Indiana Tribüne, Volume 4, Number 449, Indianapolis, Marion County, 10 September 1882 — Page 6

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püüDtta. auf den Sommer. Du underschSntr Somrglan, ' Mit Duft und lang und Blüthe, ' O laß mich Deine Fülle ganz " EinathAtn in (Semüthe. . ' Was der Frühling im verborgenen Gfioofc ahnungsfreudig schwellen lieft.

daS zeigt jetzt in herrlichster Lichtfülle der teonnicr. i uzi ungirau in die Hand gedruckt, ist sein Sinnbild, So empfangt lhn das dessallige Stern, bild, wenn er semen Einzug hält. Der Sommer , st bic Zeit der Erfüllung, aber rnch dle Zelt der Enttäuschung. Kaum .... flY.t... ' V cv r I lann es oer oeculanve 'cenjcyengelst er. varten, daß der Vorsommer ihm zeigt, xolt die materielle Gabe des Nachsom zzers aussallen wird. Und enttäuscht endet er pcy dann wohl ab, wenn sie seinen Erwartungen nicht entspricht, und sinnt, wle er die Natur zu reicherer Spende veranlaßt. Wle dle Aehre, so ist auch die Rose das Symbol des Sommers. Während der grünende Frühling ihr das frische Laubkleld anlegte, bringt ihr der Som zner das schmucke Hochzeitskleid. Leicht strebt der schlanke Blüthenstiel nach auf. värtö, mdeß ds Haupt sich züchtig zur Erde neigt. Em edel geformter Kelch, der in fünf zierlich geschnittene Zipfel usläust, umschließt noch im Frühling das Ungeborne wie ein süßes Geheim, Vlß. Aber nicht lange währt eS und der begmnende Sommer löst die been, senden Banden. Rosig schlmmert eS durch das grüne Blattmieder, und da, on einem frischen Sommermorgen, ist dleses gesprengt und lieblich entfaltet die Rose ihre Reize. Eine eigene Poesie liegt m der sommerlichen Rose, die dort xmttx den brennenden Sonnenprahlen zu duftiger Fülle erglüht. Sie ist das formvollendetste Naturgedicht. Einmal ist es die holde Unschuld oder die Sehn sucht und Schwermuth oder die brennen, de Liebe voll Leidenschaft, die sich in den veißen bleichen und glühend rothen Farben viederspiegelt. Um die Aehre im Felde und die Rose im Garten, als die eigentlichen Reprä. sentanten des Sommers, gruppiren sich nun all' die anderen duftenden und far lenprächtigen Gaben der Jahreszeit, Mit sorgender Hand brachte sie der scalursreunv vurq otn 0i vmerwenol schen Frühling, und nun belohnt ihn de? Sommer ob dieser Obhut, indem er die Kinder der Flora zur schönsten Entwicke. . i . . . . . ... lung bringt. Im herrlichen Blüthen schmuck und reizenden Hochzeitskleide w p p v c. m r V Vrazenilren )t a) oem Veiqauer, unv da, wo sie sich zeigen, verkündet schon lieblicher Dust ihre Nähe. Wer jetzt die herrlichen Gärten der Reichen durch. ändert, wo die Kunst des Menschen -und die Natur ihr Höchstes leisten, der Twxieurt wahrlich, er stt in dle Pforten des Paradieses getreten. Aber nicht uur Auge uud Herz erfreut sich an den sommergaven, aucy oem räumen mixo sein Theil, und die vielfältigen SomVerwenden, dle der Landmann semem Garten entnimmt, bereichern jetzt unsere Märkte. Selbst dem Armen ist eS nun Vergönnt, ein Gericht mehr aufzulegen und inGenüssen zu schwelgen, die zu eier kärgllcheren Jahreszeit nur alS auZ. esuchte Leckerbissen dk Taseln. der Rei. then zierten. Gewiß, der Sommer ist die Jahreszeit der Superlativ ! Es M Sommer auf Feld und Wiese ! Wer jetzt ins Freie hinaustritt, der sieht vogende Saaten, vo noch vor Kurzem der Pflug des Ackermanns ging und geschästige Hände der Erde Schatze ander brauten, dle, vlelsältlg wledererwartet, jetzt ihrer Reife entgegengehen. In schönen Farben prangt das Getreide und schon nehmen die Aehren eine hellere Färbung an. Eine Wolke von Blü. henstaub lagert über dem Felde, die de? Wind bin und her treibt. DaS Korn reift! Und die Schnitter greifen zur Sense. Nach Feierabend tönen , durch das stille Dorf die hellen Hammerschläge, vomit der Schnitter seine Sense schärst, Und am Sonntag Nachmittag geht wann woyl oer uanomann au? ,eme e aer ymaus, um nac?zueyen, ov rne Saat dem Schnitter versallen kann. Eine gar eigene Stimmung liegt über den Feldern, in denen unser Fuß van. bett. Eine Poesie des BollgenuffeS, der abgeschloffenen Befriedigung; eine Poesie, die allerdings jene tief inneren Töne nicht enthält, die derFrühling oder Herbst, die Jahreszeiten des Werdens und Vergehens, in sich schließen.- Wie traumhast liegt die Landschast vor uns. Die Sonne scheint hell und sengend her . nieder und ihre L!chtreflexe flimmern Aber da? wogende Aehrenmeer. Eine erdrückende Stille lagert übe? den Fel der, die einschläfernd aus jeglichesLeben wirkt. - Nur ein Knistern, der Vorbote der beginnenden Fruchtreife, tönt aus den Aeckern hervor. Die einzigen charakteristischen Laute jedoch, welche die ermattende Stille des Feldes unterbre. chen, und die zu der Sommerlandschast gehören, wie de? Appetit zu? Mahlzeit, das ist de? Gesang de? Grilleu. Ein tönig klingt es sreilich nur, sinnbefan. end. wie das ständiae Murmelndes Baches und die dumpfe Schwüle des Alltags. Die Saat ist reis. Die Schnitter ziehen ins Feld. Und unter ihren Sen,ennrelclzen saul rne vruazr ccr vicrca. Dann herrscht ein fröhliches Leben auf dem Lande. Sobald der Tag beginnt,

