Indiana Tribüne, Volume 6, Number 20, Indianapolis, Marion County, 8 October 1882 — Page 3
Aic umgekommene Fomp janer.
OoTr. vi eur. " I Damit die voranstehende Ueberschrift i . . r ' m I Nlch: b Meinung erweckz. als sei Pom Jm von einer neuenttalastrophe hemgekam JL 1 . V . .. VI 1A.. M , . I iuuji raocucst u uiumuu, uuue PchtS der jüngst über die nahe Insel Jz. chla hereingebrochenen Erdbebenverwu. fl... m. mmm m.1 Xl OVTIiiKÄ TT k. . liungtst uiiaauuuuiy yuvui wuiuc , tft mmm mtm fl f JCÄ M A 5 Cf I wouen ran corausiiucn, uaÖ im Ivtgrnden von dem bekannten Vesuvausbruche deö Jahres 70 nach Chr. und sernen un ieilvollen Folgen sür die damalige Be IsohnerschastPompejis die Rede sein soll, Eine nähere Betrachtung dieser Folgen Uird sich dadurch rechtsertigen, daß zwar aenua uver oie eriautluna oer allen y mW . An m r tm L. Römerstadt und ihre Zustände vor und nach derselben, aber wenig über die Ein zelheiten der Katastrophe und die Erleb nisie derBewohner während jener schreck . L' . . . ' n Ilchen Stunden geschrieben voroen Es ist bekannt, daß die - campanischen Städte durch jene Eruption vollstän big und auss surchtbarste überrascht vur . ' ' ' v ' ir-- v V... . mw X (Sinn N? ui, uuu wui w v vp .... mand von der Möglichkeit emes vulcani6n WitafntAfS t Adnunk? batte. .,. "5 . i i Der Vesuv war allerdings m früheren Zeiten thätig gewesen, wie es mm schaffenheit des Berges, dieAnhäufungen von Bimssteinen und Asche und die La. 7tx. in ? in r 1Tmnfitrm fiptmtien. vuuuu.( it. n.v ,.v-..ö ' auf deren einem Pompeii selber erbaut war. Aber leneizrelgme lagen ien,ells aller ge,qicylllqen Erinnerung, zn' ri ' -'it.li.S.. Cll a.M.f.iA poriger mi M JtT L t T t .L . I Thätigkeit gezeigt, und man dielt lhn da. m . . , , i der. wie der alle lLeograpy Viraoo oe ' JV f C n li zeugt, für völlig erloschen, der elt des Augustus, ungesähr 80 Jahre vor dem Untergange Pompeiis und Hercu. laneumZ, schrieb der genannte Reiiende: V m UDK9M0 0K1 umiKsi vv ,. ,.., n ''hr schönen F . i w V o Tj 4.C fö I dern bedeckt, mit Ausnahme de GiM. Ä)er teuere in zum gron .ocu cn, ganz unirvqw, aiiau nju,cuc.f
dem Ae:na uno oen nayern vu.m,qm derung, hn au einer Nacht dorthin tr 1 CVeX:. HV mts, ; I . . 1 U .1 . 7. .
cnuini uu oaiu uuu uiiu beglelten, bad er es vorzttye, vel )t
Nleeme svur von cuicamiatn ... M. fi. lter,!
uno zeigl loazeiige ajuyin(jm um ici- deffen ließ er einige Schiffe der in Misenen von brandiger Farbe, :e wenn sie nuOT nQtionirien und unter seinem Eom
vomFeuer zersreffen waren, voraus man schließen darf, dab die Mgeno sruyer ge. brannt nnd Feuer'rater gehabt hat und nach dem Ausgeben des Vrenmiones er. ss.Zff Zfrer nerinaen Mni ljc5!i?. .?l:?rJf5:ir.?i" :oi.cuen -tiuö yif scbaulichkeit zeigt dieseBeschrerbung doch, II f . f - V I . I daß der Vesuvkegel damal doch Nicht sel7.e zetzige Form unv yoye geyaoi yak, oa Tlraoo m ui je u"" - nem .ar0i;eNlyellS eoencn ylltte m i iT!i..fii i red Mlt diente schreidung icytteven will, oav oer ege: . p . . c.r. v. 1 damals überhaupt nocy ntcyr voryanoen . . 7... (amVivm V, V(rt?yinSfiitfJP I geweictt, uut.u vm v..., ?'!2.a?7enav - loch uchtlg vemertt, vurven vtt anen Schriftsteller und namenincy Pimms, v vie rupnon u" dert hat, eme so bedeutendeVeranderun b, u4 ganzen Landicysll umgeuanen nure, fiqnnq Nlql unrrM Mn. Im kiNllange mir iraoo uorien voji oer grvbeniye , t;. t.o CI-V Vi X tviT. f.M.iff oes V2ipiciö iinu uuuv u, .vius, ne Svalte der Berghöhlung bis zumFu te hinabstieg" und den Römern in den K 1 . " , M, r f . Rücken nel. M Qiso ieor wayriqeln . tr tt . 1 . 1 . von 7 ru u-yr. o i kf 9 der letztere vernell wuroe, w e olweer. anderungen vei aura .Ui' tern AuZbruchen beobachtet orden sind. seyr geWagilr.. . tf l k. A.'.fitAAM M A VM M W V A lyui, oen xnujjuuib! u . ClHilgV JUtü -V7IÄ V44W44 4i-44' erdingS ausgegrabenen pompejanischen . i. rx; a -t: nffi cn rnns irr pinprn tt ff t Wandgemälde nnden zu wouen, auf wel . m r v n v chem angevlich d hub oargcicai tlt. - . er .r.... oerg rote MU oem -üciuö. . mW fW 1. V V . Ueber ven iuconqi uno ozn ,aqntt Verschüttung Pompejis, der in den Derschiedenen Handschriften und alten Dru cken des Plmlus vercyleoen angegeben ttirfi. ist viel aesiritten worden. Da au? dem Weae der. Urkunden keine endgültt ge Feststellung zu erzielen war, hat man sie durch genaue Betrachtung der Funde au gewinnen gesuqi,'in ser an iaj rlch" LigenVoraussetzung, daß eme lmSommer Verschüttete Stadt mmancherylnjichtem anderes Aussehen zeigen müste, als wenn M, . nrl ' i .f .: V . k tHA.Vi.f.! tVX JiUimcTiiriyt uimyi wüuii. Allein abgesehen davon, daß im südlichen I tauen vle augemrli.k P,i,,.vi.vll..e oer Städte und der Behausungen im AuguS und im November welche Monate al. lem .ernstlich in Betracht kommen könn keine bemerkbaren Unterschiede u zeigen pflegt, so sind auch die Einzeler scheinungen nicht von der Art gewesen, um eine unzweifelhafte Entscheidung für den einn oder den andern Zeitpunkt zu begründen. Es blelbt daher am gera desten, lür jetzt au dem auf Grund der besten Handschristen gewöhnlich ange. nommen Datum deS 24. August fest. zuhalten, nb dies hat auch Die Direcllon der AASgravunZen ve: der ffest. setzung deS Tages tur dle achtzehnhun. dertjährige' Erinneruvgsseier im Jahre 1870 gethan, obwohl der technische Di rector, Herr M. Nuggiero, selier in ei nem Aussatze der Festschrift die Anficht verteidigt, daß dle aufgerundenenFruchte Eastanien, Oliven, WUiige Granaten und Vnttchkerne sowie die Stellung vieler Weinkrüge vielmehr auf den 24. November als VerschuttungStag schlle Anlasten. Wenn man den Beweis da sür nicht als geführt erachten kann, so ent hält die aus siebenzehnjährigen Studien ber Erscheinungen in Pompeji beruhende Untersuchung doch noch manche inte, resante Ausklärung über die Vorgänge der Zerstörung, die wir in der Beschrei bung des jungem PliniuS, des einzigen
lich, daß sowoyl em egel als aier einem andern Punkte derKüste zu lenken, sich nicht enrftrnen wollten, so lange sie schon bestanden und durch den Ausdruch ,r rief s . S)9m TOnthin fiift k. nus m iti.
