Indiana Tribüne, Volume 6, Number 29, Indianapolis, Marion County, 17 October 1882 — Page 2

Zudisnü MiSttne

FSgltchk- nud SoVutagssnsgaSe. Offic-: ttSS. DelnwareStr. Knt?retl a gcvxnii-c!asa matter nl thc tc3tolI)CC At Indianapolis, Inliatia. Ädo:inLM?ni.V:cise : Tägliche uözabe .12 Ct. ver Woche. Ssnnta?Saus52be , K CU. verZZummer. V'.id zusammen. 15 C,t. ver Lache. 7 Das TaqdlZtt cctaeint jcrcn 5laitr.it. tc? . um 4 Uqr. Die 5?ountag?uaab, erscheint des 2forßer.3. Tribune Publishing Company. 3nbianftgcfi&, Ind.. 17 Pf toter 1382. Demokratisches Stnatö.- TiFet. U SiaatS.SfttcUr: William N. V!H kr ö,don Madison. ftür StaatXul;tior: JameS H. Ric,. von Floyd. Für StaatISchatzNister: John I. C o o p e r, von Manon Kür Staats Lchu:saxri'ttndent: John W. H o I c o i b von Porter, ar 0rral2lnroalt: F r an ci S T H or d, von Dartholamew. Fü: Cl:k der Supktme. Court: Simon P. S h e e r i n, ton Caß. Für Richter der Suxreme-Court: 1. Disirilt-W. E Nib lack, von Knor. 2. , -George V H ow f, von Floh, 5. Ä l I c n Z o l l a r ?, von Allen. 19. Wfsi&ti.BfiCrf , rtiir Richter: Alerander C. Ayreö. ?ür Staatö'Anwsl: : Frank M. Wc'ght. Zur rngreß. 7. Diflr.kt. William S. Snglish. Dkmckratlsckies Sounty.Ticset. ür Senator. , Dr. W. B. Flctcher. evräsentanten: JtsseWhttsit, Joön N. WUson, Ylisha I. Howlaud, William D. Dynun John C. Feiliter. äounty'TommissZre: 1. Distr'kt Richard Skhmur. 2. Henry Eimder. 8. m Joseph Lostui. ffl;rf: Rolert L. McOuat. Therisf: Daniel A. Lemon. Schatzmeister: Sli Heinch. Äuditor: . Thomas H. Lipenberg ' Recorder: Cornelius KeUey.' Coroner: .'Dr. C.MetcalZ. kritnal:Richter: Pttrce Norton. i Su'erior-Court Ritter. N. V7 Taylor, John A. Holman, Frederick Heiner. Surveyor: D. B. HoSbrook.' tilir.sfa ieJ.Uz'en. Herr kaltes S.hill.cr Statistiker unseres Stac,iZDcpattements, 'hat in teressante Zahlen verössentlicht, aus deinen er die glück'iche Entwickelung unse rer Industrie nachzuweisen bemüht ist. Derselbe versichert, daß er die Zahlen aus den zuverlässigsten Quellen geschöpft habe, und daß daher der Schluß, den er aus ihnen zieht ein vollberechtigter wäre. Nun steht allerdings fest, daß unsere Industrie in ungeheurem Anfschwuna begriffen ist, aber auch die Frage, ob dieser Ausschwung mit einer Besserung unserer socialen Zustände Hand in Hand gehe, wird durch jene Zahlen beantwor tet und zwar in einer Weise, die Herr Hill nicht hervorgehoben hat. Einige Beispiele mögen dies beweisen. Im Jahre 1870 waren beschäftigt im Ackerbau 5,922;471, in Fabriken 2,707, 421, in Handwerken 2.684,793, im in und ausländisch: Handel 1.191,238 und somit im Ganzen 12.505,922 Per sönen. Im Jahre 1880 waren beschäftigt im Ackerbau 10,710.000, in Fabriken 5.250.000, in Handwerken 4,800.000. ? v 5 v r ä .a. im in uno auzianoiiqen yanoel z,4UU. 000 und somit im Ganzen 23,160,000 Personen. Diese Vermehruna der i irgend ei nem Zweige der Proouction engagirten Arbeitskräste ist auffallend, doppelt über, raschend. wenn man das Wachsthum der Bevölkerung zwischen den Jahren 1870 und 1880 mit ibr vergleicht. ImJahre 1870 betrug unsere Gesammt-Bevölke rung in runder Summe 33,500.000, im Jahre 1880 betrug dieselbe 50,100,000 Seelen. Die Bevölkerung hat sich so nach um 11,600,800 oder um ungefähr 30 Prozent vermehrt. Die Zahl der jenigen Personen dagegen, die iu irgend einem Zweige der Produktion thätig waren, hat sich um 10,654.077 oder um mehr als 85 Prozent, oder um nicht ganz eine Million weniger, als der ge sammte Bevölkerungszuwachs vermehrt. Im Jahre 1870 trugen nicht ganz 32,5 Prozent, im Jahre 1380 mehr als 46,2 Prozent der Gesammtbevölkerung ur Schaffung von Werthen bei und,ithin war beinahe die Halste der Bewohner unseres Landes mit der Erzeugung von Gütern beschäftigt. Ist nun diese ver mehrte Betheiligung des Volkes an der Produktion das Zeichen einer günstigen Entwickelnng unserer wirthschastlichen Zustände ? In der That nicht, denn jene vergrößerte Theilnahme an der wirlh schaftllchen Arbeit ist nur dadurch er klärlich, daß mehr Frauen, . Kinder und hochbetagte Personen im Jahre 1880 im national'ökonomischen Sinne deSWor tes zu .arbeiten" gezwungen waren als im Jahre 1870. Die Zunahme der Flauen und 'KinderArdeit hat noch kein Volkswirthschastslehrer sür daS

