Indiana Tribüne, Volume 4, Number 437, Indianapolis, Marion County, 29 August 1882 — Page 4

etaKtit 1389.

AUGUST MAI, Uhrmacher u. Juwelicr, 3 Süd Illinois Strasie, empfiehlt ganz besonders sein große ?.uSnah! in Rockford Uhren, Tpringfield Uferen, Elgin Uhren, Waltham Uhren, . . und versichert zusrizdensttllendt Bedienung. George E. Borst, DeutfcheApotheke. ReceHte werden nach Vorfckrift an gefertigt. Toiletten - Artikel jeder Art. 440 Snocl Meridian Str. Indianapolis, Ind., 20. August 1882. Lokales. Civilstandöregister. Geburten. JDie ngesührtcn Namen sind di Ut atkrl oder der Mutter.) R. McKinney, Mädchen, 27. August. George PittL, Knabe, 28. August..Thomas Parker, Mädchen, 2. August. George Moore, Mädchen, 25. August. Heirath en. John Butty mit Kittie Sulgrove. Todesfälle. Alois Stich, 15 Jahre. 23. August. Casper Holter, 87 Jahre. 27. August. Margaret Sorg, 71 Jahre, 27. August. Grabert, todtgeboren, 28. August. Elmer Hold, 27 Tage, 28. August. Arnold Steinecker, 31 Jahre, 29. August. Jda Base, 4 Jahre, 27. August. Heute Abend regelmäßige it znng der Anti'Prohibitionsliga. Heute Abend Sommernachtsfest der Concordia im Germania Garten. Hollweg & Rcese bezahlten $213 Abgaben auf Waaren, die sie durch das Zollhaus erhielten. SS Das Executiv'Comite des Ackerbaurathes ist heute Nachmittag in Sit zung. j Charles Hildreth, der Mörder des Hiram Knapp wird morgen prozes sirt. Die Prüfung für die Aufnahme in die "tnining school'' fängt am nach sten Montag an. Die KnigHt Templars- werden heute über acht Tage auf dem AuöstellungSplatze exerziren. "IiOÜGII OX KATS." Vertreibt Ratten, Mäuse, Rothaugen, Fliegen. Ameisen, Bettwanzen, Stinkthiere. 15c, Bei Apothekern. LS- Eva Ferguson wurde von Squire Seibert wegen thätlichen Angriffs gegen Louisa Smock bestrast. Die nächste Probe deö Männer chor für den gemischten Chor findet am Freitag Abend statt. Heute Abend Sommernachtsfest der Concordia im Germania Garten. Die Union City Heat Fender Co. lieb stch hcute mit $50,000 Capital incorporiren. Im Jrrenasyl befinden sich zur Zeit 1.V70 Wahnsillnige. Keine Mög. lichkeit, daß die paar Aerzte für die die len Patienten ausreichen. A. Heidelberger, wohnhast Ro. 125 N. Douglas Str. verletzte sich an ei ner Maschine in Kingan's Schlächterei schwer an der Hand. Er ließ sich im Surgical Institut verbinden. Magere Menschen. -Wells' Health Renewer" stellt die Gesundheit wieder her und giebt Kraft, kurlrt Magen schwäche, Unfruchtbarkeit und andere Geschlechtsfehler. $1. kS- Gen. John Coburn ist ein Mann von Charakter. Er ist gegen Prohibi rion und daher nichtWillens, sich von der Partei als eine bloße Maschine zum Jasagen gebrauchen zu lassen. Die Offerte des Jacob Boß, eines Brauers von Huntington, die gegen ihn erhobene Anklage wegen Verletzung des Bundessteuergefetzes auf gütlichem Wegs auszugleichen, wurde zurückge wiesen. , Herr Henry Gade, Cavin, Iowa, gibt uns seine Ansicht über Dr. August Königes Hamburger Tropfen in folgen den treffenden Worten: Dr. August König's Hamburger Tropfen sind eine Medizin auf die man sich verlassen kann, da dieselben nie ihr Ziel verfehlen Z& In Anbetracht des am nächsten Sonntag stattfindenden Picnics des So zielen Turnvereins findet die regelmäßige Versammlung der Turnschwestern nicht am nächsten Sonntag, fondern acht Tage später statt, da erwartet wird, daß sich die Turnschwestern vollzählig zu dem Picnic einstellen. - Die Buck- und Schreib-materialien-Handluuq nebst Buchbinderei des Herrn G. Keyler, ist nach No. 187 Ost Washington Straße verleqt. t& In der Circuit Court wurde heute Vormittag John Bankk in der gegen ihn von Lizzie Johnson erhobenen Vater schastöklage zur Zahlung von $250 ver urtheilt. In Ermanglung der nöthigen Groschen wanderte der Verklagte nach dem Gefängnisse.

