Indiana Tribüne, Volume 4, Number 439, Indianapolis, Marion County, 31 August 1882 — Page 2
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Indianapolis, Ind.. 31. August 1832. 5zechil6e schulen in Wien - In Bezirk Favoriten der deutschen 'Stqdt Wien wirb auJcnöliZlich ein Ge läude errichtet, in dem, wie sich aus 'Bruno angestellter Untersuchungen gar nicht mehr bezweifeln läßt, eine vierclassige czechische Schule untergebracht wer den soll. Urheber dieses Planes ist ein czechischer Verein, an dessen Spitze Gras Harrach steht, und wie komisch derselbe .ist, : geht aus den Erhebungen hervor, welche der Ortsschulrath des betreffen den Bezirks vor Kurzem vornehmen ließ. ES stellte sich dabei heraus, daß in . sämmtlichen Schulen des Bezirkes 500 Kinder die Schule b:suchen, und daß von dieser großen Anzahl nur zehn Schullinder jüngeren Alters sünf Knaben und fünf Mädchen der deutschen Sprache nicht mächtig, wohl aber im 'Begriffe waren, dieselbe durch den fortwährenden Umgang und Verkehr mit deutschen Kindern zu erlernen. Die weiteren Erhebungen ergaben aber auch, daß die czechischen Eltern ihre vollste Befriediaung darüber aussprachen, daß ihre Kinoer in deutscher Sprache, die sie als unentbehrlich sür ihr gedeih liches Fortkommen anerkannten, unter richtet würden. Viele derselben wiesen auf eigene hilflose Lage hin, welche sie lediglich der nicht genügenden Kennt- ' niß der deutschen Svrache zuschrieben, und es fand sich auch nicht eine einzige czechische Familie, die irgend eine Sehn"sucht nach der Errichtung einer czechischer Schule zeigte. Der Ortsschulrath konnt: also mit vollem Rechte die Erklärung abgeben, daß weder die Zahl der czechischen Kinder, noch die LebenZverhältnissr ' überhaupt die Errichtung czechischer Schulen erheischen, ja nur rechtfertigen würden. Trotzdem kam der genannte Verein beim Landesschulrathe um die Genchmiaung zur Errichtung einer czechischen Schule ein, und der Bezirksschutrath der Stadt Wien, der sich den Ausführungen des Ortsschulrathes in allen Punkten anschließt, hat daher einen energischen Protest eingereicht. Er stützt .sich auf das Gesetz, welches die Landessprache, für Niederösterreich also deutsch auch zur Unterrichtssprache macht und verweist darauf, daß der Lehrplan in Privatschulen den Anforderungen enterechen müsse, welche an die öffentlichen Schulen gestellt werden. Das WichNgste am Lehrplan sei aber offenbar die Unterrichtssprache. Bis zum 1. Oktober muß der niederösterreichische Landesschulrath seine Entscheidung treffen. Es wäre um Minbesten interessant, wenn dieselbe zu Gunsten der Ezechen aUssiele. xleveUisch; Gelstlie. Bekanntlich hat der neue Fürstbischof von Äre,ölau den sogenannten Staats Pfarrern angekündigt, daß er sie als Eindrin'glinge betrachte und den Gemeinden befehlen werde, sie nicht als Seelsorger anzuerkennen. Der Pfarrer Grünastel aus Eosel erklärte hieraus in einer offenen Predigt, daß er sich um den Bischof nicht kämmern werde, und der Pfarrer Ster- : ba aus Leschnitz hat Anfangs August folgendes Schreiben an Dr. Herzog gerichtet: .Eure Fürstbischöfliche Hochn?ürden beehren mich unterm 25. v. M. mit einem Schreiben, welches, soweit es eine Jurisdiktionsgewalt Ihrerseits über mich zu involviren scheint, wohl aus einem Irrthum beruht. Ich glaube, einige . Höflichkeitsstoskely abgerechnet, Ihnen keine Veranlassung gegeben zu baben, sich als meinen geistlichen Vorgesetzten zu geriren. Euer Fürstbischöfliche Hochwürden werden mir zweifelsohne das Recht zuerkennen, üoer den Inhalt bcrcgtcn Schrei benS von Hoch Ihnen näheren Aufschluß ' zu fordern, zumal, wie ich erfahren, ein ' dem Wortlaut desselben entsprechendes Aviso an den hiesigen Kirchenvorstand eraangen ist, das geeignet sein dürfte, mich im Genuß deS hiesigen PfarrbeneficiumS zu beeinträchtigen. Sollten Eure Fürstbischöflichcn Hochwürden e nicht für angezeigt halten, meiner ergebensten Bitte um hochgeneigte weitere Ädiklärung über Ihr sehr geehrtes