Indiana Tribüne, Volume 6, Number 18, Indianapolis, Marion County, 6 October 1882 — Page 2

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nUana xmine, SgäHe-'nnd SssRtäZSausgüSt.

Offlo SS. DelawarcStr. 'Epto.rw ppoonil-cl.iss matter tlu roftnsi-;re at ImiHnapolis, Indiana.j ?ldonnem?k? 'S Preise : vffgliche ttözäde 12 CtS. ver Woche. SenntagSaaigabf ' . .'. . 5 Ct. derflummer. Pette jnfa'mmen. . .' 15 Ct?. ttt'&o$t. Da5 Tazdwtt fnt sebtn Nachmit. taa 4' I'.hr. Die TouaiazSanZgad, erscheint des MorerS. Tribuao Publishing Company. Indianapolis., Ind.. G Oktober 18)2. T eznykratischcs Stnnts - TicLet. " Für 2t32t82cfrtlr: William N.M her s,von 37ßtisjn. ZZlir StaaiS.Audttor: ' JameS H.Nlce, vsnFloYd. Tkilr StaatZ.SchaZNkister: John I. C o o p e r, don Marion ?iZr CtaatS4ulsuxeriptkndn: John W. Hole onibe. Von oxttv. t k j , 'ilr ?ekral'Ar.malt: . I I an x$i T..'H o r d, don Jartholomew. Fr Giert der SuxrcmeEou?t: Simon P. S h e e r i n, don Caß. ZZür Richter der Suxreme-Tourt: Listrikt W. E,N i b l a ck, von Kaor. ' .. G e o r q e V. H o w k, von fflohd. t w . ... rt i.. s! xiii e a ö o 1 1 a t , ron Äuen. II. WrAt.0ft?rf." Für Richter: Nlrraäder C. Ayre. ?ür CtaatZ'Analt : i . , ' y C Frank M. Wr!ght. fiüt eongriß. ?. Dittr.'kt. '..e" William E. Sozlish. T,mokcatiscbk5 CountvTlckct. rür Senator. " Dr. W. B. Flctcher. "... - - Repräsentanten: Jtsse Whitsit, ' l Iobn N. Wiison. , S ? Elisha I. Howlaud, William D. Bhnun John C. Fettiter. Tounty-CcmmissZre: I. Tiürlkt Richard Seyneur. n i Henry Eimvcr. - ?ins,db pastin. . 4 z . --r-7 i . fflert: ) Robert L.McOuat. Sheriff: Daniel A. Lemon. ,. Schahmeifier: Sli Heinch. Auditor: - Thomaö H. LiHevöerg Rccorder: . Cornelius KeUed. Coroner: Dr. K.N. Metcalf. ' Erimwal:Richter: i- Plrree Norton. ?rerivr-Eoutt Richter. '; N. D. Taizlor, - John ?l. Holman, Fttdenck Heiner. Surveyor: D. B. Hoöbroo:.-' f. 's jeFortsritt. Wenn man in früheren Jahren ln il ner Welt- oder auch Staats., ja selbst in einer localen Auöst.llung Umschau dielt, drängte sichEinem unwillkürlich die - Wahrnehmung auf, daß der Menschenyeist sich außerordentlich viel mit der Erfindung neuer und der Verbesserung schon' delannter Mittel- der Zerstörung, und verhältnißrnähig wenig mit der Net tung und Erhaltung von Leben und Eigethum beschäftige. Die Vervollkomrn nung btz Feuerwaffen, von den Riesen' geschüßen bis zu den kleinsten Taschen revolvern, Fortschritte in der Handhabung dieser Waffen und iner Ereu gung immer wirksamerer Munition, Torpedo's l und ein: unzählige Menge anderer Mittel der Vernichtung traten dem Beobachter vielsach entgegen, wäh rend der Lebens-Nettung nur ein paar Schwimmgürtel verschiedener Construc iou; einige Rettungsboote und verbes serte Feuerleitern zu dienen bestimmt waren. Die Erfinder der letzten Jahre haben der Verhütung von Unglückssäl len und dem Rettungswerk? in erhöhtem Maße ihre Ausmertsamkeit zugewendet und bis jetzt schon höchst erfreulich: Resultate zu verzeichnen. An denGeschästs Häusern unserer Großstädte erblicken wir Apparate zur Rettung bei FeuerSgesahr und unsere Feuerwehren begnügen sich nicht mehr, damit, entstandene Feuer durch St:ome Wassers zu löschen, son dern sie eilen den bedrohten Bewohnern brennender Häuser erfolgreich zur Hülse und gehen, wenn die Menschenleben ge rettet sind daran, Eigenthum durch Ent fernung 'aus den brennenden Gebäuden vorder .Zerstörung zu bewahren. Im Eisenbahnverkehre haben wir den Grund zu den furchtbaren Unglöcksfül len, die gerade in der letzten Zeit sich so häusig ereigneten, nicht in einem Mangel an ' Sicherheitsvorkehrungen, sondern lediglich darin zu suchen, daß die Gleich gültigkeit der oberen Bahnbeamten oder die Habgier der Eisenbahncompagnieen derartige Vorkehrungen nicht anwandte oder nicht beschaffte. Die Wissenschaft der Mechanik' hat Hand-, Lust- und Dampfbremsen construirt, die das