Indiana Tribüne, Volume 6, Number 32, Indianapolis, Marion County, 20 October 1882 — Page 2

Zndimm Hriöllne. FöS?itZk- nad SonntegöansgaSe. Vsf7oe:tt2(5. DelawareOtr.

. Knered as eecond-clas? ra alter at thc i'ostoffice at Indianapolis, Indlana. Ädonncmen!SPreise : töglttr ÄuSzade 12 Cts. per Wochk. ?onntiZ5auSgab 5 KtS. perNummer. -Leide zusammen. 16 Ct. pcr oche. K7" Da Tagblatt erscheint jede Nachmit taa um 4 Uhr. Die SonntagSankgab, erscheint dei Mcrgen. Tribano Publishing Company.' Indianapolis, Ind., 20 Oktober 1832. Demokratisches Stattts - Tilget. Für Staat. Sekretär: WilliamN.MHerS, von Madison. Fär StaatZ.Audttor: Jameö H.Rice, vonFloyd. Für Staat?. Schatzmeister: John I. Cooper, von Marion Für StaatSSchulsuxeritendtnt: I o h n W. H o l c o m b e, von Porter. Für Veneral'Anmalt: . Francis T. Hord, von Bartholomew. Für Cle:k der Suxrene Court: Simon P. S h e e r i n, von Caß. Für Richter der SuxreeEourt: 1. Distrikt W. E. N i d l a ck, von Kaox. 2. , -George V. Howk, von Flohd. 8. Allen Z oll a rs, von Allen. IU. ericdt.e;irk Für Richter: Alexander C. Ahreö. ür Staats. Anwalt : ' Frank M. Wr-ght. Zur Songreß. 7. Dittkikt. William E. Snglish. Dmckratlscbes Sounty.Ticket. Für Senator. Dr. W. B. Fletcher. Repräsentanten: Jesse Whttfit, John N. Wilson, tZlisha I. Howlaud, William D. Bhnun John C. Fernter. CountyCommissZre: 1. Distr kt Rlchard Sclmrnr. -2. ' Henry Eiml,.'r. 8. Joseph Lostin. lerk: Robert L. McOuat. Sheriff: - Daniel A. Lemon. Schatzmeister: Eli Heincy. Auditor: ThomaS H. Litzenberg. Recorder: Cornelius Kelleh. Coroner: Dr. C.N. Metcalf. Erimtnal:Richter: Pttrce Norton. Su'-eriorCourt Richter. N. B. Taylor, John A. Holman, Frederick Heiner. Surve: D. B. HoZbrook. AlaSks. Der Capitän des Bundes Kriegs schifses .Dakota" hat einen Theil des noch so unbekannten Alaska besucht und wir entnehmen dem letzten Berichte desselben einige Nctizcn. Juneau ist der Name einer gut ge deihenden Ansiedelung, welche erst vor suns Jahren gegründet wurde und in dieser Zeit ihren Namen viermal geän dert hat. Aus dem ursprünglichen Na ' men Pilsbury wurde Rockwell, dann Harrisburg und endlich Juneau ; eS ist heutzutage das volkrelchzte und betrieb samste Städtchen in ganz Alaska. Seine 200 weißen Einwohner bilden zwei Drittel der gesammten Bevölkerung; dieselben sind fast alle im Bergbau be schöftigt und gewinnen Gold, das sie theils aus dem FlußZsnde auöwaschen. theils durch den sehr primitiven Bettleo von Gruben erzielen. Der Platz- ist T . . , r - k. . p m . r iqner zugangucy, o oay Proviiionen und alle sonstigen Bedürfnisse der Em wohner aus den Rücken der Indianer dahin gebracht werden müssen. Unter den 400 Indianern von den Stämmen der Takou und Chilkat spielt der .Sitka Jacr eine hervorragende Rolle. Der selbhat aus den KrlegSschiffen .JameS xown und .Wachusett" gedient und sich eine gewisse Fertigkeit im Gebrauche -der englischen Sprache angeeignet. Frem den, die nach Juneau kommen, legt er ; or -- V. . . ein worlleoe oic iqm von oen liornman deuren der genannten Schisse auögestell tcn Zeugnisse vor, in denen gesagt ist, daß er ein geriebener Bursche sei, dem man nicht, über den Weg trauen dürse. daß er aber wegen semer Kenntniß deS Englischen in dem Verkehr mit den Ein geborenen nicht entbehrt werden könne. Die Indianer leben von der Jagd aus kostbare. VelzThiere und vom Fischfang und werden im Handel mit den Fellen von den Weißen, welche die Vermittler spielen,, unglaublicher Welse beschwm delt. DieJndianer sind sehr streng in der Beobachtung religiöser Ceremonien und haben einzelne Ueberlieferungen, denen wir in der Geschichte aller bekanntenRell gionen begegnen. So erzählen sie, daß vor langen, langen Jahren eine große Wajierstuth über das Land kam, die al len lebenden Wesen den Unteraana be reitete. Nur einige fromme Indianer ll.l r jt . . . 1 r w i rrncien sicy in einem großen tzcmoe uno landeten, , als die Wasser abliefen, aus emem Berggipfel. Sie stillen ttcb die Erde als eine große Fläche vor. die, wie ein Tisch, auf vier Beinen ruht. An der einen Seite ist beständig der böse Geist bemüht, die Erde umzuwerfen; an der auoeren tonte stemmt sich der gute Geilt gegen die Tischplatte, um das Umwerfen der Erde zu verhindern, und aus diesem Kampfe entstehen die Erdbeben, , die in Alaska sehr hauftg vorkommen. Wäh ren einksErdbebens werfen sich die 5Xn dianer auf die Knie, berühren mit den