Schreiben binnen Monatsfrist zu entsprechen, sp würde ich mich, weil dann nicht mehr ein Irrthum, sondern eine Anmaßung vorläge, zu meinem tiefsten Bedauern veranlaßt sehen, die ganze Sache dem königlichen Gerichts' hofö sür kirchliche Angelegenheiten zu ' unterbreiten. Vermöchten Eure Fürstbischoflichen Hochwürden bei weiterer Eorrespondenz mit mir sich eines etvaö fürstlicheren Tones zu bedienen, so würden Sie außerordentlich verbinden Ew. rc. ergebener Diener Kon siantin Sterba, Stadtpfarrer Bis jetzt hat die Regierung noch nicht verrgthen, ob sie die Staatspfarrer im Besitze der Stellen, die sie selbst ihner. verliehen Hai, auch zu schützen gedenkt. VrvfreundliHes. - N . QJ ttjot)! nach denVersicherungen amt licr Blätter das herzlichste Einvernch. LM! zwjscheL der deutschen und der ru
sischen Regierung besteht, obwohl Rußland immer noch als Erbf.vund der Hohenzollern bezeichnet wird, so lassen dzch einzelne Vorkommnisse dciutlich den Ha erkennen, den das russische Volk gegen dieDeulschen hegt. Hiersiir bringt die Voff. Zeitung" folgendes Beispiel : In Petersburg sinden im kaiserlichen Sommergarten Concerte statt, in denen das Publikum die Musiker allabendlich zu mehrfacher Wiederholung des Sko-belesf-Marschcs nöthigte. Einmal ließ der deutsche Kapellmeister, des Zwanges rnüde, den Marsch nicht oft genug wiederholen. Das genügte, einen argen Skandal zu veranlassen. Das Publi kum psiss und schrie : Nieder mit den Deutschen 1" Die Polizei befahl die elek-
trischen Lampen auszuloten, viaci) tollem Schreien und Johlen verließ das Nolk den Garten und nun beaann vor demselben eine hestige Schlägerei. Die Polizel nahm viele euzaslunzen vor, aber die wohlbekanntenRädelsführer ließ sZe unbebelliat. Die Deutschen sind durch die Eiergielosiekeit der Polizei iirri uwh titrAtn föflmnfttfinttri V v 4 jl l j... i..njMtijj ketten seitens des zügellosen Pöbels. Ein gimülyttcheö Tänzchen. -Kein Veranüaen obne die Damen" ist ein Grundsatz, dem im fernen Westen um so mehr gehuldigt wrro, t senener sich dort die Gelegenheit bietet, ihn vraktisch durcbzufübren. Die Männer, welche dort das kostbare Erz aus den Tresen der krde fördern, otc fcjeirrnDer, welche die kleinen, aber kräftigen mexikanischen Jacks mit Erz oder Mundvorräthen nach den Schmelzöfen und. zurück dirigircn, die göttlichen- Rinderhirten, die Leute, die an den Säa':mühlen arbeiten und die mächtigen Baumstämme von den. Bergen herabschleppen, sehen ost in Monaten keine einzige Vertreterin des ewig Weiblichen. Wenn dann in dem Mittelpunkte der zerstreuten Ansiedlungen ein Ball arrangirt worden ist, dann strömen die Pioniere aus meilenweiten Entfernungen, in neugewaschenen Wollenhemden prangend, die mit hunderten von Zwecken beschlagenen Stiefel frisch gewichst, in glänzenden Overalls und ein ganzes Arsenal von Pistolen in den mit Patronen gespickten Gürteln zusammen, und ebenso sprengen die Ladies auf ihren Mustangs herbei. Eine Ziehhmor.ica und eine alt: Fiedel bilden in der Regel das Orchester. Ein besonders glänzender Ball fand am Sonntag vor acht Tagen in Calabasas in Arizona statt. Wie gewöhnlick beiland die Majorität -der Damen aus Mexicancrinnen, die in ihren kleidsamen Costumes und rhrer natürlichen Grazie häufig ganz begehrenswerthe Tänzerinnen bilden. An jenem Balle nahmen drei weiße Damen Theil, die kurz zuvor von Tucson dorthin gekommen waren. Diese Weißen sind meist bedauernswcrthe Geschöpfe, die in den großen Städten des. Ostens gar mancherlei Erfahrungen gesammelt haben und die im fernen Westen Beachtung sinden, weil eben dort daö weibliche und speciell das weiße weibliche Element so schwach vertreten ist. Die drei hervorragendsten, aber auch aefäbrlickiten Männer aus der Umaeaend hatten sicb schnell der Fremden bemächtigt, und wilder Neigen raste durch. m.n. t.A. r rni.r n cie Vreileiouoe oayrn. wcnzci an noncirte der Dirigent des geschilderten Orchesters den nächsten Tanz, aoer : .kein Walnr. Dolka. Quadrille riefen die sremdenDamen durcheinander, v rr --ii ? ... i . r ! je. urio rure .avanere ergnijen namriity für dieselben Partei. Der Tanzordner war in Verzweiflung und entschied, daß zunächst ein Walzer und daß dann die anderen gewünschten Tänze gespielt werden sollten. 