Indiana Tribüne, Volume 4, Number 446, Indianapolis, Marion County, 7 September 1882 — Page 3
äüch hüt einen Schritt zu ihun, todtx die Einführung der verhakn, verderbli chen Maßregel erleichtert. Mi? ist ci vollständig unbegreiflich, wie ein Der nünstiger Mensch eine solche Zumuthun. machen kann. Ich werde vielleicht im Lause der Camvaancwcnn meine Zeit c5 zulabt, Gelegenheit haben, mich noch roci ler über diesen Punkt auszusprcchcn, sür heute muß da? genügen.
Die Stellung der Parteien. Lassen Sie uns nun, meine verehrten Zuhörer, zum Schlüsse einen Blick auf die Stellung werfen, welche unsere beiden großen politischen Parteien einnehmen, Und aus Grund derselben bestimmen, wie wir praktisch einzugreifen haben und was unsere Pflicht ist. Nachdem die demokratische Partei sich offen gegen Prohibition ausspricht, sagt sie in ihrer Platsorm: Wir sind dafür, daß das Amendement dem Volke auf dem verfassungsgemüßen Wege, aus jedem zu seiner Annahme oder Verwerfung nothwendigen Schritte unterbreitet werde Unsere Gegner haben versucht, diese Erklärung als eine zwei deutige hinzustellen, sie haben versucht, die Demokraten der Submissionstheorie zu beschuldigen, abcr sein ausrichtigerMensch kann eine solche Erklärung zulassen. Wenn es die Absicht der demokratischen Partei bei Abfassung ihrer -Platform gewesen wäre, die Frage der allgemeinen Volksabstimmung zu unterbreiten, ohne der Leglslatur erst Gelegenheit zu geben, das Amcr.dcmcnt nach seinem Werthe zu prüfen und ohne dem Volke Gelegenheit zu geben, seine Legislatur mit Rücksicht aus das ProhibltionS-Amendement zu wählen, wozu' war cS dann nothwendig, von .verfafsungsgemäßem Wege" und von jedem nothwendigen Schritte" zu reden ? Gerade diese beiden Bestimmun' gen geben der demokratischen Platform ihren speziellen . Charakter. Denn der verfassungsgemäße Weg und einer der nothwendigen Schritte ist die Annahme oder Verwerfung durch die Legislatur, .nfe v! m rtf rrtfifsf flftsiilf nrrri Vr1nn UilW Klfc VIUIVtlUllU( -K""VkUI MUligi ausdrücklich die Unterbreitung des Amen dements für diesen Zweck. Auf Grund der demokratischen Platform ist alfo das Amendement dem Volke schon bei der No vemberwahl unterbreitet und das stimmt ja ganz genau mit unseren Ansichten und Absichten überein. Mit dem Schwamm auswischen können wir das Amendement nicht, wir müssen es niederstimmen. Die Fcage ist bloß, wenn ? Die Demokraten sagen : Im nächsten November, da durch, daß wir . Legislatoren wählen, welche, dagegen stimmen.' Ohne Un!' rreltung können w r keme AoUlmmung haben. Unterbreitet muß das Amende ment schon werden,, in Wirklichkeit ist es bereits unterbreitet und im November stimmen.!? es nieder. Sämmtliche be mokratische Führer. English, vendricks, fll) T amaTX Sll ifyaA t t t tinfiAM iAt juiiutu, oui'iiun u. . .hj., ijuvni ihrer Platsorm diese Tluslkgung gegeben und nur Uebelwollende haben versucht ' die Leute irre zu führen. Die demokra tische Platform ist so bestimmt in dieser Beziehung,- daß. die demokratischen Tem. perenzlcr nicht mehr auf derselben stehen wollen. Für diesen Beweis der Gediegenheit der Platform sage ich denselben mei neu besten Dank und ich gestehe, daß die Leute Recht haben. Auf der demokrati schen Platsorm ist kein Platz sür - Prohi bUionistcn. Und nun die