Ziehen die Schnitter hinaus, die Weiber Fluges streichen einige Tauben unter leichtgeschürzt, mit den Frühstücksvor- den schwarzen Wolken hin, dem Heimathräthen versehen. Und am Abend, wenn wichen Gehöst zu. Der Landmann schließt die Sonne ihre letzten Strahlen über sorglich die große Scheunenthür und der sb. m 9 m tf. v . . tm .

mt warben wirft, zieyen t unier sroy uqem eMge wleoer oem oelmalyil chen Dorfe zu. das vorher wie auSge porben dalag und jetzt von dem Jauch z der Heimkehrenden widerhallt. Die Sensenschnltte haben mt einem Scklaae die DknZioaomie der aan,en Landschaft verändert.An Stelle des wo senden Aehrenmeeres, das in seiner viel farblgen Gestalt bislang der Land chaft btn Charakter gab, erheben sich bleiSende Getreideaarben. die in zahlreichen Ctieaen sich reidenweise über die Felder ziehen. Gar traurig starrt der Stoppel Limmelwarts. und wie lanae. wlrd dauern, so läuft der verfolgte Hafe über lai öde Stoppelfeld. Das ist eine leise abnuna an den frbft. die sckon durcb tt sommerliche Natur zieht. Während m e . ' Ztt löcrjoinmcr noa) an oen ruyllNg Mnelt, vo Alles grünt und blüht, de'

tet der Nachsommer ans den Herbst, aus die fruchtbringende Zeit. Denn schon in Juli, noch mehr im August sehen wir die Erntewagen in das Feld fahren und reich beladen die Sommerfrüchte unter das Dach bringen. Das ist des Himmels Segen, der uns freilich erst von fernen Ländern über

Mittelt wurde.' Genau wmen wir aller . . ... . . . 11 . omgS öle yttmath unserer, utturge wachse nicht. Man .verlegt . sie wohl ach Asten. Sehr früh bekannt war die Gerste. Nach PliniuS ist sie das älteste angebaute Getreide zumal bei den Griechen. Am bekanntesten jedoch ist der Getreidebau bei den Aegyptern, die ibn durö ONriZ und Isis kennen lern ten, von welchem GStterehepaar sie auch das Getreide einst geschenkt erhielten. So berichtet dle ägyptische Mythe. Ebenso waren die alten Hebräer Acker baue?. Wem fallen dabei nicht die sie oen fetten und mageren Fruchtjahre ein, als Josef, potipharischen Angedenkens, Getreideinfpector in Aegypten war ! Die alten Römer gebrauchten die Gerste statt des HaserS als Pferdefutter. Sie wa ren zu Zeilen auch so chicanöS und gnben ihren Soldaten Gerstenbrod statt Weizenkuchm. Außer zum Backen wu de schon vor Alters die Gerste auch zum Brauen benutzt. Und daß in diesem löblichen Thun später die Deutschen nicht hinter den Aegyptern und sonstigen cultivirten Menschen zurückstanden, daö bezeugt der kundige TacituS. Die Alten schätzten den Getreldebau sehr hoch und staatlicherseitS fand er die förderlichste Unterstützung. Die Perser erklärten die Getreideausfuhr sogar für ein Verbrechen. Und in wie hohen Ehren der Getreidebau bei den Wilden Nordamerikas stand, erhellt auS der Aeußerung eines alten Indianers die alten Indianer der Reisenden find im. mer weise ! Denn wie Crevecour erzählt, ermähnte ein Häuptling seineStammeZ. genossen mit gar eindringlichen Worten zum Ackerbau, indem er ihnen plausibel machte, daß das Fleisch, wovon sie leb ten, vier Beine zum Forlaufen hätte, sie aber nur zwei, um es zu verfolgen. Daß jedoch die Körner da, wo die weißen Männer sie hinsäen, bleiben und wach, sen. Und in drohenden prophetischen Worten scbliekt er seine Aufforderuna : . . . t(fk frtn nlfn 4hm Y)v m?A fiRrn Bjf m 1 1 v jvtu, v uiiuy ivtii will, bevor die Cedern unseres Dorfes vor Alter abgestorben sind und die Ahornbäume des Thales aufhören Zu cker nu aeben, wird das Geschlecht der kleinen Kornsäer das Geschlecht der I . . . lelqsreer vertllgt yaden, wosern ncy diese Jäger nicht entschließen, zu säen So sah der alte Häuptling in seiner Weise den Existenzkamps des JagerS mit dem Ackerbauer vorher und kündigte jenen mit Recht den Untergang an. Wenn nun auch nicht, wie der rothe Mann der Wildniß hervorhebt, der Ackermann so sehr in seiner Existenz von äußeren Umständen abhängt, alS der Jäger, so steht er dennoch wie kein zwei ter Stand unter dem Einfluk der Natur. Der Witterung Tücke hat schon so ost manche reiche Hoffnung zu Schanden aemackt. Eben noch ttebt der Land. mann Dor seinem Acker und überschaut stolzen Blickes die ertragreichen Fluren, und nickt lanae daraus ist seine stolze Freude in tief Niedergeschlagenheit der wandeli: seit Tagen hat die Sonne fceifc und senaend aesckienen. Eine er stickende Schwüle lagert über der Erde, Das frische Grün der Bäume ist einem stäubiaen, fahlen Grau gewichen und trostlos und schlaff bänaen Blätter und Blüthen an den Zweigen. Der Gesang der Vögel in den G ärten verstummt, die einen Sänaer fifc: im dicktesten Laub werk versteckt. Das Hühnervslk sucht die schattigsten Plätze des HofeS auf und der treue Hofhund verkriecht sich, unbe. kümmert feiner Pflicht, mit lechzender Zunge hinter den fonnengeschützten Theil seiner Hütte. Die Erde und Alles, was daraus ist, lechzt nach Erfrischung, wie der dürstende Wanderer nach einem Waffertrunk in der Wüste. Es ist ge cm, wie Emanuel Gttbel singt: Von des Sonnengotts Geschossen Liegen Wald und Flur versengt. Drüber, wie aus Stahl gegossen. Wolkenlose Bläue hängt. In der gluthgeborst'nen Erde Stirbt das Saatkorn, durstig ächzt Am versiegten Bach die Heerde, Und der Hirsch im Forste lechzk. Kein Gesang mehr in den Zweigenl Keine Lilie mehr am Rain ! O, wann wirst du niederfteigen, -Donnerer, v harren dein. Komm', o komm in Wetterschlägen! Deine Braut vergeht vor Weh Komm herab in gold'nem Regen Zur verschmachtenden Danae. Da, als erhöre der Himmel dies allgemeine, sprachlose Flehen der Erde, steiqt im fernen Westen ein finsteres Ge wölk auf, Wolke schiebt sich neben Wolke. Ihre schwarzen Basen bilden eine dichte Mauer, ihre weißen Köpse gezackte Svlken wle dle Schneekämme des Gebirges. Hie und da ziehen stch fahle, gbe Streifen hindurch. Immer höber steigt das düstere bewölk. 2er ganze Wetten ist verfinstert und die Sonne schon länast verschwunden. Schnellen - Hausstand sammelt stch aus der Wlele - Plötzlich hebt em K,turm an, nur von kurier Dauer, aber um so heftiger. Die Bäume schwanken und biegen, wie daS Schilf im Röhricht. Und da flammt dtt erste Blitz auf, dem nach einiger 3t ein tiefes, dumpfes Donnergrollen solat. Das Gewitter kommt- näher. - Und mit urgewaltigen Ungestüm bricht eS loS. Greulich leuchlenoe say ren wie Feuersäulen Hernleder, vom volternden Geknatter des DonnerS deleitet. Es ist. als bebte Himmel und Erde in ihren Grundfesten. In danger es Sorae verbarren dle Uausaenosten und tiefempfunden erklingen die eintönigen Gebetsvorte drüben vom Tisch her. welcbe die fromme Sausfrau auS dem alten, dicken Gefangbuche vorliest.Selbst 1 r - r .f i.l oer uoermlllyige )ieqllnge lauzi an dächtlg die Hände. . Ja, der Mensch be

