Indiana Tribüne, Volume 4, Number 446, Indianapolis, Marion County, 7 September 1882 — Page 4

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AUGUST MAI, Y- I Uhrmacher N. Zunictttrf J I Ä- rm, to m Cl 3 Sud Illinois iStrae, .xsi.hlt Ln, besonders seine große e.ai in NoSforv nyren, . Springfield Ubren, , VlginZlhreN, Waltham , u.d rfiqen ,uirnfl.. . . , a.n..l IIIiVIioiiiiii I . George F. Borst, Deutsche Apotheke. Zltttttt werden nach Vorschrift au. gefertigt. Toiletten - rt.kei ) Art. 440 Sund Meridian Str. Demokratisches taats - TicLet. ?ür Staati.Sekretlr: WilliamR.Myer,donMadison. Für StaatS.Audttor: JameS H. Rice, donFloyd. Für CtaatZ.Schatzmeister: John I. C o o P e r, don Marion. $ür CtaatS'LchuIsuxerintendent: John W. Hole ombe, von Porter, zzar Seneral'Anwalt: FranciS T. Hör d, don Bartholomew. Für Elerk der Supreme.Court: Simon P. Sheerin, don Caß. Für Richter der Suxreme-Lourt: 1. Distrikt 23. E. N i b l a ck, von Knox. George V. Ho'wk, von Flohd. 3. Allen Zoll a rö, don Allen. l. Gericht.ejlrk. Für Richter: Alexander C. AhreZ. Für CtaatZ.Anwalt : Frank M. WrZght. Für Kongreß. 7. Distrikt. William E. Snlish. Demokratisches Sounty.Tikkrt. Für Senator. Dr. W. B. Flctcher. Repräsentanten: Jesse Whitsit, John R. Wilson, E. B. Howlaud, William D. Bynum, John C. Ferriter. Eounty-TommisZZre: I. Distrikt-Richard Seyncur. 2. 8. Henry Eimber. Joseph Lostin. lerk: ' ' Robert L. McOuat. Sheriff: . Daniel A. Lemon. Schatzmeister: Sli Heincy. Auditor: Thomas H. Litzenberg. ' Recorder: Cornelius KeUey. Coroner: Dr. C.N. Metcalf. riminal:Richter: Pier Norton, Surerior.Court Richter. N. B. Taylor, John A. Holman, Frederick Heiner. Eurveyor: D. B. HoSbrook. WianapoliS, Ind., 7. September 1882. ' I Ä s C t ä fi X f l (5 l C V ?lvttstanbSregistcr. Geburten. 'Die angtftlhtten Namen sind di del vaterl oder der Mutter.) I. Butterfield, Knabe, 29. August. . Frank D. MooreyMädchen, 31. August, JameS Miller, 4. September. Henry Egelhoff, Knabe, 5. September. N. B. Beatty, Knabe, 31. August. A. Medsker, Knabe, 4. September. John Hoover', Knabe, 5. September. Heirathen. Peter Pfeifer mit Bertha Schmuck. Charles Robinson mit Addie Webb. Jonathan Stoner mit .Mary Klepfer. Henry Welling mit Mary Buddenberg. George Smith mit Elisabeth McCann. Todesfälle. C. Conner, 22 Jahre, 5. September. Dacy Harlin, 24 Jahre, 7. September. . tS" Typhus 191 Virginia Avenue. Die Lyra beabsichtigt die Wash ingtonhalle zu miethen. Männer-Leiden. Nervöse Schwäche, Unverdaulichkeit.Gescklechts.Unvermögen kurirt durch Voll's Iloalth Uonoor". $1. e?- Zatique Pariseau wurde von der Anklage Minderjährigen geistige Ge. tränke verkauft zu haben, freigesprochen. jtT Kate Hambright hat sich an Ellen Steinauck vergriffen und wurde von Squire Pease in Strafe genommen. car- Lee Kelso, der Falschmünzer von Greencastle hat zur Zeit vor Bundescom missär Milligan ein Vorverhör zu beste hen. . ' Für Personen, deren Beruf eine sitzende Lebensweise bedingt, sind Dr. August König's Hamburger Tropfen ein unzertrennlicher Gefährte geworden. - jCy Die folgenden Wirthe haben gestern städtischen Lizensen erlangt : John Nupv, Hy. Frech, Omen Robinson, Con rad Wulf, Ferdinand Engesse?, Andreas Tenner, Jacob Bonnette, Stephen Mattler, Cun'nlngS und Patrick BurnS. '

Drei auf einmal.

