Indiana Tribüne, Volume 4, Number 441, Indianapolis, Marion County, 2 September 1882 — Page 2

Zndicma Hriölme. FSgliche und SsRntagssusssve.

Office: 2S. DelawareStr lEütcrcd a eecond-class matter at the ostofficc; at Indianapolis, Indiana.J . m'onnenentS-SJreif : TägNche AuSzabe 12 CtZ. Per Woche. EonutagSauSgabe ß Etö. Perummer. Veide zusammen 15 Et?. Per Woche. Da Tazblatt erscheint jeden Nachmit. tag um 2) Uyr. Die SosntaZsansabe nscheillt h Morgeu?. . Trifcune Publishing Company. JndisnapoUS, Ind., 2 SePtember 1832. Klage gczen einen Staat Nach der Verfassung haben die Bun desgerichte in allen Streitigkeiten zwischen zwei oder mehr Staaten Recht zu sprechen, aber das elfte Amendemen! besagt ausdrücklich, daß ein Bürg der Ver. Staaten, einen Staat, dem er selbst nicht angehört, imBundesgerichte nicht verklagen, darf.. Diese Bestimmung machte es den in New Jork wohnenden Besitzern der repudiirten VondS von Louisiana unmöglich, den genannten Staat wegen Bezahlung der Zinsen zu belangen. Sie übertrugen daher ihre Forderungen auf den Staat New Vork. und dieser erscheint jetzt im Bun des'Obergericht als Kläger. Aus den Fragen, welche die Nichter an den klägerischen Anwalt stellten, läßt sich jedoch deutlich erkennen, daß er mit seinen Ansprüchen abgewiesen' werden wird. Oberrichter Field bemerkte: .Die ursprüngliche Belfassung genehmigte die Klage des Bürgers eines Staates gegen einen andern Staat. Das Amendement streicht aber das Recht des Borgers eines .anderen Staates aus, deiz Proceß anzu fangen. Hat nun das Amendement das nicht bewerkstelligt, obwohl. derBürsier eineUebertragungsvornehmen mag V Richter Brady gab zu verstehen, daß das Amendement nicht in der Absicht gemacht wurde, den Proceß eines Einzelbürgers gegen einenStaat mittels Stellvertreters in frmfinstrfifn itnh Nickte? Miller wies Aty - - . Q . J V W 9 ' 'darauf Hin, daß nicht ein einziger Präcedenzfall zu Gunsten des Anwalts spreche. Somit ist das Schicksal dieses Processes so gut wie entschieden, und das souveräne Recht der Staaten, .Auölän der" zu'' bestehlen, wird vorläufig ge wahrt bleiben. Es macht sich indessen immer mehr das Gesühl geltend, daß die Ver. Staaten eine Nation umfassen; daß die Selbstverwaltung der kleineren Gemeinwesen allerdings unbedingt erforderlich ist, weil das ganze Land unmöglich von Washington aus regiert werden kann; daß aber die Rechtseinheit nicht minder nothwendig ist. Bürger eines und desselben Landes sollten in allen Theilen desielben nach denselben Rechtsgrundsahen behandelt werden,und ein Staat sollte ebenso gut zur Verant wortung gezogen werden können, wie der einzelne Bürger. Dccentralisation der Verwaltung, aber Centralisation der Gsetzgebung wird der Wahrspruch der Zukunft, sein. : v . Die Jtalianlsstmt. ES ist ein grober Irrthum, daß die Italiener. in Trieft sämmtlich den Anschluß ihrer Vaterstadt an Italien besürorten oder auch nur wünschen. Viel mejr' zerfallen, die sogenannten Jtalianissimi in drei Gruppen, von denen dir bei Weitem stärkste die sogenannte nationalliberale, ledrnlich die Selbstverwaltung, ein ausgesprochen liberales Regiment und wirthschastliche Zugeskundnisse bebusS.-Hebung. Triests. verlangt. Als selbstverftttndllc? betrachtet sie du Slche rung der italienischen Eigenart, und wenn die österreichische Regierung die erwähnten Forderungen bewilligt, so wollen -die Italiener der genannten Art gern beim Reiche bleiben. Sie lieben zwar ihre Stammesgenossen, pflegen gern die italienische Sprache, Literatur und Musik, haben aber für das K ö n l a reich Italien keine Sympathien. Im Anschluß an letzteres erblicken ste viel ehr ein Unglück für ihre Vaterstadt, weil diese, jetzt der einzige Hafen eines bedeutenden Reiche und als solcher große Vortheile genießend, nachher mit mehreren 'anderen Hasenstädten in Mitbewerb zu treten hätte. "Für Italien hat Triest nur eine untergeordnete Bedeutung,- für Oelerreich eine sehr wichtige. Die zweite Gruppe der Jtalianissimi, die clericale, wäre mit nationalen ZugefiSndnissen und leiner reactionären RegierungSform set)r zusrieden, und 'nur die dritte, die der Jrredentisten, die in Trieft höchstens 100 Anhänger zählt, be treibt 'die Losreißung von Oesterreich. Mit dieser werden aber alle Italiener von der Regierung in einen Topf gcuorfen, und die Verdächtigungen, denen sie deswegen beständig ausgesetzt sir.d,'di? zahlreichen Herausforderungen und Willkürsichkeiten haben sie stark erbittert. Das Ministerium Taafe hat die Italicer ebenso vor den Kopf gestoßen, wie die Deutschen und jede andere Nationalität des'vielsprachigen Reiche, die Czechen vielleicht ausgenommen. KünstliJ gezüchtete Seesische. Professor Baird's Behauptung, daß die Ver. Staaten nicht nöthig hätten, den ' Canadiern Geld für die Benutzung ihrer Fischgründe zu bezahlen, da sie an jen eigenen Küsten eine beliebige Menge von Mischen züchten könnten, scheint sich vollständig zu bewahrheiten. In verschiedenen Anstalten an der neuenglischen Küpe, namerttlich in Gloucester und Wood'S Holl, sind seit etwa drei Jahren Millionen von Kabeljauen (cod fisli) künstlich ausgebrütet und in den Ocean gesetzt worden. Da man nichts mehr von ibnm sah, hielt man den Verfuch für

