Indiana Tribüne, Volume 6, Number 23, Indianapolis, Marion County, 11 October 1882 — Page 2

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riöüne. Mglichc- nnö Sonntags ansgsöe. Offfee: 2 S. Delawaretr. iKDcred as second-class matter at tho fYwtoflicc at Indianapolis, Indivm. onnemcntS-reisc : LSgliche ZluZgabe .12 Ctt. der Wochk. FsÄntagiauZgabe 5 Cts. pcrTlamncr. Peide znssmmea.. .'.16 fctf. der'Ssche. GJ" Da Tagbiatt erscheint jeden ?Iachmit. tag um 4 Uhr. Die SonniagSautgad, erscheint des TZorger. Tribune Pnblisliing Company. Indianapolis. Ind.. 11. Oktober 1832. Demokratisches Staats - i&ct. Für StaatZ'Sekrettr: WilliaN. Mherö. von Madison. ffür taatg'ZlvdUor: 3 a m e S H. R i c ,, von Flohd. Hit Stat Schatzmeister: ' Jo hu I. Co ope'r, don Manoa Sär StatZLchulsuxeri-tnden: I ohn W. Hole ombk, von Porter. ' Filr GneralAnnalt: F r a n c i s T. H o r d, von Bartholamev. Für Elerk der Suxreme-Eourt: Simon P. Sheerin, don Caß. ZZür Nichter der Suxreme-Tourt: 1. Distrikt W. E. N i fc l a ck, von Knor. 2. , -G e o rg e V. H o t? k, don Floyd. 3. Allen Zoll ar, von Allen. ilN KS.GeeicKt.Vk;srk. '! ; ?iir Nichter: Alcrander C. Ayres. ?ür StaitZ'Anv?att : Frank M. Wr!ght. isür Kongreß. 7. Digr.kt. William E. English. Demokratische ffountp.Xirf st. " rtür Sena'.o?. Dr. W. B. Fletcher RexrSsentgnten: . J.sseWhtt, -John N. Wilson, Elisha I. Hon?laud, William D. Bynun John C. Feiriter. " CountyTommissZre: 1. Distr.kt Richard Sehnour. ' Henry Elmber. 0 Joseph Lostin. lerk: Robert L. McOuat. 'Sheriff: Daniel A. Lemon. Schatzmeister: Eli Heiney. Auditor: Thomas H. Lihenberg Recorder: . Cornelius Kelley. Coroner: Dr. C.N. Metcalf. Erimwal:Richter: " Pleree Norton. SureriorCourt Richtcr. N. B. Taylor, John A. Holman, Frederick Heiner. Surveyor: . D. B. Hosbrook. S. D,s Tpectroscov als Wetter' propyet. . Ä . - - ... - . as peCitU COP lU veiannulO vas aus emem enaen 'ovre. emem Prisma rvt v , i . rr , . e ' r.M.i. r. noD iinimenr, xnuicis ceijcn wir oie pectralerscheinungen der Sonne zu unter suchen im Stande sind. In dem Spec trum der Sonne sind gegen 1,000 ver schieden? Linien entdeckt worden und aus e : r ' .re.

rKMK'S' Wckenschiwmchen, 7..SU ..., ; einem Mdchen.bun.

kd das Spectroseop zur Bestimmung v.. re..c .. 1 s-.'&i b nuk? und endlis bat dänelb sei ! r ! b Vi'"'ur' -"irtr ViZ i &mm ttnh Snh um ffii . 1L VSSSL Skvtkmber ' iy iui k u &k a. uiiuua i iai l u j Am 5. Sept. Hatte der in Edlnburg .rtA.;.s, eMa,,n ..:. fpondenz enthalten' welche eine Reibe schöner und regenloser Tage voraus sagte Am nächste Tage kündigte daS britische Wetterbureau anhaltend! Re. ' ' . . . , 7 gen als .wahrscheinlich bevorstehend" an. Die 'Ernte war damals in Schottland zum Theil noch im Gance, und das Wetter erregte daher noch größeres In r.si, ms Kz. cn. zeiung des .ScotSman" traf buchstäblich J .. , . , J - . em. ei yal nch yerausge ttUl, oak h tr.rtnr fSn .rnnrf. Sn ßhln. bürg, Prof. Piazzi Smyth, der Verfas. m w m w w mr m- -fW wmf m VV ser jener Voraussagung war, und dieser theilt mit, mittels welcher Beobachtun gen er zu der Annahme, daß an den an gegebenen Tagen trockenes Wetter vor herrschend sein werde, gekommen ist. Das Mittels des Svectroscops beobach' tete Speetrum der Sonne zeigt zwischen dem orangefarbigen und dem gelben dem orangesardigen uno oem aeiven Streifen eine dunkle L:me deren Hellere m h W - T A mm. V . ü W m m mm mm. m k fe Mm. ' ' ' MX mW il 1 " m m uu, u.'uui(iiu uic iiuuuui( uti iwcM O ..v cv . . uiw"uuii unu iuic autvu felt. Fortgesetzte Beobachtungen haben ihm gezeigt, daß aus das Dunklerwerden und die Vergrößerung der von ihm .Regen linie- genannten Linie auönahmslosRe .t.u... r.i v t .i yruwriut luijji. lougrcno o tuiti iity iiuii uuiuung vcr nxinoc ausgroeynir.n mmm m mm t mm Wm. m m . B . 9 M. Linie trockenes Wztter auch dann herrscht, wenn der Meteorolog feine Beobachtung an dem Barometer und sonstigen Instrumenten geneiat war den Eintritt von Regenwetter anzuneh men. Wer genannte Astronom erklärt die rseinung seyr cinsach. n de: at- - t r r . r - mnyarliazenusl ji yauttg asz er

