Indiana Tribüne, Volume 4, Number 445, Indianapolis, Marion County, 6 September 1882 — Page 2
fttthtrtttJT rtmtnJeuropa, nofia
- m n. i HViVViw f CSaliSe' SRd SoNNtagSaN5gSvc. g " , I Ofstcc: 2 S. Dclaware Str. lEntercd as Bcconö-class matter at the . ? V M X ft 1 I fostollicc at liiüianapciis, iuui?wir..j ontmn:.Unir : I 1 T h,,OI( I Tägliche Ausgabe,.. " TVillJfl,eFenntaLeünSgabe........ss.peummer. eide zusammen . DaS TaMtt ttscht ieöenzcymu. tag um tH eonnwgian-awr erschewl ves corgeu. . -Tribune PnblishinQ Company. Indianapolis, Ind., 6. September 1882. Sluö Vcr::. Die neuesten Berichte au? Lima und dem Innern von Peru zeigen nur zu deutlich, daß sich diese Land nach wie vor in einer verzweifelt traurigen Lage befindet, und daß die Aussichten auf irgend welche Besserung der Zustände äußerst schwach sind. Diese Lage der 1 A X AC VaM AMfAHtlAMlCclAM ?u" T l aueroroenltten umanoien uno oe llnächiigten Ministr. Herrn Part. Ut...' J.:i;. rz-Zu..t lWll.ll UVUJU ilUUilUlitlilUI UIU lUh geübt, ihn geistig deprimirt und in einen Zustand von Heimweh verseht, daß seine Freunde glauben, er mrd nur durch einen längeren Aufenthalt in den Ver. Staate seine frühere Energie wieder, gewinnen können. Herr Partridge. der schon in verschiedenen anderen spanisch. ...!,..!r.., tttktttiv.tö wtuuiiu uji Stellunge bekleidet hat. ist ein Herr von. eleganten und einnehmende Ma. Nieren und erfreut sich neben einer u5. gezeichneten onstigen Bildung eines ganz oilrefsl chen Spanisch, das er bes. sei sprich,, wie irgend ein anderer Am . iikaner. Er kam in der schlechtesten . . l t i Jahreszeit nach Lima, in der ottmr .V. V. n V. I uMinuiu, inuiuvii uuiu luuiui, vutj er keine Familie hat. sondern einsam. allein und fremd steh in dem fremden oanj,e i . Der' Mensch hört nie auf zu hoffen, und so' geben auch die Einwohner von Lima die Hoffnung noch heute nicht auf, daß die Ver. Staaten etwas für ihr unglückliches Vaterland thun werden, sei es durch Ausübung einer gewissen OberHoheit über Peru, sei es durch Vorstrekkunqs eiues Capitals, welches diesen Staat in die Lage versetzen würde, seine o,:.s. mnfiil,.iy l.L. len. .uuum v uHWimuiy uju vijuyWlese Hoffnungen und Erwartungen finden dem amerikanischen Gesand ten gegenüber directen und indirectcn Ausdruck und die Situation des Herrn Partridge wird dadurch nicht angenehmer, daß er sich auch seinen vertrauten Freunden gegenüber zurückhaltend und schweigsam verhalten muß. Am 4. Juli zeigte sich die gedrückte .k.. : o;m ouö in d'rArt und Weise wie die d' tig7n me'rikilche:SeschSstSleute ihren nationalen Festlag viel stiller begingen. tüR htfS in frührrrn Inhren hör wr v v v v V4 n war. Sämmtliche im Hasen vor Anker liegende Schiffe salutlrten die amerika Nische 'Flagge, die englische Flottcnab 4sis, fihT fM f m Q k,,1i V, en Cn lUVIlHIIU MVV UV44W Utit . ) U VVII oi u " I fe. erlassen und kehrte erst am S.Juli u'trrtrf Ym Ymt; vi.An. ""1"' 0""" Viui.jjw uy. von einemKampse im Innern desLandes in die Hauptstadt; das Ende derartiger Kämpfe ist nicht abzusehen, denn so aJm;kiu. Lx. ro.r.4. tMk vfc yiitiivii in wvm wiin Vk3 l üslenlandes sind, sowenig . ., sie im Stande sein, sich das gebirgige In nere völlig zu unterwerfen. Internationale Höflichkeit. CT tVt o i Deutschland gar nicht gern, dak die rnun s I ftanzösische Nation der Abenteuerlust vollkommen enttaat ,u haben scheint und oen .kriegspoittiiern oen Ädscyics er theilt hat.' Die Friedensliebe Frank .?,;k?.4s:F. , S.:. iV.?,SLPil?M.n'V.,n..?t,it? .n HZ 23' 8X ffV Sftift V, -I,: J liar. sarelbt z.B. die .National-Ata. . XJ Lull'kl c .ru n g (Zumcht machung) älfli J.w i J IS li.S ft4fift )iuyw wv iutwi iv n k das sranzöpscheNationalgesühl erwachen, uno.nacy welcyer laziung es aucy ex plodiren mag nach Innen oder nach Außen so wird weder es selbst noch die Welt. Vortheil davon haben. Von deutscher Seite ist Alles geschehen, um jede KränkungFrankreichs zu vermeiden. Wie man uns berichtet, geschah es nmentlich auf den Betrieb des Fütsten BiLmarck, daß die Conferenz ihre Arbeiten während der