Indiana Tribüne, Volume 6, Number 6, Indianapolis, Marion County, 24 September 1882 — Page 3

Zie itattenische Flacht.

Augenblicks bilderin W o rten. . Oon Hatn0 vs Tpildcrg. ; - Lieber Wilberg ! Hörst Du nicht, -lie. ber Wilbera ? ' . Ach bitte, laß mich m'NuZe, Clotilde ! 'Ich habe nachzudenken! ' . Lieber. Wilberg, ich glaube, $ii wolltest eben einschlafen. 2u weißt doch, wie ög iz ver Ärzt öas Schla en nach r jl. . v w ocioolen yai. Was wlbt Ihr alle, beide er , und Du von. dem Bedürsniß eines gequälten Geschäftsmannes, nach der Bör se ein wenig zu ruhen?! Uebrigens dachte ich "garnicht daran zu schlafen! Laß mich aber jetzt endlich in Ruhe ! , - , : - - Lieber Wilberg! Du schläfst nicht, lieber Wilberg? Wie? Ach so! Dasz Dich der doch I sftrttt fvnfr wrt trS I ich i. j y f vvii wuiaifit; utv: ivitvk I denn schlafen, ich dachte soeben an Ich auch! ' So ? Na, daS fret mich ! An was 'denn eigentlich, wenn ich fragen darf? Aber, Alfrcd, wie Du nur so fragen kannst : An unser Kind natürlich, an Grethchen! So? Na, ich nicht! ' ' ' ' ' I : Lieber Wilberg ! Aber Du hast ja beide Äug?n zu, :Iberg ! ' He? Hm! Ach so ja! Die Sonne blendet so, mein Kind ! Aber die Rouleaux sind ja herunter gelassen. Alfred, .Alfred, denke an Karlsbad! Ach was, laß mich zufrieden ! Hast Mich nun richtig wieder um meme - Mit tagsruhe gebracht! Als. wenn es nicht blos zu Deinem Besten geschähe ? Ich hatte übrigens mit Dir'zu reden! . - ' ;Ah, also deshalb! Ich bin doch neu gierig, ' ob das auch mit meinem Besten zu thun haben wird. , - Lieber Wilberg, Du hast eine Toch ter ' . ' ' . ' Anna Maria Grethe, 18 Jahre alt. evangelischer Religion, mittelgroß, blon de Haare, unbestraft ja wohl,! ich vem es. ' ' "" . ""'Ö ... Pfui, Du bist abscheulich! Du so . MB F-Z. f V leziilq eiwas jcyamen : Bitte, ich sehe gar 'keine Beranlassuna oam. ' , .... " l - Mit Dir ist niüt Ziu streiten! . Gehorsamster kann mir nur lieb sein. ' , Sage mal, Wilberg, Mann, denkst Du denn eigentlich nie, an das Wohl Deines Kindes ? ' . , ' Ist sie denn unwohl?. Laü den Haus arzt holen, soll ihr was'verschreiben. - . J . . 1 'V. I Bitte, laß Deine Witze. Gretchen ist m. - ,".... fast neunzehn Jahre, und ich dächte, es wäre Zett, daß wir cm wenig auf ihre Zukunft bedacht waren. . , Na, Gottlob, die ist sicher gestellt! Ewig der Geschäftsmann ! Wer denkt . ! . c Ti . n . . oenn an oas vöcid i iq meine, wir müssen an eine passende Partie für sie denken. cr m . rr t u . tt . . u ix . - , so weit ist ! Ich denke, wenn ein Mädel hübsch ist, wie die Grethe,. und der Va- ' ' 1 ' ' ua wiiü iic lujüii uuti luun.ujcnn ö pa auch etwas na, '.Du verstehst mich ja! ' - ' Aber Du verstehst 'mich nicht. . Sieh mal, Männchen, wir müssen dem Kinde ir . Jf r w ddq auq eiwas eieacnDtii geoen, m Gesellschast zu kommen, junge ' Leute kennen zu lernen. 'Fast . den ganzen Winter hat sie mit mir in der langwei liaen Nenston in San Rema aeiesseli.während alle ihre' JugendsreundiNnen von Ball zu Ball flatterten .7.', - Ach die süßen Schmetterlinge iCffi v: zr.Z. trr x. n.-r: . , I wie lUKzn c?uJuiciiHnac : - Wir haben uns ganz am Schluß der Saison mit einem einzigen ich gebe allerdings zu recht hübschen Ball fest - - . ' Ja, recht hübsch, frage einmal meinen Kastirer! 1 Und einigen Diners abgefunden Ich meine, es 111 noiywenoig, irgeno lwaz ? c ti. - I zu iyun. ur oie Vlaor izl vleayreszeit zu wett vorgeschritten,, aber da.vir ev.lc...i je v. m et - I UM ouniznlru nacy oer ma uoer. neoetn . ... ' vsu uiaiei f- - i a .i.n i ... .v . rt-r r l Landleben Ich danke . So hatte Anfang nächsten MonatZ dort eine kleine italienische Nacht 'zu arrangiren! Du weißt schon: Ein einfaches Souper,' dielunge Wett tanzt an wenig aus der Ter . r . '.11. cm - v r je . . . iQie im Jtonocgctn . I Wenn es nicht regnet, was der Him j mel geben wolle ! Und dazu tretet Ihr mir mein Blumenparterre herunter,., die naseweisen Referendare pflücken mir mei ne Rofen ab, die Lieutenants. suchen daS Schönste auf meinen Fluren, und die gnädige Frau Mama schwebt holdselig üchelnd'obe? dem Ganzen' ! O, eö kann sehr nett' werden! ' Also, liebes Herzensmännchen nicht wahr. Du bist einverstanden ? Ich weiß ja. Du schlägst mir so leicht keine .ver nünftige Bitte ab. ' ' Ja, ich habe ja aber noch gär nicht Gleich will ich Dir auch' Gretchen her beirusen; was wird sich das gute Kind freuen. Du lieber, lieber Mann ! Hm! Aber Mama, ich ! Hm! O, diese Frauen! ' ' . ' . . Du, Strahlenberg, hast Du auch .'ne Einladung zu WilbergS? Natürlich ! Zur italienischen Nacht ! Echt ' italienischer , Name dies: ' Wil iera ! . . r Ort der Handlung : Villa am Wann see! .Auch'ne ganz italienische Ge gend, so ähxlich wie Neapel, nicht wahr, Belgern? Sie waren ja wohl schon dort? ; . r.: ,Jch L?eiß gar nicht, Herrschasten, wie kommen diese WilbergS eigentlich dazu, riich einzuladen ? ich kenne die, Leute ja gar nicht ! ..Mein Gott, Graf Gagern, erinnern Sie sich denn nicht ? Kummer, . der dort seit Jahren verkehrt, hat? Anfang der Saison alle unsere Karten abgegeben.. Nette Familie ? - ' y " -Na wie man's nehmen will ! Der Alte ist ein ganz verständiger Mensch, ' die Mutter läßt sich gern die Cour machen, ie Tochter soll famos sein X

