Indiana Tribüne, Volume 6, Number 20, Indianapolis, Marion County, 8 October 1882 — Page 6

Cla sensationeller diamantenviebstayl.

. I DZe'Äeitungtn berichten jetzt über die VeihanLlung egen MiS WiamzMen dKbftiUdm eg'dIS,h, r ..c..AV.tlTmS Vimlht iaI ü uUJClUlUUriVJ" muviiii ittity atte. .Mit fast ehrfürchtigem Staunen vird konstatnt, daß französische Diebe niemals so viel Kühnheit und Geschick V Q'.a ifli f. T 1 1 . .. ...!.. ltttt JTJg&X Vl?L ?" rllT ?SfrmRSfn i tröchtllches Vermögen, Diamanten, für . er, 1.

24O.UW u"S gini vufc uticu i uuui uciuuiiuci, wie ouiuuiuuuy yuut r j - C.C , t. l I. r ,r rr fft n " rf"

Augen forcgcnocimc aoen una vamil Wischt sind. Wäre blos die Bekun dung der Befohlene allein vorhanden, 10 lonnic uiuu uu uc vsinncsiauiquna . 1 . IU. T I .K.f je I derselben glauben, so unwahrscheinlich ltiugl il. uutiijuii, mucß ounoige zf ,4, 4,, !k. . . I .. .ii cAt.K.ri .r I - oeociauinii uiiiiiugtu iic anguoen, sodatz öS oes eugnens ver Angeklag ten die Schuldfttkge nicht zweifelhaft sein kann. Der Anklagest erzählt : .Am 4. Ja ?IUXJZ??: f V . V . u V ra.fV V O r I r?: o:.:l "f'r X " Pucines 20, und gab ein Medaillon zuc Reparatur, welqes er nach dre: Tagen, m '7. Januar, abholen wollte. Er überreichte eine Visitenkarte mit der In ritt: klonet y.L. Gaston. V.S.A. Äm 7. Januar kam er wieder, nahm sein Medaillon in Empfang, bezahlte Den vieparaturpreiö und kaufte ein tlei es silbernes RauSfervice im Werthe von 50 ranlS. Zugleich wünschte er Diamanten zu sehen. Mehrere, die an ihm zeigte, schienen ihm zu aefal len, aber da er die Absicht äußerte, eine groe Menge zu kaufen, so wurde ihm C T. f ? tl iian, oaft zur Jen eine genugenoe HuSwayl kofloarer tzsteme nicht im La den sei, man wolle aber in einigen Ta en eine hinlängliche Anzahl davon be schassen. Am folgenden Tage begab sich Herr Chauvet in das Continental

Hotel, um dem vermeintlichen Colonel lonel Gaston ausgeplündert hatte. AnGaston das gekaufte Service zu bringen. dererseitS erkannte sie unter Beihilfe von

ES war zehn Uhr Morgens, er wurde in das Zimmer desselben geführt und fand dort den Colonel, der auf'S Neue -von dem beabsichtigten Diamantenge schafi zu sprechen begann und ihm aus trug, sich für den 10. Januar vorzube . w r - , I b sond s h hb. sofortige Baarzahlung al-L fx: nJr Ttiien. inoem er -et werde gegen Zausen. In der That erschien er am 10. Januar gegen Mittag im Laden, aber LWö SSffi: KÄ&Äffi te uamam flU ben VlkttVklt VUJ) Erst am 14. Januar fand er 2 Uhr ein, die der Iran Chauvet rigen Juwelen waren zur Stelle, ebenso zahlreiche andere, dertn Verkauf ihr fl Maklern uvertraaen worden war: die Prüfung und Ausnahl konnte also sogleich beginnen. ' Beim Eintreten hielt . r f M . r . i . T, I einen 'ei e aa von ucyiemeoer m der Sand, den er rechts auf den Ladenrv- . r i . l . tisch legte, hierau begnn er, die kostb. n Steine zu wählen. Er stand auf. recht vor dem Ladentisch, Herr Chauvet, m . c ri. 7bi . . "7T w ' 7 - - - "7 1 falls, während sie nach und nach die af t.. . t o- i .:a I den und seinen Reisesack erblicken konn ten. Endlich kam auch der KommiS Josef Mongellez häusia nach dem Laden Sobald der Colonel die Steine aeprüf und akttvtirt datte, hüllte Frau Cbau vet, dieselben in Seidenpapier ein, gab sie ihm zurück und er legte sie in den Sack. Er schien übrigens sehr fachkun "dig zu sein und ' äußerte sich eingehend über jeden Diamanten, nachdem er ihn sorasältig betrachtet hatte. Gegen vier Uhr betrat eine andere Person, ebenfalls dem Anscheine nach ein Ausländer, den Laden und fragte nachdem Preise eines Paares Man hettenknöpfe, die im Schaufenster lagen, Um sie zu zeigen mußte Frau Chauvet den Oberst Gaston auf einige Minuten verlassen. Zu gleicher Zeit kam ein Herr und eine Dame in den Laden,' die einige Tage zuvor eine Kette zum Aus besiern gegeben hatten und dieselbe jetzt forderten. Man vertröstete sie auf den Abend und sie entfernten sich sofort, nachdem sie kaum 2 Minuten sich im La den aufgehalten hatten. Sie waren nur gekommen und wieder sortge gangen. Hieraus erklärte der Fremde, daß ihm die Manchettenknöpfe nicht ge sielen und ging ebenfalls feines Weges, Nunmehr war Frau Chauvet wieder mit dem.-Colonel allein, der seine Auslese fortsetzte. ES war vierdreiviertel Uhr, als er damit aufhörte, er fühlte mit der Hand nochmals in den Sack, als wolle er alle Gegenstände betasten und zurecht legen, verschloß den Sack, steckte die Schlüsse! in die Tasche und verlangte seine Rechnung. Dieselbe war, da stets laufend eingetragen worden war, so ßieiq fertig, um zu vezaylen, zog er US seiner Tasche ein Packet mit Check formularen und begann eines auSzufül len, besann sich aber wieder und erklärte, er volle daS Geld selbst bei Cook holen und baar bezahlen. -Auf besonderen Wunsch der Frau Chauvet, die auSlän dische Münzen oder Werthpapiere sich verbat, versprach er. in französischen Bankbillets zu zahlen, übergab derDame seinen Sack und empfahl, ihn sorgfältig ufzubewahren. .ES lohnt fchon der Mühe bemerkte er und ging fort. Frau Ch. schickte ihm den Ladendiener nach, und dieser sah, wie G. in höchster Eile davonlief und sich nach allen Rich tungen umblickte. In Folge einer Stauung des Wagenverkehrs verlor er ihn jedoch an Boulevard Malesherbes uS den Augen. Als der Fremde um siebeneinhalb Uh? Abends noch nicht zu rückgekehrt war, begann man im Chau vet'schen Laden sehr besorgt zu werden. Um acht Uhr endlich hielt eS die Dame nicht länger aus, sie ließ von unbethei listen dritten Personen den Sack öffnen. Mt sieberhaster Unruhe griff sie nach dem Inhalt desselben, sie fand zu ihrem w tr . 4 ur

