Indiana Tribüne, Volume 6, Number 32, Indianapolis, Marion County, 20 October 1882 — Page 3

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Kruse mit circa 40Ö0 Mar! Wcchselgtto, j der Drucker der Theaterzettel rr.it iut I reren Tausend Mark und kleinere Leute J u. s. w. mit kleineren Summen geschä-'

digt worden. .Darmstadt, 27. Sept. Gestern würbe das Grabdenkmal der in weiteren " Kreisen durch ihre aus Verbesserung des Frauenlose, namentlich die Schrist Die Frauen und ihr Berus" bekannten Luise Büchner (gest. 1877) feierlich ent hüllt. Seitens der FrauenbildungZ und ErvzerdZvereine varen seinerzeit Sammlungen zu einer Luise Büchner stistung" veranstaltet,' durch nachmaligen Beschluß Jener Vereine aber waren die Erträge für Errichtung eines Denkmals bestimmt worden. ' Dieses letztere ist auf dem Grabe errichtet und besteht aus timm Syenitausbau, der die von Pro fessör König dahier trefflich ausgeführte Marmorbüste der Verstorbenen in einer Nische birgt. Gesänge des Mozartver. eins eröffneten und schloffen die Feier, bei welcher Stadtpfarrer Dwgeldei die Weihrede hielt, NechtZanwalt Frank im Auftrage befreundeter Schriftsteller und . Künstler einen Lorberkranz aus dasGrab legte und Frhr. G. v. Wedekind in Namen der Stifter das Denkmal der Obhut der Familie und ihrer Vaterstadt über gab. Königs winter, 1. Oct. Die vor kaum Jahressrist begonnene, am nördlichen AbHange des DrachenfelS ge legene Drachenburg geht nunmehr ihrer Vollendung entgegen. CZ dürste sich am Rheinflrom wobl 'kein zweiter Schloßbau ausweisen lassen, welcher in seiner Architektur so reich und in seiner Lage so herrlich ist. Die Drachenburg, von den Düffeldorser Baumeistern TuesHaus und v. Abbemä im spätgothischen Stll entworfen, besitzt mtt den Terasien eine Länge von 120m, während der Hauptthurm 50m hoch emporragt; dieselbe ist ganz massiv in Werksteinen hergestellt, die in den wenigen Baumonaten aus den Steinbrüchen der Firma Ba chem u. Co. beschafft wurden. Die inneren Dekorationen des Schloffes werden nach drn Plänen des bekannten Pariser Architekten Hoffmann aus's ele gantefle. ausgeführt. Zu der Drachen bürg gehört ein Areal von 130 Hekta ren, welches theilweise zu umfangreichen Gartenanlagen, Wildpark, Fasanenzüch terei u. s. w. verwandt werden soll. Stuttgart, 26. Sept. Heute fand die feierliche Einweihung der neuen Olgaheilanstalt statt. Von den Aerzten, späteren Obermedicinalräthen Dr. Elch und Dr. Elben im Jahre 1812 als Heilanstalt für unbemittelte kranke Kin der gegründet, wuchs das-'Jnstitut aus kleinen Anfangen so rasch, daß nach wenigen Jahren ein eigenes Gebäude dasür errichtet werden mußte. Auch dieses genügte schließlich dem wachsenden-Zu drang nicht und so faßte denn vor weni gen Jahren die Königin, die schon 1847 als Kronprinzessin da3 Protektorat der Anstalt übernommen hatte, den Ent schluß, ein neues Gebäude aufführen zu . laffen, zu deffen Bauaufwand sie ca. 300,000 M. gab, während die Stadtge meinde den Bauplatz stellte und derStaat ebenfalls einen Beitrag von 20,000 M. Nistete. Nürnberg, 1. Okt. Recht nette Verhältnisse müssen in der hiesigen fläd tischen Handelsschule herrschen;, dem Herrn NeNor Hopf scheint daran gelegen zu fein, seinen Schülern ad oculoszu demonstriren, daß man nicht gerade Hen rici, Nuppel oder . Stöcke? zu heißen braucht, um sich Ausdrücke erlauben zu können, die, würden sie an einer bayeri schen StaatSanstalt gebraucht, dem betr. Lehrer theuer zu stehen kommen würden. Der Herr Rektor hat die Praxis eingeführt, in den Unterrichtsstunden die ü dischen Schüler wie folgt zu