Indiana Tribüne, Volume 4, Number 448, Indianapolis, Marion County, 9 September 1882 — Page 4
StaMlrt 1359.
Ein gemeiner Streich. Das Waisen'Fest. Ift eö ein Mord ?
AUGUST MAI, NhrnmHc? u. Juwelier, Süd Illinois Straße, ' emxstehk ganz besonder? seine große ?.uZah! in Nockford Uhren, Springsield Uhren, Elgin Uhren, Waltham Uhren, u. . m., nd verfichert zufriidenptllend Bedienung.
George F. Borst, Deutsche Apotheke. Neeevte werden nach Vorschrift anaefertigt. Toiletten - Artikel jeder Art. i4LO Suod Morididn Str. Indianapolis, Ind., 9. September 1882. L o k n l c ö. Civilstandöregiste?. Geburten. 'Die angeführten Namen sind die de Vater der der . , . Mutter. .S. Slade, Mädchen, 22. August. Louis Lang, Knabe, 26. August. John Casey, Stnalt, 5. September. Fred. Lindemann, Mädchen, h. Scpt. Wm. Rebman, Mädchen,.?. September. Fred. Spate, Mädchen, 3. Slpiembcr. Heirath en. William I. Adams m'.t Emma Gatter. Henry Linn mit Mary Vedder. John Conaway mit Jane Crump. George Bogert mit Amanda Hoover. Todesfälle. Emanuel Bishox, 19 Jahre, G. Sept. Margaret Gettigan, 9 Jahre, 30. Aug. C. H. Johns baut ein Framehaus an Broadway zw. 8. u. 9. Str.sür $2COO. . Heute Abend seine Turtelsuppe im Germania Garten. 5T Sidney Bradschaw wurde rangen thätlichen Angriffs bestrast. Die farbige Laura Ma;bel wurde gestern Abend wegen Langfingerei singe steckt. Charles Mayer & Co. zahlten gestern $900 Abgaben für importirte Waaren. DaS Direktorium des Jrrenasyls zog gestern $19252 für Unterhaltungskosten im Monat August aus der Staatslasse. Im Straßendepartement wurden diese Woche verausgabt sür Straenrei nigung $457,L2Straßenreparaturen 311.' 49., Brücken $105.37. Kanäle $31.62. Wer sich.heute Abend an einen famosen Turtelsuppe und an einem seinen Gläschen Bier ergoßen will, besuche den Germania Garten. LZ- Mattie Teneyck wurde von Edwacd Teneyck und JameS Chamberlein von Sadic Chamberlein heute Vormittag geschieden. Mein lieber Gatte ist dreimal so stark wie er war ehe er anfing "Wells Health ttenewer" zu gebrauchen. $1. Bei Apothekern. CST Am nächstin Montag werden die Schulen wieder beginnen. Da heißt's das Bücherranzel wieder aufgeschnürt. Werden da die Mütter jauchzen ! C Margaret Barrett kam bei dem Kreisgerichte um Ueberlassung des Nach lasse ihres verstorbenen Mannes Edward Barrett ohne NachlasZenschaftsverwal tung,ein. Peter Routier von hier erhielt den Contrakt zur Errichtung deS neuen Pan Handle Fracht Depot und Lager haus. Mit der Arbeit soll sofort begönnen werden, damit sie noch in dieser Bausaison zu Ende geführt werden kann. DZspepsia kann durch den Gebrauch von Dr. August Königs Hamburger Tropfen gehoben werden. August Zeller, White Hill.Burlington Co., N. I. machte folgende Erfahrung: Ich litt seit Jahren an DiZpepsia und war manchmal so elend, baß ich daS Bett nicht verlassen konnte. IXcf) nabm meine 5?ui!uckt m Dr. Aiinuf! Königs Hamburger Tropsen und befinde mich nach Gebrauch von nur zwei Fla fchen wieder ganz gesund und munter." Franky Hood klagte auf Schei dung von LouiS W. Hood. Gründe: Mangelhafte Versorgung und grausame Behandlung. Sadie Shepard, klagte auf Scheidung von Wm. Shepard mit dem fie seit 13 Jahren verheirathet ist. Gründe : Mangelhaste Versorgung und treuloses Verlassen. X3" Frau Cline. an Prospekt Straße vohnhast, legte gestern eine kleine Summe Geldes in eine. Schublade. Darauf ging fie die Treppe hinaus und als fie wieder zurückkam war das Geld verschwunden. Sie behauptet steif und fest, dafe fie von einem Dieb beobachtet wurde. Willst Du wissen, waS sich Ziemt, Cd frage nur bei edlen Frauen an. Willst Du wissen wo man die besten Scliube und Stiefel bekommt, so frage im (Capital Schuh -Store No. IS. st Wasbingtonsttraße an. Qillig, gut und elegant, das ist die Lofung diefeS Geschäftes.
