Indiana Tribüne, Volume 6, Number 21, Indianapolis, Marion County, 9 October 1882 — Page 2
Ztldicma Hriönne. Tägliche und Sonntegssnsgaöe. Qfssce: tt2S. Dclaware Str.
j -Er-ernl s,Z scconil-class matter ftt thc ost-office at Indianapolis, IniHana. &pnncxncnt?-s43rciTc : ttfßttchc Ausgab? ..12 Cts. per Woche. SenutagSanZgabe 5 CtS. perAummcr. LZeiöe infamnen .' 15 St, per Äeche. tZT Da? Tagblatt trfdjclnt jeden Nachmtt. um 4 Uhr. Die Coantagi ausgab, erscheint ttt Morgen?. TrHraiio Publishing Company. HiibtanaVolis; Ind., 9. Oktober 1882. Demokratisches iaa't - TitZet. ür, TtastS.SekretSr: W i l ! i a vr N. M Y e r , von Madison. ZZürCtaat.AuWor: I a ,n e ö H. N i c e, von Floyd. ' Für C!aatZSchatzmeifter: I o b n I. C o o p e r, von Marion ür CtaatZLchulsuxen?tndr.t: John W. Hole o.mb e, von Porter. Für SeneralÄnalt: Iraners T. H o r d, do Bartholomew. Für Slerk der Supreme.Eourt: Simon P. Sh e er i n, don Cap. Für Richter der Suxreme-Tourt: 1 . Distrikt W. E. N i b l a ck, Von Knor. 2. " ; -G eorge V. Howk, von F!ohd. 3. "Allen Zolla r, von Allen. - - 19. Ge'tdtA.ezlrk. Für Richter: - Alexander e. AyreZ. ?ür CtaatSAnmalt : Frank M. Wright. Jür TonzreS. ?. Distrikt. . William L English. DkmokratlsckeG Soty,Tickc. I , Für Senator. ; Dr. W. B. gleicher. ReprSsenlanten: 'r JcheWhitsit, John N. Wilson, - Klisha I. Howlaud, " William D. Bynun John C. Felriter. County-Tommisslr: J. Distrikt Richard Skhncur. 2. m Henry Eimber. 8. ,. . Joseph Lostin. ; i: ' ff!!: Nobcrt L. MeOnat. Sheriff: Daniel A. Lcmon. Schatzmeister: Sli Heinry. . Auditsr: ' ' 'Thomas H. Litzenöerg Recorder: Cornelius KeUeh. Coroner: Dr. C. N. Metcclf. Eriminal:Richter: Plkrce Norton. Lurerior-Court Richter. N. V. Taylor, John A. Holman, Jredeck Heiner. Surveyor: D. B. Hoöbrook. v Ha:,ec?Szcug ci co orftfuttf Hubert H. Bar-ernst, der Gcfchichts' sorjcher der Psc'.stc-Küste, besitzt eine Äüchersarnnilung von 35.000 Bänden, die kürzlich in einem hesonders für den Zweck errichteten feuerfesten Gedäudz in San Francisco untergebracht worden ist. Er ist jetzt 50 Jahre alt und hofft, sein großes Werk über die Geschichte der Staaten am Stillen Meere nochbeenlen zu können. Seine fünf Bände über .Die eingeborenen Rassen der paeisischen Staaten" bilden nur die Vorrede zu der Geschichte, an der er jetzt mit 12 Gehilfen arbeitet. Interessant ist die Laus, bahn dieses Mannes, der nicht, vie die meisten deutschen Forscher, eine tüchtige vissenschastliche Vorbildung empfangen hat. - Er wurde in Ohio geboren und erßff nete im Jahre 1852 einen Vuchladsn zu San Francisco. Als Verleger, wie als Verkäufer gleich erfolgreich, verwandte er einen großen Theil seines Vermögens auf 'den Ankaus von Büchern über die Pacistk'Staaten, für deren Vergangen heit er schon frühzeitig großes Jnterresfe hegte. Seine Nachforschungen nach die ser Richtung erstreckten sich auch auf Eil ropa und er lauste in Leipzig 3000 Bände aus der Bibliothek Maximilians, sowie eine große, Anzahl guter Werke aus der Ramirez-Sammlung in Lon don. Alte spanische Manuscripte ließ er sich selten entgehen. Seine Sammlung zerfällt in viele Abtheilungen und ist dementsprechend untergebracht. Die erste Classe enthält 12,000 Bände, die zweite 200 seltene Werke, einschließlich der sruhesten Beschreibungen von Mexico ud 'Calisornien; die dritte Classe besteht auS 1200 Bänden Manuscripte, die sich aus Mexico, Ceniral'Amerika und die Paci sicstaaten beziehen, einschließlich dermexi canischen Register aus dem sechszehnten Jahrhundert und 200 Bänden von Ori ginalerzahlungen eingeborener Califor nier, die entweder von diesen selbst ge schrieben oder von dea Stenographen des Herrn Bancrost aufgekommen xddt den sind. Diese und die übrigen Classtn zerfallen in viele Unterabtheilungen, Alleg so vorzüglich geordnet, daß das ' Nachschlagen verhältnißmäßig leicht ist. Nicht weniger als eine halbe Millio Dollars kostet diese Sammlung. ' Bancrost arbeitet Zeit 1809 an seiner Qii schichte, und hofft, demnächst mit der Veröffentlichung von jährlich drei bis vier Bänden beginnen zu können. Seine blöherigen Leistungen haben bedeutendes Aussehen erregt und ihm einen Ehren platz unter den Forschern gesicherte New Nexlco. Seit dem Census von 1870 hat keinem unserer Territorien die Aevölkk rung so langsam, zugenommen alK sin New Mexico. Und doch bietet daffcSein vielen Beziehungen einer energischen' und thätigen Einwanderung bedeutend!
