Indiana Tribüne, Volume 6, Number 15, Indianapolis, Marion County, 3 October 1882 — Page 2
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TSzttch,- nsd Sosntagssnsgöe. Qfssc': 03 DeZawarc Str. Kncrod as second-elaM matter at the fYtotllce At Indianapolis, Indlftna.f Adonncments'Preise : Täglich? Ausgab? 12 Cts. Per Woche. SonntagZauSgabe 5 Qii. PerNummer. Heide zusammen 15 Et, per'oche. C2T Da Tagblatt erscheint jeden Nachmit. Lia UM '4 Uhr. Dlt Conagauszad, erscheint itS Morgen. " "'Tribune Publishing Company. 'JndianavoliZ. Ind.. 3 Oktober 1892. Demokratisches StaatsTiiSet. Fr StaZtZ.Sekretkr: - l l i a m R. M H e r , tooo Madison. y Mr StaatSAudttor: I a m e ö H. N i e e, von FloHd. jZ!kr StaatZ'Schatzmeiflei: ' Jo Hn I. Co oper, von Mario üt StaatS.Schulsuxeri'-tendtnt: . 3 o h n W. H olc ombe, von Porter. ai ZeneralZlnwalt: F r an ei T H or d, don Bartholomew. , ; p: Cleik der Sur:kNe.Tvurt: 51 ra on P. Sheerin, don Coß. . Zür Richter der Suxreme,Court: I DisiriktW E. N i b l a ck, von Kaox. 2. -George V. H o w k, von F'oYd. Ä I l e n Z o l l a r von Allen. IS. Gricht7Beilrk. rtßr Richter: ' 'Z Alexander C. AyreS. fiür Staate.Anmalt : F-ankM.Wr'ght. ftür Songreg. 7. Dikrikt. . William E. English. x -' DtmckratiscbeS Sounty.Tick.t. ' j ür Senator., ' Dr. W. B. gleicher. Aepräser.tanten: J.sse Whitsit, 'John R. Wilson. . . E..B. Ho:vlaud, ' "William D. Bynnn John C. Fe-.riter. County Commifflr: 5 v! ' ' 5 .1. Distr kt Richard Sehneur. Henry Eimber. Joseph Lostin. ' BUtl: . ' Slokert L. McOuat. ' 4 Sheriff: Daniel A. Lemon. Schatzmeister: Eli Heinch. Auditor: ' Thomaö H. Lihenberg , Recorder: Cornelius Hellet). Coroner: Dr. C.N. Mctcalf. Erimwal:Richter: Pilrce Norton. , SureriorCourt Ntcht?r. B. Taylor, John A. Holman, ' Frederick Heiner. Surveyor: D. V. Hoöbrook. ii r..-j c " ff 's n Dle Indianerffrage ZAls in Nordamerika die ersten Colo- ' nien angelegt wurden, waren diese natürlich kiein und zerstreut und für ihre Bewohner schlok die Existenzsrage jede andere. au?. -'Den Indianern gegenüber . .glich stch die germge Anzahl der Ansied ler bald durch deren bessere Waffen, grö ßere Intelligenz und Geschicklichkeit aus. doch trugen die Ansiedlungen zunächst jMn Charakter friedlicher Nlederlaffun '"gm, welche Kämpfe zu vermeiden suchen mußten.. Unter diesen Umständen muß ten sich die neuen Bewohner deS Landes mit den alten entweder verschmelzen, oder . j mit den einzelnen Stämmen der Jndia ner Verträge abschließen, die beiden ' Raffen das NebeneinanderWohnen ge statteten. ' . So sehr es das englische Bolk von. zeher verstanden hat, sich ver wandte nationale Elemente zu assimili ren, so wenig ist dies Rassen gegenüber der Fall gewesen, welche nicht die ent ferntcste Verwandtschaft mit der angel sachsischen besitzen ; solche Völker haben die englischen Colonisten immer ausge rottet oder in einem Zustande dauernder und völliger Abhängigkeit erhalten. So ergab, sich für die ersten angelsächsischen Annenlr d.iL Nprsikren nnn selbst, mit , V M V II VV VW W d'en einzelnen Indianer - Stämmen zu , pactlren... Da diese Politik noch heute ' beibehalt'enaber nie im Stande sein "..wird,.unscr Verhältniß zu den Jndw . nern in einer Weise zu regeln, die den Forderungen des Rechts und der Billig '.keit entspricht, und beiden Theilen zum Segen gereicht, ist bekannt, welche neue Politik den Indianern gegenüber emzu 'schlagen ist, diese Frage beantwortet der Rechtsanwalt James Newlin in Philadelphia in einer Schrift, welche die Aufmerksamkeit der Presse in hohem
. jiuu(.uu iuy yi,juyii 4yu. -ich " saffer kommt nicht zu einerneuen Beant
