Indiana Tribüne, Volume 4, Number 442, Indianapolis, Marion County, 3 September 1882 — Page 5

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Aus dem Le0enZZerlins. JeremiaS S p är lich's F erien--'freu d en. Vvn Tr. VZ. Thrensurth.

Ferien, beglückendes Wort! Die Stunde der Befreiung, die langerLehnte, hat endlich geschlagen! Gleich itt rasenden, lo-gelassenen Meute fürchtend, daß der kaum geöffnete Käfig vor ihren Augen sich wieder schließen möchte, stürmen Hunderte von Mitgliedern deZ jungen Deutschland die dröhnenden Treppen hinunter, jauchzend, das Antlitz wonnestrahlend. Victoria! Vier Wochen Ruhe vor den Qualen des Frühaufstehens, vor dem langweiligen Livius, vor griechischen und französischen Vokabeln, vor algebraischen Formeln! Auch die Schulmonarchen, die verhaßten Kerkermeister, schmunzeln, froh der behaglichen Muße. Jetzt giebt es kein typto mehr einzubläuen; jetzt genießen die Böcke, von -denen das Revier der Schulheste für gewöhnlich wimmelt, vollkommenster Schonzeit; einen ganzen Monat wagt es kein fauler Tagedieb, keine widerhaariger Range dem armen Lehrer die Schwindsucht an den Hals zu ärgern. Unter den Zelten, im Grunewald, am Halensee kann man die Herren Pädagogen zu Dutzenden bem Seidel sitzen sehen, um die Wette schmauchend mit den Herren Primanern, die an ihnen vordeispazieren. Nur für eine Menfchenklasse hat jetzt die Zeit der schweren Prüfung begonnen: für die unglücklichen Eltern In ihr Haus sind mit den Ferien die Furien eingekehrt. Ich frage: wozu sind Ferien? Welcher Beelzebub hat diese Ausgeburt der Hölle, diese Zuchtruthe des süßen Familienfriedens geschaffen? Wer das Schießpulver und das furchtbare Nur für Natur" Gedudel und ähnliche Heimsuchungen des menschlichen Geschlechtes erfunden hat, weiß jedes Kind; wer sich aber an der Existenz der Ferien versündigte, das hat bis jetzt noch kein Gelehrter ergrübelt. Möge er und sein Name auf ewig verborgen bleiben! Der Bösewlcht! Mögen ihn die Erinnyen verfolgen, Strafmandate ihn treffen, seiner unglückseligen Missethat würdig! Befcheere ihn das Schicksal mit einem ganzen Dutzend hoffnungsvoller SprößIinge beiderlei Geschlechts! Mögen sie ihm Sopha und Stühle, Lampen und Teppiche verwüsten, ihm das Trommelfell zersprengen mit ihrem Lärmen, ihrem Musikklimpern, ihrem Geschrei nach Vergnügen und Abwechslung! Möge es ihm so ergehen, wie mir! Ich bin nämlich ein Familienvater der zehnten Steuerstufe, und vorläufig nur mit einem Segen, dem von fünf Nachkömmlingen, beglückt. Ich war aufgeräumt, auch meine Stube war es. Eben zog ein glückliches Lächeln über mein Angesicht, denn der Steuerbote hatte mir einen, neuen Nachlaß von 2 Mark und 40 Pfennige auch für die kommenden drei Monate vcrkündet als eine andere Botschaft troK ihrer rosenrothen Färbung die Äosen der Freude von meinen Wangen verscheuchte. Alfred, was ist Dir? Wirst Du ohnmächtig? rief meine :veit bessere Hälfte, als sie mich kreidewcis erbleichen sah. Da, lies die Bcscheerung, mit der uns die Verwandten überraschen. Eulalia, folgsam, wie nicht immer, las: Schnappensteppel, den 8. Juli. Geliebter Onkel! (Ich murmelte: woher denn auf einmal oie fürchterliche Liebe?) Innigst verehrte Tante! Schon längst war es mein heißester Wunsch. Euch und meine guten Cousins und Cousinen einmal wieder zu sehen. Da nun die Ferien angegangen sind, und mir der Doktor eine Luftveränderung dringend angerathen hat, so nehme ich mir die Freiheit, mich bei Euch für diese Zeit anzumelden. Ich störe doch nicht. Morgen Nachmittag um 4 Uhr gedenke ich auf dem Schlesischen Bahnhofe einzutreffen. Papa und Mama senden Euch Allen die herzlichsten Grüße durch Eure bis in den Tod ergebene Nichte C o rn e l i a. NS. Hat Cousin Gustav dielleicht die Liebenswürdigkeit, mich auf dem Bahnhöfe zu empfangen? NS.II. Beabsichtigt Ihr. vielleicht einen kleinen Ausflug nach dem Harzgedirge? D. 0." Wir sitzen bei Tische, demuthsvoll unserm Schicksal und dem Genuß von Gurkensalat und neuen Kartoneln ergeben; die Spekiral-Analyse würde vielleicht auch einige Fleischspuren auf unsern Tellern entdeckt haben, wenigftens behauptete unsere Anna-Liese, welche es wissen muß, da sie als Schlachtopfer vom Fleischer für jeden Thaler einen Groschen bezieht, mit Entschiedenheit, daß sie da5 Fleisch tn der Pfanne geschmort yave. Da, horch! es klingelt! Wieder ein Briefchen. doch diesmal kein rosenfarbenes. bewahre! sondern ein gelbes, mit Poststempel Kesselwitz. Unheimlich lächelte Eulal'a beim Lesen. Entfetzt und Schreckliches ahnend (denn o! ich kannte dies Lächeln bereits aus langer Erfahrung: es war die Stille vor dem Orkan) frage ich: Was . hast Du Neues, meine Gute? Ach, nichts weiter, als daß jetzt die Bescheerung Deiner lieben Verwandten an die Reihe kommt: Deine Nichte Malwine hat die Güte, sich morgen Nachmittag mit der Anhalte? Bahn um 3 Uhr 25 Mlnuten bei uns anzumelden; sie stirbt ja vor Sehnsucht, mich, ihre theure Tante, zu umarmen. Ein schlechter Kalauer stürzte aus meine Lippen, al lein die Gefahr der Situation klar überschauend, zermalmte ich den Un schuldigen noch rechtzeitig zwischen den Zähnen und lispelte unhörbar: Meine Tante, Deme Mantel . Was thun? In verzweifelten Lagen erst zeigt sich die Größe des erhabenen Geistes. Meine Frau ich hatte sie immer für einen Edelstein gehalten f-t p w .ir war zuerst gesaßi, wayreno mir nocn verschiedene gemeine, obendrein noch mit Bomben gemischte Granaten iu den Balt rollten. Den Besuch abschreiben?

