Indiana Tribüne, Volume 4, Number 449, Indianapolis, Marion County, 10 September 1882 — Page 7

s5ieöennd Patriotismus.

Si Erzählung ant einst Schlacht Skanbqsltu. cm Um An einem Ende des Städtchens New üt! m Delaw'are stand zur Zeit, In die uns diese Erzählung zurükoersetzt, ein nettes BauernhauS, von einer Pracht vollen Ulme überhangen.- In einiger Entfernung sah man, über Felder und Holzland hinweg die Spitzes Ut flit chen des Städtchens ragen und wie Silber glitzerte der Delawan guß, darauf in einiger Entfernung eine Gruppe Kriegösahrzeugr voi Anker lag. Pn grüner Nasenstreif la zutschen der staubigen, vielbenützten Landstraße und dem rückwärts stehenden Hause, das ein einladendeöAuSsehen hatte und ffetS dieBlicke der vorüberkvAmenden Keise den auf sich zog. Ein klarer Septenbrrtag des ZahreS 1777 neigte sich zu Ende, als ein zunger Mann, halb Uniform, halb bürgerlich gekleidet, aus der Thüre deSHauses trat, an seinem Arme hing ein junges, wteres santeS Mädchen, mit dem er in ein eifri gtS Gespräch verwickelt schien. ES war ein hoher Mann von einneh. ewntttm Aexßeren, sein Gesicht von der Sonne gebräunt und seine Erscheinung ließ auf einen jungen Farmer schließe. Auch ihre silcftung war ländlich, allein ihr feines, schöeS Gesicht und ihre Ma nienn schienen aus eine andere Stellung schließen zu lassen. Thränen hingen in ihren großen blauen Augen, während sie ein Hand auf des jung Mannes Schulter legte. Warum willst Du Dich i diesen fürchterlichen Kampf stürzen, theurer Georg ? Ach, morgen schon können sie Deine verstümmelte Leiche heimbringen. O, schrecklich ! Ach, sage, daß Du nicht gehen und vor Allem! nicht gegen Dein eigenes Land gehen willst." .Ich bin dem Könige treu, Annette, und wenn ich kämpfe, kann ich es nur für seine Sache. .Des Volkes Sache ist gerecht, sie I eine heilige Sache,- entgegnete sie m Wärme. .Die Nebellion, darin dasVolk begrlf fen ist, muß unterdrückt werden, die Köpfe der Empörer auf dem Schassot fliegm, wie die Aehren unter der Sichel des Schnitters. .Nie, nie ! möge der Himmel ihr bei stehen antwortete sie begeistert. Wie leyr lqmerz: es mich, oa& nner gegen sein Land und seine Brüder bk Waffen greift, dem meine Neigung angehörte, noch ehe dieser Krieg auZbrach, und als die Worte Tory und Rebell noch nbe kannt waren. Und wären wir im U rechten, so stehen wir Dir doch nhe, sind Deine Nachbarn ; dies wenisftenS sollte Deine Gefühle mit den nsrigen einigen." .Sprich nicht weiter davon, theure Annette. Ich habe den Entschluß ge faßt, in der bevorstehendenEchlacht ein Schwert für meinen König zu ziehen. Cornwallis und Howe sind im Anmarsch, nur noch wenige Meilen von hier, und Washington mit. seinen Truppen will ihnen den Uebergang über den Brandynrine verwehren. Morgen schon wird die Schlacht geschlagen und Philadel Phia in seine Hand gegeben sein.Das Mädchen versank einenAugenblick in Schweigen und verbarg das Gesicht in ihre Hände. Dann erhob sie das Ge stcht und sagte ernst : .Theurer Georg, es ist mir doch, als müßte ich meine Liebe zu Dir der Ehre meines Vaterlandes zumOpser bringen sagte sie traurig. .Annette ! " .Wie kann ich mein Land und zugleich denjenigen lieben, der bereit steht, ihm sein Schwert in die Brust zu stoßen ? George, kehre um, sei ein Amerikaner dem Herzen nach, wie Du es auch durch Deine Geburt bist und es Dir die Ehre gebieten sollte..Dränge nicht weiter, Annette entgegnete der junge Mann ungeduldig, riiemals werde ich mein Schvert für die Sache des Aufruhrs ziehen !" .So sei es denn ! Und nie werde ich meine Liebe einem Vrräther weihen fprach das Mädchen mit Nachdruck - und Erhebung. .So sterbe die Neigung, welche einem Manne gewidmet war, der sich falsch gegen sich selbst und sein Land erwieö Während sie dies sprach,hatte sie ihren Brautring von dem Finger gezogen und warf ihn nun dem jungen Mann vor die Flüße. Mit Erstaunen und Erregung blickte sie der jung-. Tory an ; sie aber ging ent schlossenen Schrittes auf das HauS zu, ohne ihn noch eines einzigen Blickes zu -würdigen. .Halt, Annette ! rief er, als sie der Thüre zuschritt, .gehe nicht so von mir. $ltxt zurück und höre mich an. Wenn Du so flüchtig Dem Gelübde brechen kannst ich liebe Dich zu sehr, um ein Gleiches in Stande zu sein .Du liebst mich, GeorgeLee!- entgeg. nete sie vorwurfsvoll, nd ziehst nun bin, um Schwert und Büchse gegen die Herzen meines Vaters und meines Bru ders zu erheben, die in Washington'S ri "t ?t r V zeigen neyen, veren, jur ,yr xano zu sterben! Zerrissen sei solches Band! Geh', Verräther an Liebe und Ehre tämpse für den Tyrannenlömg Georg und sei sein Sklave, wie er Dein Herr ist Mit diesen begeistertenW orten sprang tras junge Mädchen in das Haus und schloß die innere Thüre.so demGespräche mit dem unwürdigen Geliebten ein Ende machend. Der junge Freiwillige derTorieS stand edemütbiat da und von Unwillen er ?egt. Sein Blick fiel auf den Ring zu leinen ftimn, ein bitteres Gesühl über. kam ihn, und er trat ihn mit dem Absatz , m den Boden. es nun, möge er und sie verder en. wenn sie eS nicht anders baben will. Ich bin ein Narr, daß ich die Tochter eines Rebellen nsd die Schwester eines Rebellen liebe!' Er schritt gemächli auf die vor dem Hause stehende Ulme ci, band seinPferd los, sprang in Sattel und sprengte dann , - '. v c i ! r . . in oer Nlqiung gegen caa oimiajc rer bavon. . Am.folgend:n Tage erschütterte Ka yonendonner und das Krachen derMuö

