Indiana Tribüne, Volume 6, Number 6, Indianapolis, Marion County, 24 September 1882 — Page 6
Spaziergange durch Amster-
- ' vaul Vn SUsked ültllntu Gtneg gibt es, was ' uns die Freude cm Aufenthalte in : Amsterdam, der so Interessanten und originellen Stadt, wc stnttich trübt : " man hört so viel reden . vom Amsterdamer Fieber, !daZ .' früher eder später Jeder durchzumachen habe, der dort bleibt. ES ist' ein Malaria oder Wechselsieber, das Niemanden hin tSL i Sn rfi ' ttftASrn : f ' K , Xul, wfp " vtuyui vv schwerer überstanden wird ....'Wahrlich - nn$t- 55???n ift hörn J1tfT' 44 t v -y - l v w . w r Nachdem man ein paarmal von diesem " Jieberchen reden - gehört, verliert man V- (Afn tRoft ' tttV : Dort ungesunde Ausdünstungen zu tie - chen, fängt an - sich zu beobachten. Zu jm. 1 !, V S(yHr(lf ..!.. I O : . i nn lj uiik kuuuLii. utu nun 1111 111111 islUl lil Vtu wiuuyitil, wen tiuc im ollst er eingeschlossene Schnake uns. nicht schlafen läßt, ' wird man unruhig und , Ttfct ?Ant rO.t lhmhlAm ii JjlUUH vv v.v WUtytUUt( llilll !(.X .:i . . rr jc cmujicytuuiii ivmiuyai an zu er kennen. Auch die Schnaken gehören nicht zu V.. fi((rtiSiiH (tfMMYnf!Xf!tM Of. t vi uikiit wt uiuiiyuuicy icucu uui n m ' Tft - i c w lieroams. aioi oeren nm Arien : ah' Vtn !n(t!mi(AiM tlvJt Atuii I - uus wiu mivim ijuiu vyiuuitu UCUUlCUt, 1 v:. r.'U- (.r..: jc t . :xi 1 1 Q . .i I .wie juyiiciu;, uücü mu)i vosariigerer . Natur als die Rheinschnaken sind, und ; fremde, in den ostindischen Schiffen im jfcoriirte: eckte MoSauZtn? Um iinn den letzteren gestochen zu werden, .muß man schon Anlage zum Unglück haben -.und ein besonderer Pechvogel sein ; mir .tft 8 n'ttht fipftnnt " sll? 4 j Ö D .um. : . r. - I X. : n . rn. . . ... .xuic giupc jGjcicrzgaiie iocuie woozen -lang herum. ' ' -1 . y Anfangs trug auch meine Wohnung : dazu bei,, mich zu verstimmen. Ich saß :lgenma) lm ang, zu welchem man mit :telst einer Hühnersteige gelangte.-. DaS Zimmer hatte auch gar keine festen 23 an .de, sondern war nur durch Tapeten auf -drei. Seiten von dem Nachbarzimmer geschieden; mir war, als ob ich zwischen .dni, spanischen Wänden wohnte.' Die mr P.lr. l m . ' . iooiocr vagegen war o gut ais durchsichtig; die breiten, nur durch ganz schmale Mauerstreifen getrennten Fen jUr gingen beinahe bis aus den Boden. . Man macht sich von der zeltartigen IJakart der '. Häuser in. den älteren Ctadttheilen'Amsterdams und von der in ihnen durchgeführten und durch , die &(hmnftisfhtr ZüuUr ftfhttirtfm Ni,m. ersvarniß gar keine Vorstellung. Eng und saA'sinkrecyt -gehen die' Stiegen .herab. Als im Hause allmälig Zimmer frei vürden,gelangte'ich in den zweiten und sodann in den ersten Stock, wo ich ziemlich gut ausgehoben war. Aber die großen, breiten, bis auf den Boden ge henden Fallfenster machten mir immer ine Empfindung, als ob ich in einen Olaskaften gesperrt sei. ' - - Wenn ich in den ersten Tagen meine Hühnersteige herabkam, sah ich fast jedes mal ein junges schwarzes Mädchen, daS n weißes . Tuch um ihr glänzend schwarzes Haar geschlungen hatte, auS einer Thür heraustreten und wie im Schatten wieder verschwinden. DaS ist erzähl te der Wirth, daS Kindermädchen einer englischen Familie, die mit sechs Kindern xrnf einem Segelschiffe von Ostindien gekommen.' Sie hatten eine seh? schlechte Ueberfahrtj, daS' Mädchen ist schwer 'krank davon,- geht aber immer rastlos umher. -O, was sind' das für Men Jchen!" rief der alte Herr. Frömmere gibt 3; nicht auf Gottes Erdboden! Schenkt ihnen die Herrschaft bessere Kleider, so sagen sie, sie verdienen nicht dergleichen zu tragen. Weist 'man ih mn ein Bett an,, so sagen sie, sie seien gewohnt, aus dem Boden nur auf einer Decke zu schlafen. Aber macht ein Kind nur : Hm, Hm, oder hustet es gar, schon ist so ein schwarzes .Menschenkind auf und trägt das 'Kleine die ganze Nacht herum. Frommere Geschöpfe gibt eö Uicht!" " : - ' Wenn die SchonmagsterS, daß heißt die Schönmöcher,- die Zimmermädchen, die in Holland von Früh diö Abends thätig sind,' erscheinen, verläßt man auch beim schlechtesten Wetter das Haus und bleibt am besten ein paar Stunden weg. Denn ' das - chonmaken des Zimmers wird sehr ernst genommen. . Alles wird in die größte Unordnung gebracht, um dann wieder in die schönste Ordnung'ge bracht zu werden. -Jeder- im Zimmer besindliche .Gegenstand wird in die Hand genommen und vom möglicherweise da rauf befindlichen Staube befreit. Das Unterste wird zu oberst gekehrt, um all WSsiA ! (in ? (trt ' (3fss lif MUtty Wl(V(l Uit njjv. wtVMfc gu kommen. Die SchonmagsterS ' fegen nicht nur auS, sie bürsten Alles, sie wa schen die Thürpfosten,' sie uehmen daS Bettgestell (du lectegant) auseinander sie klopfen die Möbel, sie nehmen die Borhänge herunter und erneuern sie in einemfort. Samstag insbesondere ist der große Scheuertag; da werden auch oll die großen Fenster und wird eigent lich das ganze HauS von oben bis unten gewaschen.. zZwei SchonmagsterS brin en das leicht zuwege. Eine steht aus 'dem Trottoir und läßt den Wasserstrahl ihrer Spritze gegen das Fensterglas spie len, die Andere lehnt gleichzeitig auS dem geöffneten correspondirenden Jen sier des höheren Stockwerkes und . bear deitet von oben berab daS GlaS mit ei uer Bürste, die an einem lanzenartigen Stiele befestigt ist. ' Immer höher, bis ins zweite Stockwerk hinauf, muß die Spritze ihre Strahlen entsenden; das Mädchen mit der Bürste auf dem lanzen Qrtiaen Stiel-.bat sicö bereits in die Dachlucke zurückgezogen. Erst wenn die arze Borderwand des Haukes uut unv silänit wie ein nafitr Nudel Und iedeS Stäubchen ersäuft und weggeschwemmt W, ruyt die -Arbett der (schonmag wrs. Wenn hfr kZmn,,l Mnfi m 9auh des mim vwmw - Juli nur zu oft geschah, seine Schleußen gar zu stark öffnete, blieb ich daheim und Versuchte eZ mit .n, 5hiM:mt des ftol ländischen. Ich hatte beim Durchstöbern der Bücherladen mehrere ursprünglich deutsch aeickriks,, Wnmnne eflinden. v - Q " W 2)eren Text wir sehr wohlbekannt war. In einem derselben: Jlei Eero Gods genannt, wollte ich das Holländische zu ,cn öcginncn utiö mich im JiSCrjtanDNt)) desselben üben. Unter den ganz beson drren Umständen war mir fast jedes LIort verständlich. Aber was hilft das? Ion der Lectüre eines Buches, noch da ? eines solchen, das wir kennen, ist ein
ungeheurer Schritt zur mündlichen Un !