'Zum Teufel" riefJim Smith, Sallie'S Tänzer wir wollen sehen, wer hier zu-cpmmandiren hat"; im nächstenAugcnblicke krachte ein Schuß und der alte Musikant stürzte leblos zu Boden. Die Leiche wurde aus der .Halle" entfernt, und der Tanz nahm, nunmehr bloß noch von der Ziehharmonika geleitet, seinen Fortgang. Da wurde dem Jim Smith hinterbracht,' einer der Anwesenden habe geäußert,! er habe den alten Musikanten nicht fair behandelt; mit einem zerschmetterten Oberarme mußte der Unvorsichtige dcn Ball verlassen, der dann bis tief in den Tag hinein aus's gemüthlichste fortgesetzt wurde. . Leichenschacher. i ' Es stellt sich mehr und mehr jeräuS daß der frühere Leichenbestatter deS Ar menhauses von Philadelphia ' das Ge schäst eines 1?Auferstehungsmannes- ge werbSmäßia und in einem kaum alaub lichen Umfange geübt hat. Viele Leichen Uno in Folge schnell eintretender Ver wesuna für den Secirtisck unbrauchbar Diese werbt, falls sie nicht innerhalb 4 Ätunoen von den Angehörigen re clamirt wurden, im Armenhaus Fried' Hofe beerdigt, d. b. in eine 24 Nun tiefe 21 Fuß lange und 6 Fuß breite Grube geworfen, bis diese gefüllt ist, worauf eine neue Grube gegraben wird. Der elchcnbestatter vertauschte derartig Leichen mit solchen, welche von den An gehörigen reclamirt wurden und aleick zeitig gute Objecte stjfls sur den Secirtisch abgaben. Die betrogenen Verwandten öffneten fast in allen Fällen ole 'arge nicht und so blieb das Ver fahren Booths sehr lange unentdeckt Der Gehalt desselben im Armenhaus, betrug monatlich $33.75 und für Lieferuna von Leichen an die, einxelnen Hol legcs der Stadt erhielt er vierteljährlich 5187.50. Er betrieb außerdem ein aus gedehntes Leichenbestattungs Geschäft und drei seine? Leute waren seme 'Vertrauten bei allen Leichendiebstählen und Leichenverwechselungen. Eine der neuesten Schandthaten Booths war, daß er : . n.:.. : . :r. . .. xw i x. . . uic ciujc eine .ungen iücicu euocueng Marie Gallaaber. an einen ArU in Vbi ladelphia verlauste und den Verwandten des Mädchens die halbvrrweflen Ueber rette einer alten Reaerin ausbändiate Leute, die in dem Armenbauie ihrem Tode entgegengehen, haben vor jdern
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BeZra.cnwe'rdesi in der ermähnten G:ube größere Fu:cht und nröeien Abscheu als twr Dwn Tode, seid u und beschwören lle Personen, mit denen sie in Beruhrung kommen, inen ein Begröbniß aus nr.cfti der Frlcdhose zu verschaffen. Der ir?.ienyaus-aplan yat für tin Beßröniß im Armenhause verstorbener KcPholikcn in geweihter Erde oft die Kostctt aus seincr eigenen Tasche bezahlt ; in allen dielen Fällen hat Both die Leichen verwechselt und dlej?nlc;eN,für deren Bestattung er die Bezahlung erhalten hatte, verkauft. Jmp Falle der weißen Frau Lizzi? Ehamberlain.an derenStatt ein ebenfalls verwester 9!egcr begraben wurde, ist das Verfahren des spitzbübischen Leichenbestatters entlarvt worden ; die Untersuchung gegen den letzteren ist im Gange und es ist kaum möglich, daß derselbe der verdienten Strase entgeht. Duröidrecyvare SicZzcrheZtS-Wände. Auf dcm Gebiete derTheo'ter-Sicher-heit" ist eine neue Erscheinung zu vcrzeichnen, die das Interesse der Fachkreise bereits lebhaft beschäftigt und vor Allem unseren Bühnenleitern Ston zum Nach denken geben dürfte: Durchbrechbare Slcherheitswande. Der Eonstruktcur derselben ist Herr Heinrich Müller in Kottbus, und zur Eharakterrsirung dieser eigenartigen Erfindung sei Folgendes bemerkt: Durch die Wände soll dem Publikum ermöglicht werden, im Falle der Gefahr stch von den Plätzen aus dlrekt ins Freie zu retten. Die Wände sind aus eigens präparirtern Papiermache gefertigt, emer Mae alio, die einem kräftigen Drucke sofort nachgeben würde. In