Indiana Tribüne, Volume 6, Number 21, Indianapolis, Marion County, 9 October 1882 — Page 4

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etalliit 1889.

AUGUST MAI, . Uhrmacher . Juwelier, 63 Süd Illinois Straße, empfiehlt ganz besonders seine große ?.uSwahl In RoSford Uhren, Springsield Nbren, Clgin Uhren, Walthar ZIHren, n. . m., und rftchert ,usriedenfttllende Bedienung. George Borst, Deutsche Apotheke. Skecepte werden nach Vorsckrlft an flefertigt. Toiletten - Artikel jeder Art. . 440 Suod Meridian Str. Indianapolis, Ind., 9. Oktober 1L32. LoLölleö. (?ivilOandöreal0e?. -.j..? Geburten. Dk an'atiUörre amen sind die de Vater oder der , . stuttet.) Max Köckert, Mädchen. 8. Oktober. Henry Hügelman, Knabe. 4. Oktober. Dän. Folins, Knabe, C. Oktober. Wm. McConley, Knabe, 6. Oktober. Dennis Egan, Knabe, 2. Oktober. John Giesler. Mädchen, 5. Oktober. Henry Saiger, Mädchen,?. Oktober. Ch. Maldham, Knabe, 3. Oktober. Hy. Reimer Knabe, 3. Oktober. Chas. Bebrend, Mädchen, 3. Oktober. ZZ. Niklas. Knabe. 4. Oktober. Tbeod. Ruckenstein, Mädchen. 4. Oktober. H-eiratb en. Albert L. Helms mit Jeanette Maxwell. Charles Heyer mit Lottie Adams. - Todesfälle. Dan. Campbell, 3 Jahre, 8. Oktober. ' Floyd Smith, 1 Jahr, 6. Oktober. Jane Fidpatrick. 60 Jahre, 8. Oktober. Oen Jnman. 33 Jahre, 8. Oktober. C3T Unser Gesängnikwärter John Glazier ist sehr krank. LS Der Wintercursus deö Jndlana Dental College U'ird morgen beginnen. Heute Abend ist Sitzung des Board ofAIdermen. s&r Der Schveiderbund beabsichtigt am 16. November einen Ball in der Mo zart Halle zu veranstalten. Das sechsjährige Söhnchen des Herrn Weilacher hat sich gestern Nachmit tag verlausen. "R0UGII ON RATS." Vertreibt Ratten, Mäuse, Rotbaugen, Fliegen. Ameisen, Bettwanzen, Stinkthiere. 15c, Bei Apothekern. LS- Elijah McyerS wurde gestern Abend unter der Anklage des Kleindieb stahls verhastet. Jsaak Taylor fiel am Freitag Abend eine Kellertreppe hinab und eilitt einige Verletzungen. Liglitning Stove Polisli, das b:ste im Markte. Zu haben bei Jacob Voegtle. 5 Die Scheidungsklage von Robert AdamS gegen Belle AdamS wurde zurückgezogen. Herr Alex. AdamS, welcher in der Recorders Osflce angestell ist, feiert übermorgen seine goldene Hochzeit. Pcaison,. der von Patterson Geschossene befindet sich aus dem Wege der Besserung. ' Gestern durste er schon eine kurze Weile außerhalb des Bettes verbringen. Um Nickie an Qefen oder Silber-, Messing und KupserWaaren zu putzen, benutze man Star Mttal Tolish. Zu haben bei Jacob Voegtle. Der verunglückte Jeseph Schuster wurde gestern unter zahlreicher Theilnähme beerdigt. Die Arbeiter von Her manns Fabrik, der St. Bonisacius und der St. Joseph Unterstützungöverein ga bei dem Verstorbenen das letzte Geleit:. Unter denen, welche sich heute in Hymnens Fesseln schmieden lieben, befand sich ein gereises Pärchen. Er mit Namen Charles Heyer, ist 1 Jahre alt und seine Braut ist 52 Jahre alt. Es ist das die vierte Frau des ManneS. Ein Beweis, dak die Frau Courage hat. Magere Menschen. "Theils' Health Rencwcr" stellt die Gesundheit wieder her und giebt Kraft, kurirt Magen schwäche, Unsruchtbarkeit und andere Geschlechtsfehler. $1. LS- Gestern Abend fand in den Club zimmern des Männerchor die erste gemüthliche Unterhaltung unter Leitung des Herrn BaruS statt. Der Besuch war ein .recht guter und die Leistungen der Sänger und Sängerinnen wurden ge bührend anerkannt. Reinhardt Hübler, ein deutscher Emigrant welcher gestern Abend hier durchreiste, befindet fich in einer noch schlimmeren Lage als die meisten seiner Leidensgenossen. Während der Seereise wurde seine Frau krank, und nachdem sie einem Kinde das Leben geschenkt hatte, starb sie. Der'arme Mann hat jetzt für G kleine Kinder zu sorgen. Dankes - Votum. Herr Otto Kracht. 139 Broadway, New Pork, übersandte uns Folgendes zur Veröffentlich ung: Auch ich fühle mich verpflichtet der leidenden Menschheit. daS mit Recht berühmte St. Jakobs Oel auf's Wärmste zu empfehlen, nachdem ich mich in kurzer Zeit zweimal von dessen Wirkungkraft überzeugt habe. Meinen besten Dank

