Indiana Tribüne, Volume 6, Number 18, Indianapolis, Marion County, 6 October 1882 — Page 3

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r ;ar. Bitterfeld, 1. Sept. Aocg:z:ern verunglückte hier in h: 2$onn;aaren ,fabrik von C. KelsH dcr Arbeiter 5lug. Richter dadurch, daß er bei bcrScnnljUng deZ FahrstulzlZ während der Fahrt aus glitt, gcquclfät vurde und benn herabstürzte. Die dabei erlittenen erheblichen .innerlichen Verlegungen hatten schon nach zvci Stunden dcn Tod zur Folge. Kassel, 18. Sept. Aus dem benachbarten Dorfe Wickcnrode komnit die Kunde von einer grauenvollen That. Dort hat eine Mutter, die Frau des auf Arbeit ablesenden Arbeiters Barchseld, ihren beiden drei und dreiviertel Jahr alten Kindern mit einem Rasirmcfser den 5)alZ abgeschnitten und sich alsdann , selbst mittelst desselben Instrument das Leben genommen. Aus Sachsen, 19 Sept. Der NeichZtagöabgeordnete Wilhelm Hasenclever hat 'dieser Tage eine gegen ihn rechtskräftig gewordene Gefängnißstrase von zwei Monaten angetreten. Kehl, 18. Sept. Die Gesangvereine von Stadt und Dorf Kehl beabsichtigten, in der Kirche von Stadt Kehl, roelche von beiden Confessioncn benutzt wird, ein Concert zu Gunsten.der Ver unglückten von Hugstetten abzuhalten. Der katholische , Geistliche verweigerte aber seine Einwilligung, so daß da? Concert nun in - der Kirche -von Dorf Kehl abgehalten werden muh. , Dortmund,. 17. Sept. ; Gestern Abend fand auf dem Schachte Kaiser stuhl der Zeche ver. Westphalia eine Ex ploston schtagendcr Welter statt, und zwar in der Bremse y. Da die Venti lation' intakt geblieben,? so' konnten die Rettungsarbeiten alsbald in Angriff ge nommen werden. In kaum 2 Stunden waren sämmtlich? in der ! betreffenden Strecke arbeitenden Leute zu Tage gefördert, und zwar wurde einer, derVerg arbeite? Wilhelm Nagel, todt aufgefunden, 13 waren schwer und 4 leicht verletzt; außerdem wurden 2 Beamte, der Betriebssührtr Jochum und der Steiger Eberhard t, die sich zu früh in die Strecke zur Nettung gewagt, durch Nachschwa den. betäubt, sind auch heute noch nicht böllig wieder hergestellt. Die schwerverletzten Arbeiter wurden den hiesigen Krankenhäusern übergeben,die leichtverletzten ihren Familien zugeführt. Die Ursachen der Explosion haben noch nicht festgestellt werden können. Man nimmt an, daß dieselbe in Folge eines Spreng fchusseZ eingetreten ist.' . ; ; . . Kas sel, '18. Sept.' Gegen hundert angesehene Bürger von hier veröjscntlichen mit ihrer NamenLunterschrist in der Hess. Morg.Ztg. einen ebenso ruhigen wie entschiedenen Protest gegen die anti semitischen Agitationen, ? die in letzter Zeit daselbst in'S Werk gesetzt worden. Es genüge, folgenden Satz daraus mitzutheilen: .Wenn wir heißt es da, .gegen diefe -Agitation laut und öffentlich Verwahrung einlegen, so geschieht dies, nicht sowohl um von unseren eigenen Gesinnungen Zeugniß abzulegen, als vielmehr deshalb, um alle Diejenigen, 'welche den von uns verürthkilten Bestrebungen nicht ablehnend gegenüberstehen, zu ernstlicher Erwägung über das Unsittliche und Gefährliche dieser. Agita tton aufzufordern, welche, wenn sie gelange, ein unberechenbares Unglück über unser Vaterland herausbcschwören würde. Einig mit allen wohlgesinnten jüdischen Mitbürgern in Bekämpfung wirklicher Mißstände, wollen wir durch Wort und That dahin' streben, unserer Vaterstadt den ' schwer ' gefährdeten confcssioncllen Frieden zu erhalten, aus welchen sie bisher stolz sein konnte." Freiburg, 