der Voraussetzung, daß an sere Thcatcrkrridorc eine genügende Breite huben, sollen die durchdrcchbarcn Wände in allen Rängen des Theaters, vom Parterre bis zur Galerie, derartig angebracht werden, daß sie von diesen auS mit den das Theater umgebenden Foyers, Vestibülen, Freitreppen je. direkt in Verbindung stehen. Die Wände selbst, in ihrem Aeußeren sich nicht von massiven Wänden unterscheidend, würden aus zwei Flächen mit Hohlraum be stehen und durch eine einfache Vorrichtung so in die Mauer eingespannt werden können, daß sie, ohne mit derselben fest verbunden zu sein, dennoch genau an Boden und Decke des jeweiligen Rau mes anschließen und deshalb gegen alle etwaigen . Temperatur - Einwirkungen Schutz bieten würden. Ueberall, wo die Wände eingefügt wären, würden sie rnit felistleuchtender Schrift die Wore zu tragen habcn : Diese Wand ist bei Feuergefahr zu durchbrechen !" AuSMah. -Aus denBericht:n über die dermaligen Zustände in Utah geht übereinstimmend hervor, daß derMormonismus in schnell ler Abnahme begriffen ist. Da die Kirche der Mormonen in ihren Anstrengungen, ihrer Sache Anhänger zu ge winnen, keineswegs nachläßt oder ermat. tet, so kann man sich der Annahme nicht verschließ'en,.daß sämmtliche seither von den Eongreffen gegen den Krebsschaden des Mormonismus ergriffenen Maßre geln, nicht unwirksam geblieben sind, vielmehr trotz des Zuzugs von Europa, den der Mormonismus dem Wirken sei ner Missionäre verdankt, zu einer VerMinderung der abscheulichen Secte geführt haben. . Auf höchstens den zehnten Theil der Bevölkerung des Territoriums wird die Anzahl der wirklichen Mormonen von denjenigen geschätzt, welche durch persönlichen Einblick in die VerHältnisse ein zuverlässiges Urtheil geWonnen haben. Bis zum Jahre 18G2 bildete in Utah Polygamie die Regel, Monogamie die Ausnahme. In jenem Jahre passirte die erste dcn Mormonen nachtheilige Maßregel den Cc.ngreß.uZld von da bis 18 9 und schließlich bis zur Annahme der Edmunds-Bill im vorigen Winter hat jedks derartige Vorgehen des Eongrcffcs die Reihen der Mormo nen gelichtet, obgleich cs di selben an Versuchen, den Eongrcß zu beeinfluffen, nicht fehlen lassen und für derartige Zwecke ungefähr $50.000 alljährlich ausgegeben haben. Das Gebäude in alt Lake City, welches von den Mormonen am ängstlichsten vor jedem Eindringen der Gerichte nnd der Heiden" im Allgemeinen gewahrt wird, ist das logenanntc En dowmcnt Housc", in welchem sämmtliche Trauungen oder Ansiegelungcn" vorgenommen und die geheimen Archive der Mormonen verwahrt werden. Ein einngcr Richter, Bundcsrichtcr McKean, hat es jemals unternommen, den flädti schen Marschall schnstlich anzuweisen, daß er die Vorlegung der Trauungs gister vor Gericht verlangen und eventuell forciren solle; er mußte aber damals diesen Befehl zurücknehmen, weil die Ausführung dcffelben zu allgemeiner Empörung geführt haben würde und die Ver. St:aten damals nicht in der Lage waren, eine solche erfolgreich zu unterdrücken. Der amtirenoe Odcrbeamte der Mormonenkirche ertheilt in diesem Hause der Frau, welche sich ein Gläubiger ansiegeln käßt, einen geheimen Namen, der nur dieser selbst und dem Gat ten derselben bekannt ist; dann wird daö Gesicht der Unglücklichen mit einem Schleier verhüllt, den sie zu tragen hat, bis sie jenes mystische Gebäude verläßt. Unmittelbar bevor dies geschieht, zieht ihr ihr sogenannter Gatte den Schleier ab und , nennt jenen Namen. Damit ist die Ceremonie vollendet, der Schleier ud aufbewahrt, und der Frau, wenn sie gestorben ist, wieder über das Gesicht gebreitet. Am jüngsten Tage- zieht sodann der mormonische Herr und Ge bieter den Seelen, deren Leiber ihm auf Erden angesiegelt wurden, den Schleier von den verklärten Gesichtern und dann beginnen die Freuden des mormonischen Paradieses. Die Heirathen erfolgen in der Weise, daß der Mormone die Inspiration empsängt, duö oder jene Frauenzimmer sich ansiegeln zu lasten, und merkwürdiger Weise ist es noch nie vorgekommen', daß in Folge dn'ser Inspirationen ein Mor-
