Indiana Tribüne, Volume 6, Number 27, Indianapolis, Marion County, 15 October 1882 — Page 3

Höerg Sordon in ZentralAfrika. Dieses kürzlich in London veröffent lichte Werk ist leichter zu klassifiziren atS sein Versasser. Es ist eine Sammlung von kürzeren und längeren Briefen, au genscheinlich cn eine Schwester gerichtet. welche Oberst Gördon, der Garden Pascha ' nährend seines fünfjährigen Autenthalts in Sudan verfaßt hat. Charles Cordon, am 28. Januar 1833 geboren, machte als Lieutenant im Ger.iekorps den Jeldzug in der Krim mit und kam nach China zur Zeit des AufstandcS der Taipings, welche die Existenz des ältesten Reiches der Erde bcÄrohtsn. Die englischen und franzS sischen Truppen, welch- ausgesandt waren, um die Interessen Europas gegen die chinesische Negierung zu verfechten, mußten dieser im Kampfe gegen die Ne bellen Hilfe leisten. Sie retteten Shang Hai. Ader das war nicht Alles. Die chinesische Nezierung trug Major Gor don den Oberbefehl über ihre eigenen Truppen an; ' und nie dieser energische Offizier dcn bewaffneten Mob" in eine reaelreckte Armee verwandelte, vom

Excrcierplatz zum Kampfe, vom Kampf zum Sieg führte, so daß seine Arme , jefet noch als immer siegreiche Heer- :m China bekannt ist, können wir hier rmz im Vorbeigehen erwähnen. Das 'at sische Reich war gerettet. Charles '&)rdon wurde zum Mandarin ernannt er hielt den Titel TiTu, und das Privi legium. die gelbe Jacke zu tragen Im Jahre 1872 traf Oberst Gordon mit Nudar Pascha in Konstntinopel zusammen, und für die Organisation des Sudan, dessen gänzliche Eroberung der Khedive seit Jahren ang estrebt hatte, schien ihm der englische Offizier der ge eignetste Mann. Ter 'Khedive von Aegypten (Jsmael Pascha) ging mit Freuden auf den Vorschlag seines Mi nisters ein und trug ihm die Stelle des Gouverneurs der AcuatorialPr'ovinz mit einem Gehalt von 2050 engl. Pfund an. Ueber den Preis wurde nicht ge handelt. ' Gordn konnte, seine jöefcifl gungen stellen nnd bloße öelderwerbung war nie sein Ziel. Die Behauptung deS Sudan war leine leichte Sache. Viele Provinzen dieses immensen Land striche weren blos dem Namen nach unterworfen und die Macht der ägypti schen Truppen erstreckte sich nicht weiter als über die unmittelbare Umgegend der vereinzelten Posten. Das war besonder der Fall mit der südlichen Provinz, welche Sir Samuel Baker soeben der lassen hatte; andere Provinzen, wie Darfu? und zum Theil Kordofan, wa , m mm m. V V tPM ren in sortwayrenoer neremon gegen die ägyptische Regierung, nnd was das Schlimmste war, vom See Albert Ny anza bis Khartum, deni Sitz des Gou verneurs von Sudan, trieben die Slla venbändler beinahe unbehelligt ihr scheußliches Gewerbe und legten ganze Distrikte in ihren Expeditionen nach schwarzem Elfenbein" öde. Die Thä tigkeit Gordon Paschas im Sudan erstreckt sich im ganzen über fünf Jahre, von 1874 bis 1879. Erst beschränkte sich seine Wirksamkeit ausschließlich auf die südlichste Provinz und für Truppen und Munition war er vom Gouverneur von Khartum(Raouf Pascha) abhängig. Mit unendlicher Mühe und unter fort währendenGesahren gelang es ihm längs des Nilstromes wenigstens drei befestigte Posten zu errichten, das Zutrauen der umwohnenden Negerpämme durch seine Güte zu gewinnen, die Unterwerfung feindlicher Völkerschaften mit Waffen gemalt zu bewirken und bis zur Nähe des Sees Victoria vorzudringen. Sein ganzes persönliches Gefolge, Engländer, Deutsche und Aegypter, waren dem tödtlichen Klima erlegen oder invalid heimgeschickt worden. Zuletzt starb auch sein Dolmetscher. Gänzlich enimuthigt, nicht sowohl durch die unendlichen Schwierigkeiten, welche ein tödtliches Klima und feindfelige Völkerschaften ihm bereitet hatten, als durch die Un fähigkeit der Truppen, mit denen er sei ne Arbeit auszuführen hatte, verließ er entralAsien, reiste nach Kairo, , legte sein Kommando nieder' und ging nach London zurück.DaS war imherbst 1873. Allein Gordon Paschas ägyptische Karriere war nur unterbrochen, nicht beendigt. Der Khedive wünschte seine Rückkehr und zwar zu einem weit suZge dehnteren Wirkungskreis, und. die da malige englische Regierung Lord Bea consfield) unterstützte die dringenden Vorstellungen deö Ägyptischen Fürsten Gordon hatte sich vorzüglich über die fast feindselige Haltung deS Gouver neurS von Khartum beklagt, der ihn öfters in der größten Noth ohne Unter stützung gelösten hatte. JSmael Pascha bewilligte die Absetzung des Gouver neurs und trug Gordon die Regierung deS ganzen Sudan mit fast unbeschränkter Vollmacht an. Was er thue, soll recht ,ein. Die Elnladung war zu ver lockend für einen Mann vom Schlage Gordons, der nichts sehnlicher wünschte. als sein Leben lm Dienste der Mensch heit zu opfern. So finden wir ihn 1877 abermals in Aegypten, als General Gouverneur des Sudan. Seine erste Aufgabe war, die abyffinischen Schwie rlgkelten zu schlichten. Dann sollte er dem Sklavenhandel ein Ende setzen,nach dem Wortlaut des zwischen dem Khedive und der englischen Regierung abgefchlof fenen Vertrags. Deö Weiteren lag ihm ob, den Aufstand in der Provinz Dar für, wo die ägyptische Regierung bloö durch eingeschlossene Garnisonen vertre ten war, zu unterdrücken. Und schließ lich nahmen die Finanzen deS Landes feine Anfmerksamkeit in Anspruch. Mit welcher Hingebung Gordon Pascha diese herkulischen Arbeiten zu bewältigen such ie, erzählt er uns in seinen Briefen. Hassan Pascha, der ägyptische Gouver neur von Darfur, hatte sich mit etwa 1600 Mann von den Insurgenten einschließen lasse. Gordon Pascha befrei ie ihn an der Spitze von dreihundert Mann nach vielem Hin und Hermar schiren ! Die schwierigste Aufgabe war jedoch die Unterdrückung des Sklaven Handel. Sieben Achtel der Bewohner des Sudan sind Sklaven, sagt er an ei ner Stelle. Und so lange in Kairo Nachfrage nach Sklaven besteht, so lange wird der scheußliche Handel mit Men schenfleisch fortdauern. . Die englische

Presse machte seine schwierige Aufgabe durch ihre Einmischung noch peinlick?. Sie verlangte Unmögliches. Sie rollte ihm vorschreiben, dsö tt die Frei'Mung der Sklaven dekretire. Gordo Pascha jedoch hatte, gesunden Äenschverstand und beschränkte sich auf daV roaS er unter den Umständen thun tonnte. Er anerkannte die Existenz der. Sklaverei in dfn Staaten unter seinem Befehl, dekre tlrte deren Freilaffung uc.ä) zwölf Iah ren, und richtete seine 'ganze Aufmerk ?amkeit aus die Verticung der Sklaven izändler und auf fcc.5 Verbot der Ein fuhr frischer Slla.i. In der Ausführung dieses Wer.keh fand er in dem Italiener Rom'ls Gessi einen vortreff lichen Lieutenn. ' Gordon selbst ver fuhr anfänglich mit fast unbegreiflicher Milde. Seir'.e Nachsicht mit den , Skla venhändle'n,, besonders dem famosen Suleintain, Sohn des Sebehr Pascha, läßt. , sich nur dadurch erklären, daß Strenge und barsches Versahren das Leber fcg Gouverneurs selbst in die größte; Gefahr gesetzt hätte. In der Tfyit sehen wir den Gouverneur Gor d'n Pascha mit einer Handvoll Solda

Ua aus die er sich nie verlassen konnte, in Sckska. dem Qauvtauartier der Sklavenhändlcr, sein Leben und mit sei nem Leben das chickat der ganzen Provinz gewissermaLen dem Feinde aus liefern.. Gordon kannte Todesfurcht nicht, aber sein Vorgehen erschnnt uns eber als Tollkühnheit. Er wollte die Sklavenhändler einschüchtern, sie -zum Niederlege ihres profitablen Hand werkS .bewegen. Es. wäre ihm nicht schwerer gefallen, den .blutgierigen und hungrigen Tlger zu überreden, die wehr lose.Antilope zu schonen!. Sobald Gor don Pascha der Provinz den Rücken ge kebrt batte. .' um sich ausschließlich mit dn abysiinischen Angelegenheiten zu be schäftigen, brach der bewaffnete Aufstand der Sklavenhändler unter dem Befehl des Suleiman aus. Cordon mußte die Unterdrückung seinem Lieutenant Gessi überlassen. Und wir gestehen, daß die ser Italiener die Aufgabe besser löste als es seinem Vorgesetzten möglich .ge wesen wäre. Tordon .sagt selbst, von diesem unerschrockenen Haudegen, daß er dreihundert. Jabre ni spät aus die Welt Gekommen sei. In der That ge hört er eher in das Zeitalter der Pizarro, Cortcz und Drake, als. m unser Mildes neunzehntes Jahrhundert. Die went gen Seiten jedoch, in denen Gordon nach Gessi's Depeschen die Bewältigung diese Aufstandes der Sklavenhändler beschreibt, sind eine aufrcaende und spannende L.'ttüre, wie sie uns seit Fenimore Cooper nicht mehr vor Augen aekommen ist. Selbst in gedrängter Kürze die Erzählung dieser Heldenthaten im Herzen Afrikas wiederzugeben, ist unmöglich. Der Verlust von Menschen leben jedoch zwischen den Jahren 1873 und 1879 in der Provinz Darsur und in BahrGazelle gibt uns eine Idee von der grausamen Erbitterung, mit der auf beiden Seiten dieser Kampf geführt wurde. Gordon Pascha schlägt den Verlust der Aegypter allein aus 16,000 Mann an, den der Eingebornen auf 50.000 Personen, in Bahr'Gazelle auf 15.000. Total 81.000 Menschenleben. Fügt man noch dazu den Verlust, der vom Sklavenhandel allein herrührt, so muß man diese Zahl wenigstens verdop peln. - Inzwischen hatten sich Gordon's Be ziehnngen zum Khedive Jsmael von Monat zu Monat verschlimmert. Erst waren sie die besten Freunde gewesen und Gordon konnte mit Wahrheit sagen : .Niemand liebt mich hier außer dem Khedive." Aber dieser Zustand ' konnte nicht, dauern. Gordon war genöthigt, mit den schuftigen ägyptischen Beamten und Offizieren aufzuräumen. In einem einzigen Monat .entließ er z. B. drei Divisionsgeneräie, einen Brigadegencral und vier GeneraMeutenants ! Sobald er Untreue, Feigheit und Verrath ent deckte und Besierung unmöglich war, hieß es: Fort mit ihm !" Dieses sum mansche Verfahren mußte ihm nicht nur in Sudan selbst, sondern auch am Hos des Khedive, wo die gefallenen Beamte Freunde hatten, viele Feinde schaffen. Aber Gordon kehrte sich nicht daran, obschon er sich dadurch seine eigene Stel lung unendlich erschwerte. Ja noch mehr, , während Gordon . und Gessi mit der Aufwendung aller Kräfte die Skla rxnhändler in ihren Schlupfwinkeln aus suchten und be!ämpften,wurde der Vater des Suleiman, : Sebehr, in Kairo zum Pascha gemacht, und als ob er sich nicht schon durch sein infames Handwerk znm reichsten Mann des Sudan gemacht hätte, mit einem Jahrgehalt belohnt. Und als Gordon in Kairo dringend um mehr Truppen anhielt, schlug ihm Nubar Pascha vor, den Sebehr als Helfer zu senden ! Mit einer Bitterkeit, welche die Umstände nur zu sehr rechtfertigten, schreibt er an einer Stelle: .Die Weise, mit der . man meine Vorschläge, das Land zu verbessern, unbeantwortet läßt, zeigt mir, daß man sie nicht wünscht." Sodann hatte der Khedive die böse Ge wohnheit, die Finanzen der Provinz Sudan mit seinen eigenen Ausgaben zu belasten. Vergebens protestirte Gordon. Das war gerade die Zeit, wo Egypten dank der Verschwendungssucht des Khe dive dem finanziellen Ruin nahe stand. Doch ereilte ihn das Schicksal, und er wurde .durch Tewsik Pascha ersetzt. Dieser Personenwechsel verbesserte je doch Gordon's Stellung nicht. Er ver suchte damals gerade den' langjährigen Streit mit dem König Johannes von Abessynien zu schlichten, indem er mit geringer Eskorte ins Herz des Landes marschirte, um in einer persönlichen Zu sammenkunst mit dem Tyrannen die fast hoffnungslos verwickelten Wirren zu lösen. Der Erfolg entsprach seinen Erroartungen nicht. Er setzte sein Leben aufs Spiel, ohne von dem König an nehmbare Bedingungen zu erhalten, und auch die ägyptische Regierung wußte ihm für. feine Opferfreudigkeit keinen Dank ; sie sandte ihm nicht einmal die erbetene Unterstühung. So blieb ihm nichts übrig, als abermals seine Stelle niederzulegen und das Land zu verlassen. Es war d.ie höchste Zeit. DaS unge sunde Klima, die fürchterlichen Anstren gungen deS Körpers, und Geistes hatten seine eiserne 'Konstitution untergraben. Er bedurste dringend Ruhe. Die Ruck kehr Gordon'S siel in die Zeit, als Mr.

