Indiana Tribüne, Volume 4, Number 433, Indianapolis, Marion County, 25 August 1882 — Page 4

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AÜ.GUST MAI, tthrmscher u. Jttivclicr, ÄS Sttb JllittvZS Straße, empfiehlt ganz besonders ftine grob Auswahl in RoSford Uhren, xringsield lUren,SlginNhren, Waltham Nhren, U. .., und vtrsichert ,ufri-denstt2endk Bedienung. George E. Borst, Deutsche Apotheke. Vkccepte iverden nach Vorschrift angefertigt. Toiletten - Artikel jeder Art. 440 Siied Meridian Str. Indianapolis, Ind., 25. August 1682. Lokales. Civilstandöregifter. Geburten. 'ie angfüh7ten Namen sind die Ui Vaterl der der Mutter.) John Neiman, Mädchen, Zwill. 10. Aug. Heirath en. Wm. Ringer mit Ettie Lawrence. Albert Perdue mit Zkatie MooreHy. Baumhöfer mit Nannie Waker. Todesfälle. L. B. Yeaton, 43 Jahre, 21. August. Brinkman, 7 Tage, 22. August. Clara Tailor. 1 Monat, 23. August. Rosa Ray, 1 Monaten, 23. August. Samuel Morris, 02 Jahre, 23. August. Otto Plöger, 2 Jahre, 21. August. Charles A. Heitkam wurde für geisteskrank erklärt CST In der Mayors Court führte heute Morgen Squire Feibelman an Stelle des Mayors den Vorstd. j Henry L. Miller, ein Stiefel puher von Proscssion, wurde gestern Abend wegen Schlägerei verhastet. Wm. Knapp wurde heute Mor gen in der MayorZ'Court zu 30 Tagen Gesängnik verurtheilt. John Sullivan wurde gestern wegen Tragens verborgener Waffen derhastet. I "liUCIIUPAIBA. Schnelle gründliche Kur für alle schmerzlichen Vieren, Blasen und Urin -Organ Krankheiten. ZI. Bei Apothekern. S Der Vortheil der Kahlkövse besteht darin, daß sie sich nicht in den Haa ren liegen können, auch bleiben ihnen alle Scheerereien erspart.Herr Peter Klingelhöfer befindet sich aus dem Wege der Besserung, doch mag es Monate dauern, ehe er ganz genesen sein wird. Morgen Vormittag ächte Turtelsnppe als Lunch bei Tony Vnlach, No. 2 Nord Delaware Strafe. Henry Mosbey klagt aus Scheidung von seiner Gatten Eliza. Er be schuldigt seine Ehehälste der Untreue, indem sie mit einem anderen Manne auf und davonging. SsS Emma Raymond klagte auf Scheidung von Samuel I. Raymond. Sie behauptet das; ihr Mann ein Trun kenbold und ein Grobian sei, der nicht für ihren Unterhalt sorgt und sie treuloö verlief. ! Am nächsten Sonntag wird die Comödie in English's Opern Haus statt finden. Bergprediger Barnes kündigt an, dak er nächsten Sonntag drei Vor stellungen dort geben wird. Einen .Puff" werden wir ihm gratis geben. Leider wurde da aus gestern Abend angesagte Sommernachtssest der Concordia verregnet. Dasselbe wurde daher auf nächsten Dienstag verscho ben. und man erwartet, dak der Wetterclerk .sich dann anständiger benehmen wird. Kopsteiden entspringen nicht selten ei nem gestörten Verdauungsvermögen und machen dem damit Belasteten die Welt zur Qual. Herr Chtist. Ramm, Fort Atkin. son. Wisc., schreibt: Ich litt lebten Herbst an hefkigen Kopfschmerzen, so dafe ich das Arbeiten aufgeben mufcte. Durch den Gebrauch von Dr. August König's Hamburger Tropfen würd: ich gänzlich davon curirt B. B. Peaton der frühere Superintendent des Feuerdepartements wurye gesternRachmittag zur letztcnRuhe bestat tet. Leichenbestatter Krcgelo traf die nö thigen Arrangement. Die Jeuerwehr und Polizeimannschaft und mehrere Lo gen gaben dem Verstorbenen das letzte Geleite. fö" Gestern Abend klagten einige Männer der Polizei ihr Leid indem sie behaupcten in einem Frcudentempel ge wesen, und dort ihrer Baarschast beraubt worden zu sein. Kurz nachher wurde Addie Edlin unter der Anklage des Dieb. stahlZ eingesteckt. Es gibt viele Personen welche einen unbesiegbaren Widerwillen oegen den Geschmack des Leberthrans haben, ja für manche ist eS rein unmöglich denselben einzunehmen. Solchen, welche Leberthrän als ein Stärkungsmittel benüden. möchten wir eine Probe mit Liebig Ü)!a!z Ektract anrathen. Der Malz Ertract wirkt in seiner Eigenschaft als Stärkungsmittel nicht nur für den Augenblick stärkend aus den Körper, sondern stellt die verlorenen Kräfte wieder her und facht die schwache Energie zu neuer Flamme.