keten die Luft meilenweit um das länd I

uche vauS her. Zwei streitende Heere waren in todt lxinaendem Lamvie bearisfen. wurden handgemein, und auf dem Schauplatze . . . - ' . I des Todes und Verderbens wußte An nette ihren Bruder und dürfen wir es saaen ? emen Geliebten : denn. wenn auch ihre patriotischen Gefinnun gen ihre Trennung geboten hatten, ih Neigung bewahrte doch noch im Herzen das Bildniß des Geliebten. ; Vorwärts dranaen die Kamvüinien I und wichen zurück, die Schlacht wälzte sich bald dahin und bald dorthin und zog sich endlich in der Richtung der Straße hin, bit nach dem ländlichen öause deö patriotischen Mädchens führte. Mit ängstlichen Blicken betrachtete Atknette die Dampfaolken, welche das Verrücken der Kämpfer anzeigen ; sie sank auf die Kniee und betete für die Geliebten war George Lee von ihrem Gebete ausgeschlossen? Möge jedes Mädchen ihr Herz selbst befragen. Nöher und näher erschallte der Don u des schweren Geschützes, das Toben der Schlacht. In peinlicher Erwartung stand An nette mit ihrer bejahrten Mutter und einigen Nachbarn auf dem grünen Ra, m m . I envlak an der Ulme. Enaer dera u väl'te sich der Vulverdamvs. Jetzt konnten sie das Rufen der Kämpfer dernebmen. eine Meile weit an der Strake bin sah sie ihre Stellung einnehmen, bald erblickte man zerstreute Truppen ' o v ' err . I . I I in er unc uoer n u;eg yinnleyen und im Gehölz verschwinden. Dann lam'eme swaoron euer, ausselött und im Rückzug begriffen, endlich fuhr Artillerie in; vollem Galsdv aus der Straße. Die amerikanische Flagge, von den Stangen genommen, stak aus den Qntftmrt inh OTnntff tntF Kvf. I ..,... ,p.., Vp Landsleute eine Niederlage erlitten batten.- . , , es t. r i . r i . i r . ii c iiuuicT uno surazieriiqer roore oic Schlacht jenseits des Gehölzes und Reaiment um Regiment, aufaelöst und verwirrt, og sich gegen Eheyer hinter dem yaue ym. . . . cw 1 1 -. rr n . , r . Aimeiie s ANgi! um lyre anosleule, um Vater und Bruder, bielten ste am Platze gebannt. Die Wogen derSchlacht rollten heran grauenvoller .Anblick ! Dragoner galoppirten herbei, einzeln. die Zügel aus den Sattelknops geworfen; schwere Geschütze rasselten daber. sagenhaft folgten Soldaten in größter Yli -!--... I üciwuiung. . ?.". . e-r r ,, , r cyunor, o cymacy : nq ne j mit beiken Tbrämn in den Auaen. sAf htn fiA ittrrfi hn zurief, sich zu sammeln. Sie wandte -7- 0---j"Yv"'-" i sich j um und erblickte Washington selbst, der tischen Heersäulen Front. General Howe, welcher den Feind zum sich, den Flügel auseinander gesprengt k,?, M . f!A X 1 (Wm. zu haben. Dann zogen sich die Amerikaner langsam und in guter Ordnung in eine stark verschanze Stellung auf den benachbarten höhen zurück. Annette war hoch erfreut, unter De. nen, welche geflohen waren, weder ihren - Aater noch schmerzlich aber ininrm ifirn wahrt, der, als er sie in der Ferne erl'jj" 1 vj (iwmv Xj blickte, schnell sem Pferd auf die Sette aus ihrem Herzen, sondern auch aus ih ttn Gedanken zu verbannen. Allein solche Beschlusse eines liebenden Mäd chenö werden sie auch Bestand ha ben? ES mochte etwa acht Uhr am Abende der Schlacht sein, als Annette unter der Thüre saß und aus jeden Funtritt, der ihr das Nahen ihres Vaters oder ihres Bruders verkünden könnte, horchte. So schön die Nacht war. so traurig war die - ' Zeit. ES war ihr. als trügen ihr die Winde das Aechzen der Sterbenden und m . . " - i . ... erwunoeien aus naivern uno Feldern zu, wo die Schlacht gewütbet hatte, und wie aus oraynung emes ungluas, oas ..!. er - rw w . mm n i uic oyngen ocironen gaue, lag es lyr auf dem Herzen. Plötzlich hörte sie Hufschläge und rich tete sich erwartungsvoll empor, denn sie wllßtt, daß weder ihr Vater noch ihr Bruder beritten waren. Mit nervöser Aufregung erwartete sie die Ankunft des (D 9 - 1 T, . r . 9- j ' AA - C A witutis . iu miu uiucci arme naaene er sich, und als er Herankam, erblickte sie ! (mAMvr:Ai r tn . ! v .rr im iuuuivi ciucH -injicf, icjcn Gll CmV tM mmmmmm. V-l a- . üciwustu.i äs. . LMUss n. m m Nttatk am yause vorüber nach Ser oiaor zu reuen, wandle e?,em Pferd aus daS EmgangSthor zu. Sie war ,u sehr an Scenen der Gefahr und Kriegs fälle gewöhnt, als daß sie sich beunruhigt hätte fühlen sollen und erwartete ruhig den Reiter. .Guten Abend, Mädchen," grüßte er mit fremder Aussprache, ich bitte Dich, gewähre mir. daß ich eine kurze Zeit t . .: . k..i..v.t .:. cnc-i mi)z, iu) ui. üciiüujiuci, uiciu Pie.v Lt .rr v it er. . o .:v :x Fremden sowohl, als m semer ejtalt und Haltung etwas Edles, das bei An ii . ,.. : c r..C O C. . . . , . r.cuc aiümu jut iyn ftuiy. iy zu fragen, ob er Freund oder Femd sel, lud sie ihn ein, abzusteigen und einzu treten. Er hod sich mit einiger Schwie nyitu uus ucuouycin, üciiu nc4juiiut hatte eines seiner Beine steif gemacht, Sie leistete ihm Hilfe, wofür er ihr ver C.:.Vf:r I- T - . a.. V-.Ca.i.r. V. .. . : . s?7 . wiuuuuy in -tisoticir oaniic. I7 a . . r i n t. nrrt . - syann uniermqie er erjl oie zuzunoe seines Pferdes, verband sie unter des Mädchens Beihülfe, brachte eS in den Schuöpen, schützte es vor de? Nachtluft und warf ihm reichlich Heu zu. Hierauf rrar er m oas gems, uno verlies Fuß

