Indiana Tribüne, Volume 6, Number 24, Indianapolis, Marion County, 12 October 1882 — Page 4
SlaMiri 1239.
AUGUST MAI, Uhrmacher u. Jutselicr, .13 Süd Illinois Straße, rnyflOlt gan, besonders tr: große 7.uSm,hl iv RocZford Nhren, Springfield llfcrcn, ElginNhren, Waltham Uhren, u. . und vrftert zufriedenftellend Btditnng. George E. Borst, Deutsche Apotheke. Necerte werden nack Vorschrift angefertigt. Toiletten Artikel jeder Art. , 440 Sued Meridian Str. Indianapolis, Ind., 12. Oktober 1382. Lokales. . CivilstandSregister. Geburten. tnt anztsüjrrea amen find di de vaterl ob der Wutter.) W' Diffelbach, Mädchen. G. Oktobrr. Aug. Schmidt, Knabe. 3. Oktober. Ich'. Harris, finale, 9. Oktober. . Spohr, Knabe. 4. Oktober. Carl Scholle?, nabc, 19. Seplember. Heirath en. Lee H. Geissendorsf mit Nannie Brovn. JaQkZ Paugh mit Mattie Havthorn. Wm. H. Thompson mit Josie Lewis. Todesfälle. Warner, Frühgeburt, 10. Oktober. Moran, 27 Tage. 11. Oktober. Louise Schmalfeld, 13 Jahre. 11. Okt. W.' Burg, 7 Tage, 10. Oktober. Marshal! Nea, 30 Jahre. 10 Oktober. Raucht Mucho's. "best Havanna Cigars." LW Pat. Maley wurde gestern im '.Statl!)NZbause' untergebracht, da man vermuthet, daß er ein Flüchtling ist. Die Jury in dem Falle des, des DiebsiahlS angeklagten Morrison hatte sich heute Mittag noch nicht geeinigt. Liglitning Ltovo Tolish, das b:ste im Markte. Zu Haben bei Jacob Voeztle. Ein Tanzklänzchen des Sozialen Turnvereins wird am Samstag, den 21. Oktober stattfinden. W Die Times" wird von nächster Woche an vergrößert erscheinen, aber 3 Cents per Exemplar kosten. "ROUGII ON RATS." Vertreibt Ratten, Mäuse, Rotbaugen. Fliegen. Ameisen, Bettwanzen, Stinkthiere. 15c. 'Bei Apothekern. LLI- Heute Abend .verbotene Früchte" in Englishs Opernhaus ; wer sich daran ergötzen will, besuche das Theater. In dem Falle von Hcquet gegen die Schwester Maria Stanislaus gab die Jury einen WahrZpruch zu Gunsten der Verklagten ab. Black EnaraLcl wird benutzt um .Mantels & GrateS- wie neu herzustellen. Zu haben bei Jacob Voegtle, 101 Ost Washington Straße. I Von Plainsield wird, gemeldet daß der hier bekannte Advokat John Hanna, (früher Hanna & Knefler) in den letzten Zügen liege. S- In dem Falle der Terry Cloö Co. gegen Warren O'Haver und Andere, wo bei es sich um die Verletzung eines Hon trakt! handelte, wurden den ttläqern $-111.19 zugesprochen. LS- Die Marion Trust Co. hat gegen John C. New & Son, die Eigenthümer des.Journal eine Libeltlage anhängig gemacht. Sie verlangt $50.000 Schadenersatz. "BÜCIIUrAIBA. Schnelle gründ, liche Kur für alle schmerzlichen Vieren, Blasen und Urin Organ Krankheiten. $1. Bei Apothekern. TV- Am Südend: der. Virginw Ave. fand gestern Abend eine große Demo lratische Versammlung statt, bei welcher Richter Turpie und W. D. Bynum Re den hielten. Dan Ranödell ist der Anficht, daß Marion Counly mit 1200 Majorität vublikanisch gehen wird. Unter der Um ständen ist ein bischen Uebertnibung ge stattet. SST John Stoll bekannte fich heute Morgen des Diebstahls schuldig und wurde zu 1 Jahr Zuchthaus tenuihcilt. Er hatte dem Advokaten Ben DaviS ei nen UeberrcZ gestohlen. . Sei es ein elegantes EmpfangSzimmer oder eine unscheir.bare Mche, ganz einerlei, Carl Möller. Ro. 1! Ost Wash. ingion Strafe, tapezirt beide in der Pas. sendsten Weise. LS" Auf Anordnung deZ SchulrathZ hat dessen Anwalt gegen Township Xni stee Kitz eine Klage angestrengt, um die sen .zur Auslieferung des Theiles der Hundesteuer zu veranlassen, der in den Schulsond stießen soll. Auch eine DoktorRechnu?g. Herr F. W. Pottömith.Graceville, Minn. schreibt über dieses Thema, welches ficker für manchen von Wichtigkeit ist.wie folgt: .Ueber acht Jahre gebrauche wir in un serer Familie Dr. August König'S Ham burger .ropien uno zwar lmmer mit gu tem Erfolg. Dieses ausgezeichnete Hei! Mittel Wart mir jedes Jahr eine Doktor. bill von wenigstens $50; wir sind dahr dem Erfinder Dielet auSgezeicdneten Me dizin zu großem Danke verpflichtet."
Nichter Heller.
C:iminalrichte? Heller machte gestern eine Injurienklage gegen den Seniinel anhängig und .verklagte denselben aus $10,000 Schadenersatz. Die Ursache die ser Klage bildet eine Don" unterzeichnete Einsendung, 'welche vom Telegraph nachgedruckt wurde, und in welcher Herr Heller als StaatSanwaltund Ritter ver schieden korrupter Praktiken beschuldigt wird. Herr Heller hat die Klage jeden falls nicht der Entschädigung wegen ge bracht, sondern, um Gelegenheit zu haben, eine öffentliche Untersuchung zu erzwingen. Wir fühlen uns veranlaßt, Herrn Heller auS drei Gründen, zu vertheidigen. Der eiste Grund ist der, daß wir jederzeit bereit find, eiren verleumderisch Ange grissenen zu vertheidigen, der zweite ist der, daß wir es nicht für gerechtfertigt halten, in einem Kampfe, in welchem es sich um ein Prinzip handelt, Prsönlich leiten in einer Weise zu verunglimpfen, die mit dem Prinzip nicht in Verbindung steht und der Dritte ist der, daß eS ebeu doch Viele giebt, welche es nicht sür gera. then halten, den Nichterstand mit in die gegenwärtige Streitfrage hineinzuziehen, wie wir ja selbst schon entschieden erklärt haben, daß wir inBezug auf die Superior Court unseren eigenen Weg, unbekümmert um die gegenwärtigen Streitfragen gehen werden. Wir übernehmen die Vertheidi. gung des Richters Heller um so. lieber, als wir überzeugt find, daß wir nicht leicht einen besseren und ehrenhafteren Criminalrichter bekommen, als Herr Hel lerist. Der Mann, welcher feine Einsendung mit .Don" unterschrieb, heißt Wm. A. Donahey. Man sagt uns, daß er den Republikanern mittheilte, daß erRachthei liges von Richte? Heller wisse, daß er aber schweiqen wolle, wenn man ihn für sein Schweigen bezahle. Man schlug seine Forderung ab und die Folge war die von dem .Sentinel" veröffentlichte und vom Telegraph" kopirte Einsendung. Die erste Beschuldigung ist. daß er fich als Staatsanwalt Z1.000' bezahlen lieb. mährend er nur zu ?500 jährlich berechtigt war. Damit verhalt es sich folgendeimaßen : Nach dem Gesetze bekommt ein Staats anwalt der Circuit Court $500 Gehalt, welche der Staat bezahlt, dagegen muß der Gehalt des StaatsanwalteS eines Kriminalgerichts vom County bezahlt werden. Marion County hat seit Cai rung deS