Zeichn, einer günstigen lintwicktlang erklär:. Ein andere? Theil der Beweisführung des Herrn Hill beschäftigt sich mit den relativen Massen der' erzeugten Werthe. Im Jahre 1860 bestanden in den Ver. Staaten 140,433 industrielle Etablissements, waren in solchen 1,311,426 Arbeiter beschäftigt, wurden $378,878," 066 an Löhnen bezahlt und Zü? $1,019, 106,616 Güter erzeugt.' Im Jahre 1850 bestanden in den Ver. Staaten 375,000 industrielle Eta b!isse?ients,urdell in sglchen 5,250,000 Arbeiter beschäftigt, $1.600,000,000 an Löhnen bezahlt und für $8,000,000,000 Güter erzeugt. Auch diese Zahlen bestätigen den großartigen Ausschwung unsrer Industrie, aber auch folgendes : Bergleichen sir die Summe der bezahlten Löhne und die Anzahl der Arbeiter in beiden Jahren miteinander, so finden wir, daß der Arbeiter im Jahre 1860 olljähr. lich eincnDurchschnittölohn von $288.00 und im Jahre 1880 einen solchen von $285.70 oder $3.20 weniger erhielt. Vergleichen wir aber vollends die Zahl der Arbeiter und den Werth der erzeug ten Güter miteinander, - so finden wir.

daß imJahre 1860 für $777.20 erzeugte Werthe aus den einzelnen Arbeiter ent fallen, während im Jahre 1880 $1,533. 80 an neu erzeugten Werthen aus den Arbeiter kommen. Das heißt mit an derenWorten: Der Lohn war im Jahre 1880 niedriger als im Jahre 1860, ob gleich die mit diesem Lohne bezahlte Ar beit im Jahre 1880 nahezu doppelt so viel gefördert hat, als im Jahre 1860. Daß die vermehrte und verbesserte Maschinenarbeit im Jahre 1880 mehr zur Erzeugung von Werthen mitgewirkt hat, als im Jahre 1860, kann nicht in Abrede gestellt werden, erklärt aber das Mißverhältniß zwischen Lohn und Lei. stung nur zum kleinen Theile ; klar ist es, daß die monopolistische Strömung unsrer Zeit das Capital auf Kosten der Arbeit begünstigt. Die ProhibttlonSfrage in England. Obwohl in Enyland die sogenannte Temperenzfrage keine Rolle in der Poli tik spielt, so beschäftigt sie doch die Ge müther kaum minder als in den Ver. Staaten. Auf dem Congreffe für Socialwiffenschaften in London, wurde sie besprochen, aber in einer Weise, die un sere Prohibltionisten wenig erbauen wird. Hr. George BardenPowell hielt einen Vortrag über dieselbe, der mit großem Beifall aufgenommen wurde und sehr vernünftige Stellen enthielt. Nachdem der Redner bewiesen hatte, daß die Trunksucht bei der wohlhabenden Classe außer Mode gekommen ist und auch von allen übrigen Classen als öko nomisches Uebel betrachtet wird, und daß von allen Getränken neun Zehntel rnft ßig consumirt werden und nur einZehn tel unmaßig, fuhr er fort: Jedesmal, wenn wir durch Zwang einen Trunkenbold seines SSnavseS be rauben, nehmen wir fünfzig mäßigen Männern den Genus eines billigen und angenehmen LuxuSmittekS. Je mehr der Trunkenbold entschlossen ist, zu trinken. desto mehr Mittel wird er auösindig machen, die . beschränkende Gesetzgebung zu umgehen.