teryattung. luixt verittyen auervmgs jedes dritte oder fünfte Wort das ganze bleibt bei der Schnelligkeit der ge sprochenen Rede unverständlich. DaS Holländische ist wie das Vlä mische ein Zweig des deutschen Sprach starnmeS, der Geist der Sprache und die meisten Wortstämme sind deutsch, der Satzbau fast ganz der deutsche, die gan ze Sprache weicht vielleicht nicht mehr vom Deutschen ab, als der Dialekt, des TyrolerS oder Schweizers vom Schrift deutschen dennoch genügen die Ab weichungen und Unterschiede,uns immer fort zu befremden und das Verständniß der gesprochenen Rede unmöglich zu machen. Worte und Begriffe kommen in so sonderbaren Verkleidungen daher man erkennt die alten Bekannten gar nicht wieder. Es ist, als ob man fort und fort geneckt würde und kleine Räth sel zu lösen erhielte. - Als ich an einem VerkausSgewölbe, nicht fern von meiner Wohnung die In schrift Doddeten" las, fragte ich mich zuerst, was damit wohl gemeint sei. Und doch ist -die Lösung 'gar leicht: voddekiZten sind die'Kistrn, in wel chen die Todten zur Versendung in das bessere Land verpackt werden; das Ver kaussgewölbe war ein Sargmagazin. DaS. Wort OoedskoOp war ich ge neigt, nachdem ich es auf den GlaZthüren zweier Laden gelesen, in welchen Schuh Waaren ausgestellt waren, sür den Na men eines Schusters Gutkopf zu halten, der Eigenthümer mehrerer Magazine sei, bis mir einfiel, daß dies einfach Gut kauf, Ausverkauf bedeuten müsse. Auch was die allenthalben anaebrachte In schrift gestöberte Kamera te huur bedeute, gab mir einen Moment 'Kopf zerbrechen, es Heißt einfach : eine möblir te Wohnung zu vermiethen und das Wort liuur (sprich hör) mag mit unse rem Heuren in etymologischer Verwandt schaft stehen.-. Endlich über . eine In schrift, die ich im Cafe des Milles Co lonneö über einer, aufgehLngten Sam melbüchfe las, habe ich jedesmal, trotz des Ernstes der. Sache lächeln müssen sie lautete : : Yoov de yerdnikte Juden (für die bedrückten Juden). u . Einen Amsterdamer Buchhändler, in dessen Verlag auch mehrere verthvolle deutsche, Bücher ich erinnere nur an Corvin'S Memoiren erschienen sind, und der auch meine Schriften wiederholt seiner Ausmerksamkeit und der Gunst der Uebersekuna gewürdigt, wollte ich. Ya jch jufgllig seine Firmatasel erblickte, lm zoroelgeyen gruben. . cy irai in das Baus und fragte einen ernst und eierllch blickenden verrn. der gerade aus der Thür treten wollte, ob Herr 'Blnger zu. sprechen sei i .Mynher Binger," ant wortete er in einem Tone, in welchem mir eine gewisse Melancholie zu liegen r jt. ... . " n . m -w r u)ZTi, . ,iifveriroin. je? - auverie mein Bedauern und' ging. Alle Wet er dachte ich, als ich die Warmoestraat entlaug schritt, .was muß dem Manne zugestoßen sem?l Vertroklen was ist das? Ist er vertrocknet? Ist er ertrun. ken ? Nun, mag chn was ,mmer betrof sen haben,' wenn es nur nicht gar zu schmerzhast lst. . Em paar Minuten später mußte ich mir sagen, das vertrsk ken jedenfalls das Präteritum von tre ken, ziehen daher trek-80lmiteii Zieh fahrzeuge) sei. Herr Singer war ein fach umgezogen. . ' : so neat uns oteze Sprache tortway rend.in sonderbaren Verkleidungen, jetzt mit fremdartigen Ausdrücken, jetzt mit anderer Aussprache, jetzt nur mie ande re? Orthographie. Den Plattdeutschen, die in der Sprache Fritz Reuters heran, gewachsen sind, mag sie ganz natürlich vorkommen, . wir. Suddeusche dagegen können bei aller Achtung, die wir vor dem Genius des holländischen Volkes als ' solchem empfinden, nicht umhin, sie zuweikn komisch und grotesk zu sin den...' ' , ..-,:. , ' . ' " An einem der wenigen bellen und' sonnigen. Tage, die der Juli uns schenk te, war ich hinaus gefahren, mir die beiden Wunder holländischer Baukunst: das Schleusenwerk bet Schellmgwoude und den NoordZeeCanal anzusehen.' Beide Werke, das erste östlich, daS andere westlich von Amsterdam gelegen, gehören eigentlich zueinander, das erste re ist die Schutzwehr des zweiten. Erst druch sie wurde das eigentlich in einem abgelegenen Wmkel des ZuyderfeeS ge legene Amsterdam, dessen Zugänge von Versandung bedroht waren, von Osten wie vom 'Westen wieder den größten Schiffen zugänglich.' -. Damit dcrs Schleusenwerk in Schel lmgwoude erstände, mußte alles über boten werden, was noch in Holland in dieser Art geleistet worden war. Nur holländische Ingenieure, an solche auf lockerem Triebsand errtchtete. Bauten ge wöhnt, konnten dergleichen ausführen. Man versenkte Tausende Don' Sandsä cken, sogenannte Flakken, ' und trieb da zwischen die Pfahle 'hinein. 1865 riß ein furchtbarer Sturm die ersten Piloten zusammen, die Arbeit war zerstört und mußte ausS neue ausgenommen werden. Da zeigte sich ein zweites unerwartetes Hinderniß. Durch die Last des neu aufgerichteten Bauwerkes wurde der Sandboden daneben gehoben,der Damm ichien wieder gefährdet.