Indiana Tribüne, Volume 4, Number 431, Indianapolis, Marion County, 23 August 1882 — Page 2
ZndicmK
riöüne, Sskiche- und SonntagSiMSgaöe. DclciwarcStr. liDtred as eeconil-cl.asa matter at tlic iostosiicc at Indianapolis, lndian.Ä.1 AbonuementS-Preisc : Tögliche Ausgabe . 12 CtZ. Per Woche. EonntagsauSgabe'. ß Cts. pcrNmnmer. Veide zusammen 15 Cts. per Woche. "ST DaZ Tagblatt erscheint jeden Nachmit. tag um 2X Uhr. Die ecnntagSanlgafc nschewt US Mzrgcnö. Tribune Publishing Company. Indianapolis, Ind., 23. August 1882. Daö ObtrbundcöeerZHt. Auch die Ver. Staaten Anvaltkam mtx hat sich einstimmig dahin ausvzespro chen, daß im Interesse schnellerer e schäftöerledigung die Reorganisation unseres Obc-.bundcsgzrichts dringend geboten sei ist jedoch in Betreff der Art und Söeijej der Umgestaltung ebenfalls getheilter Ansicht. Die genannte Kam mer hatte ein aus neun Anwälten bestehendes Comite mit der Untersuchung der Angelegenheit und dessallsiger Berichterstattung beauftragt. Der von fünf Mitgliedern unterzeichnete Majoritätsbericht empfiehlt die Errichtung eines selbststandigen , Appellationsgcrichts in jedem der neun Bundesbezirkc in der Weise, daß die Entscheidungen dieser Gerichte in allen Rechts-Angelegenhei ten, deren Objekt nicht mehr als $10,. 000 betrügt, endgültig sein sollen. Die aus vier.Mitgliedern des Comite beste hende Minorität empfiehlt, das gegen ärtige Oberbundesgericht zu verstärken, in zwei oder drei Senate abzutheilen und diesen die Erledigung der Rechtsesckäkte selbltständia rn übertragen. p - , , , , -u u r Fragen, welche die Auslcgnng der Bundesversassung, internationale Verträge und ähnliche in dem zu erlassenden Ge setze selbst bestimmt vorzusehende Ange legenheiten betreffen, sollen der Ver Handlung vor dem Plenum des Ober dundeögerichts vorbehalten werden. Dem Vorschlage der Minorität steht die Bestimmung der Conflitution entge gen, daß sür die Ver. Staaten ein Ge richt die oberste Instanz bilden solle, und ob es gelingen wird, eine Form zu finden, welche eine wirksame Arbeits theilung innerhalb dieses einen Ge richtö gestattet und trohdem alle Ent scheidungen als von dem einen Gericht ausgehend erscheinen läßt, dürste sehr fraglich sein. Für die Em pfehlung des.Majoritätsberichts spricht der Vorgang im Staate Illinois, wclcher bestätigt, daß in Folge der dort seit sechs Jahren bestehenden Einrichtung viele Rechtssachen nicht mehr an das oberste Gericht des Staates aus dem Grunde gelangen, weil sich die Parteien bei dem Entscheide der MittelJnstanz deruhlge'n". 'Durch Fixirung der Sum me, welche das Oberbundsgcricht com fe. . l pv X. CTY s..C ttt f AAsl V 1 C i ciciii rnuiytn vu, uuj ifiv,wu i'uiic eine ungerechtfertigte Bevorzugung der reichen Leute und Corporatio.en herbei geführt werden. Kaliforniens Weinbau. Das derzeitige Areal sämmtlicher Weinselder Calisorniens umsaht ca. 80, 000 Aceres, was zum Durchschnittsbe trag von 800 RcbstScken per Acre gcrcchnet, im Ganzen 04 Millionen Nebstöcke ergiebt, wovon, nach Abzug der noch nicht tragbaren 25 Millionen und durch die Reblaus geschädigten fünf Millionen, tta,31 Millionen gute Ernteresultate ergeben. Die Hälfte davon gehört der Kategorie der sogenannten Missionsrebe (von den spanischen Missionären im vorigen Jahrhundert aus ihrer Hcimath - eingeführt) an, die übrigen werden als 'sogenannte europäische oder auswärtige (sorcign varieiies) klasisizirt. DieseSorten tragen alle reichlich, und ihr Durchschnittsergebniß wird aus 7 Psund per Rebe, gleich 119.000 Tonnen sür die Gesammternte angenom men. Die alte Missionsrebe wird aller dings immer mehr von den letztgenann ten edleren Sorten verdrängt, obwohl in Los' Angelos County erst neuer dings ern großer Weinberg, und zwar der größte Calisorniens (1300 Acres) vor zugsweise mit Missionsreben bepflanzt worden ist. Um die Anlagen gegen die Reblaus sicher zu stellen, werden die fremden Sorten zumeist entweder auf wilden heimischen Stöcken, besonders der dem Mittelwesten