- Dagegen wird sich der mäßige Trinker beruhigen, weil er keine solche Sucht besitzt. Folglich wird die ZwangSaesetzaebuna allerdings den mä ßigen Consum unterdrücken, aber erst am allerletzten Ende den unmäßigen Ver brauch. Die Temperenzbewegung hat mäßiae Leute kusammenaeschaart. aber weftntlich geringere Wirkung aus Trun kenbolde ausgeübt. LokalÖptionsvor schläge fallen in sich selbst zusammen. Sie ermöglichen die Unterdrückung des GetränkehandelS nur in solchen Gegen den, wo die Leute bereits müßig sind, aber recht m Distrikten, wo die Trunk sucht herrscht, und wiederum werden auch in allen solchen Fällen die Trunkenooly, diese Gesetze umgebM, während d,ie nüch ternen Leute ihrer nicht benöthigen Solche Gesetzgebung ist außerdem Claj tenaeieizqeduna. tzsle be wranlt nur Diejenigen, die nicht dft Mittel haben Privatvorrätbe einzulegen und bedrück nur die Biertrincker, aber nicht die Wein und SchnapStrmker. Getränkegesetzge bung sollte sich auf folgende Grundsätz beschränken : 1. Starke Besteuerung a! koholhaltir Getränke. 2. Schwere Strafen für Verfälschungen. 3. Schwert Bestrafung der Trunksucht. Die eGrund süße bewirken, dauernd Alle?, was die Gesetzgebung thun sollte, um der natio nalen Beweng gegen unznäßigeöTrin ken zu helfen. Derttgung des Danksesungötageö. Nicht aus praktischen, - sondern eher aus poetischetiGründen hält der.Church man" die Verlegung deS Danksagungs Tages sür nothwendig. Er betrachtet nämlich dem Tag als eine Art Laub Hütten oder Ernttsest und meint, daß er zu eine? Seit geseiert werden sollte, wenn die Umgebung den Gedanken an "die eben eini;eheimste Ernte noch nahe lege. DaS 'ist aber sicherlich nicht gegen Ende Novemiber der Fall. In einzelnen Theilen des Landes schneit es schon am TankfagungzsTaae und Wmterwmde ftreiten um die Herrschast mit mächtigen feuern uns rutueln Un . dicht geschlosse 7len Fenstern Die Ernte,' , die vor so Dielen Wlxhvn stattgefunden hat, ist fast vergessen un wird höchstens m der Pro !amation deSPräsidenten noch erwähnt. Wenn der DanksagngSTag,- fährt, das Blatt sart, wirklich Lu einem Tage Destrznmt ist, an welchem dem allmüchtl en Gott fök die rcichm ErttSgniffe der rrute gedanöt werden soll, dann sollte er euch auf Äne Zeit fallen, in der die Früchte der Ernte , noch wirtlich dem Serrm dargebracht wierden könrren. Das etide sollte- nicht auS der Scheuer, däH Qbst nhcht aus dem Keller in den Teimpel komzmen, fbnbtrn vom Felde . rn l .ti -V unp vom a?:me. vpepicrnoer coer tober wäre, die r!.5tiae Zeit für den Dßllnkfagung.s'Tag.-

Abgejehen batir. nun,daß datOvZern eine Ceremonie if:,mii der die clcilifirten Völker im Allgemeinen gebrochen haben, läßt sich dem Churchman" e:widecn,daß der Hauptzweck und Hauptgenu des Dankjagungs-Tages durch die Serie

gung oeetöen verloren ginge: Im Sevtembe: sind die Truldühne: noch nicht fett.' Sie haben an dem Ernte egen noch nicht genügend Theil genom men und würden sich auf der Platte wie ein Hohn auf die Feier ausnehmen. Kein Mensch würde sich beim Anblick eines solchen Puters in dankende Stim mung versetzt fühlen, und die Pfirsiche, die um diese Zeit am schönsten sind. Snnten das Unbehagen selbst mit den röthesten Backen und dem goldigsten msche nicht ganz beschwichtigen. Nie uhlt sich der vcormalmensch, der mit gu er Verdauung gesegnet ist, mehr zu Danke gegen das Schicksal ausgelegt, als wenn-er sich behaglich gesättigt hat. 5-arad und ihr ACCIDI D'AMOUR !NT Aus wohlunterrichteter Quelle wird versichert, daß die bekannte Schauspiele m Sarah Bernhardt rn den Ver. Staaten $200,000 und auf ihrer euro päischen Kunstreise ebenso viel .gemacht" hat. Außerdem hat sie einen Mann er obert und die ganze Welt mit ihrem .Rhme" erfüllt, aber zufrieden ist sie doch nicht. Sie ist nicht glücklich, wenn sie. nicht m Paris spielen kann, und wenn sie im .Mittelpunkte der Erde" auftritt, muß sie wiederum $20,000 Schadenersatz an das .Theatre Iran öais" bezahlen, dem sie bekanntlich den Eontract brach. Solange sie umher reist, laßt man sie unvshelligt, denn ihr Verlust schädigt das Theater nicht, will ie dagegen letzterem Mltbewerb machen, o wird unerbittlich gegen sie vorgegan gen. Das weiß sie und trotzdem ist sie entschlossen, im Vaudeville zu spielen. Sie hat sich an