Indiana Tribüne, Volume 4, Number 430, Indianapolis, Marion County, 22 August 1882 — Page 2
Oi'
list-t
A )ZttUs Uriöütte.
5.n:?a5c. i 9 n't si w Dc!awar -" ! a scconcl-cl.is, - l-j'.rce ät Indlanar nattcr nt the viborniemep slüsgabs.. zaeögst' ,olis, lnuiana.l .s.Prcise : ...12 Cts. per oche. . .'. 6 CtS. perNummcr. 5Ssli onr Veide N5 tag' Aarr je., ..neu iö Vl?. xcr oqc. . oa Tagblatt rcfdjcinl jeden ?Zachmit. 2K Uhr. Die .EonnZaaukgab .qchei - des Morgens. Tribune Publishing Company. Jndu Apolls, Ind., 22. August 1L82. TZe Ant;zsnsolls!cn. Dl' Beschluß des ExecutivcoiteS der Slntt J)tonopoI-8iaa des Staates Sie Jork, den Staatsconvent am 13. Sep lember d. I. in Saratoga abzuhalten, verdient insofern besondere Beachtung, als er beweist, daß die Majorität der Antimonopolisten gesonnen ist, ihre seitherige abwartende Stellung aufzugeben und entschieden vorzugehen. Aus die sem Grunde hat sich daZ Comite ent schlössen, den Convent vor den Conventionen der beiden großen Parteien ab.zu halten. In Betreff der letzteren bezeichriete' Herr & E. Chittenden die gegen würtigen Führer der republikanischen Partei als ehrgeizige Acutejäger und sagte von der demokratischen Parte, dieselbe scheine nur . aus dem Grunde besser, weil sie nicht so viel Gelegenheit habe, Schlechtes zu thun. Beide Parteien seien in einem Auflösungsprozesse begriffen, wie die vielen Spaltungen innerhalb derselben beweisen. Mit einem guten Ticket" und einer vernünftigen Platform könne man getrost mit den beiden alten Parteien in die Schranken treten u. diese würden wiederum gczwungen werden, das Ticket" zu indossieren. Bemerkenswerth scheint es, daß am 12. September ein ArbeiterConvent in Buffalo stattfindet, der von der Blair'schen Working Mcn's Affembly einbe rufen ist, und je nach Umständen neben verschiedenen Assembly-Mitgliedern auch ein volles Staatsticket nominiren wird. Ein Theil der New Z)orker Demokraten hatte sich bemüht, die Antimonopolisten zur Verschiebung ihres Conoents bis zum 23. Sept., also nach den Conven tionen der alten Parteien, zu bewegen. Türkische Wersprecknngen. Mit Zusagen ist die Psorte bekanntlich immer sehr schnell bei der Hand, aber dabei läßt sie es auch jederzeit bewenden. ' Das gilt nicht nur von ihrem diplomatischen Verkehr mit dem Aus lande, sondern womöglich in noch höhely i Grade ,-vo'n ihrem Verhältniß zu ihren eigenen wirklichen oder sogenann ten Unterthanen. Namentlich bat sieden Älbanesen übel mitgespielt, und die Jolgen hat sie jetzt zu tragen. Derwisch Pascha unterwarf nur einen Theil von Nordalbanien und sah sich, um angesichts des drohenden Kampfes mit , Griechenland einen langweiligen kleinen Krieg zu vermeiden, zu Zugestündnissen an die noch unbesiegten Stämme gezwungen. Er lockte im Jahre 880 einen Sohn des Albanesensührcrs EliaS nach Konstantinopel, behielt ihn dort als Geisel und gewann den Vater theils durch Drohungen, theils durch vaS Versprechen, ihn zum Gcneralgou verueur von Nordalbanicn zu ernennen, sür' slch. In ftolae dessen kam der Friede zu Stande. Die Älbanesen gelohten, dabei der Pforte Gehorsam und Heere Sleistung für auswärtige Kriege, vogeaen sich Derwisch Pascha verpflich tete, es beim Sultan durchzusehen, daß ganz Nordalbamen em eigenes Vuaiet mit Debre als Hauptstadt bilde, eigene Gendarmerie und Miliz besitze, vomTa iakmsnopol befreit werde und im Uebrigen die alten Privilegien genieße. Seit dem ist aber mehr als ein Iah? vergan ten. und die Verheißungen Derwisch taschas, wie überhaupt alle Reformen irr der Türkei lassen noch immer aus sich warten. . Nun sind aber die Gcnassührtcn un geduldig geworden. Der Nebenbuhler EliaD Paschas in Debre, Sandyk, hat ferne Landsleute derartig gegen die Pforte und ihren Verbündeten aufge hetzt, daß Elias es nicht mehr wagen durste, sich nach dem mittleren Nordal banien zu begeben. Er wandte sich an Derwisch Pascha, der ihn abermals mit Versprechungen vertröstete, die Angele genheit aber in Konstantinopcl wieder auö dem Gesicht verlor. Da jedoch die Pforte augenblicklich