republikanische Platform. Sie sagt : .Wir verträum dem Volke als der Quelle aller Macht." Macht, Macht und. Nichts als Macht. Als ob jemals Einer daran gezweifelt hätte, daß das Volk die Gewalt hat. DaS ist ja eben - das Schändliche, daß die Republikaner die Frage als eine Frage der Gewalt be trachten. Sie vertrauen dem Volke nicht als der Quelle aller Weisheit oder der Quelle alles Rechte, bloß von Gewalt ist die Rede. Dann heißt e? bloß: .Wir vertrauen dem Volke. Sie sagen nicht. . ob sie ihm nach der einen oder nach der anderen Richtung hin vertrauen. Aber sie verlangen, daß die Legislatur das Amindement annehme. Da dies ein nothwendiger Schritt zur endgillizcn Einverleibung des AmendementS in un sere Verfassung ist. und da kein vernünf tiger Menfch zu Dem beiträgt, waS er nicht haben will, so muß ich annehmen. daß die Republikaner dem Volke ver trauen, daß es, um mit Generalanwalt Baldwiu zu reden, dem Schlachtrufe von Iowa und Kansas folgte. 5i will 5&nen laaen. wie die NevnKZi kaner dem Volke vertrauen. Wenn ein Advokat einen Prozeß hat, in dem er im Stande ist. Alles klar darzulegen und wo das Recht auf feiner Seite -ist, dann dringt er feine Sache dem Richter vor. Ist aber fein Recht ein zweifelhaftes, dann rertraut er einer Jury von zwölf intelli genten Bürgern. Gerade so, meine Her un, vertrauen die RepuManer nicht der LegiZlatur, sondern dem Volke. Sie rkchnen darauf, daß sich die große Menge durch die Schmeichelei ködern läßt, indem man ihr immer wieder vorsagt, daß sie die Gewalt hat. Mögen sie tausend Ma behaupten, daß ihre Partei weder für noch gegen Prohibition sei, ich richte mich nach dem waö sie sagen und nicht nachdem vaS ein Einzelner von ihnen denken mag. und darum bleibe ich dabei flehen, daß der logische Schluß, welchen ich aus der republikanischen Platsorm zu ziehen at zwungen bin. der ist, daß die Partei sür Prohibition ist. Wenn die Republikane mich glauvq machen wollen, daß man aus Grund dieser Platform die Freihei habe, Prohibitionist oder Anti.Prohibi
tionist zu sein, so kommt mir das une sah? eben so vor, wie wenn Einer mir einen Rcvolvcr unter bie Nase hält und zu mir sagt : .Du hast icfci die Freiheit, mir Dein Geld zu geben oder nichts Ich
glaube, dak ich unter solchen Umständen einigen Zweifel in meine Frclhctt fcfcen würde.Aus der republikanischen Platsorm ist kein Plah für einen Anti.Prohibitionisten. -Was sollen wir thun? ' 0 Was. meine Zuhörer, ist nun 'unsere Pflicht? Nach meiner Ansicht kann über diesen Punkt kein Zweifel bestehen, jur Zeit, da Sie uns als Ihr Comite erwähl ten. da beschlossen Sie. die Partei zu un terstüen. welche sich gegen Prohibition erklärt. Die demokratische Pattci erklärte ttck ce.'.en Prohibition, folglich hielten wir eö säe unsere Pflicht, unserm An schluß an diese Partei zu.c.klären. Ich zweifle nicht, meine pcrren. M; Sie die sen Sckritt gutheißen. Slw-i! ist Alles in Ordnung. Ich habe aber sch07.. Man chen saaen vören. er werde für die demo kraliscken Lcgiöl.'