Indiana Tribüne, Volume 6, Number 26, Indianapolis, Marion County, 14 October 1882 — Page 2

Zndicma Hriöi'me. FS gliche- und Ssnntagsausgsöe. Ofssce: Z2 S. Dclaware Str.

lÄDtereil äs 8ccond-clas3 matter at the f'o?tosl:ce at Indianapolis, ImlianA. floonncrnenis-Prctfc: Tägliche AuZgabe 12 et. Per Woche. SonntazSanögabe ß Cts. perNnramer. Veide zusammen .' 15 i. per Woche. tT Daö labial! erscheint jeden cchintt. tag um 4 Uhr. Zit TonntgzSantgaö erscheint Ui MorgenZ. Tribuno Publishing Company. Indianapolis, Ind.. 14 Oktober 1892. Demokratisches (iaat C$i C t s ?ilr 3taat8:frti:: WilliamN. Myer?,bon Madison. Für Staat82ubitot: James H.Rice, vZnFloyd. fiär StaatZ. Tchazmkistcr: John I. C o o p t r, don Mario ftiir StaatS.Lchulsuxerirtkndent: John W.Holc ombe, don Porter. ZZÄr General'Anwalt: Francis T. H o r d, von Dartholsmew. Fr Clelk der Suxreme.Tourt: Slmon P. Sheerin, von Caß. fi&r Richter der SuxremkkSourt: 1. Distrikt 23. E.Nib lack, van Knor. 2. , -George V. H o v k, von Floyd. 8. Allen Z o l l a r ö, von Allen. 1U.Kerlcht.Ve;krk. Für Richter: Alerander C. Ayre. - Zsür CtaatZ.Anwal: : Frank M. Wright. ZürCongrtß. 7. Dlflr.kt. William E. Saglifh. Dcmokrattscke SountyT,c?et. Für Senator. , ' Dr. W. B. Flctcher. Repräsentanten: Jesse Whttsit, John N. Wilson, Clisha I. Howland, William D. Dhnun John C. Felriter. County'CoramifZZre: 1. Distr'.kt Richard Seyncur. 2. Henry Eimber. 8. m Joseph Lojtin. Elnk: Robert L. McOuat. Sheriff: Daniel A. Lemon. Schatzmeister: Eli Heinch. Auditor: Thomaö H. Litzenberg Rccorder: Cornelius KeUey. Coronet: Dr. C.N. Mctcalf. Criminal:Richter: Prerce Norton. SurcriorSourt Richter. N. B. Taylor, John A. Holman, Frederick Heiner. Surveyor: D. B. Hosbrook. . NoÄ immer ungkkrönt. Zum mtiltn Male ist Alerander III. in der KrönungSstadt MoSkarr gewesen. oyne als gesalbter Czar daraus hervor zugehen. Aeußerlich glich sein Einzug eine-in Triumphe über die Nihilisten. Begleitet war er von der Kaiserin,seinen Söhnen und Vettern, während er von den Brüdern seines Vaters nichts wissen wollte. Auf Anrathen einer bestimmten Hofpartei hatte er den Schein der Furcht dadurch zu vermeiden gesucht, daß er auf jede militärische Eskorte verzichtete und oen Oderpoilzelmelster nicht voranretten ließ. Er fuhr in einem verhältnismäßig, kleinen mit zwel Schimmeln bespannten Wagen durch die Spalter bildenden VottZmanen zunächst nach der Kapelle der Jverskischen Mutter, wo nach altem Gebrauche der Icaitcr em Gehet zu ver richten hat, ehe er sich nach dem Kreml oegtevt. Bon da ging es nachdem Kreml, wo da Kalferpaar groben Em pfang h'elt und sich vom Bürgermeister Brot und Salz überreichen ließ. Nach Beendigung der Festlichkeiten aber fuhr der .furchtlose Kaiser nach dem kleinen Petrowökilchen Palais, da er sich im Kreml nicht sicher fühlte. Um ken bösen Eindruck zu verwischen, den ou)c Ver nachlässigung deS historischen Czaren Palastes aus dieBevölkerung machte,wur de derselbe von dem Großfürsten elnae nommen. Eine Krönung fand nicht statt. Daß der Einzug glücklich von Slatten ging, ist aber nicht der Ueberwindung des NlylliZmuS,scndern den ganz außer ordentlichen Vorsichtsmaßregeln zuzu schreiben, welche die Polizei getroffen hatte. Alle Suser, welche an lenen Straßen gelegen sind, die der Kaiser passiren mußte, wurden streng nach Minen" untersucht. Die Hausbesitzer mußten sich schriftlich verpflichten, daß sie während der Einfahrt die Fenster nicht öffnen und aus die Valkouö nicht heraustreten wurden. Außerdem muß ten sie sich verpflichten, zu derselben Zeit cr .r . ' . . inen Peiionen, weicqe iynen Niazi ae nau bekannt sind, den Aufenthalt in th rer Wohnung zu gestatten. Auf den Dächern. wurde Niemand geduldet. Ein Bäckerjunge, welcher sich in der Nähe deS Bahnhofes -der Nikolaibahn aus das Dach eines Hauses hinauswagte, wurde sosort heruntergeholt und zur Polizei sistirt. Das Publikum, das sich auf der trake befand, wurde einer scharfen Aussicht untervorsen. v Aus Petersburg waren schon TagS znvor ganze Abthei' lungen von Polizisten, össentliche und geheime, per Bahn geholt worden und daS Publikum, welches Spalier bildete, wurde von der Polizei arg belästigt. Am Schlimmsten kamen diejenigen davon, b.T&. Cs),i .". V - r - k. r ri . wnuc uusic, ;unüd oocr 0Nl was in der Hand hielten. Es war gerade Feier, tag. und viele Damen kamen aus, den Geschästen.und Magazinen, wo sie Ein