Der aui demlenoen seinem erschreckten Freunde abstieg. Um diesem zweiten Tage der AuSbruch seine hat mindestens ebensoviel Aehnlichkett diese Zeit muß bereits ein frischer Nord- größte Heftigkeit erreichte. Die Erzäh. rait dem Eblmoorano oder dem BloaS ni.n. nbr nrHmnh emekt hnhtn hn ;r f. il.
Augenzeugen, dez uns die Katastrophe
geschudert hat, vermls-en. Nach seiner allgeme.t bekannten höchst anziehenden Schilderung in einem Brie i an Taeitus bemerkte man m nvtiieurn, Vnn tr fifo rutf s,,? MYih JftTIMn ., mnuorir VlinZns ""j, vw u... i i - fst2v v.n ra.Q:nn der vulcanischen Er. scheinungenMittagS 1 Uhr. Ueber dem . V ' q,f,,h t, fi UttMlV tonn imnf shnlichemUmfange und seltsalnerForm. PniuS vergleicht sie mit der einerPinie, . Ö . ' I ' nd wer je die Rauchmolle des VulcanS . B . . rtfenen bat. 0 c Cci rubiaer Lust lerzen .irade. einem Stamme gleich, in dietzöh steigt und oben sich wie ein Schirmdach ausbreitet, muß den Vergleich äußerst passend finden. Wie er sagt, wußte man in jenem Augenblicke nicht, woher die We stamme, und erfuhr erst nschträg lich, daß sie aus dem Vesuv gekommen sei. Dies erklärt.sich leicht aus der Un bekanntsckaft dervulcanischenEiacnschast deö Berges, an dem man . eine ähnliche . . I Erscheinung vorher Nie bemerkt hatte, und aus der Entfernung, welche in ge rader Linie vonMisenum bis zum Vesuv . . 30krn beträgt. Ein mehrtägiaes Erd. beben war vorangegangen, welches aber. weil es iN ampaiiien eiwas !Z)ewoolill. ches war, keine besondere Furcht erregt t'. :m,:k?...m.. ? rr ... .1 Tt Itr! I ymic. uuu) luuiuui uic m am(üuuiji- i Miefien selbst durch die ungewöhnliche Wolkenerscheinung nicht beunruhigt, leg. tcn an demAbend ruhig schlasen und den erst in der folgenden Nacht durch . t .tii rt.vt.t.. ...(.rj...jr. ein gtjuy?ic3 lvvkvlt. uuyiiyiiui. i Der Berichterstatter hielt es sogar nicht er Mühe werth, die Erscheinung in nä heren Augenschein zu nehmen, sondern 7 V.' . . 7 - . . ' widerte seinem Oheim aus di Auffor 1 . 1 inen wmm ,i v v INtt den als Naturforscher die Naturersch T. r,, stTnn T,ntt. rrSnfstTTS !) j O ' w gZ, yss,una von der Schwere der Katastrophe, als er besahl, ein kleines Lustschifs bereit zu machen, um sich aus dem nächstem Wege zur See nach der jensei tigen Küste des GI eS ,u bezeben. Ehe einschiffte, erdielt er schris.liche I ww j - - . - - j - - - - 7 " Nachrichten, welche ihm die ' Gefahr, in der die Ort chaften am Vesuv chwebten, meldeten und Hülse erbaten. Infolge mando stehenden Kriegsflotte auskaufen und begab sich aus ihnen nach derbe. lohten Küste, um zugleich zu beobachten und t ju bringen. Während der 4v r r n t V Sat)tt btetirte er seine Wahrnehmungen Fahrt dictirte er seine Wahrnehmungen ..v rj.r. n (zTihrimmnfn nuhn&ntn. " U - -w .....g.. j I 2eibec finb biere Hufufonuhaen ffir un8 verloren, und was der jüngere PliniuS über den weitern Verlaus der Ereignlffe 1 o -ii- i blicktet, berudt nur auf den ErlSblun. s; tT(na iiHMiWifU I ben war, NZNN.MNM ba ch dm BkglN dttAu. nuß der Aschenregen eingetreten ehr vrucyes mu sein, der sich Anfangs infolge der Ruhe der Lust welche durch das pinienartige Aufsteigen der Rauchwolke be. Mgt Wird aus die. Nächste Umgebung deö Vesuvs beschränkte und erst später, nachdem ich am Abend Landwind erhoben hatte, sich weiter ver. leitete. Die Asche fiel aus die Schiffe be Plinius. je näher sie kamen, desto hetB und dichter ; mit ihr vermi cht I Z . M . . . 7 1 imsteine und Lavaschlacken, also genau Küste erreichten .- um umkehren solle, und sem Steuermann rieth ihm dazu. Bald aber entschloß sich . .:r.t. : . rm . k.: rr x das Glück : Zum Pomponianus !" Die. s war ein Freund deö Naturforschers nd bewohnte eme Villa zu Stabiae, 3 an der südöstlichen Einbuchtung zes Golfes und etwa 2Vkm von vercu I . . . .1 laneum. lötrn vom Beiuv entsernt i v. c rwi r . cr ? ai ai Plinius in Stabiae eintraf und Pomponianuö, welcher mit seiner babe I J-m. .f -V . L MW m ft. zu sazisse rneyen woule, ourq oenmo am Auslausen verhindert worden war, während derselbe Wind nach auSdrückli cher Angabe dem von Herculaneum herbeiseaelnden WlinmS sebr aünstia war. Damit stimmt es auch aan,, überein. bafL wie Cassius Dio erzählt, die Asche bis nach Africa undSyrien getragen worden sem oll, eme Thatiache, die Nichts auf. fälliges hat, wenn man daran