Indiana Tribüne, Volume 6, Number 16, Indianapolis, Marion County, 4 October 1882 — Page 4

. . ( SladKrt 1SSS. F AUGUST MAI,

NlMüHcr u. Jniselier, 43 Süd Illinois Straße, empfehlt e'lnz.btsonderZ seine große ?.u?VSh! t NoSförd Nhrcn, Springfield Uhren, ?lg!nUhrkN, .Waltham Uhren, 7 f : . d Tf.5ert ,ufridenfteLd Bedienung George F. Borst, DcuWcApothckc. Nrcerte werden nack Vorfckrift an pefertigt. Toiletten - Artikel jeder sirt. 440Baed Meridian Str. IadnapoliS, Ind., 4. Oktober 1882. Lokales. S CivilstandSregister. , ' (I e Kurten. ii angefühnez !amn f.nb di, d Batcil ob d, ' Nutte?.) " , Heirath en. Milton Keller mit Emilie Goza. Louis P. Sernan'mit Anna Regulär. M. Harschhammer mit Mary Greenwald. JameS M.Beams mit Maly E. Gray. Wm. F. Coveit mit'Margareth Fromm. AmoS Rankin Andrem mit Anna Wright. Wildar B. Allen mit Mary Codurn. Arthur G. Hobbs mit Elisa B. HendrickZ. Wm. S.ooper mit Josie G. Algen. LmcolnFleming mit Maiy A. Graff. v ' Todesfälle. Mary Harris, 72 Jahre, 1. Oktober. Fred..Robins.. 11 Tage. 3. Oktober. Zur Zeit befinden sich 3 Typhus, kranke im St. Vincent Hospital. LL5?)Dies!Staalshaus Contraktoren zogen gestern $22 538.70 aus der Staatskasse. ' " . 5 August Buschmann wurde Admi nistrator der Nachlassenschast von John F. Frölking und stellte $2,800 Bürgschaft. "KOUGII ON HATS." Vertreib! Ratten, Mäuse, Rothaugen, Fliegen. Ameisen, Bettwanzen, Stinkthiere. 15c, Bei Apothekern. Gegen die Firma Frey Maag wurde eine weitere' Klage anhängig ge macht. 83 David Pierfon, der junge Mann, welcher von Patterson geschossen wurde befindet sich nach Aussage deS Arztes jetzt außer Gefahr. SS Gestern Abend explodirte die Pe troleumlampe der Frau Overman,No.ll5 Nord Illinois Str., ohne jedoch nennens werthen Schaden anzurichten. ST John Wiggins bekannte sich heute der Hehlerei schuldig und darf sich dafür zwei Jahre lang an Gcfängnißkost laben. LÄZ Die Greenbacker hatten gestern Abend in der Masonic Halle eine Versammlung, wobei Rich. Travelick und H. T. Leonhard Reden hielten. Morgen beginnt hier eine Con vention der Temperenzler, wozu 51.000 Delegaten erwartet werden. Da wird der Schnaps hier im Werthe steigen.' aT John Bach wurde heute von der Anklage, der böswilligen Beschädigung fremden Eigenthums von Richter Heller freigesprochen. . Magere Menschen. "Wclla' IJcalih Kcncwcr" stellt die Gesundheit wieder her und giebt Kraft, kurirt Magen schwäche, Unfruchtbarkeit und andere Geschlechttfehler. $1. ffT" Wir entnehmen dem .Eoansville Demokrat" daß Herr Phil. Rappaport vorgestern Abend in German Townschip, fünf Meilen von Evansville eine Vorzug liche Rede hielt. Heute wird Herr Rap paport in Tell City sprechen SS Frank Powell, der Bursche, den man absolut sür verrückt erklärt haben wollte, wurde heute von derGrandJury in Anklagezustand versetzt. Er wurde Rich ter Heller vorgeführt, bestritt seine Schuld und wird prozessirt werden. Carrie Thomas verklagte die Jnd'pls. Vincennes Bahn auf $2,000 Schadenersatz den sie dafür beanspruchen zu dürfen glaubt, daß die genannte Bahn sie weiter als zur Station d'k sie erreichen wollte mitnahm. , fST Die Raucher werden sich sür die im Stadtrath eingebrachte Ordinanz, welche das Mitfahren auf den Treppen der Straßencars verbietet, schönstens be danken. Unsere Straßencar Co. hat sich ja bis jetzt noch nicht entschließen können, in den Straßenwzgen Rauchcoupes ein zurichten, und so wurden bisher die Plat form und die Treppen als solche benützt. Aerzte erkennen es an. Herr Emanur! Mann, Apotheker in Ann Arbor, Mich., schreibt : .Ich habe in letzter Zeit so günstige Berichte über das St. Jakobs Oel gehört, daß ich mich bewogen fühlte, e dem Publikum anzuemveblen. was ica sonst, was Patent.Medizin anbelangt, selten thue. Eines Falles mußich besonders Erwähnung thun. Em junger Mann jiel von einem Wagen und ver letzte seine Hand durch das Wagenrad Er wurde nach Hause gebracht und das' St. Jakobs Oel angewandt, was äugen dlicklich die Schmerzen linderte. Ein Arzt welcher gerufen wurde, war fo über die Wirkung des Oels erstaunt, daß er anstatt andere Medicamente zur verschreiben rieth die Behandlung mit dem St.Jakebs Oel fortzusetzen.-