kaufe besorgt hatten und nun dieVorbei fahrt des Hofes,we!che sich um volle drei Stunden verspätet hatte, abwarten wollten. Diese waren endlosen Placke reien ausgesetzt. Der TqgeLbefehl der Polizei lautete, daßNiemaud mit irgend einem Bündel- geduldet werden sollte, sondern sofort entfernt werden müsse. Dadurch aber, daß eine solche Sicher heit zur Schau getragen, die Krönung aber doch nicht vorgenommen wurde, ist die Erbitterung gesteigert worden. Der gemeine Mann, schreibt ein Petersbu? ger Correspondent, rechnet eben allein mit dem Factum, daß der Kaiser in der Krönungsstadt gewesen, daß er dort Pa raden abgenommen, die Ausstellung besucht, sich überhaupt öffentlich gezeigt hat, ohne daß bei alledem irgend welche Ge fahr sichtbar wurde, und fragt sich nun, warum ließ sich unser Czar nicht auch gleich krönen? Die Frage klingt vollkom men berechtigt, und Diejenigen, welche jetzt ihre Stimme erheben und demVclke klar machen sollten, daß jene Neise de Kaisers durchaus nicht so gefahrlos, wie es den Anschein hat, thun das nicht, fon dern sind im Gegentheil aus das Eis rigste bemüht, alle aus irgend welche Gefahr hindeutenden Vorkommniffe je

der öffentlichen Besprechung zu entziehen. Die Folge davon kann nicht ausbleiben; die Unzufriedenheit muß sich mehren ! Der Herder tt Die Capitäne zur Zeit in New Nork vor Anker liegender Dampfer machen über die wahrscheinliche Ursache dc8 UntergangS' des Dampfers .yerder" verschiedene Angaben. Capitän Bogel sang vom Gellert- sucht die Ursache in Nebel oder Stromversetzung. Von einer Abweichung von seinem Curse kann nicht die Rede sein, da die Capitäne je nach ihrem Dasürhalten oder nach der Beschaffenheit des Wetters drei verschie dene Curse einzuschlagen pflegen. Die Richtung nach Kap Race wird verhält nißmäßig selten eingeschlagen, ist aber mitunterjeder andern vorzuziehen. Auf seiner letzten Reise hat der .Gellert" die sen Weg genommen, und mehrere Capl tane, die um dieselbe Zeit nach New Jork kamen, thaten dasselbe. Wahr fcheinlich wollte Capitän Fisazbein vom Herder" freie Bahn haben und fuhr nördlich, um den zahlreichen Fischerboo ten, die letzt m der südlichen Richtung sich aushalten, aus dem Wege zu gehen. Fischbein hat den Ruf eines vielfach er probten und tüchtigen Seemannes." Capitän Busjius vom Neckar", emem Dampfer des Norddeutschen Lloyd, der zur Zeit ebenfalls in New Bork vor Anker liegt, ist der Ansicht, Capitän Fischbein habe wahrscheinlich eine schnelle Reise machen wollen und daher den Weg über Kap Race, welcher der kürzeste.ist, aewählt. Die öffentliche Meinung zwinge förmlich die Capitäne, die kür zesten Routen einzuschlagen, und viele derselben könnten diesem auf sie geübten Drucke so venig widerstehen, daß sie sich Gefahren aussetzen, die aus anderen Routen nicht so häufig seien. .Im September und October wird jene nördliche Route von vielen Capitä nen benutzt, weil sie zu diejer Zeit rn der Regel nebel und eisfrei ist. Die Dom Hser deS .Norddeutschen Lloyd" d ü r f t n nicht näher als auf 30 steuert an Kap Race heransahren, weil dort eine sehr starke Strömung nach dem Westen herrscht, die Fahrt daher dort gefährlich ist. Capitän Fischbein ist ein sehr sähi ger Mann, und an dem Schiffbruche können möglicher Weise auch StromVersetzung oder Compaß Abweichung schuld sein; mein Compaß ist aus der letzten Reise zweimal in Folge