ouct uunucrcijuiüuau cuciiiu recuj cii.wic teken wir vaucatter nack t, er unter un ümiir.rit.i ... ,s?. " v.ttv..fc. v...v.. ihre Ausdehnung nach der Breite Herr f n ät6 i?if fitn Äatan ffirt 1 Z m.'S,.i ii m.n Zu'S.V den noch heule mit der Zeit immer Smyth hat du?ch Beobachtungen mit biaes KnSblein im Uden ver.ehr, L"l ' '1 &S??S? .Ist it besser. Eine ähnliche Erscheinung, wie MtofttoMm. taimm' MtUlA ZvlZ9 nehmung gemacht, daß andere, das Vor. SchmeimfleisaZ und gehülstemMais ?Z D"Ct bi(tn Ittffi Stf t'1 C fe y"UJ-n näi ' banden ein von Natrium andeutende ,u sich gekommen hat. zwei große aä6nb S "boS lett? MBrteKib tyTQ iK"?! bnntle Linien, totlchf dS Spektrum Wasnmelone zum De er. und der ?S ' VSSt Z ?6tt ?Si"le ""J" mi int t at. immer denselben Anbl ck aewäb s,. ..1..,.. nxi.r S.,..".L.!xlnup' .OflB al', sie ' chl'sfen oder bgezoaen zu werden

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vun: oder 2aiz in Gasform auch dann vorhanden, wenn am ganzen Hirn rnc! leine Svur des l!cinst?n Wölkchens