Gesichtern den Boden und schreien zu dem guten Geiste, er solle nur tüchtig stemmen, daß e dem bösen Geiste nicht gelinge, die Erde umzuschmeißen. Ein ähnliches Verfahren beobachten die In dianer, wenn es anhaltend regnet, sie hören dann nicht eher auf zu beten, bis die Sonne wieder scheint, und da sie

mehr Ausdauer besitzen als der Regen, r rr n. fr k ? . l 10 yar lyr eoei jiexg urioig. uu ;$n oiar.it inv unuua vzwwii rung uno rennen em ttttez, mu oem t die Leichen und die wollenen Decken, w welche solche gehüllt werden, emreiben, ' S5Tt sCttttnir f itn ht fliifn ir "w iivi w. -vv.. ... 15 Minuten völlig in Asche verwandelt werden. Letztere ist von der Asche des Holzstoßes absolut nicht zu unterscheiden. Bärenfett ,st der Hauptbestandtheil der Salbe, dem wahrscheinlich verschiedene . . ? . t - c r?t c ze velgeml,a)l weroen. uzenn oer. einii vle veueroe,la!lung au o oen civlilZirren alioneelngesuyrr weroen wird, so wird es sich empfehlen, diesem er anoian größere nuimerr. jamicu zuzuwenoen. Ei gefährdeter ttönig. Ms 9ttiTi& V K OnXt Vt fls) Jkml&l brachte, daß die beiden Parteien im ita49 t3nuy us vuvu wit vtuiti i .JCl- V t ! - C-IV. A - ? 1 I lleniscyen Parlamente, oerannt als die Rechte und die Linke, eine Vereinigung in Betracht'gezogen hätten, so mußte das i V' . Hl. wooi erwas wunoeru Hingen, ome wirklich daS italienische Volk mit seiner Regierungso zufrieden sein, daß-daS Bedürfniß nach einer Oppositionspartei gar nicht vorhanden ist?. ,Daö ist doch gewch Nicht möglich, wenn man erwägt, daß weder der republikanische Staats gedanke, noch der Glaube an die päpst ix.m. trrv nc .st .. c v . . ev.iüc.f I uuji jiuiiyu r uu et vöin ci auSgestorben ist und die Noth so viele Tausende aus dem Baterlande vertreibt, Jndeffen löst sich daö Räthsel sehr leicht. Bis jetzt war daö Wahlrecht in Italien so - eingeschränkt, daß nur die GroßGrundbesttzer, die reichen Kauf leute und die sogenannten böberen Stände stimmen konnten. Alle diese Elasien unterstützen die herrschende Dv nauc, unv im Pariumrnle lamrn nur ganz unwesentliche Meinungsverschieden. heiten über die Art der Verwaltung zum n : . . V i ö r - I Ausdrucke. Jetzt dagegen tst daö Wahl, recht so ausgedehnt worden, daß eö zwar noch nicht allgemein ist, aber doch nur den eigentlichen Proletariern. entzoüen bleibt. In Folge dessen kommen bei der - , m w w I diesjährigen Wahl Elemente in Betracht, mit denen die besitzenden Classen bisher nicht zu rechnen brauchten, die sie als ge meinsame Feinde betrachten und gegen die sie sich sofort verbünden würden, wenn jene ihrerseits Miene zu' einem gemein schastlichen Angriffe machten. Die e , V?.1,I.?. .X . - . . inuv uwmun uuu Uilramonranen. uuc vyuriöuiuia umc. yuut oe sO . t fV'fo -r t luiuuii uu aus aosyrn maji au, m x. v. v.. " -xi .t c. 1 f. 'r t , 1, oen ilailenl,en onigslyron rommen ;r ,7' r r "lV.UU" c..V kämpste ursprunglich sur die Republik, Da er lndeffen später da? Königthum. -cy c . auveruq anerrannle .,o zazwiegen aucy ,unuuu, unu .mm manuc. durste seme. Macht befestigen. Jetzt, da vym.vuiuiii. m, wü5 uic yvuüiikaner um so weniger Ruhe halten, als sie ihre Hauptstärke gerade unter derje nigen Claffe haben, die durch das neue Wahlgesetz zur Theilnahme an der Re gierung herangezogen worden ist. Ver stärkt werden sie noch durch die Sociali sten, denen der schreckliche Nothstand un ict uc -asuciiCKn WICIC - cniiaiuniciic ... v. ps-c:. i-i" t. .-Vrxrrr. oub iUHjittv wui. i i r 1 1 1 ttfit t itHllitX(it ctr. ....rr.t-i . cc tm.xi in ...u, flt ,Wu9w.. !odc öefärirlier für bie bönomWcn Partelen sind die Clericalen. Sollte der Papst semen Befehl an die, Gläubi A A A m & VA HA A j ftX A a W A A a A gen zurücknehmen, sich weder wählen zu t .rr je . ? . 1 1. . lauen, noq zu wayien, o ronnien 01c kirchlichen Geaner des KöniaSbauseS Abgeordnete genug in das Parlament senden, um den bis iekt berrsckenden Parteim Schrecken einzuflößen. Eine Vereinigung dieser Clericalen mit den Revublikanern. . würde . vielleicht ,um Sturze der Monarchie genügen, wenn sie auch nickt lanae dauern könnte. 5n Bezug auf gemeinsame RegierungS zwecke beaeanen sich diele beiden Ele mente freilich nicht aber . sie haben ein gemeinschastlicheS ZerstkrungSziel, sie ft.- iK; vT. ii.r vl. c. ide nach d?m Umstürze' der b'eStaatSkrm. Noch hat in vTTiT.r 'rC . . llftt-vtiwc siebenden deffen Leo XIII. sein Wahlverbot nicht ?'N.' jwullginrarcirn, uv w v.gr r, ,n . uiituiiuc", vuMuuiiu uujuwmuc Wül V t . rci . fi.rr vT?T . m r"m :ZZZ Hr3;":;' . n. . wiiitn.inwiicn c . wMuwua. ner bei den Wahlen große Erfolge er zielen, so werden vsich. die dynastischen Parteien - dennoch verschmelzen müsien. Der neueste AttiHrKst. Sr Viht sitnff .f Tf.fnnntTiA-tir. -w v. v y V .fihn. l?nnrtfrnr. . sn C nnhrf.ftr - H'vn vtv)ttiiuk. (y. vn viiv.vusten derselben aber gehört eine neueSecte : rr , cvy!j. w rn Ngino, oie neu Mir wenig VIA uno viel Behagen , mit. dem Beweise für die Behauptung abpilagt, daß die .-angel sächsische Raffe dsrchauS nicht angelsäch sifchen, sondern vielmehr jüdisch Ur sprungs ist. Diese Leute glauben, daß die Engländer im Swme Manaste, die Amerikaner rmStammeEphraim und die Jrländer in irgend eine der verlöre nen zehnStärame ihn Urcchwen zu suchen r 1 " .... Iblk VMI lMWV.i, VMU shaben. 'Die Prediger der Secte ver. künden diese. Lehre mcht ziur.m den gotteödienstLchen Veisammlumgen, sonv t. r .r.: dern geben auch ein in London, erschei nendes Wochenblatt hevaus, welches na mentlrch mit den Auslegungen der Of fenbanmg des Johannes, sowie der alt "jj " vmi.w, ivw. testamenttichen Vorbilder zur Apokalypse gefüllt ist, .. Es ist ein gesährUcheS- Beginnen, ic Engländer sowohl, o die nmmron - M M den EdabltstementS könnten aetro t in VerkaufSlokale für; alte Kleider" um pandztt. werden. .'Einen Beweis unge