mone ein Frauenzimmer gehcirathet Hai, die älter gewesen wäre, wie' er, eö sei denn, dcfß er, um die Tochter oder die Enkelin zu bekommen, die Mutter ode? die Großmutter mit in den Kauf nehmen mußte. Die alten Fanatiker, welche die Kirchenbehörde der Mormonen bilden, wer den am unangenehmsten dadurch berührt, daß. sich die Söhne selbst ihrer treuesten Anhänger außerordentlich zahlreich von dem Mormonenschwindel lossagen, und daß ferner die Anschauung immer allgemeine? wird, daß die ersten Ehen der Mormonen als loyal angesthen, dieKinder aus den später solgendenVerbindüngen, aber als auS polygamistischenEhen hervorgegangen, als nicht ebenbürtig betrachtet werden. So nennt sich , der Sohn des alten Orso Pratt, Arthur Pratt, mit Stolz den ehelichen, aus'der ersten Ehe seines Vaters hervorgegangenen Sohn. Der alte Pratt hatt? sich zu seiner ersten Gattin noch sechs weitere Frauenzimmer ansiegeln lasten und spielte als gründlicher Kenner der mormonischm Theologie oder richtiger Hierarchie dieseldeRolle, dieBrighamBoung als politischer Leite? seiner Kirche gespielt hat; Arthur Pratt gehört zu den entschiedensten Gegnern der Mormonen-kirche.
Unschuldige Lledsiyaften. Ein Mordprozeß in Junenburg, Va., der mit der Freisprechwlg des Angeklag ten endigte, hat die öffentliche Aufmerksamkelt wieder einmal auf die stets laxer werdenden Gewohnheiten der jungen amerikanischen Damen gerichtet. Frl. Mamie Hatchett, auS aristokratischer Familie stammend, war anfänglich mit dem jungen Garland, später mit einem gewissen Addison verlobt und hielt es sür, vollkommen Paffend, ihrem ersten Liebhaber trotz der später eingegangenen Verlobung mit einem Anderen noch Briefe zu fchreiben, Haarlocken zu schenken, sowie auch Kleinigkeiten" von ihm anzunehmen. Garland nannte sie deShalb mit Recht eine Flirt", worüber sie so aufgebracht war, daß sie ihn durch Addison aus der Welt schaffen laffen wollte. Letzterer war dumm genug, für seine liebenswürdige Braut mit dem Revolver in die Schranken zu treten, büßte aber seine ritterliche Thorheit mit dem Leben, indem er während des Kampfes von Garland erschossen wurde. Die Geschworenen, wie gesagt, sprachen den Mörder frei. Frl. Hatchett, die sich nach ihrer eigenen Aussage nichts dabei dachte", einen Bräutigam zu haben und mit einem früheren Liebhaber zu flirten", kann für die indirekte Urheberschaft des Mordes leider nicht zur Ver antwortung gezogen werden. Damit man nicht von veralteten deutschen Anschauungen reden kann, führen wir hier die Bemerkungen an, welche ein hochangesehenes englisch. amerikanisches Blatt an den Fall knüpft : Wir hören heutzutage sehr viel," heißt es da, .von der Freiheit des amerikanischen Mädchens, aber es wird bereits zur offenen Frage, ob diese Freiheit im Coquettiren und diese Freigebigkeit mit Briefen und Haarlocken nicht ein Biöchen zu oft mit echt weiblicher Ehre und mädchenhaftem Stolze in Widerspruch geräth. Einfültige Coquetterien mögen häufig keine Bedeutung sür die einfältigen Geschöpfe haben, die sie üben, aber manchmal lön nen sie sehr viel für die Opfer bedeuten, auf die sie gerichtet sind." Es bedarf übrigens kaum der Erwähnung. daß viele der angeführten einfältigen Geschöpfe sich schließlich gar nichts dabei denken, wenn sie auch nach der Hochzeit ihre unschuldigen liirtations" fortsetzen. Der Herr Gemahl aber denkt sich sehr viel dabei, und das Resultat ist Scheidung. Wenn sich die jungen amerikanischen Damen daran gewöhnen wollten, das Verhältniß des Weibes zum Manne mit etwas anderen Augen zu betrachten, so wäre es bester für sie und sür die Männer. Die Advo taten würden allerdings nicht so viel Geld an Skandalprozeffen verdienen. OomJnlande. Ueber die Zustände u dem Territorial-Jrrenhause von Utah, wel ches drei Meilen von Salt Lake City entfernt lieat, werden grauenhafte Berichte veröffentlicht. Sämmtliche 21 Patienten 12 Männer und 9 Frauen beftnttn sich im schmutzigsten