,evttrten Steine in die ffaktura eintrua. gewissen ffelthem wieder und die Beiden "r: Ä:T" c

, 55. beiden Rröder AaSna. wele sür Orderten ibn ans. mtt nack NariS ,u Eanals im Verhältniß

M M BrnnT en Qr iV nenS nflA hol (Tnf. ?ie "."n viDfi(orDnttn ncicn nach je- Kosten zu gewinnen. Ueber

7.rnV T; H. ckece e Veiin ein. ln b dem Alinea, sich lies biS zur Erde der. ,isch, Bedeutung eines Eanals

sckästö interefZirt waren, hielt? sich im Folkestone, bestiegen gemeinschsstlich das geno enauvi a err) deaux nach Narbonne kann

Nebenz'immerauf, von wo sie den Frem- Schiff und logirten in Paris wiederum, S?1' TJT' bestehen. .

Entsetzen nichts als ein Diadem von Zin! und kleine Ziegelstücke, wohlver

nrt in ß?hnhnhifr F!r iRpirrtn htr ffaktura erreichte die Höhe von 246.000 UU m V vr ww - ww Franks, um eiche mqt k,,e,,ägerm allein geschSd.g, war fontan noch meh. mX CaämXT ftt ihf im - . . . . nie Uiiutit yunwiu, tyv vn manten in Commisston gegeben hatten, Frau Gros'Chauvet verpflichtete sich in deß freiwillig, den Schaden allem zu tra ... .1 S? ?" "'' s-?. l.ltoiV? vier Personen zur Ausführung des Dieb n.tfT ' c.-.-v.i m.....:... r..t. ver laljqe lioionei Galion uoernommen, an die Stelle des von ihm mitgebrachten SackeZ, der die Steine enthielt, war ent weoer von oem remoen, oer vle lucanc. c rn ... i. 4. nm üettenknövfe bestchtiate. oder von. den . ... c ... e . ... . euien, oie nacy oer scene sragien, em . ? . i r , vuüiiaiw aqmiiniBqqoo den. . Der Colonel selbst trug mchtS m Boujtanoig aqnttqeruniergeiqooenroor oer yano, ais er oen aoen verueß, roo. rs Notwendigkeit folgt, daß der kn vo?.. . m r - r

