Indiana Tribüne, Volume 6, Number 13, Indianapolis, Marion County, 1 October 1882 — Page 3

Die deutsch: Linden.

Unsere Vorfahren feierten d!e Wieder, geburt der Sonne unter der Tanne, als dem hervorragendsten Zeugniß für die über die Macht der Winterriesen siegen, de Kraft der Asen, Lichtgottheiten; in der Linde dagegen sahen die alten Ger nianen den Beweis, daß die guten Licht gottheiten mächtiger seien als die durch zerstörende Gluth gegen die Schöpfung ankämpfenden bösen Geister. Diese verderblichen Mächte traten hervor von Ende Juni ab, und ihnen zum Troj blühte im Juli, in der Zeit des heftigsten Kampfes zwischen den guten und bösen Gottheiten, die Linde. Dieses Blü. hen und Fruchtansetzen im Juli hat mehr als der. majestätische Laubpalast dazu beigetragen, daß die Linde neben der Tanne als der bedeutung5vallste,heiligste Baum angesehen wurde. Die Eiche galt vorzugsweise als ein Baum Do nar's. des Frühjahrsgottes, und trat im Mai und Juni in den Vordergrund, vie die Weide beim Beginn des Früh, jahrs, die Birke am Maisest. Unter der Linde aber wurden allen guten Göttern und Göttinnen gehuldigt vom Beginne des Frühjahrs bis zum Absterben der Schöpfung, im Glauben, daß in ihrem Wipfel wie im Wurzelgrunde die guten Mächte ihre Wohnung hätten. Auch heute noch sieht der Germane be wundernd empor zu diesem herrlichen Bilde der Schöpfung, obgleich er nicht mehr daran glaubt, daß in ihrem Wipfel Geister Aufenthalt nehmen, welche das Schicksal der Menschen bestimmen. Anklänge an das Ahnen und Glauben unserer Vorfahren sind aber, und dessen vollen wir uns freuen, in vielen unserer herrlichen Volkslieder noch enthalten Der alte poesievolle Glaube ist dem Her zen des Volkes nicht ganz fremd gewor den, aber das tiefere Verständniß dafür ist verloren gegangen, und das ist zu be klagen. Manches Märchen, das auch unverstanden gern gelesen wird, würde eine tiefere, benere Wirkung ausüben. wenn es verständnißinnige Würdigung fände. Gar manches schöne Denkmal, das unsere Väter einst sich selbst gesetzt. ist von rohn Hand zerstört worden, gar manches liegt noch vergraben im Schut te späterer Jahrhunderte, und Einzelnes ist der Gegenwart überliefert worden. aber umgearbeitet von unberufener Hand. Die Klage, die prosaische Ge enwart. das aeaenwärtiae materielle Streben gebe keinen Stoff zu begeistern den poetischen Schöpfungen, ift keine seltene, aber eine ungerechte. Wir ha ben in einer Zeit gelebt, auf welche un sere Nachkommen nach Jahrtausenden mit Bewunderung zurückblicken werden. Das gehöhnte Germanenthum, welches ohnmächtig zwischen den beutesüchtigen Sclaven und Romanen lag und dem sicheren Verderben preisgegeben schien. raffte sich zornentbrannt empor und warf mit Herkulesschlägen seine übermüthi gen Feinde derartig nieder, daß alle Völker des Erdenrundes staunend und bewundernd zu dem bis dahin verspotte ten deutschen Volke emporblickten und bei jedem bedeutungsvollen Vorhaben sich die Frage vorlegten, ob wohl auch das erwachte Deutschland damit einver standen sein werde. Dieser gewaltige Umschwung zu Gunsten des germani schen Elementes durch das deutsche Volk bildet eine der großartigsten Begeben heiten in der Weltgeschichte, von welchen ab ein neuer Zeitabschnitt datirt wird. Und die Thaten, welche zu diesem Umschwünge geführt haben, geben Stoff genug zur epochemachenden Poesie. Aber sie erregen nicht so allgemein die Begeisterung des deutschen Volkes, wie es gewünscht werden muß, und dies auS dem Grunde, weil der Germane verlernt hat, die Jugendzeit seines Stammes zu verehren, zu lieben. Die Erinnerung an die Jugendzeit ist mit brutaler Ge malt den Germanen aus dem Herzen gerissen worden, und daS wurde zur hauptsächlichsten Ursache seiner Zerspliterung, mit Jammer und Elend im Ge folge. Ein: gewaltige Hand hat die Einheit äußerlich wieder hergestellt, aber die unglückselige Sucht nach Absonderung nicht ertödtet. Den Deutschen von dieser gefährlichen, verderbendrohenden Krankheit zu heilen, giebt es kein besseres Mittel, als in allen deutschen Stämmen d'ie Erinnerung an die gemeinsam ver. lebte Jugendzeit zu wecken. Zwei Wege fubren mm Alel. nickt emer allem. Aeiqt uns der eine die Thaten des deut schen Volkes im Zusammenhange mit den Ursachen und Wirkungen, so lernen mir auf dem andern erkennen, vie unse Vorfahren gefühlt und gedacht haben, wie der Charakter des Volkes im Laufe der Zeit sich entwickelt hat, und diese Erkenntniß der Weichsel wie am Rhein, an der Nordsee vie an der blauen Do nau wird das Gefühl der Gemeinsamkeit mehr wecken, als irgend ein andererhin. weis auf nationale Nothwendigkeiten und Pflichten. Eine herrliche Poesie liegt in den Sagen und Gebräuchen, welche aus dem Glauben unserer Vorfahren hervorgegangen sind, und diese Poesie bat eine wunderbare Kraft, venn sieVer. ständniß. und Eingang findet. Die Verehrung, welche einst die Linde genoß, hat heute noch ihre Nachklän. ge in allen Gauen Deutschlands, über das Elsaß hinaus bis nach Burgund, in Tyrol, Steiermark und Böhmen, und auch heilige Quellen giebt es noch viele. Unter Bäumen an Quellen, Quellenteichen verehrten die Germanen die schöpfe rische Kraft. Die FrühjahrSsonne allein konnte die Erde nicht beleben; das feuchte Element gehörte dazu. Dem Weltbaum Jggdrasill mit der Sonne al goldene Frucht wurden drei Wur. zeln zugeschrieben. Eine sollte in den Weltbrunnen, den Urdabrunnen, reichen, und auS ihm Nahrung schöpfen. Alle Gebilde der Schöpfung sollten sich aus ihm, in welchem einst sämmtliche Welt stosfe, auch die des Lichtes, aufgelöst ge. uesen, entwickelt haben. Als der erste schöpferische Geist wurde die Norne Urdr gedacht, als die Hüterin des Brunnens und aller Geister, welche zur Oberwelt wollen. Auch Kinderseelen gehen durch diesen Brunnen, und verden nach Er forderniß von dem Seelenträger Storch abgeholt. Auch der Weg von der Ober, weit zur Unterwelt in das Seelenreich der Frau Holle führt durch diesen Brun