qänzNch verfHlt, aber jetzt berichten die f Fischer aus $oixSncut& daß sie ungc heure Schaaren kleiner Kabeljaue, die vier bis zehn Zoll lang' sind, an der

Mündung des Piscataqu.Flusses . I UUC'Uiiy "V "1 Ull der nächsten Umgebung bemerkt haben. t in irrer (pnfnb hifie ttiscke und IN AiJXA V. O 1 -( vorder nie bemerkt hat, so unterliegt es roohl kaum einem Zseisel, daß sie auS 7 O. . m

den Brutanstalten oer egierung iom i-wi turnen und, ihrem natürlichen Triebe sol. ndem er absichtlich verunreinigtes aend' nach Norden gegangen sind, um Wasser m 3o Minuten destllllrte, trinkO ' . ., . i, -w m n itnn rt(ttV maAIi

das ihneN zu agenoe lalle k)a er au zuhieben. I ' . , . Vor vielen Jahren schwärmten ,me Gewässer wiscben dem Cod-ttap und der Fundy'Bucht von Millionen von Kabel V 7 - . v rr ? V 7? . I lauen,, aber ourcy Lcaurfilazerei nno ne so st verödet worden. Könnten sie jeht durch künstliche Fischzucht wieder bevöl . ' ,. . . lertTtvercen, 0 wuroe oie itujienjijaccci L. . 1 c ,5 k k., I Sebunu und-Erveiterung der künstlichen . "ti I iscyzuql tonnen NlCUl genug gciuyaii werden. Urthlil eines MohamcdanerS Llravt. über Sahib.P. I. Lackersteen, der auLEol-

in ANvetracyl oes lnzwilcyen o jeyr ßc o ui o im;n gines iiniroaijer uno stiegenen Bedarfes Tausenden von Leu- gut zubereitete Speisen liefert und die ten lohnende Beschäftigung gewähren. TimeL' ist der Ansicht, daß derartige, Vrofessor Baird's Verdienste um die wahrscheinlich noch der Vervollkomm-

cutta gebürtig ist. sich aber seit sieben Wechselblätter bcsindet. Dasselbe beJahren in New York aushalt, hat An ncct Qu3 4 Seiten zu je 4 Spalten, ist fang dieser Woche daselbst einenVortrag ßut halten und hat denselbenDruck

uoer : oyameoanismu uvoum. rnuS und Christenthum" gehalten und m solchem semen clgenthumlichen Ansich. ten über die nächste Zukunft Europa's Ausdruck gegeben. Derselbe hät eine cyt urg uiiig rjKMuiia ' o' suiten-Collegium in Calcutta erhalten bemerkte aber, daß ihn weder die Aus' schlösse über das Wesen des Christen. thums, die er dort erhalten, noch die Erfahrungen, die er seither in den Ver. laalen ge amineil yaoe, in ieinrr ueoerZeugung von der Superiorität der Lehre desKorans im Ent erntesten lrre gem & 1 1 1 1 . t - W!. O . I liuk(A yuuu. ucuci uc ugk i wk macht er folgende Bemerkungen : ie Anrunst des neuen Attslias zleyl m ' - . I Matf w - & m I yahe bevor, aber nicht so unmittelbar. als Arabl Pascha annimmt und aus. die s?m Grunde wird dieser in seinem gegen wältigen Kampfe unterliegen. Nicht wie Christus, der sich selbst der Mensch- .". i r 1. u.!.V I yeil zum uynopler oarorale, mio der neue Prophet in die Welt kommen, sondern wie dereinst Mohamed, nur yerrllcher, mächtiger und siegreicher. Wie evre, weiche oer neue Prophet preo'gr, .i... r . r . I wiro oie oes scoran sein, aoer veriiarr, geläuttrt und gereinigt. Der Koran weist zu deutlich aus .die Ankunft des VN T . T. P C neuen Propyeien yin, aiö 005 man oie Stelle mißverstehen könnte, aber es ist ft OY o I V o X. j 1 I allen Auflegern des Koran noch nicht 1 M VaO CY.(. V.a. VlT M I..ME4 l. I S ?.u Mrfflnh SSC stimmt zu verkünden. Nach meinen For cyungcn wiro oer neue Propyer m un !InjÄn l! !i uiivuuwi uiC.iiBiuiiv Utt vv yinwegs gen, ,onoern oas ge,ammleu7' V g u-x uur vir iUirctt luutuiiiiuicii cucuuuik... Al--.- . . . cyen Vlaalen nocy ooppeir no nsq lOßtOB, ms sie sino, ver neue Mema wird die Semen mit übernatürlicher Kraft ausstatten, alle Feinde vermchtcn uno oie Veriicoail oes cooameoanlsmus über ganz Europa ausbreiten. ' Mit Arabi Pascha und die Sympathien aller guten Muhamedaner, aber er k m V Sw 11 v" d' 9 1 , mm . X (IAI Miu.ACtMA& fc. A.V U. f v'" rlur v ü"OB"f welche die Prlesterschast der mohamedanilchen Kirche bilden, wissen, daß eS noch Nicht an der Zeit ist, den heiligen Krieg zu verkünden. In ungefähr fünf Iah.

