Indiana Tribüne, Volume 6, Number 19, Indianapolis, Marion County, 7 October 1882 — Page 2

Indmna Hriöi'me. FSglich?' sd Sonst Lgsansgaöe.

Ofslce: 2 S. DewareStr. ' Entere! . gccond-clasä matter at the r'optotficc at Indianapolis, Indiana.J Abonnements-Preise: Xöcslic Ausgabe ... ..12 Ct. Per Wochr. SotagZauZgabe . . Cts. perNummer. yride itsammm . . i. ...... 15 Ct'. per 'Loche. J3T Da? Tagdlatt ersHemt jeden ?achmit. lac um-4Nhr. Die Sonagaugabe erscheint de TfcrßeriÄ. Tritame Publishing Company. JnKianavotts. Ind., 7. Oktober 1832. Demokratisches Stsests - TiZet. ., iir StaatZ.Sekretür: WilliamN.Myerö,von Madison. Jür StaatZ.AudUo?:' Jameö H. Nic e, van Flohd. ür StaatZ. Schatzmeister: John I. C o o p e r, von Marion ür Staats SulsuVkrirtendent: I oh n W.H o l c omb e, von Porter. . jZür Veperal'Anmalt: . F r an eis T. Hör d, doa Bartholomew. Für Elelk der Suxreme. Court: Simon P. S h e e z i n, ton Caß. ?ür Nichter der Suxreme-Evurt: 1. Distrikt W. tz. N i fr l a es, van Knor. 2. , -G eorq e.V. How k, von Floyd. 8. ' Allen'Zo lla rö, von Allen. I.rtcdtVe;krk. 3r Richter: Alerander C. AhreS. StaatS-Anwilt : Frank M. Wr?ght. jsür Kongreß. ?. Distr.kt. William E. Snglish. Demokratli'ckks Sonnty.Tirk.t. ' iir Senator. Dr. W. B. Flctcher. - Repräsentanten: JesseWHUfit, JoSnN.WUson. klish'a I.' Howlaud, William D. Ahnun ' John C. Fei riter. County-CommifsZre: 1. Distr'.kt öZlchard Seynrnr. 2. w. Henry Gimber. . a. 3oM 2otin. ' .., V ttlerl: ' Robert L. McOnat. , Sherifs: Daniel A. Lemon. Cchamkister: , Sli Hciney. , .'Auditor: , . ThomaS H. Litzenberg Recorder: Cornelius üellcy. t Eoroner: Dr. C.?c.Metcalf. . Erimtnal:Richter: Pttrce Norton. 5ureriok'Court Richter. N. B. Taylor, 's - John A. volman, Frkderick Heiner. Surveyor: D. B. Hosbrook. Vorsrrc:tunaen zum tt at) So tücnin,ccr Werth der E.senbahnen für ein in der CEalwidfiina .begriffenes Land überschatt werden kann, so ge föhrlich ist die Ueberproduction aus diesem Gebiete. Es genügt offenbar nicht. Schienen zu legen, Stationshäuser zu bauen und Locomotiven anzuschaffen. Der Verkehr muß vorhanden oder zu beschaffen sein, wenn die Bahn eine Wohlthat werden soll. Fehlt er, so ist das Capital und die Arbeitskraft verloren, deren Aufwand zu ihrer Erbauung nothwendig war. Anstatt das Land zu bereichern, hat sie ihm einen Theil seines Reichthums entzogen und die Verwen dung desselben in nützlichen Zweigen der Industrie verhindert. Eine Bahn lediglich zu spekulativen Zwecken zu erbauen, zur Bereicherung einzelner Personen, ist ein Verbrechen am Volk. Leider kann nicht geleugnet werden, daß wir Wiederholungen des Jay Cool'schen Schwindels entgegengehender im Jahr 1873 den Krach beschleunigte. Es sind bereits Bahnen gebaut worden, deren Begründer nur die Absicht hatten,die Actien möglich zu verwäffern, zu schwin delhaften Preisen auf den Markt zu bringen und das PuoUcum zu betrugen. In einem Falle . erhielten die Gründe? 550,000 in Papier für je $13,333 wirklich eingezahlten Capitals, und ehe noch die Bahn dcm Betriebe übergeben wor den war, erzielten sie für ihre Actien an der Börse einen Gewinn von 40 Pro cent. Diese Leute sind also auf alle Falle gedeckt, und wenn die Bahn eröffnet wird,, sich nicht bezahlt, das Papier im Werthe sinkt und der Sheriff endlich die ganze Geschichte unter den Hammer I ' k t . c t n r i i oringr, so yaoen ieocnpu sie mcylg Dabei verloren. Unschuldige Lämmer, welche die Schemverthe ausgekauft ha ben, muffen die Zeche bezahlen. Der' großartigste und zugleich nieder trächtigste Schwindel dieser Art ist in Qumcy, Jll., geplant worden. Er be steht in dem Vorschlage, eine Bahn zu bauen, die einerseits von Quincy nach Cincinnati, andererseits von demselben Punkte nach Blsmarck, Dakota, von da nach British'Columbia lausen und angeblich den Zweck haben soll, die Chesa peake-Vucht am atlantischen' mit dem PugetSund am Stillen Ocean zu ver binden. Eine Nothwendigkeit für die seö Projekt liegt nicht vor. Illinois, Jndlana und Ohlo haben aus der in Aussicht genommenen Strecke bereit? so viele Bahnen, daß es schwer sein dürste. Platz sür eine neue zu finden. In Iowa, nr"i r . m. .. 