in großerBedrängniß itt und die Nachrichten aus Albanien immer beunruhigender lauten, so wird sie sich wohl eudlich entschließen müssen, ihre Zusagen zu halten. Es wäre aber kein Wunder, wenn der Entschluß wieder einmal zu spat käme. Ein Llerolitl). Ein ungewöhnlich großer Meteorstein, ein Besucher kosmischen Ursprungs aus dem Weltenraume, hat sich dieser Tage Aus unsere Erde und speciell in den JaaicaSund bei Long Island verirrt. E) wurde in der letzten Zeit von verschicdenen Gegenden aus der Fall von ungeöhnlich großen, oder eigenthümlich ge halteten Meteorsteinen gemeldet und diese Erscheinung steht jedenfalls mit der 'öternschnuppen'Pcriode des August in engem Zusammenhange. Vier völlig glaubwürdige Männer und zwei Knaben befanden sich auf einer Pacht in der genannten Bai und lagen dem Fischfänge ob. Auf dem Wege nach dem dberen Theile der Bai erblickte plötz llch der Maler Joseph Wilkinson von New Bork, der am Steuerruder saß, einen dunkeln Gegenstand pseilschnell durch die Lust dahinschießen. Derselbe
JJ1 .asch an Umfang zu, hatte, zuerst 9y cn, die Größe zweier übereinander
raitener Münncrfänsle, schien aber ."-.Ä unj'.efähr drei Secunden und unge .r 100 Fuß von dem Boote entfernt oie Größe eines Mehlbarrel zu besitzen. Der Gegenstand hatte eine dunkclarauc Färbung. Wilkinson machte sofort seine Gefährten auf die Erscheinung ausmerk Zam; zuerst' glaubten dieselben einen Luftballon, wie ihn Knaben häufig steigen lassen, vor sich zu haben, mußten aber diese Ansicht aufgeben, als der Ge aenttand mit lautem Auttcklaae die 6 . . D, derubrte und dasWai er bock auimrikle. Os..sri,. . ..e II g in m i uui ci üi uuHcu uu ST. XVmr ""' Die Augenzeugen des Phänomen sind nncr intrhi fotn (Krnrtt rnnmmin überzeugt, daß nur an Aerollth es sem M . P tflTaa l & lonnie, oen 11c veovaculel yaven no vav sein Fall, wäre er zur Nachtzeit bcobach tet worden, von den feurigen Erscheinungen begleitet gewesen sein würd?, welche v cv.tr cr.i v rm. mii vcui rtauKii vki ajicicuic unnwitü nten verbunden sind. Man wird verx. v nt i'lc ... . .c 1 . jt in lua,en, oen ciorngen zu yeoen, ooq l. . orr r C ? w nrl oas a er an oer iragilmen V?eue ixtmliq tief. m m n.i.!fh.i. o..i. 1 W(VUVIUH. ff9 k.- .-c-:fAf..- : CTit juuv vcii üummtt 11 ujuui i;i ;uiu out ong slano einen sreunoilen uns . . r - . rv. t. . e - . w I -ÄfA.Ätf iffi t:.i. v. 0:-. " ' umV w"4Vlü haus des Herrn rr ist m diesem Sommer besonders zahlreich besucht. Unter den Gästen befindet sich Herr Henry heyman, der Bassist im Mrchenchore deö Dr. Armitage in New Vorr, welcher ru V er , . r 1 fl K H rt.ll M V V.HM Pftl I r s rBt sirr t ilii. il. i. & Y 7 rir g.seUschs.che i ZaMU ha sichHeyman lv ??i"e b."'bt 'wacht und oft lauschen dieselben indem grchen Parlor des Hau eS den Tonen seines pchUgkN Gesanges, Eerads über dem k k1 5. " 0tt'? und her 9Irrfiitfff 9st TOorna nit8 I m'" -t ö" - -V i C wG grämliche Patrone, die sich und Anderen leme Freude gönnen. Schon oft hatten dieselben den Gesang dadurch gestört bQ? IlC mxlm mm mÖßl!?l All T nn M4XM h.xitMt.Amh.lt.M aSav ' VV" OHuumuwf HiM un von der aus dem Parterre in das 2. Stockwerk führenden Treppe aus schrieen und brüllten, sie bäten sich Ruhe aus. An einem der letzten Abende gegen halb zehn Uhr hatte Herr Heyman den Bitten der übrigen Gäste wiederum nachgegeben und sang cm Schuberrsches Lied ; sosort begann in dem Zimmer der beiden Morris wieder ein wüster Larm, und Heyman verlick denParlor, um sein Zimmer aufzusuchen. Im 2. Stockwerke angekommen, trat ihm E. R. Morns entgegen und überhäufte ihn in ordinärer Weise mit Vorwürfen, weil er die Leute nicht schlasen lasse. .Heyman er widerte, Leute von solchen. Manieren lollten lieber im Stalle schlafen und hieraus sielen beide Morris über ihn her, . . . I . lcylucen ryn zu Boden, traten und pru gelten ihn und einer derselben brachte ... . r. . r t' lyin mir einem isplaer eine cuumme Wunde in dem Nacken bei. In diesem Augenblicke ging der Nechtsanwalt An drew M. Elute mit seiner Gattin vor über, der mit den