. v " ?r,x v,u 'vUl -l..1" ihm anhaftenden Sündha tigkeit zu erwird Arabl Pascha emes der . tüchtigsten lgn. Das ganze menschliche Leben ist

r "Wuz ÜIÖ uu uiuaj. uiian i l oer temporare Beyerr aer der Gläubigen, weder ein Wechsel in der S"!''?".v!?"' oer yuame ill iur ole elenner oes ran , von U m J V u h m ml A m. i m k mm. A m, . m. m mm. m & m. cüCHiunu, nn BConnK h. naipc r-"1 iuuair.cüanirn Liis.iii bis zur Ankunst des neuen.McsfiaS dem Mufti von Mccca und den JmamS anv"lraul. eivil eine völlige ileoer- . . r . . m . ' läge Arabi Pa chaS durch die Englänv. in t : cr. . :rr . ' v.o i ,umii ,ut vcii Beinen b ucb MohamedanismuS ohne Bedeutung. Die gegenwärtige ägyptische Frage ist nur ein veremzelles Symptom des Has r . v 'k.- rn . . 1. . c . . r w ics, ein Das orormgen oer Vlaurs, im rissen ifir ,n,sm-nd.? Mnks..c. d;-n,;k.k i n. die Regierung m ionstantlnopel m allen .t:,,!,:,- p, x.M cvls, gläubigen Anhängern des JSlam ange sach' ha' und sott unb fort M.,.' m mm.m, mM r K u m & A KJ , , U. ai.ft.jk M I II n Tie So5.ne als Motor. Archimedcs steckte während der Bela. m fyy " , - gerung seiner Vaterstadt SyracuS mit rennikgein oie rom,,q .-' in iZ (..... d . -.i. mist.uuu, i üW vcuu BIUIC9 rauöc oucr uantn, ic igr oeu icctgiicQ oernu - tels der Sonnenstrahlen entzünden. D,e . 1 . 1 rv . r v w , . . , ' ' ' f v. rn den Steinkohlen aufgeipeicherte Soniuueuiipt pun rnnii k.e., v in uu iuuB,i ion yai uae Projekt, sich der Sonnenstrahlen als d:recten Heiz- und somit auch als Trlcbkraft zu bedienen.dle Geister der Naturfr r c r r r i rr ' r c , . orscher beschäftigt. Die .Lond. Tim berichtet von .Experimenten, die kürzlich im Gartm der Tuilerieen in'VariS öf- , ,. , k . ' . t fenülch vorgenommen wurden, die im Allgemeinen auveroroemliches In leres e a(h X lHienA ni ammmAa O M . erregten, und welche die genannte Zei tung mit Hinblick auf die Lage der bri?reÄ besonde. 1 7 ? ? f. v. v..

k Wiut :V4"? w" bis zu Reitpferden gebracht, die alle Beschwachumwölkten Sonne ausgesetzt, der vegungen lebendiger Pferde nachahmen

oie vorm eines uemen ampsttm s rnft ? s . . , . ICnV nuP inm l , I . vu.iy,,. iHwi uMimV,üipiegeiiiano. emk. I,X. .& AofLi tk.nr..A'".V r'T." 'lv"i "2 ii. nnii iiuuuy y, uujj uic uuiicii den Hohlspiegel zmmer möglichst senk recht trafen, daß der Hoblspieael sonach dem scheinbiren Aus und' Absteigen der Lichtquelle 'Zlgte und die Strahlen mit fitn ti i" 1 1 1 tinl viXftiri in. V üvi "rU-fl- vu. vyiiii

ttn'.!veQ?:rkuna äußern konnten: Mit om Driw.Pskessel wurde eine Heine Dampfl?.a,chine und eine Druckerpresie in BewegMg zesetzt, und nach einer halben