mir oas , .royul cye, gee das e t der ta enttcken Nackt, emer .'cann em. eiMu. vleAo-

' recht gründlich' versalzen ? Zt innhrl -' - . sen müiien etwas iur. Seite noch ein

dafür! .. . ilebkrbikNt ein ?,z,',nd,z 5N1, ' n,. wenia. und!nun ein 'klein wenia tiefer!

ich daran gedacht, vielleicht ben?rdZn. ckarmnte 9mf V " ; So is lebr nui ! ' 5ia. was - ich saaen

Hat der Engel .Gemüth"? . . DaZ will ich meinen ! 'Der Alte ist

Geheimer Komme?zienratb.Bitte, Herrschasten, : laßt Euer Gerede über Wilbergs, gleichviel ob Ihr hingeht oder nicht ! : Ich glaube. '.Kummer. 'in krtssirt sich ernstlich sur dreTochter, nno 1 ' ' . I eö sind wirklich. seh? llebenZTurö:gc,tU' te, besonders der alte Herr!:, ; ) : : Sie sckelnen a au sedr interesnrt zu sein. Belqern? He? -, r t t i Sagen Sie mal, wie ist denn die Ver ? tfiriiA hnÄ Stit ? rirt-.- - -t w w - - - mf; ., h r. ...,,;,ss s,Zn5,; sn Zunaen Jabren ! Wenn . Sie 'erst die I V 1 V V V t V . I V . A Sterne fallen Glas Ob getanzt wird, Herr Lieutenant ? Aber, : Fähnrich, stecken Sie doch die Nase in Ihre Einladungskarte !Da steht eö ja : U. A. w. g. Und Abends wird getanzt! uus ihre Äemchen wird besonders stark gerechnet. Wslfirfnfttft nirSt. nn N?? Nr M J m'ty - kehr in Geldprotzensamilien n. - - s ' Ich meine, .mein, Bester, Sie können wissen, welcher Unterschied zwischen solchen und dem alten,.hoch ehrbaren Kauf - , , I mannsstand, zu dem Wilbergs gehören, besteht. Ich meinesthellS möchtt Sie omen, ncy anoernsalls. eye : sie na zu Aeußerungen wle vorige enqileßen, erst etwas genauer zu msormiren!: . ' Aver, ereorleuer, ,q ipraca ja ganz ferner. yon LM, ' ?ON gui: M wome Nnen nur meine Meinung etwas, prä gi.vt . '. , . ; . . ,5? Adieu, Strahlenberg, ich gehe rns Theater. Wir treffen uns nachher, bei Arefjel ! ... .-r Aus Wiedersehen also! Adieu ! ' ....... - " Ich für mein Theil gehe nicht' zu Wilbergs, liebe Mama. Wenn Du mit Else hingehen willst, thut, was ihr nicht lassen könnt. Ich danke für die -Ehre. . Aber wie kann man so empnnduch sein, Laura? . - Und da soll ich nicht empfindlich 'sein. wenn sie mich dreimal hinter einander zwischen den alten Posträth, der fort' mäbrcnd scdnuvft. und den den öerrn Meier, ich glaube,' er ist bei-WilbergS KozamiS, gesetzt haben ? ' ' ' - I ' O Wn liebes Kind, es können doch nickt All bei dem iunaen Volk sitzen. - Du mit Deinen 32 Jahren ' rr n i... . : ii aucy geraoe nlqi ileoenswur dia von Dir, Mama, mir mein Alter vorzuwerfen. Uebrigens nehme ich es wohl noch alle Tage mit der schnappigen Pute, der Grethe Wilberg, ' aus um die sich dort doch Alles dreht. - Aber, - Laura,, weshalb' machst-Du meme beste Freundin schlecht? ' Du könntest Dich auch etwas anders vr t r r . r r . rv 4. I in iLezcu,azasroeneymtn, ncoe t,e, oas P . ! kann ich Dir nur sagen ; ich wenigstens finde. es, nicht passend, wenn Du Dich immer .so .herausfordernd neben mich hinstellft,als.ob Du sagen wolltest:Bitte, meine Herren, .hier, bin ich, ich bin die jüngere Schwester, bitte, .fordern Sie Mich auf ! Ader naturlich, Mam Nimmt Dich ja stets in!.Schutz. : Wie tann man In bitter ?e!n ?aura ? Sieh nur,' das arme Kind weint. - Ja, und natürlich daS liebe Kind, die mt r y . w . . oW, mu auaz wiever eme neue ove haben ich Aschenbrödel kann in - der abgetanzten .Fahne erscheinen.' -"- denke. willst armtfit aeben ? Ich verstehe Dich nicht, Laura ? - ' So ? Also zu Hause -sitzen soll' ich,' wenn, Ihr Euch amüsirt nein, nein, es ist zu abscheulich !.- Aber nein, - Nun thue ich euch gerade nicht. den' Gefallen,' nun gehe ich unter ' allen -Umständen zu WttvergS,:.unv lch'wlU -voch .emmal. fhn.. nh wir Rlihn t. l niüi tu titmS I "v", vv v" um Kleid .kauft. Ich habe wahrhastig keine Lust,: immer hmter meiner! jüngeren Schwester zurückzustehen! . .. . . Hier 'sind die .Akten Cvbraim ttntr. Nolenbcra! lieber Kollktie.Anrä. fi02: raxi ist es . fcaDen Sie eine Kinlä t. -r. - - dung zu' Wilberg ? - Danke, lieber Zkolleae ! Ach .bitte. Herr Sekretär, .. machen Sie mal schnell . ' ' ! ' die Auszüge aus den Handakten!. Gemin aebe ich zu WilberaS. Sebr .nette ' ' . ' Und die Tochter vom HauS ein vah rer Engel ! Na, na, mein Bester,' eS, hat mir schon immer geschienen,' als ob Sie tw m 4w ' mr r Avstcyien hatten.' Was viro aver unser Junggesellenklub sagen? '" Sie belleben zu scherzen, Kollege Tur ner : vaaen sie mal. was ich ne.traaen wollte, ist es Ihnen nicht neulich,., bei Gunsbergs aufgelallen,. daß d:r Lteute nänt Kummer Fräulein Witbcxa" recht auffallend den Hof machte ? , v;; '. . '. 'Uli) lly ag yao" lajä.niqi ßCagt? da ist schon die Eisersucht! Na lber, mein bester Herr von i1;e?n, ' zum r...rij "rr.. . . Aeh Sh Sh hab' ichs nicht ge s ab Verlobungssrühstück müssen Sie... mich i . . j - : . . etNiaoen: . . . . Nein, liebe Fränzi, das ist denn 'doch äm . -i i smmm m ' - - zu arg ! tteute ichiclt Gerson mir erst ei ne neqnung uoer tou icari, uno nun sprichst Du schon wieder von einer neuen Robe. Ich bin vahrhastig kein Haus tyrann, aber . . .. . Aber,.liebstes Männchen, Du villst doch,, daß wir zu Wilbergs gehen,' Du hast eö sogar ganz besonders gewünscht! Ich dächte. Du hättest Kleider ge. . . cry . f. 4 mm nr crv nug Ja aber einziger Philipp, ich kann ft tiUmm in dems,,kn An,,. doch nicht immer in demselben Anzug erscheinen. b!eo mal, oas grüne Sam metlleid hatte ich ntulich'erst bei Schrecks an, das blauseidene, mit den Valencien neSspitzen,, Du besinnst Dich,, bei Frau v. 'Groß, meine Millefleurs.Nobe Hit ganz Berlin aus dem . Opernhausball gesehen, und ich kann doch unmöglich wie : jtim ß.tHA.IiHhnAil tritt harn .nali rill Uiiti JiuuuiKiiuuyw viu huuj AtlaSkleid kommen. ..Das 'siehst .Du doch ein, liebks Herzensmännchen,' nicht vabr? ' Aber, Nebe, Frau,"bie Zeiten' , ' ylk?, Ä,;t-N I Qnn nur h? Qfn ich bis nur einmal jung! Also ich kann v ... v.v... . Sw jj . m fr je . .... t