- Da fing , man an, weite Strecken der Meeresboden mit den schwersten Blöcken zu belegen, sozu sagen Meeresboden zu pflastern. Das hals.' Und nun schllent em zwei Kilo meter langer Damm die Ostseit; des Z) gegen den Zuyderiee ad. Dieser riesige, ganz aus Steinblöcken und , mit Lehm gedichtete Damm hat drei Schleusen zum Durchlaß der Schiffe und zwei zum Auspumpen und Einlassen von Wägers. Zweiundzwanzig eiserne und vlerunddrechig hölzerne iOoppei tbore. von denen die größten je sechs hundertundachtng Centner schwer sind, reguliren den Durchgang der Wasser. Auch Dampfmaschinen sind m Thätig keit zum Auspumpen und Herstellen des Niveaus, sie können, wie ich lese, in der Minute die ungeheure Masie von zwei tausend Kubikmetern bewältigen. Der Verkehr durch diese Schleusen ist ein gewaltiger : alle Fahrzeuge, die von der Zuydersee, Friesland, Gröningen, aus derNordfee nachAmflerdam kommen vasiiren sie. Täglich werden an drei' hundert Schiffe durchgeschleust, an ein
,elnen Tagen sind, es schon siebenhun l
dert gewesen. Lil. -' :- Eine Ergänzung dieser Werke lst der NordseeCanal, durch welchen Amster i ' m 1 r 4 i mir oam oer zcoroee in oirecier mlaziung auf drei und eine halbe Meile vahege rückt worden ist.- - r.,.r . . Sachverständige sehen in -diesem- Ca nale'ein Seitenstück zum ' Suez.Canale, obgleich dieser einundzwanzig,' der. hol ländische nur vierthalb Meilen lang ist Beide sind durch Sand und seichte Seen geführt. Indeß-bot. der holländische dem Baue ungleich größere Hindernisse : es war em nordisches, gewaltig ebben des und .fluthendeö Meer voll furchtba rer Stürme und . coloffale. Pressung des Wassers zu bewältigen.- . . . - , , ; : Vclsen an der Nordsee mit iseinem Leuchtthurme und seinen, -Wersten, ge'. wissermasen das PortSaid .dieses Ca nals,!yade ich leider Nicht besuchen, kön, nen.' Immerhin hatte ich Riesenwerke! gesehen, in. wachen sich der alte Mter nehmungsgcist der Holländer wunderbar ausspricht. ,.... "::. Die Bervrechen ver Thiere. Und wenn ein ' Ochse einen Mann oder eine Frau stößt,-so daß. er stirbt, so soll der Ochse gesteinigt werden und sein Fleisch - darf nicht gegessen werden ; der Vtn öMwcgi-n au loujxianos agehen." Das alttestamentarlsche Gesetz W der beste Beleg sür die Thatsache, daß pu:4" licyieli sur iqe yanoiimgen iuff . oen, ourq welqe ne oen i,len,llzenVlyllX (ia4m Ci . VTI I j Vlil AUUUil. lUiUUUllU 114 nicht nur allen Völkern des Alterthums gemein,' sondern sie herrscht auch noch im Mittelalter und wird durch viele Rechts sprüche bekräftigt.' Im Jahre 1352 . . . (V.f 's . ' V . f rouroe zu ttaiai e ein umo von einem Schweine aetödtet.' Das Tbier wurde es V v x. V , jr'. . ' ... , zum Tode durch das Schwert verurtheili, un j- well dasselbe emen Arm und .den opf des Kmdev-Henagt hatte, wurde l5?.'?' das Gesicht verstummelt. Darauf be Neidete mandas Schweiz mit Mm. neioein uns oer marirlmier ergie. .m r rr r ' " r t I Vn4 . P WciiiA . titn. a(A iCMtlnhMiin fii I 7 7v"" rvr'ul jmt ;mw zeyn oi uno -ein Paar Zanouye.xcommun.cali UCiu uu uiuüuwujut uu yim VL 1 ill A I M M m tt Mn II lt M Alt M M M4 I Tbierreiche - waren auf der Tagesord' nung.' Noch' am 9. Juli 1516 fällte Jean Milon. Richter von Tröyes,- fol genden Spruch : Jch erkenne nach' An hör der Parteien (sie !) auf das Gesuch dr Bewohnvon Villeneu zu Rechts Vllit tAvtfn, htMtf ni WttVM ah -K I , iTVt 1 j.i Ö änsonst eniaren to sie für t?-.rpiid&t unb eoMMUNicitt. ; . 'l " DieUngeheuerlichkeitderartigerRechtsö?. X"X toietcf n ersten SiÄ? möglich auch ausgesuhrt n Strafe, son dem m dem fundamentalen Irrthume, day Handlungen -gegen Individuen an Wer Art, hier gegen den Menschen, als JUCllllC UUIUCIUKI WCtüCll. iUUlU WU prasen Thiere; aber wir thun es, um sie " un erer verricyatt zu unterwerfen, um ihnen jene Eigenschaften abzugewöhnen,' deren Bethätigung unserem Interesse zu widerläust; niemals sällt es uns ein, sie für ihre Handlungen 'verantwortlich zu ma&in. da wir Berantwortlickkeit un r Zi n. .f V . . bedingt von Willensfreiheit abhänge mawen uno cte legiere ms ein aus crnteRIUr)eS ?rarpaatio des Menschen ansehen. Ob mit Recht oder Unrecht, sei hier nicht näher erörtert, es genüge die Bemerkung, v :i .! .im: crn.rx r jc ... "Up ein cinyeuiityc . jcuannuauung Prärogative sich überhaupt Nicht vertragen, und daß psychische so gut wie man gegen ejchöple. anderer Gattung m m . m . uoeryaupl vcrorecyerlicyer yaten Syig sei. - Würde diese Fraget bejaht,' dann wären die Menschen die schauderhaftesten Verbrecher ; denn kem Thier der Schöps ung. gebraucht seine Kraft zum Schaden seiner Mitgeschöpse mehr als der Mensch und daranwird -nichts gemildert durch uic nuiuiujc -oerocununa, uie uns yerrn oer VQopiung- macdk. lr . m P ,, vn sind in der That gerecht genug, uns die 170 Ji m. &. mVJ a I . li . A m. C - C - I 8" wicuirncincs zu oegeoen; wir sehen em,. daß iedes Tl-ier im Be reiche seiner Gattung souverän und nicht iVc. 8 ' l zlV 3 1 ngewen ÄVT-V oW;BHnBn seinem zoylergeyen vienstvar zu machen, fo' wen et nn cerrnag; wir eruaren a.s ttvreqen nuri.oiqe yanoiungen, oie einzelnen Individuen derselben Art zum Schaden gereichen oder den Bestand der Art oder Gattung selbst gefährden. Kann man m diesem Sinne vonBer brechen in der Tbierwelt sprechen? Man braucht nur an die so häusigen und ost blutigen Kämpfe der Thiere um die w - - m ' MM ' Nahrung oder um den Besitz' des Weib' chenö,'an die bei Säuen sehr gewöhn liche Tödtung der Jungen, an die der Mutterliebe gänzlich' entbehrenden Ku kuksweibchen zu erinnern, um jedenZwei' fel darüber auszuschließen, daß Thtere aanz ebenso wie Menschen unter dem unwiderstehlichen Dränge ihrer natürli chen Triebe oder ihrer Leidenschasten gegen ihresgleichen wüthen. Man hat allerdings diese Hanölungen als instinc tw in Gegensatz gebracht zu den Hand lungen der vernunftbegabten Menschen; jedoch sind heute fast alle Naturforscher und Philosophen darüber emig, daß zwischen Reflerthätigkeit, , instinctiver uno vom zeruanoe geieilkler .yaligieil m rt . . . O-YL eine scharfe Unterscheldung mcht gemacht werden kann.. . Die materialistische Richtung derPsy chologie der Neuzeit mußte naturgemäß dahin fuhren, die Quellen der psychl schen Aeußerungen zu suchen; man stu dirte das Kind und, weiter zurückgrei send, das Thier. Man ist auch nichtl beiden normalen geistigen Funktionen stehen geblieben, sondern eingedenk der Erfolge, welche dieEntwicklungsgeschichte aus der Betrachtung der Rückbildungen, Mißbildungen und Bildungshemmun qen gezogen hat, studirte man eifrig die Aeußerungen des verwirrten Geistes, als deffen Abart man auch den verbre cherischen Geist zu betrachten geneigt ist. Und in ' die Reihe psychologischer For schungssubstrate fügt sich als jüngstes Glied das Verbrechen der Thiere em.' Es ist daS Verdienst von Lacaffauge, die Ausmerksamkeit aus dieses fruchtbare
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Gebiet .gelenkt unzugleich.ejnige,Bau
steine zur Grundlegung - beigetragen !zu haben.- Er sammelte -die iwoerÄtera tur zerstreuten und eigene.Beoabachtun ' a V 0- !..(.(.. gen uus oem jLyiziuvzu uiiv.iupmt sie mit Rücksicht , aus den Trieb.? oder die Leidenschaft, -welche die jeweiligenHand lungen - herbeigeführt .haben .mochten.' Einige Beispiele . werden.' die Methode und die Ziele desAutorö klarlege: ! : .Das Nahrungsbedürsniß veranlaßt viele der "bekanntesten Thierarten ' zu Diebstahl .und Raub;, deßhalb! bringt man in den Ställen Vorrichtungen .an. uin die Unterdrückung des Schwächeren durch den Stärkeren zu erschweren. Ei ige Thiere, wie Wölfe, Ratten,' Mäufe,' Meerschweinchen, t. verzehren . sogar die Schwächeren ihres Geschlechtes. .Ja, es wurden Bienen:, beobachtet, welche sich unbemerkt in einen fremden Bienenstock zu schleichen suchen, und wenn ihr Un ternehmen-vom Glücke begünstigt wird. bringen sie andere Bienen aus ihrem Stocke herbei; es -bildet sich '.allmälig eine Diebsbande, welche fernerhin nur mehr von Plünderung - lebt. . Diebische Bienen können auch gezüchtet werden. indem man Branntwein in ihre Nahrung mischt. Die sonst arbeitsamen Thiere werden aufgeregt, trunken und träge, und so wie sich bei ihnen der Hunger -ma$mtn und rauben sie. - Am häufigsten werden die Thiere A,YuAMri,h , Np fa. Nngeberdigkeit, 'unter Umständen auch Ge ährlichkeit, brünsti. , Thiere ist allgemein bekannt.- Min. der bekannt dürste sein, daß alle .Arten J 1 - - - 1 . geschlechtlicher Verirrung auch bei Thie ren beobachtet wurden. , Es gibt Tau ben, welche mit Leidenschaft denWeibchen nachstellen, sie überwältigen und rauben; wenig gewissenlose Liebhaber, verstehen . .;. .:,!. j-,tf.r;A ik. ... .,.. z..-i Virnuu AU uwumui, uivvh wvfc , iuvvedürstige Täuberich immer wieder , ver anIafät wird, Weibchen aus fremden Schlägen -an sich zu ziehen,' und.daS Männchen dem geraubten Weibchen r0jstt . . , , - . : Me Mutterliebe, einer der heftigsten ,., .,,.,. i ,,! Wll tlll vtututitivvvi vv. v vm v . . . !. . . . Gattungen sebr wenig, bet. anderen bls .r Selbstaufopferung entwickelt. WäH sich UM seine Jungen . . ' ststr ni&i kümmert, brütet der Wacktel könig mit solcher Beharrlichkeit, ' daß die Sense des Schnitters nicht selten seinen Kops vom Rumpfe trennt. Du Mutter liebe verleitet einzelne Thiere zu Kinder raub, wie bei Stuten,. Maulthieren und beobachtet wurde. :i Eines der . . ' . . . - -. . . . merkwürdigsten Beispiele dieserArt wird von Pierquin