Di? Einweihung tu Lyra-Halle.

Dii Ly:a feierte gestern Abend ein drei sachkö Fest. Di: Einweihung ihrer neuen Halle, die Fahnenweihe und ihr zebnjäh riges Stistungsscst. Jede einzelne die serGelegenheitcn wäre genügend gewesen. zu einem frohen Feste VeranlassunL zu geben, kein Wunder, daß das dreifache Fest in der begeistertsten Weise gefeiert wurde. Sämmtliche eingeladenen Vereine, mit Ausnahme deL Männerchor waren voll zählig erschienen um an dem frohen Ereigniß Theil zu nehmen, und der Lyra in ihrem neuen Heim zu gratuliren. Die Lyra Halle war bis zum letzten Platz gefüllt, jeder einzelne der eingelade nen Vereine hatte sein eigenes Lager auf geschlagen und eine fröhliche begeisterte Stimmung herrschte allenthalben. Eröffnet wurde das Fest durch eine vor trefflich vorgetragene Ouvertüre und der Dingent der Lyra, Herr Reinhold Miller wurde mit einem' wahren Beifallssturme empfangen. Herr Albert Krull, dir Vicepräsident des Vereins hieß hierauf die Gäste im Namen der Lyra willkommen indem er folgende Ansprache hielt. Werthe Gäste! In Abwesenheit des Präsidenten ist mir die angenehme Pflicht geworden, Sie zu begrüßen. . Der Worte des Dichters eingedenk, daß getheilte Freude, doppelte Freude ist, hat die Lyra die deutschen Gesang und Turnvereine sowie den Zither und Frei denkerverein zu sich geladen, um Zeugen ihres dreifachen Festes zu sein. Die Lyra feiert heute ihren 10jährigen Geburtstag durch eine Fahnenweihung und Einweihung der neuen Halle, und wahrlich wjr können stolz auf unsere Gäste sein, denn dieselben repräsentieren das intelligente Deutschthum unsere? Stadt. Meine Damen und Herren dcö Lieder kränz, der beiden St. Cäcilien und Turn vereine sowie des Freidenker und Zither Vereins, im Namen der Lyra erbiete ich Ihnen meinen Gruß aus vollem Herzen; seien Sie uns herzlich willkommen, will kommen in unserer neuen Halle. Zehn Jahre sind seit dem Tage ver fl ssen, an welchem sich eine musikliebende Schaar von Männlein und Fräulein ver sammelte, um einen neuen Musik und Gesang'Verem zu gründen, man taufte denscl:en . .Indianapolis Lyra Daß Aller Anfang schwer ist, hat auch die Lyra empfunden, und so Mancher war wohl um die Existenz derselben be sorgt. Die Schwierigkeiten, ja für lange Zeit die Unmöglichkeit, eine dem Verein ange messene Heimath zu finden, trugen nicht wenig zu dieser Besorgniß bei. Heute aber, nach zehnjähriger Irrfahrt, steht mit goldenen Lettern zu lesen: .Lyra Halle." DaS bedeutet : Die Existenz der Lyra ist gesichert, die Lyra hat eine Heimath ! Es ist unser Wunsch, diese Halle zum Sammelpunkt des freisinnigen Deutsch thums zu machen, und wir werden Alles ausbieten. daß ein Jeder sich in der Lyra Halle zu Haus fühlt und empfindet, daß er gern gesehen und willkommen ist, und mit Ihrer Hülfe 'wird es ein Plätzchen werden, wo deutsche Geselligkeit herrschen soll und wo Deutsche unbekümmert um puritanisches Muckerthum ihre harmlosen Vergnügungen abhalten können. Zum Schluß nehmen Sie meinen Dank entgegen für Ihr zahlreiches Er scheinen, Sie haben uns dadurch recht freudig überrascht und seien Sie ver sichert eS sind keine leeren Worte, wenn ich Ihnen nochmals zuruse : .Willkom men in der Lyra Halle. Dieser mit viel Beifall aufgenommenen Rede folgte die eigentliche Fahnenweihe. Die Herren von der Lyra waren auf der Bühne versammelt, inmitten dieser Schaar stand die prächtige Fahne, ihr zur Seite Frl. Flora Koster welche das sinnige Geschenk mit folgenden Worten überreichte : Meine Herren von der. Lyra ! Im Namen einer Anzahl Freunde Ihres Vereins überreiche ich Ihnen diese Fahne als einen Beweis der Achtung und Freundschaft. Möge Ihnen dieselbe stets in Erinnerung bringen, daß das Gedeihen und der Fortschritt des Vereins der Wunsch Viel ist, möge sie Ihnen ein Zeichen der Eintracht sein und dazu dienen, das Bewußtsein der Zusammen gehörigkeit unter ihren Mitgliedern zu kräftigen und Sie allezeit zu eifrigem Streben auf dem Gebiete der Tonkunst ermuntern. Herr Krull nahm die Fahne entgegen indem er sagte : Im Namen der Mitglieder nehme ich diese Fahne mit dem innigsten Gesühle deS Dankes für die freundliche Gabe in Empfang, eien Sie versichert, daß die Mitglieder der Lyra das kostbare Ge schenk hochschätzen, daß sie die Gesinnung der Geber vollauf.würdigen,And. daß sie eS sich zur Aufgabe machen werden, da hin zu streben, daß die mit der Gabe ver bundenen Hoffnungen und Wünsche ihre Erfüllung finden werden. Fähnrich und Fahnenjunker, nehmt die Fahne in Verwahrung , und Ihr, meine SangeSbrüder, fchaart Euch um dieselbe und bringt ihr den ersten Gruß. Ein passendes Lied, welches hierauf von der Lyra vorgetragen wurde, been digte diesen imposanten Akt.

