Indiana Tribüne, Volume 4, Number 447, Indianapolis, Marion County, 8 September 1882 — Page 2
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Jndiana Mönne FSgkZHe' und Soäntag5aASgaöe. Offtcc: 2S. DelawarcStr. lEntered s sccond-class matter st the i'ostofüce at Indianapcll3, Inüiana.j Abonnements-Preise: TLgliche Ausgabe 12 Cts. Per Woche. SonntagSauögabe 6 CtS. PcrTlummer. Leide znsattmen .......... IS CtS. per Woche. IST Das Tagblatt erscheint jeden Nachmittag um 2X Uhr. Die ConntagSaukgcb, erscheint de Morgens. Tribirne Publishing Company. Indianapolis, Ind., 8. September 1332. Demokratisches Staats - Tiet. Jör Staati.Sekretär: WilliamN. M y er S,von Madison. Für St?atS.Aud,tor: I a m e s H. N i c e, von Floyd. FIr StaatZ.Schadmkister: John J.jCoo Per, von Marion. i. ' . Jü, StaatZLchulsuxeritendent: I o hn W. Hole ombr, von Porter. Für General.Anmalt: FranciS T. Hord, von Bartholomew. Für Cietf, der Snxreme. Court: Simon P. Sheerin, don Gap. Für Richter tzer Euxreme-Court: Distrikt W. E. N i b l a ck, von Kaor. , George V. Ho'wk, von Flohd ' A l l e n Z o l l a r ?, von Allen. i. L. 19. Gericht.Vkzirk. - Für Nichter: Älerander C. Ahreö. 'Für Stsatt-Anwalt ; Frank M. Wright. Für ffongrcf . ?. Distrikt. ' William E. Eoglish. Dmvkralsche Sountv'Tirkrt. Für Senator. Dr. W. B. Flctchzr. Repräsentanten: Jtsse Whitsit, John N. Wilson, ' E. B. Howlaud, , William D. Bhnum, John C. Felriter. Eounty-CommisiZre: 1. Distrikt Richard Sehncnr. 2. : Henry Cimber. .8. -m Joseph Lostin. !: Robert L.McOuat. Sheriff: Damel A. Lemon. Schatzmeister: Eli Heinch. Auditor: ' Thomas H. Lihenberg. Recorder: Cornelius Kelleh. , , Coroner: . Dr.C. N. Metealf. Crimwal:Nichter: Pttrce Norton. Lurerior-Court Nichter. ' ' N. B. Taylor, John 21. Holman, Frederick Heiner. Surveyor: D. B. HoSbroök. ; , Unser Bergban. Die Ausstellung in Denver, Col., gi?.bein anschauliches Bild von dem gegenwärtigen Umfange, sowie- von der allmäligen Entwickelurg unserer BergbsuJndustrie. Dieselbe wird in einem Umkreise von 1,196,084 Quadratmeilen -, oder nahezu dem dritten Theileides 'Umfangs der Ver. Staaten incl. Alaska betrieben. Die Produktion der letzten zwölf Jahre wird auf 5875,. 000,000 veranschlagt, und zwar brachte das reichste Jahr eine Ausbeute von Zö5,000.000, das mindest ergiebige eine solche, von .?52,000,000. Bis zum Jahre '1880 producirten Revada und Kalifornien die meisten Edelmetalle. In letzterem Jahre nahm Colorado, zum ersten Male mit einer Production von tz23,000000 den ersten Platz ein, während. Californiens Ausbeute 519.000, 000, Nevadas Erträgnisse 513,000,000 betrugen. Auch in Betreff der Eisen und Kohlenförderung wird Colorado in kurzer Zeit alle anderen Landestheile übertreffen, und Denver wird das Birmingham oder Pittsburg des Westens, ja das Bergbau Centrum der Welt werden. Während die ausgestellten Mineral - schätze die Ergiebigkeit des Bodens be weisen, sprechen die Maschinericen und Werkzeuge' für die Fortschritte, welche der Bergbau gemacht hat. Noch bis zum Jahrf'1LL9 wurde unser Bergbau auf gutes Glück und als Raubbau betrieben. Der Durst nach Go'.d führte wie eine epidemische Krankheit, wie ein hitziges Keber Leute, die von Äladdins Schäden träumten, in die goldhaltigen Distncte; praktische oder gar wissenschaftlich gebildete Bergleute waren selten.' Seit Jahren schon ist dies anders geworden; Männer, die auf den BergAkademieen in London, Paris, Berlin, Freiburg, Clausthal , :c. ihre Studien machten, finden in unseren .Bergbaudistricten reiche Felder für ihre Thätigkeit und im eigenen Lande wurden treffliche Bergbauschulen gegründet. Wenn man jetzt an die Ausbeutung der Schätze der Tiefe geht, ist es nicht mehr de? Zufall, der die Arbeit von Taufenden verschlingt, und demEinzelnen Reichthum in den Schooß wirft, sondern mit Meßkette und Sextanten, Bohrmaschine, Schmelzösen wird das Terrain sondirt, da Gestein geprüft, die Lage uyd Mächligkeit der tzrzadern ermittelt und nur da, wo der Erfolg beinahe gewiß ist, beginnen Menschen und Maschinen gleichzeitig ihre ThätlLkeit,