bak ich em Mann wäre und im Sattel wenige Stunden aus Besuch gekommen psenve xgter mn nach jeder Richtung m7'r "7 . säße, nein llrm würde den Tag wieder und müsse noch in der Nacht wieder bei bin gesund und frei von Wunden oder - gewinnen. Wo ist Washington ? Er seinem Heere sein. Verletzungen sein ; außerdem ist eö ergewiß kann nicht fliehen !' Er erzählte dann, daß die Colonne forderlich, daß dasselbe mindestens einen SA . Als, sie so sprach, hörte sie zu ihrer welche ihren rechten Flügel an derStraße Monat vom Kalbe, gut genährt und Pas- 5nfr3 1" ?;r?!TB Rechten eine laute, befehlende Stimme. vsolat habe, nachher auf General send gehalten ist. Milchkühe müssen es be cheen und still ,

vernommen hatte, daß sem lmker Flügel vovei sie viele Todte hatte und Gesan- der Schutzimpfung aus. Sofern diese v ich, und NUN an der Spitze eines Regi- gene.vnior. Regeln sorgfältig beachtet werden, ver- .Di e ff e n j ind Schindmenteö selbst herbeigeeilt war, um-ihn Annette erinnerte sich, daß George bei ursacht die Operation nur in seltenen 5 zu unterstützen. Seine Stimme und dieser Division stand; gerne, würde-sie Fällen Gesundheitsstörungen, während ?n daS Glück, von semer Gattm mit seine Gegenwart belebte die flüchtigen nach ib?l geseagt haben, wenn der Stolz Versäumnisse häusig sehr schlimme Fol- Sllltngen, zwei gesunden Knaben, beSoldaten mit neuem Muth, bald sam- nicht schweigen geboten hätte. Endlich gen zu haben pflegen. töc zu werden. Ueberglücklich zeigte melten sie sich wieder aus derStraße ttaten Vater und Bruder mit in'S Haus, Nach Verlaus von drei bis vier Tagen ff i.cmcn? ltt cr ouptpabt IcficntnUn .a. VI. h.rf aTa.X. ..nK n. V.f.Tf,. frtTr,W rU in Rrf hif irfimn hr Aiffctmh dkN lörUdtt tlt ttNCM UOlOntalchCN

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Widerstand entschlossen sah und Wash- Annette's Bruder mit lauter Stimme zu: Lüftung des Schwanzes zu verlieren, die .u v ington in Person anwesend wußte, stand .Ho, Reuben ! Etwas Neues ! George um die Qperations-Stelle befindliche demgemäß lm Hause aufgenommen. hnn hr Nkns,, nfi h 5...".. O.. Q) n1& r im Qnnr sSnnt främifet stfrsftt ,in?r kr.'snnttpn Tags daraus eMleit UMe? chüttS-

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ihren Bruder zu feben ; Kammer. Sie schloß den geliebten Tory Lungenseuche gefchukt ist. Nach wetteren o w i."" w

hatte sie unter den Ver- noch immer sehnsuchtsvoll in ihrem Her- vier bis sieben Tagen beginnt dieWunde "? wuz S101"1.0"?? -"egramm innn 9tffirtW .! ,. NV if r Qtfi ntftfth tffet i Keilen, und nck drei kis nier Mttcken folgte, Mavelchem die NeMN anerkannt

ri, augenscheinlich m der Hoffnung.ihre schlössen, .ich werde und muß ihn retten." gen indeß auch ungünstige Symptome emem Wahlmodus, der von einem stän Blicke zu vermeiden. Zur Mim.: stand Am Nachmittag desselben Tages wur einzutreten; in der ersten Zeit betrug die digen Verwaltungsmitglied des Bezirtr CrntfsftYiif in ihr fft ifin tIist nt V sUnrn 0 iS 0a Ss nf.TTM Kr1FTirff tlfiiff ip Sr AiirnhHin 9"ftr I. rsc:,c 1 Tj i

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gteilysaus, unu im uiuyic, wuu ciuy o wenig uoerzcugeno, oas man mach lu 4ub4' um3 l" i ugm nicht mehr weiter tragen kreisen immer noch an der- Zuverläffig gesagt ist, durch die Methode des Herrn ES laa in der Ausdrucksweise deS keit Kieles VerlabrenS ,weileln. muffen Ruthersord ein Mittel gefunden zu sein