der EinWirkung eines Nordlichtes abgewichen." Cape Race ist eine hoch gelegene, steil auZ dem Meere aussteigende selsigeLand zunge am südöstlichen Ende von Ferry land (Avalon), wie der untere, halbin selartige Theil von Neusündland ge nannt wird. Ungesähr einen Grad westlich von Kap Race liegt der Hasen Heart'S Content, in welchem zwei trans atlantische Kabel münden. Der Leucht thurm in Kap Race, dessen Feuer sich 180 Fuß über dem Meeresspiegel besin det, ist der größte an der atlantischen Küste und entspricht allen Antorderun gen der neuesten Zeit; er wurde aus Kosten der britischen Regierung errichtet und wird durch die Ertrüge einer Steuer erhalten, welche von allen nach und von Großbritannien, Canada und den nord östlichen Häfen der Ver. Staaten sah renden Schiffen erhoben wird. Die zahl reichen Klippen an der Südseite deS Kaps machen die Annäherung an das selbe für Schiffe sehr gesährllch. Nedrsska. Die soeben bändigte Ausstellung In Omaha hat für die Fruchtbarkeit des fernen Westens ein glänzend:L Zeugniß abgttegt. AuS Landstrichen, die unter und westlich von dem 100. Meridiam liegend, noch vor venigen Jahren für eine unfruchtbare und rcgenlose Wüste gehalten wurden, waren Erzeugnisse des Ackerbaues, Getreide, Früchte und Ge müse nach der Fair gesandt worden, die jene Theorie glänzend widerlegten. Das unter dem 100. Mittagskreise liegende Dawson County hatte Weizen einge sandt, wie er in den Ver. Staaten nicht schöner gebaut wird, und ebenso Mais und Hafer erster Classe, von denen der Acker in jenem County bis zu 75 Bu shels trägt. Hll County. das 150 Meilen westlich von Omaha beginnt, glänzte durch eine Collection Catawba-, Deläware und vieler anderer Trauben, von denen eine einzige Pflanzung in die sem Jahre fünf Tonnen ergeben hat. Die Mühlen, die Butter und Käfe.Fa briken, die Etablissements für Consrvi rnng von Fleisch, die im Thale dcS Platte blühen, waren durch mustergül tige Erzeugnisse ihrer Thätigkeit vertre ten. Diese merkwürdige Entwickelung des westlichen Staates hat erst mit der Vol lendung der Miion Pacific Bahn begon

nen, tlnes Unternehmen, dessen Renta bilität. so lange es h de: Ausführung begriffen :csr, Niemnnd für mögliÄ hielt. Jede einzelne Station diese? Bahn besitzt jetzt Viehhöse. GetreideElevatoren und ausgedehnte VorrathSräume für Heu, welches letztere lber.faÜs in ungeheuren Quantitäten und bester Beschaffenheit inNebraöka geerntet wird. Ein einziger Farmer, der Heu-König" I. T. Elarlson in Schuyler, Colsax Co., hat im vorigen Sommer 8500 Tonnen Heu nach dem Osten versandt. In ähnlich günstiger Weise haben sich die Theile von Nebraska entwickelt, durch welche die Burlington und MissouriEisenbahn, eine Zweigbahn der Union Pacisic, führt. ' Noch vor, wenigen Jahren war die Postkutsche, die allwöchentlich durch jene Gegenden kam, daS einzige Zeichen da für, daß dort vereinzelte Niederlassungen weißer Ansiedler exisiirten, die häusigen Ueberfällen der Indianer ausgesetzt va ren. Der genannte Clarkson, der heute die bedeutendste Rebenpflanznng des

Staates besitzt, war einer der ersten An. siedler, der sich mit seiner Familie westllch von Loup Fork mederllen. Er er richtete am nördlichen Ufer des Platte ein festes Blockhaus, das ihm und seinen Nachbarn häusig als Schutz gegen die Indianer gedient hat. Damals gehörte zu einer Reise in der Postkutsche noch der ganze Muth, der jene Ansiedler be seelte; die Reisenden waren fast bei je der Fahrt den Angriffen der weißen Strolche ausgesetzt, die neben und unter den Indianern lebten, sie machten in ihrem Aeußern, in ihren ledernen, nach mexikanischem Schnitt angefertigten Kleidern, mit ihrem über die Schultern herabhängendem Haupthaare und mü den wettergebräunten Gesichtern selbst den Eindruck von Halbwilden und waren stets mit ausgezeichneten RcpetirGewehren und zwei Revolvern im Gürtel auS . n . . m . r. k. k. "rf c gerunei. - Tier Anneoier, oer ais oer beste Schütze bekannt war, nahm neben dem Kutscher seinen Sitz ein, und wäh rend der Letztere das wild dahinstür mende Viergespann regierte, hielt seine nie fehlende Büchse häufig die Wegela gerer in respectvoller Entfernung. Ein vetmibter Dictator. Nach der Schlacht bei Mliaflores, in welcher die Peruaner fürchterlich geschlagen wurden, flüchtete sich der Dictator Pierola aus dem Lande, das er bis dahin mißregiert hatte und begab sich nach Pa ris. Ohne Zweifel hat es ihm daselbst sehr gut gefallen, aber die Vaterlands liebe, verbunden mit einer erklärlichen Sehnsucht nach den noch übrig gebliebenen Schätzen seines geliebten Volks, trieb ihn am' 23. August dieses Jahres wieder aus dem Mittelpunkt der Erde fort und den heimathlichen Gestaden cnt gegen. Diese hat er jedoch bis jetzt nicht erreicht. Aus dem Dampscr,der am 27. September in Panama eintraf, war der der edle Pierola nicht zu sinden, und seine vertrautesten Freunde wissen an gcblich nicht, was aus dem großen Manne geworden ist. Er wird vermißt, wenn auch nicht gerade von den Peruanern. Sein geheimnißvolles Verschwinden beängstigt am meisten drei Patrioten,die sich augenblicklich mit dem Präsidenten titel von Peru schmücken. Garcia Cal deron, der Freund unseres Blaine, ist der chilenischen Gefangenschaft entwischt, beansprucht seine Präsidentenrechte und ist bereits wieder mit dem amerikanischen Gesandten in Unterhandlung getreten. Montero, der Calderon's Platz einnahm, als Jener einer höflichen Einladung nach Chili unfreiwillig folgte, steht mit 2000 regulären und 4000 Milisoldaten in Arquipa und ist fest entschlossen, sein Recht- zu vertheidigen.' Caceres end lich, der Räubergeneral halt sich mit 6000 Mann in Tarma auf und verkün det ebenfalls beständig, daß er der einzig rechtmäßige Präsident sei. Die Macht dieser Herren reicht genau so weit, wie die Finger ihrer Soldaten, und was Letztere nicht stehlen, nehmen die Chile nen. ' Es hat sich nun dieses Kleeblattes der wahrscheinlich begründete Verdacht be mächtigt, daß Pierola über Kap Horn gereist ist, in Chili vorsprechen und einen den Siegern angenehmen . Frieden ab schließen wird. Heralde würden dann verkünden, daß der große Pierola heim kehre und einen ehrenvollen- Friedet mitbringe. Die Chilenen werden ab ziehen, und in ihrer Freude darüber, den ziemlich anspruchsvollen General Patrick, alias Patricia Lynch loszuwerden, wür den die Peruaner den heimgekehrt: Dictator herzlich bewillkommen. Als dann könnten freilich die drei Präsidett ten" nichts Besseres thun, als sich in aller Eile unsichtbar machen. Vielleicht kommt eS doch nicht so, wie sie besürch ten, aber Thatsache ist, daß Chili des Krieges satt und selbst einen Theil der Schulden Perus zu übernehmen bereit ist, sofern ihm nur Tarapaia abgetreten wird. W äh rend in voriger Woch? der italienische Fruch'.händler LouisGu rado in New Z)ork eine Banane von ei nem Bündel dieser Früchte abschnitt, stach ihn eine Tarantel, die sich in dem Bündel verborgen hatte, in den rechten Daumen. Gurado streifte daö Thier ab und tödtete es durch einen Fußtritt; un mittelbar daraus fühlte .er heftigen SchmerzZin dem Daumen, verlor das Bewußtsein und siel neben seinemFrucht stände zu Boden. Die sich schnell um ihn versammelnden Neugierigen erregten die Ausmerksamkeit der Polizei und Gurado wurde mittels eines hierzu requirirten Wagens nach dem Hospitale ge bracht. Algier ausgehoben wurde, waren Hand und Arm bereits so ange schwollen, daß sie dreimal stärker waren, als gewöhnlich; bei der Ankunst im. Hospitale hatte sich dieGeschwulst bereits über den Nacken und einen Theil des Gesichts verbreitet. Nach Anwendung einer kühlenden Salbe begann die Gc schwulst so rasch zu vergehen, wie sie entstanden war, und nach Verlauf zweie? Tage wurde Gurado völlig geheilt aus dem Hospitale entlassen.