erzählt. Dieser besaß eine hdin, welche die Annäherung eines 5nnde nickt tränen kannte : - überall n- ,i i nd-n sb mf yie stehen . und . war i selbst . durch Schläge nicht zum Folgen zu bewegen ; mnn pe allein ausging, brachte sie mit nter ein Sündcken im Maule mit. , so daß, die jungen Thiere endlich ertränkt werden mußten, weil die Hündin nicht l jm SlrtnX. vnnr hifTTn i rnKhrtn I KU. lUllUh IU UC. W lb I bftlfell UM WfeltUMfcV Es ist begreiflich, daß die Thiere rück , v 7 sichtslos die Befriedigung : ihrer Triebe anstreben und etwaige Hindernisse mit Gewalt beseitigen. .Bösartige Eigen ss.,n m,:x fta?,,.. TOnrh, u.n mrt k,i 3-ntrn.in.rAn x..z..i m r ... I IC UUKIIC ÜHUUIU unu au um ;r,4yu . man an eine ver. ht (f nMhümchUH denken mk. Andererseits wurde auch beobachtet, daß die Antivatbie wischen solchen Tbier nn x, ;, .:: cvnslh öllf hi. I ' " ' v-'-o- i andere macht, oder zwischen Concurren im dnmhh nm die ß-Inn-rnnlfiinn allmälig schwindet, wenn die Lebensbe hat der daß s hfr nfff Nniil hi Jfnfefn nh I , 4.1l fwmww -mr -w v- v die zahlreichen Ratten sich nicht bekrieattlt sondern sich gegenseitig bei derIagd aus Vögel unterstützen. S r v w Alle Thierzuchter wissen Zuge von Dankbarkeit, aber auch von Rache und "yerfolgungssucht ihrer Pfleglinge zu er ,km,. . ßnv ninn di WaAriAt durch die Zeitungen, daß ein gezähmter KUuhnr, erichs o,n,n m? nn I kVUUlU . UllVktlVWVliW VltlVI. WVU(III MI ritt ,,..d ,k.rstammt.. Nttn dem ee sZck später herausstellte, daß er vor vielen I " Jahren der Wärter des Elephanten ge nnr nd les?n mikkankelt feotte 5)ier gehörte' allerdings , das Qpser de? Rachk.Acteö einer fremden Gattung an; aber wem wäre es nicht aus eigener Er fahrung bekannt, daß die einmal erregte Leidenschaft der Thiere an der Grenze der Gattung nichtSalt zu machen pflegt? Die esellikn 5inincte sind bei man chen Thieren so stark entwickelt, daß sie demselben zum Opfer fällen, oder daß sie durch dieselben zu verbrecherischen and lungen verfübrt werden. Tauben Rehe, Gemsen, ' Maulwürse überlel?en nicht lange den Tod ihrer eheliche. Genossen. . m ' mm m mm . . m, mm m Störche sind so eifersüchtig, daß sie die ungetreuen Genossinnen und ihre Buh len dem Tode weihen. Ihre Eisersucht lst auch blind ; denn legt man Huhner eier in ein Storchennest, so geräth der heimkehrende Gatte : in fürchterlichen Äorn und tödtet m vilfe anderer Störche die unschuldige Gattin. Auch an Beispielen sur minder schwere Vergehen, die wir gewöhnlich als Un lügenden bezeichnen, ist im Thierreiche kem Mangel. Daß unsere intelligente ren Hausthlere gegen Lob und Tadel äußerst empfindlich sind. weißJedermann und man kann das Benehmen aehad schelter Hunde oder Pferde wohl nicht I 1. m rr l .1 - tl. . X. Ff. anoers als Mil vruciini oezeiqnen. iN' zelne Thiere - mißbrauchen rhr Urtheils vermögen um zu simuliren. ' Ein Militür.Thierarzt berichtet von einem Truppenpferd, das sich am Tage des llebungsmar ches,ost hinkend stellte. um der Strapaze zu entgehen, und Eo ste, der Uebersetzer Locke'S, kannte 'einen Hund, welcher immer, wenn seme Ka meraden um das Feuer sich gelagert hatten, im Hose zu bellen anfing : wah rend nun die Hunde in Folge dieses Alarmzeichens aussprangen und in den Hos liefen, beeilte er sich, zum Feuer zu gelangen. So ost er' auch diese List an wendete, um zu einem guten Platze am Feuer zu gelangen, immer ließen sich seine Kameraden wieder täuschen. , Bei den zuletzt angeführten Beispielen kommt man einer anthropomorphisti schen Deutung schon . bedenklich nahe, eine Gefahr, welche um so größer wird, j ie weiter man m der Zergliederung pzy
chischer Aeußerungen geht und je weiter man in der Thierreihe hinabsteigt. Doch muß man Lacassägne Recht geben, daß man auchdie Vergehen und Verbrechen der. Thiere mit denen deS-Menschen in
Parallele stellen muß, sobald eine Aehn lichkeit der ' thierischen- Acte. Gedanken und'Gefühle mit den unserigen zuge ki. .i.lt C . u V ! . CY - fc I jiuuuni -wuv, uuu vllp niun uic üllervre chen in der Thierwelt studiren müsse, um ... -r. .n x rn .n . i. . r? . I zu cmun giunoiicgeren veirianoniue oer in der menschlichen ' Gesellschaft auftre' tenden Verbrechen zu 'gelangen.' .Wie unter den Menschen, so ist auch unter den Thieren der-', Verbrecher '.ein mitunter Vif Rif!Jf Ci. -i. .. O ' u !l. c . f twnuy uuit.ciciiuci vvu miL v(un I deren oder ungewöhnlich mächtig ent wickelten. Instinkten und Leidenschaften.' Die'. Moral der Wölfe kann die . der cm . r je . r " " "v jt : Menschen für uns verständlicher machen, : - : . ' -- ' ' E in Held. (Eine Neist'Erinnerung von Alexander Duma?)
- DttHaß, den dw Siciliamr gegen XL WMnluT?' -kn RZ,i.ner heg., ist fast nchgZ. SSSSÄ in als jener, welchen der Jrländer dem btr Selinue nl n. .