das Volk jeglicher Ausregung

euen, oerl,ieulgr weroen lonnie, vermochte Niemand zu erklären. Aber . , r - . . rj r etmB ?" ?'ch'Sd'staemg mm. eayeii uno . cijiauniic qaiauieu A M iT jint II f W 1 A MM u v5iuiüiöc. r Zllie .yaier oucocn lange eix unoe M.c.xtm!:.. i..-t; 4. v:-a-. . ? . w n .ü x. - i kannt. AnfanaMärz verhaftete diePo lizei Sich von : enan men :unn ais iiaman ten Diebe ntCi t ;rsnnn hrifr einen aew sche Ehepaar. Da verschiedene Zeichen darauf schließen, daß sie das Verbrechen nr . w . mt . zu Paris oegangen yaoen lonnien, wur de Frau Gros Chauvet davon benach richtiat und kam nach Brüssel. Sie wur de mit den Verhafteten confrontirt und erkannte m der Person des Watson so fort jenen Mann wieder, der sie als Co Sachverständigen zwei belFulton gesun dene Diamanten als ihr geraubtes Ei genthum wieder. Die Angeklagten Watson und Fulton mußten in Belgien noch wegen des Wl derstandes, den sie bei ihrer Verhaftung , . n . a . m. ff. L.n.C.u StraV i?t ülrn und mdm am . Juni nach Frankreich ..,:.e.. m.. n....u. ausgeliefert. Auch Herr Chauvel immMt 1 . 1 erkannte Watson auf das Best Sfc U"dP!S" Xdt SÄÄÄtt kurz es lagen diese und zahlreiche andere erdruckendeBeweise vor. Trotzdem leug nete er vartnaclia leme vellnavme an der That. Fulton hingegen, der von keinemZeu . a . . v . l ? er . ä." a v. . t . ? k'?' .aii gen relognoszirr wuroe, iegie ein oenes Geständniß ab und schilderte die Äor. gänge vom 11. Januar mtt Angade der Vertheilung der Rollen an die einzelnen Persönlichkeiten. Er hatte seinen Mit. v. . j S v 7 " " "V " ihn später am 24, Dezember bei einem ..:rr... o-.rt.. v: m.:vM bestohlen werden sollte, wurde gewählt und um die Oertlichkeiten kennen zu ler nen, sollten Watson und ebenso daöCos fee'sche Ehepaar, SchmuZsachen dorthin zur Reparatur tragen. Dies geschah auch. Am 11. Januar kam Watson ge gen zwei Uhr zu Chauvet und begann den Sack zu füllen, um vier Uhr kamen fast gleichzeitig Felthem und hinter ihm die Cossee'schen Eheleute in den Laden, Während Felthem die Frau Chauvet be fchästigte, bewirkte Frau Cofsee den Um tausch der Säcke und ging alsbald . mit ihrem Manne fort. Auch Watson ent sernte sich nicht viel später. Fulton selbst war der Auspasser, er hielt sich draußen auf der Straße auf und sah durch die Spiegel des Ladens alles,, was vorsiel, Am Abend trafen sich alle im Hotel du Louvre und reisten noch in derselben Nacht ncch England. Am 12. Januar kamen sie in London an, Felthem, der bis dahin die Juwelen getragen hatte, nahm sie mit sich in feine Wohnung und verkaufte sie hauptsächlich an einen ge wissen Johann Carr für 2600 Pfund Sterling. Watson, Felthem, Cofsee und seine Frau erhielten nach Angaben Ful ton'S etwa je 700 Pfund. Fulton er hielt auf feinenTheil 100Pfund englisch, 30 Livres in französischer Münze und kaufte außerdem für 120 Franks die bei den Diamanten, die ihm in Brüssel ab genommen worden waren, Fulton'S Ehefrau wurde von keinem Zeugen erkannt. Nach ihrer Angabe war sie am 11. Januar überhaupt nicht in PanS und hat auch Nichts von den gestohlenen Gegenständen erhalten. Gegen sie liegt kein Schuldbeweis vor. Der ma serielle Verlust, den Frau Ch. .erlitten hat, wird von Sachverständigen auf 145,780 Franks geschätzt, vermindert sich aber durch die in Brüfftl entdeckten bei den Steine um 10,000 Franks. : DieGerichtsverhandlung führte in al len Punkten ,u einer Bestätigung der Ausführung ' der Anklageschrist, fodaß Watson, der seine Identität mit Gas ton und selbst jede Kenntniß der franzö sischenSprache ableugnete, sich vergeblich bemühte. Seitens des öffentlichen Mi nisteriumS wurde die Verhängung des höchsten gesetzlich zulässigen Strafmaßes gegen beide Angeklagte in Antrag ge bracht; Fulton erhiel jedoch nur vierJah re, während Watson das Maximum fünf Jahre Gesüngrnd erhielt. Beide wur den noch unter Polizeiaussicht gestellt. .Wie hat Ihnen gestern das Quartett gesallen?" .Gan, gut, nur schade, daß eS so fqvaq besetzt war r

zu Brüssel au Anzeige der Pari er , m,7..,..... ; vA m.. .u"" l"u " '

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. sie ,u ammen und nun wurde Fulton in ' m.A., . nii.,? t denNlan einge.iht ; der Laden, welcher iÄSBÄ?Ä

DaS wahrhafteNuster eines Par

lamenteS, ?n OrtwMrtrr nnn nrnM so v.m ft uck rU.;. kjich Volksbeglücker besak Zeit 8 , , Jedensall, umVra Klrige m " - . P . iiawu wu n--- .1, r luik-iufc Europa den Bewg zu liefern, daß man auch in Türkei verstehe, konsti tutioneu u regieren, hatte nämlich der Svan für BoSmen um die Mitte , der ?echzigerJahre unseres Jahrhunderts be kanntlich ein Parlamentsstatut . erlassen, man de? Tbätiakeit des infolae dessen -von oer iaaiiflicu o9 inioigc ucjcn in Serajewo zusammentretenden Par laments ist freilich nicht allzu viel zu er zählen, da die Sitzungen desselben, geheim waren, und selbst die . offiziellen Blätter der Regierung, wie z. B. der m serbischer und turmcher Sprache ersche nende JBosanski viestnik" sich voll ständig über die Verhandlungen derAb'ebneten auSschwieaen. . ES war ja A hftTTnfinhiä fitm, m hsla boSnilcke , zu win - lleichr auch, um nicht zu" wissen daß eS einen h Zealicher Sorge über die Personen der in das Parlament zu entsendenden VVV in iivivii Aig.rdmtm Snzlich üb.rhi.n' r. Zeder der sieden Bezirke de,.. Landes (xti II ,:. c.nv, icnuc r-xi.:. r:J 'i-v.t . ra..in "IU-V .u. ö'LLZLL ? . . . w ViioiiaM IiiKh r V Sl A . w I . ' m wurden sie vom Vezier "U"? "naft-t6ren .ellt; nöthigen cinucicii uuinii, noch einmal gemu Konduitenlisten lMr eme 'Aeuwayi ausgefrleven. Aucy . v r ir m v Diäten bezogen vieverren Ävgeoronelen "vm? ". i)r Beamtengehalt, - Als Präsident US Sotlarnen fun Airs hi mnitr nun sitf M7?itnTt nr hfS uiv -w - v Hauses beim Eintritt w dasselbe so wie beim Verlassen desselben den Saum sei neö Kleides zu küssen .hatten. Die , , , ' , . , , . I Sitzungen begannen .und schlössen Mit aS"eÄ . ta ffÄZ.V Ä!k 0 tallicy vUlzikU yie, allein imon aue vycuci iui u. w uiiwum vts a.-4 .:- v: ru.r..Mv.: v i . . . . 1 tch N',m,S, allem ,qonalle Segnungen brmge. Nach dem Seiet n?k?n den tterren Abaeoroneten ÄZset OSfWt ÄMtÄÄ i-ioM ö.wp. , ee. ebenfalls von feinster Sorte, servirt, l r V V!- !l "--.lES X I uno heraus oann oic "8 nn. Vlt Ytr nrtrtk n nrrTrtnf, fctyy (?, I v c v tt'l. r; -i. vuutii fcti.!.! Wvviuvhui,u,v" viNigienen, wn üigungsroioioucn, jau9Z jX Jt l 4 0 . to fs m VD aX A I . ' . , ?8 .1"? 'ji?" uj 4A n w h im v w ia m ihiiib uihUk 7. V' C:" l 1 2 verstanden toeils die türkische Berband lheiligen schweigende Kollegen jener ersteren. Der Bezer trug d e . .. Ö. parlamentarische, so melancholische peki, . . peKi zu erinnern. Der geschuvbste" Nachtwächter Berlin befand sich im Zeichen des BockS; 'schaarenweise pilgerten bierver ständige und unverständige Bockvertilger durch die Bellealliancestraße, meist mit der berechtigten Eigenthümlichkeit schwer Bekneipter behaftet. Ganz besonders that sich eine Gruppe junger Leute h:r c ? r ... - ? . vor, vie in iyrer Vierzaune siraßenpai santen verhöhnten und belästigten, bis endlich eine. Dame - den Schutz eines Nachtwächters ,n Anspruch nahm. Der vstickterfüllte näcktlicke Diener deö Ge setze griff mö volle Menschenleben hin em, rZLv!e oyn? neyen oer Perton einen der Ruhestörer und schickte sich an. semen Gefangenen dem nächsten ihm be qeonenden Schutzmann zu Übergeben,