nen. Wer Weltenvaum vl?d von der

Urdr aus dem Brunnen derartig U sprengt, daß Thau und Regen vom Him mel niederfällt. Wie die Sonne über, Haupt daraus hervorgegangen, so ging alljährlich Baldr, der Gott der steigen. i . . . vt.l oen sonne, aus iom oervor, o,e Sebödfuna neu zu beleben. WaS der Baum Yggdrasill in der Weltschöpfung war, das war die Linde in der JahreS schöpfung. . Bon Ende Juni ab ging die Sonne wieder abwärts. Die Fein de der Frühjahrsschöpfung, die Mächte v . v n..i - . w oer oorrenoen Viuiy, oes veryeerenoen SturmeS. der Kälte und Dunkelheit hatten die schöpferische Krast der steigen den Sonne gebrochen, den lieblichen Baldr ermordet, und Wodan, der oberste Lichtgott, mußte nun alle seine Kraft ausbieten, um den Menschen wenigstens die Früchte der Schöpfung zu retten, AIS ein Zeichen, daß mit Baldr die schöpferische Kraft nicht ganz gebrochen war, wurde das Blühen der Linde im Juli angesehen. Die blühende Linde war den alten Germanen ebenso eine Mahnung zum Vertrauen auf den Sieg der guten Gottheiten, wie die grüne Tanne zur Winterzeit, und darum wur de an den bedeutungsvollen Zeitab schnitten der FrühjahrS'Tag undNacht gleiche, des Mai, der Sommersonnen wende und Herbst'Tag und Nachtglei che unter der Linde geopfert, während Weide, Birke, Eiche und Tanne nur während eines Zeitabschnitts als heilige -- m . ' J . Bäume besondere Verehrung fanden. Die Linde gehörte der ganzen Schöp funa an ; sie war der Beweis für die Erhaltung derselben in den Früchten. Diese Früchte waren aber ein Ergebniß der Zusammenwirken aller guten Machte am Himmel und in der Erde; ferner war die Schöpfung eine beseelte, und aus oen uueuen stiegen vie Seelen zur Oberwelt empor, zur Unterwelt hinab, folglich mußte die Linde, unter welcher dem ULoöan und der Holle zugleich ge buldiat werden sollte, an einer Quelle, emem Brunnen stehen. ' - ' ' I w m..... cm vuv ist eines unserer beliebtesten Volkslieder, n:.f. . w.-i r.x oicic junget unu ijoizi ucnicn iar aber nichts daber,dak es em Llndenbaum war, welcher am Brunnen stand, und daß er auch an emem Brunnen stand, und doch gehörte oen alten Ger manen der Brunnen zur heiligen Linde, un mz cuji zulll ituui. 4i vrll! gr nannten Liede spricht eine alte Erinne. rung, welche einer pietätvollen Beach : . V.J . (1 -. Ci . .. 0 .1. QY..S V . . I tuna mertv Wz. 5Cte moe als vie Wohnung aller guten Licht und Erd gottheiten galt darum auchls allgemei ner Schutzbaum, welchen keine Ortschaft entbehren konnte. Am Brunnen auf dem Dorfplatze, auf dem Hofe oder auf der Straße vor den Häusern standen die ? v i i. , rrx Schutzlinden, und unter der Dorsschütz linde wurden alle wichtigen Angelegen heiten erledigt, um den Segen der ober sten Gottheiten zu gewinnen. AlleGememdeberathungen fanden un ter ihr statt, und Gericht wurde unter ihr noch m christlicher Zett gehalten. rw r . rft I rli im 'umteiaiier zogen stcy oic niq. D , ntl tA A , am (XX I tl. ui iuuum 5 ' lüiiuy vycrichtshausern gebaut wurden. Auch die Hochzeit Donar's Freya's wurde am 1. Mar unter der Lmde wie unter der Elche . r i. . r et .! geseieri, uno vieie i)enr eryoyie noq.oie Bedeutung der Linde für die heiraths fähige Jugend, welche im Schattendes von holoen Geistern belebten Baumes träumte .So manchen schonen Traum". Der gläubige Germane fühlte sich hier in der Nähe der Leben gebenden Norne der Frucht spendenden Holle mit ihren Geistern, und in dem Wipfel des heili geu Baumes glaubte er den Hauch des mächtigen Wodan rauschen zu hören, welcher mit seiner GeiÄerschaar über das Land zog,' die Feinde der Mensch heit und der ganzen Schöpfung zu be kämpfen, den guten Menschen zu be ffZL m;i.M b.CXsV; schützen vor jeder Gefahr so lange die ;ivnikMuvuiivi viuvrn vwi iwvbiis uvvii spann. Die las Leben gebenden, weic: t..tH(,.nv. tvi 14JlilitVitcv.it uiiv vv urnnninv heil n glaubte der Germane ereiniat .,,..,!. o:s ...r . ?, lItlVit Utl Vll rUIUl UU w. U1U; UIIV IV fühlte er sich nirgends so sicher, nirgends so wohl als hier, wenn er sich bewußt war, im Geiste der guten Gottheiten ge. .1 fmW N,dZnn eines guten Lebenswandels sich rühmen zu können, war. den unglücklichen, von n . ' - - i - - "-"r)"""n bösen Geistern heimgesuchten Menschen zu jeder Zelt und in jeder Gefahr beige standen zu haben, denn die guten ger manilcden Gottheiten lebten mcyt. wie die griechischen,- nur dem Genusie, son dern dem Streben, das Wohl der Menschheit zu . sichern. Der Mensch aber mutz, wie auch die.persische Religion verlangt, den guten Göttern beistehen in N,kn,ns..n h Nkl,n 5n ,,s n ?,r ut.r hm Q;h,nf.t,m G,, HtIV VkM. WM WH. sollte nur ne Anregung sei, da Rech. e ,u thun. Wer d!n schuj der guten . Geister finden wollte, mußte immer das Gute als sein Lebensziel vor Augen ge habt oder bewiesen haben, daß er sich zum Guten bekehrt. Die Zusammen kunft zweier Liebenden unter dem Lin oendaume war oaver uriprungilm eme sehr ernste. In christlicher Zeit sind die estlichen Zusammenkünste unter der Linde derartig zu Lustbarkeiten auSgeartet, daß sie verboten verden muß. Das ganze menschliche Leben war be !MC,Lffl, ?As ;s.'.. mes'undder unter diesem Baume All:s beschlossen. Alles angefangen, und wenn em Jung ling in seinem Herzen ein tieses Sehnen trug, dann schnitt er .in ihre Rinde so manches liebe Wort. .Und muß der Bursche wandern Weit in die Welt hinaus, Denkt er so treu der Linde, Wie seines Vaters HauS Nicht jedem wird daS Glück zu Theil, von welchem er unter dem Lindenbaume aetrSumt bat. Manchen Menschen läßt daS Schicksal nach tot Norne Verband! m . P v r r i (O. I ammiam mA VkilUiUN NICJX zur iauyc uuiuim, uiuyi zurückkehren nach den Ort, .wo seine Wiege stand, wo er , aus der Natur Nahrung gesogen fürGemüth und Geist, wo iede Quelle, jeder Baum, jeder Weg und Steg in Mur und Wald ihm Er innerungen auf den ganzen Lebensweg mitgegeben hat. Im hohen Greisen-