An halten eines Zuges in derselben Weise ermöglichen, in der ein geschickter l?ut' scher sein Gespann zum Stehen bringen kann, aber die besten .Apparate werden nur langsam eingeführt, und die Eisen bahnkatastrophe bei Freiburg im Breis gau wurde bekanntlich durch den Um stand so verhängnißvoll, daß aus dem Zuge nicht einmal die ausreichende An. zahl ganz veralteter Bremsen vorhanden war. .Wiederholt wurde schon in den ' Versammlungen von Locomotivsührern hervorgehoben, daß es im Interesse der Reisenden nothwendig sei, auf den Lo , comotiven der Passagierzüge Beamte zu placiren,' die mit der Führung oder Hei zung der Maschine nicht zu thun, son dern lediglich während der Fahrt die Fahrbahn genau zu beobachten und aalf

den isiatior.en den Zug mit Rücksicht auf dessen Sichcrhei:S?orkehrungen wie L V . V . A. ? fl . t

verzollen Prüfungen zu unierzieyen ya , - i . in i- si r a ' oen. erariige camie mr unzivs Wissens noch auf keiner Bahn angestellt. Wenn erst in unserem Verkehrswesen alle Verbesserungen, welch: die Wissen schaft an die Hand giebt, benutzt werden, wenn man da, wo es sich um die Sicher heit von Leben und Gesundheit handelt, die Erzielung von Ersparnissen für ein Verbrechen halt, werden wir rasch dahin gelangen, daß der Eisenbahnverkehr den Reisenden eine nahezu vollkommene Si cherheit bietet. . In Vetress der Schiffahrt haben wie derholt? Versuche im Hafen von Boston die Zuverlässigkeit der schon von unö besprochenen Schiffsbremsen- glänzend dargethau. Man hat die Schnelligkeit des betr. Schisses auf 20 Knoten in der Stunde gesteigert und dann die Bremse in Anwendung gebracht, und die letzeere hatte dieselbe Wirkung, wie bei früheren Versuchen, . bei welchen das Schiff nur 12 Knoten in der Stunde zurücklegte. Von einem Stoße, den man von dem plötzlichen Anhaltendes Schiffes befürch tete, hat sich keine Spur gezeigt und so herausgestellt, daß die an sich geringe Elasticität deö Waffers gerade groß ge nug ist, die Gefährlichkeit des Stoßes aufzuheben. ! Katastrophen endlich vorzubeugen, wie die des Wiener Theaterbrandes, die noch in Aller Erinnerung ist,scheint ein Mittel endlich geeignet zu fein, daö von seinem Erfinder Dr. I. Papen auS , Frankfurt a. M. An.:vt)?utt" genannt und dessen Zuverlässigkeit dieser Tage in New?)ork praktisch nachgewiesen worden ist. Das Anapyrine macht irgend welche Stoffe, die mit demselben getränkt sind, absolut unverbrennbar und läßt dieselben nur, wenn sie einer intensiven Hitze für län gere Zeit ausgesetzt sind, langsam ver fohlen. Es ist mithin das Umsichgreifen der Flammen bei Slofftn, die mit der Flüssigkeit imprügnirt sind, ganz un möglich, und die Erfindung ist sonach fürTheater von der größten Wichtigkeit. Während des erwähnten Experiments wurden zwei aus Werg hergestellte Pup pen auf die Scene gestellt; neben und unter diesen wurden Petroleumfackeln angebracht, und während die eine Puppe sofort in Flammen aufloderte,, ging die andere, mit Anapyrine getränkte, unbe schädigt, wie die drei Männer im feuri gen Ofen, aus der Gluth hervor. Unsere Territorien. Um mit einiger Sicherheit beurtheilen zu können, nach welcher Richtung dieBe siedelung deö Landes in der nächsten'Zu kunst stattfinden wird, muß man das Wachsthum der Territorien während der letzten zehn Censusjahrc ins Auge faffen. Eine Zusammenstellung dieser Art ist nicht uninteressant. Folgendermaßen waren die acht Territorien in denJahren 1870 und 1880 nach Ausweis des Cen sus bevölkert : 1870 1S80. Utah... 86,785 143,907 Dakota 14,171 134.502 New Mexico 91,874 118,430 Washington 23,955 75,120 Arizona 9,685. 