Der TcniperenzfanatiSmus und die Deutschen.

Wenn es sich bei den Bestrebugen der Temperenzler in der That bloß um eine Agitation gegen den Genuv geistiger Getränke handeln würde, wäre es einem deutschen Leserkreise gegenüber nahezu unnölhig, viel Worte darüber zu verlie ren. Es handelt sich jedoch 'bei diesem Kampfe noch um andere Dinge. ..In diesem Kampfe steckt eln gut Theil Nati vismus. Hundertmal kann man uns gegenüber jetzt die Aeußerung hören: dieses Land gehört den Amerikanern, wem es nicht paßt, der bleibe weg. Was dieses Land durch deutschen Fleiß, durch deutsche Kraft, durch deutsche Ausdauer geworden, daS wollen die Rativisten nicht sehen. Wir dürfen wohl sagen, fcafc die Teutschen zur Wohlfahrt dieses Landes verhältniömäbig mehr beigetragen haden, als irgend eine andere Nation und wir dürfen deshalb solch nativistische Anrna&ung mit aller Entschiedenheit vom Standpunkte des Rechtes aus zurücknmien. Ein anderer Umstand, welcher dem Deutschen zu denken giebt, ist der, daß diese Prohibitionsbewegung in den Kirchen ihre Pflanzstätte hat. Der Deutsche. selbst wenn er religiös gesinnt ist, liebt es nicht, daß der Pfaffe sich herausnimmt, in die Gesetzgebung des Landes einzugreisn. Kirchenregimcnt ist noch für jedes Land unheilvoll geworden. Wer dem Geistlichen fein Seelenheil andertrauen will, hat dazu das Recht und die Freiheit, aber es wird kein Deutscher gewillt sein, sich seiner Rechte darüber hinaus zu begeben. Der Pfaffe hat zu großen Einfluß in unserem Lande, und es kann dem Lande nur zum Segen gereichen, wenn dieser Einfluß bekämpft wird. Aus diesen Gründen ist für den Deutschen diese Beuegung von großer Wichtigkelt und kein Mensch von liberaler Anschauung und Selbstgefühl kann und darf sich dem Kampfe entziehen. Entsetzlicher Tod. Der gestern Nachmittag um 1 Uhr hier eingetrofsene New Yorker Expreßzug brachte die schrecklich verstümmelte Leiche des Postagenten Joseph B. Shirk hierher. Der Mann verunglückte in der Nähe der Eagle Crcek Brücke aus entsetzliche Weise. Er war in seiner Eigenschalt als Postagent damit beschäftigt, die Postsäcke zusammenzubinden, welche gerade vor der Thüre eines Wagens lagen. Dabei ver lor der Unglückliche das Gleichgewicht und fiel rückwertS aus dem Wagen zwischen die eiserne Brücke. Um dies: Zeit fuhr der Zug gerade mit ungeheurer Schnelligkeit, 00 Meilen per Stunde, doch wurde er sosort zum Stehen gebracht. Der Zug fuhr zurück, aber der Mann wurde nicht mehr lebend angetroffen. Er war entsetzlich verstümmelt. Der Schädel war vollständig zermalmt und ein Bein und ein Arm waren gebrochen. Man brachte die Leiche aus den Zug und setzte, hier angelangt, den Coroner von dem Vorfalle in Kenntniß. Die Leiche wurde einstweilen in Kregelo'3 Leichen-bestaltungs-Etablissement untergebracht. Shirk war verhelrathet und wohnte mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in No. 1G2 Nord Illinois Straße. Zur Zeit als das Unglück passirte, war sein Sohn bei ihm, dieser war sogar Zeuge des Unsalles, und setzte die Bahnbeamten sofort davon in Kenntuiß. Der Verunglückte, welcher früher in