.iw $l:inc 23ce2r$. TrctdelN die bcDoifteSer.deii Land' tsgn?2hlen in Preußen don hoher Be dentuna sind und daS Volk an den ftra gen, die dabei angeblich zum Austrag t-tt- Ni TT. kommen jouen, große znieree nenmen muß. so ist doch von einer eigentlichen WahlbeVeung keine -Rede. Die'Rcaierunn aiebt das ebenso 'nu. wie die Opposition, denn es läßt sich eben nicht verzchclgen, daß bie Masse der Wähler Beiden gegenüber eine sehr ?tthle Haliung einnimmt. Es sieht beinah: so aus, als ob die beabsichtigten Bismarck' schen Steuerreformen, der angekündigte Streit zwischen Absolutismus und Parlamentarismus, der Culturkampf und alle die anderen wichtigen .Jjjues' das preußische Volk aus seiner politischen Gleichaültiakeit nicht aufzurütteln vermöchten. In Wahrheit verhalt sich jedoch die Sache anders. Das Interesse für die Fragen selbst ist vorhanden, aber das Bertraucn zu den Parteien, die sie lösen wollen, fehlt vollständig. Man weiß, daß von der Stellung des preußischen Landtages, von der Energie, die er dem Ministerpräsidenten gegenüber entwickelt, dasSchicksal auch desNeichstages,dichaltung des Kanzlers abhängt; man wünscht recht lebhast, daß die liberalen Abgeord neten dem berüchtigten Erlasse vom '4. Januar gegenüber die Rechte des Volks entschieden betonen und der einseitigen Versassungsauslegung muthig entgegen treten möchten, aber man glaubt nicht, daß sie e3 thun werden. Soweit sich aus ihren Reden schließen läßt, die doch sicherlich nach muthiger sind als die nach mals zu erwartenden Handlungen, be streiten sie dem Könige ganz und gar mcht das.Necht, oyne Äucljicht aus ote Kammern seine Minister zu wählen. Mit anderen Worten heißt das aber, daß das Volk mittels . seiner Vertreter nicht den geringsten Einfluß auf die Regierung ausüben darf, daß diese ganz nach freiem Ermessen handeln kann. Was nutzt tsr, einerseits über die Willkür eines Mini. sterS zu klagen, andererseits aber zuzu. geben, daß dte Kammer gar kein Recht habe, seinen Rücktritt zu fordern? Die Liberalen vertheidigen sich fast ängstlich aeaen den .Vorwurs". daß sie Seine Majestät auch nur im Allergeringsten beschränken wollen. Somit sieht , das Volk, daß der Landtag sich doch nur zum Schein mit den erwähnten wichtigen Fragen beschäftigen wird, da die lini sckeiduna ia aanx und aar von Bismarck abhängt. Daraus erklärt sich die Bewe' gungslosigkeit. . ' In Oerliner Arbeiterkreisen circulirt gegenwärtig eine von den Vereinigten Gewerl Zzatten". versakte. Petition an den .Reichstag, in der folgende Makregeln verlangt werden: 1 Einsübruna eines aesetzlich geregelten Rormal-Arbeitstages pon 9 Stunden. 2) Ablchassung der industriellen Sonn und Felertagsaroelt, bis aus die Falle, in denen Leben und Gesundheid gesährdet sind. 3) Abschassung industrieller Gefängniß- und Zuchthausarbeit und Nichtzulassung ihrer Produkte für den freien Verkehr. 4) Abschaffung der industriellen Arbeit verheiratheter Frauen. 5) Beschränkung industrieller Frauen arbeit überhaupt. 6) Abschaffung in dustrieller Kinderarbeit (unter 14 Iahren). Schärfere Uebermachung sämmtlicher industriellen Arbeitsstätten, Fa brikräume in sanitärer und sittlicher Be ziehung. 8) Gesetzliche Regelung des Submisslonsverfabrens, bezüglich unter aeordneter und unausführbarer Con currenz. 9) Gesetzliche Sicherstellung der Arbe tslöbne. 