v. orc v . cpr. $ v wv. juu iwuiut iuj uiiiv vtuuym, uiunwtui c drei Abgeordnete zwei Gurken des ANatttcken ContinentS Eurova oe. hurrh nke?. SZn-nsnkten ak,ukür.

Christen 1 und der betref fiw . der l?nnl nnn Nnnmn ..x ; ,..

Y , , ri . 5(i I x ' " " , u). IVUUllilV iillV iUl AUS(.4ltt WUUWl!Bezirksvorsteher ttähIU ottS ( - bin Nord von Südamerika scheidendem gel schwerlich sagen würde, daß ich ein .M0 ChHlialf X . tUMH 1 M I V. I 7 ' w r f I

N?nrnten seine? SvrenaelS drei Männer rrr cvnt,,, i,AH

AU iUUII, U4S IllU (lUU UUUJ UII UU9

um wenigstens das Nationale eines der nug. Wenn er in dieser Zeit nicht allesRuhestörer feststellen zu lasten. Einen Elend erdulden kann, wonach eö ihn

weiteren Fang zu machen, wäre ihm A'C! 0 . JC f ' It übrigens auch nicht gelungen, denn im Nu waren die Uebrigen in alleHimmelS . . n rw ... jr r. gegenoen zeruooen. Aver es icyemr, als wenn sie sich bald wieder gesammelt und emen Plan zur Befreiung lareS Freun des auSgefonnen hätten. Diese Auf fassung hatte wenigstens der Nachtwäch ter, der vor dem Schöffengericht die Sache, wie folgt, nun weiter vorträgt : Wie ick so tan rubm mtt meinem Arre stanten die Belljangststraße lang jing, ick hatte ihm an meine Rechte, bums, fliejt uf eenmal der Anjeklagte an meine linke Seite und versetzt mir nen so ekligen SchubbS, dat ick seinen Freund loSlassen muß und dieser mich ausrückt; aber ich hatte JeisteSjejenwart jenug, um den Andern festzuhalten, und wün fche, dat Sie ihm det jehörig beforjen, eenen Beamten uf so 'ne auSverschämte Weise beleidigt und eenen Jefangenen besreit zu haben. Vors.: Sind Sie denn aber auch Ihrer Sache gewiß daß der Angeklagte zu jenen jungen Leuten ge hört hat, von denen Sie Einen verhaf teten? Vielleicht war das ein zufälliges Zusammentreffen und wie wollen Sie denn so' bestimmt behaupten, daß der Angeklagte damit einverstanden war, an Sie geschleudert zu werden ? . . Zeuge: Herr Präsident, wenn mir Eener uf 'n Andern schubbst, denn muß ick ooch dabei sind und jejen meinen Wil len kann das Keener dhun. Und ob daS Eener von die Radaumacher jewesen, schwören kann ick dadruf zwar nich, aber et wird woll stimmen. ' Die janze Je schichte dauert ja nich lange und elektri

