Indiana Tribüne, Volume 4, Number 449, Indianapolis, Marion County, 10 September 1882 — Page 5
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! in Napoleon I. damals noch General Bonaparte hatte im Jahre 1797 Jta. lien den Oesterreichern abgenommen und dort eine Anzahl Republiken errichtet. Er stand bereits auf der Höhe seines Ruhmes. Und doch war der große Feld Herr damals erst 28 Jahre alt. Das Direktorium, welches damals die erste französische Republik in despotischer Weise regierte, zitterte vor dem berühm ten und populären Soldaten, der nach Abschluß des Friedens von Campo Formio als Triumphator vom Volk in Paris im December 1797 empfangen und sörm lich vergöttert wurde. Man suchte ihn schleunigst wieder zu entfernen, um den Mann, in welchem man bereUs den zukünftigen allmächtl gen Gebieter erblickte, auswärts zu be schäftigen uno unschädlich zu machen. So kam man auf dlt Idee, eme Jnva sion Englands zu Gunsten des damals jchon revolutionären Irlands unter seine Befehle zu stellen. Nach anderer Annmt aber war o:e er Plan nur eine Maske, welche Napoleon selbst anaeae den, um unter dessen Schutz ein anderes großartiges Unternehmen auszuführen, worauf das Direktorium bereitwilligst einging, nur um den unbequemen Mann be: Seite zu schieben. Dieses Unternehmen war nichts An dereö, als die Eroberung Aegypten's, und vomSaliÄ anderer Länder des Orients. Man hat behauptet, daß die ser Plan von vornherein den Zweck gehabt habe, England von seinen indischen .Besitzungen abzuschneiden. - Dieses Ziel ist dabei ebenfalls ln'S Auge gefaxt wor den, aber der Hauptgrund dieses aben teuerlichen Wagnisses war die damals schon brennende Ruhm-, Kriegs und Eroberungssucht Napoleon Bonaparte's selbst. Er war es, welcher mit dem Abbe Sieges schon von Italien auS über die ses Projekt csrrespondirt hatte. Seiner unermeßlichenEhrsucht schwebte der Ruhm eines Alexander des Großen vor dem unersattlichenGeist. DerOrient stand, so zu sagen,offen für einen kühnen Eroberer, und ein neuer Alexander-Zug konnte von Aegypten aus bis nach In dien führen. Europa stellte damals der Ruhmgier Napoleon's noch allzu gewal tige Schranken entgegen, die er erst als absoluter Kaiser niederbrechen konnte. Ein Angriff auf England wurde also nur zum Schein vorbereitet, aber Plötze lich wurden alle versammelten Truppen in den verschiedensten Häfen eingeschifft und in rasche? Fahrt unter der Deckung einer gewaltigenKriegsflotte nachAegyp ten geworfen. Die Engländer wurden durch die Schnelligkeit dieser Bewegung völlig überrumpelt. Während ihre großen Flotten noch im Canal lagen,um ihr Land vor einer Invasion der Fran zosen zu schützen, waren diese bereits in Aegypten gelandet. So groß ist der Unterschied zwischen jetzt und damals, was die Verbreitung von Nachrichten betrifft. Eine Kunde, die jetzt vom elektrischen Blitz im Nu rings um die Erde vertun det roird, bedurste damals Wochen, Um nur vom europäischen Continent nach England zu gelangen. Der Orient hat sich trotz aller äußer lichen eurvpäiscken Dreffur seit jenerZeit in seinen politischen, sozialen und reli giösen Verhältnissen kaum geändert. Und Manches, was aus diesen damals hervorging, kann auch jetzt wieder passtren. An 40,000 Mann der besten Truppen der berühmten italienischen Armee wur den zu dem Feldzug unter den bedeu tendsten Generälen derselben, die später noch bekannter werden sollten, darunter Kleber, Desaik, Davoust, Murat :c. zusammengezogen. Am 19. Mai 1798 ging die Expedition in 100 TransportSchiffen von Toulon aus, als .Armee des Orients" unter Segel eskortirt von iner Kriegsflotte von etwa 30 Schiffen unter Admiral Brueys. Am 9. Juni nahm er im Vorbeifahren die Insel Malta dem Orden der Malteser-Ritter satt. Flotillen aus anderen Häfen kamen inzwischen noch herbei und am 30. Juni nach einer Fahrt von 42 Tagen erschien die Flotte vor Alerandrla. Durch tiv.cn Umweg um die Jnfel Kreta hatte Napoleon die Engländer der Art getäuscht, daß Admiral Nelson, der inzwischen die Abfahrt der Franzosen aus Toulon erfahren hatte, dle'.eloan noch an den Küsten von Klein'Asien suchte, während sie bereits gelandet und Nkch Cairo marschirt waren und don die berühmte Schlacht der Pyramiden" ge Wonnen hatten. Denn als Napoleon erst einmal im Angesicht der egyptischen Küste war, ging es mit dem Landen und mit dem Vordringen Eins, Zwei, Drei. Am 30. Juni kam man vor Alexan dria an, am 7. Juli war bereits das ganze Heer nicht blos gelandet, sondern setzte sich schon in fünf Divisionen nach Cairo auch in Marsch, und am 21. Juli rcar man in deffen unmittelbarer Nähe, nur aus dem entgegengesetzten Ufec des Nil, ans dem westlichen. Öier treten nun die ersten Unterschöbe zwischen Nar. . , l 1.1-'. u.f! .poiecns alll! uno oer jnjitjca "iiju schen in den allerstärksten Contrast. Während die Engländer Monate lang ihre vaar Reannenter zusammen drin gen, ausrüsten und einschiffen und ganz allmahllg mit denselben m Alexanona, Port Said und Suez anlangen, hatte ilcapoleon seine ganze Armee, und zwar gleich 40,000 Mann, beisammen. Und mm 1 mm mm m waöreno Die nalander mehr wie eine . Qverations-Basis haben und ihre Trup 2ien bei Alexandria, Jsmailia, Suez :c. zersplittern, wirft sich Napoleon, nur gestüht auf seine Flotte, vor Alexandria die aber bald vernichtet werden sollte. so daß'er jede OperatlonsBasis verlor mit seiner ganzen Macht aus einer inzizen Marsch-Lmie nach Cairo, das er in U Tagen erreichte. Zu berücksichtigen ist dabei natürlich, daß die lokalen Verhältnisse den Englöndern thellwels andere Operationen gebieten oder doch möglich machen.. Als Navoleon landete,. war Alexandria ein elendes Fischer-Nest mit 5,000 Einwoh ner und von einem Suez anal war keine Rede. Die Städte Port Said und Jsmaila existirten gar nicht, und das Eisenbahn-Netz AegyPtcnS gab eö
Der Jeldzus Napoleons Aegypten.
noch nicht, das jetzt so sehr günstig für Arabi wirksam ist und ihm erlaubt, seme Truppen auf jeden bedrohten Punkt an die Grenzen Ober Aegyptens zu wer fen, wo die Engländer in Macht erschei nen.
