Indiana Tribüne, Volume 4, Number 454, Indianapolis, Marion County, 15 September 1882 — Page 3
V ildhauer Otto in Nom Bet die Colossalstatue W.v. Humboldt's fertig, die bestimmt ist, den Eingang des VoihoseZ der Universität zu Berlin zu zieren, und zv?ar als Gegenstück zu dem von N. Begas angefertigten Standbilde Alexander v. Humboldt's. Die auf einen Sessel mit Greifenköpsen als Lehnen sitzende Gestalt des großen Denkers erscheint in doppelter Lebensgröße, in langem Nock, ohne Kopsbedeckung ; der Mantel ist von der Schulter geglitten 'und unterbricht mit seinen Falten die Eintönizkeit der Halbränder der Rücken lehne; in der einen Hand hält der Ge lehrte die Stistungsurkunde der Berli ner Universität. Die Neliefs des Sockels zeigen in Gestalt reizender Frauen die Allegorien der Gerechtigleit, Alte? thumskunde und Philologie. DieWahrlzeit des Spruch roortcs, daß ticle Pfenninge einenThaler machen", vurde unlängst auch im englischen Parlamente durch Einbringung eine? Vorlage glänzend bestätigt. Die Bank von England pflegt bei Vertheilung der Dividende auf die ?!ationalschulden nie den Bruchtheil der Pence zu bezahlen. Diese Pfenninge und hel ler häuften sich bis jeht zu der Summe von 1,430 st" und wurden im Schatz amte aufbewahrt. Das ist eine schla gende Illustration zu dem Resultate des Psenningaötens",und es ist unmöglich, die veise Oekonomie und Beachtung nicht zu bewundern, welche die Vankau toritäten den kleinen und unscheinbaren Bruchtheilen zuwendeten, die jetzt ein so imposantes und abgerundetes Ganze ausmachen.' Einer der ältesten Men r r . jc. . in v . ri n
ia;en, wezqe le geieoi yaoen,in ceri. liche CybulZki, Propst einer Parochie im (Jretfalst rtrJi rtraf Viertelst VnitrSa I iiviKwUiuuu hwhh'j wutcv, i wie polnische Zeitungen mittheilen, im Jahre 1500 geboren, und starb lmJahre 1GG7, also in einem Alter von nahezu 1G8 Jahren. Durch eine Gedenktafel in der Sakristei jener Kirche, sowie durch Eintragungen in dem dortigen Kirchen archive soll dies ungewöhnlich hohe AI ter als unzweifelhaft festgestellt sein. Wieder wird von einen in Preußen unschuldig Verurtheilten ge meldet, welcher nahezu ein Jahr im ye fänoniß zubringen mußte, ehe. sich ihm die Aussicht auf Freilassung eröffnete. Von der Düsteldorfer Strafkammer wurde nämlich ein Mann aus Kreseld zu drei JahrenZuchthaus verurtheilt wegen schwerer Verletzung eines Tagelöhners vermittelst einer Waffe. Jetzt hat sich nun die Unschuld des Verurtheilten her ausgestellt, indem der wirkliche Thärer sich gemeldet hat. Die Untersuchung ist wieder aufgenommen worden. Stimmversicherung. Ei nem reuen, praktischen Vorschlag begeg net man in Pariser Journalen. Derselbe zielt auf die Gründung einer Stimmversicherung für Sänger und Sängerinnen. Der betreffende Kunst ler hätte sich zur Bezahlung einer ge wiffen Prämie zu verpflichten, wofik die Gesellschaft sich bereit ertlärt,den Sänger,wenn seine Stimmeganz oder theilweile" oadln t, ltandesgeraük zu erhal ten, resp, ihm eine Jahrespension nach Maßgabe seiner Einzahlungen zu ge wäbren. Die Vroiettanten recknen Af .
