Indiana Tribüne, Volume 6, Number 30, Indianapolis, Marion County, 18 October 1882 — Page 2

Sttdiana Priöune. Tägliche- und SgLutsgsausgüöc.

Office: tt2S. Dclaware Ätr. IKntered as ?ecoml-clas3 matter at the itAtol!icc at Indianapolis, Indiana.) ÄbonneuientsPreise : Läzliäze ÄaSgabe 12 TtZ. Per Wochr. FentagSauZgabe Leide Rammen.. 5 CtS. PerNummer. 15 Et?. perÄoche. tW Das Xsifltcliti licint jeden Nachmit. tag nnt 4 Uhr. Die Souagsautgad, erscheint de Morgesö. Tribnne Fablishisg Company. Indianapolis, Ind.. 18 Oktober 1892. Demokratisches )taat& - TiBet. ?Zr Staat. :!rMär: W i l l i a m N. M h e r , von Medison. Fär StaZ.Äudttor: I c m e H. N i c e, von Flohd. FZ? -taatZ.-chczeister: John I. C o o p e r, von Marion ftiir TtaatZSchulsuxeri'-tndnt: John W. o l c o m b e, von Porter. Fär GtNkral'Anivalt: Francis T. Hord, von Bartholomew. Für Giert der SilVreme.Eourt: Simon P. Sheerin, von Jür Richter der Suxreme-Iourt: 1. Distrikt-S. E. N i b l a ck, van Kaor. 2. 8. -George V. H o w k, von Flohd. Alle Z o l I a r S, von Allen. 19. 'icht.Ve,lrk Für Richter: Alexander C. Ähre. Für Staatg.Anmalt : . Scank M. Wr'.ght. Für Tongreg. 7. DlAr.kr. William E. Snglish. Dkmckratlsck SountyTic?et. Für Senator. Dr. W. B. gleicher. Repräsentanten: Jtsse Whitsit, . John R. WUson, ölisha I. Howlaud, William D. Bynun Sohn C. Fe:liter. Eounty-Tommifflre: 1: Distrikt Richard Setzncur. 2. Henrv (5imber. 3. w Joseph Loftin. Cirrk: . Robert L. McOuat. Sheriff: Daniel A. Lemon. Schotzmeifler: Sli Heinch. Auditor: Tk.om.iS H. Litz:nbcrg Recorder: Cornelius Stellet). Coroner: Dr. C.N.Metcalf. Erimtnal:Richtr: Plerce Norton. Su-erisr-Court Richter. " N. B. Taylor, John A. Holman, Frederick Heier. Survevsr: D. B. HoSbrook. Äberglaude itv 9l$tv Der Hng zum Wunderbar und Ncdttsinnlichen ist lief in der menschlichen Natur begründet; er ist nicht etwa nur in .den ungebildeten Ständen heimisch, sondern zieht sich durch alle Schichtender Gesellschaft. In langsamer Abnahme ist der Aberglaube begriffen; er wagt nicht mehr offen hervorzutreten, aber wie eine Epidemie, die erloschen schien, tritt er von Zeit zu Zeit wieder mächtig hervor. Wie das Mittelalter fanatische Anhänger des Hexenglaubens hatte, wie man noch in der zweiten Hülste dieses Jahrhunderts mit Ueberzeugung an die Tischrückerei glaubte, so citirt man heute noch Geister. Eine andere Art des Aberglaubens ist harmloser, naiver, manchmal, könnte man sagen, poetischer, und diesem Aberglauben ist keine andere Rasse so ergeben und anhänglich, als die unserer farbigen Mitbürger. Besprechen, Beschwörungsformeln, Zaubermitlel, An und Vorzeichen, sowie Vorahnun gen spielen unter ihnen eine so große Aolle, wie unter den alten Äömern, de ren abergläubische Anschauunaen unö Livius vorzüglich schildert. Unter den Thieren schenken die Farbigen den 230 geln d.ie meiste Beachtung und erinnern dadurch an. einzelne Erscheinunaen deS Aberglaubens in Deutschland, die den Lesern bekannt sind. Verirrt sich ein Vogel des Waldes in die Behausung eineS Farbigen, waS na mentlich bei stürmischem Wetter häusig vorkommt, so bedeutet dies,-daß der Tod in diesem Hause baldseinen Einzug halten uird'. Läßt der Whip-poor-will (Ziegenmelker) in einem Gehöft seine Weise erschallen, so flößt er die. Todten klage aus über einen der Bewohner. Die Farbigen zeichnen sich durchNein lichkeit und Ordnungsliebe nichk gerade in hervorragender Weise auS, eines aber wird der Neger nie unterlassen : Wenn er sich gekämmt hat, wird er dle im Kamme zurückgebliebenen' Haare stets sorgfältig auS solchem entfernen und sofort in das Feuer werfen. Flögen diese Haare vielleicht ins Freie, dann würde ein Vogel dieselben zu Neste tragen und der, von dessen Kopfe die Haare pgm men, wäre für lange Zeit den entsetzlich, sten Kopfschmerzen verfallen. Die Ab Neigung, eine Taube zu tödten, haben die Farbigen mit den JankeeS gemein; sie rührt daher, daß einst der heilige Geist die Gestalt einer Taube angenom' men hat. , 2er Glaube an das Verhexen, Be schreien und Verzaubern rührt noch auS den Zeiten der Sklaverei her, und gegen alte Weiber, die im Verdachte der Zau berei stehen, schützt man sich dadurch, daß manzwei Stäbchen in Form eitteö Kreuzes vor die Thürschwelle legt. Charakteristisch sür die Farbigen ist es, daß dieselben sich überall -hinzudrängen, wo eine Leiche zu sehen ist und mit Vr