von htn kd,n nhleiten 111 wnuen. und

ww ww -vw 99 ww wmF m w w www wwr wm w y - -

wurden zene nrovernen yttiapen vieie "XV " V i, . ' m Vi eingereicht worden, u::d

Anhänger finden, o wäre damit daS XTäTn n Gerichten war die Anzahl gefZmmte. amenkamische Schweinepökel m tagS 10 Uhr tel graphisch ubermt. viel geringer. - : ge chSfl Dernichtet. und die ihm dienen t. D.es Voraussagungen haben seit- ff?. Ellen JbaS

wohnlichen Scharfsinns yaoen lum.,,? die Weisen der besprochenen Secte durch die Entdeckung des Thieres" gegeben, von dem die Offenbarung des Johannes sagt, es sei das Thier aus dem Meere voll 9tacn der Lästerung mit sieben Häuptern und zehn Hörnern.

Schon m der juden-chrlstllchen llrmt imuc vlls .4.Qi(( uu viniiarrn ac S. . V n O-fc ? M - -t n - ? n gnnt und bezeichnete eine vom Satan. w entsendete Persönlichkeit, welche kurz vor t, erwarteten zweiten Erscheinung Christi alle Macht des Bösen in der Welt zum Kampfe gegen die christliche Kirche zusammenfassen, danach aber durch w ..rjc rrt n ücn njicoej erienenen vjqriiius uoer wunden werden würde. Unzählig sind die oesckicktttcken ßrf&timmnen und Männer, in denen der Aberwitz, oft mit wahrer Frömmigkeit, oft mitGelehrsamit verbunden, das .Thier- oder den ' Antichrist zu entdecken vermeint hat. Dag römische Weltreich galt den Ehri sten als der Sammelpunkt aller dem Reiche Christi feindseligen Mächte, von dem Antichrist Nero erzählte die Sa ae, daß er nicht gestorben sei und der einst nun Kamvle aeaen das Reich des Messias wiederkehren werde: schon vor Lutber laben die Narttten nd Secten. l PI v -.! , I qh im Von oem romiiazen lrcoenioum . . . . L. - I entfernt hatten, in der römischen Hierar chie und in dem Pabste das .Thier" der Offenbarung, undRom wiederumnannte Martin Luther mit ' Vorliebe den Anti . chnst. In sosern das .Thier- bekannt Hck Mackt bat übe? alles Nalk. könnte sich bei uns ein Streit darüber erheben, ob wir in Herrn Vanderbilt oder in Herrn Jay Gould den eigentlichen An tichrist zu begrüßen haben, aber die er wsdnte Secte und ibr Wocb'enblatt sind idem solchen Streite durch die Ent r - ' ' - . , . deciiinfl JutiflrafDinmen. Dafc Ulanstone der einzig wahre und einzig richtige An tichrist ist. Die Bemeisfübruna des Londoner Wochenblattes ist eine matbematische.und es wird daber wobl nickt viel aeaen die. Me vorzubringen sein. Die Zahl 666 m utnnnMiA b nhnfnThhtifi nhr die'.enle mnstiscke 3oM. tnelrni nn her aklkn.Nedeutune der arkeckisckenNuck. VT . o z" R." ."'T." I naitn und in Gemaßhett des Vers 18, Cap. 13 der Osfenb. Joh. den Antichrist ndeut-t. Nun bedk.uten der sollende griechische Buchstaben die neben denselsnekrten Nucksiaken und ,mar ? g3, L30, Al, D4, L--200, n (mhmn-tnri7t --N 50. L--3. Adlfat man diese Wahlen, A M J V llltlik W nß V , so hat man die apokalyptische Zahl 666 und die den einzelnen Zahlen entsprechenden Buchstaben ergeben den Namen : Ulacisume. Der Verfasser des betr. Artikels giebt sich mit diesem mathematischen