Indiana Tribüne, Volume 6, Number 2, Indianapolis, Marion County, 20 September 1882 — Page 2
Sndicms MiSüne. w . Häßliche- und SsRRtsASansgsöe.
Ofsscc: U2S. Delawarc Ätr. Xntered as 6ecoii(i-ca$3 matter &t th r'ogtofilee at Indianapolis, Indmna. Abonnemeu:s-Preise : Tägliche Ausgabe 12 Cts. per Woche. SonntagSausgebe ... v. . 5 CtS. perNummcr. seid zusammen 15 Ct?. per SoZ,e. 3T" Da Tagdlatt erscheint jeden Nachmit. tag um' '4 .Uhr. Die EonniegSaukgab, erscheint -fei Morgen. -TnöiuioPabiisnmg Company. JndunapoliZ, Ind.. 20. September '62. Demokratisches Staats - Ticcet. Fär Stazt.Tekretr: W i l l i a m R. M Y e r s, von Müdison. Fär laatZ.Audüor: I a m e s H. N i c e, vzn Floyd. ftär LtaatZ. Schatzmeister: I o h n J. C o o p e r, von Marion . ?2r Staatz?chulsuperi-t:ndent: I h n W.' Hole o'rn b r, von Porter. ZZZr General'Anwalt: Fr an ciS T H or d, vonBartholomew. ' Fük CKlk der Suxresle Court: S i m o a P. S h e e r i n, don Ccß. üt Rich'er der Su?reme-Court: 1. Distrikt W. E Nibla ck, van Kacr. ' 2. , -George V. H o w k, von Floyd. 8. Allen Zollars, von Allen. ZU. crlchtS.c;irk. Für Richier: . Alrrander Q. AyreS. ?J? TtaatS-Ariwal! : Frank M. Wr'ght. - Sür Kongreß. 7. Distrikt. William 6. SnM. Dmckktli'ckks Founty.Tict. Aüe Senaior. Dr. W. V. glctcher. NeprZsenianten: . Zksse Whitsit, 3ßfo R. Wilson, S. B. Howlaud, William D. Bhnum, John C. geinter. CouniyTommisiZre: 1. Distkt Richard' Seyncur. 2. Henry Eimber. 3. . Joseph Lo'tin. Wert: Robert L. MeÖnat. Sheriff: Daniel A. Lemon. Cchatzeifler: Eli Hrinkh. Auditor: Thomas H. Lihenberg. N.corder: Cornelius KeUeh. Coroner: Dr. C.N. Metcals. Crimlrial:Richter: Plerce Norton. Curerigi'Court Richter. - N. B. Taylor, John A. Holman, Frrderick Heiner. kZurveyvr: D. B. HoSbroo?. Lehrer, avcr keine Pädagogln. Wer da bcbenft, Dein ein deutscher Gymnasiast acht Jahre lang Französisch lernt, ohne es troy der Grundlage, wel che das Lateinische bietet. vc.llständig zu erlernen; rucr d'e gleichen Ersahrungen beobachtet, die nian auf den Realschulen mit dcrn Studium der englischen Sprache macht, muß nothwendig zu der Ueber zeugung gelangen, daß die betreffenden Lehrsysteme mangelhaft sein müssen. Es ist geradezu ersZaurlich, welche Arbeitt last den Schülern namentlich in den 1)5 heren Classen aufgebürdet wird, was sie Alles zu ochsen" haben, und wie wenig Brauchbare sie im Grunde genommen in den Ko.tf k'iegen. Ohne im Gering sten der Ansicht zu huldigen, daß die Schule eine Vorbereitungsankalt für den praktischen Beruf sein sollte, kann man doch der Meinung sein,' daß daZ, was nun ei:,mal gelernt werden muß, nicht bloß theoretisch Früchte tragen sollte. Ja man darf sogar behaupten, daß selbst den idealen Zwecken duich eine verständigte Methode besser gedient wäre, denn'mit unvollkommener Kennt niß der Sprache kann der Schüler ebenso wenig die Schönheiten der fremden Clas siker würdigen, wie er auf Grund un verdauter geschichtlicher Thatsachen sich ein Bild von der Entwicklung des Men schcngcschlechts machen, oder mit Hülfe von lediglich auswendig gelernten mathematischen Formeln das geheimniß volle Getriebe im eltall veisichen kann. Die höheren Lehranstalten erfüllen ihren Zweck nicht, wenn sie die Erlernung einesbestimmten Pensums als Endziel be trachten. Bewirken 'sie nicht eine har monische Geistcsausbiidung, entwickeln und schulen sie die selbstsländige Denk kraft nicht, so sind sie im höchsten Grade mangelhaft. Zu dieser Ansicht arbeitet man sich jetzt in Deutschland allmählich durch. ' ES ist beobachtet worden, daß die Mehrzahl der auf Gymnasien und Real schulen thatigen Lehrer zwar ein umfas sendeS .positives" Wissen besitzt, aber nicht im Stande ist, es aus die-Schüler ZU' übertragen. Der Unterricht ist so stümperhast, daß die häuslichenArbeiien, der sogenannte Fleiß, d. h. daö.mcchani fche. Lernen, und die' nur zu Leitfäden bestimmten Bücher den haupttheil der angeblichen Ausbildung zu besorgen ha ben. Talentvolle Knaben, bei denen an dÄ Verständniß appellirt werden muß!?, werden thatsächlich gezwungen, einzig und allein die Gedächtnißkraft zu entwieseln, und es kommt nicht selten vor, bcfc dieLtbbaftesten unter ihnen,vcn dem