10) Ge ekliche sicher stellung' des Handwerkszeuges der zur Haltung desselben angewiesenen Gesellen it. gegen Diebstahl und Feuersgefahr. Työrichte Hoffnungen. In Frankretch fowohl, wie in JtaZieu rheylt man si5) nicht länger die That sache, daß England keinen Nebenbuhler inAegypten anerkennen wird. Die Con serenz in Konstantinopel hat nichts wei ter erzielt, als daß alle Vorschläge zur gemeinschaftlichen .Besetzung des vucz canals oder Aegtzptens in'ö Wasser sie len und die Ostmächte den Briten freie Hand ließen. Diese Niederlage schmerzt die Italiener und Franzosen, aber Beide haben auch einen Trost dci . der Hand. England,das ihnen Beiden in dieParade gefahren ist, soll ihnen auf anderem Ge biete helfen. Es soll, wie die .Rcsiagna 'agt, den Italienern beistehcn, Frank reich an der Eroberung von Tripolis zu verhindern, und es soll serner, wie die gamdettlstischen Blätter alle Tage schrei den, ein Bundesgenoss: Frankreich gegen Deutschland werden. Folglich müßte die britische Regierung gleichzeitig ein Freund und ein Feind der französischen Republik fein, was sie mohl nicht fertig kriegen wird. In Rom sowohl, wie in Paris wird man sich sehr bald davon überzeugen, daß sich daö Cabinet von St. James von sentimen talen Eindrücken nicht bestimmen läßt. Es wird Acgypten einsacken und sich weder den Italienern, noch den Franzosen für derenUnthätigkeit verpflichtet fühlen. Ehrenschulden gibt es für die Engländer nicht. - Aber auch Rußland rechnet ohneZmeisel darauf,daß es für sein Stillschweigen m der ägyptischen Frage durch gleiche Höflichkeit seitens der Engländer belohnt werden wird. Am Kaukusus stehen nicht vniigcr als 78.000 Mann, die jährlich n Millionen Rubel verschlingen. . Da nun das Budget vom Jahre 1881 für oas Kaukasasgebiet ein Deficit von 28 Millionen Rudel ausweist und das Land ringsum ebenso friedlich ist, wie dasJn' nere, so sollte man meinen, daß die rus sische Regierung versuchen würde, an jener Stelle Ersparnisse zu machen. Wen bewacht diese ungeheure Armee V fragt nah Mittheilung 'dieser, Statistik vsrwitzig der G0I08", der recht gut wtiß, daß der weiße Bär . gelegentlich über türkisches Gebiet hafallen will. Das offene Meer zu gewinnen, war von jeher
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-; I i"l T Kußlands heißestes Streben, aber wenn es das Ziel seine? Sehnsucht jetzt errci chen zu können czlaubt, indem ezAcgypien Den Engländern opscrt, so bürste es sich nicht minder 'enttäuscht fühlen. wieFrankeich und Italien, nat der Löw: die Leute in den Klauen, so wird er dem Bären erst recht die Zäh7.e weifen. ?rövs?'s und Pazerkisf. aic ar.iiccc. cen ixrcircric cen T i . r- e. r jr v . - i modernen G.schossen besser "Widcksiand elften, als irgend welche gemauerte For isicationcn, hat das Bombardement vor. Älexandrsa nur bestätigt. . ' Die Belagcruna von Scbastovol U7.d die wiederholter. Beschießungen des Ma aloss undcedan hatten schon d:e Süpelokitat der Erdwerke nachgewiesen und namentlich auch dargcthan, daß letztere stets in verhältnißmäßia kurzer Zeit wie der ausgebessert werden können. ' Nach Einführung der gezogenen G:schiitze trat -?. r. V u r ... - oiqer umjiano noa) roccntitch meyr zu v V yr f a. 4.age, oa oie iangllcn U)eio)O)e cer .tzteren den steinernen Beseftiqu-igen viel größeren Schaden zufügten, als die runden Kugeln oer glatten Kanonen. Während unseres Rebellionskrieges, mährend des deutsch'dänischen Krieges von 1864 und in den folgenden großen Felozugen wurde dieselbe Erfahrung ge macht. Daß während des Bombardements von Lissa vor der Seeschlacht gleichen Namens ote gemauerten Besestlgungswerke der italienischen Flotte ersvlgreich Widerstand leisteten, hatte in der hohen Lage der Werke und in der Unvollkommenhett der damaligen italicnxfcgcn Geschütze seinen Grund. Bei den allzahrllchen ArtilleneichießÜbungen bei Shoeburyneß wurde seither noch jede Panzerplatte