grcae itfonhcue, als Dakota, dessen Bevölkerung so rasch gewachsen ist, als bis übrigen Territorien und selbst der
Ccntennialstaat Colorado. Wie ein großer Theil von NebraLka, Kansas und Arizona, und wie ganz Colorado l:egt New Mexico innerhalb der sogenannten trockenen Zone, in welcher der Ackerbau meist nur mittelst künstlicher Bewässe rung betrieben werden kann. Gleich zeitig aber kann der größte Theil des Territoriums leicht und mit wenig Un kosten bewässert werden und der Boden bringt alsdann die verschiedensten Pro ducte in seltener Vortresflichkeit hervor. Die bergigen Abhänge und die Hügel, welche das Land durchziehen, sind mit werthvollen Waldungen bedeckt, die letz teren enthalten zahlreiches Wild, und im Innern der Erde sind Mineralschätze a! ler Art, namentlich Gold, Silber, Blei, Eisen und Steinkohlen aufgehäuft. Neu Mexico ist in seiner ganzen Ausdehnung von Nord nach Süd. von den Thälern des Rio Grande und des Rio Pacos durchzogen. Ersteres Land enthält den für den Ackerbau geeignetsten Boden. Nach Westen, grenzt eö an. Colorado, nach Süden an Mexico und nach Süd Osten an den Golf. Seine durchschnitt liche Breite beträgt in Neu Mexico 10 bis 1ö Meilen. An beiden Seiten wird es von zerklüsteten Bergabhängen einge saßt, die von einzelnen breiten und that ähnlichen Schluchten durchzogen werden; bei Albuquarque' beträgt die Höhe des Thales über dem Meeresspiegel ca. 4000 Fuß.nicht hoch genug, als daß frühzeitige Fröste der Vegetation jemals gefährlich werden könnten und gerade hoch genug, um unter den dortigen Breiten ein gemäßigtes und gesundes Clima zu erzeu gen. Das Thal des Rio Grande ist in der That der Garten von Mexico. Spa nische Niederlassungen sind seiner ganzen Länge nach in demselben verstreut, und die kleinen Städte bekunden durch ihr: Adobe-Bauten ihren spanisch-mexicani schen Ursprung. Wein, Obst und Gemüsegärten geben bei der dürstigsten Pflege reiche Erträge und die geologische Beschaffenheit deö Landes macht eö leicht, dasselbe, mit Bewäsierungsgräben zu durchziehen. Neues über die Türkei. Nach einem Vortrage, welchen Herr JuleS Henriet, Oberingenieur für Wege und Brücken im ottomanifchen Reiche, auf der letzten Versammlung der Pariser geographischen Gesellschaft hielt, giebt es überhaupt keine Türkei, und folglich sind die Bewohner derselben auch keine Tür ken. Diese Bezeichnungen sind im Lande selbst unbekannt. Was wir Türken nennen, sind eigentlich OSmanliS, und das von ihnen lxwohntr Gebiet heißt das Reich der Osnanlis Oeffnet ein OS manli ein gevgrughiZcheS Handbuch, was er allerdings nicht gar zu oft thut, so erkennt er das Land seines Sul tans, um nicht zu sagen sein Vater land, unter der Bezeichnung europäische Türkei und asiatische Türkei gar nicht wieder. Fi ihn ist erstere Rumelien, letztere Anarslien, Namen, die übrigens außerhalb Frankeichs auch in den christ lichen Ländern nicht ganz unbekannt sein dürften. ES giebt auch keinenGroß türken und keinen Großvezier mehr. Ersterer hat so viele Titel, wie der Kaiser von Oesterreich, aber Großtürke klingt ih zu gemein, und der Großvezier hat sich in einen Premierminister verwan delt. Etwas überraschend klingt die Neuig keit des Herrn henriet, daß der Musel mann im Osmanlireichc nicht mehr fa natisch ist und die Frauen sich derselben Freiheit erfreuen,' nne ihre europäischen oder amerikanischen Schwestern. In dessen findet man das sehr begreiflich, veu man erfährt,' daß die'Oömanlis eigentlich ne französisch sprechende Nation find. Türkisch, eS wird doch immer noch eine türkische Sprache geben, wenn es such keine Türkn, giebt, wird lange nicht so allgmeiir verstanden, wie Frauzösisch, und eö ist geradezu erstaun lich, daß letzteres noch nicht zur Amts spräche erhoben