sranzösischenMinisterkrisis suöpendirte, und der neueMinister deSAuswürtigen, Herr Duclerc, konnte mcht'umhin, alö eine seiner ersten AmtsHandlungen dem Reichskanzler seinen Dank für die Frankreich erwiesene Zu vorkommenheit abzustatten." Man sieht also,daß Bismarck sich hrlich bestrebt hat, dcnFranzosen Gelegen heit zu einer recht großen Dummheit zu geben. , Für' diese internationale Höflichkeit mußten sie sich dann auch noch bedanken. Herr Duclerc konnte sich freilich die bittere Pille mit dem Gedanken versüßen, daß der erhoffte Gefallen dem ehrlichen Matter nicht gethan wurde. Dem Nnti-Chinesett'Gtsctz wird in Kalifornien nachgerühmt, daß es leine Lücken habe, die eine Umgehung htS Gesetzes gestatten. Daß das allerdlncs so ist, wird durch einen Fall bestättzt,. der zur Zeit noch der endgültigen Entscheidung harrt. Der Engländer Oliver, ein Wittver in Foo-chow, hatte für seinen einzigen Knaben den Chinesen Pin Kang als Wärter engagirt, n dem das Kind mit großer Liebe hing. Vor gurzem unternahm Oliver behuss Kräs-
renoer 'judzi uno cic laroere, oruaenoe . 0 ' .r, ;t v.Luf,;den,AusenthIt daselbst geradezu UnternehmungSge.ste fiJetlonen märn. . .. LJLi xlt. alz sie Nicht eme lehr hohe Stufe der
tiqung feiner Gesundheit eine Reise nach -e n i. i vr-
lrniri i m um Kino und oei en härter mit 'und schlug auf ärztlichen Rath, um dem malarischen Fieber, das gegenwärtig in der Umgebung des ro ihert 5TT?ir8 firrlrfit niiSntVrtt,n hij iVII " I " M(JIVVMVII V te über San Francisco ein. In Foo'chow hatte er den Rath des ameri konischen Consuls darüber eingeholt, ob .. ...... C.t H .jC A A SA & A A L - - - A f AB A JCL a 5r zu utujic yuue, vup jauii cincm cyi nchschen ffittntt die Re,,e durchk,Ber. rtrtftfn h!rrittn frnorn null lrm wttU4n vvtvtmtt uvivv, 4tiw uu ful hatte ihm eine Schilderung der ob. alitntn Verhältnisse ausgesertigt und Dcclaut, ihm auch bei derBehändibemerkt, die Beamten in San j . si . Eeaenstande ra,fstrra nfi n tn-nn fi nnck Vorlegung ttcfcS Schriftstückes derReise seines Dieners irgend welche Schürn rigkeiten in den Weg legen wollten. In San Francisco wurde 'dem Chinesen nicht gestattet, zu landen, und Herrr. QliverS Berufung auf den amerikanr , schen Consul, sowie seine sonstigen Vorstellungen blieben erfolglos. Pin Kang mußte nach China zurückkehren und Herr Oliver hat sich an den britischen e sandten in Washington gewendt?. ' ' DaS Telcgrapheunctz. Qerr 5lobn Wender. Varlamentsmit. . L C t. S'ud '? d" dre, bedeutend. steir britischen Telegraphen, relx. abel trL. V ..1ltX tl Än 'KÄ?.'??' M ÄuSsicht g . 2?? & '"k Ede vr,ger Woche in '" gt i ? m.lT& fiZ der Zukunft', wie du B. Staate I. .näher kennen zu lernen. Gel - gentlich einer Fragt über den geaenwlr . i v a r n , t fftand des Telephons ,n England ll''' lai T Z StS'Te egraphen derAuSbrntung d. se hochwichtigen Ersindung noch,,, Wege stehe und fügte hm.u. all lWtn b" 'VÄ!" 5,"?' unserer Vnk.hrL.Verhilt. titita tinn tnii srolwAftrt tr I1t.it tttt "'.''ä.?''" rn' l"'. ALL M. IAL I1LA.11L7K.11. I Lf L Ll 11 ll 1. ULilL Aj L lUlil cn.ru . , . fr I?kmmenhe,, erreicht haben Der Swat Ihr ß'T ftiS ? und energisch n. als dies der geschäst den auch die Telegraphen der j3er. Maaten m bte SerDaltung bKSBanbeB. 'lerung übergehen, wäre dies jetzt d r 5' wäre es schon togtt"Ävr iS Mappen l nicht bic LunöSfühigf it besinn durch welche sie sich gegenwärtig auszelcynen. Herr Pender ist mit Einführung des -cUs i MAXUi X Z " W erwartet eme schnelle -Benutzung dieses Verkehrsmittels in einem Clima, das den Geschäftsleuten während des Tages gebietet, das Haus so wenig, als irgend möglich, zu verlassen. . viaca Angabe des Herrn Pender ist das die Erde umgebende Telcgraphennetz ?.cDÄ i.tun o'V"i ucirui)ü luujc icoiu""bunden und nur Mauritius. die Jidschi.Jnseln und nigePunkte n S untergeordneterer Bedeutung sl,r, I""' Die unterbrochene Linie von Alexandria nach Suez wird jetzt durch die neue Linie von Alcxandna nach Port Sald, öle von da ad den Canal entlang laust I f . (V ' V -s n ' X. und sich d" Verbindung Mit Ostindien aniQiBi ! ctn. r,,,,..,:;. HA, ÄfXA VI. XvV 7" vf m umspannen, , pno folgende :Acht der Äa-amerikanischen Kabel-Compagnie gehörige Kübel verbind? die alte und ctry . v -r viituiiv vuu ot(U'lv 4uuy iit tuiiu, Frankreich, Dänemark :c. sind ebenso, wie die französisch. amerikanische directe Dttvmdung bekannt. Das ostmdisch europaische System läust durch Deutsch .uiiL-, vauui yiunyciu ACUUIUVU f. Via itt.4 0s) rt.lC '.f..4lt X ..' o""'i TJTl fr u m.xtt. . cc r v ".iXT Is' ch'n Hase. Wladiwoopock nach vagan, vyangal uno yong zeong in China. Die Eastern Tel. Co." geht vilvv.l iiuiy Hjuuycuinu in .orn wams. N da ?ach Vigo und Lissabon. von London nach Porthcurno m Corn Gibraliar. Malla und Aegyplcn. Ei weitere Linie geh, n O,?n, in J,a. v!.n.wi. SÄ . c0n Sritil nach Aeavvten. Kon. 'antinopel. Odessa. .Adin. Bombay. resp. Zanzibar, Mozambique nach dem Cap der guten Hoffnung. Von Madras in Ostindien führen " ? " rv m " zweimlen uver iangeon nacy Penang und von da nach Ulcalacca und Singa Pore, Saigon in Cochin-China, Hong Kong und Manila. Von Hong-Kong zweigt stck) eine Lmlö nach Amok, Shan gai und Japan, eine andere nach Java, Australien, resp, durch den britischen Staatstelegraphen nach Neu-Seeland ab. Die unter ' britischer staatlicher und privatlicher Verwaltung stehenden unterseeischen Drähte haben eine Länze von lö,000 Seemeilen. Nette N publlkancr. Die Mitglieder eines Tischler-Comi teS welches aus Anlaß emeS Strikcö dle Genonen onentllch ermahnt ha;!e. nicht in gewissen namentlich bezeichneten Etablissements zu arbeiten, sind rom Pariser Zuchtpollzelgerlcht zu je 15 Tagen Gesängniß und solidarisch zur Zahlung von 600 Fr. Entschädigung an Die klagende Arbeitgebers P., sowie zur Tragung der Kosten für; drei Publ.ca tionen des richterlichen Erkenntnisses verurtheilt worden. .Ein solcher Schutz oes Rechtes, bemerkt hierzu ein schwel zerischcs Blatt, dem wir die Thätsack entnehmen, .llegt vor Allem im Jntercze Der Arbeiter selbst . ihSte aus obiger Viotu ersichtlich, wei deten die stritenden Arbeiter nicht G e w a l t an, um Zuzug von derW? k statte sernzuhalten. Sie machten nich einmal den Versuck- der E i n s ch ü ch t c
ung, sondern ermähnten nur
andere Tischler, nicht als ftciiice gegen sie aufzutreten und den Erfolg ihres Kampfes nicht zu gefährden. Wenn hnen zu elncr solchen Bitte kein Recht usteht, so haben sie überhaupt kein Recht zur Arbeitseinstellung, und wenn ein Gericht im revublikanischen" Frankreich ihnen dieses Recht abspricht und ein Blatt in der republikanischen" Schweiz och Beifall dazu klatscht, dann sollten die geehrten Republikaner", wenigstens idjx erstaunt darüber sein, dak die destructiven Tendenzen", um mit Bismarck zu reden, beständig um sich greifen. 5 Tage vZesangmk dafür, bau man Kameraden um moralische Unterstützung bei einem Ausstande bittet'! Das geht a noch uoer Die berüchtigten VerschwörungSgesetze. Leichenbeschauer. Seit vier Jahren ist in dem Staate Massachusetts das Institut der Coroners ndCoroners-Junes abgeschafft und daür folgendes Verfahren eingesührt worden. Laut des von der Legislatur erassenen Gesetzes wurden -75 Bezirke gebildet, in deren-jedem ein wissenschaftlich gebildeter und- sonst qualisicirter Arzt W... ' w . " oiejenigen Amisootlegenyeiien zu vejor gen hat, welche in anderen Staaten dem Coroner zustehen. Die Anstellung dieer Experten erfolgt durch den Gouverneur, und die Amtszeit derselben beträgt ieoen zayre. 'enn ein Todesfall uner irgend wie verdächtigen oder nicht völlig klaren Umständen vorkommt, oder wenn sonst sich Spuren von Verbrechen gegen Leben und Gesundheit irgend welcher Einwohner zeigen, so wird der Experte des betreffenden Bezirkes Polizeiich hiervon m enntnik gesetzt, und bat derselbe den Fall auss sorgfältigste z untersuchen und über den Befund an das Polizeigericht und den Districtsanwalt Bericht zu erstatten. So oft die Abhalung emes Jnquests irgendwie geboten erscheint, wird ein solcher von dem Polizeirlchter angeordnet und dieser untersucht unter Zuziehung des Districtsanwalts, des Leichenbcschauers