tet nicht eher, bis es donnert ! Da, noch ein harter Wetterschlag, der Fenster und Thüren erzittern läßt, begleitet von ei. nem schauerlichen Rascheln. ES hagelt ! Das ist das Grabgeläute der erntefro hen Hoffnungen des LandmannS ! Das Gewitter ist verzogen. Die Thüren und Thore der Häuser und Gehöste öffnen sich und Jedermann eilt auS den dumpfen Gebäuden, erleichtert aufatbmend und doch wieder bang be klommen, ins Freie. Hier breitet sich denn vor den ängstlich Eilenden ein großes Schlachtfeld aus, wo die Natur gemalten gar arg gehzust haben. Wo vordem üppige Fluren waren, ist jetzt ein weites Schlammmeer, aus dem ge knickte Halme und zerfetzte Aehren tröst. loS hervorschauen. Ein einziges Un weiter, das nicht so lange dauerte, als jetzt der Betglockenschlag, der so traurig über die todten Fluren hallt, vernichtete des Landmanns Habe, auf die so viel Mühe und Arbeit verwandt war. Sommer ist eS auch im Walde. DaS lebensmuthige, frische FrühlingSgrün, das freudige, geheimnißvolle Sprießen

ist jetzt verschwunden. Statt deffen prangt der Wald im Vollgefühl seiner Entwickelung. Blatt und Blüthe haben ihre Wachsthumsgrenze erreicht, und Z st, als herrsche em Stillstand , der Entwickelung, wenn sich nicht schon im Pflanzenleben die eigentliche Lebens tendenz, welche an den Herbst erinnert. geltend machte : das ist die Erhaltung der Art durch die beginnende Fruchtbi! dung. Gilt die Knospe als Sinnbild des FrühlmgS, so zeltlgt der Sommer die voll entfaltete Blüthe, indeß des Herbstes Zeichen die Frucht bildet. Wir sehen daher jetzt dle blslang m den lästigsten Farbentönen prunkenden Blumenblätter allmälig bleichen und eins nach dem andern die glanzvolle Stätte verkästen, während dle fruchttrelbenden Blüthentheile mehr an deren Stelle treten. Der Wald ist stiller geworden. Sein belebendes Element ist geschwunden. Der Gesang der Vögel lst verstummt. Freilich, als das junge Grün aus der Erde svron, Busch und Baum nch lmmer mehr belaubten und die ersten Blüthen zwlschen den saststrotzenden Blättern hervorlugten, da hallte der Wald wlder von den Liebesliedern seiner minnenden Bewohner. Die Sänaer. welche nicht mit oer Aufzucht der Jungen befchaftlgt stnd. bereiten sich schon vor, um die uetmath au verkästen. Emsamer als sonst negt daher der Wald vor uns. Ueber ihm lagert berelts dle Schwermut? emeö Hinscheidenden oder die stilleResignation einer alternden Jungser, welche der iunafräuliche 2tm treulos verließ. Nur wenn der Himmel sich in harten Wetter strahlen entladet, dann verwandelt sich die majestätische Ruhe des Waldes in wllde Thätlgkelt. Wann yedt es an. im Walde zu tosen und brausen, es ist em Brüllen und Grollen, em Aechzen und Stöhnen, als wände sich der Wald zuckend unter den Gklffen furchtbarer Gewalten. Erhabener zernt pcy woyl VVMM.v... ,.. 3'9' Urr (Tnntmft nf döl llimmerlicke Wald M f w www wmw w v - - in dumpser Mittagshitze und während des Gewitters. Einmal ist die ganze Landschaft ausgeregt, wud dramatlsch bewegt, das andere Mal, wenn das G wltter verrauscht lst, welch, eleglfch ge stimmt, .als wäre ein lieblicher Früh lingshaüch über die Landschaft gefahren. Allein nicht immer zeigt die Land schaft ein solch' freundliches Gesicht. Wer kennt nicht den trübseligen Land regen, der sich dann immer mit erschre Sender Pünktlichkeit einstellt, wenn er am weniasten erwartet wird ? Will der Städter die längst verabredete Land Partie machen und der Landmann sein Korn einfahren, so verkünden die osslci3ST &aSSder meteorologische Schäfer des Dorfes drückt sich diplomatischer aus und spricht: es temperirt - indeß der Himmel gerneinniglich einhöch'st wetterwendisches Gesicht macht und den vergeßlichen Menschen daran erinnert, das eS a7ßer einem üch.iaen Donnerwetter das man sich luazllgeli onurrwrller, vll vuiu iu) allenfalls noch aeZallen läkt. auch noch -v' . Sandreaen aiebt. der fo aleickailtia. tmtn langweiligen, griesgrämlichen npdnnMck berniederkällt. dak man wobl Y'mwwi' -w-w-- , K 7 rtTi nit ftnfrn tintntn ck tahrfn M -wwj-www-www 7 - möchte, wenn man nur wieder hinein 7 ' . . könnte ! Wa Ichaut man venn nach der arauen Simmelödecke und suckt. wie der r . r . . V i . i: eesayrer oas ereynie ann, oz ilryien Stellen die auf einen baldigen günstigen Witterungswechsel deuten könnten. Und hoffnungslos blickt das Auge wieder hern eder auf d e trübselloen Bäum,, d e resignirt und bewegungslos dastehen, wäbrend über ibren schlaff berabbänaen,n NlZttern der Neaen riefelt. Lon Blatt zu Blatt, an Zweig und Stamm binunter. langsam und lanoweilio.Muk w-rj-- I w 1 r öi u a ' y f . v:. i.t. r jcfirjc. stch oa Illqi vlk lluoi, vlrtllnotlir' Stimmung, die in der Natur herrscht, des Menscken bemäcktiaen ? Wer