entstammenden Vitis Kiparia lind Aest valis, die sich als phylloxera gefeit crwiesen,gcpsropst. Der Süden des Staates ist, wohl Vorzugsweife Dank reichlicher Bewässerung, bisher von derRcblaus gänzlich verschont ge blieben. In empfindlicher Weise ist sie in den Counties Sonoma und Napa aufge ireten,auch in den mittlerenCounties Soano, Golo Sacramento, Santa Clara, El Dorado, Placcr, Tuolumne undSan Joaquin vorgekommen. Doch sind im Ganzen . nur 1000 Acres Rcbpflanzung zerstöct,und .vermuthlich 10,000 Acres, wo da? Insekt mehr oder minder ersolg reich bekämpft worden, angesteckt. Rechtzeitige Maßregeln haben jedoch einer weiteren Ausbreitung der gefährlichen Pest Einhalt gethan, und da die Weindau'Commission des Staates es an Wachsamkeit und Belehrung durch Wort und Schrift nicht hat fehlen lassen, darf man die kalifornischen Weininteressen dieser Gefahr entrissen halten. Ganz wie bei uns. Unsere " Minister können bekanntlich kaum die Vertagung des Congreffes er varten 'um jeden Sommer Washington zu fliehen. Man ist im Allgemeinen geneigt, das für eine Eigenthümlichkeit deö amerikanischen Regierungssystems zu
aalten und tröZüt $) Da um, van oas Land, nicht viel dabei verliert, aber eZ scheint, daß auch die europäi schen Staatsmänner, selbst wenn eine Krisis vor der Thüre steht, der Gemüthlichkeit nicht abhold sind. We nigstens schreibt die Wiener N. Fr. Presse" unter'm 5. August : GrafTaasfe weilt seit Dienstag in Ellischau und ver bleibt dort, wie ossiciöS gemeldet wird, bis auf Weiteres". Minister Conrad ist in Tobclbad zum Curgcbrauch eingetroffen. Graf Welsersheimb ist auf seine Besitzung Tab in Ungarn abgereist. Fi nanzminister Dr. Dunajcwskl weilt in Jschl. Baron Pino, unser Han delsministcr, wird zum Besuche in der Bukowina erwartet, wo er sich um ein erledigtes ReichsrathSmandat bewirbt. Von acht Ministern, au denen das Ca binet besteht, sind fünf auf Reisen. An wesend sind noch Graf Jalkenhayn, der
die Geschäfte des MimuerraiDiu:n .s führt, Dr. Prazak und Dr. Ziemial kowski. Giebt es gegenwärtig cm curo päisches Cabinet, das sich mit solcher Ruhe dem Otiiirn curn dignitate n geben kann? Glückliches Oesterreichs Nraver und Oömanen. Den Sultan zu entthronen und das Caliphat der alten Zeit wieder aufzu richten, ist das letzte Ziel, das Arabi Pascha verfolgt. Zuverlässige Berichte, daß die Ulemas, dem Andrängen Arabi's nachgebend. Abdul.Hamid abgesetzt und an seiner Stadt den Groß Cheris von Mecca zum Caliphen ernannt haben, waren bis Ende voriger Woche nicht eingetroffen. Wenn wir die Chancen erwägen, welche der Versuch, das arabi sche Caliphat wieder herzustellen, haben mag, müssen, wir namentlich folgende historische und religiöse Momente in's Auge fasten. Die Familie des Groß Cheriff in Mecca ist unzweifelhaft die einzige, aus welcher eventuell ein arabischer Caliph an Stelle des osmanischen hervorgehen kann. Diese Familie gehört zu der Tribus der Koresch, welche Mohammed selbst als seine Erben bezeichnet hat, indem er ausdrücklich erklärt: .So lange noch ein Mann auö dem Stamme der Koresch lebt, soll er mein Nachfolger sein." Heutzutage bewohnen die Koresch als Nomaden die unmittelbare Umge bung von Mecca. Dieser Stamm ist in zwei Unter-Abtheilungen oder Sub Tribus getheilt, zu deren einer, den Abadleh, seit Jahrhunderten die Herr schende Familie zählt. Die Abadleh führen ihre Abstammung direkt bis auf Ali, den vierten Caliphen, und durch des letzteren Weib, Fatmeh, direkt bis auf Mohammed zurück. Diese Abstammung gilt in aan, Arabien für ein nickt anaefochtenes Dogma, und eine Vorstellung, welchen vorwiegenden Einfluß die Ab stammung von dem Propheten den Abadleh verleiht, können wir uns ma chen, wenn wir uns das Ansehen vergegcnwartlgen, in welchem eine Familie, die ihre Abstammung nickt von Cbrittus. wohl aber von besten B:udcr Jakob di rekt ableitete, bet gläubigen Christen sie hcn würde. Im Laufe der Zeit und vom Jahre 1259, dem Verfalle des Calivbats von Bagdad an, haben sich