und evenuell der Zeugen und Sachverständigen die Angelegenheit und giebt dann sein Verdict ab. Die Experten haben für eine gewohnliche Besichtigung $1, für eme mit Leichenöffnung verbundene Untersuchung eine Gebühr von $30 zu beanspruchen ; die für Boston ernannten Experten sind pxut. Die es Versahren ist in Massachusetts schnell beliebt geworden und zeichnet sich durch seine Billigkeit vor den Verfahren n anderen Staaten aus. Der Schierling. Zwei französische Aerzte, die Herren Rochesontaine und Tyriakan in Paris, beschäftigen sich seit längerer Zeit -mit Untersuchungen und Experimenten an den verschiedenen Schierlings - Arten. Man unterscheidet bekanntlich den gefleckten Schierling cmmmi macuatum , den Garten'Sckierling oethusa cyiiapium und den WasserSchierling cicuta virosa. Aus hundert Pfund frischer Blätter des ersteren haben die .genannten Aerzte mit Muhe und Noth 4 Gramm Conun oder Cicutin erhalten und von solchem wurden 50 Centiaramm einem . kleinen Hunde von 15 Pfund Gewicht eingeflößt. Das Gift, hier also als Alkaloid, mithin in seiner wirksamsten Form beigebracht. schien das Thier trag zu stimmen, hatte aber sonst nicht den mindesten Effect Am nächsten Tage wurden dem Thiere 62 Centigramm Cicutin durch Em spritzungcn unter die Haut beigebracht und das hatte dann endtich den Einfluß, daß der Hund nach 16 Stunden seinen Geist oder Instinkt ausgab. Der aus dem .Garten-Schierling gepreßte Saft haste auf Ratten 'und Kaninchen nicht die mindeste Wirkung und als hlerauf die- genannten Aerzte selbst eine Quan tität dieses Sastes verschluckten, warte ten sie vergeblich auf irgend ein Symp tom eingetretener Vergiftung. Muß man sonach, nm die geschichtliche Wahr heit des Schierlingsbechers, den der große Socrates leerte, ausrecht zu erhalten, zu der Annahme greisen, daß der tödtliche Sast, den dieser Becher, enthielt, aus Wafferschicrling hergestellt war, so wol len wir doch gleichzeitig bitten, die Vor sicht, die man jetzt auch den beiden übn gen Schierlings-Arten gegenüber beob achtet, ja nicht aus den Augen zu setzen. Dem Aussehen nach kann der Schierling leicht mit Petersilie verwechselt , werden, obgleich derselbe nicht das helle Grün der Pctersilienblälter hat. (&ir.j unmöglich wird icoc Verwechselung. wenn man jedes verdächtig scheinende Blättchen iwiscken den 5?!noern reibt : die Neter- " ? v o ' r silie entwickelt alsdann ihren eiqenthüm lich aromatischen, der Schierling einen schwachen noblauch-Geruch. Daß Experimente mit Giften oft und wenigstens vorübergehend em trügerl sches Resultat ergeben,wurde vor einigen Jahren aus der Universität Jena bcob achtet. Ein Profeffor der Veterinär Wissenschaft, hatte von dem Besitzer einer wandernden Menagerie emen alten Ba ren und einen bejahrten Wolf gekauft. Im Hose des Unwersitatsgebäudes ma ren zahlreiche Professoren und Studen ten versammelt, um an den Thieren die augenblickliche Wirkung des Strychnin und des Cyankali zu beobachten. Mel ster Braun hatte einen Ballen Flesch, der Strychnm, Meister Jscgrimm einen sol chen, der Cyankali enthielt, mit Heiß Hunger verschlungen. Run, achten Sie wohl auf, doclrte der Herr Profes or im nächsten Augenblicke wird der Bar von den eigenthumlichen , Ruckgrat Verkrümmungen, der Wolf von Starr krämpscn befallen werden und dann wird der Tod sofort eintreten. Alle achteten wohl aus, aber die Sache kam anders, als der Professor erwartet hatte. Bär und Wolf sahen sich verwundert die stattliche Versammlung an und auch nicht das mindeste Leibschneiden schien sie zu incommodlren. Da machte cm Stu dent den Vorschlag, man solle den Thie
ren Wasser geben. Der . Professor, der sich in einer sehr ungemüthlichen Situa-' lion befand, ließ Wasser kommen, die Thiere nahmen einige gierige Schlucke und nun stellten sich rasch die Rücken-mark-und Starrkrämpfe ein. Die alten Magen hatten die Jleischballen nicht so schnell aufflösen können, aber als das Waffer diese Auflösung unterstützte, begann das Gist sofort zu wirken. Also bei'm Schierling die seither übliche Vorsicht nicht ausgegeben !