Die Berliner Miasmen, die durch den ägyptischen Wirrwarr gewitterschwangere politische Atmosphäre vorschützen? AuZ tausend Gründen unmöglich. Also annehmen selbstverständlich! Es entspannen sich nun weitläufige VerHandlungen über das höchst schwierige Kapitel, wie in vier engen und bereits vollgepropften Zimmern noch zwei Backfische mit ihren Kisten, Kasten und Schachteln untergebracht werden könnten. Indeß das Unmögliche wurde bald möglich gemacht und nach - vielem Hin und Herstellen und Schieben von meiner erfinderischen Gattin ein Raum von einigen Quadratfuß herausgeklügelt, - in welchem unser lieber Besuch, allerdings in trauter Bettgenossenschaft, zu residiren hatte. Ich meinerseits verstand mich seufzend zu einer Erhöhung des wöchentlichen Etats um den vierfachen Betrag meines SteuerÜberschusses und verpflichtete mich in einem besonderen Paragraphen des Con-

traktes auch die Kosten der auswärtigen Angelegenheiten, d. h. aller Spaziergänge und Fahrten desgleichen auch der Theaterbesuche zu tragen. Auf die Herrichtung von Ehrenpforten und dem sonst üblichen Willkomm", wurde still schweigend von beiden Seiten Verzicht geleistet. Der angedrohte Nachmittag erschien. Zwei Droschken wurden bestellt; in der einen fuhr ich nach dem Schlesischen, in der anderen Gustav nach dem Anhaltischen Bahnhof ich weiß nicht, warum der. Junge gegen diesen anerkannt so großartig gebauten Bahnhof sich sperrte aber es half ihm nichts. Mit einer Pünktlichkeit, die einer besseren Sache werth gewesen wäre, brauste der . Zug . heran. Schon ertönt eine Süberstlmme aus dem Fenster : Ach, Onkelchen. Du selbst Du bist doch gar zu prächtig!" Mit Mühe mich den stürmischen Umarmungen meines Nichtchens entwindend, will ich der Siebenfachen wegen nach der Packkammer eilen, als ern wisperndes Sümmchen mich zurückruft: Onkel Alfred, ich bin auch da!" Ein Schrecken fährt mir durch die Glieder. Ist'S möglich? Karl, den nichtsnutzigsten von allen zwölfjährigen Rangen der Welt, den durchtriebensten Unheilstifter, ihn hatten sie natürlich um ihn in Kesselwitz auf eine gute Weise loszuweren, mir noch als Zugabe in den Wagen gepackt ! Nette Aussicht! Vier volle Wochen den ausgelaensten Schlingel der Welt im Hause zu haben? Mit welcher Miene soll ich Unglücklicher meiner beleidigten Gamn unter die Augen treten? Welche Gardinenpredigt wird mich für daS scheußliche Verbrechen, Onkel einer schier- unzählbaren Zahl von Neffen und Nichten zu sein, bestrafen? De- und wehmüthig, gleich einem armen Sünder, traf ich mit meinen beiden Gästen in unserer Behausung ein und verschluckte sehr weise eine geistvolle Anspielung, mit welcher ich Karlchen einführen wollte. Er sei, gewährt mir die Bitte" u. s. w. Eine mündliche Auseinandersetzung betreffs memes ohne Zweifel komplottmüßlg begangenen Attentats wurde einstweilen durch die große Menge der Versammlung verhütet, doch sprach der Blick aus einem gewissen Auge deutlicher und beredter, als die noch so edle Entrüstung eines StaatsanwalteZ jemals zu donnern vermag. Ueber verschiedene peinliche Erörterungen, welche sich in Folge dieses Ueberfalles noch bis zur Geisterstunde hinspannen und den lang gehüteten häuslichen Frieden zu zerstören drohten, gestatte der gütige Leser, den Schleier des Geheimnisses zu decken. Genug, das? der eheliche Himmel eine Zeit lang sich nicht ganz ungetrübt zeigte. Noch umwölkter aber sah es droben aus. Ganz harmlos sollten Karlchens Scherze nicht immer ablaufen. Vermöge seiner universellen Befähigung für alle Künste und Handwerke versuchte er einst, da er während meiner Abwesenheit in mein Zimmer gerathen war. den Barbier zu spielen.' Arthur mußte sich niedersetzen und eine Serviette um den Hals binden, und nun ging es flott an's Einsei en ilnd Barmeren, wob der .iinr Umstand gänzlich hinweg Uer über den ah, daß seine Sense über ein Feld dahin fuhr, wel ches bei einem Alter von zehn Jahren nur in höchst seltenen AuZnahmefällcn den Männerschmuck zu zeitigen Pflegt. Plötzlich erhebt sich ein markerschütternder Schrei; das ganze Hau? vom ersten bis zum letzten Skcckmerk läuft zusammen; man