öden ÄuLwcT'.diglerncn angeetek, hinter den cc:i Natur aus weniger begabten Schülern weit Zurückbleiben. Natürlich wird das dann tre? Faulheit zugeschrie den, und wenn sie gar sitzen bleiben", so ist es eine ausgemachte Sache, daß sie für daS Studium nicht geeignet sind. Ion tüchtigen Schulmännern ist nun der Gcdar.Ze' angeregt worden, die Höhe rcn Lebramts-Candidaten ebenso in den Grundsätzen der Pädagogik zu unter richten, wie die zukünftigen Elementar lehrer, und von ihnen, wie von den. Ju risicn unx anderen Staatsbeamten, eine mehrjährige praktische Thätigkeit als Vorbedingung .zur Anstellung zu ver langen. Es mag lange dauern, ehe dieser Gedanke verwirklicht wird, aber daß -irgend ktwas geschrhen muß, um die LkhrmkthÄeaus den höheren Schulen ZU verbessern, kann nach den Resultaten ihres jetzigen Wirkens kaum angezweifelt werden. -
Thörichte Hoffnungen. Ehe durch den Fall Tel-el-Kebir'S das Schicksal der ägyptischen Pattei ent schieden war, sprach sich Herr Andrieux, der Gesandte Frankreichs in Madrid, auf einem zu Lyon veranstalteten Ban kett über du Stellung FrantteichS zu England aus. Der Redner betonte, daß England allein vorgehen mußte, du die französische Kammer Herrn de Frey cinet den Credit verweigerte, und ebenso mußte es sich des'SuezcanalS bemächtigen, um denselben als Operationsbasis zu benutzen. Ohne Zweifel würden die Aegypter geschlagen werden, und Frank reich habe guten Grund, dieses Resultat zu wünschen. Mit nationalen Bewe g'ungen zu sympathisiren, bezahle sich nicht, denn was habe Frankreich davon, daß es die italienische Einheit geschaffen? (Ist übrigens neu.) In Aegypten habe man aber außerdem noch mit dem Fa natismus der Muselmänner zu rechnen, den Frankreich seiner algerischen Be sitzungen wegen sicherlich nicht ermuntern dülfe. Umie französische Autorität in Aegypten wiederherzustellen, müsse vor allen Dingen , materielle Ordnung ge schassen werde, und da England diese Arbeit übernommen hsbe, sei ihm Erfolg zu wünschen. Was den von Hrn. Gladtone angekündigten Entschluß Eng lands betrifft", schloß Herr Andrieux seine Rede, sich dem europäischen Schiedsgericht zu unterwerfen, so sind diese Versicherungen beruhigend. Wenn England sich in Aegypten festsetzt, so wird es nicht allein dort bleiben und sich nicht des Canals bemächtigen. Europa würde dagegen opponiren." Da Herr Andrieux die franzSsischeRe gi'-rung im Auslande vertritt, so ist mi! Sicherheit anzunehmen, daß er ihre An sichten widerspiegelt. Nicht nur sie, sondern wahrscheinlich die ganze franzö fische Nation bildet sich ohne Zweifel ein, daß der britische Löwe,- nachdem er daö Wild ganz allein nicdergehetzt, die Beute mit anderen Naubthicren theilen werde. Die englischeGeschichte hat indessen solche Bktsplele von Großmuth noch rncht aufzuwkllen gehabt, und was die Oppost tion Europa's anbetrifft, so richtet sich dieselbe ersahrungsmäßig nur gegen schwache Mächte. Solange nicht sein sogenanntes Gleichgewicht gestört wird, läßt .Europa" die Starken ruhig ge währen. In England weist eine eben verössentlichte Statistik 17.351 Diebe nacu, welche der Polizei als solche bekannt sind. Davon