und Knöchel, die durch eine Kugel verletzt

worden, der Pneae derMutter undToq ter. Annette setzte ihm Ersri chungen vor und suchte es ihm so bequem als . . .mr möglich zu machen, ohne zu wmen, oo er Vertheidiger oder Feino des anoes sei: allein seine fremdartige Aussprache Iicrn das letztere vermuthen. Annette war jedoch eine wahre Chri stin uch) erinnerte sich der Worte des Er lüserS : .Wenn deinen Feind hungert. speise ihn, wenn ihn durstet, gltd lhm zn trinken Am anderen Morgen schickte sich der dankbar Fremd an, Abschied zu neh men. Sem Pferd stand vor der Thüre, und befand sich, wie sein Herr, bedeutend besser, als am Abend zuvor. .Mein liebes Mädchen sagte der Ossicier, nimm dieseGeld, ich bin nicht im Stande, Deine Gastfreundschast auf ander? Weise zu lohnen Höre auf, gegen mein Land zu kämtosen, das ist Alles, um was ich Dich bitte. Herr entgegnete sie. Du b tt ein edleS Mädchen und ich t w . . M M fühle mich glücklich, Dir sagen zu kön nen, daß Du Deine Gastfreundschast mqr an einen unwurvigen wegwais,!. Ich bin ein Ossicier Washington's. )er vremoe yane in Piero otif gen. machte sich fertig wegzureiten und r0 . w R, . r ' ii c w v n: . j m w . - -.-i MM M- r r I Land soeben im BegrtN. ncy zu veradschieden, wäbrend Annette die Frage, wer er fei, auf der Zunge lag, als zwei Männer mit Gewehren und Tornister vor dem Hause erschienen. .Vater! Bruder !" schrie das Mädc. rn w; m I cyen aus, oen noen sreuvlg in oit irnc eilend. .Wer ist der Ossicier? Er sagt, er sei bei Wasdinaton' Der Bruder schaute aus den Reiter und bemerkte dann mit Stol, und Vergnüaen : .Kennst Dn ihn nicht ? Es ist derGe-M--f 0(ithiH t I ti.u ,uuV.k . Die AnkömmNnae traten aus den General zu, grüßten ihn und bemerkten,man lri -. , l . . r v.r. I ei in urcai gewesen, oap er umgelvrimen sein möchte. .Nein. nein, meine Wackern !" entgegnete er. .Ich habe mich nach Einvruq oer cacyr von meinem laoe geI. , , c r l lrenni, war in oiees yaus geiangi uno von dem Mädchen dort, das mich für einen englischen Ossicier hielt, dessen ungeachtet mitleidig aufgenommen. Dieses hochherzige Kind macht Euch Ehre. Der General aMte noch emmal und ritt davon. , n V!. - .r.:!.; -- nf.1! J camoem vie geaenirillgen .uuwunI, . - crnC . ? ,r . .i?.-r .k.,.. icye uoer oas ooyioeqa.lenin .iivigi waren, bemerkte der Bruder, er sei sür nnrttn nh hnn htmUlhtn genöthigt worden sei. wieder einen Theil ? . m r f vff-v ömp"; . 1 7 :: des errungenen Vortheils aufzugeben, UilU IVlv lv vviivtvvii vvii; junger Mann, der ein Nebenbuhler von GeorgeLee war, an die Thür und rief Georg berumschlich, ergrissen und soll heute I Cn .-Cll4-i a.(Xm miAiim Nachmittag gehängt werden.Annette hatte die Worte gehört und war nahe daran, vor Schreck zu Boden zu sinken. Doch raffte sie sich zusammen, und ohne einen Laut von sich zu geben, ging sie mit gebrochenem Herzen auf ihre 1 I - . . I QVtl VIII mm mr v X M in vollster Stärke wieder. .Er soll mcht sterben sprach sie entzur Hinrichtung geführt. Lafayatte befand sich m efetnern Zelte, n t. .if V m . . . .. als Annette, unaufkaltsam durck dre Wachen drängend, ihm zu Füken stürzte uno iqn um leine jcrmxiiiung zur uiti , -a- .. . i 4 . t cn ! 1 1 cy.x tung des Lebens ihres Gelieblen ansiebte. Lafayette erkannte seme Wlrthm und , . . . . eilte mit ihr zu Wa hinqton. Was er I r - - zu dem Feldherrn sprach, wurde Niemals bekanr.. aber George Lee wurde begna digt, und trat am Tage darauf in La fayette's Leibgarde. . mm In den bald daraus soigenvenvchlach ten des RevolutlonSkampfeS zeichnete . r m w mr . George ich durch eme Tapferkeit und I w - ... p - .1 Anyangilcyiell an vie ameriianiscyevaqe aus ; und als der Friede wiederkehrte. wurde er Annette angetraut, deren Vaterlandsliebe so in der Ersüllung ihrer theuersten Hoffnungen, welche sie auf dem Altare ibres Landes so edel ,u ovlern bereit stand, die schönsteBelohnung sand. I - - i Bekämpfung der LungenseuHe. I . i I -V C M u:meniieocn " Dtttttne 1 1 e jiutöe rau nüge bekannt, das die Lungenseuche eine derjenigen Krankheiten ist, welche den Viebbeltänden in reckt iüdlbarer Weile aefäbrlick au werden vermögen. Man bat diesem Uebel bislang einigermaßen hilf. los gegenübergestanden ; in Holland ver suchte man dasselbe in der Weise, wie sie Pasteur bei dem Milzbrande angeven det hat, nämlich durch Schutzimpfung, zu beseitigen. Die über die Methode vor m , , , , , . ttegenoen Vericyie iauleien moen dlsder I f - v -, r I " . " " T Jl - " glaubte, wenngleich engere Kreise von der Wirksamkeit desselben überzeugt v . cv n n - . i rooroen waren, jn uerneuener jstii mdeß sind auch anderöwo Versuche mit der Schutzimvfung gegen die Lungen seuche angestellt worden, deren Ausfall I S.!.r. :. !-. cm : f .....a.i utcc uiuyc i ciuu ucic ücicucyici, welche von jedem denkenden und vor wärtsstrebenden Landwirthe und Bete, ' r. v r ... I rmar verlangen MUß, van er oem I sr n t. iLegennanoeemen vermeonen mao von Beachtung zuwendet. Wir wollen über die erwähnten Versuche in den nachfol aenden Zeilen einige nähere Mittbeil ungen erstatten. Wie mtt der quKtmpsung gegen die

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Lunaenieucke anaeltellten und wie wir !