in und Mit der Natur lebt, für den ist einStich ist von diesem Magistrat. Weil . UedrlgenS lies dle Versammlung für die Witterung der Regulator der Stim- sie mich nicht zwingen können, Lehrlinge ihn Nicht ganz glatt ab. Zwar die großmung! zu halten, so geben sie mir's hinten- Ugen A.en, welche verschledeneherren

?lnd gerade in beuriaer abreSie t sucht der Mensch der Natur näher zu treten. ES ist die Zeit der Sommerfrischen. Wer irgend kann, der eilt aus dem beengten Steinkolok auf das Land, Zj 1 " v--7 1 Welche Wünsche, Hoftnungen, Genüsse und Freuden beraen die wenigen Worte: ----o---- ; k i . yj - --u -u-. auf das Land ! Da glaubt der Eme von bitteren Seelenleiden und Beküm mernisten aus einige Zeit besreit zu wer den, indem er nur der geliebten Erinne rung oder der leidlosen Gegenwart lebt, der Andere athmet froh auf, ihm fällt ein ganzes Actenbündel vom Herzen, wenn er den Aerger, Mißmuth und die Knttäusckunaen der OMcien mit dem Frohsinn und der Heiterkeit, welche die Natur bietet, vertauschen kann. .Wie nehmen die Tage doch chon ab 1" st die Hausfrau, indem sie den Garru ten verläßt, um Licht zu holen. Sobald das zu Lande geschieht, geht der Som mer zur Neige. ES ist ein sichereSWahr sleicken. Alles gemahnt auch an die Sommerneige : die Traube wird voller und drängt sich immer mehr auS dem Laube hervor. Das Obst wechselt die Farbe und röthet stch, und schon bietet der Markt die frühreife Herbflgade dar. Die ffelder werden leerer und die Stop peln fahler, und über die Wiesen, die der zweiten Schur entgegengrünen, zieht