sind 1,0G0 in London. Das sind freilich bloß die ungesetzlichen Diebe und Räuber. Die Zahl der vom Gesetz privilegirten dürfte größer sein. Tie SitzwurgcriiktZ Das schandbare Vcrd'.ct der Gsw encn im tcri.st'Ploccsse hat k'k,c 's. allgemeine Indignation erreat, daß meh rere Zeitungen die Abschaffung des ge sammten Scbwurgcrichtsverfab''cnS em pfehlcn. Wir haben wiederho t heivor gehoben, wie dringend eine Umgestal' tung dieses Verfahrens geboten ist. glauben aber Nlcht, dß man für lraf sachcn irgend ein Verfahren an Stelle ccr Schwurgerichte einführen kann, dak in der Proxis nicht noch größere Nach tbeile und Schottcns'itcn zeigen würde Wie das amerikanische Schwurgerichts verfahren zur Zeit ist, kann man sich allerdings ein schlechteres nicht leid)! denken. Schon wenn mir ins AugH, fassen, auf welche Weise und aus welchem Materiale unsere Klein Juries gebildet werden, i'immt es uns Wunder, daß man den Urtheilen derselben nicht mit noch größerer Geringschätzung begegnet Leute, die durch ihren Beruf an geistige Thätigkeit gewöhnt sind, erblicken wir höchtt jeltcn unter den Geschworenen. und ebenso selten denkende Leute aus anderen Ständen; wir'balen an An wälteu keinen Mangel und vicle deiselben drängen sich überall v r. aber den Geschworencnbänken bleiben sie ebenso fern, wie Kusleule, Fadrikanten.Lehrer, Gelehrte und intelligente Gcwerbetrel bende. Es ist dahin gekommen, daß anständiae Leute nur noch als Gejchwo rene fungiren, wenn sie alle Mittel, die sem Uebel zu entgehen, erfolglos cischöpft haben. Wer aber gezwungen arbeitet, arbeitet schlecht". Daß der Geschworene du5) sei nen Beruf geschäftliche Nachtheile er'.ei det, daß er vorübergehend des gewohnten Comforts beraubt wird, düß er in der ungesunden Atmosphäre der Gerichts hallen möglicher Weise seine Gesundheit schädigt, daß er sich Funde mack, das sind Nachtheile, die mit dem Dienste als Geschworener unzertrennlich verbunden' sind und die der freie Staatsbürger ohne Murren auf sich zu nehmen haj; wenn man aber von den GcschworezAn ver langt, daß sie womöglich noch ga nichts von einer Angelegenheit gehört haben sollen, welche die ganze Bevölkerung be schäftigt, wenn man ihnen den Verkehr minder Außenwelt gänzlich untersagt.
wenn man ihnen Zeitungen vorertthätt, so sind daö Velästigun-zeri, die durch ein vernünftigeres Gesetz nicht nur beseitigt werden können, sondern deseiligt werden müssen. - Wenn wir, nie cs'jctzt gcschieht, dem Geschworenen auf Schritt und 'Tritt
zeigen, daß n ir ih.i denn 7si5) eigentlich jiic einen le.cht zu declnstussendcnDumm köpf oder gar s:'r einen bestechlichen tjchinkcn halten, so setzen w:r daö Eh renamt der Geschn??renen hrrab. und wenn uns?r? Btvdlk?rung a?i L'.'llken bes.'ünde, unter denen Geschworene, die ach odne die angegebenen Vrisichts maßregeln nach bestem UiUjjcn und Ge wi szen urtl;Ciler, nicht tr.;fiirtc, dann . . !? ... 11 f.". l. waren wir aueroings su-. vt-.s L.wur gelicht?velfahren iuch lange nicht reif. Jene aniubiichett Garantittn sür ein gerechtes Urlhe:! sind schlechten G:Zchwo renen gegenüber bsvlük wirkungkZos, Ehrenmännern gegenüber unnötdig. Von Männern, deren Erwäaung wir kie Entscheidung über die wichtigsten Fragen anheimgeben, müssen wir erwarten, daß Ne auch den äußerlichen Einwirkungen un'ugänglich sind, wenn wir sie nicht durch veraltete 'und wirkungclose Maß regeln von der Welt abschließen und nicht eine polizeiwid'.ige Dummheit bei ihnen voraussetzen. Man fordere nicht mchr von den Geschworenen, daß )z. nicht von Begebenheiten gehört haben follen. die olle Welt, kennt, man schließe sie, außer während ihrer Berathung nach der Jnstruction des Richters, nicht