Indiana Tribüne, Volume 6, Number 40, Indianapolis, Marion County, 28 October 1882 — Page 2
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" M FSglichr- usd KoNtäZsansgabk. Offfcc: Z2S. DclawareStr. IKnred 3 gccond-clas3 rnatter at the fostotfice at Indianapolis, Indlana.s AbonnementZPrcise: Teiche Ausgabe 12 Cts. rer Woche. JztaZZauSgabe S CtS. perNummer. Veide. zusammen 15 Ct. Per Äsche. GT TaS taaMfttt erscheint jeden NaÄ?ltt. tag um 4 Uhr. D!e SonntagSsntgabe erscheint des Morgeu. Tribune Publishing Company. Indianapolis, Ind.. 23 Oktober 1332. Demokratisches tants - Xi&et. StaztS.Sekrktr: W i l l l a N. M Y e r ?, VON Madison. . Für SülLiS.Audllor: IameS H. R e, von Floyd. Für S!aatZSchaimeister: Jobn I. Cooder. von Marion ür CtaatS'ZchulZuxeri'ttndtn: John W. Holeombe, do'n Porter.' ZSr Eeneral'Anmalt: Fr an eis T. H o r d, von Dartholkmew. Für Clerk der Suxrkme.Eourt: Simon P. S h e e r i n, von Caß. ZZür Richter der Suxreme-Tourt: 1. Distrikt W. E. N i b l a ck, von Knor. 2. , . -George V. Howk, von Floy. s. -Allen Zoll r, von Allen. ltf. P!,'ickt,.Vk,lrk är Richter: Alexander 6. Ahres. 7?iir CtaatZAnalt : Frank M. Wr'-ght. $ür Eongrcß. ?. Distrikt. William E. Snglish. Dkmckratisbes Sounty.Tickct. fliir Senator. ' Dr. 23. B. gleicher. . Repräsentanten: Seife Whitfit, John R. Wilson, Elisha I. Howlaud, William D. Bhnun John C. Feiriter. EountV'EommissZre: 1. Distr'kt Richard Skyncur. 2. m $cnri) Gimber. 8. Joseph Lostin. Clttf: Robert L. MeOuat. Sheriff: Daniel A. Lemon. Schatzmeister: Sli Heineh. Auditor: Thomas H. Litzenberg Recorder: Cornelius flclley. Coroner: Dr. C.N.Metcals. Eriminal:Nichtcr: Pleree Norton. CureriorCourt Richter. N. B. Taylor, John A. Holman, Frederick Heiner. ' Surve?or: D. 23. HoSbok. Ct.nUy in örnfiel, Der kühne Erforscher des .schwarzen" Erdtheils hat sich von Afrika über Paris nach Brüssel begeben, um der internationalen Gesellichaft, welche die Colonisiruna ÄsrikZ zu ihrer speciellen Ausgäbe gemacht hat, über die. seitherigen rgebnine semer drn und emhalblährl gen Reise in jenem Erdtheile Bericht zu erstatten. Die genannte Gesellschaft wurde auf Anregung des Königs der Belgier im Jahre 1873 gegründet und verfolgt den Zweck, Afrika für den Hn del zugänglich zu machen und die Civili fallen seiner Einwohner zu fördern. Stanley hatte bei seinen beiden früheren Reisen eine so außerordentliche Energie und em so bedeutendes OraamsationS talent. bewiesen, daß der Vorschlag des Königs und Ehrenpräsidenten, ihm die Leitung der in großartigem Maßstabe auszurüstenden Expedition zu ubertra gen, einstimmig angenommen wurde Alle seine Reisen während seines dritten 'Aufenthaltes in dem südwestlichen, heißen Erdtheile der alten Welt -hat Stanley unter einer Flagge gemacht, die keiner Nation angehört, sondern, dem interna tionalen Charaeter der Compagnie ge maß, von'letzterer zu diesem Zwecke spe ciell ausgewählt worden ist. Der Cen tralsitz der Gtscllschast dchndet sich in Brüssel, aberZweiggesellschasten wurden in allen civilisirten Ländern der Welt eröffnet. - - Stanley hat von seiner ersten Reise an den Congo als den natürlichen Weg in das Innere betrachtet, hat dem Theile des Stromes entlang, in velchemStrom schnellen und Wafferfälle die Schiffahrt unmöglich machen, eine Fahrstraße angelegt und vollendet, und glaubt, daß es nunmehr an der Zeit sei, aus dem obe ren Theile des Congo die Dampfschiff fahrt einzusühren ; er erwartet von sol cher einen ungeahnten Aufschwung des Handels. Den unteren Congo und die an einem Theile desselben hinlaufende Fahrstraße entlang wurden befestigte Stationen eingerichtet welche Schvie rigkeiten bei dem Bau der Straße zu überwinden vaien, würde früher ge schildert. Stanley -ist überzeugt, daß letzt seinem Werke seitens der Eingebore nen irgend welche Gefahr nicht mehr drohe; er hat das Vertrauen der Wil den in einem Grade gewonnen, )aß diese ihn als einen Halbgott verehren. 'Immer war er darauf bedacht, zu zei gen, daß mit dem Vordringen seiner Expedition gleichzeitig bcffere und reich lichere Nahrung in daS Land käme, und indem er den Stämmen, deren Gebiete er passirte, Handwerkszeug und Acker baugeräthschasten zurüMeß und sie in deren Gebrauch unterrichtete, hat er in den Wilden Freunde und Förderer .sei . neö Werks gewonnen. ' Als er die am weitesten vorgeschobene