Die .Times, baS .Journal" und die News" fallen gleichzeitig übe? uns her. frnatf a V n 6 n it fnnavt SaCi wn vii. o uuvuu yuvn, 0i üv, hub Prohibition von allen Kanzeln hcrabge. i- WV ft 4 fr wk V Cl KAÄ fT AM fMt AM l iiuiiji umu, üuö uus nuujiuuuuuu UroMMlion befürwortet und da Ör 0fiermet zu diesem Elemente gehört. Die .NewZ" ist gnädig aenua. uns mit der kurzen Bemerkung durchscklüvfen zu srtW hnfe die nlrtr P5nA -";. Ti7t " 1 r.. 1Hr U5r:,v. vM 4Uiu gut v iv v uuiity utitiuyi, vuiui wollen wir ihr dieselbe von Herzen gön nen. Das Journal nennt uns ein deutsches Knownothmgblatt und sagt, bafe wir die BoycotterS vonJndiana einladen, Herrn zr, Ostermever. einen "South Meridian Street merchant g. . merchant beS untadelbaftetten Charakters, ihre Aufmerksamkeit zuzu wenden. Der Umstand, daß Herr Ostermeyer ein "South Meridian Street merchant" ist, man dem Journal" imponiren, uns imponirt er nicht. Wir schätzen den Werth eines ManneZ nach dem, was er im Kopse hat, nicht nach dem, roaS er in der Tasche hat. . Ob Einer ein gewöhn licher Fabrikarbeiter, oder ein "Soulh Meridian Street inereliant" ist, daS ist uns einfach gesagt, vollständig Wurscht Wir kennen manchen Fabrikarbeiter, der zehnmal mehr Grütze im Kopfe hat. a!S der "South Meridian Street merchant" Fred. Ostermeyer. Am Heftigsten ist die TimcS" in ihrem Angriffe. Die .Times meint, es sei et was ganz Neues, dab Herr Ostermeier seine religiösen Theorien Anderen auf toi tn tton. ?im (eaentbeil. saat die t.i ,:nn htr Un' deuticken Bürger, ein bewundernswerther Vertre ter der besten Vorzüge des deutsch-ameri kanischen Bürgers. Wir danken für. das Compliment. Wenn Herr Ostermeier in der That ein bewundernswerther Vertreter der besten Vorzüge des deutschamerikanischen Bür gers wäre, dann hätten wir schon längst unsere Nationalität verleugnet und unS für Botokuden oder Hottentotten auSge I geben. Der deutschamerikanische Bür ger hat Vorzüge, welche Herr Ostermeier nicht besitzt. Es fehlt diesem vollständig jene freisinnige, liberale, weltmännische Anschauung in öffentlichen Angelegen heilen, welche dem Deutsch'Amerikaner eigen ist. Den Angriff der .Tribüne" auf Herrn Ostermeier nennt die .Times" niedrig und brutal. Darin herrscht eben Mei nungsverschiedenheit zwischen unS und Der .Times". Wir fühlen eS gut genug heraus, dafc man Herrn Ostermeier nomi nirte, um ihn als einen Repräsentanten des DeutschthumS darzustellen, und wir. ! als ein freisinniges deutsches Blatt ver wehren uns ganz entschieden dagegen ! Herrn Ostermeier als einen Vertreter de DeutschthumS anzuerkennen. Herr Ostcrmeier hat Glück gehabt und Geld verdient, ist unseres Wissens noch nicht mit dem Gesetze in Conflik gerathen, aber sonstige Vorzüge haben wir noch nicht an ihm zu entdecken ver möcht. Herr Ostermeier ist sehr fromm, ha immer Geld sür die Kirche und geht all sonntäglich zur Predigt. Die .TimeS" wird und kann eS nicht in Abrede stellen, dak das kirchliche Elemen prohibitionistisch gesinnt - ist, und wenn v . m' ,... I -C. V!Die Firnes auaz niazi zugeoen wm, vag vz r cr f . ip . repuvlttancye Plaiform progiornoniWck ist. so kann sie es dock nickt bin. dern, dah die Deutschen sie so auffassen. Wir finden daher die Stellung des frommen gottessürchtigen' Herrn Oster meyer aus dem republikanischen Ticket sehr passend, aber die .Times" sollte es auch sehr passend für uns finden, ihn gerade dieser Stellung wegen anzugreifen. Wenn Herr Ostermeyer Nichts trinken will, so zwingt ihn kein Mensch dazu. Wenn er aber sich einer Parte? anschließt. welche das Trinken verbieten will, so neh men wir unö die Freiheit unseren Freun den den guten Rath zu ertheilen ganz be sonders gegen ihn zu stimmen, damit man lerne, dab solche Leute nicht das Deutsch thum repräsentiren. Richard Essig ke erwirkte Permit zur Errichtung cineS Anbaues an No. 720 Süd Meridianstrabe, lkostenanschlag $2,000. Blasen Katarrh. Stechende Reizung, Entzündung, Nieren und UrinOrgan Beschwerden geheilt durch "ßiichnpaiba". 