Pan JSlamiömus. Wie es Leute giebt, die sich allen Ern stes einbilden, daß sämmtliche slavische Nationennach Einheit unter russischem Scepter streben und von einem gewissen Dränge beseelt sind, über Westeuropa herzufallen, so wird auch den onentalischen Völkerschaften mohamedanlschen. Glaubens die Sehnsucht zugetraut, sich unter der Fahne des Propheten zu schaaren und dem Christenthum den heiligen Krieg zu erklären. Dies: Annahme trägt entschieden den Stempel innerer UnWahrscheinlichkeit. So . stark der reli giöse Zusammenhang unter den Mohamedanern ist, so wenig ist daran zu denken, daß Tunesier und Türken, Jndier und Acgyptcr, Afghanen und Araber sich ohne Weiteres zusammenfinden und den Feldzug eröffnen können. Derartige Träume mögen die Fanatiker unter der Geistlichkeit hegen. Aber schließlich sind doch die großen Massen, die ungebildeten, hart arbeitenden, an Entbehrung gewohnten Proleiarier viel zn abgestumpft und phantasienlos, als daß sie sich für die Idee der islamitischen Weltherrschaft begeistern könnten. Wie Zeiten des Alles mit sich fortreißenden MohamedanismuS sind ebenso unwiederbringlich vorbei, wie das abenteuernde Ritterthum, die Kreuzzüge und der dreißigjährige Krieg. Keinem Menschen wird es einfallen, daß die katholische Kirche eines schönen Tages alle ihre Anhänger sammeln und gegen die Protestanten ausziehen könnte. Größer als der Emslutz R.oms ist aber der des Khalisen auch nicht. Es giebt lhatsachlich keinen Orient reisenden von Bildung und Unparteilichkeit, der nicht bestätigt, datz die Mor genländer viel duldsamer, gastfreundlicher und höflicher sind als die Abendländer. Sie lassen die Europäer nickt nur unter sich wohnen, fondern werden nlchl emmal auf die V o r r e ch t e der Fremdlinge neidisch. Aber seit dem letz- , r r r i ür rt t m len iuiucaiuriiicgen nege, ver Besetzung von Tunis durch die Franzosen und dem Verhalten der Westmächte in Aegypten hat sich bei den Orientalen die Ueberzeugung gebildet, daß eö sich um die Unterjochung ihrer Länder handle, und das erbittert sie. .Man wird wohl beareisen, schreibt em Correspondent aus Port Said, 'der viele Jahre in Nordasrlka gelebt hat, daß an die Stelle der Achtung ein gewisses Mißtrauen den Europäern gegenüber Platz greifen mußte. Ich sage .den" Europäern gegenüber; denn , nach Ansicht , s ä m m tlich er gelehrten oder emflußrelchen Araber, die ich auf meinen bisherigen Reisen kennen gelernt habe, giebt es fast keine einzige europäische Macht, welche keine annexionistischen Absichten Hinsichtlich des Orients hätte. Sie unterscheiden sich nach Meinung der Moslims nur dadurch, daß die . einen mehr oder weniger offen gegen einen Theil des Orients austreten, während gleichzeitig die anderen s ch e i n b a r die Partei der Türkei ergreisen und nur ihrerseits wieder wart:, bis die Reihe an sie kommt. Diese Wahrnehmungen fand ich auf meiner Durchreise durch tripolitanisches Gebiet bestätigt, und bereits den ersten Tag nach meiner Ankunst in Aegypten entwickelte ein mohamedanischer Scheikh, dem ich moslimitischerseits empfohlen war, dieselben Ansichten in Alcxandrien Wer wollte bestreiten, daß das Mißtrautn der Moslims gcrechtsertigt ist? Der Kampf mit den christlichen" Mäch ten wird ihnen überall aufgezwungen und, weit entfernt davon,' Panislamiten zu sein, sind sie froh, wenn man sie in Ruhe lapt. Oo Inlanve. Dem Friedensapostel Elihn Burritt wird auf dem Friedhofe seiner Vaterstadt New Britain, Conn., ein Denkmal aus Granit crricktet, welches die Inschrift trägt : .Dem Freunde des Friedens und der Menschen." Geologische Untersuchungen machen es wahrscheinlich,daß der östliche Theil von Kansas, sowie Theile von Nebraska, dem südlichen Iowa und dem nördlichen Missouri dereinst einen großen Süßwassersee gebildet haben. Die in denselben sich ergießenden Siröme, Flüsse und Bäche mußten Ablage rungcn bis zu