apostrophi ' ren : Semite X, sage mir, wo entspringt der Main? oder: Semite I, Du bist doch in Windsbach geboren und dein Vater ist Handelsjude ?. oder : Semite - Y ! Wenn Du von Wilhelmsdorf bist, wird Dein Vater Geldjude sein ! In der moralischen- Hauptstadt Bayerns, in dem liberalen Nürnberg und unter den Augen des sich seiner Toleranz stets rühmenden Magistrates als 'Auf sichtsbehörde , erscheinen solche Fragen unglaublich und doch sind sie buch stäblich wahr. Seht! Seht!! Seht!!! De gcranschlose OTTO GAS-MASCH1H E! ERRICSOFS neue CaloriscfiB - Pump Maschine ! IST 5afiCcfcn aller ürten aus Ausstellung und zum Verkauf zu Kostpre'scn in der Offi.e der Indianapolis Gasliglit '& Cok Co., 40 Süd Pennfvlvanka Str. Bücher, Papier und

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Die böse Vnröel.

Otsiorifdiet Vornan toon L. Haidheim (ffortledurg Im Halbmond um daS Schloß und am Waldessäume hingelagcrt bereitete sich die reiche, damals hochansehnliche Stadt. VlerundfunNia Thurme blickten kotzig und wehrhaft über ihre sestenMaüern, und wie sie so nach außen hin roohl gerüstet erschien, so zeigte sich innerhalb der Wälle die. Freude der Bürger, an wohlhäbigcr Bequemlichkeit in der Einnchtung ihre? Wohnung und eine äußerste Sauberkeit der Straßen. Jacob von Lichtenberg hatte, tn der festen Ueberzeugung, Barbara habe die nd im Spiel bei jenem Verrath, alle seine Papiere und sonstigen Werthsachen von der Burg herein nach der Stadt schas fen lassen,aber auch dies war nach seinem Befehl ohne Aufsehen besorgt. Wie zwei vornchtlge Gegner standen sich längst des Gebirges die beiden Heere gegenüber, beide entschlonen. Die erste sich darbietende Schwäche des andern zu emem wuchtigen Schlage zu benutzen, dazwischen aber Unterhändler aus einem Lager ins andere sendend, denn wie man m Hagenau durch gute Kunde ersuhr,hatten die Franzosen die gegen Mailand verKündeten Venetianer mit gewohnter Tücke und Habsucht die gemeinsam errungenen Vortheile lediglich sich selber zuzuwenden gewußt, und der tieserbitterte König Ludroig sann auf Nache. Es trat letzt die Frage auf. ob die üble Stimmung gegen Venedia den französischen König nicht etwa veranlassen werde. von seinen Plänen auf- Burgund abzustehen und dasBundnin des Kaisers zu suchen. Maximilian hatte seit Jahren den Wunsch das übermüthige Venedig durch ein Büundniß mit Frankreich und Spanien zu demüthigen,jetzt schien derAugenblick plötzlich gekommen,- niemals war die Zeit günstiger. Dennoch galt es, mit aller Ruhe und Besonnenheit abzuwarten, und während im Geheimen' vertraute Edelleute abgingen nach Mailand, welches, immer noch auf des Kaisers wirksamen Schutz hoffend einem solchen rettenden Bündnip nur zu freudig zustimmen wurde, und an den verwandten spanischen 5of. dessen nächste Zukunft eine so ungeheure MachtVergrößerung verhieß, zog eine Zahl vor nehmer Familien ab und zu in Hagenau, dem Kaiser zu huldigen und, in seinem Glänze sich sonnend, fröhlichen Antheil an den mancherlei Festen zu nehmen, ohne durch längeres Bleiben dem kaiserlichen an tf 'i. ir c Mklye ylnoeriiaz zu wcroen. Auch .die Fürstin . Villach war qekommen, mit ihr Frau Gudula von Jlvesheim und Gisbertha, während Jsabel4 ? 1 "cir V CY isl IN Vlraßourg vileo unier oem orwände, daß sie, um welche der Bruder verwundet worden, auch die nächste Pflicht habe, lhn zu verpflegen. Frau Gudula hatte der Tochter wie fast immer den, Willen gelassen und niemals glaubte sie mehr als jetzt dazu die Pflicht zü haben ; denn seit die unruhigen Tage der ersten festlichen Verlobungsfeier vorübergegangen und Herr Jacob, von Lichtenberg mit dem Kaiser nach hai.