Trotz dieser Unterschiede aber hätten die Engländer doch Etwas von dem größten Feldherrn dieses Jahrhunderts lernen können, was sein Vordringen nach Cairo' betrifft. Er erklärte, daß man vor allen Dingen jeden Marsch in das von Hunderten von Canälen durch. schnittene Nil-Delta vermeiden müffe. Deshalb marschirte er auf den Sand höhen zwischen der libyschen Wüste und dem westlichen NilArm. Da hatte er links das Waffer des Nils und rechts und vor sich Alles zur Aktion frei. Es war ein furcktbarer Marsck. von 140 englischen Meilen etwa, durch die Wüste, aber die Engländer leiden beim Vordringen von einigen Meilen östlich von Jsmaila schon seit fast 8 Tagen fast dieselben Beschwerden in der dortigen Wüste. Unwillkürlich fragt man sich, ob sie mcht längst am Ziel sem könnten, nämlick in Cairo. wenn sie in voller
Force Napoleons Taktik nachgeahmt Befehl Napoleon's, in den inneren Ha. leon und dem berühmten General Klehätten. Dort im offenen Wüstenfeld fen Alexandria's einzufahren, nicht be. ber, welcher diese furchtbare Grausamkeit bätte ibnen Arabi Vascka keine Ber. acktet batte. Er dielt diesen fiafen bitter tadelte.
schanzungen entgegenstellen, kein Trink, waffer abschneiden und mit keiner Ueber. schwemmung drohen können. Im Ge aentbeil würde er durch die Eroberuna CairoS ganz in Unter-Aegypten abge. schnitten oder durch eine zweite Schlacht bei den Pyramiden zur schleunigenFlucht nach Ober.Aegypten gezwungen worden sem. - Wozu brauchte man das Bombarde ment von Alexandria ? Aber damals dachte man damit Aegypten und Arabi zum Gehorsam und zum Niederlegen der Waffen zu zwingen. Als aber das nicht gelang, hätte man mit der Flotte rings Unter.Aegypten abschließen und bedro. hen und Arabis Macht zersplittern fön nen, ohne die englische Armee selbst zu zersplittern, die ohne iedes Hinderniß den. alten Weg Napoleons hätte ein. schlagen können. ' Schon auf diesem Marsch Napoleons anden verschiedene kleinere Treffen mit den Mameluken statt, dem kriegerischen Land.Adel, welcher damals Aegypten beherrschte, während ein türkischerPascha im Lande im Namen des Sultans nur zum Schein eine Oberaufsicht führte, Am 21. Juli traf das französische Heer rnt. . V ' ' 'v . ir in vKi 'jiayz oon viairo am uzz ocä itu auf das große Mameluken.Heer. Wie die alten Ritter der Lebns.Zeit waren diese zu Pferd, 10,000 Mann stark, und wie diese hatten sie ein Gefolge von 50, cvn np. 4 . ä cann üUbvoil, vejttyeno aus Zkop. en, ellahs und Arabern, bei sich. Diese Schlacht ist von Napoleon des höheren Ruhmes halber Die Schlacht der Pyramiden" benannt worden, obgleich man deren Spitzen vom Schlacht eld aus erst kaum durch Fernglaser er. ennen konnte, lautete das derubmte Bulletin Napoleons an diesem Tage: vierzig ayrounoerle ouaen von oen Spitzen der Pyramiden auf Euch ! cr o . c i I Die Mameluken hatten auch eme Flotille auf dem Nil, welche von einer anzösi chen angegriffen wurde, die dem Marsch des Heeres auf dem westlichen mis.m, affli jvu-iui wm, i Die Mameluken wurden nach der ta. pfersten Gegenwehr geschlagen. Tau sende wurden niedergehauen, 1500 wurden in den Nil getrieben, aber von den Franzosen fielen nur 10 Mann ! Ganz wie jetzt wieder bei den Eng. andern. Die Reste des Feindes wur den zersprengt und flohen nach verschie deneu Richtungen. Ibrahim Bey, einer der Mameluken.Fürsten, floh nach Sy. rien, wo er in Saint.Jean-d'Atte Zu zi ..ll t cia . r x . ctt x. l rr : liuii uci vim PUjiqa lqmei iczzar fand. Dies bestimmte Napoleon später noch mehr zu einem allerdings schon vorher geplanten Feldzug nach Syrien, i v ern . , fx-. n rni v Mn lanuci ametllien-ur, lurao Bey, floh nach Ober.Aegypten und sammelte dort neue Schaaren. Mit ibm hatten die Franzosen noch manchen hei. ßen Kampf, bis sie Aegypten wieder ver lasten mußten. Cairo ergab sich nun ohne iedcn Schwertstreich. Einer Deputation ver. hieß Napoleon Schutz von Person und Eigenthum undReliglon und sem Bulletin an die Stadt lautete: Einwohner von Cairo, ich bin mit Euch zusrieden !" aber diese Zufriedenheit sollte nicht lange dauern. Der fanatische Pobel der Staot em . pörte sich sehr bald, plünderte und mor dete, und Napoleon mußte mit starker Streitmacht den ikamps :n den Straßen er. ..v v.: rrjt!.v.,l führen und drei Tage lang verschiedene cm r . . ' . rv 'jjcoiajecn oeiagern, worin ncy oieanatiker verbarrikadirt hatten. Er ließ sie ,,,sv,v.sZo?s X 1, un v'-v, ' p. . . x , AufMvlgen niedermetzeln Durch die grausamste Strenge und zahlreiche Hm. richtungen wußte er dann Cairo und alle Annavsv ic ? nrn n m m Uilulu W4UW45, tu uuu, . . . r- iwvi w l. wi etüueue, ui uurncicni vöurcuch unu vc horsam zu halten. Höchst interessant ist es, daß Napoleon aan eben o wie ieM die Enalander im Namen des Sultans und dessen Vascka ' i mm austrat, und die Mameluken als Rebel. len zum Besten des Sultans umgebracht haben wollte. Dies that er dem letzte, ren durch Couriere zu wissen, während er selbst vor dem Volke von Cairo den i c r.. 1 tfreuno oes Ziam ipteue, uno am gro ßen Feste der Fasten in den Moscheen mit untergeschlagenen Bemen saß und zu den Gebeten der Muftis und Jmams v trnDi! i v aiauoia rnii ven iosnms mu oem Haupte nickte. Aber ebenso wie zetzt gab kein Muha medaner emen Pimerlmg auf die e Ber. ' . . . . . . . " ttckerunaen eines ungläubigen Eroberers, l5Den0 wie 0le vjngianucc icßl als feinde des Sultans und aller Moslims , . r v?. ir. 11... b.ptmcfoit werden, trokdem sie für ienen und für den Khedive austreten, war und blieb auck Navoleon in den Augen des ... , ' . . . Padischah in Constantinopel ein Feind, . . rt crn?ii. u... Ul.l ..V.u oer Mil anen llllelll vcilnuizct clvcn muhte. ' Dazu boten die Engländer bereitwll. ligst ihre 5ülse gegen die Franzosen. Und v elle ckt w rd man d esmal erleben, daß die Franzosen demnächst die ihrige t. r . t . l IX . ? otaen Die Knoianaer anaieicn. urci dem hatte die englische Flotte endlich