denkt, daß derSandstaub der Sahara zuweilen vom Winde bis nach Norditalien uad noch . !a. iJ.t ... n. weller geilleoen woroen ii. Wegen der größeren Entfernung war maninViaolae nlcvio unmllieioarerise. fahr ausgesetzt, wie in Heiculaneum und Pompeji, und es gelang Plinius, seine erschreckten Freunde einigermaßen zu be ruhigen. Er zeigte sich selbst gan, furcht ; loS, nahm em Bad, speiste mit heiterer Miene und erklärte bie feurigen Lava ströme, die an verschiedenen Stellen aus I dem Berge hervorbrachen, sür brennende Bauernhäufer. In der Nacht nahmen die Erscheinungen an Stärke zu. Eine hohe Feuersäule stieg aus dem Julcan auf, hell glühte die Lava in der Finsternlß, d.e Gebäude wankten unter om deftigen roerichutterungen und die Höfe füllten sich nut Asche und Blmstez. nen. Man mußte Plinius, der sich zur Ruhe begeben hatte und fest schlief, we cken, weil man bessrgen mußte, daß bei längeremZSgern die vor derZimmerthür sich anbäufende Asche den Ausgang un. möglich machen werde. Gemeinsam be ratdschlaate man. was vx thun sei. Im Hause drohte die Gesahr deS Einsturz der Mauern, welche beständig hm und her schwankten : im Freien war man den fallenden Steinen ausgesetzt. Gegen Morgen jedoch beschloß man, das Haus zu verlassen und, durch aus dem Kopfe fest gebundene Kissen gegen die Steine geschützt, den Anbruch des TageS zu er. I -mmm. . . km mV W IW . warten. Er kam, aber mit ihm nicht das Licht. Es blieb vollständig finster und
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lag. na oleAvsaaci von'enum nlazi chem aus dem entgegenge etzten User des ' V- , m.üv wohl vor 2 Uhr Nachmittags erfolgt sein Golfes der Naturforscher den Tod fand, n, Sie können durch die Geschichte knnn. s msn es etwa 5 Ukr nemelen Um T;. .. m.kk. ?. um Jure Vchnurc kommen. Al.o dringen
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man. mußte sich der Lichter und Fackeln bedienen. Die Freunde wandten sich,
'oon der Dienerschaft begleitet, nach dem ' V m I Strande, um die Einschiffung zu verm qen, vocy war oas Meer noq zu ausge regt. PliniuS. der bejahrt und velewt . Cmr n f !ii . . rtjt C .1 war und anAstdma litt, leate nck aus einem ausgebreiteten Tuche nieder und ließ sich zu wiederholten Malen kaltes Wasser zumTrinken reichen. Bald aber trie. ben, wie es heißt, .das Feuer und ein es tZil v. f .. t.t. x .... voroer anlunvigeuoer wriezarlu aiu i . 1 . U . 7 U I druck .Feuer" sich auf bt zahlreicher me derfallenden glühenden Auswurfsmasien bezieht. Zugleich müssen erstickendeDün. ste undDümvse beraetrieben worden sein. DennPlinius, der sich wieder erhob und, auf zwei Sclaven gestützt, weitergehen . . M . ' . W I wollte, )anr leoer Nleoer uno gao oen Geist auf wie fein Neffe vermuthet, durch Erstickung. Die Begleiter werden ' ' " .. ihn, um ich zu retten, verladen yaoen. Zwei Tage später fand man den Lelch nam IN versezvktizllgr, in uiiuriuuuciicui Zustande und mehr einem Schlasenden Zim -Sf. Q;n - . 1.1t. D... I i uis uuiu. uytt.iu, vw um daß der Tod schnell, vielleicht dury einen Schlagfluß ersölgt war. Wie man sieht, läßt sich aus diesemBe richte auch auf die Vorgänge inPompeji, . 1 l. ...t v.r.ff.. rr.:. v . m.j . meines uu ucijtiuc vscue uw viuu9i aber etwa sechs Kilometer näher an dem. selben lag, schließen. Vor emem Lava, M . Hl.UIVI.Uf j)H U.WMf kll V.tlt ! I maninStabiaebiswrNacktobne unmit. telbare Gksahr und zumTheil sogar ohne ernste Besorgniß war. so muffen offenbar auch de Pomprjaner mindestens wäh. rend der ersten NachmitlsgS stunden Zeit zur Fwch. gehab, haben, die sie zu L.nde g w v j nach Nuceria , und Nola oder zur See nach Neapolis, Puteoli und den Inseln bewerkstelligen konnten. Auch in Misenum und ohne Zwei fei ebenso in NezpoliS, und Umgegend verging der Nachmittag des 24. Äugust ohne eine außerordentliche Katastrophe und ohne . b.Ionbne. Beunruhigung. Denn d:r junge PliniuS, x i... m M iq v , r,,n,uk, . Jahre alt, konnte sich mit Leien und UiliilUt9 J-O I ,WM.VV VI V I VMM I VVI, WM ' IBab nehmen, zu Abend essei Schreiben beschäftigen, das gewöhnliche ..V V M M I en uno oann zur Ruhe gehen. In der Nacht jedoch ward auch hier das Erdbeben stärker, so i 'i ' i d er nack k nem knr,en nnrudmen rxr .. ..r x i. ..v nx r.:v I iiciucic, 1 Tn A rr p n i ; i. 1 1 1 P I TT I f ,aL3l?merr;f 'r c- i B ?9 HauS dene Einsturz sie befürchten mußten, und setzten sich in ememVorhofe nie- " iv... der, der sich - vermuthlich von eiucr be deckten Halle umgeben bis zum Mee resufer erstreckte. Plinius ließ sich, wenn wir seiner Angabe glauben dürfen und er nicht vielmehr mit seinerUnerschrockenheit sich brüsten will, die Ge chichte desLiwiu geben, um zu lesen, und suhr fort. Aus ,üge zu machen, obwohl ein herzukam mender Freund ihm deshalb Vorwürfe machte. , MM,., Erst zwischen 6 und 7 Uhr Morgens da bei den bestandlgen w ujivuiitiiiu.it vvuuwfc uuu, VUS tu, ni. ivianrntna rt i ? rr h Verweilen im Hose gefährlich wurde, die I Yyr1nUn Cfi Ynnr rtn Tir kaum durch unter dieRäder aeleate Stei ne auf ihrer Stelle zu erhalten waren. I m V . . . . . . gewissen waren. Ein aroner Theil der Bevölkerung war ihrem Beispiel gefolgt und wälzte sich kopflos aus der Landstra wabrscheinlich der über Bajae nach Eumae führenden vorwärts. I ' Es war derselbe Vormittaa. an wel' - . genscheinlich tin ziemlich treues Bild von I . m . H. den relgmjsen, adgejeyen von der Uder triebenen Betonung, welche der etwas ei tele Schreiber seiner angeblichen uner schütterlichen Äuhe und Furchtlosigkeit ,utkeil werden lafct. OS ibm' nicht ein Kes,e? nit ein nmnnli,r Qn.,t entschlüpst sei" und ob er, der Achtzehn, jährige, wirklich m dem Gedanken bat er mit der Welt und die Welt mit ibm s alntergehe. den traurigen, aber aroken Trost sür den Tod gesunden" habe, kön nen wir dabinaestellt sein lasten. Wobl . - P ' - 1' - . " aber dürfen wir glauben, dak derGedan fc, der Untergang der Welt sei nahe, sich nickt weniaen aulaedränat babe. o I" ö - - Die Seeken-Achse. Skizze au dem Lebe emeZ EmjZhnz'FreiVillizen. von B.jCMar ctlau&rnann. .Die Seelenachse des Gewehrs ist eine gerade durch die Mitte des Laufes ge dachte Linie. Sie ist also nur eine Linie, die man sich denkt. Ich habe Euch das schon sft erklärt. Habt Ihr mich auch deutlich genug verstanden frug der ElnjShrlg'Frelwllllge, Gefreite Börner seine In uuktloneabthellung. Ju Vefell !" rlksen die AM Wasserpo lacken, denen er die Mysterien der The orie deS Schießens zugänglich machen sollte. ES gehört dieses JnstruktionS thema zu den. .OffizierSkapiteln" d. h. m den eniaen Kapiteln, welche von OM' zieren instruirt werden sollen. ES gab nun aber bei der 11. Komvaanie des Regiments keinen Offizier, der des Was serpolnlschea soweit mächtig gewesen wäre, um die Instruktion der .Polen" zu übernehmen. Börner jedoch sprach jenen Jargon fertig und galt außerdem sür einen tüchtigen Instrukteur, und so entschloß sich sem Kompagmechef, ihm die I IYf ClL .11. W IT1 . W M Owzier Avtyeuung oer Polen' zur Ausbildung in der Instruktion anzuver. trauen. Börner wurde diese? Ehre nicht
Flucht'. Da emLavaflrom, sovleiman wvnavv WZZlZZ Hau e beleaenen Hauptsache, allwo sich
. weltz, Nicht viö vtaviae ' gelang! l uno ujeucipuirn, uiiuuic , wiuiuuic, uui vm .ucui v " allmittäglich das Mysterium der.Parolee auch nicht die vielleicht zum Theil n Rasanz so klar zu machen, daß vollioa. Was ibm bevor.
Brand gerathenen Häuser gemeint sem zelne tann das voue erjlanonly ur oem yau,e zurualeyrir, ira; iyr m uc ft(inc bemühte sich nicht daran zu können, die ja schon verlassen worden wa- diese Dinae hat.' Börner wollte daö Vorgärtchen Börner entgegen. - KovrowolSki'S Melduna. viel.
ren, so muß man annehmen, daß derAuS Berfianvmv erzwingen uno war m er Das Mädchen stieß emen unterdruck, icht eine Anuiae des Vastors und vor
ström Pompeji schon dmch s.in.ag. ,:, W.e mamna . umw v " ' Wk'd .. S
auf inet Anhöhe ge,chud. . Dagegen ausw.nvig ! ,uq, ms -v-, - v - . . - .. "".4UWmu'i" J Ä.
zu mub'kder R.g.vo Asche. Bimsstein. dhu :.m. gedachte Kirne r ;,; "' "Äi d ie'! Poen ""Ä
und alubenden cvlaaen wegen oer gro. .su eieu . .. n: ' . n. ... ..Xk. iu4V VM
. kern Näbe dickter sein, wenn auck müt in .Nun wir wollen einmal die Probe u
ci- dem Maße, um den Einwohnern dieRet. machen. Passen Sie gut aus und über. " " Börtter r lief der Hauplmann. - '
itft iimRrtTtrhiitioAn n mnn TpslPn Z Tt A die? 9Tnttnnrt stuf h'xt rfloe . üCIi jiuu uciw uu. Der Angerufene steckte den Brles rasch
bet ,äkluna entnedmen. dak in der Tbat
anhXunn fntntnmrn. an in her aftut nrt
I n"f""" ? W www - wwwwwmwwtw, mm-
ohne eine längere Rede des Hauptmann; theilhastig.