Gebr. Morris ober, slächlich bekannt ist und bemerkte zu den selben, es sei nicht fair", zu Zweien gegen Einen zu kämpfen ; er war gerade im Begriffe, in sein Zimmer einzutreten, ... . t t v ais er von ylnren emen aziag in oen Rücken erhielt. Nasch wandte er sich gegen seinen Angreifer und versetzte demselben einige Faustschläge, wurde aber von dem anderen Morris zweimal unmittelbar hinter einander in den Rü cken gestochen. Beide Morris rannten hierauf die Treppe hinab und liefen aus v r vr . i rn i r-w r oem auje. Äzayreno lcylcr ergulon Haftbefehle für die rohen Kerle ausser tlgte, unter uchten Aerzte die Wunden Heyman's und Elute's und fanden die selben nicht lebensgefährlich, aber schmerz hast und langwierig in der Behandlung, In dem Zimmer der beiden Morris, welche hoffentlich inzwischen verhastet worden lmd. wurde eme große Anzahl leerer Schnapsflaschen vorgesunden. D""kche in itn B.x. Staat. M. , . x. v Am 1. Januar 188 gab eS nach den lkensusberichlen l.OGfl.7 der nnb Zwei Millionen in Deutschland geborene Individuen in den 55. Staaten. ' Von i8i?lä Ä 3?i wohl sür die lebende Generation allein in Betracht kommen, sind 3,119,452 Deutlche eingewanderl und zwar hat sich, der allgemeinen Annahme entgegen, v c v . . i. rv , , , in ven oclvcn icpien ayrzeynien eme Abnahme bemerlllch gemacht. Es man dertcn nämlich ein: 1830-1810 152,454. 18401850 434.L26 1850-1860 051,007 18001870 822.007 1870 1880...... 758,098 1881 249,572 Von besonderem Interesse ist natür flX V . m . jfl . ! .. ... r c . rv . my viaiocH, wie oieje mwan derungsmaffe über das Land verthellt, und in welchem Mave das Deutschthum uniiiniM CZiAxi.M . ii um uiijuinii iiimcu uywiiumuicii hat. Xbir greisen nur diejenigen Lan v.3it.!(. C a v rr ucsiycuc i;(iau9, ertheile heraus rn denen eine auffalmde Zunahme ; ftattQefunbcn Igat 8 esanden sich emgewanderte Deutsche in lende d Zunahme in Pro in 1:70. Dako'a btö Colorado. 1,4 "6 Nrdraska 10,1)31 Oregon l,87ä ArkansaS Rxnial i?,?7. Minnksota 4 TcxaS CaUformeu 29.70i Mich gan Ü4.U3 Iowa em Jersey 51001 JUlnoiZ 203,758 Sr'lSconsm 162,3:4 Nero Jjorf Slli.WJ Ohio 18?,8J7 P.niify'.v .nien 10(),lltJ Jndiana 78,000 im. 5,925 i. ...... ni.i.. 7.0l2 21,125 5.031 3. 20 28,031 3.'),317 4?.532 8,085 88,2 i nyvjs 23.,78G 184 3VH 3)5,913 lj?,5y7 1138,4-26 80,750 sr,-m 381,6 151,1 108,5 131,6 120,0 l,2 47,4 ll,2 38,9 20.0 15.8 13.6 12,3 5,3 5.2 3,4 5,552 20,171 3,159 2,057 15.259 25.228 11,362 12,831 1942 22,107 10.931 32,028 22,014 39.011' 9,700 8,280 2.696 Zugenommen haben serner. an deutschen Bürger die Staaten Connecticut
und Maffachujells, und zwar um je 301.0, während die Stauten Maralcnd, Virgi iiien, Louisiana, Tcnncssce, Mississippi
und ioaar Missouri eine (ttnduf.c an tiiiiacn er!i:leu haben. Missouri hat tlatzäch!lch 5000 Teutsche odet (i Prozent verloren. Aus der Tabelle ist ersichtlich, da& New York und Illinois die stärkste ab solute Zunahme hatten, Dakota und Co lorado aber die stärkste relative. Das nordwestliche Gebiet, wozu wir Dakota. Nebraska, Minnesota, Michigan, Iowa, flH8frttlf? ?TK s n rt.? tntun ...X "W ocunac iüc ' , Jw nn iPTiinn ttt nirisn r t- a 1,1 H in V" u lsll 019 ?hf. hrr.nfftrf irnh VmtSfc . 'ZZ '"r,'.r. V ""JP den owenantye, an der Zunahme er y Unser Tabak, Wenn die Angaben, welche Tabakfa brisant Q. Hammerstein von New Noik t ?. tf. .. ' . vie er Ä.aae vor oer arittommi Wien in Long Branch machte, begründet sind, so , . 1 ' . . . ' ' v oroyt un erer TadaksProduktton eine - - . 1 r . e ädrllcde Concurren,. Seiden lcn W ' j - w i.' ten Jahren hat der aus Sumatra im psrtirte Tabak Eingang in die Vcr. Staaten aewonnen und erfreut fiA ms " . . u - : : ' i'"' tnnAlfnhpr RpIteMhiit er mhnrf Jr tm iiit 1 lOsiMlfittiX . M """" t f v f 0 -vi "1 t: httrun tfl im Ylt IßQO ,.k t at 'rt, I O - V4i iti, y fli(,mx n(n m; mf,.Ms irr '-" 'i"v Sumatra-Tabak liefern die Deckblätter f.