ioaleick- bemerken, mnklaelunaenen Versuche sind in Schottland ausgeführt worden. Ein Thierarzt in der Stadt Edinburgh, Herr R. Rutherford, welcher srüher lange Zeit als Militär-Aetermär in Ostindien und Australien statianirt war, wo er reichliche Gelegenheit fand, I " ' . I sich mit den verschiedenartigsten Epizoo. tten bekannt zu machen, sano die Schutz, impfung gegen die bösartige Lungen seuche zuerst in Australien zur Anwendung gebracht. Die mit derselben erziel ten günstigen Resultate veranlaßten den selben, nachdem er im Jahre 1873 in die Heimat'zurückgekehrt war, den Versuch iu unternehmen, dieses Mittel zunächst bei dem an der Lungenseuche er krankten leb, dessen eö recht reichlich gab, seiner Vaterstadt anzuwenden. Obwohl inen Vemuyungrn ansangiiq im deutender Widerstand entgegengesetzt wurde, verstand HerrÄuthersord es doch, naq uno nacy emer zoee vt gryorlge Geltung zu verschaffen ; emer guten, . . mm v K wodttdütigen Idee, wie man wlro zu gestehen müssen, wenn man erfährt, daß diö zum jetzigen Augenblicke vie gmaiu)t zvul,uqrung ver öimviung gegen dte Lungenseuche bei nicht weniger auaki. niii isi i a w oenn ungriuyr ouw tuu. oicy zu tunstattren ist. Von diesem Vieh entstammt ' vr mm mr w r W f . . r 1 TW nne nimx geringe Anzayi oicyen miauen der Stadt Edinburgh, welche früher geradezn als Brutstätten der Entwicklung und Verbreitung der schlimmen Seuche zu betrachten waren und in denen die Mortalitäts'Ziffer bei einem der häufig t W w.. 0..... vv.zvu.mrnvrn uuau.utyc uu uuy.n- , seuche nicht selten fünfzig Percent und oaruoer zu veiragen pnegie. Die zur Schutzimpfung verwendete Lymphe (Vaeeine) wird den von der Seuche insicirten Lungen eines sonst gesunden und namentlich nicht mit der STllflfrMlTnfe fif flrtf tf Tt vhtttt 8 tN MTtf TTt I . ,7 1 V . V V . frühen Entwicklungsstadium der Krankheit entnommen. Die Impfung selbst cv.i IXi! A V.. 1tM(.(.U. I ihd um uumuu uu ii-uc deö Schwanzes, etwa 2 bis 3 Zoll von der Spitze desselben entfernt statt. Durch die Wahl dieses OrteS wird thunlichst cginui, uau u nicuiunsiu. W.. 1 - ff-. .,rs..l . an unvel. tcurn vclunzz, zielt, daß eine trotzdem entstehende Ver Pflanzung durch eine leichte Amputation beschränkt zu werden vermag, und endlich daß die Schutzimpfung in einfachster uno leuaiqx aaeiic vorgenommen wer den kann. Beschreibung der Operation selbst I K sifx.A.KtMX IiiimiiiiIim Mi hXiIi XIi yut viiitiv, mu mu uiuiu, uup I C. .. ,k k. ... , y"1 -vuiytiiuiu umuuc z wtüuuyi ende Momente angibt. DaS zu im kttkN ualnst undKälte besckükt erden. I lp v"oi , 1 2 -. Warme sommerwitterung übt eme beI . ...l v - rr:: 1 r v D rrj.n I deutende Einwirkung auf dos Gelingen i y .) sung zuigen. Um den neunten Tag herum pflegt daö Thier die Fähigkeit der Flüssigkeit aus, welche der. ursprünglich in Vsrt 0tnAtt sftST?rfM en Yr &l in den Lungen befindlichen entspricht und als Lymphe (Vacciii6) benützt zu werden vermag. DaS Erscheinen dieser Flüssigkeit constatirt die gelungene Imw i r ' ' I I I VA v W m mm m m vm , mr mm m u vm psung und liefert den Beweis, daß das betreffende Thier jetzt gegen die bösartige m M . . mm fc m . I v w"""r " " www " - - i ist das Thier gewöhnlich wieder vollkommen mobil. Nicht allzu lzäufig vermösogar noch ö Percent, doch m es verrn I . r m m m Nutyerforo gelungen, diesen katz del A.!!.. -,..C Ct CY - - 1 CI X. CH -V KuKen aus 2 Percent, be: Ochsen over Kälbern sogar aus etwa 1 Percent hin. I .c...v.t-i-. n;.kC-vf:A. nn:fj(-:.t . i auiuuiuuc. vtuiuiuuuyctc -uiujuk I racen vermögen veryalinißmaßig m schlechtesten zu widerstehen. I r w m c p M veyr imeressanr yno die vqlupsol' gerungen, welche Herr Nuthersord aus . ., - seinen mit der Schutzimpfung gemachten Erfahrungen zieht. Derselbe sagt : Die Impfung basirt auf der Theorie, daß die bösartige Lungenseuche ein eruptives v fl rr . . I . . oer isi. leselve wlro ourq vie m berfuyrung des AnsteckungSstosseS der r n ' r w t m m ' w veuqe aus em gesunoes Z-yler oewirn v l r.ftn . o .r... je . unu cijtuyi tiui leine ungenieurye. Ein geimpftes Thier vermag weder , ein anders anzustecken, noch selbst von der Lungenseuche besallen zu werden. Die Schutzimpsung übt keinen wesentlichen Emfluk ans die Lactation des Milch Viehes aus. Geimpfte Thiere gedeihen I fL-IT.a. ..mK ( a W ftZm$ J1 m Jt vriikk unu uuuiu uuuui iuit uuuiu geschützter gegen anderweilige Schwäche I ...r4x.K .:,r. ro.i junuityi, wum iuui miwii. -ut" I a t i mm, M Jm V m. mm mmm - L.t jm. mm Jm. m. m k m -k lu1 vvr ut.urgrvenen rm. mm m zmmm. Äorstchtsmakregeln braucht dleMor lamals-Jliser zwtt Perceni' mqr zu übersteigen. Da ein geimpftesThier ae gen Anstecken gesichert ist und die zur Entwicklung und Reife der Impfung er. forderliche Zeit 14 bis 21 Tage beträgt, so muß dieser Zeitraum als derjenige angesehen werden, dess.n es zur Hem mung eines Auöbruches der Seuche be darf. rm,. .:Xi r.. v.e. rr TUtttt uzut ttuut.cli, vup, ,o,ern .s (,.flXt;i k;.C. C: xt . ! m n-v . schemr. weiqes oic Nleynaue ln em sacher Weise von der schlimmen Seuche ... .(-?- !tt stT tAitnt . 8U s n" utl9 dringend erforderlich zu sem, daß man allseitig dem Gegenstande eine einge hende Beachtung widmet und namentlich flniittirtn nrliimt nh nurm ni &irfmi. "-5g-"" vv jImpfung m der Tvat eine so vollständi ge Sicherheit geboten zu werden vermag, .( ti!(n Si UntllUin n)it.!.)l. ul " i iu" oiuiumts I t.(.nklAl CV CQ - . wtyuuiu- wuu. v uy. - ' ? WaS ist nächtliche Ruhestörung ? Wenn man in einem Hotel sür dreiTba ler ein Zimmer hat und die ganze Nacht I vor Wanzen nicht schlafen rann.