Terre Haute wohnte, war ein Mitglied der Wheatley Loge der Knights os Honor und diese wird sür das Begrabnlß Sorge tragen. Kampf mit Messern. Samuel Oliver wohnhaft No. 299 Süd Illinois Straße und Jos. Richard son, wohnhast No. 259 West Washington Straße geriethen heute Morgen in der Baumwollenfabrik von Thomas Sz Co. in Streit, während dessen Beide ihre Messer zogen und sich gegenseitig mit denselben zu Leibe gingen. Oliver erhielt einen Schnitt über dem linken Auge und Richardson erhielt einen Stich in'S Handgelenk mit solcher Heftigkeit, daß die Klinge abbrach. Nachdem sie Beide genug hatten, begaben sie sich in's Surgical Institut und ließen sich verpflastern. ä5 Anna Schultz wird im Jrrenasyl Ausnahme' finden. Ein Comite des Feuerdeparte ments hat in Bezug aus das Ableben ihres College L. B. $eaton, Rcsolu tionen passirt. Magere Menschen. ' "Wells' ilcaltli Rcncwcr" stellt die Gesundheit wieder yer und gttvt tan, lurirk klagenschwäche, Unfruchtbarkeit und andere Ge chlechlsseyler. $u Die Wasserwerk Co. lieferte von gestern Abend bis heute Mittag kein Wasser, da nothwendige Reparaturen vorgenommen werden mußten. LS- Während Michael Grace darauf besteht daß sein Sohn William in der Besserungsanstalt aufgehoben werde, sträubt sich Frau Grace ganz entschieden dagegen indem sie angibt, daß ihr Sohn ihre einzige Stütze sei und daß ihr Mann nur deshalb den Jungen sorthaben möchte damit er in der Scheidungklage nicht als Zeuge austreten könne. Die Mutter hat gesiegt.

Schädliche Schwätzeeci.

Im Telegraph" vom letzten Mittwoch befindet sich Folgendes in großen selten Lettern : Wurst wider Wurst! Eine Verciniaung von Geschäftsleuten, ha! beschlossen, von jetzt an kein Geschäft und keine Person zu unterstützen, oder Waaren irgend welcher Art von solchen u kaufen, welche i der gegenwärtigen Agitation für persönliche und GeschäftsFreiheit auf Seiten der Muckerbande stehen und die Prinzipien der revublikanischen Staats'Platsorm in Bezug auf die Prohibitionsfrage befürworten. Dies: Mittheilung hat viel böses Blut gemacht, und hat der englischen Presse zu allerhand Verdächtigungen Veranlas sung gegeben und man ist mit vollem Rechte darüber entrüstet. In den angeführten Zeilen steht kein Wort davon, wer zu dieser Vereinigung gehört und wir sind vollständig geneigt anzunehmen, daß die ganze Mittheilung auf Unwahrheit beruht. Nach derselben würden die Mitglieder dieser Vereinigung ihre Geschästsverbindung mit allen Republikanern abbrechen. , Wir sind überzeugt, daß keine Vereinigung welche den Namen einer solchen verdient zu einem , solchen Zwecke existirt. Sollten jedoch einige Privatleute sich wirklich zu oiesem Zwecke verbunden haben, so war eS nicht Sache einer Zeitung, einem solch' unklugen Vorhaben solche Prominenz und solche Verbreitung zu g:bcn. Sollten Wirthe die Absicht haben, bei keinen Brauern oder Liquorhändlern mehr zu kaufen, welche sie in diesem Kampse nicht unterstützen, so wird man in solcher Absicht nichts Ungerechtes sinden. Die angesührten Zeilen sind aber gegen alle Geschäste und alle Personen gerichtet, welche