lüde an Begräbnissen Theil nehmen; dagegen würde keine Negerin wagen, den Platz unter einem Bette, in dem eine Leicbe celecen bat. mit dem Besen vu

t J U ' - v i ri"r.r haT ftt -mrh& stA finf W'.lUtil ) v 1 4. fcVV. ! V4 wenn sie dies thäte. Der Mond üb; auf die 'Handlungen der Farbigen so großen Einfluß wie aus Ebbe und Fluth. Nur bei zunehmendem Monde lassen sich die Männer die Haare schneiden, schlach !en 5.e ihre Schweine, seiern sie ihre Hochzeiten, pflanzen sie ihre Kartoffeln. An dem Glauben an Vistonen hängen die Farbigen ebenfalls noch mit großer Zähigkeit. , In Lynchbur, Va., stahl ein Farbiger, der einer Methodistenge meinde angehört, eine junge Kuh, schlachtete dieselbe L-nd hatte sich ob die je Frevels vor den KirchcnAeltesten zu verantworten. Er leugnete die That nicht, sondern vertheidigte sich wörtlich wie folgt : .Der Fall ist der, Ihr Brü der, daß ich die Kuh gestohlen habe, weil Gott es mir befahl. Ein Engel erschien mir und sprach: .Erhebe Dich, Peter, schlachte Deines Nachbarn Kuh und ver zehre dieselbe." Diesen Befehl mußte ich ausführen und ich führte ihn auS Es ist schwer zu. glauben, aber eine That sache, daß die Aelltesten nicht wagten, dem Spitzbuben ein tadelndes Wort zu sagen, und daß sich der Bestohlene mit einer mäßigen Entschädigung be gnügte. In der Legislatur des Staates Vir ginien ereignete sich ein ähnlicher Fall. Ein farbiges Mitglied hatte der Bewil ligung einer Landschenkung an eine Ei senbahn aus's Heftigste opponirt, än derte aber plötzlich seine Ansicht und plaidirte und stimmte sür die Schenkung. Auch dieser Biedermann berief sich zur Erklärung seiner Handlungsweise auf eine Vision, es wurve ihm aber später nachgewiesen, daß die Vision in einem ihm in dle Hand gedrückten sehr soliden Wechsel bestanden habe. Derartige Visionen sollen auch außerhalb Nichmond schon Wunder gewirkt haben. Ungelöste Oerfassungösrsgttt. .Die vollziehende Gewalt soll einem Präsidenten der Ver.Staaten von Ame rika übertragen werden. Er soll sein Amt während eines Termins von vier Jahren bekleiden So lautet ein Ab schnitt der Bundesverfassung, der nicht anders auszulegen ist, als daß jeder Präsident vier Jahre in Amte bleiben soll, wenn ihn nicht vorher der Tod ab ruft oder seine Absetzung auS gewichtigen Gründen nothwendig wird. Von be stimmten Zeilabschnitten nach Art der Olympiaden ist gar keine Rede. Es heißt nicht, daß ein Vicepräfldent, der nach dem Tode des Präsidentin an des Letzteren Stelle tritt, nur dessen Termin auszudienen habe. Die Praxis hat sich jedoch an den strengen Wortlaut der Verfassung nie gekehrt und einfach an genommen, daß der Viceprästdentder für denselben Termin gewählt wird auch dann die ursprüngliche Amtsdauer einhalten muß, wenn er durch Zufall Präsident uird. In dieser Beziehung weicht dir amerikanische Gewohnheit von der französischen ab, doch ist eö fraglich, wie daS BundeS-Obergerlcht entscheiden würde, wenn beispielsweise Arthur ver fachen sollte, volle vier Jahre hindurch die Präsidentschaft zu behaupten. Die Nachfolge in der Präsidentschaft hat die Verfassung höchst unvollständig geregelt. .Im Falle der Absetzung deö Präsidenten, oder seines Todes, seiner Resignation oder Unfähigkeit, die Ge walten und Pflichten besagten Amtes auszuüben, soll dasselbe aus den Vice Präsidenten übergehen, und der Congreß kann durch Gesetz für den Fast der Ab setzung, des Todes, der Resignation oder Unfähigkeit sowohl deö Präsidenten als aus des VSceprüsidenten Vorsorge tref fen, indem er erklärt, welcher Beamte dann als Präsident handeln soll So mit ist d Nachfolge nur bis zum Vice Präsidenten durch die Verfassung be stimmt, und. ver auf diesen folgt, be stimmt ein bloßes Gesetz, das jederzeit .!V. e c.