morden ist. Französische Literatur wird massenhaft eingeführt und zwar ncrtürlich die.allerneueste. Man liebt imOSmanSreiche die naturalistische Schule ad verschlingt mit Eifer 'die KunstMrke der Herren Zola und Ge nofteiy Von der höheren Literatur will man fti den SerajlsMchtS wissen. Wenn alle übrigen MÜtheilungen des Herrn Hettriet so gwubhasi wären, wie diese lefctfe, so würde sein Vortrug einen ün gle.ch höheren WerkZ als Beitrag zur f.lturgesch;chte- haben. Lklbibehtrrk6)uue. . Ein leidenschaftlicher Tabakrcwche: schtldett,wle er sich das Rauchen Wge wöhnt hat; er ist ein renommirterSchrift steller und jcin Arzt hatte ihm auf das dringendste empfohlen, duS RaNchen wenigstens !für einige Zeit ganz eiazu stellen. Meickttitia wurde er von der Redaction einer wiffenschaftZichc Zeit schritt ersucht, eine Abhandlung Wer daS äuß?crst rnveressante und außerordentlich neue Thema: .Frelhändlerttcher Schutz zoll" zu schreiben und einzusenden. Wie er sich, UTährend er mit dieser Arbeit beschajtigr war, das Rauchen abgewöhnt hat, lauen wlr ihn selbst erzähle : Freudig erregt durch den chocnvollen Austrao. sekte ick miü an mnnen SchreibtSch und ariff statt nach der Fe der nach der Pfeife. Ich mmßte Wer mich selber lachen, habe aber anen furchtbar festen.Willen und schob die Pkife zu rück. Meine Gedanken halte ich schnell gesammelt u brachte dieselben znlt e ner Leichtigkeit zu Papier, wie nie Mor. ;,eder noa rnir w dann, meme Sentenzen waren pyranridal, der AuS vcuck tta? die ForQ kavp. So sehr ich U meimer Uuffgabe wnr, so hatt ich doch im Sinterarund msiner Seele fort während das klare Bewußtsein, daß iä !4 v v ! . r . . sr.i - nu muic 11 u eujer j)cuanic vcg?l sterte mitch. Mit. den Grüsden .gegen X. t-.'.t." Vl r- ' r i rti uui iciüunoicruu)cn acouiuou- oay ich fertig upo voHe nun eben daran g
h?n, das ganze logische Gebäude übe? den Haufen zu werfe?., dcis ich so ozc sam allfzebaut hatte. Hierzu bedürfte ich eine? kurzen Sammlün?, lchnte mich in meinen Arbeitsstuhl zurück und richte te die Augen nach der Dccke. Da siel mein Blick auf meine Mcrschaumpfeise. die über dem Kaminsims an der Wand hing. Dieselbe ist wundervoll ange rauch!. Das ist- keine Selbstbeher? schung, sagte ich mir die der Vcr sührung aus dem Wege geht, stand aus und legte die Meerschaumpfeife neben mein Manuskript. Inzwischen waren in meinem Geiste die Gründe für den frcihändlerischen Schutzzoll ausmarschirt, und ich begann wieder, eifrig zu schrei ben. ; Die Pseife lag neben mir und ich freute mich, daß ich nicht rauchte. Ich rieb das Wcichselrohr der Pfeife,fog den lieblichen Duft ein, legte die Pseife wie der sort und arbeitete weiter. Ich glaube. Du könntest Dich in noch schlim meren Versuchung begeben, sagte ich zu mir, und Du würdest doch nicht darin umkommen. Ich stopste die Psei fe, steckte die Spitze zn:ischen die Zäh ne, zog und sreute mich Mkintr Selbst. beherrschung. Dastanden mir aber die verdammten Schwefelhblzer gerade zur
Hand, die Pseife brannte, ich rauchte und habe seitdem nie wieder einen Ver such gemacht, mir daS Rauchen abzuge wöhnen. Aber gefreut hat es mich doch. daß ich fo lange standhaft war." Lieutenant Danenhower hat dieser Tage in Brooklyn, N. Z)., den ersten der von ihm angekündigten Vor träge über dieExpedition der Jeannette vor einem zahlreichen Auditorium gehal ten und das Interesse des lktzseren m hohem Grade erregt. In anschaulicher Weise schilderte er die Neise. den Aus enthalt im E.se, die Reise über letzteres hinweg, die Bootsahrt nach der Mün dung der Lena und die Leiden und Stra pazen, die er und .seine Bereiter in Sibirien zu erdulden hatten. Von einer Wiedergabe des VortrageS stehen wir ab, da solcher in der Hauptsache mit dem Inhalte der Mittheilungen