ausgespürt, wohin die französische gerathen war. - Schon hatte Napoleon die Schlacht bei den Pyramiden gewonnen und saß in Cairo, als endlich die englische Flotte aus der Qöbe von Alerandria erschien
und die französische am 1. August in der Schlacht bei Abukir vollständig vermch tete. Zehn Wochen hatte es gedauert, bevor Admiral Nelsons. Suchen nach der feindlichen Flotte sein Ziel erreichen konnte. Napoleon erfuhr erst 17 Tage später, am 17. August, die Vernichtung seiner Flotte, und dafc er und sein Heer voll, ständig von Frankreich abgeschnitten waren. Zuerst war er .tief betroffen und niedergeschlagen, aber nach wenigen Au genblicken war er resignirt und seine Ent sAinffenir. Aeavuten tu. bebauvten und womöglich den' ganzen Orient dazu zu erobern, gewann durch die sich entgegen. stellenden Widerwärtigkeiten nur neue Stärke. Die Seeschlacht bei Abukir, welche die Vernichtung fast der ganzen französischen Flotte ergab, war die Folge davon, daß der sranzosilöe Admiral Bruevs dem fälschlicherweise für nicht tief genug. Auch den zweiten Befehl Napoleon's, so fort nach Korsu zu segeln, wenn er mcht in dem fcafen einlaufen könne, batte der Admiral nicht befolgt, und auch nicht die mindesten Maßregeln gegen einen An griff der Engländer getroffen. Er habe erst Nachrichten von der Armee Napoleon's abwarten wollen, heißt es, um bei der Hand zu sein, wenn dieselbe seiner Hülse bedürfe. Dabei aber stellte er die Flotte vor Abukir der Art auf, daß sie nicht nah genug war, um durch die errichteten LandBatterien ge deckt zu werden, und doch nicht weit ge. nug, um im offenen Meer volle Freiheit der Bewegung zu haben. Am 1. August 1998 erschien die ganze englische Flotte vor Abukir, und ihr berühmter Admiral Nelson begann s o so rt den Augriff. Dieser Napoleon des Meeres, wie man ihn nennen kann, hatte die Taktik jenes großen Feldherrn auf den See kriea anaewendet. Er stünte sich ohne Weiteres mit Uebermacht auf einen Theil des Feindes. Nachdem er den Flügel der franzosischen Flotte bei Abu. kir vernichtet hatte, Schiff nach Schiff, gelang daffelbe ihm auch mit dem ande ren Flügel. So siegte er mit nur 13 . c . - i c. iöfl)icn, von oenen eins öu imo vie übrigen je 75 Kanonen hatten, über die weit aröwe Flotte der ftramofe. Die letztere bestand aus 13 Linien. schiffen, 6 Fregatten und einem Dutzend . 1 . . . . . Briggs. Was Admiral'SchlffL'Orlent hatte 120 Kanonen. Brueys kämpfte mit arofcem Mutb. und kommandirte fort, obgleich er zwei Wunden erhalten hatte, bis er durch eine Kugel getödtet wurde. Bald darauf gerieth der Orient in Brand und flog Abends 9 Uhr mit Mann und Maus in die Luft. Der Kamvf dauerte die aame Nacht hindurch . l ..' und endete erst am August Nachmit tags. . Und inzwischen blieb das französische Hintertreffen, unter Billeneuve, das nur von einem englischen Schiffe abaescknit. ten und im Schach gehalten wurde, un. -1 r -: js. (rn.rr f itz v . o I lyuiiu, uuuiciuj cm Jviuiicu auuiiii uc 1 selben aus die furcktbar mitaenommenen englischen Schiffe sichern Erfolg gehabt haben würde. Napoleon aber war ihm noch dankbar, daß er auf diese Weise wenigstens 4 Schiffe gerettet habe, mit denen Billeneuve nach Malta flüchtete, Diese Seeschlacht ist allerdings nur eine furchtbare Episode zu dem egypti. schen Feldzug Napoleons, aber sie hat zu deffen Fiasco wesentlich beigetragen, Napoleons Haß gegen England, den er r '. m t ungeiozcyl Mil in oas israo neymen mußte, erhielt dadurch jene maßlose Bit. terkeit, die er auf alle Weise und beson ders durch seine Eontinental'Sperre be . .... . . - I . lyallgle, woourcy er ngiano eveno von Europa auszuschließen suchte, wie dieses ibn und Zrankreick von allen Meeren vertrieben hatte. Napoleon führte auch auf seine eneraische Art sofort in Cairo ein neues Ber waltünas-Wesen in französischem Styl ein. Das Land wurde annectirt. Jeder war Franzose und mußte die sranzösi. sche Kokarde tragen. Die Steuern wurden mit Strenge eingetrieben und besonders wurden die Reichen gehörig ausaevrent und einer derselben, ein I ii r 55 " mr w m m-w -ww j www SteuerVerneigerer, wurde hinaerichtet. Ueberhaupt ließ der General die Köpse häusig springen. Die Juden forderte er zur Bildung emer Legion aus, um Mit jt 0 r .1 .... . , ihm nach Jerusalem zu ziehen, das er I 7 ,7 ' u Dir neu ausvauen woue. Sein Heer suchte er auf jede Weise ... . .-. ... J ' l ... . n zu irasiigen uno gui zu verpuegen. Ä)em Klima gemäß ließ er es in blaue Baummollenstoffe uniformiren. sorate sür treff. ziche 5)ospitäler, errichtete Mühlen und 1 .. mt rw Vaaerelen :c. Merlwuroig genug ff r wurden daneben van e ner 9ltunM sie rübmter Gelebrten. die Navoleon mit gebracht, bedeutende Forschungen ge maat. tur deren uZublinruna eme Aka t w i - - - ii z mie der Wissensckiasten soraen mute. die Napoleon in Kairo errichtete. Da mals wurde der erste Grund zur ge. lehrten Erforschung Aegyptens gelegt, Wie denn überhaupt durch Napoleons Invasion Aegypten aus langem Schlum. . , " ' . mer erweat wuroe, um von nun an bis aus den heutigen Tag eine ganz bedeu lenoe 'oue rm Orient zu spielen. t. iri mm. m m QberAegyvten blieb aber unter der Macht der Mameluken, wenn auch General Desair. 3000 Mameluken und 10.000 Araber schlua. die Murad Ben I ' 1 . l gesammelt hatte. In Kairo selbst bra. cken Emvörunaen aus. als Sultan f ... . o. ... seilm IN einem erman vie Aegyprer und Syrier zum Kamvfe aufaefordert batte. Von den Minnarets in Kairo .1' . . . wurde das Zeichen zum Aufstand gege. ben, viele Franzosen wurden sofort in den Straßen überfallen und ermordet, im!, i t...n .. i?ir y.i. m ... .f ZUZle u)un ucmciu, lanaiimie yiapaicon darnach Alles nieder, Häuser, Moscheen und 000 Mengen. -
Als Napoleon ersuhr, daß der Sul.syano spielten, um ihn zur Räumung
tan Mit Enaland und Rukland Bund, nisse-gegen Frankreich vereinbart hatte I :r cvr tiz ; .. erf ...... i ui aKuiciniamtn uiuvn 171 xicaacien. ' beschloß er dieser Gesahr zuvor zu kom.