findet Arthur mit zerschnittener Backe. Gesicht, Hände und Kleier von Blut triefend. Nach Haufe gerufen, treffe ich bereits den Arzt anwefend und des Knaben Wange mit kräftigen Fäden zusammengenäht. Merkwürdiger Weise ist der Hergang der Geschichte noch heute in ein räthselHaftes Dunkel gehüllt, da Karl einerseits behauptet, von Arthur n'5 Bein gekniffen worden zu sein, andererseits das Messer längst aus der Hand gelegt haben will, als der verbängnißvolle Schnitt geschah. Unter solchen Umständen bleibt natürlich nur die Erklärung übrig, daß Arthur's Backe mit einem so riesigen Magnetismus begabt war, daß das Messer selbstständig vom Tische auf sie hinflog. Der bedenkliche Vorfall hatte außer einem - mehrtägigen Schmerzenslager und einer tiefen Narbe, die dem Ge sichte des Jungen bereits heute einen martialischen Eharakter verleiht, we nigstens die wohlthätige Folge, daß er vom Momente an für ewige Tage eine feierliche Ruhe in meine Räume zauberte. 'Alles ging auf Socken, jeder Laut auf ' die Tonart Plamsnmo. Nichts von den gewöhnlichen Katzbalgereien, das Piano schien in eleglschc? Stimmung seinen cywanengesai'g verhaucht zu haben; eS herrschte 0u beSstille. Endlich bat die Sonne ein Einsehen, sie trocknet die Pfützen und lockt uns m'S Freie. Malwinen's Geburtttag muß selbstverständlich festlich begangtn werden. Gerührten Hebens dankt sie mir für mein ifäen!: -BackstkSHenS Leiden und Freuvck. 2Baj (cCl am

Nachmittag unternommen werden? Keiner der" gemachten Vorschläge gewinnt eine genügende Stimmenmehrheit, bis endlich der zoologische Garten seine der Jugend unwiderstehliche Anziehungskraft entwickelt. Die . jungen Leoparden, die neugeborenen Wild schweinchen und Nasenbären müssen durchaus in Augenschein genommen werhen.... Die . Karawane bricht auf, von der weisen Hausfrau mit Kuchen, Schinken und anderen guten Dingen auskömmlich versehen. . Wir sind an Ort und Stelle. Der Strauß, der, nachdem er im Winter von Bubenhand seiner Federn beraubt worden, jetzt, gleich mir, zu dem Geschlechte der Gerupften gehört, ist bewundert, Löwe und Tiger bei ihren Mahlzeiten besichtigt. Wir wanderu zum Elephanten. Mit einem Male ein gellender Aufschrei. Karl schwebt, von des Dickhäutigen Rüssel gefaßt, in höheren Regionen; der liebe Kleine hatte die übliche Semmelspende mit Stecknadeln gespickt, das gestochene, wuthschnaubende Ungethüm machte Miene, ihn zu zertreten; glücklich rettet ihn der Wärter, aber der neue Strohhut ist total zerstampft, Wamms und Beinkleid Ruinen einer schöneren Zeit. Aus war die Freunde. Malwine und Karl

werden in eine Drojchke gebracht, die Uebrigen begeben sich betrübten Herzens und müden Fußes auf den Rückweg. Wie alles Irdische, so nahen ach die Ferien ihrem Enoe. Meine Befriedigung hierüber, wird einigermaßen durch den Gedanken getrübt, daß Eornelie in bedenklicher Weise für die nächstjährige - hygienische Ausstellung zu schwärmen anfängt. Es hat ihr zu gut bei uns gefallen. - Die Jenen der Kmder sind oie Schule der Eltern. Ich fordere alle Familienväter auf, zu dem vorläung erst seit zehn Jahren bestehenden Unterricktsaesetz durch Ma jenpetttlonen einen Zusatzantrag zu stellen, welcher dahin lautet: Die Fenen sind aogeschant. Jeder Versuch, sie wieder einju führen, wird mit der Strafe belegt, welche auf Hausfriedensbruch gesetzt ist. Die blinden Knöpfe. Sin wahrheitsgetreue Skizze aui dem Eolda tknleben. Der Serr General hatte in der GarnisonSstadt B. das erste Bataillon des Regimentes infpizirt und war über die Haltung und das Aussehen ver Mle zufrieden. ' . . i r r Nach Beendigung oes milnarlicyen Aktes hielt er eine Ansprache an daS Offmer-Korps : Ich kann nicht um bin, meine Herren," sagte er in sehr freundlichem Tone, hierzu widerholen, ' . v I was iqj oerens vor oen unfeinen viilpagnieen ausgefpochen habe, daß ich nämlich mit demBataillon außerordentllch zufrieden bin. Der Äorve'marsch war ein ausgezeichneter ein höchst eleganter. Auch die Montirungsstücke der Leute befanden sich in der besten Ordnung, es war AUeS untadelhaft. Nur einer Kleinigkeit möchte ich ganz flüchtig erwähnen. Ich habe