40,411 Montana 20,595 39,157 Jdaho .14,999 32,611 Wyoming 9,118 20.788 Danach hat New Mexico, welches da malS an der Spitze stand, daö geringste Wachsthum zu verzeichnen, Dakota aber, welches beim vorletzten Census noch daß drittkleinste Territorium war, hat die stärkste Zunahme auszuweisen. In Utah geht dieBestcdelung nicht aus natürlichem Wege vor sich, sondern ist hauptsächlich eine Folge der mormonischen Werbe künste, so daß dieses Gebiet keinen An Haltspunkt für vergleichendeBeobachtun gen gewährt. Auffallend aber ist das Mißverhältniß zwischen Dakota und New Mexico. Es ist weniger durch die Brauchbarkeit des einen und die Un brauchbarkeit des anderen Landes zu er klären, als vielmehr durch die Tendenz der Einwanderung und der Bewegung im Lande selbst, sich nach dem Norowe sten zu ziehen. Die südlichen Territorien sind vernachlässigt worden, weil sie verhältnismäßig unbekannt waren, aber wenn ihre Vorzüge durch die geeigneten Mittel ebenso ins rechte .Licht gestellt werden, wie die von Dakota, werden auch sie sich eines befferen Gedeihens er freuen. Durch künstliche Bewässerung können sie, wie wiederholt nachgewiesen wurde, in paradiesische Gegenden ver wandelt werden. Otraßcu Unfug. Wenn Geschäftsleute die Aufmerksam keit des PublicumS auf ihre Geschäfte zu lenken bemüht sind, so wird man dieses Streben nur billigen können und die Er fahrung lehrt, daß dasPublicnm sowohl, als die unternebmende Geschästswelt sich hierbei wohl befinden. Chicago aber hat Ende vor.Woche mit einer neuenMethode zu annönciren, schlechte Erfahrung ge macht, w:lche der Gartenstadt auch in dieser Beziehung, das Recht giebt, von sich zu sagen, sie sei einzig in ihrer Art. Der Kleiderhändler M. Atwood hatte öffentlich bekannt gemacht daß er am Freitag Nachmittag 3 Uhr eine große Partie Winterüberzieher ausweisen , las sen werde. Er war so klug gewesen, die Polizei daraus aufmerksam - zu machen, daß sich möglicher Weise eine große Men schenmaffe vor seinem Geschäflslocale anhäufen werde und 'daß es sich daher empfehle, eine genügende Anzahl Polizei in oc? Uayt zu pofllren. Lange vor 3 Uhr war die Straße vor dem Atwood'schen-Geschästölokale so dicht mit Menschen besetzt, daß nicht der geringste Verkehr mehr möglich war. Die venigen snstündigen -Leute, die sich durch die Masse durchzudrängen ver suchten, fanden sich bald von Leuten eingekeilt, die meist auZBummlern, Taschen dieben und Frauenzimmern von Zweifel loser Notorietät bestanden. Mayor Har rison fand sich selbst aus dem Platze ein, und mit Hülfe- zahlreicher. Polizisten ge

lang es ihm, sich den Weg in das Atwood'sche Geschäft zu bahnen, und hier veranlaßte er den Besitzer, obglüch es erst hal drei Uhr war, mit. dem Aus werfen der Kleider beginnen zu lasten. Dies geschah und nun spielten sich Scenen ab, die jeder Beschreibung spotten.

Die Kleider wurden fast sämmtlich ,cr rissen, eh: sie einen Besitzer fanden; ein paar starke Farbige, die in dem Kampfe um die dcocke ihre alten Hute eingebüßt, fanden, als sie sich aus dem Gewühl yerausgeardeltet, daß te einen schlechten Tausch gemacht hatten. Einem Manne, der aus dem Knäuel, der ihn umgab. nicht herauskonnte, wurde der Sommer Überzieher, den er über dem Arm trug, in Fetzen gerissen. Nachdem ungefähr 30 Röcke ausge warfen worden waren, erschienen Mayor Harrison und Herr Atwood am Fenster und brüllten aus die Menge hmab, daß das Auswerfen beendigt sei. Der Mayor wurde erkannt, und der Pöbel schri:: .Speech, Speech-! Herr Harrison ent sprach der Aufforderung Nicht und Chicagoer Zeitungen meinen, dies sei das erste Mal, daß er sich die Gelegenheit, eineRede zu halten, habe entgehen lassen. Es dauerte Stunden, ehe die Strake vor dem genannten Geschäfte - wieder ihr ge wöhnlicheö Ansehen gewonnen hatte. Verletzungen sind in dem Gedränge viele vorgefallen, wunderbarer Weise keine gefährlichen. WWW Qualmerei in Rutzland. Fast Jedermann 'raucht im Czarenreiche, selbst die Dame aus den höheren und mittleren Ständen, und nur das Weib aus dem Volke kennt den Ge nutz des Tabaks noch nicht. In den Eisenbahnwagen ist folgende Notiz an geheftet: .Auf Befehl Ihrer kaiferli chen Majestät ist