durchbohrt, mäh end der aus Erde hergestellte Kugelfang n Woolwich seit Jahren dem Feuer widersteht. Die deutschen Batterien vor Paris zerschmetterten die französischen Fortisicationen, während .ihnen selbst wenig Schaden zugrsugt wurde. Was die Wldetstandö ähigk-it der gepanzerten Schiffe anlangt, so weisen die englischen Zeitungen, namentlich die Times" und der Standard, selbst darauf hin, daß die geringen Beschädigun gen, welche die englischen schiffe erhlelen, nicht etwa einzig und allein deren Vortreff.'ichkeit zuzuschreiben seien. Die Aegypter waren zwar im Bcntze Vorzug lcher gezoaener Geschütze, aber letztere waren schlecht bedient und . namentlich kehlte es an .den neuestm technischen Hilfsmitteln gänzlich, welche eine genaue Meffung fortwährend wechselnder Disanzen gestatten ur.d hierdurch einen hohen Grad von Treffsicherheit ermöglichen. Wären die ägyptischen Batterien nicht nur theilweise, sondern sämmtlich durch Erdwerke geschützt und mit Geschützen und Mannjchasten ausgerüstet gewesen, wie die britischen aus Malta und Gibraltar, so würden die Panzerplatten der britischen Schisse sich als ein durchaus unzulänglicher Schuh erwiesen haben. Schweizerisches. Die geringe Mehrheit, mit der das Patentschutz-Gesetz bei der letzten Volks abstimmung verworfen wurde, giebt be gründeten Anlaß zu der Vermuthung, daß. eine ähnliche Vorlage zum zweiten Male kernen Widerstand fi.idcn wurde. Tausende wußten wohl gar nicht, wes halb sie gegenPatentschutz stimmten, und daß etn solcher, wenn auch vielleicht in veränderter Form, durchaus , nothwendig ist, dürste das Verhalten der Uhrenfabrisanten beweisen, . welche die Landesausstellung in Zürich nicht beschicken wollen, ohne gegen die Nachahmung ihrer Specialitäten geschützt zu sein. Sämmtliche schweizerische Handels- und Gewerbevereine' werden demnächst eine Delcgirtenversammlung abhalten und den eidgenössischenNRäthen .neue Vorschlüge, unterbreiten. Was- dieselben dann beschließen werden, dürste schwer lich wieder zur Volksabstimmung kom men. Große Aufregung herrscht in den ka tholischen Cantonen über das, was sie den Versuch der Bundesregierung nen nen, sich unbefugter Weise in die SchulVerwaltung einzumischen. Auf Bundesbeschluß soll nämlich ein Schulinspcctor eingesetzt werden, und das eidgenössische Departement des Innern, welches sich mit Vorarbeiten zur Umgestaltüng der Primärschulen befaßt, ersuchte in einem höflichen Schreiben die Cantonsregierungen um Auskunst über den gegenwärtigen Stand des Schulwesens. Dagegen haben letztere Einwendungen erhoben. Die konservativen und Ultramontanen wollen eine Volksabstimmung über die betreffenden Bundesbeschlüsse verlangen, und da sie ohne Zweiscl die nöthigen Unterschristen erhalten werden, bereiten sich die Liberalen darauf vor, durch Aufklärung daS Referendum zu ihren Gunsten zu gestalten. In Bern waren bereits Vertreter von 14 Cantonen versammelt, die ein Comite mit dem Sitze in Solothurn ernannten, um den Kamps gegen die Gegner der schuleinheit zu führen. Sce-Nngeheuer im Kampsc. Als sich dieser Tage Gen. Spinner der bekannte .SchatzamtS-Spinner" ! CT1 .ti t v v 1 m Vegieliung inner Ä.ocyter, oer rau Schumacher, dem Badestrände bei May Port, Fla., näherte, bemerkten beide in der Brandung heftige Bewegungen, die nur von riesigen Fischen hervorgebracht wer den konnten. Näher schreitend, waren sie Zeugen eines Kampfes, der zwischen H ? t ! o r . n r . 10 vts zu riengen yaisiicaen aus ver einen Seite und ebenso vielen und-gro ßen Sägefischen auf der anderen Seite geführt wurde. Das Meer lag ruhig und unbewegt, aber unmittelbar am vtrande und zum Theil auf solckem selbst bäumten sich die kämpsenden Fische an einander empor und brachten sich mit Zähnen und tzägen solche Wunden bei.
