Indiana Tribüne, Volume 4, Number 442, Indianapolis, Marion County, 3 September 1882 — Page 3
Der ZZandit Suastäna.
,Bon Alphonse Dauzet. Lutorisirte Uebertra gung von SBlph Sttftma. I. Hol' der Teufel alle landschaftlich schönen PrSselturen," meinte eines Tages Baron Bürdet. In diesen söge nannten malerischen Gegenden geht nichts so glatt, vie anderswo, und wenn man nun gar. wie dies ja , meistens der Fall ist, in jener Gegend nicht geboren ist, so hat man als Beamter eine unauf hörliche Kette von Scherereien und Unannehmlichkeiten zu gewärtigen. Wenn ich Schriftsteller von Beruf wäre, wahrhastig, ich könnte allein einen starken Band mit der Aufzählung aller Aerger nisse anfüllen, die ich während der drei Jahre erlebt habe, die ich auf Korsika als Präfekturrath verbrachte. Eme Geschichte, die mir da passirt ist, will ich Ihnen übrigens doch erzählen, und ich glaube, sie wird Ihnen 'viel Spaß machen. Ich Hütte erst vor ganz kurzer Zeit meine dienstliche Stellung in Ajaccio angetreten. Eines schönen Morgens sitze ich im Kaffeehause, habe rings um mit TCrriit flfititttnui niif ne ltrthf ff itnh HIIM . ... .1 jj I Ts freue mich, etwas aus meiner lieben Heimath zu vernehmen, als plötzlich der Kammerdiener des Präfekten zu mir trat und mir einen Zettel überreichte, auf den sein Herr mit Blkistlst geschrieben hatte: Kommen Sie schnell ! Ich brauche Sie dringend nothwendig! Wir haben den Banditen Guastana i" Ich stieß einen Freudenschrei aus und eilte auf die Präfektur. Man muß nämlich wissen, daß unter dem zweiten Kaiserreiche die Ergreifung eines korst schen Banditen als höchst wichtige Angelegenheit betrachtet wurde. Durch Merimee's Erzählung Colomba" war in den Tuilerien das Interesse für die kor sischen Zustände aus'S Neue geweckt, und wenn ein Präfekt so glücklich war, eines dieser berüchtigten und stellenweise sogar berühmten Strolche habhast zu erden, so avancirte er sicher in die , Reihe der Räthe erster Klasse, ganz besonders wenn sich aus dem Protokoll ergab, daß die Verhaftung nicht glatt vor sich gegangen, sondern unter verwickelten Umständen erfolgt war. Unglücklicherweise starben die Band! ten seit einigen Jahren aus; es wurden ihrer immer weniger. Korsika war aus dem besten Wege sich zu civilisiren, und damit hatte natürlich auch die hübsche Gewohnheit der Vendetta oder Blutrache ihr Ende erreicht, und wenn in einem der entfernteren Distrikte sich ein Eingeborener im Aufwallen seines heißen Blutes wirklich einmal hinreißen ließ, zumDolch oder zur Büchse zu greifen und von ihr etwas unerlaubten Gebrauch zu machen, so entfloh er gewöhnlich nach Sardinien und wir hatten das 9?achsehen. Das konnte unserm Präfekten natürlich nicht angenehm sein. Kein Bandit kein Rath erster Klasse ; das war einmal nicht anders. Aus der fortwährenden Jagd nach einem solchen glückdringenden Individuum hatte er also wirklich das Glück, eines zu erwischen. ES war em alterMmethater, dieser Gua stand, der, um den an seinem Bruder begangenen Mord zu rächen, nach und nach eme ganze Anzahl Familien hinge mordet hatte. Der Anfang der Geschichte datirt noch ins Jahr 1840 oder 1842 zurück. Gua stana hatte seitdem verborgen im Ge birge gelebt, war nur hin und wieder vorgekommen, , um sich ein neues Opfer zu suchen, und war nach begangener That mit größter Erbitterung von den Behör den gesucht worden. Da man ihn aber niemals ausfindig machen konnte, so war die Sache mit der Zeit eingeschlafen. Er selbst war dadurch nicht sicher gemacht worden; er blieb nach wie vor auf seiner Hut. und als fünfzehn Jahre die Jagd nach ihm aufs Neue begann, blieb sie genau ebenso erfolglos, wie vordem. Zwischen uns von der Behörde und ihm war ein ganz regelrechter Krieg ent brannt. . Wir hatten Soldaten, Gendarmen und den Telegraphen für uns, während auf Guastana's Seite die Hirten, die'Köhler und-die natürliche Beschaffenheit des Monte Rotondo waren, in dessen wild zerklüftete Felspartie ihm allein die Vögcl und die Steinböcke fol i j.i:.tr:x. t.n !. gen lonnicn. c?aicßiiaj yanen mir aus der Präfektur schon ganz den Gedanken aufgegeben, ibn jemals zu fangen. Und nun kam plötzlich die Nachricht: Wie habcn ihn " Sie können sich wohl vor stellen, daß ich aufs Freudigste davon überrascht war. Ich sand den Präfekten auf seinem Zimmer und zwar in eifriger Unterhal tung mit einem kleinen Manne, dksien Gesichtszüge man kaum unterscheiden konnte, so stark war der dichte, struppige Bart. Es war das Urbild eines korst schen Bauern. Die wollene Mütze hatte er auf dem Kopfe, und im Gürtel steckte die lange Scheere, deren sich die Leute bedienen, um auf der bloßen Hand die großen frischen Tabaksblätter zu zerklei nern. .Das ist ein Vetter von Guastana," sagte der Präfekt leise zu mir. Er wohnt in dem Dörfchen Solenzara bei Porto-Vecchio, und der Bandit besucht ihn an jedem Sonntage, um eine Partie Scopa mit ihm zu spielen. Es scheint, daß sie, als sie das letzte Mal zusammen waren, beim Spiel in Streit gerathen sind, und um sich zu rächen, macht mir Lf.t. r . v. .t rv .'r . ..... ... , vie er lonocicaic yernge even oen Zvor i-f r m vi wlag, jcinrn rnwanoicn mir auszuiie- . i . k L OV ern. unier uns gezsl, oer awmn cheint mir vollständig glaubwürdig zu em. Aber so sehr ich selbst die Verhaf. una herbeisehne und natürlich mit so vielem Aussehen alS möglich, glaube ich doch, daß wir sehr vorsichtig sein müssen, ita nicht etwa durch eine mißglückte Erpedition die Behörde der Lächerlichkeit auszusetzen. Deshalb wende ich mich nun an Sie, mein lieber Baron, und erbitte mir Ihre Beihilfe. Sie'sind och nicht lange hier im Lande, Niemand kennt Sie Sie können vielleicht erst einmal Hinreisen und sich durch den Au genschein davon überzeugen, ob vir es auch mit dem echten Guastana zu thun haben, und ob der Biedermann da sich und uns nicht in der Person seines sonn tlien Spielgenossen täuscht -