Beweise gch durchaus nicht zufrieden. I , - wmm MW wvIww w w w www wm m w ' Er bemerkt: .tzselt langer als zwei Jahren &nn ?A f stimmt hnü (Rlsldftnn.. I lTv" ' M "V " , M dr Mm minister der L nlksnerderder t . . . st iener entlekl cke Riese, der rotkbaa. '-' y 1 - V ' " 1 ' .ja. aber mit kablem Scheitel, dem Mes i " ' . : . sias vorausgeht, aber von diesem über. wunden wird; .der Verderber der See Un der gleich dem Bischos Pusey. der römischen Kirche Proselyten zuführt, obgleich er selbst nie Katholik war. Wer Gladpone seinen unterthänigen Respect bezeuat. der bezeuat ibn dem Teufel.- . Die Herrschest des' Antichrist ist be kanntlich mit viel Drangsal und Ver IM U W U U I Wüstung verbunden, England hat auch seinen Trubel, kann eö aber doch immer noch aushalten. Aus den Antichrist folgt daö tausendjährige Reich allgemei n,r (Ährn iMtnfMr und lnrntt hohen die I" ,7" ? " nf in ffnsiTrttrh nhfr hiflmfhr nf her - " ?' - gonjen Erde jetzt nichts nothwendiger, I " 1 t- i al3 nö) oaravs vorzuvereuen, van sie nicht vielleicht schon bald von sich sagen müsien : .Nichts in der Welt ist schwerer zu tragen, - Als eine Reihe von guten . Tagen. I F r 0 st. DaS Signal-Bureau veröffentlichtem von dem Lieutenant JameS Allen aus gearbeitetes Schnstchen, welches die An Wendung eines Instrumentes lehrt, durch das man die m der nächsten Nacht resp. am nächsten Morgen bevorstehenden Fröste mit emem sehr hohen Grade oon Wahrscheinlichkeit vorauszuerkennen im Standeist. DaS Instrument besteht ?n,r Ä,.si,ntt,n..n tiNm uö einer Zusammenstellung zwei völlig gleicher Thermometer: die das Quecksil. L.. der enthaltende Kugel des einen ist ' " ' " -?'B ?' i1."" "i"." sts, Ut ,?n-n mr,n Zs- " I CKXV.n u ; u ,u, iu,, wuwu 'lusiln Mll emem Wa er enlyailenoen .e.k ; m.,,:,. mmUbt Gefäß m Verbindung gesetzt wird. Vermöge ihrer AufsaugungsfShigkeit drmgt fortwährend Feuchtigkeit nach der vuur, wum uic ui uraBicoi. & trockener die Luft ist, in desto höherem Mraoe vCrOUNiei 0 uuue vle m IBM 1 r f X. rv- .1 f ii VWf rv H tfftNO llCO Feuchtigkeit, und dieser Pro I t f Ttfl , Vf'X f" fk VI "lT"0"0"01101 u?b laßt nfl lillPnitlnPr im I hermnmkikr I . c" ' '.1.15.. " fix 7':, us w;lv,rri"ulw"1" nuiuiuu vvl, uiuiu ümiuuii u i unieben. Die Grade, welche das erste Thermometer zeigt, werden von den m.A.. i... i.- v cvn viUUCU vu ueui awciuu li ttU' menre angezeiglen emperamr aogezo ?tn un 8Pe" t?b .ßenng Dls. Wer,,, bic sich crcjleM, zngt rn ein oetn Instrumente be,ge ugten Tabelle bie I . , , . O'.M.W...4... f... Liemveraiur adaeZa mper :lw' 1 ct fcUiuV . 'st. Daö Instrument sammt Tabelle i uno enrnucns.'inmeliuna mlrn nnn nein im i, V ' v ' I n 's Welkriureau zu dem Koste?, e er. x ' V Cnt. 4. ' ' 1 i mcht m der Nahe vonSignal'Stationen U"" wniui W:?.:. ....... .:.c....... I ""B "" 'iinrnitainniinnFn 1 w w w o w-t r ww z w r iw m i " i..B 2 x: "il "T'" ZZ:ZL "1 : V'U1Ä ..r' -Uv? namentlich für die L indestheile, in denen Tabak proucirt wird, von höchstem Nutzen.