51. LS Mathilde Wainwright hat ges. tern gegen August CleverS eine Vater schaftsklage anhängig gemacht. Der Verklagte roch Lunte, und verduftete, ehe er verhaftet werden konnte. Die 23. Ward ist gestern Abend in voller Stärke, L0 Mann hoch, auöge rückt, um der Massenversammlung in der Männerchorhalle beizuwohnen. Da? verdient Anerkennung ' Prüfe, ebe du kaufst! Diese Ermahnung follte jeder Käufer beobachten, und folglich nur solche Geschäfte aufsuchen, die in dem Nufe steben, gute und preiöwürdkge Waaren zu führen. Vom Capital Schub - Store, No. 10 st Washington Straße läßt sich das behaupten und wir rathen unsern Lesern ihren Schnhbedarf von dort zu beziehen.

Rede des Herrn Herrmsnn Lieber.

Ueber die PcohibitionsJdce ist neuerdings wieder so viel gesprochen worden, daß man, insbesondere wenn man deutche Zuhörer vor sich sieht, viele Worte über den unvernünftigen Zwang sür unnöthig, erachtet. Die TempercnzWüh erei ist aber nun einmal wieder in vollem Gange. Sie hält nicht blos die - iu Aufregung, die in Prohibition d5s Heil der Welt erblicken, son dern auch die tausende von Bürgern,deren Eigenthum und Existenz durch die Wüh mi in Frage gestellt ist. Nicht weniger beschäftigt sie den Politiker der in der Agitation entweder Vortheil oder Nachtheil für seirle betreffende Partei er blickt. Schließlich hat sie auch Interesse für den, der in der Regel dem öffent ichen Leben wenig' Ausmerksamkeit schenkt, denn Prohibition ist von so weitgehender Bedeutung, dab sie Jeden cnt weder in politischer, gesellschaftlicher oder geschäftlicher Beziehung direkt oder indi rekt berührt. Thatsächlich ist sie die Tagessrage ge worden, die alle andere Fragen in den Hintergrund gedrängt hat. Vor 30 Jahren wurde die Frage ebenfalls ver handelt. Zu einer Zeiten welcher der SchnapS daS amerikanische National Getränk war und man die Spuren seiner Verwüstung in vielen Familien entdecken konnte, fand man für die Agitation wie für die in dem Erlab eines Prohibitions Gesetzes liegende Verirrung une Erklä rung. Heute aber, nachdem man nicht allein hier,' sondern auch dort die Folgen der Prohibition gesehen hat, wo sie seit, Jahren besteht, mub man entweder den! gesunden MenschenVerstand oder die Ehrlichkeit der Befürworter einer so wahnsinnigen Mabregel in Frage stellen. Im Jahre 1854 wurde Jndiana ebenfalls mit einem Gesetze beglückt, welches ähnlich wie das jetzt vorgeschlagene den Verkauf von geistigen Getränken nur für Kranke gestattete. ' Mit Glockengeläute und Kanonendonner wurde die Passirung des Gesetzes begrübt das den Handel mit Whiskey dem Geschäftsmanne entzog und einem Staatöagenten übertrug. Der erste Fehler den unsere weisen Gesetzgeber ge macht hatten, bestand in der Rechnung. Sie hatten die Zahl der Kranken unter schätzt. Leider wurde noch dazu die Zahl der Gesunden immer kleiner und so fand sich denn in Kurzem eine ganze Anzahl Men schensreunde, die dem guten StaatsAgenten in seinen Diensten sür die leidende Menschheit Konkurrenz machten. Wohl fehlte es nicht an Stimmen, welche verlangten, dab die gesetzlose Konkurrenz aufhören müsse. Es fehlte auch nicht an gesetzliebenden Bürgern, welche w die Depots und in die Häuser eindrangen. WhiSkeyfässer zerschlugen und deren In halt aus die Strabe lausen lieben. Alle, die sich mit mir der damaligen Zeit erinnern, erinnern sich auch, daß die kurze . Probe, die wir - hier