Oorilla-Lied

Bei dem Bankett, welches am 14. Au gust dem Anthropologen . Congreß m Frankfurt gegeben wurde, sang man folgenoes wo, weiqes von oem des .Struwelpeter", dem Direktor der es, n . i it tr oranisurier Jrrenaniail, r.oma geoicyler woroen war : gg zt in dem Mondesscheint Der Nyar.zasee so still; Am Ufer uf moosigem Steine Sitzt finster der alte Gonll. Er seufzet, die Haare zerrauft er,' . Zerkratzt sich die Brust mit Macht; Mit dröhnenderStimme dann schnauft er Den Jammer hinaus m die Nacht : r web mh ! Ma muk ick erfabren ! q wüßr ich nicht, waS ich nun weiß l Jä) glaubte in besseren Jahren, , Affe nebSr' mit htt reis: Da mußte die Neugier mich prickeln k Unseel'aer Erkenntniktrieb ! bin nur vervkusckt im Entwickeln Ein Mensch, der da stecken blieb ! FJgg ch nicht Alles geworden r0& toar ich in iiteris; Ich tn Professor mit Orden . nd Hofrath, geheimer, gewiß ! Gin Wurzelgräber der Sprachen, ' im den Mriaut trinkt . ttoftI nat mit ra.fisln. i" den Anthropologen zu Gast, mh-f h; mit .nb,n5em Vse mzie bätt' ick die Tasten ttrwübkl. . r' " "l"" jwVM rn LiSztischen nallparaphrasen 3 trunken im Beifall gefühlt rrner. wie fca.t i h Tan bläut und beschämt und verhöhnt, : mrtn nn lnffine 3 tzichlaub daö Haupt mir gekrönt O 1 -T jf r. I (m-.-f ot9 ungmasai c ; recni Ä)ener i , m, ,':. 5?sen,.s ? $a jrat t3 doch weiter mein Vetter. . ' . ' Der Mann im Neanderthal ! $ ttat 00 3 geblieben rfoum t?menn in Statt daß mich ein Teufel getrieben tnetnen ein Jammeraorill: I J O ' Duchaillu, du Erster der Bande ! , Du Darwin, du nimm dich in Acht-! Carl Bogt, du predigst im Lande, Und haft mich ins Pech gebracht t Ja, treff ich euch, WahrheitLritttt, So denkt ihr v'ran, alle drei. schlag' euch die Schädel in Splitts I ' 1 ' v . . . . ' II Das entwickelte irn eucb tu Brei l W "uww"" V,M1 J" v "Itt ? m.r j c cwrf i v J-illh im ftrnufmrr (tt nri II Cf c (XI fl C W i. C o Briefe an :. Gestern find zwei Jungens l". ein Haus gekommen, die sich als mann folgendes Telegramm : .yabe . -. . , i . . i.r. r a . r: w rz. m. i: i i?neno windler. ute dich. Der EmpsSndes Telegramms hütete in der That 77 Mnder aus s fmjfc '"'"V wu,:"u" .""bi""1 jeine nüchterne Anzeige von der AnT 1 9 T 9 i m0 tJ 1 I 94 r m m 1 M M mw K 1 IM ucn. Roh oder gebraten? Von Herrn K beliebt worden iff. er- ' m ' zählt die .Prawda" Folgendes : Herr I -k ....i..f i. r Ä. rr K wünschte seinen Genossen, den Vorsteher im Dorfe Plena, emen bekann ten Schuft, m dieses Amt wiedergewählt zu sehen ; gleichzeitig war es ihm aber bekannt, dan die Bauern beschlossen hat' ten, denselben unter allen Umständen durchfallcn zu lassen. Da kam Herr W I M II rw ft auf folgendes einfache Mittel. Er sekte die Wablversammluna auf 8 Uhr früh an und fand sich auch selbst zu dieser Zeit im Amtsgebäude ein. Vor - . - . - . . her hatte er aber anbefohlen, statt der sonst üblichen Ballotaaekugeln für jeden . . , Wähler eine gebratene und eine I - - - . . . . roye artossi verett zu yalten. In der Versammlung angekommen ver lag K. dieWählerliste und vertheilte die Kartoffeln unter die Anwesenden Aber ohne dieWahl vorzunehmen, machte er ck an die Revision von Nermattuns. geschähen und beauftragte die Landleute. l f .. 1 ET Cm V fPV ilCD uoer oie u ireiieno? ZllZllui iNwiiwen iU berathen. Nachdem er diese Revision I . - , . , r . i 015 gegen x uyr in vie ange gezogen, I mf m fl ft JT-A . ama er wm e nner ves mit um m r w fl m Mittagessen, wo er erst um fünf Uhr zurückkehrte. Nun endlich sollte mit d Wabl beaonnen werden. Ebe er mm Mittagessen ama. batte er demNor. sicher befohlen, die Versammlung nicht auseinander gehen zu lassen. Vordem Wahlakt erklärte Herr -3., daß jeder Wähler eine von den beiden Kartoffeln nach seinem Ermesten in die Wahlurne hineinzulegen habe, mit dem Hinzufügen, .." u . . u öak die r o y e ttartonei .I a-, vie g e. I . - . 'z - v ra : e n e vc c i n oeoeuie, uno van nach dem Gesetze zunächst über den Ver hUih des bisberiaen BorstederS im Am.e I y ? . ballotirt werden muffe. Während nun Herr K. revidirt und sich am Essen güt. . n. . . v I IlCD QeiDQN DQue, uut auuj ü'i oen mci sten Wählern, die seit srühem Morgen versammelt waren und bis zum Nach mittag warten mußten, der Hunger ein . a tn. cv- ..rr... v gereyrl. üic yuiicn m uujt uccn oic gebratenen Kartoffeln verzehrt. Es blieb ihnen somit nichts Anderes übrig, als die 7 - ' rf i. .. ' . " - i tonen arionein in vie Urne zu legen. !.'. 1 w . m . . ? Nach Prüfung der iüiagi stellte sich her aus. daö die Zahl der rohen Kartoffeln die der gebratenen bedeutend überstieg; Serr K. bealückwünschte aber die bestürm ten Wähler wegen der glücklichen Wahl und entfernte sich schleunigst.