men und sofort jene schon früher geplante Invasion in Syrien zu unternehmen, von welchem Land aus er dann nachdem Euphrat und nach Indien vor. dringen wollte, Vorher aber ging Napoleon selbst mit
einer geringen Anzahl Reiterei nach uez, um den besten Weg über die anoenge zu enunoen. m Januar 1799 marschirten dann 12,000 Mann von Kairo aus, unter Kleber, Murat, Junot :c, am 20. Februar ergab sich die kleine Festung El Arisch, und ihre türkische Besatzung von 1600 Mann wurden freigelassen unter der Vedin. gung, nicht wieder gegen die Franzosen zu sechten. Am 25. Februar wurde Gaza genom men, und nun war der Weg nach Jaffa und Jerusalem offen. Jaffa wurde am 6. März erstürmt und unter den 3200 Mann der Besatzung, welche zu Gesa. genen gemacht wurdt.l, fanden sich jene 1600 Mann von El Arisch, die ihr Ver. sprechen gebrochen hatten. Napoleon ließ darauf sämmtliche 3200 Gefangene nleoerießen. wiza mar em aupl gründ der Spannung zwischen Napo Das erste Ereigniß, welches jetzt den großen Prozekten Napoleons entgegen nar, war oer Ausorucy oer Pejt zu Jaffa, wobei er. jedoch durch seinen Be such der Pestkranken sich neuen Ruhm erwarb. Das . zweite Ereigniß, woran alsdann alle diese großartigen Welt, Eroberungs.Pläne scheiterten, war der mpsere Zwloernano oer nur ,cywacy vese stigten Hafenstadt St. Jean d'Acre (Acca) am Fuße des Berges Karmel, nur 30 Meilen von Jerusalem entfernt, Der muthige Achmet Djezzar Pascha commandirte hier. Napoleon hielt die Einnahme der Stadt für eine Kleinig keit. Aber der französische Royalist Philippaux, em Jngenieur-Ofsizier und ein ehemaliger Freund und Mitschüler onaparies zu rienne leueie oie er theidigung, und der Engländer Sir Sidney Smith lag mit zwei Kriegsschif. sen im yasen unv lieferte den Belager. ten tüchtige Kanoniere, ' Napoleon, der zuerst die Stadt durch emen Sturm zu nehmen gedachte,, mußte sich zu einer förmlichen Belagerung und Beschießung verstehen, wozu ihm jedoch das schwere Geschütz fehlte; die Engländer hatten die auf Transportschiffen gesendeten Belagerungsgeschütze abgefan (if- 10 cms. . k r. cn. U"'' ao. jumij cgmui viel? e. lagerung und Anfangs April, als man damit noch Nichts erreicht hatte, kam die Kunde, daß ein türkisches Heer von 25,. 000 Reitern und 10,000 Mann Fußvolk . stk 5 ' t r von amasius yer im nmar,o) iei. er von Aegypien oorlym gestucytele Mameluken . Fürst Ibrahim Bey war einer der Anführer. Am 11. April wurde Junot, der nur 300 Mann hatte, bei Nazareth von 4000 Neuern angegren und hielt sich tapfer. iever eilte lym mit 2000 Mann zu yulse, dann kam noch Murat mit der rn.'i . r n enerei uno icyileviicu Napoleon icio! mit dem größeren Theil des Heeres. Man focht aus. emer Gefechtshrne von neun Stunden Länge. Die Franzosen erkämpften emen glänzenden ieg, die ganze feindliche Macht wurde auseinan ner n6rrtnl v! m KnU VVk bvirkUav . ow4UVt 'y abermals. Aber Samt Jean d'Acre wurde darum doch nicht erobert. Die Besatzung und die Befestigung waren fortwährend ver stärkt worden und die erstere machte nach und nach zwölf Ausfälle. Napoleon erkannte, van das Schläial ihm hier ei nen Halt gebot. Nach sechstägiger Be. lageruno marschirten die Franzosen ab und nach Aegypten zurück. Dem ägyp. tischen Divan in Cairo aber ließ Napo. s.. ..rv.... V. r. v:. r-iAi . fY' tkvti Nirtvcii, vic tuvl vvlllg zerstört habe, während er dem Direkto. rium der französischen Republik mittheil, te, die Pest habe ihn zum Rückzug ge u s ic : .1 vigi. . Der Rückmarsch des Heeres war ein Zug des Jammers, ein düsteres Vorsviel jenes noch gräßlicheren Rückzuges von Moskau, wo schließlich der ganzen Ero berungs-Laufbahn Napoleon's Halt ge Voten wurde. Das Heer war von Allem entblößt, und die Pest wüthete furchtbar unter ihm. , Man mußte die Kranken zurualasjen. Aber man rächte sich ge wiffermaßen an seinem Schicksal, indem Ulan das Land vollständig verheerte und alle Dörfer und Gebäude aus dem Rück marsch niederbrannte. w m w Als Napoleon nach Cairo zurückkehrte. erfuhr er, daß General Dessaix inzwi schen den Mameluken-Häuvtern Murad Bey und Qsman Bey Hassan eine ganze t.ii. f.-C "rf... V!. nuij, uuuc iicctn muen, oie Zwar siegreich waren, aber ihm doch nicht Prnh itntprm.irfn ln 1ttilrt : "T Aegypten hat e General Lanusse eme Empörung unterdrücken muffen, die em sanattflyn falscher Prophet angestiftet hatte. In Frankreich war inzwischen die Re glerung des Wirektormms in's Wanken gerathen, die französischen Waffen hatten . TX.' tn;.v' .... ueiiyicüEnc yucoenagcn erlitten uno - Aller Augen wendeten sich Hülfe suchend nach Napoleon Bonaparte. Dieser wuroe von der Sachlage unterrichtet und da seine großen orientalischen Pläne gescheitert waren, dachte er schon jetzt an die Rückkehr nach .Frankreich, als ein u....O rC-! !T. f. .... im. r "'uc& rngniu noqmais seme ganze Energie für Erhaltung der französischen wmwusu. viw wv m w Eroberungen in Aegypten in die Sckran' ken rief. Am 12. Juli 1799 landeten nämliü 2u,uuu 'jjcann murren, von oer engn rr rrn rw ...... . . ' schen Flotte eskortirt, beiAboukir. unter CW n . rn r m ' cuuapya Pacya. sofort zog Napo leon Mit nur 6000 Mann aeaen dielel Id. mVi sj(.f... R. nr t..i:c. iw i Uttu um jmi oer Ari, daß 4000 in der Schlacht blieben. 