das Rauchen in diesem Wagen verboten." Haben jedoch die Mitreisenden nichts dagegen einzuwen den, so kümmert sich der loyale Russe um diesen kaiserlichen Ukas genau so viel. vtt um hundert andere. Außerdem ver sorgt sich fast jede reisende Dame mit ei nem wohlgesüllten Cigaretten'Ctui..Auf leoer Station zwischen Moskau und Petersburg, -r und es giebt deren vier unddriißig, findet sie Gelegenheit, mindestens ein Papuos" zu rauchen, eine Kunstleistung, vor der mancherDra goner zurückschrecken würde. Früher saßen zuweilen zwölf bis süufzehn Da men aller Altersklassen in den Straßen bahn Wagen von Petersburg und dampften, wie die Schornsteine, doch ist ihnen jetzt dieses Vergnügen" durch die Polizei untersagt. In den besseren Pnvalhäusern ist jede Räumlichkeit Rauchzimmer, die Schlaf stube nicht ausgenommen, denn die Hausfrau wetteifert ja mit ihrem Gatten in der Verbrennung von viel Papier und venig Tabak. Findet ein -'aristo kratischer Ball statt, so ziehen sich die Damen während der Pausen in ihr Privat'Rauchzimmer zurück, und da die Fenster nicht geöffnet werden, so ist die Atmosphäre gegen Mitternacht gewöhn lich so undurchsichtig, daß die schönen ihre Toiletten nicht mehr gevknjeitig sei tistren können. Welcher liebliche Geruch ihnen anhaftet, wenn sie aus diescnWol en wieder in denVallsaa! schweben, läßt sich eher ahnen, als schildern. Bis zum Kauen des Tabaks haben eö jedoch die Russen noch nicht gebracht. In dieser Beziehung haben sie noch ei was von der großen amerikanischen Cul turnation zu lernen. Wenn sie aber erst die eleganten Spucknäpfe zu bewundern gelernt baden, welche hierzulande leben .Parlor, jeden Salonwagen, jede Gast stube zieren, so werden sie schon aus Kunstgeschmack zu lernen versuchen, wie man den appetitlich aussehenden Tabaks saft mit elegantem Zischen durch die Zähne sausen läßt. Fischerei'Nnöstellung. Mit dem größten Eiser rüstet man sich in England,: um die zu Anfang nächsten Jahres in London stattfindende interna lionale Fischerei Ausstellung möglichst glänzend zu gepalten. Dieselbe wird in den Gärten der königlichen Blumenzucht Gesellschaft abgehalten werden und einen Raum von 220,300 Quadratfuß in An spruch nehmen. Ein Unterausschuß sorgt für di Unterbringung der Aquarien und die nothwendigen Vorbereitungen für das Fischzucht. Departement. Als Theil nel)mer haben sich bereits Deutschland, Frankreich, Italien, Rußland, Ungarn, Schweden, Norwegen, die Niederlande, die Ver. Staaten und verschiedene süd amerikanische Länder angemeldet. Un-. tcr den ausgesetzten Preisen ist einer von $3,000 sür das beste Lebensrettungs Boot, einer von $500 für die beste Abhandlung über die Ernährung vonFrisch und Salzwassersischen, und einer von derselben Höhe sür die. beste Arbeit über die verbesserten Fangm'ethoden. Die Fischcommission der Ver. Staa ten trifft die umfassendsten Vorkehrungen für die Theilnahme dieses Landes an der Ausstellung. - Es werden Modelle aller Arten von Fischerbooten' angefer tigt, die im atlantischen wie im Stillen Meere, im Süß wie im Salzwasser ge braucht werden. Die Sammlung von Fangapparaten wird gcradezu erschöp send sein und die kleinsten Angelköder ebenso berücksichtigen, ' wie die größten Schleppnetze. Professor G. Brown Good und Capt. Collins, die zur Cöm Mission gehören, haben auf einer ausge dehnten Reise an den Küsten von Neu England viele neue und interessante Gegenstände sür die Ausstellung gesammelt. Sollte der Dampfer Albairoß", der jetzt sür die Commission gebaut wird, noch rechtzeitig fertig werden, fodaß die außerordentlichen Vortheile, die er bie tet, nutzbar gemacht werden könnten, so dürste unsere Ausstellung dasselbe Aus sehen erregen, wie seinerzeit in Berlin. Von Privatleuten werden viele Beiträge geleistet. Wer etwas, zur Ausstellung zu senden wünscht, sollte, sich an die Umted States Fish Commission in Washington wenden.

