Indiana Tribüne, Volume 4, Number 440, Indianapolis, Marion County, 1 September 1882 — Page 4

Etablirt 1SSS.

AUGUST MAI, Uhrmacher u. Juwelier, 13 Süd Illinois Straße, emxstkhlt ganz besonders seine greße uZmahl tu Nockford Uhren, Springficld Uören, Elgintthren, Waltham Uhren, b. . w und versiert ,ufri?denftellend Bedienung. George F. Borst, Deutsche Apotheke. SZecepte werden nach Vorschrift an gefertigt. Toiletten Artikel jeder Art. 440 Suotl Meridian Str. Indianapolis, Ind., 1. September 1832. Lokales. CivilstandSregister. Geburten. Die angefahrten Namen sind die deS Vater oder der Mutter.) Wni. McCartney, Mädchen, 30. August. Albert C. Jordan, Mädchen, 29. August. Adam Stuppe, Knabe, 21. August. Henry Windhorst, Knabe, 9. August. Thomas Garret, Knabe, 6. August. Albert Mall, Knabe, 12. August. - Hyman, Barrett. MZdchen. 19. August. "Albert Rasch, Knabe, 9. August. Wm. Sölader. Mädchen, 29. August. Fred. Heina, Mädchen, 27. August. Fred. Höhlt, Knabe. 27. August. Wm. King. Mädchen, 31. August. I JameS Cole, Mädchen, 30. August.. Albert SmoS, Mädchen, 31. August. Heirathen. Wm. M. Garvin mit Jennie Adams. LewiS Willsey mit Sallie Sloan. ' Todesfälle. Susan EddinS. 48 Jahre, 30. August. Andrew Frontwine.2 Jahre, 30. August. Lillie Foulds, 26 Jahre, 30. August. Harry Ball. 2 Jahre, 31. August. Jsaac Conley, 34 Jahre, 30. August. Laura Depp, 24 Jahre. 29. August. Heute Abend Licder-krauz-Probe. ! Der Assistent deZ Coroners begab sich heute nach Qakland um Zeugen betrefft der Ermordung Ayers zu verhören. 'TCrCIIUrAIBA". Schnelle gründ liche'Kur für alle schmerzlichen Nieren, Blasen und Urin Organ Krankheiten. $1. Bei Apothekern. LS" Im Monat August wurden im hiesigen Zollhaus $6,059.86 als Abgaben für importirte Waaren bezahlt. . F. I. Meyer erwirkte Permit zum Bau eines Framehauses für 5750 an Mc Carty Str. Ecke East Str. Morgen Vormittag gibt eS feine Tnrtclfnppe in der Mozartballe. Die Feuerwehrmannschaft erhielt für ihre Dienste während der letzten Hälfte des August 1 2,512 und die Poli zeimannfchaft $2,233 ausbezahlt. täT Die Central Rolling Mill Co.. von Kentucky, wurde gestern geqen die Firma Newcomb, Olsen & Co., wegen Contraktbruches, klagbar. Seit acht Jahren gebrauche ich Dr. August König's Hamburger Tropfen und zwar immer mit dem gleichen zufrieden stellenden Erfolg. Wir können nicht mehr ohne dieselben sein und schätzen sie sehr hoch. Martin Karges, Silver Creek, Neb. ßj Martha Taylor will sich bei Squire Feibelmann für ein auf einem Pan Handle Eisenbahnzuge ihr zugesüg teS Unrecht, Recht verschaffen. Sie ver klagte die betreffende Eisenbahn Co. auf Schadenerfatz, weil man sie von einem Zuge zurückwies. Des Lebens Würze sind bekanntlich Gerstenfäste und der Wein, aber auch diese köstliSen Getränke aewäbren nur dann wahren Genuß, wenn sie in einem hübschen Lokal und durch einen freundlichen Wirth kredenzt werden. DaS Alles kann man bei John Lippert No. 191 Ost Wafhington Str. antreffen. Ein Mann Namens McDowell, in Marion Township Boone County, vöhnhast, machte der Polizei Mitthei lung, dab er gestern Morgen um 2 Uhr aus dem Wege zum Union Depot,' und zwar an der Ecke von Pearl und Meridian Str. von zwei Männern angegrif sen und um $50 beraubt wurde. LS- John Sponhauer hatte gestern einen schlimmen Tag. Er mußte für ei nen Assen, der schon Geld genug gekostet hatte noch Strafe bezahlen und nachdem das geschehen, veranlaßte seine Frau seine - abermalige Verhaftung, weil er einen ganz unschuldigen Revolver in der Tasche spazieren trug. IST Nun kommt bald die Zeit in we! cher der Strohhut von der. undankbaren Menschheit in die Ecke geschmissen wird, um dem Filzhut zu seinem Rechte zu ver helfen. Herr Seaton de? Eigenthümer des .Rail Road Hat Store" No. 76 Ost Washingtons, hat sich deshalb bereits mit einem großen Lager eleganter Filz, hüte versehen, und wir können unsere Le ser mit guiemGewisien dorthin empfehlen. Herr Seaton bedient seine Kunden in der liebenswürdigsten Weise und verkauft äußerst billig.