'llnneiola ur.o aiola und ö beretts vorhandenen Bahnen dem Verkehr zu vorgekommen, und es mag noch sehr lange öauern, ehe ie lich bezahlen. Un ier solchen Umständen 1800 bis 2000 Meilen neue Schienen legen zu wollen. rann nur cuien einsauen, oie lyr eigene Capital nicht daran wagen, und solche Leute sind die Gründer thatsächlich. Sie haben unter . dem. Titel Grand

Continental Nailway Company" eine Gejellfchaft mit dem nominellen Capitalbestande von 35,000.000 gebildet, aber, höchstens 5 Procent baar einbezahlt. Dann wird natürlich eine Conflructionsgesellschaft gegründet werden, mi! der die ursprüngliche Gesellschaft einen Baucontract abschließen wird. Im

Verfolge dcffelben werden Schuldscheine im Betrage von $50,000,000 ausgegeben werden, worauf natürlich der Capitalbestand der Gesellschaft aus denselben Betrag erhöht werden wird. Die Bahn wird mit einem Auswande von $4 in Bonds für je $1 baar gebaut, und die Bonds kommen aus den Markt. Sofort bildet sich eine Combination, die sie aus den verschiedenen Börsen cinsührt, von Tag zu Tag steigen oder fallen die Papiere, die Verkäufe werden in den Zeitungen gemeldet, die Aussichten als glänzend geschildert, und nach und nach sinden sich gläubige Seelen, die $500 oder $5000 in Grand Continental Stock-anlegen. Sobald die 60 oder 100 Millionen in Bonds und Actien dem Publikum zu 50 bis 00 Procent vom Nominalwerthe ausgehalst sind, stillt tS sich heraus, daß die Bahn ein Unding ist. Die Papiere fallen auf lächerlich niedrige Ziffern herunter, uns wenn nicht die Gesellschaft die BondS, für die sie 50 Millionen erhalten hat. zu 5 Millionen wieder auskaust und die Komödie wiederholt, gelangt die Bahn in die Hände eines MaffenverwalterS und wird schließlich zu einem Preise losgeschlagen, der den unglücklichen Actio nären die Haare zu Berge stehen macht. Die Gründer aber und die Contractoren, welche das Geld in ihrer Tasche ha ben, sehen der Katastrophe ruhig ent gegen. Nichts begünstigt so sehr dieAnsammluna des Nationalvermögens in den Händen Weniger, als die Erzeugung von Scheinwerthen. Sie sind die Kar ten, mittels deren gewandte Spieler dem Publicum daö Geld aus der Tasche lokken. Die Splelsucht aber, das Bestre ben, mühelos reich zu werden, ist leider so vorherrschend, daß 'alle Warnungen gegen den Schwindel vergeblich sind. Ohne Zweisel wud auch dle .Grand Continental Rauway Co. Erfolg ha ben, und durch diesen ermuthigt, werden andere Kapitalisten dem Beispiele dieser Grunder folgen. Dann kommt ver Krach. Derselbe trifft leider die Schwindler am wenigsten, zieht aber alle Industrien in Mitleidenschast, denen durch den Handel mit Scheinwerthen das Capital entzogen worden ist. Durch die künstliche und ungesunde Steigerung gewisser Betrieböthätigkeiten trügt der unnütze Bahnbau ebenfalls sehr viel zur Herbeiführung d:r sogenannten Handelskrisen bei. ffrauzöflsche Frauen. Ein scharfer Beobachter socialer Ver hältniße vertheidigt im London Globe" die französischen Frauen gegen den Vor wurf der Frivolität, Faulheit und über mäßigen Vergnügungssucht. Die französische Frau, sagt er und er hat nur die Mittelclaffe, nicht aber das Proletariat oder dieAristokratie im Auge, ist oft nicht daö, was sie scheint. Wenn sie sich amüsiren will, läßt sie allerdings alle Sorge zu Hause und giebt sich dem Vergnügen hin, wie ein Kind, aber deffenungeachtet ist sie eine fleißige und ernste Arbeiterin. Sie hat den Wohlstand Frankreichs mitgeschRgen durch ihre Theilnahme an allen Lebenszweigen, von denen'sie nicht durch natürliche Hindernisse abgeschlossen wird. Ihr Charakter ist nicht tief angelegt, doch besitzt sie Unabhängigkeitsgesühl und ist