Herr John Röder führt eine Wirth schaft in dem Hause No. 451 Ost Wash. ington Str. Am Dienstag kam ein kleines Mädchen mit einer kleinen Flasche in die Wirthschaft, und verlangte sür 5 Cents Whiskey mit ctwaö Pfeffer, münze für feine Mutter, welche fich' nicht ganz wohl fühle. Zur Zeit war Herr Wm. Nöder. der Bruder des Wirthes anwesend. DaS Mädchen hatte ein 50 Cent Stück und bekam 45 Cent zurück. DaS MSd chen war kaum einige Schritte weit ge gangen, als der Polizist Fred. FellS, welcher den ganzen Vorgang beobachtet hatte, auf das Kind zuging, ihm die Flasche abnahm und flugs eine Anklage gegen Herrn Röder, wegen Verkauf an Mindejährigen, anhängig machte. Un mittelbar, nachdem FellS dem Mädchen die Flasche abgenommen hatte, begab er sich in die nächste Wirthschaft, zeigte dort die Flasche und meinte, er werde es dem, welche: den Schnaps Zerkaust, heiß machen. Am Donnerstag kam FellS in Beglei tung des Polizisten Travis, um Hrn. Wm. Röder zu verhaften. Trotzdem Nie mand sonst im Saloon war und Hr. Rö der nicht einmal 'einen Schlüfiel dabei hatte, um die Thüre zu verschließen, zwangen fie ihn doch mitzugehen. Herr Röder nahm unterwegs einen Bürgen mit. Als gestern der Fall in der Mayor's Court vorkam, wo zur Zeit Squire John son wegen Abwesenheit des Mayor Grubbs al5 Nichter fungirt, wurde, trotz
dem die Mutter des Kindes bezeugte, daß fie das Kind geschickt. Herr Röder doch. wie das von Squire Johnson nicht anders zu erwarten war, bestrast. Herr Röder appelirte. Den Polizisten Fred. Fells empfehlen wir der Gunst verdeutschen Wirthe. Der Waisenverein und JohnB.Elam. Herr Thoms war vom Waisenverein beauftragt, sür einen Redner bei Gelegenheit des Festes zu sorgen, welcher eine Rede in englischer Sprache halten sollte. Herr Thoms versuchte Herrn GrubbS zu gewinnen, derselbe mußte aber verreisen. Mit einigen anderen Herren ging eS ihm ebenso und er gab dann Herrn Jacob Vieler Austräg, einen Redner zu gewin nen. Dieser wandte fich an Herrn Elam und derselbe sagte zu. Daraus erschienen sowohl im Telegraph, wie in der Tribüne" Einsendungen, in welchen Mitglieder darüber Beschwerde führten, daß der Waisenvcrein einen Kandidaten als Redner engagirt hatte. Herr Elam zog in Folge dessen seine Zusage wieder zurück. Dies sind die einfachen That fachen, und da dies eine innere Angele genheit des Vereins ist, so mögen die Herren die allerdings sehr bedauerliche Sache unter sich selbst erledigen. - Nun kommt aber die englische Presse, versucht den ganzen Vorgang, der Anti ProbibitionS'Liga zur Last zu legen nnd will diese dafür verantwortlich machen Die Times" sagt : Hier haben wir wieder einen Beweis von dem intoleran ten proskriptiven Geiste, welcher die Li quor League beseelt, welch Letztere ent schlössen zu sein scheint. Jeden zu .bulldo sen". Die Einsendung im Telegraph ging jedenfalls von dieser Organisation aus, oder war von ihr inspirirt. Wenn sie daS .persönliche Freiheit" nennt, so ist es desto besser, je weniger wir danon in diesem Lande haben." Dies ist eine unwahre Behauptung von Seiten der Times". Wir müssen die .Times" auffordern, diese. Behauptung zurückzunehmen, oder die Quellen ihrer Information anzugeben. Die von der Times" so genannte Liquor League steht dem Vorgänge so fremd gegenüber, wie die Times" selbst. Ein anständiges Blatt sollte einen Wahlkampf nicht mit Lügen führen. ' 1 MayorS Court. Jamcs Brooks, welcher John Franklin auf dem AusstellungSplatze mit einem Zknüppel jammerlich verhaute, wurde