alter denkt mancher Men um einer

Sehnsucht, die ihm Thränen in die Augen treibt, an .das theure Vaterhaus", und wie aute Menschen pietätvoll ihrer Jugendzeit gedenken, so soll auch ein Bolk nie vergessen, wie seme orsayren .... r: anuoii uno aeoacni yaoen. um mu Erinnern daran einiat besser als jede Mahnung in der Liebe zum großen deutschen Vaterlande, und ein liebevollesGe denken dieser Art hebt den Menschen zu einem besseren Fühlen und Denken empor, macht ihn auch thatkräftig, auödau r m. . ct f (i. ettt fT'. .- erno m sazwerer PNlcylersuuung. umu solchen Stärkung bedarf da deutsche Volk, und dieselbe ist nicht bester zu er zielen, als daß ihm seine yeillgthumer gezeigt werden, die unter Schutt und Asche liegen. Die rechte Liebe führt den Menschen nicht zu thatenloser Centimen, talitüt, sondern zur opferfreudigen That. kraft, welche die Sehnsucht nach Ruhe nicht zur Herrschaft gelangen läßt. Er drückt die Augen zu, muß er in dunkler Nacht vorbeiwandern vor der HeimathS linde, und rastlos strebt er weiter, ob gleich er aus ihren Zweigen zu hören wähnt: - .Komm her zu mir Geselle, Hier sind'st Du Deine Ruh!" Wandert der Mensch auch weit in den Qerbst und Winter binein. alaubt er auch nicht mehr an Holle, Urdr, Aer. dandl, Skuld, Wodan, Donar, Freya u. s.w., so bleibt ihm doch .heilig der ' V ? k - k ' Lindenbaum am Quell, sosern er in sei. nem Schatten so manchen Traum ge träumt, und noch im späten Alter, weit ab vom Vaterhause, hört er rauschen : Du fändest Ruhe dort !" Aie Stadt Ziko. Die landschaftliche Lage der.mericani schen Hauptstadt ist von großer, eigen artiger Schönheit. Ein Kreis von B?r gen, der im Nordosten in der Richtung C rk, ' ..... .!.ti oes ees .ezcoco zuruarrlir, umguoi die Stadt. Innerhalb dieses Kreises, unter dem schönen mattblauen Himmel, breitet sich mit ihren Thürmen, Kuppeln v , . , V ... ... uno oreiUN CUlcrrtlüfN 0ie monumen tale StaVt auö, die noch heute der Stolz America's genannt werden darf. In dem landwirthschaftllchen Bilde treten die beiden Schneeberge Popocatepetl und Jztacahuatl Mit ihren Gipfel ewi r- r v - . rr gen Vlynees imponireno yervor. Zver Popocatepetl ragt mit seinem Haupt bis in die Wolken hinein. Die Schneekuppe des Jztaccihuatl gleicht einem zumSchlaf ausaestreckten Werbe, wober aucb der indianische Name kommen soll. Von erböbter Wirkung ist das landschaftliche Bild, wenn, was in Mexico in der Regel ist, die Luft rein und der Himmel wol. kensrei ist, dann kann eö auf dieser Erde . ' -. , remen schöneren Ausblick geben als von der Terrasse des Schlosies Ehapultevcc im Parke gleichen Namens, beim Stadt chen Tocubaya, nahe der Hauptstadt. Schloß Chapultepec steht nach der Tradition auf der Stelle des alten KaiserPalastes Montezuma's. Aus dem gro hen, mit ausgedehnten Teichen versehe. o r " ? r i . . nrt c c nen Parie iUizri ein vreiier ergpsao zum Schlosie hinauf. Oben- vermittelt eine aroße Fitrevpe den Zutritt zu den Terrasien und den inneren Räumen des neueren Schlaßtheiles. Der alte liegt j Trümmern seit der amerikanischen Beschießung in den Jahren 1846 1847. Der neue Theil war der Lieblingsauf. enthalt Maximilians. Jetzt stehen die meisten Raume leer; m den anderen befindet sich ein meteorologisches Observa. torium. Die Terrasien sind geräumig. breit, und der Ausblick ist nach drei Rlch tungen unbehindert. Untm im Park ragen die hohen Sabinos Bäume fast bis zu den höher gelegenen Mauern des Schlosies empör. Die Bäume sind lehr hoch und breit, und durch ihr Geäste windet sich eine silbergraue, lang herab hängende Schlingpflanze. Man schreibt den Bäumen .ein sehr hohes Alter zu. ! z"i,useni Jahre. m . v -w cn U?t!laW?ltt pslatepell und Jwcc,hull stchlbar.da r , . ni r v rv . zln d.e br.Ue Flache be. Tacuiaya und SanAnael,t einigen mokig hohen , V " . 1 1 . . V C t ' n, von denen erzahlt wird, sie seien ?! L?e iv gen? es ist die von den Spaniern ange legte Wasierleitung, mittelst welcher das frische Bergwasier auS dem Teiche des Parkes von Chapultepec nach derHaupt stadt geleitet wurde. Das Reservoir im Park enthält eine Tafel mit dem Namen des spanischen Bicekönigs, der diese großartige Schöpfung in'Z Leben geru fen hüt. Die republikanischen Regie rungen haben das herrliche Werk zum Theil erlasien und zerstört; eö ist sogar die Nothwendigkeit defselbkn bestritten wuwiu -yy '1 worden. Wohl ohne. genugenden Grund; jedenfalls ift die Zerstörung de? monu . , ffg f - CM'tt' MM, 81H hnd du Alff UM MM X AVAU als eine der weisesten und großartigsten Schöpfungen der Vicekönige betrachtet wird, ehe etwas Anderes an ihre Stelle gesetzt wurde, eme übereilte That. Ent lang denArkos (Bogen der altenWasier leitung) läuft eine Strecke lang der von ?"lna$ 9 " n nB Mde .. Tramway. dessen Wagen in Mexico allenthalben von Maulthieren So gen werden. kS-a.M cm . ? - - x. o- t . , v r cm . . 5"?.""? " Züsrl 0lLr Kirchen, die flachen Dacher der Häuser1 v n.ic.v..f. v : . . ... v ' , i o1 u((iic ciuimt man uiu-tuuiutc Hauptstadt. Bei .besonders klarem Wetter schimmert von jenseits der Kathedrale em blauer Wasfeistreisen, die Flüche oes TezcocoSeeS. -Von Chapultepec und von dem Stüdt chen Tacubava aus führt eine breite in gutem Zustande ' befindliche Chaussee nach der Hauptstadt. Diese Chaussee, Calzada de la Reform heißt sie, ist von cm : . . ajiajicrnian angeugi woreen: aus oei den Seiten besitzt dieselbe breite ftufe wege, durch eine Reihe hoher Bäume von der für Wagen und Reiterbestimmten Mitte getrennt. Auf dieser Chaussee. nicht weit von der Hauptstadt, befindet I CIA Ami mXICT! JiMi i iuy umi ))uu wtuiue uu luiyuucui Sandstein, Christoph Columbus dar stellend, die Statue ist von einem ange sehenen Bürger Mexico'S, Senor Es candon, der Stadt geschenkt worden. Eine kurze Strecke oberhalb dieser Statue erreichen wir die ersten Häuser der Hauptstadt. Zu? Linken des We-

