Indiana Tribüne, Volume 4, Number 437, Indianapolis, Marion County, 29 August 1882 — Page 2
fi rr w Mgliche- ud SsRVtaz5ausZä. Office: lZ2S. DclawarcStr. Erterel aä pocowl-ciasa matter at the os-toslice at Indianapolis, lndiana.s Äbonnemcnl-Prcise : Tägliche Ausgabe 12 CtZ. per Woche. SonntagSaukgabe. 5 As. pcrNmnmcr. Teide zusamn-.cn 15 Et?, per Äoche. CT Das töstoUil erscheint jeden Nachmit. tag um 24 Uhr. Die SouniagLaukgabe erscheint Ui Borgens. Tribuno Publishing Company. Jndianapyli?, Ind., 29. August 1682. Glcichöwettsuug. Nachdem die Gießen eine 3eit Uzt die Nothwendigkeit der staatlichen Aner kennung ihrer Sprache rnit sogenannten praktischen Gründen bewiesen hatten, stellen sie- sich jetzt auf den idealen Rechts boden. Sie sagen, daß sie im österrei sehen Staate genau dieselben Rechte hat ten, wie die Deutschen. Werde also von qechischen Prüfungs Candidatcn die . Kenntniß der deutschen Sprache gesor dert, so. müßten die deutschen Candida ten in Böhmen auch ihre genaue Kenntniß der czcchifchen Sprache nachweisen. und werde in Wien deutsch als Amt! spräche betrachtet, so dürfe in Prag offi ciell nur czechisch gesprochen werden. Die Wiener JR. Fr. Prcsie' hält diese Begründung für durchaus logisch, weil sie sich auf das stützt, was die österreichische Regierung den Czcchen bereits zugestanden hat. Wenn die Gleichberechtigung ver langt," so schreibt das Blatt, daß in rein deutschen Bezirken czechisch amtirt wird, lediglich weil diese Bezirke in dem politischen Verwaltungsgebiete vonBöh nun liegen, dann fordert sie auch, daß an der Prager deutschen Universität czechisch geprüft wird, weil diese Uni verptät sich in Böhmen bcsindet. Nur der Standpunkt selbst ist falsch, und wenn die Conscqucnz voll gezogen wird, so muß man zugeben, daß eine solche Sorte von Gleichberechtigung, welche die deutsche Sprache auf das czcchische Pro'krustesbett spannt, um die Parität her zustellen, -wohl im czechischen, nimmer mehr abec im österreichischen Staate Raum hat. Wenn die beiden Präger Universitäten, wie es in dem geträumten und seinerVerwirklichung entgegengehen den czechischen Staate der Fall sein müßte, keine andere Aufgabe, hätten, als Beamte für das Königreich Böhmen zu bilden, dann hätten die Czechen Recht. So lange aber die an diesen Universitä ttn erworbene Bildung besähigen soll, auch außerhalb Böhmens Staatsämter zu erwerben; so lange die östcrr. Ver waltung eine Einheit bildet, innerhalb deren Beamten-Freizügigkeit besteht und bestehen muß; solange Prag nicht der Sitz einer CentralRegierung, sondern nur einer von Wien aus geleiteten Lan deZregierung ist: so lange äquiparirt die czechischeSprache nicht mit der deutschen, aus dem einfachen Grunde, weil die deutsche Sprache, ob man sie gesetzlich als Staatssprache anerkennt oder nicht, in sämmtlichen Kronländern der Monarchie ein unumgängliches Erforderniß des Staatsdienstes ist, die czechische Sprache aber nur in Böhmen undMäh ren verstanden wird." Schlagender ist aber das Argument, daß nach dem Princip der Gleichberech tigung nicht nur in Prag, sondern auch in Wien, Graz, Innsbruck und Lemberg czechisch geprüft werden müßte, und nicht nur czechisch, sondern auch polnisch, slo venisch, italienisch, kroatisch und serbisch. Die Forderungen der Böhmen sind in einem angeblichen Einheitsstaate unsin nig, aber es ist mehr als fraglich, ob Oesterreich aus diesen Namen noch An spruch erheben kann. riegSkorrcspsndcntmuttdpccialArtisten. Von dem Kriegsschauplatze Nachrich ten zu übermitteln, die von untergeordneten Interesse sind, falsches oder Dinge ,u berichten, deren Veröffentlichung ''N'u'll dem F'inde zum Vortheil ge. reichen könnte, das sind die drei gesähr ltchsten Klippen, vor denen der Krieas Correspondent sich zu hüten hat. Aber das schwierige Amt desselben wird noch durch gär mannigfache Umstände noch mehr erschwert. Er ist häufig der Gast desTruppentheils oder des Kriegsschiffes, bei resp, auf dem er sich gerade aushalt er m haunq der Freund der Osnz beobachtet ibre und 'der Mannscha Tüchtigkeit täglich und stündlich und ist Augenzeuge der Besonnenheit und Tapserkeit, welche dieselben in den Stunden der Entscheidung und der Gefahr an den Tag legen. EZ ist nicht zu velmeiben, daß diese Umstände seine Berichte färben und das hat unter den Truppentheilen, in deren Mitte sich kein Vertreter der Prefse, der dieVorgänge auf demKriegsschauplatze der Welt mittheilt, befindet, häufige Mißstimmimg zur Folge. In engstem Zusammenhange mit den Berichten vom Kriegsschauplatze stehen die Abbildungen, welche die illustrirten Blätter über die wichtigsten sich dort ab spielenden. Ereigniffe ihren Lesern bieten. Früher waren derartige Illustrationen ausschließlich das Werk der Phantasie der betr. Künstler und das Hauptver dienst der letzteren bestand darin, daß sie aus vorhandenen Karten, Photvgra phien und den telegraphischen Berichten Material genug zusammenbringen kann ten, Abbildungen herzustellen, die der Wirklichkeit möglichst nahe kamen. In dieser Hinsicht verfahren gegenwärtig die großen illustrirten Zeitungen, wie z. B. die Lonbon Jllustrated News- we sentlich yewiffenhafter. Der wirklich auf dem Kriegsschauplatze befindliche' Artist entwirft in cröterEile die Umrige der
mmma i&xmme.