um 25 bestraft. . Laura Marble. angeklagt ein Taschen tuch und eine unächte Brustnadel gestoh len zu haben, wurde der Grand Jury überwiesen. Squire Fletchec hatte sein Pferd frei herumlaufen lasten, so daß dasselbe im Military Park .allerlei Unheil anstellte. dasür mußte er blechen, außerdem wurde er bestrast weil er fich I. N. Stevens ge genüber einer Provokation schuldig machte. Albert E. Blake mußte 510 Strafe zahlen, weil er. im Geschäftseifer, Pasta giere sür seine Kutsche zu bekommen, dem Bahnhos zu nahe kam. 3 Der Komponist M. H. Rosenseld wird. wie wir vorausgesagt, noch eine Zeit lang mit Gesängnißköst vorlieb mh men muffen. DistriktAnwaltHolstein em psahl.den Burschen vorläufig nicht zu begnadigen. Heute Abend seine Turtelsuppe im Germania Garten. , kS- Blanche McGuire. die Gattin des eisersüchtigen Campbell, der dieser Tage in dem berüchtigten Hause der Fanni Roß einenSchuß abseuerte, weil er fich ärgerte, daß seine Frau in jener Freudenbude weilte, wurde gestern Abend verhasttt, weil sie ein Leben der Schande führt. Die Frau wird jedenfalls gegen ihren Mann als Zeugin auftreten muffen.
Wie 'alljährlich, so feiert der deutsch protestantische Waisenvercin auch in die
sem Jahre ein StistungLsest. Dieses Fest findet morgen und zwar auf dem Waisenhausplatze statt und alle Freunde der Waisen sollten fcaju beitragen, daß daS Fest durch rech! zahlreichen Besuch, zu einem erfolgreichen werde. Man erfüllt dabei nicht nur einen gu ten Zweck, jeder Besucher des Festes mag schon im Voraus versichert sein, daß ihm ein angenehmer Tag vorsteht. Das ArrangcmentsComite- hat alle nur erdenklichen Vorbereitungen getrof fen, um ein Äsest zu veranstalten, das Jedem und nach jeder Richtung hin be friedigen wird und wer dc5 Programm, daS wir bereits publizirt haben, gelesen hat, wird mit uns darin , übereinstimmen, daß das betreffende Comite bisher recht erfolgreich gearbeitet hat. Die Wagen, welche die Gäste nach dem Festplatz befördern, gehen in regelmäßi gen Zwischenräumen von der Mozart Halle. aus ab. Wir hoffen und glauben, daß fich die Deutschen in Mafien an dem Waisensestc betheiligen werden. . - Statistisches. Township Affefior T. B. Messick ist soeben mit der Zusammenstellung der Liste über das steuerbare Eigenthum in Center Township fertig geworden. Der Werth deS steuerbaren Eigenthums hat sich im ganzen Township um $1.469,580 und die Zahl der Stimmsteuer Zahlen den um 1002 vermehrt. Folgendes ist die Steuertabelle : Stadt'JndianapoliS-1882. Werth der Grundstücke $24,009,850 Werth 5er Verbesserungen 15,274,895 Wer der weiteren V.rbessernngkn.. 495,290 GesammiWerth der Grundstücke und Verbesserung?!! $39,7S0,035 Werth des persönlichen Eigenthums 12,861,604 Werth des persönlichen Eigenthums der ZZationalbauken (Aktien).. 1,630,000 Prsöaliche5 Eigenthnm der Lau Vere'n? 125,569 Steuerbares Eigenthum der Stadt in 1832 $53,897,20S Stimmsteuer . 14,379 Steuerbares Eigenthum der Stadt i 1881.. 52,611,872 Stimmsteuer... 13,581 Zunahme des steuerbaren Eien thumöinl881. ........ 1,285,836 Zunahme der Stimmst.' in 1882 798 Werth des Eigenthums in Center Township außerhalb der Stadt und ein schließlich der Ortschaften Bnghtwood, Woodrusfz Place und West Jndianapo. liö-1882. Werth des Landes und Verbessern' . gen.. s 2,453,626 Werth der Grundstucke 1,664,563 Werth des persönlichen Eigenthums 1,288,058 Zusammen steuerbares Eigenthums 5,416,247 Stimmsteuer 1,006 Dasselbe sür 1831..... ...z 5,232,503 Stimmst . 