haben, lan ich. mir daslschon ae scken Moet kalt iu stellen. Weikt Du. lq mcy: zum zeynien inge,cyooenen,en.

- bitte schenken Sie mir noch ein ich sinve es eigentlich' gar nicht .nöthig, Slrt Ssen wäre . r ein!. - , - .-: . 5f i nUn - i.. - lkelne Dame hat einen Tanz sre,,Herr

im Allgemeinen! Es. lag mir.Nlchtö des Tan,es ! 5tö babe Dir die Ananas mthr in fnTAc CZrftm&nU fiifirpn'

als . - ; : : sSon in das arüne Zimmer stellen lassen. M,nn t?!Z vinbt, tun hif Är

, .. -o- i - ' i . . i.. .

-Oicü moraen vom ttomvtolr Zlu ier or.5 aucn ttwas verpu nen was k !le m uium i .:

. . . . j i - . . . r. , n -. I tu j Wu u

fi-fiosen?-0 nnZ)r .A Sah ha tine oenn die Bowle? Ich ängstige Mich todt, und Du kannst ten, das wäre

Nobk', eine Robe. , sooe ich Dir ! Wenn Labbrich,. Freundchen, labbrich, neh. gleichziltig bleiben! Es sängt schon an muß man sie

! Du diese Robe siehst, lieber Philipp, wen Bit lieber ein Glas Rothspohn ! j.aufzufallen ich la::u n:ch! fort auö der y.lbtn zu auje

kannft Du gar nicht mederstehen, mem herz! Also morgen 'um zwei Uhr ?

