Indiana Tribüne, Volume 6, Number 6, Indianapolis, Marion County, 24 September 1882 — Page 2
Aas Drci.Klmigcn.HiMs
I&anan in ia?fi Abtheilung und vier Bänden EN Patque. von (Z.Fortfrhung.) Hupperh und Frau Nettchen weinten -M vor sich hin; die gute Alte hatte größte Miihe, ihr Schluchzen mit Hülfe ihm Scherze zu ersticken, und Urban stand da, wie aufblühenden Kohlen. -Was in ibm verging, hätte er trotz feines durch schlimm: Lüste so verdorbenen und .erhärteten Herzens nimmer vermocht, jioä) lange zu ertragen. ' Der Anblick der m. C v!. I . f . rv M tuiocrin, uic et ui oieiem viilgenvilcr :130hl im Begriffe stand zu verrathen, verursachte ihm entsetzliche Qualen. Wenn uch kein Blick des Aorwurss ihn traf, fo -war es ihm dock, als ob die stumme Er- . gebung in ihr Schicksal ihn noch weit hör barer aufläge, als ob das Lallen seines .KWdes, das er nicht den Muth hatte an zuschauen, zu Worten werde, die ihn vcrdämmten. Er mußte fort fort unter ffi l?mft.HnSn ttnS tnt,X M"tlUllW.tl miiw IIIIU. Die Hand reichte er der Kranken hin. mysam einige Wr.rn über die Lippen Sringenb, die kaum verständlich waren", doch wohl einen Abschied, ein Lebewohl .. aXif-?n riTTf . cy .1,1 .ri (1)23 u:uiuuni vuinit Olg cijt lUa esn von ibrem Kinde ah. wie enem Traum schien sie erwacht zu sein und die 'klugen aufzuschlagen. Ihr sanfter, weher Blick blieb auf dem Gatten haften, und die dargebotene Rechte ergreifend und jit ternd,. unmerklich pressend, sprach sie mit iner, ach, so unsagbar wehmüthig klingenden Stimme, die mehr einem Hauch :1s einem Tone ähnlich war : Lebewobl. Urban, und Dank für die itU welche durch dich in meinem Herren erblühte. Sieh unsern Knaben an lege die Hand auf sein junges Haupt und versprich'mir ihm stets ein guter Later zu ,u icm, oamll er Dien luven : - . .. . . . in ihm dai? Andenken an die Mutter 2N va arme noHen fortleben darf, arme zcoscyen sorttcven oars. Äeriprich.cs mir, es oll die letzte Bitte I sein, mit der ich dir beschwerlich falle. Urban war sichtlich erschüttert, doch drückte sich dies in 'einer Weise aus, als 5en, und das Kind in seine Arme fassend, sagte er hastig, abgerissen, als ob die Be Degung ihn übermanne, ihm kaum Worte gestatte Der Knabe ist mein Sohn ich will ihm Vater -sein und ihn gegen Alle schü . J - ... W.. . T . ! ? jfl . f I l'.en, das gelobe ich dir ! iui -cuuii ui uci uuuti uuuuuc uic V1l.& l i . . i : i Kranke kaum hörbar, als Urban plötzlich seiner selbst, und dies muß dich beruhigen. Kl in a St.4 niS t? 'Ä2rfavt 1 n Sm ßtirt- I ben zu Bett bringen, die Aufregung rf 1 C' r V . V V ? V- ? V 1 . 1. I iui uiu iiitutt, iv:uuii tup vvu i . . c r I könnte dir schaden und ich mochte dich .Doch bei meiner leoerleyr besser smoen. '.Leb wohl ! Dabei legte er den Knaben auf das Lager zurück, und einen Augenblick lang M.? 5 rt st r( it Aav Si ßvAnf a I '" u43 vi vit oviujuc Deugen wolle, um sie zum Abschied zu kus ?en. !ack er tbat es nickt, und mit einem -r r r r r ? V." r "rr I " - . weisen euner ani oscyen in oie issen ifa zurück, dabei erschöpft und mit einemTone w- nr r c cr . w ses schmerzlichsten zeyes oie zorle yau.chend : ' Ich will auf Gott und seine Gnade 'vertrauen," der mein armes, unschuldiges Zind schirmen wird. Doch geh geh, ru Y C I ich bitte dich ! Ich würbe letzt chon ster ben, wenn ich das Weh dieses Augenblicks och länger ertragen mußte. Ihre abgemagerte Hand fiel schlaff auf die Decke herab' und ihre Lider schlössen tf lf lich, als op ne oie nifernung uroans, . oer, oyne ein vorl an oic nern zu riq ten, ohne nur 'den Blick nach ihnen zu -wenden, aus der Stube eilte, nicht mit . Qnsehen wolle. Beide näherten sich auf den Zehen dem .ager. schmerzzerrisien, in Todesängsten nach der Kranken hm lauschend. Da - flüsterte diese wieder, ohne die Augen aus 4lt 41 A AM -- u uiiuuii; . Mir ntaanz wohl, lieber Vater gute Mutter: sorgt euch nicht um euer öiino mir ganz rooni. moyie Zchlasen. nehmt den Zinaden weg Ruhe und Schlaf werden mich stärken . mich von meinem Weh erlösen. Frau Siebold nahm behutsam das : 5?ind von der Decke und trug es in das '-Nebcnzinu'.ser und nun hielten sich die beiden Atte':ik nicht mehr. Vor dem Be!te sanken sie auf die Kniee nieder, und die -gefalteten Hände vor die Lippen gepreßt, versuchten sie durch stilles Beten ihr Schluchzen zu bekämpfen. Ach, es-war eine tieftraurige Nacht, welche die Armen durchlebten, indeß der . a v..xf-ci. :v.r. zinwuroige .wauz oer oonranien, ge blendet uud gefeffelt von einer unseligen Leidenschaft, der Stadt und seinem heim, lichen Thun zufuhr ! Mitternacht war bereits vorüber, da entfuhr. Voll und mit liebendem Aus . -i ' i T - V ! l!sl.MM s. lTAfASAl Zzruck bückte sie die Eltern an, ihnen beide Hände entgegenstreckend, die Huppertz und "Xrrm VeHchen. hON einer neuen uonnuna i?e It, ergrinen. Vlust) war Mleicy em . -'-.ll' " ; . . OsiAein in dprn kmenianerten Gencktcken aufgetaucht, und nun fprach Röschen mit einem fast heiter klingenden Tone : 'Die Ruhe, liebe Eltern, hat mir wohl gethan, ich fühle mich wunderbar gestärkt. ,Jhr werdet sehen, morgen wird es mir bester qam gewiß viel besser sein. Doch jcl)t nun auch zur Ruhe, ich bitte euch gebt mir einen Kuß und dann gute gute ?cacht ! . Die -Arme der Kranken schlangen sich um den Hals des Vaters, dann um den ser cutter, und sie küßte beide lange und 1 : IC- CVt 'i V ....... im. innig, ihre Thränen mit denen der Eltern . V -n. t , r- . crrt..i vereinigend. Dann hauchte sie der Mut 4r rtri mit ,!tt. k i? v ivA iit vinim jniiiiiuni unt Worte zu: Laß mich den Knaben noch nnml .küZzen, dann will ich ruhen schlafen. ' Schön- Vilte Frau Nettchen in die Ne benstubc, wo sie das Kind aus dem Bett hcn nahm - und das noch schlaftrunkene cr Butter reichte. Röschen umfaßte den Knaben, prepte ihn an sich und küßte ihn wiederholt, wobei nur leise Laute, wie von
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l" er oaourq .uoer ncy iuoi.1 ergrimmi. orte der Liebe zu stammeln versuchten, Da erhielt Huppertz eines Tages nnen all,
vinx einen Augenblick zauderte er, bann die wohl nur Schlummernde wieder wach Brief von unbekannter Hand, und als er lastete.