Zustände. Einige befanden sich in eisernen Käsigen außerhalb des Hauptgebäudes, andere in Eisen an Händen und Füßen. Davon waren zwei vollkommen vernünftig und wußten nicht, weshalb man sie eingesperrt habe. Einer davon, Sher. man genannt, ist seit 10 Jahren einge-' sperrt. Er wurde durch einen mormo nischt Vielverheiratheten seiner Gattin beraubt und dann eingesperrt. In Luzerne Co.. P a., endeten im vorigen Jahre 49 Ehescheidungsproceffe mit der von dcn Klägern beantragten . Trennung du Ehe. Daö Counly hat 133.000 Einwohner und die Zahl der in einem einzigen Jahre abgegebcnen Ehescheidungsdccrete ist sonach außerordentlich groß. Besondere Beachtung verdient hierbei noch, daß keiner von diesen 49 Fällen vor einer Jury verhandelt worden ist, denn es geht hieraus hervor, daß in allen Fällen die dem Beklagten Schuld gegebenen Vergehen so flagrant waren, daß diese die mit dem Verfahren vor Geschworenen verbundene größere Oeffentlichkcit zu fürchten hatten. Unter den Bewohnern von Luzerne County ist eine Agitation um Abänderung der Ehegesetzgcbung resp, des Versahrens in Eheschcidungsproceffen im Gange. . . . Die Milchhändler in New York bezahlen jährlich an Strafen, die w den Gerichten wegen Verkaufs ver wäfferter Milch verhängt werden, zusammen eine Summe von $10.000 bis $15,000. Sie behaupten, daß die von den Milch-Jnspectoren . vorgenommenen Untersuchungen mittels eines Lactometers auf gänzlich falschen Voraussetzun-
gen beruhen und den Milchhändlern da durch großes Unrecht und viel Schaden zugefügt werden. Es bat in voriger Woche bereits eine' Versammlung von Milchhändlern stattgefunden. Seitdem kam man zu dem Entschluffe, in den Gerichten eine Entscheidung h'erbcizusühren, um die Machibefugniffe des SanitälSraths hinsich:lich der von ihm betriebenen willkürlichen Zerstörung von Eigc.thttn'. zu prüfen. W i l l i e m H. M c R e i l, der au dcm Irrenhaus von Quecns County. R. ?)., entlasten werden mußte, weil er car nicht verrückt war, hat gegen Rich:er Armstrong. Dr. Rogers. den Superin. tendenten der Atistalt, John R. Hicks. Daniel Smith u. A . welche ihn in die Anstalt gesch'ckt. resp, daselbst mißhandelt haben, eine auf I50.0C0 lautende Schadenersatzklage angestrengt. Er be schuldigt die Genannten, eine Verschwö rung gegen ihn angezettelt zu haben, um ihn seiner Freiheit zu berauben und sei nen Verwandten zu ermöglichen, sich in Besitz seines Vermögens zu sehen. Die Anklagen, welche Mdfäl erho'd. als cc sich noch in der Anstalt befand, werden jetzt von den Superviforen von Queens County untersucht. Der bekannteVolksredner Dennis Kearney in San Francisco, von dem es seit einigen Jahren ziemlich still gewesen ist, hat wieder von stch hören lassen. Er hält wieder Reden in Californicn und fordert die Bürger auf, aus Anerkennung für die Dienste der Demo freien gegen die Chinesen-Einwanderung, und weil deren Gouverneurs Candidat, General Stoneman, ein tüchtigcr, ehrlicher Mann ist, in der bevor? stehenden Wahl für denselben, zu stim men. Daö Grab des Generals Sutter in Lititz, Pa;, ist mit einer Umzäunung aus blauem Marmor umgeben worden. Der Sohn des Entdeckers des Goldes in California, der zu AcapuleL in Mexico wohnt, hat das Andenken seines Vaters auf solche Weise gesichert. John Swinton inNemJort ist ohl der erste Amerikaner, von wclchem eine Arbeit in eine tonangebende russische Zeitschrift aufgenommen worden ist. Die russische kaiserliche Censur ließ seinen Artikel '"American Literatur and the Philosophy os American Letters" passiren und die Zagranichny Vestnik" in St. Petersbürg Hat ihn abgedruckt. Die London Times" ent hält eine Correspondenz über die Chine sen in Californien und in den britischen Colonieen an der Meerenge von Ma lacca, in welcher die Ansicht ausgesprochen ist, daß dem Chinesen überall , die Eigenschaft innewohne, den höchsten Lohn zu fordern, den er irgend bekommen kann und mit geringem Lohne nur zufrieden zu sein, wenn er muß. Am liebsten jedoch mache er den Handelsmann und sei dies in den bri-tisch-ostindischen Colonieen aus dem Grunde, in viel höhcrem Grade