se Beleuchtung haben wir .in lt Bell I

langststraße noch mch,so, zanz jenau 5ann d ihm nich reloaniSnren. Der . Herr StaatSanwalt bält, trotz des etwaS un ' ' - . . . sicheren Zeugenbeweises die Anklage auf recht und beantragt gegen . den'. An gellagten Schnarnecker eine Geldstrafe in Höhe von 20 Mark. -Vors.: Ange. klagter, haben Sie noch etwas zu Ihrer Vertheidigung anzuführen ? Angekl.: Erstens bin ich in der ganzen Affaire nur hftsftti tm,ttn YiPnn ish wurde npstntefn. nUor c;ftw in hrnthfn mui I man doch selbst aktiv, sein ; eine-Vera. uw iuv w(u wm 3 W n V V V l i . W l l begehen, muk ia ung, oen aci zu ocia xigcn, jauc ... t. 1 . f .. c . . . v . .. I .rr t cm 1 1. i. . t r n : r. .11. 1 lch Nicy!, uno 0ie yerren, von oenen oer. Zeige iprao), nno mir aanzncq unoeianni. i -rv . r.:üot-C t:- WI- ? I r . w r r . . r v - ? v ? ? . . i aücr Vi)enmi5üoi meu uic ssavue jum - . ' ' '..'. . I Theil für nicht genügend aufgeklärt, on X..;fs .... ; nsnRrf Ss m. I ufciiitiuiita ujuiui iiitvu vis uuui' 1 klagten, er habein der, ganzen Affaire . ' ... . 1 ' I keme aktive Rolle gespielt, als richtig an erkannt, seine Freisprechung da 5"nn jnc gÄ wach itt t uU WmNacht den Ge Großartige Correcturen der Gestal. tung der Erdoberfläche .. w rxxA x.. an der-Tagesordnung. . Der Korinth man (P)fllrttft I " . : . " . ."" ' ? - rd vielleicht dereinst ein Binnenmeer .!"mschm n bilden : uimi ucn:viiccn vr.ttcn yuiwca uv - V. . I vh.vhH Wfc, yiiitvvtt n meilenlange Tunnels und gestatten der Locomotive die Verbindung zwischen den sich davorlagernde Ebenen herzu g einen . Weg von Frankreich nach nnland babnen : ein anderer Tunnel unter der Meerenge von Mesflna das Festland Italiens mit Sicilien ver .-e. itv : cn-:--i-innnirn. 1 1 II i I im niri iirur uriiiri r jachen zu weiteren großartigen Unter nmimnn knlicüe? Art aus : da,u ne. d,? Na ,Zn,s l?n'l8 ,? N,rsin. v. .. o duna des Busens von Biscava mit dem n . Mrnfrr Wn8 irnnart um innrnnl - . ' . - i Mittelmeer Das sranzSIsch..Jurnl olsic" brachte nru.rd.ngS em . ,r Rkldnn einer lamm,sNttn vkin t m m vfi.ivn v r&.iv i zur Bildung einer Commission von 33 Mitgliedern, bestehend auZ Beamten der c?.. Ministerien, Deputirten, Senatoren und rr'. v ...". ri . t I iZ,l0iiiNgenleuren, mir oem AUslrage, oas ri ? . . . rr i . ... : r je v rn: I Proieci eines Hanois sroncucn uern is cayischen Busen und dem Mittelmeere zu begutachten. Nach dem Project soll em Eanal zwischen Bordeaux und Nar bonne einer Breite von 407 Kilometern und einer Nreite ' nnn .tt SO Metern erbaut werden ; der Entwurf schätzt die .. - . st m i" . Kosten aus 550 Millionen Francs. Eine rr- ' r-t . i. i. c .ommllon Dar aoer ole yekfleuung oes Canals auf mindestens 1100 Millionen m . . - iTiBvnn i i rt iinn vnVBBnan nn n it ?lC W b" rlichenWerke an "?"e" ?i? nai9 na, ooaus iow crnion n tfranc 1 nge n wurden. Die BearbeMr des Entwur s s.,s,,sif. k isr, knnn vkkt i..l...tj "zz den örtlichen kem entschel n cnxi ujei H soll die ntut Commission Ermittelunaen'anstel. ,. um ein Ürtbeil über die Nüklickkeit cn' um ClN uriyeu uoer JlUgllOJICU seinen die militä' . vonBor ein Zweisel Aphorismen. von Josk, Silliss. Jeder Mensch darf sich mindestens ei n es Bewunderers rühmen. Mn kann nickt mit Nestimmtveit aus Erfolg zählen, es sei denn, ein Mensch nebme sich vor. ein Narr zu werden. In dieser Branche habe ich Erfolge erlebt. welche die eigenenErwartungen bet Wel tem übertrafen. Wenn ich eine .Schlange ausheben wollte, so würde ich sie bestimmt am hm teren Ende anpacken. Aus dieselbe Welse mache ich es mit allen meinen Objekten; rx.riv-r?.v-i . . : ri i xcg jinoc nc von am rocniajicn ocroatai Höflichkeit ist die Kunst, vor den Leu ten niederzuknieen, ohne sich die Hosen schmutzig zu machen. Der Schlaue sieht durch em Mlkro skop, oer Zelje Lurch em Telejkop. Wer niemals in Versuchung war, weiß nicht, wie unehrlich er ist. Siebzig Jahre sind dem Menschen be stimmt, und das ist auch vollständig ge verlangt, dann muß er- empfindungslos I C sem. ' Die Schönheit ist die Melodie der Ge I SXi...!.. iiszuge. Wenn Du gar nichts zu thun hast. thue es sofort. Das ist die Art Ge schästigkeit zu erlernen. Wo die Religion' ein Geschäft ist, ist die Moralität eine Waare. Die Hoffnung ist ein Wechsel auf die Zukunft, der selten acceptirt, sondern meistens prolongirt wird. Ein Geheimniß gleicht einem schmer zenden Zahne; beide lasten uns keine Ruhe, bis sie heraus sind. Die dümmsten Thiere sind die eigen sinnigsten. - Ob es wohl bei den Men schen ebenso sein mag? Ich bemerkte zuerst, daß ich alt wurde, als ich mich dabei ertappte, vie ich mei nen Bekannten dieselbe Geschichte zum zweiten Male erzählte. Willst Du eine schöne Generalansicht von dem Charakter ein:S Menschen er langen, so suche zu erfahren, wie er über feinen Nächsten denkt. ' cmi - Jt . .. V. t r. . v umz laqen uoer oie cyase, wen aue das nachmachen, was ihnen der Leitham mel vormacht, gleichviel wie absurd dieS sein mag. Ich vermuthe, daß dieSchase ebenso über uuS lachen, wenn sie unS ein Gleiches thun sehen. . Ist der Tod ein Uebel, dann ist die Geburt ein noch größeres. DerJrrthum schlüpst durch eineSpal te, während die Wahrheit m einem Scheunenthor stecken bleibt. Unter den Heiden giebt es weder Sek ten, noch Religionökämpfe. Sie kochen

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sämmtlich den Missionär nach demselben