Dann solgtcn abwechselnd Orchester und GesangSdortrSge. wobei sich der hie. sige Liedklkranz rühmlich herrorthar. Her: R a s ch i g. der Präsiden! der Lyra, brachte einen in englischer Sprache 'gehaltenen.Toast auf die Gäste au?. Herr Dingeldcy ließ Ge sang und Musik hochleben ' und Herr Scherer gratulirte der Lyra im Namen des Jndpls. Liederkranz. Die Raketen, welche der Soziale Turn verein und der, Turnschwesternverein unter Leitung des Herrn George Vonne gut, die für Lyra steigen litfe, dürfen wir nicht unerwähnt lassen. Raketen in einem geschlossenen Raume, werden manche un serer Leser sagen, das ist ja gefährlich! Beruhige Dich lieber Leser, eö war gar keine Gefahr damit verbunden, und doch waren die Betheiiigten von dem Farben glänz so hingerissen, daß sie Alle in ein

begeisteltes Ah ! ausbrachen. So etwa? hat man eben in Jndiana pslis noch nicht gesehen. Die verschiedenen Salamander, welche gerieben wurden, brachten die Anwesen den in eine sehr gehobene Stimmung, welche natürlich durch die vorzüaliche Be wirthung, das Bier floß in Strömen. gar bald den Höhepunkt erreichte, wo man das Wort .Gemüthlichkeit" seiner ganzen Bedeutung nach würdigen lernt. Ganz natürlich, daß nunmehr nicht einzelne Vereine ihre eingeübten Gesänge Zum Vertrag brachten, eine Verschmelzung aller Vereine hatte statt gefunden und gemeinsam sang man das .Deutsche Lied Muß i denn, muß i denn zum Städter! naus" und der andern Volkslieder mehr. Die wahren Sängerbrüdcr waren na türlich die Letzten, welche di: Halle ver ließen. Und nun noch einen Blick auf die zu künftige Wohnstälte der Lyra. Wir ha den bereits erwähnt, daß die Halle durch den Umbau wesentlich gewonnen hat. Wäre die Halle nicht etwa niedrig, eine Thatsache, die nicht übersehen werden kann, so wäre an derselben überhaupt nichts auszusetzen. Sie ist geräumig und gemüthlich, hat eine hübsche Bühne und das prachtvolle Gewand, das ihr Herr Möller angethan. wirkt angenehm und erfrischend, würde aber durch bessere Beleuchtunq noch be deutend gehoben worden. Denn um gerecht zu sein, müssen wir gestehen, daß die Beleuchtung der Halle mangelhaft ist ; diesem Uebelstande kann indeß leicht abge holfen werden. Dagegen lassen die unte ren Räumlichkeiten - absolut nichts zu wünschen übrig. Speisesaal und Club lokal sind gemüthlich und hübsch ausge stattet und das Damenzimmer ist ohne zu übertreiben, bezaubernd schön. - Bei der