ausgeprägt, als in den Ver. Staaten, weil dieselben dort länger ansässig. In dcn StraitS Settlements" den Stüd ten Sinuapore, Penang und dem Stücke von Malacca, daß den Briten gehört. seien von 423,384 Einwohnern nicht weniger als 174,327 Chi. nesen und dort müsse nicht nur der Arbeiter, sondern auch der briti sche Kaufmann vor ihnen die Segel streichen. Der Correspondcnt stellt den chinesischen über den irländischen Arbeiter. und zwar in einer so plumpen Weise, daß man sofort sieht, wie sein Haß ge-' gen die Jrländer lediglich den äugenblicklichen, durch England selbst verschuldeten Verhältnissen in Irland entspringt. Ein Patent-Narr. Der 25jährige William F. ElliS hatte sich Ende voriger Woche- vor dem Polizeirichter gegen die Anklage des VagabundirenS und der Straßenbettelei zu verantworten. Der Umstand, daß er eine Anzahl Passanten um Beiträge zur Ausführung seiner großen Erfindungen angesprochen und hierdurch einen den Verkehr, hindernden Auflauf veranlaßt hatte, hatte zu seiner Verhaftung geführt. Vor Gericht machte derselbe folgende Angaden: Er sei vor kurzem von Illinois nach Washington gekommen, um sich der Unterstützung, der Bundesbeamten zur Ausführung und , Patentirung seiner außerordentlich wichtigen Erfindungen zu versichern. Er habe eine Maschine construirt, mittelst deren man in kürze ster Zeit die ausgezeichnetsten Land schaftöbilder natürlich ohne Anwendung der Photographie aufnehmen könne. Ferner besitze er den Entwurf zu einem Orchestrion, das verrnöge seiner Leistungen einen Werth von mindestens $73,000 besitze und nur sehr wenig Herstellungskosten verursache. Das Gehcimniß zur Herstellung eines den Eisenbahnbeamten völlige Sicherheit verbur genden ApparatteS zum Aneinanderund Loskoppeln der Züge habe er Jay Gould, für $1.000.000, dasjenige zur Construktion einer schwimmenden Batterie, durch die man in kürzester Zeit sämmtliche Schiffe Großbrittanniens zerstören könne, habe er dem Marineminister für $5.000.000 angeboten, er habe zur Zeit noch keine Antwort' auf feine Offerten- erhalten, erwarte solche aber stündlich. Der Angeklagte machte den Eindruck eines gebildeten Mannes und wurde von dem - Polizeirichter als harmloser Crank entlassen. PIiilRappaport, NcWlinlvlllt nnd Notar, 62 Süd Dclaware Str., INDIANAPOLIS, IND.
Os; TiuLZskier. G l a ö st o n e wird b e i Lebzeiten durch cir.e Bildsäule verherrlicht, welche in Bow. am Oslende von Lo. ?n, ihm durch die Eigner der Zündholzfadrik Biyant k May errichtet morden ist. Wer weiß, ob ihn nach seinem Tode eine Bildsäule errichtet werden wird ? Die Laplata-Staaten (Argentina) haben dieses Iah? eine so reiche Maisernte erzielt, daß sie von Buenos Ayres aus einen ansehnlichen Gondel mit Mais betreiben. Wenn üort einmal der Ackerbau in Ausnahme kommt was bisher nur die naturwüchsige Faulbeit verhindert hat so entsteht sür die Vcr. Staaten ein gefährlicher Mitbewcrb um die Maffenerzrugung von Getreide. Seit fünfhundert Jabren steht rechts von Tcgcrnsce am Fuße des baverischen Gebirges eine dem .heiligen Quilinuö- geweihte Kapelle, bei welcher seit dieser Zeit ihres Bestchers eine Quelle fließt, aus welcher dieBcwoh ncr dc naheliegenden Klosters das sogenannte Sanct Quirinus Ort" schöpfen und dasselbe als wunderthätiges Heilmittel an Gläubige verlausten. Nach den vorliegenden Berichten aus dcn alten Kloflerarchiven ist diesesOel ein ganz untrüliches Mittel bei Beinbrüchen, Gist, Schlangenbiß, Blindheit, bei denjenigen, die vom Teufel besessen" sind :c. Es fehlte denn auch nicht an Wallfahrern, welche big in die neucste Zeit hinein aus qanz Bayern, Tyrol und Voralbcrg zu Tausenden herbeiströmten, um durch dcn Gebrauch des heiligen Oleums vpn allen möglichen und unmöglichen Leiden befreit zu werden. Erfolgreiche Tiesbohrungen. welche daselbst von untcruchwenden bayerischen Kapitalisten in letz terrr Zeit