Nicht wahr,; Ueber einziger, bester Philipv-? ' . . . ... i; : Na meinetwegen, wenn es denn durch aus sein muß ! Aber daS fcrc ich Dir . .. . . ..:;:... - . . . . - nr . a Und bei tfneDederg liegt ein rccciei im Schaufenster, lieber Philipp ! Das muk ich Wir ttlgen, wenn 'wir vor beigehen ! Nur zeigen, versteht sich, nur ' zeigen . :::! . , Sage mal, liebes Kind, Du hast da CpW iW nfn - Aber, Wilberg. das 'verstehst Wu nicht.' das verstehst Du wirklich nicht. Jch mochte döch'-'wissen, weßbalb ich nicht verstehen soll, ob mein Sekt ge trunken wird oder nicht. - ' : Lieber Alfred, wir sind uns da? schul dig, und' denke. mal daran, "daß neulich sogarbei der kleinen' Gesellschaft bei Gunsbergs'Sekt gegeben wurde. Wenn ihna.iln,:J. -1 .v.,... . . 'WV. IM MVVUII V . - , . i I VIV VUW Vi4l VI . . I 'Können Dder'niSt können da ist ia hierbei g eaal ! finde es nur nit - nothwendig;' , ich hatte .gedacht. ich machte eine "recht ' .schöne Bowle und , . Natürlich müßt Du auch eine Bowle Z.ber ,um Souver mun Sekt' se n. das verstehst Du wirklich nicht, liebes Männ. chen.' So? hm ! - Sage mal liebe Clotilde, da hat mir der Gärtner die ganzen Rosen abgeschnitten soaar' die Marschal Niel, 'meine ganze Freude hat er - ge plündert : '. ' Aber Wilberg; wir' müssen doch Ko tillonbouquets haden Du denkst auch an' gar nichts' -Mann ."'.Wahrhastig, wenn ich nicht meine Gedanken überall hätte,' es ginge drunter und drüber. , , : Ja, aber mem -Arbeitszimmer hättet ihr oocy weniglttns verschonen können. Was steht aus wie- sooom umTVo morrha ! ' J " ö'Liebster Alfred, das mußte ich ja Mit . . . - m - . - . zur Garderobe hinzunehmen. iey und setze Deine Bowle an, Männch - ' rs jt' i Geh nur en Im - . a. .. - -. . r'B oarm bist Bu ja unudertremicy : uno noch vms : - Du mußt' nachber Mit ver Präsidentin und dem altenHerrn von Schreck eme Partie machen. ' Aber ich kann die alte taube Pute und Yn $Vlsnhnprfrifon rtitfi nnafl-pfipn I vv -V.v.r ..y - wirst doch Nicht verlangen- Clotilde, daß ich mir mit ihnen den ganzen Abend ver. derbe ? ' Das sagen die Andern auch ! Es geht nicht anders, lieber Alfred ! Und fei mir jä recht liebenswürdig zur Präsidentin, LHam OTTO , CI l a4 aIma O maa im) bester Mann, sie hat eine böse Zunge und brmgt uns überall herum. ': ' r - . - . Ich glaube, die Schleife könnte noch etwas höher sitzen, Gretchen So un gefähr, ja so wird es gehen.' Du siehst sonst wirklich reizend auS, mein Kind. Findest '..Du,. Mama ? . Das -freut 'A. I ' - Mich ! . ,. , .' . ...,.. t " ... ...... Willst Du nicht das Collier umthun. welches. -Dir .Papa, zu . Weihnachten schenkte, Herzchen ? ' Du hast ja noch gar rr t ... j '!. - lernen Vqmua.angeiegi. . t, . ' .Du weißt ja, . DtamaZch liebe' Goli suchen. nicht... .Wenn es. Dir recht ist, nehme ich nur die' Korallenkette. , ., Gewiß, mein VLiebchen,. wenn- Du denkst,' daß es gut aussieht. Sage mal, t :t. ? f. . rr ? a mein Kind, irre ich mich,, oder. hat Dich r' i . -f '. 1 ' f 1 rn . Lieutenant Kümmel.' 'als e'r neulich Besuch machte,' schon '. zum . Cotillon enga . . n . J k. .. - ' ? , ; ;; - a 'Mama, e'r.bat'mick u'meinenTani ti. t. q ßa Dl -anzoronunc und da die Tanzordniina noch' nicht fest' gestellt war und wir keine Confusion machen wollten, wählten wir' den letzten Tanz Den Cotillon. ' . -. 's - So ? Ich hätte eigentlich gern gesehen, Du hättest abgewartet, ob nicht Herr von Gcr .. i '.Der lar.gweiligeAmisrichter, ich d'ank. Mama ! Neulich hat er mir während des Lanciers eine Vorlesung über dir rechtliche'. Stellung der römischen Frauen gehalten!' . '. .. ;.' : - ' .Aber, liebes Kmd, es soll eln.iehr qe r . .' im ' : ' r '... 1 4 . t t . ? es i . wollte. Gern . soll wirklich ein. sehr ge scheutet Mann sein und Du weißt, seine Familie . " ' - ,'. . Ich glaube gar, Mama Du willst mich' gern los sein. Ach bitte, sei so freundlich, halte mal die , Stecknadeln. ; Aber,' Gretchen" Du', bist 19 Jahre alt . - .., ' . ' . . ' . Püh Mama,'was'für'ein schreckliches Alter ! Hast Du denn solcheSorge, daß i rf spinnn !ss?nnn fipfrtmrn2 IM, , klll4l sMIIt w. V V - ' r r - .-'.p i - ? yi rniVH uutiiuy, muiyt, spreche ja nur so. im Allgemeinen.-. Sieh' mal, ich war auch 20 Jahre-dieSchlep. .'. 1 '.i..3 j.' .'Ali .a I . X. -'ei mcaiio namicu, mocyen; ia? pe'hängt 'etwas nach' recht. als. ich mich I . l . 1 . . ' ' ' ' verykiraiyeie. Wird es so gehen, Mama ? Ja aber Ma?äcZm'.ir denJuristen laß mich zuVk VI fiM 4 f 4t äSLW Jty I f . i".", vir.i.iyuuv V" ,lu den. ' Es. war'ja auch nürScherz, Gretchen ! Vergiß nur nickt, zu den alteren Damen recht liebenswürdig zu sein, mein Kino. .Aber, Mama, als ob ich je Na wenn Ihr jüngeö Volk eineGeigi hört, ist'S auch bei den . Verständigsten leicht' mit den stre'noen . formen 'vorbei. Solllch Dir die Handschuhe zuknöpfen s . M rw r. t t .-. rv--i t. 4 " helfen ?. Ach so. Du hastModell Sarah Bernhard genommen recht bequeme haro genommen Mode das! Haben Sie schon vis-a-vis zum zwei ten Lancier, Strahlendorf? . Bedauere, lieber Graf, mein Qüarree ist fertig. Nun, wie gefällt es Ihnen? .FamoS, auf Ehre ! Aber die Hitze ist f iTrAf ffrli"! I . ututv . . . , . . .. Puh ! Oh! . ' ' P'.ch! Ach! Guten Abend, mein Verehrtester Herr Amtsrichter !. Wie geht es Ihnen ? Hatte Sie noch aar nickt bemerkt! , I . j I N Abend, meine Herren! Woll'n siÄ i t . i ... . d ' ...ri. ro:. : , .