iUvaS v vi. n Crm YSltr Wartung, stellt aber klar und übersichtlich zusammen, was seither von bedeutenden Mannern m der Angelegenheit gespro chen und geschrieben worden ist. Nicht eher kann die Bundesregierung . sich rühmen, daß sie bemuht sei, die In dianer u civilisiren und zu Bürgern des Landes heranzubilden, bis sie denselben im vollen Smne des Wortes Gerechtigl widerfahren läßt. Dies setzt ein vie .energischeres Vorgehen gegen die Bt .' - wohner der an die Reservationen derJn dianer grenzenden Landstrecken voraus, als bisher beobachtet worden ist. Für letzt empfiehlt es sich noch nicht, das Re - servationssystem aufzugeben, aber für ...die Jndianer muß innerhalb der Reser fvationen mehr geschehen, was ihnen den Eintritt m die Civilisation erleichtert. . Die statistischen Ermittelungen, die wir ' . über die Indianer besitzen, beweisen, so mangelhaft dieselben sind, daß sich die Anzahl der Indianer nicht, wie früher . ' . lrrlyumlic? angenommen wurde, ver mindert. Dieselben Ermittelungen con statiren feiner, daß die Anzahl der Ver breche? unter den Indianern im Ver
hältniß zulGesau-.nZzahl geringer ist, als
inmitten unserer xstiitn und farbigen Bevölkerung iinVerhättm zu fcerenAn zahl. Äögen sich dieJndianer inZukunft mir den übrigen Bestandtheilen . unserer Bevölkerung verschmelzen oder nicht, so steht so viel fest, daß dieselben fähig ge macht werden können, ihrer Stammes ,ug.hSrigkU ,,N,ib,t, als Jndwidu.n untar nfi 11t Tnn unter uns zu leben. Hierzu gehört, daß bis auf Weiteres noch jedes Eindringen in die Reservä tionen der Indianer unterdrückt wird und daß die letzteren zur Selbpvcrwaltung ihrer Angelegenheiten angeleitet werden. Um eine solche Politik in den Einzelnheiten durchführen i können, ist die.Errichtung eines selbstständigen In dmnerdepartements erforderlich; die In
dianer-Agenten sind ohne jede Rücksicht brodbäume in Wcstafrica, denen sämmt ...t 4. 111 ?X lli. Ü.Alii sZl ftttXfi. ' nfi " n rrry st
uu 4jüuuuc vuu . miyuiyc mhus inzufleuen, uno a lange in lyren era kern zu belassen, alö sie dieselben gewissenhost verwalten. Concessionen zu irgend welchen Handelsgeschäften mit den Indianern dürfen nicht ertheilt werden. t Der Verkauf von Waffen und MUNttton MUß an ven grenzen oer e servationen streng controllirl, der son stige Handel darf außer dem völlig zu .. CÄ.V( n4 lSti!.(t.M I uuiuuiuuniuui yuuus um uuuuiu an jenen Grenzen irgend welchen Be f X. f ..M .M M!Xi iiMtl.la.(t. taxaVa. , liuiuuuyui iuuji uiiiuwuiui wiiucti. Für den Unterricht der Indianer ist noch weit besser zu sorgen, als dies in den letzten Jalzren endliä) gescyeyen ist. tzso weit dies irgend möglich ist, muß, man den Indianern, die nicht arbeiten wol en, dle Rationen entziehen. Sobald eine größere Anzahl von Indianern eine gewisse Geschickllchkeit in Farmarbeiten P?V L ? t ? gewonnen oai, stno oie neiervanonen m Sektionen einzutheilen,, letztere sind den Indianern als Eigenthum zu überweisen, daS für eine Reihe von Jahren steuerfrei aber gleichzeitig unveräußerlich ist. Der nach Verkeilung des Landes an sämmtliche indianische Familien der Re servationen verbleibende Rest deö Lan des ist lediglich im Jntereffe der Jndia ner zu verwerthen, welchen früher die aaiue Reservation zugewiesen war. Schließlich ist das Bürgerrecht solchen Indianern zu ertheilen, welche eine gewisse Reihe von Jahren hindurch irgend welche Unterstützung durch das IndianerWeparlement nicht deanfprucyk yaven. Centralastatische Eisenbahn. Zunächst vom militärischen Standpunkte aus ist für Rußland eine Bahn durch die kirgisische Steppe von großer Wichtigkeit. Um im Nothsalle mit möglichst großer Schnelligkeit Truppen nach Turan und Turkestan, an die chi nesische, wie an die britische Grenze werfen zu können, muß eö Schienenstränge von Orenburg bis mindestens nach dem
Aral'See besitzen, die sich später ver- Bäume durch keine winterliche Jahreslänger und abzweigen lassen. Pläne zeit unterbrochen wird, sich jene Ringe in