6000 zu Gefangenen gemacht wurden. 5000 n i . i nr . .. : . naz nacn Ävoullr reiten mutzten und 5000 in's Meer getrieben wurden. Es war dies eme der glänzendsten Waffenthaten I TOa vinfntt& 1 -vvu . Neue Nachrichten von Frankreich aber. die ihm die Englander absichtlich in . die egopien-s zu oe mmmen. ve isrlten nen Entschluß, selbst dorthin zu eilen, I n Vfi Cw imti u? sf. i VU v. yuiui nu IN I Aegypten zu lassen. Schriftlich setzte er
v:.r.M ot.-aM-r .. ....irt...j;. t:- üt.! vj. .x. v. I
viccu juui uuccuictu ci uuu u"5 heimlich segelte er am 23. August 1799 rntl i,.. S. Dlt Duroc u. s. w., von Alerandria nach m wvv wv4wubii, vuiuiuvt vuiui, 3irrn tn nielem iftaitn an I ruageoueoene regaiien waren zu oer Fahrt in Stand gesetzt worden. -jf-.?. ... i. i Die Ausmerk amkeit der englischen Flotille wurde erfolgreich getäuscht; h..m (ATi. C.i V.- .Ist- MZ-lti o I uiuii vuii uii uci nuit aiuuu hin und landete am 9. Oktober vor F. iuS ittiX ST7AhrAM f:U 3Cr: ua, uuu yiufui(uu yicu ciucu ugiuitycn i j-rtitmhfiutrt bitrA OnttS ?a ttnrft mm IMHIVUjMM VHUi MtlV V IV fc VU I m . T r. m m I i Paris, rate vaier naen einer vatioiina von Elba. In Paris stürzte er dann -. ' . ' I am 9. November das Direktorium und mnfok fi.-fi Htm rfftt sTnnfitf TXrnrtt ?r O V V ' reich's aus zehn Jahre, süns Jahre späkz aber ZUM Kaiser. fV i ... ZN Aegypten warlever ganz gegen seinen Willen als Qberaeneral Ziurück geblieben. Er hatte schon früher ver geoens capoieon um Crlauvnlß zur Nuakehr nach Frankreich gebeten, weil er m-M I Aegypten als dessen Besitz war er erbittert Die Englander und Türken erbielten von dieser Stlmmuna Kunde, und es begannen Verhandlungen mitLordKeitb. dem englischen Admiral, und mit Jussuf Pascha, dem Großvezier, der mit einer ?r jt nf ? . . . . n w lurlllazen Armee in Syrien nano. Als nnvi nis ivnn nnnsi1 nur itflAyA a i oestanden, wurden alle Verhandlungen aogeoroqen uno lever zog mit . x. . v -. 7 I Mann dem an 80,000 Mann starken Türkenheer, das ausKairo losmarschnte. entgegen, schlug es und verfolgte die rv , r .. . c . n t. I ttileyenoen vls naq oer anoenge non Suez. OHM.wiirwh.M Ta4I.. Crr.-I. ..u I ojivium uuittii xuueu uuictoytu. i him Pascha Kairo besetzt, das sich gegen die Franzosen empörte. Kleber kehrte zurück, eroberte Kairo, strafte nur mit hohen Steuern und gab an Murad Bey, der sich ihm angeschlossen hatte, die Ver. waltung von Ober.Aegypten. Nun traf
er die besten Maßregeln zur Behauptung aber, als Bieleke nicht su Sie zahlte, den, mit Wucher auszuleihen, immasdes Landes und verstärkte seinHeer durch eiligst entfernt. Angekl. : Ick jing janz senes ihm nicht wolle gebühren, die t? . i ! r jr. . v ! r v -i . f r o -1 rn t.n. ' - . ' . . - . -
ugypnilue uno grleluil.cye Legionen uno durch Regimenter frelgekaufter Neaer. als er am 14. Juni 1800 von dem Fanaiiler uieiman von Aiexpo erooicyt wurde. Kleber war ein bedeutender General. Er war ein Elsässer und in t?? i-?.x. n.ti r.: . ?-, ... . I 'Vilupvurg lici cyerne Vlaiue. General Menon folgte ibm im Ober, veseyl. r war zum slam uvergegan. v rw . . . 1 I r rr- ' X, ' I gen, um Sie uegypler zu gewinnen, war ein guter Verwalter, aber zu langsam, um die Landung englischer Truppen bei rw i n rni -. a -i- r I Aiexanona am 0. 'carz 10UI zu veryiN dern. Wie Versuche Napoleons, ihm 5000 Mann Verstärkung zukommen zu lassen, wurden durch die englische Flotte verhindert, welche die französischen Transport und Kriegsschiffe mehrmals m die Häfen zurücktrieb. Allmählich sammelten sich 50,000 Mann Engländer, nebst indischen Trup. pen, und Türken in Aegypten. Menon zersplitterte seine Streitkräfte und Gene. rak Bemard mußte mit 14,000 Mann m Kairo nnd Menon mit 11,000 Mann in Alexandria kapituliren. Die französi schen Truppen wurden auf englischen Schiffen nach Frankreich gebracht und die französische Herrschaftin Aegyptens, die drei Jahre und zwei Monate gedau ert hatte, war zu Ende. Die Mameluken Beys suchten nun vergebens, sich wieder zu Herrschern des Landes zu machen, die türkischen Paschas lienen sie nickt aufkommen und der be rübmte Mebemed Ali. der Kründer de modernen Aeauvtens. der 1806 Vascha von Aegypten wurde, ließ 1000 Mame litten am 11. März 1811 ermorden, um seine und seines Hauses Herrschast dau ernd zu begründen. Der franzöttsche Emflun hat sich aber feit der Expedition Napoleon Bona Partes in Aegypten in jeder Meise gel. tend