wenig furchtsam, sodaß sie wohl im Stande ist. auf vielen Gebieten, auf denen früher der Marm Alleinherrscher war, in Mitbewerb mit ihm' zu treten. Früh und meist gegen ihren Willen verh?irathet, liebt sie ihren Gatten nicht gerade feurig, aber sie ist eine gute Gattin und noch bessere Mutter. Vor allen Dingen ist sie bestrebt, ihrem Mann vorwärts zu helfen. Ist er Arzt, so schreibt sie die Rechnungen für .ihn auö, ist er Geschäftsmann, so bilst sie ihm bei den Büchern und an der Kasse. Immer leistet sie ihm werthvollen Beistand. Obgleich eS ihr nicht an GefühlSausbrüchen mangelt, sieht sie die gewöhnlichen Dinge des Lebens niemals durch die romantische Brille an. und daher kommt eS auch, daß sie äußerst selien in religiöse Melancholie verfällt. Die französische Frau, mit einem Worte, hat große Vorzüge, wenn sie auch nicht in allen Stücken dem deutschen oder englischen Ideale ent spricht. Erdbeben. Im Mississippithale, auf dem Jsthmus von Panama, in Jndiana und in Illinois hat es neuerdings bedenklich geerdbebt: Erdbeben nennen wir die Bewegungen einzelner Theile' der Erdoberfläche und früher nahm man an, daß solche durch vulcanische Thätigkeit, oder durch Dampsbildung, oder Schießbaumwolle oder Pulverexplosioncn im Innern der Erde veranlaßt würden. Neuerdings entwickelt die Wissenschaft eine neue Theorie, indem sie daran gemahnt, daß wir bei , jedem Phänomen, das wir auf andere Weise zu erklären nicht vermögen, die letzte Ursache in der Elektricität, oder im Erdmagnetismus, oder im GalvanismuS zu suchen haben ; die Wissenschaft nimmt daher an, daß die galvanv'magnetische Electrlcität die Erdbeben hervorrufe'. In Ealisornien kamen früher viel mehr Erderschütterungen vor, als in neuerer Zeit; das ist sehr erklärlich, denn seit die Pacisicbahn vollendet wurde, bilden derenSchienen einen konstanten Ableite? für die Elektricität und aus diesem Grunde sind die Erdbeben seltener geworden. Die mit ihnn erbundenen Schwankungen der Magnetnadel sind ein weiterer Beweis für die Richtigkeit dieser Theorie, aber auch sie ist aufgegeben - worden. Ein englischer Forscher erinnert daran, dab man nicht so weit zu schwnfen brauche, um die tiijötrllärung ju pnbcn. Die

Erdrinde ist bekanntlich elastisch, ungefähr wie ein hohler Gummiball. Wird' diese Rinde an eine: Stelle zusammengedrückt, so bauscht sie sich an einer andern Stelle entsprechend auf. . - Wie wäre es daher, wenn die Erdbe

ben Nicht unterirdischen, sondern atmosphärischen Ursprungs wären ? Derartige Erschütterungen ereignen sich am häufigsten, wenn der barometrische Druck bedeutenden Schwankungen ausgesetzt ist. Wenn das Barometer über einem Lande von der Größe Australiens um einen Zoll steigt, so drück! der vermehrte Luftdruck den ganzen Continent um 2 bis 3 Zoll herab, während aus der Meeresfläche die Herabdrückung einen Fuß und mehr beträgt. Diese Preffung' gegen die Gluthmassen im Innern der Erde läßt die letzteren an irgend einem Punkte die Erdrinde ausdehnen und. da diese Ausdehnung plötzlich und ungestüm vor sich geht, so stöhnt und dröhnt die Erde, geht in wellensörmige Bewegungen über und bekommt Spalten und Riffe. Wie wir erwähnten, ist die Depression der Wasserfläche bedeutender als die des Festlandes, und daher kommen Erdbeben häufiger an den Seeküsten. als im Innern der Continente vor. Diese Theorie wird nicht nur durch physikalische, sondern auch durch psychologische Gründe unterstützt, denn bei einem de deutenden atmosphärischen Drucke ist auch unsere Stimmung eine gedrückte, und wenn wir uns mit dieser Stimmung gerade an einem Orte befinden, an dem sich ein Erdbeben ereignet, so ist letzteres eine Folge unsrer gedrückten Stimmung. Die letztere Lehre üb'? die Entstehung einer der ungemüthlichsten Raturerscheinungen giebt uns verthvolleFingerzeige, wie wir die Zahl der Erdbeben zu . vermindern im Stande sind. Wir haben uns vor gedrück:er Stimmung