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daß bald das Waffe? weit hinaus don .hrem Vlute gefärbt war. Wie in dicht geschlossenen Reihen drangen die Fische auf einander ein und es dauerte wohl an die zehn Minuten, bis die Kämpfer, erschöpft schienen und sich in die Tiefen zurückzogen. Während des Kampfes war ein furchtbar verwundeter Sägefisch von der Brandung an den Strand. getrieben worden ; demselben batte ein Haifisch ein Stück Fleisch im Umfange eines Quadratsuß aus der Seite gerisscn. Herr Spinner gab' dem Berwun deten dadurch den Gnadenstoß, daß er ihm die stählerne- Spitze seines Stockes in das Auge bohrte. Dieser Fisch war über 15 Fuß lang, während seine Säge 3 Fuß maß und mit über 50 scharfen Zähnen besetzt war.' Frau Schumacher wird die Säg: als Andenken ausbe. wahren. Die5ylieseu. In der Natur ist Alles weise eingerichtet; zu dieser Erkenntniß kam jener .Bauer, der es sür unzweckmäßig hielt, daß die kleinen Eicheln an der großen Eiche wachsen, während die großen Kürbiffe aus schwachen Ranken ihre Nahrung ziehen, dem im Schlafe eine Eichel auf oie Nase fiel und der dann ganz damit einverstanden war, daß die Kürbisie nicht an den Eichbäumcn wachsen. Andere Leute kommen auch ohne derartige Handgrcifliche Demonstrationen durch die Naturwiffenschasten zu derselben (jr kcnntniß.und doch sind die Naturwiffen schasten noch nicht entfernt so vollkommen, wie die Natur selber. Hierfür gibt es zahlreiche Belege und das beweisen setzt sich uns die verd. . . . Fliege schon wieder aus die Nase, also das beweisen unter anderem auch die Fliegen. Es gibt über 600 Arten Fliegen, von denen die Stuben-, Schmeiß-und leichten Fliegen die bekanntesten find und obgleich die Fliegen ihren Namen von Fliegen ableiten.' ist dies dennoch nicht ihre intereffanteste Thätigkeit. Bewun dernsmerth sind die Fliegen durch ihre Bemühungen, uns Menschen während der heißen Jahreszelt an Geduld und Langmuth zu gewöhnen; anerkennenswerth sind ihre linguistischen Verdienste, die sie sich schon durch dasVocalisiren hebräischer Manuscripte erworben haben, aber ein noch unanfgeklärtes Räthsel für die Wisienschast ist ihr' Fähigkeit, nicht nur an den Wänden und Decken der Zimmer, sondern selbst an senkrecht auf gehängten Spiegeln mit derselben Leichtigkeit aus und abzuspazieren, wie aus horizontalen Flächen. In der schule lernten wir, daß die Natur die Fliegen zu diesen fortgesetzten Contraventionen gegen daö Gesetz der Schwere dadurch befähigt habe, daß sie m ihren zierlichen Beinen Luftpumpen anbrachte, vermittels deren die Fliegen in den un tersten Theilen der Beinchen, in dem Momente, in d?m solche aussetzen. einen lustverdünnten Raum hetvorbrin gen, mittels dessen der Druck der at mophärischen Luft die gerade aufgesetzten Fortbewegungswerkzeuge an die glatte Jläche he tet. Wird diesen Endpunkten ihrer Spazierhölzer wieder Luft zuge führt, so gleicht sich hierdurch der Luft druck wiederum aus, die Beine werden frei aber in demselben Momente heftet die andere Hälfte der Bcine mittels in ihnen vorgenommenenEvacuatlon an der Fläche. Diese Theorie in ziemlich com plicirt, wird aber trotzdem von einer neuen Schule der Wiffenschaft verworfen, welche behauptet, die Fliege schwitze an ihren Beinchen eine leimartige, klebrige Flüssigkeit auö und klebe sich hierdurch gewmermacn an der Flache fest. die sie als Operationsbasis erkoren hat. Zjas ist nun völlig unhaltbar. Em mal sind die Beine der Fliegen so dünn. daß dieselben gar nicht schwitzen können und ferner drongt sich folgende .Erwägung dem Forscher ganz von selbst aus. Ist der Klebstoff, dessen sich dielZlicge bedienen soll, so klebrig, daß er den ge sammten Körper der Fliege festzuhalten im Stande ist, dann muß es ganz bedeutender Anstrengung der Fliege bedürfen, um sich von dem Klebstoffe wieder frei zu machen, und diese Anstrengungen müßten einerseits in den Muskelbewe qungen des Jnsects erkennbar sein und andrerseits Einfluß aus die Gcschwin digkeit in der Vorwärtsbewegung de Fliege ausüben Nun aber' läuft die Fliege mit graciöser Leichtigkeit, die keine Spur davon verrath, daß ihr das Lau sen Anstrengung verursacht, und zwei tens