Wölme
Ätatiott üN oberen Congo vitltit!, veranstaltete er 500 Wilden ein großartiges Fest, bei welchem er zahlreiche gebratene Ochsenviertel, große Bottiche voll Reis, ganze Berge von Wildpret, Geniüse und Brod, sowie Butter. Käse und frische Milch im Ueberslusse hatte auftragen lassen; es war ein merkwürdiger Anblick,
wie die Wüoen auf cm gegebenes Zci chen auf die Speisen losstürzten, sofort aber überzeugten sie sich, daß für Jeden reichliche Gelegenheit zur Sättigung vorhanden war, und nun verzehrten die Leute die Speisen zwar mit den Fin gern, w in,e.wer Ordnung, als ob sie seit Jahren an derartige Mahlzeiten, ge. wöhnt wären. Stanley ist .überzeugt, daß dieses Fest lange in der Erinnerung jener Wilden leben uud dazu beitragen wird, dieselben von irgend welchen Schädigungen seiner Anlagen abzuhal. ten. Ein aussührlicher Bericht Stan. ley's über seinen dritten Aufenthalt in Africa wird hoffentlich bald scheinen, Fortschritte im DampfsHlssöbau, Während der Eorbin'sche Plan, zwi schen Montouk Point in Irland und Milford Haven in Neuschottland eine Linie für schnell segelnde Dampfer zu nichten, seit Langem nichts mehr von ich hören läßt, sind in den SchiffsbauHöfen bei New Z)ork zwei Dampfer fertig gestellt worden, welche vermöge ihrer Construction zu schnelleren Reisen besä higt sein sollen, als alle bisher gebauten Dampfer. Der Dampfer Meteor" wurde dieser Tage bereits vom Stapel gelaffen und wird demnächst eine Reise von Boston nach Queenstown antreten, die er an geblich in fünf Tagen zurücklegen soll, Sollte das Schiff einen derartigen Er folg bei wiederholten Reisen erzielen, so würde eine Revolulion im gesammten Schisssbau schnell eintreten, indeß stellen ammtltche Seeleute, welche das Fahr eug seither besichtigten, demselben kein günstiges Horoskop. Der Grundsatz, welcher bei dem Bau deö Schiffes ver folgt wurde, ,st der. das Äerdea aus Eisen, ähnlich wie die Schale einer Schildkröte, herzustellen und die Ein gänge in das Innere des Schiffes mit wasserdichten Verschlüssen zu versehen, so daß der Dampfer auch bei sehr erregter See, hohem Wellengange und stürm! schem Wetter .seine Fahrt mit unverän derter Geschwmdlgkelt fortsetzen kann. Z diesem Behufe ist der SteuerAppa rat unter Deck ! verlegt, und Molches ragt gar mchts heraus, als der Schorn stein. Seelaute behaupten, daß letzte rer mcht so stark hergestellt und an das i iciciiiu wui lumic, uuj luj ..c.n:i . tx I uuue ,u, uui au, nu uuööii li111 ölct Sf.lmrinbLötcit schneiden wurde. Widerstand u leisten. Ein Bruch deS SchornpemeS aber wurde 1 w oas lnnromen von zusaner uno oas . rr ri . rrr r c. . i cn.. f x r v- cv.y.. c.c I uuu muiynu, uuaiyin iiicu uuuimm uui I vocii, uic um UllUHUI er.k. v. cnt,cn. ..ln.- I Dampfer, der lM Nothfalle wenigstens f m M f I kwlge Segel setzen kann. ru..nn;.. n.t. m. c.i- v.. 1 uuiiu , uu auBiiiviui us ui Z?.- vollendeten Dampfer. le er enmuii emen ungewoynttll) vrei en unreroau, oer nm 15009 nur uocl oen ymleren yett o:s vqlsses erstreckt und nach .der Spitze zum emer scharfen Linie ausläuft Hlerdurch ist ein Theil v.. w .v H . m c kiCi. v . cy aw..a....o uct vuscii V! V UVu8 uorr vj lnnr k Ifafr rhl fi mtnn . sVn fiHi;. f.;. v t vukuuvfc. ivihii hm ivkiivtii v fc deren Ende noch mehr über Wasser. ' II Der hinterste Theil des Schiffes liegt am tie sten im Wasser, und die Linie, melcke da Norderdeck derSckiffeS bildet, Mfi;th.m rniAffrihpT t hifuui. uti vu imu ttivivuti ttikw Mutlel. sondern steiat von dem etTiiiruh a sm WrtfhrUf inAffmxr(ft "r . 0-"v