von allem Vcrkehr mit der Außenwelt ab. und überlasse es ihrem Eide und ihrem Pslichtgefühlk, daß sie trotzdem ihre Pflicht als Geschworene aus das Gewis scnhasteste erfüllen, und man w:rd bald nicht mehr nöthig babcu, die Juries m't Berufs Geschworenen zu besetzen, die den Ballisfs in die Arme lausen und die für gu es Futter und schlechte Bezahlung jahraus jahrein bereit sind, als Ge ,chworene zu dienen Wenn man dann etwa noch von der jctzt geforderten Einstimmig!?!:' der Jmy absieht, das Verfahren vor Geschworenen aus lrassachen beschränkt, dem Angeklagten, resp, dem Vertheidiger das letzte Wort vor dem Rcsumc des Richters gestattet-. dann würden die HÄuplnachtheile unseresSchwurgerichtsversahrens vermieden In Strafsachen rann auch bei uns das Schwutgerichtsverfahren durch kein besirres erietzt werden. In den europäischen Staaten war und ist allerdings die Thätigkeit der Gerichte und ösfent lichen Ankläger lediglich ein Aussluß der monarchischen Reaierunasaewalt, währeni bei unö dieRichter vomVolke gewählt werden ; hier liegt sonach das Bedürsnlk nach einem Gerichte, welches von derRegierungsgewalt völlig unabhängig rst, nicht in dem Grade vor wie in Europa, aber diese Unabhängigkeit ist nicht der einzige Vorzug des Schwurgerichts vor dem Beruss-Richter. Die unmittelbare Antheilnahme an der Rechtsprechung befördert bei vernünftigen Gesetzen die Achtung des Volkes vor dem Rechte, und nur die Geschworenen sind im Stande, einen Wahlspruch nach ihrer begründ: ten Ueberzeugung abzugeben, während bei dem Ju isten immer die einseitige Prüfung der Beweismittel vorherrscht und dte innere Prüfung einer That ausschließt. ttossuth über die Judenhet;e. Um AnHanger sür ihre Sache zu gewlnnen, suchten die ungarischen Antise miten, die so schauerliches Capital aus der TizaEslar Geschichte schlagen wol len, den Volksmagen vorzureden, daß der noch immer schioarmerisch verehrte Freiheitsheld Kcssuth aus ihrer Seite stehe. Die Judenhetze. sagten sie, sei eine nalional'Magyarische ' Bewegung, und finde als solche die Billigung Kossuths. Daß das erlogen war, erhellt aus einer Correspondenz. die der Abgeordnete Csernatony in dieser Angelegenheit mit dem verbannten Revolutionär'sührte. Krssuth drückte zuerst seine Verwun derung darüber aus, daß der Abgeord nete Jstoczy, der in öffentlicher Sitzung Hetzreden gegen die Juden hält, eine parlamentarische Größe in Ungarn wer den konnte. Sonderlinge gebe es sreilich auch in anderen Parlamenten, aber sie spielen immer nur eine komische Rol le. DieStellung Istoczy's sei geradezu beispiellos. Im Tone tiefster Entru una äußerte sich dann Kosiuth über den Versuch, den angeblichen Mädchenmord in Tiöza Eslar, der doch erwiesenen Falles höchstens ein individuelles Ver. brechen sein könne, der gesummten Judenschaft.zur Last ;u legen. Zum Schlüsse drückte er seine Freude darüber au, das; das besonnene ungarische Volk sich nicht zu TluSschreitungen hinreißen ließ. Inzwischen sind allerdings Äußschrei tungen vorgekommen, aber die Enthül lunaen über das Treiben des sog. Un lersuchungsrichteis In Tisza Eslar haben auch die Behörden angespornt, der ver brecherischenHetzerei einen Damm zu setzen. Jstoczy und sein Anhang sollten ihre Aufmerk amkelt der Masienvcrglf tung ungarischer Männer durch ihre eigenen Frauen zuwenden. Dergleichen m. m X 1 ? 7 4 . X unter zuoen nocy Nilyr vorgekommen Vhih Rappaport, Ncchtsazilvalt und Notar, 2 2ud Dclaw.,re Str., IND1ANAFOLIS, IND. GODFKIHD IllUM Veiftltiger vm Arunnen, ßisternen und Sinks". 470 Tüd Delawarc Strcße. Alle Arbeiien werden gut ae.esl.h:t. ss.kre.alu ren werden xeva rt bklorgt.
iSlrt Ztüd BSrsenschwlnde!.