zu hüten, wir dürfen die Steinkolosfe unserer großen Städte, die wir Haufcr nennen, nicht höher als zehn Stock bauen, und die Polizei hat darauf zu sehen, daß die Fette - Männer Vereine" sich nie aus räumlich beengten Plätzen versammeln. Sollten auch gegen die neueste ErdbebenTheorie stichhaltige Gründe vorgebracht werden, so werden wir nicht verfehlen von solchen zu berichten, inzwischen bleibt Vorsicht die Mutter der Weisheit. LlinH- Justiz.. Jame8 Kodes, der am 2. ds. Mts. in CharlotteLville, Va., gelyncht worden ist, war erst zehn Tage vorher in Scvier County, Tenn., verhaftet worden, hatte dort für einen höchst respektablen Mann gegolten, für $3000 eine Mühle gekauft und die Tochter eines reichen und angesehenen Farmers geheirathet. Von dort hatte man denselben nach Charlottesville gebracht und in daö dortige Countygesüngniß eingeliefert. ' Er stand im Verdachte am 7. März d. I. in Gemeinschuft mit seinem Bruder Lee und seiner Mutter das bejahrte EhepäarMaffey bei Charlottesville ermordet und beraubt zu haben. Der Bruder und die Mutter wurden kurz nach der That verhaftet, James war es gelungen, nach Tenneffe: zu entkommen. Die öffentliche Meinung bezeichnete James als ben Hauptschuldigen und bei der großen Beliebtheit, de ren sich das Ehepaar-Maffey erfreut hatte, hatte man ihm den Tod geschworen. Dem Gerichte war dies nicht unbekannt und das Gefängniß wurde daher feit der Einlieferung des James außer von den gewöhnlichen Wärtern noch von einer CompagnieMonticello GuardS bewacht, die sich in Charlottesville gebildet hat. In der Nacht zum 2. d. M. früh gegen 1 Uhr vernahm der Oberaufseher des Gefängniffes,der außerhalb deffelben die Nachbarschaft nach den Anzeichen eines sich etwa nähernden Mob abgespürt hatte,in dem benachbarten WaldePserdetritt und gleich darauf eine laute Stirn me, die Halt" commandirte.- Er ließ den Haupt-Eingang zu dem Gesängniffe verbarricadiren und beorderte die Gefängniswärter und die Guards zu deffen Vertheidigung. Im- nächsten Augenblicke marschirten ungefähr 50 Mann, sämmtlich bewaffnet und" maskirt, vor dem Gesängniffe iif, und der Führer verlangte die Herausgabe des James Rodes. Der Oberausseher erwiderte, sie würden daS Gefängniß bis auf den letzten Mann vertheidigen, woraus der tzuhrer deSMobs entgegnete,man würde, wenn die Wachtmannschasten versuchen sollten, ih Waffen zu gebrauchen, kurzen Prozeß mit denselben machen.- In diesem Augenblicke drangen andere ! rm .. . r r i . Masilrie, oic sieg ourcy eine seireniyurc Eingang verschafft hatten,auf dieWachtmannschaften ein und überwältigten dieselben. Der Haupteingang wurde eingebrochen und die Zelle des Nödes geöffnet. Dieser lag in tiescm Schlase, als der Mob eindrang. ;,!3o bin ich ?" sragtc er zunächst, brach aber, als er bei dem Scheine einer Fackel die Maskirten vor sich sah, in Schluchzen aus und versicherte mit den heiligsten Eiden seine Unschuld. Er wurde gepackt, unter einen alten Eichbaum geschleppt, die Schlinge eines Seiles um seinen Nacken Nacken befestigt und daö andere Ende des Strickes über einen Ast des Baumeö ge zogen. Als Rodes suhlte, wie das Seil angezogen wurde, rief er: Ich will be kennen.- Mn ließ das Seil nach, aber Rodes blieb bei der Betheuerung seiner Unschuld und schwebte im nächsten Augenblick in der Lust. An die zehn Minuten dauerten die Convulsionen deö Unglücklichen, bis der Körper sich im Tode streckte. Sodann, gab ein Schuß aus dem Gewehre deö Fuhrers demMob das Zeichen, sich zu zerstreuen. . Vorher hatte der Gejängniß-Ausjeher den County-Anwalt Mlcaiah Ward von dem Vorgange in Kenntniß gesetzt; dieser eilte herbei, wurde aber durch die von den Lynchcrn ausgestellten Wachen verhindert, nach dem Platze, auf dem der Lynchact vor sich ging, vorzudringen. Derselbe Hut eine Untersuchung desVor ganges eingeleitet, aber Niemand glaubt, daß es gelingen werde, einen der Theilneymcr zu üdrrsührrn.'