die Spinne ihre Gespinnste, in denen der

Thau versängt und dann, von der Mor. gensonne beschienen. Silberperlen bildet, oder die Spinne schifft aus luftigen Schiffe davon : Sommerfaden in der Lust, Flatternd durch den Nebelduft. Sag', du leicht Geweb' im Wind, Wohin alle Blumen find? , Kaum, daß ein Glück erblüht. Schon auch seine Spur entflieht Sag', wohin es mir entwich, Sommersaden, weise mich." Alles verkündet den nahenden Herbst und stille Wehmuth durchzieht die Na tnr m Frühling und Sommerszeit, Kurz ist ihr Prangen Schönheit und Liebe Sind balde vergangen -V Der Preisrichter. ntM cyrt fT i v& 0V uuv I von Julius C3iiU Ein AmISiriek , ! r drebtt Ibn mit ff56frtnrfr TOUnt imHrfptt hn stinnetn SÄ - , - " t - - ? i und leale ibn endl s auf hos ti&ieffni. nachdem das Schur.s.ll an di.w Stelle vorsichtig esSniert halte. Darto l h utt & M i!f.:c;..i .B..ci? cr. ' . v- o-: . c t- . cn..n i mImW KB öffnete S Ä M? kVd! ?x.... STfl.:"" WZirS? V V:: i uuuju , , Änt. vi.r.- m du7n?mmel.e WUU W. MI aUuVi. . r.: ctno ..:&. c.: 9 err v:.i. orA:n.Ai itmU. i in t öinn uHuu hu uh.m n D esmal - ia di mä ' Ä k b r ' ?-1"'?! IIIAUkll t Behutsam, damit nicht etwa ein Stück . . . . I c:-t ' v ' . : mj,!.. sf-..u öiuocncn uuiuj einen iujii wuuÖ u dem Handrücken und las : . Äitb. Äffi Ur ah? elÄVll lichm Ausstellung n Lehrlingsariei. ten bekindlicken SSubmacherarbeiten ernannt haben. Wir g.k.n un, der Hoffnung hin, daß Ew. Wohlgeboren sfi.il et. ' 'i. ..-Z m 'im m mWwmnmMi Ä,,dew!k den ten WDettifeDcn "ttN-.. - uöi,u w rn;.w V.. VuyuVuiuumn4w, V" Woblaeboren - I fnm W:,s,s frrtA4ff ?n ,., :.s.s nnitonen& R.lrrln v.MHvt. - 1 nvivtitin .'-'" 'X I in K,MM,N Als !;-8 ,Nltt l. Q m v mm vivvwv tj l I hen war, schüttelte er wiederholt den Kopf, und seine Miene nahm emen be denkllchen Ausdruck an. Sache ? sagte er vor sich hm, Preis fp4fcMV .1. v t vr.v. IM WX n S in fcnn SnS ni?l ff m richter? Was steckt dahinter? Wette, daß es aus 'ne neue Steuer hmausläust - 1 . - - "7'"'--oder so deraleicken." Äinnal Minna Prüfer dann, den Kopf se twärtS nach der nebenan gelegekleinen stu& deren bür offen stand, wendend, mit lauter Stimmt. " " . ' " ' n-" AlSbald er rüstige Frau Händen, auf qes Lächeln floß über ihr wohlgenährtes Gesicht, wie Syrup über welche Semmel, m'ä Tu das Wort an den Meister. Was giebt es denn, Wilhelm V Minna erwiederte er und lachte aus, .d?nke Dir, Minna, der Magistrat hat mich zum Preisrichter ernannt Zu was, Wilhelm V Äm DreiSrickter . )UM 4;relgrlchler . .Vreisrichter ? WaS M denn das ? 1' Du wirst salsch gelesen haben, es wird Kreisrickter beiken l" iirnmffi ntn. Minna ! YNZ? sann I M . vj mm ...... . Mrh hnn I?rrSr sMtr tnrhn fr I V W f W 9 V komm' her und lies : .daß wir Sie zum i m . . u NieiSrickter und o weiter." Die firau beuate nck über das Sckrei. . r . .. oen uno ag angpllch : .Wens nur nichts Schlimmes ist, Wilhelms .Schlimme? gerade nicht erwiederte er. aber Meld mtrWSL knilen: denn ma vom Magistrat kommt, das ist allemal bitter. Sie baben nämlick da.-erläu-r. ,in, ylNesl,kn n.f... v w v w v pw fl linge ihre Arbeiten hinbringen, und deswpan fall iä NreiSriater Un I -f j--. , . . ... I ... , . oer, ÄZllyelm, jm oau ia iiirc Lehrlinge !" ffn hnrm nsnnfif iifi. dk ks berum ,u rers?es,en. das nennen sie UM . I -m n . , - " " ... & 27 indirekte Steuern !" .DaS ist ja eine schreckliche Ungerechtigkeit meinte die Frau und lieb zum eicken aekrankten N,cktSaesi-l,S i "7 7"" 3' -o-i-----drei neue Maschen von der Nadel fallen. ?ia. da mukt bei leiten was daae. I ' " ' O" gen thun, Wilhelm! ' .Weißt Du was V versetzte der Meister,ich werd' mal den Demokraten fragen " a. da tbu' Milbelm Kmmh hu , -. . wm r "-w " -7 " i. ... . v . Frau, offenbar sehr erbaut über diesen Einfall, zu. Es dauerte nicht lange, so erschien der Meister wieder und brackte den Mema. kraten mit. Dieser schnitt ein spöttischeS Gesicht, als er eintrat, tupfte der Meisterin auf eine ihrer fetten Schultern und sagte : .Gratulire. Madame Wieseln. ,ur Frau PreiSrichterin ! Ich hab' eS immer elaat. ?tbr Mann wird nock 'malKtadt. . ... w verordneter! Die Dummheit dazu hat . . ' er; na, jetzt ist wenigstens der Ansana gemacht.Beide Eheleute ersuchten den Demokraten, von seinen konfusen Redensarten abzustehen und stch klar und deutlich auszulasten, was daS eigentlich mit dem Preisrichter sür eine Bewandtniß habe, welche Kosten und Lasten mit diesem

he am fim SlVnri? M richtei ; denn ich habe mir erst neulich tet. Bas ,t Kern! Was , st kchule vaueruq, cjs r ytmS ron oonan mackte er den B uk uA ,l,e,e bn 'wen Nagel .in.n Zoll tief Ins Fleisch nd Methode ! Das sitzt fest wie Eisen ; mcht seinen Glaubigern gerecht ,rd. ?Äid "A A?M.L? X Rr au Versehen in der her geht dS Leder sammt der übrigen Die Aechtung durch Sultan und Kh.. emilS 6it ft'ck.n lassen. mXMS Arbi Pascha nicht allzuviel den noch lose aus der Schrist haften g,. Letztere war nur zumTheilwahr, rührt ! Man suhlt förmlich den schmerz, schaden, so lange er sich der Achtung se. :?J. 7v .. ;"!::: 7; ' :. und der Mein beunrubiate lick, über haltin Druck der, Fußsohli. wenn man ner Landsleute erkreut.

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sckien eine ältliche, noch zuu,",. 1 im ' r x Vt.-x . m ia x 7 'Tr iuiv..,. vuuuuuium . .ein Slrick.kug n d Kunst in glänztndstem Lich,.. S.in. pen m ,chh ch .Änchm bnch!,. Das blinde Pserd. ' . (im..faAu ..tx.i. il ... v. cr.Mi.n ten trrtnrnn mit Thrrtnn npuUm r 1

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Amt verbunden seien, und wie und mit