dieser Art sind schon maffenhast aufgetaucht, aber dle meisten derselben zogen eine Verbindung der centralasiatischen Besitzungen mit dem großen sibirischen Sukunftssystem in Erwägung. Ihre uusführung wäre daher ebenso langwie rig als kostspielig gewesen, weshalb sie unterblieb. Jetzt ist der russischen geographischen GÜföaft der Plan zu einer rein centralastatischen Bahn vorgelegt worden. uryeoer oeiieioen i ein rumiicy,i oc kannte? deutscher Ingenieur Namens M. v. Schultze, der im Auftrage General . . v . k. .t. v ...fnfx "Uvrs, ms oiocuitnontn Illwiqrn eogruvven, vik irnvurger levvk ber'ist ha,. Er schlägt vor. dk Bahn INI Tha!e des JleksluffeS anzulegen, der TZ"tnlV. irtt. äü, diÜem'Äale würdVdie Li n SWnau'" Ä ?r tot. .rA. m kT Ja bafch-Bucht erreichen. Bon dort aus bieten sich keine Schwierigkeiten mehr, und die ganze S?r?cke von Orenbuig .. .-..x. ... xrm m?.:,. uua tvuivi uut uw vitkii iuiiu 1 1 iti. Sie hat auberdem den Borzug. durch Z,?Ki,u Llr ffl,. gend s mTK 'auch flärker beiölke . ist. als andere Theile d?r Steppe. Höchst wahrscheinlich wird diese Verbindung .wischen Rukland und 'Turkelian e? Shll werden, und wennauch di. ru fl. kche Regierung mit ihrer Erbauung leine la Av. ' I. er .., HI! ' d. nZ
M N . - wurde, sich nämlich vom Börfengetens. cchze. zurückzuziehen und in Ruhe, als
- Ein gestörter Ootteödienst. . Bei Gelegenheit der Jahresversamm lung der baptistischen Gemeinde in hampton Croß'Roads, Va., fand am 26. Sept.. ein zahlreich besuchter Gottes, dienst statt. Zu demselben hatten sich auch ein paar heißblütige Bauernjungen aus der Nachbarschaft eingesunden, die nicht nur mit gefüllten Schnapsflafchen, sondern auch mit geladenen Revolvern versehen waren. Diese Jerry Co; und Levr Brifon hatten neben eman der Platz genommen und kredenzten sich während der Predigt ihre begeisternden Phiolen. Die Predigt dauerte sehr lange und daher confumirten die beiden juaendlichen Baptisten sehr viel Schnaps, Während des Gesprächs, das sie leise führten, entfpann sich eineDifserenz W"! .lunm uno foiorr vie .rrn UUS omam unu oiUub ?uf einander zu feuern. Eine Kugel noa dem Prediger am yre vorver uno dieser verschwand mit bewundernswer ther Geistesgegenwart hinter der Kanzel brüstung. Eine andere Kugel durch' bohrte den koketten Hut einer alten Jungfer, die schon is wohltemperirttr Stimmung die aanzt Gemeinde mit ren gellenden Dtscant überschreit; ds. kreischte laut aus und nun war die Panik in der Kirche allaemein. Männer, Frauen und Kinder suchten sich geschützte Platze zu erobern und in dem Ansturm nach Gegenständen, fcie Deckung ver
sprachen, traten die Männer schwache Frauen und die Kinder zu Boden. Keiner der zahlreichen Männer machte einen schüchternen Versuch, die beiden Kerle zu entwaffnen. ' Endlich jagte Cox seine letzte Kugel den Brisen in den Nacken, dieser fiel tödtlich getroffen zu Boden, hatte aber noch so viel Krast, den Cox in
uüt T iau fön I ' , . den Rucken zu sqiefcen: beide Helden Seelen aus. Äiele Kinder waren wäh rend der Panik verletzt worden, zum Glücke keines gefährlich. Das Alte? der Bäume. Die ä. testen bekannten Bäume -der Erde sind ein Drachenbaum bei Orotava auf Teneriffa und verschiedene Asien na) ein viuer von zuoer ouu zayren zugeschrieben wirO. Was Vllter der Bäume wird bekanntlich-aus der Ääbl ihrer Jahres-Ringe bestimmt. In Be tress der Bäume in der gemäßigten und und kalten Zone wird das auf diefeWeife ermittelte Resultat allseitig als richtig erachtet, in Ansehung derjenigen Bäume Zedock. welcbe der beiden 5ione anaebüren, resp, in deren Nähe wachsen, ist der r : r . cr i ' rrc cw cnfjii0c oianiler yarney ju ccc 'an sich! gelangt, dak sich jene concentrischen Os ! - . " V junge in viel ivrzeren Jwiiqenraumen, als in einem Jahre