n-S s,N,lt n der Anblik? einS nllia I

neuen Hauses; es ist auf der Stelle der st,n SiXJmn he 5aros 5Kt erkamks. Arena) erbaut und ist Eigenthum der -ffl ri I Mutter Augustm Jturvlde'S, der von . ... i Maximilian zum Thronerben ernannt und später, nach dem Sturze Maximi llan's auf Verfügung des Kaisers von Oesterreich auf europäischen Schulen er zogen wurde. Zlr vennoen uns leki IN oen Lsiranen - W z ..... c p c. , . . rt t. m . - ...... i oer yauplsiaoi. ecyls uegr oas neu. ciüings an eine umc(uuniic vttuuyui i v : . u.cni..s I verkaufte Gebäude der Er Acorda, das in spanischer Zeit der Inquisition ge hört haben soll und seither als Gendar. merieEaserne gedient hat. Links stehen einige neue Wohnhäuser und die Front gebäude der Wagen und der Porcellan. Fabrik des Herrn Camacho. Jetzt be. finden wir uns aus der nach der Kirche Corpus Christi benannten Straße. Zur Linken derselben erstreckt sich die Ala mt Da, em großer Mit hohen Bäumen bestandener öffentlicher Garten. Breite, wohlgepflegte Wege suhren durch den selben. Schöne Fontaine, mit breiten Bassins befinden sich hier und dort: in ihrer NSHe sind Ruhebänke auö Stein Y m t. - k. jt . m 9n. V. C . I angeoracyr. juas oiajie lancroacq oer hohen Bäume wehrt den warmen So, . rl' m nenstrahlen den Eingang. Die Baum, gruppen treten zuweilen zurück und machen großen wohlgepflegten Blumen iti m . bieten Platz. Im Innern der Alameda befindet sich ein MusikPavillon. Zu. weilen spielt hier Militärmusik. Ueber. Haupt ist es ein so wunderschöner Fleck, wie man ibn zum Svanerenaeben sich nur wünschen kann. Die Alameda bil ' ' det ein Quadrat, ketten v er Se ten be. grenzt werden durch die Straßen Corpus Cbristi. Mirador. San Dieao und Ta. w 11 I cuba. Links der letztgenannten Straßen klickt man durck die Baumreiken der Alameda die rötblichen Mauern der ftircken Santa l5atarina. San 5uan de Dios und in einiger Entfernung die Kuvveln von San Fernando. Die bei. den kurzen Strafen San Dieao und Mirador besitzen nur elegante Wohn, e c c s a r r . I yauzer, wayreno in oer slraße .acuoa, neben den genannten Kirchen, die Ver. . rfv r r . . lauisiaoen u. l. w. uoerwieaen. Seken wir unsern Wea aus der Strake 1 . ' I Eorvus Cbristi fort, so aelanaen wir V . ' .t .'..Vi. oV. vourq meyrere Viraizen aus vie Ploza oe Annas, also ins öen der Stadt. E n arokes aeonaitertes Quadrat, in ' u . y I i . . . v ' l . . . I oesten Mille q oer Vielgenannte uno . r . n ff w . e DiciDCiumie Jocaio oenncer. Fleier Zocalo ist das innere Quadrat der oi( v . ert v... . 1 r r n Hiiaza oe rninas, oen mau w icnoncn m Oft -.1 ' l i O I Vuumen, ziumenorelen, Viaiuen, ,von ' ' J tainen. MuNlvavillon. Bänken und wohlaevfleaten Pfaden versehen und so genannt hat, weil man, aus der Stelle des Musikpavillons, einmal den Sockel I C . - 1 - ... . ! . fTs . i 1 s ." I W ' ' Jvlltv zu c i n c ni cniinui uc iigcnu emen großen Patrioten gelegt hat. Das W ' W. tl Denkmal m aber später nicht ausgeführt worden. Es ist ein sehr schöner Platz, ähnlich der Alameda, nur kleiner, aber viel be ' .. . suchter. Des Abends, mit einer Aus nähme, und bei Tage am Sonntag spielt tvi i - thier Militärmusik. Aus der Nordseite der Plaia deArmas steht die prachtvolle, von Philipp II. von Spanien mit großem Kostenaufwand erbaute Kathedrale. Der-freie Platz unmittelbar um dieselbe ist durch eine Baumreihe und mit Ketten (cadena8) abgeschlossen. Vor der Bepflar.zung des Zocalo mit Bäume? pflegte man hier. längs der Eadena?, am Abend spazieren zu gehen. Der Platz ift gepflastert und kahl, aber cs foll demnächst damit begönnen werden, Blumenbeete anzulegen und Bäume zu pflanzen. Die Kathedrale ist ein schöner impo santer Bau : helles Gemäuer, in der Mitte die breite Kuppel, aus beidenSei ten je einen Thurm mit durchbrochener Wölbung, damit die Glocken von unten sichtbar sind. Von de Gallerien dieser Thürme hat man eine prachtvolle Aus sicht auf Stadt und Umgebung. ßm hohes und breites Portal führt in das Innere der Kathedrale, das auf den Eintretenden einen imponirenden Eindruck macht. Hohe Säulenreihen tragen das Gewölbe. Die Alläre sind eich Mit Gold ausgestattet, fast über aden Auf der linken Seite befindet sich das Grab des Kaisers Jturbide von Mexico. Des Morgens ist die Käthe drale stets gefüllt, des Sonntags immer überfüllt. Der Eindruck der Außenseite der Kathedrale wird in eine? für den Beschauer empfindlichen Weise gestört durch das Sagrario, eine Parochial kirche, die man hart an die Ostwand der Kathedrale zu bauen die Thorheit hatte. Das rothe Gemäuer, die überladene Architektur dieses Gebäudes würdigt, in ihrer Anlehnung, den großartigen Ein druck der Kathedrale herab. Die ganze Ostseite der Plaza de Ar. mas wicd von dem Nationalpalast be gränzt, hinter dessen weißlichen Mauern sich die Bureaux der Präsidentschaft und sämmtlicher Ministerien befinden. Von hier aus wird die Republik regiert. DaS Gebäude, das in der Länge und Tiefe mehrere Häusergevierte einnimmt, ist ursprünglich, obgleich nicht in der jetzi gen Form, von dem Eroberer Mexico's Cortez, angelegt worden. Die Mauern sind von kolossaler Stärke, hier und da springen bastionartige Thürmchen vor. DaS Innere ist in Höse einaetheilt. Außer den genannten amtlichen Räumen befinden sich noch das Mlseum und die Post in dem Palast. Das Archiv der Republick befindet sich. dagegen indem ehemaligen Palast des Erzbisch ofs, der Post schräg gegenüber. Auf der Südseite der Plaza, zwischen den Straßen Flamingo, ir. der ein sehr volkstümlicher Gemüsemarkt u. s. w. abgehalten wird, und Miterilla, steht das Gebäude der Diputaaon, der Municipalbehörde der Stadt.! In dem im ersten Stockwerk befindlichen Bera thungösaale hängen, länS der Wand, die Bilder sämmtlicher Vicekönige, des Kaisers Jturbide und der Präsidenten der Republik. Den Anfaig der Reihe machte Herman Cortez. j Die Gallerie der Thürne der Käthe, drale gewährt den vortheilhaftesten Standpunkt, um die Hauptstadt zu überblicken. Ueber die Häuserreihen und Kuppeln hinweg sicht man den TezcocoSee schimmern, e?blickt man die Statue auf dem alten Pcseo Bucareli, und fern am Horizont zeichnen sich die