.tuik.ir.d'daten stimmen. im Uebrigen gede ihn die demokratische! Partei Nichts an. Gestatten Sie mir. Ihnen zu saaen. dich dics ein Vertrauens' bruch wäre. Ich bin überzeugt, ich darf wohl sagen, ich weiß, daß die demokra' tische Partei sich so offen gegen Prohibition aussprach, weil sie Vertrauen in die Ersüllung unseres Versprechens setzte. Was immer das Vertrauen -der Republikancr aus das Volk fein möge, losten Sie uns wenigstens zeigen, daß man .uns vertrauen kann. Lasten Sie uns ehrlich und als Männer handeln. Wir müsten das ganze demokratische Ticket stimmen. wir müssen sür die demokratischen Legislaturkandidaten, sür die demokratischen CountyKandidaten. sür den demokrati schen Distrikts'ttandidoten, sür die demo kratischen Staats Kandidaten stimmen. auf dicseWeise lösen mir thrlich'unserVer. sprechen ein. Die einzige Ausnahme. welche ich für berechtigt halte, ist in Bezug auf die Superior-Court, ein Institut, das frei 'von allen politischen Eir.flüsscn z,' halten, von jeher das Bestreben war. . Wenn ich Jhnen'dics sage, meine Her ren, können Sie mir keine eigennützigen Gründe unterschieben. Ich dalf Ihnen dies AllcS sagen, d.n i ich bin Un Demc krat; ich darf es Ihnen sagen in der ErWartung, daß Sie meinen Rath wie den eines Freundes ausnehmen, denn ich war noch niemals ein Demokrat. Ich habe Nichts sür mich allein i.ttesem Kiwpf. zu gewinnen. Ich kann höchstens meinen gewiß berecktigten - Ergeiz - bcf.iedigc'n. meinen bescheidenen Theil zu dem S'eg' b'izelragen zu haben, den nir eifcchtev m-rden. Und siegen müssen wir. es kann nicht sehlcn. wenn Jeder seine Pflich' thut. Mitbürgcr! Es .hängt unendlich vie von unserem Erfolge ab. Glauben Su mir, es steckt hinter diesen Prohibitions bcstrebungen ein gut Theil RativiSmus. Unsere Gegner haben sich schon mehrmals die Aeußerung entschlüpfen lassen, daß wenn den Deutschen die Geschichte nich' paste, sie draußen bleiben mögen. Es ist nicht umsonst, daß die politischen Parteien gerade jetzt so außerordentlich ihre Liebl zu den Fremdgeborenen in den Vorder. gründ zu stellen sich bemühen. Wir müsten zeigen, daß wir als Deut che eine Macht bilden, mit der man zu echnen hat, daß wir einen integrircndcr Bestandtheil der Bevölkerung des Lauset bilden, der sich nicht gutwillig bei Seit. chieben läßt. Die Beachtung, welche man uns nicht freiwillig schenkt, müsten wir unS eben erzwingen. In diesem Kampfe fpielt auch die reli giöfe Unduldsamkeit eine groß? Rolle Da heißt es auf der Hut sein ! Heule gil es dem freisinnigen Deutschthum, morgen mag es einer d.m Puritancrthum unlieb amen Sekte geller. Wir aber wollen eine Patentsellgkeit. Wir wollen, daß Jeder nach seiner Fazon selig werden sollF , . t te ieyen, meine Hudorer. cte toarn loge ist ernst. Diejenigen unter Ihnen. weiqe u,ie tcy, nicyl zu oer oemolralifchen Partei gehören, mache ich darauf auf merksam, daß es für uns keinen anderen Weg giebt, unferer Gesinnung den Sieg zu verschaffen, als unö in der kommender. Wahl ganz und ehrlich den Demokraten anzuschließen.. Ich glaube annehmen zu dürfen, daß ich mit noch einigen anderen Herren das freisinnige, radikale und re publikanifch gesinnte Dcutjchlhum in un terem Comite vertrete. Jnoem ich meine ParteiangekSrigkeit in die em ttamvkc unserer Sache zum Opfer gebracht habe. glaube ich gewltlenhaft nnö ehrlich ge handelt zu haben- Ich hoffe, in Ihrem ivlnne geyancelt zu gaven. Werden Sie uns folgen, meinr Herren ? Werden Sie sich aucd ferner unterer Führung anver 1 n 1 . m rrauen ? vaoen sie oas vertrauen zu mir, daß icv es aufricktia meine ? ?lhit Blicke sagen Ja. Sollte ich mich läu,azen, ,o ipreazen ste es aus. Sie schweigen!. Ich danke Ihnen für diese Anerkennung. So lassen Sie us denn gemeinschaftlich unsere Pflicht thun, ich verspreche Ihnen die meiniae au thun. Lasten Sie unö Alles aufbieten, nicht nur zu negen, lonoern so. zu egen, daß'der Feind nicht so bald wieder Lust hat, den Kampf auszunehmen. Was mich betrifft, so werde ich auf mei nem Posten sein, tasten Sie micd von die? das Bewußtsein mit hinwegnehmen, daß meine Worte idrezi Eindruck auf Sie nicht m m . a flsll verlky.k yaoen. lyouen (öic uns ver vre chen. ganz und voll J'zre Pflicht zu tbun ? ' Wenn Sie J,l sagen, so werden Sie unS die Arbeit unendlich erleich?rn. Sa gen Sie Ja ich bitte darum. Ich danke Ädnen: so taljen k,e uns denn muik a den Kampf aufnehmen. Ihr Ja fagt mir, daß wir siegen werden im Kampfe rv 't .!i T'
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.b.'ttf icn Paul Hsie iFortsedung. Sie fleckte den stählernen Fingerhur on, in welchem ihre zarte Finaerspitze förmlich rtrnk, that ein paar Stiche und fragte. es er iyr sein Amt und stm Handwerk abtreten woUe. Er sei der timiat Mensck in der Welt, den sie beneide, dck er trotz seiner Stellung nicht überlaufen werde, und wenn er einmal in einem Gewitter vom Blitz getroffen würde, er so viel näh zum dlmmei habe. DaZ Männchen erzählte daaeaen. eZ habe Frau und Kinder .und täglich nur sechzig Pfennig Geyalr so daß sem Leben nicht das sorgensreieste sei. Und nun wies er ihr die Slgnalapparate für Feu erebrünste, und klagte, was er oft sin Angst ausstehe, wenn der Thurm so schwanke, daß das Wasser m semer Schus sel über den Rand schlage. Sie fragte vann, ob man nicht in's Freie hmaus könne, auf rneGalene, die um denTburm Helm herumläuft. Sofort ließ derWäch ter eine kleine Leiter herab, die an der Zimmerdecke befestigt war, kroch auf ihr voran und öffnete eine metallene Klappe, -LA C - r . ' Ä r vit ein muji ijm grvßes ureieaiges ocy verschloß. Ob die gnädiae Frau es riskiren wolle, da durchzuschlüpfen. Ge 'r . r . .. r ' - v wiy. woue sie oas, sie ici nocy eve? schlank genug, nur sollten die Herren vc?l angehen. ans Dovpler, der seme kleine ttrau nie dazu gebracht hatte, sich durch den en gen Ausschnitt zu zwängen, gab seine Bewunderung ihres Muthes nur durch ei nen feurigen Blick zu erkennen . und kiel erte hurtig hinaus, den Thurmwachter nach. Im nächsten Augenblick sah er die schö ne Frau auS dcr Lue auftauchen und eichte iyr die yand, um ihr vollends hin auzuhelfen. Dn standen sie neben ein ander hochathmend in dem engen Umgang neben dem Glockenstuhl, nur durch einen dünnen Gcländerstab von der schwindeln den Tiefe getrennt. Die Stadt lag so reinlich, wie einem Nürnberger Spielschächtelchen entnommen zu ihren Füßen, die Thürme der Jakobslrche, von Schwalben umflogen, blieben unter ihnen sie, sahen die silberne Tauber n's Land yinauswanoern und den Nauch aus hundert Schornsteinen. . in dünnen Spiralen kerzcngrade auswirbeln. Es war die Mittagsstunde und die Gaffen , fast menschenleer. - Plötzlich wandte sie sich zu ihrem Be gleiter. 