zusammen fällt, welche der Correspondent Jackson seiner Zeit gemacht hat. Einzelne Be merkungen sind jedoch neu und von In tereffe: ', ' ' . l ' .Ich habe in den Zeitungen von der Jeannette zwischen den Eisbergen" gele sen; an Eisberge, .wie. sie an den'Küsten von Grönland und in dem atlantischen Ocean häufig vorkommen, darf man im nördlichen Eismeere nicht denken. DaS Eis, welches dort den Schiffen .größere Gefahr droht, als irgend welche Eisberge, ist daö sogenannte Packeis, welches ent. steht, wenn im Sommer die ungeheuren Eisfelder,' die nie stärker werden,alS höch stenS 10 Fuß, ausbrcchen. Die Nordlichter, welche man in jenen Breitengraden so häufig beobachtet, Ire ten schärfer hervcr, als in weniger nörd lichen Zonen, aber an Glanz der Erschei nuna. an wechselndem Farbenspiele habe ich in Chicago prächtigere Nordlichter gesehen, als jemals in den Breitengraden m der Nähe deö Nordpols. In Betrcss der Eisbären habe ich nach memer Rückkehr erfahren, oafc die Wer tungen die Größe dieser Thiere aus 2.000 bis 2,500 Psund angaben. Dies ist irrig; wir haben viele derartige Thiere ci.car. ave? ver arole Cisoar, oen .roir geschaffen haben, wog 1,100 Psund. Interessant ist das Benehmen der Hunde auf der Börenlago. Die elben waren im Anfange bei dem Anblick eines solchen' ThlereS scheu und angstllch und verlro eben sicb dinier die Jäaer. So oft em Bär erlegt wurde, bekamen die Hunde von den Eingeweiden desselben eine reichliche Mahlzeit und hierdurch lernten J m M . , tS . i ste schnell, sich levyaft an -oer Jagv zu betheiligen und den Bären furchtlos zu Leibe zu gehen. .Bon dem verhalten der Hunde hängi da, wo das Eis von zahlreichen Spalten durchzogen ist,' der Ersolg der Jagd wesentlich ab. . Gelingt es dem aus der Flucht begriffenen oder angeschoffenen Bären, eine solche Spalte zu erreichen, so ist er meist für die Jäger verloren. Die Hunde lernten es schnell, die Bären zu stellen und . festzuhalten. ols-oer naoer lornmrnvr suvc i Stande war, denselben durch einen sicher ren Schuß zu tödten. Es ist augenscheinlich, 'daß das Ver halten der Hunde nicht nur durch deren Begierde nach einer reichlichen Mahlzelt, sondern auch im weiteren Verlaufe durch den Einfluß solcher Mahlzeiten aus ihre Kraft, und ihren Muth bestimmt jond. JQ3 jiia) vcr aren i oem Vpea oer rstt t r. c . -nn in v . i ' LLalroe uno seeyunoe gegenuoer eme Delicateffe, aber beide Nahrungsmittel erfordern einen grimmigen Hunger, um überhaupt genießbar zu ctn. Die .Jeannette" war em treffliches Fahrzeug und ihie Ausrüstung fo gut, alö irgend möglich, ks ist ein Wunder, daß das Schiff dem' Packeise so lange Widerstand leisten konnte. ' Unter den Conserveu, die wir an Bord hatten, be. fand sich eine große Anzahl Kannen mit Tomatos, deren Zinn mit Blei versetzt war, so daß wir diesen kostbaren Pro vlant. nachdem ein Theil der Mann schast durch den. Genuß der Tomatos erkrankt war, wegwerfen muien. D a s Ufer des ob e r e n S t. obn Niver :s! ein aesuchtes Jagdrevier. Aus ganz Florida strömen dort im Herbste pafsionirte Jäger zusammen und Alligatoren werden von ihnen zur hohen Jagd gerechnet. Arme Leute geben sich, wenn sich gerade keine solche Thiere am User ieiaen. für einen Taaelohn von $2 da;u der. die Alliaatoren im Fluffe auf zuspüren und an das Land zu ziehen, wo sie von den Jägern geschossen wer den. - Die Geschichte ist nicht ganz so aesäbrlich. wie sie aussteht. .Die Alli gatoren verkriechen sich in Löcher unter dem Waffer und lassen aus solchen die Sckwäntt heraushängen. An solchen werden sie von den Tauchern gepgckt, empor und an daS Land gezogen. Hier werden sie, bevor sie Zeit haben, sich sür die ihnen widerfahrene Behandlung zu f revanchiren. von den Jägern gelobtet.
Vom Inlande.