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sagen. ' Die GünSberg ist doch immer noch eine entzückende Figur dieser Hals diese Arme! " 5 Aber die Ktone des -AbendS ist doch die Tochter des Hauses ! Donnerwetter, hat das Mädel ein paar Augen ! " . Pst! .'Nicht so laut! Der Amtslichtcr !'... r.:n:i ' ' - -? -. Herr von Gern? Ist nicht möglich ? Nein, was Sie sagen ! ; ' :- ' :: .?lber. Fähnrich, was machen Sie denn hier? Wollen Sie mal gleich tanzen. Beim Zeus, als ich 'Fähnrich war, ich hätte aealaubt sterben zu- muffen,- wenn 0, ll Altinlt MM i ullZ.xi . u?a, ähnnch, 's wird wohl noch emMauerblumchen geben Sehen Sie al zu wo Laura Sillern sitzt - daS ist so wa für Sie ! - , n . ' Aber, meine Herren, Sie stehen hier, und I suche den ganzen Park ab nach el Paaren zur Quadrille ! Geben Sie mir schnell emGlaS Bowle -kem Beranuaen,' bei der Gluth zu arrangiren! . . . . . - . meine Herren, laente Micy mcht lm tlch ! : Emporend, wahrhaftig, diese GünS berg ! Sehen Sie nur,'gnädige Frau nem, sehen Sie ueber nicht hm!, Wahrner tzsie wmen, meine femneiomn erzählt ! Ich sage Ihnen, , es ist s un glaublich! Ja, ja, wir leben im neunzehntenJahr hundert! Wie meinten' Sie, Frau Dok tor? , ", " .: . , ' : : ; "' Wie finden Sie denn die Tochter vom Haufe ?, . Ein hübsches ' Mädchen, , nicht' wahr? ', .'V,' . ' ." ' -Ja gewiß aber' Wi?en Stt,dieToilette, gnäigeFra): das armeMädchen kann ja nichts da für! Die Mutter h das hübsche Kind so au Und sie trögt gar Das ist so recht osten bergsche Art, als. ob Wir brauchen, das nicht, wir., haben das nicht nöthig! " : ;. Sieh nur mdlMama, die Elfe tanzt schon zum "zweiten Mal mit Herrn . von Seeseld!" Du mußt ihr wirklich sägen, daß ! ::-vv.r...' Darf ich mir erlauben, gnädigstes Fräulein, Sie um den Walzer zu bitten? (8;fii.n C rf,; I : Vt b. VVV UuV"iVy u; V4, Mama, halte mein Bouquet! . ..: Da kommt Frau Wilberg auf uns zu, ,ch bitte Sie: Wiese schleppe : 'Nein, Frau Näthin, sieht Ihr Töch terchen beute aber entzückend aus': ' Das reine Rosenknösvchen ! ' Wirklich süß ! Und so einfach entzückend! '- ' - Gott sei Lob und Dank, Gretchen ein unbewachter Augenblick ! Hast Du Deine Eltern vorbereitet?. ' Liebster Kurt, wie konnte ich? -Und die Mama mit diesem unleidlichenAmts richte?.! Ich sage Dir, was ich aushal im' nitfitf f ' Gretchen, süßes, einziges. Gretchen, w gieb mir doch mal die Hand ! Sfitt uvx den übel von oem Orangenbaum herum! ' Pst, Kurt, wir werden beobachtet ! ' 'Nein, es sieht'S Niemand !Liebes lie öesGretchen! ....... Mama sieht her ! y. Aber ich stehe ja so ebrbar hier und mache ein Gesicht, als ob ich eben in ei I 7. . , .1 - . nen sauren Apfel gebissen hätte. ..Hebe den. Fache? etwas hoher! Ach; Kurt ! So laß doch' meine Hand los !... '. ' '." ' '' : "; Heute habe ich endlich . Nachricht von' meinem Onkel bekommen es ist Alle, in Ordnung ! Morgen gehe ich zu Dei nem Papa . Göttlob, Du Lieber, Lieber! . Ich muß Dich aber, heute noch allein sprechen ! - Das ist unmöglich! Nein unmöglich ! Laß doch meine Hand los. Du schlechter Mannl '-. . .; , ' . Neines muß sein ! Nach dem 'zweiten Walzer, ' Du wirst schon irgend . einen Vorwand finden, im - Gewächshaus an Ser.glorie deDijon ! Du weißt, gleich rechts.'":' Ich will sehen, was stch machen lat ! Aber bitte,' laß jetzt meine Hand loS. Liebes, liebes Gretchen. . .V ." . Drei Trick, wir haben die Honneurs ! Wie memen Sie, Herr Kommernen m , , - , . . rTt P T . mim Krfiinh. hfr ßirot (Mnnfrn. an tr "InZ Z"'Z ' -Iffitt (;. .- 1 Mh zahlen pflegte, wiffen sie,, wenn er em Strohmann spielte. Er pflegte zu TrflQett - . . fragen - i .' Sie geben, Herr Baron! Ach so ja ! Also, er pflegte zu fragen, warum die dreiMänner im feurigenOsen nichtWhist gespielt Hütten ? He ! he ! rathen Sie einmal! i Ich glaube, Sie haben vergeben, Herr Baron! Ach, verzeibcn G' ! Ja also, weil der Strohmann sonst anbrennen könnte. He! he! Vorzüglich! WaZ? Wie meinten Sie, Herr Baron ? Aß ? Es war ja die TressZehn. Ach so ja '. Wieder den Nobber verloren ! .Es ist abscheulich! Dabei fällt mir immer die Geschichte ein, die Verzeihen Sie einen Augenblick, meine Herrschasten, ich glaube, meine Frau winkt mir! Ich bin sofort zurück ! . .Unhöflicher Mensch, der Kommerzien rath ! . ' Wie meinen Sie, Baron? ' - ' O .' ' Weißt Du nicht, o das Kind ist.Wil. htra ? Werdenn? Die Grethe? Tanzen wird lt ... Nein, das ist eS ja eben ! Sie ist nirgends zu finden schon seit einer ha! im ' I. . den stunde iq i vergebens ! i i n mn 4.Xf Mitllttt .

V ". - " D LK..U Kummer- db Du's.nur ,um Landg.lich. und dhin MUß bujin $oen Seruf fängst ctrtötcnV 5 -Wir h,im:di. HonnemS und li.gtn Saial , " 'JJij'Ä ist jetzt verpachte, und ,Z einen, Wir Hz. zwei über, gnldigs, Frau ! ' ls der Kot,,. - TERRA INCOGNITA. HauS herabgesunlen. EineZ TgeS ,ri Scheußlich,! Pech heule. Ich darf i0 1 , o-Ir" Ä- . ..-" Ein Ungar- Der Teufel weik wo 'in müder Wanderer dort ein und benicht mit demStrohmann spielet Da- ,3' 50: dS Or.scha t li gl Krieg' ich da Be P5 unier anderen Erflischung bei Mt mir immer dS Mtbsel ein. dat le m,r duEmwilligungadgerungkn, , ,k ?, i Vaar Eier. Als es an'5 hr.rr

Gesellschaft ! Du mutzt daS Kind suchen.