28emt sich hier oben zwei Menschen üffen, kann man es unten sehen V fragte sie. Er wurde dunkclroth im Gesicht. Es kommt darauf an, wie gute Augen man hat sagte er. Aber so viel ich weiß, hat man derglet chen noch nie beobachtet. WiMich nicht?" sagte sie mit lmem Lachen. Steigen keine Liebespaare hier aus den Thurm, oder sonst Menschen, die durch den hohen Standpunkt verfuhrt werden, eine kleine Tollheit zu begehen ? Denken Sie nur, wie das die guten pießbürger da unten skandalisircn müß te, wenn sie so halb im Nachmittags dämmer hier herausschielten und sähen plötzlich so emen lustigen Unsug : Vielleicht ließe der Magistrat dann hier oben einen Anschlag machen, das Küssen sei bei drei Mark Strafe polizeilich ver boten'." Er lachte gezwungen. .In den Knopf der Peterskirche bin ich einmal hinaufgestiegen," fuhr sie . fort; em junger Franzose begleitete mich, der behauptete, er müsse mich, als wir in. der großen kupfernen Kugel saßen, durchaus embraffiren, das sei eine ehrwürdige .alte ., i " es, -r . 5 . ... öine. am vcrvai es mir aver, eoen roeu man da oben ganz sicher ist vor insdiskreI... or-itf im ' tiiL. c. TI-T-t ' ien uaen. xcicg yane nur oie ejarr reizen können. Man muß den Muth sei ner dummen Streiche haben, sonst sind sie ebeu nichts weiter als dumm. Meinen Sie mcht auch ?" Er mckte eifrig. EZ wurde ihm immer schwüler und un heimlicher. Zugleich aber fühlte er immer deutlicher die Macht, die diese Frau über ihn gewann. Sie sind für die Hohen des Lebens ge boren stammelte er. - Mir wird ,n Jhrev- Nahe so srn und leicht, ich könnte mit einbilden. wenn ich hier lange neben Ihnen stün de, wurden mir Flügel wachsen und mich hinaustragen weit über das Gewöhn liche. Sie sah ihirmit einem scharfen, durch dringenden Blick von der Seite an. Nun denn, warum wollen Sie sich nicht tragen laffen Y Er sah verwirrt in die Tiefe hinun ter. In diesem Augenblick dröhute es zwöls mal von der Jakobskirce, und augenblick lich that auch der kleine Thurmwächter zwölf Schläge an die große dunkle Glocke hinter ihnen. Die Frau zuckte die Achseln und wandte sich ab. Kommen Sie sagte sie kühl. 'Es ist spät, Ihre Frau wird mit der Suppe auf Sie warten Dann strich sie ihr Kleid glatt an den Hüsten zusam men, daß es sich fest um ihre Krne und Knöchel legte und tauchte sich wieder in das enge Loch hinein, mit den kleinen Fü ßen vorsichtig die Lcitersproffen suchend. Er kam zu spät mit seiner hülfe. Als er selbst wieder unten in der Thurmstube an langte, stand sie schon vor dem handgro ßen Spiegelchen des Schneiders und ord nete ihr Haar. Sie schien etwas von tyrex guten Lau ne eingebüßt zu haben, und er gestand sich heimlich, daß er Schuld daran sei. Er ärgerte sich schwer, daß er sich wie ein Holzklol aufgeführt und das . Glück nicht rasch beim Stirnhaar gefaßt hatte. Nicht daß er irgend etwas Arges, eine 'wirkliche Untrcue-gegen seme gute Frau uber'syerz f . , i gebracht yattt. Aber e? war ja nur auf ein übermüthi
gesehen, und' er hatte deü Spielverdlber gemacht. Was mußte sie von seiner Nother.bur ge? Unweltläusigkelt denken ! Und würde sie mit einem solchen Stocksisch sich ferne? befassen wollen ? Sie hätte kurzen Abschied von dem Thurmhütcr genommen, der durch den Thaler, den sie ihm in die Hand drückte, fast versteinert war. Die Stiegen hinunter sprächen sie kein Wort. Aber auch in der breiten stillen Herrcngaffe, wo er ihr sonst gewiß die Tafeln an den Häusern erklärt hätte, durch welche angezeigt