Kriminalgerichts sämmtlichen Staatsanwälten, Fishback, Duncan, La throp, -Parker, Griffin. Cropsey und Elam $1000 bezahlt, waS auch, da unser Ctoatsanwalt einen Gehilfen haben muß, gar nicht zu viel ist. Dann heißt es, daß er sich im August 1878 Z2I anweisen ließ, welche auS der Verpflegung einer Frau W. im Bates Hotel entstand, '.ooselbst die Frau 7 Tage lang logirte. . Unsere Leser erinnern fich, daß der junge Voß einen Neger erschoß. Eine Frau Worneck von Chicago, welche da. malS zum Besuche sich hier bei Verwand ten befand, war der einzige Augenzeuge derThat. Es handelte sich darum, diesen Zeugen bei der Verhandlung hier zu ha ben. Im Auftrage deS Richters begab sich Heller, welcher damals StaatSanwalt war, nach Chicago, um die höchst anstön dige und respektable Dame zu bewegen, hierherzukommen. Die Rechnung sür die daraus erwachsenen Kosten wurde vom Richter Malott von VincenneS, wel cher als stellvertretender Richter fungirte,' gutgeheißen. Gerade zu kindisch ist die Bemerkung des .Telegraph" : .Natürlich konnte der sparsame Staatsanwalt eine Dame nur im feinsten Hotel unterbringen. .Geradezu empörend und nieder trächtig ist aber die Schreibweise deS Ein fenderS Donahey, welcher mit vohlde rechneter Bosheit zwischen den Zeilen lesen läßt, alS habe Herr Heller auf Kosten deS County'S eine Frau zu illegitimen Zwecken im BateS Haufe unterhalten. RichterHeller wird vonDanahey norge warfen, daß der GehilkS-StaatSanwalt Brown $500 als Clerk der Grand Jury bezog. DieS verhält fich, wie folgt: Die Grand Jury hatte stets einen Clerk, welcher die Zeugenaussagen aufzuschrei ben hatte und welcher $2 'per Tag erhielt. Als Herr Elam StaatsanwaltSgehilfe wurde, traf er mit Bestimmung deS Rich ters dir Aenderung, daß er selbst diese Arbeit verrichten wolle, weil sie besser geschehe und er bester beurtheilen könne, welche Aussagen von Wichtigkeit seien und welche nicht, daß man ibm dafür dieselbe Entschädigung gab, welche bisher der Clerk bekommen hatte, war doch wirklich selbstverständlich. Seitdem wurde diese Einrichtung beibehalten und so bezog auch Herr Brovn die $2 per Tag. Im Januar 1879 saß die LegiZlatur 6 Monate lang ,m Crimlnalgerlchtsz:mmer. Während dieser ganzen Zeit konnte keine Reinigung vorgenommen werden. Als diese Sitzung zu Ende war, vxm da? Lokal von Grund auS gesäubert werden. Dom brauchte man 16 Gallonen Schmierseife, welche der BattlN rauste. DaS Lokal war so schmutzig, dak nq Richter Heller wunderte, daß zu? Rem! gung nicht ein ganzes Barrell Schmier seife nothwendig war. Und nun wittert dieser .Dsn" einen furchtbaren Schwin del dahinter, dafc fich aus der Rechnung des Bailiffs ein Posten von 1 Gallonen Schmierfeise bestudet. ES ist lächerlich ! Gleich lächerlich ist noch die Erwähnung
einiger anderer Posten, wie z. B. daß Gray im Juli 1831 $37.50 als Bailiff und Gco. Seibert $75 al Dcputy Sheriff bezog, was eben einfach der 6'c halt dieser Personen war. Der edle .Don" will nicht Rauben, daß Richter Heller während der Dauer seines Richteramtes $10,000 Jurylosten sparte. Wir haben unS auS den Rech nungsdüchern desCounty'S selbst von so! genden Thatsachen überzeugt. Die Jurykosten beliefen fich im Jahre , 1379 auf ..; $3,577.71 1880 auf $2.355.30 1881 auf $1,740.10 Hälfte ton 18S2 ...$10.67.50