bilden. Aus seiner Reise nach Mexico im Jahre 1858 , hatte Charney m den Rmnen von San Do mingo de Palenque,' welche die grovarti. gen Ueberreste der alten Stadt Calhua? can entbalten. alle aus einem bestimmten Platz wachsenden Bäume niederhauen lassen. Ein französischer Botaniker hatte M ä m vor ihm emige Bäume, die auf jenen Ruinen erwachsen waren. Fällen lassen. hatte deren Jahresringe gezählt und aus der gefundenen Anlabl ermittelt, daß die Bäume ein Alter vou mindestens 1,700 Jahren haben müßten. Aus dieserTbat sache hatte man aus das Alter der Rui nen vonCalhuacan, auf denen dieBäume erwachsen waren, geschloffen. Der Anblick der Bäume hatti. auf Charney den Eindruck gemacht daß diese unmöalick so alt sein könnten, und daher ließ er von einer bestimmten Stelle alle Bäume entfernen. Im vorigen Jahre machte Charney eine zweite Reise nach Mexico, ließ die aus der erwähnten Stelle inzwischen erwachsenen Bäume fällen und zählte . deren Jahresringe. Trügen diese ihren Namen m der That, so hätte ein Baum, deffen Wachsthum unmittelbar begonnen hat, nachdem sein Standort geklärt war, doch höchstens 22 concentrische Ringe ausweisen können, eS fanden sich aber Bäume vor, deren Stämme bei einem Durchmesser von 65 C ntimetern bis zu 250 Ringe zeigten, Charney schließt hieraus, daß in jenen Gegenden, in denen das Wachsthum der viel kürzerer Zeit bilden, als in der eines Jahres und wird die Annahme eines Monatö für jeden angeblichen Jahres ring dem Alter der von dem Botaniker aus fetner zweiten Reife untersuchten Bäume entsprechen. ; nrettitta, ninftfithiiättm. . Trotz der sprichwörtlichen orientalischen Höflichkeit hat sich die Pforte einer unhöflichen Handlung fchuldig gemacht, die ihr den Tadel der aanttn aefftteten Melt eintraaen dürfte. Sie bat nSmllck den I i " r . eminenten IbanestlchkN Briganten Yavn Wea m l atmall dakan bindert. 6tm. Schst als freier Mann sein 25jShiiges DiensljuiilSum zu feiern. Der Aga begann seine ruhmdolleLaus. ein' ö Energie. db nach und nach aeBndi. len tn der ganzen Provinz ihreOhnmacht ;Tn,n uber einsahen, den Mitbewerb stellten. Da er nicht nur im Erwerben, fvÄ -,. jc v . . c ., f r .h; . auch , der Anlagt on Eapr. l,en wirllichei Genie belundete. so ge. Äz','?' 'S ?"??r,rf: &-J,xJLt& ' bt S Ü " "1 "'? m'$ '"iVYl ?? " ? 1 ' läiJ"' " i..?, S? " TL"ir, 'V " . . ' 8" moeTunb W3 n bUh M .'9 er o gut we 1 1 Pacchcbabn . Ge. f.lljchas,. Merkwürdiger Weise pell.. S SWSSSW geachteter, einflußreicher Staatsbürger die Früchte d?s Fleißes anderer Leute zu verzehren. Sein Ehrgeiz war indessen njch zu mächtig. Ohne eine gewiffe Feierlichkeit, wollte er nicht aus seinem Berufe scheiden, und fo beschloß er denn. noch einige Monate zu warten, um' aus eine fünfundzwanzigjährige Thätigkeit zurückblicken ein Jubiläum begehen und bei dieser Gelegenheit in einem Joaste die Jugend seines Landes darauf auf merksam machen zu können, daß Fleiß und Sparsamkeit, Talent und Ausdauer jederzeit von Erfolg gekrönt sind. Lei der war es idm nicht vergönnt, , diesen Ehrgeiz zu befriedigen. zzaver Aga pflegte seinen Geschäfts, abschluß aus begreiflichen Gründen nicht gnde December sondern bald nach Kckluk der Sornm-rfsliinri nnriiintfi. he er wieder die Leiter urid Kasper seiner zahlreichen Zweiggefchäfte zu ammenberu en, die Bücher ge prüft und die Dividende vertheilt, al nch anna tm starke türki. sehe Truppenabtheilung näherte, - sein Lager stürmte, die 'getreuen Leibwächter Niedermachte und ihn selbst sammt allen seinen Nnterhäuptlingen gesungen nahm. In Ketten wurde der große Räuber hauptmann nach Stambul gebracht, wo man ihn schwerlich mit dem seinerWürde schuldigen Respecte behandeln wird. Es ist sogar möglich, daß Paver Aga sein sünfundzwanzigjähriges Dienstjubiläum am Galgen feiern wird.