Vom Flsöt. D e i Impresario M a p l es n n ist mit seiner neuen italienischen OperN'G:sellschaft per Dampfer Ehester" von Liverpool in Ne:v $otf angekommen. Albani, Gcrstcr und Cam panini sind nicht dabei. Maplcson stellt jedoch den baldigen Besuch der Albani in Aussicht; Mad. Eerster, die in Bologna wohnt, komnt erst im nächsten Jahre wieder nach Amerika ; Campanini hatte keine Lust die Ver. Staaten zu be suchen. Bekanntlich bildet Adclina Patti dieses Mal Mapleson'Z Haupt Attraktion. Eine aufregende Scene sdielte sich dieser Tag? vor dem alten Courthause in Philadelphia ab. Wil

liam McColgan hat sich vor 8 Jahren mit einer Frau Dnnn deren Ehemann James C. Dunn seit zwei Jahren ver schollen war und für todt aalt, verhei rathet. Seide Frau hatte ihm ein Kind erster Ehe, Laura Dunn, zugebracht, die jetzt II Jahre alt ist. McColgau, , dessen Ehe kinderlos blieb, hat grosse Neigung . zu dem Kinde gefaßt und dasselbe auch nach dem ' vor zwei Jairen erfolgten Tode seiner Gat :in bei sich behalten und forgfältig erzo gen.' Kürzlich kam der todt geglaubte Jameö S. Dunn nach Philadelphia und n'achte feine Ansprüche aus das Kind geltend. In einer dieser Tage siattgc habten Verhandlung entschied das Ge richt, das Kind solle während der Dauer des Processes bei seiner Großmutter, der Mutter der verstorbenen Frau McCol gan untergebracht werden. Das Kind hatte das Gerichtsgcbäude an der Hand seines Stiefvaters verlassen. Als es, aus derStraße angekommen, von einem Beamten des Gerichts seiner Großmutter, die mit bei der Verhandlung anwesend gewesen war, übergeben werden sollte, brach ks in Thränen und Krämpse aus und Konnte nur mit Ge walt von seinem Stiefvater, .an den es sich festklammerte, entfernt und nach der Wohnung der Großmutter gebracht werden. Das Publikum, das sich schnell angesammelt hatte, mußte durch die Po lizei verhindert werden, thätlich für Hrn. McColgan Partei zu ergreifen. Der Advokat Juni in Pu laski, N. B-, welcher eine Meile von der Stadt entfernt wohnt, besitzt ein Pferd, welches ihn in einem Vuggy täglich in die Stadt bringt, den Rückweg allein zurücklegt und ebenso sich mit dem Wa gen am Spätnachmittag vor demBureau seines Herrn einsindet. Herr und Frau Mason bei Fullon, Oswego Co., N. Y., sind 87 resp. 85 Jhre alt, seit 7 Jahren ver heirathet und bevirthschasten noch heute ihre kleine Farm ohne fremde Hülse. In Arizona wurde kürzlich ein Bergschaf erlegt,' das volle 200 Pfund wog. Im Soldiers Home" in Washington braut schon wieder ein neuer Skandal. Ein Cöntraktor er zählt, er habe, um einen Ring" zu bre chen, ein sehr billiges Angebot für Liefe rnng von Rindfleisch an die Anstalt ge macht. Nach Abschließung dcsContrak tes habe er aber entdeckt, daß er zugleich die unossizielle Verpflichtung übernom men, den Angestellten und ihren Fami lien die besten Stücke zu 9 Cents das Pfund zu liefern, während der Markt preis 30 Cents betrug. In New Hampshire muß eö öfter vorgekommen sein, daß ein Ehe paar die Scheidung dadurch erlangte, daß der klagende . Theil den beklagten eines Verbrechens beschuldigte, und daß der Letztere daö Verbrechen eingestand, weil beide dieTrennung wünscht:. Das Obergcricht hat. nun entschieden, daß der Geständige wegen des Verbrechens von den Gerichtsbcamten verfolgt werden müsse. JnBrauerkreisen verfolgt man mit Ausmerksamkeit daS Steigen der Hopfenpreise. In New Jork schätzt man den ganzen Ertrag der amerikani schen Hopfenernte auf nicht mehr, als 120,000 Ballen, wovon voraussichtlich 30,000 !n's Ausland gehen, uns also nur 90.000 Ballen belassen werden, während im letzten Jahre hier zu Lande 140,000 consumirt wurden. Das er klärt das Steigen der Preise, das erficht lich noch lange nicht seinen Höhepunkt erreicht hat. Th o m a s T h o m p s o n von Baltimore hat dieser Tage die Reise nach Arizona angetreten, welche er ohne BeNutzung der Eisenbahn in einem sür die Reise besonders eingerichteter Wagen in 6 Monaten zurück zu legen gedenkt. Herr Thompson hat sich für die Fahrt, auf welcher er von seiner Frau und seinem Kinde begleitet