I m A M I A .. u . i L . M . ' W Stunde entwickelte der KeN-l so viel -Ä . . . DampsSast, daß eme Zeitung, Ehren dtz.'s agcs den Namen : die zu Soleil -y . . , . " Journcck trug, , mehreren lausend Ex. emplqren gedruckt erden konnte. Eine t - nr STfirttt nfif tMtlAT V. i um mm mu uiucm ferner in noch kürzerer Zeit verschiedene C. V t C.r nnr ttf,t pM u Für letzteren Zweck brachte man eine Art vapinianischen Topf mit dem Ap . 1. ! CTi CIV S!l cm r ' paraic in eromoung. 2ie ü;caC)tne kann von so geringem Gewichte herge flellt werden, daß der von einem Manne ..c W . Cr.Jt t. -c's nt. r uu ueui yiuucn cejccocrte upparai sur O FT io o: cr. v nung sähige Apparate sofort für die Ar ' . ciY . i . . w. tn. ... cicc in cgyplen von vzi yicgiciung angejazassl weroen louien, um' so meyr, als dieselben auch nach Beendigung des gegenwärtigen Krieges sur die Armee m Ostindien ihren hohen Werth behalten. Gelegentlich des obigen Urtheils des citirtin Weltblattes gedenken wir eines Crrnmrtinr& der 5"irne5 hnrn 5! Pstnf r 17a dessen Nesike ?ick eine unserer it die JZimV von heute. Damals mx j,enc Zeitung ebenfalls in der Lage, fibet kriegerische Vorgänge in Aegypten unb über revolutionäre Acte in Irland gleichzeitig zu Wichten. Die erwähnte Nummer entbält den dür tiacn Ber ckt über den Sieg, den Nelson am 1. Aug. bei Rosetta, an d:r Mündung des westllchen Hauptarmes des Nil erkämpfte und der der Herrschast Napoleon's im 0lknU cin gnbe machte. Dieser Bew,.rde nm 9. Dci hnrA e nen Uebcrland-Courier,resp. ein Fischerboot ach London gebracht, und die schnelle r . 1 T Besörderung wurde damals als ein wah. Wunder anaestaunt. 5icnt bat s:ck Wl v I .au. M . - der Pulverdamps noch Nicht verzogen. der die Schlachtfelder einhüllt, jetzt raucht der Boden noch vom Blute, wenn wir die Berichte über kriegerische Vor aänae in den Zeitungen lesen. Die da maligen Nachrichten aus Irland melden, . , r r , , v tr oqb sranzojlicye vetiieioeie jnctcr irische Rekruten für die französische Republik anwarben; heute lesen wir von Sammlungen m Irland zur Unterstttt ,ung der Aegyptcr. " No5) einmal der Walzcr. am . Nrsessor Me'.sb in New m., Wm ,,nS h? arii au 1 ' vm. wuyiunv u.tw vv alin Sherman wollen bekanntlich den 7 ' Walzer ganz abschaffen. Ganz so grau, sam sind andere geistliche Herren nicht; Meknd;s, Mitn nr die sollten sich beimWalzen so anfassen, daß Fräulein und Männlem. die Vorder amt ÜUv bie Jrust kreuzen und sich bann mit den Fingerspitzen berühren. ,,h n. n,stkd si s-S I? rien .V. M.V.Vi-Vll.ll ... .. Ui j,i twrt gen Sonntag in Trenton, N. I., gepredigt, daß das Walzen eine ßsln. flUtC Leibesübung sei, aber lediglich trennt, d. h. nur von einzelnen Jndi- :.... ?z...s nrr-,; erttir ..de solle. Der fromme Mann bat ;,d.nk,7s fl,hif de niin mit n. nft lek, die ifc Wmln?en l - mvm w w . . 1 ' ' 7 . 1 Tänze ebenfalls ganz allein ausführte. Es ist nicht wahr cheinlich, day die emmim Neuerung schon auf den Bällen der nächsten Wintcrsaison Eingang sindet nd wir sollten denken dnk nndere Mittel näher liegen, den Walzer von der a doch nichts, als ein durch UN ereemi ,.. l?inkl;stion mdisi.irr nmns Ager gegen Alle, und warum sollen wir uns daher nicht den Krieg, oder de en modisicirte Form, das Manoeuvre zum I V . mufl(l und Bei viele nehmen. Ein Taschentuch um den linken Arm . macht bei den preußischen Manoeuvern die eine j?kerebtneik'.n . feinden: edensn I n II ? , , . aut können wir durck Taschentücher 5nrinn,n in ?-n.er ,.nd n.er I J ",,J n Tänttr nnen verwandeln. Aber uch dieses Auskunstsmittel hat seine ' Schattenseiten, wenigstens ver sicherten uns tanzlustige Damen, daß sie "ucuv mik j, irgend welche Rundtänze nur dann mit rvw , C?azie ausführen konnten, wenn- ein t?intr,r irZ n,-,f ,? rrazttgerer Arm sie stutzt, als Wamen- ... m. , n' s c.rt rticrt gegen die neue Mode einzuwenden haben ojltlVU V UUJIttU ItUtllU vtwus wurden. 10 münen mit uns dock im ?kn Presse der men nk nndern YlS. knnkömitiesn ,,mses.en 9enn mir inm mNn,n oder keen bediene I 3 Wfc VVVIV wir uns der Handschuhe, resp, der Mas(en. Man fertige also blecherne Schilde 1 , 0 ' ÖDn versck edener Söbe an. we cke d e 1 f c y ? ganje 5ißur der Tanzenden bedecken .. ,:..., q?;.,, uiiv uiitifci Vitus mivn .i tuuvu s,n.kglt,n werden. N?ur die YZnse rnuk i i d V . ' ijßiiijij ein Loch, und ür die Augen messen zwei Löcher geladen werden; tztere sind mit blauem Glas zu versehen, damit der Gefahr, die mitunter in ken Nen wn foN unrnMtn mird tj '"i)'" ..ui .v..v. Diese Schilder oder Rüstungen können, r0 fslnQ. n nit Nermenduna finden. ; de MnNk.. ..e., m..d. ..d III VIII VUU Uill UU HklUIIHI IVhVIIUIIV erden diesen das Aussehen ehrwürdiger Rüstkammern geben. . I .n allch Vch nen her; die Mechanik hat es ja fchon Ist die Bigotterie unserer Zeit aber warum sollte sie nicht ich hier Aushülfe I.v ' ' . . . chanen können s Jedenkalls batte man dann nicht mehr so häufig über denMan I - . 7 ' 1 an Tanztt ,u klagen. OZallNözucht. Die Disciplin, die MannZzucht ist der I st?.. V Vif ... 1 . V l Iffl.t.t i a?yc Ben iuseyroer-