Naumrukven der Kirckböfe : Wanteon I

de Dolores und Panteon de los IranrtTt8 ah. fortbin tosteot vie ötflOl die " - ' y t i-u - . I Mehrzahl ihrer Todten zu senden. Wel ter, in anderer Richtung, zeichnen sich . , . . w Thürme und Kuppel ver aiyeoraie San Guadalupe de Hidalgo, derSchutz deiliaen Merico'S. am Horizont b. OTi ! 1. V -. . . C . u 1 ! u 1 V.. C!Aai uc vruußen, yinict vklli yuujuiu, lieat das Dorf Amecameca mit der , .... , ' cnt.. Zamaorislircoe 'sacromonle. flauer, t l..a ft - IV. meyr ooer weniger inneryatv ves w i JAti6i..;i.j i t ... icti ak I uuiii von Dörf Tacubay Neue technische ßrflndungen Von Dr. Gustav Lewikftein. Goldfadens in den alten Geweben ge funden und so die Möglichkeit gegeben hatten, Goldstickereien von gleicher tft nfltn t Inil ?.M st I uuhvi" u vykv4 zu schaffen, viel von sich reden; es wurde ;M c;. txFAni:r x;.n.sAM.c'.AM. in sehr kräftlgerWelse dieReklame.Trom. mez geruyri, ais oo mu oieernloellung, wwm m m m m rm n n M w r tw m nraw hprii wm v i welche ja an und für sich ganz interesiant m .r..i7:k.,t.. Mi uu vw uuuy Mivi.(.MiiiviuiiuUvv (iit f (iuiiiuu9 iiifcvi.!. iuvi muiui,

Chapultepec. und breiten sich die Heu seme Farbe und eru vorzugiicy '. ndwe n und ntsernte sich er Sant' Anita, San-Angel und gut erhalten worden ist,.. Der Apparat

US. st von Herrn W. A. GidS in Shmsort X - ' .k nk.Stück

. . . konstruirt und dur te sich wohl auq daw . , .n .. ' tt

Vor ewigerZeit machte die Entdeckung dazu gehören ja jetzt, da dieConservebüch- den l.'.lsenbahn.Fhrplan und Skatkarzweier junger Gelehrten in München, der sen und dergleichen vielsach mit Gummi ten geben lasten. So sind unsere. Herren Dr. v. Miller und O. Harz, ringen verschlossen werden, auch dieHauö' Mne und Karten nirgends vorwelche das Geheimniß des cvprischen frauen wissen, wie störend dasHart und dieser Verrätherbrut sicher! :

nciare3v3nriCrrC?e 'ST Än, ei. Die Conservirung geschieht nun am be- harmlos m den Herrn BankierGordklsAera derCultur-Entwick ung be- sten, wenn man dieGegenstande in einem imer die Frage : .Sind Sie nicht auch Ci a 9 tl a 4-i t am4i aÜam Tl r a. . T JL 1 TT iTl .CSL ..Cl. . s Lf w "7