uu uvii vuuijinuj ivitit' U11U UilU I

Don: Jnleude. In der letzten Sitzung der medicinischen Gesellschaft in'New Z)I?! wurde die Frage discu irt, ob man bei dem seitherigen Verfahren, eistarrt aus geftindene Personen nur nach und nach in die Wärme zu bringn, verbleiben oder die von französischen Aerzten empfohlene Methode, Eistarrte rasch in die Wärm: zu dringen, annehmen solle. Dr. Lapt chinski hat Versuche an erstarrten Hunden gemacht; 'von 20 Thieren, an denen die ersten Wiederbelebungsversuche in kalten Zimmern gemacht wurden, blieben 14, von 20, die sofort in geheizte Zimmer gebracht wurden, blieben 8 todt, während sich 20 Hunde, die sofort in ein warmes Bad gebracht wurden, sämmtlich erholten. . , Die Ossicie-re des Kriegs schiffes Dakota hatten während ihres Aufenthaltes in Alaska Gelegenheit, zwei indianische Frauen von einem grau envollen Tode zu erretten. Wenn ein

Häuptling stirbt, so verkünden die Me dicinmünner, die ihn behandelt haben. daß derselbe von Heren verzaubert wor den sei und wählen unter den Frauen ummern des Stammes die angeblichen CV o 1t V.!.f. trT. v VI vrikn uu. eoer viele luuen vunn vtr rrn .. ä- . m . . Scanner oes Stammes yer, icyleppen ne m den Zalo. bmoen leoe an einen Baum und martern sie durch Schläge, Stiche, Schnitte, theilweises Abziehen der Haut aus. die entsetzlichste Welse. Je länger die Martern dauern. desto größer ist die Garantie, daß nicht neue Hexen im Stamme entstehen und denselben schädigen. Die beiden Opfer werden daher mit Nahrung versehen und erst, wenn sie nach acht bis xebntäaiaen Martern dem Tode nahe sind, lebendig I. . n . ' reroranni. xxzi ttrauen waren, ais die .Dakota- im Hasen von Sitka lan bete, als Hexen bezeichnet worden und hatten sich in das Haus eines amerikanischen Missionars geflüch tet. Die Indianer forderten ihre Herausgabe . und drohten außer dem. alle rnr Mission aeböriaen Ner MONCN XU tödten und die Missions Gebäude niederzubrennen. DieDakota" lam geraoe reqizettlg an, oav oer om Mandant die beiden Frauen, den Missio när. dessen Jamilie und sämmtlicheConv. . r ... c L I vertiten nach dem Schiffe bringen laffen konnte. Die eine Zrau war alt. ab schreckend haßlich und nannte sich selbst ein? Sere : die andere war eine Z?rau I CW s " W von ungefähr 20 Jahren und emneh mendem Aeuern. DaS in der Nähe des Ha sens in-Montreal gelegene Hotel eines gewissen Joe Beach ist emna in seiner Art. Das ganze Erdgeschoß nimmt der Barroom ein, welcher mit TodtenschS deln verziert ist. An dem einen End? des Schanktisches liegt beständig ein Lrnfi Sti"irf rnU8 WindfT;sA tinn dm B.vpv- w.mm .VVW V. W .V V, VV. V V M. s 6, d ? Res,k?r asenlikttik &ntnt . .,.., , nrnk Stücken m i dem danken I ttntn I n'w' ' - - ..... ....... den Messer absckneiden. 5lm zweiten i . " Stockmerk befindet sich ein Restaurant, in dem kräftige 'Speisen zu erstaunlich billigen Preisen verabfolgt werden. Die beiden übrigen Stockwerke bilden große Schlafsäle und die Benutzung eines sau deren Bettes kostet 10 Cents pro Nacht. Ein oroker Tde des Kellers st ZU 3el 1 - LJ - - len benutzt, in welche Beach diejenigen seiner Gäste einsperrt, die sich zu sehr betrinken oder Kcakehl machen. Er pflegt zu sagen: Ich bm meine eigene Poll zei, Polizeirichter und Gesangnißwärter; meine Gäste gehorchen mir, denn sie I w,tt,n hnh im ihnn hnhttrm hnfe tm 1 --u vp mtm n ,ftt nn ht RnTii.i - m.nh - l?rt "" rv..3.. , fen und Kosten er pare. I 1 ' JnderNähevonMeriden ßomu wurde der 76jahrige Abraham n, f nh stf h n,flfTtd, j' ttar ; ber Trunkenheit mit dem Ge I ' sicht in den Schlamm gefallen und er stickt. Vor einigen Monaten brannte in Oshkosh, Wis., ein Haus ab, uö besten obersten Stockwerke eine Frau um Hülfe ruf. Jide Rettung schien unmöglich und der reiche Gatte der Frau bot tzö,000 für deren Rettung. .Gleich zeitig hatte sich em Feuerwehrmann m das Haus gestürzt und diesem gelang unter entsetzlicherLebensgefahr und nach dem er sich arg verbrannt hatte, die $ " r D r ädauvtete nick? d oeyauplele Nill)!, oaß er em .even um ?"U$ZS die Sckan ae schlagen hade und es ist ungewiß, ober ich, schon in das haus .mgedrungen war. bevor dieBelobnuna töoten murdc. geooienen uno oer ttlqe ncann . . deren Nabluna. weil in der .t vk v;: Klage nicht angegeben war, daß ihn die m.,m,7 . hi a,,, ... N,snhnnn liernnli:t hht hif Strntt in 3 rhna,rito hrt schieden' daß' dem muthigen Feuerwehr mann ein wohlberechtigter An pruch au die Belohnung zustehe. ' ; Jmfrirnn rifm iTn I w pr - -mm -w m w vi V U mrr.hidpnf. fnrd.rf irtn lftrn , v. v w. l.vil Arbeitern, daß dieselbe nicht anders als je. .o-. , jt Ulllq vorausgegangener zwelwocaiger Kündigung die Arbeit verkästen und be kst . Nk rnnrnt Pnfin tnrstrf. d,r,n d jenigen Arbeiter verlustig gehen, welche cz.-.ndZnnnnkkrZst meto f.ntn I " ..-.D--Ö-, ..r r- - nfirir hnntntn tntlfäi d ,s,.v. IU-"" ""Ö'O"" nivviiv. uii I v.c.?. I .V. . M' V HVllt nach Belieben, ohne denselben nur für eine Stunde mehr zu bezahlen, als sie wirklich bis zu ihrer Entlassung gearbei tet haben. Dieser Tage wurde , einer welche die Arbeit verlassen mußte, um ihre plötzlich ge ährlich er dankte Mutter zu pflegen, der Lobn emer uorue roeniaus vorenloallen UNS k Bruder der!, ut Li t,,T,. 1 .: m.x. .t.f ' .i denfalls gan, unschuldigen Fac.or der IKnhr f iitAxitn lfrrtMS.. I uu '"( 1 H vHtuuwiuuii Auch Philadelphia eilt,um den Neu ..Ekglandstaaten in der Zahl I ber (5tefeibunacn natfiintommem Vor ein S'plemier.Termme eines dortigen t8 waren 47 Ehescheidungsklagen vor den übriaen derselben nicht v on M il waukee erhebt eine schwere Anklage gegen ihren Bruder. Sie wurde vorige Woche plötzlich tobsüchtig und am Mittwoch