fentlich nicht darauf, daß ihre Versicher, gen im Betrage von $5.00, nach Emten lauter .Wachtels" sind, die ihre pkang des Geldes, frei nach allen Their kl . i : l .". t. v.;. sn V t7ntiXt
UHIUIC WCll UÜCt ÜIC oewoaNttuZe Dauer conserlnren. Als Nebenzweia Ki.T.- C kT. .rJt äi . c " . u oieier .Viiinmoernuzerung wlro ele .Unfallversicherung- in Vorschlag ge. bracht in dem Sinne, daß die Gesell' schaft für nachweislich falsche Töne, di.e dem betreffenden Sänger entscklüpfen, ...e . n - v. - - . 1 ' Us ojicn ou Tangers sazaoener satz an .das Publikum auZbehlt Ableitung des W o r tes Mephistopheles" hat schon Manöem viel Kopszerbrechen verursacht. Zwei annahmen haben dlsyer Verbreitung gesunden. Nach der einen ist diese Be zeichnuni des Teufels zusammengesetzt auZ mephitis und philos" oder .Freund des Gestanls nach der anderen aus ,rno und photos" und .philos" oder .Nichtfreund des SiebtesNeuerdings Hat ein Corresvondent des .Weekly Register" eine dritte Ableitung gesunden. MepHistopHeles. maa er nun ein Freund mephitischer Gerüche oder em Llqtfemo gewesen sem, sel vor Al lern kein Freund des Faust gewesen da her sein Narae zusammengesetzt sei aus .IL lUULIvL UULS . Seht! Seht!! Seht!!! Dle geräuschlose OTTO GAS MASCH1I1 E! ERIIICSÖN'S neue CaloUe Pump - Maschine ! tW GaSLefen aller Zlrten auf Aul stellung und zum Verkauf zu ttostpreisen in der Offt.e der . . IntIin.,ic1?I1s Gasliglit & Coke . HO Süd Pennsylvania Str. Billig gcuug! Für eine neue Näh Maschine mit vier Scbubladen. lin?cr st W) mit oH.rn Zubl IjOt UNS ftUI 3 oa5" 8Bltt'11 ' Singer-Nadeln f sür ZFtS. Qcl zu m S. o Wilcox Wblte PABLOB-OBGELN werten gegen Ratenzahlungen Verkauft. Musikalien zu 5 Cts. per Exemplar. Horton Sk Vlake,
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Die böse Bärbel.
SiiZcr sr? Ao?nan von L Haiddti. (Jortskburg ; Unterdes; waren nun endlich die Zungen Männer am Münster angelangt und bogeik um die Ecke aus den freien stattlichen , Platz, der rings von vornehmen Gebäu den und dem bischöflichen 5ose umacben wc:r. Ander Schmalseite' des Platzes befanden sich einige schlechte alte Häuser ... . ' . 'i.L- S.-.-adliger -Famuien, ein ncucs ouveir umjc qcn den schärfsten Contrast durch seine in Stravvurq noch n:e ge'.eyene yettere uno formenfrendige Schönheit. Es war das vom seligen -Herrn von Jlvcshcim in dem in Deutschland noch sehr vereinzelt austretenden Nenaisiancestyl erbaute au. das der kunstsinnige, für Italiens großen Meisten begeisterte Mann, der an den dort qese!',enen modernen Palästen seine Ä!-.:stcrbl!dcr nahm, nur hatte vezicizen dürfen, um darin zu sterben. Als Mar von Jlveshttm sein Pfero vor dem Hause anhielt, welches nun sein Haus wurde, sah er mit einem langen Blick des Staunens und der Genugthuung daran hinauf. Erst zetzt wein lch,wie fchon das iaus ist ! Man mich in die Fremde gehen, um fchätcn zu lernen, was man daheim hat. sagte er. j . .. . - . -j Ein zartes Madchenantlltz, umslolcn von dem dunklen Gelock der Jlvesheim'schen Frauen, zeigte sich, wahrscheinlich herbeigezogen durch das Pfcrdegetrappcl, an einem der unteren Fenster. k Mit dem lauten Au e: Mar! Mar!" eilten dann rasche Füßchen durch diehalle, und aller Sitte .zum offenbaren Hohn lagen Schwester und Bruder auf offener ltrae sich m den Armen. Gisbcrta! Gisberta " rief der Heim kehrende und schloß das liebliche, zarte Geschöpf in seine Arme, es, ohne weiter an Ficdrich Zorn zu denken, so mit sich in das Haus fuhrend. Schon wollte dieser sich traurig heimwenden, denn cs that ihm dieser herzliche Empfang, bei dem er so völlig übersehen wurde, fast weh, als Gisberta Jlvesheim sich plöt'.lich umwendete und zu ihm zurücki ' ' . . . i . r .i.i tarn : freier ein, unier, yr iomci unserer Gastlichkeit wohl kein Rühmens haben, wenn es so schlimm gemeint wäre, wie es soeben schien ! Tretet ein, die .. 