- K. P Tl. w!ver?uien weroen rann. )tes w setz macht zum Nachfolger des Vixeprüsi denten den SenatSvorsikenden, und zum Nachfolger deö Letzteren wieder den Sprecher deö Haukes, obwohl Beide schwerlich .Beamte" zu nenmn sind. Es ist äußerst fehlerhaft, denn sollte z.'B. Arthur stecken, - wenn die Amtsdauer des jetzigen SnatSprüsideten abge laufen, ein neun nicht gewühlt und das neue HauS och nicht bn Sitzung ist, also auch keinen Sprecher hat, so vürde kein Mensch wissen, wem die Präsidentschaft gebührt. -Verschttdme Anträge auf Ab ündruug dieses liukcnchastcn Gesetzt sind bi sr jetzt erfolglos giblicbcn. TU Penskonen. - . Llt deS letzten Berichts des Penflons EoiNmissärS sind fest dem Jahre 1861 nahezu $570,000,000 an 472,770 Pen stonare ausgezahlt vvrden. Am 30. Juni 1882 hatten vd 235.095 Pensio näre, die in folgende Classen zersalkn : Armee JnvaNden, 173.133 ; Wittwen und mmdernähnae Zander von Solda ten und svnsttge Personen, die auf die Unterstützung der lchteren angewiesen varen, '6,Z08; Marine Invaliden, 2,201 ; Wittwen tc. von Marine - Be diensteteil, 1,953; Invalide aus dem Kriege kvon 1812,7.134; Wtttwen :c von Ssldaten aus demselben Kriege 24,061. Im 5'aufe des mit dem 30. Juni d I. endenden Jahres wurden 27,001 neue Namen ?oon Pensionären in die Pension sllstcntnaetraaen und 019 Per somen, eren Pensionen vorher gestrichen worden 'waren, wurden wiederum als pensiorxsberechtkgt in dle Listen eingetra gen. kMithin wurden in dem amann ten Jaihre die Sisten um 28,313 Namen vermehrt. Gtstrichen wurden aus ver schiedenen Grönden 11.446 Namen und die Penstomä: haben sich sonach im Lause, deS AabdeS netto um 16.867 Na men verMchrt Die den Pensionären bezahlten lausenden Pensionen betrugen durchfchnittüch, 5102.70 pro Kopf und der Gammifbjetrag der r dem Jahre.be

zahlten Pensionen, belauft sich cuf 341.101.C2. , Die Beträge O-lche an 27.703 Personen bezahlt werden, welche erst imLsuse deS Jahres in die Listen eingetragen worden sind, belaufen sich auf $20,421,

609. Seit dem Jahre 1861 wurden von 837,361 Personen Ansprüche auf Pennonen $enenD gemaHi, uno ton diesen wurden 472,776 anerkannt. Im letzten Fiscal'Jahre wurden 75,067 Pensionsansprüchs erledigt und 290.966 harren noch der Erledigung. Nusflschc? fflnanljarnmcr. Obwohl die Staatseinnahmen in Rußland um saji 19 Millionen Rubel gestiegen und die Ausgaben uN 23z frri'M. f . w ... r i. pi & Aliuionen verringert woroen und, tii oec Cttdtt des Landes noch immer in der denkbar- schlechtesten Lage. ES ist zu viel Papiergeld im Umlauf, welches be stündigen Schwankungen unterworfen st und selbst den reellsten Handel zu einer gewagten Spekulation mackt. Ge genwärtig z. B. gilt der Rubel, der ge setzlich 3 Mark 50 Pf. werth sein soll, nur 2 Mark 2 Pf. Hat nun ein Kauf. mann eme Lieferung mit dem Auslande abgeschlossen, für die er 10,000 Rubel erhalten soll, so verliert er, wenn der Rubel aus 2 Mark sinkt, an jedem ein ..? e mt t . . zeinen z Pfennige, zusammen ai0 Mark. Steigt dagegen der Rubel, so verliert der ausländische Kaufmann, und wegen dieser Un icherheit ist Letzte rer stets bestrebt, ich durch niedrige auspreise vor Ver uflen' zik schützen. Ein jeder Kopek, um den der Kurs steigt oder sinkt, macht bei einem VolkLvermogen von fünf Milliarden 50 Millionen Rubel aus, und da er in Folge unglückllcher Kriege und schlechter Fmanzver waltung in den letzten zehn Jahren stcts sehr niedrig war, so