.Aber ich häbeJzren berühmten Guastanz ja noch' nie ansehen ? Der Präfekt ; eine schon ziimlich dunkel - gewordene Photographie 4 aus seiner Brieftasche. Nehmen Sie gefälligst. - Der Kerl war dumm genug, sich im vorigen Jah:e' in Porto-Vecchio photographiren zu lassen." Während vir die klugen und scharf geschnittenen Züge des Banditen auf seinem Porträt betrachteten, h: sich der Bauer uns genähert und beobachtete uns mit Seitenblicken. Er gab sich den Anschein'alS kümmere er sich nicht im Geringstcn um das,, was um ihn vorging, und doch sah ich, wie er unter den dichten Augenbrauen einen schnellen und
dolchartig scharsen Blick von Zeit zu Zeit zu uns herübersändte.-. . Fürchten Sie nicht so fragte ich ihn nun, .daß die Anwesenheit eines, Fremden ihrem Vetter auffallen wird? Er könnte leicht stutzig werden und am nächsten Sonntag überhaupt nicht zum Spiele kommen , ,Nem, er kommt auf jeden Fall erwiderte der Mann ganz ruhig. . Er liebt das Spiel nun einmal zu sehr. Uebriaens kommen ' auch tagtäglich Fremde zu uns nach Solenzara, um die Schmelzhutten und Gießereien zu btq tigen. Ich kann ja auch sagen, daß der Herr zu mir kam, um sich von mir nach einer Stelle führen zu lassen, wo er viele Krammetsvögel schießen kann. Es ift jetzt gerade die passende Jahreszeit. Wir verabredeten also, datz er sich Mit mir am Abend des nächsten Sonntages in der Herberge von Solenzara treffen solle ; dann verließ er uns, offenbar nicht im Mindesten genirt über die schimpfliche Rolle, die er bei der ganzen Angelegenheit spielen wollte. Kaum war er gegangen, als mein Präfekt auch schon begann, mir Verhal? tunasmaßregeln zu geben. S-öox allen Dingen, mein lieber Rath, dürsen Sie kem Wort über die Affaire verlauten lassen, zu wem eS auch sei! Hören Sie wohl: zu wem es auch sei. In diesem Lande wimmelt es von Spionen, und nur zu leicht könnte unser Bandit ffunde erhalten von dem, waZ gegen ihn geplant wird. Außerdem möchte ich auch mit keinem Anderr. als mit Ihnen den Ruhm und die anderen Ersolge theilen, die uns das glückliche Gelingen zweifellos eintragen wird Ich sicherte dem Präfekten tiefstes Stillschweigen zu, dankte ihm für das Vertrauen, das er mir bewiesen, und dann trennten wir uns, ein Jeder die Brust von ehrgeizigen Träumen und Hoffnungen geschwellt; er sah sich im Geiste schon als Staatsrath, wahrend ich mich als Chef einer hübschen kleinen Unter-Präfektur auf dem Festlande erblickte. Am nächsten Sonntag bestieg ich früh Morgens, vom Kopf bis zu Fuß in Jagdausrüstung, den' Postwagen, der zwischen Ajaccio und Bastia fährt, und die Insel ihrer ganzen Länge nach durchschneidet. Für Naturfreunde mag es auf der ganzen Welt keine schönere und abweckselunasreickere Reise aeben, als diese Fahrt. Man kommt an Oliven Wäldern vorbei, daß maa glaubt, man sei mitten in der Provence; sie wechseln mit dunkeln Tannenwäldern ab. Von Weitem sieht man die schneebedeckten Gipsel der Berge; dann wieder fährt man bei Hügeln vorbei, die mit den herrlichsten Orangenplantagen von oben bis unten besetzt sind. Hier und dort gewährt eine Lücke in der Hügelkette den freien Durchblick, '-nd da sieht man weit hinten am Horizont das blaue Meer und auf diesem die lateinischen Segel irgend eines Korallenfischerbootes. In Bonifacio machten wir Halt, um zu frühstücken. Als ich wieder in den Wagen stieg, war mir der Kopf ein bischen warm von dem reichlich genossenen schweren Wein. Ich hatte jetzt einen Reisegeführten bekommen, und zwar in Gestalt eines jungen Hilfsarbeiters bei der Verwaltung in Bastia, den ich schon zwei- oder dreimal aus oen oireen meines Präfekten getroffen hatte. Es war ein sehr likbenswürdiger junger Mann in meinem Alter, außerdem von Geburt Pariser, wie ich ; er hatte eine satirische Ader und konnte auch recht bos hast sein. Zwischen den Regierungsbehörden und den Stadtverwaltungen herrschte bekanntlich nirgends das beste Einvernehmen, auf Korsika aber womöglich noch weniger als irgendwo anders. Die Regierung hat in Ajaccio ihren Sitz, die Verwaltung und Justizbehörde thront in Bastia, und so kam es, daß in Folge des ungemüthlichen Verhältniffes zwischen beiden Behörden, auch zwischen den beiden Städten eine gewiffe Rivalität entstand. Aber was will das heißen für zwei geborene Pariser, die sich hier, gewissermaßen in einem Exil, treffen und spre chen ! Was kümmern die sich unk fremde Zänkereien! Man spricht nicht von dem Lande, in dem man sich eben befindet, sondern nur von dem, das man verlassen hat. Kurz und gut, der Hilssarbei ter aus Bastia und ich waren in kurzer Zeit gure Freunde geworden. Der Wein löste mir die Zunge, ich behielt nichts auf dem Herzen; nachdem ich über die Verbannung, in der ich hier auf Korsika schmachten mußte, genugsam lamentirt, fügte ich hinzu, daß ich wohl bald nach dem geliebten Festland von Frankreich zurückkehren könnte, sobald nämlich die Affaire mit Guastana gut . erledigt sei und dann erzählte ich ihm, natürlich unter dem Siegel, tiesster Verschwiegenheit, die. ganze Geschichte. , Ach, wie schön ist doch die holde Jugendzeit ! Als mein Reisegenoffe inPorto Veccblo auSsUeg, duzten vir uns bereits. , IL Die Säuser deS kleinen Dorfes So lenzara, in welchem ich vier oder fünf Stunden später anlangte, liegen an ei er kleinen Bucht, in die sich ein ziemlich breiter Fluß ergießt ; sie sind ringö um 'die Cchmelzhütte gebaut, die dem Orte einige Bedeutung , verleiht. Die aus Arbeitern, Fischern und Zollbeamten oe stehende Bevölkerung wohnt während des Winters in diesen Häusern ; an dem Sonntage meiner Ankunft war die Ort schast fast ganz verödet, nur in der Gie ßerei pulsirte der nie rastende Strom des Fabrikledens. ' .