-.. th,n,n ffl' mn. nTfi llnMf Pfund amerikanischer Tabak. Das I w-wr www-w ivjll ch, n V VII Pfund des ersteren kostet zur Zeit $1.20, vier Pfund kommen sonach auf 4.80, während der amerikanische Tabak, der vuwvw v uuiiiiuiii uiv cuviil ' I ' g'ch w (if bnit m ui 5 ttlflnft. Wonach witö zur Je,, der BmaUla,aiat (,; billiger rkaust. als der amerikanische. Der Espoe, än j j , b hj fln8 sayannasamen get.i ,.., a. 5, " it, 'nin .iterhrrnf t mnrh,n Ne, Borkcr'Tabalhändler iiHen se.Iher r Jf y l 1 ' . aus oie Vksayrcn, oie un erer avalIndustrie durch den Sumatra-Tabak nicht aufmerksam gemacht, weil der Handel miiSumatra.Tabak beträchtPsit abwirft, es handele sich aber nicht sowohl um deren Interesse 'als um 11 ' den Sckuk e ner w cätiaen ?lnduNr e l rr- rr ai . i . . . , w " ' n - - - vj - , einer oeren rzeugniiie aig coyprooutt zu dem S hutze berechtigt seien. HerrHam merstem sprach sich sur einen Zoll von 50 Procent all valorern auf den Su matra-Tabak aus. Von anderer Seite wird behauptet, daß die SumatraDcckblätter zwar ihre besonderen Liebhaber findendem amerikanischen Tabik imAll gemeinen aber keine Eoncurrenz machen. Soloatty unter alle ttmstiindcn. Der von der französischen Kammer Mit ungeheurer Mehrheit gesahte Beschluk, kein Geld für die Besetzung des Suezkanals zu bewilligen, hat natürlich I . tr r l. . r iw es l i in )eul,cylano großes ÄUf,euen rrrcgi und zu den verschiedensten Urlheilen Anf . C . .t tvrt: V v! t'.C 1 . uj ücijcucn. ytu;renü uic uuciiuc Prrsse daraus verweist, daß Frankreich seine Kriegsgeluste nur eingebüßt habe, weil eS eine parlamentarische Regierung denje; wahrend die liberalen Blatter aller Schathrungen den weisen Entschluß der Kammer loben, machen sich die konservativen Zeitungen über den selben lustig. Gerade diejenigen Or- . . u . v:. t.ri'v'v. n i : .. js. uic ucnuiiuiyueii wiucuiu;t jiuiy bar" als Schreckgespenst hinstellten und vor ihm warnten, bezeichnen ihn jetzt als klägliche Vogelscheuche, vor der wohl ein Spatz, aber kem Adler sich zu furch ten brauche. Der Grund dieses Stellungswechsels ist nicht schwer zu errathen. Auö dem AMaf!Xu rr t. ...t. !!o . . O Cy-.. X 3 uuivliutt uyuuiwuumuü tyiuuiuiu.' wurde die Nothwendigkeit hergeleitet. em großes jpeer und eme starke siegle rung in Deutschland zu unterhalten und die lähmende Einwirkung des Parlamentarismus möglichst zu beschränken. Zeigt nun aber Frankreich seine Frie densliebe, so muß die Folgerung umgereyrr weroen, um zu oem gielazcn ius gang zu kommen, ycll oann : wi lo vcwcijl yranircim, oan es leinen i?ripn an ftilirfn im f sl n h f ist. weil , w5,Vrte Regierung bat. eil seiner I der FraklionSgeis: des dort herrschenden iJ ,. rcL.t.-.n 3ri T'S ' T ":i'Z" i'",T' nlr "Z ändldami. es lmWo ergehe, eine starke Regierung haben,wclehe, unabhängig vom Parlament, die Würde der Nation nach Außen hin wah ren kann. So schön diese Logik ist', so giebt es doch eine andere, die dem deutschen Bür ger und Steuerzahler besser einleuchtet. Er wird sich aus Grund eingebildeter Gesahren nicht ewig knechten lasten. Eine Versteigerung mit Hindernissen. Dieser Tage hat die Versteigerung der dem Exgouverneur Sprague und dessen Sohn Willie gehör'g gewesenen, dereinst 1 u ' v i ' i durch den Luxus ihrer Ausstattung be kannten Villa Canoachet bei Narraganst Pier, unweit Provide.nce, R. I., ftaitgtfimbcn. Man hatte im Voraus Erwartet, daß diese aus Antrag des Sprague'jchen Massenverwalterö erfol ende Nersteiacruna nickt obne Scenen ' gewaltiger Au regung vorübergehen I . i - ' ' . . . . , . ..... v roeroe, uno ocrariigc cenen yuoen oenn auch stattgesunden, ohne daß es jedoch, wie man ebenfalls gefürchtet hatte, zu Blutvergikhen gekommen wäre. ei c . et ri -1 . c n oer eruen yruqe oes Ä.ages, an welchem die Subhastation stattfinden sollte, sah man bereits den Sohn des ExGouverneurs und einen alten Arbei ter eisrig beschäftigt, die Brücke zu zer stören, welche über einen Graben nach der Villa führt. Die Bretter, welche die Fahrbahn der Brücke bildeten, wichen den streichen ihrer Aexte, wahrend die star ken Balken Widerstand leisteten. Hier aus befestigten beide Männer an dem St.aket, wMedas Grundstück umgiebt.
