Indiana Tribüne, Volume 6, Number 5, Indianapolis, Marion County, 23 September 1882 — Page 4

lirf U63. AUGUST S1AI, NhrnHer a. ZttweUc?, 13 Süd Illinois Strafe, -a..ri fifT-nSra Tfe ffTBfcf KaSlTitl fllijl b' I l" O K Nockford Nhrcn, Sprwgsield Ubren, ElginNhreu, . Waltham Uhrcn, . . nd Vkkftchert ,uf?i,denftellend Bdinng. Öoorge F. Borst, DcutfcheApothcke. Recepte werden nach Worsckrift en gefertigt. Toiletten Artikel jeder Act. 40 Suocl Meridian Str. JisnapoliS, Ind., 23. September 1882, LoLnle ö. Civilstandöregister. "T Geburten. Die angklüZrtkn Namen sind die bei Vater oder der ' Nutter.Z Wm. Roßbäch, Knabe, 21. September. Sam. C. Seaton. Wdchen, 14. Sept. Jud. Colgan, Knabe, 19. September. John Tresboing. Mädchen. 18. Sept.' John CollinZ, Mädchen, 17. September. Henry Techuter, Mädchen, 17.September. Am. Schmuck, Knabe, 20. September. Heirathen.. Wm. Kaiser mit Mary Harbin. I. M. Behrmann mit Sophia Harding. ?lugust Lenghardt mit Marie Graf. TodeSsälle. Zennie Nessen, 25 Jahre, 20. September. Herrman Krause, 1 Jahr. 22. September. Henry Short, 86 Jahre, 13. September. LLS- Im Straßendepartement wurden diese Woche $333.47 verausgabt. Heute Abend gibt es extrafeine Tur telsuppe im Germania Garten. kS" Clara Whitacker wurde gestern aus der Irrenanstalt heimgeholt. tzS In dem Prozesse des des Merdes angeklagten Rankin hat man heute mit dem Plaidoyer begonnen. Nieren Krankheiten. Schmerzen Reizbarkeit, Zurückhaltung, Unenthalt samkeit. Absaß. Gries, 2c, kurirt durch Bac1nipaila.' 1. Bei Apothekern. LSAm 5.Oktober findet inReichvcin's Halle ein Tanzkränzchen per Concordia stctt. Heute Abend werden Thomas HendrickZ und John Wllson an der Ecke der Merrill und Missouri Str. Reden halten. Scott Smith brachte gestern seine Fäuste mit dem Kopfe des Leihstall. besidtts HollingsVorth in sehr unsanfte Berührung und wurde eingesteckt. - Heute Abend glebt es Anstcrnsuppe als Lunch in der Mozartballe. JSZS" Gestern Abend machten sich einige Taugenichtse das Vergnügen, mehrere Gasarme des Markthauses abzubrechen. Das fehlte noch, dak man unser schönes MarkthauS auch dieser Zierde beraubt. 8&" Harrion Blake wurde gestern vor Equire Johnson gebracht, wett cr beschuldigt ist, Fountain Robertson $19 unterschlagen zu haben. Der Angeklagte stellte Bürgschaft für sein Erscheinen zum Prozesse. XÖ- Billy Morrison wird beschuldigt der Mann zu sein, der seiner Zeit Lan genberg'S Uhr gestohlen und sie dem Advokaten'Orton übergeben hat. Mor rison wurde unter dieser Anklage in der Jail einquartirt. Frau R. Sigel in Monroeville.Jad., war sehr krank, die Aerzte hatten sie auf gegeben, man hatte wenig Hoffnung aus Wiedttberstelluna. Durch mt ffortWayve Ind., Staatszeitung- auf Dr. August Kömg's Hamburger Tropfen aufmerksam gemacht, -beschloß man einen Versuch damit zu machen. Die Frau genoß nach . dem Gebrauch einiger Flaschen der Ham burger Tropfen und ist nun eine warme Befürworterin dieses Heilmittels. Ein Frachtzug der I. St.L. Eisenbahn gerieth gestern in der Nähe von Dayville mit der Caboose eines Ex trazugts in Collision. Lokomotivesührer und Heizer retteten sich indem sie vom Zuge sprangen. Aus der Wabash Road entgleiste ein Frachtzug, wobei acht mit Eis beladene Wagen zertrümmert wurden. IQ- Da .Monitor Journal", das Organ der Temperenzler beschäftigt sich sehr viel mit Herrn Phil. Rappaport. In seiner letzten Nummer spricht es von "Phil and the other rcpublican Liquor Dealers? Seit wann ist Phil ein Liquor Dealer? Die Prohibitionisten möchten absolut alle freiheitsliebenden Menschen zu Liquorhändle? machen. Da bekanntlich die nächste Woche, die Fairwoche allentbalben festlich begangen wird, sollte sich auch Jeder für das Fest vorbereiten. Hübsche Schube find eine Hanptzierdeund wir erinnern unsere Leser daran, daß der (Capital Schub-Store, No. 18 Ost Wasbiugton Straße ein kolossales Schnblager be-sitzt.