. ES war Abend geworden, aber Matteo, so hieß der Vetter Guastana', kam noch immer nicht. - Ich hatte in dem großen, fast vollständig leeren Wirthshauszimmer bereits gespeist, ein Teller ipatelli und ein , Stück Ziegenbraten, - der aber zu trocken und verbrannt war, um gut schmecken zu können, waren mir vor gesetzt worden; dazu trank ich ein Glas des herben LandweineS nach dem andern. Die wenigen Arbeiter au? der Gießerei, welche zur Erholung einen klei nen Abstecher ins Wirthshaus, gemacht hatten, waren auch schon wieder gegangen, und so befand ich mich denn ganz allein mit dem Wirthe,' der mich durch
seine Neugierde und sein unausgesetztes Fragen nach dem Grunde meines Ausenthalt? im Dorf zuerst verlegen und dann verzweifelt' machte. Endlich er schien Matteo. ' Der Ncann ,st jetzt ve: mir, sagte er, die Hand zum Gruße an die Mütz? legend. Wenn Sie ihn sehen wollen Im Freien war es schon finstere Nacht. Ein heftiger Sturmwind hatte sich crhoben ; er blies uns gerade ins Gesicht und trug kleine Eifentheuchen nm sich, die er, nachdem er sie in der Nähe der Hüttenwerke mit auf den Weg genommen, uns nun in Augen, Nase und Mund trieb. Fast eine Meile lang gingen . wir auf einem mit lauter kleinen spitzen Steinen bestreuten Weg, wie ich bald merkte, dem mit Kieseln bedeckten Bette eines um diese Jahreszeit ausgetrockneten Flüßchens. ... Da ist daS HauS sagte Matteo und machte mich auf einen Lichtschimmer aufmerksam, der zwischen den Aesten hin durchleuchtete, etwa wie das Leuchten eines GlühmürmchenS am Sommerabend. , 1 In diesem Moment sprang dicht , vor uns ein riesig großer Hund in die Höhe und schlug laut, und offenbar wüthend an ; es war, als wollte er uns den Weg versperren und uns an jedem weiteren Vordringen verbinden. . Hier, Bruccio ! Bruccio l rief Matteo, und sich zu mir wendend, fügte er hinzu: Es ist Guastana's Hund, ein fürchterliches und gefährliches Thier, das in der Wachsamkeit seines Gleichen nicht hat. . Na, komm' . her. Bruccio ! hier, mein alter Bruccio ! Du wirst uns doch nicht etwa sür Gendarmen halten V Das mächtige Thier beruhigte sich und schnuvverte an unsern Beinen. Dann sprang es in großen Sätzen uns voraus in Matteo's Haus, das vir nun auch bald betraten. Das Haus war eigentlich nur eine steinerne Hütte, in deren Dach sich ein großes Loch befand, welches zwiefache Bestimmung hatte: als Schornstein und als Fenster zu dienen. Zwei Betten, wie sie auf den Seeschiffen üblich sind, nahmen den größten Theil des Zimmers ein. Aus dem dicken Tische, der von einigen roh aus Holz zugehauenen und unpolirten Stühlen umgeben war, stand ein höl zerner Leuchter, und in diesem befand sich eine schlechte, schwelende Kerze; eine Unmaffe Fliegen und Mücken spielten um die Flamme, flogen in sie hinein und fielen im nächsten Moment mit verbrannten Flügeln aus den Leuchter n,eder. Vor dem Tische saß ein Mann mit festen, energischen Zügen; sein Gesicht war rafirt, so daß er wie ein italienischer oder provencalischer Fischer aussah. Er blickte auf ein Spiel Karten, das er in der Hand hielt, und rauchte so elfrig,oaß ihn eine dichte Tabakswolke umgab. Vetter Guastana sagte Matteo bei unserm Eintreten, hier ist ein Herr aus dem Bureau der Gießhütte; er will morgen mit mir aus die Jagd gehen und die Nacht bei mir zubringen, um morgen so früh als möglich losziehen zu lönnen Man ist nicht zehn Jahre seines Lebens .hindurch sast unausgesetzt verfolgt gewesen, ohne nicht schließlich sast aus Gewohnheit gegen jede neu austauchende Person mißtrauisch zu werden. Die kleinen schwarzen Augen des Banditen waren auf mein Gesicht gerichtet, als wollte er mir aus den Augen lesen, was in meiner Seele vorging. Er schien aber nichts Verdächtiges an mir bemerkt zu haben, denn bald grüßte er mich durch ein Neigen deS Kopfes, und dann kümmerte er sich nicht mehr um mich. Die ScopaPartie nahm jetzt' Beide, ihn und seinenAetter, vollständig in Anspruch. Dieses Scopa ist ein Spiel, wie eigens für die Korsen erfunden, so still, so heimlich, ein Spiel der Arglist und der Spionage. Ich beobachtete die beiden Spieler, die einander gegenübersaßen und sich gegenseitig zu übervor theilen und zu begaunern suchten. Beide hielten ihre Karten sächerförmig auf dem Tisch und zwar so, daß der. Andere auch nicht den kleinsten Blick von oben oder von der Seite auf die Blätter zu werfen im Stande war. Besonders intercssirte es mich, den alten Guastana zu beobachten; das Licht der Kerze siel voll aus ihn. Sein Aeußeres entsprach genau dem Abbild auf der Photographie, die mir der Präfekt gegeben hatte; ertrug sogar denselben Rock und dieselben Gamaschen, die über dem Knie mit kupfernen Schnallen' befestigt waren. ' Was aber die Photographie nicht hatte wiedergeben können, daö sah ich jetzt: die bronzefarbige, sonnengebräunte