Kürzlich .starb der Börsen Sxcculant Ricker in Ehingo. Derselbe hatt: kurz vor seinem Tode 6.000,000 Bushel Mais gekauft ; als Lieferzeit waren der Octobcr und November d. I usoedüngen. Seit dem Tode Nicler's ist der PrciZ für Mais bedeutend, gefallen und fortwährend im Rückgänge begriffen. Lebte Ricker noch, so würde es ihm nach den an der Börse in Chicago giltigen Negulationen freistehen, diese ihm zu liefernde Getreide ganz oder thcilweise anderweit zu verkaufen und hierdurch den ihm bei der wcickenden Tendenz des A!arktes drohenden schaden zu verrin gern. Di: Verwalter seines Nachlasses kalten dieselbe Adficht, es wurde ihnen aber von der VerlaszenschaftLbehörde bemerklich gemacht, daß sie nur solche zum Nachlasse gehörige Gegenstände verlau sen' dürfen, welche in solchem factisch vorhanden sind, nicht aber folchc, welche erst in Zukunft, d. h. nach ihre? Lieferung, einen Theil dieses Nachlasies .bil den wcrden. Die Erb'n Riaer's sind sonach in diesem F an den Vertr) gebunden und werde den Mai? dessen Lieferung voraussichtlich nicht g!,ne bedeutenden Verlust an den Mann bringen können. Wäre der Preis des MaiZ dagegen in derselben Zeit gcstie gen und würden sich die Verkäufer zu den ausbcdungenen Zeiten weigern, an liefern", so würden dieselben möglicher Weis: vor Gericht die Nullisication der Verträge aus dem Grunde, weil es sich lediglich um Disserenzgeschäste Hand!: und weil der Preis des in Frage kom menden Artikels durch künstliche Mani pulationen hinausg?triedcn 'worden sei, mit Erfolg beantragen. Es ist dies ein 'eigenthümlicher Fall, welcher beweist, daß die von der Börse als giltig anerkannten Negulationen und die Vestim mungen der allgem incn Gesetze in ein zelnen Fällen nich: mit einander in Einklang zu bringen sind. Die Ansicht der Nachlaßbcbörde ist unter allen Umstan den richtig und. sollte die Böiscnlcute daran erinnern, daß seilst sie sterblich sind, und daß sie daher im Interesse ih rer Erben handeln, wenn sie D sZzrenZ' (auf deutsch : Schwindel') Geschäfie möglichst beschränken. Erleiden die Rlcker'schen Ebcn einen bedeutenden Verlust, so tragen sie. einfach die Conse qucnzen des Veisahrens ihrcL Erblassers und das ist in Ordnung. Nicht in Ordnung aber ist bi: Rcchtsiinstchcrhcit; welche dadurch entsteht, daß die eine Purlei zu einer Leistung gezwungen werden ann, welche die andere verweigern darf. -O 1!itefiusz an Wetzen. Die bis jetzt aus allen Theilen der Ver. Staaten vorliegenden Berichte bestätige;:, daß die Weizenernte in diesem Jahre sicher über 5.0 ,000.000 Bushel betragen, wahrscheinlich aber einem Er trage von 000.000.00 sehr nahe kommen wird. Der inländische Verbrauch an Weizen wird auf 300.000.000 Bushel geschätzt, so daß 200,000.000 bis 300,000,000 zu anderweitiger Verwendung verfügbar sein werden. In Europa sind bekannt lich die Ernten wesentlich besier auöge fallen, als es noch vor wenigen Monaten den Anschein halte. Ueber die Zufuhr an ausländischem Weizen, welcheEuropa nach dem Auösall seiner Ernten nöthig haben wird, macht die Lond. Times folgende Angaben : Großbritanniens Weizenernte beträgt zwischen 82 und 85,000.000 Bushel; sein Bedarf an ausländischem Weizen hiernach höchstens 10000.000 B. Frankreich hat unge fähr 283.000,00 Bushel geerntet und braucht von auswärts einen Zuschuß von höchstens 4,000.0(.0 B. Die Ernte in Spanien ist unter dem Durchschnitt und diesesLand wird 2l,000.000. dieSchweiz 10.000.000 Bushel importiren müssen. Deutschland hat eine gute Durchschnitts Ernte, ebenso OesterreichUngarn mit thellwelser Ausnahme von Galizien und Böhmen. Im nördlichen Rußland ist die Ernte sehr, in dcn mttllercn und südlichen Provinzen weniger ergiebig. Die Erntcbcrichte aus Schweden und Norwegen lauten äußerst, dicjcnigen aus Holland weniger gunstig. Die angeführten Thatsachen nöthigen zu dem Schlüsse, daß der gegenwärtige Bcdars Europas an amenkanlichem Ge treibe bedeutend geringer sein wird, als im vorigen Jahre, in dem er sich auf 139.550.30Z Bushel belicf. An der Ge treidezufuhr nach Europa wird sich