da einen Mann gesehen ich glaube es war der Flügelmann der ersten Kompagnie dessen Knöpfe nicht ganz blank geputzt waren. Aber wie gesagt, das ist nur eine ganz unbedeutende Kleinigkeit und ich will durchaus keinen Tadel aussprechen. Das ganze Bataillon befand sich ja in einer so vorzüglichen Ordnung, daß es mir nicht einfallen konn, irgend welchen Vorwurf wegen dieser geringfügigen Sache ausznfprechen. Also nochmals, meine Herren, ich bin sehr zufrieden! Ich danke Ihnen, meine Herren!" Freundlich grüßend schied der General und der Bataillonschef wandte sich an die Kompagniechefs: Meine Herren, Sie haben gehört, wie anerkennend der Herr General sich über das Bataillon geäußert hat. Ich freue mich, daß es einen so guten Eindruck auf Sr. Excellenz gemacht hat. Die Geschichte mit den blinden Knöpsen hätte freilich nicht vorzukommen brauchen und der Tadel, den der Herr General ausgesprochen hat, war sehr berechtigt. Warum waren nicht sämmtliche Knöpfe blank? Warum mußte gerade der Flügelmann der ersten Kompagnie mit blinden Knöpfen antreten? Solche Unordnungen dürfen nicht wieder vorkommen. Im Uebrigen spreche ich Ihnen meine Zufriedenheit au5. Ich danke Ihnen, meine Herren!" Ernst grüßend entfernte sich der Major. Der Hauptmann der ersten Kompagnie wandte sich an den Lieutenant, in dessen Zug sich der Mann mit den blinden Knöpfen befand. ' Aber, Herr Lieutenant, das ist ja in der That eine miserable Wirthschaft in Ihrem Zuge. WaS falltJhnen ein, die Leute mit ungeputzten Knöpsen antreten zu lassen! ES sab.' wirklich schauerlich aus.. Sorgen Sie dafür, daß dergleichen nicht mehr vorkommt, sonst heißt es, die Leute der ersten Kompagnie laufen mit verrosteten Knöpfen herum." Der Hauptmann grüßte sehr mürrisch und entferr te sich. Unteroffizier Schrcibcrger!" Zu Befehl, Herr Lieutenant!" Nun fagen Sie mal, Unteroffizier Schreiberger, wagen Sie es denn überHaupt noch, mir vor die Augen zu treten! Ich dachte, Sie wären vor Scham längst in die Erde gesunken? Nachdem solch' ungeheuerliche Loddereien in Ihrer Korporalschaft vorgekommen sind können Sie sich ja kaum mehr von der Welt -sehen lassen. Die ganze Kompagnie ist blamirt durch Ihren Mann mit den 'verrosteten Knöpfen.- Es ist kaum glaubliche dak solch' haarsträubendeGeschichten Passiren können. PassenSie auf Ihre Leute auf, lassen Sie sie nicht so 'rumbumeln. Zum Donnerweiter, daö erwarte ich." Nachmittags .führte der Untersffizier Schreiberger vier Mann zum NacZeerzieren. unter wcÄen sich der Mann befand, dessen !:!yfe am Morgen yicht anz blank geunen Uordm. un ixt n richtete erenoe Anrede:'.

Musketier Breitkopf! Sie Hanswurst, Sie müßten.Ochse heißen. Ist mir noch ein solches Rind von einem Esel vorgekommen. Blamirt der Affe die ganze Armee vor der gesammten europäischen - Macht, indem er n.Ä Knöpfen antritt, die mit Schuhwichse beschmiert jin&. Seine Excellenz, der terr General, waren außer sich vor orn, wie ich mit meinen eigenen Ohren gehört habe. Wenn die ganze Kompagnie auf Festung geschickt wird bei Wasser und Brod, so trägt dieser Rindskopf die Schuld daran, der seine Knöpfe seit Erschaffung der Welt nicht mehr geputzt hat und die so schwarz find, wie die ägyptische Finsterniß. Wenn man sie nur ansieht, beschmutzt man sich die Augen, so voll Dreck hängen sie. Machen Sie keine so einfältige Visage, Musketier Ochsenkopf, denn so sollten Sie heißen. Der Esel weiß, daß er ein Schaf ist und dennoch bleibt er ein Rind. Du heiliger Pudelhund, zusammengerechnet mit drei tauben Nachtwächtern und einem pensionirten Kommißbrot! Ist mir je ein solcher Faselfritze vorgekommen! Der Mensch starrt vor Schmutz, das er am Mond kleben bleibt, wenn ich ihn dr'an werfe. Ein gewichster Schornsteinfeger ist im Vergleich zu diesem Igel ein frischgewaschenes Ballfräulein. Die Hottentotten putzen ihre Knöpfe und dieser Hornipe! schmiert die seinigen mit einer wahrenWollust im Straßenkoth herum. Und nun erwarte ich von Ihnen, Musketier Rindskopf, daß Sie in die Erde sinken und auf der anderen Seite wieder herauskommen bei den Schlammfressern, zu denen Sie gehören. Sie Tintenfisch!"