OS NnlanSe. Auch in Eanada hat. sich ein Veforstungs Verein ccbildet. Jedis Mitglied verpflichtet sich, jährlich wenig stcns 25 Forstbäume zu pflanzen. Die .R. Y. Su,nw urd e mit einem Capital von 5330.000 gegründet, die durch 350 Actien zu je $1000 ausge bracht wurden. Die Actien haben zur Zeit ciuen Werth von $5000 pro Stück; die Actionäre. erhielten in den letzten Jahren Dividenden von 65-75 Procent.' Daö Telephon ist in den 9 größten Städten der Republik Mexico in Thätigkeit, und gegenwärtig ist eine Actiengesellschast in der Bildung begrif fen, um Mcxico.Vcra Cruz, Toluca und Qmraterö unter sich telephonisch zu verbinden. Im v o r i g e n I u n i hatte eine Frau, die bi dahin in einer Fabrik in Thompsonville gearbeitet hatte, bei ihrem Umzüge nach Lowell, Mass., eine Hand lasche, die den Erlös für ihre gesammte Habe enthielt, in einem Eiscnbabnwagen liegen lassen. Die Tasche enthielt $800 in Ver. Staaten Bonds, drei Sparkas senbücher mit Einträgen von zusammen $300 und Werthpapiere, in ähnlichem Betrage. Die Tasche wurde . gefunden und aus dem Bahnhofe in Springfield in dem Raume für verloreneGegenstände untergebracht. Die Frau bemerkte ihren Verlust erst kurz vor. Lowcll, stellte alle möglichen Nachforschungen an, wandte sich aber weder nach Thompsonville noch nach Springfield.' AuS Kummer üb den Verlust wurde die Frau krank und war nicht mehr im Stande, ihrer Arbeit nachzugehen.- Da ging dieser Tage bei dem Bahnhosz-Jnspcctor in Springfield eine Ansrage ein, ob nicht in einemZuge eine Handtasche aufgefunden worden sei. In dem betr. Raume sanden sich zwei Taschen von ganz gleichem Aussehen; dieselben wurden eröffnet, die eine Tasche dem Reclamanten zugest llt und in Be treff der anderen die Adresse der Eigen thümerin ermittelt. Diese hat dieser Tage ihr ganzes Vermögen wieder er halten, und die Freude hat sie. so schnell gesund gemacht, daß sie wieder wie frü her arbeitet. . -Die Ausstellung inDenver ist also am 1. d. Mts., Abends 11, Uhr geschlossen worden, sie war in jeder Be ziehung ein Ersolz, nur nicht in sinan zieller. Die größte Anziehungskraft ha ben in der letzten Woche die sich aus dem freien Platze vor dem Ausstellungöpa laste producirenden UteJndianer vom sog.' Durango-Stamm ausgeübt. Es waren ihrer 22 Männer, schlanke ,und schmucke, auch schon von der Kultur be leckte Burschen, ö Squaws und 7 Pap pooses (5 Knaben und 2 Mädchen). Die Indianer bewiesen großes mimisches Talent und würden als Jongleurs und Aerobsten überall Furore machend Ein zelne ihrer' Kriegsgesünge werden als wahrhaft ergreifend geschildert; die Ge wandtheit und Intelligenz ihrer, Ponies war bcwundernswerth. . Die Zulassung zur ahvo kalorischen Praxis setzt das Bürgerrecht voraus. O'Neill, ein Advokat in Eng land, kam nach Poughkeepsie, N. H., nahm dort seine ersten Papiere" heraus und wurde, nachdem er dargethan hatte, daß er in England über zehn Jahre lang vor den Ober und obersten Gerichten practicirt hatte, zur Rechtsvraxis zuge

lassen. Das Staatsobergericht ist in Gemäßheit der Statuten berechtigt, nicht nur Anwälte, die in Zandern Staaten Mindestens drei Jahr: vor den oberen Gerichten practicirt haben, ohne vorhex rige Prüfung zur Praxis im eigenen Staate zuzulassen, sondern auch unter Umständen solche Anwälte, welche die selbe Zeit hindurch vor 'ausländischen oberen Gerichten practicirt haben. Der General-Termin der Supreme Court hat aber entschieden, daß die Erwerbung des Bürgerrechts der,?:Zulassung zur Praxis unter allen Umständen voraus zugehen habe. - , Zu New Brunswick,.N. I., wurde vorige Woche der Wirth William Smyih, ein ruhiger und beliebter Bür gcr, wegen Übertretung deö Sonntags gesktzes vom Richter cudder für die Dauer eines Jahres zu harter Arbeit im Staatögesängnisse verurtheilt. Der Un glückliche, der Wittwer ist, mehrere kleine Kinder besitzt und durchaus nicht bemit telt ist, stürzte, als er das -Urtheil ver nahm, auf die Kniee und schrie mit markerschütlernder Stimme : .Thut es nicht! Thut es nicht! Bitte ! Bitte! Oh Gott, meine armen Kinder! Keine Mutter , und keinen Vater ! Wer wird für dieselben sorgen?, Thun.Sie.es nicht, Richter! Ein Jahr SiaatLg,. fängniß! Oh Gott im Himmel ! Rich ter thun Sie es. nicht! Großer Gdtt, ich bin verloren,' und meine Kinder sind verloren!" Aber sein Flehen blieb ver geblich. ' In einer T en e me n t W o h nung vergnügte sich dieser Tage eine kleine Hochzeits-Gesellschast Ein 'Gei ger spielte auf, u. mehrere Paare brach ten es fertig, in dem engen Raume zu tanzen. Da wird die Thüre geöffnet, das