Aegypten in' diesem Jahre nur höchst unbedeutend, Ostindien dagegen in Höhe rem Grade als je vorher betheiligen. Es wird uns daher ein sehr großer Ueberschuß an Weizen verbleiben, der selbst verständlich für minder gute Jahre auf gespart werden und möglicher Weise die Wiederkehr einer Theuerung wie die vorjährige verhindern kann. Die New Z)ork Trib." enthält fol gende interessante Zusammenstellung unserer Weizenausfuhr seit dem Jahre 1873, in Betreff deren wir bemerken.daß das exportirte Mehl in der Weife mit unter dem Weizen aufgeführt ist, daß 1 Barrel Mehl gleich 4$ Vusheln Weizen gerechnet worden ist : Preis tti Bufl,e'. $1 iScaljzhr. IS79 1878 1877 1576 It7." 174 173 usbel. i:W,5.VJ3l)j ist.:tfi,tiil tS;,3tU,i7ti !!7.t7.!ii4 9:n:-2UiW .S7.lU3.93i 74.75.Wi 7,'. 12 M7 Ö 10.31)3 W0l,7 5 Wrkll) f'i.).3)l 773 212.745,712 225.879..S02 llii.atf.7v2 121., ' ."O.o.-Hiy 92.81ü.3iii M.T2',3tt 13 '. 9..VS3 70,8 j ,m 11.3 24.3 (Hi.8 1 33.8 1 16.9 t 24.1 1 14 1 42J 1 31.2
. ?sS schwarze Regiment." Während der Verlauf des Fcldzuges in Aegypten die Unfähigkeit der dorli gen Generale, Ossicicre und Soldaten bestätigt hat, lesen wir in dcn telegraphischcn Berichten wiederholt von der Tapferkeit des schwarzen Regiments". Es ist dies das älteste Regiment der ägyptischen Armee und ist dadurch be merkenswert!), daß es aus dem amerikanischen Eoutincntc mit großer Auszeich ...... . .. . M . ..vr,r
nung gekmpst dar. tz wurde voni?Ce hemet Ali. dem Gründer der gegenwär tigen Üyptljchen Dynastie, organistrt, und besteht lcdtglich aus Negern aus dem Sudan und der Bcrbcrci, deren jeder mindesten Fuß 11 Zcll meffen muß. D'rscm N?giiente verdankte Mehemcr Ali seine wiebcihott n Siege über die türkischen Streitkröfe und seinen crs. lg. reichen Widerstand gegen England. In Aegypten war das Regiment verhaßt und die V'ckkönige haben mannichfache vergebliche Versuchs gemacht, dasselbe auszulösen. . Zur Zeit d:S Kriege? in Mix co mußte bekanntlich Napo'cvn III. die Ertahrung machcn, daß die franzan,schen Truppen da? dortige Klima nicht vertrugen, und ersuchte Jömael Pascha, ihm das .schwarze Regiment" zu leihen, um solches im Kriege gegen die Mexica ner au orrwcnr.en. Der Vicekönia er
griff freudig In Gelegenheit, sich nicht nur d:e Gunst des damals allmächtigen Kaisers der Franzosen zu erwerben, son dcrn gleichzeitig da? sch varze Regimentloszuwerden. Das letztere focht jedoch so glänzend, daß Napoleon den Aus spruch t'.,at: 5)ätte ich doch 10.000 von diesen Arabern," erhöhte hierdurch noch seinen Kriegsruhm und nahm bei seiner Rückkehr nach Aegypten ohne Wei teres seine a len Quartiere wieder ein. in denen es verblieb, bis es sich Ärabi Pascha anschloß und in dessen Armee wiederum den besten Bestandtheil bildete. vom JnianVt. Dieargentinischeepub lik hat Brasilien den Vorschlag ae macht, die zwischen beiden Staaten schweb.-ndcn Grenzstreitigkeiten entweder von dem Oberdundesgericht der Vcr. Staaten, oder von dem ode: sten Vundct'gcr:chte dcr Schweiz durch Schiedsspruch endgültig erlcdlg-n zu lasten. Keine interna tionalen Differenzen sind so sür schicds richterliche Enischcidung geeignet, als Grenzstreitigkeiten, bei' denen die Entschcidung doch schließlich aus Urkunden und geometrische Vermessungen basitt werden -ly.uß ; .derartige Entscheidungen dem Schwerte anheimzugeben, wre der Gipfelpunkt der Barbarei. Der Bildhauer Dion in Montrcal.verlor kürzlich bei einem Scha. den) euer ein Auge. An dem Hause, in weichem, sich das Unglück zutrug, war, der städtischen Verordnung zuwider, eine V."tiichtung zum Entkommen aus Feu Lkögesahr nich: angebracht. Dion mußte daher seirie Flucht die brennenden Trep pen hinab dc:ver!slelliacn und hat die Stadt auf Ächadenerjatz veiklugt, weil dieselbe gestattet hat. daß die Andring ung eines cltungsapparatcS an dem fraglichen Haufe unterblieb. ZucZeit derSklaverei wur den in Eharleston die Glocken der St. Michaels Kirche im Winter Abends 7 Uhr und im Sommer Abends 8 Uhr geläutet, um die Farbigen daran zu er innern, daß es Zeit sei, zn Bette zu ge