ve reite er eine Uand aus der der Kran und in's Leben ,u rufen. ibn erbrach, fand er ;u se nein Sckreckm
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iqwleg, oavei oen ynster vor lyr stehen gelächelt hat:e während ihrer kurzen, doch ren und sie m der Qbyut des alten Boll den Herrn Buchhalter Textor oder mm .'-den Gatten-mit einem Blicke höchster See auch so schweren Leidenszeit. hard zurücklasien werde, da er mit Herrn destens durch dessen Vermittelung geführt enangst.anschauend. Ein linder, schöner Tod hatte das van Embden Wichtiges zu verhandeln wurde. Du weißt, daß ich ihn liebe, entgeg arme Röschen mitleidig erlöst von allem habe in allseitigem Jnteresie und beson Immer kleiner, zusammengesunkener -riete jetzt Urban, schon wieder mehr Herr Web dieser Erde, aeaen das die treue ders in dem des kleinen Johannes. war dabei die Gestalt Winand's aewor
jchiiig o-cyen piogucj oie Augen wieoer it)rcr Nähe bestimmt, doch wurde es noch uf, indeß ein leiser Seufzer, der jedoch durch einen Salon von ihrem Schlafzim -wie eine Erleichterung klang, ihren Lippen mtz aetrcnnt.
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einem unterdrückten wehen Weinen, laut wurden. ' Dann wehrte sie erschöpft ab, und während die Mutter das unruhig gewordene Kind wieder entfernte, sank die Kranke schwerathmend und ohne noch ein Wort zu reden in die Kissen zurück. Wieder vergingen einige Stunden, ohne daß ein Laut die tiefe Stille störte. Der Tag war unmerklich herangenaht und sein graumattes Licht begann mit dem fahlen Schein dkr Lampe um die Herrschast zu kämpfen. Da erwachte Frau Nettchen und starrte anfangs erfchrocken, als ob sie nicht wisse, wo sie sich befinde, noch was vorgegangen sei, um sich. Doch nur zu schnell wus;te sie wieder alles, und im sei ben Augenblick erhob sie sich, um leise an das Lager der Kranken zu treten. Röschen schlief noch immer oder schien zu schlafen. Die Hände laaen wie zu einem Gebet gefaltet aus der Decke und das bleiche, liebe Antlitz lächelte, wie von einer seligen Heiterkeit verklärt. Sie schläst ! jlüsterte Frau Nettchen leise ihrem Manne zu. der in seiner Ecke ebenfalls erwacht und nähergetreten war. Sieh nur, Hanno, sagte sie nach einer kleinen Pause mit einer wehen Freude, sie lächelt ! So freundlich und heiter hat sie seit Monaten nicht ausgesehen. Huppertz hatte sich tiefer auf die schein bar Schlummernde niedergebeugt, stierer wurde sein Blick und immer heftiger arbeitete seine Brust. Jetzt streckte er die
Linke aus, um sie auf die Stirn seines Kindes zu legen, zugleich mit der Rechten die gefalteten Hände erfassend. Willen los ließen diese sich heben um dann schwer auf die Decke ".lederzufallen. Da brach der Alte plötz.ich in ein beftiaes. laut aufschreiendes Weinen aus, und mit dem jammernden Wehruf : todt ! todt ! brach er vor dem Bette wie leblos zusammen. Die arme Mutter batte im ersten Au - -1 aenblick das Thun und Aufschreien ihres Mannes nicht beareifen können nicht begreifen wollen, doch nur zu bald mußte begreifen wollen, doch nur zu bald mußte sie an das ntieklicke glauben. Unter Unter bernerreix.endem Scklucknen war? sie sick über den Körner ZbreZ Kinde, denen 5)ände und Anaeuckt mit ibren Küssen und Thränen bedeckend, indes die Livven Vergebliches und erareifendes Bemü hin ! Röschen war im Laufe der zweiten ri w r. - i r Hälfte der Nacht, nach dem letzten Ab schied von den Eltern und ibrem Kinde, eingeschlafen für ewig. Ihr Tod . ' v ' I munte ein i.tter gewesen iem, denn sie ' ' . 1 I .. . . m . lamelle nrnr uca o lieb und aut. wie in ihren glücklichen Jugendtagen, wie sie nie Liebe der Eltern Tu nickt ml sckirmen ver jr. i . JilDüllC. Während das Schicksal des armen . ' I Röschens sich in so trauriger Weise er füllte, hatten die häuslichen Verhältnis Julias auck eine bedeutsame Wandluna cnabren. Sie wunte nämlick Minand dazu zu bewegen, daß er den seit Jahren . T f rs t vT- v v . I DtriQuo cnen Flügel oes leoaiioes on nen lasse, die alten, vergilbten Möbel ent f,,, s .,. tn n. VI1WA1, UIIU IUII UUIlUtUJ (IU I Ui UI Vlil - . " richten ließ. ichtk Eines Abends theilte sie ihm erröthend ein Geheimniß mit, das ihn anfangs in die größte Verwunderung versetzte, später ! X V PW C . Y aoer nw niuaen uno itreuoc cruime. Winand