Oo Zulande. Jy Gould besitzt nicht eine einzig Seite der .N. Y. Sun. (Sun.) Vor 16 Jahren wurde George T. Reynolds in Erissin, Tc?., der Besitzer großer Viehheerden, in einem Kam pfe mit Indianern durch einen Pfeilschuß in den Unterleib verwundet. Reynolds zog den Pfeil aus der Wunde, aber die Spitze deffelben brach ab und blieb stecken. Derartige Wunden sind fast immer, tödtlich, die des Reynolds aber war in zehn Tagen völlig zugeheilt und der Mann ist von der Spitze in seinem Körper , nie im mindesten genirt worden. Dieser Tage empfand er in 'dn; NähcdesRückgrates heftigenSchmerz; ein Arzt entdeckte, daß an der Stelle ein fremder Körper im Fleische saß, entfernte
solchen durch eine gelungene Operation und förderte die eiserne Pfeilspitze zu Tage : dieselbe hat sich sonach in den 16 Jahren durch den Körper hindurchgear beitet, ohne hierbei irgend welche Stö' rungen zu veranlasfen. Das älteste Hotel in den Ver. Staaten ist das im Jahre 17G4 erbaute ,Old Sne vouie' in Brook lyn; Washing.i Vvgirte in demselben im Jahre 1785. ' s Haus steht noch, heißt aber jetzt Amciican Hotel". In ganz Kalifornien, na mentlich aber im Thale des San Joaqum, wird letzt das Bohren artesischer Brunnen mit größtem Ersolge betrieben. Der .San Francisco Call" versichert, daß der Werth des durch solche Brunnen ertragsfähig gemachten Landes sich jetzt fchon aus viele Millionen beziffert. , Ein der Münze-i n New Orleans zur Prüfung überschickter Silberdollar hat dem betreffenden Beamten viel Kopfzerbrechen verursacht. Durch meffer und Stärke des Geldstücks waren genau, wie bei einem echten Dollar, die chemische Untersuchung mit Säure ergab, daß der Dollar auö Rickel bestand, und dennoch wog derselbe einen ha'.ben Gran mehr als der StandärdDollar. Erst bei dem Zerschneiden d r Münze ergab sich, daß dieselbe ein echter Dollar war, den Jemand mit einem Ueberzuge von en m m . r . . w vaaei versehen yatre. Jay Gould UM '.sieh eine Dampf Jacht bauen und beabsichtigt, mit solcher eine Reise um die Erde zu machen. Die Jacht soll das schnellste Fahrzeug dieserÄrt werden, das existirt. Auf romantische Art ist ein Schaufpieler in North Adams, N. N., zu einer Erbschaft von 530,000 gekom men. Eine nicht mehr ganz jugendliche Jungfrau wurde durch eine Heirath in ihrer Familie die Tante des Künstlers; sie verliebte sich sterblich m denselben und er seinerseits war in Anbetracht des dis poniblen Vermögens der guten Tante nicht abgeneigt, diese an den Altar zu führen. Aber die Familie erachtete die nahe Verwandtschaft um so mehr als ein unübersteigliches EheHinderniß, als sie selbst die Tante in's Haus zu schlach ten- gedachte. Die Tante starb an aebrochenem Herzen, hatte aber zuvor dem geliebten Reffen ihr ganzes Vermögen vermacht. Der Mord, wegen dessen Edward Hövcy in New Hork dieserTage zum. Tode verurtheilt wurde, ist einer der kaltblütigsten und niederträchtigsten in den Annalen der Criminaljustiz. Hovey war ein heruntergekommener Mensch und wohnte mit Frau und Kind bei der Schwester, seiner Gattin, Frau Vermilyan, welche, obgleich sie selbst Kinder hatte, die gsnze Familie unterhielt. Während eines von , Hovey provocirten Streites bedrohte dieser seine Schwägerin mit einem Revolver. Frau Vermilyan nahm ihm den Revol ver weg und versteckte ihn. Hovey versetzte einen Rock seines Schwagers, kauste eine.Pistole und ersa oß mit dieser seine Schwägerin. DaS Verbrechen kostete drei Menschenleben ; die Ermor dete sah ihrer Entbindung entgegen und das Kind des Mörders, welches Augenzeuge des Vorgangs war, erkrankte vor Schreck und starb. Hovey sagte bei Verkündigung des Todesurtheils mit cynischem Lächeln : Sie haben ganz Recht, Richter, .dieses Urtheil habe ich erwartet Gleichzeitig mit den unerhört heftigen Regengüssen am 23. Sept. im Osten siel in Italien '. Regen von ähnlicher Heftigkeit. An einzelnenPlätzen im Osten fiel in der Zeit vom 21. bis 23. Sept. nahezu ein viertel des Regens, dcr durchschnittlich in einem ganzen Jahre dort zu fallen - pflegt. 