Indiana Tribüne, Volume 6, Number 14, Indianapolis, Marion County, 2 October 1882 — Page 3

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5ßöbcqoue es nur VünsSen sann, (Staat und Städte scheuen ba feine Opfer. Ja, j die gregen 'Stadt? gehen in ihrem Slre '. den sogar über das EymnasialZchulOesen hinaus und suchen städtische Unive: süäien zu Silben," eil die ' beiden L?n-deö-Universitätcn in Lund und Upsala, in kleinen Städten liegen. Die B e richte über übelVollende Stimmungen, selchen die nach .der Türkei entsendeten dcutschenOsstciere in Constantmope! begegnet sein sollen, werden jetzt dernentirt. Die deutschen . Osstc:e:e heißt es in diesem aus der türkischen Hauptstadt datirten Dementi seien vorläufig damit beschäftigt, sich über die Einrichtungen und Verhältnisse des türkischen Heeres zu informiren und aus diese Weise das Material zu samrneln für die Berichte nd Vorschläge, welche der Sultan von ihnen gefordert hat. Sie haben dher noch gar nicht klegenbelt gehabt, das Wohl- oder Uebeln?ol!en zu erproben, was ihnen bei der thatsächlichen Ausführung' von Ncformen etwa entgegentreten könnte. Im Gegentheile seien die mehrbereglen Of freiere bisher dienstlich sowohl wie außerdienstlich in türkischen Kreisen nur freundlichem Entgegenkommen begegnet. Der'Sullan habe ihnen wiederholt Venxise seiner Gnade zu Theil werden lassen, wozu - auch die jüngst erfolgte Beförderung des Generals Kaehler zurn Ferik (General-Lieutenant) zu zahlen fei, ohne daß dieser Qfficier bisher Gelegenheit gehabt hätte, sich durch beson dere Leistungen hervorthun zu können. Die Zuziehung desselben OfficierS zu Ministersitzungcn, in denen es sich um wichtige militärische Fragen handelte, welche in letzterer Zeit wiederholt erfolgt sei, dürfte ebensowenig Uebelwollen oder Mangel an Vertrauen beweisen. Am 11. Sep Um fcer ist das Theater Benot in Löwen, (Belgien) nie dergebrannt. Der Schad:n beträgt 200,000 Francs, glücklicherweise ist kein .Menschenleben zu beklagen. Na ch dem, Abschluß der letzten. Volkszählung, 'deren Material jetzt erst völlig verarbeitet worden ist, hätte Deutschland zur Zeit 14 Städte mit mehr als 100,000 Einwshnern. Und zwar sind dies der Reihe nach Berlin, Hamburg, Breslau, München, Dresden, Leipzig, Köln, Königsberg, Frankfurt a. M., Hannover, Stuttgart, Bremen, Danzig und Straßburg. , Es wird man chem Leser diese Notiz aufgefallen sein, daß in dieser Aufzählung einzelne Städ te fehlen, die man längst gewohnt ist, mit einer Bevölkerung von über 100,000 Einwohnern anzugeben. . Der Grund davon ist, daß es sich hier um Vorstädte resp. Vororte handelt, welche noch nicht in die betreffenden Großstädte incom munalisirt sind,.während sie thatsachlich zu ihnen gehören und mit ihnen einln zusammenhängenden Hänser und Straßencomplex bilden, dcsien Bewohner dieselben Interessen hapen. und sich eins fühlen, also in höherem Sinne ein Ge meinwefen bilden. Sieht man von der formellen kommunalen Zusammengehorigkeit ab, so, kommen, zu. den 14 obengenannten Städten noch hinzu 'Elberfcld Barmen, Magdeburg und wahrscheinlich auch schon Chemnitz, Aachen und Düs jriDerf, vscUeicht auch Stettin, so daß Deutschland im Ganzen ,20 Städte mit über 100.000 Einwohnern hätte. ... Gegen Die Vivisektion. Der unter dem Protektorate des Königs von Dänemark stehende Thicrschutzverein in Kopenhagen hat zwei Preise von 2000 und 1000 Francs für die Autoren der zwei besten - Abhandlungen über die - Möglichkeitzum Zwecke physiologischer Forschung die Vivisektion ourch die Sektion erst kurz vorher getödteter Thiere zu ersetzen, ausgeschrieben. Die in dänischer, schwedischer, englischer, f?ar:zSsischer oder deutscher Sprache geschriebenen Abhandlungen sollen möglichst viele bisher noch unbekannte Fülle aufzahlen, wo die Substitution todter Thiere für lebende stattsinden kann, ohne dem Resultate der Studien Eintrag zu thun; ebenso ist die Möglichkeit anderer Methoden für diese Experimente in's Auge zu fassen. Die Manuskripte sind nach Kopenhagen an den Thier schutzverein einzusenden. . . ';. 7 V. .''' Seht! Seht!! Seht!!! Die geräuschlose 0TT0 GAS - MÄSCHI H E I .''. ERRICSOFS neue Calorische Pump - Maschine! . " - . ßT GaSOfen aller Arten auf Aus siellunz und zum Verlaus zu Kostpreiscn in der Ofsi.k ttr " i;'4-r ' iiiclittiitipoli Gaslight & Coko Co., 49 Süd Pennsylvania Str.: Bücher, Papier - und te chrcibmsicrialictt. Fcdern. Tinte, Tafe'.n, D'kistif'e, ücherrie. wen, Büchertosen, und alle st'nJigrn Schul Artikrl in dem V u ch . S t o r e don liowcu, Stewart & Co. 18 West Wasbingtonstr. GODFBIKD III-XJX rerfertigkk vjti Arunuen, gistcrnen und Sinüs. 70 Süd Delctware Straße All Arbeiten werten gutauögesürt. eperatu kk erden viowvi oeiorgr.