Zeichnungen und überläßt die Ausfüh rung der Details seinen Collegen, die daheim in ihren Ateliers die Zeichnung vervollständigen. Durch wenige Worte deuten sie hierbei an, -in welcher Weise ihre Entwürfe zu vervollständigen sind.
Um eine dichtbeledtetraße zu marliren, zeichnen sie die Umrisse der Däuser und schreiben das Wort crowüecr dzzwl iqen. as cr ciurK oeoeiner, cafl Die --yalurung vem unsiier oayelm .. f" " 1 t C l I überladen ist, ein toinaj, neoen oem ver Name eines Baumes steht, gibt an, an welcher Stelle und mit welchem Baum rjC?AA a SW Ät AMiitdfitiAdn ft i K lujiuyc nu -uuuut uiijuuuiiijui m, uhu dieVezeichnung der Regimenls.Nummern setzt den Zeichner in denStand, die Uni formen, diejenige der Batterien, die Art .der Geschütze ganz genau wiederzugeben, i W r ir v I üjcaa, vlkse 'celuooe gieicQ an oen knqben erinnern, der unter seine Zeichnun gen von Thieren zu schreiben pflegte : das M em vnnd", das i i em Pttrd". pp.; so hat man doch durch dieselbe so viel erreicht, daß die Zeitung in möglichst kurzer Zeit eine Abbildung liefert, die der Wirklichkeit in hohem Grade ent spricht. ' . TavakmanusakturDirkktor und dilettirender Journalist. Obige Titel, die sich schon durch ihren Klang als echt deutsch verrathen, führt der Herr Reaierungsrath Roller auS i ee , r . c. m StraKburg m denSpalten der Berliner ur : 0 v 1 r i ; von Staatswegen, aber den zweiten hat ihm der böse Dr. Alexander Meyer bei gelegt. Und da besagter Alexander so boshaft gewesen ist. m den von ihm geleiteten Blatte die Thätigkeit des Herrn Roller sowohl in beffer eigenfchafUIs Vt ihnfmrtnifnrfn.Uiftn nt . nlfi Kl. I uhuhu,.., ".'' lettirender Journalist einer ehrenruhrl. ?liTVy! TA1 SiV0-8" 401 uwiZU jtwziyanv icu uagour gewo, L- Zozu waren oenn pie mm n ffiS?;; wegs anstandige Deutsche mindestens einmal in seinem Leben emen Jnzurienu uuucuu uki i SttÖ h ur $ 'rrn ftlXn fn (I ü ? f r l l i l J : Er hat näm ich behauptet, daß der Re gieruugs aiy, oer ooy nur oit mc aber nicht d i Zatattinbunne unb bie Eomptoirkunste studirt haben kann, die Straßburger Tabakmanufaktur sehr schlecht verwaltet und svenell in der hf Buchführung greuliche Zustande geschaffen hat. lind er hat ferner gesagt, baß bie Thätigkeit bes RegierungLratheö als dilettirender Journalist keinenBatzen werth sei. Womit sich nunmehro ein hoher Gerichtshof angelegentlichst zu be schästigen nicht vermelden können bürste. Was den Herrn Negiejrungörath ei gentllch am meisten kränkt, der Zweifel an seinem kaufmänniscken. oder , der an seinem journalistischen .TalenNist aus der Klageschrift nicht . ersichtlich. : Es ist auch undegrelfllch, inwiefern die erwähnten Aeußerungen, die Stellung des Klä aers m Betracht gezogen. Letzteren beleidigt haben können. Ein fcharfsinniger Jurist wird ihm int Gegentheil sagen, daß