8C2 Zunnahme des steuerbaren Eigen thumö in 1881... 183,744 Zunahme der Stimmsteuer in 1832 204 Steuerbares Eigenthum für 1882 in Center Township ...$59,313,455 Dasselbe für 1882 67,843,875 Zunahme .' 1,409,580 Stimmsteuer für 1832. ......... 15,385 Stttnmsteucr für 1831 14,383 Zunahme. 1,002 (Eingesanok.) Geehrte Redaktibn! Der Telegraph" meint, daß ein grüner Deutscher bicr sei, der nicht wisse, daß unsere deutschen Bürger im letzten Bür gerkrieg mitgekämpft haben. Der .Telegraph" ist im Irrthum. Ich weiß das ganz genau, aber ich habe immer geglaubt, die Leute hätten ihr eige neS Blut vergoffen und nicht da? des .Telegraph . Apropos, können Sie mir das Lexikon bezeichnen, in welchem eine Erklärung des Wortes .Zeitungsbluterich- zu finden ist ? Z. AeußerstwohlschmeckendeTurtelsuppe gibt eS im Germania Garten. Wer das gute Gericht kennt, wird sich gewiß einstellen, und wer e3 noch nicht kennt, sollte eS heute Abend kennen lernen. Auch sorgt Herr Bindemann stets für ein gu teS frisches Gläschen Bier. . Leute, welche naiv genug sind, zu den Kosten der BekehrungSversammlungen deS Bergpredigers BarneS beitragen zu wollen, können ihr Scherflein in Fletcher & Sharpe's Bank hinterlegen. Wir bringen diese Mittheilung Pflicht schuldigst, glauben jedoch daß unsere Äeser ihr Geld zu befferenZwecken zu verwenden verstehen. Ein elber Zweck. Herr P. Dykema. lArand Nanik Mick.. MrriM - wwwwvvr wvmV mm w f r I T V ffJ -f sende ethmn dZsS Attestat her hi ' v Wirkung des St. Jakobs OclS in der Hoffnung, daß es für Viele, welche an Rheumatismus leiden, ein Wink sein möge, durch dieses Mittel Heilung zu finden : .Seit einem Jahre litt ich derart mt i ! o a w . f. IjL. jr i . an nqeumnilsmus, uui iaj niaji im Stande war, meine Arme zu bewegen. Da sah ich eines Tages eine Anzeige des St. JakobS OelS in einer unseren Zei tungen, sagte zu mir selbst : .Husts's Richt's schabt's Rickts" und kaufte eine Flasche. ES wirkte Wnnder. denn beinahe augenblicklich trat Linderung ein. Ich suhr mit dem Oel fort und wurde dadurch vollkommen hergestellt.-
Heute Morgen ist ein Freund des todt gefundenen Wm. C. Ferguson -hier eingetroffen und dieser glaubt scst und be stimmt, daß der junge Mann ermordet wurde. Jener Freund heißt Alfred Shawhon
und erzählt, daß Ferguson vor etwa einem Monat sein elterliches HauS ver lasten habe, und kürzlich in einem Briefe die Abficht kund gegeben habe, in einigen Tagen wieder nach Hause zu kommen. Er hatte als er von zu Hause wegging 5650 in Gold, eine Uhr im Werthe von 200 und andere Werthsachen, sowie viel Gepäck. Shawhan ist der Ansicht, daß Fergu son von Spitzbuben beraubt und vom Zuge herabgestoßen wurde. Die Familie des Verstorbenen beabsichtigt Alles aus zubieten, um der Sache aus den Grund zu kommen. Der Waisenverein hat an Stelle des Herrn Elam Squire Johnson als Redner für das, morgen stattfindende Waisensest gewonnen. Die Turtelsuppe, welche man heute Abend im Germania . Garten vorgesetzt bekommt, ist ein köstliches Gericht ; komme Jeder und ergötze sich daran. Nächsten Montag wird Cx Gou vernör Gratz Brown von Miffouri im Park Theater eine Tempcrcnz Sveech vom Stapel laffen. 0 Die Stadt ist gegen die American Erpreß Co. klagbar geworden weil sich dieselbe weigert die Lizenssteuer aus ExPrcßwagen,Lu bezahlen. Nieren 5kcankhei!en. Schmerzen Reizbarkeit, Zurückhaltung, Unenthalt sammt. Ab satt. Gries, :c, kurlrt durch "LuolmMW.'' Bei Apothekern. SS" Die Leichenbestatter Wcaver, Herrmann und Kccgelo sind angeklagt, es versäumt zu haben, auf ihre Kutschen die schuldigen Abgaben bezahlt zu haben. Die Klage wurde von Lake Morrison und zwar ausBosheit anhängig gemacht. 