Ja 8 Jahren ans. $8,740 61 Dagegen beliefen sie sich im Jahie 1877. als Heller nc.ch nicht Richter war, auf $11.000. also auf über $2000 mehr als unter Heller in 24 Jahren. Richter Heller ist niederträchtig und mit gemeiner Bosheit verleumdet worden. Unaufgefordert von ihm übernehmen wir seine Vertheidigung, wie wir jederzeit Jeden vertheidigen werden dem Unrecht geschieht. , Sonntagöschule und Fortbil- - dungöschule. Der Freidenkerverein hat auf nächsten Sonntag Abend eine Versammlung anberaumt, in welcher die Möglichkeit und die Zweckmäßigkeit der Gründung einer Fortbildungsschule für Erwachsene sowie der Fortführung einer freien Sonntags schule sür Kinder besprochen werden soll. Wir haben schon früher auf das Vor theilhafte dieser Schulen hingewiesen. Für die Erhaltung einer Sonntags schule sind wir namentlich au dem Grunde, weil es eben durch die kirchlichen Sonntagsschulen in diesem Lande vielfach Usus geworden ist. daß die Kinder eine solche besuchen. Und da Kinde? in der .Regel auch gerne dem Thun und Treiben ihrerSchulgencssen folgen, so be suchen auch oft die Kinder . freigefinnter Eltern die kirchlichen Sonntagsschulen wenn eine Sonntagsschule, in welcher die Moral auf Grund menschlicher Ersahrung und Anschauung gelehrt wird, eben nicht vorhanden ist. Soll also auch dem freisinnigen Ele mente Rechnung getragen werden, so ist eine freisinnige SonntagZschule sehr von Nöthen. Natürlich dürfen sich die Freisinnigen einer solchen Einrichtung gegenüber nicht lau verhalten, sie müssen den Leitein der Schule unter die Arme greifen und müs sen namentlich ihre Kinder zu regelmäßi gemSchulöesuche anfeuern. Daß in einer solchen Schule gar marcheö gute Samen körnchen ausgestreut wird, das haben ge wiß alleDiejenigen schon wahrgenommen. welche je dem Unterrichte in der Sonn tagsschule deSJreidenkervereinS beiwohn ten. . Und r.un zur Frage der Gründung einer Fortbildungsschule. Hier sollen sür Erwachsene alle höheren Unterrichlsge genstände gelehrt w:rden. Wir brauchen eS uns ja nicht verhehlen, daß namentlich in Amerika auch solche, die bereits die Schule verlosten haben, einen weiteren Ausbildung in der Regel noch seh? be dürfen. Nur sehr Wenige haben von der Schönheit der deutschen Sprache auch nur einen annähenden Begriff, weil sie deut sche Literatur niemals kennen lernten, weil ihnen die Werke eines Göthe, Schil ler. Lessing u. s. w. nicht einmal dem Na men nach bekannt stnd.' Deutsche Literatur, Geschichte, deutsche Sprache, Lesen, Dcklamiren aber auch Geographie, Zeichnen u. s. w. sollen des halb in einer solchen Schule gelehrt wer den und als Unterrichtszeit dürften sich vielleicht die Abende am besten empfehlen. Wird erst einmal eine solche Schule mit gutem Erfolg geleitet, dann wird uns das geistige Turnen, wo solche Kenntnisse verwerthet werden können, erst recht viel Vergnügen machen. ' Es ist deshalb unser, aufrichtiger Wunsch, d$ß die auf Sonntag Abend