sie ein emdirectes Lob ent halten, und da ein solches noch nicht strasbar'ist, wie die indirccte Majestätsbeleidigunq, so wird der Dr. Meyer ge wiß straffrei ausgehen. i. tr riforfin 91. f-i in 4 i y wvv,wMy vHk n;. Kaufleute Und woran ist der Handelsstand in Preußen meistens zusammengesetzi? Aus Juden. Folg. lich ist die Buchführung eine größtentheils in denhänden von Juben liegcnbe Beschäftigung, als solche nach Ansicht der Regierungsblätter ent.ckieden veräcktlick tnUUrh Kr hrtt&nfon 9. nt.ritnneratfi httrfia tinff-nh Mi, V V ? v wm v mm w w der Buckfübruna nickt vertraut ,u sein und vom Handel überhaupt nichts zu verstehen, ist sur cmen so hohen Be amten eine Ehre. Noch leicht ird ben. scharfsinnigen cv...:n. ra.,.: n. :er.. . 0"Hit utu,ii uu., sich UM den dilettircnden Journalisten handelt. Hier kann er sich direkt auf hin nrR6t.n hMiifAn P?tnntsmrtnn ul rufe. Bimw 3ifü W! .'". " B"UI U..(.tTl I,1..M aI8 üci cirn uuuui, ui u uia kiiic uji ti f ffrm.ti -rnfl. nfi nf.-hM.f-nhst "mor t.-.Jt.:. .,.. ii..o ' -i. ''".. h?! " SM3BffiK schreibet, dem die Searnienlaufbafin durchaus nicht jufaorn wollte. Wenn der schon der derusSmäbige Pardon, es giebt ja keine berusSmakig.n Jour nalisten, denn Leute, die ihren Beruf "s'Uw ' . - " erst oer Dilettant jcin, oer Jenem tn sein miserables Handwerk pfuscht! Wahrlich, man kann sich gar nicht? Kläglicheres denken, als einen dilettuen den Journalisten, und auf den Knieen sollte sich der Herr Regierungsrath Rol ler beim Dr. Meyer dasur bedanken, daß iqin ieoe tjagigic zum oiieiiirenoen !. : . V . O !2C1 F. Journalisten abgesprochen worden ist. Es giebt noch Richter in Berlin, und wir sind uberzeugt,daß sie sich unsrerBeweis suhrung in allen Stücken anschließen werden. . 8If htt PIiiMlrtit . - - Der Besitzer eines AuctionsgeschäftS in ber Clarkstraße in Chicago hatte kürzki .Z'nrn nUrHofM knnt,n hl. w v VftVV V- ' 1 Zeichen zum Aufhören ' geben würde. Gleichzeitig hatte der Auktionator dem
I
i X mi, S ?. i.7.i.iii: erDandlunath der Convention wird
iikii i ii r i i iiii i i k ii in i ii iirn iiikii ii i i - - - '
iere, r- V 7 Vm"VC. "'' : T' der Antrag bilden, die ,i chen den Na-
fien & lionen awschlossenen nd ab.uschlieben.
IUUIIUJ IIUUIIUCIIO V'JtlUJUUI ÜLUK UUI1I1 U , ' " . . .
austraak. wadrend der am Abend statt
findenden Auction auf gewiffe Verstei te dieses Landstreisen wird aus Du
gerungsgegenstände o lange zu bieten, "V1 Bj . oen wniau wtiw
h? iTSrn h-r 9Iiiftionntnr hol Nerabred-tk lNlg UNl,cylienen uno nacu oem anoe zu
v t w r w -rm vr
Bogus.Bieter die Summe von v ,u XT lr'l"Z
dem Behu e eingehändigt, von. olcher T'wv M4lu '" ' die ihm etwa zugeschlagenen Gegenstände zu einer Höhe von 10 Fuß. n.p $u.ui:t..J). Von ferne gesehen bieten sie n ibrer
Wt US. II itUtjUI V( JUVtllUUlV j)M W- I zahlen.