Ausstattung desselben kamen Pracht und Armuth gleich viel zur Gel tung und der Raum kann mit demselben Rechte elegant, als kosig und traut ge nannt werden. Frau Klinge. Wir berichteten gestern daß Frau Minna Klinge nach dem Irrenhause ge bracht wurde, aber auf einen Habeus Cor puS Befehl hin wieder geholt werden wird um dem Richter vorgeführt zu werden. Und so ist eS geschehen; die alte unglück liche Frau wurde heute Morgen vor Rich ter Walker gebracht, und beantwortete die ihr vorgelegten Fragen in ruhiger, klarer Weise. Freunde und Nachbarn der Frau sag ten auf dem Zeugenstande aus, daß die Unglückliche zum großen Theile deshalb mit ihrer Tochter in Unfrieden lebe, weil sich die Tochter, welche Lehrerin ist, ihrer alten Mutter schäme. . Das Fräulein selbst befand sich heute Vormittag eine lange Zeit aus dem Zeu genstande, und obwohl die julige Dame zugab, daß ihre Mutler stets verständig genug war, für ihre AuSbildug und alle Bedürfnisse zu sorgen, behaupte! sie doch entschieden, daß ihre Mutter geisteskrank sei. Es ist empörend, wenn man sieht, wie das Fräulein alle möglichen Versuche macht, ihre Mutter sür verrückt zu erklä ren, und nur gar zu begreiflich ist es. daß eine Mutter unter solchen Umständen verrückt werden kann. Um gerecht zu sein, darf hier allerdings nicht verschwiegen werden, daß die alte Frau an dem Zerwürfniß mit ihrer Toch ter durchaus nicht ohne Schuld ist. Sie ist nämlich eine derjenigen alten Frauen, die gerne'Geld aufhäufen, und sich ärgern wenn mansch auch gewisse kostspielige Annehmlichkeiten erlaubt-, so war sie stets empört darüber, daß sich 'ihre Tochter schön kleidete, daß sie die Wohnung hübsch eingerichtet haben wollte u. s. w. Ueber die Parloreinrichtung war sie sogar so empört, daß sie so oft Besuch im Parlor war, in das über demselben gele gene Zimmer ging und dort mit den Füßen stampste. Wir würden eS unter solchen Umständen, dem Mädchen auch nicht übel nehmen, wenn es sich nicht immer dem Willen der Mutter gesägt hätte, denn eS giebt eben auch uneinsichtS volle und boshafte Mütter. Was wir dem Mädchen verarmen, ist die Thatsache, daß es sich bemüht, seine Mutter als wahnsinnig hinzustellen,, statt sie ihren eigenen Weg gehen zu lasten. T Heute wurden sieben Verhaftun gen vorgenommen. BUCnUPAIBÄ". Schnelle nrunb liche Kur sür alle schmerzlichen Nieren, Blasen und UrinOraan Krankdeiten. ?l. Bei Apothekern.

Msizsrs Court.