Kopsende eines Karges . in daö Zimmer geschoben und der Gehülfe' ei neS Leichenbestatters b-ttet um die Er laubniß, einen Theil des Zimmers be nutzen zu dürfen, um den Sarg die Treppe hinunter bringen zu können. Dies geschieht, aber im unleren Stock muß zu demselben Behuse: eine andere Stubenthür geöffnet werden und in die sem Zimmer ruht ein neugeborenes Kind an der Brust einer entkräfteten Mutter. In großen Städten drängen sich oft Lebenslust, Tod und Geburt aus engem Raume unmittelbar neben einander. Der Stammvater von fünf Generationen, James Parks in Ellotts ville, Ind., feierte dieser Tage seinen 101. Geburtstag; er hat ,11 Kinder, 56 Enkel, 80 Urenkel, und 5 U?ur-Enkel. Am Tage der. Inauguration Garsield's wurden dem Farmer, Chapin bei Gilbert's Mills, N. Zwillinge geboren, die sväter auf die Namen Gar steld und Arthur Chapin getauft wur den. Der erstere erkrankte am 19. Sep

tember, des verewigten Präsidenten To dcs!ag,e und ist in diesen Tagen gcstorben. Arthur befindet sich w2hl. D r. Felix Bald ez un d Loui s D'Agrencour, Beide aus Cuba, würden am Samstag in ihrer Wohnung zu New Vork verhaftet und dem Bundescom missär Shields auf die Anklage vorge führt, cubanische und spanische Postmar ken gefälscht zu haben.' In der Woh nung der Angeklagten wurden Platten zur Anfertigung von Postmarken, sowie eine große Anzahl gcfälsiizter Marken gefunden. Die Angeklagten Zollen ihr Fälscher Handwerk schon lange Zeit be trieben, die Marken nach Cul.a geschickt und dort verkauft habcn. Die Strafe sür das Verbrechen,, dessen die Arrcstan ten angeklagt sind, beträgt nicht weni.zer als zwei und , nicht mehr als 10 Jayrz Gefängnis;. Commissär Shiclds schickte die Arrestanten in Untersuchungshast. Der Thierarzt Kar lSchmidt von Süd'Bethlehem, N. wurde am Freitage zu New Pork von BauernfZn gern um $250 betrogen. AuL Aerger darüber verschluckte er eine DosisAkomt (Eisenhut)Tinktur und zwar in Gegen wart der Leute, die ihn beraubt hätten. In ihrem Schrecken gaben ihm die Bauernfänger sofort das Geld zurück. Schmidt liegt jetzt in kritischem Zustande in Bellevue-Hospital- darnieder. Er ist aus Rheinbayern gebürtig. Seine Familie wohnt zu Süd-Bethlehem.

Oorn Oluslande. Ein gewisser Pas quake Farale von Neapel hinterließ derKönigin Victoria , eine noch nicht veröffentlichte Oper, welche zum Besten der ArmcnLon dons aufgeführt werden soll. Ferner $3000, auö deren Zinsen jährlich drei Heirathsschließungen, jede mit $60, sub ventionirt werden, und zwar sollen diese Summen drei armen Londoner Mädchen im Alter von 16 bis 25 Jahren verlie hen werden, die dann an einem Tage vermählt werden.Bertha Rothschild,, die abtrünnige Jüdin,' die den Fürsten , von Wagram heirathete und ihm ein Jahres einkommen von $150,000 mitbrachte, verbringt itzre Flitterwochcn auf seinem Schlosse, in einer Vorstadt von Paris. Es ist dies ein großartiger Platz, genannt Gros Bros doch liegt er nicht mehr so schön, als zur Zeit, da Napoleon ihn an den Marschall Berthlcer verschenkte. Er war Eigenthum einer flüchtigen Adels familie gewesen und Nationaleigenthum geworden. Der erste Kaiser war in der Verschenkung dieser Güter an seine mi litörischen Begleiter sehr freigebig, denn dadurch verpflichtete er Letztere und ver sicherte sich, daß sie an keiner Verschwö rung theilnehmen würden, welche die Rückkehr der Bourbonen zur Folge haben könnte. Der Fürst von Wagram wußte es erst so einzurichten, daß seine Bestt zung von zwei Eisenbahnen, durchschmtten wurde und klagte dann' auf bedeu tenden Schadenersatz. , Aus diese, Weise füllte er seinen' Schatz und versorgte zwei seiner Töchter in glänzender Weise. Die dritte heirathete den Prinzen Joachim Murat, als der Kaiser bereits sank und harjich von ihrem Vater erhalten laffen müssen. ; Eine interessantePreis auöschreibung erläßt die Sektion .Rie scngebirge des Gcbirgvereins für Böh. men' in Hohenelbe: .Rübezahl, seine Begründung in der deutschen Mythe, seine Idee und die ursprünglichen Rüde zahlmährchen.- Die- volkstümliche Gestalt deö schlesischen Sagenkreises hat in der That bis jetzt noch, keine zusam mcnsaffende und abschließende, den wis scnschastlichen : Anforderungen germani stischer Mythenkunde entsprechende Be Handlung gefunden.