Gladstone (1880) sein Kabinet formirte. I Der MarouiÄ oi Wivön wurde von dem

rnaiiicotn mrcmirr irrn Dir iHcmcruna i ;rjc . ? . ' , v ' "rn .. 1 Indiens betraut, ' und Vorbon nahm die Stelle eines VrivatsekretSrö '"unter i.. -fa... ' i.: ,;ff I Dem JütCtlOsttst UN. - AVer VUomzieuc Arbeit ,!, nnlifAfn Reaierunäsbe amten behagte ihm nicht. Schon am 3. fi nh r.?R kikt nack ah nn hirt inrtso hÄ hrnftnhnffrieoe8 ---i-- i m?i.fnTtV (;?n'Vftim.fnfiit hrtnoend gewünfcht wurde.' Die" englische Regieruna mackte' imar Sckmieriakeiten und Gordon sandte zweimal seine - Resigna f. . iifi f . n .. . . -1 st ? r t . i r m I iion aiö engiiiqer ajverii ein uno zwei mal - wurde sie verweigert : Gordon'S Rath in Tsiensin war für , Friede. Und fein Rath wurde befolgt. China war abermals gerettet. siinrhnn'ci WritU u't' iTentrstl-Asr la - . i sind eine in ihrer Arz ? einzige Erschei' nung. Ihr Werth besteht nicht sowohl in der netreuen As,e!cknuna oescdicbtli. - - -w.--.- . , . . . lJ I mer reianl ne. oie. wie Aue wmen. u keinem vraktisöen Resultat asübrt ba ben; denn seither ist das Sudan durch m..sn.s s,r Vrnnk?t?n in alte Chaos zurückgesunken. - Was wir Ubnfa nn hUtn rissen üher alle Ma ßen bewundern, ist die Freimüthigkeit, mit der stck Kardan über Dinoe und Personen und vor Allem über sich selbst ausspricht. Er beschreibt unö nicht in trockenem Togebuchstyl die . Ereignisse unier genauem Datum; wir erfahren, wie Alles was um ihn vorgeht, ihn be rührt, welchen Eindruck es auf ihn macht, und in fast unbewußter Weise erlaubt er uns.einen Blick in sein .Gefühlsleben, dS Mmt in seiner Stellung nickt nur vor der Mitwelt, sondern vor sich selbst .sut hfrnn ' Whr nrrt ft V V IV p f ttVIU MW VW.W. ,V. 1 nichts zu verheimlichen. ' Seine Motive, mm Jr J . ... I eine vonnunaen. feme nttaulclzunaen. oie unaeyen leiucs rsolges, feines