die Gerichte um Ermä iguna lhreö Strafgeldes gewendet und mit juristischem Scharssinne angeführt, daß sie ja vor Ablauf der vier Jahre, r die sie noch gebunden war, hätte sterben, das Theater also auch aus natürliche Weise dem Verluste hätte aus gesetzt werden können. Nimmt das Ge richt diese Begründung an, so könnte sich Sarah rühmen, emen Umschwung m den juristischen Anschauungen über Eon tracte hervorgebracht zu haben. Ayr Vvyn Mauricc, igr acciaeiu f nm ? i d'araour, ist trotz seiner Jugend bereits Geschapslelter eines selbflstandlgen Theaters. Früher sagte sie, daß er mit der Buhne nie etwas zu thun haben solle, ahn da sie sah, wie viel Geld ihre Jmpresarien an ihr verdienten, wollte sie ihn dem künstlerischen Berufe nicht entziehen. Paris ist ganz glücklich, daß es das famose Paar wieder in seinen Mauern hat. Was macht es den Pa risern aus. daß die Franzosen in der Orlentpolltlk gedemuthrgt worden sind. wenn sie nur wieder etwas zn klatschen haben ! Ehemalige Nomanheldinnen. dm den Umschwung zu begreifen, der in der Romanliteratur neuerdings Platz gegriffen hat, muß man sich der Gestalten erinnern, die sonst dem Publikum vorgeführt wurden. Die erste Bedin gung für die .Heldm- z. B. war allemal eine so große und bezaubernde Schönheit, daß dem Dichter die Worte fehlten, - er brauchte einige tausend, um sie ju beschreiben. Ihre moralischen Eigenfchasten' entsprachen genau den körper lichen Reizen. Sie war die beste Toch' ter, die zärtlichste Geliebte, die bestän digste Freundin, die geduldigste Dul denn. Ihrer Wohlthätigkeit wurden nur durch den allezeit geringfügigen In halt ihrer Börse Schranken gezogen. Auch ihre Bildung war so vollkommen, wie ihre Schönheit und Tugend, ob gleich ihre Convcrsation auf nervöse Gemüther, in Folge ihres schleppenden Verlaufes eine beruhigende Wirkung auszuüben geeignet war. War sie in bescheidenen Verhältniffen ausgewachsen, so sorgte ihre nie fehlende fürstliche Ab stammung dafür, daß alle Mängl der Erziehung ausgeglichen wurden. Als Brieffchreiberin war sie unübertrefflich, und ihr Tagebuch wimmelte von getst reichen Bemerkungen. Selten aß oder trank sie, und wenn sie doch dem Magen gerecht werden mußte, genoß sie höchstens etwas vbst und Watter. Ihr Thränen voc'.ath war so unerschöpflich, wie ihre , r c ! I . 1 . w rr 'w . grt.i vuuigciil, vei zeocr pacnuen Kriegen heit in Ohnmacht zu fallen, die Bewun rung au Damen erregen mußte, denen der grausame Gatte kein neues Kleid kaufen will. Für Poeste schwärmte sie natürlich; sie dichtete, und mußte. wenn sie der hochromanlischen Schule ihre Entstehung verdankte, ihre Verse sogar mit Gultarrebeglkitung abungen und stets für die Einsamkeit schwärmen. So liebreizend waren Alles in Allem diese Heldinnen, daß die Lectüre ihrer :schrcibung heutzutage als Brcch'Iit!?l t. . . x . r ss T ' ?eroroenlt:q ä sl:pseyien u '- Eine Gilde wunderli cher Art bilden die ort3 &e la Halle in Paris, die Sackträger m den stüdti schen Getreidespeichern. Nicht Jeder ge langt in diese Gilde, vielmehr muß der Auszunehmende erst in längerem oder kürzerem Noviziat seine leibliche und geistige Befähigung und Würdigkeit z so schwerem Amte nachweisen. Auch em coralitatszeugniß mutz er dem Gilden meiste? vorlegen. Dieser Letztere selbsi geht auS freier Wahl der .Starken" hervor, und jede der drei Compagnien (die Mehl, die Korn und die Hafer bände) besitzt einen eigenen. Ihre Uni form ist die gewöhnliche Blouse, als be ,onoeres ozeiwen nagen ne nur eme kupserne Medaille, welche die Polizei präsektur verleiht. Für jeden abgelade nen Sack erhalt der .Starke" 10 Cent! meS, so kann er an Durchschnittstagen 8 10 yranken verdienen; allerdings h?lr ta.YfiHTfni&mrtPi.-v a M.M. uf.w yii vMiiiiputupij Vlt fr dienst ost mit Bruchschaden u. s. w. r lau't.

Oom InlüNdt.