Von PittZb.urg. So., wir d zur Zeit nach einer bei Murrayville be. findlichcn Gasquelle eine zehn Meilen lange Röhrcnleitung gelegt, durch welche ein Theil der erst gekannten Stadt mit natürlichem Gas beleuchtet werden soll ; man glaubt, daß Gas genug vorhanden sei, um einen Theil der Stadt auch mit solchem zu heizen. Der Farmer Jameö Beard bei Jonesboro, Tenn., wurde an einem der letzten Abende aus dem Wege nach seiner Farm von seinem Pferde abge worfen, brach ein Bein und mußte die ganze Nacht auf der Landstraße liegen.-Ein-heftiger Regen . häufte so viel Schlamm und Sand über dem Gesichte deffelben auf, daß er, als er am nächsten Morgen aufgefunden wurde, beinahe er stickt war ; er starb bald nachdem man ihn in seine Wohnung gebracht hatte. Den Ciaarettev wird, und mit Rechr, viel Uebles nachgesagt ; dak der Consum derselben Lungenkranlheitcu fördert, mochte noch sein, aber cm Arzt IN .ylcago .welit jetzt naaz, van oas, Rauchen von Cigaretten das Wach thum 'der Schnurrbärte beeinträchtigt. Wenn das unsere Jünglinge nicht ver anlaßt, die Cigaretten ab und Cigarren sich anzuschaffen, so ist Hopfen undMalz an ihnen verloren. , ; Bei M u d d v Cre'ek, Texas, wurde kürzlich die G jährige Tochter deö Farmers William Boutw'ell, während sie eine Kuh auf die Meide trieb, von einem Jaguar überfallen und zerriffen. Leute, die aus dem Felde arbeiteten hörten einen Schrei des unglücklichen Kindes und fanden dessen blutige Uebe reste ; sie folgten der Spur des Jaguar und todteten denselben. : Nördlich vom JamesNiver ist in Botatourt Co., Aa., die Diphthe ritis auf einer Landftrccke von 6 Meilen Länge und 3 Meilen Bterie mit une? hörter Heftigkeit aufgetreten ; 60 Perso nen erkrankten innerhalb dieses schwach besiedelten Landstriches . an einem Tage In Boston.werdenwehr Schuhe. und Stiefel fabricirt, als sonst wo w'dcr Welt. . Im Jahre 1881 wur' den .2.250,000 Kisten Stiefeln, Schuhe und, 'Ueberschuhe nach auswärts ver kauft ; .'die Kiste hält zwischen 12 und 75 Paar 'und' jene Anzahl von Kisten ent hielt mindestens 50,000,000 Paar. ' In1 den Lava A b l a g e r u n gen am ?nake Äilver in oayo yaocn in einer bedeutenden Ausdehnung Sprünge und Riffe gebildet, aus welchen Flammen, Rauch und Dämvse mit kur zen Unterbrechungen hervorschießen. In unmittelbarer Nähe dieser Lavastrecken ist die Orcgon Short-Line Railroad im Bau begriffen und die Arbeiter müffen in Folge der Scbwcfeldämpfe häufig die Arbeit verlassen ;. zahlreiche Arbeite? ha ben dze. Arbeit ganz eingestellt, well sie vulkanische oder erdbebenühnliche Aus' brüche an jener Stelle fürchten. I n T o j o n to ist ein junger Mann von 1!) Jahren mit einer alten' Schachtel von 59 Jahren durchgebrannt. In Plttsbu rg,' Pa., wurde W. OwingS, der Superintendent des Departements für rcgistrirte Briefe in jenem Postamt, entlasten, weil er sich weigerte, eine ihm von der Cameron Clique auferlegte Bcifleuer zum Wahl fond zu entrichten. Wer 'Fall hat in dortigcn pclittschen Kreisen großes Auf sehen erregt. ,;: ' ' "' ' ; - : - D u r ch o a.S.- New Z) o r k e r Postamt sind während des mit dem 30. Sept., -endenden ' VlertcllcchreS 0173 Pvstanwelsungen über, einen Gcsammtbetrag von 178.091.07 . nach. Italien aeschickt worden, während auS diesem Lande derselben Zeit 213 Postanwei sungen ubcr zusammen 56,202.87 in New. Nork eintrafen. Nach. Europa gingen 92.3 i6 Postanweisungen über 1,389,030.99. Im anS- Und inländl fchen. Postverkchr gingen 308.079 An Weisungen über $15,333,405.12 durch das genannte Postamt. Bei Pirros Altös'in New Mexico siel kürzlich ein ungewöhnlich großer Aerslith, der einen ' mächtigen Baum völlig zersplitterte. Em Jndla ner sah das Phänomen mit an und. er zählte in'dem Städtchen,, der Mond' sei herabgefallen. ; In Holmes County Miss., hat, wie sür gewiß berichtet wird, in die sem Jahre ein Psirstchbaum Pflaumen getragen.' Pflaumenbäume stehen in der Nähe des aus der Art geschlagenen Fruchtbaumes. 1 In Philadelphia wird s o eben ein Testfall- vor Gericht., ge bracht, wodurch entschieden werden soll. ob auf emen Gefangenen ge chonen wer den darf, welcher entfliehen will, ohne die Aersolgcr.anzugreiZen und zu gefährden. Ein Volum verhaftete auf Verdacht ves Diebstabls einen Mann, besten Unschuld später erwiesen worden ist. Dieser floh. und der Polizist feuerte auf tyn uno brachte ihm eine Wunde bei woran er jetzt unter großen Schmerzen gestorben ,st. , ,. i.-a -i General JudsonKilp at ri cl hat in seinem kurz vor seinem Tode in Sa.tiago m Chm veradwpcn , Tetta mente die Fahne, die ihm. während des Krieges von seinem Ncgimcnte zum Ge schenke gemacht wurde, dm Staate Ne.w Jersey, und den Ehrensabel mit ilber ner Scheide, den ihm sein Regiment nach der Schlacht bei Gettysburg verehrte. dem KrlegsmiNisterinm vermacht. . Ein Boston er Jüngling, der auacnicheinllch mit großer Beobach tungögabe ausgestattet ist, stellte sich die Ausgabe, 1000 lunge. Damenu belau schen und daöErlaufchte zu notiren.' AuS seinen Aufichreibungen ergab- sich 'fol aende interessante Statistik : 720 diese? Gespräche begannen entweder : Und ich sagte zu ihm oder Er sagte zu mir oder .Sie saate mir. daß er saate". 120 bezogen sich aus .Kleider, und Hüte" welche entweder .wundervoll'oder .ge radezu überraschend schön wären; der ... 4 w ' .... VieU von war zlemiicy gieic? ver theilt zwischen Urtheilen über andere
junge Mädchen, welche entweder entsetz lich- waren, und Ansichten über die neuesten Romane und Novellen. .