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NiüterfolaeS Alles lieat klar und deutlick voruns. Und nach forafälti gem Durchlebn der spannenden . Mit theilungen müssen wir uns gestehen, daß' Gordon nicht der Mann, war, das Sudan "an oraanmren? . Er b'esak Mutb. der bis ,ur Todesveracktuna aina: lltu eigennützigkeit, gesunden Menschenver stand, eine treffliche Konstitution, Er sabruna alsSoldat.als Civilist und eine wunderbare Willenskraft, kurz alle Ei aensckakten. die ' einen rnrofcni Mann kennzeichnen. Und doch tonnte er nicht durchdrinam. Die intensive Empfind Nckkeit. das Resultat unserer 5iivilisa. tion, das delikate Gefühl, das in jeder Zeile zu Tone tritt, tat uns. daö erkür seine kobe Stelle inmitten barbariscke? Völkerflämme nicht aeeianet war. Er . -1 ' 3 . 0 veraiept .bränen deiln Anblici der fürchterlichen Leiden der Sklaven, wäh rPtih hin mit ntr Wp innni nti V WlV I! V VVIIUIIMtt I VU . ' . 1 ü Unvermeidliche schicken; er be jammert die Trennung der Kinder von - - - . taten Eltern, wüdrend diese mit Tfrtn den ihre überflüssigen Rangen für eine Handvoll Korn austaufchen; er beklagt sogar den Tod dreier Kühe, deren Blut , seiner Ghrt auA unter seinen siitncn tl """ --"V - " " -. . - ' vergossen wird. Dtefe Gefühle thun seinem Herzen alle Ehre, aber, gestehen wir eö offen, sie passen nicht zur Umge bung. Wenn das Lebens eines Men schen weder von dem Opfer noch von dem Schlächter geschätzt wird, fällt eine Predigt über dessen Heiligkeit auf einen unfruchtbaren Boden. Besonders über' rascht seine Milde, wenn sie zum Ge genstand nicht den Sklaven, sondern den ' . . V Sklavenhändler bat. Aber Gordon Pascha macht keinHehl daraus.daß seine 5)andlunaSweise durck die Krundsäke imitier rnrt tsT?it e intnn Twrttrt if rv . . . Und wie ein rother zaden neben sick felllhfe UJ W k fbkaftU&WAK tVJ m. M. m. k. M. ä. III. durch das aanie Buch seine Betrachtungen über seine Beziehungen zur unsicht - . ' ' baren Welt. Eine merkwürdige, in der That wunderbare Figur ist dieser Krie ger, der seine Handlungen nachdem ein zigen Buch, das er mit sich führt, seiner Bibel ordnet ! Und ein überraschendes Christenthum ist es, welches er bekennt. Da ist nichts von dem Pharisaerthum unserer Tage, vom hohlen Ceremoniell, von den Prätensionen der anglikanischen Hochkirche zu finden. Gott ist seine Wolke bei .Tage, seine Feuersäule bei Nacht. In einem Punkte hat Gmdon viel mit den : ihn umgebenden Moham .V -u . . .! ' r- ! n rv . , n eicuunci gemein, ist is: fatal tt. mm ' Ä. Meine. Freunde, so. saat er iraendwo. beklagen sich über meine Kühnbeit, über meine .Todesverachtung setze die Vorsehung rade alS ob mir an läge! Was mir heute zustoßen soll, ist ttitvundert Mllllonenabrenbeü mmt " Eine solche Zuversicht konnte ibn . in die Löwengrube und wieder binauS füb ren.' . Ueber das weitere Wirken des OberN Gordon haben wir noch Folgendes .bei zusügen. Aus Ansuchen der Regierung der Capkoloniehät er kürzlich den Ober besehl der Truppen übernommen,, welche den Aufstand der Basutos in SüdAf nka bewältigen . sollen. Seine erste rr. t. m t . . ' yanoiung war vie Aeoultlon der . un verhültnißmäßig großen , Gehälter. Er r .... nng Mit einem ktgenen an, das er von 12V0 engl. Pfund' auf 800 reduzirte. Noch ein anderer Zua seines Edelmutbes. Als in Lancashire während des Sees sionskrieges in den Vereinigten Staaten ein Nothstand herrschte, wurde im Lan de sür die darbenden Fabrikarbeiter Geld gesammelt. Gordon besän nichts als seine große goldene Denkmünn. die lt. V st 'f- - rrt ' r v llfUl ÜCI 4VUlC( 00 yia Iiam oer UN C. C. Schardt. ine Episode aus der Schlacht dei Sedan. ES war Nachts vom 31. August bis 1. September 1870. Anx 30. waren die Franzosen bei Beaumont von den Deut schen geschlagen worden und zogen sich auf Sedan zurück, ihnen nach drängten die siegreichen Bayern, welche BazeilleS gegenüber lagerten, um am folgenden Morgen die Verfolgung fortzusetzen oder ,k X tf)... ... tut ivuutf u vuv yuui JUütyuillCn. ES war eine herrliche, stille Sommer nacht, eine Nacht, wo derhlmmel sich in Liebe herabzusenken scheint, um die Erde zu umarmen. Die tiefe Ruhe der Natur wurde kaum durck den deiseren Sfirtl

terwerfung der TaipingS geschenkt hat. Lebendiges, der mit drohender Miene yait' er oas aieriano verraiyen Gordon machte die Aufschrift unleserlich und auf BazeilleS deutend: Morgen, Und müßt' er'S am Schagote büffen, und schickte'die Münje an bit Samm. Revanche! Wir leben uns wieder!" Ich würd' verzeihen, um ihn weinen

ler. ...