der ihr, um sich ihres Verw.Szens be mächtigen zu können, ein Gift e'.igegeb'n habe, das sie verrückt machen sollte. Eine Untersuchung ist eingeleitet worden-. Eine Schö.ne, die Miß Pinner in Lawrence, Ka!zsas, ließ sich vor ihrem Selbstmorde photograph'.rcn, und zwar in der gefallsüchtigsten Haltung, und schickte dann, die Bilder an alle ihre Freunde. Das ist auch ein Zeichen der Zeit und dürfte Nachahmung sinken. Lebensüberdruß und ungemeffsne Eitelkeit machen den freiwilligen Tod zum theatralischen Knalleffekt, weil alleJdcale verloren gehen. Jetztistauch der ganze Gummi-Ertrag SüdAmerikas . in die Hände von .Spekulanten gerathen ; die Folgen sind 'nur zu auffällig. Im Jahre 1879 kostete das Pfund rohenKautsckuks 75 Cents, h.eute UM bis U.22. Dabei geben .die Monopolisten so wenig von der-heutzutage so wichtigen Waare in den Markts daß der Preis der selben .unbedingt schnell noch weit höher steigen muß. Viele Fabrikanten sehen sich deshalb schon seit langer Zeit genö thigt, ihren Gummi durch Beimischung alten Materials zu falschen, und daher kommt es, daß unsere Gilmmischuhe jetzt so schnell reiß:n, Gammlschläuche so leicht vlatzen. und man ans diesen Art! kcl l ukiÄavs nicht mehr Vertrauen setzen kann. w,e s.ühr.