Die beiden hierdurch erzielten Vortheile -V I- m y Bvi,sind, daß daö Schmiß dcö Schiffes wurden, finden sich die Namen r AMdurü ds Wasser Mb ,um Z-bell in ein quMa'S. Town, Alliqmppa'S Gap und
Gleiten über das Wasser verwandelt, , v - wodurch der Widerstand des letzteren leichter überwunden und somit eine arö ßere Schnelligkeit ermöglicht wird. Fer ner wird das Schiff durch zwei Schrau ben vorwärts bewegt; diese liegen tleser rrr - rr r . r i rr im Malier aia cn anoeren minen können ionack auck bei ürmiscker See nie über Wasser kommen und arbeiten vermöge ihrer Lage mit größerer Krast außerung als die Schrauben andere? r rr rr. m. . r m c m . . - Vazlslk. vas einzige Veoenien, oas man acaen diese Construction bat. M. dak es sckwieria sein werde, die Dlanken oes Vcvliies vei oer neuen auatt 10 . T7." - - . . . . . Z , rr 1 V v . , fest und dauerhaft herzustellen, als bei der seitherigen, sollte sich daS Schiff jedoch auck in dieser Benebuna völlia bewäb ren, so wird die neue Construction schnell allgemein angenommen werden. Neue Vieh Nahrunz. cn.liitf-. mehieiniftf.e. Sofien frif h Onnrft fprit.t uhtv - - , w - 7 - fsnnitn r.nnh hl mit nn. mal'.ser Kult ,u verseben. EAon Bor , t i j .v...v .......... crtfirn hni mn nnfn, f,f , ns.n . ltngkn. Pferden durch FleischnaHruZg, die iHeilS regelmäßig, theils zu Zeiten, in denen ungewöhnliche Anstrengungen w .. . . - ocvor landen. verabreiQt wurde, unae woanliche Kraft zu verleihen, aber diese , , , , u Bermcpr icyelierten ausnahmslos an dem Ekel, den diese Nahrung den Thie ren verursachte. Die Tbals.:Se. dak alle Ps.lanzcnlresl.er ursprünglich mit ' ' ' ' I ' J liq genährt werben, schien lrokdcm dasür zu sprechen, daß der Organismus der Pflanzenfresser sich für thierische Nahrung rigne. Vem Dr. Negnard m Paris ist es jctzt gelungen, thierisches cm v c : : o- w . oiui cen -cyictcn in iner joim oarzu reichen, m der es kemcn Ekel erregt. Er erhitzte Blut bl3 zu 100 Grad Celsius, preßte das so erhaltene Gerinnsel, trt neu uic ajiai,: n einem sien, zeriiei ittik. i u . r . nerte sie alSdann mittels einer Kaffee mutzle und mischte oas Pulver m Ouan . . - tltaten zwi chen 20 und 0 Gramm tag lich mit dem sonstigen Futter der Thiere, Ä)ie eruen eriuaze wuroen Mil aM' n.riL v : . w-. : rr in n tY t - - V mern angeueul, uic von lyren lullern verlassen waren. Dreien solcher Läm mec icutüc uaa acicuymuyc ouuec, jeu, . vo nr..ii.. cv... en w l . uoen uno oergz. veruvrr.. uno vrei
anderen pulverisirtcS Blut gegeben. Die ersteren verloren an Fleisch'roährend die letzteren das dreifache ihres ursprüngli chen Gewichts erreichten, und Kenner er klärten, daß sie nie so schöne Lämmer von diesem Alter gesehen hätten. i Thiere übertrafen aber auch alle Läm mer, die von ihren Müttern gesäugt
Z'lv müX l SSnV lcht, und ihre Wolle wurde Doppelt so L1 äderen. Die gegenlllftmVnx lp i . eben o erfolge zu wer. lt v üü dle Ver. Staaten wäre es von doppelter Wichtigkeit, wenn da hier och zum größten Theile nicht nutzbrin6c"b verwendete Blut so trefflich auLge. wurden, sowohl an Gröe, aI5 an Ge nutzt werven könnte. Sie Ersparnis 6ci den Kälbern allem wäre schon von grow Bedeutung. Besonder Erwähnung verdient noch, daß auch bei einem Kinde von 18 Monaten, melchcs mit der .eng tilgen tmiuycu youzgraoigcr tocro phulose behastet ist, das prüparirte Blut mit günstigem .Erfolge angewendet worden ist. Eine indianische Königin. Das pennsylvanische Bi'Centennial hat auch die Erinnerung an Alliquippa, die Königin der Indianer, wieder aus aefrischt,welche über zahlreiche Indianer stamme berrsckte. den Weiken unver brüchliche Freundschaft bewahrt hat und mit William Penn mehrmals in perfön liche Berührung gekommen ist. JmJahre 1701 kam Alliquippa mit ihrem Gatt, der Name des ledteren wird nirgends wähnt und ihrem Sohne Kanusk susy nur zu dem Zwecke nach NewCastle, den letzteren William Penn vorzustellen, Am 7. Aug. 1749 traf der