seines Naubvogels oder daS. tztampsenfteer fut)r sich mit der Hand über

eines Pferdes, durch den festen Tritt der Wachen oder das Knirschen der Biwackt

r. ' i..c .x...' - ' - I Dieselben beleuchteten zum. großen Theile schlafende Gruppen von Kriegern, icuct uiuciuiuujcii. ü. Ri ... c. t. i....n.(..v..A.il.t vie ncy zu oem naye veooriieyrnverslnp stärken wollten. Welcke TrÄume durs. zogen wohl ihre Seele? Träume von Klück und Liebe ? Dieser und iener blieb ... ... " . . i . . . - . I !war änaer wack und dacdte nacd au e an die Seinen. Nackdenklick sckaute er in das Feuer, und ernste Wolken flogen über seine Stirn dabin. So der Mann, wel JL CV. cm - Jt i . Tl V C1TJ I ujC(:uu v(i:i Azarylozlktt UN a;iuu, der aeaen Bainlles am weitesten hervor geschoben war, finster in die Gluth staarte, um die seine Kameraden eingeschlafen waren. Er war in bayerische Osmieruniform . - - . - - ü aekleidet. Den Rauvendelm batte er ad . ' - .1 genommen und das schwarze, kraufe Haar fiel ihm auf die umnachtete, schöne Stirn. ' ; - nr: rt.t. cn "...c v.-crn I zui aiuun auu unavioui uui ücijjiuu dahin und landete in der Mhe des Orteö, wo das Lagerfeuer brannte. Vorn in demselben stand ein bober. scköner Mann, der an den Strand springend den Anruf derWacbe beantwortete, obne dak der bayrische Ossizier in seinem Brüten es vernommen bätte. Der Neubinmae kommene trug einen preußischen Waffen schmuck; er gehörte zu der Dlvision chiozer (Erfurt). Vtaq trat er zu vem in Gedanken Versunkenen' und leate die Hand aus seine Schulter. ' Worüber sinnst Du, Kronberg? fragte er in freundlich ernstem Tone.. - Der Bayer blickte aufschreckend empor, nn reichte er dem Freunde die Rechte ; dann Das ist schön, daß Du mich aufgesucht Nast Kttktseld. ?slnt er : wäre ick bier " ' ' - - - w " O , " I nicht durch die Pflicht gefesselt, hätte ich i p ri nu-"w r.7v .'. l wim auige ucyr. Jcy yaoe ),r vie: zu )ugc unv muigcn niuuju c 31. 1 Schenke Dlr dort em Glas Wem em ! Siehe da. Du bist versehen? Das habe ich nicht geglaubt und brachte des halb eine Flasche besten Psälzer mit, wie ihn Hütten und Sickingen ' auf Burg Landstuhl mögen getrunken haben, deut sche Rebe deutsche Gluth!" Bei den Worten nahm er die Flasche unter dem Arm hervor und reichte sie dem Freunde. .Ja. einen Trunk aus der Heimatb !" rief Kronberg aufspringend; .werde ich sie oscb nicht wiedersehen, sie nicht mit ihren schönen Bergen und Thälern, und sie nicht, die ich erst seit sünf Monaten mein Weib nenne, und aus deren Armen mich der Krieg riß, daß ich sie nichtWelch entsetzlicher Gedanke !" unter brach ihn Gottfeld ; Du, der bei Wei ßenburg, Wörth, Kravelotte und noch I , . -v . r . r-, aeuern oelVeaumoni mii ecuierscamvies fceude gefochten hat, läßt heute in der Uislstlt ven JfDÜt linken ' 15(10 IlClt Die 1 " T I r.-m . .. v. r ... v c acyt fuMspenstcr lr oura) oenvmn gezagt! Latz chwmden, was Dich bedruckt 1.. ...... .. . , st-' rr, . . uno oen 'i'cujp laymr : üin vsms oem guten Glück vielmehr l Uebrtgens ist das vierte Armeecorps Euch zugewiesen, und so werden wir gcvisiermaßcn Schulter' an Scvu'ter Zrckten. fXst das nicht I ' I ' I 1 - v huo cli ; Trotzdem könnte mir morgen die Muße fehlen, Dir zu sagen, was ich möchte. Setzen wir uns !" Er schob mit seinem Eisenhauer einige halbverbrannte Stücke holz in daSFeuer, dann nahm er seine frühere Stellung an. Gottfeld Iren sich ebenfalls zur Erde nieder. Sieh, Freund." begannKronberg, ich t. . . m . pi vm lem eipenMeyer uno Pyaniafl ; aber ich hatte heute einen' Moment, aus den Schillert ost falsch angewandte Phrase voll'.z vat. Ich dachie zurück i iTl t z i " nn mrirt ysriD. im msliie mir an, nie I mf w m IWMV w-m es mir UM ersten Male entgegengetre ten war,, eine duftige Nose, eine zarte r . , . . Lilie nem: die Bilde? paszen nicht eine deutsche Jungfrau, eine Thusnelda, ede Armin sie dein Aaierhause entführte, Neben ihr stnd damals eme geschmeidige G:stalt, em s?anzön)cher Oisicier, Gaston de Oi-cla?. Was stutzt Du? Ist Dir der Mann bekannt ? Zweilznndert Jahre sind es bald her, da verwüstete c:n Gaston de MonclarSpcyer." Ja, es war am Morgen dcs dritten Psingsttages 1689, als jener Franzose die Mordsackel ,n die geräumte Stadt werfen und die Gräber unserer Kaiser erbrechen und berauben ließ," siel Gott IV m tL r- A-. r tt W T 1 f tT ield, oe en ano nco oauie, ein : eyn Jahre blieb Spiyer eme ' Slütte deS Grausens !" suhr Kronberg sort, Ich hätte ihn zer remen tonnen, ver micy rreunolicy an lächelte. " Wilder Zorn brannte in mei ner Seele und plötzlich schlug er zur ver Heerenden Flamme aus. . Monclar sühlte sich um so mehr beleidigt, als Katharina dem Urenkel des wälschem Mordbrenners den Rücken wandte. . Wir schlugen unö ; ich durchbohrte seinen .rechten . Arm ! Wenn er geheilt ist, rief er, werde ich Revanche fordern !" Seitdem habe ich ihn nicht wiedergesehen, Katharina aber I c ' ' rtr t i u muroe mein wutio r Und jetzt ff ' fl , M- Mir wenn u wllltl, IM halbwachen Traume vorher wieder er schienen !" Wie Cäsar dem Brutuö : Bei Phi lippi sehen wir uns wieder !" scherzte Gottseld, aber der Scherz floh ihm nicht leicht über die Zunge. Wort stand er". erzählte Kronbera weiter' und wies auf die andere Seite I V. CV....-9 M:Xi Csnt.frX.P l uurs, lltui miiuyis, . NlUi ,Eisen und Blut ! rief hier Gottfeld: .Wahrlich wenn der französische Mord Hund wie seine ganze Ration nach Rache heult, so zerge ihm, dak der Deutsche nicht nur einmal daS Schwert schwingen kann. Dran und draus ! Mag er Deine Klinge spuren, daß die Lust ihm nach Nevanqe aus immer vergeyl! daraus ein GlaS !' . Kronberg'S Stirn wurde durch den um m r . 2U5cm Niazi eniwoiik, eripricn Mir Gottfeld sagte er und sakte , die Hand deS Freundes, .meinem Weibe die letzten I k m8 tnMin , Ulrtnr Ct X C,l jci. Uup uv V7u(ugu viuiyui. 0UyWic nur zu sehr, daß sie bei de? Kunde ge brochenvird. Aus Freundeömund wird sie schonend klingen. Auch diese Brief tasche gieb ihr. ES sind keine Schäke darin. MaS die Welt so nennt: dock kür

; sie sagen,- ich .Und rm Nachkomme jenes entsetzt! Jeu der canlyett ist vorüber ! Aber

ln Versuchung. Ge chen HcstingS,mWaffen stand an ttathol auch.Dtch hielt ich wi 100t! erwiderte meinem Leben etwas rinäs Seite, buhlte um ihre Gunst !- Kronberg.