w mm mr . t - rr t . w y iige reianm zu : irn neavolllan lscherldatwarausirgend einer IU Z , veruriyettlworoen. a .sollte erschossen werden. die Nea.. ,rtT;rt im wrs...;- : m..c. ' I lll - w -w ' " i yvtuuittv im tuytmiuiia mui ui iut i ! ' lttyen, erwar ettn der neapolitanische Delinquent zumTode geyen werde. ' - ' : Die Landsleute des unalü(klichen To deökandidäten waren darob nicht wenig besorgt, denn sie hatten alle Ursache, an enn ne vanen aue ur acve, an zunehmen, daß iyr L unehmen,' daß ihr Landsmann nicht sehr ??L5en und ihnen lolcher gestalt Schande machen werde. -Die Si uation erschien ihnen demnach m k einem ehr losigen Lichte . Dle öu Uen und den Sicilianern den Spaß, welchen sie sich von der .Hinnch. rÄi-"Ä?" verderben, wendeten sich die Neapolitaner an den König, um heldenmüthig sterben und ihnen solch , t " - - ' ' , eine S.eBnaltaun8 des Soldaten zu er. Gtätä2nn S ubordmationsverletzung handelte. konnte der sonst'fo gulmathme. König dem Gesuche keine Folge geben; die Eerechtiakeit sollte ihren Laus haben. ''Die kZUwner berathlchlaglen. was wohl tXPlTfflti? iZFlZ situ BfiTfn tun niitrn . ..S$ir Irin nr kompetenten Männer gab den Rath die Exekution.m aller Stille mit - Aus chluß V der Oeffentlichkeit abzuthun. Dies wurde selbstverständlArworfm,da kett ln dieser Sache den Spott der Si lwner erst recht herausgcsordert hätte, ..Man verfiel m die .seltsamsten Aus i cio ix J Vx ' n' v W k Wtl ' ff tt Ä? 5nbC?" Kardinalfehler der Unausführbahrkeit lltten.!':So herrschte denn große Rath losigkeit und , noch größere Verlegenheit unter. den.- Neapolitanern. Dazu be nahm fich der unglucklelige Dellquen m emer schrecklich unmännlichen, verzweifel 4 (TO f VT) n. Ktttt OsiiA.MifiAf am V ten Weise. Von dem Augenblick an, da man ihm. das Todesurtheil vorgelesen hatte, weinte und betete er unaufhörlich. bat um Gnade und empsahl seine Seele dem heiligen Januarms. Es schien sei nen Landsleuten zweifellos, daß . man den blutjungen Feigling zum NichtPlatz werde schleppen müssen, woselbst er vor aussichtllch gleich emem alten Kapuziner sterben würde. Unter verschiedenartigen Ausflüchten verzögerte man die Hmrlch tung so lange als möglich. - . .SchlltiLllch fand man zu emem weite ren Aufschub .keinen Grund mehr und v wimv iuiiu iu ci iua Mim Äuuiumen, und.in Erwägung zu ziehen, ob es denN'Mcht doch nochlmoglich ittttre, aus der heiklen. Situation:, emen . passenden WX. k r.x r.i, crnr ...r. Ausweg zu sinden. Nachdem,' die Nea politanereine.Zutlang schweigend - und nnnend dagesesMwaren, Niemand :r gend, eiren rettenden Gedanken äußerte und man schon betrübt ausemandergehen wollte, erhob sich der-Almosenier, ein ehrwürdiger alter 5err, und vcrstcuerte die Herren, daß en zweckentsprechen o..ttuez .uv...-.oq ? weiter nicht m ihndringen, das. Mittel ,ei voulonilncn llyer uno er.verourge r!jt r .. ? . : crn!ir i rr . v ? . cn . . Nlq.sur.ine ÄZirlllMleli. jsjaoizmza politaner sahen, daß der Almosenier ent schloffen war, ihre Neugier mcht zu be friedigen, frugen sie nicht weiter nach sei nem Mittel und sixirten die Stunde der legrina und Eastellamäre gelegen Platz oelilmmi, ein aum, weer groß genug . . n in . . w . . a . Ä . v m mär, aue ewooner von Palermo zu w sen. Am Abend, welcher der .Hinrichtung vorherging, begab sich der Almosenier ins Gefängniß., Als der Deliquent seiner ansichtig wurde, stieß er em schreckliches Wehegeschrei aus, da er glaubte, er sei gekommen, ihn zum Tode vorzubereiten, Aber anstatt ihm die Beichte abzunehmen, theilte der Almosenier dem lungen Nea politaner mit, daß der König ihn be gnadigt habe. .Begnadigt?-, nes der Verurtheute freudebebend. Wirklich be gnadigt?". .Ja !" erwiderte der Prie ster. .Also, ich werde nicht erschaffen werden ? Ich werde nicht sterben ? Wer König läßt mich am Leben .Du wirst nicht sterben, mein Sohn erwiderte . ftt-.io v. v.. ni: oer vaici,. .uuiy ci umg .ucaimuiai dick nur unter einer Nedinnun. . . ""7 . rz ou- -- ,Unter welcher Bedingung ?7 sprach oer eruriyelile, moem oie Viae oer or c . er rr . v I Furcht aus seinem Antlitz wieder sichtbar
Hinrichtung, welche amnachsten Bormit Er fiel . von acht. Kugeln durchbohrt, tag um zehn Uhr ststtsinden sollte. - dt zur Erde, ohne auch nur einen Seuf
-Uid wllÜJliJiUtt VKl AlüllUJCll
ujuivc. .1111(1 uti Kjswuiyu4iy, vußlhtnt rt . orv . , . p . . . , .rr. . c... I
ane Äoroereiiungen 0 gelrossen weroen, aiS 00 ou wirliicy er,cyo sen wuroei. To wirst du heute Abends die Beichte ,able gen, in ganz derselben Welse, als wenn du morgen. wirklich m den Tod gingest ; 22.5!? :niTÄf 5" wnuyiftu (ukii, uia uu usi uiuj rniV vyuuuiyi, yuue . iüuu man auch auf dich schießen, allein, die t,s. . sr:.ci:jk i Gewehreverden nicht geladen sein. .Verhält es sich wirklich so, wie ihr mir m . V n p , c 'cir sagt, mem aier r fragte oer erur theilte zögernd, da er diese merkwürdige Procedur nicht recht verstand. .Welche Ursache hätte ich, dich zu täu schen sprach der Priester. , .Das ist wahr !" murmelte der Sol dat. .Also ich bin wirklich begnadigt ?