sich zeigt. Dieser Dunst ist weder für L - r " ert k V . . P Das cidb 'uge, noq jur oas 2.ciei,ccp, noch für das Mikroscop wahrnehmbar, beeinflußt aber das durch das Spccti5 scop beobachtete S?ect?u'm der Sonne in der angegebenen Weise. AuS diesem Dunste bilden sich in Folge, eintretender Temveratur-Veranderungen die Wolken, nährend bei nicht'vorhandenem Wasser dunste kein Wechsel der Temperatur im Stande isteine Woltenbildung und sonach Regen zu bewirken. Speetroscope, velche eine Beobachtung der verschiedenen dunkeln Linien gestatten, sind sehr kostspielig und ihre Be Nutzung setzt eine bedeutende Uebung voraus. Die sogenannte .Negenlinir" und ihre Veränderungen sind auch in kleinen, unvollkommenen und billigen Instrumenten, solchen, wie sie bequem in der Westentasche getragen werden können, deutlich zu erkennen, und das Spectroseop kann daher auch von Laien benutzt werden. Aus den Wetterbeob-achtungs-Stationen wird das Spectro scop in Zukunst voraussichtlich eine wich tige Rolle spielen." TollheltS-Würmer. Professor Pasteur, dessen Untersu chungen über die EntpeyungSursachen ansteckender Krankheiten so großes Aus sehen erregt haben, hat auch mit Bezug auf die Tollwuth oder Wasserscheu inte ressante Versuche angestellt. Er impfte mit dem Speichel eines Kindes, welches Folge eines HundebiffeS gestorben . war, ""1"" umnui. ""6" Tagen waren dieselben verendet, und in ihrem Blute fand sich em neuer mlkroö koplscher Organismus. Diese Mikro den" konnten künstlich weiter gezüchtet werden und erwiesen sich auch in späte ren Generationen als tödtlich. ES wurde indeffen festgestellt, daß. diefe Mikroben Krankheiten starben. Somit ist der ur sächliche Zusammenhang dieser Bakterien mit der Tollwuth noch nicht über allen Zweifel hinaus festgestellt. Pasteur machte dann mit diesen neuen Mikroben dieselben Versuche, wie früher mit den Milzbrand'Bakterien. Letzlere schwächten sich bekanntlich durch die Züchtung ab und sollen, in diesem ge schwächten Zustande eingeimpft, das ge impfte Thier gegen den Milzbrand schüt zen. äue neuemoealen Alitroven aber erwiesen sich als höchst gesährlich bis zur achtundvierzigsten Generation und konn Die neuentdeekten Mikroben Im selbst dann nch nicht mit völliger , Umh'flnH .r.;kl sr'sars;; 5 : c?.. k.s.. m. .a. ... S'iS JÄ5 ÄJ?'!" "iiyicn I"" u.43 11 CU, die noch nicht einmal so viele Opfer for bett als der Blitz. Für die Heilkunde hat die Entdeckung wenig Wetth, aber wissenschaftlich ist sie von, hoher Bedeu tung. I o n a S. In Norwich, Cönn., hatten die Fisch Händler Gebr. Whaley in ihrem Ge ,schäste em großes Aquarium, und der m teressanteste Bewohner desselben war ein lrinnr Pitfiftifrftf(f htm tnnn nT8 N, ' Alfix ' orx ii i r 1 1 Fr rinpii iirrrMiiiriiimpn vrinci nrnirs p . .v;vv vjt'0 icui Nsliif. iJDOieim liocr Das viaua .w. war K - x' Ä? 'x'' m..:.' V V j v m v v lmnnhfrt Hi rnritrrrr nfnrf.tnsi fand man, daß nicht nur viele kleine Goldsische. sondern auch von 15 Schild kröten, die durchschnittlich 2 Zoll über ,o:n ". wmp wtmm man an dem Ocklenkrosche eme bedeu tende Zunahme seines Umsangg. Man gab dem lebteren noch 'eine Galgenkrist non 21 Slunben unb dann mürbe (r geschlachtet. In seinem Magen fanden stch ein7 noch lebendige Schildkröte und i . : . . - . vuuvuuuii uui ( iuiwi uiic I n T V MI V irah M Mills AM r1 rl Uci bii I X W 9 X IWtMH tfc