hatte in seiner Freude die Wünscl seiner Gattin noch überboten 1 1 und manckes berrlicke Stück den von idr bezeichneten Räumen einverleibt, die sie zu bewohnen gedachte. So schenkte er ihr auch einen großen Schmuckkasten von Ebenholz von eingelegter Arbeit mit rei ' - J J chen Silberverzierungen und einem kunst vollen Schloß, genau wie Julia ibn fick gewünscht hatte. Diesen barg sie in dem alterthümlichen, gar schön - geschnitzten Schrank, der zugleich als Sckreibtisck diente und zwischen den Fenstern des " n . c c ri. fr w r Zimmers stand, das sie von allem Anfana an als ibr Scklakimmer bezeichnet batte Moderne Kunst und Industrie hatten ihr 1 n Y l l i - r r .ii i i üaaer aus s reimue uno uvvlane ot schmückt und einer Fürstin aleick durfte ne sich hier und in den andern prächtigen Räumen dünken. Endlich war Alles fertig geworden und nun saumle sie Nicht langer, -die neue Wobiung der ersten Etage, die jetzt wirk lich zu einem Paradiese geworden war, zu beziehen. Winand zögerte noch immer, doch Julia ließ sich nicht mehr zurück halten, sie hatte auch nur ihren Willen zu fragen, ihr Gatte wagte keinen Ein spruch mehr. Diese Zwischenzeit benutzte sie, um oie ihr bestimmten Räume als ihr eigenstes NeiÄ w begremen. Den sckmalen Gana '.v . . . s nach dem Treppenthurm schloß sie, indem sie erklärte, ihn Nicht benutzen zu wollen, da der Thüren genug vorhanden seien, m über den Corridor. )er sick iekt bele ben müne, in's Freie zu gelangen. Für ihre Kammerfrau hatte sie ein Zimmer in 5z war dieselbe Zeit, wo sich auf dem n v A. c- t m . fernen, stillen ?WtWdfin?i dns fimh über einem armen, verrathenen Frauen fr:in nrnttn hnH WmnX i.rS i rr : w. ,wVv durch die Nachricht von Röschens Ster fn fif r5Aüftprt r vm hnh empfand, wer vermöchte es zu sagen ? Die Lippen zusammengepreßt, schaute sie stumm und finster vor sick bin. Dock. was ihr Gewissen ihr auch vorwerfen mte. sie snckte e durck den Kednken ... uml 5. x; .Z 9 v,'. . . - v . r i r ders gewollt, ihr trauriges Schicksal selbst r y i i r? . v ! . rv v . . II IIJIUE 1 II II L II . A.i l t MJ 1L aC U U IL K. U 111 Li-J aV LA.1I.W verschuldet, ja, um sie, die Freundin, ver dient habe. Verrath gegen Verrath ! sagte sie sich und dachte in ihrem verblen beten Uebermuth nicht daran, daß eine Strafe, wie nach lhrerMmung der Tod' I 1 . .'. . !" r tt n r ten geworden sein sollte, sie selbst einst I . .. 1 . - i. ,ri r , V treffen könne, noch, daß die Gruft hie? in l . . :c r ."..s,:... 0s c . OCIN uiien yaujC, von iyi iu uüiyct iu ficht erschlossen, vielleicht bestimmt sei, sich über ihr zu schließen. is.apttel. Huppertz säyrt in die tadt und . w-s er dort erlebt, Der Winter war vergangen, der neue Frühling gekommen, doch dem Klosterhos und seinen Bewohnern hatte er kein neues Leben gebracht, schtn Huppertz ci.? vikifc ihn. schen Huppertz und Urban war ein fast U3 -JW4Umtliip
feindseliges geworden. Anfänglich, nach der Beerdigung Röschens, hatte der r)cf tige Schmerz des Vaters diesen verhindert, seinen Schwiegersohn zur Rede zu stellen, ihm die nur zu sehr verdienten bii teren Vorwürfe zu machen, die fein Herz gegen den Unwürdigen erfüllen mußten, Urban ging ihm aus dem Wege, wo er nur konnte ; einsilbig verkehrte man mit ihm und duldete sichtlich unwillig seine Annäherung an das Kind, das er gleich sam als Schutzwehr benutzte. So lebte man neben einander, als ob man nicht zusammen gehöre, und als die Zeit be gann, die tiefen Wunden des Water und des Mutterherzens zu heilen, ihren wehen Schmerz zu lindern, da änderte sich das Verhältniß nur von Seiten Frau Nett chens in etwas, indeß der Vater sich immer mehr von Urban entfernte. Die gute Alte hätte so gern verziehen, des Knaben halber, wenn dessen Vater nur ein wenig mehr wirkliche Liebe, nur eine Spur von Reue gezeigt hätte. Doch dies geschah nicht, im Gegentheil vernachlässigte Urban fein Kind und feine Schwiegereltern im mer mehr und mehr. Sein Betragen war räthselhaft. Anstatt offen seinen Willen zu künden, ihn dem der Alten entgegen zustellen, ließ er alles geschehen und schien froh zu fein, wenn man ihn ungefragt und seine eigenen Wege gehen ließ. Und diese führten ihn jetzt noch öfter denn frk her in die Stadt, wo er meistens mehrere Tage, dann sogar Wochen lang blieb.