! e d e l a n n t e n v o r v i : o r l ZÄen Fußspuren bei Carjon, Nev., die sich durch die Fußstapfen von Riesen Menschen auszeichnen, beginnen eine an sehnliche Einnahmequelle sür das Stadt chen zu bilden. Kein Reisender hielt sich früher dort auf, während jetzt alle einen Ausflug nach den die Fußstapsen ent haltenden Steinbrüchen machen und so veranlaßt sind, sich 21 Stunden in Her son auszuhalten. Die'Entdeckuna einer an aebüÄ rc'.üen ildermlne oct manerai . . - I t m 1 Wells im wcülichen Teras hat die ganze Gegend dort in hochgradige Aufregung versetzt. ?in dem ausdehnten SÄwe fellaqer bei Winnemucca, Ncv., welches vor Zer Monaten in Brand ocrietb. schlagen die Flammen noch' immer aus einem Qüael emvor. Der letztere gleicht aufsallend einem in Tkätialeit beNndllKJ ' ... I ch?n Bulcane. DieBewohnev des nördli chen Jdaho haben in einer kürzlich in Lewiston abgehaltenen Masienversamm Iiinn besloNe den (Tonorefe darum . ersuchen, daß er den von ihnen bewohnten Tbeil des Territoriums au dem Washington-Territorium schlage. Die öffentlichen Bäder in Boston wurden in diesem Sommer' vermehr als einer Million Personen be nutzt. Zuckerrohr liefert den besten Boden-Ertrag. Auf 200 Acker, die mit Zuckerrohr bepflanzt sind, rechnet man in 9i4 rlKtfPi.srrttrnsvrtr7rttlslT I uiufiuitinsjv.. "ö Tonnen Rohr per Ack?r. Tietz erglkbt für 200 Acker 303.000 Pfund Zucker G 5 Cents per Pfund und 297,000 Pfund Melasie G 2z Cents per Pfund, mithm .y ZJZ nhtr t. 97 hfr)T(ff I $25.575 oder $127 perAcker. I n T u c s 0 n, A r., ließ s i ch ein wohlhabender Mann mit einem Mäd chen, mit dem er verlobt war, auf dem xoetnttitt twi. an ot Bwiicke als der Geistliche da Lrautxa ,ur ehelich verbunden erlitte, und noch eh die Formel llendi,hat,e,hauch k der BrauUgam seine kdten euk in-(iinna n .rrmrt ihn Todtenbette trauen. In dem Augen wtodt. DVerdtn des V. storbenen werden die Ehe, als nicht völlig zum Vollzuge gekommen, anfcch ten.. rw v ss L . M si sl e vi . st st p ! 1 mi n ( rn n mal. welches dem General Lee in New Qilean errichtet werden soll, ist vollen sdet und von dem Comite aenchmigt UiiU w n iu Vil'Uiiu uiiirni morden. Dei General ist stehend, in der Uniform ei::eö GcncrallicutenantL und m tm M . w t ltt W Die rechte JoanD au? Die ou te luneno. oargcncul ; oas in ronce ausjuiugrende Denkmal wird 15 Fuß und 3 Zoll hoch werden. l px . fc. cv . ' m k . Non Atlanta. (A a.. w u r d e-n in diesenr Sommer 800 Eisenbahnwag. aons Wassermelonen versandt; der . - . 1 . . . Wagen enthielt durchschnittlich 1,250 SrstAt nh mitbin wurden über eine Million verschickt. Die Melonen-Ernte brachte in diesem Jahre meh.' als dopk,lt lZel Krümis.-ls in irgend einem Jahre zuvor und der PreiS war gut. , ' . V i" , . ' . ; i n r n fm rrrnrnrr t n 'ii 11 r m i iti s v . icn :x mmJ V4 . W mmf . U . V ... . mf . V . town, Conn., e.n tiefsinniges, aber iyrer Umgebung nicht gesährliches Frauenzimmer, war vor sechs Wochen aus der Stadt verschwunden und alle achsor schungen nach ihr blieben erfolglos. Vorige Woche wurde sie von ememyolz fXtl irr. MXint A,.(A.(,.nh R fl.lttf '"A öe'Q'M mna bV üo : tbßvü Wurzeln gelebt. Die Person war natürlich zum Slelet abgcmcmert.aver onst körperlich getund. Von dem a m e r il a n l f ch e n Manager sagt Friedrich Haase in sei nenunaetcvmintien Vricien unier An . r t . . v ? . m ert dercm : .Manager" ist zu übersetzen etwa mit Geichästssührer; aber das, . ' . .mm -mm m m. wag wir unö im Weut chen bei dem Worte denken, ist entsernt nicht daffelbe, waS es drüben bedeutet. Be! uns re präsentirt dieses Amt die solide Vermal . .... .(i. it. lung, oie gemisicnyasle vanoyaoung eines größeren fest sunbitten Unterney .v . f.i cw t n.ti m n n iinn rrt r mrt.mwm "7i rn i p nnriirni Ulr . ' v i " "Vs wird cniipicQcno dcioio , auo? woy mir einem umutu am wcuißenwm u UltlUlllluuiiv viuutu up t..... k.k5l r. ni gründlich versteht auf eben diefeö Unterneh ZslJlD: . m. fm , W tP. (HW.B Cnt ..VZ: "kÄ' :: wo u,.uviuu, k""" yuvw,- !" 