französische Capitan Blonbille de Celeron mit Alli quippa in Shannopin's Town am Alle gheny zusammen und - bemerkte über si? in seinem Taaebucke ! .Als wir eine Niederlassung der Loups französische Benennung eines Jndianer-Stammes passirten, fanden wir, daß alle Emwoh ner, mit Ausnahme der Königin Alli quippa und dreier Irokesen, dieselbe aus Furcht vor einem Uebersalle feindlicher Indianer verlassen und sich nach Chinin gue dem heutigen LogStown ge flüchtet hatten." gcrnere Noiizen über die interessante Persönlichkeit sinden wir in Washing t0xl Tagebuche. Am 30. Dezember 1753 stattete ich an der Mündung des Youghloghey in den Monongahela der Königin Alliquippa einenBesuch ab und ifir ,fn. fnff ,5,;,,,. -- o berifichse und eine Flasche Rum zum Geschenke ; unsre alte Freundin freute sich über den Rum namentlich ganz un m. 1 ct 17ri rtMrni. lu&u&k&AiA m .uiti a 1 U7 &u u u Zt ibrem genannten Sodne ,u nrk;, m.?., unr , -t T T "-7-- - ri u v, i r 1 ' ."P hr Sohn ein großer K:ieger sei, den Weißen schon werthvolle Dienste geleistet nh hrtftor tnnhl hrhit Knb rnnn ...... js,, .in, ttn In her nrnrnfnntHn 9 1f9 V M t V M I y Armee anweise, einen enaliscken Namen sl.0e und bn an dem Kr easratbe d: . ' . ' . Weißen Theil nehmen lasse. Washing uon flab bem Prinzen den Namen ttWflr. sagte ihm. das bedeute der erU -m nannte ihn zum Co i0Rti Unb $inst ihm eine englische Me ille um den Hals. a 00 n - . b W" vi Vfu verneur Morris von Pennfylvanien dem 1 m. er - . , , crr e r Kanuksu y aus dessen anderwettenWunsch I V.m m..wm Siwim M . vvs i M . M wn v" mwi " " H lS i T Bl"T' wnl der - träger desselben dem großen SBiutarn Penn zuerst in Nkwcastle vor I n n. . . . mm ' . . i - gestellt worden sei. Alliquippa wohnte damals m Bad eod. Au den Landkar r.. .:. l,.. -tfTTn .-.o.n tun ... kk. w Im Staats-Archive von Per.nsylva nien wird ein Schreiben des Gouver .1 - . nm neurö Morris an ven apllam Mtttte vom 30. Juni 1756 ausbewahrt, in wel chcm der Gouverneur den Capitain er ,.Xt TM . V (. w. .Ik. VI. AJila. . P iiuuii, viuiuuuuiwuuu, vic Jtuwju. Indianers Newcastle. welcher sich als Friedensvcrmittler der auswärtigen In dianer Stämmen befinde, falls sie die ?v m . w w t w w w. w. - tattern nocy mcyr geyavr yave, umer RA Ti Ck.SnAitft.! Hiur, u, fimmtauuiy, falls sie aber die Blattern gehabt habe, nach Philadelphia bringen zu lassen. fl:.r.. n.:.c .ia k...... ..iir.cx v .c 1 iici wuv uuiuu uuuuiui, uut rw. ....cf.nrt.-Ai ne. ln ienem ayre vle iariern m Pyua oeipyia, namenlilcy unier oennvianern, große Verheerungen anrichteten. Col. Newcastle lehrte am 29. October 17S6 von seiner Mission nach Philadelphia ziurück, erkrankte an den Blattern und starb. Gouverneur Denny von Penn sylvanien hielt dem Todten am 17. No mo?r noo eme coaajiniBicuc im . . m r n ' . Tj .V a X.k'Z. V . V 1 r w m. f m m Y00 OCJVOr, 08R 0 ÖlstOl leMkM ZN O fltOßCn DüNk schllldt UlS Newtn. f..i.. ..c- r.i. v ""p" VUbeN kNglischeN NaMkN N0Ä tNtt Mdi nische. Eine Tochter deS Verstorbenen d. am 2 iMttnW jiv.u ..r uuymuuu me , irimAiun Die Bussalo'er Blatte brinaen iekt den Aulrus an sämmtliche I IJ X M - I 9 ' Gesangvereine Amerika'S zur Bethem auna am 23. Sünaerfeske des .Nord amerikanischen Sängerbundes," welches vom 16. bis 20. Juli 1883 in Buffalo stattfinden soll. Anmeldungen von Ver einen zur Ausnahme in den Bund, sowie I rw " . Anmezoungcn zur Velyeiilgung am Sängersefle müssen bis spätestens März 1383 gemacht werden, und sind die Vereine gebeten, die Mltgkederllst ! f w oerienigen acliven ganger, weicae ve den Cboraesänaen in den Festconcerten I . . " . . mitwirken wollen, big spätestens den 15 Junl 1883 an die Central-Bebörde ae langen zu lasten, da 2Inmeldunaen naü I . m. M . ' genannten Valen laut Be chluk Nich I , . r r . . . . . wener oeruattaziiar wcroen lonnen. Zu .schristen sind an M Müller, correspon i v: v r r- m m oircnocn 553ccrciar, JCUTTfllO. 'Jt. VI.. ZU " w rlchlkN.