wird, wo und wie lange dieser und jener hohe Monarch in der alten Reichsfeste gehcrbergt hatte, ging er stumm neben ihr her. Sie merk te, daß ihm Verdruß and Neue den Mund versiegelten, und da er ihr in seiner Be klommenheit doch sehr wohlgefiel, frug sie wieder in ihrem traulichen " Ton an z plaudern. ' Wie sie dann durch das Burgthor tra ten auf das schmale, mit Bäumen und zierlichen Büschen, bepflanzte Voraebirge des. PlateauS, äußerte sie ein leb hasteS Vergnügen an dem noch kahlen Gezweig, dem alten Phramunds thunn und dem Ausblick nach rechts und links. Da wurde auch er 'wieder munterer, zeigte ihr jetzt den kleinen Wafferthurm Mltcn im Thal, den Heinrich Topplcr er baut und in dessen bescheidenem Raume et König Wenzel gastlich aufgenommen het
fc, und dort oben sagte er, wo Sie die vier kleinen Fenster schen, difc Haus wand bildet einen TbeU der StcS)tmauer. da wohnte ich, und wenn Sie mir. die Ehre schenken wollen " Ct r.ii m T i 0 t. leZl, sagre i,ie rascy, ! Ich habe Sie schon zu lanae krum geschleppt. Ich gehe nun m denGastböf zurück, allein, denn ich könnte räch jetzt schon bei Nacht und Nebel in dcr Stadt zurechtfinden, und wenn ich mich vrruren sollte, um so besser, iichts ' lwireuig, als immer bekannte Wege zu geijca La rechercho de Pinconnu dus ist von jeher meine Lebensaufgabe vesen. Also gehen Sie jetzt nach Hanse; auf den nachmittag lade ich. mich de: Jynm em zu emer .as e Kasse. Ab Sie dur sen mich mcht abholen, hören Sie xo$& Adieu !" Sie reichte ibm ibre öand. er tonnte sich aber nicht entschließen, jetzd den bloßen Handschuh zu küssen, nachißem er vorhin ihre Lippen verscherzt hatte. . So ging er in seltsamer Aufregung j von iyr. ' i Als Hans Dovpler nach Hause 'kam, fand er. dnk (IfirisM mit dpm flrttf trimmt i ' i v, !i i aus ihn gewartet und auf alle Fälle seine Portion ihm aufgehoben hatte. Sielhabe gedacht, er werde mit seiner alten Generä lin im Hotel speisen, und die Kindes hätten Hunger g?habt. Nun trug sie ihm die einfache Kost nachträglich auf,die ilxn zum ersten Mal nicht schmecken wollte. Dabei saß sie ihm wieder gegenüber und plau V. i - il ic r.i cirtt . ouiz Ulli igrcr Itlyigen 'lunierocli vor. Dingen, die ihm beute, nachdem er .aus den Höhen der Menschheit" standen, r C r v . yerzlicy ai uno uncrpriclci) vorromen. , (Forlseßung sv!gt. mr--y-'mr' ,, l) i.o jppTr"' ''hripi'l s? A.SEIKECKE.jr., ß lopäisch s Inkasso-Geschiist! ' ZlZlHlKN.tt. r Vollumchten nach Deutschlznd, Oesterreich und der Schweiz gefertigt.' Gonsularische zlaubigungen kesorgt. Grbschaften u. U w. rromxt und sicher tinkassirt. Wechselund Voftanszaykungen Man wende sich in Indianapolis an : y Philip Rappaport, Zlddokat, No. 62 Süd Delawire Straße - r Die Ausstellung von VollmachtenxTestameuteu Einz'ehung von Erb s ch aften Erlkdigungen von Nachlassenschaften, - in Deutschland, wird besorgt von Philip Rappapcrt, Zlo. 62 Süd zekarsare str. MM., Z U " ! it - i r- mm m. iwf Unm m lif i
Geschäfts -Uebernahme ! Den bisherigen Gästen der Msl2'lt''MIII! . und dem Publikum im Allgemeinen dieue hier mU zur Nachricht, daß ich die Leitung des ge. nannten Geschäftes übernommen hab?, und wie mein Vorgänger stet't bemüht sein werde, ' Speisen und Gctränkc, in bester Oalität zu liefern. Achtangzdollst JoM Bernhart.