2?o Kniende. Die Colonie der russischen Flüchtlinge in Cotopoxi, Co!., b steht aus 04 Personen, 34 männlichen i und 30 weidlichen Geschlechts. Der .sanitäre Zustand derselben läßt nichts' zu wünschen übrig. Die Colonistcn sehen gut : nd robust aus. Sie halten sehr auf Reinlichkeit und sorgen für ihre Kinder, welche eine kürzlich eröffnete Schule besuchen. Sie hängen ihren alten religiösen Gebräuchen an und halten den Sabbath und die jüdischen Feiertage, stehen aber in sreündschastlicken Beziehungen mit ihren christlichen Nachbarn. Die Colonie kostete bisher $G750, doch sind noch weitere 51450 nöthig, um sie zu erhalten. Die Jsraeliten bewahren

sich als ausgezeichnete Farmer. Daß die Colonie sich noch nicht selbst erhalten kann, hat seinen Grund dann, daß em gewisser Saltiel einen Theil der ihm su die Colonie anvertrauten Gelder unterschlagen hat; die Verwaltung der Finan'zcn ist jetzt einem gewissen Schwarz übertragen. Der farbige Professor Greqory an der Howard Universität in Wahlngtcn. ist mit seinem Gesuche, sein Klnd in einer Scdule für weiße Kinder unterbringen zu dürfen, abgewiesen wo? den. Henry Todd in Darien ist der reichst.' Farbige in Gcorgia. E: war in seiner Jugend ein Sclave und sein Herr schenkte ihm kurz vor seinem Tode die Freiheit. Bei Beendigung deö Krieges verlor cr 20 Sclaven, die er bifc buhin erworben hatte, und sein gesamm tes sonstiges in Bonds der sonsöderirten Staaten ang legtcs Vermögen. Er begann als Falmarbeiter von neuem. gründete mit seinen Eripainiffen einen Holzhandel, ist jcht Go Innre alt und sein Vermögen zählt nach Hunderitausenden. James VeaUy in Huntin cj ton, N. . hat vor seinem Hause einen Brunnen von 23 Fuß Tiefe, der in jedem Jahre in der Zeit vom l. Januar bis zur ersten Woche des März keinen Tropfen Wasser enthalt. In der iidri gen Zeit ha: der Brunnen nie weniger als 4 Fuß Wc.ffer und dieö verschwindet am letzten December ebenso regelmäßig und plöklich. wie sich der Brunnen in den eisten Tagen M März süUt. Der Brunnen ist schon vielfach untersucht worden, aber man hat seither leine .Erklärung sür die merkwürdige Erscheinung gesunden. Der Häuptling d e r P i u t e s, Winnemucca, liegt in der Nähe von Fort Bidwell, Cal., in dem Wigwam des Unterhäuptlings Ochoho, bei welchem er sich zu Besuch aushält, im. Sterben. Im Falle seines Todeö wird dem von den Piutes unverbrüchlich beobachteten Her kommen gemäß, sowohl sein Weib als der ihn behandelnde Medicinmann auf seinem Grabe geschlachtet werden. Der letzte Fall dieser Art kam vor zwei Iah' ren in den Harmony MountainS acht Meilen von Fort Bidwell vor, wo die jugendliche Frau eines jungen Häuptlings auf deffen Grabe getödtet wurde ; einem Medicinmann ging es damals nicht an's Leben, denn der Häuptling war ohne Vermittlung eines solchen gestarben. In Philadelphia haben die Besitzer telephonischer Apparate beschlossen,die' Bezahlung der Gebühren an die Compagnie so lange zu veiweigcrn, als letztere nicht mehr Beamte im Centralbureau angestellt und hierdurch einen prompteren Dier.st ermöglicht hat. ; Gegen 3000 Leute hab en sich in Connecticut seit 20 Jahren nicht um ihre Guthaben in den Sparbanken deö Staates gekümmert. Die Bartholdi'sche Freiheitsstatue macht wiederum von sich reden; da jetzt Boston sehen will, ob es nicht' möglich ist, das Geld für Hcrstellung desUntcrbaus aufzubringen und so die Stadt New York des Geschenks der sranz. Republik zu berauben. Darob herrscht große Entrüstung unter den Mitgliedern des New Volker Comites, und dieselben gedenken j:tzt ernstlich an die Arbeit zu gehen, tm die nöthigen Gelder zusammenzubringen, sobald sie sich eben über einen Plan geeinigt haben. Die Gesammtsnmme, welche erforderlich ist. wird etwa 5300,000 betra gcn. ' - " . Herr R o g e r s, der Prüsi dent der N. Y. Bar Asso-ciation", . entwirft in seinem Bericht ein trostloses Bild der gegtNli.artigen Zustände in unserem Ad vokatcnstande. DaS große Wort in demselben führten nicht die fähigsten, sondern Diejenigen, die sich am meisten aus politische Tricks" vetständcn. Un skrupulöse Gewinnsucht und AemteijZ gerei nehmen immer mehr Überhand. Dieser T a g ei st in Cape Braton, N. S.', die erste Ehe zwischen einem Wittwer und der, Schwester seiner verstorbenen Frau vollzogen worden. Die Heirathslusrlgen wohnen in Neufundland und waren zu diesem Zwecke nach Neu-Schottland gekommen, ba in der genannten Colonie derartige Ehen bekanntlich noch verboten sind. , - i Die GaScompagnieinPhiladelphia liefert die Straßen - Beleuchtung ünentgeldlich und hat denPreis dcs von Privaten conjumirt'en Gases um 10 Procent herabgesetzt. . Die Stadt spart hierbei jährlich ?19t,000, welche ihr die Beleuchtung der Straßen kosten würde, und den übrigen Consumenten gegenüber beträgt die angegebene Reduction . des Prchs .N41.000 jährlich. ' ; i m Reg erju n ge n in H a miltön, G.a'., wurde Kürzlich durch den Husschlag eines Maullhieres. der Stadel so zerschmettert, daß djc volle.halste des Gchirr.Z cntscrnt werben mußte. Der Kopf wurde sodann an einander gesügt, und der Junge erholt .sich schnellhat auch seithcf an. feinen geistigen Fähigkei ten und 'an' der Sprache nicht das Geringste eingebüßt. ' V'r; ' ,v'r . '' Dt Thier Sch utzverein In Washington, D. C., hat vorigen Sams- . . . . .