5t? Ein in Hclwig's Fabrik ange stellt Arbeiter verunglückte gestern, als er beim Aufladen von Brettern beschäftigt war. Sein Pferd wurde durch eine Loko motive scheu, und er fiel dabei vom Wagen und unter die Räder. Der Ver unglückte heißt Teiben und liegt schwer verletzt in seiner No. 126 Union Strafe befindlichen Wohnung. SSS Der Männerchor, wird morgen Abend zu Ehren der Ankunft desneucn Dirigenten, Herrn Barus von Cincin nati eine gemüthliche Feier veranstalten, wozu sowohl 'passive als aktive Mitglie der freundlichst eingeladen find. Die Un terhaltung wird in den Clublokolitäten stattfinden und die Besucher werden fich gut dabei amüsiren. Ein deutscher Namens Schmidt, der Schwager eines gewiffen Krämer machte .vorgestern Abend einen Selbst Mordversuch indem er eine Portion Gift verschluckte. Dr. Taylor wurde gerufen und dieser wandte die nöthigen Gegen Mittel an. Der Mann ist heute noch am Leben. Er wohnt an der Ecke der Hos brook und Orange Str. Das Motiv zur That soll in häuslichen Zmistigkeiten zu suchen sein. LS Stadtvater Bryce gibt fich alle mögliche Mühe, um seinen Lieblingsplan, die Washingtonstraße mit Holzpflaster zu versehen, erfüllt zu sehen. Er glaubt darin eine bedeutende Verbesserung zu erblicken. Das Pflaster ist bekanntlich hüb scher und verhindert daS viele Geräusch. Es soll jeden Tag auf städtische Kosten gereinigt werden und diese Mehrausgabe gleicht stch dadurch wieder aus, daß dann das Bespritzen der Straße unnöthig wird. ' l Ja wenn der. Mensch Pech hat! Frau Christine Oehler, die Gattin des Herrn Gottfried Oehler, No. 131 Ost Washingtonstraße wohnhaft,' hatte heute ein Erlebniß eigner Art. Die Leute stnd nun seit 15 Jahren im Lande und Herr Oehler, als liebenswürdiger Gatle, ließ es fich bisher nicht nehmen, die Marktein kaufe sür seine bessere Hälfte zu besorgen, so daß die Frau bisher thatsächlich noch keinen Markt hierzulande gcsehen hat. Heute morgen machte sie ihr erstes Debüt, indem fie selbst zu Markte ging. Wort ersuh? sie freilich etwas Unange nehmes, denn ein Mann, dem fie noch nie im Leben vorgestellt worden war, hc.tte die Dreistigkeit, der Frau die Geldbötse aus der Tasche zu ziehen und damit auf und davon zu laufen. Glücklicherweise enthielt dieselbe nur 50 Cents, aber der Frau hat dieser gemeine Streich doch bittere Thränen entlockt. In Zukunft wird wahrscheinlich wieder Herr Oehler die Markteinkäufe besorgen. Kommen Sie doch nicht in Ihrem Hause um. "Itouh on llats." Vertreibt Ratten. Mäuse, Rothaugen, Bett wanzen. Fliegen, Ameisen, Maulwürse. 15c. Zu den besten FeuerVerstcher ungs Gesellschaften des Westens gehört unbedingt die .Franklin" von Jndiana poliS. Ihr Vermögen beträgt $320,000 Diese Compagnie repräsentirt die .North Western National- von Milwaukee. Ver mögen, $1,007,183.92 und die .German American- von New ?)?rk, deren Vermö gen über $3,091.029.59 bcirägt. Ferner repräsentirt sie die .Fire Association of London Vermögen $1,000,000 und die .Hanover of New sJ)oxV mit einem Ver mögen von $2,700,000. Die .Franklin ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat, sondern weil außer den regelmäßigen Raten auch bei großen Verlusten kein Aufschlag er folgt. Herr Fr. Merz, No. 439 Süd Ost Straße ist Agent für die hiesige Stadt und Umgegend.. . ,
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