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Die böse Bärbel.

i Historischer Roman don L H.'iddeim (Fortscb':rg ; Sie rief ihn nocr fcr.ni un) Ijegar.h in ihrer freundlichen inid zenzinne-.denArt mit ihm zu sprechen. Unterdeß fand Bel Martins Zeit, mit . Jsabella zu sprechen, ein seltenes Glück. - Wie ich den Junler vonZorn beneide Fräulein Jsabclla," sagte er leise. Ihm baden die Hciliaen das Glück gleich in die Wiege gelebt, er braucht nur zu wollen, und , das Beste ist sein ! Er ist reich, von altem haus?, ein Sohn eines der edelsten Geschlechter der Stadt." Darum braucht Vc! Martins keinen Menschen 511 beneiden. Die Fürstin sagt, daß kein gekrönter Fürst so geehrt sei in Italien, wie Ihr und die anderen großen Meister. Eurer Kunst, und sie sagt auch, daß Eure Kunst Martino.Euch den Plat; neben dem Throne giebt. Wie mögt Jhr's nur sagen, Ihr Glücklicher, der Ihr die Seele durch Eure schönen Bilder mit Euch zieht in den Himmel, oder in den Abgrund der Hölle, wohin Ihr wollt, wie mögt Ihr nur sagen, daß Ihr einen Menschen um Rang und Stellung beneidet !" I I..Meint Ihr das wirklich, FräulemJsabella ? Sind meine Bilder Euch wirklich so zu Herzen gegangen V fragte Martins. . .Sie nickte. Ihr kommt mir, wenn ich's recht be denke, fast ehrwürdig vor, Martins ! Wem so viel gegeben wurde, daß er die Heiligen in ihrer Glorie selber schaute, denn ohne dies Schauen könntet Ihr sie ja nicht auf die Leinwand zaubern der ist in Wahrheit vor vielen Menschen begnadet." Ach, möchte es mir gelingen, zu schasfen, was mir die Seele erfüllt, zum Preise desien, der meine Hand geschickt macht zu solchem Werke ! Aber Ihr denkt es nicht aus, das Elend, Fraulein Jsabella, wenn vor dem Geiste das Bild der Schönheit steht und die Hand es nie und nimmer so wiederzugeben vermag, wie es ihm die Phantasie zeigt." .Ihr müßt scyr fleißig sein, Martins ich fürchte, Ihr verliert viel Zeit im Dienste der Fürstin. Kfagt nicht die edle Fürstin an Fraulein Jsabella, Ihr habt die Schuldige näher, die mich immer wieder in der Herrin Gemächer zieht, und mir Herz und Hand unstät macht sagte der Maler mit Bedeutung. Jsabella von Jlvesheim wurde flammcnd roth und stand in einem Schrecken, der ihr zugleich die süßesteWonne brachte, wortlos da. Antworten konnte sie nicht, denn die Prinzessin rief nach Bel Martins und dessen Arm nehmend, forderte sie Friedrich von Zorn auf, ihr mit Jsabella zu folgen. . Sebt den Kaiser, er svricht noch immer mit ihr !" Erstaunen und Neu gier malten sich aus Aller Zügen, avcr w;e man sich auch wundern mochte, den Kaiser nun fast eine Stunde lana mit du Srau von Jlvesheim sich unterhalten zu r r ' y l.l. r?jr. .! ?! jenen, 0 yuicie man iicy,eine unzezirmende Neugier zu verrathen. Kaum einuz