-. :rl . n x. .'i. genau uogereijl war, yune eine pivßliche und beunruhigende Veränderung bei Jsabellä gezeigt.. . Löenn FrauGudula aber etwa gemeint. sie erhalte volle Offenheit, so irrte sie sich sehr..- . ' - ---k sabella bekannte der Stiefmutter re?Garkg zu der Euphemia' und erzählte gyreuttch alles dort erlebte ms zu dem unerklärlichen fast wahnsinnigen Ausbruch.der.Wahrsagcrin und ihren wilden royungen. Hch sie durch ihr m den Sternen , voratteläntteJÄcbicksal umWeibe des Obervogts. Ystimmt zu sein vermeinte, lag klär inUabella's Reden, und weiter fühlte Frao-Mudulä'auch sehr wohl heraus, daß ott AüZtntt , bet der Euphemia es im Grimde 'allein war, der Jsabella's Entschluß, Jacob von Lichtenberg'S Hand anuneymen, so rasch zeitigte, aber daneen. llana unausgesprochen ein leidenchaftlicher. mit. Bitterkeit und Aorn verbunWer.Sch'merz . eine halbe Reue nebwKtz'ganzen Trotz eines verwundelenHenenZund eine völlige Unklarheit uve m c das, was des Himmels Wille m HmZÄnlln sein möge. Enphemsa's Drohung, zweifacher Tod were. die. Folge ihxer Verbindung mit Iclcob" von lichtenberg sein, und der Willber Dene was sollte Jjabella tlKnuy diesen Widerspruch zu lösen? Jacob bön Lichtenberg hatte mehr als je S der Last überhäuster Geschäfte zu tragen.'. Eisrig und pflichtttcu im höchstky. Grades war fein Leben nur ein ruheloses Hin-und Herreiten, eine stete geisti ge und körperliche - Anstrengung. Aber seit Langem hatte er nicht so wohl und frisch ausgesehen, wie jetzt,eZ schien beinah, als verjünge er sich, und mit Freude beobachteten seine Freunde, dak er in der That sich glücklich fühlen müffe, denn eisrig ging er daran, die anderen Besidungen für den Aufenhalt seiner junqenGattin in Stand setzen und besonders das . . i yaus in 'slraiLvurg völlig umbauen zu lasten. - ' . - - Paul Heiler, stand nunmehr in des Kai, lers len :uno vertrauen, als ei niemals ein Diebstahl vonDocumenten ver übt, und mit fast auffallendem Eifer hat te der Obervogt sich beim Kaiser für die cv . r ? r- j -reue leinesscuuxilngs von 'teuem ver bürgt.. . . So kam es, daß Paul, immer in näch ster Nähe seines Herrn, oft mit diesem landaus, landem ntt, und wenn er dann. heimkommend, die langen schriftlichen Berichte für den Kaiser noch auszuarbeiten hatte, so empfand es der Obervoat. mit Behagen, daß sein Zögling ein Mann ge worden, dem er derartige wichtige Arbei ten völlig anvertrauen durste. . Unterdeß übernahm es Herr Ludwig, die allgemein verhaßte Schaffnerin der Burg Buchsweiler mir Herrn Jacob's Willen bekannt m machen. So war denn eines Tages der gelehrte Loctor Ättlrane, gefolgt von zweien sei

ner Schreiber, in den Hof von ÄuchZeiler gcritten und hatte der ' Junafer Bär

bel die Schriften rorgekes?n und einge-k händigt, welchen zufolge sie nunmehr bis! rt 0a(v 3rtnS MLsiM!iljU .u CTi . I u,i njt, .lyiurtiiUt im UIlbtUiii:aca -ozsiZ der Nutznießung der Burg Buch-wei-!cr mit allen dam nehörendcn Eiakünften aus Wald. eld. Wiesen. Wcinbernen und sonstigen Gerechtsamen sein sollte, ich aber verpttlÄtcn muizte. niemals eme Stadt oder einen Ort' zu betreten, wo Jacob von Lichtenberg, oder dic Seinigen iv eilten. Schweigsam und mit zuckenden Livvcn. h atte sich die Junnfer Bärbel die Documcnte vorlesen lassen, und zum Zeichen ihrer Annahme mit unge!enkter Hand ihrenNamen in absonderlichen Hieroglyphen )arunler gejeyt. - Aus die Frage des 'Advocaten, ob sie onst noch iraend welche Wünsöze babe. welche er ihrem Herrn ermitteln könne. atte sie ebenfalls nur ein kunes. ickarfes Nein und