und cn der Emsoyrt zu solchem Plaiaie, welche besagten, daß sowohl Fuhrwerken als Fuj-gängern jedes Betreten von Canonchet und der zu solchem gehörigen Grundstücke verboten sei. Gegen 10 Uhr begann eine große Anzahl Neugieriger sich nach und nach einzusinken, voran natürlich die Angehörigen des schönen Geschlechts, von denen jedoch nur wenige diese Bezeichnung wirklich verdienten. Die Thore, welche die Ein sahrt verschließen, hatten Sprague jun., und der Arbeiter och extra mit Kuhketten verwahrt, und alle Bitten und sonstigen -Versuche des zusammenströ menden Publikums, in den die Villa 'umgebenden Garten zu gelangen, war.'n vergeblich. Punkt 12 Uhr erschien Massenverwalter Chasee, der Auetiona
tor und eine große Anzahl , New Z)orler Geschästsleute, welche vor Begierde brannten, in den Besitz des Versteige rungöobjektes zu gelangen. Der Aue tionator machle bekannt, daß das zu versteigernde Besitzthum auS 400 Ackern Land bestehe, sich in einer Länge von mehr als 5000 Fuß am Meeresstrande entlang ziehe und daß 'die beiden Sprague's ein Kapital von mehr als 5600,000 aus das Grundstück verwendet haben. Bevor das Bieten losgehen konnte, machte Richard Comflock geltend, daß Evan Nandolph in Philadelphia imB erlaufe eines Jnterventionsprozesses gegen die Firma Hoyt, Sprague & Co. inNew Z)ork einen Arrest m Höhe von N0,000 ausgebracht habe. Chafee's Anwalt entgegnete, laut dec Kaufbriefe habe das Grundstück den Herren A.und W.Spra gue gehört und diese hätten dasselbe an die A. & W. Sprague Manusaeturing Co. übertragen, die Herren Hoyts hätten somit nicht das geringste mit demGrund stücke zu thun. Herr Patton, der An walt der beiden Sprague, prote flirte ebenfalls gegen den Fortgang der Versteigerung und imputirte hierbei dem Massenverwalter Chasee eineAeußerung, die dieser mit dem Bemerken, Patton sei ein ganz gemeiner Lügner, zurückwies. Der Auctionator zog sich mit der ganzen Versammlung unter mehrere Schatten bäume zurück, als plötzlich Willie Spra gue auf dampfendem Pferde ' heran sprengte und percmtorisch forderte, mit der Versteigerung einzuhalten. Chasee und der Auktionator verweigerten dies, und der junge Sprague umklammerte krampshast den Griff eines Revolvers, der über- die Scitentasche seiner Bein kleider hervorragte, ließ es aber im übn gen bei einer grimmigen Attitüde, die er einnahm, bewenden. Die Versteigerung begann nd die Gebote stiegen schnell von 20,000 aus 27,000. Da that der Deputy-Sheriff Tuckcr gegen den Fort gang Einsprache, weil der Auctionator Hall nicht ordnungsmäßig erwählt und daher nicht qualiflcirt sei. Die Sache wurde des Längern und Brettern erör tert, dicVcrsteigerung unter Protest fort geseht und das Grundstück Herrn Moul ton aus New York sür $2,250 zuge schlagen. Während dies vor sich ging. hielten Willie Sprague vor der Einfahrt nach der Villa mit gespanntem Revolver und der Cxgouverneur vor letzterer selbst mit einem Jagdgewehr aus der Schulter Wache. Nach dem Zuschlage kam es noch zwischen den beiden Sprague's und Moulton, sowie Chasee zu erbitterten Wortwechseln, aber nicht zu Thätlrchkel ten, mit denen sich die Interessenten bloß sehr freigebig bedrohten. An demselben Tage verlauste Moul ton zwei Streifen des erstandenen Lan des an die Herren Dclmonico und Le land aus New ?)ork für Summen, die zusammen so viel als die ganze Erste hungssumme betragen; der ihm verblei bendc, bei Weitem größere Theil des rm besten Stande befindlichen Grundstücks und die U5iua rottet lyin jonaH, anker den BersteigcrungS- und Ucbcrfchrel bungökostcn nicht einen Cent ; die Villa ist zum Theil verfallen imd zeigt nur noch die Spnnn der einstigen Pracht der Gemächer, rn denen sich dir früher viel besprochenen Scenen zwien Frau Sprao.ur, nev. Cyatr. i crei, Onitun und Ro5'0e Conllma. ads'.uell hoben. Vom Inlanve. Es kommt leider nicht sel ten vor, daß Leute von gistigen Fliegen gestochen werden und gefährlich erkran ken. Aber an solchen Unfällen sind nicht die Jliegen schuld, sondern dleMen chen. Werden doch nur zu häusig