die Augen "Bäh," fetzte er dann hinzu. .laß uns noch ein GlaS trinken und dann

(Ai f iuvn . Eine halbe Stunde . später, schwamm das Boot des preußischen OWers über v flnA -. iumu jjuiuu. ,'. . - . r . , - r-!T ".Der neue Tag hatte aum. die Mor aennebel abgeschüttelt, die' Nch von den Xv . . - rsJ - - ' " ; , rrn rt Wt n Des ttlunes eroooen oanen. Wtu MacMahon davon, halten rolr ihn' zu rück ! war die Aufgabeder Söhne Bay. erns und. der Pfalz,., während die Mit V tXtrrtm H rts( rV tnnrin uu ijuut .lky wumvu, uww. der Empereur aefanam wurde und mit ihm Alles, woraus Frankreich feme hochfliegenden Hoffnungen setzte. Es war ein wüthender Kampf zweier Gegner, von denen der eine seine Riesensaust um . 9 7 rw l. r w w m a - die evle oÄnoeren ge iungen oane. . . ( i .ii. IN Vazelues in eme Vcyiuazl yalle der moderne Cäsar von 2. Dezember seine besten Schaaren geworfen, dab von r2:s dUirm UUUm ,1?,? yii. iuui vi mu war das Städtchen schon von den Bayern und den Preußen des vierten Armee corvs aenommen worden, fünfmal war es wieder von der tapferen Marinebri aade zurückerobert worden. Und . noch mals begann der Kampf, in dem jedes Haus vertheidigt wurde. Den Seinen voran focht Kronberg une emer zener vlel . bedungenen yttven. vie ncy mir lyren Vcywer,urelcyen .einen unverwelklichen ,. Lorbeerkranz erfochten und die Bahnen des ewigen Ruhmes ge gangen, sind. . Da. wüst sich .ihm em französischer Offizier entgegen, und ihre Schwerte klirren an. einander,, nachdem ein kurzer Ruf gezeigt hat, daß sie; sich erkannt haben. Umsie der Donner der Geschütze daö ' unbeimlicbeRollen der ,1 , ' ' - . - Mitrmlleusen, das-Knattern: der Ge Icl .' : '.o rn.i'C. !Xt OT.. . eylr ne m, uu iyu ;u gen. fpruyen .Blitze, . uno. Vcy:ag auf Schlag, Stoß aus 'vtoß ! . : -' Beider Blut fließt ; aber sie ächten es nicht -7-nicht' die Schltcht um -sie. - Da alettet der Z?uk des Deutschen aus. der Franzose benutzt den günstiäen .Augen blick, den, Vortheil; sein , Schwert 'trifft die Brust. KronbergS. Der Eisenhauer entsinkt deö Pfälzers Hand, er stürzt zur Erdf , ' . . .. , t Gaston von Monclar stieß em wildes LachenauS.', . Du hast. seinen Lohn, deutscher Hund ! ' Er warf einen Blick um sich. Die Seinen zogen sich zurück,. wollte ihnen folgen; aber über den Korper des Ge fallenen sprang jetzt ein anderer Gegner, der, ' selbst : persönlichen Kampfe, dem Freunde Nicht beistehen gekonnt hatte. Wahre Dich vor dem Zahne !" rief 1 . . V. , !A.U iTV ! . T. . . fViC ! M unu wuuki jicu Ul der Stoß um Stoß. Nicht lange jedoch waQtie 005 .Iwieaese! : Mil aeioailenem I ' ' . Ä - l m - I tr r iv . r v . rv r . . r tif..i Tcyaoei iani ver ranzo,e aus oie omi getränkt lrde. . . I ein . jr. i c . r. i . m . üC.sV v . .cv... . jioqj einmal iaßic vo eiu oesrrun des Hand, sie war kalt; dann rief die Pflicht ihn weiter in das Getümmel der Schlacht. In der Schlucht hinter dem brennenden Bazeilles traf den wackeren öircuer eine uget. Als er wleoerer I . " ' I i i ' it . - In -.-V- .. wachte, befand er sich unter den Händen der Aerzte, die zu der schweren Berwun dung denKopf schüttelten. Monate waren im Laufe der Zeit ent flohen, der Friede bereits . geschloffen. da öffnete sich die Pforte des Lazarethes für Gottfeld, daß er dem m chen, ge sunden Leben entgegenschreite. Der Arzt I ? . ? rr.tr. . U cv r ? neig lym ryoiung am yem. Ich werde die Ptalz aul,uen. er widerte der Genesene, .dorthin ruft mich eme heilige Pflicht! i 1 w w i . AU . j. 'M IM .uno dqii im iranen mrime j Der Wm - - - - I wmr -m "J setzte neugierig der Arzt. Ich habe die letzten Gruße emes Hel den seiner ÄZiüwe zu uverolmgen, emes im. m JV . M mt 9 . velden, der seinen Tod ahnte und den noch nicht wankte ! Gottfeld flog der Pfalz zu, nach Speyer. Er cllte nach dem Hause lironbcrg' Melden Sie mich der gnädigen Frau r Die Thür öffnete sich, und Gottfeld steht wie eistarrt, die Bricstasche des Todten in der Hand;, denn gegenüber steht er Kronberg mit ausgebreiteten Ar men und hinter ihm lächelndFrauKatha rina,, einen holden Knaben an der Brust. m m sm. W M tWm. rr rm rm AM jgxvl NU'S ooer eln uei i r . ,Jch selbst, jetzt frisch, gesund, in Ba zeille'S freilich fast eine Leiche nun, die Tchau, die Aznuna yak naz nicht er ttr i A tWmtM f tm 99 mT wT t füllt . - der ' Franzose nahm keine Rr vanche ?"r: Doch,, er traf Mich gut und viel leicht kommt die Zeit, wo er einmal noch besier trifft !" Um Gott, Hartmuth V ruft hierFrau Katharina. . . Vor Monclar ist . er. sicher," lächelte Gottfeld ; der Franzose wird keine Re vanche mehr, nehmen ; ein gespaltener Schädel, und Alles ist .vorüber; Ge spenster aber führen keine Degen und Ahnungen tödten nicht !" Des Fräuleins Schmerz. O bittrer Kummer foltert meine Seele Mit Geierögier am Herzen nagend. Ob des Geliebten .unsühnbarem Fehle, Den Schlaf vom heißen Auge jagend. War er ein blutdurstender Tieger, Ein grimmer Mörder fluchbeladen. I Vffm rti )ti yiilmlan im M f n l r 8 1 vy4 v wuiin s.it vmuö, Und liebend seine Lippen küssen Doch ihn . entsühnt nicht Tod noch , Kantschu, . Wir können nie uns mehr vereinen Er kam zur Mutter ohue Handschuh ! Crassus. DaS Wichtigste zum Löschen. Lehrer. .WaS ist das Nothwendigste zum Löschen?" Schüler. .DaS Wasser - Lehrer. .Nein. DaS Feuer, denn wenn's nicht brennt, braucht . man kein Waller I H,k Splendid. .heut' war i splendid, Herr' Vetter, heut' hab' i meiner Familie a Ganöl kauft .Nun, hat'S Allen g'schmeckt?ya uissen'S, Hessen hab?s ich agein

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Guter Trost.