dann ließ sie' die Männer abziehen, ohne ihnen einenBiszen zur Erquickung zu bieten. . ; Mcr als der Doctor Melrane schon u Pferde wieder saß und seufzend abreiten wollte, damals war ein heißer Tag und fühlte sich fast verdurstet, da schien doch Varvel eingefallen zu sein, da sie die Pflicht der Gastfreundschaft versäumt. Mtt einem vollen Becker funkelnden Weines kam sie plötzlich selber heraus. enllchuldlgte ihr BersäumniN höflich und sehte seufzend hinzu: Schlimme Boten dürfen nur schlimmen Lohnes gewärtig sein, Herr, aber trink wenigstens und wohl bekomme Euch." Ein Diener war ihr mit der Weinkanne gefolgt und o erlr.clten auch Die Schreiber ihren An theil. Dann ritten sie ab. (Fortsetzung folgt., Europa und Tlmerika. Der deutsche Schriftsteller Emil Delkert zieht die vielbesprochene Ueberleaen heit amerikanischer Produktion in Zweisel und behauptet, -Europa's Produktion müsse der geographischen Lage, des Bo dens und des Elimas dieses Erdtheils wegen, immer die Oberhand behalten. Indem Derkert sich für seine Ansicht aus die Thatsache bezieht, daß Europa noch immer wesentlich mehr producirt, als Amerika, übersieht er, daß es sich nicht um die Frage handelt, was ein Land er zeugt, sondern was es zu produciren im Stande ist. Europa hat eme bedeutende Höhe d r Produktion erreicht, Amerika ist aus derselben Stuse noch bei Weitem nicht angelangt. Europa hat die mei sten semer Hulssmittel längst lntwickelt. Amerika mit der Entwicklung der szinigen kaum begonnen. Europa hat eme Bevölkerung von 327 Millionen Menschen zu ernähren, Amerika nur den sechsten Theu davon. Europa hat augenblicklich keme Nahrungsmittel übrig, es impor tirt bereits von Amerika ungefähr ein Achtel seines Bedarss, Amerika könnte, wenn es in seiner Entwicklung noch wei ter vorgeschritten wäre, ganz Europa mit seinem Ueberflusse füttern. . Die Er schöpsung der englischen Kohlen- und Eisenlager steht nahe bevor, diejenigen der Ver. Staaten kann man mit Recht noch als unerschöpflich bezeichnen. Und so fort durch die ganze Liste der Produc tionsmiltel. Nähme man Europa seine außereuropäischen Absatzmärkte, so wäre die entsetzlichfle Noth vorhanden, während Amerika auch ohne alle fremden Absatz Märkte bestehen könnte, ohne an Nah rungsmitteln Noth zu leiden. Schon heute ist Europa mehr auf Amerika an gewlesen, als letzteres aus Europa, und mit der Zeit wird unsere Produktion die europäische nach jeder Richtung hin übertreffen. Es giebt inPariZ einen wenig bekannten Fricdhof, der in der Rue de Vuffon . liegt und ausschließlich dazu bestimmt ist, die Ueberreste der Thiere deS Jardm des Plantes m sich auszunehmen. Es befinden sich bereits mehr alS 300 Leichen in dieser Todten stadt, wo die Thiere aller fünf Welt theile neben einander begraben sind. In einem Winkel ist das .ungeheure Grab deS Elephanten Chevrette, des klügsten, den das Museum je besessen hat. Im Jardin des Plantes lebt noch ein alter Pächter, der sich über den Tod ChevretteS nicht trösten kann.' DaS Thier nahm ihm da? Brod aus demMunde und hielt ihm daS Zündhölzchen,wenn er dlePseife azündete. Neben ihm liegt die erste Vlraffe, welche dem Thiergarten zuge sendet worden ist. - Sie hat zum Grabkameraden einen Seehund, der an dem gleichen Tag mit ihr gestorben ist. Dann folgen sieben Löwen, drei Tiger, neun Leoparden, sechs Hyänen, zehnSchakale, fünZ Wölfe, fünf Bären, acht Panther u. s. v ' ?an llanäle koute rittslurg, Cincinnati & St. Iuia Railwnr. Zeit'Tabelle für durchgehende und Lokal'Zöge. rom 4. Juni IM an: Züge verlbffen daS UnionTexot,Jndxls.,wie fo'gt: Stationen.