$20 fand f.ch thaf aber, der Aucticnator mochte ihni zuwinken, so via er wollte, den Mund viqt z:'m Bieten aus und versügte sich lange vor Schluß der Auction in eine benachbarte Wirthschaft. Dem Auctionator war es sehr unbehaglich zu Muthe, unaewöhnlich früh schloß er. die Versicioerung und uefc am anderen Morgen seinen guten freund unter der AnkZaae dzr Unter . . " schlagung verhaften. Nach Verhandlung der Sache vor dem Richter eröffnete dieser dem Ankläger, daß ihm ein Klage k.Xi v CVf - r . . . ql gegen cen ngeilagicn ourcyaus icht zustehe. Die mit diesem getroffene Vereinbarung verstoße sicherlich gegen die ante Sitte und dnrck den Contrakt würde, wenn solcher von dem Angeklaa . Jl ' J ten eingehalten worden wäre,, eine An klaa: weaen Eomvlots zur Besckwinde. lung des Publikums begründet erschei nen. Veraeblick ma&tt der Auctionator geltend, daß er ein durchaus reeller Ge. schäftsmann sei und daß man ohne an gestellte Bieter beutwtaae aar keine Auc. tionsgeschsste mehr machen könne: es blieb bei dem Bescheide des Richters und der Auctlonator nahm sich vor, die ihm unentbehrlichen Bogus-Bicter in Zukunft mit falschem Gelde zu, versehen. Gleichzeitig wird em ahnlicher Fall aus New Jork berichtet. Dort kaufte ein Vetter vom Lande von einem Händ ler in Minen-Sccuritaten einen Goldbarren, dessen reller Wertb $8.000 deVMyii v i v wv.f f.v, vv für $500. Der gescheute Käufer wollte sich ohne Weiteres bei tXntm Goldschmied die so leicht verdienn 500 auszahlen lassen und erfuhr ürlich zu seinem Schrecken, daß der Gdbarren nichts als galvanisch verntip& m?.nz f 9i..f hi. hnn hrm äuft sluf Wiedirerlangüng d $500 ' ' . . ' - angestrengte Klage erkannte das Gericht: m a heein Klagerecht nicht zu, eniwbtr babt er den Golddarren ür mm müssen und dann nickt bslrfen, ooer er hatte die 93er Pachtung, sich von dem Werthe der ihm 0fecicten Sache zu überzeugen und, ies nicht gethan, muffe das Prin lcip auf ihn Anwendung finden, welches h,fmlfSinh i t 9Unrtn drückt : Thue die Augen auf, sonst thust b bß" Beutel ÜU . Es ist flQNJ in Ort" nung, daß das Gesetz dem offenbaren Schwindel die Rech shilfe wenigstens in h Theorie verweigert, in der Praxis ist ,s leider hausig anders und auch in die i sa,, ' r,nst hna TOnr V. LsShx hin. di, rnnn Inn? M K " ' " ' " -" ( --u resp. !cmfcn lassen muß, nur zu ost An Wendung AuS dem E.'icrcöitc. 5Xn den Ver. Staaten ailt überall der Grunbsatz, daß eine Ehe, welche nach den Gesetzen deS Ortes der Eheschließung gültig abgeschlossen ist, überall als gul tia anaeseben werden soll. In der soeben in England versammelten Con vention zur Reform und Codifikation des Völkerrechts ist der Antrag gestellt wor den, diesen Grundsatz für alle Nationen gültig zu erklaren, welche in der Eon vention vertreten sind. Zum Beweise, wie wichtig dies unter Umständen werden kann, erinnern wir an die elgenthum lichen Bestimmungen des französischen Eherechts und an die kürzlich in Chicago erfolgte Entscheidung eines der interes santesten Prozesse. Im Königreich SButttcnivtra war bekanntlich die von I ivn t en a emem Württemberg in New Vor! ab geschlossene Ehe, nachdem das Ehepaar nach langjahrlgem Ausenthalte in Chlcago zu dauerndem Ausenthalte nach Württemberg zurückgekehrt war. aus dem runoe az unguiug miau moroen, von Unterthanen des genannI ten Staates Eben auch im Auslande nur nach eingeholter Genehmigung des I . T 1 4 ömgs abgeschlossen werden können. ujcr geicyieoene yegaite aairc na) an derweitig verheirathct und die Frau war nach Chicago zurückgekehrt. Nach dem c 4 V A V.AP ftY) AHMP f I A X 5 AC4iaVaMA 5"" TTTrl: I vr, n viuuuiju iiiuiiiym, Wissinn. h,mnty,htn lsllfsnb miß hrm awZCÜ7 I fc?!1!' ?iUfe talÄ be..in New York geltenden Gefctzen Äff ÄÄ ,;-r v ' ;3i Sä; Anspruch der Frau I wvvi tttttiiv. v. t ' UiU1' uBl,vl1 ltu werden, well dieselbe m jls'm;s runa der Ehe crlolale. a!S ! Wurtlem berg domicilirt nnaelehen erden raukle. ngesehen werden mußt eine Bestimmung, wie die i i "' tAi4AAi tDMkM C r I amm(am "75!"""""'" . 5""" nirni iiir iinniiirin rrinrr. nn nr net ,,. V, . ... k..n W?mu durch eine so mll fy" serung; mend abzufaffen. Wandernle Hügel Zu den interessantesten Natur Er scheinungen in Canada gehören die I l i w , rvA . öanoDUnen an Der Jüjeuitigion-oi am SeeOntario. Die Umgebung dersel ben besteht auskrucktbaren Fruchtgefil den und Cedernwäldern und wird als SommerAufenthalt hochgeschätzt. In das Ufer des Sees binein erstrecken fick zahlreiche Buchten, welche .einen langsam Xk. Ca ff A W Im M M u Vaak Jt Um Ofl AAMM uv,uurlivrii, launuciiuncu juucgiuuu bilden. Ein zwei Meilen breiter Strei LanbeS trenn! tben Ontario von ben lemen Ost und West-Seen, beren zeder fünf Meilen lang ist unb eme Partie I fa P r ttfi ST. VIaamam CV aT4 AMiU All cT A yuiij iicuui jiiciucii ciumi. von üppigen Wiesen und Baumgruppen begrenzt werden. Die Lange der Du schneeigen Weiße einen bezaubernden
Der Mann mit den pünllich zu? vhetion ein.
venraae uvereinilim
nön htl.XAt MZ!s. Cn!l. l.