Was er dort machte, wußte Huppertz nicht und vermochte es auch , mcht zu er gründen. , ' Da erfolgte plötzlich eine Veränderung im Hausstand des Klosterhofs, der sich anfangs gar peinNch fühlbar machte und Huppertz in ein neues, mißtrauisches Staunen versetzte. Etwa im Februar des neuen Jahres war es, da erschien Siebold vor dem Herrn des Orts und erklärte die lern, dan er den Kloiterkof verlassen und i" ' - ' m einigen Tagen mit seinem Weibe nach der Stadt ziehen werde, in einen neuen Dienst, den Herr Urban ihm verschafft babe. Siebold und seine itrau zoaen ab. und die Vfleae des Kindes wurde nun von Frau Nettchen und einer iunaen. wackeren Bauerndirne besorgt. ,. darinnen die Nachricht eines GeldgefchäftS der Stadl, daß sein Schwiegersohn einen Wechsel ausgestellt habe, der in kurzer lr - A citr v e v f - ri . ..t. .i. Äeit fällia sei und auf dem Klosterbofe ausgezahlt werden sollte. Den ganzen Tag ging der Alte in finsterem Brüten . . m 9m t ' I umyer, bann trat n pi0tzi?cy vor tfnrn IV 1 V 1 4. LP 1 nellazen ym und erklärte Dieser, oatz er Abend mit der Post nach der Stadt sah Am Ziele seiner nächtlichen Fahrt an gelangt, wartete Huppertz die passende Stunde ab und verfügte sich dann in das mv . I Comptoir des DreiKönigenHauses zu Herrn Winand von Embden. Den Ge vatter Tertor fand er nicht auf dem ge wohnten Platz, der von einem Angehörigen des Geschäfts eingenommen ...V V ! T ... ..1 H VaÜ Va. wurde, und von diesen erfuhr er, daß der Buchhalter und Schwiegervater des HausHerrn schon seit einiger Zeit unwohl sei, m seiner Wohnung weile und das Eomp toir nicht mehr besuche. Herr Winand war wie immer zur Stelle und Huppertz gelangte ohne weiteres Hinderniß in des UM 0 V 4 AM c" fiivuiiuuui. tuuyvt(i V l V v..w V . m u vj jtwviyv t njtrrt nii r u ypnritttitnr irniimtn Herrn van Embden und seinem chemali U Ä. 1 . gen sculcr vorüber war, er lerer oem wackeren Manne seine herzlichste Theil nähme an dem harten Verlust, der ihn betroffen und der ihm sein gedrucktes Aus sehen erkläre, in milden' Worten ausgefprochen hatte, legte Huppertz einen sauber eingehüllten und geschnürten kauon,mel rere Papiere enthaltend, vor jenen hin und sagte, wenn auch sichtlich erregt, doch mit bestimmtem Ton : Ich bringe Ihnen hier zurück, Herr van l rrevAu i . : je ss cz. Embden, was ich nicht mehr als mein Ei genthum betrachten kann noch darf : Es ist die Schenkungsurkunde, welche den .fe.. vi m m am A - losteryos mit semen Weinbergen zum Eigenthum meines armen Röschens macht. Sie haben gewm m bester Absicht dabei gehandelt, doch uns und besonders meinem trouen, unglücklichen Kinde hat Ihre Großmuth verzeihen Sie dem Vater die offene Sprache kein Glück gebracht. D.'ein Röschen ist nicht mehr und ich. will nicht, daß ein Unwürdiger vielleicht verschwendet, was sie ihr eigen itiiiiiiii vu vvvt ojiit iuii vuivviii müßte denn auch ihren Gatten bei d &&tnhmn fcedarfit Kaben Watten. wflnnin Inllt iM r IViiritt Winand erbleickte und sckwiea. Mas er da hörte, konnte ihm nur peinlich sein, 7 I mJ denn es führte ihm sein Thun, und was , , . ...,.. . c . iqn oaoei geiener, seoenoig vor oie seeie. Sckamerfüllt sab er iefet erst ein. wie sün dig er im Grunde gehandelt, nur an sich denkend, feinem gejräumten Glück das eines andern Menschenkindes einer ganzen Familie geopfert hatte. ey y . c ure vomier yat m em iiino, emen Knaben, hinterlassen, der ihr natürlicher Erbe ist. Oder Nem, nem. rief vuvpers rasch. , der Knaoe lcot ixitb wird leben.' denn er ist kräftig und gesund .'. Doch, so klang eS 1CKX wieoer mit emem arimmen. nnneren , . . . y rnsk, er yal einen ater, und tm solcher bat wobl das Rest, über das Vermöaen seines Kindes zu verfügen. Und das will 10) nicht, das Darf nicht geschehen ! Ihr veraeßt, Huppertz, sagte Herr van Embden ernst, oaß der Vater vor allen Dingen ein Recht auf das Kind bat und -3 euck wennen'men kann. I - " w wmmwmmm I tn' xc i k.e iA iuuu u niuviuc iuuii; uu vti Alte mit einem bitteren Hohn. Der Knabe könnte iym m semem Lotterleben Nurhm mt oerlicy lein, er wäre Nicyt einmal m Stande, sür ihn zu sorgen. - Dann bliebe nur noch eines übrig, sprach jetzt Winand sinnend. I fU.tv. ai.. Jt (TT L . r Gebt euch keine Mühe, Herr, entgegnete Huppertz bestimmt.. Mein Entschluß steht l cm . rocm3cn cigen veriasie ten mii ven nigen oenloiieryos. icu?en kungS.Urkunde liegt vor Euch, ich nehme sie Nicht meyr Mit Mir zurück. - Und wenn ich sie nicht mehr annehmen will ? , ; ; . - .o oanoie.,cy oennocy, wie im mir vorgenommen, Sapper, rief Hupperk mit flammendem Gesicht, doch den Schluß
seines Leibfluches noch glücklich verschlu