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toset Joljnston'S Sa rfapa rilla LeöerbcsHvcrdc DhöpeKfla und zur Blutreknlguna. I ES ist f4on zwanzig Jahre im GcbrsuHLÄd lhat üb als bestes Arzneimittel sifccnt'ct&cn bei ZLopfcs, Scttmstechen. Rückeawkh. edeundra. jFian"', im Gesichte, UnvcrdaulichkctGciwLrr und rue rankdcilen. die von emnrraiiicnr zdn unreiuem Blute entstehen, deieiea. lou sende und der Tausende dcr besten fcaifcxKt) min es und flfben cö tdren :ndern. Len vcrschrcidcn es täglich. Wir eZ claJüU JcörLuch, euirftehlt ro ?cinein Freunde. ES ist auS neldem AmpserTravt, Honduras Carsaparilla. WildkirZHcn, EUlltngia, tfirrtn zahn. Sassafras. Wintergrün und andern kohl, betuntcn Wrzkln nd rSutrra ongesnägt.' Da cS nur Psta'lnfisffe enthält. Ja kann es ohne Ecsahrsbst'bci dcr zancsim Constiiutioa I g'nommen ncc'tn. ES ist neS d beneu B ,t irx . , fv r i .4U4.il u( vior rmctficguiirung. 4 M kadrn bei allen verznlwortilcben Ävole kcrn zu cKtxi Xnax lSr die Ciurtilclfic. ota zu fü:,f Dollars fLr sechs Flaschen. Dieienigen, welche von ihren potbeke diese Medicin r.icht zu crlak?qm vermozen, ksnuen unS einen DoJar einlc'.'icfkn, toir w?rda! ihnen u:ie L:ajche kostn tr jufii: ca. r LS. Johttston ! (50., ' ' -v - 1 m - , jai Detroit. p-aliklkaNicil. troff. Mlkaaa. TTrzrtrr il2UJ Zu haben bei Ward BroS.. W'lesale und Netail Aöotdekcr und bei crrier U Fletcker, cke von' MassackusertI Lbenue V --;. " ' 4 uno i. a,iau lr Fritz Bcettclior y yT. tf-lSt H!? O. Waflimgwustr. Das beste Fleisch, jeden Tag srisch, fielt der räthig. Die wohlfchr.kckfkdpe Wurst, all Bratwurst, Leberwurst 1 und AlutwurN. ßett n Hand. Jolinstoii & Bcirnot, 03 Oft'Sashlngton reraße. Llleinige Agenten für A,Kitr Oll Stoven. Der -Einige absolut sichere Vetroleum.Osen. Alle Sorten och.Oefep, Refrigeratoren, Sitkisten, WaZserbehZllter und Hautzaltung?zegeKInde. Qatl . Moeller. teutscher Verkäufer. Reichwein's Hallk, Ä.W.SckeMarket NvbleSt Meine Halle ist jetzt eine der schönsten in der Ltadt und bin imStand gesetzt, sie für Concerte, Välle, Unterhaltungen und für VcreinZzwecke besten zu empfehlen. Die besten ?)ctränke und. Cigarren find jlets en Hand. Ph. Neilhöcin . Eigcntdürner. ?Stt2llS EUllirt seit 1850. Charles Meyeri& Co., 33 und 41 Pai W, lew York, besorgen ane Arten von Gescliältsanzeigen, PrsonalauffordertitigeB etc für diese Zeitung, sowie-fax alle deutschen Blatter ia den Ver. Staaten und. Europa, SarnrntUche Dcntscb-Arncrijusleche Zeiinsgen liegen in nnsorern Gesrnuita-Ziotal inr freien Einsicht des Publikums auf. Die geehrUn üeraupgtber denlacher E?iller werden acLtoncsvoll ersucht, uns lhro PcbliVtionen für uneero Keuistratur zu übersendenLAPOKTE obfolu das einzige Lake Eis, welche in tiefer Stadt an Fzm'lien vertau't wird; alle anderen Sljhitndler liefern Cl, welches auf Teiche und auf brm anal in der Nähe der Stavt gesnirten würd. Beft,llr aen lasse nun in Codd ud BrznHam'ö odlen'Osftce No. du Skd Delawr Strafe und in der Laxorte La!e Ei Office. o. J0 Sild Noble Straße. He . fikilunge.n Ierden xromxt besorgt. Telephone. .17101.
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