hat das Land die colossale Summe von etwa 165 Millionen Rubel verloren. Eme Besserung würde sofort eintreten, wenn die Regie runa ihremVersprechen nachkommen und die 417 Millionen für die Kosten des rumsch'turklschen Krieges ausgegebener Papierrubel vernichten wollte, aber dar an scheint sie gar nicht zu denken. Statt dessen soll sie beabsichtige, den Admiral Possiet die sibirische Bahn auf Staats kosten ohne jede Controlle bauen zu las scn, obwohl sich Privatunternehmer zu sehr günstigen Bedingungen erboten ha ben, den Bau-zu besorgen. Wiesehr dabei der Staat bei der bekannten rus sischen Beamtencorruption bestohlen wer den würde, bedarf keiner weitläufigen Auseinandersetzung. Angesichts dieser traurigen Lage macht sich rn den befserenElementen des russischen Volks em Umschwung in.den An sichten bemerkbar, den selbst die eifrigsten Panslavlsten nicht zu leugnen vermögen. Man sieht allgemein ein, daß es ein Fehler war, Rußland vereinsamen, die westliche Cultur verdrängen und die Deutschen sammt den Juden austreiben zu wollen. Die Hoffnung deö Landes beruht, von einer besseren Regierung ab gesehen, aus der Entwicklung seiner na türllchen HuIsSmutel, die sehr bedeutend sind. Endlose Strecken der fruchtbarsten Ländereien kö.nnten nutzbar gemacht wer den, wenn eme Eisenbahn .vorhanden wäre. Die herrlichsten Wälder, reiche Gold, Silber. Eisen, Kupfer und NaphtaMinen sind bis jetzt nur in der oberflächlichsten Weise ausgebeutet, die vorhandenenBedingungen zu einer glän zenden Jndustrie-EntOicklung sind voll kommen vernachlässigt worden. Weitliche Intelligenz und westliches Capital müssen unbedingt zu Hülfe genommen werden, wenn der allgemeine Wohlstand tcsördcrt werden soll. Dtcse Ueberzeu gung zu unterdrücken, nird den Katkofss eben o wenig gelingen, wie unsere Know nothings mit der Ansicht durchdringen. daß die europäische Einwanderung schad lich sür die Ver. Staaten sei Es wird m der That der Regierung nichts ande rcs übrig bleiben, um gerade die intelli genten Bcvölkerungsschichtcn zu versöh nen und den Nihilisten Rekruten zu ent ziehen, als die westlichen CivilisatiottS cinflüsie zu ermuntern. Musterhafte Höflichkeit. Ich habe mir häusig die Frage vorae legt, bemerkt ein unglücklicher Reisender, ob der Eigenthümer erneö Eisenbahn SpeisehauseS dritter Ordnung sich je mals vorgestellt hat, was wohl ein Gast denkt, werm er sich an einem Stück Bull Beef müde gekaut, einen Zahn an einem Butterbrod auögebrochen, seinen Magen mit' einer Tasse Spülwasser beleidigt hat und nachher den Bescheid empfängt, daß er 75 Cents zu bezahlen hahe. Meine Neugierde wurde befriedigt, als ich im vorigen Frühjahr Btrgmlen be reiste. Der Tisch war mit Fliegen über sät, Fleisch und Kaffee waren eiskalt, die Butter ranzig und die Milch sauer. Seiner von' uns 5ß sechs Bissen. Ich ging zuerst hinaus, und alS ich zum Kas sire? kam, sagte ich : Schlechtes Essen, erbärmlich schlecht Ja. .Zähefles Fleisch und wässerigster Kassee von der Welt In der That. .Fliegen genug, um em Rhinoceros zu ärgern. n t .t i Aouiommcn wayr. .uno eme freche Verhöhnung des Publikum?, 75 Cents zu sordern Da können Sie draus wetten. Wollen Sie nicht viel leicht auch Ihre Freunde davor warnen, daß sie je hier anhalten ? Alles schon dagewesen. Höre es zeden Tag und bm mit. Allem vollkommen einverstanden. 75 Cents, wenn ich bitten darf. Und der höfliche Mann streckte seine Hand aus. Soll das für die Mahlzeit sein?fragte ich ergrimmt. Nein, mein Herr, sondern oasür, daß S:e meine werth volle Zeit in Ansvruch nehmen und als Beitrag zu? Miethe, die ich der Bahnge sellschast zahlen muß. Alle, die nach .mir kamen, nannten seine Restaurauratlon em Loch, ihn selbst einen Betrüger und seine Tafel einen Schweinetrog. Er gab Allen in der zu vorkommendsten Weise recht und collec tirte mit Gewissenöruhe seine 75 Cent.