velchen Mitteln man dleseS Uebel denn ein solches mue es a tm, weil es vom Magistrat komme entgegen v.lr. ken könne. Na, dann werde ich Euch die Sache kurz, schlicht und deutlich auseinander, setzen," erklärte der Demokrat. .Also, ei ist nämli letzt m Gudewid eine Lehrlingsausstellung eröffnet. ES ge nügt nämlich nicht, daß dle Meister aus' stellen und zeigen, daß sie nichts können. eS muß auch der Beweis geliefert wer den, daß sie ihren Lehrlingen nichts bei gebracht haben ; mit anderen Worten : .daß die dummen Jungens beinahe eben sowenig verstehen, wie ihre Meister ! Na l dh also ! Nun muk dock Einer da sein, der den Leuten daö sagt, sonst glauben fie's nicht. Darum wählt sich der Magistrat Männer auS, die durch ihren beschränk, ten Berstandesbornonr eine aewiffe Ga. rantie dafür geben, daß sie nichts Ber nünftlges vorbringen. Die sollen nun " V P - CW 'i nfYtf.JCl. V X. I laaen: dtt e Arbeit M cklecvt. dle nocu sagen : otcje rnoen i lajieaji, oie noq lQJlCCDlCl UNO OlC UUl uUCriLQiCaJlKIlCU, UIC I i , . 'v v?. . V ' r ü.n. v krieat dafür den ersten, die den Zlwelten u?d s , Versieht N.' 5U0.IU5 plannet Pr,,. ÄZklier oar es lemen Jwell. ..Äl - LÄÄ kttw v ä . . r " mm v "i" luu" 'b "' ?usg'gngn. ab.' Mst.r M..,e hatt, .. . . Sache sozusagen eine große Ehr. und Berantworluna. W e kommt denn nun .ziQi öitic aijriif - infinit rr. .iu i b'r der Magistrat dazu, ein. einsachen F'iZlchuster V Wi'. doch s ?i.l aroe Atel ier mll vieieuen uno eorun. am in der Stadt V . .Das will ick Euck saaen- erwiederte der Demokrat. .Eben weil 5lbr keine . und Lehrling, haltend Ihr oer OCUC IlirCISriCDier. 5uenn oa rOr l kl- c' v' " oi:. uui ulc jjiunici. uuii ucci uuiucii iicui- i . . w, v. . T, ' m. illli n LU LIKll 1L111L VI llilllllll 1 1 II 17 1 III I U C k. m det Ihr am unparteiischsten sein. ' Die Sauvtlacke bei einem Dreisrickte? ist niimiich, db von der Sach. nichts erst.htl Ihr könnt also ganz b.ruhigt m w i r tv w w 9 m M . - iem, 39Mo w getanen zum Preis vimlt ninn rnw - w a.i! maiiii, und oer vjctxmt oeunrulltaie um nvi n . . w -

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des De.r.enraüs ch,.vär di! Thatsache daß de? Magistrat ihm Mi.. 'l, d,e Ehre erai.S, über andere Arbeiten, und wenn es auch , nur solche von w"?'. entscheidendes, sachverständiges Urtheil abzugeben. Indem tt dieS bedackte. versvürte er in lei Innern einen Ruck, der sein Selbstb.4s.in hob und seinen Leb.nSmu'th icywelllk. ' 'War er nicht auch ein Meiste., so gut . arSKten Sckubmacker in GudewiK ? Freilich seit lanaen Iab- ... .:.r." 7.:'. ifil VU415 45111 um jemt Werkstatt verlasten; seltdem dle moder Oi V i . . im ...rr ' v ! . ntn -jucen oin ujizniaim auai in uic - . r f . , . . ff, FuK gesahrm und dle blendenden Er ZTT W 'V X. C t Ä Zeugnisse der Schuhwaarensabrlken an die Stelle -der bescheidenen Werke der eigenen yand getreten waren, hatte er aus die Herausgabe seldftständlgn Ar beiten Verzicht geleistet. Doch wo im Kampfe gegen das mörderische Pflaster i . - r. , . m , uoewlA eine iapjm voyle eoren. I U All amTaaam fc a Ammm H1kl4i Ia Ai. UÜU .""bc"' wu uiu Innigen Wandel aus eine, schiefe By, S wimaj 09erhaltene Stlefeltrümmer durch emen I tr.c cnrx..t ... w cn... kühnen Vorschuh zu einem dauerhasten ' T J7'- I von ganz Guoewltz, und selbst arose Melster verschmähten es nicht, ihm bis n,u. (UIU UJUlCll UUll V( uuuuc OUIU frtn.rfrtrs.ru ' " w. -. . . M Alles oen wurde stch heute der Meti "uayr 10 Svs vor wir ,eln " der den schönsten Laden in der Stadt ha te. Als i- j Uit. l",UÜU,a i r. j. .. .. . v. iti.; oi j. i c v tr .ic. spmiy oer vmal auf oemjiaio hause belzuwohnen, nahm er dies als eine lhm wohlgttlemende' Ehre und AuS I - - , ,- m" V -O inui ouiiiiiuh I . L. U ff X rocke, dessen übermaßlg lange Tallle der i ...... n.M iTnv oa. V. uc .. u"z m"!' " aber deshalb nicht enlger selerllch klelI Vf ftnTtf Hrtn Sn VVN,,, nnX ! . 7 - ' , . cm. Verhaltunamavregeln seme? Mmna, begab er stch zur festgesetzten Stunde in " mammlung. Zvcancyt von oen uhui Kyinin nu auen ven kleinen Master über die Achseln an, aber dafür erfuhr er die Genugthuung, vom Herrn Burgermelster elgenhändlgft be Mv. - . Srut zu werden. Was Wohlthuende otti HSndedruckeS empfand er noch I c . i c , M . I nrtMrtnr itn r fnnt Itm nnfe i n,rn z V 1' M ' Magistrate doch Unrecht gethan habe, dit Leute seien gar Nicht so. uoer vas Ä)e en oer Ausstellungen an I r . tv t. . NY uno oie moransqe uno malerieuen Zuheile der Lehrlingsausstellungen im sonderen hielten, nahm er ohne erhebIlchen Schaden zu sich, da er nur daö I rn . ' n. .n v .r r. x. i o die gefammte Prelsrlchterfchaft m den i rn.ito. r. t -t s. rn!i aiysieu veguv, um oer zaier Sitte beim kühlen Trunke sich von der ausgestandenen Belehrung zu erholen, da vermochte er nicht m gleicher Welse stme Standhastlgkelt zu behaupten, son , . . . . tf- Z. w m jn i oie.oerou)gwoensQ5itru-.iaen iw w w uv" u " nulerne-. isemmy ergeyen lasten. .Wllhelm ! Wilhelm! sagte die Meisterin bekümmert zu dem in Öliger v""'?. .Ich furchte. vli ey" 'challgeralyen. Sieb Kleber dle i ganzeSache auf,2Sllhelm - . ftehst Du nicht. Minna!' I W.I1A m 4m . n WW mm W dm W mm m M dm mm 1 m A iau" " v'" ttl(.l,u";Bi' nen Boden sagt der Herr Bürger eister. und die Prinzipien, sagt er I . V . u nf.n.ViütiVM V.. ri. vPn ain uu,u ngen und Ausstellungen, sagt er daS verstehst u niazr,tmna! .Wilhelm, um Gotteswillen, was w defl Wu oa für Jeug zufammen l Aber der Meister hörte sie nicht mehr ; denn er war bereits über seinen letzten Worten geräuschvoll eingeschlajen.