u n b e st c l I b a r e P o st s e n d u n. aen. Herr Dallas, der Chef der Dcad Letter Ossice- des Postofsice Departe J . m . f . . ments, hat soeben seinen ayresvericyl beendigt. Aus diesem Berichte geht hervor, daß von den während des am 30. Juni abgelaufenen Etatjahres in einer Offfce arönneten Briefen uns Packeten 19.989 Geld enthielten. 24, 575 Sendungen enthielten Tratten, Checks. Wechsel zc. In 44.731 waren Quittungen, Certisikate, bezahlte Wech el :c. einaeschloffen. 39.242 enthielten Photographien.' In 52.403 waren Post marken einaeschloffen. Tu 3hl vcn Waaren-, Büchersendungen ic. dicftr Art belief sich auf 90,842. 3,400,577 sendungen enthielten nichts von ädcrly. I n Apache County in A r i 9 rsr l . . T . lona otcöt es in ver viaxit oer grenze von Neu Mexico zahlreiche kleine Salz een. Der eraiebiaite von lhnen liefert geaenwärtiq ungefähr eineMillionPfund Salz jährlich, könnte aber bei Bearbe! tung des SalzlagerS mit Maschinen da ganze Kontinent versorgen. . Jetzt wird bloß das den Grund des ee dlloenoe Salzlager an seichten Stellen mitHacken osgebrochen' und mit Scyauseln auf Wagen ver'arm und alZ Viehsalz ver auft. . Ööb clußland. Die Pariser Scieted' eco liornie pomiqiic crorieric in lyrrr entcn Siiuna die Vortheile und Nach theile der Schulsparkaffcn. Die Mehr zahl der Jcdner äußerte sich dagegen und es wurdi namentlich geltend gemacht. daß dieses Institut vom pädagogischen Standpinkte keineswegs empjeylens Werths weileS in den Herzen der Jugend hie Geldgier entwickle, den Getz fördere und den wohlthätigen Sinn be einträchtige. Das Publikum scheint je doch diese. Meinung nickt zu theilenden die Dchulsparkaffen Hasen sich von 1877 bis 1880 beinahe verdoppelt, indem sie von 800Ö auf 14372 stiegen. - . . : t Ueber dieiEinwirkung der Kälte auf.die im Fleische befindlichen Arichinen veröffentlicht , die Deutsche medizinische Wocheusyrist" Folgendes: usgeyeno von ver rfayrung, oan rne Kälte ein müchtlgeS Agens ist für ote Kons.rvaiion dcs Fleisches aller Art, eine Erfahrung, die man täglich an Mil lionen von Kilogrammen Rmder und Schaffleisch. welches von Australien nach London kommt, gemacht hat, hat Bouley mit Gibler die Wlrkiing emer Tempera, tur von 20 bis 40 Grad aus trichi nöses ffleisch untersucht. Diese Ein wlriung fand statt nührcns tlner Letl, die genügte daß Vb bV Kälte bis zum 1- T. . 0 m . ' r ii .i. enuum oes üictß)cq aueoreuele. Bei einem aus MarfeiAe stammenden Schinken von sehr gutem lusfehen wur oe ronzianri, ov er vor.i .riryinen in fizirt sei. deren Vitalität dirch ihre Be . r rv je; i . wegung erwiesen wurden Am 7. Juni wurden von diesem Shinken zwei Stücke abgeschnitten, daö ne 950. das andere 1120 schwer, und am selben Taae um ll.Udr MoraenS ,m zwei aro ße Refrigeratoren System Carrey . , r . . a et pii . . ' K georacyr. wt ufnelnpercaur in oen Rezipienten war 22 27 .Grad unter Null. Nach Verlaus von 3$ Stunden wurden die Stücke heranöaenommen und man konstakirte. indem man ein Alkoholthermometer in sie hineinbrachte. daß ihre innere Temperatur 20 Grad detnia.' l'ian untersuchte nun die der Erfrierung auSgesett. gewesenes: Trichi nen :1..mikroskop:fch mit Hilf? der Er wärmung. . Es fand sich, daß. die Tri chinen deS gefrorenen . Fleisches durch . r ' . r f t . . ii '.;. oicjeioc iyre sruyere emegilcyiell nicyr wieder erhielten, . 2. Die Färvung mi Methylanilinviolett, der die Trichinen während lhreS LebenZ den Verfaffern zu folge widerstehen,- ergab ein positives Resultat, während dle . Kontroltrichmey sich nicht färbten. 