Der Mergarten inneryalö der Stadt ist eine ganz besondere Eigenthümlichseit Berlins. WaS die Umgebung Ber lins an landwirthschaftlichem Reiz hat, ist eigentlich erst im letzten Jahrzehnt so recht entdeckt: worden; jedenfalls aber lag Alles, was an anziehenden Punkten etwa, vorhanden war, viel zu weit ab, um auf täglichen Besuch rechnen zu dürfen. Daß aber der Berliner sich mehr als irgendwer für die jreenen Beeme" interessirt, hat schon Heine in seiner faustischen Manier erzählt. So ist es denn begreiflich, daß man dem Hange nach grünen Blättern durch Ausnutzung jeden freien Fleckchens Erde ein Genüge zu schaffen suchte. Wo immer sich hinter dem Hause ein Streifen unbebauten Terrains vorfand, da wurden ein Paar Kastanien-, oder auch wohl Linden-Bäume gepflanzt, der Boden wurde planirt, mit Kies bestreut, soviel Tische und Stuhle, als irgendwie Platz fanden. wurden reihenweise nebeneinander gestellt, eine. GaSleituug angelegt und der Biergarten" war fertig! Was fragt der Berliner darnach, daß solch ein Stückchen baumbeschatteten Hofes eigentlich doch mcht die en ernteste Aehnlichkeit mit einem Garten" hat? Daß die Lust selbst in Faustens versluchtem, dumpfem Mauerloch nicht chlechter ):m konnte, als m den Lichtchatten, die ringsum von thurmhohcn Häusern eingerahmt werden, nach keiner Seite hin einen Blick haben, und auf denen der viereckige Ausschnitt des grauen Himmels, platt, wie ein Deckel ans dem Topf, zu liegen scheint? Der Speisen nicht immer lieblicher Duft, der Geist unserer Getränke, der gen Himmel verdampft, dazu das Aroma auch der billigsten Cigarren und nicht zuletzt die Ausdünstung einer Anzahl dicht zusammengepferchter Menschen, das Alles mischt sich mit dem Ruß, der aus den benachbarten Essen herniederfällt, mit dem aufsteigenden Sandstaub, den jeder Schritt, jedes Rücken eines Stuhles erzeugt, zu einer Atmofphäre, die wohl gesehen, begriffen, aber nicht beschrieben werden kann! Vergebens hat der luxuriöse Zug, der durch unsere Epoche weht, solche Gärten mit Wasser zerstäubenden Fontainen geschmückt! Vergebens ist dort im Winkel eine Blumcnverloosung aufgestellt, von deren Regalen die Kinder der Flora ihre Lieder hcrniederhauchen! Vergebens entleert sich sogar Allvaters Gießkanne über den Biergarten seiner Bäume dichtes Laub läßt nicht Lust, noch Licht, noch Regen nach unten, läßt weder Dunst noch Qualm nach oben Passiren. In der schneidigen" Atmosphäre nun man kann sie schneiden, meinen wir in der sich Lunge, Nase, Herz und Magen laben, darf auch das Ohr nicht leer ausgehen. Und weil das Gemurmel der verfammelten Anwesenden nicht völlig harmonisch abzustimmen war, weil doch ein dazwischen durchklingendes Kindergeschrei nicht für Jedermanns Geschmack gleich einem Piston-Solo zu erachten, kam der Biergartenwirth auf den geniösen Einfall, die Genüsse, die sein Lokal so verschwenderisch bietet, um einen Ohrenschmaus zu bereichern: er engagirte ein Orchester. . Ist's auch nicht immer Bilse 'oder Stern nicht einmal die Symphoniecapelle so sind es doch rechtschaffene Amtsgerichtsdiener und Magistrats-Executoren, die dort ihre Weisen ertönen lassen! Wie schön bist Du!" singen sie den Garten am Mh. ir an. und Wer hat MH, M schöner Wald, aufgebaut fo hoch da droben?" so fragen sie die Schornsteine, die des Schachtes Mündung wie ein Gitter umgeben! O, sie sind herrlich, sie sind reizend, diese Berliner Biergärten! Und doch thun wir ihnen Unrecht! Nicht überall sind' schattige Bäume. nicht überall ist Luft erstickend und der Hlmmel nur als mikroskopische Erschel nung wahrzunehmen o nein es giebt auch noch andere Viergärten in Berlin. Da sind zunächst die festlich .erleuchteten" Gärten. Aus jeden Men schen, der dort Platz fmdet, sind fünf Gasflammen vorhanden, und auf je Gasnammen kommt ein Quadrat fuß Raum, Damit die Blumen nickt unter der Hitze leiden, sind sie von Eisenbles, und weil, daö Wasser der Flmtatnen verdunstet: kannte, ist eS rMr al fresco gemalt. Mit der im m In. i : w 1. f. . ylnnmsrarre uverrely; uns der Najft

rer ein Packet schweißdichter Taschentücher er sollte sie uns wenigstens überreichen! Hie? aber ist es keine profane Beamtenmusik, die durch den glühenden Brodem rauscht, hier sind eS Künstler", die mit heißem Bemühen und unter permanentem Transpiriren den Wirth gegen die . Anklage, er nehme es zu lau mit seinem' Geschäft, vertheidigen.' Mird doch sogar nebenbei Theater gespielt. Und noch ' eine Sorte solcher Gärten" ist zu verzeichnen. . Keine Geldverschwendung, kein Baum, keine Musik und doch Kopf an Kopf besetzt. Ein Stückchen asphal-