gemacht, und schließlich zum Bau des Sue,.anals aefübrt. Umso bit. terer muß man in Paris das diktatori . . ' sche Einschreiten Englands in Aegypten emvfinden : dasselbe kann nur ,ur Kntfremduna und vielleickt auck ,u eind. seliakeiten zwischen beiden Mächten füb. ren. in rat me aan, Eurova ütmidt i . - werden kann. xtt unbezahlte Hammtlvraten, (Berliner Gerichtöhalle.1 Des muß ick Sie von vorneweg sa gen, daß von 'nem Betrug beileibe la NlÄ de Rede sem kann!" So antwor. tete der Arbeiter Wilhelm Wlter Piltz, der, vor dem Schöffengericht stand, auf die ffraae des Vornsenden, ob er sich schuldig bekenne. Vors.: Sie scheinen aber alle Branchen der verschiedenen Strafthaten durchmachen zu wollen, Sie sind schon wegen Diebstahls, Haus" sriedenbruchs und Beamtenbeleidigung voroenrasl uno yaoen na? nun aus oen Betrug geiegr Ängeu.: yerr Jericyls. hos, ick muß wiederholen, daß von rn . i . mv- : je : a cn -r . "rüg yveue mu) i. uui.: Dann erzählen Sie den Fall. Angekl.: An den janzen Rummel hat Bieleke lcyuio. iöox.: ÄLer ti ieieie k a t . &. cv ii rr rr . cr:. angi..: zvn, Mkiu uuuzvc icleke, mem Freund, der so groh is und immer so aussieht! Vors.: Bieleke ist uns nillzi vorgeieui uno wir yaoen . V. I ... !l !. . aC CTf , . CMC S'KJTJr KZt! 1 lx uii( uux rnu wiu jjvuni gi vui, D0nwcwaiBunB. ; v.. ca. ....u STlrtff . wUr fmtihflt öS itrh UhrnTt v er x v fr-: . cr cm: 7!!1Ä2Ä gen den Schankwlrth BuggL verübt hay v V ""'b ben. Angekl.: Uft'nBetrug kann ick Mir doch nich wlassen, denn n Betrug nehme ick niemals nich an. Vors.: Herr Gott, da kann man ja die Geduld verlieren ! Sie sollen uns erzählen, roaZ Ihnen am 20. Mai im Bugge'schenLocale begegnet :n . 5tt..t : ... :.:k. rTm-X;1;. ."rr:V Mai endlich die Gedanken zusammen. und er zählen Sie ohne alle-. Umschweife. Angekl.: Der hohe Jerichtshof wird wissen, dab man vons ville Drinken nich bloö Durft sondern schließlich ooch Hun ger kriegt. Vors.: Hören Sie, Angeklaater. unterstehen Sie sich niöt. bier etwa Ihre Scherze treiben zu wollen !
Was soll nun wieder diese Erzählung, eme so recht dem Geschmacke dcö aberBleiben Sie bei der Sache. Angekl. : gläubigen Jahrhunderts entsprechende Herr Jerichtshof, wenn ick von Hunger Auslegung der biblischen Weissagungen
iicuyc, iu öci uie voaege, uenn mein Hunger und mein Freund Bieleke sind CiTS V Yil ra...
schliddert bin. Wie kann ick ahnen, det jiutv vtuu, tu. uti ;uyyc u tuim 1 !Htlr imltffcltm hn himkinhn ftmI " " VVt tHHtVIUItll !JUM- I meoran nicy ineyr oerappen will. Vors.: Welchen Hammelbraten ? An. ' ...... .? i gekl.: Den ick jejessen habe. Vors.: Wo denn gegessen? Angekl.: Na bei Cn...M Cn-r . (TN .:rr ... I ubm. jui.; jvuuoii ioizn iuit doch noch garnichts, das müssen Sie tM AfY.p .... ctr cucii uue ctjuyic. 9Tnmfs l?rr norhn hriF vnJo I -V Q -0 m f V V V V VV VM i V i I I W 4 1 I i t . m . . ' II oct ict mit m efen 'n 20. Ma blau t. - . . . . . wm,-w--j V w W V V VkltVi pen jejondelt und Bieleke hat ooch im. mer prompt un mit Anständigkeit je. zahlt. Aber wie ick schon sagte, nach'ö . . . . . '. ' ' V viue rmien rsmm: venn ooch mal ver Hunger, un weil uns alle Beede etwas lökerig in'n Magen wurde, jingen wir runler zu uggen. orf.: uno von haben ste mcht nur den ommösen Ham m V 1 m 0 I un den Sauerbraten, den habe ick blos so als Eomvot zenossen.- well det mem Leibiericht iö-Vors. : Das Ende vom Liede ist nun aber, daß Sie nicht bezahlt haben. Angekl. : Det Bezahlen war ja v.jt on? r . rr" ooru leielen - ,eme lieniyumilcyleil. irr lrniinra t r ia nv a )ui hi tti i schon 6 Mark. Vors. : Welches Ver. .; : fr- . . v irr r. rt l B"3cn mcinrn oenn elgeniiiA 5 Angekl. : Na der Spaß. Vors. : Ja, welcher Spaß denn ? Angekl.: Jeehrter Herr Jenchtshof, nu weeß ick . J:jC !jc ... . n I aoer wlrliicu nl meyr, wie la mir aus quetfchen soll. Bieleke hat doch so ze. (Art iIim Sttlllivfninnan ... .O I iu' w"-vwi Mvuiimuui tun. is. i Vors.: Wir wollen nur wissen,welches Vergnügen er gemeint hat. Angekl. : pc, iö oes reen erzniegen, wennBieleke mit mir kneipen zeht un ick ihm lestatte, for mir zu bezahlen ? Vors. : Ein Vergnügen eigener Art. Sie haben sich tang,um raus, aoer ugge oane mir bald amttrazen un brachte Mir sehr ra ch wieder retour. Vorj.: Dann wollen w uic Jeugen yoren. ie zeugen. aussagen lassen die Annahme zu, daß Piltz bei Bestellung, des Bratens in der it - yui ucimuiycu tujuuc, uuicicic uuu diese Zeche für ihn zahlen würde, und ck, ,..4 x. I V m. 'XloCf -..... .1. l..s t t I ver vseriqlsyvs eriannie vesyaio aus cv.:fk..x.. v . 0 crs...(s..i. k7 : . r.