ckend. Ihr seid ein Hitzkopf, 5uppertz, ent gegnete Herr van Embden ruhig, und werdet Euch trotz Allem noch eines Bes seren besinnen. Es giebt einen Ausweg, der Euch und auch mich zufrieden stellen kann. , Und der wäre ? Hört mich ruhig an und Ihr sollt es erfahren. Was ich Eurer Tochter dar gebracht, kann und werde ich nicht mehr zurücknehmen. Es galt nur dieser und keinem merkt das Wort keinem Andern. Euer Enkel ist der Erbe seiner Mutter ; auf ihn werde ich die Schenkung in aller Form übertragen lassen und zu gleich Euch nicht den Vater als Vormund desselben gerichtlich bestätigen lassen. Habt Ihr verstanden ? Huppertz ließ einen langgedehnten Ruf freudiger Erleichterung hören, seine Aeug lein blickten in die Ferne, als ob tx einen besiegten Feind vor sich sähe. Dann sagte er tief aufathmend nur : Ja, wenn das ginge Es wird gehen und bald soll Alles in Ordnung sein und Euch die neue Urkunde zugestellt werden, klang es rasch als Ant wort. Dann fuhr Winand mit besorgter Freundlichkeit fort : Doch hoffe ich, daß Ihr mit dem Vater nicht ohne die aller gegründetste Ursache, nicht ohne das Aeußerste versucht zu haben, brechen werdet. Wir verlangen nicht besser, Herr, als in Frieden mit ihm zu leben, s tu a doch nun einmal der Vater des Kindes meines armen Röschens. Gebt mir die Hand darauf. Mit Freuden, Herr, und einen Eid leiste ich Euch, wenn Ihr es wollt. Euer Wort aenuat mir. Lat das Schriftstück hier, in wenigen Tagen soll teud) eine neue Urkunde m besprochener fform durst) die dortige Bedorde zuae y w Yen. Damit schien des Gespräch zu Ende zu sein und Huppertz wollte sich entfernen. Dock fcerr van Embden lieft ibn nock nickt und beaann.wenn auch zöaernd und wie verwirrt, mit ibm über seine bäusli cken Verbälttiisse au reden, öuvverk dielt nicht hinter dem Berge und sprach sich vom Herzen, was schweres daraus Er schilderte llrban's Thun und Treiben vor und nach dem Tode Ros chens, und immer ernster wurde sein Zu Hörer. Der Alte verhehlte nicht die häu sigen Reisen seines Schwiegersohnes nach i - i i v . e, ni r r tti . der Stadt, die rätMelbaften Gelckäfte. die er dort m machen schien, noch die da durch hervorgerufene lebhaste Correspon , venz, wenn er hierbei aucy, von einer un . m. - W . W 4 willkürlichen cheu angetrieben, die er mutbuna nicht aussprach, daß diese durch den. Er saß da, wie ein alter, georoche ner Mann. Auch sein Antlitz war aus fallend bleich geworden. Als er endlich . m m m m m m m mm Huppertz entließ, ihm die feine, weiße Hand zum Abschied hinhielt, da zitterte diese merklich in der derben Faust des Küfers, und kaum hörbar klangen die wenigen Worte, die n noch zu dem Schein denden sprach. Ohne Aufenthalt schritt der Kuser durch das Comptoir und schlug den Weg nach dem Hose em, denn tefet aalt sein Besuch und seine Thätigkeit dem Gevatter, den er als den Helfershelfer Urban's bei des sen geheimnißvollen Geschäften betrachten I A44 ..f.iA ljuuhic. In der Nähe des Kellereingangs ange langt, bemerkte er zwei Küfer, welche dort an den Fässern hantirten, und in dem einen erkannte er, fast zu seinem Schrecken, den Siebold vom Klosterhofe.- DerMann bemerkte das Staunen seines früheren Herrn und schien sich so recht nach Her zensiust oaran zu weioen. )ann rief er, ohne eine Frage abzuwarten. Hup pertz in wahrhaft unverschämter Wei se zu: Hab den Schmied dem Schmiedchen vorgezogen und befinde mich hier ganz P. . . 7 o wohl, weit besser, als m uurer öden Jam mcrbuve. Doch, dem Slebold galt wohl nicht der seltene Besuch,' he ? Wollt Ihr den Herrn Tertor sehen, so geht nur hm em zu ihm, er ist drmnen und genau m der rechten Verfasiung, einen solchen angenehmen Besuch zu empfangen. Ein freches, hohnisches Lachen schloß diese , Rede. Huppertz kehrte dem Elenden, ohne ihn eines Wortes. 5U würdigen. den Rücken und betrat die wohlbekannte Wohnung, wo er so' viele Jahre lang glucklich gewesen war die er nie hätte f r r n ... r" y verlaffen sollen, wie er sich Ien kUszer sagte. mit einem tie - Er fand den Gesuchten in der Wohn I i , i m stuve. . yaiv angelieloer, einen chiasrocr Massig übergeworfen, aus dem osa "w; vurr"9 s, v; c.iy-. (v. Eintreten richtete ch yaiv empor uno tarne vie em ent gegen mit einer Miene, die' Schreck, doch auch Stumpfsinniqkeit kündete, als ob eine vollständig fremde Erscheinung vor ihm stände, die ihm Furcht einflößte. Huppertz fuhr, die Hände zusammenschla gend, entsetzt zurück. Welche furchtbare Veränderung war mit dem Manne wah rend der wenigen Monate voraeganaen ! Textor's Gesicht war noch faltiger aeworden, als es früher schon gewesen und hatte """" ". ui) ui -Uiu nt uuiUiiurnuiCJl, ..a v:. Of m:ss. -vT. n icjau3cn uc : icoig , piira oen anoeren wie oie eines Vivo innigen oder eines Betrunkenen an' Huppertz '"f" l"I.;BixUÖC v vor Textor stand em Tischchen, bedeckt t Delikatessen verschiedener Art und mehreren Flaschen, deren Formen und Etiquetten auf schwere fremde Weine 1 . - I smilkken Iiekn Nachdem die beiden Männer sich eine Weile einander angestarrt, mußte Textor doch seinen Gast erkennen und dabei ein neuer Schreck in ibm aufsteigen, denn er lallte endlich, noch immer sinnverwirrt : Du bist's, Gevatter suchst wohl dei nen auberen Äckwleamobn? aba: Hier sinkest du ihn nicht, der weiß sich besser unterzubringen, als m meiner elen ven Wobnung. 3cb wein nickt, wo er ist. Laß mich schlafen mein Früh stück hat mich zu sehr angegriffen. ' Oder willst du mithalten, dann schenke dir ein, eS Zst spanischer Klosterwein ! Haha ! Und sckwer san! er nack die en Wor ten wieder in die Kissen deZ Sofa'S zu rück.