Anblick; ist man durch den Wald hin durch und über die Wiesen hinweg auf den Dünen angekommen, so unterschei det man rinnensörmige Vertiefungen, welche sich wenige Zoll von einander ent sernt über die Dünen dahin ziehen, in weiterer Entfernung dagegen nicht sichtbar sind, so daß die Oberfläche der Dünen vollkommen glatt erscheint. Der Dünensand ist blendend weiß, enthält nicht den mindesten Staub und läßt den Fuß des Wanderers nur ungefähr einen Zoll tief einsinken. Dem Gesatze der Schwere folgend oder durch den aus dem See sich fortwährend neu ansetzenden Sand gedrängt gleiten die Dünen, Gletschern ähnlich, langsam aber stetig nach dem Lande vorwärts, erst die GraLflä chen bedeckend, dann den Fuß der Bäume umgebend und diese höher und immer höher umschließend.
Daö fferiencabinet. Wie es sich für Leute ziemt, die keine Politik haben und nur so lange regieren sollen, bis sich brauchbarere Männer finden, sind die jetzigen französischen Mini ster nngemein vorsichtig. Herr Fallieres, der das Innere zu verwalten hat, fürch tete sich sogar, das bei jedem Eabinetswechsel übliche Rundschreiben an die Präsenten zu richten. Er hatte Angst, daß die Zeitungen mit seinen Anslas sungen nicht zufrieden fein könnten, und da er sehr große Achtung vor den Orga nen der öffentlichen Meinung hegt, so ließ er alle seine Unterbeamten zu sich nach Paris berufen, um .sie mündlich über ihre Pflichten zu unterrichten. Aus diese Welse wird den Oppositionsblät eru die Gelegenheit genommen, du Lauge ihres Spottes über Herrn Fal leres auszugießen, und die Herren Pra fccten kommen in die angenehme Lage, eine Reise nach Paris machen zu können, ohne ihre Frauen mitnehmen zu müsen. Die Präfectinnen nämlich hat der Minister nicht, eingeladen. So schön also auch die Neuerung für beide Parteien zu sein scheint, so wenig durfte sie sich in Frankreich einbürgern. Die Ministerien wechseln so oft, daß die Präsecten das ganze Jahr unterwegs sein müßten, wenn sie sich jedem neuen Chef persönlich vorzustellen hatten. Erzwungene Friedensliebe. Es ist nicht Bismsrcks Einfluß allein, der die italienischen Staatsmänner ver anlaßt, sich in der gegenwärtigen Krisis so ruhig zu verhalten. Diese eminente Friedensliebe rührt vielmehr Hauptfachlich daher, daß die jüngste Großmacht zwar Soldaten genug hat, aber lem Geld, um sie m Bewegung zu setzen. Allerdings liegen einige Milliönchen im Schatzamte. Sie wurden geborgt, um Italien endlich von dem Fluche des Pa piergeldeö mit Zwangscours zu befreien und die Einführung wirklichen Geldes zu gestatten. Sehnsüchtig richteten ei mge Mitglieder des Cabmets ihre Au gen auf dicfcs Gold, kaum aber hatten sie die schüchterne Frage gewagt, ob es wohl sur Kriegsvorbereitungen zuhaben wäre, als der Finanzminister Magliani sehr unangenehm wurde. Er erklärte feierlichst, daß .er nicht den geringsten BruchtheU leneS Fonds sur äußere Zwecke hergeben werde, fo lange er tm Amte sei, und ihn ziehen zu laffen, nö klren die Herren Collegen nicht. Der kürzlich in New Z)or angekommene russische Graf E. von Re detzli hat nur einen Arm und gilt trotz dem für einen der bedeutendsten Klavier virtuosen; er verlor im ruslisch-turki sehen Kriege einen Arm und hat es seit dieser Zeit durch unausgesetztes Ueden zu der staunenswerthen Fertigkeit aus dem Klaviere gebracht. Nedetzky, der lebende Sprachen geläufig spricht, wird im Oktober eine Reihe Concerte in New Zjork veranstalten und rann eine Kunst reise durch die Ver. Staaten antreten Oom Jnlande. Die Lick- Sternwarte in Kalifornien gebt rasch ihrer Vollendung entgegen. Dieselbe befindet sich bekannt lich aus dem Berge Hamllton, 13 Mei len von San Jose und 4,500 Fuß über dem Meeresspiegel. Der Rundblick, den sie bietet ist mit Ausnahme eines kleinen, von einem benachbarten Berggipfel be schränkten Theils des nordöstlichen Horizonts vollkommen frei und offen. An beiden Flügeln des Gebäudes bcfin den sich erhöhte, massiv aufgeführte Pa villons, auf deren einem ein