(Sin Mord.

Polizist Hugh BurnS das Opfer. DcrMSrdervcrhaftet. Gestern Abend gegen 10 Uhr wurde ö'er ein Mord verübt, der unsere Bevöl leruna in nicht geringe Aufregung versetzte, denn das unglückliche Opfer,' Poli zist Hugh Burns, ist ein hier allgemein geachteter'Mann, und kam um's Leben, während er Frieden stiften wollte. Der Mörder, welcher sich hinter Schloß und Riegel befindet, nennt sich John I. Jeter und gibt an von lkentucky zu sein. Er ist noch ein junger, äußerst kräftiger Mann und verkehrte in dem berüch tigten Harter'schen Hause, an der Ecke der Tennesiee und Garden Straße. Gestern Abend um die oben angegebene Zeit, war er in jenem Hause, während mehrere junge Leute, unter ihnen Jra Harter, Charles Van Camp, John Mo ran. Patfy McMahan und John Shea, unweit davon, vor Keatings Wirthschaft auf Bierfässern saßen und sich unlerhiel ten. Plötzlich und unerwartet stürzte der äußerst roh aussehende Bursche, bewaffnet mit einem Revolver aus dem Saloon und aus John Shea loö. Zu diesem sagte er in wilder Ausregung : So Ihr habt lange genug über mich raisonirt,und dabei hielt er dem Shea seinen Revolver vor den Kopf. Shee lies aus und davon während Van Camp den Angreifer am Schießen ver hinderte. Dann kamen auch die Uebrigen dem Van Camp zu Hülfe, ein Handgemenge folgte, wobei Jeter einen Schuß abfeuerte, der jedoch keinen der Bursche verletzte. Der Schuß batte den gegen überwohnenden Polizisten Hugh Burns aus dem Hause gelockt. Er kam gerade in dem Augenblicke, als Jeter durchbren nen wollte, und ergriff ihn als seinen Ge fangenen. . Jeter, der noch immer den Revolver in seiner Hand hielt, erkannte in- Burns ei nen Polizisten und feuerte kaltblütig zwei Schüsse auf Burns ab. Der Schwerge troffene rief laut um Hülfe und sank töd lich getroffen zu Boden. Der erste Schuß hatte, den linken Arm der zweite Schuß hatte ihn in die Brust etwa 4 Zoll unterhalb des HalseS getrof fen. Seine Freunde waren auf fein Hülfegeschrei herbeigeeilt, aber seine Ver letzungen waren derart, daß er schon nach wenigen Minuten verschied. Man brachte 'den bei der.Ausübung seines Beruses umL Leben Gekommenen in seine Wohnung, Dr. Brennen wurde gerufen, doch er konnte nichts mehr thun. Mittlerweile hatten Shea und Harter den Mörder ergriffen, aber dieser wehrte sichwie ein wilder Tiger und wäre schließ lich entschlüpft, wären nicht noch zu rrech ten Zeit die Polizisten Crane, u. Garber und der KaufmannSpolizist Shutt hinzu gekommen. Jeter widersetzte sich immer noch der Verhaftung, obwohl ihm daö Blut au fo und so vielen Wunden strömte die er während des Kampfes erhalten hatte. . Die Polizisten mußten den Schurken in's StaUonZhaus tragen, denn so oft sie ihn auch zum Gehen . aufforderten, legte er sich auf den Boden und jammerte, ohni sich von der Stelle zu bewegen. Im Stationshäuse angekommen, war er vollständig mit Blut bedeckt und man mußte die Aerzte vom Dispensarium herbeirufen um seine Wunden verbinden zu lasten. In den Kleidern des Gefan genen fand man ein Billet von Jefferfon v'lle nach St. Louis, Mo. , Dem Capt. Campbell gegenüber machte er gestern Abend noch das Geständniß, daß er am Samstag zu Campleöburg ei nen Neger ermordete und daß er sich hier hergeflüchtet um seiner Strafe zu entge hen. Als er gestern Abend von Burns zum Zwecke der Verhaftung angegriffen wurde, glaubte er sich entdeckt und feuerte deshalb die verhängnißvollen Schüsse ab. Sein Opfer, Hugh Burns war etwa 28 Jahre alt und seit einem Monate ver heiräthet. Der Schmerz seiner jungen Frau läßt sich eher denken als beschreiben. Hugh BurnS gehörte zu mehreren iri schen Verbindungen, darunter Diviston No. 3, A. O. H. Ein junger Bursche, der im dem Ver dachte steht, ein Genosse deS Mörders zu sein, und sich James C. Greenley nennt. wurde noch gestern Nacht verhaftet. Die Gerüchte, von einem beabsichtigten Lynchverfahren sind übertrieben, da durchaus kein derartiger Versuch gemacht wurde, wenn auch einige Großmäuler mit solchem Geschwätz Aufregung zu bereiten suchten. Der Mörder verzichtete heute Morgen auf ein Vorverhör im Polizeigerichte. Er wurde unter die Anklage des Mordes gestellt und den Grobgeschworenen über wiesen. Er bat, daß man seinen in Taylorsville wohnenden Bruder von dem Vorfalle benachrichtige. Unser Berichterstatter begab sich heute Morgen in die Jail.um ein Interview mit dem Mörder zu haben. Derselbe weigert stch irgend etwas zu sagen, und benimmt sich, als ob er in Folge der Hiebe, welche er aus den Kopf erhielt, nicht vollständig bei Besinnung sei. lm Gesänniste befindet sich zur Z:it wegen Verletzung des PensionsgesetzeS ein gewisser Thomas, welcher den Mörder schon seit Jahren kennt. Diesem hat sich der Mörder theil weise anvertraut, und von ihm erfuhr unser Berichterstatter Folgendes : Der Mörder ist von Jranklin Co. Kentucky, sein Vater war lange Jahre