angezeigte Versammlung recht gut besucht wird, und diß dlk Anwesenden ihre Mei nung in.Bezug auf die vorliegenden Fra gen auZsprechen. Besonders sei noch erwähnt, daß nicht nur Mitglieder deS FreidenkervereinS, fondern überhaupt Alle, die sich für die Angelegenheit interessiren eingeladen sind, sich an der Besprechung zu bethei ligen. SaupermitS. I. C. Hirfchman, Reperaturen an Haus Ecke New Jerfey und Wabash Str. 5250. I. Rowney, FramehauZ, Fletcher Ave. zwischen Olive und Linden Straße. 5700 - .New York Club Stables." 15 und 17 Ost 28. Str., New ork. Herr Cal vin M. Priest, der Besitzer dieser weltbe rühmten Ställe, hatte die Güte uns auf einer JnspektlonLtour durch sem Etablls sement zu begleiten. Da sieht man Vieles waS das Herz eines Pserdeliebhabers mit Bewunderung ersüllt; eS ist in der That ein Marftall, wie ihn kein deutscher Fürst vollkommener auszuweisen im Staude ist. Unter anderen Einrichtungen, die sowohl von dem praktischen, als auch dem Schön beitsfinn deS Eigenthümers Kunde gaben, fiel uns ein eleganter Schrank auf, wel cher die Gestalt eines Büffels hatte. Herr Priest öffnete denselben und da stand. Flasche an Flasche, das deutsche Heilmittel, St. Jakobs Oel. .Dieses ist unsere Schatzkamme?," bemerkte Her? Priest .denn St. Jakobs Oel ist in der That ein Schatz für jeden Pferdebefitzer; feine Eigenschaften find so vielfältig und seine Wirkung so schnell und sicher, daß ich nicht mehr ohne dasselbe sein möchte." (New ork .Spirit of the Time?.')
Jubelfeier.
Die Ar.ii - Prohibition? Liga konnte unmöglich den groin Lieg in Ohio vor übergehen lasten, ohne diesen Vorboten unseres Erfolges in Indiana zu feiern. Ein Rcdnerstand war gestern vor dem Lokale der Liga rasch aufgeschlagen und kurz, nach 8 Uhr erschien Bcißcnhcrz' Musikkorps auf demselben und spielte einige Stücke. Darauf eröffnete Herr Seidensticker die Versammlung und nach einer kurzen Ansprache st.-llte er Herrn English sr. vor. Nach diesem sprach Dr. Fletcher. dann Hr. John R. Wilson, diesem folgte Herr Rappaport, dann sprachen noch Richter Busliik, Herr Henry N. Spann und Herr' W. D. Bynum. Sämmtliche Reden waren kurz. Die Redner beschränkten sich darauf, ihrer Freude üb?r den Sieg in Ohio Ausdruck zu geben. Dazwischen spielte öfters die Musik und eine höchst animirte Stim mung herrschte unter den nach Tausen den . zählenden Zuhörern. Die liebe Straßenlugend amüstrte sich bei den mächtigen Freudenfcuern, welche zur Feier des Tages angezündet worden waren.' Unter Vorantritt der Mustk zog dann die Menge nach dem .Sentinel", woselbst der Redakteur desselben, Herr Maynard eine Ansprache hielt, und dann wurde nach dem Herrn English jr. ein Ständ chen gebracht. Derselbe bedankte sich in paffenden Worten, woraus das Publikum sich zerstreute, wie wir'hoff.'n, entschlossen. sich im November, zu einer ähnlichen Feier zusammenzufinden. MayorS Court. Der Mayor hatte heute nicht viel zu tun. Fünf Betrunkene wu'den abge straft. . Jameö L. Pearson wurde wegen Wi derstand gegen die Polizeigewalt bestraft. John Kenncy mußte $10 blechen, weil er zu öffentlichem Aergerniß Anlaß