ausgezeichnetes Telescop bereits aufgestellt ist, des sen Objectiv einen Durchmesser von 12 Zoll hat; auf dem andern wird das Te tcscop errichtet, deffen Gläser von denen das Objectiv einen Durchmesser von 36 Zoll haben wird,zur Zeit m Cambridge Port, Mass., geschliffen werden. Die Sternwarte wird mit den besten und neuesten Apparaten und Instrumenten ausgestattet und eme gute Fahrstraße nach San Jose ist zur Zeit in Bau be griffen. G e il e r a l D a t n. e y H. M a u r ! der kürzlich ven einer Reise durch den Süden zurückkehrte, führt zum Beweise deö Auffchwungs.dcn er in den Staaten Alabama, Miffiffippi,Gcorgia und Süd Carolina vorsand, auch die Thatsache an, daß dort in jeder Stadt, die mehr , rnst fr ' 1 - . rc!erX! als öwj vjinrooyncr yai, iöiuuiyi nen in Betrieb sind, welche die Bewoh ner reichlich mit künstlichem Eise versor gen. In einem Tingel-Tangel in Pueblo, Col., befindet sich folgender Anschlag : .Es wird gebeten, nicht aus den Klarierspieler zu scyießcn, derselbe spielt, so gut er nur irgend kann. Zwischen Jesse Files nn! John Sanford, welche den angesehen sten Familien des Staates Arkansas angehören, herrscht bereits seit Beendi l. C . . .t!n. l-O-I V ' gung oes urgeririeges eroiiierierinv schuft. Vor einem Jahre wurde em Bruder des Ersteren auf geheimnißvolle Weise getödtet und Files hatte.Sansord
im Verdachte, der Thäterschaft. Am 12. j
dl. WAS. geriethen beide' Männer in Hamburg im südöstlichen Arkansas hart aneinander, wurden aber, bevor es zu Thatlichleiten kam, von ihren Freunden getrennt. Am folgenden Tage degegneten sich Beide in einer Straße. Sanford zog einen Revolver, Files sprang aber, bevor er schieß? konnte, auf ih.i zu und stieß ihm sein Bowiemesser in' Herz ; Sansord war sofort todt. Fiies ! stellte sich selbst dem Gerichte und die Coroners Jury erkannte, derselbe habe in Selbstvertheidigung gehandelt. San ford war bereits der 3. Man, den Files getödtet hat, uiid der letztere wurde auch in den beiden früheren Fällen freigesprochen. Aus Cornwallam Hudson ind aus Red Bank N. ?)., wird gemeldet, daß der TyphuS unier den dort beschästigten Eisenbahnarbeitern in Be orgniß erregender Weie um sich greift. Der amerikanische Försterei'Congreß tagt soeben in Montreal, Can. Ueber 100 Mitglieder und viele Käste sind anwesend. C. E Belle, Kronwälder-Agent der Provirz Quebec, hat eine Ausstellung von 40 Arten amciranischer Hölzer veranstaltet. I n Preußen. verursacht die Censusausnahme nicht ganz so viel Untosten, wie in, den Vereinigten Staaten. In der kürzlich "zur Ausgabe gelangen den zweiten Hälfte de 33. Heftes des amtlichen .Quellenwerkes .der Preußi schen Statistik" wird die aktenmäßige Darstellung der Vorbereitung und Aussührung der Volks- und Gewerbezählung vom 1. Dezember 187 i), nebst' einer Anzahl von Nachträgen zu den bereits früher veröffentlichten definitiven Ergeb msien der Volkszählung, betreffend die Altersverhältniffe der Bevölkerung der Oesfentlichkett übergeben. Der ganze CensuS hat emen Kostenaufwand von insgesammt 583,608 Mark 86 Pfg. verursacht, darunter allein über 200.000M. für Herstellung der Zählmaterlallen. Der Census m den Ver. Staaten von 1880 kostete mehr als das vlerzigfache, nämlich nahezu sechs Millionen Dollars, oder etwa 25 Millionen Mark. Den großartigsten geoaraphlschen Charakterzug des Nordamerika niscyen Kontlnents vliocn die großen Seen, diese wetten Ausbreitungen der Oberwasser des St. Lawrence. Sie zeichnen sich durch ihr: ungeheureBoden rt v 1. - V ' ; ' rrsiacye uno ryre gieicomaVige rycoilng über den Meeresspiegel, und die Vor theile, die sie dadurch dem Handelsvcr kehr, bieten, auS. , Ihre verbunbenc Oberfläche beträgt etwas über 90.000 Quadratmeilen wovon 39,000 auf den Lake Superior kommen. Der Erie. Huron und.Michigan liegen fast auf gleichem Niveau (der Unterschied zwischen dem Ersteren und Letzteren beträgt nur 16 Fuß), während der Superior nur 20 Fuß höher als der Mlchigan und nur 36 über dem Erie liegt. Die Wasserscheide