VA VlDAAAMlAltAP Ai M A ßnumauincc cuancngiw angcnoinincn, und die Ochsenfrösche müssen sonach eine gliche VerdauungSkrast haben, wie die vrnen oclannrnq tsseroen nd verrostete Nägel sehr gut bekommen, CX.a m i IaVm. ZAtTVf.XI hiaXil r't"""" h""'" stch äußerst wohl, und wird von den Be luqern ve? genannttNiÄe,chasts .Ion' ..vw Stande ist, über lhre Wahrnehmungen d Empsindungen im Magen des FroI nttSfnnTiim vTüSfitntt nt rtntfn , a- ' : I fwif,...f..ibafTtfltt(ii1tUtt rortrr.rm.Tnnt, ms. 55 i'..?JrS2? ' Die Saiso ihrem End lichen Früchte vermissen, denn wöhnlich gut gera urt eile, daß Wasiermelonen ungesund rrnh mir mit Neckt lurfirfnefom. seien, sind wir mit Recht zurückgekom, en, aber in der CoasumptlonssäHigkei mm - m. ' . ' T---;r-A - - . Y-,--, üsnmnri'icj iMinn in vitinuun iyn tnni es ntcni unier lunt oer oe lcaler, Zrruane aus eme ncaniuil. n ttoiae die er rr rnn cpi ' ausgeprägten Liebhaberei kann es im Süden kem Pflanzer riskiren, Melonen ander? als aus' so großen Strecken an zubauen, daß er eine Einbuße von 30 ' ffir.j u.. n.ut v. t.t: m.uin. möiuu vi vcr lurvlgrn Okvvtir I mim m. m. rnrn. Mm. AU ftAAMA MI ? mW -m mm , . m, Mm. Seelsorgern giebt eö doch noch mitunter emen Reverend, welcher die Ansicht schüchtern ausspucht, daß die Annexion von sremderLeute Kühnern Mit ben An I . . , . l gerungen oer ZlMeyre nMvolllg

iXiVnVX&m äTVl gestreckten H!nd?n. Der Red. ist ich, ff. " . a"- aS ÄÄoS &L abergläubisch, r versucht es bei och Zch..n , IU 35 la?c u .bemSou.

vuivitv ju iiiv vii uu uuviuii .t.,. av...m nn.l. f... luiuiu uiuu üim juu t luuiutuuji, Itui

ig i" ymujöaiui ma)i oc uter öqs iLeaentdeil. Die Deutscken 'c.us vie ojinazen Viaaien kommen

vor sonders merkt. Unsere farbigen Mit haben zum Eolonisiren Anlage, und 559 mit $0.715,911 'aus'-ic Mitteldurch bürger haben bekanntlich auch für die die Franzosen baben keine. Die Deut. Staaten 1201 mit $26,207,397. aus die

Hühner ihrer Nachbarn em sehr , fö singen: Ich bin überall zu Hause; SüdStaaten 1220 mit $16,197.167, nehmendes Wesen", aber unter ihren iö, bin überall bekannt: nlii hnno ihi auf die westlichen Staaten 1371 mit

übereinstimme. -In Metren der ua;fr melonen dagegen theilen auch die flrcr.a, Ihn Moralisten-die Ansicht, daß solare Niemandes Eigenthum sind und dciher demjenigen gehören, welcher sich diese!fan aneignet. Die Pflanzer im Süden haben schon vielerlei versucht, ihre sarbigen Freunde von ihren Melo.icnäckern sern zu halten. Sie füllten Brechmittel in die schönsten Melonen, sie brachten Höllenmaschinen in denselben an, aber die farbigen Me lonensrcunde entdeckten mit einem sörmlichen Instinkte dieFrüchte' in deren Inneren Unheil lauerte. Die Pflanze? schafften Hunde an, aber die Farbigen befreundeten sich schnell mit diesen; die Farmer und deren Leute hielten Wache, aber die Leute merkten, daß es sich in den warmen NSchten ganz gut im Freien schlief und dieFarmer selbst konnten doch nicht immer wachen. Endlich war eS der. Scharssinn eines Jankee aus den Neu-England Staaten, welcher ein wirksames Mittel entdeckte. Eliakim Brewster hatte in diesem Sommer bei Jacksontown, Tenn., eine überaus gesegnete MelonenErnte erzielt. Gerade die schönsten Früchte aber, an denen sich sein Blick noch am Abend zu vor erfreut hatte waren am andern Morgen verschwunden. Das muß anders werden und es wurde anders.