Noß Perrv. Wer ist Roß Perry?" werden unsere Leser fragen. Ja, Ueber Leser, hinter diesem unscheiaren Namen verbirgt sich eine geniale Persönlichkeit, welche sich lei der seit heute nicht mehr in unserer Stadt befindet. Von der Genialität und den Fähigkeiten des Mannes vermag man sich ungefähr einen Begriff zu machen, wenn man erfährt, daß er Advokat, Arzt, Lunchaufschneider und sonstiger Auf sineider in einer hiesigen Wirthschaft zu gleicher Zeit war. Welcher edlen Be schäftigung er sich außerdem hingab, mag Folgendes lehren, wobei wir gleich be merken wollen, daß in unserer Geschichte, wie in jeder ordentlichen Geschichte, das heilige Feuer der Liebe eine große Rolle spielt. Perry liebte. Seine Mittel erlaubten ihm das. Ob er mit halber oder ganzer Glut liebte, das sagt der Chronist nicht, wahrscheinlich deshalb, weil es kein Thermometer giebt, das die Fähigkeit besitzt, Llebesglur nach Graden zu messen. Mit der Liebe allein- war es aber dem Ge genstande derselben nicht genug. Sie wollte haben, daß Perry sie Heirathe. Das aber erlaubten ihm seine Mittel nicht. Sie war zwar anderer Meinung,

denn der Schlaumeier hatte ihr vorge macht, daß er Besitzer der Wirthschaft sei, in welcher er als Lunchaufschneider skr virte. Eines TageS begleitete sie ihn in das Lokal. Beide setzen sich nieder und Perry ruft energisch dem Barkeeper zu, er solli ihm eine Flasche Champagner bringen. Warum sollte auch ein Wirthschastsbe sitzer seine Herzallerliebste nicht mit Champagner traktiren ? Der Barkeeper wundert sich, schaut erst ihn, dann sie an, schüttelt mit dem Kopsl und spricht dann eierlich : Es ist kein Champagner da Entrüstet sprang er auf und rief : Dann bring mir einen Cocktail! Aber daß mir dergleichen nicht wieder vorkommt. Sorgt nur darfür, dnö in Zukunft immer Champagner da ist." Spracht, setzte sich nieder und soff Schnaps. Nach diesem Ereignis vergingen meh' rere Tage und Perry hatte noch immer nicht daö Sakrament der Ehe zwischen ich und seiner Liebsten vollziehen laffen. Gestern kam sie in die betr. Wirthschaft und wollte den, sagen wir August sehen. Perry war nämlich klug genug gewesen, seiner Liebsten gegenüber, sich denNamen des Wirthes in dessen Diensten er Lunch servirte, zuzulegen. Der Wirth stellte sich vor. Ich meine nicht Sie, sagte sie, ich will den Boß sehen. .: Well, ich bin der Boß, sagte daraus der Wirth. Ja, wer ist denn der mit dem schönen! Schuurrbart, sagte sie; das ist der Lunchausschneider, sagte der Wirth Da auf einmal wurde eö Tag in ihrem bisher umnachteten Geiste, ein entsetzlicher Seifensieder ging ihr aus. Betrogen, schändlich betrogen, schrie sie. In der Geschwindigkeit erinnerte sie sich an Schiller, den sie zwar nie gelesen, welcher aber schreibt: Da lverden Weiber zu Hyänen." Zur Hyäne wollte sie werden, j stürzte fort