Dozx Tülanve. I n H a r r i S b u r g, P a., -w u r d e dem Dircctor der dortigen Schule sür die Waisen von Soldaten gemeldet, daß eine Inwohnerin, ein junges Mädchen im Alter zwischen 13 und 19 Jahren den Besuch eines Herrn in ihrem Zimmer empfangen habe. Das verstößt gegen die. Regeln der Anstalt ; der Direktor setzte die Sünderin zu? Rede, und diese konnte und wollte keinen plausibeln.' Grund sür ihr statutenwidriges Gcbah ren angiben. Da ordnete der Richter an, daß dem Mädchen die wunderschönen Locken, auf die sie nicht wenig stolz war, abgeschnitten würden. So geschah cZ trotz aller Rcmonstrationen. des Mäd. chenö und der Vormund des letzteren hd

bei dem KrlegSm'.nlsterrum Anzekg? von dem Vorfalle erstattet und den Dirccto? auf Schadenersatz verklagt. Der farbiqe Daniel King in dem Städtchen Kennerville. daö zehn Meilen oberhalb New Orleans am Mis issippi liegt, war. ein so guter Trvmm er, . wie dereinst der kleine Tambour Veit. Am Sonntag vor acht Tagen hatte er einer Procession nach einer de mokratischenRatisications'Versammlung vorgetrommelt. Am nächsten Tage lieh er feine Trommel einer farbigen Musil bände, welche derselben zur Musik wäh send einer reoublikänischen Versammlung bedürfte. Einige Tage spater forderte King seine Trommel zurück, da er die selbe brauchte, um demokratische Musik zu machen. Die republikanische Musik war gerade zu einer Probe versammelt, und verwcigttte die Herausgabe de? Trommel, da sie an demselben Abend Temperenzmusik zu machrn hattet King wmde wüthend, riß seinem Collegen Trommler fcn3 geliebte Instrument vom Leibe und ttrschnitt mit seinem Messer beide Felle. Die TempcrcnzMusiker zogen ihreRcvolver, schössen denTrommerVtrtuofcn zusammen und entflohen. Die Mörder werden veisolgt. Die Präsidenten der Col leges im Osten haben, mit Ausnahme des Vale College, den Zöglingen ihrer Anstalten verholen, Particen mit pro fesncncllen BaseBalSpiklcrn zu-con trahiren. Auf allen dirscn Anstalten werden gymnastische Uebungen und Spiele mit großem Eifer betrieben und von den Llusfichtsvcyoroen' oeganttlgt, aber die letzteren sind dcr Ansicht, daß sich der Umgang mit Leuten, deren einziger LcbcnLberuf das Base-Ball-Spiel ist, für die Besucher de? höheren Bit dungSanstoltcn nicht empfehle. Die Aufmerksamkeit mehrerer Personen, die dieser Tage bei Rip ley, N. I., im Eric fischten, wurde kürz lich dadurch erregt, daß unweit von ihnen das Wasser m eine kcchende Bewe gung geriet!) und ein ähnliches, nur schwächeres Geräusch zu vernehmen war, wie wenn eine Loccmotive Dampf ab läßt. Sie ruderten nach der Stelle und bemerkten, daß dort Gas ausströmt; das Wasser war dort 40 Fuß tief und das Gas brannte bei seiner Beruyrurg mit eincm brennenden Schwefelholze mehrere Minuten. Die vier Compagniendes sechsten Infanterie - Regiments, welche Camp Thornburgh in Utah verlasien und in Fort Douglas in Salt Lake City Quartiere bezogen haben, sind nicht mit Rücksicht aus etwaige Unruhen in letzterer Stadt, sondern lediglich aus dem Grunde versetzt worden, weil in Camp Thornburgh nicht die erfordern chen Gebäude vorhanden, sind, um dort überwintern zu können. Das Kriegs Ministerium hatte die Errichtung solcher Gebäude beantragt, der Congreß aber eine deösallsige Bewilligung nicht ge macht. Die französischen Astronomen, welche denDurchgang der VenuS von Florida aus beobachten werden, sind jn New Bork eingetroffen. Dieselben beabsichtigen, möglichst zahlreiche Photo graphische Ausnahmen derSonnenscheibe wabreno des Durchgangs auttuneymen und diese ihren Berechnungen über die Entfernung der Erde von der Sonne zu . i r . . . . 