Huppertz schauderte, dann trat er aul
Textor zu, schüttelte ihn derb an der " . . I Schulter und redete rauh ihn also an: Wach auf, Gevatter! Ich will und iß wisien, was du mit dem Urban hast ! Die Briefe, welche er seit Monaten em pfängt, sind von dir ; seine Reden lauten nach dem Empfang immer dahin, daß er nach der fciad! inujic Geschäfte halber, . & ms,.. fcfi k; X VUH Viilit IUy b lilb 4iyilUtlU ttfUVl, VIV V I kennen mußt und über die ich Auskunft von dir verlange. Tertor war durch die derbe Beweauna und die ihn anklagenden Worte vollends wach und wohl auch etwas nüchtern ge worden. Doch bald war Tertor's Behendigkeit wieder erlahmt und keuchend ließ er sich auf das Sofa nieder. Nun wollte er in süßlicher Freundlichkeit sich nach der Fa milie und dem Leben auf dem Klosterhof erkundigen, als Huppertz ihn rauh unter brach, und mit der Faust auf den Tisch schlagend, daß das Geschirr klirrte, verlangte er genügende Antwort auf seine mehrfach gestellte Frage, widrigenfalls er sofort zu Herrn van Embden zurückkehren würde, um mit diesem ernstlich über die heimlichen Geschäfte zu reden, an denen der Buchhalter des Hauses, natürlich nur hinter dem Rücken 'des Principals, sich betheilige. Du willst uns wohl Alle unglücklich machen, dich und die Deinigen mit, du alter Hitzkopf ! Wenn du es denn doch einmal wissen willst, so mag es meinet weaen sein, will dir alles saaen. dann kannst du handeln nach Gutdünken, ent weder zu dem Winand gehen oder auf dein Weingut zurückkehren. Allerdings habe ich ein heimliches Geschäft hinter dem Rücken des Princivals. bebe mit deinem Urban gemacht warum ist der Winand auck ein so bäklicker Genbals. der seinen armen Schwiegervater darben. in Armuth verkommen läßt ? Du kennst es wohl, habe zu dir ja seiner Zeit davon gesprochen, doch du lehntest es m über triebener AenaMichkeit ab. Nun. der Urban war gescheiter wie du, hat'S ange nommen und steht sich aut sehr aut dabei. So mußte ich denn wohl mit ihm correspondiren. Doch die meisten Briefe, welche ich ihm sandte, trugen nur eme Adresse von meiner Hand und enthielten Einlagen von einer ganz anderen. Ja, ehrlicher Gevatter, staune nur, es ist so, wie ich dir sage, haha.' und könnte ich es mit tausend heiligen Eiden beschwören wenn' es sein müßte ! . . n i Und von wem sind denn eigentlich diese m ' r n r - ' . . . v . r riefe ? sragie yupper oumps, ais ex tor schwieg, um sich von seiner plötzlichen 5eiterkeit ,u erbolen. Von wem ? Das weiß ich leider nicht ! entgegnete jener endlich. Ich habe sie nicht gelesen und weiß nur, dan sie bei mir ankommen, um weiter befördert zu werden. Willst du es wissen, so mußt du ihn selber darum befragen. Bist du nun zufriedengestellt ? . . - Noch lange nicht, brummte Huppertz sinnend. Die Geschichte wird immer räthselhafter, doch bringe ich Licht hinein, sappermost, und wenn ich mich an den Briefen vergreifen müßte ! Das wirst du hübsch bleiben lassen. entgegnete der Andere äußerst ruhig und r.AiUX V. flT..C--itM sttsich sichtlich an der Ausregung seines Ge vatters weidend. Daö durfte dich vor den Strafrichter führen. Ich muß und will aber Aufklärung ha ben, um jeden Preis ! schrie der ehrliche Küfer, wie verzweifelnd in den Maschen eines Netzes zappelnd, daß er nicht zu zer reißen im Stande war. , Da war es, als ob. Textor ein menfch liches. Rühren mit ihm fühlte, und er sagte endlich mit dem Ton eines Man nes, der seines Siege? ganz gewiß ist und den Anderen vollständig in seiner Hand hält :; ' O du kurzsichtiger einfältiger Mensch ! Denkst du denn gar nicht ein klein wenig nach ? Kdnn denn der Urban nicht auch anderwärts Geschäfte haben ....v r .. ! . . co . c k.tr . . o cv..jr,i a. unu -ouci lüuyi uu xjuiu) uvi deiner allzu großen Liebenswürdigkeit, haha an mich, der ich immer ein so guter, -dummer Tölpel war, adrefsiren lasten, he ? ' . Wenn das wäre wenn du mir dies beweisen könntest ? Es ist so, und ich kann es dir vewei sen, entgegnete Textor hastig auf die zö gernd hervorgebrachten Worte des Ge vatters. : - . " So thu',' sappermost, und laß mich nicht länger zappeln ! . , Heute hätte ich deinem Schwiegersohne wieder einen solchen Bries zu adressircn gehabt, denn gestern ist einer für ihn an gelangt. ' Ich will ihn dir zeigen. Noch mehr nun verzog sein Gesicht sich zu einem häßlichen Lächeln ich will ihn dir mitgeben, was ia auf "eins herauskommt, denn in der Stadt ist der Ur r rr 'l .. jr. rvjr. V 'i oan zu? Heu man. aj venie, canin - A, ... kannst du zufrieden sein . Huppertz entgegnete nichts, doch mußte er sich sagen, daß dies wohl mehr sei, als er im Grunde verlangen könne. Textor war zu einer Commode getreten Er riß deren obere Schublade heraus, nahm einen Brie , den er vor Huppertz auf den ,Ti ch warf, und fuhr fort : di., und operirst du geschickt, s wird der Urban dir den Inhalt mitlhtil.n müs. sen. Wo mag er her sein? niziiierr nur vic Poilllempel, vor ai leninötit ben örofeenjtts in ber oben Ecke, und du wirst es erfahren.- Ich ' Entziffere nur die Poststempel, vor al glaube, emen russischen Poststempel, er konnt zu haben. - , . . Ja, das wird wohl so. sein ! rief hup pertz nach einigem Studiren mit größter Ueberraschung. Welche Geschäfte mag der verteufelte Mensch mit Rußland ha ben i Ich sagte dir es schon einmal entgeg nete Textor gähnend, operire geschickt, gib ihm den Brief nur unter der Bedingung, daß er dir den Inhalt mittheilt, und du wirst es erfahren. ' - - Doch wie kommt es daß der Brief, der . ' t i K . . vocy nur oie Ävresse urvan'S tragt, dir .f.xMv.:.i , v. ? . . , . eingehändigt wurde ? sagte Huppertz mit neuen weisem. Der Andere lachte hell aus, dann ant ortete er:. - Naive Frage ! ' Dein Schwiegersohn wird aus der hiesigen Post die Weisung rt .. . r