und kam gleich nachher mit einer Peitsche wieder. Wüthend stürzte sie sich auf den Berräther, dieser aber stürzte auch, und zwar fort, mit solcher Eile, daß ihn ein arabisches Vollblutpferd nicht hätte einholen können, und voltigirte mit wunderbarer Kunstfertigkeit über Tische, Stühle und. Fenzen hinüber. Nachdem der Betrogenen der Gegen stand ihres Hasses entrückt war, leitete dieser durch Spezialgesandte diploma tische Unterhandlungen ein. Die Milch der srommen Denkungöart, welche zuvor in gährend Drachengist sich verwandelt hatte, nahm wieder eine Rückverwand lung vor. Um einen Lunchausschneider war ihr's ohnedies nicht zu thun und das Resultat der Unterhandlungen war, daß er ihr heute ein Eisenbahnbillet nach Ein cinnati als Vergütung sür den Liebes kummer und für den Verlust seiner selbst geben solle. Perry aber wollte nun erst seinem Genie die Krone aussetzen. Als seine be trogene Dulcinea heute Vormittag ihr Billet abholen wollte, war er auf Nim merwiedersehen verschwunden. Sie hat sich nun vorgenommen, mit einer Peitsche in der Hand durch's ganze Land zu ziehen, bis sie ihn findet und dann schreckliche Rache zu nehmen. Das Schlimmste an der Geschichte ist, daß sie wahr ist, und daß sie den Betheiligten jedenfaUZ nicht so humoristisch vorkommen wird, wie uns. Ueberfahren und getödtet. Heute Vormittag gegen 11 Uhr gerieth Willard Allen von St. LouiS, welcher nahe bei dem Elevator A mit dem Zusammenkuppeln von Eisenbahnen beschädig war, durch das plötzliche Anfahren eines WagenS unter die Räder. Die Verletzungen, welche er erlitt, waren derart, daß sich der Todt sofort einstellte. Die Leiche wurde nach Kregelo'S Etabliffement gebracht. 5S-Wer sehen will, waSKunst undGeschmack in der Herstellung von Särgen zu leisten vermögen, der sehe sich einmal die Sendung kostbarer Särge an, welche Kregelo & Co. gestern erhielten. Nicht nur das Bier, das Albert Bir.demann im Germania Garten verzapft, erfreut sich vorzüglicher Qualität auch der dort als Lunch verabreichten Turtelsuppe kann man das Zeugniß .hochsein" ausstellen.

- MavorölCourt. 5!ur sieben GesetzeLübtttreter nnirden heute Morgen im Polizeigericht in's Ge bet genommen. Vier derselben hatten zu tief ins Glas geschaut und mußten Strafe blechen. Tom Scott, der Bursche welcher vor nichtsehr lange Zeit aus Rache wegen eine über ihn verhängte .Strafe Squire Emmerich von Emmerichstown mit einem Eisen auf den Kopf schlug und der ferner einen Leihstallbesitzer verhaute wurde heute Morgen in beiden Fällen um je $25 Strafe und Kosten und 30 Tage Gefängniß bestraft. ' Squire Johnson, der funktionircnde Mayor drückte sein Bedauern darüber auö, daß das Gesetz eine höhere Strafe in diesem Falle nicht zulaffe. Er sagte dem Missethäter, daß er überzeugt sein mag, die höchste zulässige Strafe erhalten zuhaben.