1 . t r r V .r. S. l'.'üntcr wiro flcy freuen, uap vui Bruder zu ihr geleitet." Drinnen in dem großen Wohngemache saß, inmitten fleißig nähender und stickender Mädchen, welche die geschmackvolle Tracht der niederen Straßburgcrinncn trugen, eine noch kaum dreißigjährige Frau aus einem erhöhten Sitz an einem der qroßcn Bogensestcr. Sie trug die schwarze Wittwentracht und um den Kopf geschlungen ein durchsichtig feines, weißes Linnentuch, welches das zarteAntlitz wie einNonnenschlcier umschloß. Unter der blcndcnd weißen Stirn lagen von lanaen Wimpern fast verhüllte braune ' . ' w t o- C . OT Augen, welche dennoch oenlia ocr Viaucn hatten, so daß man schwer ins Klare über ihre Farbe kam. Zvrau Gudula hatte sich rasch erhoben : ihre Gestalt war über Mittelgröße, ' Y V C ! M. V! !Ma9 tllMAM Zierilm uno win unc uic cuus? iuwn Mädchens. Einer Handbewegung nur hatte es bedurft, die Dienerinnen, zu entfernen, dann war sie rasch nd mit freudigem Blick dem stürmisch eintretenden Stiefsohn entgegengegangen und als er . r ' ii . TL V. 1 ! . Zl. . ..f. . . . Mll ftiriCM ;'llllslnue iicuaucuycjiu Hand küssen wollte da hatte sie ihn schon um armt und ihre Lippen herzlich auf beide Wangen deelben . gedruckt. Gott willkommen, Max, mein lieber Sohn !" rief sie mit klangvoller, weicher Stimme und sah ihn stolz und befriedigt an. Willkommen daheim, mein Sohn, der mir nun eine Stütze sem wird, welche ich längst ersehnte ! Ach, Max, Du wirst es leer finden das Haus, wie uns Allen Deines Vaters, - meines seeligen Herrn, fröhliches und kluges Ween fehlt. Sti) will versuchen, Mutter, ihm nachzukommen und seinem Namen Ehre zu machen !" erwiderte der junge Erbe ernst, dann aber wandte er sich zu der eintretenden Gisberta und seinem Freunde zurück. und während die beiden Frauen nun er fuhren, daß Max und Friedrich vonZorn sich schon bei der Nheinbrücke getroffen, schaute der Letztere immer voll heimlichen Staunens die so jugendlich aussehende Wittwe an, die den Straßburgern fast fremd wurde, weil sie kaum je ihr Haus verlien. ' Frau von Jlvesheim hatte den HausWalter herbeirufen lassen, und trug ihm nun auf, Boten auszusenden zu allen Häusern der Jlvesheim und ihrer Sippen in der Stadt, das am Abend die Feier der Heimkehr ihres Sohnes würdig be gangen werde. . Ein anderer Befehl an die Schaffnerin trieb diese, die oberen Gemächer bereit zu machen, die Tafel festlich zu decken und in der Küche die nöthigen Zurüstungen zu veranztalten. Man sah wohl, diese junge Frau wußte ihr Haus zu leiten, und dabei fragte sie bald dies, bald jenes, was Max, oder Friedrich Zorn zu beantworten hatten. Darüber war ganz vergenen worden, den bevorstehenden Besuch des Kaisers zu erwähnen, endlich kam derselbe aber doch zur Sprache, und sonderbar mußte die Nachricht Frau Gudula erregen, denn ein tieses Noth übergoß plötzlich ihr ganzes 'Gesicht und machte sie aussehen wie eine Nofe. Friedrich von Zorn sah sie ganz betrof sen an, so schön wurde sie durch das Er rothen.' Herr Jacob von Lichtenbcrg war kaum, von seinen Dienern begleitet, in den Lichtcnbcrger Hof, wie man das burgartige Anwesen hieß, welches er am Kornmarkte besaß, eingebogen, als ihm auch schon der Thorwart, der an eine Glocke ziehend, die übrige Dienerschaft von der Nuakcyr des Hausherrn bcnachrichtigtc, die Meldung machte, Herr Ludwig sei gekommen, habe sein Pferd einstellen lassen 'und gefrühstückt, jetzt sei er in die Stadt, werde aber, wie er bestellt, bald wieder zurück sein.
Jacob vsn Lichtcnbcrg galt sür einen den Wissenschaften, sehr ergebenen, hoch gelehrten Mann, dennoch schüttelte man den Kopfüber -ihn, denn er, der mehr wußte, als zehn derHcrren ZeinesStandes zusammen, ließ sich geradezu gängeln' von einem Weibe, welches weder ehrbar un gut, noch besonders liebenswürdig sein Zollte.