, Börner hatte sich diese Rede sehr 'sohl V. V - I zu yerzen genommen, uno oa er sm ge visienhaster, ' schneidiger Soldat war, hatte er sich mit seinen Polacken die denk barste Müde aeaeben und auch recht schöne Resultate erzielt; nur mit der unglückseligen 'Theorie des Schießens wollte es mcht gehen Es giebt eben Sachen die unmöglich sind, und zu dier. .(..i . .rtvtvtn STsniAfiT ii yvi i, um awpfcu.u hju rrr rr . , ... v?. 1 :CT- . CVf . C I zweiflung, daß ihm dies nicht gelang, In acht Tagen sollte er dem Kompagnie ches die Abtheilung .vorinstuiren" uno r r c nmav' . n: I zeynrameno Millionen onnerwener fuhren ihm dabel aus. den Kopf 'wenn es dann mcht so ging, wie es gehen sollte. OcCC.CVL IT. SC Tf TT. fc mm qaoi viz min standen frug Börner nach einmal. Zu Befell ! antwortete der ChoruS. . . . ft t . .oprowoisll, yaoen le veranoen. was eme Seelenachse lst i o uiuwwuiw uki, trotzdem , er notorisch der dümmste ffrT Wrtrtnin ftfitfifiitm tflnr. . i .DaS freut mich entgegnete Börner, welcher fast eme Stunde lang nur von der Seelenachse' dszirt und schon ganz erschöpft und nervös war. .Was ist also Ca.sH.At. 9 mit luumn i .Mitte Lauf gedachter grader Linie ! antwortete prazis KoprowolLkl. I " - V w Ö ' die ich setzt stelle, recht' genau! Also: Können Sie, Koprowolöki, aus Ihrem Gewehr die Seelenachse herausnehmen?" Koprowolöki zögerte noch einen Äu. gendlick mi, der AStaort, dann platzte er gtrau8 : .Ja woll !' ' ffi tadellge Ohrselge sitzen, und Börner, v . r:. icm c j.n.. cro .. tt vs. (a. uc. ,ic y, . wu- v cqcii gcaeisie ummym gegeoen oane, ericyrar im . , nächsten Augenblicke fast Geüchtiate. Sein Aeraer mehr als der Gezüchtigte Aerger Zru Z Art m. b7t mTr f.STÄuIbia rnrtr trptlish tin irntmiMninnnn tr I m - - . m mi mm 1 . irj . . ""-.- i ...l s,t ff. ik X.M k.s4s 6tmaßj jjalt Wenn lyn oer weich. Ibiit. so w ö firnet tDiillicb in nsaabarer Nerleaenbeit. Kodrowolstt l 'U 7 X 1 x... f?,k ndr(t ni I Vmv uW vuiyiuuy juiuv vh1 muckitill gkstanden, aber er wart Börner Einen viiiu. u. uet uiticni iillui ujuiEtt i 4. F . JT j Ti A. A I .. .. k. . " ' ' ' ilVuHU Um seine Verlegenheit zu bemänteln, v...v -....ö...v.. - I . uw lommandute Borner : Weggetreten!" . . m. . W I WM i tiifrnrnm Trtnmt nip vi titnetiiino enri Stramm machte die Abtheilung Kehrt und vttliel: das große Zimmer, welches Jnstruktionszwecken der Kaserne Zjchtet war. . scnchtet war. . .Aber. Krl . Du hast doch schon mehr als eine Cfeige bekommen und nichts gesagt, ttarum machst Du denn jetzt aus einmal Skandal V sagte der Feldwebel zu Kop?owo!s!l, den er in sein Bureau hatte citiren lasten. Vanie Unterossizin hauen gut. njahriges hauen melden ! antwor. Ei tete Loprowolsli. Du meinst, wenn Dir ein Unterossi zier eine auswischt, das schade nichts, aber voa kli:em Einjährigen willst Du i fm.- v . . p ff rr . "ü"Vrnrautn ia,1?n 1 vU ?CCU . . fcen Einjährigen Börner weiter melde ?" .Zu Befell!" .Scheer Dich raus. Du Lurrbaß!" . . Koprowolski verschwand, der Feldwe bel rief nach seiner Ordonnanz und ließ Börner holen. Nachdem er ihm einen ernstlichen Verweis wegen jener unseli gen Ohrfeige ertheilt, schloß er seineAede mlt der Mahnung : Versuchen Sie auf lrgeno eme ilüti e, den erl zu veran lasten, daß er seine Beschwerde zurück Sie die Sache nsch heute in Ordnung. Sie können gehen !" Börner war in Heller Verzweiflung. Seine ganze Zukunft konnte durch jene Ohrfeige in Frage gestellt werden. Er war Postpralt'kant in seinem Civilver bältniß und bei seiner Behörde würde man ibm eine so schwele Strafe wie acht Taae strenaen Arrest oder vomSalich den Verlust det Berechtigung zum Ein säbria.-reiAilliaen Dienst wobl kaum verzeihen. Er sah in seiner. Angst noch schwärzer als nothwendig. Und Helene? Börner überlief es elstait. als er an dtesk Namen und seme Trägerin dachte. Den Geschlagenen konnte Börner nicht um Verzeihung bitten, das wäre .!.?i.'f .... f. . mnnarilcy raillos gemeirn uno ynne wohl auch nichtS geholfen. Was nun thun ? rrv i- c.... f- . , r . n oaz oer lmmel eroarmi ncu ieit.ii eines armen iinjÜhrig'Freiwilligen Ge freiten, wenn er in Noth ist. Börner traf aus dem Heimwege den Unteroffizier Werner von der elften Kompagnie und dieser sagte lachend, als er Börner's Unglück erfahren : .Wenn weiter Nichts ist als Das ! Da will ich Ihnen emen guten Rath ge ben. Bei Pastors, die dicht bei der Kaserne wohnen, ist ein Dienstmädchen, in welches der Kerl, der Koprowolöki toll verliebt ist. Er versucht schon seit Atonalen mlt ihr em eryaltnltz anzu sangen, sie will aber von dem Polacken nichtS willen. Wenden Sie sich an das Mädchen, machen Sie ihr ein seines Ge schenk und veranlästen Sie sie, daß sie dem Kerl wegen der Beschwerde en gutes crr ... -. r n Wort giebt. Sie sollen seh z. der Mensch thut Alles, was ihm das Mädel sagt. Vrobiren Sie es nur ! Sie wer den sehen, das ist das beste Mittel, um die ganze Geschichte todt zu machen Börner bedankte sich sür den guten Rath, trotzdem ihm derselbe außerordent. lich sonderbar vorkam. Als ihm jedoch bis zum Einbruch der Dunkelheit kein anderes Auskunstsmtttel eingefallen war, beschloß er den verzweifelten Schritt zu thun. Das Schwierigste war: eine Annäherung an die Küchensee zu bemerk
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stelligen. -Aber Börner machte sich einen Feldzugsplan zurecht, mit dem er reus.