legt sie durchschnittlich, d. h. wenn sie nicht unterwegs alte Bekanntschasten erneuert oder leichtsinniger Weise neue anknüpst, elf Fuß in der Secunde zurück, eine gew:ß respektable Leistung itn Ver Hältnisse zu ihrem Umsange. . So dürfen wir von Glück sagen, daß die neuesten Forschungen das Geheimniß seiner endlichen Lösung wenigstens we sentlich näher gebracht haben. Der Rüs sel der Fliege ist das größte Kunstwerk an dem kleinen Gesammt-Kunstwerke. Man betrachte die feinste Spitze der feinsten englischen Nähnadel unter dem gewöhnlichen MicroLcope und man wird aus der Fläche, die dem unbewaffneten Auge als absolut glatt erschien, starrende c M mm . r J ' lLev:rge uno llanenoe Abgrunde entdek Jen. Man betrachte sich den Rüssel der Fliege durch vag millionenfach vergrö ßernde SonnenmicroScop, und dieser Rüffel ist immer noch glatt und läust in eine Spitze auö, die so fein ist, daß sie nicht die mindeste Ausdehnung imRaume einnimmt und sozusagen noch kleiner ist als das Nichts. Mit dieser Spitze bohrt ? ' rv;. - . cii f. ... r.. m . oie iicgc oqer in nie stachen, aus oenen sie lustwandelt, und in diese Löcher jetzt sie die pltzen Beute, wenn sie an einer glatten Fläche in die Höbe läuft. Sie macht es also geau so, wie der Bergsteiger, der an der stellen Schnee oder Eiswand emporsteigt, indem er mit der Axt Löcher in das Eis schlägt und solche als Stufen und Halte punkte sür Füße und Hände benutzt. Die Flicge bringt dies schneller fertig, wie wir, als wir in den Felsengebirgen herumkrebsten, und dies liegt theils dar an, daß sie ein ausgezeichnetes Jnstrü ment besitzt, theils daran, daß sich ihn Vorfahren seit Tausenden von Jahren
in ihrem Kampfe um das Dasein indem Gebrauche dieses Instruments dervoll kommnet haben. " Hoffentlich wird Niemand einwenden wollen, daß man die von den Fliegen gebohrten Löcher in unsern Spiegeln doch sehen müsse. Der Forscher steht noch aus einer niederen Stufe der Er-
kenntniß, der da meint, nur das cnstire. waö er sieht. Die Fliegen scheint vorstehende scharfsinnige Abhandlung zu interessnen, denn, sie haben uns seither wenig getrudelt; adcr da geht es soeben wieder los und da müzien wir schließen. Vom Inlanöc. In Cleveland County in Nord Carolina ist dieser Tage eine In dignations Versammlung abgehalten worden, tn welcher der Entrüstung über das Treiben der Mormonen Missio näre einstimmig Ausdruck gegeben wur de. . ES nurde beschaffen, diese Send boten der heiligen des jüngsten TcgeS zum schleunigsten Verlassen des Staate? aufzufordern, und ihnen hierbei bemerk lich zu machen, daß ihr längeres Ver weilen einen Sturm von Unwillen anfachen- könnte,, der sich jeder Controle entziehen würde. Gleichzeitig wurde beschlossen, einen Aufruf an das Volk zu erlassen und dieses zum vereinten Vorgehen gegen jene Missionäre zu ver anlassen. Wie der Telegraph berichtet hat, verbrannten dieser Tage in Ly man Ware's Lagerhause m.Walcota, Mass., zwei junge Männer, von denen einer der Sohn des Lagerhaus-Besitzers war. Nur die zum Theil ebenfalls ver brannten Gerippe, die jede Recognition unmöglich machten, wurden ausgefun oen nno Herr Ware ließ beide aus einem ihm gehörigen Begrähnißplatze bestatten. Der Vater des einen jungen Mannes verlangt jetzt die Herausgabe des einen Gerippes, da er sich wenigstens in der Lage befindenwill, glauben zu können. daß möglicherweise die Überreste seines Sohnes in seinem Familienbegräbniffe beerdigt seien. Die traurige Angele genheit wird gerichtlich zum Austrage gebracht werden und den Gegenstand eines Prozesses bilden, wie 'noch keiner entschieden worden lst. DteAnnahme, dandre asra tische Cholera, ähnlich . wie die Heuschrecken, alle sicbenzchn Jahre seuchenartig in Amerika austritt, entbehrt aller wissenschaftlichenBegründung, wird aber durch den Umstand bestätigt, daß in die sem Jahrhundert 1832, 1849 und 1806 die von der genannten Krankheit am meisten heimgesuchten Jahre waren. Dafür, daß 1883 ebenfalls ein Cholera Jahr werden wird, spricht der Umstand, daß dieselbe zur Zeit in Yokohama und aus den Philippinischen Inseln cpideMisch ist und IN Aeghpten sporadisch austritt; ihre Wanderung durch das westliche Europa