tag eme Frau veryasten lajen, wett die-

selbe zwei lebende Hühner an den Beinen nach Hauze trug. . EinColporteurörachkürzlich während eine Camp - Meeting bei Butter, Ga., das Äem; wahrend zwei Aerzte daffelbe einrichteten, stand eine Menge Neugieriger um ihn herum und dieser pries der Bücher - Vcrkäuser seine Waare so lebhaft an, daß er sieben Stück absetzte. Die Indianers chulen in Carlisle, Forest Grove an der Pacincküste, in Arkansas City, Ks.. und Nebraska sind Regierungsanstalten. Die Schule in Hampton erhält einen jährlichen Zuschuß von der Neqicrunq. H10. 000 steuert der Staat Virginien jährlich zur Erhaltung der An; alt bei und der Rest wird durch private Beiträge aufgebracht. Die Leistungen der'Schulen beweisen deutlich die Civilisationssähiakeit der indianischen Jugend. Ein Mexikanerin Jameötown hat eine Locomotive construirt, welche die kleinste der Well ist, aber alle Verrichtungen einer großen Locomotive mit mathematischer Genauigkeit aus führt. Die Maschine ist 8 Zoll und der Tender 10 Zoll lang, erstere wiegt 1 Pfund und letzterer 2 Pfund; der Hcann bat a dem kleinen Kunstwerke Jahr- i'ina nr? eitel u 585 Schrau oen bnbcjjfi! Hc.st !lung verwendet. vo QuSlanre. Ein entdecktes F r e s c obild. Aus Fraucnwörth . in Chiemsee gelang es in diesen Tagen, unter einer dicken Schichte weißer Tünche ein sehr wohl erhaltenes, höchst intercffantes frühgothisches Frescobild zu entdecken. Der Klosterkirche aus Frauenchiemsee gegen über ftkbt das Pfarrhaus. An dieses lehnt sich ein jetzt unbenutzter Anbau, der Gemeinde gehörig. Jener enthält einen saalartigen Raum, zu dem eine hölzerne Treppe hinaufführt, und ein kleines vor wenig Jahren noch als Schulzimmer benütztcs Gemach. Wahrscheinlich diente in alter Zeit dies' G?mach als Kapelle oder Bcthaus; die jetzt Vierecken Fenster lasten den einstigen Rundbogen noch er kennen ; daß kleine. an den Saal stoßende Zlmmer, zu dem aus diesem einige Stu sen hinaussühren, zeigt ein srühgolhijchcs Gewölbe. Auf einem Thron, zu dem einige Stufen sühren, sttzt Christui als Weltcnrichter, das Gesetzbuch in der Hand. Das Bild ist uralt, fast unver sehrt, nur Augen und Nase sind ve? schwunden, mährend der geöffneteMund, Bart, Haare, wie der das lireuz enthal tende Heiligenschein unbeschädigt geblie ben. Selbstverständlich zeigt sich die Darstellung in. der , charakteristischen. primitiven Art der damaligen kunstler: schen Anschauung, rührt aber sicher von einem nicht ungewandten, die stilistische Form beherrschenden'Künstler her. Die Figur ist ungtsähr von halber Lebens große, das Bild selbst 1.1 Meter hoch, 74 Cm. breit und von einer einfachen Umrahmung umgeben. Wie in Tirol, so wüthete auch in Italien eme theils noch schlimmere Überschwemmung. So meldet man aus Rom vom 18. September: In Folge wolkenbruchartlgen Regens sind die Etjch, die Brenta, die Piave und andere kleinere Fluffe in Lombards Venetien aus ihren Ufern getreten. In Verona wurden Brücken weggeschwemmt und die Stadt vollkommen uberflulhet. Die' Wasserhöhe überstieg jene vom Jahre 1868 noch um 34 Zoll. Viele Einwohner flüchteten sich auf die Dächer, man versichert indeß, daß keine oder doch nur wenige Menschen verunglück ten. In Sarebo bei Viccnza sollen süns Personen und . außerdem einige beim Rcttungswerke beschäftigte Soldaten den Tod gefunden haben. In Verona soller. mehrere Häuser eingestürzt und einige Frauen und Kinder ertrunken ' sein. Dle Betriebsstörung auf der Gotthard bahn war, wie aus Bern berichtet wird, nur vorübergehend; es waren in Folge des Regens Erdrutschungen am Bahndamm entstandm. . Im Thale regnete es