In einer der letzten - Nächte verließ der yaroigc H$aiior .aio nnoronicus Vrorsn Dos Städtchen und Ichlug den Weg nach dem Melonenfelde ein. Die Nacht war nicht dunkel, aber Uebung und Gewöhn hcit hatten den dicken . Reverend alle Furcht vergeffen laffen. Als er die Um V 7,TV h 7 'ffT Zf kletterte, krachte der Zaun, aber Eato .2 v . o cn'i..ri.jrx- cv.rv . o r. A,.;,,,S s,.rz,. ... Qoit s. alles ruhig bliebe. Nichts regte sich, und t r- !i.'n.. r- i . f. . . I r:v: :vr mV;. :::r. zr :z leisen Schrittes näherte sich der Hirte seiner schwarzen Schafe einer der schön stzn Melonen ; schmunzelnd .beugte er ci i. ' r.,. . i o.,... ..v 7 Mloe W fLL ÄÄV.?! " aufgeklärte Cato Andronieus und läuft, bis er atbemlos seine sickere Amtswob niino erre cbt. Am näcksten Moraen ' tbeilt er seine Erkabruna den Aeltetten seiner Gemeinde mit und seit dieser Zeit - - . 1 v. hat Brewster leine einzige Melone mehr verloren. Wir baben zusällia keine farbigen Leser in JacksoNtown und können daher das Geheimniß verrathen, ohne dessen Wirksamkeit zu schaden. Der Mann aus den Neu.Knnlank.tnten finit TSZ.Z.n" "'MICLM" ""' " " j.smäm zog, so eil uaio noronicus eine ajtc IoSi aus übten versnch.e, die ersühre' .tfrf stn.t rti.fi hrn Wr rische Frucht Hände. M mt V t y V Qn Roman. Vor 22 Jahren kam nach Oshkosh, Wis., ein junges Mädchen, das sich Rose Miller nannte, emen Dienst in einer ehr . J??l UR viwwn wat irni . .lup ungewöhnlich schön, sondern auch in hofiarn TrrtV AafiiTS 3 n"ittrf it st . V '4 v 1 ugj ui xtiiiunuc in u(u üiuciicn jciuic, M fir tpssnnr tFir niifTT-ntf fft ?nt lY-;;t. . S j c.rv i rn inriip iir ii iitii nur ij- nrrnir. iiir iir iiiiiii r;..vr,:v:.. oue iamrotcriaieiieii uoerwinnen r. Ueber ib Nerannaenbeit Sterte 5. ... . y.l r.. b fs.r .'.. i uu; v m p 17 v v f hnht sy n6 Tslft tnnr hnS 5TT?h chen aus dem Hause ihrer Dienstherr schast verschwunden, diese hörte aber bald darauf, daß sie in dem Armenhause bei n woroen ui mowuroe von einem ZZarmer be, Green Bav. Namens Sherwood. adoptirt. und dieser verlieb mewre Zaire später mit seiner ffamilie imh hm nnnknmmenen Kinbe bik bk. tige Gegend. , Sein gegenwirtiger Auf. entball ist ünbekannt. Rose kam drei spöler nach Olbkosb zurück und IVAMM MB M AJAM AM mm W tm Wm W n M um mm 1 i . . - . " - i muii-u yici iuuuci im uuuiiuiuuicu ui I CIA ! m mm kl mmm XKJkAM . . Vi AM IaIUm CWah - u fu, miji vjraa i, evy Viauoenraus, irrnie ne einen ältlichen Mann, Namens Schmidt au ! Berlin Wis kennen unk verheira. ryeie rnu ocrniciorn. qjiiiioi uno seine Frau verließen später Berlin, und id. V1IiiIiim((iii( iihTFmmI i" i uvuiiu. Schon vor ewigen Jahren kam der Advocal Purcell von Chicago nach jy. jujj w m voii blnduna und suchte nach Spuren, die lhn zur Entdeckung der angeblichen Rose I MT?tnr iinh ihrfi f?.rhS fttn fftnfiti z' " " 7"" "v " .v! In Berlin erfuhr er, daß sich Schmidt Mil seiner vrau nall) l!0ioraoo gewenoel . .: Virtf: k i I P w I UUUl. LLLilL UUL1U11I. ILUU LU IllLUL L UL Stande, die Gesuchte zn entdecken. Da mals war der Vater Rose'S gestorben und hatte ibr ein Legat von tz100,. lich e s Vermöge n v e rma ch t nqt5 vermögen vermacyr. Blüt) U"U milJt .sc.- ..:x ?,,, ,lcksnx in r; .:t? 5??s i , , V, mmS smmvm rnnnsaründ fini Tu niAt tinmnl J,U ahnen. Die Deutschen, wie alle reinen Germanen, sind von jeher auswanderunas. und .abenteuerlustig n. fen selbst alS es nock aar keinen Steuer ' ' ' . 7. 7 . w H 1 I druck gab. und die Franzosen waren von . m - . mtria (wo es aut ist. da ist mein Va Irland) ; die Franzosen füblen sich elend außerhalb Frankreichs. I ' .