kleinere todte Tbiere. wie Sunde und Kaken, unver scharrt gelassen, in d.e Gärten und sogar auf die Stranen geworfen. In diesen Kadavern bildet sich Leichengift, das von den Fliegen, die sie der Nahrung wegen besucht haben, leicht aus Menschen uver tragen wird. Man hat darum keinen Grund, sich zu wundern, wenn einmal durch eme solcheMieae Unglück angerich tet wird, und leder Einzelne sollte sich als Mitglied der Sicherheitspolizei be trachten und darauf fehen, daß todte Thiere nicht unverscharrt liegen dleiven. Der B au m w o ll-S amen, der bei Beendigung des Krieges, soweit er nicht für Bestellung der Plantagen er forderlich war, weggeworfen wurde, bil det ieht ein Drittel des Ertrages der Baumwoll-Ernten. Zwei und eme halbe Million Tonnen werden seht producirt, die in Ocl verwandelt, resp, zu Futter zwecken verwendet werden, und derPreis der Tonne schwankt zwischen $! 5 und $20. Ncunundscchzig Oelmühlcn sind Aur Zeit im Suden in Thätigkeit. Die Kinder der Gattin des Missionärs Dr. Lhman in Hilo aus den Sandwich - Inseln haben Blut aller der fünf Raccn in ihren Adern, in welche die Menschheit emgelyettt wird. Es kling unglaublich, daß jemand etwas von der weißen, rothen, tchwarzen, braunen und gelben Menschensorte an sich haben soll, . . . . f r hat q aver ganz ciniaaj, wie soigr, zu getragen. Frau Brown lebt in Hono lulu; ihr Vater entstammt einer aus einem Neger und emcr amerikanischen Indianerin gebildeten Ehe, ihre Mutter war eine eingeborene Malaiin. Sie heirathete einen Chinesen und ihre Toch ter aus dieser Ehe verheirathete sich mit
dem genannten Missionär, einem Zkaukasier. "Aus dieser Eh lkben mehrere Kinder. die sich mit gleichem Recht Angehörige der asrikanischen, indianischen, ma laiischen, mongolischen und kaukasischen ylatt nennen können. Der Beruf eines Volksvertreters ist ein schwerer und wird dies im höchsten Grade durch die Gcwisscnhaftigleit. mit, der alle unsere Congreßre. vräsentanten die ihnen vom Volk über
tragenen Aemter aussasien. Nicht allzu häufig erkennt das Volk an, was es an seinen Vertretern hät, und darum wird daö Verständniß, welches es dann und wann der segensreichen Thäthigkeit eineS Repräsentanten entgegenbringt, von diesem doppelt dankbar empfunden und gewürdigt. . G. W. GeddeL vertritt den Distrikt von Ohio. der als Wohnsitz des Senators John Sherman weltberühmt geworden ist. Ein Barbier in Manö sield ersuchte Herrn Geddes um eine oder die andere seiner hervorragenden Reden und die Post beförderte ihm um' gehend und unter Frankaturprivlleg eine Partie der bedeutsamen Dokumente ins Haus. Die Reden fanden Anklang, andere Barbiere erbaten und erhielten ebenfalls solche, und jetzt wird der . in allen Barbierstuden des Diitrits er euate Seifenschaum an diesen sauberen Papieren abgewischt. In einer der S lkungen der in Saratoga, N. N.. tagenden, von Ne präsentanten aus allen Theilen desLan des beschickten BankiersAssociation, be antragte Herr Poland von Vermont, den Er cutioausschuß anzuweisen, die Gesetze der verschiedenen Staaten be resfs des Wechselrcchts, besonders die Unterschiede in demselben zu ermitteln; crner daö Comite zu beauftragen, unter Zuziehung geeigneter Juristen zu unter suchen, ob der Congrck in Folge, semer Machtbesugniß zur Regulirung des zwichenflaallichen Handels nicht Gesetze erlassen kanndurch die ein einheitliches Wechselrecht sür das ganze Land einge uhrt wurde. Beide Antrage wurden angenommen. Die Aeronautin, Fräulein Carlotta, hat vor einigen Tagen von Saratoga aus ihre 80. Liistsahrt die 67. m demselben Ballon glücklich zu ückgelegt. Fürdie.Weslyan Univer ity" wird eme luftdichte Wanduhr ge baut. Sie zieht sich selbst auf mittelst Elektricität, und wenn die Luft heraus gepumpt ist, bleibt sie vor atmosphürl schen störenden Einflüssen bewahrt. Bei Gelegenheit oes in New Bork stattfindenden plattdeutschen Volksfestes ist w.cder emmal die rrich tung eines dauernden Denkmals für den Dichter Reuter angeregt worden. FolgenderFallvonPflicht treue wird von Washington berichtet: General