Mary Stevens hatte gestern ein kleines Räuschchen und brachte ihre zarten Händ chen mit dem Kopfe von Andrew R. 2c wiö in Berührung. Der Mayor ver wechselte diese Liebkosung mit Schlägerei und diktirte ihr Geld- und Gefängnißstrafe zu. Dan White wurde wegen thätlichen Angriffs auf Cornelia Kern bestraft. SilaS Stubbs welcher den Tom Blackwell so schlimm zurichtete wird um nächsten Dienstag deshalb ein' Verhör zu be stehen haben. ' . t M Etwas für unsere Stadtväter. Jedermann weiß, daß die große Frage der Straßenpflasterung unseren biederen Stadtvätern schon manche schlaflose Nacht bereiten hat. Haben sich doch sogar einige derselben schon zu dem Opfer aufgeschwungen im Jntereffe dieser Frage eine Inspektionsreise,' allerdings auf Kosten der Stadt, zu unternehmen. Nach eigener Aussage kamen sie indeß auch damals nicht gescheidter heim, als sie fortgegangen waren und das ist gewiß recht bedauerlich. Eine unfehlbar gute und dab:i nicht zu theure Pflasterungsart hat man auch bis heute nicht ausgesunden und wir wundern nur, daß unsere weisen Stadtväter noch keinen Preis ausgesetzt haben, der dem Erfinder guten und billigen StraßenPflasters zufallen soll. Eine ahnliche Verrücktheit ist ja in Bezug auf den PoguesRun bereits ge schehen. Wer weiß ob dann nicht eben ein in St. LouiS aufgetauchter Erfinder Aussicht auf Erlangung des Preises haben würde. Dieser Tausendsasa schlägt folgende Pflasterungsart vor : Aus einem Bett aus Lehm soll Stroh mit Theer, Jute mit Theer, eiserne Röh ren mit Theer, Eisenerz mit Theer aus gebaut und gewalzt werden. Abge sehen von der geradezu verrückten Idee, daß ein solches Pflaster auch nur eine Woche halten würde, denn es scheint nicht sefter zu sein, als Käsescheiben oder Austerschaalen, tritt die unendliche Nai vetät des Vorschlags erst dsnn recht klar hervor, wenn man bedenkt, daß das beste Granitpflaster nur etwas mehr als den zehnten Theil dieser getheerten Straßendecke kostet. Troß alledem würde der Mann un zweifelhaft hier leichter Gehör sinden. als irgendwo sonst. BaupermitS. John C. Lippert für einen Framean bau an Süd Ost Str. $000. A. D. Linch, Frame-Stall, No. m N. Meridian Str. $G0O. I. W. Barrett. Frame.HauS an West Str. $1400. ThomaS N. Fares, Schuppen an N. West Str. $50. JameS Stevenson, Frame.Haus an Park Ave. $2,000. (St. LouiS, Mo., .Tribüne.") . Eingesandt. Erglauben Sie einemMann welcher durch ein beinahe wunderbareöMittel von lanajährigen Leiden geheilt wurde, mit einigen Ättlen vor d,e Oenentltchkelt zu treten. - Seit 17 Jahren war ich mit Rbeumatiö MUS helmgesucht, so daß meine unteren Gltedmaßen total gelähmt waren. Ich nahm viele Medizin und griff nach Allem was Heilung in Aussicht stellte, jedoch ohne gesund zu werden. Ungefähr vor zwei Jahren, zeigte sich eine leichte Ge schwulst an einem Bein, die Geschwnlst ging in Eiter über und spottete aller medizinischen Behandlung, denn Nichts wollte die Wunde heilen. Daß ich große Schmerzen ausstand, brauche ich wohl nicht zu sagen. Da sah ich eines Tages in der St. Louis Tribüne- die Anzeige eines Mittels, St. Jakobs Oel genannt. Einem inneren Dränge folgend ließ ich mir eine Flasche holen und wandte eö sofort an. Bald fand ich Linderung, die Schmerzen verschwanden, der Eiterfluß hörte auf und die Wunde heilte wieder schön zu. Seit dieser Zeit sind auch alle rheumatischen Schmerzen verschwunden und ich befinde mich heute so wohl und munter, als in meinen jungen Jahren. Sollte Jemand mündlich mehr darüber wiffen wollen, so spreche er nur Nro.1611 Zweite Carondelett Avtnue vor. das kostet Nichts und kann ihm vielleicht die so sehnsüchtig erwünschte Heilung bringen. Chas. RieS, 1611 Carondelet Ave.,St. Louis, Mo. kS Wm. Irwin wurde zum Verwalter der Nachlassenschaft von Sarah Shannon ernannt. Bürgschaft $000. Kommen Sie doch nicht in Ihrem Hause um. "flrngh on Rats." Vertreibt Ratten. Mäuse, Rothaugen, Bettwanzen, Fliegen, Ameisen, Maulwürse. 16c. .