Ich werde nicht, sterbend .Geuiß, mein Sohn !'' :'r'j . Juchhe!" rief der arme Bursche'freu bestrahlend. .ES lebe der gute König ! Es lebe der heilige Januärius ! Es lebe
die ganze Welt ! Und . ertanzte vor Seligkeit in seiner Zelle umber.--'Was treibst du, mein Sohn ? rief der Priester. Ck a sX W. s JC i.an.R.u . ä y t. r vul vll Ivtt vttgeijkli, roas.lcy vir 10 eben sagte ?,Deine.Begnadigüng Zst'ein rti .t . ..r. rv eycimnip, von wkicyem .Niemand, auch nicht der Schließer,-etwas wissen darf, Aus die -Knie' dentt und beginne deine Beichte, ganz so als ob du morgen ster den müßtest!? fcl...t;. - ; tT ...fnw..XC.Ifl. . ai' c: im - uuiciiK cciannic oie ZUZQyr heit dieser Worte," warf ch auf die Kniee und beichtete. '.Der Almosenier gab ihm die Absolution, worauf sich der Soldat ' t so c... ' ' . abermals durch eine Frage zu vergewi sern suchte, ab seine Begnadigung a Cft !f f! jC..!i. . , m 0lsauf Wirklichkeit beruhe. ' Der' NrieN. k. ruhigie ihn in dieser Beziehung vollstän dig. und ließ ihn . allein. Kaum' batt der Almosenier die Zelle . verlassen, als h Kk;kt. -lL--L"r' : zz .t . 4iw. vvv iiui UmLa TTa.a :. . ' , n iA i niw rrt . psing die Absolution allermeiner Sün' II ist v. r1"" r" iir II ' i iiiu ll l 'ir M n m rn . m a - viüüz meiner ((( Wieder. - ' ; as iftfreilich etwas' Anderes .w.,,!.,. vu vttuciui uycnovilöus f - Ich habeHunaer und möckte aut .ss? . Er hatte seit .wei Taoen nickt sen.-.! Man brachte ihm'-ein copioses Nachtessen das er mit der Gier eines Wolfes verschlang.' da,u trank er $VTstMW m,in c .7 7: ' Laama? ;W,U"L 7 Am nächsten Mo gn' mußte man i n .Zchtig. rütteln, ehe er erwach? Der avm Teufel hatte, seit er im Gefang mffrnmrm Auge 9CsAIossen.Äa. richt von dem ungewöhnlichen, Helden üthigen Gebahren ! des Verurth tt?n hatte sich mit Blitzesschnelle in der Stadt verbreitet - :TO-n MVt.'.iv;.:-M ,mhii tuiiiiu IkliUI Ull 111 UIC Ohren, daß der Neapolitaner wie- ,n ei M.zumR'chlPlabe schrkiie würde. Die.Sicilianer löchelten darol, überlegen, konnten sie dk nn .i. ?' dung nicht lauben rr:?' Um Rth,n 11s, y.. a..n Toilette. Er zog schneeweiße Wisch un ine sorgfältig , gebürstet! Uniform sc- r . rr n - ' . . Utt. löar lnirnDN. . stl Un ltnhftlt. tanischer.Soldat nur sein kann.' Er bt, ,um Ricktvlak . ftfc i. v.i' selten Händen gehen 'zu dürfen.'. 'Nan leistete seiner Bitte. Folge. ; Der Sicht platz war.mit einer unübersehbarenM?n schenmenge bedeckt.- . Als der Deliquent fc., ru.fxÄ:rr. .J1.. ,7. . iiui, DlURIc cr nuCD. Xt und links; auf seinem Gesichte war auch nicht eine Spur von Angst und Ver tweittuna ,u ses,n - Gr .... hig und fest auftretend das dichte Spaer, das sich zu beiden Seiten seines We ges gebildet hatte, und winkte ab und zu einem Kameraden seinen Gruß zu.. Ei r v . . . . . " nigen schüttelte er die Hand,-; und erwiderte ihre Worte desBedauerns mit wei sen Ausspruchen, tY: Das Leben ist ein roenoioics wul" ; .es ist gleichgiltig, wann man stirbt, da. man - doch .'einmal rt " sterben muß" . - , Die Landsleute des iunoen Melden schwelgten : : Wonne und Seligkeit. Vor oem aven emes Wemhändlers bot man ihm einen bis an den Rand gesüll ten Weinbecher. Er ergriff ihn mit fe ster Hand und leerte ihn aus dieGesund heit des Konrgs. Das Staunen der Sicilianer wucks vnn Mmüt ?Zn,.tI - Z 7 ' : . 0Q) IC gaben sich noch . der Hoffnung hin, daß der erkünstelte Muth des Neu politaners auf dem NichtPlatze angesichts des Todes jämmerlichen Scdiffbruck) lei den würde.. Ihre Hoffnungen sollten - js. i ...e . C . fS,f . rr .' NIHI ersuur meroen. . Festen ' Schrittes und vollkommen furcktlos betrat der . ,unn nldnt Yn& Piateau, auf welchem er sterben sollte, und bat, mit unverbundenen Augen dem Tode ins Antlitz sehen zu dürfen. ' Man gewährte ihm auch diese Bitte. - Weiter ersuchte er man möge ihm, gestatten, das Kommando zum Feuern' selbst abzuge D(: D e S c l aner taörtn:flnrr unr i . Staunen .und Bewunderung. Neun Soldaten legten auf den Deliquenten an. welcher mit fester Stimme, ohne eine Miene zu verziehen, Feuer!" komman dirte. aer von nm m eben. 5ier reud,nssi?p. der Neapolitaner erscholl die natioale tt war gerettet, und die Nation wob i & um einen velden mebr ibren Saaen kreis. Ein AuSv eg. Hausherr (zu einem Bettler) : Ich bin imArmenpflegeVerein, und da kann ich im Hause nichts geben ! Bettler : ; Na, dann kommen Sie mit auf die Straße . hinaus ; da nehm' ich's auch ! ;. Der schlaue Schlächter. 7 Die kleine Liese geht .in einen Metz gerladen und verlangt . emen Meter Kalbfleisch. Der Schlächter denkt für sich : em Meter hat drei . Fuß, und giebt dem I fivv. i. , k . incc orei aivssue mir. I .... - i - r 0 n .1 . us vergnügen. MnIkia 5?ran.nrs i üeute Nack mittag zur Beerdigung meiner Base ge , Jawohl, - Du mußt eben dann Abend, wenn Du nack Sause komm. die versäumte Arbeit nachholen !.Was ! bis in die Nacht hinein müßt' ich dann noch arbeiten ! nein, gnädige Fru. dc. reichte ich IUI auf dazB.r i nnÜQfN ' . . . . q ; f . D,e theure Jett. .'S ist doch eme Maleftzgichichte Mt der theuren Zeit.. Schreibt mir da mein I r? 11s C Pr soyn von oer umoeriuai, oag oie Pro fcffsren aufgeschlagen hätten mit ihren Eolleaaeldern, veil'S Korn so theuer sei. und jetzt muß ich ihm 20 Thaler mehr schicken. Allein vaS thut man nicht den Kindern zn lieb, daß sie was lernen jn der Wett !