uwbtV yuyin, um ui iyu uittUttftrn unn . ir-iua iannji jVU gewiJ jlllL den Briese mir zu senden sonst wären wer bei Dir anbeißt, Vch jedenfalls ioll doch ! wahrhastig von mir keine abzufchi sein." -
J V A AA nNAI
cken gewesen und du hattest meine ÄOrez
sen nie zu sehen bekommen. . rv i 1. . . i- - ..UW hat neazr, vrummie upperZ, uno ich war emel! ann gellte er oyne weiteres den Brief ein und schickte sich zum Weggehen an. Bist du nun zufriedengesteSt s&t überzeugt ? fragte der Andere noch und scyon wieoer yaw im cyiase. flslnssftrtrihiri l npfi? mit fiesifren fc.v.vj 0 "" ' II Gedanken sort als ich gekommen. Leb' wohl! , - Dabel bleibe und du Wir t ruyig schlafen wie ich. Guten Morgen, du Doch Huppertz hörte nichts mehr, n befand sich bereits draußen, auf dem Wege nach der Gasie, und auch Textor vollendete seinen gewiß schönen Nachruf nicht, denn er war wirklich eingeschlafen in dem (Älauben, sich jetzt mit voller Be rechtigung der Ruhe des Gerechten über lasten zu dürfen. Diese Scene sollte wenige Stunden später, zur Mittagszeit, noch ein kleines Nachspiel haben, Der Tisch in Textor's Stube war von Siebold mit zwei Couvcrts gcdectt wor den, und als der Mann die Suppe brachte, erschien wie gerufen der zweite Tifchgast, der kein anderer war als Urban. Sein Aeußeres sah durchaus nicht aus, als ob er von draußen hereingekommen wäre, weit eher, als ob er in Textor's Wohnung geweilt und vor kurzer Zeit erst sein La ger verlassen hätte, Als sie endlich abgespeist hatten, sagte Textor mit einem Tone, wie am Schluß der Unterredung mit Huppertz, als ob Schlaf jetzt sein größtes Bedürfniß wäre: Apropos, Urban, ich vergaß ! Gestern Abend ist ein Brief für dich angekommen. Und das sagst du mir erst jetzt? brauste der Andere auf. Von woher? Aus Rußland so glaube ich, Nang es gähnend als Antwort, denn schon lag Textor wieder in ganzer Länge auf seinem Tosa ausgestreckt. Aus Rußland ? Gib ihn her ! Bedaure, er ist schon auf dem Wege nach dem Klosterhos. Dem Schwiege? vater war so überaus freundlich, ihn mit zunehmen, du ersparst dabei das Porto lauter Prostt: Verdammt! schrie Urban erbleichend aus und mit einer Bewegung, als ob er nch aus Textor stürzen wolle. Wock) be sann er sich bald eines Besieren und forschte weiter : Der Huppertz war hier ? Und davon sagt man mir nichts ! Mußt wohl so fest geschlafen haben. W.t Va. SI.t.TL kX !X1 a.J.- 1. vup vzi vicuuiu uity muyi wcuea iuiuuc Ja, der Huppertz war hier, in ganzer Ge Italt, und btt dem winand war er auch; er hat mit ihm von deinen Ge schästen haha gesprochen und auch von unserer Korrespondenz. Dies Des sert ist hoffentlich nach deinem Ge schmack, he ? Urban hörte schon längst nichts mehr ; er war nach den ersten Worten Textor's I i t , m m m m oer luve enteilt uno oieser schlief nun wirklich ein, wie beruhigt und auch zusne den mit seinem seltsamen Tag'werk. IS. Sapittl. Thtresa vra.bldl. Weit offener dreinschauend al? bei Be .mlich heiter, war Huppertz zu' seinem J?"n, ejuyyviy ju . "" ginn semer ayrt ln die hstavt, sogar Nettchen heimgekehrt und die gutmüthige Frau, welche sich wahrend der kurzen Ad Wesenheit recht abgehärmt hatte, schien glücklich darüber zu sein. Am anderen Tage in der Frühe langte Urban an und nach flüchtigem Gruß be gehrte er hastig nach Briesen, die etwa sür ihn angelangt wären. Beoor er jedoch des wichtigen Schreibens habhast werden sollte, hatte er eine ernste Predigt über seine geheimnißvollen Eorrespondenzen auszuhalten und hierauf das Versprechen abzugeben, den Inhalt den Schwieger eltern mittheilen zu wollen. Urban durste dies auch getrost thun, denn ein Geheim niß konnte der Brief nicht enthalten. - Schon nach dem ersten Blick, den er auf die wenigen Zeilen, welche das Blatt i -.i ... r.. : . c. rm , eniizleu, geworfen, vegannen me. Mienen Urbans zu strahlen. Von meinem Bru d ! rief er über das Schreiben weg mit einem wahren Freudenton Huppertz ',u. und, bald darauf, nachdem er zu Ende ge ?.r. . rt- :Ss :x r. jcii; vit wuu rniu; ücjuu)cit mil Cl ner Frau und schon in wenigen Tagen dahier eintreffen ! . , Eines TageS und ganz unerwartet brachte eine Extrapost 'die Gaste und di rectbis vor das Thor des Klosterhofes. Erst durch das lustige Hornlied des Po stillons wurden Urban und Huppertz von ihrer Ankunst unterrichtet und ersterer flog zur Bcwillkomm.iung der Ersehnten bin aus an den Wagenfchlag. Sein Bruder Pietro war nbch ganz derselbe sich geben lastende Virtuose, als welcher er sich in onoon erwiesen, uno oie berühmte. Sig nora Theresä Brambella".-seine 'nun. mehrige Gattin, fand Urban noch schöner' (. . f . Vt .f V ri fT .!T vi ' uuuucuuct uiu uumuis. .er Mllkomm. I . V V Y C w 9 weiter lym wuroe, war nocy dazu gceig et, ihm vollends den Kops zu verdrehen, nn dtt llebenswurdkge Italienerin küßte en Schwager als Gruß ohne Scheu mit emem solchen Feuer als gelte das Wieversehen emem alten und gar' lieben umz unv rncui emem scanne, den sie zum zweiten Mal in ihrem Leben sehe. jjiu ueu riven waren noa) zwet andere V ' IU" und I ) UAVIrttf AH M mmm .ui. 7 ? A, 'T'"men. .ir terer wurde als SkanrR,ln; Secretär und Geschäftssübreri der beiden Virtuoses vorgestellt und letztere flüchtig Ä rc t si dcrBrambella be fte j JX L0Iort das Auspacken der Koffer und ihr Thun deutete darauf hin, daß man einen wohl mehrwöchentlichen Aufenthalt im Sinne haben mußte. Nachdem die ersten Begrüßungen vor über waren, die kleine Gesellschaft vur einem rasch herbeigeschafften Imbiß auf r0Tfl' H' urde zwar die herrliche Aussicht Arom und Berge m recht freundlibewundert, doch nur zu ball) schien Pletro daran genug zu haben. Er Wa auch die halbe Welt gesehen und nna Kmrtnif VnnS U rwa IHitrf in htdäS Schönste, was si den Blicken zu b. ten vermochte!. (Fortsetzung solgt.) Frau : .AchMann, denke Dir mthtt Angst! Mich hat ein Hund ln den Fuß gebissen und ich laube, er va, toll. i ern . ci m . n ,
Bruder Liederttö).