Von: Inland e.
In New J'vrk hat der Bar. klcr Bclmont den Redakteur der Jrish Nation" verklagt, weil dieser ihn beschul digt, für den .irischen Untcrstühung sond" bestimmte Gelder unter das Fuß voll" gebracht, d. h. für eigene Zwecke verwendet zu haben. . Pastor Kurtz hat-am vori gen Sonntag in Philadelphia gepredigt, es sei geradezu ein Verbrechen, den 200. Jahrestag der Landung William Penn's zu seicrn, denn dieser Quäker habe die Indianer mit dem .Feuerwasser" bekannt aemacht. Merkwürdiger Weise hat die Gemeinde diesen Blödsinn eines Tem perenznarren mit angehört, ohr.e sofort die Kirche zu verlassen. Das New.Yarker städtische -renbauZ scheint wiittich eine .nette Einrichtung" zu sein wieder ist auS demselben ein Mann, Namens Wm. I. Hamilwn, durch einen Habcas CorpusBefehl herausgeholt worden, der vor 0 Jahren, weil er ein Schaufenster ein ließ, frischweg für irrsinnig erklärt und eingesperrt worden ist. Der Richter etzte ihn sosort in Freiheit. DasGeheimnißdes Ankauses der allgemein als wcrthloS erachteten Obligationen der südlichen Consödera ion" ist jetzt heraus. Kapitalistische englische Schlaumeier rechnen daraus. daß die sich langsam wieder von der vierjährigen Knegsschlappe erholenden Sudstaaten sehr bald im englischen Markte Anlehen suchen werden, und daß man sodann als eine der Bedingungen, hnen Geld zu leihen, die Forderung tellen werde, wenigstens zum Theile be sagte Obligationen einzulösen. Carl S inner inAmboy, Jll., verheirathtte sich vor einem Jahre mit einer sehr wohlhabenden Waise. Vor Kurzem zeigten sich bei der Frau die An zeigen von Schwindsucht und der Arzt empfahl ihr während des bevorstehenden Winters den Aufenthalt im Suden. Signer verlauste den sehr bedeutenden Grundbesitz seiner Frau, machte das ge sammte bewegliche Vermögen zu Gelde und reiste mit seiner Frau ad. Kurz vor Chicago machte Slgnor die Bekannt schast elneö hübschen aber srechenFrauen zimmerö, verließ m Chicago mit dieser den Zug, nahm sein und seiner Gattin Gepäck an sich und verschwand mit dem Frauenzimmer. Die kranke Frau hatte nicht elr.cn Cent bei sich und besaß über Haupt nichts, als was sie aus dem Leibe trug ; sie wurde m oas städtische Hvspi tal ausgenommen. Die Viehzüchter des Cen tennialpaatcs schätzen den Werth ihrer Heerden aus $35,C,WX). Die Zahl ihrer Rinder beträgt 2,550,000. A u s t a l l e n o d a u sla I c ic n mir jetzt von Träumen, die zusüllig ein getroffen sind. Die Wahrheit nächste hender Geschichte verbürgt das Provi dence. R. I., Journal". Am Frührt.;,:kf. ern 4UU7(lUy(. klJUIlik Vlli IJiUM Hcaly ihrer Familie, sie habe geträumt. sie sei von emem wust ausschendenManne mit rothem Vollbarte räuberisch ange fallen und zu Boden geschlagen worden. Am Nachmittag desselben Tages machte die Frau eine Spazierfahrt ; gewöhnlich war sie hierbei von ihrem Gatten bc gleitet, dieser war aber an ienem Tage geschastlich behindert und die Dame saß daher allein, in dem Buggy und suhr selbst. Auf dem Rückwege dunkelte es bereits und an der Ecke der Ade laide Avenue und Melrose Straße sprang em Kerl aus den Wagen zu, hielt sich mit der cmcn Hand an solchem fest und versetzte m:t oer anderen der Dame einen surchtbaren Hieb in das Gesicht, von dem ein Blutstrom berabfloß. Sie hatte Geistesgegenwart genug, ein Kü chenmesser, das sie zufällig unterwegs gekauft und neben sich aus den Wagen fitz gelegt hatte, dem Kerl m den HalS zu rennen. Der Mann ließ den Wagen los und stürzte anscheinend todt zu Bo den. Frau Hcaly fuhr rasch davon. drehte sich nach dem Manne um und bc merkte gerade noch, wie dieser sich auf raffte und in der Dunkelheit verschwand. Wie Wame hat m der Wunrelhelt nur gesehen, daß der Mann einen Vollbar trug und eine Schirmmütze aufhatte ; sie glaubt, derselbe habe sie betäuben, danr in den Wagen springen und sie ihrer werlhvollen D.amant'Ohrrmge 'berau ben wollen. Zu den verspäteten Som mergasten des freundlichen Oconomo wcck. Wlsc., gehörte eine Dame , aus Milwaukee mit ihrer reizenden 17zehn jährigen Tochter. Bei einem Picknick machte diese die Bekanntschaft eines mn gen Texaners, der sich auf derDurchreise bei Verwandten aufhielt, und dieser I machte aus ihr junges Herz emen solchen Eindruck, doß sie einwilligte, sich am nächsten Tage mit ihm trauen und dann von ihm entfuhren zu lassen. Beide stan . 