Epidemisch.

Abermals einSelbstmor. A!s der jährige Andreas Beyer, ein Mann von deutscher Abkunft, Ro. 121 Nord Pine Straße, wohnhaft, von dem Selbstmorde deö John Schnur Kenntniß erhielt, meinte er, daß Schnur fehr klug gehandelt und daß er nicht übel Lust hätte, dessen Beispiel zu folgen. Er machte diese Aeußerung einem Freunde gegenüber und zwar allen Ernstes. Dieser bat ihn gestern Moroen solche Gedanken fallen zu lassen und zur Arbeit zu gehen, damit er nicht, mehr da ran denke. Beyer versprach dieö. aber die Selbstmordgedanken schienen ihn nicht zu verlassen, denn als er eine Stunde lang vom Haufe weg war, kam er wieder zu rück und sagte er würde irgend etwas be zahlen, wer.n sich Jemand herbeiließe ihn zu erschießen. Da dqraus Niemand ein zugehen schien, ging er an seiner Frau, welche sich in der $ard befand vorüber, in sein Zimmer, und einige Minuten spä ker hörte man einen Schuß abfeuern. Seine Angehörigen undie Nachbaren eilten herbei und als sie das Zimmer be traten, fanden sie Beyer todt am Boden liegen. Ein Schuß in die Seite hatte seinem Leben fast auge'nblicklichin Ende gemacht. Der Revolver, mit welchem er dieThat beging, lag unmittelbar neben ihm. Man rief sofort ärztliche Hülse herbei, aber hier konnte nicht mehr geholfen werden. Die Leiche wurde nach ttregelo's Lei chenbestattungs Etablissement gebracht. Der Selbstmörder hinterläßt eine Frau und einen dreizehnjährigen Sohn. Die wirkliche Ursache zur That ist unbekannt. Doch heißt es, daß die eigent liche Ursache in häuslichen Zwistigkeiten zu suchen sei. Beyer war als Zimmerman'n bei Sho vee & Christian thätig. Eine Massenversammlung im wahren Sinne des Wortes sollte die auf nächsten Mittwoch Abend vom Cen tralComite der Anti'ProhibitionS'Liga anberaumte Versammlung werden. Den Zweck der Versammlung ersehen unsere Leser auS der an anderer Stelle befindlichen Anzeige. Die Wichtigkeit desselben ist nicht zu verkennen, trotz allcdem mögen jedoch Viele glauben, daß es nicht nöthig sei die Versammlung zu besuchen, da sie wenn eS dazu kommt, ja auch ohne vorherige Ausklärung das Richtige treffen werden. Das mag wahr sein, aber möge doch Jeder bedenken, daß es sich in einer von der AntiProhi)itionsLiga einbe rufenen Versammlung nicht allein um den praktischen, sondern auch um den moralischen Erfolg handelt. Es handelt sich darum, den Amerikanern zu zeigen. daß die Deutschen in diesem Wahlkampfe wie ein Mann zusammenstehen, daß sie bereit sind den Feind der persönlichen Freiheit zu schlagen, kurzum daß sie aus dem Posten sein werden. Wenn die Deutschen durch zahlreiches Erscheinen in der nächsten Versammlung schon den Beweis .liesern, daß sie eS recht mit der Sache der Freiheit meinen, dann wird man dadurch auch manchen Zweifel hasten schon im Voraus auf unsere Seite bringen, denn bekanntermaßen giebt eS ja stets Hunderte und Tausende, die sich nur auf d i Seiten schlagen von der sie Erfolg erwarten. Und nicht das allein ist es, was unsere Landsleute am nächsten Mittwoch aus ihrem Schlafe ausrütteln und zum Be suche der