gab. James Partett, ein Lumpensammler von Profession, war beschuldigt, der Pölly Williamson zwei goldene Ringe gestohlen zu haben. Er mußte jedoch wegen Bevttsmangels entlassen werden. Ein neues Unternehmen. . Viele von uns haben schon die Schwic rigkeit erfahren, frisch gebrannten Kaffee zu bekommen. Es ist uns deshalb ange nehm zu hören, daß unser Freund Herr Edward Goe. der Postosnce gegenüber, in seinem Basement. einen Apparat zum Kasfeebrennen in kleinen Quantiüten für seine Kunden aufgestellt hat. Er röstet bloß den besten ttassee und benützt weder einen Tropfen Wasier, noch Stärke noch Zucker, um das Gewicht zu vergrößern. Er benutzt bloß etwas gute Butter, gerade wie es Jeder in seiner eigenen ttüche machen würde. kS' Pat HeniS wurde verhaftet, weil er eine Kiste Tabak aus einem Eisenbahn wagen gestohlen hat. MuchoS Cigarrenfabrik und Nieder läge befindet fich No. 200 Ost Washing ton Straße. f T. H. Chilton No 39 Mastachu settö Ave. wohnhaft, gerieth heute als e? die NatlonalRoad entlang fuhr mit einem andern Wagen in Collinon und erlitt da. bei schlimme Verletzungen. LS Rebekka Stewart klagte auf Scheidung von Samuel Stewart. Nach der Klageschrist hat der Mann alle für einen Ehegatten möglichen Untugenden. Er flucht, schwört und säuft, prügelt seine Frau und sorgt nicht für sie. Magere Menschen. "Wells' Health Itcnewcr" stellt die Gesundheit wieder her und gttdt Kraft, kurtrt Magen schwäche, Unfruchtbarkeit und andere Geschlechtssehler. $1. 123 John Hall machte gestern eine Schadenersatzklage gegen Joseph Gehr lug No. 82 Nord NoblrStraße wohnhaft. anhängig. Der Verklagte hat nämlich einen bissigen Hund und dieses Vieh hat den Kläger nicht nur in's Bein gebissen sondern ihm auch die Hose zerrissen. Der' Prozeß gegen den eineS NothzuchtsversuchS angeklagten Frank Powell sollte beute vorkommen.wurde aber verschoben. Die Familie deS Angeklag ten will nämlich den Arzt desselben, der in New Orleans wohnt, als Zeugen aus rufen.tzT Die folgenden Bursche haben sich im Criminalgeeichte schuldig bekannt: Geo. Hubbard' wegen KleindlebstahlS, John Scott wegen Großdiebstahls und Louis CummingS wegen KleindiebflahlS. Die übrigen von der Grand Jury in Anklagezustand Versetzten pochen Alle auf ihre Unschuld. . Um Nickle an Oesen oder Silber, Messing und KupferWaaren zu putzen, benütze man Star Mctal Polish. Zu Haben bei Jacob Voegtle. s& In seinem Berichte Über die gest. rige Jubelfeier der AntiProHibitionS Liga, sagt das .Journal" : .Als Herr Rappaport zum Sprechen aufgefordert wurde, entfloh der Mann vom-Journal." Herr Rappaport ist sich bis jetzt seiner Schrecken erregenden, Furcht einflößenden Erscheinung noch gar nicht bewußt gewesen. Kr Wm. Carey wurde gestern gegen die Globe Affociation klagbar. Kläger behauptet, daß ihm die Gesellschaft 5500 schulde indem sie ihm $3 für jedeö Mit glied, das seine Auflage bezahle, der sprach. Da er, Kläger, ferne? in E? fah?ung gebracht habe, daß die Gesell schaft insolvent ist, ersucht e? daS Ge richt, einen Receive? (Mastenverwalter) zu ernennen.
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