40 Zoll Jahresdurchschnitt, 10 Zoll Regensall in der angegebenen Zeit. Äie Wetterpropheten haben von der eigenthümlichen meteorologischen Erscheinung, die in dn Ver. Staaten seit 12 Jahren nicht in ähnlicher . Heftigkeit beobachtet worden ist, auch nicht die entfernteste Andeutung gemacht. Johannes Wickler,'ein Schwei zer und in einer Käsefabrik in New Phi ladelphia, O., in Arbeit, nahm, durch eine Wette hierzu veranlaßt, dieser Tagt ein Barrel Mehl aus seine Schulter und trug es nach Canal Dover, eine Entfer nung von drei Meilen, die er in nicht ganz einer Stunde zurücklegte. Er sag te. durch Herabtraacn der Sc&wernr Käse von den Käsereien in den Alpen habe, er sich an fcuche Kleinigkeiten ge wöhnt. Frau Mile in Calhoun County, Ja., erkrankte kürzlich an den Blattern, war fest überzeugt, daß sie sterben müsse und ordnete an, daß auö der nächsten Stadt einSarg geholt wer den solle. Als der Sarg ankam, schien die Frau todt zu sein, wurde in ein Sterbekleid gehüllt und in den Srg ge legt. Wenige Stunden später' kam die Scheintodte, wieder zum Bewußtsein, bestand Äber daraus, daß man sie, da sie ganz sicher sehr bald wirklich ' todt sein werde, in dem Sarg: belasse. In der That trat der Tod kurz daraus em. - Die weiße Minenbevölkerung in Sitka verlangt ein ordentliches bürgerliches Gouvernement", welches sie vorläufig aus ein paar Civilgerichtshöfe
beschränkt wissen möchte. .Die Politiker aber unter ihnen," wird weiter geu'.eld:t.
verlangen mehr." Arme Leute ! haben noch keine Admirnstranon und leiden schon an Politikern' Da klingt geradi so, als wenn Jemand Trichinen bekommen hätte, noch e'he er von der Wurst SHAtCtA f Die sehr werthvolle B l b liothek des kürzlich in Italien verstorbenen amerikanischen Gesandten George P. Marsh hat Herr Frederick Billings in Woodstock, Vt., ankaufen lasten, um sie der Universität des Staates Vermont zum Geschenk zu machen. Eine Baumwoll-Svinnerei in Connecticut beabsichtigte, auf derFair m Boston eine Aus'teliulig der vcrschlc denen Arten der Veardeitung derBaurawolle zu , veranstalten. Dieselbe schickte einen Agenten nach Georgia, der eine Partie alter Leute cngagiren sollte, die sich noch auf die ursprüngliche Manier, die Baumwolle zu spinnen und zu weben, verstehen. Dieser Tage schrieb der Agent, es sei ihm endlich gelungen, einen qualisicirten alten Neger und vier sarbige Frauen zu finden und er höbe dieselben sür guten Lohn fest engagirt; iraend Jemand wahrscheinlich ein Con current habe den Leuten in den Kopf gesetzt, sie wurden ru Boston alsvklaven verkaust werden, und kein Geld der Welt könne dieselben jetzt dazu dringen, nach Boston zugehen. Wo uLlande. An der französisch c n Küste ist das Oel in 42 Leuchtthürmen durch Elektricität ersetzt worden. In England ist d e r G t brauch der Tricycles recht Mode gewor den. Die Damen tragen beim 'Fahren Hosen. DieOpfer der Cholera. Angesichts der Choleragesahr, die Europa von Indien und Aegypten zu bedrohen scheint, ist eine Statistik der Verwüstungen, die sie bisher in Frankreich angerichtet hat, von besonderem Interesse. DaS erste Mal trat sie im Jahre 1832 in Frankreich auf und forderte allein im Monat April in PariS 12,700 Opfer. Im Ganzen wüthete sie 169 Tage und die Gefammtzahl der amtlich festgestell ten Todesfälle betrug von der Wirklichkeit sicher übertroffen 18,402. Da Paris damals nur 645,000 Einwohner hatte, so erlagen pCt. der furchtbaren Krankheit, die, wenn sie bei der heutigen Bevölkerungszahl von Paris mit gleicher Heftigkeit wüthen sollte, 46,000 Opfer fordern würde. -1848 herrschte die Cho lera 9 Monate in Frankreich, und inParis starben 16,165 Personen. In beiden Jahren fand die aus Asien über Rußland eingeschleppte Krankheit ihren Weg nach Frankreich sonderbarerweise nicht über Deutschland, sondern auf dem Umwege über England. 