tirter Boden, eingefakt von Epheuspaueren, :m Venen Falle geschmückt Mit einem halben Dutzend Oleanderkübeln - darüber e:n Zeltdach gespannt, daö den Himmel nicht einmal sehen und den Mischmasch von Gerüchen nicht einmal emporsteigen läßt dazu ferner Preise erster. Güte, Speisen mit allerfeinstem Namen und Bier von allerzweifelhaftestem Herkommen das ist auch ein Biergarten ! Won der ölauen Jaröe. Unter allen Darbendes Regenbogens ist wohl keine, die sich einer solchen Beliebthelt erfreut, wie die blaue Farbe. Wir Deutschen besonders haben eine Vorliebe für sie , und betrachten sie als Symbol der Treue und Beständigkeit, auf welche Eigenschaften wir ia mehr als andere Nationen Anspruch erheben. Auch ist keiner anderen Farbe die Ehre zu Theil geworden, den Namen einer Königin zu tragen, und zwar der beliebtesten und geehrtesten, der Königin Luise. DoS Luisenblau oder Kornblumenblau erinnert uns stets an die. edle Frau, wie eS auch die Lieblings färbe ihres Sohnes, des deutschen Kalsers ist. In der Dichtkunst spielt die blaue Farbe eine Rolle, wie keine andere. Wer hätte nicht von der blauen Blume der Romantik gebört, dieser Wunderblume. . Mit ihrem Kelch so tief, In dem das Zauierwesen Der deutschen Dichtung schllef? Aber gefunden hat sie Niemand, noch weniger gepflückt; selbst Heinrich von Ofterdingen nicht, der doch in dem gleichnamigen Roman Hardenberg'S sie wenn auch nur im Traum er blickt. Als er sich nach ihr bückt, verwandelt der Blumenkelch sich m ern füßeS Mädchenantlitz. Wird so nicht auch Ruhm, Ehre und Reichthum, nach denen wir jagen (denn ein Jeder sucht irgend eine blaue Blume"!), sich verwandeln oder gar verschwinden. wenn wir sie erreicht zu haben glauben? Jedenfalls erscheint die blaue Blume" und die blaue Farbe als Verkörperung des Ideellen, Wunderoaren. Sagt man doch auch, um das NonPlusultra eines Wunders zu bezeichnen: ern blaues Wunder", und wer unklar, Phrasenhast, ohne ein Ziel zu erreichen, redet, der spricht rn's Blaue hinein". Mit dem Wunderbaren hängt wohl auch der beuebte Märchenhelo Blaubart zusammen; warum muß er denn sonst gerade einen blauen Bart haben, und mcht einen. grünen, oder rosenfarbigen? Die einzige Bezeichnung, bei der das Blau feinen ideellen Charakter verleugnet, ist der blaue Montag. Der Ursprung desselben datirt, wie man sagt aus dem sechszehnten Jahrhundert. Damals pflegte man am Montag in der ersten Fastenwoche die Kirchen mit veilchenblauem Tuche zu behängen. An diesem Montag machten sich die Handwerksgesellen von der Arbeit frei und nannten den Tag, wegen der Farbe des Kirchenputzes, den blauen Montag. Später dehnte man diese Arbeitsfreiheit auf alle Montage in der Fastenzeitlnd schließlich auf , alle Monate im Jahre aus, die nun sämmtlich, wie der lustige Seifensieder sagt, b.lau gesärbt wurden. Schließlich müssen , wir , noch etwas Blaues betrachten, das sich im Allgememen keines allzuguten Rufes erfreut. nämlich den Blaustrumpf. Dieses ominöse Geschöpf ist nicht in Deutschland, dem Lande, der Gelehrsamkeit, geboren, auch nicht in Frankreich, , der Heimath der Precieuses, sondern hat seine Wiege in England zu suchen. Es soll nämlich in London em uteranschästhetischer Verein existirt haben, dessen Seele ein gewisser Dr. Stillingfleet war, der die Gewohnheit hatte, blaue Strümpfe zu tragen ein Artikel, der damals, zur Zeit der Knieehofen und Schuallenfchuhe, natürlich weit mehr zur Geltung gelangte, als in unserer strumpsverhüllenden Zeit. Fehlte er einmal, so pflegte man zu sagen: it !g nothing withont tho blu etocks ings (es geht nichts ohne die blauen V , . r v ..v r -r t j numpse). uno icyllesnm naym oer ganze Verein den Namen des Clubs der Blue Stockings" an. UebngenS scheint die blaue Farbe gegen Ende des vorigen Jahrhunderts rr , nt t l 1 V . o ,7. 1 V in ngiano uoeryaupi oas ginooi ver Schöngeister gewesen zu sein. So erzählte man, daß eine wegen ihrer yastfreundschaft berühmte Dame, Lady Cork, ihre Einladungen auf rosa Papier schrieb, wenn eö sich um eine Gefellfchast von Personen auS der großen Welt handelte; trugen die Einladung?karten dagegen die blaue Farbe, so wußte man, daß man eine Versammlung von Literaten und Gelehrten antreffen werde. Im Allgemeinen also sinden wir, mit Ausnahme des blauen Montags, die blaue. Farbe überall als Vertreterin des Idealen, Wunderbaren, Ungewöbnlichen. Dann hat sie. denkt man da unwillkürlich, in unserer Zeit gar wenig mehr zu schaffen, die eher für unbestimmte, arünlick-bräunlicke und gräulich - bläuliche Farbenmischungen zur Abwechslung zu schwärmen scheint. . Aynungen. Wie der Lygbon Äercury" meldet, erschien neuli ein elegant gekleideter ir !i L..n..i. frt t i4 t L.'cann mii yeriiyrre !vuene im moai nonH-Uureau des LlatteS und bat um

Auskunft, ob keine Telegramme ange kommen seien, welche in Alexandrie n Gefallene namhaft machten. Als er vernahm, daß noch keine solche Namensliste eingelaufen sei, erzählte er unter Thränen den Grundseiner Nachfrage: Die Mutter und die Frau ei neS in Alexandrien befindlichen Offiziers Namens Revington hätten in der Dämmerstunde den Abwesenden dreimal nacheinander mit kläglicher Stimme Mutter" rufen gehört und seien darüber im höchsten Grade