Haut, die Lebhaftigkeit aller seiner Bewegungen, die bei einem Mann in semem Alter geradezu überraschend war; dann die heisere und laute Stimme, wie sie sich Leute anzugewöhnen pflegen, die viel und lange allein sind. Matteo war in allen seinen Be vegungen geschmeidiger und fast zierlich. Vollständig ruhig saß er an der einen Langseite des Tisches, Aug' in Aug' mit dem Manne, den er mir auszuliefern ge dachte. Er war nicht im Mindesten ver wirrt, auch nicht einen Moment schien er über das, waS er gethan und noch thun wollte,Gewissensbisse zu empfinden. Eine Stunde oder auch zwei mochten so vergangen sein. Ich konnte mich kaum noch wach erhalten in dieser sticki gen Luft und bei den gleichmäßigenAuZrufen der Spieler: Decho selte! Deche osso ! Hin und wieder sielen mir die Augen zu; aber bald erweckte mich wieder ein Windstoß, der durch die Deckenöffnung ins Zimmer fuhr und das
Lickt ,u verlöschen dcobte. oder elnStreit l
wischen den Sviele::den. Nlökli'ch knurrte Bruccio und dann schlug er laut und wüthend an. Als wäre Alarm geschlagen worden, so plötzlich kam Leben in daS stille Zimmer. Der Alte ging an die Thüre, trat ins Freie und kam sofort zurück. I pinsuti!" schrie er, eilte in die Ecke,, wo seine Flinte stand, warf sie über die Schulter und sprang mit einem gewaltigen Satze auö dem Hause. Matleo und ich sahen un? stumm an und wir waren vor Staunen noch immer sprachlos, als ein Dutzend Gendarmen, das Gewehr i . . f . i "Vfc l "!uo I niii aeioanniem aun m oer ano, ins lr . 7 . . I Zimmer drang. D I Ergebt euch r V , j . i . ... I nc wir nocv wuklen.wle uns aeicvai). waren wir schon überwältigt, zu Boden . . M I aeworien und aesesse t. ck wollte meinen Namen nennen, wollte sagen wer ich . , .. m 9 I illemano yorie aus micy.. .cuon gut, schon gut! Zu Euern Ausreden habt Ihr Zeit, wenn wir in Bastia sind." Mit Kolbenstönen brackte . man . uns Beide ins ffreie. und wer die aerinaste em' i r r . t . r . i .r.:.fi. I jjticnc maazie, C) zu iDiocrjegcn, eryieii i rv n r V. Oft n Oi einen ausljchlag vor 0le Vruzi. !LN T. cn f . r i . i . ? r . YY I oer icaye oes yaues warieie elN Jeuen- i wagen, wie er zum Transport der Ber vrecyer uollaz l aus uns, em avtazeun- . rv m I cyer, oumpnaer anen, ine wnjaoi .. t ri i. v . . - e.r -V:. öenoarmen im m oim aoci in ver aun zu veioen netten oes uagens,uno r. ... . , oso ging es in ziemiily lryneuem rmpo naä) Bastia. tfW W f T. A I Welch' ein Aufwand von Kräften, um einen harmlosen Präfekturrath zu trans Portiren ! '. " . . III. ,. ' ; ; i . ' Als wir in Bastia ankamen. ' war eS schon heller lichter Tag. Ein reizendes Bild bot sich meinen Augen dar, u!S wir ..rc.Tff rr . o e I in oen )oy oes icyangnines cinjugren. Der kaiserliche Staatsanwalt, der Oberst i der Gendarmerie und der Gesängrnßdi ! l C 4. I m rellor nanoen oa uno warreien mn un geduld, etwas über den' Ausgang der Ervedltlon zu vernehmen.- Nun kamen wir also endlich an; wie erstaunte aber mt.. u., s, un. ituuuyiucnm. uu vytuuumi.ii, wuuu mich im Triumphe seinem Oberst borgesuyri yane, ais er iay, oap aue vle,e C. AMM AM CI Jt ft44 I Jk X AftM C I AM mm VaCi acncii iu; ui uuy urnuyic, uü vd der kaiserliche Staatsanwalt mir höchst eigenhändig die fesseln abnahm, indem er dabei von Bitten um Vergebung und Entschuldigung überfloß. Wie ? Sie sind es, Herr Baron ? Ja, was haben diese Dummköpse denn nur angelieui ? Wie ronnien ne oenn auch nur aus den Gedanken kommen, daß Sie? Aber wie kam das denn überhu2" vr nlh nrhp m r W snmm.n.n klar. Im Laufe des " " - ...vj cv. o..f s. s Sonntags hatte der Staatsanwalt eine Depe che aus m.tm.,: ..s.. s; der Staatsanwalt üuu-;uik uyurnu, v vuuu in Kenntniß setzte, daß der Bandit Guantmß etzte, daß der Bandit Guasich in-dem Dörfchen Solenzara te. Alle Einzelheiten in der Destana aufhalte. pesche lauteten so bestimmt, die Angaben Dienen ,o zuverlanlg. . l . ' . crr i.cni, m.x:t-jti. -u& eine iouu ipvllv--i)rci!v oraiuie mich aus - die richtige Spur. In mir oammene es. .War es mcht Ihr Hilfsarbeiter, der Jynen viele epezcoe gelcyiat yal k Sin M teyr .Ganz recht, mein Gehilse. strebsamer,- zuverlässiger junger Mann. Wann Richtigkeit derselben fest überzeugt ist. Aber wahrhastig, mein lieber Rath, wie miP. konnten wir auch nur eme Ahnung ,..n wir auch nur .in, Ahnung d. hoben, da S,e sich ,n jener Gegend der Jagd befänden, und daß Sie ;be beim Ve.ter bei berüchligtenBan- - von haben. aus r." . m.x. 1 ich eine unungcnajmc jiuai oercuci, ritt Sie sind ein Mann von Geist und ipr.pn irr nrtrnnr nilnrt tmi tnnhr iv .r rrvx IM.eM r fn m V m Pf Mimt M A lihal Wlt tllUUlii (9 Uil IlllUl IV(UCt UUCl 1 So, und nun machen Sie mir das Ver gnügen, bei mir zu frühstücken. Wachtmeiste?, sühren Sie den Kerl fort. Man wird ihn nachher schon ms Verhör neh men.' Der un Schreck 5 aus seinen auf mich gerichteten Nlicken ka ick, den eneraisaien Nrntest X&fäS?