die Abadleh ihre Unablianglareit und eine Art Qerrsckatt über Mecca bewahrt, sich aber wiederum in zwei rlvalistrcnde Fam'lien, die Zeyd und die Aoun. gespalten. Von der Mitte des vorigen Jahrhunderts bis zur Ankunft der Gruppen Mehemet AIi'3 in Mecca im Jahre 1812 befand sich Stel luna und Titel eines Gron Cberif in der Familie der Zeyd; im angegebenen Jahre setzte der Vtcekömg von Aegyptcn den Groß Cherif ab und ernannte einen Mann aus der Familie der Aoun an seiner Stelle. Von da ab haben die Intriguen und Eifersüchteleien beider Familien wiederholte Revolutionen in Mecca veranlaßt. Im Jahre 1827 finden wir Abd El Mutalleb, den Sohn des von Mehemet Ali abaesctztcn Groß-Cherif, im Besitze dieser Würde, der aber schon im folgen den Jahre einem Aoun Platz machen mußte. Im Jahre 188 gelangte Abd El Mutalleb durch eine neue Revolution jiur Herrschaft, aber fünf fvofcre sväter mußten die ZcydS solche an die Äouns zurückgeben. Diese sind von 1813 bis 1880 im Besitze des Groß-Cberifats ver blieben. Ihr letzter Repräsentant, El Husjeyn, war so populär, daß er während des russisch. türkischenKriegcs wahrscheinlich zum Caliphen ernannt worden wäre, wenn nicht seine Ermordung die seS Projekt vereitelt hätte. Der Hochbetaale und zweimal bereit abgesetzte Abd El Mutalleb wurde sein Nachfolger, toeine Znstalliruna war für die Zcyds, deren Anhänger den fa natlschcren und reactionären Theil der arabischen Bevölkerung bilden, einri umph, aber Mutalleb vermochte nur ver miteist verstärkter türkischer Streitkräft sich denAounö acacnüber in derkerrsckaft zu behaupten. Aus diesem Grunde ist es nicht wayrjchelnlich, daß der gegen wartlge ron tzycris von Mecca von den ägyptischen Ulemas als Calivb vro clamirt werden wird und es läßt sich eher erwarten, daß die Wahl der Ulemas aus einen der übrigen CherisS fallen wird. Wer .itel emes Cberif stebt e dem männlichen Mitglied der Familien Zkyd und Aoun, der Zweigsamil'.en der Adaoley, zu und die Ulemas hsben so nach zahlreiches Material zur Verfügung aus dem sie einen sür ihre Zwecke qualt ficirten Mann erwählen mögen, de durch Abstammuna und Veriönlickkei Arabi Pascha und besten Armee in den ivland fetzen könnte, den Sturz der os manischen Herrschaft zu versuchen. Verrückte Testamente. Ein hoher englischer Gerichtshof h lurzilch enlfchleden, daß verrückte Testa mente, deren Durchführung Niemandem Nutzen brinaen würde, bei Seite zusetzen nno. i5 handelte sich um den letzten Willen einer alten Dame aus Gilmorto in Lcicestershire, welche verfZgthatte. daß sämmtliche Fenster ihres Hauses aus
zwanzig Jahre nach Innen mit Brettern
vernagelt, mit lechplatlcu luftdicht ver chlLüen und ach Aunen hl:: zuaemau ert werden sollten. Nur bi: Küche sollte unverschlossen bleiben und einem an laubigen Ehepaare xur Wohnnna die nen, das die vermauerten Fenster gegen alle feindlichen Angriffe zu schützen haben sollte. ism 3roSatccri!&te wurde dieses Te stament .lgelafsen. abrr später vor dem Vicekanzler angefochten. Nicht weniger als acht echtsgelcyrte erschienen :mGe richte, und diejenigen, welche das Testa ment vertheidigten, führten Popc's Aus spruch an, daß ein Testator ganz nach Belieben nn College oder eine Katze" bedenken könne. Wer Nlchtcr entschied aber, daß in diesem Falle weder ein Col' lege noch Zlne Rciiy. befchcr.it morden sei und vcrsüatc die Ocssnuna des unbc nutzten Hauses. Ohne' Zweifel wird dieser Falle als Prä.edenz" auch in amerllanlfchen Gerichten noch manchmal eine Nolle spielen. SträftlHe Sparsamkeit. Im obcrschlesischen Jndustriebezirk kommt eS ungemein häufig vor, daß Grubenleute zu HauseDynamitpatronen trocknen oder Pulverpatronen herstellen und dadurch entsetzliche Unglückssälle an richten. Da sie nun aus den Gruben keine Explosivstosfe mitnehmen können. so ist die Frage ausgeworfen worden, wie sie in Besitz derselben gelangen, resp. weshalb sie dieiclbcn erwerben. Darauf giebt ein polnisches Blatt folgende Ant wort: Weil man dem Arbeiter tn der Grube nicht