Herrmann -behauptete, er habe sie nach den Gewächshäusern gehen sehen. - Nasie wird ein Bischen Luft schnappen wollen! Ich bitte Dich dringend, Alsred, gehe leldp hinunter und jiey inq nacy oem Kinoe um. Und meine Parthie? ; Ich werde einen Stellvertreter für Dich suchen ! !',Dies hattest Du auch gleich thun sönnen." - ' - Herr Gott der Papa!! - - Aber Margarethe ! Ich bm sprach los l Was soll das heißen, mein Herr ? ! . Herr Kommerzienrath, was Sie hier soeben gesehen, daß wir uns lieb haben. sollten Sie eigentlich erst morgen früh r(ftfcrn V 2 min nir hnrfc tinmnf fft I VUiVll W W V V W V aekommen ist, so so bitte ich Sie um die Hand Ihrer. Tochter und um Ihren väterlichen Segen ! , Papa ! Lieber, guter, einziger Papa ! Ich hab' ihn ja so lieb, so lieb ! Aber so laß mich doch nur los,Grethe, Du läßt mich ja gar nicht zuAthem kom men ! Puh! Das muß ich sagen,. daß ist .unr ja eine. unerwartete Ueberraschung ! . m u I ..... j ; vuyu i. :os s sK Sonst Ut? 4 N f8iri' : rn.it . o in. .tf . VM Das hätten Sie sich nur früher sagen sollen, mein Herr Lieutenant! , Papa! Guter, lieber : Papa ! , ..',-. ' Sie kennen mich seit Jahren, . Herr Rath, und wissen, da ich SBawu. nicht .in guter Jnund ... mir g..l.nr...in Herr.,Li.u..n würde ick Sie Uberdauvt mcdt andören ! ,i,;..V.s. S:;. k. N"..r. .m c;. 1 1 wuu ih'iih, iivwwihi.viw uu Ding da einig wurden- so .war's we l iBuuivur.. v vu niastens Mode, als ich iuna war ! Und Durethe, thust mir, als ob Du kein ia,jercyen iruoen ronnien uno yinier ohne Vater und .Wir! .Wir!' Herr'Rath!-. -.v:-: 1 v . . ' v . Lieoer, gmer Papa : . ' . . . 7,' Na, umsein Ende zu machen : Sie, mein Herr! Lieutenant, kommen morgen irüb ,u mir. dann wird stck das Weitere nnden ! -Und Du. Gretbe. uehst mir I .1.1 ...V t(,..n Ali ItM UllUUI UiiU (UU l UUi, U3 UU JllUJ geschehen wäre, auch zu .Mama nicht, ich verbiete es Dir. ganz besonders,: damit nicht heute schon das Geplärre von allen Vettern und Vasen losgeht.. .Wisch' Dir die Augen aus, Mädel !. So und nun Vorwärts ! - - Kinder, kommt 'noch'.'mal her.. ich kann die Papa, lieber Papa : - . . . - ' ' , r . ck - Sage 'mal,. Mann, schläfst. Du schon? Wie ? Nein ich bin ganz wach ! JstDir heute nichts aufgefallen ? Die Grethe :. Was ist denn nun wieder mit derGre the los k Erst dachtest Du, sie wäre ver schwundenund dann saß -sie ganz ruhig und froh im Wintergarten fehr fror, sageich'Dir! Haha! - Ja, aber ich weiß nicht sie war ganz verändert-sie wich mir ordentlich aus-ich . - . ' . 7 . . J ' . ' glaubender Amtsrichter Haha ! haha ! . Aber. was hast Du denn zu lachen? Ich kann Dir sagen sie - weinte ' sogar, als ich vorhin noch bei ihr war, 'aber mit oer.Sprache wollte sie nicht heraus. - ' Haha ! Haha! Es ist köstlich V-'yA 7 Du 'hast kein Herz -für Dein- Kind ! sJch glaube, Alfred, der Amtsrichter wird wohl morgen früh .. Glaube ich nicht, glaube ich nicht ! Haha ! Aber Alte, merkst Du denn gar ttichts ? BistDü dennganz und gar blind auf beiden Augen ? - Ich verstehe .'Dich' nicht 'Wilberg ! Sollte sie einen Korb ' - -Sie denkt nicht daran'! Verlobt hat sie sich'-'. ' ' ' " : ' ';' ."; ;1 ' DaS ttlnd ohne mich zu fragen? Unmöglich! . Ja,oaS Kind! Und ohne Dich zu fra gen ! Und Herr von Gern Hot mit Dir.'ge sprechen, und Du sagst mir kein -Ster lienSwörtchen o, das ist unerhört ! ' ' Ach, geh mir doch mit Deinem- Herrn von Gern ! Einer Andere? hat sie gern! 6..,,.- k i,.i hast nichts gemerkt ! Hah Und mich nicht einmal ins Vertrauen zu ziehen !. -O das Kind ! - ' Ja, ja ! Das hast Du von Deiner .italienischen"' Nacht l-""- . .. . . 1 ' - . 1 ' - v; ; ':- ' . Berlin, 2ö.August 18..' .Die Verlobung ihrer Tochter Marga rethe mit dem Königlichen Lieutenant im kMAAAM A A 4 .. r-WWM Draaoner-Reaiment. .Herrn Kummer, beehren sich ergebenst anzuzeigen . Wilberg und Frau. ' MargaretheWilberg Ku rt Kummerj als Verlobte. , . ; Die gestohlenen Stiefeln. . : . i Der greise Stuhlrichter (indem ihm ein Zigeuner vorgeführt wird, der einem Zauern ein Paar Stiefeln gestohlen.) .Nu,' verfluchter More ! DaS ist doch ,u arg. Ich roürde noch nichts sagen, wäre es strenger Winter, ober jetzt, mitten im August, wo uch Instteiner.bloSWg stehen könnte, da ist eö doch nur eitel Ucbermuth und Di?ds!ust, einem armen jjiuiiii vtiitt gu jtvtvti . Zigeuner (sich verbeugend und.unter thänigst) : .Gestrenger, gnädigster Herr I OftnH Kll KttfTt OlihTM I Vater, im Winter, wenn, die Bauern pie i: .r. f - O-l - r . . .. n .t iicjciu uu ueu uuea yuuin, jic zu iegzu große Ausgabe ; letzt aber nehmen, wenn sie die steh'.n la.cn !"