5"' sich aus ein .Ge chä t" als gute Pri e; sie verstehen nichts, gar nichts davon, sie nehmen nur den Mund voll, das ist Alles. Mit eimm bestimmten, nach Verdienst bemeffenen Gehalt sich zu be gnügen, ginge . gegen Würde und.Jn teresie und vierzig Prozent Tantieme, daS sind die bescheidenen Bedingungen, unter oenen ver Manaacr mcol vattm. Er hat auch die , Species der .stars erfunden und .gemacht"..- ' Damit das . Unternehmen lukrativ werde, sammelt er eine gute Menge kleiner Leute, unter seiner Fahne, denen er als Lockvogel oder Flügelmann eine Kapacität einreiht ; dann stellt : ei Wmm9 tlmW 1.11.1 M A ? m!n7.rauchmmmand selbst an die Spitze dieser feln QTfinitnft ftnt - &rin n,, nHit vun .....ö ym. ö"0 ist die. Lärm ,u machen, so viel Lärm, datz den Leuten die Ohren weh thun. ' . . ' ' ' " . i'rooatuni est: In Lava C 0 u n t y, I l a., s 0 ll eine ungarische Colonie angelegt wer den. Das neueste Ticket, das jetzt im Felde ist, ist das Anll.Slickens. Ticket". Slickens wird in Californien das bei dem Bergbau ausgegrabene Erd reich genannt, das. durch dem Reaen'in die Thäler gewaschen, die Weide gründe und Aecker der Farmer ent werther. - Die letzteren agitiren für ein Gesuch an die Legislatur, welches den Minern verbietet, daS aus den Schachten und Stollen geförderte Geröll abzulagern, ohne gleichzeitig Vorkehrun gen gegen das Wegschwemmen zu trefse'n. In Californien exigiren also zur

Zeit republikanische, demokratische, pro Ubitionistische, greenbacklerische und Anti.Slickcns.Tickzts. , ? Frau Klara Waller, 21 Jahre alt, aus Dankerode in Sachsen, ic Ansang dieser Woche mit ihrem zwei monatlichen Kinde nach Baltimore, um von dort zu ihrem Manne, der im Chi caao in Arbeit steht, weiter zu reisen.

Bei ihrer Ankunst in New Z)ork war ihr der Vorrath an condensirter Milch, die sie auf der Reise zur Nährung des Kin des benutzt hatte, ausgegangen und sie hatte andere condensirte Milch gekauft. - . . mm . an ffolae des Genu es ver elben er krankte das Kind, das fiÄ auf der gan Reise wohl befunden hatte und. nach dem sich die Frau einen Tag in Balti more autgeyanen uno einen Arzr zu Rathe gezogen hatte, starb das Mnd. i Der Arzt erklärte, die von der Mutter in Nem York gekauste Milch sei die Ur sache des Todeö. m. w . m. n ev 'orl prote ttlren die.Jrländer gegen die Mittheilung der Zeitungen, daß die .Landliga" den Weg allen Fleisches gegangen sei. Man sammelt nach wie vor für revolutionäre Zwecke (läßt aber die Thatsache, daß N0,000 fehlen. unberührt).-In PittsvutQ iccn uic o41ullutl IUI xgiir, die .Landliga neu zu organisiren. Es muß wohl Etwas dabei herauskommen, wenn auch nurf ür jene, die den Kliu gelbeutel herumreichen. Vom Lluölande. Das iAavernment von 5a pan $stt veschloffen, ' öffentliche Leidbi ... . , v.a CA.! oiioigticn in leoem yauploiie i,es iki errichten. Dagegen läßt es meh rere Zeitungen wieder eingehen, welche c fln hcn bguvtorten errichtet hatte.um daS Volk in seinem Sinne zu beeinftusrr j nx -2 r:x wÄc . 1 1 11. vd zeig! neu nunimg, uuii i durch die Ausbreitung freiheitlicher Ideen nicht hemmen kann. In Südrußland hat ein r rv ' . . rr . . v . i . 'Xi . ! g Theil l Getrcidttknle nicht ti .hmst werden könnm. eil n7ch den $jubemjKfo,8un8M Niemand mehr da g welcher Geldrschüsl ,ur AuSloh. der Arbeiter machen konnte. DieS " ' Hatten früher die Juden gethan. Zur Wiederherstellung der durch das' Vochwasser vernichteten Communicationswege in Italien, wird die Regierung $5,000,000 verausgaben müssen. Dabei , sind noch keme Unter stützunaen an zu Grunde gerichtete Dör fcr und Gemeinden gerechnet, noch der i , . , ". f nrx. ÄI1 ,,,,,,,n u". "W ""ii w n. a. . Vte .Jtalle" m e l c e t e i n t r r ns tf . ' ' s - Y t a icorcaucges ungiuc, oas naz tn oer'acyi vom 18. aus den 19. Seplember zu Ea valler Maggiore in Piemönt zugetragen hat.'." Man fand .dort zwölf Madchen, die bei der Seidenspinnerei beschäftigt waren, an Erstickung gestorben, weil sie ' ! C S ' . t.lL. C..V..