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Ada Jndiaavl' Änk.öamb'gCity , Rlchmond ... Dayton. Piqua... .. , Urdana Columbu.... m Remark . Steubenville. . Wheeling . Ptttlburg.... , Harrisburg... Bal'imore .. , Washington.. Philadelphia. . New Z)ork.... . Boston., : Läollch. Täglich, ausgenommen Sonntag. Puumann' amii, schlaf und Horel.Wagen durch bi Pittkbvrg. Harrisbmg. Philaoelrhia und em lork. ohne Wechsel, los ein Wagenmechfel nach Baltimore, Washington und Boston. ZZ? Fah larten ach allen Oestliche S'.Sdten sind in allen Haurt'ahlkarten.ButtauS de Westen und in dem Stadt.Bureau. 9tt 6t r Jllino,S und Washington Ltraße und im Union Depot Burean. Indianapolis, zu haben. LH'.afmagen Katten kön nen im orauS gesichert melden durch Explikation bei den Agenten im Ltadt.Bureau oder im Union Depot zu Indianapolis, J"d. -James ZXtiStta, Managet. EolumouS, Ohio. E.-A. Ford, Genl. Passagier und Ticket?gent, Pittiburg. Pa.

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ES ist nritS tti testen Mittel iür Gedärmr-Regulirung. Zu hai'en bei allcn verantworiUZien ?potfe t?xn zu einem Dollar sür die OlmNrlasche, uder zu siis a!la?S VJt keckZ Was Am. XU'scnüji-n, welche von Ihren '.Ipothcs.'rn bhfe u'iiii.üi imit ju lanczn: p.rü imi'", föntrn nifS ci.ü'n Tcllat einhln'rn, j ? nur uciieii! r irjiicn i..iC b:-)4e rciici:iu' äi:u :csu r Foyttstott c: (o.. Z-etrott, ttithUcn. ij vauri;a:itch. i,. .klW. 1 ?-VV'?V IZZtC&j TOS Zu haben be, Z?ard Broö., Wholesai und Retail Apotheker und bei Carter K Fletcher, Ecke don Massachusetts Avcnu, urcd St. Clair Str JDeutsclie fifflgelgito, Etablirt seit 1859. Charles Aleyen & Co., 39 nnd 41 Par IW, Kew York, ." besorgen aae Arten von Gescliäftsanzeigen, Personalaufforderrmgen etc für diese Zeitong-, sowie für allo deutschen Blätter ia den Ver. Staaten und Europa. Sämmtliche Dentsci-Amerikanische Zeitungen liegen in unserem üeschäfts-Lckal zur freien Einsicht des Pcbliknnis aut. Die geehrten Herausgeber deutscher Blätter werden achtnngsvoU ersucht, uns ihre Publitationen sdr unsere Uesistratar zu übersenden. TE3ES PAPER may bo sound ov111t at Gko. P. RCNTFJLL & C0'3 Newspaper Advcrtising Bureau 10 Spruca btreetj.'wnero auvertising contracts may to inado ior lt in OEIV YOR(L Elsknbahn-Zcit-Tabelle. Ankunft und Abgang dcr Eisendahnzüg. in Indianapolis, an und nach Sonn tag, drn 21. Scvtcmber 1882. Clevcland, Cölumdus, Cincinnatt und Jndianapolis g'ilkn'.'