Vom Auslande. 'Für denselben Tag. an dem Gras Chambord vor zweiundsechzig Jahren das Licht der.Welt erblickte, war nach Newcastle eine allgemeine Conse renz der katholischen Bischöfe Englands einberufen, auf elcher unter dem Vor sitze des Cardinals Manning eine wich tige Discussion über die Thunlichkeit der Gründung eines neuen Erbischosssitzes sür den Norden Englands in Prestow erwartet wird. Sollte dieselbe beschlos sen werden, was als äußerst wahrschein lich gilt, so glaubt man, daß der Bischof von Salford, Dr. Vaughan, der erste Erzbischof der. neuen Diöcese sein wird. Leo XIII. mag das als einen Erfolg in die Geschichte seines Pontificats ein. tragen. Die Triester Behörden haben in Folge der Verhastung Over danl's wichtige Entdeckungen gemacht. Die Polizei ist aus die Spur einer sörm lichen Verschwörung gekommen. Der Schauplatz der geplanten Umtriebe der Jrredenta sollte nicht allein Trieft sein, sondern auch Görz, Kapodistria und an dere Städte. Der römische Central uöschuß der Jrredenta hatte den Plan festgestellt, der darin bestand, in dem aanzen italienisch redenden Theil Oester reichs während der Kaiserreise zu .pro testiren, und zwar mit Bomben und Petarden. Overdan! ist mit einer gan zen Gesellschaft aus Rom bis Venedi gereist. Hier zerstreuten sich die Genos sen und jeder ging nach seinem Bestim mungsort ab. In Folge der Beryas tung Overdank'S haben dann die übriaen die österreichische Grenze nicht über schritten. ES ist daS Verdienst der rö mischen Behörde, daß die Verschwörung entdeckt wurde. Das Triester. Gericht ersuckte das Venetianer Gericht, die auS Triest ausgewanderten Individuen Levi und Parenzano zu verhaften; diesem Verlangen wurde entsprochen und beide wurden auf Grund einer Anklage aus Majestätsbeleidigung und Mordversuch verhastet. Am 30. September ist eö in Aarls uno anoercn lranzon wen Städten zu Ehren des Grasen v. Cham bord in den legitimistischen Kreisen hoch hergegangen.' Die Blätter der Partei haben diesmal denGeburtstag desRoy" in besonders überschwänglicher Weise gefeiert. Sie wiegen sich m der Hoff nung, Heinrich V. werde diesen Tag zum letzten Male in der Verbannung be. gehen. In . dem Turnsaale der Rue de Vaugirard' ward ein Bankett pon 350 Gedecken gegeben, welchem die in Paris wohnenden Notabilitäten der Partei bei wohnten. Selbstverständlich gingen die Redner mit der ' Republik nicht eben glimpflich ms Gericht und verkündeten mit Bestimmtheit das Nahen des Er. lösers", dss .Wunderkindes' vom 29. September IS20. ; Sämmtliche Anwe senden unterzeichneten eine Adresse an den Roy" und gaben sich das Wort, der Messe, welche in der Kirche St. Ger mam des PreS. ihm zu Ehren gelesen werden sollte beizuwohnen. . Die .Na5..Ztg." bestätigt die Nachricht, daß HerrLothar Bucher r ' " , i'i . aus leinte vlsyerlgen leuung im aus wältigen Amte, ausscheiden werde ; das Blatt deutet zugleich an, daßHerrBucher damit noch keineswegs den Staatsdienst verlassen werde. Während früher die dem Fürsten Bismarck Nahestehenden Herrn Bucher als rechte Hand" nicht genug herausstreichen konnten, widmet ihm eine auswärtige" Hand in der Köln. Ztg." folgenden Nachruf: Von politischer Bedeutung ist dieser Abgang nicht. Früher bat Fürst BiSmarck den geistvollen und kenntnißreichen, aber zu Paradoxen geneigten Mann vielfach be nutzt; wenn er etwas nicht wußte, schlug er im Bucher nach. Aber schon seit drei Jahren hat Bucher beim Reichskanzler Gunst und Einfluß verloren gehabt. In der letzten Zeit hat' eö auch an persön lichen Reibungen nicht gefehlt, aber wie seine Freunde versichern, nicht mit seinen Vorgesetzten, weder mit dem Fürsten Bismarck noch mit dem Grasen Hatzfeldt, der nächstens nach Berlin zurückkehren wird, um die Geschäfte des Auswärtigen Amtes wieder zu übernehmen." Lothar Bucher theilt eben daS Schicksal aller an einer gewissen Stelle Abgenutzten. : W i e ei pariser Blatt meldet, ist der bekannte Dominikanerpa ter Dido nnach einem mehrmonatlichen Aufenthalt in Deutschland zurückgekehrt. Ueber seinen Aufenthalt in Leipzig und Berlin, woselbst er sich mit Eiser : dem Studium deS Deutschen und Deutsch, lands widmete, äuße't er sich sehr befrie digt ; er beabsichtigt ein Werk herauszu

geben, dem seine täglichenAuszeichnungen in den deutschen UnirersitZikstädten zu Grunde liezen sollen. Im MZrz d. I. schrieb Pater Didon aus Leipzig an ei nen Freund: 'Jch stecke im Deutschen bis über die Ohren,, ich übersetze ? drauf los und buchstabire. wie ein kleinerJunge, die rauhen Silben dieser Sprache, deren ich mächtig sein will, ehe ich nach Pari? zurückkehre." Und etwas später ließ er sich aus Berlin vernehmen : Ich bin ein einfacher berliner Student. Mit mci nen vierzig Jahren und der Mappe un ter dem Arm gehe ich unter jungen Studirenden einher, sitze in ihrer Mitte zu den Füßen der Cathedcr ihre? Lehrer. Oe X. fiv. rr n v r . r