& f nm ...rvnivt. . c x knn,e ,s nich."n UUUC VtUyiUJlC UUMUllUlCil, UM AU uc ti A C ,( X 4 A ACt(tf XAM AM A I weisen, daß der Richtige den Gendarmen entgangen war. So nahm ich denn den Staatsanwalt bei Seite und erzählte ihm, daß Guastana's Better em Spion der Präfektur sei, dan er ,hn uns hätte ausliefern wollen, kurz, den ganzen thatsachlichen Zusammenhang. . . i4 in ' ftttirt tt tnrf riitX5Ai Wandluna mit dem Beamten vor: led? . U E-M lj A . M . 4 I I I lIBBai'lliailBtlVI v i ii t k," s . . . . . n . wohlwollende Regung schien erstorben ' - . - -- - 01 i und sein endbt trua.nue den Stemdel des kalten, unnahbaren Justizbeflissetten. , , , iß T I le rönnen ncy oenren, sagte er endlich, daß ich auf die Präfektur är gerlich bm. Aber ich habe nun einmal den Vetter Guastana's und es fällt mir sur's Erste gar nicht em, ihn wieder lau sen zu lassen. Er würde einfach ins Ge virge geyen uno mit aiern und andern Spießgesellen im Verein dem Ban diten. dem wir nun auf der Spur sind. Pulver und Lebensmittel zutragen. Wir wollen diesem Unwesen ein für alle Mal em Ende machen. -Aber Herr Staatöanwalt, ich kann nur wiederholen, daß dieser Mensch im Austrage des Präfekten gehandelt hat." So? Dann knff. i ifm .rst .,4 nZckt sreZ. 5lck den ern nn ReaierunaSbebörde iekt auch einmal ,eiaen. uqr oit 2inaeiraenDe.il QUQimitrnirm V-Cv-tw . vor f ' - - " 7 " " h y mein Forum gehört. Siesollen sich immer in Dinge nifchen, die s7e . . . nicht ''- n" f 1 absolut nichts angehen. Wie ! Auf ganz Korsika giebt eS nur ti. mir tntrf -kn,Zn,n fti einen anol- - z cyi et ten, nur einen einzigen lumpigen Banhlu n. und den will an mr nirnt ,Znms gönnen. DaS ist mein Wild! Sie selbst sind ja, wie ich sehe, Jäger hierbei lächelte er und warf einen malitiöfen Nlif? nk meint 6?. .würden Sie sich, Herr Rath, einen Ue bergrifs in Ihr Jagdrecht gefallen lassen? Ich habe Ihrem Präsekten schon wiederdolt aesaat. dak ick. ick allem den Mn.,. - - . - . . ' stana fangen will; ich und kein Anderer, Er ist eigensinnig, auch gut: da verfahre ich rein dienstlich und auf meine Manier, Ihr uever Matteo vle;vt vorlaufig in
,Kiin?risl!n ! i) (Ssttt nnnnn fnntif - ' , , ..: - m ;
ö-wÄ3 r - 'j: . Äeuern ieor wuroevouen Per onlimlett K, 'M'n. Dieser .mpsing ihn sehr l Z Tftnp vinnnnpn ttipti n ff ttirnf nrtn n r . "
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Haft. Er kann ja von' der Präfektur
reklamirt werden oder er wird sich auf Sie berufen. Der Bandit hat natürlich den grölen Nutzen davon, denn ihm wird die Sache zu Ohren Kommen und dann wird er sich vor seinem Vetter und . 4 . mim L fY vor oen rammelsvogeliagern oerPra fektur gleichmäßig zu hüten wiffen." , ; Es geschah auch, richtig so, wie dieser Mensch, der den Teufel im Leibe zu ba ben schien, es gesagt. Nach einem Monat sand die Verhandlung statt und dre Präfektur war vorgeladen.' Wir, der General-Sekretär und ich, hatten die unangenehme Ausgabe, unsern Spion zu Äff. unk Mii(li h Ktrn AAn. umiiuuu,, uuu iuy uudu. vu aw,! r !Xut.( CtY f.. i X"C I zen Gerlcytsyos mem Vlventeuer erzaya st. r r I len. man kann ico oemen, roie nq ote . ..e nn. r..n! ...A. Juyorer au, meine u u m im "iuu;ten. Der Prasekturraty als Msange9 f ner im euenwagen : urz, un ere ehörde war auf der ganzen Linie gefchla- . .. . ' I v" . Matteo wurde natürlich vom Gerichte freigesprochen ; aber nun konnte er . unS nichts mehr nützen, weil Guastana jedenfalls benachrichtigt worden war und sich tnmm ! k 2. CIYJt sS vTtaFt I vv iyui iu ui uuut. i. wunp , t.fit ttt.i( O.h im.' m! mitn S vaw vuruu, vus uuu, um, .u uwn V.! tiMui (! V fCl Fim(am" iMt I uuu nun, t. uiuuyu i3trtten ,Mn hab Nr eu iiunuim uci imiiuycu uii ycac- . CV 2 V ! f . O... X m I u uui uic Ul !; .l ciiMiHtm .k.r. t;, 15 mmi u;uuuii ö!"1 t vww",1 i vus un .iicuuuyu iuuivy w . tn,; x m.k. :.;?. .rs. ,.X i, iarongen, uno o oagiicn ic es zur r- . Xu a a u A 2 iXl M A M Ai(kA(BVM 1 zeichnung der im Geheimen arbeitenden Behörde. Wenn man da m eme Familie tritt und fragt : .Wo ist Alessandri? Wo ist Bastelica?