Kapitän eines DumpsbooteS, daS den

Ohio befühl. Der Mörder befand sich auf dem Wege nach KansaZ und wurde am Bahnhof von einigen Männern mit nach dem Hause genommen, vor welchem der Mord stattfand. Er hatte $75 in Geld und außer' den Kleidern welche er trug, noch einen ganz neuenAnzug mit sich. In dem betr. Hause gab man ihmWhiskey zu trinken und ver führte ihn dann zu einem Kartenspiel, bei dem man ihm all sein Geld abnahm. Er behauptet, daß der Whiskey ein Be täubungS Mittel enthalten haben müsse, denn von dem was von dem Augenblicke an, da er zu spielen anfing, vorging will der Mörder, nicht mehr wissen. Besagter Thomas behauptet auch, daß der Mann jetzt noch nicht bei voller Be sinnung sei, und daß es nicht wahr sei,' daß er vor Kurzem einen Neger ermordet habe. Heute Vormittag verbreitete sich daS Gerücht, daß dies schon der vierte Mord sei, den Jeter begangen. DieS stellt Thomas ebenfalls in Abrede. Was an all diesen Dingen wahr ist, wird sich wohl später beim Prozeß erge ben. Die Aldermen waren gestern Abend in regelmäßiger Sitzung. Die Herren Drew und Rorison halten sich jedoch nicht eingesunden. Der Beschluß deS Stadtraths, die von Harrison's Bank gegen die Stadt an hängig gemachte Klage, einenEinhaltsbe fehl zu erwirken, damit die Stadt ver hindert werde, gewiste Steuern einzuzie hen, der Entscheidung der Circuit Court zu überlassen, und sich dieser Entscheidung zu sügen, wurde von den Aldermen ver worfen, indem' diese dafür sind, daß man sich nöthigenfalls bis an die höchste In stanz wende. Ebenso erging es dem Beschlusse bezüg lich des Kuhschuppens. Der Board will den hinterm Roß Block gelegenen Kuh schuppen wenigstens so lange ausrecht er halten, bis man einen Ersatz sür denselben gefunden. Da gerade vom Kuhschuppen die Rede war, suhlte sich Herr Tucker berufen, auf die mangelhafte Ausführung der Kuhordinanz aufmerksam zu machen und zu beantragen, daß das in Zukunft besser werde. Sein Antrag wurde an genommen. Aber ob's was hilft? Ein Schreiben von Grundeigenthü mern an Nord Delaware Straße, wel ches sich gegen Pflasterung jener Straße mit Quartersteinen, sondern sür Pflaster steine auöspricht, wurde verlesen. Der Stadtrathsbeschluß, an der Ost Ohio Straße Schlagbäume anzubrin gen, wurde an das Comite für Eisen bahnen verwiesen. In Bezug auf die Forderung der Leute, welche seiner Zeit die Leichen aus dem Pogues Run gezogen, beschloß der