1 Grunoe zu legen, vle e .vyologravyi sche Methode" wurde bereits im Jahre 1874 von den amerikanifcken Astro. nomen mit großem Erfolge angewandt,' und die Instrumente, welche die Fran zosen mitgebracht und natürlich zcllsrei eingeführt haben, werden als die vollen detsten bezeichnet, die jemals hergestellt wurden. - Außer dieser Expedition hat Frankreich. noch sieben weitere zur Beob achtung des Phänomens ausgesandt. Es ist ein Fortschritt zu nennen, daß derFlachsbau im Westen be liebt wird. Als Kleiderstoff wrd die Leinewand in Amerika, wenigstens un gemischt, wohl schwerlich großen Absatz finden, desto mehr aber in Europa. Auch wird die Faser zu den befferen Papier. sorten immer gesucht sem und der Lein samen wird fast allein schon den Anbau bezahlen. In Chicago sind ocben 220, 000 Bushel Leinsamen nach dem Osten versandt worden,sast das Doppelte srü her ie an einem Tage gemachterSendun gen. Amerika hat in seinen nördliche ren Gegenden vielen Moorboden, wel cher zu nichts so vortheilhast verwer thet werden kann als zumJlachsbau. Der Musikalienhändler Gustav Schwarz m Philadelphia rm portirte kürzlich eine Partie Maul trommeln. Der Zollbeamte rubricirle dieselben unter .Svitlttua- und be stimmte hiernach dieHöhe deöZolles. Herr Schwarz wandte sich an das Gericht und m . w 4. m f- . tm ausemaoer. oatz Mamtrommein kein Spielzeug, sonder musikalische In strumente und dan sie als solcke mit $48. 85 weniger zu verzollen seien,, als wenn sie Spielzeug wären. Dl.3 Gericht ist der Ansicht des vrn. Schwan belgetre ten ; blamirt hat sich der betr. Zollbe amte sicherlich nicht, denn es düqle ebenso nahe liegen, Maultrommeln un tcr Spielzeug, als unter musikalische Instrumente zu rechnen. Es gibt Leute, die auf Kämmen eine wahre Sphären musik hervorbringen, aber trotzdem ge hören die Kämme so wenig zu den mu sikalischen Instrumenten wie die Wald teusel. .......

e hervorragende Baum. woÜ'Pstanzer in den südlichen Staaten heben einen Verein gccxündit, dessen Aufgabe cs ist, den Betrügereien vcrzubeugen, die in den'lctztenJahren bei dem Verpacken de? Baumwolle in so großartigem Maßstab? .vorgekommen sind und diese Produkt sowohl in den Neu EnglandStaaten al in England so wesentlich discredidirt haben. William H. Vandcrbilt erklärt in der N. I. Timeö", daß er die ihm in den Münd gelegten Ansichten über die Verwaltung der Eisenbahnen nicht ausgesprochen und die Worte : The public be darnned nicht ge braucht habe. Der Correfpondent de? genannten Zeitung in Chicago hält die ser Erklärung gegenüber seinen BeriGt als durchaus correct aufrecht und beruft sich auf daS'Zeugniß der Berichterstatter Sherman von dir Chic.' Trib und Dresser von dem Metropolitan Preß Bureau", welche bei dem fraglichen In terviev zugegen waren. Herr Vander bilt macht in seiner Erklärung den nicht P JT C 7 4. r 7 icd? gewlwllgen runo aeiieno, er yave sich wiederholt gegen Angestellte der New ZZorker Preffe über seine Ansichten in Eisenbahn-Angelegenhelten ausgespro chen und keiner dieser Herren werde ihm zutrauen, daß er die ihm in den Mund gelegten Aeußerungen gethan habe. . Vorn Auslande Eine Katze welche die Welt gesehen hat, ist das schneeweiße Lieblingsthier der bekannten Pianistin Sophie Menter. Die Künstlerin ist eine solche Katzenenthusiastin, daß sie sich nur im Concerte von ihrer Favoritin trennt. Aber zu Hause, wie auf Reisen, darf das Thttr nicht von ihrer Seite weichen und mußte seit zwei Jahren die Pianistin wiederholt durch Rußland, dann nach Frankreich, England, Spanien, Skan dinavlenu. s. .begleiten. Die seltsame Ueberra schung. von einem durch die Stuben dkcke stürzendniEisenbahnwagen auS dem Morgenschlase geweckt zu werden, ist dieser Tage einem jungen Manne in Lower Chapmanstreet in London zu Theil geworden. Aus emem Selten geleise der Great Eastern Eisenbahn war besagter Wagen aus den Schienen ge rathen; die Brustwehr durchbrechend. stürzte er m die tus gelegene Straße, wo er eine izza tdauics acra und Die dar unter befindliche Decke durchbrach. Der erstaunte Jüngling ist unbeschädigt ge blieben. Folgendes origine lle Inserat finden wir in einem Prager Blatte: i . .r .' j. m rr rv vsinc iluymago geiuqr. vrtne ttamitie aus der besten bürgerlichen Gcsellschast, m unmiitelvarer VLait einer vcoeulenoen Stadt Deutschböhmens, sticht znm even tuell sofortigen Antritt eine Kuhmagd zu ihren zwei Kühen. Dieselbe muß Oesterrelcherm, zedoch Deutsche fein. Geschick in den weiblichen Handarbeiten sind Grundbedingungen, wie nicht min der eine reine, dialektfreie Ausipraqe des Deutschen gefördert wird. Die Kenntniß der böhmischen Sprache wird nicht