ununterbrochen, und eine empfindliche Kälte machte sich bemerkbar ; auf den Bern umgebenden Höhenzugen lag bereits Schnee ; aus dem Kanton Tessin werden große Wafferverhcerungen gemeldet, in welchen selbst Menschen um gekommen sein sollen. . , Wie ma n aus Moskau berichtet, wird in den Werkstätten Chljebnikows gegenwärtig cuf Bestellung der deutschen Colonie Odeffas ein prächtiger Humpen mit Untersatz, Schöpfkelle und sechs Bechern, in russischem Stil der Zeit des Czaren Allxei Michailowitsch hergestellt. -Dieser Humpen soll,, wie die Sowr. Jswkest. melden, dem Fürsten Biömarck zur.Feier-seines zwanzigjähri gen Jubiläums als M nister der aus wärtigen Angelegenheiten dargebracht werden. Der Untersatz trägt die Inschrift: O. B. 23 September !862 XX - 23. September 1682 Wie General Wolseley aussieht, beschreibt ein Correspondcnt der K : Z. folgendermaßen : Wolseley ist ein kieingcwachsener, schlanker Mann mit magerem ' Gesicht, grauem kurzen Hasrund blondem Schnurrbart. Er trägt den gelben Sonnenhelm, der mit einem violett und wcißkarrirten Tuch umwunden ist, ferner einen rothen, auf der Brust offenen.Rock mit verschiedenen Fettflecken, ein buntgestreiftes Baumwollhemd, einen bunten Shlips, graukarrirte Hosen, gelbe Reitstiefel mit Sporen, Opernglas mit gelbem Futtere! und Band, . gelben Revolvergürtel mit Patrynentasche, gelbe Stulphandschuhe, ein violettes Taschentuch im rothen Rock,' eine riesige schwarze Schutzbrille und in der Hand einen Megenwedel. ,,Sir John.Adye ist ein mittel-aroßer,-zartgebautcr Mann mit weißem Haar und intelligenten Zügen. Admi ral Scymour ist mittelgroß, untersetzt, wohlbeleibt, seinem Aeußern merkt man den Einfluß an, den gute Kost und mangelnde. Bewegung beim Schiffsleben auszuüben pflegen. Er trägt weißen Sonnenhelm, blauen Rock, weiße Hosen,

gelbe Scknürschuhe, Marinedeacn, Z?eld-.

flasche, ein:n schmutzigen leinenen Brotsack, aus dem ein ia iale hervorragt, und ein Spazierstöckche:: in der Hand. Wie verlautet, ha: der verstorbene berüchtigte berliner Polizeirath Stiebcr Denkwüdigkei'n hinter laffen, deren Veröffentlichung dmch ein großes Blatt demnächst bevorstehen soll. Beider Natur der Wirksamkeit Stiebcrs in Preußen kann man von diesen Memoiren mancherlei sehr intercffante Ausklärungen über gewisse dunklePunkt: aus den letzten dreißig Jahren der Geschichte Preußen's erwarten. In der Wohnung Heinrich Laube's, der in Wien seinen 70. Geburtstag feierte, herrschte am 18. Steptcmber dieses Jahres vom frühen Morgen an ein festlich bewegtes Leben : Kränze und Blumen in unendlicherFülle machten den Anfang der von allen Sei-, ten heranströmenden Angebinde, und in neidenöwerther Rüstigkeit konnte das alte GeburtLtagSkind alle diese Liebeszeichen entgegennehmen. Post- und Telegraphenboten brachten ganze Stöße von Glückwünschen in Prosa und Versen, und es wird jedenfalls geraume Zeit in Anspruch nehmen, ehe Dr. Laube die Lektüre aller dieser Zuschriften beendet haben dürfte. Die Mitglieder der Wiener Bühnen, zahlreiche Schriftsteller und andere persönliche Verehrer des Dichters erschienen, um ihre Glückwünsche im Hause Laubes darzubringen. E ine wund erbareRegenbcschwötung, verbunden mit einer entsetzlichen Katastrophe, wird auö Scutari in Albanien gemeldet. Dort versam-' melte der kaiserliche Vely sämmtliche Hodjahs (Priester), die in großer Pracht erschienen und mit der Bevölkerung nach dem benachbartenBojani-Fluß wallfahrteten. Nachdem die' üblichen Gebete verrichtet waren, warf jeder Anwesende drei Steine in daö Flußbett, das schon seit einigen Wochen völlig ausgetrocknet ist, der zuständige Cherif verlas eine