Nezepr. :. , In demselben Verhältniß, wie zu dem einen noe einer ircye oas ,errmonz hereinkriecht, schlüpst die Frömmigkeit zum andern Ende hinaus. Diejenigen, welche die wenigsten Feh ler haben, sehen auch an Anderen die wenigsten. Der, Mensch, welcher keinen einzigen Feind besitzt, ist wahrhaft arm. &. . . rar w o a r A u . r. w o r'- aui.y Wer die Lehren nicht befolgt, weiqe er w ... n !Xl t.R I V! drtdiat. der ist um nickts besser als die - r v ' i . . . tftf c n . . k. . . W v. xreoigr, oer um .v Mapperschlange, v:e erst warn: uno oann uuu&. ft- , (TS I . OTlAulAtiiHitliia 4 4. Iih I 1 . !e urmr ktt.ttttuzu z . z abama maw maii v ) rir Din iiir ni i ciucnc ciui um, uu """ i.k , p ,VNNNPN1 I üuvmwuu g vuwm. z M CW vas. große ewur an meinem uxm, itnn r Ynirh Tlir frinhln. da er ver . k " I . . - . 1 t . ? I gangentS Jayr ein zweimal 10 großes an UC( uuuuiuicii wuui vu4vi.. im .1. m.. x v I zvie Äverie oer caiur mulyen vuluu einen so tiefen Eindruck, weil sie sämmt lich Ideen repräsentiren. - EineFrau um ihres Geldes willen hei rathen, heißt eine Rattenfalle ausstellen und den eigenen Finger als Köder hineinstecken. Lieber wollte ich eine Nase von sieben und einem halben Zoll Länge im Lich ten haben, als der hübscheste Mann in unsremKreise sein. Denn im ersteren Narr sei. Ebenso wollte ick lieber mein aanzesLe ttf VJ 0l inA.ftn hin Xrf lin O" wum, uw " mal eine Eouipaae besitzen werde, als ein einziges Mal aus diejenige ,S, zurückblicken. N)0 iky eine 101CDC yane. . ' . ' ' .s7. . . IUU lUi ClilC UllUC yUUC. Die meisten Menschen gleichenden Ratten - sie leben von Beute und ver lassen ein sinkendes Schiff. unterweisen, wie man aeduldia Mört ? &.hr m;.r. fefc ,;. m,v.nXnn einen Schwimmgürtel-nur in der HSch sten Noth, und dann legen sie dieselbe ' .-, ' ' mtir nni nsTTinrie III ri nn Ich habe schon ost von Leuten gehört. m-iz ,. k;. . . jlUj t v n, umuu guiuujvuni, u o (. 4. nikmal nn inm mit? hslfe KZ, MTXl.n r. s,?.' (m if W.lt an sie aigeschick. HS.K. um ihn ,eim , Ausmartung zu mach. und sie ,v."..s.sr. lii uii ill uuuki lu uu&a.l uu& iuillii zu ersuchen, urückzukehren. ' Das Genie ist ein natürliches Reser i. voir, aber dasTalent muß beständig voll. . ' " gepumpt werven. T SiegelinduS und Eulalia. Beide weinten. Als er aufhörte, sing sie erst recht zu sckluck,en an. So unterbielten sie sick 117 . . . -7--eine geraume Zeit, die Hände in einan I . " - ? oer gelegt, ver Aveno war aucy gar zu schön und hatte die Liebenden so weich k 7 ' ' a önnt' ich unterbrach er aus ein mal die Stille, könnt' ich meine Seele m meme Thränen gießen und mein Le ben in Deines und wäre dann nicht mehr." Sie aber bob ibr tbränenumflortes i . . ni . uge zu oen monooe,qienenen Viailern 009 llc9 auaj mmotiuont in, h 6 f ff qkni, nlns.- . -wv...,v.v ... 0 i nvfn nTivrtPTTi ittt n iiiniir inrninin iyv vyviy unv vtttvvit , Uii . O 4mKm m (.TS Jfi mmm C7 ju u;u iuj .uv wwui u nicht bist, bin ich auch nicht , : j x i. :ri. k. . . . . a. m i .Ein Himmel, eine .Welt, ein Ab gründ liegt in Deinen Worten rust er klagend auS und vom nahen Teich her über klang melodisch der liebliche Abend gesang der . Unken und .. Frösche und Grillen Gezirpe ; denn keine Nachtigall war in der ganzen Gegend aufzutreiben. .Ja lieber . Siegelindus, Du weißt noch mcht,7 sing zetzt Eulalla an, so hieß die Geliebte," daß der Onkel unsere Hei. Iai9 nicil 8B Bei dem Worte. Heirath schrak er sichtlich zmammen, roemte heftig und wollte sort (die Frösche aber quackten). Eulalia, die ihren Shakespeare gele sen hatte, kam nicht aus der Fasjung und schrie kaum hörbar: .Bleibe doch, der Tag ist ja noch fern. eS war die Nachtigall und nicht die Lerche, die eben jetzt Dein banges Ohr durchdrang. Er blieb. Eine schreckliche Pause trat em, sie winselte leise. .Was winselst Du?" frug er. ,UnS bleibt nichts, als der Tod stöhnte Eulalia. Er nickte stumm und mit der Fassung emtS Seneca und Mir the eines Scävola holt er aus der linken Rocktaiche seine? hellblauen Werther' j,nb Ist8 nc jammernd vor.' I . frackeS emen Pack seiner Thränenlieder Beim 196 Stück a 8 Zeilen hatte sie sich zu Tode geweint. .Warum suhl' ich nichts V rust er wie der luisische Ferdinand, .will die Kraft meiner Jugend mich retten ? Un dankbare Mühe !" Er las fort bis Nr. 249, da brach auch ihm daS Auge und er folgte feiner Eulalia. Chinesische Naivetät. Die .Pekinger Zeitung" vom 14. Juli schreibt wörtlich; .Nach einer mehwö chentlichen Dürre ging gestern Mittags über die Haupstodt und ihre Umgebung ein ausgiebiger Regen nieder. Alles er frischte sich an den herabströmenden Flu then,- und man fragte sich gegenseitig, wem dieses himmlische Geschenk zu dan ken sei. Wie man uns berichtet, war eS kein Anderer, als unser erhabener Herr C T V C . 1 Vh . unoeoieier, oer uns oenNegen gebracht hat. Gestern Morgens gab er nämlich Befehl, feine Galasänste in .Bereitschast It . . . ' zu yallen, oa er heute im Ta - Nautien (Tempel deö Schnee und RegengotteS) seine Andacht verrichten werde, um dem Reiche einen Regen zir bescheeren. Kaum hatte sich unser erhabener Gebieter vor dem Bilde dieses Gottes niedergeworfen und zu beten begonnen, öffnete derHim mel auch schon seineSchleusen und schick te einen dtsruchtendenRegen aus die Erde herab. . . Es zeigt dies recht deutlich, vie beliebt unser Kaiser jetzt bei den Göttern ist, und die bereitwillig sie alle seme Wünsche erfüllen."