Waö ich auf meiner Stumptour sah und erlebte.

Vaa Phil. Rappaport. Ällcs Widerstreben half Nichts. ' Ich muhte fort, und helfen das Vaterland retten. Es war bestimmt, daß ich am Montag Abend in Germantown, fünf Meilen von Evansville, am Mittwoch in Tell City, am Donnerstag in Rockport, am Freitag in Evansville sprechen sollte. So schnürte ich Denn mein Bündel und zog am Montag gen Evansville, und von dort am Abend nach Germantown hinaus. Ich hatte eine große Versammlung Gegenüber vom Platze an dem ich sprach, befand sich eine Kneipe. -Ein republikanischer Kandidat hatte sich eingefunden, und traktirte nach Herzenslust daraus los, um die Leute davon abzuhalten, mich zu hören. Diese tranken wohl sein Bier, machten sich aber sofort auf die andere Seite der Straße, um die Rede zu hören. Als er etwa zehn Dollars verausgabt hatte, ging er fort, utterly disgusled, wie man mir sagte.' Am andern Abend lernte ich das Vergnügen deS DampfbootreisenS kennen. Um 6 Uhr sollte das Boot nach Tell City abgehen, aber eS wurde 1 Uhr Morgens bis es abdampfte. Ais das Boot in die Nähe Tell City's kam, sah ich schon von Weitem zu meiner Verwunderung ein paar schlanke Kirch thürme. AlS ich vor zehn Jahren zum ersten Male dahin kam, da wiesen die freisinnigen Bewohner des rührigen Städtchens mit einem gewissen Stolze darauf hin, daß sich in Tell City keine Kirche befinde. Heute haben sie eine große katholische Kirche und ein kleines lutherisches Kirchlein. Ich sprach am Abend in der Turnhalle vor einer außerordentlich zahlreichen Aersammlung. In' Tell City wohnen med rere Deutsche, welche Candidaten auf dem republikanischen Countyticket sind. Dieselben sielen nach Beendigung der Rede mit einer wahren Berserkerwuth über mich her und Einer erlaubte sich sogar, mich wüthend zu fragen, mit welchem Rechte ich nach Tell City käme und den Leuten riethe, nicht für ihn zu stimmen. Na, ich kam trotz der republikanischen Kandidaten wieder mit heiler Haut auö Tell City heraus, aber das Herauskam men war nicht so angenehm wie das Hereinkommen und das ging folgendermaßen zu : In Tell City war eine Depesche öon; Rockport angekommen, daß man im Programm eine Aenderung vorzunehmen für gut befunden habe. Anstatt in Rockport zu sprechen, sollte ich am Nachmittag in Clay City und am Abend auf ,Leistner's Farm sprechen. Da aber diese Plätze weitab von der Einsenbahn liegen, so stand zu befürchten, daß ich am Freitag nicht rechtzeitig in EvanSville eintreffen würde. Meine Herren, sagte ich mit ge wohnter Bescheidenheit, daS geht nicht, ich muß am Freitag Abend rechtzeitig in Evansville sein, und meine Rede halten denn von dieser Rede hängt der aanze Erfolg in Jndiana ab. DaS sahen die Herren natürlich auch sofort ein, wie gar nicht anders zu erwarten war, da aber Niemand mit der Lage der Plätze genü' bend bekannt war, so ließ sich nur so viel bestimmen, daß wenn eS nicht möglich sein sollte, den Frühzug nach Evansville zu erreichen, die Verfammlung bei Leist' ner unterbleiben müsse. Am Nächsten Morgen um &8 Uhr ging eS per Springwagen- Clay City zu. Herr May, der demokratische Kandidat für die LegiSlatur, fuhr mit 'mir. Mir siel sofort die Schwere des Wagens uud das Doppelgespann auf, aber ich sagte Nichts. Die Situation wurde mir jedoch bald klar. Geister meiner Väter! Wenn Euch jemals der Gedanke kommen sollte, einen Spazierqanz auf der Erde vorzunehmen, wandelt nicht über die Landstraßen von Perry County und Spencer Countv. Dort ist selbst für Geister die Gefahr deS HalSbrechenS vorHanden. Fubtiefe Rinnsale, fußtief au! gefahrene Geleise und Löcher, Löcher, daß man den Kölner Dom hineinstellen könnte und höchstens die Spitzen der Thürme herausschauen würden. Dabei geht eS bergauf und bergab und nur Baumstümpfen und Felsstücke bieten hie und da eine liebliche Abwechselung. DaS Rütteln und Schütteln ist nicht das Schlimmste, fördert vielleicht sogar die Verdauung, aber wenn das Wagen bett fortwährend eine unwiderstehliche Neigung kundgiebt, mit der Fläche des Bodens einen , Winkel , von 90 Grad zu bilden, so gehört daS nicht zu den angenebmften Dingen deS Lebens. Dabei sandti die Sonne ihre ganze Gluth herab und Keiner von uns hatte daran gedacht. einen Schirm mitzunehmen. Herr du meine Güte, dieser Fahrt werde ich Zelt meines Lebens gedenken ! - Wir mußten mehrmals nach dem richtigen Wege fra gen und endlich nach 11 Uhr sahen wir aus der Ferne erst einen Kirchthurm, dann ein großes freundliches Backsteinhaus und schließlich ein paar Dutzend Framehäuser vor uns auftauchen. Ich athmete auf. Endlich in Clay City ! dachte ich, als wir in den Ort einfuhren. Aber der Mensch denkt und das Schicksal lenkt. Es war aber kein schlimmes Schicksal, das uns diesmal lenkte. Zwar erfuhren wir zu unferer Ueberrafchung, daß wir irregefahren waren, und uns nicht in Clay City, sondern in Santafee befanden, aber wir trafen in demBesitzer des erwähnten groben Vacksteinhauses, Herrn