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Ueber die Wirkungen der Einbil

düng erzählt ein Ant: Xn der erssen 5.eit meiner Praxis wurde ich einst in die be nachbarte tzstaot zu emem Patienten gerufen. Da es gerade um die Mittagszeit war, lud mich der Herr des Hauses, ein 'cann m vorgerückten Jahren, zu Tische. Währenddes Essens sagte er: .Ich weiß nicht, ob Ihnen das Essen schmeckt." GetrnV erwiderte ich, .es M sehr gut, ,ch finde es vorzüglich.Ich merke versetzte er bieraus. .Sie wissen nicht, waö Sie essen." .Freilich, weiß ich es, erwiderte ich, .es ist frisch, gesalzenes Ochsenfleisch." 93h," sagte der alte Herr, .es ist Pferdefleisch." Ich drückte ihm meinen Zweifel aus. .Es in )o, iuyr er fort, .es ist Fleisch von meiner alten Mähre." Ich kannte dar . r 0 . .. J maiS Pseroeneijch noch nicht und glaubte, er wolle sich einen Scker, mit mir Nachen. Ich hatte gerade ein frisches Stück auf meinen Teller genommen und noch einen Bissen von dem vorigen im Munde; freilich war es Pferdefleisch, ich schmeckte eö nun so deutlich, als meine Gerucksnerven nun auck vlöklick die Witterung eines alten Pferdes bekamen. Je meyr ich kaute, desto unangenehmer schmeckte es. Ich versuchte es mit ein wenig Sauce -hinunterzuschlingen, aber - 0 , .ITit ! jC l ff c..?- . rs rouuic nicyi geyen. noiicy wurgie lch es ymunter. wie man eine unanae nehme Arznei nimmt. Ich bütete mich wohl, noch etwas von dem Fleische zu neymen uno war sroy, als das Essen vorüber war. Da das Wetter fico iinfreundlich gestaltet hatte, blieben wir rauchend und plaudernd noch eine Weile beisammen. Endlich sagte der alte Serr: .Ich möchte Sie doch in Betreff Ihrer Mahlzeit nicht im Dunkeln lassen. Ich k i ' OK. cr . rw tv uö 5ynen, oap oas 3ita) von meiner alten Mähre berrübre und so ist es auch, denn ich vertauschte sie gegen einen K?tier und von die em war dasmeisQ. ." Es hat mich immer gefreut, dak sich der alte Serr diesen Scher mit mir erlaubt hat, denn ich hätte sonst- nie erfahren, , . .. . 1 wie wen die Einbildung fuhren könne. US Schalk'S Citatenschatz. .Die schönsten Blumen eignen sich leider nicht sür's Herbarium." svrach der Naturforscher. Da begegnete er zwei aueriievsten .yoyeren Töchtern". .Entzückende Staubfäden !" sagte derselbe. Da meinte er die langen Wim pern der kleinen Therese. .Reuender kleiner Käfer ! sagte der Nämliche. Da blmzte er zur nebn " . . ... chen Fanny hinüber. .Donnerwetter! Varavluie!" rief der Vorsichtige. Da spannte er den Regenschirm aus, als es anfing zu don nern. .Ich hab' hier nur ein Amt und keine Memuna!" antwortete der Ge fängnißschließer, als der Arrestant ihn ! fragte, wie lange er wohl noch sitzen müsse. .Ein ünnüh Leben ist ein früher Tod!" faqte der Vettelbauer zum Schwein. Da ließ er es schlachten. .Die Botanik ist und bleibt doch die scientia amabilis!" sagte der obenerwähnte Bewunderer Tyeresens. Da stach ihn eme Brennnessel. .Er ist auf dem Holzwege !" sagte das Publikum. Da war das erste Stück des Dichters Jpsilon über die Bretter gegangen. .Viel Geschrei, wenig Wolle! sagte der Assessor. Da hatte er eine Belobigung ohne Gehaltszulage verom men. -Multum, non multa ! sagte der Dieb. Da nahm er das Zwanzig markstück und ließ die Pfennige liegen. .Sind auch Kleien da V fragte die Sau. Da war sie beim Löwen zur Ta sel geladen. Beim Sternschnuppen-Fall. Wenn der Stern vom Himmel fällt. Pflegt zu wünschen alle Welt, Was sie gerne hätte und Was ihr fehlt zu dieser Stund': Rom wünscht taps're Gottesstreiter u. f. w. u. f. w. Armer Tropf wünscht volle Taschen, Durst'ger Zecher volle Flaschen, . Bismarck wünscht sich gute Wahlen, Menschenbein die Kannibalen, ElternJawort die Verliebten, Sieg Old England in Aegypten, Schliemann wünscht sich neue Funde, Jäger wünscht sich gute Hunde, Junge Frauen treue Gatten, Sommerfrischler Hängematten, Sicherbeit wünscht Irlands Pächter, Komiker wünscht sich Gelächter, Aerzte wünschen sich Patienten, Zeitungsschreiber sette Enten, Advokat wünscht sich Prozesse, Kaufmann eine gute Messe, Scholz wünscht neue Zoll' und Steuern, Haussrau'n ungestörtes Scheuern, Dichter wünscht sich Lorbeerlranzel, Skater möglichst viele Wenzel, Supplikant wünscht mächtigen Vetter, Badegäste gutes Wetter, Redakteur recht milde Richter, ,IM" wünscht fröhliche Gesichter. Ein junger, hoffnungs voller Componist erbat sich von Richard Wagner die große Ehre, ihm ein grüßeres Orchesterwerk zur Beurtheilung vor legen zu dürfen. Bitte Meister,- sagte der Jünger, machen Sie an den Siel len ein Kreuz, wo Sie Fehler finden sollten !" Nach einiger Zeit kehrt der Componist zum Altmeister zurück und nachdem ihm die Partitur zurückgestellt ist, durchblättert er dieselbe und findet zu seinem größten Erstaunen kein Kreuz am Rande seines Manuscriptes. Bo fehlerfrei ist meine Composition?" fragt vor Freude erglänzend der junge Com ponist. Nein, dies gerade nicht," er widerte der Dichter.Fomponist, aber wenn ich an jeder Stelle, wo sich Fehler vorfanden, ein Kreuz gesetzt hätte, wäre Ihre Partitur zum Kirchhof geworden Tableau !