Versammlung antreiben sollte. Durch ihren Besuch, durch ihre persönliche Theilnahme an der Versammlung sollten sie der AntlProhlbltlonSLlga, emer Vereinigung, die mit' großer Ausdauer und unermüdlichem Fleiß nun schon seit einem Jahre thätig ist, jene verdiente Anerkennung zu Theil werden lasten, die ihr gewiß gebührt. Jeder Einzelne sollte sich bemühen, seine Freunde, seine Nach barn, sein: Bekannte zum Besuche der Versammlung zu bewegen. Nehme sich ein Jeder in diesem Falle an den. Temperenzlern, den Fanatikern ein Beispiel, die gewiß nicht zu Hause bleiben, wenn eS sich für sie darum han delt, für ihre Sache einzustehen. Wir vertrauen auf. unsere Landsleute und hoffen, daß der Wunsch um zahlrei ches Erscheinen nicht unbeachtet bleibe, daß jeder Einzelne in seinem Kreise dasür wirke,' daß die Männerchor Halle nicht nur voll, sondern überfüllt sein wird. Unsere Armenpflege. Der Bericht deS Township Trustees Über die Armenpflege im Monat August lautet wie folgt : Zahl der Applikantkn 193 Vorgemerkt für regel. Unterstüuog . 10 Einmalige Uuterstüung 24 Jn'ö Armenhaus empfohlen S Auf Gemeindekoflen beerdigt wurden 1 Reisepasse erhielten 84 Unterstühung verweigert wurde 99 Die Ausgaben vertheilten sich wie folgt: Für Lebenömittel $220 00 Holz 3 40 Koblen 6 50 Reisepasse 48 75 '.Bearäbnivkosten 50 85 Zusamn-en.. $329 50 Magere Menfchen. "Wells Health ilciicwei" stellt die Gesundheit wieder her und gttbt Kraft, kunrt Magen schwäche, Unfruchtbarkeit und andere Geschlechtsfehler. ZI.

(Eingesandt.)

Zur Strumpffeage. Nee meene liebste kuteste ffrau R . . . länger halt ich'S nich mehr aus. ftö vcrschtehe mich nu vielleicht nich so gut aus Argumente aber dadrinne sein 'Se im Errdum. Wenn Se nämlich was von Strimven verschieben, da misten Se doch zugüben, lange halten dhun die Ma schmestrimpe nich, ehmersch sich versieht is L)ch dünne. Sähnse, ich binSe nehm lich selbst ä Strumpwirker, un noch derzu aus Sachsen, aber daugen dhunse wees Kneppchen nischt, ich meene nehmlich die Maschinestrimpe. Von Klatschen will ich nu nich rede, dadriwer verschiebe ich mich nu vielleicht nich so gut wie Sie, aber ich gloobe was . der Junggeselle" dadriwer sagte, war ooch nich von Pappe, nähmlich. wer klatschen will, klascht doch, Strump oder nich Strump. Ich bin nich dafir. daß die Frauen barduh eegal schdricken sollen.nee.se sollten ooch was bibickes äse,.ab:r allens zu feiner Zeit. Nämese z. B. das Dämmerstindchen. zum Fortbilden is es zu dunkel und Licht will mer noch nich mache, no so schtrickt mer eben e baar mal rum, gella ? ' Nischt vor ungut. Nante Strump. (Eingesandt.) Auf zum Pülzer-Volköfefcht. Sonntag vormittag um halber zehn, do kann, wer net will laafa, For wenig Geld, an der Mozart Hall sich e Sitz imme Wage kaasa. Da summt er nanö unn was nit wie in'ö Knarzers schöne Wald, Deß heeft, wenn er e Kartche Hot sunscht heest's am Eigang hatt. Wer k'lool recht herzlich lache will der darf deß nit derseime Wat g'spield werd, iß im Programm ich kann' nor nit recht reime. Der Bortzelmark die Mordgeschicht wie'ö