wird, aus's Beste sür die lange Fhrt vorgesehen. Der von zwei starken Pferden gezogene Wa gen, welcher Herrn Thompfon,' seiner jugendlichen Gattin und einem Kinde für eint so lange Reise zum Wohnorte dienen soll, ist mit allem Nöthigen reichlich versehen. Ja, er ist sogar comfortabe! eingerichtet, da er drei verschiedene Ab' theilungen, nämlich ein Wohnzimmer, ein Schlafzimmer und Küche enthält. Der Brunnen auf einem der öffentlichen Plätze in San Francisco sollte angestrichen werden und ein Anstreiche? erbot sich, diese Arbeit unent geldlich zu verrichten, wenn ihm für die Ausführung derselben keine bestimmte Frist gestellt und, um nicht durch Neu gierige belästigt zu werden, gestattet würde, eine H'olzwand um den Brunnen aufzuführen. Der Stadtrath'ging auf diese Bedingungen ein und der Anstrei cher hat die von ihm ausgeführte Wand an Zettel-Ankleöer vermiethet. Die Behörde wird dem Manne schließlich eine Entschädigung zahlen müssen, um ihn und seine Wand von dem öffentlichen Platze los zu werden. V or einem Jahre peits ch te Fräul. Lowary in Gray'S Falls, Ont., ihren ungetreuen Liebhaber Edward Orr unbarmherzig durch. Während sie dies that, wurde Orr von ihren beiden Brü dern und einem neuen Courmacher fest gehalten. Orr hat feit Kiefer Zeit die

Brüder und den Courmacher, der in der Zwischenzeit zum Ehemann avancirt ist, windelweich gepriigelt. Leine ehemalige Geliebte fragte brieflich bei ihm an, ob etwa auch ncch an sie die Reihe kommen würde, und erhielt die Antwort, eine Frau prügele er nicht, aber ihren Vater, ihre Onkels und Cousins werde feine Rache noch erreichen. Auch in New I ork droht die alte Sonntags'HeuSzelei wieder auszu brechen. Der Disiriktsanwalt McKrea hat angeordnet, daß die Polizei den Wirthen, welche das SountagS'Gesetz übertreten, nachspüren und dieselben zur Anzeige dringen soll. Frühere Wirths Hetzen haben in New Po? k klar bewiesen, daß durch solche nur die schlimmsten Spelunken auf Kosten der ocdcn'lichcn Localc begünstigt - werden, aber trotzdem versucht e eine Handvoll Wasscrsimpel

und Heuchler immer wieder, selbst eine Weltstadt, wie New York, zu bulldozen. In der Memorisl-Hall" zu Philadelphia ist gegenwärtig ein alter thümlicher Kirchenschein ausgestellt, in welchem man ein Meisterwerk der Holz skulptur erkannt hat. Derselbe ist aus Ebenholz gnchnitzi und reich verziert mit Rcliefdarstellungen aus der biblischen Geschichte. Er kam Anfangs dieses Jahrbundcrts nach Philadelphia und be fand sich in Handen einer Familie, die seinen Weilu nie!): tu schätzen wußt?. Born Stuslanve. DcrAsrikareisende Ctan lcy ist ganz unerwartet vonLoanda kommend in L'ssabon eingetroffen. Wahrend feines Aufenthaltes im Innern Afrikas ist er 300 Meilen jenseits Vivi vorge drungen und hat zwischen Vivi und Nocki 1o Handelsstationen ctablirt. Aus feinem Vordringen stieß er knsänglich aus Feindseligkeiten seitens der Eingeborenen, aber nach und nach wurden letztere freundlicher gesinnt, so daß jetzt feine Mannschaften in einer Distanz von 300 Meilen keiner anderen Waffen als Spa zierstöcke bcdürscn. In Loanda wurde Stanley einen Monat durch Unpäßlich keit ausgehalten. Er litt am Fieber, genoß aber im Hause des holländischen Consuls der freundlichsten Pflege. Laut dem Berichte deö Obcrprokurcurs der hlg. Synode" be standen in Rußland im Jahre 1850 41.524 Kirchen mit 35.072 Popen und 50,437 Diakonen und Kirchcndie nern IU.5CJ Mann. Männlicher Klöster und BischofsbSuser waren 449 mit 6658 Mönchen und 3490 Kloster brüdcrn. 170 civlicher Klöster mit 43L0 Nonnen und 12.400 Klosterschw'eslern. Neu errichtet wurden im Jahre 1d80 380 Kirchen unk 108 Kapellen und Bet Häuser. . An Gaben wurden erhalten 11,252.500 Rudel. Der Verwaltung der hlg. Synode stand ein Kapital von 30.412.487 Rubel zur Verfügung; vrndem Staate wurden beigesteuert 5.95.9.683 Rubel ; sür Ver. sorgung der Armen standen bereit 3,359.420 Rubel. ' Die Kirchen und Klö. ster besaßen 95Hospikäler und 613Äsyle, 4,348 Ansangöschulen mit 108.9V0 Ler nendcn und 16.426 Bibliotheken. Als speziell geistliche Schulen sind zu ver zeichnen 4 Akademien. 