15. Sept. Di: hiesige Staatsanwaltschaft hat der Ncichstele- . graphenbehörde mitgetheilt, daß die An fangS in einigen Blättern ausgesprochene Vermuthung,, daß 'daS bsilagenswe:the Eisenbahnunglück zu, Hugstetten durch den Umsturz einer Telegraphcnstangc verursacht worden sei, durch das Ergebniß'der Untersuchung vollständig wider .legt ist. , .. ' Hirsch st ein bei Mylau i. V., 14. Sept. Gestern stellten in fast sämmtlichen Grcizer Fabriken die Arbeiter ihre Arbeit ein ; heute folgte Vetschkau-My? lau,' so daß fast in sämmtlichen Fabriken fbic Arbeit schon still steht. Die Arbeiter 'verlangen 25 Prozent Lohnzulage und eine Ärbeitszeil von 6 Ut)r früh tis AbkndZ 7'lIk)r. ' Da die Naiscagc nad) Waare zu start, ist. trieb der Lohn wahr ' scheinlich 'bald b' willig! werden. Schi! Weht!! SW!!! 'Dle geriuscb!vse " OTTO GAS - MASCHINE! . ERRICSON'S hchc Gälonscii'6J''fümp - Maschine ! tST Ga6-Lefen aller Zlrten auf ArZ stellung und zum Verkauf zu ttoflpreisen in der Ossi.e der ' ' ' IulirtJinioliH Gasliglit & Coko Co., 39 Süd Veilnsvlvania Str. Bücher, WKpiev und Schreibmatermlien Federn, Ti'.tc, Tafeln. Bleisiisie. Dücherrie. men, Büchertaschen, und alle sonstigln SchulArtikel in dem Äuch. Store von Boweii, Stewart & Co. 18 West Waskittgtottstr.. . G 0 13 1? II I KD liXIr ' ' . rerfertizt! vsn Ärnunen, (5illcrNealNnd.S!ttks. ' Ä t j 1 t ! .; j 70Süd Delaware Straßev ' Alle Arbeiten werden gulau?Lkführt. Zlexeieiu zen werden v:vmr! desorzt.

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Die öösc Barbe!. Hsslürische? Noman von L. H.'idk eim

(Fortscbung.) Der nächste Tag trug das Wcn;rt)i, oas; die Franzosen mit einem Einsall in die Grasschast Burgund drohten, durch die Stadt, und als am Mittag die Schössen nnd Rathsherren in'ihrer festlichen Amtstracht der Pfalz zuschritten, da sah man wohl, daß etwas Söichtigcs im Werke sein müsse. Dann erschien zu Pscrde, und begleitet zunächst von Ludwig von Lichtenberg und vielen anderen Herren und gefolgt von . e on:n. v.c:, jenem yranjoiiQ7en vuuu, vcr iu; uium ten dcö kaiserlichenGcleitcs, wie in ehrenvoller Hast bedünken mochte, der Kaiser Maximilian. Er sah mit zufridencn Mienen die beifälligen Blicke des herbeigeströmten Volkes, und nickte dankend ihrem freudigen Zuruf, dann stieg er ab und schritt, nur von Wenigen begleitet, die teppichbelegten Stusen der Pfalz hman. Der Kaiser hatte dem Rathe der Stadi angezeigt, daß er komme, die Reichstreue desselben, die sich oft gezeigt und bewährt. von'zceuem zu erproben. Der Chevalier de Darney sei im Auftrage des Königs Ludwig des XII. gekommen, Ansprüche desselben geltend zu machen aufMauand, welche er, der Kaiser, niemals als berechtiat ansehen könne, er sei also entschlossen sie zurückzuweisen. Zugleich aber habe er v...-x rc:c. v . a ! r. . o..v: uuiu) vui vijci ücö cuini actia uvlvlg von Lichtenberg sichere Kunde erhalten von der Ansammlung einer bedeutenden französischen Streitmacht an den Grenzen des Landes, er selber sei gerüstet zu einer energischen Zurückweisung Frank ichs, aber er bedürse der Hilfe nicht nur der Stadt, sondern des ganzen Elsaß, und diese Hilfe zu fordern sei er heute hier erschienen. Wohlan denn, mein treues Straßburg, Du' Herz des Elsaß, das mir immer eine heilige Vormauer Deutschlands sein soll, wohlan ! zu den Waffen. Ein brausender Beifallssturm erhob sich im Rathssaal und pflanzte sich fort in das draußen harrende Volk. . .Heil dem Kaiser ! heil Kaiser Maxi. milian ! Heil, Heil !" klang es immer mieder-zurück. . Der französische Ritter wurde vorgeführt, ihm sollte die kaiserliche Antwort an seinen Herrn erst mündlich und dann schriftlich ausgefertigt werden. .Fabricius'! ' Wo ist Fabricius?" flüsterte es durch die Reihen, und die Antwort hieß flüsternd zurück. .Er ist krank, sterbend sagte man." Da trat der Obervogt von Lichtenberg zum Kaiser heran und sagte ihm einige Worte. Der Kaiser nickte, der Obervogt ging und kam gleich daraus znrück mit einem jungenMenschen,der befangen und gesenkten Auges ihm durch die Reihen der hoch mögenden Herren vom Rathe folgte. .,Hier ist der junge Mann, HerrKaiser, er hat fleißig die Jurisprudenz studirt, sich in fremden Sprachen und besonders in der französischen wohl ausgebildet, und seine Lehrer haben ihm rühmliches Zeugniß nicht vorenthalten. .Ach, dcn kenne ich ja ! Ihr seid ja der Mann der nach Freiheit durstend, sich doch selber bezwingen wollte ! rief der Kaiser überrascht, die letzten Worte aber nur den Nächststehenden hörbar sprechend. Paul Heiler hatte ausgeblickt und mit höchstem Erstaunen in dem Kaiser jenen Reiter wiedererkannt. Indeß besah! man ihm, sich zu setzen und zu schreiben. Der Kaiser, der einer der untcrrichtctstcn Männer seiner Zeit war und die meisten der damals üblichen Sprachen redete, dictirte die Antwort an Ludwig von Frankreich selbst. PaulHciler mußte sie daraus dem Chevalier de Darney vorlesen, und sie dann erst lateU nisch und daraus in daSDeutsche übe'rtragend dcn Straßburger Herren nochmals wiederholen. .Ich bin zufrieden mit Euch, Heiler sagte huldvoll der Kaifcr zu ihm, dienet immer. fö gut,Jhr jungerFreihcitsschwärmer, und Ihr, Herr Obervogt; nehmt ihn mit Euch, ich hab' gern solch' ossene.seurige Köpfe zur Hand, und diesem da trau' ich uteZ zu." .Schwindelnd, taumelnd lehnte Paul Heiler draußen in der Halle am Pfeiler, als man ihn entlassen und nach Verabschiedung des französischen Ritters die nächsten Maßnahmen berieth. Vor dem Thore der Stadt, wo es dem Rhein ging, lag, abseits von den dort befindlichen Fischerhäusern, eine kleine Schünke, von, unordentlichem, vcrsallcnem Aussehen. r Dort wartete ein älterem Wirthe un bekannterMann auf seinenSchwiegersohn bis fast zum Abend, und selbst den . stum tosen Augen ocs trunkjuchtlgen Hausbesitzirs siel die Unruhe des Alten auf; aber da derselbe rnel von seiner Tochter redete, so konnte ja auch daher diese Aufgcregtheit rühren. Endlich gegen Abend kam der Erwartete, ein wohlhäbiger Bürger schien es, zu Pferde an aber die Beiden mußten wohl heimliches zu sprechen haben ; denn sie schritten sofort nach dem Weidendamm zu, dessen Hohe gestattete, die nächste Um gebung ganz frei zu übersehen. Dort sprachen t sehr lange und nsrlg,!ramten auch in ihren ledernen Taschen herum und packten aus der einen m die andere. Dann kamen sie zum Hause zurück, tranken eine Kanne Wein nnd entfernten sich nach verschiedenen Richtungen. Zwei Taae darauf meldete sich der alte Fabricius als wieder genesen von dem heftigen Kolikanfall. Er sah in der That bleich und' krank aus, aber sem Diensteifer schien derselbe. Gütig, wie immer. blickte der Kaiser den grauhaarigen alten Diener an. Ich denke Dir einen jungen, kräftigen Gehilfen zu gewinnen, Fabricius Du mußt Dich schonen,' aber ganz entrahten möcht ich Dcmer nicht r sagte er, und alsFabriciuZ in eine großeUnruhe gerieth, deutete der milde Her? das so, als bewege den Alten die Angst, aus dem Dienst scheiden zu müssen. .