3. Den Verfaffern zufolge werden dle. Muskeln der Böge nicht von Trichinen infizirt. Die Ver suche beweisen, daß es genüge,' Fleisch einer Temperatur vvn 20 Grad . aus zusetzen, um die Trichinen, welche sich in ihm befinden konnten, zu vernichten. England in Preußen AuS Berlin wird geschrieben :' In Nie derSchönweide, der ersten Station der Görlitzer Bahn,' steht man sich überall von englischen Lauten umschvirrt. Dle großcnShoddy irndPlüsch-Fadriken von Blackburn und Gebrüder Lchmann, so wie noch einige andere Fabriken beschäs tigen nämlich eine große Anzahl engll scher Werkmeister, die mit ihren zahlrei chen Familien einen erheblichen Theil der Bevölkerung dieser rasch heranwachsen den FabrikVorortes - bilden. -Wer am Sonnabend Abend mit. dem BahN'Om-' nibuS. nachSchönweide hinauSsährt, hört in dem Wagen nichts M Englisch. Am Sonnabend Nachmitdag fahren die Eng ländcr. nämlich in Schacrren nach Ber lin, um dort Einkäufe zu machen. Sie haben sämmtlich zahlreicheJamilien, und es macht os! einen frappireuden Eindruck, wenn man 68 Frauen auf einmal der Eisenbahn entsteigen sieht, von denen jede einenSäuäling auf denArm trägt. Die ülterenKinder besuchen krlmer Schulen; im Verkehr mit den deutschen Kinder ler nen sie ungemein schnell Deutsch, und diese wieder lernen von ilhnen englische Brocken. Seit der ' Sollerhöhung auf englischen Shoddy hat die Fabrikation dieses Artikels bei uns einen, gewaltigen Aufschwung genommen, und Blackburn sollTag und Nacht arbeiten, während die Fabrik als Aktiengesellschaft zuGrunde gegangen ist. Dle, der Gebrüder Leh mann ist erst in diesnFrühjahrinBetrieb gesetzt worden: sie ist auf da? denkbar Großartigste eingerichtet und soll ändert halb Millionen gekostet haben. ' DieAr beiter beider Shoddy. Fabnkation stehen sich gut; manch Mädchzn sollen es bis auf 30 Mk. die Woche bringen. Der H u ngerLn oth a us Island sind bereUs mehrere Menfchcnle ben zum Opfer gefallen. Tausende der
Landbewohner der Jns?l sind noch
von demselben schrcalichen Loojetedro ht V st: werden, wenn niqt rasche und cuautäge Hilfe kommt, den nächsten Frühling nit mehr erleben, denn bald ist Island w'e der von denEismaffen umlgert.die es bis Mai undJuni von dem Verkehre mit der Außenwelt abschließen. Dänemark, Schweden und Norwegen baden sich zwar vereinigt, um die armen Isländer, sind sclbst klein und arm und können die ?!oth wohl lindern, aber nicht beseitigen. Die französischen Schau spielerinncn scheinen in letzter Zeit von Unglück und Unfällen aller Art förmlich verfolgt zu werden. Nach dem Selbst mord dcs Frl. Fcyghine vom Theater Fransais ist heute die Verwundung des Frl. Lcmercier vom Gymnafe zu melden. Die Schauspielerin war in ihrer Wohnung gerade mit Ankleiden be schüstigt, während ihr jähriges Söhn chen neben ihr mit einer ameriksnischen Wmdbüchse spi:lte. P!öj)l!ch entlud sich die Büchse, die noch mit drei Kugeln ne laden war und die Kugeln drangen Frl. Lemercier in die linke Schulter. Ein rasch herbeigeholter Arzt holte die Ku geln, die g.üZlich? Weise nicht tief in's Fleisch gedrungen waren, heraus und Frl. Lemercier wird nur einige Tcrge ihr Zimmer zu Huten haben. Papst Leo XIII. hat zwei Millionen Lire geerbt. So wenigstens melden norditalienische Blätter. Am 5. September dieses Jahres verschied in Mentecchio Mazgiore, Provinz Vicenza, ein reicher Grundbesitzer Namens Angelo Föganaro. welcher in seinem Testament den Papst und besten Nachfolaer um Universalerben seines ganzenVermSacns einsetzte. Der Wittwe, sowie den übri gen Verwandten hinterließ der Verstor bene' nur unbedeutende Legate. Der Erblaffer hat versügt, daß der Grund besitz zusammengehalten und