einer Höhe von 150 Fuß dort anhäufen, bis das Land sein gegenwärtiges Niveau erreichte und das Wasser sich Abflüffe suchte. Aus demCan statter Volksfeste in Baltimore wurde Ende voriger Woche aus dem Rennplatz ein Wettlaus fetter über 200Pfund schwerer Mönncr abgehalten. Bei dieser Gelegenheit hatten ungefähr 50 Jungen das Dach des für die Musik und die Presse errichteten Pavillon erklettert; in Folge ihres Gewichts brach das Dach zusammen und begrub die in dem Pavillon Anwesenden. Unter den schwer Verletzten hcsmden sich Herr Lossau, der Redacteur des .Phil. Tagebl." und Herr Nabenstein, Berichterstatter der. .Freien Presse", die den rechten resp, linken Fuß so schlimm' gebrochen haben, daß eventuell eine Amputation. der Beine nothwendig werden wird. Eva Briggs, ein Mädchen in Lawrence, Mast., welche behauptete, von einer Hüftcnlähmung durch Gebet und festenGlauben.be! eincrErweckungVersammlung zu Old Orchard. geheilt worden zu sein, ist in ein Irrenhaus gebracht worden, weil sie durch ihre religiöse Ausregung, den Verstand verloren hatte . Das ist einer von den vielen
ähnlichen Fällen, welcher bekannt wird, während von allen übrigen nichts verlautet. . Von d e m amerikanischen Schooner Transit", der Mitte v. MtS. drei Meilen von dem Städtchen Cape Grevios a Dis in Nicaragua lag, war der Kapitän mit vier von seinen Leuten nach'Cpe Grevios gesähren,in der Nähe dieses Vlatzes von einer Bande bis an
die Zähne bewaffnete Männer übersallen j und in den Kerker geworfen worden. ! Hier drangen kurz darauf Bewaffnete ein, welche inzwischen die erste Bande überfallen und besiegt hatten, und setzten die Seeleute in. Freiheit. Nach dem Schooner zurückgelangt, fanden sie hier zehn Mann von der ersten Bande, die sich auf das Fahrzeug gefluchtet hatten. Der Capitän ließ den Leuten Grog vorsetzen, diese betranken sich blö zur Bewußtlosigkeit, wurden gefesselt ' und der Capttan steuerte nach Bluesields, wo er seine Gefangenen dem amerikanischen Conzul W. G. Smith.übergab. Ca lifo rnien b esitz t 100,000 englische Walnußbäume, die in 1881 10,000 Centner Nusze ergaben.Die .Mexikanische Nation nalbahn" ist jetzt bis Monterey vollenbet. Virginien hat 172 Tabakfabriken, welche jährlich über 48 Millio nen Pfund Tabak verbrauchen. . Die Berthier'sche R u n k e l-rüben-Zuckerfabrik in Montreal, Can., deren Errichtung 5300,000 gekostet hatte, wurde dieser Tage zum Besten der Gläubiger für tz76,000 vcrkaust. In -Bloomington, Jll., ist m emer lese von 160 Fuß eme Queue von Leuchtgas erbohrt worden, welches so schön brennt, daß cs . benutzt werden soll. . "The chies humbug ot the dayu nennt die .New Nork Sun- die TarifCommission, welche zur Zeit das Land unsicher macht. Z u N e w a r k, N. I., i st e i n neunjähriger Bursche. Namens Edward Kelly, verhastet worden, weil derselbemehrere Schulkameraden dau überredete, mit ihm den Wagen eines GrocerS auszurauben. Der hoffnungsvolle Edward erklärte vor dem Polizeirichter, daß es seine Absicht war, eine .regelrechte Nauvervande zu bilden." Aus San Francisco wird gemeldet : .In - unserer Nachbarstadt Oakland hat sich ein Fall ereignet, der in der Criminal-Justiz kaum vorgesehen sein durste. Ein jüdisches Kmd, an welchem der Beschneidungs-Ritus vollzogen wurde,.. starb an den Folgen' der Operation, und die Coroners Jury stellte m ihrem Wahrspruche diese That sacke fest unter Namhaftmachung des bei dem Ritual Wt amtlrenden judischen Chirurgen oder .Mohel". Nun entsteht die Frage, ob. dieser wegen fahrlässiger Tödtung oder wegen Kurpfuscherei zur Verantwortung gezogen werden kann. l z z i e melden, oas netne Mädchen, das amMontag vorigerWoche ? . .11... jt ern 1 er aus inner einrulqenvoynung iNBrooi lin, N. I., von, einem fremden Frauen zimmer entführt worden war, wurde vo rigen Freitag von emem Detektiv in der Wohnung erner gewissen MaagieKepple, alias Mary