alarmirt. Wie daS. genannte Blatt nun weiter erfahren, hat die Admiralität der Familie des Capitän Revington am nächsten Tage mitgetheilt, daß di fer zur gleichen Stunde, wo sie feine Stimme zu boren. glaubten, m den Straßen von Alexandrien erschossen wurde. Denjenigen welche aewobnt smd. solche Vorkommnisse einfach mit dem orte Humbug" oder Schwindel" abzuthun, muß. doch gesagt werden. daß in neuerer Zeit die Wissenschaft sich durchaus nicht mehr so heftig, wie früher, gegen die Möglichkeit einer so zu sagen telegraphischen oder telephonischen Mittheilung von H l r n zu Hirn sträubt. Sie hat im Laufe der leen fünfzig Jahre so viele Dinge in die handgreifliche Wirklichkeit treten sehen, die allen früheren wtssensckaftlichen Annahmeit schnurstracks zuwiderliefen, daß sie vorsichtig geworden ist. Wenn jetzt in dem sogenannten Seelenleben des Menschen Dinge vorgehen, welche sich die Wissenschaft innerhalb der . j e h i g e n Grenzen ihres KönnenS nicht zu erklären vermag fo beeilt sie sich nicht mehr, diese Vorgänge abzuleugnen, sondern hofft, daß sich xi I fc vcri ui.!jT ivuicim Uly ousllr eine nalurume Erklärung sinden wird. Unzähligen Menschen- sind soe nannte Ahnungen" nach Art der oben erzählten entweder selbst vorgekommen, oderj sie haben dafür daS Zeugniß naher und nächster Verwandter, bei deren Erzählungen die Annahme ab-. sichtlicher Täuschung ganz auögeschlossen ist. Dagegen läßt sich mit dem bloßen Ich glaube nicht daran" nichts ausrichten. Sckon ein vor fünfzebn Jahren erschienenes streng Wissenschaftllches Werk fagt bescheiden. Es ist dies ein im Ganzen noch wenig aufge? yeutes Gebiet des Seelenlebens und oft mögen absichtliche oder unabsichtliche Täuschungen mit untergelaufen sein. Viele hierher gehörige Fälle sind aber in dem Grade constatirt, daß nur übertnebene Zweifelsucht sie in Abrede stellen kann. Es ist die Ausgabe einer späteren Zeit, mit der Leuchte einer wissenschaftlichen Kritik in dieses dunkle Gebiet einzudringen und den Abnungen die ihnen gebührende Stelle in der Lehre vom menschlichen Seelenleben anzuweisen." Hierbei ist naturlich der kindische Schwindel, daß die Geister Verstor. bener sich in mehr oder weniger plumper und alberner Weise vernehmbar machen, ganz bei Seite zu lassen. Dagegen ist man vielleicht auf richtiger Bahn, wenn man, wie es jetzt von englischen Gelehrten geschieht, die Möglichkeit unmittelbarer Mittheilungen von Hirn zu Hirn durch Wellenschwingungen (brairi -wave, wie man sie gcnannt hat) annimmt. Man hatte da etwa ein Senenstüa zu der Electrizität m denken, und zwar auch in sofern, als solche Mittheilungen nu unter gewinen besonderen Bedingungen und Veranlagungen der betreffenden Gehirne stattfinden können, keineswegs aber unter allen Umständen zwischen beliebigen Menschen. ES besteht auch die Annahme, daß, wo die zu solchen Hirnmitthellungen erforderliche Anlage überhaupt vorhanden ist, sie sich gerade in den letzten Augenblicken des erlöschenden Lebens und überaus gesteigerter Kraft äußert. Daraus würden sich die häufigen unbestreitbaren Fälle folcher Ahnungen erklären, welche dem empfangenden Theile daS Bild, oder die Stimme eines in weiter Ferne von ihm sterbenden Freundes, oder lieben Angehörigen sinnlich wahrnehmbar machen. DaS Alles sind vorerst allerdings nur unsicher tastende Versuche, eine Erklärung für jene seltsamen Erscheinungen zu finden und zwar ohne Zuhülfenahme emes kindischen Wunderglaubens. Ge sucht wird die Erklkrung durchaus innerhalb des Bereiches der Naturkräfte. Eine Eraründung M nesmnersten WeseuS dieser Kräfte ist ja auch bei der Electrizität und dem Magnetismus. selbst nachdem man sie dem Menschen dienstbar gemacht hat, noch nlcht getUNgtN. Moderne Gründung tn'. Nachdem man in Berlin, wo es über Haupt keine Bauern giebt, einen Central Bauernverein schassen wollte, schlagen wir vor, an nachstehenden Orten die folgenden Vereinigungen zu gründen : In einem Bergwerk : einen CentralLüftfchissverein. In emer' Kajerne : emen Wittwenverem. In einer Mädchenschule: einen Krie gerverem. In der Lueburaer Saide: einen Taucherclub. Im Herrenhaus : einen Kindergarten. In Dalldors: eine Akademie der Wissenschaften. Auf hoher See : einen Straßenfegerverein. (Wespen.) Zur Verlobung desFräulein V.Rothschild mit demPrin .. z en v. W a g r a ra. Der Freier ist'aus fürstlichem Geblüt, Den Luxus kann sich Rothschild's Kind erlauben; Was aus dem Bunde Herrliches erblüht. Läßt sich in einem Sötz zusammenschrauben : Der Bräut'gam - kommt zu - anderem Kredit, Die reiche Braut z einem anderen Glauben.