4V . . . oen am nachuen vormittag bereits tn dem Bureau eines FriedensrichteS,' als die Mutter wie ein Wirbelsturm berein fegte, 'ihre Tochter am Arme 'ergriff und f t m a 4. - r leyr vernunsiig eriiaric: was m gar reine Manier, wenn der junge Mann ihre Tochter wirklich liebe, so solle er sich ihr und ihrem Manne mMllwaukee vor stellen, und wenn er dann genügenden Ausweis über seineVerhältnisse zu geben vermöchte, so könne sich die Sache viel leicht machen. In New.Jersey ergiebt di Tonne heurigen Sorghums durchschnitt lich 65 Pfund Zucker. Bei Rio Grande wurden 4,000 Tonnen gebaut und das ergiebt als Werth der Ernte an Zucker Ertrag daö Pfund Zucker zu 7 Cents veranschlagt, die Summe von 534,550. Hierzu kommen 15,000 Gal lonen Melasse, die Gallone zu 40 Cent? oder 56000, und A3.000 als Werth des SorghumSamens, so. daß der Brutto Werth der Ernte 53.550 Doll. beträgt Die Erfabruna dieses ÄabreS bat at' lehrt, daß der Ertrag ' des Samens. den gesammten Aufwand sürBodenbestelluUg Anpflanzung und dergl. bis zur Ernte deckt, und daß die Kosten' der letzteren, sowie du: Bearbeitung des Rohres und
der Fabrikation des Zuckers 52.00 pro Tonne Zuckerrohr betragen.
DerRichterW.VierS Bruicin Rockoille., . Md., starb . dieser Tea mit einem Scherz aus den Lippen. . Er war rank und sein Arzt hatte. ihm aus sein Verlangen mitgetheilt,,.doß er hcchstcntz noch einen Tag zu leben habe. Seine Tochter war verlobt und die Hochzelt ollte m emer Woche stattfinden. Er ieß seinen künftigen Schwiegersohn und einenFricdensrichter.herbeirufen und er lärte dem Brautpaare mit schwacher Stimme: Ich weiß, daß Euch Euer Gefühl abhatten würde, eine Woche nach meinem Tode zu heiratkcn ; ich will aber Euer Gluck nicht verzögern. Heuathet daher gleich, und wenn Deme AuSftat ung, die Du, meine Tochter, durchaus elbsi anfertigen wolltest, noch nicht fer lg ist, so kann. Dir Dcin Mann die Nadeln einfädeln, dann geht das Nähen um so schneller." Das Paar wurde am Ste-bcbette des Vaters getraut, dieser streckte noch segnend die Arme übet seine Kinder aus und verschied. 1 E i n auter Kalauert) on dem in New Vork aus der Wecra" ongr analen Komiker Rncoc. Ich habe mir eigens dieses Schiff ausgesucht," sagte er in Deutschland, venn ich will lencr.Ma binübttkommen ud es heißt: ui Wemi, yivra." " Vom Llublande Wie man a u 3 B e l g c a d meldet, stehe es positiv sest, daß die ser bischeOppositions-Partei beschlossen ha be. Könia Milan ZiurVerzichtleistung auf die Krone zu veranlassen ; im Falle der Weigerung wolle sie ihn entthronen uno den Prinzen Alexander zum Könige pro clamnen; bis zur Volllahriglett wäre eine Regentschaft, mit Pirotschanac an der Spitze einzusetzen. Von der Königin Natalie erwartet man, sie werde denKö nia in einem Wechsel der Politik m et nem Rußland günstigen Sinne bewegen. ooer aoer mir , parrloiiqem winne uic .1. , -i!fjt-- v: Berufung ihres Sohnes gutheißen. In alten Zeiten, als die Leute in Frankreich noch in Post und MeffagerieKutschen reisten, wurde aus je 335,000 Reifende emer getödtet uno auf je 30.000 einer verwundet. ' Jetzt, da man aus Eisenbahnen ' reist, kommt ein Todter auf 5.178.490 und ein Ver wundeter aus 580.450 Reisende. Das Reisen ist also zwanzig Mal sicherer ge worden. ' I n seinerHerzensfreude über dieWiederbesestiguna deö wackeligen ägyptischen Thrones streut der Khedive das Gold mit vollenHänden aus. Seine Getreuen empfangen für ihre Anhäng lickkeit alänzende- Geldgeschenke, und auch die englische Armee wird mit Dan keöbezeugungen in Gestalt von Ordens decorationen reich bedacht. Alle Ossi ziere vom Range eines Generalmajors erhalten den Oömaniey, während alle niedrigeren den Medjidieh erhalten ; die Soldaten werden mit einer Kriegöme daille abgefunden. Natürlich erfreut ch dieser Beschluß großen Beifalls in er Armee, obwohl sie daS kaum für die großen