ne neue gmne. Was Geveimnm iener alten a den besteht darin, daß dieselben aus ei nem Lemen oder Seidenfaden bestehm, It. Pi r. V I oer er l mii einer semen ryleri cyen'cem. m. t L ? . k.mI. oran umsponnen uno oann mu Golv ve legt ist, und die genannten Herren haben derartige Fäden hergestellt. Ob die Wichtigkeit der Sache den Posaunenstö ven, mit welchen die Entdeckung verkun det worden ist, entspricht, mögen die Le ser selbst entscheiden; wir haben uns schon bei wichtigeren Erfindungen über daslln. praktische, von Erfindungen, die noch sehr der Verbesierung bedursen, sofort große rC ,. i r(y r( ,5A I Kreisen zu erwecken, ausgesprochen, daß st!. It.! .! n .n.m a.( Kitdü - w" vwt 'bv"1 ui i ttf.M. W t. 1 I ma mcyl notyig yaven. Wenn wir lro dem heute eine so geringsügige Neuheit s: GZk- ..k... w.r.. n.n. i1 I""', so hat dies barm seinen Grund, daß von V F . V rt"! 1 Wlen aus oennioeaern iyr uym urei i:. ii :v. m:-- 01 c.rr " gemul wuu. wiener rojcno ffl.i. tt.a stX ..!!k vm CV-C, . Ivurtz vu rlttiift Iv.t ui zehnten entrötyselt und auch publizut haim kk. .,1 T j S ? Ai.? iliiitiit lUnthnifii.n , nnliiftHHt avih w t t . war; wenn ncy aoer vie lcyligieir oer Wiener Nachricht beweisen läßt, so würde II. ft. V nri . V O m oaour eme Paienlirung oes neuener fahrens unmöglich sein, zugleich aber auch MiiViriirn in ti flnör Anat3 rt.Tt.f.ri I vn m vivn v.4ivv.. werden, wie mißlich das Patentiren von I P . .L 4 L W wlnenlcyasiilazen nloeaungen uno r stndungen ist. Aleielben sind fast immer das Produkt der Arbeit von yunderten, ost von Tausenden, und wenn cs auch in I tr t 1 1 1 . r i r t ? . wmeniazaiiilcyer mnazr em ieyr großes Verdienst ist, die geistige Arbeit Vieler (..(rtiM ..v . . ! . u.Ä.!f.M zusammenzufassen und zu emem präcisen, greifbaren Resultat zu gestatten, so ist doch die Frage, ob derjenige, welcher das thut, oder welcher zuerst eine Wissenschaft, liche Entdeckung, die ein Anderer gemacht hat, in der Technik verwerthet, eines be sonderen Patentschutzes werth ist, nicht ganz unberechtigt, früher war es, we nigstens in Bezug auf die Entdeckungen wisseuschastlicherNatur durchLcute, welche ihrer Stellung nach zu denMännern der Wissenschaft gezählt werden wollen, nicht nöthig, eine solche Frage auszuwerfen : als Fürsten der Wissenschast standen sie da, verkündeten aller Welt die Resultate ihrerForschungen und sprachen : .Nehmt hin und seht, wie ihr damitGeld verdient; wir haben genug gelhi'n, wenn wir unserem Ruhmeskranze ein neues Blatt hinzugefügt haben." Jetzt ist das anders ; wie alle Welt, so gehen auch die wissenschaftlichen Erfinder nach Brod. Es ist eben die alte Geschichte : .Einem ist sie die hohe, die himmlische Göttin, dem Andern Eine tüchtige Kuh, die ihn mit Butter versorgt.' Eine Uhr, welche fast den Eindruck machen könnte, als ob das Problem des Perpetuum mobile gelöst sei, hat Fr. v. Lößl iu Wien konstruirt. Es ist dies eine große Standuhr, welche geht, ohne daß sie jemals durch Menschenhände auf gezogen zu werden braucht. Wie Krast zum Ausziehen liefert dabei die atmo spärische Luft, d. h. ihre wechselndeTem. peratur und Schwere. Es sind nämlich lö bewegende Kraft eine Anzahl von metallenen .Hohlcylindern aufeinander gestellt, dem. Endstücke aus centrisch ge falteten elastischen Platten bestehen, und der innere Raum sämmtlicher Cylinder steht durch ein Rohr mit einem größeren Raum in Verbindung. Die ganze so eingeschlosseneLustmasse nimmt denRaum von einem viertel Cubikmeter letwa 7 3 Cubikfuß) ein, und wird diesesVolumen für jeden GradCelsius, um den die Lufttemperatur steigt, um rund 900 Cubik centimeter größer oder geringer, ebenso äußern sich die Schwankungen desBaro meterS durch Ausdehnung oder Verrin. gerur.g deß Raumes um je 320 Cubik centimeter pro Millimeter der Barome. terskala. Da nun die einzelnen Cylin der übereinander stehen, so addirt sich die an sich geringe Ausdehnung oder Zu lammenziehung bei jeder Aenderung der Temperatur und des Luftdruckes, und wirkt das Kopfstück des oberenCylinderS auf einen Hebel, welcher das treibende Gewicht der Uhr aufzieht. . Die Mög. 'lichkeit einer anhaltend gleichmäßigen Temperatur und Luftdruckes ist, obgleich wohl ziemlich unwahrscheinlich, doch vor gesehen, indem die Uhr, wenn sie einmal bis zur Grenze aufgezogen ist, auch ohne jedeAenderung in derSpannung der ein. geschlossenen Luft einige Tage gehen würde. ES ist also ein Stillstehender Uhr ziemlich unwahrscheinlich, obgleich die Möglichkeit nicht ausgeschlossen ist. daß sich einmal längere Zeit hindurch du Thermometer- und Barometerschwan, kungen derart gegenseitig ausgleichen, daß gar keine Schwankung in derSpan nung der eingeschlossenen Luft eintritt. Um jede . Ueberfpannung zu vermeiden, ist die Einrichtung getroffen, daß, sobald die Uhr bis zur Grenze aufgezogen ift, sich ein Ventil öffnet, welches daöGleich.