republikanisch sind, und haben der englischen Presse Veranlassung gegeben die Gegner der Prohibition zu beschuldigen, daß sie ein allgemeines Voycotting - System einführen wollen. Dürfte es auch gelingen, diese Ansicht zu widerlegen, so ist man doch immer in der unangenehmen Lage sich vertheidigen zu müssen und das Leuten gegenüber, welche gar zu gern geneigt sind, das Schlimmste zu glauben. Mit Recht kann man hier sagen: Herr schütze mich vor meinen Freunden, vor meinen Feinden will ich mich schon selbst schützen. Während der nächsten 80 Tage offeriren wir eine Partie Damen-Kid Schuhe und Hausschuhe zum halben Preise. Man betrachte sich dieselben im Chicago Shoe Store No. 21 West Washington Str. 3m G. S. W. Mack. Joseph Solomon, der Sohn von Morris Solomon machte gestern Uebungen auf einem Trapez, fiel herab und brach den Arm. Dr. Lutz hat denselben wieder eingerichtet. öS- Robert M. Patterson, ein lang jähriger Bewohner unserer Stadt.und früherer städtischer Ingenieur ist gestern nach längerem Kranksein im 72. Lebens jähre gestorben. Moracn Vormittag achte Turtelsuvve als Lunch bei Tony Bnlach, No. 2 Nord Delaware Straße. Wm. Malady wurde heute im Criminalgerichte wegen Diebstahls zu zweijähriger Gesängnißstrafe verurtheilt John Hügele wurde von der' Anklage nach 11 Uhr Nachts Bier verkaust zu ha ben freigesprochen. TV' Die Bürgschaft des der Falsch münzerei angeklagten I. Bender von Peru wurde von $1X00 auf 5500 redu zirt. Bender befindet sich, da es ihm nicht gelang, einen Bürgen zu finden, in der Jail. Fred. Smith, ein Arbeiter der Stärkefabrik vcrunglüte gestern indem er durch ein Stockwerk der Fabrik fiel. Er erlitt eine Verletzung der linken Knie scheide und wurde im Surgical Institut in Behandlung genommen. George W. Corson verklagte Herrn Henry B. Sherman, den Eigenthümer des New Dcnison Hotels aus $250 Schadenersatz, indem ihm während er im besagten Hotel wohnte, eine goldene Uhr mit Kette gestohlen wurde. Es ist wirklich erfreulich, schreibt Herr A. A. Woods, Druggist in Princeton, JllS., die allgemeine Zufriedenheit zu vernehmen, die das St. Jakobs Oel hevorruft. Vor einigen Tagen kam ein biederer Farmer, Herr Thomas Hubard von Dover Townfhip in meine Apotbeke. Er nahm ein Stück Papier von oem Counter, schrieb Folgendes darauf und bat mich es weiter bekannt zu machen: ..Ich fand bessere und schnellere Hülfe ourch das St. Jakobs Oel, als durch irgend ein anderes Mittel. Es vertrieb meinen Rheumatismus uud wo es sonst noch gebraucht wurde, that cö gute Wirkung. Margret Nowland wurde gestern auf eine. Appelation hin, von Richter Heller, von der Anklage der Provokation freigesprochen. Die Anklage war von einem Zimmermann 'anhängig gemacht worden, der eine Arbeit sür sie besorgte und dasür $30 mehr verlangte als vorher vereinbart war. Die Frau sah sich nicht veranlaßt diese Summe zu bezahlen, las vielmehr dem Zimmermann tüchtig die Leviten und bezahlte ihm nicht mehr, als ste ihm nach ivrer Ansicht schuloete. Der Mann verklagte sie darauf wegen Provozirung und die Frau war auch in erster Instanz schuldig befunden wor-den.