3 Seminarien, in welchen der Pope für gewöhnlich feine Bildung beschließt, 185 niedere Schulen mit einem Lehrer und Obrigkeitöperso nal von 2,831 Mann und 44,128 Lernenden; 42 Mädchenschulen mit 7,000 Lernenden. Zur gnech.kath. Consession traten über 10,571 Personen : Römische Katholiken 1134; Protestanten 732 ; Juden 398; Mahomedaner 400; Heiden 539S. In dem Kreise . Mohilew, Gem. Podolsk, hatten einige Popen die Sitte eingeführt daß jedes Mädchen, das ge traut werden wollte, vorerst drei Tage bei ihnen als Arbeiterin zu dienen hatte. In einem Dorfe traf diese Anordnung jedoch auf Widerstand. Die Bauern führten das Brautpaar dreimal um die Kirche und erklärten die Ehe sür gültig. Eine gerichtliche ' Untersuchung, welche späterhin über diesen Vorfall eingeleitet wurde, führte dazu, daß der betreffende Pope seines Amtes enthoben wurde. , Die au f, ge r i ch t l i ch e österrcichische Requisition folgte Verhas rung der als der Mitschuld an' dem Tricster Vomben-Attentat verdächtigen Triestiner Flüchtlinge, Levi, Beamter der Telegr..phcnDirektion, und Predenzani, Mitarbeiter der Zeltung Adriatico" in Venedig, hat nicht nur große Aufregung hervorgerufen,sondcrn scheint zu weiteren unliebsamen Auseinander selungen zwischen Oesterreich und Jta lien zu . sührcn. Das erstere hat die Verhaftung der Flüchtlinge seitens Jta liens verlangt, stößt aber mit dieser Forderung, wie es scheint, auf cnergi schen Widerstand bei den italienischen Patrioten. Advokaten aller Parteien in Venedig beschlossen,sowohl beim Kas. sationshose als auü,beim Ministerium gegen die Verhaftung der zwei Triestinifchen Flüchtlinge zu protestiren. . DieAn Werbungen für das neue ägyptische Poliz'cicorps in Gens nehmen ihren. lebhasten Fortgang. Das selbe soll eine Stärke von etwa 5000 Mann erhalten, und es werden außer Schweizern auch Deutsche und Beigier angenommen; Franzosen und Italiener dagegen sind ausgeschlossen. Die sich Meldenden dürfen nicht unter 20 und nicht über 40 Jahre alt und müssen mi litärtüchtig sein. Die Gemeinen erhal ten 156 Frö., die Chargirtea 200300 Frs. monatlich und nach 2 Jahren eine Prämie von 250 FrS., nach 5 Jahren eine solche von 500 FrS. Für dieErnäh rung wird 1,25 Frs. täglich für den Mann zurückbehalten und 2 FrS. monatlich für die Kleidung, welche Eigen thum des Mannes wird. Die Mahlzeiten, drei täglich, bereiten sich die Leute selbst in der Caserne. Jeden Tag gibt eS Mittags Fleisch. Die Reisekosten bestrcitet die ägyptische Regierung ; sür die Schweizer gilt außerdem noch die Bestimmung, im Fall, daß ihr Land in Krieg verwickelt werden sollte, nach dem selben .sofort zurückkehren zu können, ebenfalls aus Kosten der Regierung.

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Iche Blatt Hindu-Praksch berichtet, hat der K?nlg ten Slm seinen europäischen Selretär (es ist dies bekanntlich Herr Pay:r au Klagensurt) beauftragt, einigen hervorragenden buddhistischen Priestern der Hauptstadt Bangkok Unterricht in der englischen Sprache und in ver schiedencn Wissenschaften, als curopäi sche Geschichte. .Geographie u. s. w. zu ertheilen. Diesem Unterrichte wohnen auch die .Söhne der Minister, der Hos Würdenträger und sonstiger Großen häusig bei. Der Vertrag sindct in der heiligen Palisprache statZ, welche Herr Payer (derle'.be hat sich auch zum VuddhismuZ bekehrt) wie ein siamesischer Literat schreiben und sprechen so!!. Impfung in'Ehina. Im himmlischen Reiche impsl man nicht etwa auf den Arm oder auf den Schenkel, fondern merkwürdiger Weise auf die Nase. Bis vor kurzer Zeit bat die dortige Regierung, um dem Jmpsen Eingang zu verschaffen, eine Prämie von einem .halben Tael für jedes geimpfte Kind ausbezahlt; da sich aber viele dcr Reichen nicht nach dieser Prämie sehnten, sondern es vorzogen, das Geruchsorgan ihrer Nachkommenschaft intakt zu erhalten, so hat die Regierung nunmehr einen Befehl erlassen, in welchem sie das Impfen für obligatorisch erklärt und für die Nichtachtung dieses Befehls strenge Geld und Arreststrafen inAussicht stellt. Am 26. Sept. fan