John Eigenmann, einen gastfreundlichen Herrn, der un5 einlud, bei ihm zu Mittag zu essen, und der folgendes Programm vorschlug : ?!ach Zzzi Mittagessen würde er uns nach Clay City, dann wie der zurück nach seinem Hause zum Abendcffen, dann nach Listncr's Firm, und dann wieder zurück nach seinem Hause bringen, wo ich übernachten sollte. Am Morgen um 5 Uhr dann würde er mich nach der 5 Meilen entfernten Station

bringen. ' DieZ bedingte im Ganzen, eine Fahrt von etwa 30 Meilen über die dortigen angenehmen Landstraßen außer den schon gemachten 15. Aber es gab einmal kei nen anderen Ausweg. Das Programm nurde angenommen und ausgeführt. So zogen wir denn in das'Haus dc2 Herrn Eigenmann ein. (Fortsetzung folgt.)' Schulzvang. Der Freidenkerverein hat an seine Mitglieder und Freunde' die .Aufforde rung, erlassen, sich demnächst an einem Preisvortrage' zu betheiligen. DaS Thema.lautet Der Schulzwang- und es wird verlangt, daß die Theilnehmer ihre Arbeit zu Papier bringen uud längstens 8 Tage vor der für den Vortrug angesetz' ten Zeit, 2. November, ihre Theilnahme beim Vorstand des Freidenkervereins ankündigen. Eine weitere Bedingung ist die, daß der Vortrag nicht länger als 15 Minuten dauern soll, und dabei wird nicht nur aus den Werth der Arbeit, sondern auch auf die Vortragsweise Rücksicht genommen werden. Im Gänzen sind zwei Preise ausgesetzt, die aus Büchern bestehen werden. Hier hat Jeder eine Gklege'nheit seine geistigen Fähigkeiten zu erproben und sowohl Herren als Damen sollten von derselben ' recht ausgiebigen Gebrauch machen. Freidenkerverein. Der ! Freidenkerverein -veranstaltete gestern Abend in der Turnhalle die erste Unterhaltung in dieser Saison. Dieselbe erfreute sich eineS sehr guten' BesucheS und die Anwesenden verbrachten ein paar angenehme Stunden. Herr Alberl Krull eröffnete die. UnterHaltung mit einem Pianosolo, woraus ein Doppelquartett der Lyra ein Lied vortrug das sehr gut gesiel. Frl. Nannie Schnull, mit ihrer angenehmen, weichen Stimme, erntete mit zwei Vortrügen verdienten Beifall. Herr Rappaport hielt eine kurze Am spräche worin er auf die Bestrebungen des Vereins hinwies, Mitglieder und NichtMitglieder aufforderte, regen An theil daran zu nehmen und durch aktive Betheiligung an den Vortrügen und Debatten den Verein zu unterstützen. Auf den. vom Freidenkerverein angesetzten Preisvortlag machte er besonders aufmerksam und sprach den Wunsch auö.' dak sich recht Viele daran betheiligen mögen. ..: ' . Frl. Mamie Schulmeyer deklamirte ein paffendes Gedicht, und fand damit viel Beifall und auch Herr Rappaport trug ein Gedicht vor ' ' Zum Schlüsse sang das Doppelquartett der Lyra , noch einmal und obwohl eigentlich etwas zu frühe, gingen doch Alle mit dem Bewußtsein nach Hause, sich gut amüsirt zu haben. ... .... . . ! Selbstmord. " Die farbige Frau Etta Edlin, die Frau von 5lobn Edlin No. 226 Oft Vearl Str. wohnhast, nahm am Samstag Atfend eine Portion Opium und wurde erst gestern Morgen in diesem Zustande entdeckt. Aerztliche Hülfe kam zu spät und gestern Abend starb die Frau. Es heißt, daß die Frau ein nichtsehr tugendhaftes Leben geführt nnd darüber melancholisch wurde. Ein neues Unternehmen. Viele von uns haben schon die Schwie rigkeit erfahren, frisch gebrannten Kaffee zubekommen. Es ist uns deshalb angee nehm zu hören, daß unser Freund Herr Edward Goe, der Postosfice gegenüber, in seinem Basement einen Apparat zum ttaffeebrennen in, kleinen Quantiäten für seine Kunden ausgestellt hat. Er röstet bloß den besten Kaffee und benützt weder einen Tropfen Wasser, noch .Stärke noch e ucker, um das Gewicht zu vergrößern, r benützt bloß etwas gute Butter, gerade wie es Jeder in seiner eigenen Küche n.ä chen würde. j '' BauvermitS. G. W. Wieß. Anbau Z300. . r W. Reel. Scheuer. 12. Str. $200. ! C. Stratford, Anbau $500. Arthur Jordan, Framehaus, Chcrry Str. zw. Ft. Wayne Ave. und Park Av. $2000. ' O I -W fX7.2Bif machen unsere Leser aus die Anzeige der Herren Ancshänsel & Strong aufmerksam. Dieses Geschäft verspricht bei niedrigen Preisen verzügliche Bedi nung und ist daher Jederman zu empfeh len. .' Die Mitglieder und Freunde des Liederkranz amüsirten sich gestern Abend in der Liederkranzhalle. Die regelmaßigen Unterhaltungen des genannten Vereins scheinen auch in diesem Jahre ihre Anziehungskraft zu bewähren, denn die Theilnahme war eine recht erfreuliche. Die Herren Weißhaar und Mack unterhielten die Gesellschaft durch humoristische Vorträge und der Licdcrkranz ließ seine Üicder ertönen.

J&T Der farbige John Williams, Jar.itor des Halcyon Block, wird ver mißt.