Friedensrichter Peufe fungir!e heute iedcr'uls Polizeirichtel, da unser Mayor auf Reisen ist. Im Ganzen waren es heute 10 Pcrsosoncn, welche sich aegen das Gesetz ver gangen hatten. 5 Räusche, C Diebe, 1 Hehler. 1 Einbrecher, 2 Prostituirte und ein weiblicher Krakehler. Lazc,ruS Newton wurde als verrückt im Stationshause abgeliefert und eine Eom Mission wird seinen Geisteszustand unter suchen. Charles Kenander, der Hehlerei ange klagt, wird am nächsten Samstag ein Verhör zu bestehen haben. Frank JoneS, Charles Davenpor, Robert Sevanagan, Edw. Teckenbrock, Wm. Harley und Charles'Brown. lauter Diebsgesindel wurden der Grand Jury überwiesen. Ein neues Unternehmen. Viele von uns haben schon die Sckwierigkeit erfahren, frisch gebrannten Kaffee zu bekommen.' Es ist uns deshalb ange nehm zu bören, daß unser Freund Herr Edward Goe. der Postosfice gegenüber, in seinem Basement einen Apparat zum Kaffeebrennen in kleinen Quantiäten für seine Kunden ausgestellt hat. Er röstet bloß den besten Kaffee und benützt weder einen Tropfen Wasser, noch Stärke noch Zucker, um das Gewicht zu vergrößern. Er benützt bloß etwas gute Butter, gerade wie es Jeder in seiner eigenen Küche ma' chen würde. BaupermitS. C. F. Schmidt, FrameharL, Ecke Wayne und High Str. $3,500. G. W. Vansickel, Backsteinhaus an Clissord ,Ave. $3,500. Thom. Alsord, Stall, N. Dclaware Str. $2C0. George Sprandel wurde von der Anklage einem Betrunkenen ' Getränke verabreicht zu haben, glänzend freige sprachen. . LV George Jamson, der in. der Re gel die Geldbüchsen der Straßencars zu holen hat, siel gestern von einer Straßen car und verletzte sich schwer. George W. Scott, welcher die Aootbeke von Butler & Vrown resp, dem betr. Assignee gtkaust hat, weigert sich nun die letzte fällige Zahlung zu machen. und wurde verklagt. Wir machen unsere Leserinnen auf die'Anzeige von Frl. Frankmölle auf merksam. Wer einen eleganten Herbsthut haben will, wende sich an genannte Dame. r Morgen Abend hat man wieder einmal Gelegenheit ein Tänzchen zu riö kiren. Der unabh. Unterstützungsverein Deutscher Frauen No. 1 veranstaltet ein Tanzkranzchen in der MozartHalle. Daß eS dabei gemüthlich zugehen wird steht außer Frage und wer demselben beiwohnt bereitet sich damik nicht nur ein Vergnü gen, sondern auch das Bewußtsein, zu ei nem guten Zwecke beigestcuert zu haben. In dem Falle von W. RSder, welcher angeklagt ist, geistige Getränke an Minderjährige verkauft zu haben hat der Richter.noch keincEntscheidung abgegeben. Unser Bericht, daß Rüder bestraft wurde. beruhte aus einen Irrthum. Was sie in Kansas darüber sagen. Herr August Reichhardt. Bitlertown, Kaö., stimmt der Sache bei. Genannter Herr schreibt : .Ich litt in den letzten Iah ren sehr viel an Kopswch und habe alles mögliche probirt um gesund zu werden, aber vergeblich; nichts half. Da dachte ich du mußt es doch einmal mit Dr. Au gust König's Hamburger Tropfen probt ren. zeva!, gethan, aq naym Die Tropfen laut Gebrauchsanweisung ein und erfuhr sofort Linderung. Bald ver ließen mich die Schmerzen und ich fühlte wieder wohl und gesund. So oft sich seitdem das leiseste Anzeichen von Kopf schmerzen bemerkbar macht, greise ich nach den Hamburger Tropfen und unterdrücke sofort das Leiden im Keime. tS' Herr A. H. Brown, welcher mit der Untersuchung der Bücher betraut wurde, die nachweisen 'sollten, ob Ex Countyschatzmeister Landers seinem Nach folger. Hanway in .der That Gelder vor enthalten habe, reichte gestern seinen Be richt ein. Wenn der Bericht gutgeheißen wird, ist Landers weißgewaschcn. . 3" Wenn unsere werthen Leser od.r Leserinnen einmal ein recht schönes Con terfei von sich haben wollen, dann sollten sie sich unbedingt in das im Vance Block befindliche Atelier des Herrn Lacey bege ben und dort einen Abklatsch von sich neh men lassen. Freund Eisele wird sich ein Vergnügen daraus machen, seine deut schen Landsleute Photographiren zu dür fen und die Arbeiten jener photo.zraphi schen Anstalt bürgen dasür, daß Jeder zufriedengestellt wird. Zu den besten Feuer Versicher ungö Gesellschaften des Westens gehört unbedingt die .Franklin" von Jndiana poliS. Ihr Vermögen .betrügt $320,000 Diese Compagnie reprüsentirt die .North rrn ri cn tu . im m neuern vtauotiar von nciinjaui, iu mögen, $1,007,193.92 und die .German American" von New ?)ork, deren Vermö gen über $3.094.09.59 betrügt. Ferner reprüsentirt sie die .Fire Association os London." Vermögen $1,000,000 und die .Hanover of New Pork" mit einem Vermögen von $2,700.000. Die .Franklin" ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat, sondern eil außer den regelmäßigen Raten auch bei großen .Verlusten kein Aufschlag er folgt. Herr F r. M e r z. 'No. 439 Süd Ost Straße ist Agent für die hiesige Stadt und Umgegend,

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