Beschwörung, deren Wirkung ein böser Zufall baldigst' bestätigen sollte. Es entstand nämlich Tags darauf ein Gewittcr, daö .sich in einem entsetzlichen Wolkenbruch entlud. Besonders stark hat Uökup gelitten, das zum großen Theil vom Element zerstört worden ist. Die vor Furcht halb tolle Bevölkerung rettete sich aus die Giebel, von denen 250 zusammengestürzt sind. Glückliche?, weise ist der reißendeNadar diesmal nicht über seine User getreten. Wenn anders, hätte das Unglück einen noch größeren Umfang angenommen. Weinberge. Gärten und Straßen Alles ist ganz zerstört ! Die Dörfer Nachtschakh.Dratschevo, Pobojie und Kuthschevitze sind nur noch trostlose Trümmerhaufen. In Dratschcvo allein stürzten 150 Häuser ein. Viele Menschen sind um'S Leben, Taufende an den Vettelstab gekommen. TexiUO-e Loel-Nacyr!chten. Kaiserslautern, 10. Sept. In der für.fvicr c! Stunden von hier entsernt s,elkgrncn Gemeinde Rodcnbach, sowie aus der flühern Samcndarre (Hutzelhülie) und im anschließenden Reichwald war vorgestern Schnee gefallen, der zollhoch Flur und Wald bedeckt hat. K a i s e r s l a u t e r n, 18. Sept. Auf dem Pfaffenberg wurde ein sog. Genickfönger gefunden, in welchem man. das Messer vermuthet, mit welchem im Februar 1808 der bestialische Mord ander Julie Schäfer aus Trippstadt begangen worden ist. , Der Eigenthümer des Messers soll ein nach Amerika gegangener Förster gewesen sein. D u r l a ch, 19.Sept. In dem nahcn Grctzingen ist der längst als Wucherer bekannte Bäcker Oppenheim wegen schmählicher Ausbeutung der Nothlage einer armen Wittwe verhastet worden ; er wird demnächst prozessirt werden. GenannteWittwe dedursle zumUeberfahrtögeld nach Amerika für ihren Sohu ncch 20 Mark und entlehnte solche von Oppenheim. Aber unter welchen Bedingungen ! Alle Vierteljahr mußte sie ihm 8 M. Zins zahlen, per Jahr fom'.t für 20 Tl. Capital 32 M. Zins, gleich 100 Prozent. Gegen 200 M. Zins foll sie ihm auch wirklich entrichtet haben.' Man glaubt, die Untersuchung werde noch andere Fülle an das Tageslicht bringen, wodurch der Eine oder Andere ii: daö Verderben gekommm sei. K u s e l (Pfalz), 16. Sept. In rer. flossener Nacht wurde die Ehefrau des MaürermeisterS Berndt in Didelkopf von einem kräftigen Mädchen entbunden, welches Kind jedoch keine Augen besitzt und an jeder Hand 0 Finger hat.-. B e r l i n, 15. Sept. In der Untersuchung gegen den Füsilier Gärtner wegen der Schießaffaire in der Hasenhaide wird von den vernommenen Zeugen mitgetheilt, daß die ersten von Gärtner abgegib:nen Schöffe nicht, wie bisher stets angenommen wurde, 'auf die beim Mittageffen befindlichen Arbeiter abgefeuert worden sind, sondern daß diese vielmehr dem als Forstausseher in der Hasenhaide commandirten Jäger gegolten haben. Dieser Jäger hatte den Gärtner wegen . einer gelcgentlich seiner früher von ihm verrichteten Schießpand wache begangenen Unregelmäßigkeit dem Wachcommandanten gemeldet und dadurch deffen disciplinarische Bestrafung herbeigeführt. Nachdem er mehrere Schüffe aus biesen Jäger, der, da er ohne Schußwaffe sich befand, die Flucht ergriff, abgegeben hatte, sprang Bündle aus und eilte auf Gärtner zu, um ihn am weiteren Schießen zu verhindern.Nunmehr legte Gärtner auf diesen an und traf sein unglückliches Opser tödtlich. Sollte sich die Mittheilung bestätigen, so würde die That Gärtner'S in einem ganz anderen Lichte und der Wahnsinn ganz auSgeschloffen erscheinen. Eisen ach, 10. Sept. Eine Versammlung von etwa 40 Botanikern be schloß heute hier die Gründung einer deutschen botanischen Gesellschaft. Stuttgart, 18. Sept. Der Nes" kar ist in Folge der heftigen Regengüsse