!ibn Bee ine.) Abgang: Ankunft; )!8Jrr .. 4.35 Um Union Accom . . . .ld Vm DaqtsnS!i.il.'m kl.... 7.15 9rn i St v lüiZ .55 Üu 8 0 37t 0-0.50ila Union Akkom . . . SAb Rv. , 3 St Cjl 6.(5 Nn INA t 8 Qcs.10.1 Kn VrighÜvood Division, C. C.C.uud I. Abgang täglich. 4.35 Vm. - .15 m - täglich. 7.20 ....... 9.1 Srn " 11.05 Bm 12.05 Rm " 12.55 Nm - , 3.55 Nm .25 m - täglich. 7.15 Nm " 11.05 Nm Ankunft tgglich. 4 Wm ti 00 Vn - täglich. .5 n ' Iö.d0 Vv " . ...... 2.05 N?. " 3.15 Nm 6.05 r " iLglich. dn " täglich . 10.55 Nm PUtsburg, Cincinnati & St. Louis Siscnbahr. Z!Y?WP , Stichm Are au. Ex tagttch ..... .ZSm genom Eonnt. 9.döm Di Er auSge NZ)PW nommenEonnt.11.00 Bm Er tgl:ch 12.00 m R idD AccauSg. Eoi.ntag.... . NYPSSBP Ei täglich S h.. Danton Sx auSg Sonntags..... D aui. Sonntag .... 5.45 n N A P W P IM Nm 5.15 Nm 5.15 Vm 1 täglich 10.35 m ton ttr u. Sonntags 10.35 ZZm I Chicago Route dia Kokomo. Chicago Schnell jnfl tag 12 10 Nm Chicago Elpreß.ll.Sl Nm Znd'S fc Lou. Schnellzug... 3.45 Vm JNdpl'S LvU. rpreß Z85Nm Terre Haute, Vandalia & St.Lon!s Siscnbahn MaU Train 7.30 Cm Tag Sxp, x 12 3) Am Terre Haut ftcc. 4.10 m Pactstc tti lian S!n Schnellzug 4.C5CM lHatl und See.. . 1.im a Tag Erxred.... 5.cu N? ail und Äce... Z.40Na Smcinnatt, Indianapolis, St. Louis u. Chicago :r..-i t. rr '- i . . ' " euoayli. .incinnon iDijvon. CLouiSv.F L. 4.15 Vm Jndlanap Ac-. 10.0 m Cincinnati Ä. 8.20 m 4. 2Er Z.4Z Nm ine. b.6J Nm CL'ville Ex p. il.HO Nm Western. 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Moresteld.. v.30 m Stacht Ex. ; 4.10 ail u Tag.Sr. 8.20 m I Watl u Tag Er. 5.4S Nm acht 9t 11.1S m VoreZield Acc.. V.25S! Indianapolis und St. Louis Eisenbahn. Tag Srvrek. c NZ) u B. Er täa täglich 7.25 Cn Bost u t L Ex. 7.00 N Y u Et j taglich u cc. 11.10 Nm k C 1.15 tm LoealPassenger.10. Nm Da?z e elZgl. .IdNm Anciöati,HümiItonä:IndianapoliiSiftNbahn. Snbp StLoui 4.15 Cm onerv.llejicc 4.45 Nm ZndxlS u St. L. 6.55 5101 Ennervillk 8.15 m all. '2.1 m Jndx u e:LsulZl0.5Nm ' Jndtanapoli und VineeuneS Sisenbain. Rail airo j 70 m I Bineenn acc.tl.ix Vm tncnne See . I. 0 Nm j zil E,iro 5.10 !rn 8ügtmit r. c. LehnseffelTar. mit ., Cchlaf-Wagen, . it v. Parlorlar. Vtt iz. 'iki-T

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