so viel Palvcr giebt, als er bedarf, um die geforderte Kohlenmenge in der vorgeschriebenen Zeit gewinnen zu können. Fehlen aber dem Arbeiter et nige Ccntncr zu der geforderten Mcnge, so wird ihm nur die h a 1 b e Schicht be zahlt. Daher sieht er sich vor, aus eigencr lasche Pulver zu kaufen, um die volle Ccntnerzahl zu gewinnen. Und warum giebt man dem Arbeiter nicht die genügende Pulvermengc? Weil dleAusgaben sür das Pulver hinzugezählt wer den zu den Arbeitslöhuen, und die Direktionen sorgen dasür, daß die Löhne der Arbeiter möglichst klein wer den, dann stellt siel) die Nechnung gün stiger für sie und die Tantiemen sind bester." Hierzu ist noch zu bemerken, daß ein großer Theil der Gruben unter söge nannte? königlicher Verwaltung steht. Man kann daraus ermessen, wie gunitig sich die Lage der Cigarrenarbciter nach Emsuhrung des Tabaksmonopols gestal ten würde. Die ersten Ftöste. Vennor's Wetterprophezeiuna ist, soweit sie bereits für die Mitte des laufen den Monats Fröste voraussagte, wenig stens was den Nordwcstcn anlangt, ein getrosten. So traf z. B. der sur den 12. August anaekündiate Frost im nörölichen Wisconsin auf den Tag ein. Ver gleichen wir die ossicicllen Wetterberichte der letzten Jahre, so lernen wir, daß Fröste im August sür den Nordwesten einerseits keine Seltenheit sind, anderer seits nicht viel zu bedeuten haben. Der August des vorigen Jahres war bekannt lich in allen Theilen des Landes durch ungewöhnlich hohe Temperatur bcmer kenswerth, aber trotzdem kam inManltoba bereits am 0. August ein Frost vor. In dem außerordentlich heißen August des Jahres 1877 begegnen wir in den Wetterberlchten einem Frost in Denver am 0. August, in LoaanLport. Ind., am 13. August. Im August 1874 fror eS in New ZZork und New Jersey am Z.August, und der Frost hielt bis zum 5. desselben Monats an, woraus ungewöhnlich heiles Wetter eintrat. Im Jahre 1879 hatten Wisconstn, Iowa nd Michigan am 8. August den ersten Frost und im Jahre 13K0 wurde aus lincci großen Theilt von Michigan schon am 3. August Reis und leichter Schneesall berichtet. In allen diesen Fällen wurden Be sürchtungen laut, daß die Fröste den anstehenden Fruchten bedeutenden Schaden verursacht hätten, aber in allen die sen Fällen haben sich die Befürchtungen alsbald als unbegründet erwiesen. Die selbe Erfahrung scheint sich auch nach den Frösten dieses Jahres zu wiederholen. denn wahrend die Wei;enernte auch im Nordwesten zum größten Theile gesichert ist, lauten die Berichte über den Stand des Maises fortlaufend gür.stlg. ' o Ackerbau und Scehandel. Wiederum ist die Ernte in Großbrita nien so schlecht ausgefallcn,daß England den größten Theil seines Bedarfs an Brotstoffcn imAuslande zu decken haben wird, und da wegen des bevorstehenden ägyptischen Krieges der Orient sür die Lieferung nicht in Frage kommt, Nuß land und Ungarn aber keine bedeutenden Getreideüberschüsse haben, so wird die Einsuhr überwiegend aus denVer.Staa ten kommen. Letztere werden, wenn nicht alle Berichte trügerisch find, ein größeres Quantum von Weizen, MaiS undFrüch ten abzugeben haben, als noch je zuvor, und dieFolge davon ist,daß der englische Farmer für die Geringfügigkeit seiner Ernte mcht einmal durch hohe Preise entschädigt wird. Im Gegentheile zeigt der Markt vonMark Lane eine leständig sinkende Tendenz. In einem solchen Falle von vorüber gehendem Unglück reden zu wollen und aus die Zukunft zu vertrösten, wäre ge radezu thöricht. Die Thatfache ist längst erwiesen, daß der Bodenwerth in Eng land, trotz der beständig zunehmenden Bevölkerung, stark gefallen ist und noch immer fällt, daß die Pachtzinsen,obwohl wiederholt heruntergesetzt, noch immer viel zu hoch sind, und der Anbau von ikörnerfruchtcn.selbst bei guten Ertragen durchaus unlohnend ist. Nur wenn in den Kornkammern" Englands dieErnte schlecht, aus der Insel allein aber gut ausfallen würde.könnte von einemProfit sür den britischen Landmann die Rede sem, und em solcher Fäll ist nahezu un
oenivar.