Sherman hat Oberst Charles H. Smith vom 19. JnfanterieRegiment seiner Pflichten als Mitglied des zur Promurung von vulfsGeneral'Adlu tant Oberst I. H. Taylor berufenen Kriegsgerichts entbunden und Oberst John R. Brooke vom 3. Infanterie Regiment an seiner Statt ernannt. Odeist Smith, dessen Regiment am Rio Grande stark vom gelben Fleber heimgesucht wird, bat darum, zu demselben zu rückkehren zu dürsen, um selbst nach sei nen Leuten sehen zu können, und erhielt vom General Sherman die erbetene Er laubniß mit einem Begleitschreiben, wo r.n er wegen seines Mnthes und seiner Fürsorge sür ferne Soldaten - belobt wird. General Augur, welcher das Departement TexaZ commandirt, hat Be fehl erhalten, seine Truppen weiter in's Inland zu verlegen,- wo sie der Epidemie weniger ausgesetzt sind."' Man r e ch n e t,' d a ß s i ch i n den Vereinigten Staaten sechs Millionen Meilen Einzäunungen befinden, wel che. die Meile 'zu Z325 berechnet, nahezu zwei Milliarden Dollars ge kostet haben. - Früher waren die Einzäunungen auf den- Farmen von Holz, und die .jährlichen Reparaturen legten den Farmern ein großes' Opfer aus. Der letzte CensuS ergiebt, daß die Kosten dieser Reparaturen sich im Jahre 1877 auf $78,6-27000. beliefert. Die meisten Farm. EinzSunungen werden jetzt von Draht, hergestellt, uud eS wurden im Jahre 1881 60 Millionen Meilen der artiger Einzäunungen mit einem Kosten ausmande von 10 Millionen Dollars errichtet. Es ist Dies , nur etwa die Hälfte des Kostenbeträge? pro' Meile, welche die alten Holz - Einzäunungen verursacht haben. Nationen, Korporationen und Individuen haben von Zeit zu Zeit daö unabweisbare- Bedürfniß,' sich zu blamiren. Die Compagnie . E. des 22!. Miliz-RegilnentS in; New Bork hat.die sem Bedürfnisse durch' ihren Beschluß Rechnung getragen, Jsraeliten den Eintritt in ihre kriegerischen Reihen nicht zu gestatten. ES verlohnt nicht der Mühe über den Blödstnn eine? derartigen BeschlusseS ein Wort' zu verlieren. Aber der Jude Rostflhei?i wollte trotzdem gar zir gerne Mitglied Mr. Compagnie wer den ; er vcrschvör.pch hoch und theuerer sei kein Jude und brachte eS bis zum Gemeinen. Dieser Tage ist Rosenheim nun überführt wotden, daß er Jude ist und wurde er in Folge dessen' mit Fug und Recht ausgistoßen. . Compagnie. E hat sich durch. ihren Beschluß unsterblich blamirt, aherdexGeWine,- Rosenheirr hat sich durch die -Verlä'.zung seines Glaubens och viel , gründlicher, pr'ostituirt, denn wer seinen Glauben virläug net, ist ein Lum -en Mund! schlechte per Qualisikation. Phil. Bappaport, Nkchtsamvalt und Notar, 2 Süd Delaware Str., nD1AKAI0IJ8, IND.
Vom uZlande. Gymnasiasten alsDiebe. In dem Gymnasium einer Stadt in Schlesien ist eine wohlorganisirte, aus Schüler der Anstalt bestehende Diebs bände entdeckt worden. Dieselbe hatte es sich zur Aufgabe gemacht, in, ibren Mußestunden die im Gymnasium befind lichen Weinkeller ihres Inhalte zu'berauben. Die Eindrücke fanden seil
Monaten mit Laternen. Hammcx und unter AusstcL,:ng von Wachen am spä en Abend statt. . Ein neuer Beitrag iur Lösung der Fraucnfrage. Die Gesell schast zur Hebung des Franenerwerb? (sociely sor prornoling the eniploy in ent of wornen) in London schließt in ihren Bestrebungen die Nadel arbeit deshalb av, weil diese überall ge pflegt und gelohnt wird und darum kei ner besonderen Unterstützung aus Ver einsniitteln dedüise. Dagegen läßt x- t .t . w i' ? unrerri! cnqcncn in oer zcranienpsi ge. im Zei5)nen, besonders Musterzclch neu sur Webereien. Tapeten u. s. w. zum Entwerfen von Neujahrtofel und Jir menkarten, wie zur Ausführung dersel den in jeder Art gewerblicher Malerei auf Holz. Glas, Porzellan rc . ferner in Haar und Frisirardeiten., Was sie ter besonders empfiehlt, ist der Unterricht zu jedem vorkommenden Geschäft, zur Auf Wartung und Hülse bei Familiengesell schaften an Stelle der Lohndiener. Es ist'seitdem Sitte geworden, die zumSe'r viren.dcr Speisen, Vorschneiden der Braten. Verzieren der Schüsseln, zumsauberen. Anrichten und Umherreichtn !cr Gciichte trefflich vorgebildeten Mäd chen, die vor Yen keinst.