LÄ Wm. Rlch.zrdscn hat elnstvellen Fürsorge für den Winter getroffen, indem cr sich Meider, wovon andere Leute seiner 'Ansicht nach zu viel hatten, aneiznete. Nun hatcr obendrein auch noch freies Logis. Mein lieber Gatte ist dreimal so stark wie er war ehe cr ansing "V'clls Health Iicncwcr" zu gebrauchen. $1. Bei Apothekern. lfö Die Klage'der'Cumberland Gravel Road gegen die Belt Rail Road und Stock Vard, welche schon seit vier Tagen das Gericht beschäftigt, wurde heute bis nächsten Montag zurückgelegt. ,. Heute Morgen debattirten die Anwälte in der Klage der Pennsylvania Eisenbahn Co. gegen die Woodruff Schlas Car Co. bezüglich des Antrages, dieKlage nach der U. S. Circuit Court zu trans seriren. Man versäume cS nicht, dem Germania Garten heute Abend einen Besuch abzustatten. Dort gibt es ein köstliches Bericht, nämlich die berühmte extrafeine Turtelsuppe. ZS Joseph Salhurst und John Harmeier waren gestern wieder einmal an der Spree" und da sie nicht mehr gerade nach Hause zu gehen vermochten, erbarmte sich die Polizei ihrer und brachte sie per Wagen nach dem Stationshause. Charley St. Clair, ein Mann der eine Wirthschaft an West Market Str. führt, wurde gestern ans Veranlassung der Terre Haute Behörde verhaftet, weil er beschuldigt ist, Mitglied einer

Räubergesellschaft zu sein. J Das Unterstützungscomite der Knights of Pythias telegrophirte heute nach Memphis um zu eemitteln, ob der gestern verunglückte John Walker ein Mitglied des genannten Orders ist. Die Rückantwort verneinte diese von verschiedenen Zeitungen aufgestellteBehauptung. Ja sie erfreut das Menschen Herz! hörten wir neulich Jemand sagen, und als wir erfuhren, daß es sich um die jeden Samstag Abend im Germania Garten verabreichte Turtelsuppe handelte, stimm ten wir srdudig in den Lobgesang ein. Heute Abend giebt es eine Gelegenheit das ausgezeichnete Süpplem kennen zu lernen. Morgen Abend wird der Liederkränz seine regelmäßigen Unterhaltungen wieder ausnehmen. Man wird sich erin nern, daß sich dieselben im vorigen Jahre großer Beliebtheit erfreuten und über gar manchen langweiligen Sonntag Abend hinweg geholfen haben. Wir hegen kci' nen Zweifel, daß der Liederkranz auch in der kommenden Saison seinen Mitglie dern und Freunden manche angenehme Stunde bereiten wird. Besucher der Fair machen wir aus das Gasthaus des Herrn Wm.Jske No. 135 Ost Washington Str. aufmerksam. Herr Jske bietet seinen Gästen hübsche freundliche Zimmer, reinliche Betten, ausgezeichnetes Effen und berechnet äußerst billige Preise. Wer bei Herrn Jske während seines Aufenthaltes in der Stadt seine Heimath ausschlägt, ist gut ausgehoben. Die Möbcl.Arbeiter haben auf heute Abend in der Union Halle eine Maffenversammlung einberufen, bei welcher Gelegenheit deutsche und englische Reden gehalten werden. Es liegt im Intereffe aller Arbeiter diese Versammlung zu besuchen, denn auch diejenigen, welche einem andern Gewerbe angehören, sind eingeladen. Die Arbeiter sollten über Haupt bei derartigen Gelegenheiten nie mals theilnahmlos zu Hause bleiben, denn nur mit vereinter Kraft wird es ihnen gelingen ihren Forderungen Geltung zu verschaffen. Hört Jhr's also Arbeiter? Kommt heute Abend alle in die Union Halle. Frau Skelton, jener weibliche deutsche Temperenz - Apostel, macht zur Zeit Stumpspeeches im Staate. Nach Indianapolis wirö sich die verehrte Dame wohl nicht mehr begeben, hier wurde sie, namentlich von der Tribünt" gar zu arg mitgenommen. Viel beffor ists ihr übngens auch in unserer Nachbarstadt Terre Haute nicht ergangen denn das dortige .Banner leuchtet ihr unter Anderm wie folgt heim : Wir bemerken, dak sie ernst' lich versuchte Deutsch und Englisch zu sprechen, leider aber Kernes von Beiden fertig brachte. Wo sie ihr Deutsch gelernt weiß der Himmel es muß ziemlich weit von den Plätzen entfernt sein, wo man Schulen besucht und die Grammatik kennt. emben -Fabrik und AkUtpswäschcrei rtKili.M"l&IhU 3 lc.M'' ii H S r 3 '2. . t? VW t xr C3 I V r - . w s XX w w r "5" n w es 3 S5Q I No. 7 N. Pennsylvankastr., F. M. TAGUE.

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