Board dem Verlangen nicht zu ent sprechen, da die Stadt hierzu kein Recht habe. Die Beschlüsse d?s Stadtraths in Be zug aus Straßenverbesserungen wurden gutgeheißen und' die folgenden Straßen verbesserungs-Ordinanzen wurden pas sirt : Zum Verbesiern der Tennesiee Straße, von Georgia bis zum Union Eisenbahn geleise ; Verbesiern des Seitenweges der Georgia Strafe, von Delaware bis Pennlylvania; Verbesserung des östl. Seitenweges der Illinois Str., von Washington bis Louisiana Str.; Re paratur der Rinnen der Maryland Str., von Mississippi bis Tennesiee Straße : Bekiesen der Minnesota Str., von Madi son Ave zur East Str. ; Pflastern des nördl. Seitenweg es der Michigan Str. von East bis Liberty Str. ; Bekiesen der Vermont Str. und Seitenwege, von Agnes Str. zur Miy Race; Pflastern des nördl. Seitenweges der St. Joseph Str., von Alabama bis Delaware Str.; Bekiesen der ersten Allcy östlich von Bee ler Str., von Hill bis Lincoln Ave. ; Bekiesen der Cruse Str. von P. C. & St. L. Eisenbahn bis Michigan Road, und von'Meek Str. zur P. C. & St. L. Eisenbahn ; Pflastern des westl. Seiten wegS von College Ave. von 12. zur 6lyde Str.; Verbesierung der Seitenwege der Nord Str. von Illinois Str. zur C. I. St. L. & C. Eisenbahn ; Pflastern der Delaware Str. von Wabash Str. zur Massachusetts Ave.; Bekiesen der De loß Str. von Spruce zur Reed Straße; Bekiesen der Dillon Str. von Harrison bis Meek Str ; Bekiesen der ersten Alley östlich von Everson Str. von der ersten Alley südlich von Vrospect bis Orange Str.; Verbesserung der östl. Seitenwege der Broadway von StClair bis Cherry Str. ; Pflastern der ersten Alley südlich der New $orf Str. von Missouri bis Columbia. Auf Antrag Tuckers, wurde beschlossen, SellerS Farm zum Verkauf auSzuschrei ben und den Erlös sür die Farm zu einem Begrübnißplatze zu verwenden. Ein weiterer Antrag Tuckert daß der Name der Süd Straße von Ost bis Noble Straße, in Fletcher Avenue umge wandelt werden soll, wurde angenommen. Hieraus Vertagung. BaupermitS. W. H. Julton, FrameauS, Ecke Massachusetts Avenue und John Straße. 5300. ' . . Maggie E. Whcatley, FramehauS, Lexington Avenue zwischen Olive und Linden Straße. $000.

' (Eingesandt.) An die Redaktion der Tribüne'! In einem in der gestrigen Tribüne" veröffentlichten Eingesandt gibt Frau R .... die Gründe an, weshalb sie den durch Maschinen verfertigten Strümpfen den Vorzug über Handgestrikte gebe.