d in Pari? eine Versammlung von Anhängern des Prinzen Ierome statt. Die Anbanger des Prinzen Victor, welche sich Einladungskarten verschafft hatten, drangen in den Saal, worauf sich ungeheurer Lärm und Ruse : Es lebe Victor ! Es lebe Cassagnac ! Nieder mi.' Plonplon !" erhoben. . Es beginnt eine surchtbare Rauserei, die 2t) Minuten andauert, eine Dame in Blau will sprechen ; sie wird im Gedränge ohnmächtig gedrückt. Kein Redner kommt zu Worte; von der Galerie aus fliegen Cxemplare des jeromistischen .,Combat" in Fetzen gerissen und entzünden sich an den Gaöstammen. Um ein Unglück zu verhüten, wird das Gas abgedreht, worauf ägyptische Finsterniß eintritt und ein fabelhaftes Geschrei sich erhebt. Beim Scheine einiger Zünd Hölzchen löst sich die Versammlung unter Tumult auf. Cassagnac feiert denSieg der Victoristen in einem Leitartikel. In St. Etienne tagt ein SocialistenCongreß, aus welchem die wüthendsten Brandreden gehalten werden. Ein Red. ner verlangte sösortige Revolution mit Dynamit, die wenigsten der Theilnehmer an diesem Congresse sind wirkliche Arbeiter. Dagegen wurde in Versailles Louise Michel ausgcpsiffcn und vom Volke mit Katzenmusik nach dem Bahn Hof begleitet. Rochefort geißelt dir Versailler in einem fulminanten 'Leitar tikel. - Deutsche Lokal?kaHr!Hten. Wiesbaden, 25. Seplbr. DaS PreisrichterCollegium zur Beurtheilung der Concurrenzpläne für den Rathhaus Neubau hat feinen Wahrspruch bereits gesSllt, indem es den ersten Preis den Herren Alb. Neumeister von hier und Pros. Everbeck in Aachen, den zweiten Preis den Herren G. Heine und E. Bühring in Hannover, und den dritten Preis dem Herrn Johannes Vollmer in Berlin, zuerkannt hat. - A l t e n a . d' Leune, 24. Sept. Die in Folge des Concurrenzausschreiben vom 20. März eingegangenen Pläne sür den Thurmbau auf dem Astenbcrge werden vom 1. bis 15. Oktober d. I. in dem Süderländifchen Museum" zu Al tena a. d. Leune öffentlich ausgestellt sein. Der Ehrenpreis von 300 Mark, welcher für den besten Entwurf ausgefetzt war, ist dem Architekten Theodor Hecht in Hannover von den Preisrichtern zu erkannt. L a n d e s h u t, 22. Sept. Der des Lustmordes an der scchsjährigcnMüssiger verdächtige und steckbrieflich, verfolgte Schuhmachcrgesclle Franz Koöziclny auS Zacharfow'itz, Kreis Gleimitz, ist in Ott machau verhastet worden. Wien, 23. Sept. . In den so furchtbar heimgesuchten Gegenden Tirols und Kärntenö herrscht andauernd Regenwe ter, so daß der Wasserstand der ausgetretenen Flüsse und Bäche nur sehr lang sam zu sinken beginnt. Das Etschthal iwiicken Voien und Trient aleicbt nocb I immer einem See. Die herrlichsten Wiesen und Felder, die kostbarsten Obst c a. und Weingarten sinv noch immer hoch mit. Wasser bedeckt. Die bitterste Noth ist in allen diesen Landstrichen einge kehrt, denn Tausende sind ohne Obdach und leiden Mangel an Kleidung und Lebei'Lmitteln. In der Gegend von Bozen ist die Ernte ganz vernichtet und eine Hungcrsnoth in Aussicht, da der Mais, die Hauptnahrung der Bevölke rnng, verdorben ist.' In der Richtung gegen Brixcn-wird indeß bereits mit uller Krast an der Ausbesserung dcr Straße gearbeitet, um dieselbe in etwa 14 Tagen doch wenigstens sür EinspZn ner fahrbar zu machen, was auch noth vtndig ist, weil bereits Mangel an Lebensmitteln sich in der Stadt fühlbar macht. Die Bozencr Handelskammer hat sich als ccntraleö HülsScomite für Deutfch-Südtirol und das Pusterthal constituirt und die Kammer von Rove redo erfucht, dasselbe für Italienisch Tirol zu thun. Kassel, 26. Sept. Georg Kugel mann, ein geborener Kaflelaner, ist im 73. Lebensjahre zu Parts, wo er In haber einer der bedeutendsten Buchdruckcreien war gestorben. Derselbe hatte sich dort vom einfachen Schriftsetzer zu seiner bedeutenden Stellung emporgearbeitet. , Zweibrücken, 22. Sept.'. DaS pfälzische Schwurgericht verhandelte heule gegen Friedrich Schmitt, 31 Jahre alt, Cigarrenmachcr von Mainz, zur Zeit in Mannheim, und Johann Adam Heller. 40 Jahre alt, Vigarrenmacher aus Oggersheim, wegen Vergehen vider die öffentliche Ordnung. Von Seiten