Aus Cetevayo'S TaceduO. Wäbrend der Ueberfabrt hatte ich ei

nen heftigen Zank mit einem Passagier, der eine lebende Katze über Bord .ftie obschon ich darin mit ibm überelnstimra te, daß ein so prächtiger englischer DaOpser nicht für die Katze sei. Die Seekrankheit setzte mir so fürcht terlich zu, daß ich förmlich zu rasen ansing. Ich, der ich so viel befaß, suhlte mich zum ersten Male besessen. Darauf befahl ich dem Arzt, den Teu fel, der in mich gefahren war, auöjutrei ben. Das vermochte er nickt. Die Engländer können mithin , nur den Schwarzen einen König, nicht aber eine, König den Schwarzen austreiben. Meinen Kammerdiener beschwor id5die hochgehenden Wogen zu besänftigen. Daraus ersieht' man meine versöhnliche Natur. Ich wollte, daß zwischen und Großbritannien Alles glatt sei. Ich äußerte bereits zu einem Benctrt erstatter, daß ich ein englischesWeib nicht lieben könnte. Das beruht theils auf der Verschiedenartigkeit der Race, theils e stt r. aus vscgenseliigleil. Vorzüglich schmeckt mir das enolisLz Rindfleisch. Ich aß sofort zum Früb stück vier Pfund Braten. Nachher sah ich mir die Jrländer im Parlament an. Dieselben hatten, wie man mir sagte.dis. Obstruktion. Ich auch. Wie die Interviewer bereits gemeldet: haben, geniren mich die Stiefel, die ich hier zu tragen gezwungen bin, ganr. enorm. Was nur dabei zu spotten ist: CTO . V ! 0..i V. : - rr v jum uiuu uic ücuic, uic Viincill 01c. Krone geraubt haben, von Angesicht zu Angesicht sieht, ist ein gespannter Fuß doch gewiß erklärlich. In London bat man mick überall sebr zuvorkommend empfangen. Besonderök seitens oer Photographen hatte ich micy einer vorzüglichenAufnahme zu erfreuen. espen. Englischer Wachldlenst. Die Wiener Neue reie Presse bericht tete, daß in der Nacht zum 16. Juli tfn Boot mit englischen Soldaten an da? SchlN .Yadicht" herangekommen sei. vx dem Glaub m, es sei das Englische Ad MiralschM .Inflexible , mit der Förde runa : .Wir wollen neue Gewebre ha ben, da die Araber die unsrigen gestoh len haben, während wir schliefen Wir kielten es für nötbia. sofort eini ge Erkundigungen über den zur Zeit ge--handhabten Englischen Wachtdienst ein : -. v. n. v : v on .ni. v . jujicyen, unu mo in ucn ?ei oes cc tressenden Reglements gelangt, denen. ri v . . . . . r - rr vcunujuge oic 91er jüigcn lauen : 1. Die Stärke einer Laaer oder Vl vouak'Wache beträgt in der Regel 1 Unterosstzler zu Bett, 2 Gesrette aus der Matratze und 10 Strohsäcke mit Ge meinen. 2. DaS Getränk auf allen Wachen welche zur Sicherung der dahinter liegenden Truppen ausgesetzt werden, ist Schlummerpunsch. 3. Stellt sich bei den Mannschasteir Schlaflosigkeit ein, so ist dem Ofsizier. du joiir sofort Meldung zu erstatten. 4. Der Ossizier du jour ist berechn tigt, den betreffenden Wachtleuten tat Disciplinaruege sofort EHloralHydrat, verabfolgen zu lassen. 6. Liegt die Feldwache an einenr Bahnstrange, so wird sie vom Gros aus in einen Schlafcoupe dahin befördert. 6. Von der Losung und dem Feldgeschrei darf nicht geträumt werden. 7. Es wird ein besonderer Posten vor dem Gewehr ausgesetzt. Derselbe, der bekanntlich bei der preußischen Eavalle rie der SchnarrPosten heißt, sührt de Nam:n Schnarch'Pogen und hat die. Functionen eines solchen zu verrichten. (Wespen.) Ein kleiner Berliner Schuljunge au? braver Arbeiterfamilie hat lein ABö Buch und entschuldigt sich weinend: MeinVater hat es mich aus der Mappe genommen und vergessen, eS wieder in zustechen." Lehrer : WaS thut denn Dein Vater mit Deiner Fibel V Junge : Er lernt sich lesen." Lehrer (be. sänftigt) : Aber wenn er nun toaS nicht versteht ?" Junge : (noch immerschluchzend) : Dann fragt er mir." Der Lehrer ist entwaffnet. Woher derNameWas fisch ? Die Silbe .Wall', oder wohl richtiger Wal" in der Zusammen setzung Walfisch- ist nicht germanische Ursprungs, gehört nicht dem indo-euro päischen Sprachstamme an, .hat nichts - Mtt Wallen" oder Wellen- zu schaffen, sondern soll, wie die neuere Sprachfor schung ermittelt hat, auf finnisch'tarta rische Quellen zurückzuführen sein. Die indo-germanischen Stämme hatten uz sprünglich ihrenWohnsih nicht amMeere, sie kamen überhaupt nicht aus Gegende? wo man von dem Walfisch Kenntniß ha ben konnte. Diese erlangten sie erst au5 Berichten, die vom Nordmeere stammte. Die älteste skandinavische Bezeichnung für Msche" ist lival", woraus im Lap. pischen kval" und imFinnischenkälg.wurde. .Hva1fis.k" bedeutet Fisch btt. Fische", großer Fisch", und damit fiu. det denn auch wohl unser deutscher.Wal. fisch" seine einfachste Erklärung. Die'öste'rreichische Bank. Fremder : Aber sagen Sie mir. Her? Schulmeister, Sie haben da einen Bube auf die Bank gelegt und tractiren ihn, gerade als ob er auS Guttapercha wäre! Schulmeister: Ja, fchauen's Er? Gnaden, das ist eben halt noch die einzige Bank in Oesterreich, aus welch pünklich ausgezahlt wird. Cetewayo in Londons ' Wo auch die schwarze Majestät In London? Straßen fährt und geht,. Naht ihm ein uük'ger Gaffer, Der ihn belästigt früh und spät. So daß die Frage leicht entsteht: Wer ist der größte Kasser im

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