(Schwäbisch.) Ei, waS muas ma net verleaba Wema lang am Leaba ischt; El. was kama net all's fanga Wema so im Trüaba sischt ? j , . . ' ; Gang i nächtig schvät am Aubad Zua mei LieSmariell'S tzaS, lovs' a weng an's icommersenschter. Guckt mel teZmarlelt-'rauS. ' öcq' t : yinalt, wie aaut ötrS 4&u iiit uii'.ivi uuur uyu t Du mei Leaba) du mei.Schterba, Gimmer doch an kloina Schmatz Aber sait mei Liesmarieli: nt niilXnt. t i f. CJk 9. Hans, i han an dir iah qnua. Kanscht a' anders Schätzte suacha m und machts ttammersenschter zua. ' Donderschlag und böase Zeita ! Stand t dau, t wo. net nna. Will verzweifla, will veiwüatha, , Hu, dia Nacht vergiß i nia ! Liesmarieli! sag' i traurig : Wenn r moara g'ichtoroo bi. Denk' der halt daß du bischt schuldig ; B'hüti Gottmei Liesmarie! Wiani hoim gsna voll Gedanka . Vom Terschtecha undvomVluat,, Denk'i: s'ischt halt doch koi G'schpaß net Wemma jung scho schierba thuät . S'geit ja no viel andre Mädla, Und viel schöner do derzua: Suachschft dir halt a nander's SchZUe. jiiaoct yans, es gell no gnua. mt-.- r- . - Und dös haut mi richtig' tröaschtat, ' Und mi g'schtärkt in meiner Nvath , Wear scho no a andra finda, ' . , Dia mir treu dleibt.bis zum Töad. - AuS der vornehmen Welt. cm fx..:ti t . m -djian o)iioi aus Paris : voi- ian ger.Zelt! vermählte, sich .ein reizendes Madchen, das wir ymtesse Lomse nen neu. wolle, mit einem Grafen der zwar ein vollendeter Weltmann und Eavalier, aber auch. 45 Jahres - alt war. Nichts destoweniger schien die Ehe des neuver wählten. Paares , sehr glücklich. Ein Töchterchen, welches ein Jahr daraus ge boren wurde, schien das Herz der Mutter o r ä 4 auszusuukn.. ie Kieme war - zwei zayre all, als ne elwas vlela) auöjah. Die Aerzte riethen Landaufenthalt und die Gräsin begab sich mit dem Kinde auf oas Stammschloß ihres Gatten in die Provinz. Der Sommer war herrlich und die kleine Blanche erstarkte sichtlich. Eines Tages gelangt die Einladung ei ner ttunttrelterae elliwaft. welae im Dorfe Vorstellungen gab, in die Hände der Gräfin. Die Dame beschloß, sich eme langmemge stunde zu verkürzen X f AM i4 mm AIH VAIiXa lt (ttsM uiw wiurns iut uuuut ju uiuui. Sie ging mit dem Kinde in die Borstet

lung. Wer yeid der Truppe, der jun Professor (seinen Hörern eine Patienge, kühne, feurige Reiter Cäsar, ver tin vorMkrendl : Meine sperren, bier

wandte kein Auge von der schönen Frau, .. r r j . . . . 01c unicr innen gcipcn oiiaen enoiveie. So blickte weder , der alternde Gemahl, noch einer der Salonmenschen ihreöVer kehrs. Louise, kam wieder in den klei nen Eircus und wieder traf sie der heiße Vlrayz aus a,ars Augen. Als vie Gräfin nach mehreren Monaten nacb der Stadt beimkebrte. sab sie blak und müde aus. Der Arzt lächelte, er verhieß dem fiel oer came .tasar, mein Geliebter", von ihren Lippen. Im Delirium verrieth ? fc. . ? , . lie oem verzweifelten iHemal)! Alles. Erhörte, daß sein Wappenschild das Kind des Kunstreiters decke, daß er an Marthe keinen Theil habe. Louise ge naß. Der Graf bat sie, als sie herge stellt war, um eine Unterredung. Er sagte ihr; was er wußte -zwang sie, ihr Haus und Blanche zu verlassen und mit Marthe abzureisen. Todt für die Welt, sollte sie den Namen des Grafen ablegen und dafür von diesem eine hohe ' Rente beziehen. GräsinLouise willigte in Alles. Man verbreitete die Nachricht, daß si: ihrer Gesundheit wegen auf Reisen gehe, und Niemand wunderte sich, als einige Wochen später diV Nachricht von dem Tode der schönen Frau eintraf. Jahre vergingen. Blanche befand sich in einer der ersten Pensionen von Paris sie war ein liebreizendes Mädchen geworden. In den Ferien, welche sie bei ihrem, sie abgöttisch liebenden Vater verbrachte, erzählte sie diesem sehr viel von einer Freundin Aline, mit der sie in regem Brieswechsel stand. Aline war . das Kind einer Wittwe, die bis vor drei Iah ren mit ihrem Tächterchen aus einer Be sitzung in Schanien gelebt hatte und jetzt zur Erziehung der Tochter nach Paris gekommen war. Blanche erschmeichelte von ihrem Vater die Erlaubniß. Aline zu sich auss Land einladen zu dürfen. Der alte Graf, der seinem Liebling kei nen Wunsch abschlug, begleitete Blanche zu Alinen, um deren Mutter seine Bitte vorzstragen. Er kommt mit Blanche an, findet die Dame, Baronin R., nicht zu Hause. Er wird im Salon von Aline empfangen. Die Mädchen plau dern und küssen sich da erscheint Baro nin R. in der Thüre. Sie geht auf den Grasen zu. Ein Schrei der Ueber raschung entsährt Beiden TableauBaronin R. ist Niemand anders als Louise Aline ist Marthe. Da die Pseudo Baronin seit ihrem Abschiede aus dem Hause ihres Gatten einen musterhaften Lebenswandel geführt hat, Zoll der Graf der WiederErstandenen verziehen haben und seit mehreren Ta gen befindet sich die ganze, wiederverei nigte Familie aus einer Reise nach Schottland. Welche Erklärung den beiden jungen Mädchen wurde, weiß man nicht. Der zerstreute Gelehrte. Professor. .Da ich meine Schüler noch nicht recht dem Namen nach kenne, so werde ich Sie einzeln nach Jren Namen fragen. Müller, wie heißen Sie?' .

ängstlichen Grasen inen Slammhalter. mZ,nüT.inZ,. . ."Tf,7i -Die schwere Stunde der schönen Grä. g? :nt sin nh,e heran, sie gebar ein-MSdchen. ? U, 1 "r, ;,sf nlnfi r..i. i?. n, in,...l' ,Emes Tage kommt sie sreudestlah

. . i: ." sziv. 9itm ,d rus. : .