Yen. Eine Stunde später wurden die Glocken wiederum geläutet und dann durfle sich kein Farbiger mehr auf der Straße erblicken lasten. Diefe Einrich. tung hat man wunderbarer Weise nach dem Kriege beibehalten, doch hat sich na türlich kein Farbiger mehr an das Läuten gekehrt. In voriger Woche hat der Mayor das Läuten abgeschafft, dasselbe ist aber den alten Einwohnern von Ehar leston so ans Herz gewachsen, daß diese entrüstet sind und die Wiedereinführung des alten Gebrauches fordern. Ein sarbigerBaptistenpre digcr in Baltimore reichte kürzlich bei dem Kirchenvorstande eine Rechnung über den Betrag der von ihm ausgcleg ten Miethe für seine Amtswohnung ein, die sich aus $m belicf. Die Kirchen. Aeltcstn ermiltelten, daß ihr Seelenhirt bloß $120 bezahlt habe, und als verletz tere am nächsten Sonntage die Kanzel besteigen wollte, traten zwei kräftige Kur chenAelteste auf ihn zu, von denen ihm einer die Bibel aus dcn Händen riß.wo rauf ihn der andere an die Luft setzte.' Schlimmer ging es neulich in einer Mc lhodistenkirche in Alabama zu. Der farbige Prediger machte bekannt, wer 10 Emts in den Klingelbeutel. gelegt habe, tonne an der Communion Theil nehmen und solle sich in die Nähende Altars verfügen.' Ein Neger, drängte sich weit vor, der ein durchlöchertes Zehn CentS Stück geopfert hatte und dlefcm v:rwel gerte der Reverend die Theilnahme an oer Feier. Hieraus entstand eine Keilerei Aller gegen Alle und als sich endlich die beschwichtigten Gemüther dem Altare zu wandten, waren Kelch, Brod und Weiv gestohlen. Den Polizeirichtern der Stadt Ehicago wird dort zum Vorwurs gemacht, daß sie sich die Arbeit dadurch erleichtern, daß sie die Anklagen wegen schwerer Vergehen in solche wegen leich ter Uebertretungen willkürlich umwan deln. Kürzlich wurden daselbst drei Angeklagte, die des Pferdediebstahls, des Straßenraubs und resp, der Fäl schung angellagt waren, von den betr. Polizeirichtern wegen ordnungswidrigen Betragens zu Geldstrafen zwischen $5 und $50 vcrurtheilt. . In Massachusetts hat man eö soeben in den Gerichten durchgesetzt daß die riesigen Fabrikglocken, weicht bisher srüh Morgens um 5. Uhr dieLeute zur Arbeit riefen und die Morgenruhe der Bürger störten, nicht vor j7 Uhr ge zogen werden dürfen. Die , Heils-Armee" giebt bekanntlich auch eine Zeitung heraus, den .War Cry". Dieser Krikgsruf" wird in Philadelphia gedruckt, besteht auS vier Seiten und die Nr. kostet 3 Cents. Der Inhalt desielben ist gerade so verrückt, oder, wenn wir außerordent, lich höflich sein wollen, gerade söge schmackios und widerwärtig, wie die ganze Armee. An der Spitze einer der letzten Nummern steht folgende Bemer kung : Gioßer Tag in New B''rk. Un scr Major war da. Jesus war auch da. Beide j igten dem Teufel vicle Seelen ab Bon einer Versammlung in Man in
ehester, (lohn., wird berichtet: Gott kam über uns Einer unserer Soldaten griff seinem Kameraden in daö Haar und riß idm die Peitücke. die er truz. von dem Kopfe. Ter Soldat verlor siin.' Haare, gewann aber 5)alt an Golt. öslory. 6jlo:y sr Gott.' ri?s er und Glory, Gloiy für Jesus! riefen wir. Das war ein Zeichen. da Gott den Schleier von den Äugen seiner Auser wählten nimm:." Doch genug von diesen P7osanationen. Das New Yorker Journal o f C o m m c r c e" giebt den Getreide Producenten den weisen Nth. sich in das Unvermeidliche zu fügen und gleich jetzt schon mit den reducirten Gctkcideprelsen vorlied zu nehmen. Das diesem Rath zu Gründe liegende Raijonncmcnt scheint richtig zu sein. Bei der überaus gün stigen Ernle in diesem Land? und bei den verhältnismäßig guten Ernten in Europa 'kann man nicht erwarten, die letztjährigen Preise zu erzielen. Zögern dir Gctrcideproduccntcn ht mit der Prcisred".i.tion und halten sie harlnacki.z an dcn vorjährigen hohen Preisen fest, so wird das Ausland seinen Be darf einschränken oder du ch Einfuhr aus anderen Ländern zu decken suchen. Dann wird man schließlich doch gezwun gen sein, die Preise zu reduc'ren. nsmlich rre in jener B:darf iheilweie gedeckt, d. h. wenn es zu spät ist. Andererseits wird eine sofortige, angcmcffene Preis reduction di? Tendenz haben, denExport zu vermehren und zugleich den Getreide consum im Inland zu erhöhsn. Die Getrcidevso'iucenten werden c!so durch eine geschickte ')l Passung an unvcrmcid li.