Die Polizei hat iZzrcn neucn Pa-! trolmagen erhalten. Gebrüder B'?ndt haben, denselben verfertigt und ein präch tiges Stück Arbeit geliefert. "BTCIIUIMJBiY''. Schnelle gründliche Kur für alle schmerzlichen Nieren. Blasen und Urin Organ Krankheiten. $1. Bei Apothekern. . LS- Der Jleischer'Levy L. Davis fiel am. Samstag Nachmittag auf dem Wege vom Schlachthaus zu den StockyardS in Folge einer Herzkrankheit plötzlich todt nieder. - Black Enarnbel wird benützt um Mantells & Grates" wie neu herzustellen. Zu haben bei Jacob Voegtle, 101 Ost Washington Straße. ßF Die Czrpenters und Träde? Union hab! auf morgen. Abend eine Versammlung anberaumt,' zu der alle Arbeiter eingeladen sind, , und die für alle Arbeiter von Jntereffe sein sollte. Dieselbe, findet: in den Tradcs Affembly RoomS No. 61 Ost Washington Straße statt.-.. . ; , ' Stehen nicht vereinzelt da. Die Atteste, welche für die Wirkung von .Dr. August Königs Hamburger Tropfen ae geben werden, stehen nicht vereinzelt da; täglich medrt sich ihre Zahl. Herr A. Knierim. Dobson. Ohio, schreibt : .Wir gebrauchen seit fünf Jahren Dr. August s$Xti)A sAmliii um .th(n diirnt D vum"Ult(l -ClUMtll "l U.'IClClil Hause. Dieselben gaben stets volle Äu friedenheit und thaten uns. sehr gute Wlenue. . . Im Polizeigerichte wurden heute 15 Betrunkene bestraft. Frank Pcarl, welcher angeklagt ist, James Chambers geschaffen zu haben, wird morgen ein Verhör zu bestehen haben. Mehrere Prostituirte wurden bestraft. Robert Moore und Tim Valeu, welche der Poli zu verdächtig vorkamen und nur vermit telst sechs Polizisten verhaftet werden konnten, werden morgen verhört. John Hammerlie ließ Wm' Bernhard .wegen' ' Mordversuchs verhaften. Beide wohnen an der Prospect Straße. Hammerle hatte zu wiederholten Malen einen Pfosten v?r dem Hause Bernhard's ausgeriffen, Dies ärgerte den Letzteren und als ihnHammerle heute Morgen trotz der Warnungen Bernhards wieder herausriß. holte dieser seine Flinte und schoß aus Hammerle. Es befand sich jedoch keine Kugel in der Flinte und Hammerle wurde deshalb' auch nicht verletzt. Der Schütze wollte seinen Feind bloß erschrecken. . - ', Vorgestern Abend befanden sich in Bremer's Saloon, an dem südlichen Ende der Virginia Avenue eine Anzahl Trunkenbolde, so. daß es nöthig war, Polizei herbeizurufen. Ein, gcwiffer Smith wurde verhastet und sollte in einer bereitstehenden Straßencar in's Stations Haus gebracht werden. Seine Genoffen schlugen aber einen Heidenspektakel auf, warfen mit St?inen nach der Straßencar und die Polizisten - mußten nch wohl oder übel dazu verstehen, ihren Gefangenen wieder freizugeben.' . . - kS Zu den besten Feuer-Versicher' ungS Gesellschaften des Westens gehört unbedingt die Franklin von Jndiana polis. Ihr Vermögen beträgt $320,000 Diese Compagnie repräsentirt die .North Western National- ron Milwaukee, Ver?mögen, $1.007,193.92 und die .Gcrman American" von New ?)ork, deren Vermö gen über $3,094,059.59 beträgt. - Ferner repräsentirt sie die .Fire Association of London Vermögen 1,000,000 und die .Hanover of New Vork" mit einem Ver mögen von $2,700.000. Die.Franllin" ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat. sondern weil außer den regelmäßigen Raten , auch bei großen Verlusten kein Aufschlag erfolgt. Herr Fr. Merz, No. 439 Süd Ost Straße ist Agent für. die hiesige Stadt und Umgegend. ' - . r Ueber die Versammlung, welche am Freitag in Evansville stattfand und bei welcher Hr. Rappaport von hier eine Rede hielt, schreibt die EvonsvilleUnionwie folgt : ' . k Daß ein jeder Deutscher sich der Be deutung des entbrannten Wahlkampfes bewußt ist, das bewies die großartige Versammlung der Freunde der persönlichen Freiheit. Die stattliche Halle war gefüllt von Männern, die gekommen waren, Herrn Phil. Rappaport zu. hören, der schon bei Gelegenheit seine? , ersten Besuches' hier sich Aller Herzen erobert hatte. Lebhaft wurde er denn auch be grüßt, als er von Herrn S. I. Lömenstein den Anwesenden In der diesem Herrn eigenen verbindlichen . Weise 'vorgestellt wurde. . ; , " i . Herr Rappaport ging dann sofort auf den Gegenstand seiner Rede über und behandelte das Wesen der Prohibition, der Submisiön und die .Platform der AntiProhibitionisten in meisterhafter Weise. Die Rede währte 'anderthalb Stunden. Aber so licht war der Vortrag, so schön die Redeweise.daßJedcr der logischenEnt Wickelung leicht'folgen und der Gebildete sich an der Schönheit der. Sprache und dem oratorischen Ausbau der Rede er götzen konnte.. Treffender haben wir.den Unterschied zwischen der SubmisstonS Planke der , republikanischen und der demokratischen Platform nie gezeichnet, die Gefahren der Prohibition, ihre Bedeutung als politische Frage und die Verwerflichkeit der MajoritätS - Wirthschaft nie geschildert gehört,, als gestern Abend durch Herrn Rappaport. ES waren Alles Gedanken, die schon hundertmal in der TageSpresse beleuchtet worden, waren; aber, Herr Rappaport packte sie zusammen in den Rahmen eines wirklich prächtigen' oratorischen' Werkes.

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