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at keinen Ge chmack, me nem Rücken nen: es st unerhört ! :?r":i;srys?-

r....... r oy: i' t m ' ' . ' ' eine vjiucniauiuuajicu öci üic ci truii fzuputzen:,. .. . : Aber, lieber Papa, wir ;., - ' .. y, &Ztta 1

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sibel, so recht. Wil ,Wir- ? Thut dasDing wahrhaftig, als , ; Z fim n

ich sie : agen hörte : wenn.Alles chon ausgemacht ,wäre - .7 7" "

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yyilister'O Natur.veüsse. Vom Schattenspendendem Gesträuch Ist die Wiese eingerahmt. Das gäb' ein Lager glatt und weich. Wie grüner Seidensammt; Glücklich, wer d'rauf sich betten kann. Nicht bleiben muß am Weg Ich hab' ja weiße Hosen an, Da kennt man jeden Fleck.

Der Bach rauscht über Kiesel So spiegelhell dahin. Ich seh' durch sein Geriesel Ein jedes Fischlein ieh'n : Gab's Fische blos, mich Müden - Hätt' längst ein Bad erquickt, Doch trau' ich nicht dem Frieden, Seit mich ein Krebs gezwickt, Wer ost im Freien sich ergeht, T f TiTX ? ÖY Der kommt bald auf die Spur : . Wie weise eingerichtet hätt' Der Schöpser die Natur; Er lernt an jedem Mauseloch ?sClisfJ firf (roit'it Denn wär' die MauS nicht'kleiner noch, So könnt' sie nicht hinein. ' . . Crassus. TelephonlscheJdeen aus dem 17. Jahrhundert. Ein Schriststück

fflas;31 lIALLt Gl.ichi.im .. die ik. Wacht.!.

oiumeni ,ein, worin oer ueoerlraguntt des Schalles au weitere EntsernungEr i? IU UlUJi UICyi UllUlüUUUJ UilVltUUluy UV tt r?f.r h.rmfrtr ,1, ach?, und ich glaub... mn könnte das vwi vi.4. in .uuirniuviuiMivi.. a IRanb ! las ' ifinf aftc i a 5 2Ä CtÄffi ' ...V. ' ".r: uubHiuuu rri.i.t. iA.n ...( .AdtitHi. Äiuyu ueu viyuu uu, hi ii ; 1inv , . , k? ffilninhiorii S ÄrrLrE : r'1 X ich w...' i fr.?,r st. t Was ist dieUrsache desTisch. rückenö? .Was alauöen Sie ? Ist die Ursache d:s Tischrückens eine physische oder eine mechanische, oder denken Sie, eö sei ein noch unentdeckteS AgenS V Memer Meinung nach lerne von AI f.-V.. fA . .k 4... len sondern einfach : Der Gescheidtere . " aa8 ccaiögciciisn ui les können. ' l ß tt cstt . m-x.. b . m .t .?"r? . schas. ' UU hVp '.x rt1?8 m; All, m elehrten maeven können. Originelles Geburtstags ':'-T:-: ".. ' ge. schenk. .Lipe Marri ! Jh hap lankeh nachgä tachd,. waß ich Dür lipeß zum Namänß daze schicken .fohl, unt entliech ißt mühr eihn seuner Ketanke gegomehn, ih wmd sche Dür alhes Kude unt Lipe, und Duh sohlßt mihr kud bleuben unt aufs müch lenken., da ich Dür dis ables aust einem t - 7 - - " f 5 Thaler Schdembelpogenpapier schreu' . . . - . ben thue, und Duh sohlst Düch trüber freien, ich hab lahng göspart, aber ich . " C rT r ! j rr i rrr n güb.Dür eß ewick Dain evicker Charell." Das alte Buch. Ich kenn' ein Buch, dess' Inhalt . . Mir stets ehrwürdig ist. Das wehmutsvolle Trauer In meine Seele giißt; Wenn ich des Buch's gedenke, ' Faßt's mich mit Allgewalt, 'D'rin sieht eine alte Rechnung, . Die ist noch nicht bezahlt. Crassus. WarumdieZeitjetztsoschnell vergebt. 7 Käthe : .Man sollte doch nicht mei nen, daß das Kind schon zwei Jahre alt sein könnte wie die, Zeit so schnell vergeht !' Marthe :' Je nu, bei die jetzigeEiseN' vahne r ; Bauernrache. -i .Wen mem'st, Bäuerin, daß wir heut' zum Gemeindevorfland gewühlt haben? Den Oelstampser, den kein Mensch in der Gemeinde' mag, haben -wir's mit Fleiß gethan. Der hat acht Stunden hia oSrtr( ,,s Stadtgericht in duplo einreichen. War ich mein 'Lebtag nicht dort. Muß ich fragen, wo is duplo ? ! Die beiden Pole. Lehre: (zum Schüler) : .Nicht wahr, die Erde hat zwei Pole V Schüler : Jia.a Lehrer .Nun, wie heißen denn diese Dt7u I - Schüler schweigt. Lebrer : Nordpol und S Schüler : -Sebastopol. Der Laus der Zeit. S Als ich Laura kennen lernte, fuhr ich . ' ' . 7 in meiner Equipage und sie lief zu Fuße; jetzt ist's g'rade umgekehrt! - Kein M üd che n raub mehr. Es hat mir immer sonderbar geschienen, ES ist auch wirklich sonderbar am End', Daß die Geschieht' seit den Sabinerin nen. Nie einen zweiten Raub von Mädche nennt; nn' ich doch selbst so manSe unter ihnen,' ' DaS wahrlich mir gestohlen werden könnt' D a S m o t i v i r t e Alleinsein. Frau : Mein lieber Mann, varilm gähn'si Du denn immer, wenn Du bei mir bist?" : Mann: .Siehst Du, gähnen muß ich immer, wenn ich allein bin; Mann und Frau bilden einen Leib, darum, wenn ich vei Dir bin, bin ich allein l"

Ll y a ö v e r.