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Da nun in allen Ländern der Boden werth im Verhältnisse zum Wachsthum der Bevölkerung steigt, so muß die Um kehrung di?sks Verhältnisses in England aus besondere Gründe zurückzuführen sein.' Viele haben die Schuld auf den Freihandel gcschob:n,aber jedenfalls mit Unrecht, denn er hat in England wenigstens den beimisch'r.Consum vonLebensMitteln wesentlich gesteigert, die Nach frage also vermehrt. Dagegen scheint die Angabe richtig zu sein, daß die cnorme Ausdehnung des britischen See transpoil-GcschästS für die üble Lage der Farmer verantwortlich zu machen ist. England hat ungeheure Capitalien in den Schisssbau gesteckt und eincHandels flotte geschaffen, die sich nahezu ein Mo nopol aus den überseeischen Transport zu sichern vermochte. In Folge dessen sanken die Befördernngspreise zur See in erstaunlichem Maßstabe. 'Sie sind so niedrig geworden, daß die Kosten der amerikanischen Bodenerzeugniste durch den Transport nach England nur un wesentlich gesteigert werden, und eine reiche Ernte in den Ver. Staaten die selbe Wirkung aus diePreise der Lebensmittel in Großbritannien hat, als ob der Segen in jenem Lande selbst eingeheimst worden wäre. Das begünstigt selbst verständlich die englische Industrie, und der Gewinn aus dem Transportgcschäft selbst entschädigt doppelt und dreifach für die dem Landbau erwachsendenNach theile, aber sür den Grundeigentbümer und Pächter ist das ein schwacher Trost. Die angeführten Thatfachen scheinen übrigens zu beweisen, daß die unver nünstigen SchiffahrtSgesctze wenigstens nicht ausschließlich an dem Verfall der
amerllanlfchen Handelsflotte schuld sind. Vielmehr können die Ver. Staaten zu Lande dieselben Reichthümer heben, wie England zur See, und ihre Capitalien und Arbeitskräste richten sich daher vor nehmlich auf die Ausbeutung des Bo dens. Eine Ccntennialfeier. In voriger Woche haben die Bewoh ner von Blue Lick Springs, Ky., den hundertsten Jahrestag des Kampfes bei Bryant Station festlich begangen und am letzten Tage der Woche wurde der Grundstein zu dem .Blue Lick Battle Monument" gelegt. Das Fort bei Bryant's Station bestand im August 1782 aus 40 Baracken, die aus dem Hü gel in Form eines Vierecks errichtet wa ren;ole Ann azenraume zwischen ven Gebäuden waren durch Palisaden geschützt. 43 Männer bildeten die Besät zung des Forts, das außerdem von Frauen und Kindern bewohnt wurde. Am 15. August 1782 erschienen 500 In dianer und 00 Canadier unter Führung des Indianerhäuptlings Simon Girty vordem Fort, u. griffen dastelbe an, die Besatzung leistete aber so muthig Wider stand, daß die Angreifer am Abend des 17. August die Belagerung aushoben und sich zurückzogen. Während des Kampfes hatten die Indianer die Ba racken mit Pfeilen beschaffen, an denen brennende Stosse befestigt waren, in Folge dessen batte es häufig im Fort gebrannt, die Flammen waren aber theils von dem heftig wehenden Winde, theils von den Frauen gelöscht worden. Auf Seiten der Besatzung wurden 2, auf Seiten der Indianer und Canadier einige 30 Mann getödtet. Dieser Erfolg hatte die Besatzung tollkühn, ge macht und, nachdem sie unter dem Com mando des Col)Trigg, Maj. McGary, Col. Todd und Col. Logan Verstärkun gen erhalten hatte,' machte sich die immerhin noch wenig zahlreiche Schaar zur Verfolgung der Feinde auf,, wurde jedoch am 11). August geschlagen und verlor 1 Todte. Die Sun" sagt in Betreff der neuen Präsidenten-Flagge : Wenn der Präsident von Washington nach New Brk sälirt, dat.n sei sein Fahrzeug ein PullM'M Waggon und seine Flagge ein aus üblichem Wege gelaustes und bezahltes Bidet."