von dem Universalerben fortverwaltet werde, wie bisher. Ein praktischer Bettler. In der Rue SaintLazare inParis fand man vor einigen Tagen unter demThor weg eines Hauses einen Stuhl, aus dem Stuhl emen Hut, m dem Hut emen Zettel, auf welchem geschrieben stand : Em hochverehrtes, mildthätiges Publi kum wird gebeten, einen armen Blinden nicht zu vergeffen, der eben frühstücken gegangen ist. DiePariser Mode schmückt die nerlichen Damenhündchen letzt mit kostbarem Geschmeide! Man scheert die langhaarigen Ngcen derartig, dak aus dem Kops 'oder aus dem Rücken Haar büsche stehen bleiben. Außerdem beraubt man die Ober und Unterschenkel ihrer Kleidung und läßt nur am Kniegelenk oder anderer geeigneter stellen emen Haarkranz, über welchen nachher goldene Rmge gelegt werden. Deutsche Lokal.NaHrlclklettk Frankfurt, 19. Slpt. Börne's Geburtshaus in der Alten Judengaffe, das ziemlich baufällig geworden, wird gegenwärtig aufVeranlaffung dcrStadt, deren Eigenthum eö ist, einer durchgrei senden Wiederherstellung unterzogen, wodurch das Gerücht, daß dieses HauS dem Abbruch verfallen sei, sehr gründ lich widerlegt wird. Marbach (Württ.), 20. Sept. Die Ernte ist zwar quantilativ nicht schlecht ausgefallen, nachträglich aber stellt es sich heraus, daß die Qualität ziemlich gering ist. Die Kartoffeln faulen stark und die wenigen Trauben, die noch draußen hängen, haben, wenn es so fort geht, alle Aussicht, im Freien überwin tern zu dürsen. Unter so mißlichen Verhältniffen. kommt es denn recht er wünscht, daß aus dem heurigen Ertrag der städtischen Waldungen 20 M. an jeden Bürger ausgezahlt, bez. an der Steuer abgezogen werden. Ra witsch (Posen), 19. Sept. Nach einem kürzlich veröffentlichten amtlichen Bericht über den Stand der Gewerbe, des Fabrikwesens und Handels in unse rcr Stadt stnd im Vergleich zu den Vor jähren keine wesentlichen Veränderungen vorgegangen. Aus je 222 Köpse kommt hierorts eine Gast resp. Schankwirth schast. Wandcrlagcrbetriebe sanden nicht statt. 40 Windmüller und 44 Windmühlen sind vorhanden. Das Fabrikwescn ist durch die Errichtung zweier neuer Fabriken, und zwar einer Strumpf'Fabrik, welche 80 Arbeiter be schäftigt, und einer Fabrik znr Anserti gung von Strohhülsen zur Verpackung von Flaschen, welche 120 Leuten Be schästigung gibt, vermehrt worden. Die Tabakfabrikation scheint sich wieder etwas zu heben, indem mehr männliche Arbeiter angestellt werden und die Ar beitszeit Beschränkung aufgehört hat. Rohprodukte, Felle und Getreide sind die Hauptgegenstände, fo, denen Ge schafte gemacht werden. Heil i gen b eil, 18. Sept. Bc Ausübung seines Gewerles ist auf dem Haff der Fischer Johann Mcy ausNant zwinkel ertrunken. Zwei Kinder deffel ben, ein 21jährigcr Sohn und eine Toch' ter von 18 Jahren, welche dem Vater bei der Arbeit geholfen, hatten sich wäh rend der ganzen Nacht an dem gekenter ten Kahn festgehalten .und wurden von Bahnarer Fischern ger:ttel. M agdeburg, 19. Sept. In Folge des Stadtvcrordnetenbeschluffes haben die Gehaltsverhältnif'e der Magdebur ger Lehrer eine ncnnenöwerthe Aufbeffe rung ersahren. Es werden demzufolge gezahlt : vom 1. 4. Dienstjahre je 1050 M. Gehalt, vom 5.-8. Dienfljahre je 1200 M. Gehalt, vom 9. 12. Dienst jähre je 1450 M. Gehalt, vom 12.10. Dienstjahre je 1750 M. Gehalt, vom 17. 20. Dienstjahrc je 2050 M. Ge halt, vom 21. 24 Dienstjahre je 2250 M. Gehalt, vom 25.-2. Dicnstjahre je 2400 M. Gehalt, vom 29. -32. Dienstjahrc je 2550 M. Gehalt und vom 33. Dienstjahrc ab "2700 M. Klagensurt, 18.' Scpt. Greifenbürg ist überschwemmt. Bei Ob.rdrau bürg sind all: Communicationcn zcrstöct)