tyü iri iiirifiiisi uriins-jTriii Wie betrog sich der sonst so scharf b!ickende Herr im dem Manne, den si'aiscr Friedrich ihm sterbend als treu empfohlen hatte! Unterdcß saß Fabricius an snncm Schreibpult und dachte mit größter Sorac an dcn Gcdilfcn, den der Kaiser ihm geben wollte. . Wer konnte er sein ? Dcn Untcrtbancn des ObervoatS von Lichtcnbcrg wurde schlimm zu Muth, als JungfcrBärbcl, weit srühcr zurückkehrend van Straßburg, als man erwartet, wieder aus der Burg erschien. Sie hatte unterweas Zeit achabt. sich zu beruhigen und die wilde Angst, ihr 5)crr werde sich ihrer entledigen, sie habe St TO(Af ifrn yitri fren ir ffit tt'lV V4 tkflV KJh VViiV Vli;((l tfcVl Entschluß zu verwandeln, kein Mittel unversucht zu lassen, ihn zu sich zurückzubringen. Kaum hatte Jungfer Bärbel das Reitkleid abgelegt, fo erschien der Baumeister des neuen Schlosses vor ihr und beklagte, daß der Bau nur nnig gefördert sei da man die Hörigen zur Bestellung ihrer Aecker.habe ziehen lassen müssen. (Fortsetzung folgt.) QtwerbttHt AuSbttdUttg. Nicht mit Unrecht wird häufig die Klage erhoben, daß hierzulande mehr als irgendwo anders die gewerbliche Aus bildung der heranwachsenden Jugend! vernachlässigt- wird.' In eine Fabrik! gesteckt, wo er lediglich eine Maschine zu l bedienen hat, wird der junge ümenkaner dieser Maschine bald ähnlich, und von einer verständnißvollen SclbstthStigkeit ist nicht mehr die Rede. Solange der Bedarf an geschulten industrleuen Arbeite'rn durch Einwanderung gedeckt wer den konnte und die stetig? Fortentwlcklung des Landes den Eingeborenen im mer neue Wege des Fortkommens erössnete, war dieser Uebelstand vom Volkswirthschastllchen Standpunkte aus weniger bemerkbar, durch die beständige Erweiterung der Industrie aber und die dichtere Besudelung des Landes wird die Heranziehung der einheimischen Arbeitökrüste geradezu zu einer Lebensfrage. Man hat 'das Problem durch Schulen sur angewandte Wissenschaft" zu lösen versucht, doch ergab sich, daß dieselben zwar eine- bedeutende theoretische Bildung, aber keine praktische Tüch tigkeit zu verleihen vermochten. Unter diesen Umständen verdient das neue System einerEisenwerk-Gesellschaft in Springfield, Mass., einige Ausmerl samkeit. Die Firma halt die theoreti' schen Kenntnisse bei dcn Arbeitern nicht für unnütz, die praktischen aber für weit nothwendiger. Sie nimmt Lehrlinge an, welche, wenn sie unter 20 Jahre alt sind, eine Lehrzelt von 6 Jahren, wenn mehr als 20 Jahre alt, eine solche von nur 5 Jahren zu bestehen haben sollen. Während dieser Zeit haben sie 58Stunden wöchentlich in der Werlstätte zu arbetten und neun Stunden dem Stu dium zu widmen, allerdings eine zu lange Arbeitszeit. Alle Bewe'rber müssen vier bis zwölf Wochen aus Probe arbeiten und werden nur dann