vom Inlanvk. D i e JrländerNew York'S beabsichtigen, eine Maffenversammlung einzuberufen und in solcher gegen das Verfahren .Englands in Aegypten zu Protestiren; von Anwerbung von HülfS truppen für Arabi Bey wird für jetzt ab gesehen. Conkling und H. W. Beecher sollen ersucht werden, in der Versammlung Reden zu halten. DaS steuerpflichtige Be sitzthum der Stadt Philadelphia beträgt nach der neuesten Abschätzung 5571,483, 255, üb.r $17,000,000 mehr, als im Vorjahre. Von Washington wird mitgetheilt, daß Lieutenant Samuel W. Beiy von der Bundesflotte die Leitung der Expedition erhalten wird, welche von der Regierung ernannt worden ist, um in Santa Cruz,Patagonien, den Durchgang der Venus zu beobachten. , Die übrigen Mitglieder der Expedition sind : O. B. Whccler, Hülss-Astronom, Wm. Bell. Photograph, und Irwin Stanley, Hülfs'Photograph. Die Partie wird sich binnen wenigen'Tagen nach Europa begeben, von wo sie sich nach Südame rika einschiffen wird. Das BundesHlaggenschiff Brooklyn" wird sie von Montevideo nach Santa Cruz bejördern. Die Besitzer der Hotels in Seabright machen bekannt, daß dieses Städtchen sich deö besten GesundheitS zustandeS erfreue, daß man das Hotel Bellevue, in dem bekanntlich der Typhus ausgcbrochen ist, nicht - zu. Seabright rechnen könne, da dastelbe halbwegs zwi schen diesem und Sandy Hook liege, und daß der Ausdruch der Krankheit in dem Hotel Bellevue wahrscheinlich durch große Z)auscn Muscheln veranlaßt worden sei, welche die Baggerschiffe in der Nahe abgelagert hätten. Der dänische Viceconsul zu Milwaukee schloß dieser Tage den Kaus von 50,000 Ackern Land der Fhi-cagoMilwaukee-St. Pauler Babn" in - ' ""
den Countie- Lincoln, Jackson, Fari bault und Jreeport, Miivn., ab, und 50 Familien sind bereits au? Dänematk unterwegs, um sich auf dem Lande nie oerzulaffen. Der Konsul bezahlt $4.25 pro 'Acker. Die letzte New YorkerLe gislatur hat' den Rath des Gouverneurs Cornell, den Wald auf den Adiiondock Gebirgen, welcher noch Staatöcigenthum
ist, zu schonen, nicht beachtet. Die Fo! ge davon ist, daß soeben wieder G0,000 Äcker davon an Leute verkaust worden sind, (der Acker zu wenigen Schillingen), welche das 5)o!z fällen und Verstößen, die Ninde aber an Gerber und andere Industriclle verkanseii wollen. Es werden noch mehrere Forst-Conventionen nöthig sein, ehe man ernstlich an Schonung der Wälder denkt. Die Republik Venezuela will am 24. Januar 1833 den hundert jährigen Geburtstag ihres Befreiers Bolivar feiern und die Ver. Staaten ein laden, diese Feier amtlich zu beschicken und den Venezuelanern zu helfen, an dem daraus folgenden 31. August das Gedächtniß George Washingtons zu seiern, d?s Vaters des großen VvlkeS, welches republikanische Institutionen in der Neuen Welt zum Muster sür spa-nisch-amerikanische Nationen gestiftet hat." Eine riesige Eiche in Mount Vernon, unweit Washington, allgemein bekannt als Washingtons Eichel indem der erste Präsident unter dem Schatten ihrer mächtigen Zweige oft nach des Tages Hitze und Last ausruhte. ist vor einigen Tagen durch einen Blitzschlag zerstört worden. ' Der von B ö r d e a u r, Fra n k reich, in New Z)ork angekommene Dam pser .Chateau- Lasitte", hatte .weitere 35 Araber,' Männer, Frauen und Kinder an Bord. Alle brachten wenig Geld und noch weniger Kleidungsstücke. Abr ein halbes Dutzend Bären, Affen, Katzen k. bildeten ihre Begleiter und sie zogen gleich nach ihrer Ankunft damit ins Land hinein, um Vorstellungen zu geben. Die Araber" gehören wohl zu dem bekann ten Gestndei aus Algier, das schon seit. Jahr und Tag aus allen MärktenFrank reich? anzutreffen ist. Aus dem Lande Arabi Pascha's scheinen diese Araber nicht zu sein. Die Büffel in Dakota sind die geschworenen Feinde der Teleara pnen. ; Sie rennen mit ihren mächtigen Stirnen so heftig gegen die Stangen, daß diese niederbrechen und dcr telegraphische Verkehr unterbrochen wird. B ooth, der Gene r a l den Heils Armee, treibt den frevelhaftester und fanatischsten Humbug; er? schreibt : Zur Erwcckung ist der gewöhnliche KirchenGottesdienst ganz unnütz; ein voll kommen militärischer Despotismus ist