nach den Vcr Staaten würde Wonach nicht Wunder nehmen tonnen, wird aber yotsentllch durch geeignete Vorsichtsmaßregeln wenigstens zum großen Theile abgewendet werden können. Eine Amerikanerin gilt für die schönste Frau von Paris und somit. wie die Franzosen es nun einmal mcht anders thun, als das schönste Weib der Welt. Sie lst -an einen Franzosen, Monsieur Gauthcror, verheirather und Baltlmore, New Nork und San Iran cisco streiten sich, um die Ehre, die Ge burtsstädte der, .Fleisch gewordenen medlcalschen Venuö" zu sem. Der Dampfer .Wisconsin brachte Ende vor. Woche den holländi schen Bauern Jürgen Vanfleet nach New York. Der Mann kommt mit 530,000 Baargeld, hat außerdem noch eine werth volle Besitzung m Holland und ist 60 Jahre alt. Er brachte seine ganze Familie mit. Ueber die Ursache bckraat. weshalb er sein Vaterland verlassen habe, da er doch keine Nahrungssorgen habe, erwiderte er, daß die Steuern in Holland von Jahr zu Jahr sich steigern, und daß die - amerikanische Bodenfrucht den Markt in Holland derart über schwemmt habe, daß die holländischen Bauern nicht dagegen , zu concurriren vermögen. Sem. Vermögen erwarv er sich durch die Krappcultur. Der Krapp bau lohne sich jetzt auch nicht mehr, da chemische Farbefloffe hauptsächlich Ani lin, Krapp überflüssig machen. So sah er sein Vermögen von Jahr zu Jahr sich . . (M I v . m verringern, oyne eine Aussicyl aus Vetserung zu haben, weshalb er den Ent schluß saßte, mit den Seinen nach Ame rika auszuwandern. Ein e e l e c t r i s ch e L 0 c 0 m 0 tiye, eine Wurstmaschine und eine elec krisch? Feder daö waren die Gegen stände, die Ende vor. Woche in New Zjork von dem Sheriff versteigert vur oen. Eigenthümer der Sachen war kein anderer als der bekannte Elektriker Pro fessor W.E. Sawyer, und derjenige, auf dessen Veranlassung die Versteigerung stattfand, war fein ehemaliger Advokat, Geo. W. Wilson, der ein Zahlungsurtheil tow $295 für Advokatengebühren gegen Sawyer erwirkt hatte. Die Locomotive, welchi nur vier Fuß lang ist. wiegt 550 Pfund. Sie wurde sür 514 losgeschlagen. Die Wurst . Maschine brachte 515.50, also noch mehr wie die elektrische Lokomotive, die nach der Meinung des Erfinder bestimmt ist, eine . großartige Umwälzung in der menschlichen Gesellschaft herbeizuführen. Die elektrische Feder kaufte sich Jemand sür 52.50. La.utB e richtö deö Staats Assessors wurden in diesem Jahre im Staate Illinois . 2 029,333 Acker für Heu Gewinnung benutzt. Der Ge sammtertrag ist 4.389,186 Tonnen, 345 219 Tonnen mehr als die Heuernte des Jahres 1878, die bedeutendste vor 1882, brachte. Die Qualität ist im Allgemei nen gut und nur durch die häufigen Negen im Frühjahre, einigermaßen geschädigt worden. Wie die.Picayu.nt" erzählt, wurde dieser Tage in New Orleans im Beisein deö ehemallSen Präsidenten der
Davis, ein cklacht von ylio auwesuölt.- .201 war von Osficicren beider Ärm?en jener Zeit umgeben und es mag ein eigentdümli chcs Schauspiel gc:sen sei7, d?n M.nn a!sZ,:schuer vonErciznisscn zu erblicken, in wcl.cr er dereinst die dcrvorragcndsie Rolle Jcspiclt bat. Der Cassircr Jzmes 2 t -den von de? ersten Nationalen! in Ne wark, N. I., der wkg?n Unterschlagung Zu Zchn Jahren Znchihaus vekuriheil: wurde, liegt im Staatzuchlhai:z'e z Trcnton auf den Tod darnieder. In einem dem Präsirenien überreichten Ge suche um Begnadigung, das viele Unserschristen träjt, ist berrorgedob.'n. daß Haot.en nur zum Cündcndock gemacht und daß sragliche'ttntcrschlagung von mehreren Direktoren der genanntenBank verschuldet worden ist. Von d,e m 5 2 j ä h r l g e n John Pritton in Marcor Co., Ky., wird berich'.et, daß derselbe nie aus ein Damps boot, in einen Eisenbahnwagen oder eine Postkutsche einen Fuß grsctzt, nie einem Ball. Tanz. Picaic oder sonstigem , , t . f ! en - . ... . geieuigen vergnügen bckgcwoynt. nie einen Tropfen eines berauschenden Getränkes getrunken und nie eine Waffe in d r Hand gehabt hat. Der Mann ist ricsenstark, aber trotz aller seiner hohen Tugenden ein langweiliger, apathischer Pgtron. Eine Ge scllschast aus O's wego. N. P..' hatte dieser Tage einen Aut ftag nach Pleasant Point veranstaltet und amüsirte sich dort mit