Die AuLvanderer.

0 sprecht warum logt ihr von dann?" F. Fre,liath. Der Winter naht, und traurig 'irst die Erde Von sich des Sommers buntes Fest ew,and: Vorüber ist nun t und Beschwerde, Doch auch des Jahres . schönster Zauber . schwand. Kurz vKK'der Tag; der Landmann säumt nicht langer u h fi , . . . h fi h . u" fi4 des Waldes Sänaer. ! ' ' WHV, Und einsam treibt der virt auf weiter . H Syiur . Mein Vaterland ! darf ich dir offen sa Wch, Herb' Gefühl mir durch die Seele .. ' ' . Ulll. . . . trlntti 2 ütcniu ? Wie deine Jahreszeit in diesen Tagen Man auf den Blättern der Geichichte nennt ? Sieb, deine Sonne senkt sich tief und tiefer, ... Weil dichter Nebel steigt aus Sumpf und Moor; Und ibre Strahlen brechen schief und schiefer Und selten nur durch Nachtgewölk her vor. Es wird schon kalt und leer auf deinen Auen ; Dahin der Lenz, des Sommers Farben Pracht; Auf Baum und Strauch ist keine Frucht zu flauen : Hast du schon in die Speicher sie ge bracht k " IT. tnl TIS.A le, oder riß vielleicht deö ' ,-.?z? . ie grünen Fruchte .dir v Sommers vom wellen Zweig? Erstickte gar des Frühlings nächt'ge Kühle Im jungen Keim schon Blüth' und Frucht zugleich ? ? Und deiner Wälder buntbelebte Räume, Wie sind verlassen sie, wie öd, wie kahl ! Der Herbstwind jagt das fahle La Baume .? vü j oer W - Mit Hohngelächter über Berg und Thal I rrrx r; v v x v : . ; rr jc.c.: . Wo sind die Sänger, die im Eichenhaine iutt iuw iiwwiBm vyvuH m - i.i,,, uriMvH M1 .,n m.r,,-. I .4.4 v.r Ml 1 m m . Daß laut vom Frühroth bis zum Abendscheine Durch Feld und Wald der Liebeszauber klang 7 Doch horch ! Sind das nicht heimathlicher Klage Accorde, die im Abendwind verweh'n ? Und wer sind die, die dort noch spät am Tage - : In grauer Ferne still und einsam geb'n ? Ach Deine treuesten Sänger, deine be sten. Sie sind's. die, mit der öarfe in der Hand, Gesenkten Hauptes zieh'n nach Süd und - Westen, Und dich beweinen, deutsches Vaterland! Auf fremder Erde athmen sie nun freier. Im kühlen Schatten müde hingestreckt. ndek miß d?n P5n?en iftr.r fltir i v Der Zephyr pielend alte Klänge weckt. Und wollt Ihr wissen. Äarum die Asce . ten e..:Q.: : rn.i.r.v li. lezett Niui vs i u ouxciiano oer i ClNI, I aw m . . n v . i ' . i L0 frag!, warum em l Israels Provlze ten An Babel? Strand und Salems Schutt ' gettemt ! GeorgScherer. POST FESTÜM. Ob die Geschichte wahr, die wir hier erzählen, möchten wir nicht verbürgen; es müßten auch nicht gerade Schwaben sein, denen sie passirt, denn eines gesun den Durstes schämt sich kein braver Sängerömann. Aber em gutes Spruch lein bilden die harmlosen Verse, die der .Bote aus den sechs Aemtern" als eme Historie vom Hamburger Säagerfest zum euen glevl. Vie nno als vie .Neuesten Schwabenstreichle" bezeichnet und lauten : Die Schwabe habe immer Durst, Besonders die, wo singe. Von selle könne wieder wir E Schwabestückle bringe. In Hamburg bei dem Sängerfcst Hätt sie das Singe tröffe, Do sind sie, um zu stärke sich. Zuerst in a Bräuhauö g'loffe. Do hen sie sich so arg verpickt Beim delicate Tropfe, Daß ihne g'stiege in den Kopf Der starke guate Hopse. Sie hen st nimmer z'singe traut, Hent g'sehn nit mehr die Note Und zu de Auöschußherre hent Se drum hingeschickt en Bote : rf- tV m. .De Schwabe habe si verhockt Beim Bierle und thun schätze, Sie lönnt'n Kammerlanderö Lied Verhunze und verpetze. Drum bleibe hocke sie beim Bier, Man soll eö nit verüble, Sie singe schon a anderömal Wenn'S hell im Oberstüble." Da, wie'S der Bot auSg'richt het. Lacht Alles, hält das Bäuchle Und sagt : .ES gehe halt ne auS Die nette Schwabestreichle !" Guter Rath. .Hören Sie, Meister! Ich brauche zu einer Fußreise ein Paar tüchtige Stiefel, recht bequem, nicht zu schwer. WaS mei nen Sie? rathen Sie mir zu kalbsleder nen oder rindsledernen V .Je nu freilich KalbSleder ist immer nur KalbSleder, nu un Rindsleder ja das iS freilich nur RindSleder,' ja. Na, da wollen mir veiter keene Sache machen ; nu brauchen Sie mir nur zu sagen, vaS Sie für welche haben wol len." .

In Sachen der OchSttheitöprämien.