Ludwig Llchtcnberg war nur, wenig s'üngcr aber um Vieles glänzender in sei-, m Auftreten als sein Bruder und noch jetzt ein schöner Mann, obwohl er schon eine verheirathcte älteste Tochter von 20 Jahren hatte. Im Gegensatz zu dem blonden, löwenmähnigcn Bruder trug Herr Ludwig kurz geschorenes Haar und einen gestutzten Bart von dunkler Farbe. . Seine ritterliche Kleidung war reicher und kostbarer, als Herrn Jaeobs einfacher schwarzer Sammetanzug ; kurz, so wenig man diesem den Reichthum ansah, über den er versügte, so sehr liebte Herr Ludwig, den Glanz und Nang feines Hauses auch in der eigenen Erscheinung zu reprasentiren. . Die Begrünung der Bruder war mcht allzu herzlich, wenigstens trug Jacob von 'lchtenberg eine frostige. Zuruckhal.ung mehr als gewöhnlich zur Schau, dagegen blickten die Augen Ludwig's immer noch warm und brüderlich, trok der äuneren Kälte. Ich habe mich bei Dir zu Gaste geladen," sagte, um des Bruders Wesen unbekümmert, Herr Ludwig, komme eben vom Ammeister und erfuhr von ihm, daß ,yr zufammcn über Nhein wäret." Hattest Du Gefchä te mit ihm?" fragte Jaeob von Lichtcnbcrg, um nur etwas zu sagen. Ja, und ich halte sie für ernstlich, obwohl er mit seiner gewohnten Sicherheit meinte, ich sorge wohl unnutz. Uno was ist's denn r fragte aufmerk samer der Obervogt. Es geht auch Dich, das heiüt zunächst Dein Amt an. Ihr sollt nicht sagen, daß ihr nicht gewarnt seid. Der Bundschuh spukt wieder im Land, (Fortsetzung folgt.) Deutsche Lokal -Nachrichten. Landsberg (Bayern), 26. August. In der Nahe von Thaining, diesseitigen Bezirks, wurde am hellllchten Tage aus freiem Felde der 62jährige Photograph Michael Bocck von Schrobenhausen von einem fremden Wegelagerer überfallen. durch einen Stich rn die Brust qetodtet und seiner Baarschaft beraubt. In der Nähe arbeitendcLandleute waren Augenzeugen des Verbrechens, konnten aber dasselbe nicht verhüten, und eben so venig, trotzdem ue sich sofort zur Versal gung aufmachteu,deZ Raubmörders hab hast werden. Kallstadt (Pfalz), 23. August, heute früh wurde der ledige Winzer Lorenz Lerch von hier in der Nähe der hie sigen Bleiche erhängt aufgefunden. Beides heim, 22. Aug. Seit gestern wurde die Ehefrau des Winzers Wendel Bauer IV. von hier vermißt. Heute Morgen fand sie ihr Mann todt im Brunnen. Hamburg, 29. August. In der Zollanschlußfrage ist zwar ein Stillstand eingetreten, doch ist die Senats- und Bürgerschafts-Eommission sich schon darüber emlg, daß der Senatsantrag, den Plan zu 123 Mill. M. auszuführen, anzunehmen sei, wenn auch die Bevölke rung sich gegen die Dlsloarung von ca. 18,000 Einwohnern sträubt. Bei Aus führung dieses Planes würde die Herstellung einer zweiten Elbbrücke unerläßlich sein. Die Bierbrauerei von H. H. Bostelmann begeht in diesen Tagen das Jubiläum ihres 300jährigen Bestehens. B r e m e n, 25. August. Herr Fr. K. Ferd. Nielsen, Chef der Firma Gebr. Nielsen, ist nach einem arbeitsvollen Le ben im 80. Lebensjahre gestorben. Er ist im Verein mit seinem Bruder der Begründer der Relsmuhlenlndustrre ge wesen, die sich hier zu einem bedeutenden Umfang entwickelt hat. Auf Anregung des Herrn Joh. Schröder, eines der Lei ter der Inneren Mission, wird Mitte October in der westlichen Vorstadt, welche die Arbeiter zahlreich pasfiren, ein großes Volks - Kaffeehaus errichtet werden. Man will dadurch vcrhln dern, daß dle Arbeiter sich m Schnaps und Bierwirthsch asten begeben. P e st, 24. Aug. Drei in der TiSza Eszlarer Untersuchung inhaftirt gewe sene Juden, NamenS Herfchko, Mathe und CscpkovltS erschienen gestern nach lyrer Freilassung vor ihrer heimathlichen Ortsbehörde in Szeklencze und gaben zu Protokoll, daß dle von ihnen gemzch ten Aussagen durch die Folter erzwun gen worden seien : der Sicherh'itöcom missär habe sie in der grausamsten Weise gefesselt und gepeinigt und ihnen die Geständnisse abgezwungen. Die Aus sagen wurden von dem Ortörichter, No tar und den Geschworenen zu Protokoll genommen, oaS von den drei Gefolter ten unterschrieben und kem Stuhlnch teramte abgegeben wurde. n Die Ausstellung von Wollmachten, Testamenten Eingehung ron Erb s ch aften. Crlcdigungen von Nachlassenschaften, in W eutschlanb, nird besorgt on Philip ßappapcrty Ao. 62 Süd zeramare str. i
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