der edlenhcrren hatte auch vorhin beachtet, wie gespannt der Kaiser den eintretenden Gästen entgegensah, die in langem geordneten Zuge ihrem Range und Namen nach familienweise einander folgend in den Saal ttaten. Niemand bemerkte es, und ebenso wenig wie der Kaiser zusammengezuckt war, lange ehe der Herold rief : Frau Gudula von Jlvesheim, Tochter des Grafen Egon von Rathsamhausen zc.", wie ein langer.forschenderBlick sich auf die bleiche, tieferregte Frau heftete, und wie seine Lippen murmelten : ' Gudula ! Sie ist es !" Später als das Fest in vollem Gange war und die stille, heute ganz mit sich be schästigte Frau schweigend und träumend vor sich hinsah, war die Pfalzgräsin gekommen, hatte ihren Arm genommen und sich plaudernd mit sich geführt, bis sie, vor - dem Kaiser stand, und lächelnd sagte: Sehet da, liebe Frau von Jlvesheim, da ist Einer, den es gar mächtig drängt. Euch zu fra-gcn,obJhr ihn denn ganz veraessen habt V Und nun stand sie dem Manne Auge o . ':c. v ... r: . t ...i. t ' v in n 1113c gkgeuuoer, uui x ueuie vei vcui wilden Klopfen ihres Herzens, doch ängstlick gemieden sicher, daß der Kaiser sich nicht durch alle die Menschen zu ihr.sich orange weroe. ' Gudula!" Es war nur das eine Wort, das der Kaiser sagte, und als wären neun lange Jahre plötzlich yinweggejunken. aus lyrem Leben, so weckte das eine Wort allen Zauber iener Sonncnwendezeit aus dem Schlaf, in welchen sie ihre Erinnerungen einst mit heißem Schmerz und schweren inneren Kämvkcn einaelullt. Bleich und roth werdend, keiner Silbe mächtig, stand sie da, ihre Hand in der seinigen, und er war nicht der Kaiser er war wieder der Graf Kornau, der jugendliche Wittwer,den sie einst im grünen Y1 - CYY V vasgen-ÄZalo uev gewann. Auch der Kaiser war nickt minder be wegt und wie sehr ihre Gedanken den gleichen Weg genommen,auch jetzt wieder, bewies er, indem er sagte :-,." Ist es denn wahr, Gudula. sind es denn wirklich neünJahre,undDu bist doch kaum verändert V Er führte sie in das lleineNebengemach, . jr..? . . i"?f 1. r n . welcues wie ein rurlcyes cll uver nieoCV . TL r.i V. 1- fl! . rf iigcnpoiicrijjc ouicu cqiininernoc,grcu farbiae Seidenstoffe aebildct wurde. . Und nun, Gudula, sage mir, wie Du m r r . c rf m r .. mein cricoroinocn lruae l. armes jemör hat der Kaiser, als Beide nach und nach rubiaer neworden. und dann fefetc er bin zu, und durch die Stimme klang die rr e' rf . r i i ayryeu seiner mpnnonng : ieane Worte sagen Dir, was ich litt -um Dich und um mich selbst. Gudula : aber ick wußte, ich durfte Dich nicht wiedersehen, lif fiHi vttra rtTrtt Xa( r. k. IU; IjUUC UU4- 3 (.(UVI, VUp UUß MJU ohne Reue an mich denken solltest, wenn . . . 1 . r. .. . s . u . aua) nlcyi oyne eio. .Mcht ohne Leid!" sprach sie unbe