angenommen, wenn sie die wünschcnswerthe Befähigung und Lust verrathen Für ihre Arbeit, empfangen sie, je nach' den Leistungen und der Zahl der bereits bestandenen Lehrjahre, ö bis 12 Cents die Stunde. Außerdem legt die Firma 2 Cents per Stunde in einen Reservefond,und dieses Geld, S400 für 6Jahre, wird den Lehrlingen dann überreicht, wenn sie die ganze Lehrzeit überstand?ihabcn. Es heißt, daß sich zu diesen Bedingungen bereits mehr Be' werber bei der Firma gemeldet haben, als sie augenblicklich verwenden kann. Bei der durchschnittlich hohen Jntelligenz der amerikanischen Jugend und der besonderen Befähigung, die sie gerade für das Mafchinevfach zu besitzen scheint, ist die Behauptung wahrscheinlich begründet, daß die aus diese Weise ausgebildeten jungen Leute den besten englischen Eisen- und Maschinenarbeitern gleichkommen und dieselben Löhne erzielen werden. , Zum Handwerk kann man nicht mehr zurückkehren, das ttunst'Handwerk vielleicht ausgenommen, aber damit ist nicht gesagt, daß der Mensch zur Maschine herabsinken muß. Die genaue Kenntniß aller Theile eines bestimmten Faches ist heut zutage ebenso möglich und- nothwendig. wie vor 50 und 100 Jahren. Daß aber zur Erwerbung solcher Kenntnisse eine Lehrzeit erforderlich ist, bedarf kaum des Beweises. . Pan Handle Honte Pittölrnrg, t'incinn.nti St. IxhiU Jlailway. Zeit'Tabklle für durchgehende und Lokal'Züge . vom 4. Junt 1882 an: Züge k!lssn das Nnion'Dtpot, Jndpls., wie folg!: Stationen.

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5chnllzg Postjug, Tchnllzg ccm. 4:35m -k-N ttS V :lSNm t.,0j: 6:i8 i:373irn 7:i& , 8:i3 7:20 n 2:li , 7:5' , . 9:v5 . 9:76 n 4: 8 9: . io:2i . h:n . io:2ü 12:01 . 7:2J 0 H:M) . ... 2:S.Mm 1:1 Cm . 5:3S . , 4:10 8:3i m . 7:42 . .... :.'6 .1:506t.....'..- 2:? Nm 7:45 &:0flw Stilb i 6:47 . 7: 0 5:20 11:15 7:2a b:oom S:ALu,

Ab rtnbianopl' Ank.amb'gCit? Niqmsnd... Dayton..... Piqua , Urbana , Columbui... . 9ictoatt Ctubenvill , LLhkkttg.... , PUtiburg... m OarriSdurg.. Baltimore .. , Washington. . Vhtlaelrhia Nkw York... . Boston , täalxd). Täalich, augnommen Sonntag. Pullmann' Valast, Schlaf und Hotel. Wagcn du,ch blt Pittkbvrg, Harrisburg, Philadelpbm und R, lork. ohne tch'tl. loe ein Wagrnwkchsri nach Baltimore, Washington und Boston. . Fah karten nach allen Oest lichtn Städten sin, in aUn Hauxt'ahl karten ureauS b4 WeftenS und in dem -tadt. Bureau, 9it dir Illinois und Washington Ltraß, und im Union Depot Bureau, JndranapotiS, zu haben. Lch'.afmagenatten tön nen im vrauS gesichert weiden durch Applikation bei den Agenten im StadtBurau oder im Union Depot zu Indianapolis, J-d. James McSrea. Manager, Columduö, Ohio. ! S. A. F o r d, Genl. Pasiagier, und Ticket'Agent. PittSburg. Pa.

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