-1 u"i,y.ung ttu"tuutrn. jüiqci verbeugt sich vor dem Zeugen Bugge und ruft demselben zu : Nanu können ffT 1 . m V! ß.l (41.11. I I vlc vcu vcjuuun ; Die mystischen Haringe und das Meerwunder des Schwertfisches. Ein Beitraa tut Culturacschichte Ut 16. Jahrhunderts. ES war am 15. April A..D. 1857, u im fernen Norwegen ein rounoersamer Häring wurde gefangen, wie nock kemer in's Ned aeaangen," ein Mch. den seltsame Charaktere auszeichneten, unter denen vorzugsweise die Buchstaben oder das Wort i. u. i. sehr lesbar waren. Die Charaktere waren schwa und gingen tief in'S Fleisch hinein. Kaum hatte sich die abergläubische Welt von ihrem Schrecken über dieses Naturspiel erholt, welches man m der verschiedensten Weise lnterprettrte, so erscholl aus Dänemark die Kunde, daß an oemfelven A.age, a in oetfeiocn r c r Stunde ein Harlng gefangen wurde. der wie .ein Ei dem anderen seinem norwegischen Lebensvetter glich. Die ungemeine Aufregung, welche der Fang dieser harmlosen Thiere m Europa wachrief, ist ein wichtiger Beitrag Zur Signatare mpora-. jucear zahl faselte von Zauberei und dämo mscher Gaukelei; Andern erschien der I t e.' r r . 'll.r originelle üiqm ais eine unrninci bare göttliche Offenbarung und zuver lässige Prophezeiung erschreckiicher. der sündhaften Welt bevorstehender rr- r r w rr i w -w w fflia aie. koageleyne oeoiogen. welche der letzten Ansicht huldigten. Leute, von denen man Mlt Recht sagen konnte: je gelehrter, desto verkehrter waren, obschon sie in den Einzelnhei ten auseinander gsngen, doch daran einig,' daß die rätselhaften Fische nur in Verbindung mit den Prophezeiungen oes anen uno neuen enamems ihre richtige Erklärung ftnden könnten. Sie entwickelten aus der Bilderschrift der Harmge eme Reihenfolge von tx taunucycn catur- und Weltdegeoenheiten, die, wie für jenes Zeitalter charakteristisch, mit . Krieg. Pestilenz und dem zungsten Tage abschloß. Leickt erklärlick unterliek es die buch. händlerische Industrie nicht, aus dem neuen Meerwunder Capital zu schw' gen; bereits der Hochsommer des Jab' res 1587 sah eine Fluth von Kupfer. I , . ' 7 7 niCilCN UNO von ÜZNitteN, weihe lN Norweaen. Dänemark. Sckweden. Deutschland. Frankreich, England und der Schweiz erschienen, die wunderbaI .. L . ... . . . rCn velöen i tetje illu Mitten und lN den erwäbnten Ländern so beaieria aufgekauft wurden, daß eine Auflage yer andern folgte. I ' Man sandte die Zwilllngsharinge hm CJftniA hnn GnMtrtirf wr?hrtrf vkit o V w il i v w wtt o uiiiittuit, niiwvtu TT.. rin. hom oft frtrM&hrturimh "V ' " . vr'O"""!? "U nitrS , HTnfi4tttt v fvnihmftt wmiww, viv luiitti vu vvtuutiuvtt europäischen Gelehrten, vorzugsweise xuLin mnrintt. nMft der Tbeoloaen. einzuholen. Zunächst ging aus königlichen Befehl eine biS. in's. geringste Detail gehende Specification der Wunderthiere dem berühmten Annanias Jrraucurius zu, mit der Aufforderung, ungesäumt sein Gutachimmun luiAujtuutii. jy darüber einzusenden. Dieser Er laß schien, dem alle Vrurh-il seiner r ,li? l-n-n. tert m?np Zeit theilenden, eitlen Manne hoch willkommen; er arbeitete Tag nnd Nacht an seiner genauen theologischen Erklärung", ließ sie, schnell im Druck erscheinen und widmete das Opus dem Könige,, der es huldvoll annahm. Jrraucurius hatte kurze Zeit, bevor f. cvf r? . . . . ihm die königliche Aufforderung zuging.
macht hatte ; td hatte de Jeit un Bieleke ver 'ven vls zum lungcn -u. hatte 't Jeld. un so sind wir denn so recht lich auf den Häringen zu lesen Wen. . , iemitifilttb mnnn hrTA?Snn fnt l?in Nkve NimKuS l'.Mstratte UG
. - "Wl ;flt - i i. -.fc. n 0 , i v iürtnfttrt cTrfiy vollendet, welche dem jungpen nrnnnfhm fstsfPtt! meine mCU0C,i schreibt er, tt" I " " ss5rPrtlfTT UUU V"V Z Z. sll im un. oan io cD:Ai:r. 4 i lyrTinTUiiucH "V I ' tf yniyny.n y r TOit alles dessen, was .ich lN memem. von ven lra?gcrrcyien, lenzen und theurer 3i ß5'?3 Vi.r Z CHrinn fipflfillsllC. SjCU i v; 0 ' Tif rt ! Elet war Nlllv genug, ZU glauor vac. v:a f..ws,nt?n mumschev!: ut m.f""y . rrrrrfirfif; sffmrnstm s!trt(U1 TTiTI temer AN lUJi ntV " . Wf ' . w . ? X 4UiA. übemn mmmteit und van 0 rrr -T - tu www w 9 -w T n I ' f . Fische, als einige Jahre darauf unwtt der pommerschen UniversitätZstad Greiswald ein zweites. Meerwunde ri -t. rrv. fX.. ZlTJCTi autlaucyie. in pommciji um" war es. Namens Martin Gusadel alias Gausattel, der so glücklich war emen geuranoeien Vwcrisi,ui beuten, der gleichfalls so seltsame uya mm m 1. T W W . ? 11 Xm T tum vorlagen. Der Aufall wollte.hnb itA dief TOnl mittler tin clett hT eine Krklaruna der biblisSerr. Weissagungen vollendet hatte,bei der ihnt bereits die wundersamen Häringe vor . L . . - . " m treffliche Dienste geleistet hatten. vn' p r m . x r rr v . rrs n CUL der. im nun die Cbaraktere der beiden ... 