stren zu können glaubte. Er lauste ti V : . ? Oe i '.t!AM V. Vf m Am iSÜ I vrm einzigen o t " nisonstadt einen billigen goldenen Ring, dann wartete er den vollen Einbruch: der Dunkeibkit ab und chtich sich vor vik Pastorwohnung. Eine Straßenlaterne erhellte mäßig dasVorgSrtchen deSied. ngen aln l Hauses, an Kfo gedrückt Börner einen Beobachtungspos. (in fiitrtA flA trtmVT Arn rrtf hrtft 4. ij. 0!.H0M XV JH- .. V. C avM nfMlt l I ten Schrei aus. eil sie über das Heran iten des fremden ManneS erjchrack. Börner flüsterte ihr jedoch zu : ' ' ' v Erschrecken Sie nicht. Ich will Jh nenmchtsBöseS thun. Ich will Sie nur um emen Gefallen bitten. . Hier den Ring schenke ich Ihnen, und wenn Sie . va m 1MT . T T C .alp mir ven iserauen lyun, nocy em gvloenes Medaillon r Das Mädchen sah prüfend Börner an und schien zu schwanken, welche. Ant. . r -? y m,,,Zo?icylen aoer oel lor vle oeryano zu ge. w,:wt.n X.m n roinI Treten Sie in den Hausflur ! hier können wir nicht stehen bleiben. Börner folgte dem Mädchen m den dunklen Hausflur in dem er, nachdem die Hauöthur geschlossen war. kemen Gegen. uano unlerjqeloen ionmc. oM5uii Börner wendete ncn turn vzeden uno - r mV- f , , ,. ' wollte stchnaa).der HauSthur tappen, er hatte aber mcht an den Waffereimer geoaqi, oen ore ucyensee oomrunnen -v - j i v ... - je ... r . - cn I n?, d.r NSb. t ? " V WM nachdemHauSMr mtt nch genommen ekt datte. Mn Sl0ö, em iscurei or. e5V. lag m ganzer Leibes änge aus derSteinpslasterung, zumTheil über. er . v. (..it.- v. ....n.i.. g0wn.oroiiiuiii u uiuÖMui3: ten WasiereittttS. . Bevor er ich noch erheben konnte, erschien Licht. Der stör mit seiner Swdirlamne und binter stor mit seiner Studirlamve und binter ' ' l K2 Mttv f CrtFrf ss I i r-"-" , " vvvfc. .Endlich erwischt! Das ist der un. .7.? wRJi t... än s.;. 21" "'s 'h M WM,. M.. j - m..t!i't r u to .2 em eryllllNiö unariangen. iZivlls Mädcken war verschwunden.) .Der Un ... . mm v t m tirifitttr . t 1? t tntrtT ltrn nie in itn r,?W,v0iT W8,vn vW , sere Wobnuna. ist das eine Frechheit l Börner erhob sich mühsam. Die ra ' ' Pastor schrie auf : . Gar ein Einjährig.Freiwilliger ip es! r Psui! n?UU Sie sollten sich schämen l" werteitc im auck der Pastor los. .Ist das ein Betragen für einen Mann von Ihrem Bildungsgrade, Dienstmädchen vachzu stellen, um unlautere Verhältnisse anzu. knüpsen? Pfui, Sie sollten sich schämen ! Ich kenne Sie sehr wohl, und Sie ver dienten, daß ich Ihr wenig ehrenhasteS Betragen Ihrem Bataillonskommandeur mittheiltet Pfui und abermals Pfui!" Börner war wie vom Donner gerührt. Kein Zweifel ! Man verwechselt ihn mit seinem Gegner Koprovolski. Eröffnete den Mund, um sich zu vertheidigen, aber nach dem ersten Wort schnitt ihm der er zürnte Pastor die Rede ab und schrie ihn an: .Hinaus auS meinem christlichenhauseZ Hinaus!" schrie auch die Frau Pa stör mit oellender Stimme und im näck sten Augenblicke befand sich Börner, halb. betäubt durch das, was so' plötzlich auf ihn losgestürmt war, aus der Strafe. Eine unsagbare Wuth überkam den Un. glücklichen. Am nächsten Morgen stand Börner vor seiner Abtheilung und instruirte im &öeifce seines Anaenchts den biederen Wasierpolacken die leidige .Theorie des Schießens". Wenn sein Blick aber aus Koprowolöki fiel, überlief es ihn kalt. Die Thür des Jnstruktionszimmers that sich auf uud herein trat derHaupt mann. Börner durchzuckle es wie ein elektrischer Schlag. Richt Euch !" schrie er, .Zweiundvier zig Polen, . ein EinjährigFreiwilliger Gefreiter zur Instruktion !" meldete er dem Kompagniechef. Dieser berührte zum Dank flüchtig den rothen Mützenrand. Jnstrulren Sie ruhlg welter, ich will nur sehen, wie weit Sie gekommen sind. Börner wurde bleich vor Schreck. Der öauvtmann drükte die Abtheilung frü her als er eS angedeutet, jedenfalls wollte er den jungen Instrukteur überrumpeln. Borner war so venurzk, vaft er ganz salsche Fragen stellte. Mensch ! Seien Sie doch nicht so konfus !" rief ihm der Hauptmann zu. .Wenn Sie den Kopf verlieren, was sol. len denn dann diese Hanacken machen ! Nehmen Sie doch Ihr Bischen Grips zu ammen. oas icueinl i yler eine I . r . v. r....i t!. nette Wirthschaft zu fein !" Börner überwand den ersten Schreck und fcug darauf los. Der Hauptmann hörte schweigend eine Zeit lang zu, dann stellte er selbst Vita gen und schließlich Übernahme? ganz und gar daö Examinatorium.' Börner stand daneben mehr todt als lebendig. Der Hauptmann frug kreuz und quer, stellte Vizirfragen, frug absichtlich falsch und die Mannschaften geriethen ganz auS Nand und Band. Sie antworteten zwar. aber nach Börner'ö Ueberzeugung den hellen Unsinn. Koprowolski schien ins besondere seinen großen Tag zu haben, er leistete in Dummheit und Vernagelt sein gradezu .Heroisches- und .Ueber menschliches. I mm. m . . . . Wer yauplmann vertucvte ,hm selbst in eindringlicher Rede den Begriff .Flug bahn" klar zu machen, allerdings ohne jeden Erfolg. .Ist das em Heupferd!" sagte schließlich entrüstet. Dann wendet er er sich zu Börner ; .Lassen Sie wegtreten ! Ich danke !" Sprach's und verließ stumm daö Zimmer. Börner stürzte sich auf's Neue veiter in den Dienst eS gab Turnen und Ba jonettiren unter Aussicht des Premier. Lieutenants, aber in seinem Kopse ,wir.
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belte es bunt durcheinander; Wuth, Verzweiflung und Schmerz.