Die Feder am Sturmhut in Spiel und iesayren, Halli. Nie lernt' ich :m Leben zu sasten, zu sparen, Hallo. Der Dirne lass' ich die Wege nicht frei. Wo Männer sich raufen, da bin ich dabei. Und wo sie saufen, da saus' ich sür drei. Halli und Hallo. Verdammt, es blieb mir ein Mädchen hangen, Halli. Ich kann sie mir nicht aus dem Herzen zwangen, Hallo. Ich glaube, sie war erst sechzehnJahr, Trug rotheBänder im schvarzenHaar, Und plaud. "te, wie im Frühling der Staar. Halli und Hallo. Wa hatte dasMädek zwe: frischeBacken, Hallt. Krach, konnten die Zähne die Haselnuß knacken, Hallo. Sie hat mir das Zimmer mit Blumen geschmückt. Die wir auf heimlichen Wegen ge pflückt. Wie hab' ich dafür sie an's Herz gedrückt. Halli undlHall?. Ich schenkt' ihr ein Kleidchen von g'.lber Seiden, . Halli. Sie sagte, sie möcht' mich unsäglich gern leiden, Hallo. Und als ich die Taschen ihr vollge steckt Mit Pralines, Feigen und seinem Eonsekt, Da hat sie von Morgens bis Abend? geschleckt. Halli und Hallo. Wir. haben süperb uns die Zeit ver trieben, Halli. Ich wollte, wir wären zusammen ge blieben, Hallo. Doch wurde die Sache mir stark en nuyant. Ich sagt' ihr, daß mich die Regierung ernannt, Kameele zu kausen in Samarkand. Halli und Hallo. Und als ich zum Abschied die Hand gab . .- der Kleinen, ' Halli. Da sing sie bitterlich an zu weinen, Hallo. Was denk' ich just heut' ohn' Unter laß. Daß ich ihr so rauh gab den Reise paß .... Wein her, zum Henker, und da liegt Trumpf Aß. Hallt und Hallo. D. v. L. Auf dem Bierkeller. Heda, Herr Jastjeber ! Een' Viertel liter Bier, ja ! Wirth : 'Viertelliter? Gibt'S net! Warten S', bis S' a' Maß vertrag' könna!" Das Vermä chtniß. Ein altes Weib tritt mit folgenden Worten unter die Stubenthür : Ma dame!' ich bitte schön um das wöchent liche Almosen, welches die alte Bärbel seither erhielt sie war eben eine gute Freundin von mir und hat mir beim Sterben das Almosen vermacht. -7.' Kunstgewerbliches. Emporzuheben das Handwerk zur Kunst Noch immer will eZ nicht glücken ; Viel bester gelang es der Zeit, Mit Vert - gunst, Zum Handwerk die Kunst herabzudrü j , i ' 6m. ,. . "'' E. Peschkau. Z u d e v o t. Landessürst: ...Nein,ich wcrdenicht im Salonwagen, sondern ster Elaste fahren -. Bürgermeister : .Aber, Durchlaucht, wenn Sie erster Elaste sahren, gehöre ich a in den Sauwagen." . Eine Geburtstagsfeier. Wie hast Du Deinen Geburtstag zu gebracht?" .Wie werd' ich ihn zuge bracht haben? Ich sag' Dir, großartig! Ich hab' meinen acht Kindern einen Schoppen Bier holen lassen; da hättest Du einmal die Sauferei . sch'n sollen !" Auf einem Reis e-V ortrag. - ich einst im südlichen Theile von Aegypten jagte, war ich plötzlich einer Heerde von Rhinoceroffen so nahe vie jetzt Ihnen, meine Herrschasten." B equemeS Examen. . Profeffor: .Wie viele EoalitionSkriege wurden gegen Frankreich geführt?" Schüler : .Vier." Profeffor: .Bitte mir ' dieselben aufzuzählen Schüler : .Eins, zwei, drei, vier." Vorsichtig. A: "Hab'n Se schon das nuiveSchau spiel im Hostheater gesch'n ?" B: .Nein, ich geh' prinzipiell in ka Stück, das ich noch nicht gejeh'n bob." In Quarta. - : . Lehrer : Schwälble, was ist äocws für ein Wort V Schwälble (schlau) : .Ein lateini sches!" . ; - i Der pfiffige Karl. "?m$ Du n-ir sagen, Karl, welches Vmm r; . c . ri n m ' ' 5 iuij5ic ag i,it .Derjenige, welcher die längste Nacht at, Herr Pfarrer!" . h