hatten, genügte, um jeden ehrlichen Freund der Möbigkeit von derWirkungslosigkeit und Gemeinschädlichkeit einer solchen Mab regel zu überzeugen. Wer vor der Heuche lei. der Gesetzlosigkeit, der Lüge. und der Spionage, wie sie in Kansas und Maine existiren, nicht seine Augen verschliebt. der mub mithelfen, dab unfer Staat von solchen Zuständen verschont bleibe. ', Von dem Augenblicke an, als die letzte Legislatur, die in ihrer Mehrzahl aus Republikanern bestand, dasProhibitions Amendement in Vorschlag brachte, war die republikanische Partei daran gebun den. Wollte sie mcht dasur verantwort llch gehalten sein, so mubte sie den An trag desavouiren. Anstatt dessen hat sie beschlossen, dab die schwebenden Amende mentS, also cruch das Prohibi tionsAmendement auch von der nöch' sten Legislatur angenommen werden sol len, damit sie dem Volke unterbreitet werden. Der Beschluß ist deutlich geuug, dab kein Freu nd des Zwang'Gesetzes darüber im Zweifel ist. Ist es möglich, dab sich irgend ein Gegner desselben darin sollte täuschen lasse? Allerdings wisien die Republikaner, dab wenn die Campagne aus den Werth deS ProhibitionS'Gefetzes hin geführt .wird, sie in einer hoffnungslosen Minorität sind. Deßhalb die früheren verzweifelten Anstrengungen Zwiespalt in die Reihen der Gegner zn säen, deßhalb auch die vielen Versuche, die Gegner von der eigentlichen Frage abzulenken. Die schöne Redensart in dem Submis stonö'Antrag ist zu durchsichtig, als dab er die Prohibition - Gelüste verdecken könnte. Auch hilft es nichts, dab wir an die Vergangenheit der republikanischen Par tei erinnert werden. Die Sklaverei ist abgeschafft, die Neger sind Bürger gewor den, die Union ist gerettet, die Bundes schuld wurde anerkannt, und der ehrliche Dollar ist wieder eingeführt. Das sind allerdings 'Errungenschaften, auf welche die republikanische Partei stolz sein kann. Aber zu der glücklichen Lösung, hat Nie mand freudiger beigetragen, als die Tausende von deutscheAdoptivbürgern die heute mit Verachtung der republikanischen Partei den Rücken kehren. Dem aufmerksamen Beobachter war eS schon längst klar, dab die republikanische Partei, nachdem auch die aus dem Kriege entstehenden Fragen erledigt wa ren keinFreiheitSPrinzip langer beseelte. Die Versuche, sie als politische Reform Partei weiter zu führen, verursachte eine Spaltung in zwei feindliche Lager. Die

Waffenruhe ist durch die absonderlichen Verhältnißen entstanden 'und wird von der einen oder andern Seite über kurz oder lang gebrochen werden. Es ist daher nicht zu verwundern, dab die Führer der rcpublik. Partei eine Ab lagcrung der Reformgelüste auf einem anderen Gebiete nicht ungern fahen, ja

dab sie derselben hie und da ihre Projek tion nicht versagten. Keine Agitation bietet mehr Stoff um die Gemüther aus zurcgen, als die Temperenzfrage. - Die Trinkfieiheit wie das Wirths hausleben versteht der Deutsche ganz an ders als die meisten der Eingeborenen. Es ist daher dem Demagogen, der republ. Presse wie dem professionellen Politiker ein Leichtes, Vorurtheil gegen die Deut schen hervorzurufen Mit der Agitation für Prohibition ist die Majoritäts-Herr schaft das Lieblinasthema der Republikaner geworden. Die Herren haben ver gesien, dab ihre eigne Parthei vor 30 Jahren entstanden ist, weil sich eine Minorität nicht von der Majorität das Sklavenfang Gesetz aufoktoriren lassen wollt?. Wir zweifeln ' nicht an der G e w a l t der Majorität. Ja wir stel len uns vor, dab eine Majoritäts Gewalt gerade so tyrannisch verfahren kann, als der Zar in Rubland. . ' Wir behaupten aber, dab es Rechte gibt, über welche die Majorität nie ver sögen, und welche der e h r l i ch e Republikaner nie in Frage stellen