Herr Schvubbs beim SonnenuntergarrTr Eitzt vor dem HauS m Bergeshang Ein langer Mann kommt cuf ihn zu, 7 Zerlumpt der Rock, zeife M die Schud. Mit langem Bart, schon ct:?as gräuliH. . t. " w " r t ' jt. uno grünen Augen,' ganz $pni(hUvUj .Mit wem," fragt Schn?ubüs. .hab' die . i ; .Ich bin," spricht Jener, Ahaiver. Zweitausend Jahre sind bald um Und immer bumml' ich noch herum. Nicht Gift, nicht Pulver.Blei undStrich, Kein Henker bricht mir das Ecnick ; Kein Gas mich tödtet ohne Lüftung, Für mich gibt's keine Blutreigifiung, Kein Unglück auf der Eisenbahn Ja, selbst die Pest kann mir nicht an. Ich ging im strengsten Winter nzckt. Trank Apfelwein, nahm Malzeznakt Und was man als arcaiiinii prie?, Gebrauchte Morphium überdies. osf Weine, künstlich zugerichket. Las, was die neu'ste Zeit ged-'chtet, - rmi ry Yl . . O- . o- . j Ich rauch' Virginia Tag und Nacht uno ooaz 'M Nichts mich umgcbrach Vielleicht, dacht' ich, blubt mir tzZ Glück Nerkrock & rniA nn n,r xa ,v . m$ l l"' ' Steckt' ich'dieBudeFinBrand - m Af ftrfn . .ix? ivr. '""' "" VyiiiW - 1, nft (An ).H k,.. ' ?"Jud. a.mt : .Ich fühl' nid, Irans T Und plumps, da m M!l dcr Ban! err vscguoos cou schrecken r:: t der. f 5 n A,TTrtfP: v, n..,.. s. : -T "''"'-. Vik .""5" rki. Die hielten ein Concilium Und ordinirten d'ran herum. h WB fl uoe ioöi. Moral Wenn dir was fehlet in der That, . - Zieh' höchstens Einen Arzt zu Rath'5-r-r. . . r . . nr enn oijie, ein uocmutn Bringt selbst den ew'gen Juden um. Te? Paukist. Weitaus der größte Künstler ist Von allen Künstlern der Paukist. Erst Mit dem Schlüssel rechts herum Stimmt er diePauken bum, bum, buEiSo paukt er nun in größter Hitze, Den Blick nach des Taktirstocks Spitze. Und kömmt die Garde anmarsch:rt Er schnell die kleine Trommel rührt. Die große Trommel und Cinellen Sind wirkungsvoll an manchen Stelle Bei andern wieder zart und sein. Mit Tamburin und Kastagneiten Hilft er dem Takt nach bei Balletten. Und doch verkannt bleibt sein Gerne, Denn lauten Beifall kriegt er nie. Aus der Schule. Der Schulrath tritt mit dem OrtSI ...t , Y , gel, lichen m oas qui;imm:r. iin p pfen. Vor Beginn des x.-.mrns lat i . dcr Schulrath singen :

-Unser Wissen und Verstand Ist mit Finsterniß umhüllct." Die Herren haben trotzdem alle Ursache, mit den Leistungen des Lehrers zufrieden zu fein und wollen eben sehrwohlwollendAbschied nehmen ; da spricht der Schulmeister: -Kinder, laßt uns nu7d auch zum Schluß ein Lied singen !" Erfreut über die Nachahmung seines gute!? Beispiels bleibt dcr Schulralh stehen -sein Gesicht aber wird länger und län ger als die Kinde? anheben : Jhr Höllengeister packet euch, Ihr habt hier nichts zu schaffen."

Phänomenale Reinlichkeit. Ein sehr rainliches Kind, main klainer Moses ! Jeden Schabbes gcb' ich ihm iv. raines Handtuch, und wenn ich's weg ' nehme, is es noch so sauber wie ßuvor 5. Mißverständniß'. In einer der schönsten Gegenden un sereS deutschen Vaterlandes liegt mitte??, in einem herrlichen Walde, aus eine? Anhöhe, ein altes Jagdschloß, dr?lvlak lmtiaer fürstlicher äaer bat wlPlü luixigcr juriuiujcc ager, yal Platte- genannt. Ehemals der Sam geht, werden ihm für das Stück zwan' zig Pfennige angerechnet. .Zwan Pfennige?" sagt der Fremde; Jm tenburger Hof steht ja auf der Speife--karte, daö Ei koste bei Ihnen fünfzehnr : i i , t . cm ' r 43jciiiiiij ; iiciiuuiijti iuiq jClCyi. nimmt nur zwölf Pfennig für eins mc -;C K. . W l-ti ciir. 1.1. - Mauv x ni u(i -ujtiiy Wjut jiailt empört ; .was gehen den meine Preise: an ? Wie kann er sich unterstehen, die--selben zu veröffentlichen, um mir damit. zu schaden?" Und alsbald eilt er voll Zorn wmAl tenburger Hof, einem ebenfalls iniWaldQ gelegenen Wirthshaus, um den Bcsitr? I w r cv, i 1 oestttven zur Nede zu stellen. Dieserkonnte nicht begreifen, was der Platten Wirth wollte, und legte ihm ruhig seine Speisekarte vor. Darauf stand nun zu lefen : Ein Ei 12 Pf. Ein Ei aus der Platte. 13 P. Modern er R o m a n st y l. Albert ritt pfeilschnell bis an denGarten, sprang wie der Wind vom Rc kletterte wie ein Eichhörnchen über den Zaun, kroch wie eine Schlange durch di: Hecke, flog wie ein Habicht nach dcLaube, schlich sich zu ihr hin ganz unb?" merkt, stürzte heslig zu ihren Füßci?, schwor heilig und theuer, sich zu erschien ßen,- ward jedoch sogleich erhört, st? sich selig an ihre Seite, sank trunken an ihre Brust, schwamm in einem Meer vorWonne : das Alles war das Wcrk eine Secunde !