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Zur Ehre Melster MleselS ser dmq.

ttl, oav o,e mqr m?r - oeryour, meucui in vzgr u ib; fcyen orMungen seiner ainn, vi leicht auch, weil sich keine fernere Gele aenheit zu gemeinsamem Ideenaustausch für die Preisrichter darbot. Denn diese hatten jetzt, ein Jeder für sich, mit der Ansicht und Prüfung der auS2esteu. ten Arbeiten alle Hände voll zu thun. HJCiern auein ausgenommen, rcciujcr uuu . ' ... .X.- . I den in Pa?ade aufgestellten Regimentern von Stiefeln, Gamaschen, chuyen und Pantoffeln so geblendet wurde, daß er eines ruhigen Urtheils uveryaup: mqi fähig schien. Ganz verdlusst starrte er dise ritterlichen Kanonen, diese koketten ti. v : . r . .ucn.u c7 k. v i Stieselchen, diese bombensesten Doppel söhligen an. Da war überall die größte Solidität mit dem zartesten Geschmack verbunden, ja und das frappirte ihn am meisten selbst auf den Riefensoh. len eines rindsledernen Wafferstiefels prangten anmutylge Aravesren in gelv X Umaiim I II mV aMa VtU svMUUi m? I uno vraun: . uno aue vle,e un nwerie uu vmua. uiw um uic imiuwiuc . ,. ....-..4. e.. gangen waren Lehrlingsarbelten ! DaS vui um UHjiuvini luuuni jynuuiy- i j 6f v - Vlulul" uum, wk iuu juyujui SÄÄS. mm ai v 1 1 mwm mar wmmwm. :v--r-z::r:.?:y" , iou j I" uuhmwuiuuu, i 4.Handwerkerstandpunkt, mit seinen knie hohm Schäslen und kahnar.igen Unter. bauten 1 Man hatte lhm ,u kl zuge. traut, er fühlte jetzt selber, baß er doch nur in Wnl ffli i4? . uumt tu uu uu uuiut hstehen und sein Amt in die Hände des Magistrats zurückgeben. .'Aber was ist das ?. Seine verzweifelt umh.rirr.nd , B' fall. MM us i uuuuu i i, uct uimmm hWf - nMnnh S.rrfAnftn in v,. w. .... nufhrinnTirfifr nmUtarift hnflefif hi m w M v -w wiv geflickte Sohle frech dem Meister zuwen dend. - Der Meister stürzt aus den Bettler zu. Man sieht ihm die Freude an, mit der .r den neuen Fleck aus der Sohle betrach. . . . . I v:-r. x:.r. ch.. sich der Meister n diesem Stück nfcMJ Wer! femer eigenen HSnde an, Konnte mcht müde weiden d,e Festigkeit ' wi " oewundern Hur war e.ne TSnschung möglich, kem ehrsuchtlger Melster, kn dienstwilliger Geselle hatt, ihmnachged m - das war . LlingSarbeit. ie I" I" 'U ""I "" vnuumt vu her den Preis Die übrigen Preis rlchter von de? Schuhbranche zuckten Mlt leidig die . Achseln, als Mlster Miesel den plebeiischen Soblenfleck zur Prä miirung vorschlug, und sträubten sich an länglich mit aller Entschiedenheit dage gen ; als aber der Meister hartnäckig bei seinem Vorschlage stehen blieb und jeder anderen Arbeit den Preis zu verfagen drohte, gaben sie nach, und die gefleckte Sohle erhielt den zweiten Preis Am Tage, als . die Preisvertheilung verkündet wurde, vollzog sich in der Werkstatt eines großen Schuhkünstlers zu Gudewitz' ein fürchterliches Strafge sen Gesellen ZtZnn,n?r & i,rv 7" gefchwungenem Kmerlemen vor dem ivnlHittinltn 1 zweitjüngsten der Lehrlinge, Gottlieb mt c v . rr 'n. w - n?i. I Auaen azstvoll nack des Meiste Folterinstrument schielten. Allerdings .n , t . - . . i i . " 1 - x- i bekannt aeworden. dak Gottl ebs Arbe t k: r. nx i 'ü JS ? itZ 5" n" I ?fc das lautete: Unter aller Krltlk ! Wle wnr ,s nr ,enanen. dk ntrahe tr n"' m.T. : '.V : einen Preis davongetragen i Da mußte eine große Jntngue, ja em Verbrechen mußte dahinter stecken! Und so war eS auch. Gottlieb ollte nach dem strengen Gebot des Meisters, wie Mrto L'h.linge, eine selbstgefertigt.. Arbeit ausstellen, aber er brachte nichts zu Stande. Da kam just am letzten Tage eine Flickarbeit von Meister Miesel, di, diesem, wie ost, wenn eilige Arbeit, vorlagen, übertragen worden war, zurück, in rttnt Tta (VnrfilAta llttdirn uiiw ... wnv uu4Wj s uiui nnstand der große Gedanke : Wie, wenn du -rtv --i. iv. vielen selmeivenen Voylenstecr als oelner Hände Werk auögiebst ! Herauskommen kann es ja nicht, denn wer wird diesen alten Stiefelveteranen ansehen ! Gedacht, gethan. So kam Meister Miesels formengewaltige Plastik in die Ausstellung, so erregte sie des eigenen Schöpfers staunende Bewunderung, und so erhlelt sie den zweiten PreiS. Indeß nun der ruhmgekrönte Gottlieb Ganskops unter dem sausenden Knieriem sich krümmte, saß Meister Miesel daheim auf seinem Schemel und freute sich, im Nachgenuß der ihm widerfahrenen Ehre schwelgend, seiner wohlgelungenen That, Doch die Freude sollte nicht lange währen. Denn wie ein Lauffeuer hatte sich daS Gerücht durch Gudewitz verbreitet, der Schufter Miesel habe seine eigene Arbeit preisgekrönt ! und gute Freunde und gefällige Nachbarn sorgten dafür, daß die Sache mit Allem, was dazu gehörte und dazu erfunden wurde, zur sicheren Kenntniß des armen Meisters gelangte. Der war wie vom Donner gerührt und begriff nun erst, warum eS ihn beim Anblick der verhängnlbvollen Sohlen so mächtig gepackt hatte. .Ach, ich Esel !" schrie er, .ich großer

S?k. T Professor (docirend): JDit Sprache, 11N0 sagte: Siehst Du, Wilhelm, hät- meine Herren. ist das naturelle KennteftDu auf mich gehört!" Doch der wichen de Mengen rw.