zwischen den großen Feen und dem Mls si.sippi.und seinen Nebenflüssen ist eben falls überall so niedrig, daß es am unc l tvn reren noe oes 'irac&tgan - nur einer geringen Ausgrabung beburste.den Gewässern, die früher in diesen flössen. Abfluß nach dem Golf von Mexico zu geben. .. Der Ontario-See allein ist 323 Fuß unterhalb des Eriefee's, und daß ungefähr die Hälfte dieses AbsalleS zwi schen Beiden in einem Sturze erfolgt. hat dle berühmten Waffersalle.lk's Le ben gerufen, .die nicht ihres Gleichen in der Welt haben. He orge Vennett in Waines viue, Virginia, . raufte rurzlich em dem Tode nahes Pferd für. 5 Dollars, brachte es nach einem ihm gehörigen Weldeplatze, durch welchen dle Eisen bahn fährt, tödtete dasselbe und schleppte zur Nachtzelt den Cadaver aus denBahn dämm. Em Zug schleuderte das Thier auf die Seite, Bennett verklagte die Ei senbahn-Compagnie auf Schadenersatz, seine Manipulation kam aber an den Tag und er befindet sich jetzt unter ber Anklage des versuchten Betrugs im Ge sängniffe. . ' iüer Es.a Nlkaksoeamte von Detroit, Mich., hat das Holzpflaster für unaesuni erklärt. . Er meint. , daß, da die Blöcke alle-aus die Enden gestellt werben ihre ' Psren ben Einflüssen der Witterung ausgesetzt wären und sich voll Waffer, Pferdedünger und anderem Un rath saugten. ...Das obere. Endender Blöcke werde allerdings sehr bald, wieder von der Sonne getrocknet, das untere aber bleibe naß und entwickle schädliche Gase und Ausdünstungen. Mit bem Dampfer .D! a in" ist Frau Mathilbe von Weste-Cottrelli mit ihrem Gatten in New ork angekommen. ' Wie neulich von New Bork berichtet würbe, legen jetzt auch bie un gesähr 200 Fleischer der Stadt Balti more bem Verkaufe von Fleisch,, welches von Chicago aus in Refrigerator-Cars bahin gebracht wird, alle, . möglichen Schwierigkeiten in den Weg. DaS Chicagocr Fleisch . wird mit 16 Cents für .Porterhouse SteakS" verkauft, während dasselbe, wenn eö von Thieren, die in Baltimore geschlachtet wurden. kommt, 25 bis 30 Cents kostet. . In Mexico ist'baS gelbe Fieber an vcrschiebenen Punkten, namentlich im Thale bes Rio Grande auSgebrochen. In der Schwefter-Republik werben keine Quarantäne Maßregeln beobachtet, doch verlautet,, daß einzelne Städte und Ortschaften, locale Vorfeh rungen ' gegen baS Einschleppen ber Krankheit getroffen haben. Vhih Rappaport, ' V " - .' - . Rcchisllnlvatt und Notar, 2 Süd Dclaware Str., ixvixxr0i.is, ixo.
Os Nuclcnöc.
Der SchutzengelderKlei nen. Mc?n schreibt aus Weitra im Wie ner Waldvicrtel : Dieser Tage spielten zwei Brüder, von dcncn der eine acht Jahre, der cndere beinahe vier Jahre alt ist, unweit iner Mühle am Bache. Um dlkMittag.?s!unde stürzte der jüngere Knabe in den Bach. Der ölte bemerkt die Gefahr und stürtt s:4 in das Wffer, das wobl nicht sehr ticf ist, aber hier ein n - - st r . - ' x r liancä cfaue yat. Naö Kino iioevi in großer Gefahr ; wird es nicht aus derselben Stelle, wo cS hineinfiel, her ausgezogen, ist es verloren; denn es wlro von dem immer schneller fließenden nasser unter- das Räderwerk der kaum 20 Schritte entfernten im Gange befindlichen Mühle getrieben. Cö scheint auch dem unausweichlichen gräßlichen Tode von den Wogen zugetrieben zu werden. Der älloreBruder elt nach, von demGefölle deö Wassers unterstütz:. Schon hat er den Bruder erreicht schon umklam mert er den halbtodten Kleinen, zwcisellos aber nur, um mit ihm jii sterben. Mit rasender Elle werden beide Kinder dem zermalmenden Räderwerk zugetrie ben, die reißenden Wellen tragen den schreienden und den betäubten Knaben in, die Arme des Todes. Kein Meniü r,Ört die jammernden Hülserufe. Noch eine Sekunde und es ist geschehen. Schon kommen die fcstumschlungenen Brüder beim Rade an, schon droht eine Felge den Arm deß älteren zu ersassen da bleibt die Mühle plötzlich stehen: es läutet 12 Uhr, entblößten Hauptes naht betend ein Müllcrbuische, der zum Gcbct und zur Mittagsruhe die Mühle außer Gang gebracht wurde die beiden Kinder and i)rr Lage