fassung. Das'wiffen auch unsere Her ren Ossiciere und sie halten darum auf Disciplin, aber nicht etwa so blind und täpdisch, wie die Römer in der stolzesten Zeit ihrer Republik, fondern mit Aus wähl, mit Berücksichtigung der Umstände, unerbittlich nach unten, einsichtsvoll nach oben. Sehen wir unö einzelne Fälle von Handhabung der Disciplin in neuester Zeit an. Ein Ungeheuer, das den Präsidenten der Republik, den Chef unserer Armee und Flotte, meuchlerisch ermordete und im Civilgesängnisse des Distrikts Columbia seiner Aburtheilung entgegensah, wurde gegen die Bestimmungen des Gesetzes vom Bundesmilitär bewacht. Während der Mörder von Comfort um geben war. Besuche empfing, mit Facstmile's, Photographien und elendem Geschreibsel einen einträglichen Handel trieb, waren die Wachtmannschasten den Unbilden der- Witterung ausgesetzt. Wohl konnte die Empörung über die That des Mörders, der Anblick der unziemlichen Behandlung, die diesem zu Theil wurde, einen tapferen und bis dahin unbescholtenen Soldaten in einen Zustand von Aufregung versetzen, der momentan. Ueberlcgung und Pflichtge fühl übermannte und ihn einen argen Verstoß gegen die Disciplin begehen ließ. Der, Sergeant Mason feuerte eine Kugel auf den Mörder ab und wurde .kriegsgerichtlich aus der Armee ausgestoßen, sowie zu einer Zuchthausstrafe verurtheilt, die er, noch immer vergeblich aus Begnadigung hoffend, in Albany verbüßt. Der Major Reno ließ den General Custer feig im Stiche,' wurde der Trun