- so hört man als Antwort oft das seltsam llmgende und doch kaum emer Erklärung bedürfende : Er ist oer der Eisenbabn. ' " P o ktr. Ueber die Ersahrungen und Ersolge eines gewerbsmäßigen Spielers auS den Ver. Staaten in Meriko schreibt' eine San Francisco Zeitung Folgendes: I ivYi'i v tv r ry- v ... i yjtn ocin jyampjcr oonDra, oer eima eineWoche vor dem 4.Juli in der kleinen mexikanischen yasenstadt La Paz anPC , ianqie, iras oori ein gializunaiger, UNschuldig aussehender Herr ein, der sich für emen Geologen und Bergmann von er - x. v r.: ck x. . je. nnrn niiennn linn. lfiner 'jinaaur nuni. yj ' n i O im JocgriTj war, große, wie man vermu Mt. wertbvolle Mincnländereien m in spiziren, die irgendwo in der Gegend wnter dem yasenplak gelegen sein oll ten. Er nannte sich William Eurtiß und bebauvtete. direkt von San Francisco ' ' .. r.: m:.:.:. .r,. usiuuwuui u tiu. Jüuitiumu, iuciw( w m..7i. c.....4i yujj ;uUIIUU(ii UUliUli Utl U(lltUUltl3 . . . . crx -t7 :.. . . . . selten keinen Augenblick daran, daß der , ... ... . ii uuVi uuVtuuV gu ivuiuiui, wkjdc mtqi veiie, 015 iüCr iaNÜ, was durchaus nicht 'ausschloß, daß er was durchaus nicht 'ausschloß, daß er vielleicht in' seinem Fach ganz tüchtig war. ie lit MÄ fcl&i Leidwesen erfahren sollten, war Eurtis in seinem Fach sehr tüchtig. Sem Be I J w . i : " . nehmen war ein leyr naives, uno man konnte es ihm anmerken, daß er von den fi'a.Ä'fe bs'"W.. och keine Ahnung hatte. iiiiiii ivinr 'iiiiiiiiiin iiniir Sosort .nach seiner Ankunst in LäPaz (rH & stA h-m nrffnr nhr WitrV .".7 rT"'r:: 7; jT."! germeifter der Stadt, ' einer in inrTTi ZV " V. rt " v: aa.ilIifi.ti- r oer V5flre, oic cianniuaa i eines in iciv: it :.v.t.TY .:-r:j r. n V5iuiuivjcüciiuu juuuitv ,3 I. . " A mick Ihntn Kiiffn Shhii ' fao betTtfle Starntt Bon fio S". gtlll T h?Ä i Vinn (Mtn a rt" f'nmrtfrtfcit m r - ""a" . vMifc öü llffllC WW tArtcf rtmnAt 9Tm hriftn 9Tf.nh ,r. cm bereits hatte der Präfekt den un. I i , ... . i . ssljuiDmen iremoen emer ganzen Neide XI" . hervorragender Kaufleute des Ortes vorgestellt und Curtls war ,n den .Club geladen worden.. Hier traf er mit allen seinen neuen Bekannten .zusammen, man begrüßte sich, tauschte die üblichen höshchkjitcn aus und trank .Aguardlente. tTiJ.tvitm tniirh- tn Rhiimn hnrn. .VZ7 a ' 7 t , . SÄ 'ÄIS: 7'" .H.. ......
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Slrümpke. Eine ,F,u.h ., n
Vie un quldlge , Äergangenyeit des Amerikaners wollte zwar dessen Betheillgung am. Spiel anfänglich nicht zulassen. Curtis erklärte, daß er nicht nur vom Kartenspiel überhaupt gar keine .ee habe, sonderndemselben auch aus n r i n i i ti t p i i ti Tir'T i ti ii n firiT V i, tt n r . vi. ut.: :.c ""il""! u,t. "4 '"filn I . . . v W' S?' e g ihnen Ichließ. i T.J. A a iUatni(unslriihil nA .vsiii"'" Mannes zu überwinden und denselben zu oeioegeil, NU gu vciclgril. vus ... . c x " . .. c.i(..:i! rrc . ösplel losgmg, stellte der Amerikaner allerlei thörichte Fragen, welche die Mexikaner in ihrer Ansicht, daß sie es mit einem Grasgrünen" zu thun hätten, nur bestärkten. Die Erziehung des Fremden schien wirklich arg vernachlas Itgi woroen zu icm, oenn er sragie emen r j. . v r ? v C ? seiner castilranischen Freunde, worin die veue arle oeuuuue, viz. man n yuizi .n . rti . i . : . n i v . v: i cn i . ociommcn lyime. . . I . rrt rwr inet , u : 3üier A ne ! : ote vene .yano , wuroe ihm geantwortet,- sei denn, daß Jeniöno etnen royai rrnsn-, yunj o i xi . i u e .. c selben Art. in richtiger Reldensolae, vekomme, aber daö ist so gut wie unmög. lich und kann nur d. b. mit gezeichneten Karten, gespielt i.V H i univ. - Natürlich warten wir vicht ' auf vier Affe, flüsterte ihm emer der Mexikaner ? CW . . C tf f U.. JL. f - C I " ' . " , . Zur weiteren AUsuarung nocy neunv irnAit im in i n n rwm ttipttvtt nir lmnt ö"' ,v..vv v. iv 1?r oeoeuieno aus cm nraazes Paar..Danke." hatte der Amerikaner erwidert, und das Spiel begann. - Der Einsatz (Ante) betrug emen Dollar, mit unbegrenzte? Steigerung.' Curtis faß stumm und schüttelte den Kovf. gerade als ob er sagen wollte Von alledem verstehe ich nicht das Gmngste ; Beim ersten artengeben erhielt Cuv- . 7 - TT... fl. rn . 3 ore, 'anen uno pae. vem VCf benmann wehrn $15, der Amerikaner steigerte ,yn v, zwel oer esellsqast paßten; aber der Dritte steigerte Cnrti ww 1V w emer ieiße
runa von $200 beantwortete. ' Der
Mexikaner setzte $200 dagegen. CuctiS ließ sich eine Karte gebendes war die vierte Zehn, welche oben lag, der Mexlkaner hatte drei. Sieben?? und nahm zwei Karten, ohne' seine Hemd" zu ver- ' k rm Sm . mm veern. r ay oen Amerikaner an, besten Gesichtsausdruck so nichtssagend und unschuldig war, daß er neuen Muth faßte und den Einsatz um 5300 erneute. urtiS sah etwas überrascht aus, über legte einen Augenblick, setzte 5300 und rtiiM. &T.tc I eigene icuicii vcyuci uiu wcucic vjw. I Der Mexikaner sah den Amerikaner überrascht an und warf dann mit einem ftfit Vtiii O. t 1 C.UV (T...l! a I uw ui( gui, ujuuicuu uuiu V.o r . fw . o-:r xl . n n. vl oas eiv vom Tische strich. Aber-die nm m . L . . Mexikaner wollten ich nicht das Geld .c.i r.rr . 1 uumyuiui iu cn, oanc roenignens einen Versuch gemacht zu haben, dasselbe wi der zu erlangen und das Spiel begann von Neuem. In der zweiten Partie fT i a Anr f. ff I verlor Curtls tz30 aus eine .volle Hand mit drei Buben, beim näckilen Male aber wollten die Mexikaner ihren amerikanischen ZZreund- gründlich leimen und .steckten" die Karten. ! sCl t Xl. rXu . k .'