1853 starben 9216 Menschen in Paris an der Cholera, und bei ihrem letzten Austreten, 1865, nicht ve Niger als 12.000. Da bei allen diesen Zahlen lediglich die Stadt Paris, nicht aber das ganze Land in Berechnung gezogen ist, so kann man sich leicht vorstellen, daß die Verluste noch viel bedeutender waren, und man begreift es, daß die Franzosen, von denen ja viele die letzten Invasionen der Krankheit noch mit erlebt haben, mit größter Besorgniß nach Aegypten blicken und die matte Entscheidung deö Gesundheitsrathes aus das Nachdrücklichste mißbilligen. Aus Ungarn wird über einen entsetzlichen Massenmord berichtet, welcher gelegentlich einer VerlobungSZierlichkeit vorgekommen ist. In dem Dorse N. Palanka erschoß der Gendarm Salamon in einem Anfalle von Liebes raferei die Personen Adolf Hahn, Jos. Nadherny, Ignatz Singer, Jakob Steinbach, Frau Adolf-Wolf und endlich jagte er sich selbst eine Kugel in den Kops. Eine gewisse Zahl Pari, ser Journale hat den durch' Heirath in Schlesien begüterten Marquis d'Abzae lebhast angegriffen, weil er auf Schloß Dyhernfurths in der Nähe Breslau's, den deu.schen Kaiser empfangen ha: und einen Toast auf ihn und Moltke ausge bracht haben soll. General Marquis diAbzac vertheidigt sich nun in einem an den GauloiS gerichteten Briefe gegen diese Vorwürse, in welchem eS heißt : .Indem ich den deutschen Kaiser und die zahlreichen Prinzen, dle ihn begleiteten, empfing, hatte ich den Wunsch und daS Gefühl, als guter Franzose, patriotisch zu handeln. Um den Kaiser waren Prinzen aller regierenden, Häuser , als Vertreter iht'er Länder versammelt. Unsere kleine militärische Mission mußte durch diese hohen Persönlichkeiten in den Schatten gestellt sein. Wenn Sie alle die hohen Personen in dem Saale versammelt gesehen hätten, welcher mit den Bildnissen der,sranzöflschen Könige ge schmückt ist, würden Sie begreisen, daß ich die hohen Personen solcherart zwang, von Frankreich zu sprechen. Ich habe alle Fürsten aroßartlg bewirthet; ich that es namens meines Vaterlandes; Alle fühlten dies, und der Kaiser wieder Kronprinz beglückwünschten und dankten mir. Das hindert nicht, daß in der Stunde, in der ich ihnen wieder als Gegner gegenüberstehe, ich meine Pflicht thäte, wie seit vierzig Jahren Die Verwalter des britischen Museumö haben kürzlich . eine äußerst wichtige Sammluna orientalischer Manuskripte erworben, die aus 138 mehr oder weniger fragmentarischen Bünden bestehen. Darunter befinden sich arabische Commentare zur Bibel mit hebräischem Te;te, von karaitischen Ju den geschrieben ; Liturgien und Hymnen sowohl von karaitischen als rabbinischen Juden ; ein karaitischcr polemischer Auf satz- und verschiedene grammatikalische, lexicographische und philosophische AbHandlungen. Unter den Commentaren zu dem hebräischen Text befinden sich einige der ältesten bis jetzt gefundenen arabischen Manüscripte. Der Text ist außerdem nicht in den quadratischen Schriftzeichen geschrieben, woraus sich die Bestimmung des Talmuds erklärt, daß nur diese Schrist sür biblische Werke
angewandt werden daif. Auch enthalten die Commentarc, obwohl arabisch geschrieben, viele Citate von Anan in aramäischer Sprache, woraus sich ergiebt, daß Anan, der Begründer dcr Karaitenecte, stch der aramäischen Sprache bediente. E$ ist das dieselbe, die zu Christi Zeiten vorwiegend in Palästina gesprochen wurde. I n Paris trat vor eini ger Zeit eine Russin im Theatre franxaiS auf, der man den Rath gab, immer die Fremde- zu spielen, weil ihr Französisch sofort die Russin erkennen ließ. Diese junge Schauspielerin, Frl. Feyghine genannt, hat sich am 12. Septemb:? erschaffen und zwar. in dem Hotel deL Herzogs von Morny, weil Uz Herzog den A Wunsch äußerte, sein Vezhältniß zu ihr
Lvzuvrecyen. D urch das Auötreten deö Po ist in Oberitalien abermals ungeheuer Schaden angerichtet worden. ES wird behauptet, daß diese häusigen Ueberschwcmmungen eine Folge des Systems der Dammerrichtung sind welches an'Ste'Ie der Verkeilung des Wassers durcy Canäle getreten ist. Der Flußboden erhöht sich schneller, als dieDämme erhöht werden können. Ueber das Ende des Cul turtampses im Großherzogthüm Heffen wird aus Mainz geschrieben; Ganz in allerStille haben sich dieThatsachen voll zogen, die in jeder Beziehung von Bedeutung sür das Land werden dürsten. Das Ministerium hat dem hiesigen Domcapitel aufgetragen, die in Folge des Culturkampfes vacanten