gefordert, auch insoserne nicht gewünscht, als insbesondere der czechi sche Accent ein Hinderniß bei der Auf nähme selbst bei-sonst, ausaezeichncter Befähigung bilden würde. WeiteteS ist die vollständige accentsrcie Beherrschung der. französischen, eventuell englischen Sprache in Wort und Schrift erforder lich, dagegen die Fähiguny zur gründ lichen Ausbildung im Klavierspiel wohl erwünscht, jedoch nicht unbedingt noth wendig. Offerten unter Beischluß der Zeugnißabschristen und Photographie unter Chiffre IZolierriia poste rest. Prag ' ' I n Mailand findet, und mar voraussichtlich im Herbst 1863, eine Ausstellung der verschiedenen Kohlen sorten aller Länder Europas nebst Dar stellung der Verwendungsarten durch Apparate 'und FcuerungSeinrichtungen statt. Das Verdienst, diesen trefflichen Gedanken angeregt zu haben, gebührt den Berginteressenten Westfalens, welche unmittelbar nach Eröffnung der Gott hardbahn der Handelskammer von Mai land vorschlugen, eine Ausstellung weft fülischer Grubenproducte zu veranstalten, damit die italienischen Consumenten mit der Qualität der deutschen". Kohlen alsbald sich vertraut, machten. Bekanntlich gkh ör tdie K5. seindustrie zu den wichtigsten und er trag-reichstcn Industriezweigen , der Schweiz ; es ist deshalb nicht ohne In tereffe, über den Stand derselben einiges mitzutheilen. Die Käseaussuhr der Schweiz wird jährlich aus 400,000 Cent ner veranschlagt.. Nun scheinen aber die Ausfuhrverhältniffe sich immer ungünstiger gestalten zu - wollen. Infolge der wachsenden Concurrcnz war es im letzten Jahre nothwendig,. das Absatzfeld durch Ermäßigung der Preise zu behaupten, und zwar belief sich diefe Preisermüßi gung bis auf 25 Prozent. Von Jahr zu Jahr nimmt in den Ländern, welche bisher ein Hauptabsatzgebiet für Schwei zerkäse waren, die eigene Fabrikation zu und eö hat diesklbe um so mehr Aussicht auf Erfolg.als es zumeist Schweizer Ja brikanten sind, welche ihre Kenntnisse und Erfahrungen im Ausland verwer then. Nebst der schon älteren bayeri schen ist namentlich die in raschem Fort schreiten begriffene preußische, russische und amerikanische Concurrenz zu erwähnen. Nordamerika ist zwar zur Stunde immer noch ein großer Abnehmer, doch kann dorthin . nur noch ausgesucht gute, namentlich an. innerem Ansehen hervortretende Waare Glück machen. Eben dasselbe gilt von . Rußland. Der Verbrauch von Schweizerkäse ist auch heute dort noch ein bedeutender, aber eS wird bei bedeutend erniedrigtem Preise nur das Beste angenommen. Nur Eng land, Schweden, Spanien, Aegypten u. f; w. sind die Absatzgebiete, welche von fremder Concurrenz bisher unbehelligt blieben. Dagegen werden in Frankreich schon lange seitens der Großgrundbe sitzer dks JuradcpartementS Avstrengun gen gemacht, um dem Schweizer Fadri kat wirksam Concurrenz zu machen.

Viel

Während ein Mitglied des Hauses Rothschild zum Katholicis mus übergetreten ist, und die Tocktc: des Barons Meier Carl Rothschild den Prinzen Wagram geheirathet hat, ist der Onkel de? jungen Dame soeben in Ee sellschast eines religiösen Gefolges nach de? Schweiz abgk?eist, welches in ziem 11 JE rw m . 4. rr"

tiq lraem AZioerlprucy mit oem eil gionswechsel der Nichte steht. Freiherr Willy von Nothschild hat auf dieser Er holungsrcise in diesem Jahre nicht nur wie sonst, seinen drsonderen Koch, dcr ihm in ritueller Weise die Speisen zubcreiten muß, und seinen ebenfalls rituellen Schächter mitgenommen, sondern auch noch zehn Personen, die keine an dere Ausgabe haben, als mit ihm zu beten. Eine israelitische Gemeinde muh wenn die Gebete in der vorgeschriebenin Form stattfinden sollen, aus mindestens zehn Personen bestehen, und hierzu hat Baron Willy sich seine Leute nach der Schweiz mitgenommen. Die Vetrefsenden haben jedenfalls ob ihrer Fr?m migkeit eine hübsche und noch dazu tintrögiiche Vergnügungsreise mitgemacht. Wie man aus Peters bürg berichtet, verlautet dort gerücht weise, sechzig zur .Ochrana (geheimen Schutzwache) gehörende Bauern .hätten an den Czaren eine Ergebenheitsadresse gerichtet, in welcher sie zugleich bitten, der Kaiser möge doch dem allgemeinen Wunsch möglichst