Apathisch hottr is, ..als der Feld. - ' ( . m m w wevel naa) VttNvlSUNg öes Zlenlies lym durch seine Ordonnanz sagen ließ, .aß Einsähria'FreiVilliae' Börner sich Miltaas l Ubr bei Qarole beim Aerrn Hauptmann melden'solle !- " nacS hauZe,' kleidete sich in den Ordonnanz.nzug, Helni und SeiUnx und enk lich stand er vor 12 :!' OrV.1 JT. . ' ubr leicht eine Anzeige des Bast Allem der miserable Aussall der Jnstruk Non, das vereinigte, sich zu emem solch wunderbaren Ensemble .Pst, pst " rief Jemand hinter Börner. Er drehte sich um und erblickte den klei. nen Sohn semcs Stubenwirthes. .Ein Brief ist für Sie gekommen!a L 5 tt C . , jagte oer nave, oann uan er ihm etnen Brlesumschlag zu, dessen Adresse Mlt Bleistift geschrieben war, und sprang da on. Mechanisch önnete Börner den Brief, aber er zuckte doch zusammen, als er nur die flüchtig .mit Bleistift geschriebenen Worte laS : .Ich vergehe vor Bangig seit. Komm Dick sofort vertheidigen. Mama ist außer sich. Papa weiß noch von Nichts. Helene.? Wenige Worte werden zur Aufklärung genügen. Helene war eine reifende acht z vint& .s (rin iv yiivv vMuivMb u.iv pjy stramm auf den Hauptmann zu. Vor seinen Auaen flimmerte eS. in seinen ' , , w ... .. Ohren brauste es. Wie im Nebel sah vor sich den Hauptmann und neben , . d.e em den F. dmebel m, der geöffnettn Bri.stascke Neben. Wie aus nebelweiter Ferne hörte er auch die Stimme des Hauptmanns : . cX fi(cf .C-Ä k.n. Jrc ung abgehalten und im aufrichtig er. " "r......" " W 1 TPilI liilFr nna 7? Fl TT ! r si T I M nn nfn n PTT LMl.N Nchi gUt das Verständniß beige. bracht. Ich gebe nichts darauf, daß die m rx 7 ö w 1 -p Mannschaften wie die Papageien ausendig gelernte Antw orten ohne Ver pändniß herplappern können, ich verlange das Verständniß für das, waS die Leute gelernt haben. Da? den Mannschaften '1'" "" beizubringen, ist Ihnen gelungen, recht 2! i v ii ii k ii inniir ii n ii ii f h 11 ins npn iirii ttt t t OY V WV WIV vlll VII 44 Ihrer Dienstführnng auszusprechen. Fahren Sie so fort, sorgen Sie dafür, daß die Leute noch etwas sicherer m For nuliren der Antworten werden und wir werden uns bei. der Vorinstruktion vor dem Herrn Obersten Beide Ehre einle gen. Ich danke Ihnen !" Der Hauptmann faßte grüßend an seinen Mützenrand und ging davon. Na, ich gratulire Ihnen !" sagte der Feldwebel, Donnerwetter, so hat der Alte lange keinen gelobt! Nebenbei be merkt, hat das Heupferd der Kopro wolski heut früh feine Meldung zurück gezogen. N, ich gratulire Ihnen !" Börner bedürfte einiger Zeit, ehe er sich so wett gefaßt hatte, um nach der Wohnung des Steuerdirektors zu gehen Der Empfang, der ihm zu Theil wurde, war sehr kühl. Helene war mcht zu sehen, die Frau Direktor beachtete den Besucher kaum und Direktor Konrad bat Börner, ihm zu einer Unterredung unter vier Augen i sein Zimmer zu folgen. Die Frau Pastor hatte die Frau Steuerdirektor auf dem Wochenmarkte früh getroffen und ihr natürlich die neueste Schändlichkeit von Börner'S Dienstmädchen-Liebschaften mitgetheilt. Man denke an die Folgen dieser Mitlhei lung ! Nur kurze Zeit war Borner in dem Zimmer dts Direktors, als dieser in dröhnendes Gelächter ausbrach. Je ge. waltiger das Lachen anschwoll, desto mehr sank die SchmerzenSlast von dem bangen Herzen des weinenden Helenchens. Börner gab natürlich bündige, durch sein Ehrenwort bekräftigte Erklärungen, welche zur Folge hatten, daß er zu Tische behalten wurde und die Frau Direktor ihn um Entschuldigung bat. Helene ge. stand ihm, als sie einen Augenblick allein waren, daß sie nicht einen Äugenblick den Glauben an ihn verloren habe. Als Börner Nachmittags halb be rauscht von Glück und Seligkeit nach der Kaserne kam, traf er auf Koprowolöki. Er hielt ihn fest und schenkte ihm ein Fünfmarkstück. Koprowolski betrachtete erst das Geld, dann den Spender und dann sagte er treuherzig die denkwürdigen Worte : .Können Sie jetzt immer mich hauen, Herr Einjähriges ?" Die Weisheit auf dem Katheder. Professor der Medizin : .Sagen Sie mir, was ist charakteristisch bei der-.halb seitigen Gesichtslähmung V Eandidat stockt. Professor : .Nun, wenn z. B. der Kranke lachen will, was zeigt sich da?" Eandidat stockt. Professor (im Eifer) : .So lachen Sie einmal so, wie Einer, der mit halbseiti ger Gesichtslähmung behaftet ist !" Professor: .Was für Illusionen hat der am Säuferwahnsinn Erkrankte V Eandidat stockt. Professor: .Nun. er sieht Ratten, Mäuse, Fuhrleute, Polizeisoldaten n'i andere Thiere." Professor am Krankenbette mit gro ßem PathoS: .Sie sehen hier, meine Herren, einen Kranken, der sich im sechs ten' Stadium der Schwäche befindet; er kann nicht mehr liegen !" .Meine theuren, jungen Freunde ! hier ist daö Faulthier aus Südamerika ; eS ist noch ganz construirt wie die verstei nerten Thiere der Urwelt und mahnt so an das Alterthum; darum ist es auch so mürrisch und sühlt sich so unglücklich." -
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Wie sl ch der HöftleS ttunz eryenkcn.