miuiuwi uuutitii iuviiui, uvu iiuuici cn ri. a . ' ' - v..c.fc. rc.t.f. c.w v.- Besiker hatte es im. bevor er es ver

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So Inland?. Unsere Leser .? e r d e n s i ch der schlimmen Anklagen entsinnen, die im letzten Juni gegen Ossicicre des' Oeean'Dampfers Nemesis' und gegen die König!. Niederländische DampserCompagnie, der das Fahrzeug gehört, erhoben wurden.. Während einerUeberfahrt waren' 13 Emigranten gestorben, und der Nest befand sich, als cr New tyoxt erreichte, in erbarmungswürdigem Zustande. Die New Borker Einwände rungsbehörde bedauerte damals.daß kein Gesetz eistirte, unter dem sie die Compagnie zu der ihr reichlich gebührenden Strafe ziehen .konnte. Eine von der nnderländischen Negierung eingesetzte Untersuchung Commission hat nun glücklich festgestellt", daß die Ossiciere der.Nemesiö" nicht allein nicht zu tadeln sind,sondern daß ihneu sogar das höchste Lob gebühre sür die freundliche BeHand lung der Pasiagiere. Alle von der Ein wanderungs Commission vernommenen Zeugen haben also gelogen, und die Gröber aus Ward'sJsland 'erjftiren nur in unserer Einbildung ! Aus dem sehr umfangreichen .Berichte" . der Unter

suchungs-Commlssion. mu übrigens noch hervorgehoben werden, daß die un ter niederländischer Flaqae nach nord amerikanischen Häfen segelnden Schiffe gesetzlich nicht gebunden sind, Aerzte an iöoro zu yaden. In Kennen, De Witt. - Co.. Jlls., wurden vor länger als einem Monate Reparaturen an dem - Schul Hause vorgenommen. Um dieselbe Zeit vermißte ein Farmer ein Mutterschwein mit einen ncnn jungen. Dieser Tage n.;,. r, tn rnir """"""" I-, 'tanl ln dem .chniyauje. . datz der Qturpr Svlfc' Vlt Kinder entlassen mukte. dem im Erdaesckosse , r vr. , , , . befindlichen Schulzlmmer funden, und man entd wurden ausge entdeckte das alte Schwein noch lebendig, aber furchtbar abgezehrt. Die Jungen warm ange'v, . iö unD rw W L m. wm n ylcago wuroen lurz lich die beiden Knaben Jerry McCarthy und Joe Tibbanny im Alter von 12 und II. sV . t .f..i l... n. r sauren veryasler, welcye.ole ANsuy rer einer jugendlichen Diebesbande sind. Innerhalb der letzten drei Wochen hat diese Bande eme Wirthschaft an der Chieago Ave. ausgeraubt, ein Pfeid und auL einem Kleidergeschäste zahlreiche An züae gestohlen, aus dem Loeale eines Lumpensammlers über 100 Psund Lum pen dinweggeschleppt, aus einem Schuh geschäste eine ganze Kiste Stiefeln und schuhe annectlrt, emen Saloon an der Milton Ave. ausgeplündert, in der Nachbarschaft derselben Pferde und Wa gen sich angeeignet und verkauft und in' einem Hause an derselben Straße, sowie auf einem Schooner im Hafen zahlreiche Dledstahle verübt. Das ist ein vlelver sprechender Anfang sür die Räuberlauf bai)rtf welche sie demnächst im Westen zu beginnen gedachten. Die Verhafteten 0Crnje Qtrn etc Auskunst über d e übr . Miliek-r d?r Rnn? k?? dik. N n I ?. . . . . . , . . . ll3Cl S'auvr ceneiöcn aus der pur zu i r,, ' 3 r n f n r f h r fi in rnnf i V" - - r - m rn w- m x; o,,;,., 'v ü- ä -m itvwiuu, ch jetzt zur Zeit des Sonnen-Aufgangs mit klonen Auaen sicktbar ist. als den i w Wfl W ' - flianicno ien, DCs ICH ZU cgrcnam Himmel gestanden hat. Bekanntlich hat rnan durch spectroscopische Forschungen Atrium in dem Kometen entdeckt; die läßt sich ych . '7. b".",i' " "".8; annaverno aviqakkn. a.cttioni Nalrwm würde in derBerdünnung. '.n.dek,cS m e.neta Kometen vorhanden ein mich, emen ungeheuren und gISn. i'nden Schweisstern bilden. . Em omet ist, w,k schon Bab.net sagt, em sichtia. ",. I V F r' II Tl m 1 3i;.CC Vi e U 05ü 1 1 l U 0 6 liOUtS I CV , . ? . Jörnmenorg, zur ' cii in wmmore, vrlckt k der . V . unelne e aen thümliche Eigenschaft der Streichinstru mente' die darin-besteht,-daß dieselben nach sortgextem gebrauche an Schön heit ihres Tones einbüßen,'nach kurzer cn , v CV . . r , ytuijz aoer oen 3.on, oer ue auszeiazner. ganz, und voll wiedererhalten. Jeder Pktuos kennt diese Eigenthümlichkeit, tragt iyr rn ,o,ern Rechnung, ms er m bestimmten wisckenräumen sein Lieb lingsinstrument durch ein anderes ersetzt, I ...(.:.v..ft.fr.Hk. rr-ff v.t.f ullC 6Uiüuiuuchucuiuiuuö i ben ist. iedock seitber nickt aesunden wor ml. 9 fc oen. Wlhelm besitzt einen der besten .a!..:- . I' f. .. Stradivari, gönnt diesem aber von Zeit zu Zeit Ruhe und benutzt ei? der? Remenyi benutzt einen eine andere Geige als der einen Gemün Amati und elge aus der iremoneser gen, die aver sammiilch im ause der Zelt zurückgegangen sind.' DleJnstrU' brauchen. Na ch Mit thei lu n g d er. Me rcantile Agency" sind in den verflossenen neun Monaten des laufenden Jabres in den Ver. Staaten 48S7 Bankerotte mit Verbindlichkeiten von $09.523.813 vor gekommen gegen 38S0 mit 51,059,010 . w w.-.r..t,- oa.- v; v . , wayreno okrieiocn Perlvoe ocs orzay 512,981.310 und auf die Pacisic-Skaa l ten und Territorien 513 mit tz4,388. !9L8. Viele der größten Bankerotte sind verunglückten Spekulationen zuzul . : 'schreiben. Eanada hat in der betref