aewicht wischen der innen eingeschlosse

nen Lust und der äußeren wiederherstellt. U51N aewlk Uvr veamienswerill up parat itf vor einiger & in vrngiano aus . . V. . -. rr l. r emem mtt des Herzogs von canqeuer i. e . . c fv i n. Vifl lu. iü.m provlrr woroen. i oies eine inrichtung, mittelst welcher frisch gemähtes Heu in wenigen Stunden durch künstliche l(n)SM. .t.t VmawXam nS (inK Ktl I uiun umumin wuiui, u tuw ii Versuche nach dem Urtheil Sachverstän k:...f i.i.l.:a! v ...o..c.rr . I vlarr ieor oerlevlgrnv uusue uurn, iii. . ... VI. Q. .. I ucni miyi um jtiuuiiuw buu8 rAmmin Aiiiinnin iit l nn nirn num nm i (n.AtS sittrih frntfct fnnn wvr xvwv v vr ... . . I mUt h ftn rpn tnMrfi toifl mit tatilkanisirtem Kautschuk zu thun haben, und Svrödeverden dieser Gegenstände wirkt. Ein 5err W. Qemvel bat nun aefundm. daß diese Gegenstände ihre volle Weiche ..v Cf.fl!.l4S .t st. Vm.mm mm. Via I unu unijuui utyuui, wm muuvk Verdunstung des in ihnen bei derFabri. ' Q or..-.:i.r I kation zurückgebliebenen Lösungsmittels verhindert, rejp. oatz man iynen iyre Brauchbarkeit wiedergeben kann, wenn ic T. nie fti.r ...i.-.s ii m- . . . a im a . innen vllö uiiuguiuiu wuuuju uiu. . z ..rx:.u ' t. roöen. aut verschlossenen Gesak autde wahrt, in welchem sich ein Schälchen mit Petroleum befindet, und das Gesäß in . 1 m . rsr einen dunklen Naum lellt. man hart gewordene Gegenstände wieber yer stellen, so bringt man sie kurze Zeit in - . . Schweselkohlenstossdamps und später in Vetroleumdamvs. doch bat dieses Ver fahren zur Wiedeiherstellung bei Röhren 0w X X. V m (itiMi-ntti I ?,ülu'ro-rr ri ' Jx ?i entstandenen Risse sich nichts ßen und so das Rohr, resp. derSchlavch, undicht bleibt. Profeffor. Schwarz in Graz hat jetzt 1 Z JU. ! (Aam (a I amaa a cnuiiiy. ui niuc juuu ju uiiy uuyikündigten phoZphorsreien Streichhölzer T ...ifXf V ..(..Ti. CPM. in cmiimunu im uiit ciumu. mj. 5)erstellung derielben ge chiedt, mdem der . . . . PdosvbOr. welcher bei den aewönhlichen t -xcas : v .-..rr. .k.r . 'ileluvlzclii zu o"""!!5 ten ist, durch em Gemisch von Rhodar. " . jm m w . r j . c vlei uno vcvweielanlimon er eyi wlro. l . , , r r nie mcyung wiro Mir cyior,aureinali I w -1 . ft- .. ff l?T .ktkk nu einem uyimwcn, jiau uulMiüii entmickelndenStosse, mit Klebstoss, Reib. I nL ..uv cri.L.iiti .(.t. ,X .I lVlr ü""" ""' u"i I ..n.CTX V M c CC.x !4 C2l. ...( uc uj'oc ciic uu vuiu lllluc vm;i 1"! ' .'!. r f t. aetraaen. ULenn icv vie rnnoung ve währt, und die uns von früher her beI . rv mm , kannten versuche iast.en es erwarten, so dürste bald den schwedischen StreichX s, mttKnX(iiA ssAnfitmni r iuigciu imt iuy imunut nmuuvuj wachsen, da die neuen Zündhölzer den I - . Borzug haben, daß man ste an zever Reibfläche entzünden kann. Herrn Heinrich Tillmann in Mulheim a. d. Ruhr blieb eö vorbehalten, einen I . .c ir & nn . Apparat zu eistttven, welqer oas wa nehmen für männliceKleidungsstücke den r " rt . f t ! cvf.t x. a: .I. V Zufällen, welche eine Flüchtialeit oder Ungeschicklichkeit desMaßnehmenden ver Ursachen können, entzieht. Sein Garderobe Anmeßapparat ist so konstruirt, daß sich derjenige, welchem Maß genom men werden soll, nur fest hineinzustellen braucht, und alle Maße, .allerdings mit Ausnahme des Körperumfanges können nach Stellung einiger Stangen undEin. hakung einiger Riemen abgelesen werden, Wir überlassen es den Sachverständigen unter unseren Lesern, die Brauchbarkeit der neuen Erfindung zu beurtheilen, In Amerika haben die Herren Bell und Tainter eine Neuerung amTelephon erfunden. Es ist dies eine Einrichtung, welche anzeigt, wie oft und wie lange je derSprechende das Telephon benutzt hat. Wir werden also wohl demnächst ersahren. dan für Tel?vvon . Ansckluk nickt mehr ein Bausch au.intum pro Jahr, son dern je nach dem Umfang der Benutzung bezahlt werden muß. Eine wissenschaftlich höchst interessante Entdeckung, deren technischeVerwerthung vielleicht nicht allzu lange wird auf sich warten lassen, hat ein Amerikaner, NamensSyring gemacht. Derselbe hat aefunden, daß die Eigenschaft des Eisens, daß sich getrennteStücke durch starkePres. suna vollständig zu einem Stück vereini gen, daß also gleichsam ein Schmelzen aus raltemWege stattfindet, sich bei emer großen Anzahl von Körpern findet. Er hat verschiedene Körper m Staubform in einem Stahlbehälter einem Druck von 2000 bis 7000 Amosphären ausgesetzt und dabei gefunden, daß sich z. B. Blei staub bei einem Druck von 2000 Atmo sphären zu einem festen Körper vereinigt, daß es bei Steigerung des Druckes auf 6000 Atmosphären wie flüssig wird, und alle Vertiefungen der Form ausfüllt. Zinn, Zink und Wismuth werden bei ei. nem Druck von 56000 Atmosphären feste Körper; Schmefelpulver wird durch den Druck zu krystallinischem Schwefel vereinigt, gewöhnlicker Phosphor wird inStücke schwarzenPhosphors umgewan delt. Ehrlich. Aber, Mann, das ist eben doch nicht recht, daß Du da Sachen in Rechnung bringst, die Du gar nicht geliefert hast ! Kannst Du eö denn ans Dein Gewissen nehmen ?" Das verstehst Du nicht. Frau! Wer in jetziger Zeit als ehrlicher Mann durch die Welt kommen will, der muß betrü gen !" Bedenklicher Zeitverlust beim Spielen. . Bedenke doch, mein Sohn, wieviele kostbare Zeit beim Spielen verloren geht!" .Ja, das ist wahr, lieber Jäter, b' sonders bei dem' langen Kartenmischey ' ich habe mich schon oft darüber aufgehalten." Die Bedeutung de'r FarbenEr: .Roth ist Liebe, Blau Treue, Grün Hoffnung, Weiß Unschuld. Nun wiederholen Sie, mein Fräulein m Sie : .Roth ist Liebe, Grün die Hoff, nung, Blau die Treue." Er: .Da fehlt noch einö." Sie: .Ach, man kann auch nicht Alles behalten !"

uuuup , ,vw vv. nt rtAfnrjliA deut cker Turner

außerhalb England Freunde erwerben, m:ktaSSX'9 -1; V. TaKin . besonders wenn er außer Heu auch für k.'.. 7 sie Alles herauskriegen!.