Pfarrstellen zu besetzen, dczw. den Psarrvervesern die Wiederausnahme der srüher untersagten Funktionen auszutragen. Hiervon berührt werden u. A. die hiesige Quintinöpfarrei, die Kirche in Kastel, Abenheim, Niedersaulheim u. s.'w. In dieser letztgenannten Ortschaft erklärte der Psarrverweser Kaplan Zipp, der früher wegen . undcsugter Vornahme kirchlicher Funktionen gerichtlich versolgt gewesen war, von der Kanzel herab, daß nunmehr Alles wieder wie srüher sein werde. Das wäre das'Ende des Culturkampfes in optirna sorma. Jeden falls ist dieser Ansang keine definitive Erledigung du: ganzen Sache; und Gerüchte von Krisen, welche sich daran knüpscn, sind noch zu wenig motivirt, um sich mit ihnen zu befaffen. Eine Frau in England wurde neulich in Anklagezustand versetzt,, weil sie den Tod ihres Kindes durch ungenügende Ernährung veranlaßt hatte. Beider Untersuchung stellte sich inbesten heraus, daß sie das Kind regelmäßig ml: Maisstärke gesüttert hatte.die ein wenig mit Milch versetzt war. Die Frau hatte nicht gewußt.daß diese Stärke eine für ganz kleine .Kinder unzureichende Nahrung ist. Sie wurde' m Folge dessen entlasten. DculiÄe Lokal. Nacdri6,tcn. Halderstad't, 10. Sept. In letzter Sitzung der Strafkammer deö hiesigen königlichen Landgerichts wurden die beiden Schulknaben Albert Jörn und Friedrich Rößling von hier, welche in Gemeinschaft mit dem Handschuhmacherlehrling Emil Schmidt von hier in einer Nacht einem hiesigen Lehrer 11 edle Tauben mittelst Einsteigens und EinbrechenS eines LattenverschlageS gestohlen hatten, zu 14 Tagen Gesängniß verurtheilt; SchmU t traf eine Strase von 3 Monaten Gefängnis. Wegen fahrlässigen Meineides wurde der Tuchmacher Karl Henkel auö Quedlinburg zu 6 Monaten Gefängniß und dessen Ehefrau, deffelben Vergehens angeklagt, zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. Wegen Diebstahls in 21 Fällen waren die Arbeiter Wilhelm Ellenberger und dessen Bruder E. auö Quedlinburg angeklagt. Die Angeklagten hatten von 21 Häusern in Blanlenburg, theilweise mittelst Einsteigens, Abtreteeisen gestohlen. Mit Rücksicht aus seine Jugend wurde der 15jährige Georg E. zu 4 Monaten, dagegen Wilhelm E. zu 9 Monaten Gesängniß verurtheilt. Sodann Durde noch u. A. der Agent Meister von hicr in nichtöffentlicher Sitzung wegen Unzucht zu 1 Jahr Gesängniß und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurtheilt. Wesel, 10. Sept. Im Kreise ihrer Kinder, Enkel und Urenkel feierten die Ehclcute Schiffer Wilhelm Haasters daS Fest ihrer diamantenenHochzeit, dem zu Ehren die Häuser der Rheinvorstadt, sowie die Schiffe am Hafcn im Flaggenschmuck prangten. Von der Elbe, 11. Sipt. Ein beklagenswerther Vorfall, der sich beiRoßlau zugetragen, .hat zwei benachbarte und befreundete Elternpaare in die größte Betrübniß versetzt. Der bokhaste 7jährige Sohn des Arbeiters Wietschke erschlug nämlich' die 3jährige Tochter deL Maurers Flinzner, indem er ihr mi einer Harke dergestalt aus den Kopf hieb, daß die Zinken den Hirnschädel deö unglücklichen Kindes spalteten. Daffelbe verstarb gestern unter den größten Qualen. Wie tief bereits der Keim deS Böfen . in diesem jugendlichen BSsewicht wurzelte, geht daraus hervor, daß, als seine Mutter herbeieilte, um dem kleinen Mädchen die Zinken aus dem Schädel zu ziehen, er dies zu verhindern suchte, indem er ein Mester ergriff und auch aus die Mutter losgehen wollte. München, 13. Sept. Lieutenant Schauer, welcher im vergangenen Jahre den Baupraktikanten Schachner imDuell erschoß, .ann vom Militärgericht zu 2 Jahren Festung verurteilt wurde und -zur Verbüßung dieser Strase seither auf Oberhaus sich befand, ist, nachdem ihm 5 Vierteljahre im Gnadenwege an der Strase erlaffen, wieder entlasten worden. Derselbe ist zum 15. Infanterie - Regiment versitzt worden. Die vomSchwurgerichtshofe in Augsburg am 11. D?cember v. I. wegen Raubmords zum Tode verurtheilten Wafenmeister Math.Täub ler von Buchlon und Wascnmeisterö' knecht G. Wacker von Tapsheim wurden durch die Grabe des Königs zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe begnadigt.