in ft. w . . -i.i.. a . m

senden Zeit 537 Bankerotte mit Z,. 832.552 Verbindlichkeiten zu verzeichnen.

Me t a ll i c C it y, n ah e Ca n d ea:ia, i,cevaoa, oenZi ein clgenlyumttcheZ Haus. Die Wände desseldcnd sind aus Kisten hergestellt, die früher Kerzen ent hielten, jetzt aber mit Sand gefüllt sind. Die Außenseite ist roth angestrichen, mit weißen Streifen, um das Aussehen von Ziegeln nachzuahmen. DaS Kaminge stms besteht gänzlich auS menschlichen Ge deinen aus einem medizinischen College, und rn der Eae prangt em Todtenkops, dessen früherer Besiker dort .irgendwo frtm ?n ?trn Sfi'Tr' srtrf vum . . itlivit v.tvvi uvv. Auch in Texas nehmen die chwindelhaften Heiraths-Versicherungs Gesellschaften immer mehr üderhand. Es ist auffallend, w:e viele derselben iti beim dortigen Staatsseeretär registrirt werden, tzost in jeder nenn'enswerthen Stadt von Tcxaö bestehen eine oder zwei olche? Geselllchcsten, und sie versprechen Allen, die sich innerhalb gewisser Zeit verheirathen, bei geringem Eintrittspreis und unbedeutendem jährlichen Beitrag, ür teden Tag Mitglied chast am Tage der Hochzeit $5 zu zahlen. Wie sie das möglich machen wollen, ist ein Räthsel, namentlich wenn sie, wie einige daö wirkich thun, ihren Agenten 90 Procent Spesen von allen Einnahmen überlassen. Die Absicht des Betruges liegt hier offen zu Tage. Vorn Nuölanre. ZuTode geknebelt. Ein französisches Schiss, der Dugu?y Trouin", kommandirt -vom Kapitän Herve, befand sich' vor einigen Monaten aus der Insel Madeira und lag aus der Rhede von. Funchal vor Anker. Wer Kapitän begab sich gcschästchalber in die Stadt und übergab das Commando des' Schisses dem zweiten OZizier Renouard mit der Ordre, für die Verladung zu sorgen. Renouard jedoch berauschte sich derart, daß er die unsinnigsten Befehle ertheilte und darüber mit dem Bootmeister in Streit gerieth. Mittags betrat der Kapitän das Verdeck und verfugte die Einsperrung des Betrunkenen. Aber bald daraus stürzte Renouard-m die Kaiute des Kapitäns und überhäufte ihn mit den gemeinsten Schimpsmorten. Er wurde in seine Kajüte zurückgebracht und auf Befehl des Kommandanten ge bunden und geknebelt. Freilich wider setzte sich der Arrestant, ' aber der Boot meister hals selbst mit und' steckte ihm den Knebel so tüchtig in den Mund, dß aller Widerstand aushörte, und als man nach etwc. einer Stunde nachsah, wie eö öem Patientin gehe, fand man lhn so still und ruhig, wie er es niemals sonst war, denn er war tooi. r r war an r stickung gestorben, lautete der Spruch der Aerzte, welche man aus Funchal her belgeholt hatte. Der Kapitän und der Bootmeifler hatten sich bei ihrer NLcl kehr vor dem Zuchtpolizeigericht von Havre zu verantworten und ' wurden Beide, jener, weil er die Ausführung seines Befehles nicht persönlich über wachte, zu einem Monate, dieser wegen grober Fahrlässigkeit bei Ausführung des Befehles zu zwei Monaten Gefäng niß verurtheilt. Professor Ernst Wilhelm Kalisch, geboren am 28. Januar 17V3, ist in Berlin beinahe als ein Neunzig Ihriger, am 17. Sept. gestorben. Sein Charakter und Bildungsgang erhielten durch mehrjährigen Aufenthalt in dem Hause FichteS und bei Pestalozzi die bestimmende Richtung. . Kalisch begrün dete mit mehreren andern die Cauersche Erziehungsanstalt in Berlin, nnterrichtete mehrere Jahre dort, war auch nach Verlegung der Anstatt nach Charlotten bürg an derselben thätig und folgte im Jahre 1834 einem Ruf an die königliche Realschule, die er in einer Reihe von Jähren leitete, bis er im Jahre 1861 seine Pensionirung nachsuchte. Damit war indessen sein thatenreiches Leben nicht abgeschlossen, er widmete nunmehr seine Muße ganz der Pflege der huma nen Ideen, die ! der Aufenthalt in dem Hause PestälozziL in ihmgezeitigt hatte. Mit einer Zahl anderer bekannter Män ner hatte er schon früher 'in Pankow ein Erziehungs-Jnstitut das. Pestalozzi stift nach den Pestalozzischen Princi vien begründet ; diesem Institute wid mete. er seine- Erfahrungen und seine Kräfte., , ' Der neustePari ser Scan dal.. Zwischen dem dritten und vierten Akt der letztenPremiere imThoatre fran cai3 ereignete sich ein kleinerZwischenfall. Die Schriftstellerin Madame de Montifaud, welche einmal wegen unsittlicher Stellen in einem ihrer Romane zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt worden, glaubte in einem Figaro-Artikel, der von unsittliche schreibenden Damen sprach, r m rr m . ' lieg aiö getroffen zu erkennen. kre war gelegentlich der Premiere im Theater, und zwar wie immer inMännerkleidung, schwarz, mit weißer Cravatte, Claauehut und Zwicker, daS blonde Haar gekraust, für jeden oberflächlichenBeobachter einem jungen Manne gleichend. Sie war mit ihrem Gatten erschienen, einem Herrn v. Ouivogne. DaS Ehepaar trat in die Loge des Figaro und wollte sich auf den Chefredakteur Herrn Magnard werfen. Dessen Begleiter hielt den ritterlichen Gatten rechtzeitig mit. einem kräftigen Rucke zurück, aber die verkleidete Frau fuhr Magnard mit einer Nummer seines Blattes ubers Gesicht. Einen so traurigen September. hat man in der Schweiz noch kaum erlebt. Um die Mitte des Monats schon waren dieBer le um den Genfer See und um den Vierwaldstädter See mit Schnee bedeckt. . Große Echneesälle freilich sind nöthig, wenn die außerordentlich eingeschrumpften Gletscher wiederherge stellt und die Bäche und Flüsse wieder aus den vorigen Wasserstand zurückgebracht werden sollen. Ü e b e r a u s g e g r a b e ne A l terthümer berichtet man aus Rom. Bei dem Bau des großen Ausstellungspalas teS in Rom am südlichen AbHange des QuirinalS wurde einBruchstück von einer

egyptischen Basallsigur aufg funden. Dieselbe stellt einen ein Kirchlein tragenden Priester dar. Nach d:n Auslegun gen des darauf vorhandenen H'.erog.'y, phen durch den Archäologen, Prosksjor Fabiani, weisen dieselben auf den Kön: Ramses II. den Großen hin, welcher de? dreizehnten Dynastie als dritterHerrsche? angehörte. Ganz in der Nähe dieses Fundes entdeckte man in den Gärten von S. Vitale ein prachtvolles buntfarbiges Mosaikbild, welches eine Ueberschwem mung des Nils darstellt. Wie der Londoner Stan dard" berichtet, scheinen die günstigen Erwartungen, die man bei Entdeckung der 200 Meilen langen und 37 Meilen breiten Austernbänke in der No.dsee hegte, nicht in Erfüllung zu gehen. Es