das Einzige, was den Menschen zu Frie den und Harmonie mit seinem Gott bringen kann Die Sun" nennt die Heils-Armee.eine Gesellschaft christlicher n ... v . n . .... v . f . n . i jt r. nowoies ; wuroe iie uan cyrlliiicyer yeuchlerlscher sagen, dann hatte sie den Nagel auf den Kops getroffen. Von New York "wird das Ableben des Dr. AloiS Faller, eines hervorragenden Mitgliedes des Rechts schutzvercins" und eines bekannten und ehrenhasten Bürgers der Stadt, gemel det. Alois Fallcr wurde am 7. Januar 1812 in Höhlensteig bei Freiburg, Baden, und zwar in dem bekannten Gast Hause i,Zum Sternen" (dem EigcNthume seines Vaters) geboren. . Er '.hatt: noch fünf Geschwister, die er sämmtlich über lebte. Nachdem er die. lateinische -Schule, sowie das Gymnasium in Freiburg ad solvirt hatte, besuchte, er nach einander die Universitäten Gießen, Göttingen und Heidelberg, aus ßwelcher.'letzteren er seine juristischen .Studien beendigte und sich die Doktorwürde curn summa laudo" erwarb. Er widmete sich später in Freibürg mit großem Erfolge der Advokatur und heirathete in dieser Stellung Frl. Klara Margaretha Weigel, die Nichte deö Geheimraths Profeffor Mittermaier in Heidelberg.' Später wurde er 'Hof gerichtsadvokat und Universitätöamtmann. Die Freiheitsströmung deö IahreS 1848 riß auch ihn mit fort, und der Sieg der Reaktion, trieb ihn mit Hecker und Anderen nach Amerika. Sich nach dem Westen wendend, .ließ er. sich. zuerst in MaLcuta und dann in,Warsaw nie der, zog aber im Jahre 1860 nach New Jorkwo er bis zu seinem Tode als Ad ookat und Notar thätig war. In seinen letzten Lebensjahren widmete Dr. Faller seine ganze Kraft dem Rechtsschutzver eine" ' und verhals vielen bedrängten Landsleuten zu ihrem guten ' Rechte. Unmittelbare Todesursache war einHerzschlag. W a 8 e S . d o ch noch sür un schuldige Congreßmitglieder giebt l. Be kanntlich ist Nevada in der , Fluß- und Hasenbill leer ausgegangen, und sein Vertreter im Congresse, Herr Casstdy, entschuldigte sich neulich seinen Constituenten gegenüber wie solgt : ..Wir ha ben keinen Fluß, sogar keinen Creek im ganzen' Staate Nevada.' Es aesiel mir nicht,! daß unser Staat in dieser Angelegenheit ausgelassen werden sollte' und ich suchte deshalb auf den Gebirgen hin und her, konnte aber kein Bischen Wasser sinden, das wir zu verbessern wünschen." Verbessern wünschen heilige Einfält ! Wer will verbessern ? .' Etwa.' die anderen Congreßmitglieder, welche nam haste' Summen 2 für 'Froschsümpse und Ententeiche erwirkten $- Alles,'-aS gewünscht wurde, war Geld und zwar viel Geld und daS Wort .Verbesserung? war nur das Mittel zum Zweck. ' " PWL Rappaport, Ncchtsanlvalt und Notar, US Odb Delaware Str., . INDIANAPOLIS, IND.
Lo uölauik
Die Wiener Deutsche Zeitung" eifähit auö Dalmatien. daß die aufständische Bewegung in der Her -zegowina noch nicht als erloschen ange sehen werden könne. Die Insurgenten befänden sich an fünf Orten desDisirikts Fotscha. Es sollen sich Italiener, Rus sen. Bulaaren mid VumZnen unter den selben befinden. Nach serbischen Mcl düngen erhalten sie noch immer Zuzug. Auch in Bosnien haben sich, und zwar zwischen' Gorazda und Scrajewo wieder kleine Jnsurgcntcnbandcn gezeigt. D i e Strakburacr Feuer wcbr hielt dieser Taae juim ersten Male nach deutschem Eommando und in Uni form nach deutschem Schnitt eincUebung ab. Eisen bah nU n g 1 ü ck s s ä ll e mit tödtlichem AuLaang in Großbritan nien gab es leUcs Jahr je einen unver schuldeten aus 27,Om)A Fahrende. Beschädigungen je eine aus i'.W.JsilFah rende. Getödtet wurden im Garnen 108 Reisende und beschädigt 1854. Selbstverschuldet waren 457 Todessalle und 265 Beschädigungen. Anzlstellte bei den Bahnen fanden 531 den Tod, und 3445 Beschädigungen. Wenn wir in den Ver. Staaten eine ebenso verläß liche Statistik der Eisenbahnunsälle be säßen, so wäre kein Grund zum Zweisel vorhanden, daß alle obigen Zahlen daö Drei b'S Viersache erreichen würden. Originelle Vergehen kommen in dem russischen Ossizierscorxs vor. Dem .Kasanski Listok- wird aus Ssimbirsk geschrieben, daß dieser Tage daselbst ein ojfi.ielles Schreiben einge trösten ist. nach welchem sünf Ossiziere des NegimentS Kaluga auszuschließen und zwei andere Ossiz' desselben Re giments in's Libau'sch Regiment zu ver setzen sind.