vorgenommen wurden, haben jedoch das Resultat ' geliefert, daß dieses heilige Oleum" eigentlich nichts anderes war und ist, als reines Petroleum, das von nun an dcm .Lämp.chkn des armen Mannes" zu Gute kommen soll. S ch ö n h e i r s p r e i s. Am 20. August wird im Pestcr Stadtwäldchen ein großes Volks Fest abgehalten, bei dcm auch die Zuerkcnnung eines hohen Preises an die schönste an dcm Feste lhcilnehmcnde Frau crfolgen soll. Die Vcranstaltung dieser Concurrenz macht aber, wie ein Pcster Blatt mittheilt, dcm TausenderAusschuß. der sich mit Vorbereitungen für das Fest befaßt,, große Sorge. Die ausgesetzten Preise stehen wohl bereits zur Verfügung, aber die Art, wie gerade diese Konkurrenz durchzuführen sei, stößt auf Bedenken. Die übrigen Konkurrenzen bei dem Feste werden derart arrangirt, daß bei zeder derselben die Konkurrenten auf einer abgesonderten Tribüne Platz nehmen. Es geht aber schwer an, auch die Damen hierzu zu bewegen. Baron Bela Aczcl denkt diesem Ueocl abzuhelfen, indem cr vorschlägt, die Konkurrenz dcn ganzen Tag stattfinden zu lassen. Die Jury wird auf ocr Palatinal - Insel rcsidircn und die dort hinkommenden Schönheitcn in Augcnschcin halten. Cs konkurrirt somit jede Dame unbewußt um dcn Schönhkilepreis. Der erste Preis dieser Konkurlenz wird aus einem Armband irr. Werthe von 500 Gulden bestehen; au, ßerdem will Baron Aczel Sorge tragen, daß daö Porträt der Siegerin als der schönsten ungarischen Dame in sämmtlichen illustrirten Zeitungen Euro, pas erscheine. Es werden außerdem noch dreißig werthvolle Preise Schmuck gegenstände bei dieser Konkurrenz vcrtheilt. . Die Volkszählung vom Dezember vorigen Jahres hat festgestellt, daß Frankreich zu dieser Zeit 37,672.018 Einwohner besaß und diese stch im Lause von 5 Jahren um 700,200 vermehrt ha bc.i. Es fehlen also noch 395.000 Einwohner, um die Bevölkerung Frankreichs auf die Höhe zu dringen, aus der fie sich vor dem Verluste ElsaßLothringens befand. Daö geringe Anwachsen der Bevölkerung beunruhigt seit einigen Iah ren in hohem Grade, namentlich wenn man damit die Verhältnisse anderer Staaten vergleicht. Man hat berechnet, daß, wenn in den nächsten fünfzig Iahren die Landkarte Europas keine Aende--rung erhalten ur.d das , Anwachsen der Bevölkerung in den einzelnem Staaten nach dem bisherigen zchnjährigenDurchschnitt andauern würde, .Frankreich die letzte Stelle unter den Großmächten einnehmen müßte. Die hierbei gefundenen Zahlen (die eingeklammerten bedeuten die gegenwärtige Bevölkerungsstärke) eröffnen der Conjecturalpolitik erstan -liche Aussichten. Nach dieser Berech, nung würde also nach fünfzig Jahren besitzen : Nußland (88) 158. Deutschland (44) 83, England (31) 03, Oesterreich (38) 51, Italien (28) 41 und Frankreich (38) 44 Millionen Einwohner. W i e gefährlich es werden kann,- in Nußland die Wahrheit zu sagen, hat Lanin, der Herausgeber einer rühmlichst bekannten Moskauer Zeitung, des Couriers erfahren, der es sich zur Aufgabe gestellt hatte, infolge der Katastrophe auf der Kurskibahn in scine? Zeitung mit' schonungsloser Offenheit die aus dieser und auf anderen Eisenbahnen herrschenden ungeheuerlichen Mißbräuche aufzudecken und die Schuldigen Direktoren, Ingenieure und Be-amte-vor das Gericht der öffentlichen Meinung zu ziehen. Er wurde am hel. len Tage vor seinem eigenen Hause in dem Augenblick, wo cr aus seinem Waaen stieg,' nicht etwa , von Straßenräuoern, sondern von zwei Eisenbahnbcamten, .dem Stationschef Swentitzki und
einem Studenten des Jngenieur-Jnstl tutö, Ujembo. überfallen. - Ersterer versetzte Lanin mit einem eisernen Schläger einen Schlag an die Schläfe, daß erbe wußtlos , niederstürzte. Beide varsen sich über dcn Körper des Bewußtlosen, mit welcher Absicht, ist schwer zu sagen. Möglich, daß daS Leben LaninS nur durch die Energie seiner Frau, welche sich , im Wagen befand, und durch die Hilfe des herbeigceilten Hausknechtes gerettet worden.
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