ist schwer einzusehen, wie diese Entdckkung dilligere Preise hervorrufen könnte, da das Austernbett von der britischen Küste nicht leickt zu erreichen ist. Es ist gesunden worden, daß dieAustern nur durch Segelschiffe nach England gebracht werden können, welche sie auch fangen und die Ladung besorgen müssen. Dies, sowie die Uebersührung nach England elsordert volle 4 Tage, so daß man die Austern unmöglich wohlfeil verkaufen kann. . Die in Genf versammelte ärztliche Wanderversammlung hörte, daß Edingburgh mit 18 Todessüllen jährlich auf, 1,000 Seeleo die gesündeste Stadt der Welt zu sein beanspruche.und sie wies nach, daß Genf es sei, weil es blos 17 Todesfälle jährlich auf 1,000 Seelen zähle. ' Nirgends i n S i b i r i e n schreibt ein russisches Blatt kommen so häusig Fluchtversuche politischer Gcfan gener vor, wie in dem im östlichen Sibi rlen gelegenen Goldbergwerke Kara. Dieser Tage sind wieder zwei wichtige Gefangene, Ingenieur Saschka, der den unterirdischen G.ing unter die Reich rentei in Cherson gegraben hatte.und ein gewisser Myschkin, entflohen. Nur mit größter Mühe gelang es, dieser beiden Gefangenen, nachdem die ganze Bevöl kerung ausgeboten und bedeutende Be lohnung versprochen war, habhast zu wercen. Mannheim, 20. Sept. Gestern Abend stieß der Zug 169 der Hessischen Ludwigsbahn aus dem Ncckaiauer Bahnübergang (oberhalb des htt.igen Rangirhoses) mit einem paffirendcn, r.it Spritsässern beladenen Fuhrwerke zu sammen. Der Fuhrmann Georg Rie ger von hier blieb todt. Fuhrwerk und Ladung wurden demolirt, Lokomotiosüh rer und Heizer erlitten unbedeutende Brandwunden. Passagiere blieben un letzt. DaS Spritsuhrwerk kam von Ne ckarau her und überf.ihr den an der sudlichen Barriere angebrachten Kettender schluß. Teutsche Lokal.Nachrlchlen. Berlin, 22. Sept. Nachdem die otelwirthe Berlins bereits vor längerer eit den Beschluß gefaßt und zur Aus führung gebracht haben, sämmtlichen hotelkellncrn das. Tragen der Schnurr bürte zu verbieten und demgemäß auch in den Hotels nur noch schnurrbartlofe Kellner anzutreffen sind, ist in einer abermaligen Versammlung der HotelWirthe der einstimmige Beschluß gefaßt worden, zum 1. Octoder auch sämmtliche Hausdiener der Hotels ihrer Schnurr bärte zu berauben und im Welgerungs falle ihnen die Stellung zu kündigen. B e r l i n, 27. Sept. Unsere Werk stätten sind in voller Arbeit, um den Co stüm-Bedars des bevorstehenden Winters herzustellen. Pelzwerk wird in den dies jährigen Wintermodcn die ausgedehnte ste Rolle spielen. Zunächst Damen Pelzhütte in jeder Fa?on, die in Stoff, Filz oder Stroh denkbar ist; selbst die gronen Rembrandt's m Pelz werden nicht fehlen. Eine einzige Berliner Pelz sirma hat circa 10 0 Dutzend Pelzhüte fertiggestellt, die allerdings nicht alle in Berlin bleiben, sondern auch nach Nor wegen und Schweden, nach Holland, Dänemark und selbst nach Nord-Jtalien gehen, so daß die Berliner Pelzconsection die Zone von Haparanda bis Mailand beherrscht. Cben;o stark, wie Pilzhüte, werben aber auch Pelzjquets das Fell nach Außen und Radmäntel mit Pelz gefüttert, getragen werden. Für d:e Jaquets wird überwiegend echies ur.o lmitirtes Seehundsfell (ealsluii) verarbeitet. Während echte sich auf 0 800 Mark stellen, kommen imitirtc nur aus 200 M. zu stehen. Ganz überraschend billig ist in dieser Saison der kostbare Hermelin, dem sich die seine Mode etws abgewandt' hat. Für 250 Mark erhält man schon ein seidenes Rad, mit Hermelin gefüttert und mit Biber besetzt. Für die Seehunds Paletots wird 'als wirksamer Gegensatz meist schwarzer Skunk als Besatz verwandt. Unsere Pelzmäntel gehen nach England, Holland, den nordischen Ländern, Ru mänien und nach Nord-Amerika. Mo defelle haben hohe Preise; bester Zobel jon Ochotsk gilt pro Stück 160 Mark, und zu einem Muff sind zwei bis drei Stück nöthig. Seeotter aus Japan und von den Kurilen lostet pro Fell 400 bis L00 Mark, so daß ein Herrenkragen von Seeotter sich aus circa 1000 Mark stellt. Eßlingen, 21. Sept. Aus Anlaß der glücklichen Abwendung der Gefahr, in welcher die Kaiserin von Oesterreich schwebte, als sie vor Monaten in einem Extrazug durch Württemberg reiste, wobei eine Achse ihres Salonwagens heiß gelausen war, hat j?tzt der Kaiser Franz Joseph dem Nostmeister Lieb hier und dem Bahnhofverwalter Brette in Plochingen das Ritterkreuz des nach ihm benannten Ordens verliehen. Ferner erhielt Obersinanzrath Schad den Orden der eisernen Krone und Maschinen meister Bürkle einen goldenen Ring. Stuttgart, 23. Sept. Nach der Statistik des -Unterrichts und Erzie. bunaswesenö betrug am 1. Jan. 1882 '.die Zabj sämmtlich Lehrpellen im 2an-