bcsceit. Von einem russischen Füistcn erzählt der Moskauer Corre spondcnt des Petersburger. .Golos" solgendcn charalteristisiizcn Z ig: Am 2. August fand in der Regimcntskirche der chamownii:schkn Kasernen die Trauung des Fürsten W. E m mit einem Frl. M. P. T . ... .tsch statt. Nach der Trauung stiegen die jungen Ehcleute in eine bereit stehend? prachlvolle Equipage und fuhren nach Hause. Die junge hübsche Frau strahlte vor Glück und Srcudc. Unterwegs näherte sich plötzlich demWagen. in welchem die Neuvermäh! ten saßen, ein HerrZ (gewescncrSchrei ber) und ersuchte den jungen Ehemann, ausustcigen, da er ihm eine Mittheilung zu machen habe. Der junge Fürst stieg aus und versicherte, indem er sich bei sein r nunmehrigen Gattin vielmals ent schuldigte, bald zurückzukehren. Es vergingen fünf, zehn, siinsz?hn Minuten der Fürs! kehlte nicht zurück. In Thrä nen ausgelöst, suhr die jungeGaltin end lich allein nach Hause. Doch auch hier war von dem Füistcn keine Spur. Man begann nun überall in der Stadt zu su chen und zu fragen, doch vergeblich der Fülst und mit ihm die ganze Mitgist seiner ihm angetrauten Frau imBctrage von 100.000 Rubeln waren vcrschwunden.. Der Fall wurde endlich der Poli )ei gemeldet, doch ist eö auch dieser nicht gelungen', der leiden Schwindler des Fürsten und seines Spießgesellen habhast zu werden. In immer weiterer Aus dehnung stellt es sich bedauerlicherweise hersus, daß die letzte Erhebung der Be russ- und Gewerbestatistik in Deutsch' land im großen und ganzen keine allzu verläßlichen ; Ergebnisse' haben werde. In der That soll mehr als die Hälfte der Zählbogcn! und Gewerbekarten feh lerhast sein ; man sührt dicS aus die all zu weitläufigen und verwickelten Erläu-. terungen zurück, welche' bie Leute der roirrt hätten. Die falsche Beantworlung der Fragen erscheint merkwürdigerweise am häufigsten in den gebildetsten Volksclaffen, wo man derartiges am wenigsten erwarten sollte. Für Champag7.cr-Trin-ker. Das .Court Joi.rnal erwähnt einen neuen Industriezweig, den die Londoner Kellner ohne, Ausnahme mit ebenso viel Eifer als Ausdauer betreiben. Sie sammeln und verkaufen nämlich die gebrauchten tt'orkztöpsel von Champagnerflaschcn,' dcncn bekanntlich der Name deS betreffenden Erzeugers eingebrannt ist. Korkflöpsel, welche gute Firmen ausweisen, werden zu einem Sixpence bis zu einem Schilling das Stück an den Mann gebracht, und wozu sie der Käufer verwendet, braucht wohl nicht ttst deö Näheren auseinandergesetzt zu werden. Ein vor sichtiger Wohl thäter. Ein richer Kausmann in einer großen Stadt am Rhein suhlte stch gedrungeu, seinen Namen durch eine Stlf tung zu verewigen. Er offerirte deshalb der Stadt eine Schenkung von einer Million Mark, fügte jedoch .die vorsichtige Bedingung hinzu, daß die Stadt erst in Besitz, dieser Summe kommen solle, wenn seine ganze Familie resp, deren Nachkommenschaft vollständig ausgestorben sei. Da mit Rücksicht auf die zahlreichen Angehörigen des großmüthigen Gebers es nicht zu erwarten war, daß die Schenkung in diesem oder vielleicht auch im nächsten Jahrtausend sül lig würde, so verweigerte der Stadtma gistrat rundweg die Annahme derselben. Die edle That wird an Ort und Stelle viel besprochen, wenn auch wahrscheinlich nicht in dem von dcn Urheber gewünsch ten Sinne. . : Eine G.esanbtscbast der Maoris, Eingeborenen von .Neuseeland, Ist in London und sucht; der Königin die Ungerechtigkeiten zu schildern, durch die sie zu Grunde gehen. Das Gouverne ment will sie nicht empfangen und anh5ren, noch vor die Königin, leffen, oder ihre Bittschrift annehmen. Das Colo nialaml. hat ihnen geantwortet: Wir können Beschwerden nur durchras Co lonialamt inNeuseeland entgegennehmen. Aber dieses letztere Amt ist es eben, wel ches die Eingeborenen unterdrückt, ihres Landes beraubt, sie einsperrt und miß handelt, oder'das zuläßt. .. Eine Privat gesellschast lud m London die Abgeord neten ein, und ihr Aelteper hielt zuerst
X
fl 'a . V .' i 5 n i 4 . ! ')' 91 I
i