Opfer entschädigt, die sie äugen bkickliÄ ftut Bestreitung ihres LebenS Unterhaltes machen müssen, da die Preise für LebenSmiltel in Kairo jetzt unerhört hoch sind. Daß die Stimmung gegen den Khedive unter den Eingeborenen sich in Folge dessen wieder sehr gebessert hat. ist bei der Macht deö Goldes unter den Orientalen natürlich. Selbst die Ule mas, die erbittertsten Gegner Tewfik'ö, sind wie umgewandelt. Sie predigen Gehorsam und verdammen die Auflehnung. Wahrscheinlich ist jedoch ber ih nen das Argument der engiischenWaffen wirksamer als ihre,, monarchische Lozall tät. Selbst die, gefangenen Mitschuld! gen Arabi's bekennen sich als getreue Unterthanen dcö.'Khedive ; so Mahmud Fehen, der Ingenieur Arabr'S. JnRedwortbParkindei Provinz Z)orkshire hat d:r hochwürdkge Vikar von Heighington eine Concurrenz mit dem Lldrettlsten der lustigen Suppe schen Opp:retke .der Seekabel" aufge nommen. Er hat gegen ein bedeu tendcs Eintrittsgeld einem erlesenen Publikum ein lebendiges Schachiple n nrtM vorgeiuhrk. ernten lm Park war.em auadrirter Teppich auf. dem Boden be Sestigt und die Figuren, wurden durch Zfarrkinder des Orts, die in Kostüm? im Stile des fünfzehnten Jahrhunderts gekleidet waren, dargestellt. Als Bauern funglrten erlich gekleidete Pagen m Schnabelschuhen, die Läuser trugen die grotesken Narrenjacken der Zeit,' die Thürme wurde i, wie es damals üblich war, von Bischöfen' im vollen' Ornat dargestellt, und die Springer waren ge harnischte Ritter. Die Farben waren so unterschieden, daß die eine Seite vor wiegend in Grün, die andere in Roth gekleidet war. Der Ertrag dieses geist lichtn Schachspiels war dazu ' bestimmt Kirchenglocken anzuschaffen. Die Explosion auf dem russischen Kriegsschiff .Nowgorod" muß viel bedeutender und verhängnlßvoller gewesen sein, als die erste verbreitete Nachricht annehmen ließ. Ein Augen zeuge der Katastrophe meldet Folgendes: Freitag den 29. September erfolgte auf der im Sebastopoler Hafen liegenden Propowka (ein nach dem Erfinder Popow benanntes Panzerschiff) .Nowgo rod" die Explosion einer Mine in der Minenkammer, wobei der Revisor der .Popowka", Lieutenant Kustn, ein zwei ter Lieutenant, Iwanow, sowie gegen 2V Matrosen um'ö Leben gekommen sind. Die Leiche des LieutenantöKusin, welcher im'Momenle der Explosion in seiner Cajüte arbeitete, war ganz ver stüntmell und konnte man dieselbe nur an' den Resten der Uniform und der Ta schenuhr, sowie an einem Siegelringe erkennen. Die Frau deö Lieutenants, welche alsbald auf der Stelle der Kata ftrophe erschienen war, , wurde derart vom Schmerze übermannt, daß sie den Finger ihres Gatten mit dem Ringe ln den Mund steckte und mußte man einen Löffel zu Hülfe-nehmen, um ihr den Mund wieder öffnen .zu. können. Die
Leiche des LieutmantS Jwanori wurde ohne Kopf und Füße aufgesunden. Licu tenant Dergatschenko wurde. vom Bcr
deck iu'S Wasser geschleudert, aber bald daraus aus den Wellen gerettet. Als Ursache der Explosion vermuthet man. daß die Minen nicht sämmtlich' des Sprengstoffes cntlediqt waren und daß sich ein Matrole diesen Sprengstoff an . : . rr 4 . r: i eignen ivoule, wooei er unoornLyttg zu Werke aeaanaen sein soll. Das Octoberh es t deö Dcutsch?n Handels'ArivS" eulhält einen äußerst interessanten' und cinge Heiden. .Artikel über die Weincuttur in Griechenland. Wir erfahren aus dem. selben, daß die Ausdehnung der WeinV ' P . uno öcormlyenpnanzungen m Griechen land von Jahr zu Jahr zunimmt. 3m Anfang dieses Jahrhunderts umfaßten vleiezoen tv,vvv vlremmata (zu 1IQ Hectar), 18G0 bereits 45,560 Strem' mata. Nach den letzten statistischen Er Hebungen des Jahrcs 1879 kommen aus den Wein 825,558. aus die Korintben 402.759 Str., was zusammen den 16'. Theil deö überhaupt angebauten gric chischcn Landes ausmacht. , Man uu terscheidet genau die Wein von den Korinthen Pflanzungen, wie auch die Weintraube von der Korinthe. Letz tere ist eine kleine, dunkle, nicht zum Essen geeignete Frucht, aus deren Cultur, da sie den Hauptexport'Artikel Griechenlands bildet, große Sorgfalt verwendet wird. Die Korinthenproduc tion, welche Tausende von Menschen be schästigt, betrug 1850 73 Millionen, 1880 195 Millionen Pfund. DerWein export aus Griechenland nimmt seit ei nigen Jahren immer größere' Dimensiö nen an, zumal nach Frankreich wegen der Phylloxera; auch derBezug nachDeutsch land und Oesterreich hat zugenommen, wo zwei Firmen sich des Vertriebes des griechischenWeines besondern annehmen. Die Weinausfuhr betrug 1870 2.814,' 980 Oka und '1875 bereits 4.549,294 Oka, wovon jedoch das Meiste nach der Türkei, Rußland. Italien und Oester reich ging, nach Deutschland nur. ein ge. ringer Betrag, circa . 