NeneSchrelbweise
Direktor: ..Sie, haben ' sich, Herr Klotzschmeier. um Anstellung an diesem Bureau beworben. und sind mir auch von einigen. Selten als em gewandter Mann empsohlcn 'worden ?ewandtheit.' ist allein indeffen nicht ausreichend, cs wird auch, als erstes ,und Haupterscrderniß verlangtdaß man richtig schreiben kann, und ich habe leid.r au? Ihrem schristlichen Gesuche ersehen müssen, daß Sie dieser Anforderung nicht entsprechen. " stf.LfX ? rrrt ' tvßiqmeier : .vle, err csrftrtr das Ware V '. '.Direktor: .Wollen Sie sich selbst überzeugen? Sie haben z.B. hier, wo Sie von der Dame sprechen, bei welcher Sie sich , zuletzt aushielten, das Wort. .Dame" mit einem hartem .T" ccschrie ben." . ' '. Klotzschmeier : '.So mit dem har ten? ach in der That ja ! Es ist dies, Herr Direktor, jedoch, wie ich mich eben erinnere, .nicht ganz absichtslos gesche henzlch hatte, muh namentlich in letzter Zeit" gar sehr , über' die Hörte dieser Dame zu d:klagen,-und. wollte daher de ren Benehmen aust.'iLs? Weise mit dem harten T nur andeuten, blos um in meinem gehorsamsten Gesuche nicht weit läufig zu werden." .y ftra'rt ! S v k,x 4C 55 V V - UWUi JKUH lll WH .m, tlUC sehr kurze, und originelle Personalcha rakteristik, indeffen ist mir dies noch kein Beweis sürJhre orthographischenKennt niffe, denn wie Sie weiter sich überzeu gen wollen, häbcn Sie hier, wo Sie von mir als dem Chef dcö Bureaus sprechen, das Wort', Ches ein sehr bekanntes Wort mit einem doppelten .s" geschrie ben." . " ... , Klotzschmeier: .I gar ! doch ja, ja, ich erinnere mich, Herr Direktor; auch dies geschah,' und ' zwar mit ganz besonn derem Vorbedacht; ich wollte nämlich damit nur ganz devotcst und ohne er müdende Beleuchtung Dero . hoher Be sähigung. andeuten, daß Sie, wie man sozu sagen pflegt, ein Chef aus dem ff wären.- . .' 7 Direktor :'.hm! so so !-Nun,Herr Klotzschmeier, Sie sollen die Anstellung HabenIndeffen muß ich Sie doch crsu chen, in Ihren künstigen Offizialarbeiten diese überraschend: Ausdrucksweise mög lichst zu vermeiden. ' - ; ,'; . : : ' Tritt kek'W uns ch. Waffer. drüben, Wasser hüben, ' Oben, unten Wäfferlem : .Würd' .es nur mit Wein getrieben, ' Möcht'., auch ich ein Mühlrad sein. - Genau es vis-a-vis. Der Landrichter zu ein -m Vagabun den: 'Wo wohnen Sie?" - Der Vagabund: .Ich wohne gar nicht." . . " Der Landrichter, zu eieu: zweiten: .Und Sie?". ..' ' v Der Andere : .Ich wohne ihm vis-a. Yg' ; ; Versöhnlich keit. i . .. . Der Kranke : .Ach, ich werde sterben. Gebt mir noch ein Glas Waffer l" Krankenwärter : .Aber das habt Ihr ja sonst nie vertragen können." Der Kranke : Ach, aus dem Todten bette muß man sich auch mit seinen Tod feinden aussöhnen.7 . . : Der Anfall. Der, Schusterlehrbub' Hans laust in großer Eile zn seinem Zimmerherrn, ei nem angehenden Doktor hinüber und rust: Um , Gottes willen, Herr Doktor, g'schwind. zu Hilfe; g'rad hat's den Meister anpackt." Doktor. .Was die Cholera?!" Hansl. .Na, das wär 's. wenigste : d'Meistcrin tzat'n anpackt." Zeitbild. ' Oberkellner: -.Monsieur dernande une charnbrc ! Une chambre a deuxlits, ou bien dens cliambres?r Gast: .Ich verstehe leider nicht französisch, wir könnten aber vielleicht englisch mit einander, sprechen ?" Oberkellner: .Btdaure- unenolich, ich : t.iia . ri . t . r.:v . : i i ernu iHci!tncii3 uciicyc iciuct maji ci:giiaj: Gest : Nun, da wird uns wohl nichts anderes übrig bleibt n, als uns in unse rer Muttersprache zu verständigen!" S ch w ä b i s ch e D e p u t a t i 0 n. ' Erster Redner. .Excellenz, Herr Mi nister, wir wollten 'nen Antrag stellen auf Einbringung eines Gesetzes, die Ke gelbahnen betreffend !" Zweiter Redner. Ja, laffe Se Jhne sage, Herr Minister,- 's ist a Spott und Schand', daß so viel gekegelt wird im ganzen Land und auf jederBahn anders! Wiffen Se, daz muß- ein End' nehmen und a Gesetz eingebracht werden, daß auf alle Kegelbahnen gleich geschoben wird!" -Der dumme Johan n. ' (Der Herr Baron kehrt von der Jagd heim.) ' Baronin,'gcht ihm entgegen.'.Geliebter Gatte, wie freue ich mich. Dich wieder zu sehen ! ' Aber wo ist daS Wild ! Du bist stets ein so glücklicher Jäger; und bringst mir sicher den Fasanen, den ich mir heute.erbeten !" Baron. .Gewiß, Theuerste! Johann, pack' aus!" . Johann, der Jäger, zieht eine Ente hecvor. .Ew. Gnaden! Der Wildprcthänd ler hat g'sagt, weil ich allemal, so ost Ew. Gnaden aus d'Jagd gehen, bloß an Hasen und a paar Hähndel bei ihm ho len muß, Haler diesmal auch auf nix an ders antrag'n, und da hat er mir halt statt dem Fasanen bloß a Enten mitge ben können !" ; ': Druckfehler. Gestern wurde, begünstigt vom Herr lichsten Wetter unsere neue Fahne ein geweicht. Der Militärverein zu N. Ein guter Bürge. (Ein Fürst kömmt bei einer Spaziersahrt an einer Bierbrauerei vorbci und bestellt sür sich und seinen Kutscher zwei Schoppen. Als er bezahlen will, be merkt er, daß er kein Gcld bei sich hat )' .'.Johann,' bezahl' einmal die zwei Glas Bier." .Thut mir leid, Durchlaucht,ich'habe auch kein Geld bei mir." .Ja Donnerwetter. waS fangen wir denn da an?" .Ö, das macht nichts, fahren Sie ruhig weiter Ich stehe für Euer Durchlaucht gu!.-