Memer horte euch jetzt mcht auf sie, ondern lief fassungslos um feinen Schemel herum und rief nur immer: .Die Schande und Blamage überleb' ich Nicht!" Er bat sie aber dock überlebt, und der Demokrat sagte, als er davon erfuhr: .Hab' ich' nicht gleich gesagt? Er ist wie geschaffen zum Preisrichter! Er muß anch noch Stadtrath werden l

yyautastistJe Wünsche. Beim ZeuS ! Dafern ich Pluto wäre. Ich amüsirte mich, aus Ehre 1

ttflrn den EerberuS dressiren ! Der müßt' Pantoffeln apportiren. Zuweilen auch und är's verboten Qnrlhw i& die SSwänze ihm zu Kno V'""TI' ' len. Und wollt' ich riesig mich erbauen. Schnallt' ich ihm Schlittschuh' o an die Klauen. Jon bänd' ich loS vom Rade, i M, 1 1 Und spannt' ihn aus dem plreaoett grade. Dem TantaluS, dem armen Lumpen, Gab' ich zum Sug dreihundert Humpen. SisyphuS mitsammt dem Stein I ' 9mff Adelnd id xm;n üi. sns ; ,,,m eim-Mmln. -" y a -7 f Km- . Ich steckt' sie ll'jam,t in die Fässer. Und kröckien unten sie beraus, . a - on den Bergen wollt' ich rütteln, Und Städte durcheinander schütteln. Punschbowlen aus Cocyt' und Lethe Mit Nektar tränk' ich früh und späte. Und läg' ich mal beduselt da, Dann küßt' ich die P:oserp!na. Anö Dr. Ulk'S Tagebuch. Zwischen der Conserenz in Constanti nopel und dem Barbiertag in Hamburg, der kürzlich abgehalten wurde, ist insofern ein gewisser Zusammenhang, als hier und dort gewünscht wird, eS möge Alles glatt gehen. Wenn Gerechtigkeit für die erste Für. stentugend gilt, so erscheint es doppelt . . V . P y f. Dem in England weilendenZulukönig Cetewayo wird namentliö die europäi sche Fußbekleidung sehr last:?. Es ist das um so auffallender, als er sonst, wie es heißt, einen Stiefel vertragen kann. Es ist neuerdings mehrfach vorgekom men, daß der Blitz durch das Telephon einschlug. In diesem Falle ist also Jupiter toouns selbst Fernsprecher gewesen. Die Wege, welche die Sternschnuppen am nächtlichen Himmel nehmen, sind so zusagen eine Wünschklruthe für Jeder mann. Rezeptzuein'emmodernen Äauernverein. Nimm drei Gr'jflein oder vier. MajoratLöerren sechs bis sieben Und Barone nack Belieben, . Thu' hinzu f.uf jeden Fall Irgend inen Erbmarfchall; Daß in Fluß die Masse kommt, Setze bei, was merklich frommt, Ist es iraend auf,utreiben. Aus Varzin ein gnädig Schreiben, Und m Eanzendann verrühr'. ?wp T ,"'l4;s Quantum 3ati3 : kalten Sekt, Und Du hast was kann da sein ? M . will vom Hauptmann v. S. ein Pferd kau- , r ,,,, r . r x . t 1 ' n anoler in einen P eroe lall, oamlt er - - . . . (trfc hn& WitrYi nnff A?S kss 7rückkommt fraä ihn der öaup mann - J S atUUnV 8 Öflfin rWa Wd sns acodfoyn . .a. cjet 5 P.crd hat Mlr Nl Ät gesehen Ein neuer mildernder Um- . " ... st a n d. ?:,.. m.,f..' bbm Sle noch " ff, 5 V 2" 31 uTtln l fu 5 Strafausmaße berücksichtigen zu wollen. Bescheiden. .Sie, Meister, haben S' denn gar .!. Tl,fXt: t- : T. . iclne iöcjtyuiugung jur micy, ie glau den gar nicht, mit wie wenig Arbeit ich y . . ' zufrieden bin! Zweierlei Fährmann : .Fahr'n die Kinder auch mit?- Gräfin : .Das sind keine Kinder, das sind junge Grasen Politisch. Aber, Herr Amtsrichter, sagen Sie ns, weshalb Sie stets so energisch daraus dringen, daß sich zu Mittag Ihr Tischgenoste, welcher doch Ihr Untergebener ist, zuerst von den Speisen herausnimmt?" Ja sehen Sie, das hat seinen einfachen Grund : Wenn nämlich ich zuerst herausnehme, muß ich aus Artigkeit den größeren Theil in der Schüssei lassen ; legt sich aber mein Untergebener zuerst vor, so ist es selbstredend daß die größere Portion mir bleibt EinkleinesMißverständniß. . 1 " -Ist es richtig, daß sich dle Krankert Ihres OheimS seit gestern so der schummert hat, daß man bei ihm jeden Augenblick aus das Ende wartet?" 53 : Jawohl, ich bin auf Alles gefaßt" i : .o t jch habe geglaubt, Sle erben ur die Hälfte zeichen des Menschen. Wenn ein Ochse lagen konnte: Ich bin ein Ochse", sowäre er lein Ochse mehr, sondern em Mensch Renommage. ,Sehen Sie nur, wie hell und klar stch heute der große Bär zeigt!" .WaS, det soll der jroße Bär sind 7 a bären Se 'mal, det ist bei unZ nicht einmal der kleene

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