..r. jtit v,uiut.c iuuiui juuu uu juiam MtmiRnn in!u YT...i!s 1 .11. f.t. men rüuu gk,!iegen, üutue oaiie giklcy ..rt. CYTI -.1 ! CV.tf. C. 1 utun iuk jumi uict unjen klommen, daraus abgesehen, daß erfrech. goia wellen iouie, cenn emer inner !fjr. ftt r i i . ? V . : uiciumu iycn segnet aaiic oicr aucin. rr...t: r:.c r.: " m . .... . c.f vj-uui iub icincn egner weuen, oiejer neig uic umme auy $zuuu, uno oer s..:-.. . t v. ...t ..un., aus oen eyi iegre oer 'cexilaner seme f j. u A mT . . W . fjfl ah - Karte .aus den Tisch, e waren vier ?UUCII. .Nicht gut erwiderte- Curti- indem er vier Asse auflegte und gleichzeitig daö sr . . , eio elnurlcy. Vle Mexikaner waren wüthend und aus. den -nächsten Abend wurde 'Don Carlos.Romero, ein in ganz Meriko be rüchtigter Falschspieler, nach dem Club geladen, dem Amerikaner.' über' dessen Nersonllckkeit man nock immer keinen Ausschluß erlangt hatte, als einer der ersten Kaufleute von La Paz vorgestellt, i.nVawif, s, (z,nAn,rnnn. diaen" ein Svielöen arranairt Als I. "'Ö' dasselbe beendet war hatte der DonEar los gegen 53000 verloren und am nächflen Tage trat William Eurtis alias I! 3 William Munn ein in fönn ifrnnriarn und' an der aanenVacificküste bekannter vieler, mit etwa 56000 Reingewinn i . . i n . gi(iuun i uu. Eine Idylle. WaS war es, Phöbe Z" Der herrliche kühle Sommerwind v s,7.a sT. Zn il uuu; v b iiticn ucnn in v. .:5i nhfr nf .xt:. r" a'nuiuui I ')mml. Jimmer. Stfrnfi lt. soweit fir WTwl r konnt, 7rNrckte? v h?m i ,h konnte, er irkaien ilaz von dem reuenden QrtMV,A,,a n3 5?,lX. k.. ?, 'ZhYdt ht nrL&u Ä Die Blätter aus den mächtigen , alten Bäumen im Park, der sich rechts von dem Häufe hinzog, bewegten sich im Winde auf und nieder. Em leises Flüstern hfV& Ka8 ßlpftftf jT rt t Xi. nft sich vn n . . ' schöneren Zeit unterhielten, von jener Zeit, als die Menschen noch nicht einge- ' :c m.:. .. lun8cn. m ll? vuttrs eiiu uno iyre i v. - . j a i v i I avuui(iuuii iiuuy uiuyi uuiii ueu üilil' der Axt gefallen waren. Sanft e die Briefe um die Ohren zweier aultdtersullen. die nck auf der srtten ' " " i rünkn me he b ntcr dprn ftnuSt n inst . " ' ' . r gen Sprüngen ergingen, in fugend' ichemu1b7muth nß, ? ""rraull ?tn V.' ?8oPwt rnrntn mit bcn 5" U"'Jl l , . . i v . ilcoem ueoermuio oen uaeiavoana vin ' ' W emem Sprung dessen Wasscr im Schönheit felbst im Arkadien der alten viHicuui muji yciuaucii luciucn luniuc. (m.s . cncac- im :.v-t-fi. ,Was war es, Phöbc wiederholte hUhihi stimm - Am Fenster saß ein schönes tunges Mädchen, welches mit Entzücken aus die Szene blickte, die sich ihren Augen darbot.. Mit vollen Zögen trank 'sie den Bacher reiner Lust, der jungfräuliche m .r. v ?.... r r ?ul ,n "n ' ?" ' ? yerriicyen z:u,i, vie er emaiymele, waynd die Hünde in cifriger waren oas retteuoe veien nooiie oes goldenem Saar eraoß 'sich' in leichten Wellen vom Haupte des schönen Mad chenS und hüllte den schlanken Oberkör per vollständig ' ein ; . das dunkelblaue Auge hatte einen Ausdruck der Unschuld und Seelenceinheit. wie ibv selbst die Engel nur am Sonntag besitzen. ' Ihr i n n b vnsvw vi m v K m . ... . i ..i.rr... k , . -- i. rr . . nanoutm lajaiie. oa, ,ie eine oer nuZIichen Erdsrüch e ihrer 5zulle beraubt I uii t. . n. Vls.rC. 1 -1 CY1 r . jt "I I vlr,"vc "ne Viel?' schüssel mit reinem Wasser, während die '.. , , n . . cuaie m einem neoen iyr lleyenoen Eimer wanderte, der bereits die Ueberreste des Frühstücks, Stücke gebratener Leber und lalle Buchmeizenkuchen, ent hielt. Was war es, Phöbe V wendete sich d:e Matrone, in welcher der Le'er schon I f l t fwt . i 4. 1 w - lang l otc mcuiier oer idr aeaenubersitzenden holden Jungfrau erkannt haben I . . i. 'n . rv . iciro zum onuen 'ifcaic an OlCIC, WCiaje I cn t. r . I aeraoe vor eginn oie es avilels emen t.ft 1 j(l .u C JC n . fl - yuw uiumaic rei ausae rosen yane. i ini 2L. ii: ji. n. r. . Pyvoe viillie aus, lyre yano erooo Mit unve chreidllcher Graue zum schönen Haupt empor, die Lilienfinaer im Haupthaar leicht hm und her, die herrlichen Augen nahmen in ihrer krystallenen Tiefe einenAusdruck leichten Schreckens an-plötzlich stand sie auf und stieß daS Köpfchen drelmal rasch hiMl4MAMiMA A vr.u ri .C . ii 1 . i c rs, m - ' omleremanoer gegen oas enlierorelk, mn nrrini iir III II iiriii- VI II III inrpo nwrnm v....... w ezu .aq,.., vstte,eis gmeimat ungeduldig ausstampfte. .WaS war es, Phöbe?'' frug Frau Bridget O'Shaughnessy nochmals, .Ich weiß mcht, Mutter erwiderte das fchöne Madchen Mit vor Erreauna Mrndtt ! Stimme, .aber dem Fleck auf em Fußboden zu urtheilen, NM es em arrolseilaser geweien )tm.' Aber, liebeö Kind, iß nicht fo viel. vu wirl ionii irani und mft UcrDen V qad't nichts, liebe Mama, derKlap. j f uüi "ua vo wie oer.
