1064 einen Thaler und nach 8 102, weil Sie Ihr-' dem Staate gehöriges Leben eigenmäch--ig in Gefahr setzten, zwei Neichslhaler Strase zu zahlen..O, Sie entschuldigen, ich bin ja ein . Fremder, kenne also Ihre " rn ' V . a . nix, nix. oas gkyi uns nix an.warun sind Sie sremd !" Philologisches. Opera persecta in fideles seini nas Divitiacus. Dueros. virns il. ludebat et incantabat clara voce. Banale Uebersetzung: Nachdem die Mühsal vollendet war, verspottete undverfluchte Divitiakus mit lauter Stimmedie treuen Männer, Weiber und Kinder Klassische Uebersetzung: In der voll endeten Oper Fidelio spielte die Frau ReicherKindermann und sang mit Herr licher Stimme. Selbstgefühl. ; - fi m il. .. . m . n eriln yalle ein yerr Var vor einigen Jahrzehnten eine Sternwarte; er selbst hatte bei demUnlernehmen mehr die mercantile als die wissenschaftliche Leitung in der Hand. Diese lektere ruhte in der Hand seiner .Assistenten. Einer derselben (der späterhin berühmt geVordene Astronom Mädler) unterrich tete zugleich die Söhne des Herrn Bär. Eir":s Tages kam der alte Bär durch die Unltttichtsflube und hörte, mit der junge Mann gerade vom .großen 332 ren- sprach. Sosort zog er den Haustehrer bei Seite und sagte : Machen Se mer die Bochers nischt stolz! ' ' " HöhereRückstchten. Schmeckt, Herr Sekretär ?" .Nicht recht, ich habe schön lange keinen Appetit mehr, ich esie bloß noch aus höheren. Rücksichten, daß mein. Arsorl die Knochen kriegt Der Lieoesbote. .Teufel ! jetzt warte ich schon eine Stunde, und sie kommt nicht ! Auf waS wartest denn D u s o l a n g, Kleiner ?" .So, stnd Sie der? Einen f,. Gruß von der Marie , und ste kommt morgen. Mibverständniß. .Lieber Förster, was maSt denn hit Anna ?" .Ach, mei' anädiae' Xzzu. ichao o rum , oas ziech ist schäbig ge worden un muk abgeschlagen .Was? abgeschlagen! daS liebe schöne Kind ?la ln & fmftn h.x r -v. " v r , r. ' lb UU memer Anna? bitt' tausendmal um Vergebung ich glaubte Sie meinten die Diana vom gnädigen Herrn !" Lohn und Strafe. Vater : .Jsaak, wenn De heut'' brav bist, darsst De Holz tragen, wenn De aber bös bist, mußt De Holz nagen!