ouj uc crnn uno lajilcyi ; ne lau schen aufmerksam, machen sich Auszeichnungen, arbeiten fleißig. Die Renom misten und Händelsuchcr unter ihnen bilden eine geringe Minderheit. Auch die Lehrer überraschen mich durch ihr bescheidenes Austreten. Alles geht ohne ; Gepränge vor sich, ohne das obligate Glas Zuckerwasser, chne Pedelle mit Nlverner zcelie.um oen yais. er Pro fessor hat auch keine besondere Thür, er kommt, wie die Zöglinge, hängt Ueber. - " I. V . . a. w r gieyer uno aui an oen namilcyen Pnocl wie die Hörer, setzt sich auf einen ge wöhnlichen Strohsessel und lehrt nicht Worte, sondern Dinge." In Petersburg wurde vor einigen Tagen ein Holzhändler be. graben, der ein schier unermeßliches Ver mögen hinterlassen hatte. Sein Name ist bekannt, sogar Kaiser Wilhelm hat seine Datsche am Kamenoostrow'schen' Prospekt besucht : die berühmte reizende Datsche Gromow. Herr I. J.Gromow ist 63 Jahre alt geworden und war we gen seines Reichthums und wegen seines WohlthätigkcitsstnnS gleich geachtet. Zehn Orden wurden dem srüheren schlichten Holzhändler hinter dem Sarge nachgetragen. Ein paar Tausend Men schen und über 300 Wagen gaben ihm das letzte Geleit und bei dem Todtenamt waren zugegen der Oberpriester' w.d 30 Ortögeistliche hiesiger Kirchen und vier Sängerchöre, und der Beerdigung wohnte sogar der Metropolit bei. Die Begräbnißkosten werden aus 50,000 Rubel veranschlagt und außerdem fand nach den Trauerfeierlichkeiten um 4 Uhr Nachmittags in der Gromow'schen Villa zum Gedächtniß an den Verstorbenen ein Diner sür 800 Personen statt, wovon ein jedes Gedeck ohne Wein auf 8 Ru5el zu stehen kam. In Nußland herrscht bekanntlich die Unsitte, jeden Leichenzug durch ein Bacchanal zu beschließen. Der revidirte CensuS von Schottland giebt die Bevölkerung auf 3,735,573 Seelen an, eine Zunah. me im letzten Jahrzehnt von II Prozent, die stärkste außer einem Jahrzehnt-dieseS Jahrhunderts. Im Jahre 1800 betrug die Bevölkerung 1,600,00). , Deutsche Lokal'NaSrichten. S t a ß f u r t, 30. Sept. Bei Groß Wirschleben in Anhalt hat der preußisf Stififitfi Nnsrnirn -nnffi fonsi rinr Ms VM V"fB mmwmwtj wTwwWQ r v v nehmen lassen, welche vom besten Er folge gekrönt sind. Dieser Tage ist dort ein mächtiges Salzlager ausge schlössen und der bezügliche Bohrthurm hatte aus Anlaß dieses erfreulichen Er eignisses geflaggt. Ein neues Kohlen werk hat sich bei Pötzkau in Anhalt auf. gethan und ist feit 14 agen m vollem Betriebe. Die Kohle ist eine brennbare Knorpelkohle und feine Kohle. . W i e n, 2. Okt. - Während in Preß bürg die Ruhe nicht weiter gestört rour de, kam es am Sonnabend in mehreren Orten der Umgebung zu argen AuS schreitungen, in Wartberg.Rethe, Ivan ka. Tanschütz wurden in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag Juden ausge plündert und mißhandelt. Die schlimm sten Nachrichten liegen aus Tanschütz vor, wo mehreri. Häuser angezündet wurden, und eine Jüdin, die sich den Plündernden widersetzte, so' mißhandelt wurde, dajj sie stcrb. Gestern ging nach genanntem Ort Militär ab; nach Ge orgcnfcld wurde schon Sonnabend eine Dragoner Abtheilung geschickt. Die selbe wurde beim Einrücken in den Ort mit Steinwürfen empfangen, doch wurde die Ruhe dnrch Verhastung von zwan zig Exzcdenten gesichert. Aus dem ge sammt'n preßburger Komitat sindet all gemein eine Flucht der Juden nach )est und Wien statt. Fünf große jüdische Fabrikanten in Preßburg .haben die Zerlegung ihrer Geschäfte nach Wien beschlossen. Dieselben beschäftigten ca. 2500 Arbeiter, die gestern schon theilweise entlassen wurden. B udapest, 3. Okt. Eine 66jäh rige, nach Galizicn zuständige Frau Na mens Vilma Schroek begab . sich in ein Bad, u. legte sich dort aus einem m'.tge brachten Glase 60 Blutegel an. Dann kleidete sie sich an und entfernte sich it den Egeln am Leibe. Nach wenigen Schritten sank.sie bewußtlos nieder. So fand sie ein Konstablcr, der die Anzeige bei der Stadthauptmännschaft erstattete, von wo ein Polizciarzt mit einem Civil, kommissär exmittirt wurde. Diefe ord neten die Ueberführung der von den Egeln förmlich zerfleischten Frau ins Rochusspital an. .Berlin, 2. Okt. Der Direktor des hiesigen Nationaltheaters, Paul Kistel. ist mit Hinterlassung einer Schuldsumme von nahezu 70,000Mark flüchtig gewor. den. Als am Montag die Schauspieler ihre Gage erheben wollten, fanden sie im Theaterdureau einen Brief ihres Direk torö, in welchem derselbe erklärte, er könne das Theater nicht länger mehr halten und sei deshalb nach England abgereist. Die Einnahme des Sonntag Abends, im Betrage von über 2000 M., hatte er sich nach dem ersten Akte vom Casstrer einhändigen lassen und die um Zahlung drängenden Gläubiger auf Montag vertröstet. Von allen Selten hat er dann im Laufe deö TageS noch Geld und Geldeswerth zusammengerafft auS seiner Wohnung war er bereits gerückt . und ist verschwunden. Außer den auf solche Weise um ihre Gage gekommenen Schauspielern jfl Direktor

theilte sie der Polizei mit, daß ihr Bru