Tanzen. Herr Semcll sah eine ihm bekannte junge Dame den Tnzplatz verlassen und lief ihr nach, um sie um nrch einen Tanz zu bitten. Während er. die Hand, um die Aufmerksamkeit 'der Dame zu erregen, leicht auf deren Arm lcgkc. sprang ein der Dome gedö.iarr cer Hund an ihm cmp!?r und v fl jt ihn so surrt) tellich. daß es langer Wachen bedürfen tcirn. h.M-or er wicn. r h. rg stellt ist. Das treue Xl).cr batt 111 ihm natürlich einen Angreifer feiner Herrin vermuthet. Oom auflauft. Der.Vossischen Zeitung" zufolge ist in den Gefängnisse? RußlandS eine sehr gefahrliche Seuche aus - ..r jt rr. r - r rr . n m n w n fi nrt Miia iiv.rt m .all .r nfv 111 tyivtuuyi.ii. mj ib uiuu;i uu iti glaublichen Ueberfüllung der Geföng niffe zu finden sein. Das ist au sich schlimm genug ; aber neben der Ueber füllung wird die unglaublich elende, meist verdorbene Nahrung, die gänzliche Vernachlässigung' der Reinlichkeit, die schlechte Lust und die Mißhandlungen aller Art unter den mitwirkenden Ursa chen sein. Wenn die Krankheit so ansteckend ist. so wird sie nicht auf dieGe fängnisse beschränkt bleiben, sondern auch das hündische Personal der Büttel heim suchen und ihren Weg naH außen sin den. In Bosnien ist man auf eine geradezu unglaubliche Beamten Corruption gestoßen. Der PolizeiDirektor (!) v. Alpi in Serajewo hat nicht blos erhebliche Schulden contra Hirt, sondern auch 12,000 fl. aus dem Dispositionsfonds der bosnischen LandeZregicrunz veruntreut. . Der BezirksVorsteher von Mostar, Thodorovich, der Sohn eines Generals, hat als Grund einlösungs Commissär in Sienica an 14 000 fl. veruntreut, die er vor zugsweise im Kartenspiele mit einigen höheren Beamten der Landesregierung verloren hatte. Der bisherige Landes. Cef, FZM.' Baron Dahlen, ein Gönner des Genannten, sah sich genöthigt, 2500 fl. für ibn u erleaen. Ebenso wird de? bisherige Steuereinnehmer von Tervend Pöslavski,der Deftaudation von 15.000 fl Steuergeldern angeklagt. Die Höhe aller dieser Summen läßt darauf schlie neu, vuß vic Veruntreuungen u)vn ku längerer Zeit geübt wurden. Man be greift hiernach einigermaßen den Wider willen der bosnischen Bevölkerung gegen die österreichische Verwaltung. Am 15. Aug. ist in Wien von dem Professor Blllroth eine höchst interessante Operation, die Herstellung einer neuen Nase, an einem in Bosnien in barbarischer Weise verstümmelten Soldaten ausgeführt worden. Die in Anwesenheit mehrerer Aerzte und Assis stenten vollzogene rhinoplastische Ope c v -r. v er t jc r .:l 1 rattcn ist vortrefflich gelungen. Dem ..v. . : oc. 's v rr ii t 4 nmiiiiu ivuiuc ein oer üiiruyurn losgelöst und daraus der fehlende Nasentheil gebildet. Die Procedur nahm, ungefähr eine Stunde in Anspruch. Eine Nachoperation, die nach vier Wochen vorgenommen werden wird, ist bestimmt, die Form der Nase wesentlich zu verbes fern. Der Overirt, befindet fi wobl. r , - 1 t 1 Ein Steinhauer in Liege (französische Schweiz), schon im Grei senalter stehend, war fett etntgen Wochen arbeitslos. Er siel und wurde verletzt. Sein Kostgeber rieth ihm, in das Spi tal zu aehen, führte' ihn zum Polizei commissär, der ihm ein Zeugniß der Un bemitteltheit ausstellte. Er geht in's bayerische Spital, wird untersucht und schickt man ihn :ns englische Spital. Dort neue Untersuchung und neue Ver tröstung auf den folgenden Tag. Da giebt man ihm, statt ihn aufzunehmen, einen Brief an den Bürgermeister. Dieser sagt : Sie find froh, ins Spital zu kommen, nicht wahr?. Abends 7 Uhr wird man Sie holen und direkt ins bayerische Spital führen. Am Abend kam die Droschke, ein Polizeidiener führte ihn auf den Posten, am Morgen ins Gefängniß, um 10 Uhr war er ver urtheilt als Vagabond und im .Bettler DieVerverfungdesErfindungsschutzes -durch das Schweizervolk, wird lzanz besonders von nicht ersrcull' cher.Ruckwirkung auf die Landesausstellung, sein. So verlautet von competen ter .Seite daß nun eine Anzahl der bedeut'endsten Uhrenindustriellen des bcrNischen und neuenburgischen Jura nicht' ausstellen werden. Andernfalls, d. d. penn die Leute sicher gestellt morden
Conföüerat-on, Isgerfon historisch:? Tableau : Die
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