enheit im Dienste, überführt, verging ich der Gattin eines Kameraden gegen über, blieb während zweier kriegsgerichtlcher Verhandlungen im Vlenste und wurde nach der dritten Verhandlung entlasjen. McFeely und Barnes plünderten die ihnen unterstellten Soldaten-Heimathen um die Blumen und Früchte, für deren Pflege sich die gemeinen Soldaten der regulären Armee Soldabzuge gefallen assen mußten und wurden natürlich nicht bestraft, aber Sturgis, der ihr Gebahren enthüllte, wurde an die Grenze versetzt. . Howgate bestahl die Regierung um eine halbe Million Dollars und. wurde mit solcher Energie verfolgt, daß" cö unmöglich war, ihn zu erwischen. Col. Taylor hat sich vor einemKriegS gericht gegen den Vorwurf zu verantWorten, das er eS versucht habe, durch den politischen Einfluß von Senatoren und Repräsentanten den Widerruf der seme Versetzung von Newport Barracks verfügenden Ordre zu bewirken. Poli tischer Einfluß und militärische Maßre geln vertragen sich allerdings schlecht miteinander, wollte man aber dieses Princip nur einigermaßen stritt durch führen, wo blieben die meisten der Her ren Ossiciere, die in der Bundeshaupt stadt. em Leben fuhren wie Gott m Frankreich? Ossiciere, die zunächst berufen sind. über Aufrechterhaltung der Disciplin zu wachen, haden sich aller möglichen Ver brechen und Vergehen schuldig gemacht und sind straflos gebneben ; der Unter ofsicler Mason, der menschlich gefehlt hat, schmachtet noch immer im Jucht ause. Zahlreiche GS ste des Windsor Hotel in Denver, Col., waren kürz lich Augenzeugen deö Kampfes zwischen zwei Taranteln, die ein Fremder der Curiosität wegen aus Arizona dahin ge bracht hatte. Kaum hatte man .die Thiere in einen, Kasten, dessen Boden mit Sand bestreut war, gebracht, als dieselben aus einander losstürzten und in tödtlicher Umarmung einander durch Bisie zu tödten versuchten. Volle sechs Stunden währte der Kamps, der die eine Tarantel todt am Platze ließ, die als dann von ihrer Feindin bis auf die hör nigen Beine und das Aeußere des Schädelö aufgezehrt wurde. So Inlandt. Vorige Woche tagte in Duluth, Minn.,. ein Convcnt, um eine Agi tation sUr Anlage eines Canals zur Verbindung des Lake Supenor mit dem Red Rivcr einzuleiten. Die Beschlüsse des Convents besagen Folgendes : Auf Grund von Untersuchun'cn des betres senden Terrains durch Sachkundige er scheint es thunlich, durch den Bau eines 10 Meilen langen Canals zwischen dem Lake Supcrior und dem Red River eine für Damvfer schiffbare. 340 Meilen lange See- und Tiefwasserstraße herzu stellen und die großen Wasserstraßen des Asstnebolne und Saskatchewan, die na türlichen Hochstraßen deS reichsten Acker baugebietes des Nordwestens, für Dam pfcr zugänglich zu machen. Dieses Werk kann m kurzer Zeit und zu Verhältniß mäßig cringen Kosten ausgeführt wer den. Es würde eine Aüsgangsstraße schaffen nach der atlantischen Küste sür em Ackerbaugebiet, welches an Flüchen inhalt den Ost. und Mittelstaaten der Union zusammen gleichkommt, schon jetzt 20,(0 ',(00 Bushel Getreide producirt und im Stande ist. dermaleinst dicBrod frucht sür die . Weit zu erzeugen. Die Straße wurde den Haupthandel des ca nadischen Nordwestens , durch die Ver. Staaten fuhren und .den beiden Nach barländern als mächtigstes Verbin dungöglied dienen. Der Conareß wird in Anbetracht dessen aufgefordert, eine Untersuchung und Vermessung der pro jektirten Route anzuordnen. Die Han delskörperschasten und Gesetzgebungen in sämmtlichen an der Nordgrenze deS Landes gelegenen Staaten werden ersucht, jene? Aufforderung an den .Congreß Nachdruck verleihen zu helfen. Zwei Philadelphiaer D e tektiveS beschuldigten einen jungenMann, $100 gestohlen zu haben. . Sie stellten ihm vcr, wie stark der UmstandöbeweiS gegen ihn sei, und dadurch setzten sie ihn so in Furcht,, daß er ihnen auS seinen fauren Ersparnissen $100 gab, damit die

Sache nicht zum Proceß kommen soule. Sie nahmen das Geld, behielten die Hälfte für sich und wollten dem Be pohlenen die andere Hälfte überreichen, als dieser entdeckte, daß er gar nicht be-