- Die Vergehen der Ojsiziere bestehen in Folgendem : Der eine hat einenSoldaten eigenmächtig mitNuthen schlagen gcstrast. der. andere hat aus ei ner Kuh geritten der dritte hat in ei ner Druckerei mehrere Arbeiter umarmt u. a.,. der vierte hat mit seinem Säbel einem Bauern in der Schcn'e die Hände verwundet; von den zwei in's Libau'sche Regiment versetzten Osstziercn ist der eine schuldig, den Versuch gemacht zu haben, sich den Eintritt in einen Verein zu erstürmen' wührcnd der andere dem Schauspieler S. im' Theater den Kopf abschlagen wollte. 'Ohne Zweifel ist mancher dieser Herren sehr gelinde da vongekommen, was, wie das ebener wähnte Blatt erklärt, nur dem zuzu schreiben ist, daß mildernde Umstände", d. h. dcr vollständvi trunkene Zustand, in dem diese Vergehen verübt wurden, in Betracht 'gezogen find. Die großen Summen von Millionen, welche zurrst sür den Zollan schlug resp, den Freihafen von Ham bürg beansprucht wurden, schrumpfen erfreulicherweise immer mehr zusammen, nachdem 'stch die Bcquemlichkeitssrage wesentlich von der Bedürfnißfraae abae schieden hat. Die Mehrzahl der Kauf leutö erkennt es bereits an. daß der Be qnemlichkeit gegenüber, nämlich daS La ger neben dem Komptoir zu haben, es denn doch unverantwortlich sein würde, wollte man deshalb eine Einwohnirzahl von 18.500 aus ihren Nähr und Wohn statten austreiben. Wie das erste exor ditante Projekt mit seinen 170 Vcillio nen bereits unter dem Messer der Se natsKommission zu 123 Millionen M. jusammengcschrumpst ist, gibt , man stch jetzt ? der Hoffnung hin, daß man nicht nur mit einem Gesammtbetrag von 100 Mill. M. werde auskommen können, sondern daß auch die WandrahmKehr wied.r.Jnsel mit den 15.500 Einwoh nern werde geschont werden. ' Als Ersab sür Geheim rath L lngenbcck hat Professor v. Berg mann in Würzburg einen Ruf an die Univsitüt in Berlin erhalten und be reits angenommen v. Bergmann wurde erst vor einigen Wochen durch die Er nennung zumGeneralarzt a la suite der Armee ausgezeichnet. Er ist ein ange hender Fünfzig, in Livland geboren, wo sein Vater praktischer Arzt war, nnd Schwiegersohn des russischen General 'rathes Dr.' Adelmann in Petersburg. Nach Absolvirung deö medlnischenStu diums machte Bergmann größere Reisen, habitilirte sich alsdann an der deutsch russischen Universität Dorpat und wurde daselbst außerordentlicher und später ordentlicher Prosessor der Chirurgie. ' '. ' N sl ch t r ü g 1 i ch h a t d e r Wiener Ningfheatcrbrand noch ein Op ser gefordert. Der Sichcrheitswach mann Inspektor Gustav Sprenger ist irrsinnig geworden, weil der Kaufmann Hönig mit seiner Frau im Ringtheater verbrannt ist. 'Sprenger wohnte im Hause der Verunglückten und vertrat dort die Stelle eines Hausverwalters, hing mit großer Anhänglichkeit an den Verunglückten, sowie auch diese ihn sehr liebten. Am 8. December suchte er ve? gebens daö Ehepaar Hönig beim Brande und als er endlich nur ihre Leichen er kannte, da wurde sein Geist zerrüttet. Seit jenem Tage wurden von ihm alle Anordnungen und Besehle salsch ausge sührt. Ganze -Nächte hindurch brütete Sprenger, stumm am Tische sitzend, vor sich hin, bis man sich gezwungen sah, ihn in eine Irrenanstalt zu übersühren. Er ist verheirathet, 40 Jahre alt und .Vater zweier Kinder. - D a s I u 1 i u s h o s p i t a l in Würzburg, so' genannt nach seinem Gründendem Bischof JuliuS -Echter von MeSpelbrönn. istder- bedeutsamste und wichtigste .Theil der Würzburger Hochschule, die 'durch ihre medizinische Fakultät zu ihrem Ruse gekommen ist. Die dreihundertjährige Jubiläumsseier der Universität ist also auch zugleich eine solche für daS Hospital, und da ist eine Urkunde, welche Seibt in seiner Schrist Franciscus Modtos erwähnt, von großem Jnteresse 'Nach diesem Akten, stück der Chronik von Gropp entnom men, ist daö Juliushsfpital auf einem Platze erbaut, welchen die, dortige Ju denfchaft um dreihundert Goldgulder;
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