1 . ftftrtr.ac Bitt den ÄUM taben und lza ratteren auf dem Schwertfische, und siebe da: Alles was er von der Pes und dem jüngsten Tage ausgerechnet .. ö ' batte. traf vÜnltllÄ zu. E? jubelte und dankte Gott, daß 1t : 1 . : if V . n v t. ' un vinuuB unnis oh zariNkie UNO. des Schwertfisches so großer Kenntnis würdigt hatte, und gab sofort seirr dickleibiges Ovus beraus. um daS Psund, so ihm von Gott durch da5 Verständniß der öärinae und dc5 aisswaldiaen ftifaieS anvertraut wor Sache, so lym von jenen Nischen OCOt senbart worden. iu versckmeiaen. wo er anders gegen die göttliche Majestät. nicht versündigen wolle." Als nintesseni der l5ali'sSen Au8 ans die so reckt 6!ötbe'S Mjoric panen: 3m Auslegen ieio munter. Uni fir nickis aus. so Ieot P . ' . . , ö ,-7- j-- , , - 'was unter." führen wir noch an: .. . . 1 7 dem Ansang des Jahres II L) ird der Satan aufgelöset, die Herr faft der Thiere und die Tage der zwei ' . v Zeugen endigen sich und alle angedrohten Zorngerichte ergehen. Wenn: die zwei letzten Märtyrer den Tod werden erlitten haben, daneben der dritte Theil der Menschen vertilget, wird nach der Berechnung der Fische mit dem Jahre 1710 der Satan losgelassen werden, der Krieg Gogs und Magogs wird erfolgen und kurze Zeih darauf (etwa 1719 oder 1720) daä Ende der Welt erfolgen!" -ArmerEgli!- , i, - Frei nach Vodenstedt. Wer kest!ndig Schnitte kneipp, Liebt gewiß daS Ganze nicht; " W?k von allem Eold entblößt, . Lbt in großem Glänze nicht. Traun! cS setzt ein weiser Mann Sich auf Speer und Lane nicht Wer da lahm auf einem Bein, Geht gewiß zum Tan nicht;' Wer die Qibelverf' nicht lernt, . Ganz gewiß, der kann fe nicht; Wem sein Leben lieb und werth, Stell sich auf die Schanze nicht; . Wem die Armbrust ist zu schwer, . Nun, mein Gott, d spann' se nlchtt Nur aus Ehrgeiz nascht der Bock An dem Lorbecrkranze nicht; Aber Mirza Schaff? sagt: Mensch, du liebst die Wanze niHt, i.ii33!5. Segen OhLpep sie,' Oerfiopftheit, biliöse Kopfweh. chronische- Tlar, ,hoe, (Zcib sucht. Uurclukcit It&l -5 vluttS, echütttl ?ikber. Nalarl m:T'V"i H&tme nu SZicrc verursachten Leide. j ChrlioAt cizcr crkrenllcu Leber. Vitllcv Lltkm ; Schmerz ta ttx Seite, utcetr ! unter dem Echulterblstte und xsixl lern uii Otleuca jj VW W turnn tenre 3)iat; cujeiütuicr ÄPFurrnuu ; ge ttljnli Verstoxschkit, iellfn abwechselnd tnlj Offenleibigkeit: der Korf ren SckOerzeu dettstigt, Lobet tettachM'tt Vcclust deS lttllNNuLZZrcrOK. fknö: ivkUea ein sckaön, trockeu Huste uv a Gesicht ten Röthe bberflog,n, aS eft Z2r Sckwindsucht gkhaLen rkrd; der Patient Nazt über Müdizlkit und StbwkS: ist nervcS: Kllte edrr brrv des Sefühl in den asea, ,llkllea eine stechende Empsindugz die LedknSzeister niklcrzkschlagkv, und enngleich man überzogt tlt, daß Lkibeöbeweznsz ?eUsam telrt, so kann man sich Xaua dazu aufraffe, a. man mtfcfraui icttm Okiwittel. Cft?ttieter.t der cvlgkN kyx:oe ccsicura uc riiyru; ocec c finb Falle erj-cramnen, tatenen rnt trenige deren j vorhanden waren; doch Zat die Untersuchung uachj Um Tode eine tctr5aMche Ctcruuz der Leb nach' geiriesen. . t SaS Stiftet sollte vsn alle yersonen, JuK und Alt, gebraucht werden, sobald Nch)' : ekneS der obigen Syptoe zeigt. Wer aus Krisen ist der in ungesuSe, Gegend Shnt, rud durch gelkgentlichrs innch, wen einer DcsiS, um die Leder ta gesunder Tdattz. keit zu baUen, alt ZNalarie, gallige nsalle LZirre, Uedelkcit, Kiedkrkjlazenheit n. s. v. cd ! enden. HiH Mittel rizi ein e'la, Oein Iris tigm, ist aber t:it Z'erauschttxdkS Ueträuk. L WennmaetaS sch'.oer?Serdanlichet e geZen hat, oder Räch: nitt schlafe sann, rtfatei an eine CCofiJ und die Erleichterung rstrd elnr?etens . r (,:. a.. . : i. . . - . Denn seichrlcl elcheZ Leiden sich eiucUk, tx durchaus sichere 5, abführendes, Eäste derk?,! scrndeS und stecnÄe wi::kl nd rie ?.ncht ' nzeb'.üt sein. TaS Mittel ist nngefkrli nr.d I beeinträchtigt weder die LksSzüllöthätiskeit ochd-ALcrguügc. - (?S ift tei veqeab!l!sH und f t ganze itrast und 23;rliimt cit r sn CaTect't ' eder Uhinin ehne irgend tlüt ttx faltigen 2li&. teirf .in-:?a drrisii;iL. Zcngnlh vsn c!nc ouverncnr. ' .Ol2!ULS:er Lgulalsr,t üt llcserer l - o- - i .. 4. . . . Seit c Kicinct jjamuic iu trar, ccj fy j t:er HurtcpeiefJcerKrg ttt arjne;trsieai5cft iil:ct. . illOhorter. Gouverneur ten ZlL on. cranoer Cikv'icnS von ve-ni'i Xttpctxzzü i ren Gtaasa 5lrj:j?st ! Ut 0 mir ct fc:!:ncca und ich teinsche lia . eiter zu xrscn. . , . . ' .?sS Ewie ds5 iea!S Lind-rung , derl-gt. Ich Ute tuIeUUiel gezen iMiitvv.Zl tfterleiteniinbGchatJ-e flebraait, aber i t t isc -gefn7.den das mir so wehl IcJcmxea i2 ttle -Gia1 TnMfcer8Ie3utatcT - Ich te ten irntl:!ij lii eeerßla danach gc,chi5t und w!ch!e einer s.''.ch ! Medi-w irek'.ksn tretet schien : nch n4te ich' cara ency e.cznren nra:h?n ti tr.it diese. SRtguIalct4' in meinet rari3 tin ich vs seiner Ca' renrnnz tefriettat uzt Ich terrttne ihn ei.a. Vdsrnn?,s.Ärznei. . - - ' - TT r SS" Msn nchnik nur ren echte, dcr sietz e. TVn ijchrift tne X San)e!S,ark, und tit amenr:,. H. ;jcUin & Co. n, "3V'?"
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