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MggslllK I 1 - c ülu. Sin lnrttnrt'0450 l'" j 'a. r m. r allsemnnen s ociuicagcv ttegk es?-" Stypyöstvie.k?, Siphtkni, Cfti 5'w.uK. vjr schule, v' fasern tt e t anftttkeudenSran? heittn. 22 ranle brxuifsrn. ffelcf iediektt, foHit eS niSUch Z-,hrr 1 fcffrnlt ttlfstili y v i- - - wert, aSde as schwarz Erbrechen pattgesunde htt,,. Fiebernde und kranke Orhni Birtrt. Zttxyomn nipiiai uns kZnndliese verbüket durch Baden ra ,Xoi dyS ftkurd.UnreweLust mMd, lich gemacht v. gereinigt. Gegen schlimmen Hals ' m sickere? Heilmittel. vnstekgsstoff zer, störe: Sezea erfrorene Fnhe, Froft beulen, Hämt rrhoiden, aufge riebene Haut . KkeumatismnS geheilte Weich, weikerlelnt durch den vedrauch deS mMl" erlangt. Schiffsiieber verhütet. Zum einigen des Athems und Tau, der versöhne ist ' cl unübertrkislich. Katarrh gelinlert und geheilt. Kose geheilt. Brandwunde aus der Stelle geändert. Narben verhütt!. Kuhr kurrrt. Wunden rasch ebeilt. Ich habe das Fluid vahrend unserer jetziaen Echarlaifieber Heimsn cbung mit entfctnttenfni Nutzen angewendet. Cl ijl für daö ÄranTenjlmm erttchAch. 23m. F. Santford. Errie, 551a. Gib Nittkl mn thU rttche oder Pflanzengifte, SNchk. . .. yoken unV Yecken Narben verhütet. üin Mitglied Nlkiaer ??srifie ttUm die Pockk. Ich endete da ncK an ; der Patievt verfiel nickt in Fieberte, be. hielt keine Pockennarbe, konnte' uach ttne drei Woche der mher arhen, nd die Andere im Hse blieben rer schont. I. LZ. Parkin so. Zidslarnrdia. Tie Bttjte hier ge kraulen Darvvi Flmd mir gcoZiem idfelge fcd Tirhtherie. .Stollen erk. Vreensbcro. ffiCi Flechte acSzetrvcknet. öholera rerhAet. schwüre gereinigt und geheilt. Sti Todesfälle der Leichnam damit be handelt- werde; es rrird jede iderliche Geruch verbaten Der ausgezetnet rzt Tr. J.tärto eirn, Fcrk, pat : Jch bin uberjen?t dad Pref. Darb? rer lackie Zzluld ei erih volles TeSinftciruuzs Mittel i?.Scharlachs pebcr geheilt. anderbilt Universität. Naskvllle. Tenn.k Ich bescheinige die botst rcrttefflichen Üizenschaft vo Prof. Dariy Prorbylanie Fluid." ZI Des tuftrirnngS Ad Sik'.nizuugSmittet tst eS sochl theoretts ie praktisch rcrzüzliche? vlZ andere be kannte Mittel. N. T. L u r t o n, Prcf. der Chemie. . .Tarbrs luid wird empfohlen vsnsHon. Sllezavler H. SterdenS,ecrgta: Wev. LhaS. K. Deems, FremtlinqS-Lirche, N. F.? 3 es, Lonte, Lolumbia, Universükeprcf., Re. Sl. I. Battle, Prrf. Merrer-Uair-erfität: ff. Zl?ierre. Bischcf M. 0riSe.,LirS. 1 Durchaus nothwendig Frieden Haus hatt. Aolikommen uschärl:Z. Zu innerlichem ier außA lichem Gebrauch für Mensche nd fcuh . Das ölulfc" ist gründlich errrcdt werden und tttt habe Beweise vollauf, dah tt alle 4 da bewirkt äs vier von ihm behauptet wird. Zur rallstntize uLkunft lasse rnan sich bei seinem Lpotheker ei, Szemplar der Brcschure geben der wende sich deShatt a die Sizenthümer, I. H. Aeili o., Fairicirende Chemiker, PhiladtlxHis. ilft iinh 3nnrrsnsstsi slst unö Zuverlässig.Saxford's Liter Ixytgorato; A lUVVlUlljl f9 dr. Saxford's Liter Ixtcgoratoe jll daö HäuptHauömlttcl sei AraNlHcü derH ööeber, deö Magerlö u. der Einzeweide & rr M rt er n - er. wl I I 0ß :3 rntM nur 3? flau ; :8 schroZcht niemals. ist ad führend und regend. S 'Versucht ö. I j .A- ' . -w V- vsC5, A fei-s-iT &&Ä&rFi B ..S -IV,. .feV .1 W A ' Zm m " J " .T w-V VäVVV i o):? SV v ".vv AV" :.'.J! vi av rrvi 'i y:. i aa.-A,'. I V s. v. i " IZWSiZi i . LUVVÄ'!i ' I V" - T s .r A r . . . v- ftS. 4 tV VV' . A V . II I' ...v,.. 4. jfi i : ..v .cvv y ny, wz&& iAi (Inlif'ci I J llUsi teS Si i isfctcrtS?ntIl!m ehr oli füofundk ; cit dSCiCTßk'j! geträrlcht erden.! Sin Buch, 100 Selten, wird gratis versandt 8.T.W.SANroRD Jeder xotbxke? wird dessen guten Ruf bestätigen. ) l .1Vt.V DieCvnfercnz der europäischen Großmächte soll, unsi cherem Vernehmen nach, in ihren Muße stunden folgende-Aenderungen des rM kerrechts durch Maorrtätsdeschluß vereinbart haben : ' 1. Länderraub ist in Zukunft, nur dem Stärkeren erlaubt. : 2. Brandstifwng ist nur in großen .Dimensionen gestattet, oder wenn es sich um Versuche mir neuen Geschützen oder noch unerprobten Projektilen handelt. 8 3. Masstnmord ist, 'mit seltenen Ausnahmen als ein unverfängliches Mittel zur -Erreichung vünschenSverth erscheinender Zwecke im Allgemeinen nicyt zu verwerfen. In zwetteiyasten Fällen har nicht . der Angreifende, son dern nur der Beschädigte die Verant Wartung- für die daraus entstehenden Folgen zu tragen. Es stehen noch einige Paragraphen zur Berathung, deren schließliche An nähme zwar ganz unzweiselhast, über deren formelle Fassung aber ein vollstän 1 rt ...... JC ..' y I viges lnverneymen notv nicgi erzleil ist. Räch denselben soll. jeder regierende iirst ihT?A tiPthfftÄM werden. s'ns U ...-7 "r I 7 " ' v Hoheitsrechte von England concessioni, ren zu lassen; auch rr bei hohu Geld oder verhältnißmäöiger Leibesstrafe gehalten sein, außer der Englischen keine Muttersprache weder selbst zu sprechen oder verstehen zu lassen. Völker oder Lander mit einer andern 'als Eng. lischen Civilisation, werden -für Nebellen erklärt und als Solche behandelt;, die Englisch'christlichen Missionäre dagegen erhalten, als die Verbreit?? dieser, neuen Religion der Liebe und Humanität, dop peltes Gehalt und Wartegeld. (KladerüdatsH.) . ; Am 21. Juli siel mit furchtbarem Knall Diese Nachricht hat in Freude hervorgerusen. Staatsmänner berufen. Beispiel des Himmels dirt, ohne vorher tint erlassen zu haben. ein Meteorstein in den Vatikan. England große Die britischen sich jejt aus daZ welcher bZlbar Kriegserklärung

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