"V" -fc viu in üivtuit m tueuö ft v: ... .k x.iui o:.. eine üur t, die hat nur

HMuyw --m ViH!, Uitucr cniroiacuc n2- eridkst N sich - sie redete irre, immer wieder siel J l'li Ut

Eine Heldenlausbahn. . , (Stimmen der Zeit.) WaS haben sie gemacht ? Aufgelehn

gegenden Khedive haben sie Q. Narr'sche, Gesellschaft! Wer steht am der Spitze ? Ein, gewisser Arabi. Toller Bursche. Setzt aber fernen iirn Un durch. 'DerKbedivk mun nachgeben. -Ich Hab's gleich gesagt ! 3M Arabi zum Kriegsminister machen. Jpuvicgr Carriere : Vom simplen Lleutcnani.--Wird aber immer unverschämter in seinenFörderungen. Dem Khedive wird'5 zu viel. Bravo, Khedive ! Er ictzt den Arabi ab. Bravissimo .' Aradi parirt aber nicht! Unglaubliche Frechheit! Offene Empörung! Meuterei ! Sol che Bestien !-Armer Khedive .'-Schmach kops! Die Engländer kommen .'Jetzt Adieu Arabi ! Der gibt nicht nach ! nas x ein tchneldlger Bursch : urganisirt die Vertheidigung. Famoser Kerl ! Ich Hab's qleich gesagt ! Mili tärisches Genie ! Abdelkader ! Was mag er denn sür ein Landsmann sein ? Spanier: So? Ei, ei! JZ, ja! Nein, Franzose ! Dachte mir's czleich !, Großartig ! Wie ein Löwe ! Be reitet den Engländern ein Vlewna Ein Held vom Scheitel bis viz Sohle ! Bei Tel.el EinMoltke! Was? evir ccirniagcn k iLcuoen . ' . jf ( . n rt, -i hen? In Kairo .gefangen ? So rasch vjl Ende ? Ein Ignorant ! Ein Fanaiiker ! GewöhnlicherFellah ! Ein Scharlatan ! Ein Schasskops ! So ein Esel ! Ich hab s von vornherein gesagt ! , (.Ulk".) r i a ii ö t e r Diebsta hl. Der Wächtec steht in dunkler Nachr pflichtschuldigst auf der Lauer:-. Da übersteigt em böser Tled die hohe.Gartenmauer. Behutsam steigt ihm Jener nach, der Laube Zweige knistern. Und als er nah und naher kommt, ver nimmt er zärtlich Flüstern. ,Hier thut kein Wächter noth !" Er geht und damit Gott besohlen .Was der sich stiehlt, das hab' ich mir 33DZ Jahren selbst gestohlen." D e r praktische Dorsbarbier. Eines Tages befand ich mich in sehr: rasirbevürftigem Zustand auf dem Lande I t. k. m r t p uno ließ mir oen Varvier rufen, er Brave komm:, zley: fein iLeralhe ..eior,. streicht das Messer auf seiner ledernen Hose ab, . macht aber noch sonderbarere Anstalten zum Einseifen, indem er nach der Wasserflasche auf dem Tisch fant. .Aber Freund sage ich, .holen Sie doch gefälligst warmes Wasier!" Braucke . lcv ar niÄt. entaeanete pstifig lächelnd der Künstler und reist dadei tief in feine Hosentasche .ich habe uarme Selse." I I 4 ,-. n ,. " " 4 M " a haben Sie ein prächtiges Beispiel sür: 1 . . l . ... s gcrovoulole. Seyen Sie eitle oxav Nase, diese triefenden Anaen. dies auf. edunsene Genckt " Patientin sentrüs'ct : Na wissen Sie Herr Professor, der Schönste sind Sie. gerade auch nicht : Kindermund. Papa, ich habe. ein Ende ater,.wie ist denn das möglich V .Ich habe das andere Ende abgebissen."

I 11tnm lZlfelf fif Iiai ihctm -

Zuverlässig. In einem Gymnasium herrscht unter "

den Schülern die Unsitte, jede geringsü gige Mittheilung durch .weiß Gott" zu .' bekräftigen. .Wißt ihr sagte ein auSdieser Anstalt hervorgegangener Student zu seinen Eommilitonen, .we:.n ich sage weik Gott", so braucht lhr's Nicht ge rade immer zu glauben; wenn ich aber sage .aufEhre", dann il's, weiß Gott wahr, was ich sage!" Zugegeben. Stud. Bierbauch (in die Stube des Stud. Spinder eintretend) : Aber Kerl, ' was , hast Du heiß in Deiner Äude, das hält ja kein Ochse aus! . Stud. Spinder: Ja, aber 'ch wußteja nicht, daß Du kommen würdest. Ingeniös. Arbeiter: Melde gehorsamst, eS ist'; eben ein Arbeiter vom Gerüste gestürzte Ingenieur : Hat sich der Mann ver letzt ? - Arbeiter: Bis jetzt hat er nur ein. Bein gebrochen. e r i?-- ?i?i--- .V m n n I i q u l l a I e n l a o e n. Antiquar: Gut, daß Sie kommen Herr Baron! Heut' hab' ich für Sie etwas ganz Neues: eine Münze' auSHadrians Zeiten. Verfehlte Renommage. A.: Sie gehen doch auch' heute mit zur Beerdigung des Herrn Amtsrichters?' Sie haben ihn ja behandelt. Medizinalrath .: O, wenn ich mit Allen gehen wollte, die ich behandelt, habe Triftiger Grund. . Das Dienstmädchen kündigt derHausfrau mit den Worten : . Ich gehe, weil Sie nicht wie andere Fra:n öfters fpa zieren gehen und mich so wenig .allein lasten." Ein sinniges Ständchen. - Fremder: Entschuldigen Sie, Herr Kapellmeister, die Frage, wem dieses" Morgenständchen gilt, und was für einePiece spielen Sie denn da eben?" Kapellmeister : .DaS Morgenständchengilt Sr. Excellenz dem Herrn Gouve? neur, der heute sein fünfzigjähiigeö Dienstjubiläum begeht, ,u dessen Feie? wir eben daS schöne Lied spielen : .Gute Nacht, du mein herziges Kind'