- Die EinreichungS frist läustam 1. Juli 1883 ab. Als erster Preis-sind 20 Dukaten .ausgesetzt, ein zweiter ist mit, 5 Dukaten normirt. Die Arbeiten sind unter den üblichen Kon kurrenzbedingungen an Herrn Dechant Wenzel Webers rn.Hohenelbe eivzusen den. Die preisgekrönten Arbeiten blei ben Eigenthum des Vereins und werden im Vereinsorgan' .Das Riesengebirge in Wort und Bild" veröffentlicht. Eine originelle Sekte. In Finland hat sich in einigen Dörfern Unter dem Landvolt eine originelle Sekte verbreitet, - deren Hquptdogma auf der Oberherrschaft der Frau in der Familie begründet ist. Die Bekenner dieser Sekte, mögen sie-eine wirkliche Ehe schließen oder ein gegenseitiges Zusam menlebeä mit einer Frau eingehen, legen einen Eid daraus ab, sich vollständig der Frau zu unterwerfen und an einem be stimmten Taae in der Woche derselben zu beichten. Die Mehrzahl dieser Sek lirer zeichnet sich durch mäßige Lebensart und Moralität aus. . Die Frauen wüh len ihrerseits aus ihrer Mitte, eine söge nannte Herrin", deren Obliegenhett darin besteht, darüber zu wachen, daß die Männer ihren Eid halten und diese im Ucbertretungsfalle,. zu .strafen. Diese Sekte hat Ähnlichkeit mit einer noch wenig bekannten Sekte in Sibirien, den sogenannten .Purifikanten, welche gleichfalls die Oberherrschaft der Frauen anerkennen. " . Aus Petersburg wird folgender interessante Vorfall gemeldet : Ein unlänast aus der Wirksamkeit ge tretener russischer Staatsmann suchte für einen ermäßigten Preis bei dem Möbel Händler Levins aus der'Moskauer AuS pellung ein Möbelstück zu erhandeln. Als solches ihm nicht ' gelang, fragte er Herrn L. in herrischem Tone: .Wie kommt's, daß Sie hier überhaupt aus der 'Ausstellung feilhalten dürfen und nicht mit Ihren Glaubensgenossen nach Amerika ausgewandert sind?- ES war daS unnöthig....- antwortete L. .die Judenverfolgungen tMen nachgelassen, seitdem der Experimentator, der die un gebildete Menge aufgestachelt, entfernt worden ist.- Und nun regnete eS förm lich von den ausgesuchtesten Schm:iche leien für den betreffenden , Staatsmann. Am Spaßhaftesten war dabei, daß der Aussteller den Mann, der mit ihm er

fs!?los gehandelt, wohl sannt und wußte, daß vor ihm gerade di:s?r Staatsmann stand, und gezwungen war, schweigend die Wahrheit anzuhören,' die ihm überhaupt nie gefallen hat. Ein fliegender Volks redner. In Paris wurde einem Volks redner, der seine anarchisch'socialistischen Theorien weiter treibt, a!Z manchem seiner Zuhörer angenehm zu sein scheint, in einer Versammlung dcö 16. Arron dissements übe! mitgespielt. Es han belle sich um den Möbelpacker Robinet, der eben wieder im vollsten Zuge war, der bestehenden Ordnung den Krieg zu erklären, als einer der Anwesenden, ohne daß er es in der Hitze seines Vortrages bemerkte, ihm einen Gürtel um den Leib schnallte, an dem hinten ein Ring gezo gen worden war. Plötzlich schwebte zum großen Jubel des Publikums de? Redner an einem Stricke, ' der von ob;u durch den Ring gezogen worden war, in der Höhe, und oben angelangt, mußteer noch eine Douche über sich ergehen las sen, die ihm von vier Vorstädtern aus einer Gartenspritze verabfolgt wurde. Vor dem PolizeiCommissär schwor Ro binet, er werde in seinem Leben nie mehr die Schleusen seiner Bcredtsamkeit vor so undankbarem Gesindel öffnen. D ie Polizei in der Bar bierstube. Ueber ein köstliches Geschicht chen, das seit einigen Tagen in der Pc tersburger Gesellschaft cursirr, wird auf Kosten ter Polizei, nicht venig gelacht. Ein Student, Verwandter eines sehr hochstehenden Herrn, wollte sich kürzlich seinen Vollbart abnehmen lassen. Er betritt einen Varbiersalon, bringt sein Anliegen vor, aber weniger diensteifrig wie gewöhnlich, ja fast zögernd, beginnt Meister Figaro seine Vorbereitungen. Endlich, so peinlich eö ihm auch zu sein scheint, faßt sich der Letztere ein Herz,und in höflicher, aber bestimmter Weise er bittet er die Vorzeigung der zur Vor nähme eines so verdächtigen Actes durch aus nothwendigen polizeilichen Erlaub niß; also habe es eine hohe Polizei be fohlen. Lachend mußte Bruder Studio erklären, er sei nicht der glückliche Besitzer eines solchen polizeilichen Talismans und lachend eilte er zu seinem hohen Verwandten, der Niemand anders als Graf Loris Melikoff, und erzählte die sem brühvarm seine eigenthümlicheBart Conservirungs-Geschichte. Ehrensübel sürSirGar net Wolseley. In Dublin wird gegen wärtig eine allgemeine Subskription er öffnet, um dem Besiege? Arabi Pascha's nach seiner Rückkehr aus Aegypten einen kostbaren Ehrensübel zu überreichen. Man hatte zuerst die Absicht, an dieser Subskription nur die Einwohner von Monkstown in der Nähe von Dublin, wo Sir Garnet Wolseley seine Jugendzeit verbracht, theilnehmen zu .lassen, ist jedoch von dieser Idee abgekommen und die Subskription ist eine allgemeine, an der sich daö ganz Land betheiligt.