Die bösen Spatzen. Wer nur einigermaßen in der Natur-

gcschichte bewandert ist, der weiß, daß die Sperlinge körnerfressende Vögel sind, und keine insektenfressende Zugvögel, daß sie daher keine Raupenvertilger sein können. Erst jetzt kommen immer mehr Leute, namentlich die Farmer zu der Einsicht, daß die importirten Spatzen eine Wirifance" sind, bei deren Jmportation der Zweck gänzlich verfehlt wurde. Ein größeres englisches Blatt tritt sogar feindselig gegen die Spatzen auf, und einEinsender, der derselben Ansicht ist, sagt u. A. : .In allen Theile der Stadt werden Bäume durch Raupen ihrer Blätter beraubt,während die Sperlinge durch dieZweige hüpfen, ohne die Raupen zu beachten." ES sollte uns nicht wundern, wenn sich hier dasselbe wiederholen wird, wa man in Europa erlebte, wo die Sperlinge von einer Generation als Raupenvertilger verschont, gehegt und gepflegt und von einer folgenden Generation mit Feuer und Schwert oder mit Blei und Gift augerottet wurden, weil sie, und mit ihnen die schädlichen Insekten überHand nahmen. Wie großen Schaden diese NichtRckupenvertilger einzelnen Landwirthen bringen, kann man daraus'ersehen, daß kürzlich der Farmer D. Dickeen inCanada die dortigen Sperlings-Jmporteure auf Schadenersatz verklagt hat, weil dieSperlinge ihm ein 30 Acker großes Gerstenfeld vollständig entkörnt und den ganzen Ertrag desselben zerstört haben. "KOUGII ON RATS." Vertreibt Ratten. Mäuse. Rotbauaen. Fliegen. Ameisen, Bettwanzen, Stinkthiere. 15c, Bei Apothekern. 8 Nur durch einen äußerordentlichen Zusall, entging gestern Nachmittag der Knabe des Herrn Lanasenkamv schweren Verletzungen. Der Knabe trug zwei schwere Gasröhren als ein scheugewordenes Pferd vor ein Buggy gespannt an der Ost Georgia, zwischen Pennsylvania und Delaware Straßen, daher raste. Der Knabe wurde zu Boden gewarfen, und die Röhren, welche er bei sich hatte, wurden durch die Tritte des Pferdes ganz verbogen, während der Knabe vollständig unverletzt mit dem Schrecken davonkam. Der Durchbrenner gehörte Sinker und Davis. öS- Für daS heute Abend im University Park stattfindende Freikonzert ist folgendes Programm aufgestellt : March .Jnman Line" Warren Overture Poet und Peasant" Suppe Gavotte Herzenswünsche" Schrappe Selection Maöcot" Audran Jntr.duction und Brautchor Lohen grin" Wagner Overture Zampa" ..' Herold Gavotte Stephanie' Czibulka Selektion? Olivctle" Audran Galop Champagne".. Wiegand Medleh Pretth a a Picture" . .' Catlin Es ist das letzte Freikonzert dieser Saison. Der Prediger-Comödiant Bar nes ist ein sonderbarer Kauz. In seiner gestrigen Predigt sagte er, er wünsche daß er, mit Bruder Talbott und seiner gan zen Gemeinde zum Himmel fahren könne, so daß nichts übrig bliebe, als das alte Gebäude. Wie schön wäre es, meinte er. wenn alle Kirchengemeinden zu Grunde gerichtet werden könnten, dann würden alle guten Cl isten in den Himmel gehen und die schichten würden die Kirchen räumen". Nachdem er in diesem Sinne gesprachen, forderte er die Sünder aus vorzukommen. Aber entweder waren keine Sünder da, oder ste fürchteten sich vor der Barneö'schen Himmelreise, es traten eben keine vor. Da meinte der komische Heilige, er habe in Indianapolis eigentlich doch wenig Erfolg gehabt, er wolle cö daher einmal mit English's Opernhaus Probiren, viel leicht gehen die Leute lieber in'S Theater als in die Kirche. Auch werde er die Stadt mitAnzeigezctteln überschwemmen, ganz wie eö daS Zoo macht. Jedenfalls paßt BarneS, wie mancher seiner College besser in's Theater, als in die Kirche. l Zu den besten Feuer-Verstcher-ungS Gesellschaften des Westens gehört unbedingt die Franklin" von JndianapoliS. Ihr Vermögen beträgt $320,000 Diese Compagnie repräsentirt die North Western National- von Milwaukee, Vermögfn, $1,007,193.92 und die .German American" von New ?)ork, deren AermSgen über $3,091,029.59 beträat. Ferner repräsentirt sie die Fire Association of London Vermögen $1,000,000 und die Hanover os New Pork" mit einem Vermögen von $2,700,000. Die Franklinist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat, sondern weil außer den regelmäßigen Raten auch bei großen Verlusten kein Ausschlag erfolgt. Herr Fr. Merz, No. 439 Süd Ost Straße ist Agent für die hiesige Stadt und Umgegend. Geschäfts -Uebernahme ! Len bithmgkn asten der MozaiMt-EasuMe und dem Publikum im Allgemeinen i iene hiermit zur Nachricht, daß ich die Leitung deS ge nannten Geschäftes übernommen habe, und wie mein Vorgänger stetk bemüht sei werde, Speisen und Gcträllkc, in bester Qualität zu liefern. Achtungsvollst klolinLsruIiärt.

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