wollt, und kunnt ttit. . Der hefeleS Kunz. bot mit semerr ' Weib alleweil in Hader und Zank g'lebt und nit, wie sich'S sür christliche Eheleut. gebührt, in Einigkeit 'und Gottesfurcht. Do Hot dem 5äfeles Kunz sein Weib wieder emol den ersten besten Tops nache geschmiffa, und ischt der Häfeles Kunz ganz wüthig vorde deßwega und hat ?n zur Thür nauffi pworfa und hat g'sagt Menn Yiif mir Artl ip-w..... viMf hu. -ciuii iyuui. t Zicyr oer -teufet auch gleich da gewefa und hat dem Häfeles Kunj in b' Odra geblosa und hat gesagt: Guck! Häfe. es ttunz : was hast du for a Wcib Hat 0er Häfeles Kunz drauf g'sagt r Hast Recht, Schwarzer ! i maa nimma bei meim Weib bleibn, i Halts nimma 4 t P 1 ? je . m r a unycju roiaj , ijqr qvlz) ganz resolut in Stall ganga, bat en Strick runtergenommen, wollt in Wald gehn, ich derhenka. Es war aber um selbiae 3eit dir oron Hochvaffer und alle Ääch' und Flüß -ang'schollen. Geht also der Häfelesunz gen Wald zu und will si derhenka. Wie er nun so a Viertelstund ganga ischt, kummt er an's Bachle, nochmal so brelt als sunst, und hzt g'rauscht und rooi ganz wuo und unbändig. Will der Vaskles unz uvern Etcg gehn; der war aber von dem oroken Wancr au?. emer Seite schon ganz losg'liffen, und hat alleweil hin und hergemackc'.t, und ' hätt' ich damals Niemanden g'rzthen oruver zu geyn. Wer Hüscles Kunz har hm ttfrt rtn f.Snff: ...4 w - w.vy Muu; viuuuili Uiig a,UUI, UHi oai n wieoer ang'lchaut und sich hinter der Zipfelhauba gekratzt, und hat si hmuno yerv-zunna. Enbl'ch hat er gesagt : .Naa, Kunz ! do gehst net drüber, ds , kunnst verfaufa .Seien Sie theure Cousine!" glücklich, - Aus PariS schreibt an: Die Eltern, Verwandten und Bekannten eines soeben rcrmäblten Brat ipaares hatten sich in der Sacristcr der Kirche St. Germain l'Auxerrois em gesunden, um den Vermählten nochmals zu gratuliren. Nachdem die Eltern die1 . "v c .! r. i 1 1 . .. i . r- x fc. r . . - 4- V - - iß f-r 7 ' " 1 I den eine sehr würdig aussehende Dame nahm ihre beiden Hände in die ihrigen und drückte einen langen, zärtlichen Kuk au' ihre Wangen, indem sie mit vor lunuc itiqu qciuki. nantnr uti r.rrin Rührung zitternder Stimme wiederholte: Seien Sie glucklich, theure Cousine! Seien Sie glücklich!" Die Neuverwählte blickte sie erstaunt an, fccr.:i sie.. kannte die so warmherzige Cousinc mfftt. einmal, während Letztere sich zur Mutter - der Braut wendete und auck dies? an ilir.'yerz druckte. Mme. Z. wollte erwvzzrrr aber die Stimme versagte ihr beinahe, . rT CTD tr.tim V i Vlllll u I-IV11 JtUUlllli UilC JU'Vlfc Hand der sogenannten Cousine tn ihrer cy.tx. ! w n x. ?. . av)z, in oer lyr Porremonnaie mir c 500 Francs in Papier und 300 Frs ncZ - in Gold Befand. . Mme. Z. wollte xrti der Sacristei jeden Scandal vermeide??, sagte aber ihrem Gatten, als sie sah, dak die Diebin sich zur Thüre schlich, in's Ohr: .Gehe dieser Frau nach und trachte sie zu erwischen; sie hat rnir fo eben . mein Portemonnaie gestohlen."' C Q Ti m J& t .TS .. S. .".(. 0 uitiuyic uuuy vuiu uuu uv(is gab sie dem Küster, der sie zwei Wach leuten auslieferte. Das Portemonnaie hatte sie, als sie sich verfolgt sah, fallen gelassen, der Küster hob es jedoch sofort auf. Die Hochzeitsgesellschaft mußte sich von der Kirche nach dem PolizeiCommissariat verfügen, wo die famose Cousine in ihrer Gegenwart verhört wurde. Sie gab an, Louise Despagnat zu heißm und in der Straße AubepineS zu wohnen ; den Diebstahl leugnet . sie hartnäckig, aber eine bei ihr angestellte, Hausdurchsuchung ergab die Entdeckung, einer Menge in verschiedenen Geschäften-. gestohlener Gegenstände und einer Un zahl leerer Portemonnaies. An Stud. phil Napoleon V. . C 'uter Rath in'i Sliu.) Wie C 'ssagnac auch schreib'. Setz' nicht auf Eine Karte Die ganze Zukunft, bleib' In Bonn aparte! Der gediegene Levi. Jtzig : Ja, wie gesagt, ich komm' von -.Levi's Ruh", dem . reichen Banquier Levi seiner hocheleganten Villa. Drei, Tage hab' ich dort logirt. Ich kann dei. sagen, es ist eine feine gediegene Wirthschaft da draußen: die Möbel strotzen nur so von Gold und Silber; sogar Spucknäpfe sind verziert und mit seinen Silberrand. Cohn : Das ist noch gar nichts. Kenn'' ich doch meinen Nachbar den Aron Löb,. der ist noch viel seiner, bei dem ist QUt' was er hat, versilbert. Die zweierlei Speisen.- . Ein Gast: .Schöne Kellnerin, ich"' wünschte ein Hirn zu haben Kellnerin: .Thut mir leid, Hirn hab ich kein, ablr a Herz !" Bedeutender Unterschied. .Ja, erlauben Sie zur Güte, HerrSteuerinspektor, ist denn Capital und. Geld nicht ein und dasselbe ! V .I, bei Leibe nicht. Seh'n Sie, da5 -ist ein bedeutender Unterschied. Capital, das ist, wenn man's hat, und Geld, da& ist, wenn man's braucht !" Ein wohlberechneter Troste Sorge. Du bist so traurig mei El sig, seitdem Du bist heimgekumme vorrder Schul (Synagoge), das ist doch gar Nlt nach'm Gesetz, wo mer soll sein ver gnügt am SchabbeS Eisig. .Wie könnt' ich sei vergnügt?" hat doch heut der Rabbi gesagt in seiner rilrbm hn$ tr? r tnitiT ff. ..... ... Staub, weil mer aach Herkumme von - w. wn, w,, w. w - " I 1 MMV IVl.llI li. Staub." Sorge. .Du bist meschugge. waSwillst Du Dich kränken ; wenn Du wärst.' von Gold und müssest veren zu Staubs würdest verlieren hundert Prozent, so, daß Du bist von Staub und werst zu Staub, werst Du nit gevirne, werft aber aach nit verlieren." ' Maliciser Vergleich. .Warum gleichen Beamte den Bu chern ?" .Weil man die ost höher stellt, die für alle Tag weniger zu brauchen sind