stöhlen sei, sondern seine $100 blos erlegt hatte. Herr Chandler, der Secreär, und Robeson, der gute Genius unscrer Flotte, .besitzen in der BundeshauptstadtHäuser.wclche sie dcrRegierung zu Wohnungen für die vielen neuangestellten Clerks theuer vcrmtethcn. Ueberziehe r, schwere Shavls und geheizte Oefen bildeten Anfangs dieser Woche . die Physiognomie der fashionablen Bäder an ber Ostlüste. Ueber 13 Stunden mußte kürzlich der . 18jährige Student Fred. Reimann an der Küste von New Saven. Conn., auf dem Kiele seines im Sturme gekenterten Segelbootes zubringen ehe er von einer Schaluppe entdeckt und gerettet' wurde. Sein Commilitone Geo. Cornell war vor seinen Augen von der See verschlungen worden, ohne daß er ihm Rettung hätte bringen können. Seine Majestät, Winne mucca ver L,öob. König aller PluteIndianer, hat sich kürzlich in Nevada mit einer semer Nichten verhetrathet. Die Dynastie ist durch Söhne aus früheren Ehen vor dem Ausstcrben genche.rt, aber der hohe Herr bedarf einer Pflegerin für seme alten Äage. Er ist der 1,5.55. König . aus der Familie der Winnemucca, welche schon zu der Zeit über die Piutes herrschte, als das Thal, das jetzt Humboldts Namen führt, noch ein See war. DieHeirathsceremonien sind bei den Plutes einfach; die zurGemahlin AuSersehcne hat sich auf erhaltene Notiz in einer Ecke des elterlichen Wigwam niederzusetzen ; bombastischen Schrittes tritt der Jndia ner, der ihrer begehrt, ein ; mag sie ihn nicht, so braucht sie nur einfach davonzulaufen und ihr Bewunderer fat sich dann mit dem ihm ertheilten Kvlde abzusinden, so gut er kann; gleicht sie dagegen den Freier, so bleibt sie hübsch manierlich sitzen und erklärt sich hierdurch als die Sclavln ihres Herrn aus Lebens zeit. Der Scharmützel oder Groß britannien indieluftsprcngunas-Fond war dieser Tage Gegenstand einer Be rathuna inNewZ)ork,zu welaser O'Do novan Rosia die Comite-Mitglieder ein geladen hatte.' Da er selbst vor zwei Jahren angeblich diesen Fond an ein Comite von Sieben ausgeliefert hat nach Angabe eine Mitgliedes in einem wcrlhlosen Check verlangt er jetzt.daß dieses Comite Rechenschaft - über Vcr Wendung der $92,000 ablege, welche er abgetreten habe. Das Comite war nicht erschienen ; emeS der eingeladenen Mit glieder hatte Rossa sogar als Verrülher an der Sache brieflich denunzirt. Die anderen schrieben, d a d i e V e r w e n dun g d eö Fonds ausdrücklich zu geheimen Zwecken be stimmt -sei, so brauchten sie keineRechenschast abzulegen. Die Mitglieder des Bundes, welche den Fond ausgebracht hatten, waren durch eine kleine Anzahl Anwesender vertreten. Nach vielem Gezänk wurde . ein Comite von acht Personen erwählt.um zu unter suchen, waö mit dem Fond geschehen sei. oder waö,. falls noch etwas von dem Fond vorhanden sein, sollte, mit demfcl den geschehen solle. Ein Antrag, das alte Comite zu hängen, fand nicht die ausreichende Unterstützung. Wegen Mißhandlung einer . . . w . . iranren un wuroen vorigen amsiag zwei israelitische Fleischer, Charles Sco field und Aaron Ducaö in Brooklyn, N. V-, verhaftet und dem Rechter Naeher vorgeführt. Befragt, was sie zu ihrer Entschuldigung anzugeben hätten, baten sie, ihr Verhör auf einen anderen Tag zu verschieben, da sie orthodoxe Juden seien und 'daö alte Testament es verbiete. am Sabbath-' irgend welche weltliche Geschäfte vorzunehmen.' Der Richter hielt jedoch diesen Grund nicht für stich haltig und , belegte die beiden frommen Fleischer mit einer Geldstrafe von je $5, indem ee erklärte, daß der Samstag zur Aburtheilung von Kontravenientm der gesetzlichen Bestimmungen gerade so ge eignet sei, als irgend ein anderer Tag. Die Prohibitiönisten ' in Iowa habcn laut des soeben v'eröffent lichten Berichts deöFinanzcomiteS in der ' diesjährigen Campagne $336,180 . für Campagnezwccke ausgegeben ;-die Geg ner der Prohibition haben noch' mcht ganz $12,000 aufgebracht; wer sich hier lediglich auf die Gerechtigkeit und die .Vernunstmäßigkeit der. Sache,- die er vertritt, verläßt, der ist eben verlassen. Ein eisers üch ti ge rEhemann inTexas hat kürzlich seiner jungen Frau, während dieselbe schlief, den Stempel, mit dem er fein Rindvieh zu zeichnen pflegt, in die.Stirnhaut gebrannt; die Frau erwachte natürlich sofort, al sie das glühende Cifen fühlte, aber dasselbe war so heiß gewesen, daß sie ein W, den ersten Buchstaben im Namen ihres zärt lichen Gatten, für Lebenszeit mit sich herumtragen wird. Plantagenbesitzer John Miller bei Stonr Mountoin, Ga., seit Jahren als der Waffer-Melonen.Mil. ,ler- bekannt,, hat eine Frucht dieser Species gezogen, die volle 75 Pfund wiegt, noch nicht völlig reif ist und da her vielleicht noch eine Kleinigkeit zuneh men wird. ' Die größten Melonen, die Miller in früheren Jahren.gezogen hat, wogen 64 und resp. 62 Pfund. Phil. Rappaport, Ncchtsanlvatt und Notar, 02 Süd Delaware Str., -INDIANAPOLIS, IND.