Kunpel, alias Mary Miller m Broollyn crudeat.. .Was md war nervös erregt, aber sonst gesund. Das Frauenzimmer gievr vor, oas mv m einer Straße in New Nork angetroffen zu haben, wo es auf einer Treppenstufe gesessen und geweint habe, .daß es jeden Christenmcnschen 'erbarmt habe". Die Kepple ist natürlich in Hast. . Das Verfahren der Polizei in dieser Angelegenheit wird außerordentlich gerühmt, aber der Rev. Dr. Futton, der die'glücklichen Eltern des Mädchens sofort nach dessen Auffindung bcsuchte,sagte mit echt christlicher Bescheidenheit : nur ihm, der Tag und Nacht für Kind., und Eltern gebetet habe, sei daö Wiederfinden des Kindes zu verdanken. . , . . Herr . Otto N. Pa b.st von Chicago, seit, Jahren . Consulär-Agent zu Annaberg in Sachsen,' hat jetzt, da vom Eongresse-die Annaderger Cousu-lar-Agentur zu eineck förmlichen Consu lat erhoben ist,, einem Herrn Geo. E. Bullock Platz machen müssen. ' Zw ei junge' deutsche Mädchen von Wausau, Wisc., Mathilde und Caroline , Bonne, haben, ihrem Vater $800 gestohlen und sind mit einem ntU ien jungen Manne von Montello durchgegangen. Papa ist hinter ihnen her.' Die Unsitte, sich solcher Geschästskarten zu bedienen, welche eine gewisse Aehnlichkeit mit Papiergeld haben, kann in den meistenFällen als Fälschung nicht angesehen werden, ist aber in allen Fällen strafbar und zwar aus Grund folgender Bestimmung der revidinen Statuten der Ver. Staaten : Die Cir kulation oder der Gebrauch von Geschästskarten, welche größere oder gerin gere Aehnlichkeit mit von. den Vereinigten Staaten ausgegebenen Werthpapie ren haben, ist der Vermeidung . emer Strafe von $100 für jeden specielles Fall verboten. Laut Jahresbericht deß Stadt-ComptrollerS in New York ist daselbst der Werth des steuerbaren Ei genthums im vorigen Jahre von 1186 auf 1233 Millionen gestiegen; der Steuerfuß wird von 2.62 auf 2.25 Proz. herabgesetzt werden. ( Die Vermehrung des Eigenthums hat zum großen Theile in einer Erhöhung der AbIchätzung ihren Grund und sonach werden die Steuerzahler, die Reduktion der Steuer nicht sesentlich empfinden. Phil. Kappaport, Ncchtsaulvalt und Notar, 2 Süd Delaware Str., . INDIANAPOLIS, IND.
Oom Lluklande. Ueber den schon bericht teten Selbstmord eines OsficierS an Bord eines russischen Kriegsschiffes im Kieler Hafen theil, man der .Nat.-Ztg." von vertraucnsmerther Seite mit, der russische Ossicie? sei als Nihilist durch compromittirende Papiere entlarvt vorden, und in der finanziellen Verwaltung
deß Schiffe? seien Unordnungen entdeckt. an denen jener Ossiclcr betheiligt gewer r r rr ' len lein joii. Die .Freie Kirche" in Schottland will die Jnstrumental-Musik aus der Kirche ganz entfernen. Vor Jahrhunderten wurde darüber ein heftiger Kamps geführt, namentlich in den Tagen der Puritaner, aber in der Neuzeit herrschte Ruhe, oder wenigstens ein besänstlgez.der Waffenstillstand. Dr. Begg, eir. schottischer Kanzelredner, ist nun der neue Apostel, welcher eine nicht geringe Anzahl Anhänger jener Idee um sich zu sammeln versteht und bemüht ist. . die Oraeln au ollen Gotteshäusern seiner Secte entfernen zu lassen. Er verfaßte auch eine Petition, die er mit Unterschriften bedecken länt und dann der General-Synode unterbreiten will. Unter den letzten Gejetzesvorschlagen für Dänemark, welche vom König bestätigt wurden, befindet sich einer, welcher den Frauen das Wahlrecht fowohl für die bürgerlichen Gemeindeversammlungen, wie für i)ic kirchlichen Gemeinderäthe ertheilt. Nickt genehmigt ist dös Communalqesetz sür die kleine Stadt Akurcyri, weil darin den Frauen nicht blos das Wahlrecht, sondcrn auch dieWählbarkeit sür denStadtratb zuerkannt ward. Die Ausführung v.r?. tiii. v:. o jf. ... ft.ft..ceijcn yane cic tjraucn aua; zu uiui'utretenben Mithelfern des Geistlichen bei dem'Golteödicnste gemacht. Das allge meine Gesetz über das Wahlrecht der Frauen war von dclden