:?nt 0:e. Worte nach, ahi: ei:i Gefühl glühender Dankbarkeit und Verehrung trieb ihr die Thränen, in die braünin Au-gen.

Nun sage. Gudula,. wie kam es denn nachher? , Ach, in den' Niederlanden, wo ich im Kampfe mit den räuberischen Na'chbarn, die nach meines Sohnes Erbe die gierigen Hände streckten, kaum Zeit hatte. auszuathmen, da dachte ich oft im ärgsten Getümmel, mit tiefem Hcrzweh an unsern stillen Wasgenwald und anDich, und mir war's als weintest Du heiße Thränen nach mir! Und als ich'dann 'nach zwei Jahren wieder nach Elsaß kam, da war Gudula rwn Rathsamhau'en meines Jreundes Jlvesheim Frau, die Stiefmuter meines Vathen. Ich fragte nicht.Gudula : ich dankte Gott, daß Du mich vergessen und es verschmerzt hattest, daß der Graf Kornau DichÄrme so freventlich gerau)i. Acy, iq yane mir manchen Taa bittere Vorwürfe darum gemacht, Gudula nun dachte ich, es sei gut so, und mir wurde leichter ums Herz. Aber als ich dann niemals diese Frau von Jlvesheim sah, als ich merkte, dan ste absichtlich mich vermied, als ich dann fragte und erfuhr, sie sei obgleich noch so jung,. eine ernste in sich gekehrte Frau, die fast des C r 3 T JC , fl . .. ! jf. i -'C.-.rf- 'A w ytuijc cojrocuc niaji uoericnrene uno nur der Erziehung ihrer tieskinder lebe; - wie man mir auch serner berichtete, daß mein braver Jlvesheim die reiche Erbin heimgeführt, fast ohne lic zu kennen, nnd daß die Famlüen Beider die Ehe sur passend gehalten, da fragte ich mich immer wieder : Ob sie wohl glücklich ist? Und ich angstete mich um Dich,. Gudula, denn mehr und mehr begriff ich,Du wolllest den römischen König nicht wledersehen. Und nun sage mir. wie kam das Alles ! Brachte Dir der Jäger meinen Brief?" ' (Fortsetzung folgt.) Deutsche Lokals Nachrichten. G ö t t i n a e n , 9. Sept. Heute starb hiernach langem Krankenlager derGym nastaldireetor a. D. Julius Schöning. Der Verstorbene war 43 Jahre als Lehrer thätig gewesen, 35 davon an unse rem Gymnasium, welches er 17 Jahre als Director geleitet hat. Ostern 1880 trat er in Ruhestand. Karlsruhe, '9. Sept. Anlä ßlich deö Geburtstages des Großherzogs platzte auf der Insel Mainau ein Böl ler, riß einem Arbeiter den Kopf ab und zerschmetterte einem anderen ' das Bein. Homburg,?. Septbr. Am 19. September d. I. findet dahier die 25. Hauptversammlung pfälzischer Bienen zuchter, verbunden mit dem 2jayrlgen Jubiläum des Psälzer Biene.izuchtvereins, statt, bei welcher Gelegenheit gleich zeitig eine Ausstellung von Bienen, so wie sämmtlichen aus die Bienenzucht Bezug habenden Gegenständ:n abgehalten wird. J I r a n ffurtc. M.,' 9. September. Großes Aufsehen erregt die Verhaftung des Spieltenors des hiesigen Opernhauses, Joseph Eisenach, früher an der ttroll'schen Buhne. Eisenach hat gelegentlich eines Besuches meinem sehr angesehenen Hause aus dem Schmuakaflchen der Hausfrau im Nebenzimmer des Speuefaales Brillanten aus einem Eollier gebrochen, dann gesprächsweise selbst nach dem Schmuck der gastfreien Dame gefragt, die, als sie den Dubstayl bemerkte, Eisenach sofort ins Gesicht als Dieb bezeichnete. Er leugnete. Die Sache. kam dem Gericht zu Gehör. Heute erfolgte die Verhaftung und das Ge stündniß. .Ihm werden jetzt auch die ununterbrochenen Entwendungen in den Garderoben des Theaters zur Last ge legt, wohinter man seit Jahren nicht kommen konnte. . D ür kheim, a. H., ö. Sept. Die eingetretene warme Witterung läßt unsere Winzer wieder., sceudlger dem kommenden Herbste entgegensehen. Wenn der September wie bisher auch fernerhin seine Schuldigkeit thut, so kann noch Manches sich bezüglich der diesjährigen Erecenz zum Besten wen den. , Obgleich nicht im Entferntesten daran zu denken ist. da die früher aehegten allzu sanguinischen Hoffnungen sich nur irgendwie bewahrheiten werden. so kann es immerym noch einen quali tativ nnd quantitativ wenigstens eini germaßen befriedigenden Herbst geben. München, 10. Sept. Das verbreitete Gerücht, wonach dr Hofkapell meister Levi, der Dirigent des Parsifal m Bayreuth. zum Christenthum ubertre ten wird, ist falsch und entbehrt jeder Begründung. Levt hat sich mir Da niele v. Bütöw, einer Stieftochter Ri chard Wagner'i , verlobt. Pan Handle Konto Pittslmrg, Cincinnati & St. Louis Ilailway. Zkit'Tabelle für durchgehende und Lokal'Zvge Vom i. 3unt 1882 an: Züge verlasstn dai UnionDxot, Jndplö., wie folgt: Stationen

LchuSzg Postzug, Schnllzg Slccom. 4:Vvm-r11:lS '5:,dNm HAOJl 6:18 !:Z7Nm 7:i9 8:t3 . 7:20 2:13 7:5i -:5 9:15 S:20 . 9:25 . 9:26 4:i 8 . 9:26 10:24 b:n . 10:2U 12:01 7:21 , 11:50 , ... 2:55Nm 1:1 Sin 5:35 . .. .:o0 . ....... 4:10 . 8:3i) , ...... 7:42 . .... .... :d6 . 3:S0C 2:2UNM 7:45 . 5:iOÄni :15 . c:47 ....... 7: 0 . ... .... 5:20 . I il5 m 7 25 8:00JIrn .... .... 0:208ml.......

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