drua uff der Karwe. Aa z'esse unn z'trinken gibt, er braucht nit Hunger z'stärwe, In der Gaarkich gibdS jo Sauerkraut unn Brodworscht, ganz akrad. Wie'ö uff'm Derkmer Worschtmark iß, nach Krumbecre Salad, Ze sage wa do all z'esse gibt, daß bin ich nit im Stand ! Awer, daß d' Palzer gut im Koche sinn deß iß jo allbekannt, Jetz vereft'ö nor nit unn kummt aach All Suntag'S werd jo nir 'schafft Unn trinkt e Gläsche Palzer Wein unn gute Gerschdesasst. C. Günther, e Derkeiner. . MayorS Court. Herman Blischenhoff, James Hanley und Preston Sanders wurden wegen Malträtirens von Pferden bestraft. Sa muel Butcher wegen Friedensstörung. John Richmond wegen Unterbrechung eines Leichenzuges, Oliver Wilfon wurde $25 wegen Waffentragens bestraft und Thomas Johnson mußte büßen, weil er Wm. F. Keney verhauen hatte. 6r Susan Johnson verklagte Clem Johnson wegen thatlichen Angriffs, bei Squire Feibelmann. "H0UGII 0N UATS." Vertreibt Ratten, 'Mäuse, Rothaugen, Fliegen. Amelttn, Bettwanzen, sllnktylere. 15c, B:i Apothekern. tSS" AIS gestern Nachmittag an der Meridian Straße zwei Pferde durch brannten, scheute auch ein drittes- Pferd, welches vor einem Wagen gespannt war. Dadurch wurde der Insasse deö Wagens, ein alter Mann Namens Wm. Smith an der Ecke der Ohio und Noble Str. wohn staft, auö dem Wagen geschleudert und schlimm verletzt. Morgen Vormittag gibt eS feine Turtelsnppe in der Mozartballe. Calvin Rooke? wurde zum Vor mund deS geistesschwachen John W. Plummer ernannt und stellte Caution im Betrage von $6,000. Rooker ist bereits der dritte Vormund, der über Plummer ernannt wurde, die andern haben schon nach kurzer Zeit abgedankt. Also am nächsten Sonntag hat. man Gelegenheit in Gesellschaft der lie benöwürdigen Pfälzer einen vergnügten Tag zu verbringen. Ein Volksfest wer den die Pfälzer veranstalten, von dem einst noch Kinder,Enkel und Urenkel spre chen werden. Sie werden sich in Eier lausen, Sacklaufen und sonstigen Spielen produziren, und man darf wirklich auf emen vergnügten Tag rechnen. Die Gelegenheit findet auf Knarzers Grove statt. Philip Balz, ein Metzger, und der Viehhändler, JameS R. Hamilton, geriethen gestern zusammen in Streit. Der Streit hätte jedenfalls einen schlim men Ausgang genommen, wenn sich Balz nicht so außerordentlich zu beHerr fchen verstanden hätte. Einer der Zeu gen machte daraushin eine Klage wegen thätlichen Angriffs, gegen Hamilton an hängig und dieser wurde von Squire Johnson bestraft. Hamilton wollte dann Balz wegen Gefährdung des Friedens unter Bürgschaft stellen lasten, wurde aber damit abgewiesen, da absolut kein Grund vorhanden war. Wie Jedermann weiß, sind Brod, Reis u. ikartoneln settproouz,rende NahrungS mittel,wenn nemlich dieBerdauungSOr aane in Ordnung sind. !st dieses nickt der Fall so wird gerade das Gegentheil stattjinden. In solchen Fällen wird man Liebtg Malz Extract von großem Werthe finden, da erdie Verdauung gerade dieser Stoffe unterstützt. Die Erfahrung von Tau enden zeigt, daß er in der That ein wirk ich Fleischerzeuger ist.

Die Familie Cleaeö.