8000 Oka. Die Zahl der Traubenarten betrögt gegen 700. . . , Halle, 9. Oktober. Dem Schleu , senmeister Kämmerer in Trotha ist die Rettungsmedaille am Bande verliehen worden. Er' hatte im März vorigen Jahres beim Hochwasser von vier, mit dem Kahne umgeschlagenen Müllern dreien unter eigener großer Lebensgefahr das Leben gerettet.' Zwei Schtffer aus Wettin, welche' den vierten retteten, er hielten, die Verdienstmedaille. Ebenso ist dem Fischermeister und Dampfschiffs besitze? Knothe in Giebichenstein. der am 1. Oktober 1881 Frau Laura Utcm aus Leipzig mit Lebensgefahr vom Ertrinken errettet hat, die Rettungsmedaille ver licher worden. Deutsche Lokal,5?ariHten. . Darmstadt, 9. Okt. Heute wurde der Griesheimer Gemeinderechner Feldmann', dcssenGcschäftöführung schon lange nicht im besten -Ruse stand, von der hiesigen Gendarmerie verhastet. Er soll sich Veruntreuungen im Betrage von annähernd 10,000 M. haben zu Schul den kommen lassen. Feldmann bewarb sich seiner Zelt um die Bürgermeisterstelle und war beliebt. ' G o t h a. L. Okt. Wiederum sind der Stadt Gotha zwei Legate zugefallen. Die Frau Hofrath Minna PertheS hat dem Stadtrath die Verwaltung eines Legates von 45,000 M. übertragen, dessen Zinöabwurf dazu verwendet wer den soll unbescholtenen jungen Leuten der Stadt und des hiesigen Landes zur Erlernung eines Gewerbes oder zu den m,n..;. fr ftin ms ffn;rrntrtff vvtiuvii I e vii vjm . behülflich zu sein. Ferner hat der Ver storbene Rentier Pretorias tn seinem Testament die Stadt Gotha mit einem Legat im Betrage von 10,500 M. be dacht, mit der-Bestimmung, daß der Zinsabwur von 3000 M. an drei Wai senknaben.und drei Waisenmädchen, von 3000 M. an acht arme alte Männer und von 3000 M. an acht arme alte Frauen vertheilt, die Zinsen deö RestcapitalS aber zur Erhaltung von Gräbern ver wendet werded sollen. Leip zig,, . Okt. AuS Anlaß des achtzigjährigen Bestehens der hiesigen t m . Buchyanolungkfirma tf. zlelnaaer hat deren früherer Inhaber, Herr Con ,ul Fr. Wilh. Einhorn hier, dem Unter stützunaS' Verein deutscher Buchhändler und BuchhandlungSgehülfen .in dank bare? Anerkennung für das der Firma und .ihm bewiesene große und ehrende Vertrauen deö Buchhandels" .ein Ge schenk von 1000 M. überwiesen. Nach der vom hiesigen Magistrat abgeschlosse nen Rechnung über die Grossische, Erb schast aus daö Jahr 1681 (bekanntlich iy die Stadt Leipzig die Universalerbin des Grossi'schen Nachlasses) betrug der Nominalwerth .rund 2,283,000 M., der CourSwerth 2.379.000 M. Bekanntlich ist im letzten Jahre auS dieser Verlassen schast eine Summe von 0,000 M. zum Bau deö neuen Gewandhauses herge geben worden. . Merieburg, 8. Oct. Heute be wegte sich ein Leichenzug mit der irdl schen Hülle eines alten Lützowerk, des ReaittratorS a. D. Job. Christ, fflitner. nach den Altenburger Frledhofe. - Der Verstorbene hatte ein Alter von 89 Iah ren erreicht und lebte seit seiner 1854 erfolgten Penstoniruttg still und zurück gezogen im Kreise seiner Familie. Cr war zur Zeit der älteste hier lebende Einwohner. . . E istnach,L. Oct.' JttLeugSseld ist gestern nach mehrjährigem Leiden der frühere Bürgermeister und Landtag? abgeordnete I. A. . Cnyrim gestorben. Derselbe war 32 . Jahre Bürgerrneifler deS Städtchens, um daS er sich vielfache Verdienste erworben: besonders hat er viel für die'Schule und das Gewerbe wefen gethan; . er war öfters Landtag? abgeordneter und gehörte 1852 zu Den jenigen, welche nach Annahme deö jetzt noch gültigen Wahlgesetzes in coi-pon?