soll. Wir sprechen von der Freiheit des Trinkens gerade als wenn die Freiheit der Rede, der Presse oder des Glaubens angegriffen wäre. . Es ist auch gerade diese PrinzipVer letzung, die den Masien-AuStritt aus der republikanischen Partei veranlaßt hat. Meine Herren, das Executive Comite der AntiProhibitions.Liga hat sich sür die demokratische Partei erklärt, weil die selbe sich gegen Prohibition ausgespro chen hat. Dab Prohibition todt ist, wenn die demokratische Partei an's Ruder kommt, darüber kann kein Zweifel sein. Auf der andern Seite sehen wir, dab die Führer der anderen Partei ein ominöses Stillschweigen beobachten. Wird z. B. so ein sreundlicher Herr wie der Governör Porter bezüchtigt, er habe sich so ganz im Stillen gegen Prohibition ausgesprochen, so nimmt derselbe gewib die nächste beste Gelegenheit wahr, um das Gerücht zu widerlegen. Meine persönliche Ansicht ist, dab man, wenn immer neue Fragen austauchen, dieselben von dem Stand punkte eines unabhängigen Bürgers aus beurtheile, der mehr um die Zukunst des Landes als um daS Wohl der Partei be sorgt ist. Solange das Parteigetriebe in seiner jetzigen Weise besteht, müssen wir dieVerunglimpfungenm it in denKaus nehmen. Feuer. veuie morgen gegen z uyr vraoz in dem Framehaufe No. 81 Nord Missouri Str. dessen Eigenthümer F. W. Burns ist, Feuer aus. . Das Feuer griff schnell um sich und ergriff auch das nächste Mor riö Watson gehörige Haus. Das Haus in welchem der Brand entstand wurde im Betrage von N00 geschädigt daS nächste Gebäude um etwa $1(X). Tom Quinn, der Führer der Feuerspritze No. 1 hat sich leider während des Löschens am Kopfe verletzt. Auch zwei Pferde des Feuerdeparte ments verletzten sich so schwer, dab das eine fast augenblicklich verendete und das andere kaum gerettet werden wird. Die Pferde waren sehr werthvoll. (Eingesandt.) An den Redakteur der .Tribüne Bezugnehmend auf daS im heutigen Telegraph" veröffentlichte Eingesandt, in welchem mehrere Mitglieder des Wai senvereins dagegen Protestiren, dab Herr Elam be) dem bevorstehenden Waisenfeste als englischer Redner fungiren soll, kön nen auch wir nicht umhin ebenfalls Pro test zu erheben und die Wahl des genann ten Herrn eine gelinde gesagt un weise zu nennen. . Der Umstand, dab Herr Elam Candi dat sür ein öffentliches Amt ist, möchte Viele veranlassen, die Handlungsweise des Comites falsch zu deuten, und den Waisen Verein in den Verdacht bringen, als ob er neben seinem Hauptzweck, na türlich sür die armen Waisen zu sorgen, auch noch etwas mit Politik liebäugele, was sicherlich nicht der Fall ist. Herr Elam selbst wird ebenfalls in eine falsche Stellung gebracht, insofern Viele besten Motive die jedenfalls gute und durchaus selbstlose sind, als eigen nützige hinstellen könnten. DaS Comite kann und sollte unbedingt einen anderen englischen Redner enga giren. Mehrere Mitglieder des Waisen.Vereins. EaT A. V. Morgan verletzte sich ges tern, indem sein Reitpferd stürzti. - Herr Carl Siegwund m Vpstlanti Mich., liefert folgenden Beitrag zu der Geschichte der wunderbaren Kuren des St. Jakobs Qels. Genannter Herr schreibt: Meine Tochter hatte seit drei Jahren an Rheumatismus gelitten und zwar im höchsten Grade. Sie wurde durch das Leiden so verkrüppelt, dab sie keinen Schritt mehr gehen konnte. Wir eonsultirten die best:n Aerzte und scheuten weder Mühe noch Kosten unserem Kind Heilung zu verschaffen. Zuletzt kamen wir an das St. Jakobs Oel. Die AnWendung dieses wunderbaren Mittels war von dem besten Erfolg begleitet. Die Schmerzen verschwanden, die Sehnen be kamen ihre Dehnbarkeit zurück und heute .ist unsere Tochter gesund und munter.-

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