(l. xgicm iraracr eine yaiouogeoir Petrolemnlampe hatten brennen lasten. Die Flatnme theilte sich der Flusngkett im Innern des metallenen BehäUerS mit und verzehrte langsam den Sauerstoff, w l. v: rr. ! t c: - ..:. - niuunU vUcuu Mii.k. VlT) mm CamK immm UDavaim hfl die uuiuc. ; luiuu iuiu uui iuiucu Man i . , Leichen mit allen Zeichen deS Todes kampfes, den ' die Unglücklichen ausge standen hatten. Der Jammer der El lern ist herzzerreißend. Eines der MSd chen sollte am Sonntag heirathen ; der herbeigeeilt? Bräutigam fand nunmehr V- ' 1" ihre Leiche. Am- 23. September fand m Beerdigung der Unglücklichen unter Prüsecten, des Bürgerall. Behörden, sümm licher SllJÄl ÄXf vieler Verwandten der Opstr statt. , Pro sei or V r. v. cuk bäum in München hat em yandvracelel erfunden, wodurch der wirkliche Schreib krampf vollkommen beseitigt wird. Auf L m . c j rrjr v . V oem raceier vennoer um ver uci ver Feder so angeschraubt, daß die Feder das Schreibpapier bequem berührt, wenn I 1 m . Mmmmm m m m n r . . die yand -auf den ischretdtl ch hingelegt wird. Jeder, der -einen wirklichen Schreibkrampf hcrtte und seinen Namen nicht mehr schreiben konnte, schrieb mit .i.r rr r's.i t. w oicjcrn taccici svsoil muycicä und deutlich ein paar, Seiten. I ' i . . B er ina a n a uraoaten Jdeen in Schottland ist bei stör m;cApm vm,4f(r r,f,P fxm.r . olegen. Die soweit erfolgreichen Versuche sollen den l ganzen Winter über bei stür m schern Weti kartaesekt werden. 'T. ' " ' D i e. K u n st, v o n ei n c m r a f ch gebenden Eisenbahnzuae uus die Land schaft zu vhotoaraphiren, ist von einem Franzosen erfunden worden. - Es ist ein sinnreicher, aber einfacher Mechanismus dazu nöthig. fom:e em geübter Opera teur; die Landschaften werden im hun vert ttn oelle emer vekunoe mu er staunlicher Schärfe aufgenommen. Im, vorigen Jayre gln gen in London mehr Theater ein, als jetzt überhaupt dort, existiren. . Im groß e n O p e r n h a u f e zu Paris wurden jüngst Spiegel ausgestellt, die eine Länge von 4552 Fuß i".und 1200 -1600 Pfund og.n iQteQÖNDlet VON tetO I . e-t . f . r rt und Osaka m Japan Geschloffen,, eme? ' I lm , lmmm CVt. V..-X CT. . .. im vorigen Jahre durch Feuer zerstörten Tempel wieder aufzubauen. DerTem vel wurde von einem Priester. Namens Melker, vor 700 Jahren erbaut, welcher c . . jv . v r . otc Z.yeepslanze oazumaz nach apan verpsianzle. DerGenfer.Democ.ratebringt folgende merkwürdige Nachricht: Eine englischt Gesellschaft hat das. An erbieten gemacht, den Genfer See zu lee . r ren durch den Bau eines ' Tunnels, der daS Wasser aus dem' See unter dem Rhonebett hindurch einige Stunden vom AuSgang entfernt in die Rhone leiten würde, da, wo ihr Bett etwa. 80m tiefer liegt, als die Ufer des Sces. Nicht nur verlangt die Gcsellschast keine Zuschüffe, sondern sie will noch fünf Millionen Fr. bezahlen sür das Land, welches durch

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dieses Unternehmen trocken gelegt wuröe. Die Rhone würde zu einem kleinen Flüßchen und prächtige Getreide- und' Traudenernten würden den jctziaenFischfang ersetzen." Die Geschichte einesBildes. Im Jahre 1802 erhielt Meisionicr von dem Prinzen Napoleon den Auftrag, nach gewissen Angaben ein Bild zu nialen; er entledigte sich desselben, und es entstand j?nes allgemein bekannte große, und doch kleine Kunstwerk, welches auf einem Raume von einem .Quadratfuß Napoleon I. in grauem Rock auf grauem Pserde unter drohenden grauen Regen wölken darstellt. Sechs Jahre spater trennte sich der Prinz von seinem Besitze und erhielt 25,000 Francs von Herrn Henry Wallis, der das kleine Gemälde

bald daraus an Herrn Ruslin um 1000 Gumecn verkaufte. Nach einem 5Uü räume von 13 Jahren sendete es Letzte rer zur Auction nach London, wo es von dem früheren Besitzer, Herrn Wallis. um den sechsfachen Preis, nämlich um 0000 Psd. St., wieder erstanden wurde. Dies geschah am 3. Juni d. I., und vor wenigen Tagen erst hat es Defocr Bey, ein reicher, gegenwärtig in Paris lebender Egypter, um den Preis von 175,000 Francs an sich gebracht. Die Vendee, das Land des reinsten Legitimismus, hat seit Kur zem auch ihre Wundererscheinung, mit der sie LourdeS und La Salette Con currenz machen möchte. Kürzlich zeigte sich nämlich die heilige Jungfrau einem achtjährigen Madchen aus dem Felde, und seitdem geschehen an dersclbenStelle zahlreiche Wunder, wenn (Gläubige hin ausziehen; find dagegen Kctzcr unter der Menge, so vrrsagl die Gnadenmutter Erscheinung und Heilung. Dies' war auch kürzlich der Fall, als Mi'ar beitcr .des .Phare re la Lorc" die Zeichen u?.d Wurden schauen" wollten, aber nur o'.gcndeö' mit. ansahen : Man hatte einen lahmen, elenden Knaben hinaußgcschleppt und neben die Krücke des zuletzt Begnadeten gestellt. Ein Chor von jungen Mäd chen sang geistliche Lieder u. nach jeder Strophe wurde der unglückliche Kleine aus oen rooooen gesetzt, mit Nosen kränzen um den Hals, eine Wachskerze in der einen, eine Statuette der Jungfrau in der anderen Hand, während alle Anwesenden die himmlische Hülse an flehten. . Die Mutter rieb den Körper deö kranken Kindes mit Erde von der geweihten Stätte ein, aber auch dieses Mittel versing nicht; im Gegentheil versiel , der Patient in Krämpfe, schäumte und schlug um sich, bis er weggetragen werden mußte. Etwa 700 Personen hatten diesem Schauspiel beigewohnt, aber Niemand war da gewesen, der sich aeoen die Quälerei erboben bätte. Die Preffe sängt endlich an, Lärm zu schla gen, und verlangt, daß dem Unsug ein Ziel gesetzt werde. Deutsche Loeal5katSriL'ten. ' Königreich Sachsen. 21. Sept. Der kürzlich in Dresden verstorbene fcü here Gasthosöbesitzer in Zschrpplitz bei (ftx&.Tn tfi irk!?,: nk mt& WmmHf "r 4KJV'T mW . .4, v . ..r seine vor circa zwei Jak,ren gleichfalls nerstnrbn? Kbkirau sinken ist ibrem Testamente bestimmt, daß aus ihrem Nachlaß sofort eine Stlstimg von 18,000 Mark gemacht werde, die sich 100 Jahre lang durch Zknö und Zmscszins erhöhen soll und alsdann die Gesammtsumme zur Gründung einer gortbildungsan statt sür Töchter gebildeter Siände sür Döbeln und Umgegend verwandt wer den soll. D a n z i g, 27. Sept. Zwei gewerb liche Etablissements .in unserer Stadt gehen in nächster Zeit ihrer Vollendung entgegen. Vor einigen Tagen ist die Stärkefabrik der Kommanditgesellschaft Danziger Oehlmühle, Petschow u. Co.', und die von einer Aktiengesellschaft be gründete' Spritsabrik' errichtct worden. Letztere vesteht aus suns stattlichen mas siven Gebäuden. Die Tabakernte auf den Rieselfeldern bei Heubude ist in die .scm Jahre noch ergiebiger als früher ausgefallen, so daß eine Erweiterung des Tabakbaues auf den Rieselfeldern in Aussicht genommen worden ist. A u S T h ü r i n g e n, 30. Scpt. Die Kartoffel und die Obsternte ist heuer in Thüringen eine ziemlich ' kärgliche ; nur eine Frucht, die Zwetfche, . macht eine Ausnahme, doch sind davon durch das i in den letzten Jahren in .Flor gekom I Si r . . 0 . ATmr mene kporlgesqast lausende von ienl aern grün und halbreif nach England versandt worden. Im Meiningen'schen lieferte nur die Grummeternte einen zu friedenstellenden Ertrag. B resl au, 2(3. Sept. Eine jüngst veröffentliche Statistik, der schlesischen Berg und Hüttenwerke ergiebt, daß in dem verfloffenen Geschäftsjahr beim Steinkohlenbergbau 91 Gruben mit 406 Dampsmaschinen (37,405 Pferdekrast) nnd981 Pferden im Betrieb waren. Die Zahl der Arbeiter betrug 33,598 ;. der Gesammt Jahresbetrag sämmtlicher Arbeitslöhne war 19,910,919 M. Die Zahl der Eisenerzgruben belief sich auf 46 gegen 33 im Vorjahre; die Zahl der beschäftigten Arbeiter aus 3266, deren x . mm- trrx O V (Ur.!. Aeroiensl ua4,m x't. o1" U"Ü erzgruben war 35, 6 mehr als im Vor jähre, im Betriebe, welche Erze zu einem A-,mm smsm tM . L Gcldwerthe von 7,007, ai) wi. proou eilten und 9897 Arbeiter mit einer Ge fammtlöhnung von 3.95S-.982 M. be schäftigten. Kiel, 28. Sept. Das jüngste Schiff unserer Kriegsmarine, der .Pfeil, hat eine Länge von 74.7 Meter, während seine größte Breite 0,9 M. beträgt. DaS Schiff enthält, zwei ' horizontale. Com poundmaschinen, welche ihren Dampf aus 8 Kcsieln erhalten und mit einer Spannung von ö Atmosphären Ueber druck arbeiten. Die Maschinen geben dem Schiff eine Geschwindigkeit von über 16 Knote; Der Pfil welcher zwei Schornsteine und zwei, Masten mit SchoonerTakelage hat. ist das erste Schiff der deutschen Marine, welches ganz und allein auö Stahl angefertigt ist. Herb sieben, (Thüringen) 29. ?ept. Die Erzählung von der Maffen