Äe Berd'tiilsie mehr gewinnen, als da ich u unUra.fr F sthalten c.n unmög lichen Preisen. Die Rcocnjicn de Landes vermehren sun wunderbar. Der Bericht für '.lugust rv.ro Un An;c:;l scr Plünderer d s ?chatz.r:.-.tcs k'iz.'U, und sollte d:e W.chmf: i de VoJcs vcimehien. Folgendes si?i die Z rh'rn : August Äuciust1881. Zölle .23.332,11)1 $21 o20 33 Vi-'nenstcukin 12 72 812 12.103,432 Berschlrden.s 10,219.345 5.213.3U5 Zusammen $115.30-1.3 IS $33.727.275 W ä h r c n d d e soeben been delcn E':nst.ltler Boüsscstrs in New ?1ork errcvt solaende Ansprciche eines
begeisterten Schwaben einen Jubel, wie er selten einer edc gefolgt ist : Meine Herra ! Wenn ich daö sage wollt', was ich an diesem saumäßig feschtliche Tug Alles sage lö.int', so wüschr 'ch wahrlich gar nöt. was ich All' sage soü' ! Na. ich sag' gar nix ! Aber wag ich sage wollt' daß muß ich sage, es hat auch gar nix zu sage, daß mer nöt weiß, was mer sage soll. Denn das mußmer sage, dieses Fescht, meine Herrc', spricht jür sich selber !" . ' tiotn Ztutlanti . In S t r i ß b n r g erscheint eine Zeitung, die von Herrn Wurst ge druckt wird; der finanzielle Direktor heißt Schmutz und die Druckerei liegt auf dein Saumarkt. I n dem bekannten sen sationellen Landesvcrraths Prozeffe" wurde vom' Münchener Gerichtshöfe das Urlheil am 1. September gefällt. Es erhielt demnach jeder der Angeschuldig ten 10 Monat On-fanzrnß.- Reefcr mit Polizciausslcht,' Kreitmayr mit Ehrver lust. Aus Eugen Richter'sBe schwcrde wegen des Verbots an die Mi titärcapellen, bei Festen der Forischritt lcr zu spielen, erwiderte der Kricgömini ster Kameke : Ich Halle nach wie vor daran fest, daß die Armee sich vom Ge triebe der politischen Parteien fcrnzu halten hab?. Diesem Grundsatze wider spricht es nicht, wenn Militärkapellen die Mitwirkung bei Festlichkeiten der in Rede stehenden Art untersagt wurde W i c ausMontevideo be richtet wird, wurden die dortigen Deut schcn hocherfreut durch die Ankunst der beulschcn Südpolexpedition, die, 7 Gelehrte unter Führung des Astronomen Dr. Schradcr zählend, ein Jahr lang auf der unwirthlichen, unbewohnten Insel SüdGcorgicn alle möglichen Be odachtungen machen wird, ähnlich den anderen Expeditionen internationalen Charakters, die gleichzeitigen den ncrd 'ichen Polargcgcnden ihre . Stationen aaben. Die Herren versprechen sich werthvolle meteorologische und magne lische Erfolge von ihren Untersuchungen, die sich außerdem aus Astronomie, Bo tanik und Zoologie erstrecken. Dem nächst erwartet man hier auch die deut sche Venus Expedition, die in Patago nicn ihre Beobachtungen machen soll; die französische Expcd ition ist schon noch jenen Gegenden abgegangen. Bor der b r i t i s ch e n A s f o ciation von Naturforschern in South ampton verlas Capt. Abney einen Vor trap, in welchem die.r.euliche Entdeckung bestätigt wird, daß die Luft Alcohol ent halte. Das Spektrum beweist sozufa gen einen himmlischen Ursprung des 'Alkohols und, des Bcnzincs, und zwar nimmt die Quantität beider mit der Er Hebung über der Erde zuwaS anzeigt, daß beide nicht irdischen, sondern über irdischen Ur'prungS stnd. Proseffor Langley aus den Ver.Staalen (der erste Entdecker) 'rstätiate die Sache. Die ?xkreme berühren sich. Amerikaner er klären den Alcoho! für Gift, und Amerikancr machen es llar, daß der Welt Zther, dieses alldewegendc Prlnzip, aus Älcoho! bestehe. In der s r a u z ö j i s ch c n Kammer ist beantragt worden, die alten Festungswerke vo?i Paris zu schleifen und das gewonnene Land, 3110 Äcker, zu vcrkauZcu. Gehl der A' trag durch, so mag leicht ' i;5 dem Verlauf von Lauplätzen $1 l.OUO.OCO gelost werden. Obwohl nämlich die Zab! der Pariser Häuser seit 1V7Gno:i 71.873 auf 82.352 gewachsen so wächst doch dic Ein wohncrzi:h! noch stärker, so daß jetzt statt 20 wie damals 28 Seelen im Durch