bald willfahren und sich krönen lassen.' Um seine Sicherheit könne der Czar vollkommen unbesorgt sein, denn sie würden über ihn wachen, und hinter ihm stünden 60,000, und wenn es Noth thäte, 600.000 Bauern. (Die Sache klingt shr schön, aber nicht allezu glaubwürdig. Bestätigung bleibt abzuwarten.) . . Im Vermischten eines französischen Provinzialblattes war die ser Tage zu lesen: Ein -schrecklicher Vorfall hat die Bewohner unserer Stadt in Ausregung versetzt. Der Schorn steinfeger Gitrini siel von einem Dache herab und zog .fich eine schwire Ver letzung am Kopse zu. Man sürchlet, daß eine Amputation nothwendig wird Ge1senkirchen.30.Skpt.. Von hiesigen und auswärtigen Kapitalisten ist ein neues, großartiges Projekt in Anregung gebracht. Es handelt sich näm lich um nichts Geringeres, als von Bre men aus über Osnabrück, Münster, Dortmund, Bochum und Essen bis Duisburg eiserne Röhren zu legen, um von erstgenannter Stadt aus das sür Westsalen und Rheinland angrenzende Ländergebiet benöthigtr Petroleum her zuleiten. Für diese großartige Anlage füll ein Kapital von 16 Millionen Mark erforderlich, sein, welches aber, gering angeschlagen, eine Dividende von min destens 15 Proz. abwerfen soll. Deutsche Lokal-Nflchricöten. AuS A r a d (Ungarn) wird solqendes Curiosum gemeldet : Wie seit.ah ren, so wurde auch diesmal anläßlich der israelitischen Neujahröseiertage. während des , Hauptgottesdienstes ein größeres Orgel'Präludium ausgeführt. Diesmal ward hierzu ein Auszug aus Parsifal" gewühlt. Das andächtige Auditorium lauschte aufmerksam den Klängen dieser Musik. B i n g e n, 28. Sept. In der öe nachbartcn Gemeinde Rüdesheim hat am 26. d. M. die Lese der Frühburgundertrauben- begonnen. Das quantitative Ergebniß wird aus 50 bis 60 Stück geschätzt, während in guten Jahren 250 bis 300 Stück erzielt werden. Trotzdem die Oualität, wie bei dem abnormen Wetter dcr letzten Wochen nicht anders zu erwarten war, sebr viel zu wünschen übrig läßt, ist die Nachfrage, nach den Trauben so stark gewesen, daß bereits heute die ganze CreLcenz der Gemarkung vollständig verkaust var. Der Preis variirte zwischen Thlr. 25 bis 26 per Aiche. D r e s d e n, 27. Sept. In der hicsi gen Schifföbauanstalt geht demnächst ein von dem bekannten Techniker Dr. Emil Fleischer erdachter Dam'pscr der Vollen dung enigegen, welcher weder Schaufelrädcr noch Schraube besitzt. Seine Fort bewegung wird durch zwei große Röhren bewerkstelligt, in deren eine das Fluß wasser eindringt, während dieses wieder mittOlsDampskrast durch die zweiteRöhre hinausgelassen und so eine fortschreitende Bewegung hervorruft. Aus der Schweiz. 29. Septbr. Endlich hat Jupiter Pluvius ein Quos eso" gesprochen ; die aus Rand .und Band gekommene Witterung ist eine normalere geworden und feit einigen Tagen ist wieder warmer Sonnenschein eingekehrt. Hie und da hilft er nach, was in der kalten und nassen Tempera tur verkümmert ist,a!ncntlich den Trau ben und dem Spätobst, , zum größten Theil aber trifft die freundliche Sonne auf unheilbar .zerstörte Ernten. In der deuten Schweiz wird die Kartoffel wie auch die Heuernte als verloren erachtet und recht pessimistisch blickt der Landmann dem kommenden Winter entgegen, der ih von Allem entblößt sin det. Der Hauptherd der Wasserver Wüstungen bleibt der Kanton' Tessin, namentlich daö Val Colla, mo das Was ser arg gehaust hat, Straßen und Brtt cken zerstört, Wege ungangbar gemacht, Häuser fortgerissen oder unter Erdstür zen begraben hat. Erdrutschungen ha ben Wohnungen und Stallungen, Gär ten und Bäume fortgetragen, , Häuser erschüttert und den Fortbestand ganzer Dprsschasten in Frage gestellt. Auch in Graubünden hat das Wasser zahl reiche Straßen, besonders durch Erd stürze zerstört oder beschädigt. Sigmaringen, 28.Sept. Zu der Collecte sür die durch Hagelunwetter Geschädigten in Hohenzollern hat der Fürst 2000 M. hergegeben, woneben aus seine Anordnung in den am härtesten betroffenen Bezirken größere Waldweg bauten und Gutsmeliorationen während der arbeitsloseren Winterzcit zur Aussührung kommen. Forbach (Baden), 25. Sept. Vier Jagdfreunde, die Herren de Vaulr