Cöo auisr ; n' bürgerliches B e

jrddRiß in Tirol. A::Z Sönined wird geschrieben : Hier starb cin Kurgast aus Ostpicüß'n, nachdem er dicSlerbcsacra mente, die ih.n zuerst der hiesige Curat, dann der Dechant scldst spenden wollte, zukuckgewi-.Zcn hatte. In Folge dessen wcndcte fch ccr L'ftUn um Vcrh.ilr? i i tu5?emanreac!n bciüaiicd dcs'Lcaräb:.i'.4 9 i. j s; ' u J ' cs an den Bischof von TVrcn, und die ser otdnete an, daß die Jeeröigung dcs Berilorbenen nicht nur .ohr.r geistliche !llslstenz und ohne Geläute Kirchenglocken. sondern auch in emc! abgcsonwerten Grabe staUmstnfci'n tobe. Ueber diese Anordr.unz entstand große Ausregung unter den hier zum Sommerausenthalte und Kurgcbrauche weilenden Fremden, w;? unier dem nicht c'erikal gefilmten Theil dcr einhkiniischcn Bevölerung. Um dcr öffentlichen Meinung eine Genugthuung zu v?rschassen und dem Verstoibenen die !,h!e Ehre zu erweisen, veranuailele uner iiverai aeunnter Bürgermeister Mahl, Herausgeber des Vusterthaler Boten", in Verdindung mit dem Advokaten Dr. Plattner . . , t c ri r fc : i . oas Begraoniß. an oem sau lammlkiqe Kurgäste und Fremde, sowie diele EindeiMlscyc theilnahmen. Dr. Plattn hielt tie Grabrede, in de? er die Um stände hervorhob, unter denen dcr Ver storbene seine lete Ruhestätte in fremder Erde gefunden hat. Srmohl die Pietät dieses Aktes, wie der Muth, der unter den hier herrschenden Zuflanbcn dazu gehört, verdienen alleAnerlennung. In G a tsch , na w ero e n b ereit. Voikkhrungen zurWiedcraufnahme der russischen l?aiscrf'm'.!ie für denWinter gttrcsfcn. Äue Aideklcr, die gegenwartig doit zu thunlzadcn, mußten vor her unter Aussicht, ihrer. Arbeitgeber photographirt und ibre Photographien eingereicht werden, auch die daselbst-a! wellig beschäftigten Näherinnen und die angcstelltcn dienstbaren wciblichenGeister stnd po'trätlrt worden, und ihre Bllder befinden, sich bei der Sicherheilspolizei des kdiserlichen Schlosses, welche sich bei jedesmaligem Ein- und -Ausgehen der Angestellten mit dl Photographie in der Hand davon zu überzeugen hat. daß kein fremdes Gesicht mit unterläuft. 'Ä uß eineminteressanten Artikel des in Leipzig erscheinenden .Corrcspondent für Deutschland Buchdrucke? und Schriftgicßer" dürften nachfolgende Daten von Interesse sein. Im vorigen Jahrhundert gab es in Deutsch-" land und öcstcrreich nur 434 Orte, in denen sich Buchdrrrkereien bcsandcn. Im Jahre 1855 hatte 'sich die Zahl fast ver doppelt ; sie betrug 1818, und im Jahre 188 ) war die Zahk der in Deutschland und Oesterreich - Ungarn befindlichen Orte, in denen gedruckt wurde, auf 1665t angewachsen. Davon sielen auf Deutschland 1300 Dnicfortc, auf OesterreichUngarn 368. Die Zahl der Druckereien betrug 1855 in Deutschland 2.303, in Oesterreich'Ungarn 262 ; im Jahre1680 aber in Deutschland 4.655 und in Oe sterreich-Ungarn 028. Der Plan für daß neue Hauptgebäude der Hygieine-Ausstellung in Berlin ist von iLaurath Kyllmann nunmehr fertiggestellt. Er. schließt sich in seinen Umrissen dem. zerstörten Bau an, wird .aber beträchtlich größere AbMessungen erhalten. . Außerdem soll das Gebäude in durchaus feuersicherer Weise ganz aus Eisenfachwerk und Glas beste hen, und der Fußboden wird massiv in Eement-Esirich auf einer Erdanschüttung' ausgeführt, so daß der Bau dem Schicksal des früheren nicht wird verfallen können. Für die Ausführung ist eine engere Verdingung ausgeschrieben, bei welcher zwanzig der ersten Eisenwerke Deutschlands zur Betheiligung aufge fordert sind. Nach den Bedingungen muß das Gebäude bis zum 1. April k. I. fertig gestellt sein. Ueber. die große Kunstausstellung in Rom, welche am 1. De zember eröffnet wird es ist eine internationale Ausstellung wird gemeldet : Das große neue Ausstellungsgeb'äude an der Via Nationale geht sichtbar seiner Vollendung entgegen. Gegenwärtig werden die gewaltigen Manolithe der Eingangshalle aufgerichtet. Das ge sammte Mauerwerk ist fertig ; die As phaltirung der Decken ist eifrig im Werk, das Eifengerüst für die prachtvolle Glas rotunde in der Mittelachse des Baues soll demnächst von Neapel aus der Fa brik von Cottrau in Rom eintreffen. Provisorische Gallerien sind.ebenfaL? in Arbeit, in den Jnnenräumen schaffen be reitS die Stuckarbeiter. BtS jeht beziffert sich die Zahl der angemeldeten Kunstwerke auf 4804, darunter 2770 Gemälde 911 Skulpturarbeiten. 147 Architekturstücke und 976 kunstindustrielle. Gegenstände. Wie man Theaterdirektor wird. Das Municiplum von Zante hat vor einigen Tagen beschlossen, durch daö LooS entscheiden zu lasten, wer von den Bürgern der Stadt' Dircttcr des dortigen - Theaters werden soll. Das Loos entschied sür den Notar Kamesini. Dieser Theaterdirektor ist . wenigstens in der Lage, im Fälle Ier Konkurs Eröffn nung eines Notars entbehren zu können., EinCabinetsbefehl dek. Königs von Bayern hat in dendavou betroffenen Kreisen viel böses Blut ge macht. Der König hat nämlkh verfügt, daß die Mannschaften- der Cavallerie, dann ' die berittenen Mannschaften der Feldariillerie und des TramS künftighin -die geliebteFeldflafche, .des RcitersTrost inKampf und Sturm", abzulegen haben, j Weitere Verordnungen betreffen das Tragen des Brotbeutels u. f. v. 'Der Correspondent d e S .Daily Telegraph- berichtet aus Alexandria : .Wir nahmen einen Spion ge fangen un) überli:ferten ihn den ägyp tischen Behörden, welche denselben mit Daumschrauben folterten und seine Er schicßung befahlen Das heißt mit anderen Worten soviel, als daß die eng. lischen Befehlshaber die Anwendung de? Fvlter billigten, wenn nicht gar direkt anordneten. Dies ist übrigens ganz - - - - - .. w