-i Damen erst ein förmliches Examen bestehen müssen, sür e ."v t.n. v 5f. r.r. Ik mere -oaniuicnjcic uno größere vjjeiru schasken zu cngagiren und Lohkdiencrn nur sür Herrendiners, Garderoben. Rauchzimmer und äußcre Austräge den Vorzug m geben ' Die englisrenhaus' srauen rühmen, wie viel sie dabei erspa ren, nicU nur am Lohn, sondern Haupt sächlich n Getränken. Die Diamai schleife? in Amsterdam sind zu einer trrsslichen Gewerkschaft organisirt Sie verdienen von $7 bis $14 den Tag, haben ihre eigene Alters und Lebensversicherung und brauchen sich keine Sorgen um ehe Lol ubeschneidung oder übermüthige Be Handlung zu machen. Sie bilden ihre Lehrlinge sehr sorgsällig aus und neh men nicht mehr Mitglieder auf als rälh lich ist. und dann, nur gegen, ein hohes iZiutrikksgeld. ' Dafür gehört auch ihr Haudwnl zu den allergeschicktesten und i,tzk eine hohe Intelligenz voraus, bei großer (rsahrüng. Die Mitglieder sind alle Juden, und das Geschäft ist durch eine Reihe rftrn Geschlechtern fortgeerbt. Auf d e r i n t e r n a t i o n a? len Weinausstellung in Bordeaux, erre gen besondere Beachtung die Beweise dasür, - daß der' Weinbau Australiens schln in naher Zeit eine wichtige Rolle im Weinhandel spielen wird. Bis jetzt war wird der australische Wein nur im Lande selbst getrunken und die Ausfuhr nach Europa ist noch unbedeutend. Aber die. Wirkung auf den europüischenWein Handel ist trotzdem schon sehr' bemerkbar. So hat. z. B. die AuSsuhr deutscher Weine nach Australien, nachdem sie seit Jahren stctig gesunken war, nunmehr so gut wie ausgehört, und es ist wahrschein lich genug, daß in nicht ferner Zukunft australische Weine, ebenso wie die califoruijchen, den europäischen Weinen in Europa selbst stark zu schassen machen werdend . Ein Australier, dem man ein Vermö'.en von vierzig Mill. Mark nachsagt. Hat neulich in Berlin im Ver lause von zwei Abenden die. Summe, die er eben dei sich Hatte", nämlich drei Hunderttausild Mark, verspielt. Er war sogar noch ctmaS Geld schuldig gcblie ben, depeschirte an sein Bankhaus in Frankfurt am Main und von diesem wurde durch eine Berliner erste Bank sirma die Summe, deren er weiter be durfte, ibm am nächsten Tage äüsge zahlt. In einem anderen Falle ist kürz lich in btz deutschen Reichshauptstadt in einer Nacht der Betrag von 250,000 Mark von einerHersönlichkeit verspielt worden. D ie Versteigerung der dem Herzog von Hamilton gehörigen reichen - Sammlung von Kunstgcaen ständen aller Art: gelangle am 20. Juli nach siebzchntägiger Dauer zumAbschluß. Die Sammlung lieferte einschließlich der BeckfordBibliothek einen Gesammterlös von 2.05.400, vder etwa 500.000 mehr, als von den besten Sachkennern erwartet worden - war ; 84 Gegenstände allein, brachten die Summe von mehr als einer Million Dollars. Die Sammlung bestand auö 2213 Stücken, so daß jedes Stück im Durchschnitt 900 Dollars er zielten . Hanö Makart,' der berühmte Maler, hat sich mit Frl. Bertha Linda, der ehemaligen Prima Ballerina der Wiener kofoper, - vermählt. Makart, welcher lange Jahre verwittwet war, ge nießt nun wieder die Freude, eine Hausfrau an seiner Seite walten zu sehen, welche sich auch gerne der Erziehung sei nes SohneS widmen wird. Frl. Linda vielmehr, Frau Professor Makart welche in den letzten Jahren wiederholt ,den Versuch machte, vom Ballet zum re citirenden Schauspiel überzugehen, wird sich , nun wahrscheinlich ganz von der Bühne zurückziehen. Ein Kaiser in Geldver legmheit. Man .würde es kaum glau ben, stünde es nicht in der amtlichen Pekinger Zeitung zu lesen, daß der 5kaiser von China, der größte und reichste Monarch der Welt, auch in Geldverle genheilcn kommen kann. Die Kaiser von. China erhaltene keine Apanage .vom Staate, sondern-sie haben gewisse Be zirke angewiesen ans denen sie ihre Ein tünste beziehen. '" Diese Bezirke müssen nun dem Hos jährlich eine', bestimmte Summe Ge!deSzahlen und dann auch die nöthigen Lebensmittel und Fabri kate und eine gewisse Anzahl von Skla
,
. f.' '