Nedellen-Lied.
Luö Aradi Pascha Wundeor? Mögen Andere jeden Morgen Quälen sich mit neuen Sorgen, Ich. ein munterer Eelell, Kümm're mich nicht um dcrclciä?cn. Ich vertrau' den schlecht Streichen, Die ich mach'. Ich bin Rebell Um das Brod der Zukunft quälen rc i s r: s. v . . . vuciiu jiuj mc ucinen 'ccc.cn Und verzagen gar so schnell: Ich bin unverzagt, ich hade CV .1 . X . , rve rciujc viuaesaare. ... . Die ich brauch'. Ich bin Gebell! Wer als Bürger unterthänig Lebt dahin, ihm blüht sehr trc.ia. llnn tr fnmnt mrf- nr s. .n Ick dagegen bin acscheidler - . 1 ' ' " IIIUJI Wal VVl W (U Immer höher, immer weiter Brmge ich es a!s Ncdtll ! Hab' ich Glück, bleib' ich Ministcr, . . uno es rillyl Mttn Welikn. bis U: Schnllür Tod rufi zum ppcll. 4 yf rv yab'.ich PkÄ, faasi :?c:d' iÄ'ä svärcn. I . - lv enn icy lap m:ch pensi7i''cn Seh' zur Ruh' mich aÜ A.'tk ! I .. . um vei tuito cer 53cn rav-n rtn , zL. . lv uj.u a -la, In Paris von Zinsen leben Uno sein Glücksstern Im 'rt wuu-4t4i uuwi.i ,.a, Wer Pension verlangt und Orden Werde, was ick bin acTJoi I ' O V gin ägyptischer Rebell ! rdcn. Aus Mittelfranken.Fremder : .Kind, wo ist dc::n Dk Vater r Bauernmädchen : D'aun (draur auf'm Acker, er thut Mist brat'n (aul breiten) V Fremder : Mist brat'n? .9?, l. wünsche ich gesegnete Mahlzc-t ! D i e Stadt Cöln ist jctzt vom Reichssiscus auf Rückiüh' lung einer angeblich zu viel gezahlten I s. r.i er.- i ti -.1.1 tvisuciütuug ,ui ioju-u kic PeteS Naturalquarticr verklagt worden valle oer :scu? damit n.cht eme I T - ! A. C . .A..U tl ... T -1 . o" uvwariku iünnen, wo viom ver gnügter als jetzt ist ? Wir meinen, daß !!ch oer Eolner Karneval d?ch bcsjer sur die Einreichung dieser Klage oecignet Hätte. Hossn.ungsvoll. David, mein Söhnle, umDir c rechte Freud' zu machen, schenk ich Tir nun ßu Dein Geburtstag ein schön silbernes Lösfle." David bedankt sich und spri.it munter ab ; nach einer Weile kommt er wieder und ruft : Vaterleben, scharn Sich, Du wollt'st mich betrögen. Der Ecldschmied " "liUl ""iUjtk. ut'iü umku sagt, mei Lösfle wär gar sei Silber ; und gt, mei L da hab' ich Groschen, , den alten verlaust vor Bat und wer einen ne:cn lderni vom Goldschmied geholt, hier ist deRei nung, wenn de beßahljt daar, lrlchztl fünf Perzent." Aus der Sprach stunde. Lehrer: Sag' mir, Hans, wie trennt V man denn uärnia" v ans : Man vaöt ihn beim Schwanz und reiit idn in der Mitt' auseinander. i m - -t" - - - - Archäologisches. Am Marktplatz zu W. ist ein neuer Brunnen errichtet worden, t:i mit Bild hauerarbcit verziert ist. Gehen da Zwei vorüber, und der Atzelmaier fragt den Bummelmaier, auf Hebe und Ceres deutend : W sind denn die?" .Das sind antike Marktweiber !" sagt der Bummelmaier' Schauderhaft. Bröstke : Meine Stiefel sind mir heute I ni?s nipif ßu Meyer : Und Sie klagten doch gestern noch, daß sie so drückten ? Vröncke: Allerdings; ad?r ich habe mirinzwischen meinehühneraugen schnei den lassen. Warnung. Vor den Doktoren habt wohl Acht l.' Der juri8 hat mich arm gemacht. Der phi15()j)hiae ausgelacht. Der rnedicinae umgebracht. Idealist und Realist. - .Die Welt ist ein KomödienHaus, Wenn ich es recht erfasse ; Spiel ihr nur zu, jahrein, jahraus. Ich sitze an der Kaste. Jr. der Theaterconditorei. Gast (in der Zwischenpause) : Kellner einen Apfelstrudel ! Kellner: Bedaure, fuhren wir nicht Gast: Nun, dann einen Wind beute! ! I tt.ss Kellner : Bedaure. führen wir nit Gast : Zum Teufel, was führen Sie denn? Kellner: Der Fcuersicherbeit halbe! nur Spritzkuchen ! Sommer. MiUr Aen,enw. her s?-n.nfinrt-n I o " 3 v ' Unb die Wicklet iedt her Jungen (Zehn. i . . . ' I An dem Sck lfaestade Scherzt die uknaiade. i - rWenn's nur Sommer wär das ganze Jahr ! Rudolph Baumbach. Lehrer. Thesen .Die politischen Rechte der Lehrer sind von denen anderer Staatsanaebör wer nicht verschieden so lautet die Saun . . m J m YtJ V 4 I 1 1 these, welche aus dem vierten deutschen elllttillge zu ane! Mll großer Maik i u.u..i.. ... rv.rr. - ' rität angenommen worden ist ui oem lunilen 'eyrertage werden nun, wie uns aus Fachkreisen geschrieben wird, nachstehende Sätze zur Diskussion c.e!racht werden: k..e r ri - ' physikalischen Echken der Sck nau so, wie andere'Menschen' er deutsche Lehrer unterliegt, der :r Schwere geDas specifische Gewickt des deutschet Lehrers unterscheidet sich nicht wesentliZ von dem anderer Unterthanen. er .deutsche Lehrer gehört genau ebenso zur kaukasischen Race, wi die übrigen Staatsbürger. (Wespen.) .