Ueber den ersten Grund, nämlich : Z)aß die Maschine billiger, schneller und schöner arbeitet," läßt sich am Ende nicht viel einwenden. Doch glaube ich', daß es bei vielen, wenn nicht den meisten Fa mitten weniger auf einen schönen, mit allen möglichen Dessins versehenen und schnell gestrickten, als vielmehr auf einen starken und dauerhaften Strumpf an kommt. Ein solcher ist aber auch gerade deshalb billiger. Was nun den zweiten Grund anbe trifft, in welchem daS Hauptargument'' liegt, nämlich : daß beim Stricken nach gewlefenermaken die Klatschsucht am besten gedeihe," so will es mich bedünken, als ob diesetwas weit hergeholt sei. Je denfallö bildet es, meiner unmaßgeblichen Meinung nach, in dieser so wichtigen und ernsten Strumpffrage, ein sehr schwaches Argument; und zwar aus folgenden Gründen: . E r st e n s Wer klatschen ' will, klatscht doch, ob er oder vielmehr sie nrn Strümpfe strickt. Kaffee trinkt oder sonst 'maS thut. Zweiten s Kann eine Frau für ihre Familie Strümpfe stricken und dabei ganz schön zu Hause sitzen und ihre Kin der beaufsichtigen. Sie hat dann weder Gelegenheit noch Veranlassung zu klatschen. Drittens Gibt es viele Frauen, die in Gesellschaft gehen und dort stricken können, ohne zu klatschen. Viertens gibt es viele Frauen, die nicht st r i ck e n und doch klatschen. Fünften s Wollte man Alles, waö gewisse Frauen zum Klatschen verleitet, durch Maschinen besorgen las sen, dann könnten nicht genug Piaschinen erfunden und fabrizirt werden, und selbst wenn dies geschähe,, so würde doch von den Betreffenden weiter geklatscht. Achtungsvoll, . Ein in' maschinengestrickten Strümpsen . traurige Erfahrungen gehabthaben der Junggeselle. Wenn Du aber gar nichts hast Ach dann lasse Dich bcgraben. Denn ein Recht, zum Leben, Lump, Haben nur, die Etwa haben ! . Der Tramp, der sich gestern Abend auf einem Frachtzuge eine freie Fhrt ver schaffen wollte, fund er batte dazu doch seine-triftigen Gründe) aber vom Wagen abgeworfen wurde, scheint Heine-schwer lich gelesen, gewiß aber nicht beherzigt zu haben. Er ist ein Tramp, das ist wahr. insofern man eben einen Menschen, der nur nothdürstig gekleidet und kein Geld in den Taschen hat, einen Tramp nennt. Der Jugend u. auch manchem reiferen Gesellen an Madison Ave. schienen diese untrüglichen Zeichen der Herkunst des Mannes zu genügen, um den Trampzu chikaniren, ihn mit Steinen zu bewer fen und schließlich so zu verhauen, daß dieser zu seinem letzten Auskunstsmittel, nach einem Messer griff, und einem sei ner Angreifer einen leichten Schnitt am Arme versetzte. Das war natürlich ge nügend den Tramp" unter der Anklage des thätlichen Angriffs mit der Absicht zu tödten, hinter Schloß und Riegel zu bringen. Der Mayor gewann indeß heute Mor gen Kenntniß der richtigen Sachlage, ließ diese Anklage fallen und bestrafte den Vielverläumdeten nur wegen planlosen Herumstreifens. CoronerS Arbeit. Der Coroner verhörte gestern Herrn W. H. Ballard, den Arbeitgeber deS zu Oakland ermordeten AyreS. Ballard war ein Augenzeuge und seine Aussagen sind nur eine Bestätigung unserer frühe ren Berichte. Der Cvroner gab hierauf ein Verdikt ab, welches dahin lautet, daß Ayres durch einen Messerstich welcher ihm von James Funk versetzt wurde, ums Leben kam. In dem Falle deS auf der ' Eisenbahn getödtetcn P?stagenten Shirk hat der Coroner ein Verdikt abgegeben, dahin lautend, daß Shirk durch einen unvorher gesehenen unglücklichen Zufall ums Le ben gekommen. Der Coroner wurde gestern benachrich tigt, daß daS Kind eines Farbigen Na menS Vond an Howard Straße wohn hast, gestern nach kurzem Kranksein ge starben, und dab das Kind von keinem Arzte behandelt worden sei. DaS Sommernachtsfest der Concordia findet heute Abend im Germania Garten statt. Der festgebende Verein hat alle Vorbereitungen getroffen, welche eine solche Gelegenheit erheischt und der beliebte Germania Garten wird auch heute Abend seine Anziehungskraft bewähren und ein recht zahlreiches Pub likum anziehen. Hoffentlich wird der Wetterclerk, der fein Ehrenwort gegeben, nach besten Kräften zum Gelingen des Festes mitwirken zu wollen, nicht wort brüchig. .. Beißenherz Orchester ist für die Gele genheit engagirt und hat ein vorzügliches Programm dafür aufgestellt. Also auf fröhliches Zusammentreffen heute Abend im Germania Garten. LS" Nellie Moore klagte auf Scheidung von Nathaniel Moore. Grund: Treuloses Verlassen. .

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