Vlblye:iungcn des Althin'gs einstimmig angenommen worden. . . I st DumaL ein Pkagiatot? Der .Gaulois" theilt eine sensa tionelle Neuigkeit mit, welche nicht versehlt Hot, die Pariser Theater- und Autorenkreise in große Aufregung zu versetzen. Es soll nämlich im Theatte" des Jean de Labane, eines Dichters des siebzehnten Jahrhunderts, ein Stück Namens .Iiseto amouroso" entdeckt worden, sein, welches, was Sujet und ' Äüshaü anlangt, mit dem Drama des jungen Dumas, .La Darne.kux ca melils", eine ganz sreppante Aehnlichkeit besitzt. - : . .D em. Geheimrath.v. L an genbck ist vom Kaiser gelegentlich seines Äb.chiedes von -Berlin eine besondere Aukzcichnung verliehen, worden. Der Kaiser hat ihn zum Wirklichen Geheimen Rath mit dem Titel .Excellenz" ernannt, eine Auszeichnung, welche bisher nur ein Mediciner in Preußen erhalten hat, der Geheimrath Lauer, - der Leibarzt des Kaisers, dem der Monarch diesen Titel an seinem achtzigsten Geburtstag verliehen hat und zwar, wie vielleicht wenig besannt, aus Grund eines Scherzes, den er zebn Jahre vorher gemacht hatte. Der Kaiser hatte an seinen? siebzigsten Geburtstag zum Gehcimrath Lauer gecn o . r : . jt e uü Jiun -cuutt, lucnn ic cuty au achtzig bringen, dann bekommen Sie von mir ein excellentes-Geschenk" und an seinem achtzigsten Geburtstag verlieh er ihm in der That das Geschenk des Titels .Excellenz" und überdies schickte er ihm freilich noch das recht stattliche HauSarzt - Honorar von 150,000 M. - ' ' ' D i e B.o n a v a 1 1 i st tn be gingen diesmal den "15. August, den so genannten Napoleonstag, mit viel grö-' ßerer Feierlichkeit als in den letzten' Jahren. -Infolge der durch hit Umtriehf sinmfifttn'a pnfftrtnh'nm nritnisf .... ten Lage sind dieselben ' wieder hoffnungsvoll geworden und sie halten den Augenblick für.gccignet, , wieder auf her politischen Bühne zu erscheinen. Seit dem Tode deL kaiserlichen Prinzen wa ren Zwistigkeiten ausgcbrochen. Die einen gingen mit Paul de Cassagnac, die zveiten.mit Jules Ämigues und die dritten mit dem Prinzen Napoleon (Jerome)'. Die beiden erstem Bruchtheile versöhnten sich und beschaffen, am 15. August' die Einheit der bonapartistlschen Partei zu besiegeln und den Prinzen Victor, den ältesten Sohn des Prinzen Napoleon (Jerome), als den Nachfolger des kaiserlichen Prinzen, nämlich als Napoleon'. V., auszurufen. Die Rufe : .Nieder mit' der Republik ! Es lebe das Kaiserreich! ES lebe Napoleon V. !" wollten lein Ende nehmen. Diese bonapartisiische Kundgebung, an der sich von den 2,200.000 Parisern höchstens 0000 detheiligten, würde, wenn die jetzigen Zustände in Frankreich nicht so. vcrzweisclt wären, mit Spott und Höhn' aufgenommen, werden. Wie die Lage aber gegenwärtig ist, darf man sich nicht wundern, daß die Bonapartisten, die vollständig zu Grunde gerichtet warcn, wieder, daö Haupt erheben. Die iepublicanischm Blätter besprechen desalb die bonapartistische Kundgebung sehr ernstlich und sagen, daß Paul de Cassagnac ganz Rechts habe, wenn ' er M $hiifcstrrtrr V? tiJf In UiCIii, vp VV t",v"H 141 den Haaren lägen, für das Kaiserreich arbeiteten. ' . Ferdinand von Lesseps hätte, als er sich noch in Aegypten be fand,- einen begeisterten Anwalt seiner Sache in Europa zurückgelassen, der Niemänd anders war, als seine eigene Frau. Dieselbe inspirirte täglich den .Clairon" und hat an den . Londoner .Ovsrcver" folgendes geharnischte Schreiben gerichtet: .Französische Blätter haben, einen Artikel Ihres. Journals wiedergegeben, in welchem Sic' finden, daß Herr von Lesseps sür Jht5 ungerechte Handlungsweise sehr unbeqcem wird ; Sie rathen daher ,den englischen Autoritäten, ihn aus dem ersten Dampscr, der nack Mar seille abgeht, .einzuschiffen". Nudenn, ich fordere Sie: auf, diesen Plan doch selber in's Werk zu setzen ; Sie können sicher sein, den Empfang zn finden, den Sie verdienen. Noch bemerke ich, daß