Die Mitglieder der gerade nicht außerordentlich vorihcilhaft bekannten Familie Clevs wurden heute Morgrn, als sieden Siaub der Stadt Indianapolis von den Füßen schütteln wollten, von den Konstab lern durch Beschlagnahme ihres Gepäckes überrascht. Die Klage war von Hohl & Koepper eingereicht. Die Familie figu rirte seit einiger Zeit sehr viel in den Gerichten. Der Vater wurde vor einiger Zeit wegen einer Schlägerei im Criminal gericht bestraft. Der Sohn wurde wegen Diebstahl in eine Besterungsanstalt ge bracht. Der Alte war nachher Kirchendiener der ersten deutschen luterischen Kirche und mußte als er seine Stelle verlor, vom Ge richte exmitirt werden. Dann kaufte er die frühere Hoefgen Destillerie, verwan delte dieselbe in ein Wohnhaus und ver sicherte dasselbe für $1,100. Das Haus brannte ab und nachdem er wegen des Verstcherungsgeldes klagbar wurde, ging er einen Compromiß ein und nahm $550. Dann wurden die beiden CleveS wegen Verfperrung der Straße bestraft und schließlich wurde eine ganze Anzahl klei nerer Zivilklagen gegen sie gebracht, so daß sie es wirklich für's Beste hielten, die Stadt zu verlassen. Außer Kohl & Koepper ließen noch einige Andere Beschlag auf das Eigen thum der Ausreißer legen. öS- Wir lenken die Aufmerksamkeit unserer Lefer auf die Anzeige des Herrn ArenS. t Herr Alexander Ernestinoff, der neue Dirigent des Liederkranz wird am 13. September die Direktion des Lieder kränz übernehmen. Der Verein kann nun mit Zuversicht der Con?.ertsaiion entgegenfehen, und den Freunden und Mitgliedern des Vereins stehen gewiß hohe geistige Genüsse bevor. Aufmerksam gemacht durch die Er folge des St. Jakobs Oels wandte sei bigeö gegen hitzigen Rheumatismus im Achselgelenke an. Unerwartet rasch ließen die Schmerzen nach und ich wurde von einem sedr unangenehmen Zustande be freit. Meinen innigsten Dank für die ttgenvoll wirkende Erfindung. Alfred Herr, Deutscher Clementarlehrer, 515 Ost sechste strotze, New yoil. Der 12jährige Billy Murphy. Sohn von James Murphy No. 313 West Merrill Straße ist seit letzten Sonntag nicht mehr nach Hause gekommen. Der junge Mann ging wahrscheinlich in die weiteWelt, d nn kürzlich sagte er zu einem Kameraden, daß er gerne nach Chicago möchte. Jung Amerika ist bekanntlich in solchen Dingen schnell entschlüssln. Sr Ein Verein der farbigen Mörtel telträger hatte gestern Nachmittag auf dem Auöstellungsplatze ein Picnic, bei dem es äußerst gemüthlich zuging. Einer der Anwesenden, Oliver Wilson trug namenlich viel zur .Gemüthlichkeit bei," indem er dim McDonald aus lauter Spaß in den Arm schoß und zur Er höhung der Gemüthlichkeit noch einige weitere Schüsse abselierte. Der Bursche wurde verhaftet. Bei derselben Gelegen heit wurden Jas. Hanley und Pres.San ders wegen Thierquälerei verhaftet, da sie ihre Pferde wie verrückt umherjagten. Herr Dehne, der Dirigent der Union Band verklagte schließlich noch die ganze Gesellschaft, weil er von derselben für den Nachmittag engagirt worden war, aber als er mit seinen Leuten erschien, zu sei ner großen Ueberraschung bereits ein far biges Orrchester dort aufgepflanzt fand. t Das Reisen ist zur Zeit Mode sache, es gehört zum guten Ton daß man wenigstens einmal per Jahr eine Reise macht und da wir dies für eine der we nigen vernünftigen Moden halten so un terstützen wir dieselbe. Wenn Einer eine Reise thut muß er aber auch nothwendi gerweise einen Koffer haben, denn die Siebensachen sind nun einmal unentbehr lich. Deshalb verweisen wir unsere Le ser aus die Anzeige von Rouse'S Koffer fabrik No. 89 Süd Illinois Str. To.t wird man vorzüglich bedient und mit ei nem Koffer aus jener Fabrik können En kel und Urenkel auf die Reise gehen. Gestern in aller Frühe wurde Frau C. I. Doerge No. 161 Nord New Jersey Straße wohnhaft, durch das ei genthümliche Geräusch welche? beim An zünden der sogenannten Parlor Matche? verursacht wird, aus dem Schlase gestört. Sie weckte ihren Mann, um nachzusehen, ob nicht Jemand im Hause sei, der nicht hingehöre, und dieser stand auf und hielt Rundschau. Im Eßzimmer bemerkte er unter dem Tische eine zusammengekauerte Gestalt, und das Gespräch das nun be gann, wurde nicht in der allerfreund schastlichsten Weise gefürt. Da der Dieb mit einem kolossalen Revolver bewaffnet war während Herr Doerge nur eine Nachtlampe in der Hand hielt, hielt eS Herr Doerge doch fürs beste den Strolch ziehen zu lassen, nachdem er sich erst über zeugt hatte, daß derselbe noch nichts en! wendet hatte. r Zu den besten FeuerVersicher ungs Gesellschaften des Westens gehört unbedingt die .Franklin" von Jndiana poliö. 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