Die Spionage vc? venisrn Tttxn

inyariö. lFür französische Lkitungen.Z . AIS dieser Tage ein deutscher Turn lebrer in der müht des Bois de Bout0öne. jeKe Eleven aufforderte, gewisse Uebunaen Neck au:ufübttN. aaUn i r r w t -: 1 ot(( oer Aunoroerung oyne scilk xDu, GUnhtn baden also o- . 7 nrA ' n 4 3 Vbuuuö . . . , Qe..? ip c -ä f Ai einem ViQIC 0(3 4U25!!cl iuu hab sich drei Fremde (deutsche Turner EnergischeAblehnung. er uerr Bankier Gordel'eiwer, eirr getauste? Jude, sucht mit veinlicher Vor 2 v.u. .v luu iUi4 'll,ulwtt t (tittt mA Abstammung ;u Der heimlichen . n einer kleinen Ge sefls'chaft. wo lebbast über A'üitektur ae I""!' wu uuci uumuui yi. ivrocken wird t Att wuu, negier eine tr nnrjl Uiiiv der Meinung, dafc die Synagoge in 3L - 5 CYY . Tl r w sSt ein ajirweii iji zumal oas n nere ? .Wie heißt?" ruft Herr Gordelkhei. mer rntrüstet; .hab' ich doch nie inr 2t beweine Synagoge betreten !- Freundliches Anerbieten. Psident : .Es ist mir vollständig un- - ' I begreiflich, wie Sie mit den bloßen len ann auf einen Schlag Noden iW,n sonnte Angeklagter : .Soll ich's Ihnen mal u " i ... v v.. . ze!qen?Aus der Dorfschule. Lehrer : Wie nennen die Araber da5 Kameel, weil es so gut sich durch die g. c' 19 iwnwvwiuiuiujm: Schüler : Das Tramveltbicr Bor dem Unterossicier. $Qtnn t)0n jcm cinc Auskunft will. l . . " ' ' ?0 bat ers Maul ii Dslllen bis ick ibn crcac , Denn " n i& r j M Unsinn I ' ' freien Lauf ließe, so könnte man meinen I 1 .... er sei Unterossicier und ich der Rekrut, VerspäteteReue. Karl : Papa, was hast Du mir deurr von der Reise mitgebracht ? Vater : Lieber Junge, vor lauter Geschästsgängen habe ich Dich ganz daraus vergessen. Karl (zur Mutter) : Was hab' ich nun vom Artigsein? Was hatY ich nicht Alles während der Tage anstellen ton nen! SchlechteGeschäfte. Kaufmann : . . .Ich habe Ihnen fchon gesagt, daß ich von Ihren Artikeln nichts benöthige, geben Sie sich keine weitere: Mühe und lassen Sie Ihre Muster nur: eiugepaat, ich laufe Nichts: 'Reisender: Nun, so lass?n Sie doch' mich wenigstens meine Muster 'mal ansehen ich habe sie schon seit drei Wochen nicht mehr gesehen! An Lo uise Michel. . Du riethest neulich ollen Frau'n Den Männern gegenüber: Weil ihnen doch nicht viel zu trau'n Doch ganz zu streiken lieber. Dein Vorschlag mich nicht reizen kann Flan spürt das Teufelsfüßchen : . Bestricken soll die Frau den Mann, nickt bestreiken. 9!escken ? 7 7 - - 1- - - - - 7 - Una pro mulüs.. 1!lir rnf Aiinn. v v jj 0 Kellnerin : .Sie, Herr Dzclor, jetzt' haben wir aber einen jungen Herrn hier, der versteht 's Trinken schon noch a bin besser wie Sie, der trinkt den Tag in der Früh' schon seine 5 Maß." Gast: .So! Wieheißt denn der Herr?" Kellnerin : .Ja, den Namen weiß net, aber schau'n S', da kommt er g'rad selber!" Gast: .Ja, das ist ja mem Sohn V Sonst und jetzt. (Sonst.)- Wirthin: .Gute Nachts Herr Oberinspektor, kommen S' gut heim i Schenken S' uns morgen wie' der die Ehr' !" (Jetzt.) Kellnerin : .Der Herr Amtsrath mit seine lumpigen 5 Pfennig' Trinkgeld, der könnt' von mir aus auch ausbleiben." Unbedacht. . .Vater, Mutter und Sohn gehen ii? einen Biergarten. Nach langem ver geblichen Wa'ten auf den ersehnten Trunk verläßt der Sohn seinen Sitz, um selber das Bier zu holen, und der Mopsnimmt einstweilen den Platz ein. Gast:: .Bitte, dieser Stuhl ist wohl noch nicht? besetzt Frau : .Bedaure sehr, hier.sitzt mein Sohn ! Praktische Verwerthung. .Wie kommt'S denn, daß dem Müller seine Jungen aus einmal vom Kopf bis zu Fuß dunkelgrün gekleidet sind ?" .Weil er im Cafe ein Loch m'S Billard gestoßen hat. Auf dem deutschen Feuer, wehr tag . wurde ein Diner servirt, dessen Menü, unter Anderm .Flammcnsuppe mit Feuerwerkskörpern-, .Gelöschtes Roast oees mir qiauqnuoetn-, .Brandtsrte Ihund .VicheryeuS'Salat" aufsieZ. Dagegen vermißten wir mit Bedauerndie vier Gänge,die auf einemFeuerwehrDiner eigentlich kaum fehlen dürften : .Rauchfleisch", .Dampfnudeln.Spritzkuchen" und .Jlamm'ri". (Ulk.) Zu gut. Gefängnißinspicient: Aber das sind ja wirklich herrliche Räume ! Da könnt ihr wahrhastig zufrieden sein, Leute ! Zuchthäusler : O Herr, die sind viel z'guat sür uns ! Die väret sür Sie unty Jhreöglciche g'rad recht!

or . V 447

VlUtUl ;VUiVVU4V-yvt-

iHntniTinTns.i liiin iil

(Ulk.)