. , -4 1 . Wir Endesunterzeichneten haben unS wiederholt bemüht, zur, Ehre der Frauen in die Saiten zu greifen, ohne daß eZ uns gelungen wäre, das Lob des schönen Geschlechts zu erschöpfen. . Dies ist nicht unsere Schuld, da die lElnrichiung der chönheits Concurrenzen zu unserer Zeit noch nicht existirte Nunmehr aber omen wir um die Erlaubnis, daZ Ber säumte nachtragen zu dürfen, und ersu qen unsere Leser, m unseren Werken die nacylteyenven verbesserten Lesarten em tragen zu vollen: '. . Und herrlich, in der Jugend Pranaen, Wie ein Gebild ous HimmelZqöh'n Mit Schönheitsprämien vollbehangcn. Sieht er die Jungfrau vor sich stehen. ' -. Du hast Diamanten und Perlen, Hast Alles was Menschenbegehr, Du hast ja die Schönheitömedaille Mein Liebchen, was willst du mehr? - Schiller und Heine, selige Dichter. Pyilonuxcö. Dionys, der Tyrann, trug 5.cißen . Wunsch, Als Musensohn zu gelten. Wenn solch' ein Großherr Verse macht. Wer wagt's, ihn je zu schelten? Philoxenus, der Dichter, khat'ö, El.i unerschrockener Richter: Je mögt ein guter Feldherr sein. Doch s?id Ihr ein schlechter Dichter Das sollst Du bereuen im Kerker tief. Von PhöbuS' Licht geschieden." Es ließ der wüthige Verseschmied Dem Dichter Ketten schmieden. Und schmiedete bald ein neu Gedicht Und ließ ihn befrei' in Gnaden Und, glänzenden Triumphs gewiß. Vor seinen Thron ihn laden. .Nun sollst Du gesteh', Du Kritiku Zu ekel bist Du gewesen !" Er hebet an doch hat er kaum ' Ein Dutzend Verse gelesen. Da springt Philoxeuus aus er sieht Vor Augen sein Verhängniß ! Verwundert rust Dionys : .Wohin?" Philoxenuö d'raus: .Jn's Gefängniß!" F r.'v. H o ff s. Nunne: Tolerant wie ick bnv will ick den französischen Zeitungen jerne den Jlaubcn lassen, daß dje Patrioten. Liga, dieses scheene Institut von Jam betta's Jnaden, noch zu jroßen Dingen berufen is, obwohl ick vorläufig man blos das unverschämt jroße Maul und die riesig jroße Blamage sehe. Wenn aber das Journal .Paris" so weit jeht, diese Liga mit'n Tugendbund von Anno dazumal zu verjleichen.und ihr bejeisterte Sänger vie Arndt und Körner in Aus sicht stellt, so muß ick mir überdies? heil lose Bejriffsvervirrung denn doch sehr wundern. Arndt und Körner ! Heiliger Deculede ! Bei d i e Sorte kann doch nur Klopstock dominiren. Ick hab't aber immer iesagt,jedesttmd hat semen richt! jen Namen, man muß eö nur dabei nennen. Inserat. (Histonsch.) ' Heute Metzelsuppe beim Mohrenjackel! Alles in allem sprichwörtlich nur gut, ' was sich ausweisen ' wird. Denn der ausgeschenkte Wem kann sich sehen lasten, das heißt, wenn man ihn trinkt, und die Musik ist nicht von Stroh, sondern- vom Kapellmeister Sträubte, der Takt besitzt in den Noten. Also kommt alle und haltet mit, wenn ihr bei Geld seid, denn sonst existirt die Metzelsuppe nicht. Die Schweinsknochen und so weiter sind alle von einer Sau, die sich gewaschen hat, und die Würste von mir selbst, was für Denjenigen von Wichtigkeit ist, der mein Sauerkcvut dazu schon versucht hat. Damit ist aber auch alles gesagt, denn m:ine Sach' lobt sich selbst auch ohne lange Brühe, vomit ich schließe. Ausgeplaud?rt. Frau (zu zwei Mädchen, die bei ihr Abschiedsbesuch machen) : .Das ist mir aber leid! Heute habe, ich erfahren, daß Ihr von hier fort kommt ist eS wirklich so ?" Die kleine Minna : .Ja leider, der Papa ist versetzt worden." Die kleine Anna (vorwurssvoll) : .Aber Minna, das darfst Du ja nicht sagen die Mama hat un doch streng verboten, es auszuplaudern, wenn etwas bei unS v er I e tzt wird." Gedankenspäne. Die Schönheit ohne Liebenswürdigkeit ist eine Blume ohne Dust. Beifall ist die Amme jeder Kunst. Der Arzt ist oft schlimmer als die Krankheit. Galant. Ein Schwiegersohn giebt seiner Schwiegermutter ein splendides Ab schiedsessen. Die Schwiegermutter ist gerührt über so viel Liebe und bemerkt dankend, eö sei ihr leid, daß sich der Herr Sohn ihretwegen so' viel Kosten verursacht hätte. .O bitte, Frau Mutter," erwidert ihr derselbe freundlichst, bei fröhli ch e n E r e i g n i f s e n ist mir Nichts zu viel Das Abendmahl bei Selre tärs. Frau: .Kömmst Du doch einmal, ich war schon recht in Verlegenheit wegen deö Nachtessens, Geld hast Du mir kei neS, wie Du weißt " Herr Sekretär : .Sei ruhig, ich habe für Alle etwas mitgebracht. Hier st Hanf für die Vögel, ein Roman für Minchen, eine Legende für unsre fromme Marie, und für Dich war ich eben beim Doktor Naßkalt, der Dir sagen läßt. Du sollst am Abend ja Nichts zu Dir neh men, als frisches Quellwasser!" Die Frau leise : .Und waö esset Ihr, Du und Adolph ?" Herr Sekretär: .Adolph pumpt auf seiner Exkneixe, und ich gehe auf den Florianikeller, wir haben heute dort eine Spanferkelparthie in unserer Gesell schast. Ich thue dies nur Eure.'willen. daß ich vorwärts komme, denn meinChef kömmt auch bin !" ; -