-D:ttde VQtauyiaQtlQttn V r u ch s a l. ' 17. Stpt. Die Zahl unserer Durchbrenner hat sich um einen ocrmchrk. Der Gastwirth und Tanz U,x:r Anton Nenner hat plötzlich nnter ZurüSlaffung trauernderGläubiger eine Erholungsreise nach Amerika angetre lktt. Der Windbeutel sprach letzter T.,ge noch mit großer Dreistigkeit von neuen Unternehmungen, Pacht it. O s n a b r ü 6. 17. Sept. Die Ent hüllung des Slüve-DenlmlS hat heute im Beisein des Direktoriums und des VcrmaltungsausschuffkS der Provinz Hannover, sowie in Gegenwart von etwa 80 Bürgermeistern und Bürgervor sichern der hannoverschen Städte statt gesunden. Die Stadt hat ein festliches Gewand, angelegt. Tausende von Be wohnern des Fürstenthums Osnabrück, sind herbeigeeilt, um in Erz zu sehen, '.den Baucrnbcsreier und Helfer der Be drät'.gttu, wie die Überschrift deö heute ausgegebenen (.'rinnerungsblattes lau tct, d S ein mit. Lorbeer umsäum tcö gelungenes Portrait Stüve'S bringt. Das Denkmal Stüve's ist vom Bild yaucr Pohlmar.n in Berlin (gebürtig aus Jdrg bei Osnabrück) entworfen uno von H. Gladenbcck und Sohn in Berlin in l?rz gegossen. Es stellt Stüve in UcberlrdcnLgröße, 2$ Meter hoch, dar. Das Postament ist von schwedischem Granit, die darin eingelassenen Bronce tcseln stellen Stüve dar: 1) als Bür gerfreund, wie er auf dem oLnabrücker Marktplatze, gefolgt vom alten (Porträt ähnlichen) Rathsdiener Landmkyer,Bür aern Rath ertheilt, und 2) als Bauern freund, wie er sich mit einem pflügenden Landmanne unterhält. Eine 3. und 4. Tafel enthalten den Namen .Johann Karl Bertram Stüve". Stuttgart, 17. Sept. In Soflin gen bei Ulm ist das Gebäude derWirth schaft .zur Traube- niedergebrannt, wo bei 9 Familien ihre sämmtliche Habe verloren haben. In diesem Falle scheint Brandstiftung, vorzuliegen, denn die Staatsanwaltschaft hat den Besitzer Haide in Haft genommen. g ü r i ch, 17. Sept. Der Trunken bold, Lithograph H. Sysrig in Ober straß, elcher den PolizeisoldatenMeier hofer durch einen Schuß in den Ober schenke! getödtet hat, wurde vomZüricher Obergencht wegen Körperverletzung mit tödtlichem Ausgang zu 4 Jahren Ar beitöhauS und zn einer Entschädigung von 8000 Fr. an die Wittwe MeierhcserS verurtheilt. Kating (Schleswig). 17.Sept. Am Sonntag fand hier die Einweihung der von Frl. AhrenS in TSnning.geschenkt5n und vorn Orgelbauer Färber inTSnning gebauten Orgel statt. K ö l n, 18. Sept. In der Ofsicin der .Köln. Ztg.- wurde daö goldene Jubi läum desCorrectorS, Herrn Friedr. Otto Thill festlich beganacn. Der Chef des HauseS, die Redaction, Expedition und die Mitglieder derBuchdruckerei brachten dem Jubilar ihreElückwünsche dar. Zu gleich 'wurden demselben Erinnerungs zeichen an seinen schönen Ehrentag über reicht.